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Calypso

Zenja - Lewitzer

Stute - Im Besitz seit November 2018

Zenja - Lewitzer
Calypso, 19 Nov. 2018
Dir und Cooper gefällt das.
    • Calypso
      Alte Pflegeberichte
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      Ein Sonntag auf der Küstenranch
      02. September 2018 ©FrauHolle
      Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich heute endlich mal wieder einen freien Sonntag und ich freute ich riesig darauf, den Tag auf meinem Hof mit den Pferden zu verbringen. Pünktlich um 7 Uhr klingelte mein Wecker. Ich machte mir Frühstück und war kurze Zeit später gestärkt und mit Stallklamotten draußen bei den Pferden. Bevor ich mich an die Stallarbeit machte, brachte ich Rumkugel, Burnout, Lamiro und Treebeard auf die Weide, denn die vier Hengste hatten heute Pause und durften den Sonntag auf der großen Weide verbringen.Die anderen Pferde wurden von mir mit frischem Wasser und Heu versorgt, dann machte ich mich ans Absammeln der Paddocks und mistete die Unterstände aus. Kurz vor 10 Uhr war ich fertig mit der Stallarbeit und machte mich ans Training.
      Zum Einstieg des Tages hatte ich etwas Springtraining mit Leongeplant. Der junge Lewitzerhengst hatte diese Saison einige Schleifen und Siege mit nach Hause gebracht und ich freute mich total, ihn schon bald auf einer Körung vorzustellen. Auch wenn seine Turniersaison bereits vorbei war, mussten wir natürlich bis zur Körung im Training bleiben und so ging ich regelmäßig mit ihm auf den Springplatz oder ins Gelände. Inzwischen war Leon, trotz seiner Größe, zu einem echten Springprofi geworden und das Training mit ihm machte jedes Mal aufs Neue wieder Spaß. Zum Aufwärmen drehte ich eine „Hofrunde“, so nannte ich die zehnminütige Ausreitrunde einmal um den Hof herum. Wir machten uns im Trab und Galopp auf dem Springplatz warm, bevor ich mit dem Springen begann. Leon war wirklich sehr zuverlässig beim Springen und ich konnte mir immer sicher sein, dass er den Absprung noch rettete. Nach einer guten Stunde machte ich zufrieden Feierabend und brachte Leon zurück auf den Paddock. Ich schnappte mir Funny Sugar und Zenja, denn die beiden hatten heute Nachmittag die Aufgabe den Springplatz zu mähen und ich war mir sehr sicher, dass die beiden jungen Stuten dieser Aufgabe gewachsen waren.
      Nach einer kleinen Mittagspause schnappte ich mir My Hope Nymeria, Nabiri und Contia Socks, um mit den drei Stuten eine Runde spazieren zu gehen. Ich halfterte alle drei auf und machte mich auf den Weg Richtung Strand. Zum Glück war gerade Ebbe und so konnten wir gemütlich durchs Watt spazieren. Die Ponys blieben völlig entspannt und trotteten neben mir her. Wir liefen durch einige Priele, drehten schließlich um und liefen zurück Richtung Hof. Nach einer guten Dreiviertelstunde standen die drei wieder auf dem Paddock. Nachdem ich Devils Trap eine halbe Stunde lang longiert hatte, machte ich Lady Felize und Jule bereit für einen Ausritt. Jule hatte sich in letzter Zeit als gutes Handpferd entpuppt und so konnte ich bei einem Ausritt gleich zwei Pferde bewegen. Wir drehten eine Runde durch den Wald, trabten kleine Feldwege entlang und gaben auf einem Stoppelfeld in der Nähe des Hofs so richtig Gas. Erschöpft aber zufrieden kehrten wir zum Hof zurück, wo ich beiden Pferden eine große Portion Müsli gab. Auch ich hatte jetzt erst einmal genug Action und so longierte ich erst Lumikello und dann Miss Monty. Während Lumi es eher gemütlich anging und sich etwas zögerlich von mir über die Trabstangen bitten ließ, konnte ich Monty vor lauter Energie kaum stoppen. Das war eindeutig ein Zeichen, dass ich öfter etwas mit ihr machen musste und genau das nahm ich mir auch für die nächsten Wochen vor.
      Inzwischen war es schon ziemlich spät und ich legte eine kleine Pause im Haus ein, um Abendbrot zu essen. Doch es waren noch längst nicht alle Pferde bewegt und so sattelte ich nach dem Abendbrot meine Tinkerstute Ramira, um mit ihr etwas auf dem Reitplatz zu arbeiten. Sie war inzwischen seit eineinhalb Jahren bei mir und ich war wirklich stolz auf ihre Entwicklung. Zwar hatte Ramira viel Zeit zum Lernen gebraucht, doch ich hatte ihr die Zeit gerne gegeben. Nicht nur unterm Reiter hatte sie sich deutlich verbessert, sondern auch ihr Charakter hatte sich in letzter Zeit stark zum positiven entwickelt. Für nächstes Jahr hatte ich mir vorgenommen Ramira einzufahren und war sehr gespannt, ob wir eventuell bald unser erstes Turnier melden konnten. Zum Abschluss eines wunderbaren Tages mit meinen Pferden schnappte ich mir die beiden Shettydamen Wednesday und Rabea, sowie meine bereits gekrönte Stute Harvey, und machte mich ein letztes Mal für heute auf den Weg zum Strand. Gemütlich liefen wir dem Sonnenuntergang entgegen und die Pferde plantschten in der Nordsee, bis die Sonne schließlich am Horizont verschwand.
      Am Abend holte ich die vier Hengste von der Weide zurück auf die Paddocks und auch Funny und Zenja durften zurück in ihre Herde. Ich füllte noch alle Raufen mit frischem Heu und füllte die Tränken mit Wasser, dann machte ich mich völlig erschöpft aber sehr zufrieden mit dem Tag auf den Weg ins Bett. Was ein Tag!
    • Calypso
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      Heute sollten die ersten Teilnehmer für meinen Jungpferdekurs ankommen. Ich war schon sichtlich nervös, denn so ein großer Kurs war doch nochmal was anderes, als nur ein Beritt oder eine Reitstunde. Die Vorbereitung war bereits viel komplexer gewesen und die Organisation mit den Besitzern war auch um einiges komplizierter gewesen, da mehr bedacht werden musste, wie zum Beispiel, dass die Besitzer genug Futter mitbrachten, dass wir genug Zimmer hatten, dass genug Koppeln abgesteckt waren und auch manche Pferde entfernter stehen konnten. Natürlich war man als Ausbilder dies auch bei normalen Berittpferden gewohnt, von welchen wir teilweise auch bis zu zehn Pferde auf einmal hatten, aber hierbei beschäftigte man sich nicht so intensiv mit dem Reiter-Pferd-Paar, sondern nur mit den Tieren. Ich hatte die Boxen der beiden Vollblüter bereits mit Spänen eingestreut und nun füllte ich noch das Heu auf. Die Boxentüren zum Paddock hatte ich, wie immer am Anfang, gesperrt. Sie sollten anfangs erstmal in Ruhe in ihrer Box ankommen und sich nicht gleich auch noch an den anderen Trouble. Nachdem alles fertig war hieß es nun nur noch warten. Um mir
      die Zeit zu verkürzen beschrieb ich bereits schnell die Boxenschilder. Die anderen Pferdebesitzer, sollten schließlich auch wissen, welches Pferd zu wem gehörte. Ebenso hingen an allen Zimmern Schilder mit den Namen der Personen und den dazugehörigen Pferden. Es konnte nämlich auch immer mal wieder etwas passieren und dann musste man einfach mal wissen wen man ansprechen konnte, wenn ich womöglich gerade verhindert war. Als erstes sollte heute meinen beiden Bekannten Cooper und Veronika ankommen. Sie wollten mir noch bei den allerletzten Vorbereitungen helfen. Die beiden hatten sich scheinbar am Flughafen bereits getroffen, denn ein Anhänger folgte dem zweiten direkt und ich begrüßte beide. Ich freute mich sehr, dass sie bei mir auf dem Hof waren und vor allem beim Kurs dabei waren. Cooper war mit ihren eigenen Groomern angereist, während der Rest der Pferde von meinen Pflegern versorgt werden sollten. Ich zeigte den beiden ihre Schränke, nachdem Veronika Time in a Bottle ausgeladen hatte und in die Box gebracht hatte. Bei Cooper hatten die beiden Angestellten das Ausladen von Light up Hell und Glamour of Death übernommen und beide Pferde in den Boxen „verstaut“. Wir räumten das Futter und Zubehör ein, ehe es an die letzten Vorbereitungen für die letzten beiden Teilnehmer ging. Wir zäunten die Koppel nochmal fertig ab und stellten schwarze Bottiche als Tränken in die Koppeln. Da wir die Zäune immer wieder verstellten, gab es leider keine festen Tränken. Ich schaute aber immer wieder ob sie leer waren und füllte regelmäßig die Tränken, so dass die Pferde nie ohne Wasser waren. Zudem wurden die großen Behälter regelmäßig geleert und geputzt, damit auch kein Dreck oder irgendwelche Algen sich bilden konnten. Nun hieß es Eimer schleppen, denn alle Tränken wollten nun schon gefüllt werden, denn später würde es bereits kurz einen Koppelgang für die Pferde geben. Dieser war auch nur unter Aufsicht, aber dennoch konnten sie sich nach der anstrengenden Reise wenigstens ein bisschen erholen. Morgen würden Denise mit Zenja und Bernie mit Dark Royal ankommen. Beide waren in die zweite Gruppe eingeteilt und so würde das Training hier erst übermorgen beginnen. Das Training für die Gruppe 1 würde morgen bereits losgehen. Auch wenn es sich hier nur um ein erstes Kennenlernen handeln würde. Ich wollte wissen wie Cooper mit Death arbeitete, denn sie hatte mir gesagt, dass es hier aktuell ganz gewaltige Probleme gab. Des Weiteren wollte ich mir eine Meinung darüber bilden in wie weit Veronika und Bottel zu einem Team geworden waren. Der Junghengst war nun ja erst seit Januar bei ihr. Beide sollten während des Aufenthalts bei mir angeritten werden und ich wollte mir hierfür einiges an Zeit lassen, denn wenn man zu Beginn einen Fehler machte, dann zahlte sich das die komplette Ausbildung heim. Oftmals arbeiteten die Pferde dann eher gegen einen oder wollten nicht ganz so mitziehen. Motivation von Anfang an war also das große Thema und die brachte man bei jungen Pferden auch gut und gerne Mal durch Abwechslung. Mitunter aus diesem Grund hatte ich mich auch für diesen Kurs entschlossen. Den Abend ließen wir noch alle in Ruhe ausklingen, denn morgen würde es bereits stressig genug werden.
      Der nächste Tag begann mehr als nur früh für mich. Bevor die weiteren beiden Teilnehmer am Abend ankamen stand noch einiges auf dem Plan. Ich musste alle Pferde misten und nach draußen bringen, dann stand auch schon der erste Kurs an. Das misten ging heute verhältnismäßig schnell und während ich die Pferde nach draußen brachte, machten Cooper und Veronika ihre beiden Pferde bereits fertig. Wobei es sich hierbei nur um kurzes Putzen handelte. Wir wollten erstmal in die Halle gehen, da die beiden Jungpferde den Hof noch nicht kannten und nicht gleich bei der ersten Arbeit schon von den ganzen Umwelteinflüssen abgelenkt werden sollten. Die beiden stellten sich hin und wir bildeten ein Dreieck. Ich bat jeden der beiden darum sich und sein Pferd nochmal vorzustellen, da sie sich ja auch noch nicht wirklich kannten und ich die beiden Pferde noch nicht. Zudem sollten sie etwas über ihre Vorkenntnisse und die Kenntnisse des Pferdes erklären. Beide kannten das Fohlen ABC schon und genau dies wollte ich nun gemeinsam mit den Besitzern parallel abfragen. Jeder sollte sich voll und ganz auf sein Jungpferd konzentrieren und ich sah ihnen hierbei zu. Bei Time in a Bottle fehlte hin und wieder einfach das Vertrauen und der Hengst zögerte deswegen noch ein bisschen. Glamour of Death hingen war teilweise einfach nur respektlos und ungestüm. Ich machte mir währenddessen ein paar Notizen wie das Training mit den beiden gestalten werden sollte. Mein bisheriger Plan war es, dass es täglich eine Gruppeneinheit gab und auch noch dazu eine Einzeleinheit. Hieß eigentlich mussten die Pferde und Besitzer beide zweimal am Tag ran. Mir war es wichtig bei den jüngeren Pferden kurze Einheiten zu machen und diese dafür intensiver beziehungsweise öfter. Die Gruppeneinheiten dienten dafür, dass die Besitzer sich gegenseitig ein bisschen Sicherheit geben konnten und auch mal alleine was probieren konnten, während ich mit dem jeweilig anderen Trainer arbeitete. Außerdem sollten die Pferde von Beginn daran gewöhnt werden, dass sie nicht immer alleine in der Halle waren und sich trotzdem auf ihren Menschen zu konzentrieren hatten. Mehr als diese kurze Einheit war für heute auch nicht geplant. Beide Pferde durften wieder nach draußen auf die Koppeln und bekamen ihre wohlverdiente Ruhe. Ich ging mit den beiden Besitzern ins Haupthaus und erklärte ihnen was ich die nächsten Tage mit ihnen und den Pferden so vorhatte. Bei Death stand als erstes Bodenarbeit in Form von Respektarbeit an, während Time in seinen Einzelstunden einiges an Vertrauensarbeit genießen durfte. Kurze Zeit später rollte bereits der erste Hänger auf den Hof. Hierbei handelte es sich um Denise mit Zenja. Ich begrüßte sie und half ihr dann beim Ausladen der Stute. In Ruhe klopfte Denise ihrer Stute den Hals und ließ sie erstmal in aller Ruhe ein bisschen sich umschauen und riechen. Die Stute zog die Luft immer wieder tief in ihre Lunge und wieherte dann. Prompt kam die Antwort von meinen Weiden. Die Stute zappelte kurz ein bisschen, aber Denise wurde der Stute schnell wieder Herr und brachte sie auf die Weide. Wir brachten die Scheckdame in ihre Box und klopften sie bekam ein bisschen Heu. Das Fenster der Box war offen, die Türe zum Paddock jeder nicht. Sie sollte sich nur ein bisschen umschauen ohne gleich die kompletten Umwelteinflüsse des neuen Hofs mitzubekommen. Ich wollte nicht, dass die Stute gleich von Anfang an überfordert war. Ich zeigte Denise alles auf dem Hof und half ihr dann noch kurz beim Einräumen des Schranks. Lang hatte ich hierfür jedoch nicht Zeit, da bereits Bernie mit ihrem Hänger inklusive Pferd auf den Hof rollte. Ich begrüßte sie und half danach auch ihr beim Auslanden. Dark Royale stand zwei Boxen weiter weg von Zenja. Ich klopfte ihm noch kurz den Hals und zeigte danach auch Bernie ihren neuen Sattelschrank. Nachdem auch sie mit dem Einräumen fertig war, machten wir uns an eine Stallführung. Cooper und Veronika hatte ich bereits alles gezeigt und somit holten sie nur ihre Pferde von der Weide nach drinnen. Ebenso wie ihnen erklärte ich auch Denise und Bernie meine Idee für das Training mit den Pferden. Ich sagte ihnen auch, dass ich morgen mit dem Training der Pferde beginnen wollte in Form eines kurzen Kennenlernens und danach erst die Entscheidungen für das Einzeltraining treffen würde. Schließlich war es wichtig, dies nochmal auf jedes Pferd perfekt zuzuschneiden. Schließlich war Zenja bereits weiter als Dark Royale und so konnten wir nicht das gleiche mit ihnen machen in den Einzelstunden. Den heutigen Tag beendeten wir mit einem gemeinsamen Abendessen und einer Besprechung des morgigen Tages.
      Der nächste Tag begann mit dem ersten Gruppentraining für die Gruppe 2. Cooper machte Light up Hell fertig und neben ihr stand Denise mit Zenja, welche auch geputzt wurde. Bernie und Dark Royale waren bereits fertig und wir beschlossen bereits ein bisschen über ihren Hengst zu sprechen. Nachdem die anderen beiden auch fertig waren, gingen wir gemeinsam in die Halle und ich bat sie dort wieder sich gegenseitig vorzustellen und auch ein bisschen etwas über ihre Pferde zu erzählen. Des Weiteren wollte ich etwas über die bisherige gemeinsame Zeit und das vorherige Training der Pferde erfahren. Für mich war es außerdem noch wichtig zu sehen, wie sich die Pferde trensen und satteln ließen. Hierfür holte ich das Zubehör aus dem Stall und brachte die Trensen zu den jeweiligen Besitzern. Ich sah ihnen beim Trensen zu. Bei Royale und seiner Besitzerin sah dies schon wirklich sehr eingespielt aus. Der Hengst kannte laut ihr bereits Sattel und Trense, aber noch nicht das Reitergewicht. Für mich war dies also das erste woran ich in der Einzelstunde arbeiten wollte. Zenja und Denise hatten hingegen schon ein paar kleine Probleme, aber sie kannten sich auch noch nicht so lange. Hier würde ich auch wieder mit ein bisschen Vertrauensarbeit beginnen. Danach könnten wir relativ schnell die Basics abarbeiten, da die Stute bereits beim Vorbesitzer eingeritten wurde. Light up Hell ließ sich auch brav trensen. Er dachte scheinbar, dass es jetzt wieder ans Training gehen würde und er schien sich insgeheim schon darüber zu freuen. Cooper hatte erzählt, dass Hell wirklich schnell lernte und dies auch gerne tat. Für heute wollte ich das Training bereits beenden. Das Satteln würde ich mir in der Einzelstunde morgen anschauen. Dort hatten wir mehr Ruhe und ich könnte auf Probleme besser eingehen. Die drei brachten ihre Pferde noch ein bisschen auf die Weide und ich bat Cooper und Veronika darum, dass sie ihre Pferde nachdem Mittagessen fertig machten. Joy hatte uns etwas zum Essen hergerichtet und ich besprach mit allen den Plan für die nächsten Tage und teilte ihnen auch mit, dass sie alles noch schriftlich erhalten würden und ich am schwarzen Board alles kommunizieren würde. Nachdem Essen begann das Training mit der Gruppe 1. Ich wollte heute nochmal die kompletten Aufgaben des Fohlen-ABCs mit den Pferden durchgehen. Hierbei wollte ich sie ein bisschen ablenken und schauen wie sie darauf reagierte. Gerade für Veronika und Time würde dies ein bisschen anstrengender sein, da sie sich noch nicht wirklich vertrauten. Als erstes begannen wir aber damit, dass ich mit der Tüte wedelte, während die Pferde noch neben ihren Besitzern standen und noch keine Übungen machen mussten. Time fand dies bereits komisch, aber machte noch keine Versuche das Weite zu suchen. Dee hingegen blähte die Nüstern und stellte ihre Ohren. Typisch Vollblut schaukelte sie sich sehr schnell hoch und ließ dann auch ihren Emotionen freien Lauf. Als nächstes raschelte ich mit einer Flasche, welche ich mit Steinen gefüllt hatte. Gerade Dee, welche später auch auf Turniere gehen sollte, musste ungewohnte Geräusche kennenlernen und durfte sich nicht sofort verunsichern lassen. Auf den Turnieren nahmen nämlich die wenigsten Zuschauer Rücksicht darauf, ob das Pferd das Geräusch jetzt vielleicht komisch finden könnte. Alles in allem verlief die Stunde relativ ruhig, nur gelegentlich versuchte einer der beiden Mal reis aus zu nehmen. Für heute fand ich aber, dass die Pferde wirklich gut mitgemacht hatten und wir das Training beenden konnten. Ich wollte nicht, dass die kleinen direkte von Anfang an überfordert wurden. Ich klopfte beiden noch den Hals und entließ die vier danach. Alle Pferde durften noch auf ihre Koppeln und ich wollte mich noch um die Büroarbeit für den Kurs kümmern. Für die Teilnehmer war nun ein bisschen Freizeit angesetzt, denn man konnte trotz Kurs ja nicht 24 Stunden am Tag aufeinander hocken. Ich erstellte jedem seinen eigenen Trainingsplan und markierte die für ihn wichtigen Stunden. Täglich gab es eine Gruppeneinheit und eine Einzeleinheit für jeden. Pro Tag wechselte es sich ab, wer in der Früh mit der Gruppenstunde begann und wer diese am Nachmittag belegte. Beim Abendessen verteilte ich die Pläne an alle und hing ihn danach noch an das schwarze Brett.
      Am nächsten Morgen begann ich mit der Einzelstunde mit Cooper und Glamour of Death. Sie musste klare Grenzen lernen und ihre Besitzerin musste da teilweise auch einfach noch an sich arbeiten, ein bisschen mehr durchzugreifen. Ich zeigte ihr hierfür ein paar Übungen und sagte ihr, dass selbst wenn die kleine Stute mal nicht wollte, sie zwar durchgreifen musste aber nicht unfair werden durfte. Viele Reiter neigten schnell dazu auch ihre schlechte Laune auf das Tier zu projizieren. Dies geschah meist ganz unbewusst und man wunderte sich, dann warum die Tiere so schlechte Laune hatten. Ich versuchte immer ganz genaue Beispiele zu finden, wenn ich meinen Kunden etwas erklärte. Hiermit konnte man einfach viel leichter begreifen was genau jetzt von einem verlangt wurde oder Zusammenhänge leichter verstehen. Dee wurde regelmäßig von Cooper rückwärtsgerichtet, wenn sie versuchte sie beim Gehen zu überholen. Dies schien die Stute gewaltig zu nerven, denn immer wieder legte sie die Ohren kurz an, aber Cooper ließ sich davon nicht beirren, sondern machte einfach weiter. Wir beendeten das Training und ich holte mir Veronika und Time in a Bottle in die Halle. Für die beiden ging es an die Vertrauensarbeit. Cooper stellte in der Zwischenzeit Dee auf die Weide und machte gleich ihr zweites Pferd fertig. Nach der Arbeit mit Veronika und Time würde es an die zweite Gruppeneinheit mit den „älteren“ Jungpferden gehen. Bei der Vertrauensarbeit begannen wir damit, dass ich einen großen Gymnastikball durch die Halle rollen ließ. Jedoch berührte dieser nie das Pferd, denn ich wusste, dass er noch nicht soweit war. Veronika lobte den Hengst immer wieder und versuchte ihm selbstsicher zu zeigen, dass alles doch gar nicht so schlimm war. Hin und wieder bekam der junge Hengst auch ein Leckerlie, damit er noch mehr verstand, dass ihm die für ihn grusligen Geräusche nichts tun würden. Gegen Ende der Stunde war zu mindestens die blaue Plane nicht mehr schlimm, wenn sie am Boden lag und er dran vorbeiging. Drüber gehen war jedoch noch nicht sein Fall und auch das arge Rascheln damit war ihm noch suspekt. Da heute Abend noch eine Stunde anstand, wollte ich die Arbeit nun mit den beiden beenden. Meine nächsten drei Schüler warteten bereits mit ihren Pferden von der Hallentüre und ich erklärte ihnen, dass wir heute in der Stallgasse üben wollten. Gemeinsam gingen wir zurück zum Stallgebäude und ich bat jeden darum die Pferde locker anzubinden. Da ich wusste, dass alle Erfahrungen hatten mit dem Satteln, machte ich mir keine großen Sorgen, dass etwas passieren würde. Ich besprach mit jedem, dass sie als erstes die Satteldecke auflegen sollten und das Pferd danach loben sollten. Cooper hatte ich gebeten heute den Rennsattel zu verwenden, welchen ihr Hengst bereits kannte. Dieser war leichter als der normale Sattel und ich war mir noch nicht sicher, ob er vielleicht das Mehrgewicht anfangs noch komisch finden würde. Jedes Pferd reagierte auf solche Umstellungen anders und ich wollte nicht, dass heute ein Pferd unruhig wurde und die anderen womöglich ansteckte. Bei Bernie und Dark Royale sah das ganze schon sehr eingespielt aus. Denise und Zenja hatten noch ein paar Probleme miteinander, denn die Stute drehte sich immer wieder hin und her und Denise hatte Schwierigkeiten sie zu beruhigen. Ich zeigte ihr einen Weg wie sie die Stute ruhiger bekam und den Sattel ohne viel Aufwand oder Stress auf ihr platzieren konnte. Nachdem alle drei die Sattel aufgelegt hatten, bat ich sie wieder runterzuholen und diesen Vorgang einige Male zu wiederholen bis es soweit klappte, dass die Pferde annähernd komplett entspannt waren. Danach sollten sie alle den Gurt ganz weit verschließen, sodass noch kein Druck entstehen konnte. Die Pferde spürten jedoch, dass bereits etwas anders war und hin und wieder gab es hier bereits die ersten Probleme, da es für junge beziehungsweise noch nicht eingerittene Pferde einfach ein komisches Gefühl war. Dies würde sich mit der Routine auch legen. Ich bat sie darum diese Übung ein bis zwei Mal am Tag alleine zu wiederholen. Nicht öfter, da wir ja meistens noch zwei weitere Einheiten pro Tag hatten und dies die Pferde sonst überfordern würde. Für die Pferde hieß es nun wieder Auszeit auf der Koppel und für uns hieß es auch Mittagspause. Danach würde ich mit der Gruppeneinheit der Gruppe 1 beginnen und schließlich mit den Einzelstunden. Hierfür besprach ich beim Mittagessen bereits mit den Teilnehmern die Ziele der heutigen Einzeleinheiten. Mit Denise und Zenja wollte ich beginnen. Bei den beiden ging es heute auch an Bodenarbeit und das Stärken des Vertrauens zueinander, denn wenn ein Pferd keine Bindung zu seiner Person hatte, dann konnte es ganz schnell passieren, dass das Einreiten sich schwerer gestaltete. Als nächstes war Cooper mit Light up Hell an der Reihe. Bei ihnen wollte ich nochmal genau schauen wie sie bis jetzt vom Boden aus gearbeitet hatten und was der Stand des Hengstes war. Gleiches galt auch für Bernie und Dark Royale. Ich hatte mich zwar vor dem Kurs mit allen Besitzern in Verbindung gesetzt über den Ausbildungsstand ihres Pferdes, aber es schadete nie sich nochmal selbst ein Bild von der Situation zwischen Besitzer und Pferd zu machen. Oftmals schätzte man seine eigenen Tiere nämlich auch besser oder sogar schlechter ein als sie wirklich waren. Ich wollte zudem wissen, wie weit die Pferde wirklich an der Longe waren, denn hier würden sie die ersten Reitversuche erdulden müssen und es brachte nichts, wenn sie hier mehr ein Ei liefen und sich nicht wirklich kontrollieren ließen. Ich baute nach dem Essen als bereits den kleinen Parcours für die Gruppeneinheit der Gruppe 1 auf. Heute sollte es auch wieder um Vertrauen zwischen Reiter und Pferd gehen. Der Parcours bestand aus einem großräumigen Slalom aus Hütchen, durch welchen die Besitzer ihre Jungpferde manövrieren mussten. Danach sollten sie durch eine Gasse, bestehend aus zwei Stangen, laufen. Schließlich vorbei an mir mit der raschelnden Flasche und Plane und als letztes vorbei an ein paar hängenden Luftballons. In keiner der Übungen wurden sie von einem der Gegenstände berührt, sondern es ging lediglich darum an ihnen vorbeizugehen und ihrem „Herdenführer“ zu folgen. Ich zeigte den beiden erstmal ohne die Pferde den Parcours und gab zu jeder Übung ein paar Hilfestellungen, damit die Besitzer auch wussten wie sie mit ihren Pferden in den einzelnen Stationen umgehen sollten. Ich wartete kurz bis die zwei ihre Pferde holten und gab ihnen hier und da nochmal ein paar Tipps an den Aufgaben. Die ersten beiden Stationen liefen eigentlich ganz gut. Das Rascheln der Flasche und der Folie war für sie total unangenehm und sie wollten beide eigentlich das Weite suchen. Genauso die Luftballons fanden sie auch nicht ganz so lustig, aber sie gingen beide ohne weitere Probleme vorbei. Ich hatte vorher gesagt, dass die Teilnehmer den Parcours bitte mehrfach gehen sollten bis sie für sich das Gefühl hatten, dass es passte und ihre Pferde entspannt waren. Veronika ging den Parcours einmal mehr als Cooper und das war für mich auch in Ordnung. Beide brachten danach die Pferde wieder auf die Weiden und ich räumte die Sachen vom Parcours wieder auf, denn nun standen die Einzelstunden an. Als erstes kam Denise mit Zenja an der Reihe. Sie hatte sowohl die Sachen für die Bodenarbeit dabei, als auch gleich ein Halfter und die Longe. Ich begrüßte beide und erklärte ihr, dass sie heute einfach mal ihre typische Arbeit mit der Stute zeigen sollte. Ich wollte mich erst noch zurückhalten und nur einschreiten, wenn mir gravierende Sachen auffielen. Immer wieder machte ich mir ein paar kleine Notizen bezüglich der Sachen, welche ich gut und welche ich schlecht fand. Danach ging es an das Longieren und ich machte mir auch hier immer wieder ein paar Notizen mit meiner Meinung. Diese teilte ich ihr danach mit und gab ihr ein paar Vorschläge wie sie das Training zukünftig besser gestalten sollte, damit die Stute leichter auf ihre Hilfen reagierte. Ich besprach die nächsten Punkte mit ihr und wir übten danach noch ein bisschen gemeinsam. Als nächstes war Cooper an der Reihe. Sie kam gemeinsam mit ihrem Hengst Light up Hell in die Halle. Auch sie longierte mir den Hengst ein bisschen vor und zeigte mir die Bodenarbeit, welche sie zusammen gemacht hatte. Auch bei ihr machte ich mir ein paar Notizen und besprach sie mit ihr. Mir ging es hierbei nur darum, dass ich mit dem Besitzer der Pferde und dem Pferd Hand in Hand arbeiten konnte. Für heute wollte ich auch gar nicht mehr mit den beiden machen, zudem stand Bernie bereits vor dem Hallentor. Mit ihr ging es an die gleichen Aufgaben wie auch mit den beiden zuvor. Sie zeigte mir ein paar Bodenarbeitsaufgaben und wir besprachen diese danach sofort. Bei ihr sah es schon sehr gut aus, aber sie hatte auch zwei Trainerinnen als Freundinnen und konnte regelmäßig auf diese zurückgreifen. Als nächstes ging es auch bei ihr ans Longieren. Mir war es sehr wichtig, dass die Jungpferde große Kreise gingen und nicht zu lange an der Longe. Für normale Kreise waren sie meistens noch nicht gut genug ausbalanciert und zu kleine Kreise gingen auch bei älteren Pferden noch auf die Gelenke. Auch das Longieren sah schon sehr gut, aber ein paar kleine Anmerkungen hatte ich noch und ich ließ es mir auch nicht nehmen diese meiner Schülerin mitzuteilen. Für heute war das Training mit allen Pferden beendet. Zum Ausgleich durften sie noch draußen bleiben bis es dunkel wurde. Ich bereitete in der Zwischenzeit bereits das Abendessen vor. Während des Kurses gab es nur schnelle Hausmannskost, da einfach die Zeit fehlte mich nach oder zwischen den einzelnen Einheiten an den Herd zu stellen. Joy hatte auch einiges um die Ohren. In der Zeit, in welcher ich mit dem Kurs beschäftigt war, musste sie sich nicht nur um ihre Pferde kümmern, sondern auch noch um meine. Hin und wieder war es dann schon ganz praktisch, dass wir nur noch einen kleinen Teil unserer Pferde hatten.
      Die nächsten Tage bestanden draus die einzelnen Pferde zu beurteilen und langsam mit ihnen in den Einzelstunden an neuen Sachen zu arbeiten. In den Gruppenstunden wurde meistens das gelernte der Vortrage nur wiederholt, dass es den Pferden im Gedächtnis blieb. Mit der älteren Gruppe waren wir mittlerweile soweit, dass in den Einzeleinheit bereits mit Sattel longiert wurde und in den Gruppenstunden ein paar Geschicklichkeitskurse ohne Zubehör und mit Zubehör absolviert wurden. Dies sollte den Pferden helfen ihren Gleichgewichtssinn zu schulen und zu lernen, wie sich der Sattel bei einzelnen Bewegungen anfühlte. Ich wollte schließlich nicht, dass sie beim ersten Aussacken gleich unvorstellbare Panik erlebten. Für Zenja dienten diese Aufgaben eher als Auffrischung und nicht als erneutes Einreiten, aber auch das war für mich okay. Ich verstand jeden Besitzer der sagte, dass er sich bei einem jungen und noch unbekannten Pferd gerne professionell Hilfe holte. Die Gruppe bestehend aus Cooper und Veronika hatte aktuell in den Einzelstunden die Beginne des Longierens als Aufgabe und in den Gruppenstunden legten wir weiterhin viel wert auf Vertrauens- beziehungsweise Erziehungsaufgaben. Ich wollte, dass beide Pferde respektvoll mit ihren Besitzern umgingen, aber auch zugleich lernten, dass keiner ihnen hier etwas Böses wollte. Ich versuchte die Aufgaben möglichst vielfältig zu gestalten, dass sie immer wieder ein bisschen Abwechslung hatten und der Spaß beim Lernen nicht verloren ging. Am Ende dieser Etappe hatte ich mit allen Teilnehmern nochmal Einzelgespräche angesetzt. Ich wollte wissen, wie sie den Kurs aktuell empfanden, was ihnen fehlte oder was sie anders machen wollen würden. Zudem wollte ich wissen, wie sie sich und ihr Pferd aktuell einschätzten. Hiernach erstellte ich einen Plan wie es genau die nächsten Tage weitergehen sollte. Die Pferde würden die nächsten Tage erstmal ein bisschen Pause bekommen um das gelernte zu verarbeiten. In der Zwischenzeit konnten die Besitzer für ein paar Tage auf ihren eigenen Hof zurückkehren und schauen, ob bei ihnen alles in Ordnung war und alles so lief wie sie es sich vorstellten. Nach der Auszeit ging es wieder weiter. In der Einzeleinheit der älteren Pferde ging es darum, dass wir begannen die Pferde an leichtes Gewicht zu gewöhnen. Hierfür bat ich die Besitzer bei ihren Pferden zu bleiben, denn ihnen vertrauen sie. Ich stellte den Hocker neben das Pferd und schaute erstmal wie sie hierauf reagierten, wenn sie ruhig blieben machte ich vorsichtig die Steigbügel vom Sattel runter und lehnte mich vorsichtig in diesen. Hin und wieder versuchte einer der Vierbeiner hierbei nach vorne wegzulaufen, aber die Besitzer machten alle einen guten Job und redeten beruhigend auf sie ein. Bei der jüngeren Gruppe ging es darum sie langsam an die Trense und den Sattelgurt zu gewöhnen. Hierbei war die Divise eins nach dem anderen. Bei beiden Gruppen war aus einer Einzeleinheit und einer Gruppeneinheit, zwei Einzeleinheiten geworden und nur noch ein bis zweimal die Woche gab es eine gemeinsam Einheit für jede Gruppe. Zenja zeigte, dass sie es noch kannte, wenn ein Reiter sich auf ihren Sattel legte und sie wusste genau, was als nächstes folgen würde. Dennoch wollte ich nicht zu schnell weitergehen, da sie auch bei Denise bei solchen Übungen brav bleiben sollte. Deswegen tauschten wir nachdem sie mich komplett aufsteigen ließ die Positionen. Ich beruhigte die Stute von vorne und sie streichelte ihr als erstes den Hals und stellte sich auf den Hocker. Die Stute drehte kurz ihren Kopf nach hinten und ich ließ dies auch zu. Vorsichtig holte ich sie wieder zu mir und Denise lehnte sich sanft über den Sattel. Ich klopfte immer wieder der Stute den Hals und nachdem sie auch beim Beinüberlegen brav blieb, glitt Denise in den Sattel. Ich lobte die Stute wieder und wir gingen ein paar Schritte nach vorne. Dann gingen wir wieder zurück zur Aufstiegshilfe und Denise stieg ab. Wir holten die Stute und sie bekam ein Stück Karotte zur Belohnung. Als nächstes arbeitete ich mit Cooper. Sie wollte als erstes mit Death arbeiten. Mit ihr ging es langsam an das Kennenlernen der Satteldecke und des Sattels. Bei ihr wollten wir nicht mit dem Rennsattel anfangen, sondern gleich mit dem normalen Sattel. Ich empfand die Umstellung vom normalen Sattel auf Rennsattel immer leichter als umgekehrt. Ich ging zur Stallgasse, wo die beiden gleich auf mich warteten und Cooper hatte bereits die Satteldecke und den Sattel hergerichtet. Da sie bereits den Longiergurt kennengelernt hatte, war ich mir sicher, dass die Schabracke nicht wirklich viel schlimmer für sie war. Genauso war es auch. Cooper legte sie ihr immer wieder auf und rutschte sie auch hin und wieder über ihren Rücken. Hierbei landeten die Ohren der Stute sofort tief im Nacken, aber da musste sie jetzt einfach durch. Ich entschied mich dafür, dass wir mit dem Sattel erst morgen oder in den nächsten Tagen beginnen sollten. Schließlich hatten wir sie genug mit der Satteldecke geärgert. Sie durfte also auch wieder auf die Koppel und Cooper kam mit Light up Hell wieder. Er war bereits geputzt und hatte sich in den Tagen vor seiner Pause auch schon an den normalen Sattel gewöhnt. Light up kannte bereits das Reitergewicht und war auch schon daran gewöhnt ein paar Schritte mit diesem auf dem Rücken zu gehen. Dennoch sollte er auch an die klassische Reitweise und die veränderten Hilfen gewöhnt werden. In der Reithalle begannen wir gleich damit, dass Cooper sich auf seinen Rücken legen sollte und danach aufsteigen sollte. Der Hengst blieb hierbei ruhig und schnaubte sogar kurz ab. Nachdem Cooper im Sattel saß lobte sie ihn kräftig und wir gingen gemeinsam ein paar Schritte. Nach wenigen Metern drehten wir bereits wieder um und ich führte ihn zurück zum Hocker. Cooper stieg dort wieder von seinem Rücken und auch er wurde kräftig gelobt. Veronika wartete bereits in der Stallgasse auf uns. Auch sie hatte die Satteldecke dabei und wir begannen gemeinsam damit sie Time auf den Rücken zu legen. Er legte die Ohren zwar nicht an, aber drehte den Hintern hin und wieder weg. Dies zeigte mir, dass er sich der Berührung noch entziehen wollte und wir hier noch ein bisschen Arbeit vor uns hatten. Also strich ich auch bei ihm das Sattel auflegen für heute. Ich gab Veronika Anweisung die Satteldecke nach vorne und nach hinten zu verrutschen. Auch hierbei versuchte er immer wieder auszuweichen, aber ebenso wie Dee vor ihm musste er da wirklich durch, denn sonst könnten wir ihn nie einreiten. Nachdem er sich halbwegs damit abgefunden hatte, dass er nicht entkommen konnte und sich ein bisschen beruhigte, hörten wir bereits mit dem Training auf. Gemeinsam mit Bernie ging ich in die Halle. Auch mit ihr und ihrem Hengst wollte ich mit dem anreiten beginnen. Sie hielt hierfür den Hengst und ich stellte mich auf den Hocker neben ihn. Nachdem er hierbei auch ruhig blieb, drückte ich mit meinen Händen den Steigbügel nach unten. Dies war die erste Übung die ich immer bei komplett uneingerittenen Pferden vor dem Aufsteigen machte. Hierbei kam bereits ein bisschen Druck auf den Rücken der Pferde und sie reagierten meistens mit der Flucht nach vorne. Ebenso ging es auch Dark Royale, wobei ich hier eher vermutete, dass es Trotz war und keine Furcht. Der Hengst war sehr selbstständig und wollte auch mal gerne wissen wie weit er gehen konnte. Bernie richtete ihn wieder nach hinten und ich stämmte mich ein weiteres Mal in den Steigbügel. Nach mehreren Versuchen bleib er irgendwann ruhig stehen. Dies war für mich beziehungsweise uns wieder der Punkt an welchem wir aufhörten.
      Die nächsten Tage übte ich mit der Gruppe 1 das Auflegen und Verrutschen der Satteldecke. Nachdem dies funktionierte kam der Sattel hinzu. Dieser wurde zu Beginn jedoch nie verschlossen, sondern einfach nur kurz aufgelegt. Die Phasen wie lange sie auf dem Rücken lagen wurden von Tag zu Tag länger. Mit Cooper und Light up Hell arbeitete ich daran, dass wir immer weiter im geführten Schritt gingen. Hierfür hing ich die Longe ein, damit falls er mal losrannte ich dennoch Kontrolle über ihn hatte und er mir nicht mit seiner Besitzerin durch die ganze Halle schoss. Er machte dies sehr brav und war meistens komplett bei der Sache. Mit den Hilfen würden wir erst nächste Woche beginnen, aber ich war zuversichtlich, dass er hier auch keine großen Probleme haben sollten. Bernie und Royale waren mittlerweile auch soweit, dass wir ein paar Schritt im Schritt mit ihr auf dem Rücken gehen konnten. Hin und wieder probierte er aus, ob er wirklich gehen musste oder nicht einfach stehen bleiben konnte. Er wollte einfach wissen wer von uns beiden das sagen hatte. Ich ließ jedoch keine Diskussion zu und setzte mich jedes Mal konsequent durch.
      Die nächsten Wochen wurde mit der ersten Gruppe immer intensiver am Satteln und Trensen geübt. Beide machten sehr brav mit und gewöhnten sich auch langsam daran, wenn man den Gurt zumachte. Nachdem dies für sie auch kein Problem mehr war, ging es daran sie mit dem Sattel in allen drei Gangarten zu longieren. Hierbei zeigte sich Time sehr brav. Dee hingegen forderte immer wieder ganz klare Grenze. Cooper und ich mussten hierbei deutlich durchgreifen, damit sie uns nicht auf der Nase rumtanzte. Light up Hell lernte so langsam die Hilfengebung wie Schenkel und Zügelführung kennen. Er lernte wirklich schnell, aber immerhin kannte er ja bereits ein paar Hilfen vom Rennsport. Ich ließ die Longe von Mal zu Mal länger, damit ich ihn nur noch ein bisschen kontrollieren konnte, aber die meiste Richtungsweisung von Cooper kam. Ich hatte ihr hierfür vorher eine paar Stunden auf meinen Pferden gegeben und nochmal genau durchgesprochen wie sie dies bei ihrem jungen Pferd dann genau umsetzten musste. Zenja und Denise waren mittlerweile bereits soweit, dass ich die Hälfte der Halle abtrennte und sie im Schritt bereits ein bisschen freireiten ließ. Zenja war schließlich schon angeritten worden und es musste ihr einiges nur wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Die Hälfte der Halle war nur dazu da, dass wenn sie durchging ich schneller zu den beiden kommen konnte und sie nicht auf der langen Gerade so viel Tempo bekommen konnte. Wirklich viel vom Longieren mit Reiter hielt ich anfangs nämlich nicht und wenn nur in großen Kreisen. Die Belastung für die Gelenke war mir einfach zu groß. Zudem konnte bei unbalanciert und unerfahren Pferden schnell mal ein Stolperer vorkommen und beim Rutschen würde an der Longe wahrscheinlich mehr passieren. Bernie und ich arbeiteten mit Dark Royale am Aufsteigen und nachdem dies klappte, begannen wir mit den ersten paar Schritten und kleineren Runden in der Halle. Ich war sehr zufrieden mit den Fortschritten, die die Pferde machten. Für mich war klar, dass die Gruppe 1 wahrscheinlich vorher fertig werden würde als die zweite Gruppe. Die beide machten wirklich sehr gut mit und wir kamen besser voran als gedacht. Ich dachte, dass die Pferde länger brauchten um den Sattel oder die Trense zu akzeptieren, aber meine Zweifel waren doch relativ unbegründet. Wir ließen den beiden jedoch genug Zeit um sich an alles zu gewöhnen, aber man musste sie ja nicht unnötig mit immer der gleichen Aufgabe langweilen, wenn sie eigentlich was Neues lernen wollten. Dementsprechend besprach ich mit den beiden Besitzern erneut den ungefähren Zeitablauf. Sie stimmten mir beide zu nicht mehr Zeit als nötig zu investieren, aber so lang wie die beiden eben brauchten. Die zwei wurden jetzt auch erstmal nochmal ein bisschen Pause bekommen und dann würde das Training wieder voll losgehen. Die Regelmäßigen freien Tage empfand ich zum einen zum Regenerieren, als auch zu verarbeiten sehr wichtig.
      Nachdem Time und Dee Pause hatte ging es bei ihnen jetzt mit dem Longieren mit Sattel los. Hierbei bauten wir immer weiter auf und ich schaute, dass nicht nur Schritt drankam, sondern langsam auch Übergange den Weg in die Arbeit fanden. Im Galopp neigte Dee dazu schnell zu überdrehen und so war für mich klar, dass sie viele Tempowechsel machen musste, da diese anstrengend waren und oftmals auch zu Muskelkater führte. Bei Dee war ganz klar, dass sie einfach wirklich arbeiten wollte und musste. Time hingegen war jedes Mal sichtlich genervt von den Übergängen, denn er hatte bereits raus, dass diese auf Dauer wirklich anstrengend für ihn waren. Aber auch hier musste er wieder durch. Schließlich galt vor dem weiteren Anreiten als Aufgabe erstmal das Muskelaufbauen. Dies war wichtig, dass die Pferde auch später genug Kraft hatten einen Menschen zu tragen und nicht gleich einen Schaden davon zu tragen. Ich wusste, dass ein paar meiner Kollegen eher schwächere beziehungsweise noch unbemuskeltere Pferde einritten, da man diesen krafttechnisch noch entgegen wirken konnte. Ich jedoch war der Meinung, dass dies eher nicht der Fall war. Denn es war meiner Meinung nach egal, ob da nun mehr Muskeln im Spiel waren oder nicht, wenn ein Pferd entschied, dass es seinen Kopf durchsetzten musste, hatte man einfach keine Chance sich mit seiner Kraft durchzusetzen, denn sogar kleine Ponys hatten meistens mehr Kraft als der normale Mensch. Dies versuchte ich auch immer allen meinen Reitschülern oder den Leuten, die ihre Pferde in den Beritt bei mir gaben, zu predigen. Man neigte oft leicht dazu mal zu ziehen und dachte, wenn dass Pferd mitging obwohl es erst nicht wollte, dass man gewonnen hatte. Aber wenn so ein Tier wirklich mal nicht wollte und sich mit aller Gewalt durchsetzte hatte man als Mensch krafttechnisch einfach keine Chance. Für Zenja ging es mittlerweile daran, dass sie die Hilfen wieder aufgefrischt bekommen sollte. Hierfür ritt ich sie erstmal ein paar Mal und übergab sie danach wieder an Denise. Sie hatte ein paar Mal mit meinem Hengst Chester trainieren dürfen und ich hatte ihr auf ihm erklärte wie sie die Hilfen bei Zenja gekonnt einsetzten konnte und verfeinern konnte. Ich fand es sehr gut, dass ich meine trainierten Pferde zur Hilfe nehmen konnte. Nachdem die „Lenkung“ bei den beiden im Schritt soweit klappte begannen wir damit, dass wir der Stuten die Hilfen zum Antraben wieder näher brachten. Oftmals merkte man bei ihr, dass sie bereits angeritten war und nur eine Reitpause hinter sich hatte. Mit Bernie und Dark Royale hatte ich bereits auch angefangen, dass sie in der abgetrennten Halle frei ritten. Hin und wieder versuchte er hierbei ganz klar zu schauen, ob sie jetzt wirklich auf den äußeren Hufschlag wollte oder er mal abkürzen konnte. Damit er schneller lernte, dass er dem Reiter Folge zu leisten hatte übernahm ich einmal am Tag das Reiten. Ich setzte mich meistens ein bisschen mehr durch und ging auch mal an seine Grenzen. Dementsprechend ging er bei mir auch regelmäßig auf Konfrontation. Dies war dann auch gerne mal in Form von Steigen oder Buckeln. Ich ließ ihm dies aber nicht durchgehen und er merkte immer mehr, dass er bei mir mit dieser Art nicht weit kam. Von Mal zu Mal wurde seine Art unter dem Reiter besser und auch bei ihm baute ich den Schritt in der ganzen Halle ein. Cooper und Light up waren mittlerweile auch vertrauert mit der Hilfengebung im Schritt und ich war mir sicher, dass wir mit dem Bereiten der Halle im Schritt anfangen konnte. Mit allen Pferden baute ich immer mehr auf, sowohl von der Zeit wie lange mit den Pferden gearbeitet wurde, als auch mit den Schritt- und Trabübergängen. Hierbei ging es mir einfach darum die Pferde weicher zu bekommen und feiner auf die Hilfen zu machen. Nachdem dies alles halbwegs der Fall war und sowohl ich als auch die Besitzer mit ihnen zufrieden waren, gab es mal wieder ein paar Tage Pause auf der Weide für die zweite Gruppe. Die erste Gruppe musste dennoch weiter arbeiten. Sie hatten Pause gehabt während die andere Gruppe noch arbeiten musste und nun war es umgekehrt. Mit ihnen ging es daran, dass die Pferde lernten, dass ein Hocker neben ihnen nicht schlimm war, ebenso wie es in Ordnung war, dass ein Mensch auf diesem Hocker stand. Hierbei blieb der Besitzer vorne bei den Pferden stehen und ich ging immer wieder auf die Aufstiegshilfe und wieder runter. Diese Aufgabe diente dazu, dass die Pferde lernten, dass es normal war, wenn neben ihnen jemand auf den Hocker stieg. Ich klopfte während der Übung generell den Hals und den Po des Pferdes. Auch an dies mussten sie erst gewöhnt werden. Wir bauten immer weiter auf bis wir irgendwann soweit waren, dass ich mich in den Steigbügel lehnen konnte. Damit auch die Besitzer mal alleine aufsteigen konnten, tauschten wir auch die Plätze und sie machten die gleichen Abläufe wie ich. Nachdem dies auch klappte, durften beide Pferde nochmal für ein paar Tage eine Auszeit auf der Weide genießen. Während sich die beiden Pausen der Gruppen überschnitten nahm ich mir nochmal den Trainingsplan vor. Ich besprach ihn mit jeder Person einzeln und fügte die Änderungsvorschläge der Besitzer hinzu. Mir war ihre Meinung wirklich sehr wichtig und ich nahm Wünsche gerne an.
      Nach der Pause ging es wieder los, dass wir das Reiten und verschiedene Tempowechsel mit der zweiten Gruppe übte. Jedoch handelte es sich hierbei weiterhin nur um Schritt und Trab. Hin und wieder bauten wir auch kleine Bahnfiguren ein. Ich wollte, dass die Pferde auch hierbei auf feine Hilfen reagierten. Für den Galopp schwang ich mich bei jedem der Pferde einmal am Tag in den Sattel, ebenso für die Bahnfiguren im Trab. Bei Zenja ging dies wieder relativ schnell und wir konnten nach geraumer Zeit darauf umsteigen, dass Denise sie in allen drei Gangarten reiten konnte. Bei Light up Hell war das Training im Galopp ein bisschen komplizierter. Er war von seinen Reitanfängen auf Geschwindigkeit trainiert worden und so versuchte er im Galopp an der langen Seite generell ein bisschen mehr Tempo auszunehmen. Ich zügelte ihn hierbei immer wieder und nach anfänglichen Schwierigkeiten bekam ich ihn im Galopp ruhiger. Auch mit Hell erarbeitete ich die Bahnfiguren, welche notwendig waren um ein Pferd als eingeritten einzustufen. Mir war wichtig, dass dies alles klappte bevor ich ihn wieder mit seiner Besitzerin nach Hause gab. Mit Royale hatte ich regelmäßig ein paar andere Probleme als nur das zu Schnellwerden. Er versuchte sich immer wieder meinen Hilfen zu wiedersetzten, aber da war er nicht das erste Pferd. Ich hatte ebenso einen wahren Sturkopf und blieb hartnäckig. Das Training beendete ich jedes Mal, wenn er sich halbwegs damit abgefunden hatte, dass ich das sagen hatte. Mit ihm arbeitete ich vorab nur an den Bahnfiguren und dem Akzeptieren meiner Hilfen. Mir war jedoch jetzt schon sicher, dass aus ihm irgendwann mal ein gutes Turnierpferd werden würde. Zudem hatte er eine Abstammung, welche darauf schließen ließ.
      Die letzten Tage des Kurses arbeitete ich mit der Gruppe 2 daran, dass die Pferde die Bahnfiguren mehr erlernten und die Besitzer sie mit ihren eigenen Pferden trainierten. Des Weiteren begann ich damit, dass die Besitzer auf der abgetrennten Bahn mit ihren Pferden galoppierten. Nachdem auch dies kontrolliert von Statten ging, wurde die Abtrennung wieder entfernt und auf der ganzen Bahn weiter trainiert. Time in a Bottel und Veronika hatten in der Zwischenzeit auch große Fortschritte gemacht. Sie hatten als Fleißarbeit meistens noch ein bisschen Vertrauensarbeit gemacht und so waren die beiden innerhalb der letzten Zeit zu einem guten Team geworden. Bei ihnen war mittlerweile auch das komplette Aufsteigen und geführte Reiten möglich. Mehr wollte ich mit den beiden auch nicht machen. Schließlich sollte er als angeritten wieder nach Hause reisen. Hierfür stellte ich ein Zertifikat für den Kurs aus und verabschiedete mich danach von den beiden. Als nächstes konnte Dee den Hof verlassen. Sie blieb jedoch bei uns bis auch Light up Hell fertig mit seinem Training war. Dies war wenige Tage nach ihm der Fall. Cooper hatte wirklich gut an sich gearbeitet und auch an dem Hengst. Er hatte mittlerweile auch mehr Kontrolle über sich im Galopp bekommen und war auf einem soliden Niveau um in einer E-Dressur zu starten. Dies war eigentlich immer der Fall sobald die Pferde eingeritten waren. Zenja war zur gleichen Zeit fertiggewesen wie Time, aber auch das war mir klar gewesen, da Denise sie ja nur zum Wiedereinstieg beim Kurs angemeldet hatte. Auch sie bekam das Zertifikat für den Kurs und ebenso darüber, dass die Stute wieder eingeritten war. Ich bescheinigte ihr dies nur zur Sicherheit, damit sie etwas hatte auf das sie sich verlassen konnte beziehungsweise verweisen konnte. Dark Royale musste etwas länger als die anderen Pferde hier bleiben mussten. Mit ihm hatten wir am meisten Probleme bei der Arbeit gehabt, aber mittlerweile arbeitete er auch gut mit. Auch er erreichte zum Schluss des Kurses ein solides E-Niveau an welchem seine Besitzerin selber weiter feilen konnte. Dies war für mich Grund auch die beiden, natürliche mit ihrem Zertifikat, nach Hause zu schicken und mich bei ihnen für die Teilnahme zu bedanken. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit den Teilnehmer und dem Ablauf des Kurses. Jedoch hatte er allgemein mehr Zeit in Anspruch genommen als ich eigentlich gedacht hatte und so war mehr auf meinem eignen Hof liegen geblieben als geplant. Über den nächsten Kurs würde ich mir erst gehörige Gedanken machen müssen, da es zeitlich doch meistens nicht wirklich möglich war. Dennoch war ich mir sicher, dass es nicht der letzte bleiben würde und ich auch weiterhin viel mit der Ausbildung oder Weiterbildung von Pferden zu tun haben würde. Die Arbeit mit den verschiedenen Tieren und Menschen machte mir einfach viel zu viel Spaß, als dass ich sie einfach aufgeben würde. Der Kurs hatte auch mir für meine weitere Zukunft einiges gebracht, denn es war doch nochmal etwas anderes wenn man mehrere Pferde zeitgleich auf einem Hof und zum Vergleich hatte.

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    • Calypso
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      5637 Zeichen by Calypso - 20.01.2019
      Veronika & Luke
      Ein ganz gewöhnlicher Tag auf dem Rook´s Bay Stable. Es war Mittag und wir hatten das morgendliche Ausmisten und Füttern schon hinter uns. Die Pferde waren alle auf ihren Weiden und es kehrte etwas Ruhe ein. Ich war noch am überlegen mit welchem Pferd ich heute trainieren sollte und ging im Kopf den Tagesablauf durch. Jasmine hatte heute glaub ich eine Reitstunde und ich müsste Luke noch fragen was er heute vor hatte. Das Wetter war heute beständig, kalt aber immerhin nicht mehr so stürmisch wie in den letzten Tagen. Vielleicht könnte ich auch ausreiten gehen. „Hallo Veronika“ der gute alte Frank kam aus seinem Truck gestiegen.“Hallo Frank, ich habe heute gar nicht mit dir gerechnet.“ entgegnete ich. Frank kratzte sich am Kopf „Ach ich wollte nochmal nach der einen Boxentür schauen die klemmt und außerdem hat Elizabeth mir einen Rumkuchen für euch mitgegeben.“ Dankend nahm ich ihn entgegen und lächelte „Sag ihr vielen lieben Dank, wir alle lieben diesen Kuchen! Gut, ich bringe ihn mal ins Haus, wenn du irgendwas brauchst sag bescheid, ja?“ Frank nickte und machte sich an die Arbeit. Ich brachte den Kuchen in die Küche und schrieb eine kleine Notiz dazu, das sich jeder gerne nehmen dürfte. Draußen auf dem Hof traf ich auf Luke und er machte den Vorschlag ausreiten zu gehen. Ich überlegte erst hin und her, eigentlich wollte ich doch mit dem Training von Kantarro anfangen. „Nehmen wir ihn doch einfach als Handpferd mit.“ schlug Luke vor. Gar keine schlecht Idee, dachte ich und gemeinsam holten wir die Pferde. Mein Mann holte sich Norikerhengst Thorin und ich nahm Chulo und Kantarro mit. Wir mussten nur ein wenig über ihr Fell striegeln und konnten sogleich aufsatteln. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Sogar eine kurze Galoppstrecke konnten wir bewältigen, Kantarro war sehr brav als Handpferd und auch Chulo war äußerst artig, wie immer im Gelände. Luke war auch ganz begeistert von Thorin. Er hatte ihn bis jetzt noch nie geritten.

      Jasmine
      „Serena du holst dir heute
      Rhoda, Will du hast Löwenherz und Phoebe Lamiro.“ die drei Kinder wuselten umher, holten Putzsachen und Halfter und gingen zum Offenstall um die Pferde zu holen, die ich ihnen zugeteilt hatte. Dies war schon meine Fortgeschrittene Gruppe und so musste ich nicht mehr all zu viel helfen. Wir gingen auf den Reitplatz und die Kinder stiegen auf. Die ersten 15 Minuten wurden zum aufwärmen genutzt und ich baute einen kleinen Trailparcour auf. Ich brachte viel Abwechslung in meine Reitstunden, das war mir wichtig. Nach ein paar Trabrunden erklärte ich ihnen den Parcour und jeder durfte ihn nacheinander absolvieren. Dabei gab ich Hilfestellungen und Tipps. Rhoda war wieder sehr faul heute, aber Serena wurde immer besser im sich durchsetzen und ich hatte das Gefühl das die beiden gut zusammen passten. Nach 60 Minuten war die Stunde vorbei und meine Reitschüler sattelten ihre Pferde ab und versorgten sie. Als sie später von ihren Eltern abgeholt wurden, beschloss ich noch etwas mit Zenja zu arbeiten. Die Stute sollte auch mal im Schulbetrieb und vielleicht sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Ich holte sie, putzte sie und ging mit ihr in den Roundpen. Dort machte ich Freiarbeit mit ihr, die grundlegenden Dinge, Vertrauen aufbauen. Sie sollte das arbeiten mit dem Menschen als spaßig empfinden und freiwillig mitarbeiten. Nach 25 Minuten ließ ich es gut sein und war sehr stolz auf die Stute.

      Veronika & Luke
      Wir kamen zum Hof zurück und brachten unsere drei Hengste zurück auf die Weiden. Ein zwei Stunden konnten sie noch draußen herum tollen. Ich sah Jasmine mit
      Zenja aus dem Roundpen kommen „Jasmine, wenn du fertig bist komm doch mit ins Haus, dann trinken wir bisschen Kaffee und essen Kuchen.“ „Ja gerne, ich komme gleich.“ antwortete die junge Frau und Luke und Ich gingen schon mal rein. Emilia war auch wieder Zuhause und gemeinsam genossen wir den Rumkuchen von Frank´s Frau. Wir erzählten uns Neuigkeiten, planten die nächsten Tage durch und ließen es uns gut gehen. Gegen 17 Uhr machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Pferde mussten rein geholt werden. Harry war nun auch da, er hatte heute den halben Tag frei um bei seiner Tochter zu sein. Jasmine und Ich gingen zu den Stutenweiden und nahmen jeweils zwei Pferde. Jasmine nahm Fermina und Ashitaka ans Halfter und ich Sabandija und die kleine Rovina. Als nächstes holten wir noch Adrenaline und Princess Mononoke, die noch abgetrennt von den anderen standen und langsam aneinander gewöhnt wurden. Zum Glück gab es auch keine Zickereien in den Boxen. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit um die Hengste gekümmert. Diese rein zu holen war etwas einfacher, da die Weiden direkt am Stallgebäude grenzten. Man musste nur den Weg zu den Koppeln absperren mit einem E-Zaun Band, die große Stalltür öffnen und schauen das sonst alle geschlossen sind. Dann die Weidezäune öffnen und die Hengste rein treiben. Sie wussten von selbst schon gut genug wo ihre Boxen waren und gingen sofort hinein um zu fressen. Thorin, Norisk und Fame waren meistens die ersten die sich sofort in Bewegung setzten. Gefolgt von Kantarro, Fantasio, Chulo und Companéro. El Alba Ardiente, PFS Dreaming of Revenge, Maverick, Colorido und Time in a Bottle ließen sich immer etwas Zeit bis der erste Ansturm vorbei war. Schließlich verschlossen wir alle Boxentüren und Harry ging nochmal zum Offenstall um dort zu gucken ob alles in Ordnung war. Dort war es bereits ruhig. Dawn, Lamiro und Zenja knabberten am Heu, Löwenherz lag im Unterstand und auch Rhoda war völlig entspannt. So neigte sich ein weiterer Tag, auf dem Rook´s Bay Stable, dem Ende zu.
    • Calypso
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      Juni 2019 - 4026 Zeichen von Calypso
      16.30 Uhr, ich war spät dran und hastete zum Reitplatz. Ich hatte total vergessen das ich heute die fortgeschrittenen Reitstunde hatte. Zum Glück waren die drei Mädels selbständig und kannten sich auf dem Hof aus. Die Pferde waren im Vorfeld schon eingeteilt worden und so standen sie schon fertig auf dem Reitplatz, gurteten nach und stiegen auf. „Tschuldige Mädels, ich bin spät dran. Also rauf auf die Pferde und warm reiten.“ meinte ich und schnappte mir einen Hocker. Meine Reitstunden waren keine typischen Gruppenstunden. Ich hielt nichts von Abteilungsreiten, bei mir ritt jeder für sich und ich nahm mir für jeden meiner Reitschüler Zeit und schaute was wir verbessern konnten. „Lisa, vergiss nicht Lamiro von Anfang an ordentlich zu treiben, sonst zieht sich das die ganze Stunde lang so durch.“ Ich widmete mich zuerst Lindsey die auf der jungen Lewitzer Stute Zenja saß. Ich hatte ihr bewusst die Stute gegeben, da ich wusste das Lindsey eine gute und vor allem ruhige und konsequente Reiterin war. Genau das was Zenja brauchte. Ich erklärte ihr nochmal kurz auf was sie achten sollte. Die Stute fand noch nicht so leicht in die Anlehnung. Sie sollte immer leichten Kontakt am Zügel halten und bei der kleinsten Kopfbewegung Richtung Boden nachlassen. Viele Zirkel, Volten und Biegungen reiten und dann das gleiche im Trab. Dann lief ich über den Reitplatz zu Elena die auf der anderen Lewitzer Stute Cerry Blossom saß. Sie ritt sie schon des öfteren und langsam waren sie gut eingespielt. Sie trabten bereits auf dem Zirkel und ich gab Anweisungen und Hilfestellung zum Schulterherein. „Ja so ist gut, nicht zu weit abstellen. Wenn du an der langen Seite wieder angekommen bist gehst du ins Konter Schulterherein.“ Ich beobachtete es ein paar Minuten lang und ließ sie dann wieder selbst daran arbeiten. Mein Kaltblut Wallach Lamiro drehte auch schon im Trab seine Runden, und das nicht einmal langsam „Lisa wenn du eine Pause brauchst dann pariere mal durch.“ rief ich mit einem Lächeln rüber. Ich wusste wie anstrengend es war ihn in Bewegung zu setzen.

      Plötzlich sah ich Jasmine mit der Mustang Stute Dawn über den Hof laufen. „Hey Jasmine, arbeitest du wieder mit ihr?“ als Antwort bekam ich ein lächelndes Nicken und die beiden gingen zum Roundpen rüber. Jasmine war bei uns in Ausbildung zur Reittherapeutin und ich hatte ihr jetzt Dawn für Übungszwecke überlassen. Die Stute war jetzt gefestigt genug im Umgang und ich konnte mir auch vorstellen das die Stute ein gutes Therapiepferd werden könnte. Eben wegen ihrer sehr sensiblen und vorsichtigen Seite. Und Jasmine arbeitete sehr gut mit ihr und konnte so auch selbst üben.

      Nach 45 Minuten beendeten wir die Reitstunde und ich ließ sie im Schritt abreiten. „Super gemacht heute ihr Drei. Ihr wisst, Futter für die Pferde herrichten und dann können sie wieder auf ihre Koppeln.“erklärte ich und verließ den Sandplatz. Die Mädchen waren alt genug und brauchten mich nicht mehr an ihrer Seite, soweit vertraute ich ihnen. Ich sah dann schnell bei Löwenherz vorbei. Der Gute lahmte seit zwei Tagen ein bisschen. Als ich ankam stand er im Offenstall und döste vor sich hin, aber die Möhre die ich ihm mitgebracht hatte erregte seine Aufmerksamkeit. Nach genügend Kuscheleinheiten tastete ich sein Bein ab, warm war es nicht mehr und er schien keine großen Schmerzen zu haben. Vermutlich hatte er sich nur blöd vertreten. Zufrieden ließ ich ihn wieder in Ruhe Dann schaute ich bei Jasmine und Dawn vorbei, guckte ihnen noch ein wenig zu und ging dann zu meinem selbstgezogenen, kleinen Hengst Maverick. Okay, klein war er nun nicht mehr, er war immerhin schon fast 3 Jahre alt. Ich freute mich schon auf die Zeit ihn einzureiten, aber er sollte soviel Zeit wie nötig erhalten. Ich war bei ihm auf der Koppel und machte dort meine kleinen Übungen mit ihm. Er war sehr begeistert von Freiarbeit, folgte mir auf Schritt und Tritt und der spanische Gruß hatte es ihm sehr angetan.
      Nach den Spielereien machte ich meinen Rundgang auf dem Hof und ging dann ins Büro.
    • Calypso
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      Dezember 2019 - 2497 Zeichen von Calypso
      Weihnachten stand vor der Tür und es gab noch so viel vorzubereiten. Luke und Harry stellten gerade auf dem Hof einen Tannenbaum auf und Jasmine war mit einer Reitgruppe auf dem Sprung zum Ausreiten. Wie ich sehen konnte hatte sie Löwenherz, Zenja, Cherry Blossom und Dawn als Handpferd dabei. Die Mustangstute machte sich gut und wurde immer souveräner und entspannter. Das freute mich sehr, doch leider hatte ich mich dazu entschlossen sie zu verkaufen. Ich wollte mich mehr auf die Criollozucht konzentrieren und das nahm sehr viel Zeit in Anspruch und Dawn braucht einen Besitzer der sich voll und ganz auf sie konzentriert und dem sie vertrauen kann. Ich hatte dazu leider keine Zeit. Aber in der Zeit wo sie bei uns war hat sie sich extrem positiv entwickelt.
      Ich lief über den Hof und raus zu den Hengstkoppeln. Wir hatten jetzt die ganz große offen und die Hengste genossen es zu spielen und zu toben. Auch mein Connemara Hengst Maverick hatte sich bei den Criollo Hengsten gut eingelebt. Genauso wie mein Neuzugang Coreando. Ich sah ihnen einen Weile zu. Colorido, el Alba Ardiente und PFS Dreaming of Revenge spielten ausgelassen, stiegen und bockten herum, aber alles aus Spielerei. Fame, Fantasio und Companero knabberten am Gras herum und Kantarro wälzte sich mehrere Male. Chulo kam tatsächlich an den Zaun und holte sich Streicheleinheiten ab, obwohl er nicht die Art von Pferd war der die Zuneigung des Menschen sonderlich genoss. Aber umso mehr freute es mich.

      Als ich wieder zum Hof zurück kam, stand der Tannenbaum bereits und Luke machte die Lichterkette dran. „Sieht doch schon gut aus.“ meinte ich und blieb kurz stehen um es genauer zu betrachten. „Wenigstens ein bisschen Weihnachtsfeeling wenn wir schon keinen Schnee kriegen.“ scherzte Luke und kam auf seiner Leiter runter um mich zu küssen. „Wer braucht schon Schnee. Weihnachten mit Nebel und viel Regen hat doch auch was.“ ich lächelte verschmitzt und blieb noch eine Weile in Luke´s Armen. „Ich hole jetzt noch Äste und Zweige für die Stuten zum knabbern. Wir sehen uns dann drin.“ dann ging ich zum Traktor und fuhr mit dem Hänger zur Stutenkoppel. Dort angekommen zog ich die Äste auf die Koppel und schon kamen Princess Mononoke, Sabandija, Adrenaline und Rovina angetrabt um zu sehen was ich da mache. ZW Ashitaka und Fermina kamen kurze Zeit später auch näher heran und fingen gleich an an den Ästen zu knabbern. Sie bekamen alle ein paar Streicheleinheiten von mir bis ich wieder weiter an meine Arbeit musste.
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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Calypso
    Datum:
    19 Nov. 2018
    Klicks:
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    Kommentare:
    5
  • [​IMG]
    Zenja

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    Rufname: Zenja
    Geburtsdatum/Alter: 2014 - 5 Jahre
    Geschlecht: Stute


    Stammbaum
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    aus der: ✗ ~ von: ✗
    aus der: ✗ ~ von: ✗ | aus der: ✗ ~ von: ✗


    Exterieur
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    Größe: 144 cm
    Rasse: Lewitzer
    Fellfarbe: Rappschecke
    Gencode:
    Abzeichen: /



    Interieur
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    Charakter
    frech aber niemals böse, selbständig

    Beschreibung
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    Zenja ist ein echtes Energiebündel und liebt es, so richtig Gas zu geben. Regelmäßige Bewegung und Beschäftigung ist ein Muss bei der jungen Stute. Wird Zenja langweilig, kommt sie gerne auf dumme Ideen und kann ihre Besitzerin ganz schön zur Weißglut treiben. Trotz alle dem ist sie aber ein sehr gutmütiges Pferd.

    Vorgeschichte
    /

    Zuchtinfos
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    Gekört/Gekrönt: ✘
    Vorgesehen für die Zucht: nein
    Leihmutterschaft/Deckaxe: /

    Nachkommen


    ✗/✗

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: FrauHolle
    VKR/Ersteller: Cooper (verfallen)
    Aktueller Wert: 300 Joellen

    Trainingsstände
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Fohlen ABC ✓| Eingeritten ✓ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✗ | Rückwärtsrichten ✗ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✗
    Abstand halten ✗ | Wenden + Handwechsel ✗ | Abruf ✗

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗ | Spanischer Gruß ✗| Plié ✗|
    Piaffe ✗| Passage ✗ | Steigen ✗ | Sitzen ✗ | Liegen ✗



    Reitpferde-Ausbildung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Dressur: E A L
    Galopprennen: E
    Springen: E A L M
    Military: E
    Fahren: E
    Distanz: E
    Western: LK5 (E), LK4 (A)

    PotentialAufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert


    Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯



    Gesundheit
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch:
    Letzter Hufschmiedbesuch:
    Gesamteindruck:
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗



    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne:
    Beschlag Hinten:

    Hufbeschaffenheit: