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Samarti

Zauberhaft, DRP *

Zauberhaft, DRP *
Samarti, 29 Jan. 2014
Elii gefällt das.
    • Samarti
      alte Berichte

      vom 17.07.2012

      Genauso wie das Wetter war heute auch meine Laune; alles andere als sonnig. Wenig Schlaf und zu viel Arbeit sorgten seit Wochen dazu, dass ich enorm erschöpft und ausgelaugt war und es kaum mehr zu meinen Lieblingen schaffte.
      Heute allerdings wollte ich mich endlich mal wieder meinen Pferden widmen. Anstatt also auszuschlafen, machte ich mich um Acht Uhr schon auf den Weg auf den Hof. Und obwohl ich total fertig war, ging mir das Herz auf und ein freudiges Lächeln huschte über mein Gesicht, als ich die drei Herden auf ihren Koppeln erblickte, friedlich grasend und entspannt, trotz des wolkenverhangenen Himmels.
      Wie immer war es als erstes Cassini's Girl, die mich erblickte und freudig begrüßte. Sie begleitete mich schon seit Fohlenalter und hatte mich noch nie im Stich gelassen. Liebevoll begrüßte ich sie mit einem Küsschen und nahm sie mit an den Putzplatz, um sie ein wenig zu verwöhnen eine gemütliche Runde auszureiten. Mittlerweile vertraute ich ihr blind, sodass ich einfach einen Strick zu Zügeln an ihr Halfter bastelte und mich ohne Sattel auf den gut bemuskelten Rücken meines Lieblings zu schwingen. Wir waren eine Einheit, gaben uns Sicherheit. Der Ausritt half mir, wieder mein inneres Gleichgewicht zu finden und auch wenn er von nicht allzu langer Dauer war, fühlte ich mich gleich besser und fitter. Auch Girlie genoss unseren Ausritt und lief zufrieden am langen Zügel vorwärts. Nach etwa einer halben Stunde kehrten wir auf das Gut zurück und ich brachte meine Schönheit wieder auf die Koppel, natürlich nicht, ohne ihr noch ein Leckerchen zuzustecken.
      Prüfend schaute ich auf die Uhr. In zehn Minuten sollten meine Reitschülerinnen kommen, denen ich seit einigen Wochen Unterricht auf meinen Pferden gab. Rasch schaute ich auf die Liste, wer heute kommen sollte und entschied, dass ich den Kleinen heute mal die Ponystuten überlassen wollte. Die vier Mädchen saßen mittlerweile sicher, sodass ich nebenbei auch noch reiten konnte. So waren die fünf Damen bewegt, Tears in Heaven würde nachher Besuch von ihrer Reitbeteiligung Jeannie bekommen. Auch Horseshoe and Handgrenades hatte eine Reitbeteiligung, Kaja. Die beiden waren 16 Jahre alt und ritten wirklich gut. Ich wusste, dass die beiden Hannoveraner bei ihnen gut aufgehoben waren und freute mich über die Hilfe mit den Pferden. Nicht selten halfen die jungen Mädchen nicht auch noch anderweitig im Stall und griffen mir bei den anderen Pferden unter die Arme.
      Nun widmete ich mich aber erstmal meinen anderen Reitschülerinnen, die freudig auf mich zugestürmt kamen. Ich hatte gar nicht mitgekriegt, wie sie gebracht worden waren und war deshalb erstmal etwas verdutzt, als mir vier kleine Mädels im Alter von sieben bis zehn am Arm hingen, doch rasch stimmte ich in ihr Gelächter mit ein und schüttelte die Damen ab, um für Ruhe zu sorgen.
      "Na, na, meine Lieben! Nicht so stürmisch", erwiderte ich grinsend. Als sich die Meute etwas beruhigt hatte, begann ich mit der Pferdezuteilung.
      Maja, der kleine siebenjährige Engel mit den goldenen Löckchen, durfte wie fast immer ihren Liebling Cinnemont's History reiten.
      Den neunjährigen Zwillinge Jill und Lacey teilte ich Ocean Water und Zaubermauszu, und die noch etwas unsichere Älteste, Luisa, Majas Schwester, durfte Nanu Nanareiten. Alle Vier waren glücklich über ihr Pony, sodass wir die Vierbeiner direkt von der Weide holten, ich nahm Rabenkönigin für mich mit.
      Hier und da musste ich beim Fertig machen noch etwas helfen und das Satteln ging größentechnisch natürlich auch noch nicht alleine, aber ansonsten arbeiteten mittlerweile alle ziemlich selbstständig. Als alle ihren Schatz fertig hatten, marschierten wir auf den Platz. Ich half den Kindern hoch und stieg dann selbst auf. Eine dreiviertel Stunde unterrichtete ich und bewegte nebenbei Rabenkönigin, die mehr oder weniger arbeitswillig war und sich relativ gut benahm.
      Als wir allesamt fertig und geschafft, aber zufrieden waren, machten wir die Ponydamen wieder fertig und entließen sie auf die Koppel.
      Anschließend kam ich natürlich nicht drum herum, mit meinen Schülerinnen die Jungpferde zu knuddeln. Quietschend stürmten sie auf meine Jünglinge zu, die -bis auf Heroin Junkie- erstmal die Flucht ergriffen. Mit betroffenen Gesichtern und offenen Mündern starrten mich Maja, Jill, Lacey und Luisa an. Ruhig erklärte ich, dass Ruhe bei Pferden doch das A und O war, woraufhin mein Lieblingskind Maja mir bejahend zustimmte und mahnend den Finger symbolisch auf ihren Mund legte und ein "Sschhhh!" von sich gab.
      Nach und nach näherten sich auch die anderen Fohlen wieder an, sodass wir nicht mehr zu fünft an Junkie hängen mussten, sondern sich jedem seinem persönlichen Liebling zu wenden konnte.
      Während Maja ihren heißgeliebten Inside flauschte und die Zwillinge an Made of Steel und Love is on Fire hingen, widmete sich Luisa den beiden Stuten, die heute etwas ruhiger waren; Nessaja und Ballerina. Allerdings drängte sich plötzlich Junkie so sehr auf sie, dass sie kaum noch flüchten konnte. Und obwohl sie sonst immer Angst hatte, wenn ein Pferd etwas aufdringlicher war, kicherte die Zehnjährige und beschäftigte sich dann mit meinem kleinen Raudi. Ich hingegen ging zu Talitha, die etwas abseits stand und nicht so recht wusste, was sie tun sollte und streichelte meine kleine Schönheit ein wenig.
      Schließlich wurden die Mädchen abgeholt und ich merkte, wie sich mein Rücken bemerkbar machte. Seufzend blickte ich zur Hengstkoppel.
      "Tut mir Leid, meine Dicken, ihr werdet bis morgen warten müssen", murmelte ich leise und seufzte abermals. Für heute reichte es, ich konnte es mir nicht leisten, am nächsten Tag auf der Arbeit zu schwächeln und wollte mich deswegen noch etwas ausruhen.
      Dennoch ging ich nochmal hin und kraulte allesamt. Chiccory und Landzauberhatten mal wieder Macken, die ich noch versorgte und Come to an End bekam noch seinen Hustensaft, da er sich vor Kurzem etwas unterkühlt hatte, als er im Regen gestanden hatte und seitdem ab und an hustete. Velino und Louis wurden mal wieder aufdringlich und wichen mir nicht von der Seite. Mir fiel es schwer, mich von ihnen loszureißen, doch ich musste ja.
      Gerade, als ich unter dem Zaun durchschlüpfte und die Weide verließ, liefen mir Kaja und Jeannie winkend entgegen. Die beiden fragten, ob sie gemeinsam ausreiten dürften, was ich natürlich bejahte. Dann erkundigten sie sich, was es noch zu tun gäbe. Zögerlich erwiderte ich, dass Donut, Douglas, Day by Day und Zott Monte noch ein bisschen Zuneigung gebrauchen konnten und sie sich generell an den Hengsten austoben könnten. Freude strahelnd erklärten mir die Mädchen, dass sie heute nichts mehr vorhatten und sich liebend gerne um die Jungs kümmern würden. Erleichtert, dass die männlichen Pferde auch noch etwas mehr Zuneigung bekommen würden, bedankte ich mich bei den fleißigen Helferinnen und verabschiedete mich dann.
      Niedergeschlagen dachte ich über Zeit- und Pferdeverhältnis nach und kam zu dem Schluss, dass ich demnächst eventuell den Bestand verkleinern sollte. 'Aber erst demnächst', dachte ich und schob den Gedanken schnellstmöglich in die hinterste Ecke meines Kopfes.
      © Chequi


      vom 13. Januar 2013

      Heute fuhr ich zu meiner Freundin Chequi, da sie keine Zeit hatte um ihre Schützlinge zu kümmern bat sie mich das für sie zu erledigen. Gemistet wurde schon, ich sollte nur nach dem rechten sehen und die 24 Pferde etwas Bewegung beschaffen. Ich war gut gelaunt, das wetter jedoch nicht so. Ich kam um 9 uhr morgens an, und begann gleich mal mit der arbeit. Ich fing mit den hengsten an. Coco´s Landzauber, war der erste denn ich einfangen konnte. Da der kleine Welsch für mich zu klein war, hieß es für mich nur bedüddeln und longieren. Ich band ihn am putzplatz an und fing mit seiner Fellpflege an. Nach dem ich mit der Fellpflege fertig war, trenste ich den kleinen Racker auf und ging mit ihm auf den Platz 20 minuten longieren sollte reichen. Ich lies ihn ordentlich Warm laufen und fing dann mit der arbeit an als er soweit war, coco reagierte super auf stimme. Ich machte viele übergänge zu schritt und trab trab gallopp gallopp schritt und wechselte auch mal die seite. Coco hatte heute wirklich brav gearbeitet und desshalb brachte ich ihn wieder zurück auf die Weide und schnappte mir den hüpschen Reitpony Hengst Velino. Er gefiel mir auf anhieb. Auch ihn putzte ich gründlich und sattelte ihn auf. Vorsichtig trenste ich den hengst auf, der das gebiss nicht so ganz freiwillig nahm. Mit langem guten zureden, dann doch. Ich beschloss mit dem hübschen ausreiten zu gehen. Und würde Donout als handpferd mitnehmen, also zog ich sein halber schnell über machte ihn fest, holte donout heraus und striegelte kurz über und schwang mich dann in den sattel von velino, und donout fest in einer hand haltend ritt ich nun vom Hof. Chequi hatte wohl eine sehr schöne lage damas für ihr gestüt gekauft, sie hatte viele tolle ausreitmöglichkeiten. Am langen zügel liefen wir entspannt der hauptstraße herunter bis zur abzweigung zum wald. Heute schien die Straße verlassen zu sein, da kein auto kam konnte ich velinos zügel lang lassen. Nun bogen wir in den wald ab, dort nahm ich leicht die zügel auf und velino wurde schon aufmerksamer, dann kam ein kleines stückchen wo wir gut traben konnte, also trieb ich velino in den Trab. Donout hatte sichtlich spaß denn er lies einen kleinen Freudensprung nicht aus. Es war einfach toll die kalte Winterluft in meinen Haaren zu spüren. Dann parierte ich die zwei wieder im schritt und ritt noch gemütlich bis zu einer zweigung und drehte dann um. Diesmal war viel Verkehr auf der strase, doch Velino und Donout nahmens gelassen. Ich war so stolz auf die zwei. Auf dem Hof angekommen, brachte ich die zwei trocken wieder auf die weide und schnappte mir Douglas den ich heute nur in der halle rennen lassen wollte und in zwischen auf dem Platz Zott monte longieren wollte. Also putzte ich den hengsten kurz über und brachte ihn in die halle. Ich blieb noch eine weile dort und sah dem hübschen zu. Er buckelte umher und wälzte sich genüsslich. Als ich sicher war das douglas nichts anstellen würde holte ich Zott monte, der wohl nicht gerade einfach war, hörte ich ermahnden chequis worte noch. Da wollte mich der freche hengst auch schon schnappen, gekonnt bekam er einen leichten klaps auf die nüstern, und ging entschlossen zum Putzplatz, nur wiederwillig folgte mir der hengst. Das Putzen war de Prozedur, aber schließlich war er brav und ich lobte ihn auch gleich. Ich zog sein Halfter auf klickte die longe ein und ging auf den Platz dort fing ich an ihn zu longieren, zuerst zog Monte mich quer über den Platz, stieg mich an, weigerte jede Befehl, für mich hies es jetzt nur nicht aufgeben und die ruhe bewahren, wer weiß warum er so geworden ist. Freundlich aber Bestimmt verlangte ich immer wieder das er im Kreis im schritt ging und nach ner viertel stunde blöd tun siehe da ging Monte brav um mich herum, immer wieder der Hinterhuf gegen mich auskeilend als Drohung komm mir ja nicht näher, je öfter er das machte desto mehr verlangte ich von ihm. Und als er schließlich doch bereitwillig nachgab, kam seine wunderschöne Gangarten heraus. Und wieder bekam Monte ein Lob von mir und beendete das Training ich brachte ihn auf seine extra weide, da er wohl mit den anderen nicht zurecht kommt und entließ douglas aus seiner halle zu den anderen und holte mir Burnin made of steel. Ich band ihn an und ging in die halle einen kleinen Springparcours aufzubauen, dann kehrte ich wieder zu diesem Schönling hin und putzte ihn ausgiebig machte ihn fertig ,saß auf ging mit ihm in die halle und ritt ihn erstmals warm, dann als er warm war nahmen wir den ersten Sprung. Steel setzte mit einem gewaltigen Abstoß ab und wir flogen regelrecht über das hinterniss. Als wir landeten klopfte ich lobend seinen Hals und nahm das nächste. Man merkte das steel gerne sprang, und eifrig mitarbeite, manchmal etwas voreilig, aber das konnte man ihn nicht verübeln. Als wir mehrmals gesprungen sind, ritt ich ihn noch etwas trocken und dann brachte ich ihn auch auf die weide und holte chicorry und Louis von der Weide und lies die zwei in der halle spielen. Die zwei verstanden sich super und sie spielten so wie kleine föhlchen, als ob sie vergessen haben wie alt sie eigentlich schon sind. Es war lustig mitanzusehen. Dann brachte ich auch die zwei auf die weide und kümmerte mich nun um Day by Day. Der Hengst schaute heute nicht gerade so aus als wolle er arbeiten, also beschloss ich einfach am Halfter und ohne Sattel in der halle rumzuzocken, so das auch day Bewegung hatte war gut für mich denn ich hatte noch 15 Pferde vor mir nicht mal die hälfte geschafft und es ist schon 12 Uhr. Nach 30 Minuten erlöste ich ihn und begab mich auf die Spielwiese der fohlenkinder und holte alle nacheinander herunter Herrion Junkie, Libertes Nesseja, Love is on fire, Talitha, Holland´s Hope und razzeputz, ich striegelte alle und lies sie in der halle düsen, das war ein Spaß. Wie eine Fußball Mannschaft stürmten sie die halle, Heroin jagte frech immer Talitha, razzeputz der kleine minishetty föhlchen versuchte Taliban zu beschützen. Als alle dann wieder zu mir kamen brachte ich sie auf die weide und ich schaute nach ob sie genügend zu fressen und zu trinken hatte, ich füllte den Wassertrog auf und brachte noch Heu raus, und ging dann auf die Stuten weide. Nun hatte ich noch 9 Pferde vor mir, Cassini Girl lies ich in der halle laufen, Cinnemonts History longierte ich auf den Platz. Chequi hatte wirklich tolle Pferde, und ich freute mich das ich sie machen durfte, das sie so viel vertrauen in mich hatte, Dann brachte ich beide wieder auf die weide und holte Ocean Water und Tears in Heaven, Ocen water lies ich in der halle laufen und Tears in heaven ritt ich auf dem Platz Dressur. Tears reagierte super auf meine Hilfen, und ich konnte feststellen, das Chequi sehr viel wert auf feine Handhaltung legt. Tears war sehr fein zu reiten. Dann brachte ich tears und ocean wieder auf die weide und holte Ballerina und Nanunana und Zauberhaft, die drei lies ich in die halle rennen und holte Dark Jewel. Die schöne stute longierte ich am ausenplatz, auch sie war nun gearbeitet und brachte wieder jewel Ballerina naunanana und zauberhaft auf die weide und holte Bumpy Ride, die kleine welsh Stute durfte frei springen. Das machte ihr Spaß und als auch sie fertig war, sah ich noch mal nach dem rechten und fuhr dann nach hause.
      (c) Angy


      vom 11. Mai 2013

      HuskyJenny bat mich dann doch nochmal nach ihren anderen Pferden zusehen.Also fuhr ich nochmal zu ihren Pferden,da ich nicht genau wusste was ich mit den Pferden machen sollte stellte ich sie alle nacheinander auf die Wiese,zuerst nahm ich mir Herbsttraum und Star an die Seiten und ging mit ihnen zur Wiese,ich ließ sie beide Laufen,danach holte ich Star's Diamond und Dancer in the Moonlight aus der Box und ging ebenfalls mit ihnen zur Wiese und ließ sie laufen.Dann kamen Alufolie und Little Jim dran und schmiss sie auch auf die Wiese,am Tor angekommen liefen sie sofort zu den anderen.Shalom und Spotted Dreams liefen neben mir dann fing Shalom an zu Tippeln,sie wollte schnell zur Wiese als wir da waren rannten die beiden wie die Irren über die Wiese,Zauberhaft war dagegen ganz anders sie schlich nur so neben mir her und als ich sie losmachte ging sie auch genauso langsam los zu den anderen.Douglas ritt ich dann noch zwei Stunden im Gelände,dann stellte ich sie auch noch auf die Wiese,danach mistete ich alle Ställe aus und streute sie wieder ein danach holte ich alle rein.Als das alles Fertig war ging ich kaputt geschlagen zum Wagen und fuhr nachhause,als ich dann geduscht hatte war ich total kaputt und schlief ein.
      (c) mimosi


      vom 11.11.2013

      Der Tag hat so friedlich begonnen. Ich wachte auf nachdem ich feststellte das meine Heizung kalt geworden ist und sich meine decke verdreht hatte. Mühevoll zog ich mir meine Socken über und zog mir etwas armes an. Der November ist gekommen kalte Nächte traten hervor und als ich kurz aus dem Fenster schaute bildete sich eine kleine Atemwolke vor meinem Gesicht. Ich schloss das Fenster wieder schnell und machte mir einen Kaffee warm. Ich wollte keine zeit vergeuden schaute in dem Hof hinein wo die Pferde standen und begab mich schleppend die Treppen runterzugehen. Ich zog eine dickere Jacke an und etwas beschmutzte jedoch warme Stiefel. Bepackt mit all möglichem Zeug begab ich mich in die Winterstallungen, etwas weiter Abseits vom Hof. Dort standen Tigra und Rayon de Solei, da ich in letzter Zeit zu viele Pferde hatte, habe ich Angestellte eingestellt, die mir dabei halfen die Pferde zu pflegen. Die Boxen der Shire Horse waren jeweils sauber gepflegt und ich lobte den Stallburschen für seine Gelungene Arbeit. Der Rundgang führte mich weiter zu den ebenfalls gekörten Pferden. Nacheinander wurden die Saddlebreds Sir lancelote, Fine Frenzy, Laurencio, Draugsa, Casablanca, Yanetha und Season's Princess gebürstet und hinausgetragen. Soldiers Pride übernahm ich zunächst, bürstete ihr Fell kratzte ihre Hufen aus und entknotete ihr Langhaar. Etwas unbeholfen stand ich mit Exorzismus da der sich ungeduldig hin und herbewegte, letztendlich waren auch die Friesen Black Star, Amalia und Zingara fertig. Chramisa wurde soeben auf die Weide zusammen mit Calucci Aerith geführt. Mir blieben also noch Raufbold und Silcenc Dream, um Puppenspieler und Kinderlachen hat sich eine Freundin bereitgestellt. Silenc Ist erst vor kurzem auf unseren Hof gekommen und sich an ihn zu nähern war nicht das leichteste, jedoch ist seine Haltung sehr verschreckend zurückhaltend und er ist relativ gelassen. Ich hoffte das er sich schnell um die Umgebung gewöhnen würde. Etwas Gereizt schüttete ich das Heu in die Boxen da ich noch eine ganze Herde vor mir hatte. Ohne Zeit u verlieren ging ich eine Weide weiter wo die Stuten Saddy, Teasie und Mikke standen. Ich mistete einige Pferdeäpfel auf und somit war dort die Arbeit vorerst getan. In den Ställen standen die Hengste Muh! ,Silberstern, Albaran ox, Khadir und Arsil. Hier war noch nichts getan und so wurde ich gezwungen zwei Boxen komplett auszuräumen, und einige teilweise zu säubern. Ich warf zu jeder Box einige Leckeries hinein und füllte das Wasser neu auf. Es war nach 3 Uhr und einige Reitbeteiligungen waren eingetroffen. Die so nett waren wir etwas bei den Ponys zu helfen, ich übernahm Douglas, Dancer in the Moonlight und Herbstraum, während sich die Kinder an Alufolie, Shalom, Zauberfee, Little Jim, Star's Diamond, Spotted Dream und Star vergriefen. Ich erklärte ihnen was sie machen mussten, was es für Bürsten gab und worauf man achten sollte. Die Zeit ging schneller als mir in dem Moment lieb war und ich genoss die Zeit mit den Kindern ihnen etwas beizubringen. Zudem haben sie mir sehr bei der Arbeit geholfen. Da nach Zugabe gerufen wurde habe ich mich dazu entschieden etwas größere Pferde ranzunehmen. Schachfigur, Husky, Blümchen, Knocked Down Glanzstück und Horror Kid. Wir pflegten sie Sorgfältig und sie blieben alle ruhig stehen. Es fing an zu regnen also brachten wir sie in die Boxen, beziehungsweise führten einige auf die Weide wo sie sich austoben konnten. Verteilt standen nun auf den Weiden außerdem noch Meine Fäden, Bin ich dein Fluch, Miss Seventeen, Vintage Gold, Talmih und Kruzifix. Ich habe den Kindern erlaubt sie mit Leckerlies wie Äpfeln zu pflegen, und hab die Verantwortung weiter. Ich musste mich noch um wenige Pferde kümmern nachdem ich den Abend beenden durfte. Es war kurz vor 6 und es war schon sehr Dunkel, die Straßenlichter gingen an. Ich ging zu den Pfleglich gehaltenen Fohlenboxen, wo nebeneinander Awake and Lifeless und Aloha from Hell stand. Aloha leckte an einem Salzstein und konnte nicht ruhig halten. Beide sind ziemlich groß geworden, die Zeit vergeht wie im Flug. Da sie gestern Auslauf hatten ging ich weiter zu Halluzination und I can feel your Heartbeat. Ich bürstete beide leicht in der Box um den gröbsten Schmutz zu entfernen und füllte die Box mit Stroh. Kruzifix wurde gerade zusammen mit Possibility geritten. Ich wollte Cadence heute selber reiten da ich auf eine Stunde Dressur hatte. Sie war fertig und stand bereitgestellt, ich musste nur noch die Trense anlegen und setzte mich auf sie. In der Halle war es sehr frisch... Ich war fertig mit dem Reiten und war positiv von ihr überrascht sie hat sich mit der Zeit wirklich verbessert. Ich führte sie zurück in die Boxen und kratzte ihre Hufen aus. Ich ging zu Insane, es war nach 8 Uhr er jedoch zappelte wie verrückt in der Box und ich war etwas angetrieben ihn ebenfalls zu Reiten. Die Hindernisse standen noch und so begab ich mich zu Insane in die Box. Ich betrachtete sein glänzendes Fell und führte in hinaus. Ich putzte ihn und machte ihn fertig. Ich habe eine neue Trense benutzt und hoffe das er sich an sie gewöhnen würde, passen tut sie jedoch zum Glück. Wir ritten in die Halle hinein die inzwischen wie leergefegt war. Es standen einige Hindernisse die wir Mühelos überquerten. Es war ein anstrengender Tag und morgen würde der Tag sich wiederholen, ich ging noch vor 10 Uhr ins Bett und stellte mir den Wecker recht früh.
      (c) HuskyJenny
    • Samarti
      Pflegebericht 29. Januar 2014 - Tauschgeschäfte

      Barockpferde gesucht
      Da ich mich dazu entschieden habe, in naher Zukunft eine Barockzucht zu eröffnen, die die drei Rassen Andalusier/P.R.E., Lusitanos und Friesen einbezieht, bin ich auf der Suche nach reinrassigen Zuchtpferden, die ich in meine baldige Zucht aufnehmen könnte.
      Bezahlen kann ich mit Joellen, einem Zuchtgutschein oder aber auch mit einem Pferd nach Wahl aus meinem Stall.
      Die Pferde werden in meinen Stall in Spanien ziehen und besonders in der Dressur und dem Barockreiten gefördert werden. Zudem ist ein reger Zuchteinsatz vorhergesehen.
      Bei Interesse melden Sie sich doch bitte bei mir, meine Kontaktdaten finden Sie etwas weiter unter.
      Liebe Grüße,
      Husky

      Ein weiteres Mal las ich mir die Anzeige durch und legte die Zeitung schließlich wieder auf den Tisch. Soll ich oder soll ich nicht?, geisterte es mir im Kopf herum und kurz darauf entschloss ich mich doch dazu, Huskys Nummer zu wählen und ihr eines meiner Pferde anzubieten.

      „Husky“, ertönte es durch den Hörer und ich atmete tief durch, bevor ich ihr eine Antwort gab.
      „Hey Husky, hier ist Elisa. Ich las gerade deine Anzeige in der Zeitung und-“, setzte ich an, wurde jedoch kurz darauf von ihr unterbrochen.
      „Ja?“ Die junge Frau hörte sich etwas ungeduldig und neugierig an, weshalb ich beschloss, sie noch ein wenig auf die Folter zu spannen.
      „Also, ich hab mir gedacht, warum rufst du nicht einfach mal an? Zu verlieren habe ich ja nichts, außerdem wirst du mir mein Angebot so oder so nicht abschlagen können.“ Ein breites Grinsen setzte sich auf mein Gesicht und ich wusste, dass ich in diesem Moment die Überhand gewonnen hatte.
      „Jetzt sag schon.“
      „Na ja, auf jeden Fall nahm ich dann den Hörer in die Hand und weißt du was? Dann ist mir etwas total lustiges passiert“, sagte ich monoton, konnte mir ein leichtes Grinsen jedoch nicht verkneifen. Ich liebte es, Leute ein wenig zu ärgern, indem ich ihre Neugier zunächst weckte und dann … ja, dann kam so etwas: „Oh, Husky, tut mir leid, ich muss mal kurz weg. Ich rufe dich in einer Stunde nochmal an, dann erzähle ich dir alles. Bis dann!“ Mit einem Male befand sich der Telefonhörer wieder in der Ladeschale und das Grinsen, das meine Mundwinkel umspielte, wurde noch breiter, als ich angerufen wurde und sah, wer der Anrufer war.
      „Husky, ich hab doch gesagt, ich müsse Dome-“
      „Jetzt schieß los!“
      „Jedenfalls verlor ich dann deine Nummer in diesem Chaos auf meinem Schreibtisch, aber-“
      „Nein, das andere Thema!“
      „Kannst du mal bitte aufhören, mich zu unterbrechen?! Dann wären wir viel schneller beim Thema!“
      „Okay“, gab sie kleinlaut bei und ich lachte leise auf.
      „Dann habe ich halt angerufen und jetzt sind wir hier. Also, was hältst du denn von Chronos?“
      „Was willst du für ihn?“
      „Einen Tausch.“
      „Welche Rasse?“
      „Deutsches Reitpony.“
      „Das war so klar“, sagte sie und ich hörte ihr Lachen am anderen Ende der Leitung, „aber Douglas gebe ich nicht her. Und Kronjuwel auch nicht so gerne, den habe ich schließlich noch nicht so lange.“
      „Keine Sorge, ich denke eher an … eine Stute“, erwiderte ich schmunzelnd und dachte nach.
      „Star?“
      „Zauberhaft.“
      „Hm … du bist doch gemein. Ich liebe sie, aber in Ordnung. Dann tauschen wir die beiden Hübschen.“ Ich konnte ihr Lächeln förmlich aus ihren Worten heraushören. Ich selbst war hingegen kurz davor, Freudensprünge zu machen und laut herum zu schreien.
      Wir klärten noch einiges ab, dann legten wir auf. Es wurde beschlossen, dass ich Chronos bereits morgen zum Flughafen bringen sollte, dann könnte ich auch meine neue Deutsche Reitponystute gleich in ihr neues Heim verfrachten.

      „Matthew!“, rief ich über den Hof, als ich nach draußen trat und mit meinen Augen die Umgebung absuchte.
      Stille.
      „Matthew!“
      Stille.
      „Matthew, verdammt! Wo steckst du?!“
      Stille.
      Genervt stapfte ich über den Weg und begab mich in Richtung der Ställe, wo ich meinen stellvertretenden Gestütsleiter vermutete. Leider war er auch hier nicht, weshalb ich kurzerhand Domenic beiseite zog. Seine Augen sahen mich verwirrt an und ich wuschelte ihm kurz durch die Haare, bevor ich ihn darüber aufklärte, warum ich ihn von der Arbeit abhielt.
      „Matthew sollte mich eigentlich begleiten, aber er ist nicht da. Also kommst du mit zum Flughafen, wir müssen Chronos wegbringen und Zauberhaft abholen“, berichtete ich ihm und er nickte kurz. Dann klopfte er sich die Hände an der bereits dreckigen Hose ab, verschwand im Haus und kam ungefähr fünfzehn Minuten später wieder heraus.

      „Es ist bereits alles fertig. Wir können sie sofort verladen und mitnehmen“, sagte Domenic zu mir. Wie mir auffiel, hielt er ein Pony am Führstrick und augenblicklich schmückte ein Lächeln mein Gesicht. „Sie ist in echt ja noch schöner als auf den Fotos“, murmelte ich leise und strich Zauberhaft über das samtene Fell. Kurz darauf zog ich meine Hand jedoch weg und senkte den Blick, wohl wissend, dass jetzt Zeit für einen Abschied war.
      Chronos würde uns verlassen.
      Etwas traurig gestimmt machte ich mich auf den Weg und klärte mit den Leuten vom Flughafen (keine Ahnung, wie die hießen) alles Wichtige ab, sodass auch er sich bald von uns entfernte. Er würde jetzt nach Spanien verfrachtet werden und dort als aktiver Zuchthengst in Huskys neuer Zucht tätig sein. Das Lächeln kehrte wieder auf mein Gesicht zurück – er würde es dort gut haben. Dessen war ich mir sicher.
    • Eddi
      Tierarztbericht - 01. Februar 2014
      Es war bereits Abend, als mich ein Anruf von Elisa erreichte. Mich verwunderte das sehr, denn erst letzten Monat war sie umgezogen und musste eigentlich noch alle Hände voll zu tun haben auf ihrem neuen Gestüt. Anscheinend war sie aber schon in den großen Vorbereitungen ihrer Zucht, denn ich sollte mir zwei neue Stuten anschauen. Sofort machte ich mich auf den Weg und kam eine Stunde später auf dem Gestüt Crown Hills an. Elisa begrüßte mich herzlich und führte mich in den Stall um mir ihre beiden neuen Schönheiten zu zeigen. Es waren zwei Reitponystuten und beide waren mir nicht unbekannt. Wir begannen mit Star's Diamond, welche Elisa zum Putzplatz brachte, während ich meine Sachen auspackte. Diamond war äußerst neugierig und ich hatte zu tun, sie in Ruhe untersuchen zu können. Zuerst warf ich einen Blick in Nüstern und Ohren, doch dort war alles in Ordnung. Als nächstes hörte ich Lunge und Herz ab, aber auch hier hörte sich alles wunderbar an. Nun betrachtete ich das Exterieur der Stute genauer und nahm dabei vor allem Gelenke und Sehnen unter die Lupe. Nachdem ich auch wusste, dass ihre Körpertemperatur im Normalbereich lag, konnte ich beruhigt impfen. Zuerst gab es die Spritze gegen Influenza, ehe darauf die Impfung gegen Tetanus folgte. Beide Piekser hielt Diamond tapfer aus, genauso wie die letzten beiden Spritzen gegen Herpes und Tollwut. Ich lobte die Stute ausgiebig und mit Hilfe von Elisa verabreichte ich der Stute noch ihre Wurmkur und schon war die Prophylaxe geschafft. Nun gab ich Diamond in jedes Auge ein paar Augentropfen, welche bewirkten, dass sich die Pupille weitete. Nach ein paar Minuten konnte ich mit der Leuchte genauer in ihre Augen schauen. Doch dabei fiel mir nichts Auffälliges auf, stattdessen besaß Diamond die idealen Pferdeaugen und sie schien nicht einmal kurz- oder weitsichtig zu sein. Auch konnte ich keine Trübungen entdecken, so dass ich Elisa zufrieden zunickte und der Stute eine Pause gönnte. Denn ein Blick ins Maul war noch nötig, doch vorher sollte sie sich ausruhen. Dann holte ich die Maulsperre und verschaffte mir Einsicht in das Maul der Stute. Auch hier machte ich mir wieder Licht und schaute mir dann alle Reihen an. Die Zähne waren jedoch alle in Ordnung und gerade gewachsen. Diamond schien auch seit kurzem aus dem Zahnwechsel gekommen zu sein, denn sie besaß überall schon ihre zweiten Zähne. Nachdem ich auch hier Sicherheit besaß, befreite ich die Stute von der Maulsperre und nun musste sie nur noch gechippt werden. Während Elisa mit ihrer Stute schmuste, bereitete ich das Präparat vor und spritzte den Chip dann unter Diamonds Haut am Halsansatz. Kurz danach führte ich das Lesegerät zweimal über die besagte Stelle, damit es den Chip registrierte und Diamond im Register aufgenommen wurde. Eigentlich wollte ich Diamond schon entlassen, doch Elisa bat mich noch um eine Ankaufsuntersuchung. Den größten Teil hatte ich bereits abgedeckt, so dass ich die Stute nur noch Röntgen musste. Dabei ging es vor allem um die Beine, da sich dort gerne Auffälligkeiten versteckten. Mit meinem mobilen Röntgengerät ging das alles ganz flott und kurzerhand hatten wir die Bilder, welche ich direkt mit Elisa auswertete, doch ich konnte nichts auffälliges entdecken und so durfte Diamond dann endgültig zurück in die Box. Die nächste Patientin hieß Zauberhaft und das war sie wirklich. Wie ein Sonnenschein strahlte sie mich an und begrüßte mich mit einem Brummeln. Da Elisa auch hier eine Ankaufsuntersuchung machen wollte, machte ich direkt als erstes die Röntgenbilder, damit die in Ruhe geladen werden konnten. Dann untersuchte ich grob den Körper der Stute, warf einen Blick in Augen, Ohren, Nüstern und machte mich daran, die Temperatur der Stute zu messen. Alles war wunderbar und die Stute war kerngesund. Auch die Röntgenbilder zeigten nichts auffälliges, stattdessen besaß Zauberhaft ein solides Exterieur. Nachdem die ganzen Punkte abgehakt waren, machte ich mich an das Impfen. Auch Zauberhaft wurde gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft. Jedoch mochte sie Spritzen gar nicht und ich brauchte Elisas Hilfe, damit ich die Impfungen in Ruhe und ordentlich setzen konnte. Erst nach einer haben Ewigkeit war das geschafft und das Präparat mit dem Chip schob ich direkt hinterher, da Zauberhaft gerade still hielt. Das Lesegerät erkannte den Chip und registrierte Zauberhaft und schon hatte sie das geschafft. Nun flößte ich ihr gemeinsam mit Elisa noch die Wurmkur ein, ehe ich mit der Augenuntersuchung weiter machen konnte. Zuerst überprüfte ich den Pupillenreflex, ehe ich Augentropfen nutzte, um die Pupille zu vergrößern und einen Blick in die Augen werfen zu können. Doch dort war alles wunderbar und kurze Zeit später verpasste ich Zauberhaft nur noch die Maulsperre, um auch ihre Zähne zu kontrollieren. Doch dort war auch alles wunderbar, die Zähne wuchsen gerade und in Reih und Glied. Nur an einem Backenzahn musste ich mit der Feile Hand anlegen, um einen gemeinen Haken zu entfernen, welcher sonst schnell das Zahnfleisch entzünden würde. Doch letztendlich hatte Zauberhaft es danach auch schon geschafft. Ich verabschiedete mich von meiner zweiten Patientin, unterschrieb noch im Pferdepass meinen Besuch und verabschiedete mich dann auch von Elisa, ehe ich in den Feierabend fuhr.
    • Samarti
      Pflegebericht 02. März 2014 - Kanada, wir kommen!

      Hochwasser.
      Ein Wort, das allein schon dämlich genug klingt – welcher Idiot hatte sich das denn bitte ausgedacht?
      Nachdem Cornwall noch immer unter Wasser stand und unser ganzes Gestüt tatsächlich darunter zu leiden hatte, indem die Weiden, Reitplätze und auch die Reithalle nun völlig verstört worden waren, hatten Matthew und ich uns dazu entschieden, dass etwas Neues her musste. Und das so schnell wie möglich. Es war auch für die Pferde unzumutbar, sie noch im Stall stehen zu lassen, weshalb diese inzwischen schon auf dem neuen Gestüt untergebracht worden waren.
      So sehr es mir auch im Herzen wehtat, aus England wegzuziehen – hatte ich hier doch eine lange Zeit gelebt – so war es dennoch eine Erleichterung, dass wir zumindest unseren treuen Vierbeinern ein vernünftiges Zuhause bieten konnten. Obwohl wir erst vor knapp zwei Monaten nach Penzance gezogen waren, was für mich ein Stich ins Herz war. Ich liebte England, aber besonders nach der Zeit, die wir im ungewünschten Wasser verbracht hatten, wurde mir klar, dass dringend eine Lösung her musste.
      Zu meinem Glück sah Matthew, mit dem ich mich inzwischen wieder ziemlich gut verstand, das Ganze genauso; ebenso meine anderen paar Mitarbeiter. Bei einigen hatte ich Glück, Matthew, Sophia, Charles und seine Frau Lucy hatten beschlossen, mich zu begleiten, da ihnen die Lage in England förmlich zu Kopf stieg. Hätte ich mich zuvor nicht mit Matthew versöhnt, würde er mich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht begleiten.
      So traf es sich gut, dass neben der Ranch Gwen, dessen Hengst Altair ich bereits im Training gehabt hatte, ein leerstehendes Gestüt zum Verkauf stand. Ursprünglich wollte ich nie nach Kanada ziehen – doch das Mädchen hatte mich dann schlussendlich doch überzeugen können und inzwischen war ich mir ziemlich sicher, dass uns eine schöne Zeit bevorstand. Natürlich war ich mir über die Wetterumschwünge in Kanada im Klaren, dennoch würde es mit Sicherheit eine interessante, neue Erfahrung sein.
      Die letzten Umzugskartons waren gerade verpackt, als jemand von hinten seine Arme um meinen Torso schlang und sein Kinn auf meiner Schulter bettete. Ohne hinsehen zu müssen, wusste ich, dass es sich um Matthew handelte.
      „Ich werde England vermissen“, murmelte er leise in mein Ohr. Sein Atem kitzelte auf meiner Haut; jagte mir einen wohligen Schauer über den Rücken und sorgte dafür, dass sich Gänsehaut auf meinem Körper ausbreitete.
      „Ich auch.“ Meine Stimme war kurz vorm Versagen. Ja, ich würde England vermissen – und wie ich das tun würde. In diesem Land hatte ich so viele Erlebnisse machen dürfen, war selbstständig geworden, hatte mein erstes, komplett eigenes Gestüt aufbauen können, hatte neue Freunde gefunden, Bekanntschaften geschlossen, mit Leuten zerstritten, meistens wieder mit jenen Leuten versöhnt, hatte mir eine neue Menge Pferde gekauft, hatte viele Pferde trainiert und, und, und. Ich könnte die Liste ewig weiterführen, doch irgendwas findet alles sein Ende.
      „Wir schaffen das. Zusammen.“ Er stockte kurz und senkte seine Stimme, während sich auf meinem Gesicht ein Lächeln ausbreitete.
      „Zusammen.“

      Endlich hatte ich den ganzen Trubel um den Check-In am Flughafen hinter mir und konnte mich nun auf den Flug nach Kanada begeben. Mein Handgepäck hatte ich rasch in der Ablage verstaut, nachdem ich meine Sitzreihe, F, gefunden hatte. Matthew war mir dicht auf den Fersen, die Anderen waren schon alle längst in Kanada, um das neue Gestüt auf Vordermann zu bringen. Ich seufzte leise und ließ mich dann auf meinen Sitz sinken, ehe ich mir die Ohrstöpsel ins Ohr steckte und Musik hörte. Meine Musik wurde aber leider Gottes nur kurz darauf von den nervigen Ansagen unterbrochen, die man sowieso vor jedem Flug hörte. Ich konnte sie inzwischen schon auswendig, schließlich flog ich nicht gerade selten, um neue Pferde zu holen oder einfach nur an internationalen Turnieren teilzunehmen.
      Zum Glück war die Ansage schon bald beendet und ich startete mein Handy erneut, um mich Flappy Bird zu widmen. Ich hasste dieses Spiel abgrundtief, hing ich doch immer noch bei meinem Highscore von 73 Röhren fest, doch ich wollte eben diesen unbedingt brechen. Das bedurfte nicht nur einer Menge Geduld, sondern auch viel Zeit – zu viel Zeit. Denn irgendwann gab mein Handyakku auf und ich musste mich anders beschäftigen, weshalb ich Matthew anstieß, welcher kurz zusammenzuckte und dann überrascht aufsah. Es dauerte nicht lange und wir waren in eine Unterhaltung darüber vertieft, wie es wohl in Kanada für uns weitergehen würde.

      Das neue Gestüt war riesig. Mir stand der Mund vor lauter Staunen offen, als ich aus dem Taxifenster blickte und unser großes Gelände erspähen konnte. Überall erstreckten sich lange, grüne Wiesen, dichter Wald umgab uns und hin und wieder sah man einmal ein Feld. Kurzum: Es war unglaublich. Das CHS in England war im Vergleich zu diesem winzig gewesen und ich zweifelte daran, ob es gut war, ein solch großes Gestüt zu besitzen. Schnell schlug ich mir den Gedanken wieder aus dem Kopf. Wir hatten uns vergrößert und würden auch demnächst noch einige neue Pferde erwarten, weshalb so viel Platz vielleicht ein ziemlicher Vorteil war, sollten doch bald eventuell sieben weitere Zuchtpferde von Elena bei uns ankommen, um die wir uns kümmern sollten.
      Mein Weg führte mich zunächst einmal ins Haus, wo Matthew und ich die restlichen Kartons und Koffer ablegten, ehe er mich völlig unerwartet bei der Hand nahm. Ein leichtes Kribbeln breitete sich an der Stelle aus, weshalb ich lächelnd zu Boden sah und ihm nicht ins Gesicht blicken wollte. Er grinste kurz, zog mich dann aus dem Haus heraus und wir standen etwas ratlos auf dem Gestüt herum, da wir nicht wussten, wo was war – weshalb wir uns erst einmal zu dem längsten Gebäude begaben, welches, wie nicht anders zu erwarten, der Stall war.
      Die Pferde standen momentan alle in ihren Boxen und zermalmten zufrieden ihr Heu, während wir an den neuen Außenboxen vorbeiliefen. Diesmal hatten wir uns gegen die Innenboxen und für die Außenboxen entschieden, da die Pferde somit einfach mehr „Luft“ hatten, es schien ihnen allerdings auch zu gefallen. Scheinbar hatten sie alle die anstrengenden Reisen gut überstanden, lediglich Pushin' Jazz for Cash hatte eine kleine Schürfwunde an der Brust, welche jedoch nicht allzu schlimm aussah. Kein Grund, sich Sorgen zu machen.
      Casey brummelte mir freundlich zu und sah neugierig auf, als wir an ihrer Box vorbeiliefen, doch ich streichelte ihre Stirn nur kurz zur Begrüßung und wir liefen weiter. Rapsoul beachtete mich nicht weiter, ebenso Audio Delite at Low Fidelity – sie beide waren nur mit ihrem Heu beschäftigt und hatten keine Zeit für uns übrig. In der Box gegenüber der Mixstute stand eine Kabstrupper-Stute, die ich vor kurzer Zeit von Elena gekauft hatte, aber bisher noch nicht selbst in Empfang nehmen konnte, da sie sofort nach Kanada gebracht worden war, ohne einen Zwischenstopp in England einzulegen. Die Gute hieß Sambuca und wollte sich lediglich einige Streicheleinheiten erbetteln, ehe auch sie sich wieder dem Futter zuwandte.
      Die drei kleinen Fohlen auf unserem Gestüt Dajeen, Beverly und Lunaris schienen sich trotz ihres niedrigen Alters ebenfalls schon ziemlich gut eingelebt zu haben, widmeten doch auch sie sich lieber dem Futter, als mich zu begrüßen. Lediglich der neue Hengst im Bunde, ein Buckskin Roan aus der Zauberhaft, der vor einem Tag geboren worden war und dementsprechend noch wackelig auf den Beinen stand und sich nur bei Zauberhaft in der Box befand, sah mich etwas verängstigt an. Der kleine war ein Nachkomme von dem Deutschen Reitponyhengst Unique Affair, der in der Zucht Burnin' Valentine stand und hatte daher auch seinen Namen bekommen: Burnin' Unbridled Dreams.
      Auch Sonic Syndicate war gut angekommen, ebenso Nacromancer in the Dark und Nickles 'n Dimes, auf den ich inzwischen meine ganzen Hoffnungen setzte. Der schon etwas ältere Kerl hatte eine ausgesprochen interessante Fellzeichnung, die auch der Farbzucht neues Leben einhauchen würde. Romantica und Ace of Clubs, die Farbwechsler-Stute, hatten wir inzwischen wieder auf dem Gestüt, nachdem sie eine Zeit lang bei Lisa auf dem Hof gelebt hatten, wo sie in der Dressur jeweils eine Stufe höher trainiert worden waren. Monsta lag dösend in ihrer Box und schien nicht mehr hungrig zu sein; sie blickte allerdings auch nicht auf, als ich an ihrer Boxentür vorbeiging und kurz herein sah. Das letzte meiner inzwischen sieben Sportponys war nun Firebird geworden, die junge Sooty Palomino-Stute, die ich von kira gekauft hatte.
      Schließlich folgten noch die Zuchtpferde, die wir uns einen Moment lang ansahen und bei denen wir kontrollierten, ob alles in Ordnung war. Beginnend bei Herbstblatt arbeiteten wir uns weiter voran, besuchten Pamino, Dahiba, Da Vinci und auch Star's Diamond nacheinander. Bei Goldherz verharrten wir eine Sekunde – sie brummelte mir erfreut zu und schmiegte sofort ihren Kopf gegen meine Brust, als sie mich sah. Das zwischen uns hatte sich wirklich zu etwas Besonderem entwickelt, so kitschig es sich jetzt auch für Außenstehende anhören mag. Sie war schon immer mein Lieblingspferd gewesen und nichts oder niemand könnte sich jemals wieder zwischen uns stellen, waren wir doch inzwischen beste Freunde geworden. Sie begleitete mich überall hin und das bereits seit fast fünf ganzen Jahren. Um nichts in der Welt würde ich sie jemals eintauschen oder hergeben wollen, so viel stand fest.
      Nachdem ich mich von Goldherz lösen konnte, liefen Matthew und ich zur nächsten Box, in der Zauberhaft ihr Heu fraß. Direkt neben ihr stand der einen Tag alte Hengst von Unique Affair, der es mir schon im ersten Moment angetan hatte. Ich hoffte wirklich, dass aus ihm mal ein ganz Großer werden würde, denn die richtigen Veranlagungen dazu hatte er allemal.
      Die letzten drei vergebene Boxen waren von den drei Neuen belegt worden. Wir hatten sie, wie auch Star's Diamond und Zauberhaft, von Husky kaufen können und so standen sie nun bei uns in Kanada. Ebenso wie Sambuca waren auch sie sofort nach Kanada gebracht worden, sodass ich sie zuvor noch nicht wirklich hatte sehen können.
      Der erste Hengst war ein Brauner, der bereits zwölf Jahre alt war; Dancer in the Moonlight. Der Hengst war ziemlich menschenbezogen, was mir schon in den ersten Sekunden auffiel: Er kam sofort zu mir, drückte sein Maul gegen meine Jackentasche und suchte nach Leckerlis, wollte aber zeitgleich auch gestreichelt werden.
      Daraufhin folgte Kronjuwel, der Papa von meiner Stute Zauberhaft. Er war ein wirklich schöner Buckskin, wurde ebenfalls im Jahre 2002 geboren und sein Charakter ähnlich wie der von Dancer in the Moonlight. Liebenswert, menschenbezogen und einfach ein Prachtkerl, der nicht nur sein faszinierendes Äußeres, sondern auch sein Interieur bisher immer mit vollem Erfolg weitergeben konnte.
      Das letzte der drei neuen Ponys war eine gekrönte Deutsche Reitponystute, die ich bereits von früher nur zu gut kannte. Inzwischen hatte ich eine stolze Zahl von vier gekrönten Deutschen Reitponystuten im Stall stehen, was mich ziemlich erfreute – war es doch vor gut zwei Monaten lediglich Goldherz, die bei mir im Stall stand. Nun jedoch hatte auch Star's Diamonds Mutter, Star, zu uns gefunden, die früher mal Juliane gehört hatte, mit der ich vor einigen Jahren mal das Gestüt Liberté geführt hatte. Ich war besonders froh darüber, sie bei mir haben zu können, strahlte sie doch schon früher solch einen Lebensmut aus, dass er beneidenswert war. Zwar war sie inzwischen schon fünfzehn Jahre alt, führte sich aber dennoch immer noch auf, als wäre sie eine dreijährige Stute, die erst noch eingeritten werden müsste.

      „Scheint, als ginge es ihnen allen gut“, bemerkte Matthew das Offensichtliche und ich lachte als Antwort nur kurz auf. „Ja, da magst du recht haben. Zum Glück haben sie die Reise alle gut überstanden“, seufzte ich erleichtert und fügte dann hinzu: „Aber jetzt werden wir erst einmal unsere neue Nachbarin begrüßen gehen.“
    • Samarti
      Pflegebericht 27. Juli 2014 - Zurück nach Deutschland

      Platzhalter!

      Momentan stand ich wirklich unter Stress, und das bekamen leider auch meine vierbeinigen Lieblinge zu spüren. Ich beschäftigte mich kaum noch mit ihnen, ließ vielmehr mein Personal alles mit ihnen machen und sie trainieren und das nur, weil ich kurzerhand zurück nach Deutschland reisen musste, um dabei zuzusehen, wie meine Tante ihre letzten Stunden mit ihrer Familie verbrachte. Sie leidete schon länger an Krebs, der inzwischen so weit fortgeschritten war, dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb – genauer gesagt erwarteten die Ärzte ihren Tod in wenigen Tagen, weshalb ich auch noch einmal anreisen wollte, um sie ein letztes Mal zu sehen.
      Während sich Rapsoul, Casey, Beverly, Audio Delite at Low Fidelity, Pushin' Jazz for Cash, Skyrim, Dajeen, Burnin' Unbridled Dreams, Sambuca, Sonic Syndicate, Romantica, Nacromancer in the Dark, Monsta, Nickles 'n Dimes, Ace of Clubs, Firebird, Trés Jolie, Santa Fee (die vor kurzem wieder zu uns zurückgekehrt war), Herbsblatt, Pamino, Dahiba, Da Vinci, Star's Diamond, Star, Zauberhaft, Goldherz, Dancer in the Moonlight, Kronjuwel, Darym, Yanetha, Casablanca, Laurencio, Fine Frenzy, Draugsa, Silenc Dream und Season's Princess also in Kanada auf den weitläufigen Weiden fröhlich ihre Bäuche vollschlugen, verbrachte ich meine Zeit in meinem Heimatland. Und erst dann wurde mir klar, wie sehr ich meine Familie vermisst hatte – dennoch zog es mich zurück nach Kanada.

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  • Album:
    3 - Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    29 Jan. 2014
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  • Pferdename – Zauberhaft
    Rufname – „Zaba“

    aus der – Zauberfee
    aus der – Zauberseele -- von – Dark Eye

    von – Kronjuwel
    aus der – Zara -- von – Kronprinz

    Geburtsjahr – 2004
    Geschlecht – Stute
    Rasse – Deutsches Reitpony
    Fellfarbe – Buckskin Sooty eEaAnCrSTYsty
    Stockmaß – 145 cm

    „Zaba“ ist eine schicke Reitponystute mit exzellentem Gebäude und toller Abstammung. Ihr Vater Kronjuwel ist ein erfolgreicher Ponyhengst, der einige Turniererfolge aufweisen kann. Ihr Muttervater Dark Eye ist ein super Springpony, das international hoch erfolgreich ist. Zauberhaft hat tolle Gänge, die über viel Schwung und Raumgriff verfügen.Sie ist sehr zielstrebig und man merkt ihr an, dass sie erfolgreich und bekannt werden möchte, schließlich präsentiert sie sich häufig und steht liebend gern im Mittelpunkt.

    Besitzer – Samarti
    Ersteller (mit VKR) – Ami

    Decktaxe – 2050 Joellen -- Carenté-Pferd
    Nachkommen – Zuckerwatte (v. Zott Monte von Danone)
    Nacromancer in the Dark (v. Douglas)
    Checker (v. Raunchy)
    KaZee Bonaparte (v. Raunchy)
    Zimtstern (v. Donut)
    Day by Day (v. Dan)
    Liberté's Zauberflöte (v. Raunchy)
    Santino (v. Smoky Jack)
    Scrambled Eggs (v. Rapsoul)
    Unbridled Dreams (v. Unique Affair)
    Zairina (v. Nuclear Moon)
    Chepa (v. Caillou)

    Reitstil – Englisch
    Eingeritten – ja
    Eingefahren – nein
    Eignung – Zucht -- Freizeit -- Show

    SK 310: Ponystuten
    SW 204: Palominos und Falben
    2. Platz 27. SdM-Wahl