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Stelli

Ysun | Trakehner *

YsunRufname Stuti, Monster, ChicaGeburtsdatum *21.10.2004Stockmaß 1,69mFellfarbe RotbrauneAbzeichen Blesse, v.l. halbw. Fuß, h.l. halbw. Fuß, h.r. halbw. FußCharakter feurig, eigensinnig, menschenbezogenGesundheit gesund Hufzustand 4x beschlagenaus der Mon Cherieaus der Saharavon Ragtimevon Royal Championaus der Magic Momentvon Machos MatadorRasse TrakehnerGeschlecht StuteZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter DelilahVKR -Verkäuflich NeinReitbeteiligung -QualifikationenGalopprennen Klasse MWestern Klasse MSpring Klasse S***Military Klasse SDressur Klasse S**Distanz Klasse LFahren Klasse AEignung AllrounderTraining -Yves | Ysun x Cor de la BryèreMinstrel | Ysun x AmigosYanifa | Ysun x Cor de la LuxeLovestory oder so | Ysun x LexisCartujano | Ysun x Cor de la LuxeBMs Yinn | Ysun x unbekanntCinemont's Morning Stage | Ysun x Man O'WarMystical Star | Ysun x PaceyChestnut | Ysun x Red DiamondPossy Plesure Mainstream | Ysun x Red DiamondEnjoy the Rain | Ysun x Until TomorrowJack | Ysun x JackoHGT's Nightmare | Ysun x PaceyDemon's | Ysun x Until TomorrowCalista | Ysun x Red Diamond- weitere Schleifen bitte im ersten Kommenar einfügen -

Ysun | Trakehner *
Stelli, 14 Jan. 2010
    • Stelli
      Weitere Schleifen
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    • Stelli
      Willkommen
    • Stelli
      Pflegi Nr. 2




      "Ring ring ring ring ring, ring... BANANAPHONE!! Ring, ring ring, ring ring ring ring.... BANANAPHOOOOOONE!! I got this feeling....", riss es mich aus dem Schlaf. Genervt drehte ich mich um und drückte auf meinem Handy rum, in der Hoffnung der Wecker würde endlich die Ruhe geben. Endlich fand ich die richtige Taste und alles war wieder ruhig. Es war halb 8 und ich musste aufstehen. Hundemüde raffte ich mich auf und streckte mich. Ich blinzelte in Richtung Tür und stand auf. Ich schleppte mich zur Tür und sah in den Spiegel. Was ich da sah, war nicht schön. Ich gab darauf erstmal wehleidige Geräusche von mir und musste erstmal aufs Klo. Danach tapste ich verpennt runter in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Was ich da fand, begeisterte mich auch nicht. "Verdammt, hier gibts ja gar nix.", schimpfte ich. Sauer ging ich hoch ins Bad, wusch mich, machte ich zurecht und putzte mir die Zähne und legte etwas Schminke auf. Schon besser. Dann schlüpfte ich in Unterwäsche, Tshirt, Pulli und Reithose, zog Strümpfe über die Hose und ging wieder in die Küche, machte mir ein Toast mit Schokosteusel und Butter und trank ein Glas O-Saft. Ich schaute auf Mein Handy, es war kurz nach 8. Draußen ging grade die Sonne auf, was mich fröhlicher Stimmte. Und dann hieß es Beeilung, ich hatte einen fantastischen Plan. Ich eilte zur Gaderobe, nahm meine Wellensteynjacke, zog sie an und schlüpfte in meine Stiefel und machte mich auf in die Stallungen. Alles ruhig, kein Einsteller, keine Reitschüler, keine Besucher oder Sonst auch immer. EInfach nur himmlische Ruhe. Ich begrüßte meine Lieblingspferde und ging dann zu Neuankömmling Ysun. "Hallo mein Schatz", flüsterte ich und gab ihr ein Leckerlie. Ich streifte ihr ihr Lederhalfter über den Kopf und kratzte ihr in der Box die Hufe aus. Dann tätschelte ich sie und führte sie aus der Box. Schnell band ich sie am Putzplatz an und fing sie an zu putzen. Ich musste mich Beeilen! Ich holte ihren Springsattel und Trense, machte Gamaschen drauf und holte dann meinen Helm und die Handschuhe. Ich führte Ysun raus auf den Hof, gurtete nach und machte die Bügel runter damit ich aufsteigen konnte. Ich nahm die Zügel auf und trieb Ysun an. Im zügigen Schritt ritten wir den schmalen Pfad im Wald entlang. Nach 10 Minuten trabte ich an und die Wege wurden immer breiter. Ysuns Atem bildeten kleine Wölkchen in der kalten WIntermorgenluft und sie trabte kräftig vorran. Ich trabte eine ganze Weile, ich hatte es ja eilig. Endlich kam der Weg, wo ich abbiegen musste. In der Kurve galoppierte ich Ysun an. Ich ging in den leichten Sitz und ließ sie die Steigung raufgaloppieren. Kräftige Galoppsprünge setzte sie aus der Hinterhand frei und ich lehnte mich weiter nach vorne um ihre Beine sehen zu können, die kraftvoll unter ihr auf den Boden donnerten. Als wir die Steigung beendeten, waren wir oben, ganz oben auf dem Feld. Ich war hier nicht oft, aber jedes Mal war es ein einzigartiges Erlebnis. Ysun schnaufte und war etwas aufgedreht, und ich ließ die Zügel lang. Nach kurzer Zeit entspannte sich mein Pferd und ich hielt sie an. Dann genoss ich den traumhaften Anblick: den Sonnenaufgang. Ich starrte eine ganze Weile auf den Horizont und ließ Ysun dabei grasen. Es war wundervoll. Dieser Moment, ganz alleine, Stille, nur die kau und zupfgeräusche meines Pferdes unterbrach sie. "Na komm Ysun.", sagte ich zu meiner Stute, gab ihr Druck mit den Schnenkeln und nahm die Zügel auf. Ysun trottete den unebenen Boden entlang, doch sie war ein erfahrenes Geländepferd und war absolut trittsicher. Ihm Schritt ritt ich dann nach Hause zum Gestüt. Dieses Panorama entspannte mich immer total und gelassen stieg ich vom Pferd. Zufrieden sah Ysun mich an und ich gab ihr ein Leckerlie. Ich machte die Bügel hoch und führte Ysun zurück zum Putzplatz. Ich trenste sie ab und zog ihr wieder ihr Halfter an. Ich wusch das Trensengebiss ab und brachte es in Ysuns spind, genau wie die Gamaschen. Danach löste ich den Gurt und machte den Sattel ab. Auch den brachte ich zurück in die Sattelkammer. Ich kretzte Ysun die Hufe aus und zog ihr wieder ihre Stalldecke auf. Ich band sie ab und brachte sie zurück in ihre Box. "Braves Mädchen.", sagte ich, gab ihr eine Möhre und verließ ihre Box.
    • Stelli
      Stelli bekommt Besuch von Stelli
      + Ysun


      Gut gelaunt ging ich in meinen Stall zu meiner Lieblingsstute Ysun. "Hallo meine Beste. Na, machen wir einen Ausflug zu Chica? Ja?", begrüßte ich sie und gab ihr ein Leckerlie. Ich holte sie aus ihrer Box und band sie am Putzplatz an. Ich zog ihre Decke ab und fing dann an zu putzen. Ich ließ mir viel Zeit, weil ich das Zusammensein mit Ysun immer genoss. Als sie dann wirklich die eine Glühbirne strahlte, war ich auch zufrieden. Ich ging in die Sattelkammer und holte Ysuns Springsattel, Trense und Gamschen. Vorsichtig legte ich den Sattel auf den Rücken meiner Stute, rückte ihn zurecht und schloss langsam den Gurt. Dann machte ich an alle 4 Beine Gamaschen und Trenste sie schließlich. "Ach warte kurz!", sagte ich in flitzte zurück in die Sattelkammer. Ich nahm aus dem Regal 3 Äpfel und 2 Möhren mit und hatte fast meinen Helm vergessen. Ich zog die Handschuhe an, stopfte die Leckereien in meine Jacke und führte Ysun auf den Hof. Ich gurtete nach und stieg schlißlich auf.
      Es ging durch den Wald, über das Feld und nochmal durch den Wald. Ysun genoss die langen Galoppstrecken, wodurch ich gleichzeitig ihre Kondition verbessern konnte. In einem Tempo galoppierten wir ziemlich lange durch. Im leichten Sitz federte Ysuns Rücken unter mir.
      Kurz vor Chicas Hof parierte ich meine Stute vom Trab in den Schritt durch. "Feines Mädchen.", sagte ich und tätschelte ihren Hals. Im Schritt ritt ich auf den Hof und Ysuns 4 Hufeisen klapperten rythmisch auf dem Steinboden. Ich hielt sie an und sah mich vom Sattel aus um. Alles war so ungewohnt ruhig, nur das Schnauben der Pferde und das Geräusch von laufenden Tränken störte die Ruhe. Schulterzuckelnd schwang ich mich von Ysuns Rücken. Ich nahm die Zügel in die Hand und führte sie hinter mir her. "Hallooooho?", rief ich durch die Stallgasse. "Ja?", kam eine leise Stimme von hinten. Unverkennbar, Chica. Ein Grinsen huschte mir über mein Gesicht und sammt Ysun ging ich durch die Stallgasse. Chica schien nicht zu erkennen wer da kam und kam aus der Box raus, in der sie grade mistete. "Ach, du bists! Sag das doch glei... YSUN!!", quiekte sie und fiel der Trakehnerstute um dne Hals. Danach auch zu gütig bei mir. "Na, was führt dich denn hierher?", sagte sie und streichelte Ysuns Hals. "Ich wollte dich besuchen - und Stelli!", sagte ich. "Ahi, da freu ich mich!", sagte sie und stellte die Mistgabel weg. "Willst du Ysun ein bisschen reiten, bzw trockenreiten?", fragte ich und Chica nickte begeistert, führte Ysun in die Halle und ritt. Währendessen ging ich zu Stellis Box. "Na meine Große? Bist ja ganz schön gewachsen!", sagte ich begeistert. Der Kopf genau wie die Mama. Ganz genau. Stelli schaute mich groß an und bekam ein Leckerli. Ich holte sie aus der Box und führte sie raus auf den Hof. "Nanu, schon geputzt? Schade." sagte ich. Aber ich wusste das es bei Chica meistens so ist. Die Pferde sind hier von höchster Priorität und Chica mistete auch bestimmt 4 Mal am Tag... geschätzt =) Nungut, also führte ich mein Fohlen in die Halle. Chica trabte Ysun. "Tür frei?", frate ich. "Ja, ist frei!", bekam ich als Antwort und ging in die Halle. "Kann ich longieren?" fragte ich. "Stelli ist zwar schon bewegt, aber ok xD", grinste sie. Meine Chica. Immer schneller als ich xD "Okay, dann führ ich sie bloß in der Halle rum.", sagte ich. Gesagt, getan. Während ich die Arbeit von Chica und Ysun mit ansah, folgte mir Stelli brav auf Schritt und Tritt. Sie war mittlerweise echt riesig geworden. "Ey, die wird mal riesengroß!", sagte ich und betrachtete Stelli. "Ooh ja, das gleiche denke ich mir jeden Morgen wenn ich das erste Mal miste!", lachte meine Beste Freundin. Nach 2o Minuten beschloss ich, wieder aus der Halle zu gehen. Auch Chica ritt schon seit 5 Minuten am langen Zügel schritt. "Kann ich sie raus stellen? Auf die Hauskoppel?", fragte ich Chica. Sie bejahte und ich führte Stelli aus der Halle. Ich legte ihr ihre Decke auf den Rücken, bevor sie auf die Koppel kam. "So mein Schatz,", sagte ich und gab Stelli eine Möhre, "bis bald. Sei schön brav und mach mir ja keine Umstände, klar?". Genüsslich kaute Stelli die Möhre und ließ sich hinter den Ohren kraulen. Ich legte den Strick vor die Koppel und ging zurück in die Halle. Chica ist bereits abgestiegen und wollte grade die Halle verlassen. Sie gab mir die Zügel von Ysun zurück und wurde ganz hektisch. "Warte! Ich reite mit!", sagte sie und holte Atli, ihren Isimix, den sie damals gegen Ysun eingetauscht hatte. "Meensch, der sieht ja toll aus!", sagte ich und bewunderte den schneeweißen Wallach. In windeseile hatte sie Atli gesattelt und wir konnten im gemütlichen Schritt zu mir zurück reiten...
    • Stelli
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Wochenende hieß ja eigentlich ausschlafen. Falsch gedacht. Früh morgens riss mich das nervtötene Piepen meines ätzenden Weckers aus den Träumen. Schlaftrunken stand ich genervt auf und schleppte mich ins Bad. Ich kämmte mir die Haare, machte sie zu einem Dutt zusammen, putzte mir die Zähne und das Gesicht, legte Schminke auf und zog wie gewohnt meine Reithose an. Schon etwas wacher ging ich die Treppe runter in die Küche. Ich wunderte mich nicht warum keiner da war, ich wusste das sie schon längst außer Haus waren. Ich frühstückte Schnell und trank einen Milchkaffee, bevor ich meine Stiefel und meine Jacke anzog und raus zu den Stallungen ging. Einige Pferde standen bereits mit Outdorrdecke auf der Koppel. Es war einfach toll hier und ich war wahnsinnig stolz darauf, hier wohnen zu dürfen. Ich betrat die Stallungen und bog gleich in die Futterkammer ab. Ich nahm mit den Futterplan vor und schüttete alles nötige in den Futterwagen, den ich dann auf die Stallgasse des Hauptstalles rollte. Die Pferde geierten bereits auf ihr Futter und machten ziemlichen Terz. Doch als jeder, aber auch wirklich jeder sein Futter hatte, war auch ich zufrieden, dass die Klopperei an die Boxentür ein Ende hatte. Ich ging zurück in den einen Stall mit 20 Pferdeboxen, wovon die meisten auf der Koppel standen. Die einzigen, die im Stall stehen blieben waren Faithful, Jade und Arrividerci, warum auch immer. Zuerst ging ich zu Faithful, einer hübschen und treuen Holsteinserstute. "Na meine Kleine, warum musstest du denn drinne bleiben?", sagte ihc zu ihr und kraulte ihre Stirn. Ich wusste das Faithful ein leidenschaftlicher Weidegänger war und ich verstand es nicht, warum sie drinne bleiben musste. Es hing auch nirgend ein Schild das sie was hat. Auch nicht am Schwarzen brett. Da fiel mir ein das Faithful im Moment leichte Mauke am Vorderbein hatte, und die Koppeln sind grade jetzt richtig matschig. Der ganze Schnee ist ja weg. Wehleidig sah ich meine Stute an und tätschelte ihren Hals. Ich holte sie raus und stellte sie grade so wie sie ist mit Arrividerci in die Führmaschine. Arrividerci durfte nicht auf die Weide da sie anfälliger war für das frische Gras. Ich stellte die Führmaschine ein und ließ meine beiden Goldstücke in der Maschine laufen. Jade musste ich einzeln machen, da er einfach zu hengstig war. Während also die beiden Stuten in der Maschine liefen, holte ich Jade aus der Box und stellte ihn auf einen Paddock für unsere Hengste mit extra hohem Zaun. Jade bricht nämlich auch mal gerne aus. Aber hier kam er nicht raus, denn mit dem Springen hatte er es nicht so und der Zaun war fast 1,80 m hoch. Derweil ging ich auf die Koppel um die Pferde reinzuholen. Immerhin brauchten die auch ihr Futter. Nacheinander holte ich Lago Puccini, Ready to Talk, La Bella Goia, Kovu, Grande Coleur, Kalinka, Dream On, Minstrel, Secret Sign und Ben rein. Immerhin waren sie seit halb 6 draußen und bin mir sicher das sie auch genug hatten. Auch Faith und Arrii konnten wieder in ihre Boxen. Ich war schonmal erleichtert das ich die 20 Pferde schonmal weg hatte.
      Ich machte weiter mit dem Stall, der superpassend direkt mit der Koppel verbunden ist. Hier standen alle Pferde noch in den Boxen. Sie hatten bereits das Kraftfutter gefressen und knabberten an ihrem Heu rum. So richtig Lust zu reiten hatte ich heute nicht. Zumal heute auch eigentlich einer von zwei Tagen war, wo die Pferde mal ein bisschen relaxen konnten. Ich ging nochmal raus um den Stall herum und schaute, ob der Zaun irgendwo beschädigt war. War er zum Glück aber nicht. Also ging ich wieder in die Stallungen. Am anderen Ende des Stalls befand sich ebenfalls eine Große Schiebetür, die direkt an die Koppel grenzte. Sie war im Winter fast immer zu und im Sommer offen, damit es nicht so heiß war. Ich öffnete die große Tür und öffnete nacheinander erst die einzelnen Boxen der Stuten Lovestory, Diana, Sinita, Indian Kiss, Kalympia, Easy Living und Glammy. Glammy wie immer ziemlich stürmisch galoppierte die Stallgasse entlang und schoss auf die abgegrenzte Stutenweide, wo sie erstmal losbuckelte. Ich war froh das ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht auf ihrem Rücken befand. Sinita, geflogt von Kalympia und Easy Living folgten Glammy ebenfalls in einem schnellen Trab nach draußen. Zu guter letzt kamen dann Indian Kiss mit Diana, Kiss' "Ziehtochter" in einem gemütlichen Schritt hinterher. Ich wollte grade die Koppel zu machen, als ich merkte, das jemand fehlte. .. Lovestory! Ich fing in den Stall zurück und sah die Stute nur verwirrt aus der Box schauen. "Hey, wieso gehst du deiner Herde nicht nach, Maus?", wunderte ich mich. Lovestory scheint noch etwas schüchtern. erst als sie aufhalfterte und auf die Koppel führte, konnte ich die Koppel ganz zumachen. Zumindestens die der Stuten. Ich sah das Lovestory fast ganz alleine in einer ecke Stand und graste. Sie schien sich noch nicht integriert zu haben und wirkte auf mich sehr schüchtern momentan. Nunja, vielleicht taute sie ja allmählich auf. Musste sie ja, wenn sie nach Ysun kommt. Nun waren die Hengste dran. Ich öffnete auf der anderen Seite das Koppeltor der Hengste, sodass sie vom Stall aus genauso auf ihren Koppelteil laufen konnten wie die Stuten. "Raus mit euch!", sagte ich, als ich die 3 Boxen von Levisto, Alcar und Red Star öffnete. Die impulsiven Hengste galoppierten gleich nach draußen und fingen augenblicklich an zu grasen, als sie auf der Koppel angekommen war. Alcar stand sogar noch mit dem Hintern draußen, nur der Kopf war auf der Koppel und fraß. "Verfressenes Pack..", grinste ich und scheuchte ihn ganz hinein auf die Weide. Ich ließ die Klappe einen Spalt offen, sodass der Stall mal durchlüften konnte. Als letztes musste ich noch die Zuchtpferde unseres Gestüts machen. Ich hatte mir vorgenommen, das wirklich jedes Pferd heute eine Pause hatte. Die meisten Pferde wurden sogar auch an dem einen anderen freien Tag, dem Mittwoch in irgendeiner Weide gemacht. Außerdem gingen ein paar Pferde auch Reistunden und das war dann doch manchmal zu viel für die armen. Ich stapfte ans andere Ende zu den Zuchtstallungen. Der Stall war wirklich riesig. Er war geteilt, sodass Hengste die Stuten nicht sehen konnten. Insgesamt passten hier ganze 50 Pferde rein, eine beachtliche Größe eines Stalles. Trotzdem hatten wir die 50 noch lange nicht voll, wollten wir auch gar nicht. Zuerst ging ich zu den Stuten. Zuerst begrüßte ich meinen Liebling Ysun. Sanft schmiegte sie ihren Kopf an meine Schulter und ließ sich kraulen. Ich war so unglaublich glücklich und stolz sie zu besitzen. Bei vielen Pferden gehören die Pferde nun meiner Mutter, meinem Dad und mir. Aber bei vielen stand ich als Besitzer eingetragen. Auch bei Ysun, auch wenn meine Eltern immer der Meinung waren, das Ysun zu heftig sei. Ich hatte ihnen auch verheimlicht das ich sie früher ganz oft bei Chica geritten bin. Ysun ist nicht einfach, ganz im Gegenteil. Sie lässt sich schwer reiten. Aber sobald man den Kniff raus hat, sie sie funktioniert, dann ist Ysun ein Traum unter dem Sattel. Bis heute sind CHica und ich die einzigsten, die sie richtig reiten können. Es kommt auch selten ein anderer drauf. Ich holte Ysun aus der Box und versprach ihr, das sie heute weder ätzende Dressur noch tolles Springen machen muss. Ysun kam einfach nur auf die Koppel. Und sie freute sich. Ihre Augen funkelten als sie sah, das es zur Koppel ging. Wie ein Geschoss galoppierte über die Koppel. Lachend ging ich zurück in den Stall und holte die nächsten, die auf die Stutenweode kommen sollten. Mayflower ließ ich ohne strick hinter mir und Diamonds Soul hinterherlaufen, bis sie auch in der Koppel waren. Als endlich Ysun, Mayflower, Soul, Palime, Cassedy, Dance for Winning, Valencia, Enya, Forever Yours, Embassy, Perle, Summer Wine, Falada, Din und Saphir auf der Stutenkoppel standen, konnte ich mich den Hengsten widmen. Hier war das etwas schwerer, denn einige von ihnen würden sich totprügeln wenn sie zusammenstehen würden. Wie zum Beispiel All in All und Silvano. Bei den Hengsten war das echt immer kompliziert, weil nicht alle einfach wie die Stuten auf eine Weide können. Ich überlegte erstmal, was ich mit den Pferden anstellte. Dann beschloss ich die friedlichen Hengste zusammen auf eine Weide zu stellen. Diese waren Will Spot Ya, Forrest Gump, Ritano, Réalites, Mejorano, Pount, Schoko, Tarantas und Edurance Clash. Friedlich standen sie später auf der Koppel, zwar mit sicherem Abstand zu anderen, aber sie warn brav. Zufrieden widmete ich mich den etwas bekloppteren Hengsten, unteranderem auch mein Liebling Red Diamond. Da er schon immer einen kleinen Bonus hatte, kam er auf den großen Paddock. Cor de la Luxe und Raw April verstanden sich ganz gut, deswegen kamen diese zusammen in einen größeren Paddock. All in All stand einzeln, genau wie Pacey, Havana, Kingdom und Mejorano. Die restlichen Pferde stellte ich in die große Führmaschine. Zuerst führte ich Lexis, dann Silvano in die Führmaschine. Hoch zufrieden, das alle Pferde ihren Auslauf hatten, machte ich mich daran, die Boxen zu misten. Ich schnappte mir die große Schubkarre und die mistgabel und fuhr zurück zu dem ersten stall, wo ich angefangen hatte, die Pferde zu machen. Also den Stall von Lago etc. Nacheinander mistete ich die Boxen so aus, das Pferdeäpfel und nasses, sowie dreckiges Stroh aus der Box entfernt war. Ich musste nach ca. 2 Boxen die Schubkarre auf dem Misthaufen ausleeren. Mir fiel auf, das der Misthaufen schon ziemlich riesig war und dringend mal wieder abgeholt werden müsste. Als die Boxen von dem Dreck befreit waren, haufte ich die Schubkarre mit viel frischem, sauberen Stroh auf und streute die Boxen großzügig ein. So machte ich es auch im Haupt und Zuchtstall. Danach musste ich mir einfach eine Pause gönnen, ich war schlag kaputt. Ich ging ins Reiterstübchen, holte mir eine Pferdemarkt zeitung und was zu essen und ruhte mich ein bisschen aus. Doch dann wurde meine Ruhe durch Pferdegetrappel gestört. Erschrocken furh ich hoch und sah aus dem Fenster. Unter stand Pacey, gefolgt von All und Luxe. Schnell rannte ich runter auf den Hof um die Pferde einzufangen. Immerhin waren das grade die Pferde, die sich am ehsten kloppen würden. Und da pssierte es auch. Pacey kam All zu nah und er haute kräftig aus und trag Pacey an der Schulter. "Shit!", fluchte ich, denn All hatte hinten ebenfalls eisen. Mit einem Satz sprang Pacey weg und legte verärgert die Ohren an. Ich versuchte All's Halfter zu fassen, doch geschickt warf er den Kopf hoch und trabte über den Hof. Pacey stand derweil brav neben mir und wartete förmlich darauf, das ich ihn am Halfter wegführte. Ich lies All All sein und brachte Pacey erstmal in irgendeine leere Box. Dann nahm ich Cor, der einmal vor mir wegtrabte, aber dann konte ich ihn flink am Halfter fassen und auch in die nächstbeste Box stellen. Jetzt nur noch All in All, der nirgendwo zu sehen war. Während ich suchte, stellte ich mir die frage, wie sie rausgekommen sind. Whrscheinlich drübergesprungen. "Aaaall?", rief ich und suchte da, wo ich als Pferd auch sein würde, nämlich da wo gras war. Ich ging zu den Grünflächen und sah hinten ein schwarzes Pferd stehen - All. Erleichtert näherte ich mich langsam unserem lackschwarzen Hengst. Mit ausgestreckter Hand versuchte ich ihn zu locken, doch All war nicht dumm und trabte mit hoch erhobenden Haupt davon. In richtung Stall, perfekt. In zu meiner erleichterung betrat der neugierige All den stall und somit hatte ich ihn quasi. Er stand an einem Heuballen und fraß, als ich atmenlos in die Stallungen kam. "Drecksack.", schimpfte ich, fasste ihn am Halfter und brachte ihn in die Box zurück. Genug auslauf hatte er ja heute.. Wenigstens folgte er mir willig bis zum Zuchtstall und zu den Hengsten. Ich stellte ihn in seine Box zurück und machte das Halfter ab. All wieherte verärgtert als er merkte, dass er alleine war. Dann ging ich zurück zu den pferden, die ich notdürftig in dne Hautstall stellen musste. Zuerst brachte ich Cor de la Luxe zurück auf den Paddock, da ich wusste, das All alles aufgemischt hatte und sie einfach mutgerissen wurden. Genau wie Pacey, weil ich ihn kannte. All würde auf jeden Fall wieder ausbrechen, weil der Sack das öfter tat. Als alle wieder in Rand und Band waren, erinnerte ich mich an Lexis und Silvano, die in der Führmaschine standen. Ich ging also nach den beiden Pferden gucken und siehe da, sie trabten brav mit der Führmaschine mit und machten überhaupt keine Zicken. Erleichtert das alles wieder gut war, gab ich allen Pferden Heu in die Boxen. Dann konnten sie theoretisch wieder die Boxen beziehen, aber ich ließ so noch etwas draußen.
      Um halb 3 nachmittags war es an der Zeit, die Pferde wieder in die Boxen zu bringen. Ich holte zuerst die Pferde aus dem westlichen Stall zurück in ihre Boxen, dann die vom Zuchtstall. Gemütlich mampften alle Pferde ihr Heu. Nurnnoch die vom Hauptstall fehlten. Ich öffnete das Gatter der Stuten und klatschte in die Hände um ihr aufsehen zu erregen. "Auf, rein mit euch!", rief ich und die Pferde setzten sich in Bewegung. Im Schritt und trab ging jeder - bis auf Lovestory - in die richtigen Boxen. Ich führte Lovestory einzeln in ihre Box und schloss dann die Boxen der Stuten. Nun waren die Hengste an der Reihe. Die 3 Hengste dachten aber nicht dran reinzukommen und ich musste sie in die Stallgasse führen. von da aus gingen sie ebenfalls in ihre Boxen. Auch diese Boxen schloss ich und dann war ich fertig. Ich musste nur noch notdürftig die ganzen Stallgassen kehren und dann konnte ich endlich ins Haus zurückgehen.... endlich.

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    • Stelli
      Schock. Wo ist All?!
      + Ysun und Red Diamond

      "MOM! DAD! All ist weg!!!", krisch ich durch die Wohnung. Fast zeitglich kamen meine Mutter und mein Vater in den Flur geeilt. "WAS?!" sagten beide gleichzeitig. "Ja! Er steht nicht in seiner Box, das Halfter hängt, sattelzeug ist da und auf der Koppel ist er auch nicht! Auch nicht auf einem der Paddocks! Keiner weiß wo er ist !!", sagte ich den Tränen nahe. "Oh gott.", sagte meine Mutter. Mein Vater griff sich Handy und Autoschlüssel, nahm ein Notfallhalfter und eilte zum Auto. Meine Mom Nahm das Fahrrad und suchte die Wege ab. Und ich? Ich wählte eins unserer Geländesichtersten Pferde, die auch gleichzeitig eine grandiose Ausdauer und Schnelligkeit besaßen. Meine Wahl fiel diesmal auf meine ehrgeizige Ysun. Ich rannte zu ihrer Box, erklärte ihr kurz was los sei. Sie schien mich irgendwie zu verstehen. Ich riss ihr fast die Decke vom Körper, sattelte und Trenste sie in weniger als 2 Minuten und nahm mir meinen Helm. Draußen gurtete ich fix nach und schwang mich in den Sattel. Leider musste ich erstmal kurz schritt reiten, so beschloss ich diese Zeit zu nutzen. Ich ritt dort entlang, wo man nur schritt reiten konnte, bzw. durfte. All könnte überall sein. Da kam mir der Gedanke, das er vielleicht geklaut wurde? Nein, unmöglich. Als wir die Zone verließen, konnte ich schon traben. Ich bog dne nächstbesten Weg zum Feld ein und Trabte mit Adleraugen die Wege entlang. Doch nirgends war All zu sehen. Das Halfter, was ich mir um die Schulter gelegt hatte, störte ziemlich, aber das war mir sowas von egal. "AAAAALL!?", rief ich und auch Ysun schien, als würde sie ausschau halten. Dich nirgendwo war unser Pferd zu sehen. Ich trabte weiter, und sah am Ende des Feldes meinen Vater im Auto. Meine Mutter hatte ich nicht getroffen. "Los Ysun!", sagte ich und galoppierte sie an. Ich ging in den leichten Sitz und galoppierte zu meinem Vater. "Und, was gesehen?", fragte ich und hielt Ysun aus dem Galopp aus an. Er schüttelte nur hektisch den Kopf. "Mistvieh! Letztens hat er schon den zaun kaputt gemacht, ist aus dem paddock raus und jetzt das! Der haut ständig ab!", sagte er und fuhr weiter. Er hatte Recht, All brach oft aus. Da fiel mir ein das ich mal hoch auf die Hügel reiten sollte. Es war noch relativ früh und keiner wusste genau, seit wann all weg war. heute nacht? gestern abend? heute morgen? keiner wusste es. Wo steckte er? Ich galoppierte an und machte mich auf den Weg zu den Hügeln. Ysuns muskelbepakter Körper galoppierte kraftvoll die Steigung herauf. Von hier oben hatte man eine gute Übersicht über alles. Oben ritt ich erstmal wieder schritt. Er war nirgendwo. Verdammt all, wo bist du!, überlegte ich. Ich hatte nicht mehr wirklich eine Idee. Mein Handy klingelte. Blitzschnell fischte ich es aus meiner Jacke. "Jemand glaubt All gefunden zu haben! Er soll bei den Schräbergärten im Ort auf einer Koppel stehen!", sagte mein Vater. Mit einem kurzen ok legte ich auf und galoppierte los. Wir galoppierten langsam den Hang herunter und danach schoss ich mit Ysun rüber zu den Gärten. Schnell waren wir da, Ysun war einfach grandios. Zwei Personen standen bei einem Baum und winkten mir zu. "Ich glaube wir haben dein Pferd!", sagte die Frau zu mir. "Es steht da auf der Wiese!" Geschwind saß ich ab und folgte den Beiden zur genannten Stelle. "Hier, ist es dein Pferd?", fragte die Frau. Ich stutzte. Da stand ein dickes Pony, geschätzt auf Isländer mit üppiger Mähne und einer Blesse. "Äääähm.. mnein das ist NICHT mein Pferd.. trotzdem danke.", sagte ich enttäuscht. Ich verabschiede mich und ritt weiter. Noch lange.
      Am späten nAchmittag war ich wieder zu Hause, ohne All. Ich versorgte meine Nassgeschwitzte Stute bestens und gab ihr zu fressen. Ysun schien ein wenig erschöpft, aber es war immerhin ein fabelhaftes Training. Doch die Sache mit All gab mir keine Ruhe. Also beschloss ich, Red Diamond zu satteln. Er war mindestens genauso gut wie Ysun. Ich ließ mir diesmal ein bisschen mehr zeit mit putzen und satteln und ritt los. Mittlerweile wusste die Polizei bescheid und jegliche Bauern.
      Gemütlich trabte ich mit meinem Hengst durch den Wald und hielt ausschau nach All in All. Doch auch hier war nichts zu sehen. Also ritt ich am Flussufer entlang, in der Hoffnung, All bekam durst. Ich galoppierte die Wiese entlang und war glücklich, das heute kein Eis lag. Es waren sogar +3 Grad und man konnte fast alle wege wieder galoppieren. Doch zu meiner Enttäuschung hielt all sich hier auch nicht auf. Langsam verließen mich auch meine Kräfte. Diamond merkte, das ich erschöpf war und berücksichtigte dies extrem. Ja, mein Diamond. Ich hatte ihn von Anfang an, ich hatte ihn gerettet und zu einem exzelenten Sportpferd ausgebildet. Er war mir so treu wie fast kein anderes Pferd. Und auch ich vertraute ihm zu 150%. "Ich hab Hunger, Süßer.. lass uns heim reiten...", sagte ich deprimiert. Wo ist All denn nur... Ich trabte nach Hause und versorgte meinen Hengst.
      Nach dem Essenw ar es schon viel zu spät um loszureiten. Also setzte ich mich an meinen Laptop bis spät in den Abend.

      Am Morgen war immernoch nichts von meinem Hengst zu hören. Nachdem ich mich ausgeheult hatte, ging ich gemeinsam mit Red Diamond wieder ins Gelände. ich klappterte die Bauernhöfe, Reiterhöfe und sonstiges ab, doch nirgends wurde ein 1,70m hohes, lachwarzes Pferd gesehen. Dann schoss es mir duch en Kopf. War er... tot?! Überfahren?! Wieder brach ich in Tränen aus und Diamond guckte verwirrt zu mir hoch. Ich legte mich auf den Hals meines Pferdes und streichelte seinen Hals. Nachdem ich mich beruhigt hatte, suchte ich erneut die Gegend ab, doch nichts zu finden. Ich war verzweifelt, nicht nur ich, meine Eltern und co. ebenfalls. All war ein wichtiges Element auf unserem Gestüt und es wäre fatal, ohne ihn auskommen zu müssen..
      Nach 3 1/2 Stunden kehrte ich zurück auf den Hof. ich hatte keine Motivation mehr weiter zu suchen. Bis Abend kümmerte ich mich gefrustet um meine Pferde und ging bis Nachts an den Laptop. Und so ging es weitere 4 Tage. Tagsüber wurde gesucht, abend recherchierte ich am PC.
      .."Wach auf! WACH AUF!". Unsanft wurde ich aus dem Schlaf gerüttelt. "Mhhm....", brummte ich und zog die Decke über meinen Kopf. Doch dann schoss ich hoch. "Was ist mit All?!" "Er wurde wahrscheinlich gefunden, die Beschreibung passt!!", sagte meine Mutter freudestrahlend. Wein ein Geschoss schlüpfte ich in Reitklamotten, erledigte das nötigste im Bad und raste mit zum Auto. Den Hänger ließen wir erstmal weg, vielleicht war er es doch nicht.
      Nach 10 Minuten erreichten wir einen kleinen Bauernhof. Der Bauer empfing uns freundlich und führte uns dann in seinen Kuhstall. In einer Box für 2 Jährige Kühe, ca. 25 qm groß, stand ein schwarzes Pferd mit hängendem Kopf. "ALL!", rief ich und fiel meinem pferd weinend um den Hals. Doch schnell wurde ich aus meinem Glück gerissen. All sah schlecht aus. Er entlastete stark sein linkes Hinterbein und ließ den Kopf hängen. Trübe augen, stumpfes Fell. Eine Träne kullerte mir über das Gesicht. All sah aus als würde er sterben, nicht übertreiebebn."Wo.. wo war er?", fragte ich erschrocken. " Er stand unter einer Brücke, ich fand ihn als ich mit dem Trecker durchgefahren bin!", sagte der freundliche Bauer. Vorsichtog zog ich dem abwesenden Pferd das Halfter auf und band ihn ans Gatter der Kuhbox. Ich ging um ihn herum, links hatte er eine Wunde und rechts eine leicht blutenden Wunde, sah aus wie ein Weg durch Stacheldraht. "Er stand nahe an meiner Kuhwiese", fuhr der Bauer fort. Stacheldraht. Herzlich bednakten wir uns und nahmen All mit nach Hause. Auf dem Weg zum Hänger bemerkte ich, das er hinten wirklich fies lahm ging. Zu hause stellten wir ihn in eine Notbox und riefen unverzüglich den Tierarzt. Während wir warteten, versuchte ich meinem Pferd Wasser zu geben, doch er lehnte es ab. Ihm muss so kalt gewesen sein. Im Stall hatten die Pferde nur eine dünne decke oder gar nichts an, weil der geschlossene Stall geheizt war. ALl hatte dünnes Fell und keine Decke auf. Schnell war der TA da und sah sich All an. SIe hörte uns zu war vorgefallen war und ging um ihn herum. "Die scheinen größtenteils oberflächlich zu sein." sagte sie. Dann gings zum bein. All reagierte schmerzemfindlich. "Ich schätzte es muss geröngt werden." sagte die Ärztin. Also kam All in die Klinik, wo er geröntgt wurde. Ich hatte fürchterliche Angst um ihn. Dann waren die Bilder da, und das Ergebnis war eindeutig. Er hatte sich eine Sehne angerissen. Nicht viel, aber immerhin wenige Milimeter. "Bis auf weiteres Absolute Boxenruhe!", sagte der TA ernst. Zusätzlich musste All 30 Minuten eine Infusion bekommen und wurde gespritzt. Dann durfte er nach Hause.
      Zu Hause hatte er schon etwas Hunger und Durst. Gierig saufte der Hengst einen Eimer Wasser und fraß er seine Rübenschnitzel. Erleichtert war ich. All schien wieder etwas wie der Alte. Jedoch musste er jetzt mindestens 3 Wochen Boxenruhe haben und durfte nur minimal im Schritt geführt werden. Naja. immerhin war er wieder da....

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    • Stelli
      Pflegebericht

      Heute ging ich zu meinen Zuchtpferden Ysun und Red Diamond. Ich putzte erst Ysun, dann Diamond. Dann ritt ich Ysun ind er Halle. Ich wärme sie auf und sprand dann ein bisschen. Danach kam sie auf die Weide. Ich mistete ihre Box aus. Ich brachte sie zurück in die Box.
      Red Diaond sattelte ich zuerst. Dann ritt ich ihn im Gelände. Im Gelände sprang ich ein bisschen. Ich mistete zuhause seine Box aus. Dnn brachte ich ihn auf die Koppel. Abends kam er rein.
    • Chica
      Pflegebericht für Stellis Zuchtpferde
      Forever Yours, Schoko, Realités, Saphir, Palimé, Falada, Embassy, Sumer Wine, Edurance Clash, Akhawi, Pacey, Mejorano, All in All, Punt, Red Diamond, Silvano, Ysun
      Heute ging ich seit Langem mal wieder auf Stelis Hof. Dort ging ich durch den Stall und an den Wiesen entlang. Als erstes ging ich zu Forever Yours. Das Fohlen wäre bereits für die Zucht zugelassen. Ich holte die Trakehnerstute von der Koppel und band sie am Putzplatz an. Ich holte den Putzeimer und bürstete zuerst das Fell von ihr kräftig durch. Als es wieder schön glänzte, soweit Winterfell glänzen kann, holte ich eine Longe und ging mit Forever Yours in die Halle. Dort ließ ich sie zuerst etwas Freilaufen, dann rief ich sie zu mir und hakte die Longe ein. Nach langem Warmlaufen ließ ich Forever Yours antraben. Sie machte ihre Sache super. Schließlich wechselte ich die Hand und ließ sie auch hier traben. Nach einiger Zeit ließ ich Forever trocken laufen und danach wieder etwas Freilaufen. Danach entließ ich sie mit einer Möhre wieder auf die Koppel.
      Danach holte ich die beiden Ponyhengste Realités und Schoko auf den Putzplatz. Nachdem ich auch sie geputzt hatte, ging ich mit den beiden in die Halle. Ich ließ beide von den Stricken los und ließ sie Freilaufen. Die Zwei geschäftigten sich eigentlich ganz gut alleine. Ich hatte ein paar Trabstangen ausgelegt, die die beiden mieden. Deshalb holte ich eine Peitsche und trieb die beiden auch über die Trabstangen. Im zügigem Trab legten die beiden Hengste eine schöne Show hin. Schließlich hakte ich die Zwei wieder an die Stricke und brachte jeden zurück in seine Box.
      Als nächsten kamen die Stuten von Stelli an die Reihe. Saphir, Palimé, Falada, Embassy und Summer Wine wurden nacheinander geputzt. Zu Fünft brachte ich die Stuten in die große Halle. Dort jagten sie zuerst etwas durch die Halle, über die noch da liegenden Trabstangen hinweg. Als sie sich etwas beruhigt hatten achtete ich darauf, dass sie immer in Bewegung blieben. Die Stuten schnaubten, schnappten ab und zu mal und liefen ausgelassen durch die Halle. Das Hufgetrappel erfüllte mich mal wieder mit Lebenslust. Und ich wusste auch schon, wie ich das später ausleben könnte. Aber erst einmal beschäftigte ich mich mit den Stuten. Nach einiger Zeit ließ ich alle die Hand wenden. Brav machten sie alles mit. Nach der Hallenzeit legte ich jeder Stute eine Decke um, da ich keine Lust hatte später noch einmal zu putzen, und brachte sie auf die Koppel.
      Nun Ging es an die Hengste. Edurance Clash war der Erste. Da ich auch noch für die anderen Hengste meine Zeit brauchen würde, putzte ich Edurance nur flüchtig über. Dann ging ich mit ihm in die Halle. Nach kurzen Warmlaufen an der Longe ließ ich ihn ein wenig traben. Danach ein Handwechsel. Auch hier traben, danach trockenlaufen. Edurance schnaufte ganz schön. Auch ihm warf ich eine Decke über und ließ ihn noch etwas auf die Koppel.
      Akhawi und Pacey waren die nächsten beiden. Auch diese zwei putzte ich und ließ sie dann in der Halle frei laufen. Nach etwa einer halben Stunde pfiff ich beide zu mir und nahm sie wieder an die Stricke. Ich warm jedem eine Decke über und brachte auch diese Zwei auf die Koppel.
      Mejorano und All in All kamen in die Reihe. Während sich ein Mädchen ganz lieb und All in All kümmerte, konnte ich Mejorano in der Halle in Ruhe longieren. Nach eine halben Stunde warf ich ihm eine Decke über und brachte ihn auf die Koppel. Genauso war der Ablauf bei All in All. Das Mädchen hatte ihn gründlich geputzt und er war sehr entspannt.
      Pount, Red Diamond und Silvano kamen als letzte Hengste an die Reihe. Ich putzte die Drei gründlich auch ließ auch sie etwas Freilaufen, bevor ich sie mit Decken auf die Koppel brachte.
      Mit klopfendem Herzen ging ich dann wieder in die Stallgasse. Es war nur noch eine Box frei. Auf dem Boxenschild ganz in großen Buchstaben Ysun. Mein Herz raste, als ich der Stute meine Hand entgegenstreckte. Sie beachtete sie nicht. "He meine Große...", sagte ich seufztend. War sie traurig, eingeschnappt oder wütend? Ich wusste es nicht. "Ich weiß, ich war lange nicht mehr da...", seufzte ich. Sie schaute mich aus ihren großen, braun-blauen Augen an. Anklagend, irgendwie. Ich streckte ihr abermals meine Hand entgegen. Dieses mal schnuffelte sie dran und leckte sie dann ab. ich holte ein Leckerlie aus meiner Tasche. Zögernd nahm sie es. Ich trat in die Box ein. Ysun regte sich kein Stück. Aufmerksam sah sie zu, wie ich das Halfter nahm. Sie zog ihren Kopf nicht zurück, als ich ihr das Halfter über den Kopf zog, wie sie es normalerweise bei Fremden tat. Ich klopfte ihren Hals und führte sie nach draußen. Der Wind wehte durch den Hof. Ysun blähte ihre Nüstern. "Du willst laufen, hm?", sagte ich lächelnd. Ich putzte sie gründlich, und man sah, wie Ysun diese Prozedur genoss. Ich klopfte sie ab und zu und redete ihr behutsam zu. Dann brachte ich den Putzkasten weg und holte ihre Trense und eine Longe. Ich hatte nicht vor, sie zu reiten. Aber longieren war einen Versuch wert. Ich führte sie in die Halle. Aufgeregt trippelte sie von einem Huf auf den anderen. "Also gut.", sufzte ich. Ich hängte ihr die Zügel um den Hals und ließ sie los. Sie schaute mich an. "Na los!", sagte ich und gab ihr einen Klaps auf den Po. Sofort preschte sie los und rannte buckelnd, schnaubend und schüttelnd durch die Halle. Nach ein paar Minuten hatte sie sich wieder gefangen. Die erste Energie war raus. Sie kam zu mir, was mich wunderte. "Na, du erkennst mich wohl doch noch.", sagte ich sanft. Ich klopfte ihren Hals und hakte die Longe ein. Nach einer Viertelstunde ließ ich sie antraben. Gehorman verfiel Ysun in einen leichten Arbeitstrab. Nach einem Handwechsel und weiterem Trab ließ ich sie trockenlaufen. Dann brachte ich sie ebenfalls auf die Koppel.
      Dann holte ich die Anderen schon wieder in die Ställe. In genau der Reihenfolge, wie ich sie auf die Koppel gebracht hatte. So hatte Ysun auch noch etwas Spaß auf der Koppel.
      Nach einer Stunde war dann auch Ysun wieder im Stall. Ich fütterte jedes Pferd, jedes Pony. Jede Stute, jeden Hengst.
      Dann schrieb ich Stelli noch eine Nachricht, dass ich mich um ihre Pferde gekümmert hatte und verließ zufrieden den Stall.
    • NorwegeerStar
      Heute würde ich einmal bei Stelli im Stall helfen, weil siemich darum gebeten hatte. Schon früh am Morgen stand ich also in denHauptstallungen des Gestütsund ließ mich von den 13 Pferden begrüßen, dieungeduldig auf ihr Futter warteten. Nachdem ich auch in den Nebenstallungensowie dem Zuchttrakt gefüttert hatte, brachte ich die Pferde je zu zweit nachdraußen. Anschließend verbrachte ich den gesamten Vormittag damit, die Boxenauszumisten und neu ein zu streuen.

      Nach einer kleinen Pause gegen Mittag, fing ich mit Minstrel,La Bella Goia und Faithful an, in dem ich die drei Stuten in die Reithallebrachte und sie dort zusammen laufen ließ – freudig über die Bewegung,stachelten sich die drei gegenseitig an und ich hatte so gut wie keine Arbeitsondern konnte in aller Ruhe in der Mitte der Halle stehen und zusehen.

      Nachdem die drei ordentlich gearbeitet hatten, sammelte ichsie regelrecht ein und führte sie zurück auf die Weide, wo sie sich ziemlichschnell daran machten das saftig grüne Gras ab zu rupfen.

      Als Payty, Captain Skywalker und Midnight mit zur Hilfekamen, schnappten wir uns Kalinka, Grande Couleur, Ready to Talk und Never sayNever und fingen an die vier Fohlen erst einmal gründlich von einer dickenMatschschicht zu befreien. Es war mir ein Mysterium, wie sie das auf dertrockenen Weide geschafft hatten.

      Eine gute viertel Stunde später verließen wir den Hof undmachten mit den vieren einen Spaziergang, wobei mit Valentine’s Never say Nevermit Vorliebe in die Finger oder den Führstrick biss, dass ich bei unsererRückkehr mehrere blau bis blutige Finger besaß – die anderen drei hatten nichtsolche Probleme gehabt.

      Nachdem wir die vier Füllen wieder auf die Weide entlassenhatten, holten wir Lago Puccini, Arriverderci, Kovu und Jade von der Weide,machten die vier Hengste fertig und versuchten dabei alle samt heile zubleiben. Gar kein so einfaches Unterfangen, wie wir feststellten, als wirzusammen auf dem Platz ritten und jeder sichtlich bemüht war das Pferd untersich unter Kontrolle zu halten.

      Nach einer Schweißtreibenden Stunde Arbeit spritzten wir LagoPuccini, Kovu, Arriverderci und Jade ab und brachten sie zurück auf die Weide,wo sie mit Buckeln und wehendem Schweif in die hinterste Ecke verschwanden.

      Midnight und Captain Skywalker sagten, dass sie nun nachhause müssten, da ihre eigenen Pferde warteten, doch Payty wollte weiter beimir bleiben und helfen, weshalb wir uns Ben und Secret Sign fertig machten undeinen gemütlichen Ausritt in den wunderschönen Wald machten, wobei wir – wie Frauenes halt so taten – den neusten Klatsch und Tratsch austauschten. Kurz vorm Endelegten wir eine ungewollte Galoppstrecke ein, weil Ben sich vor einemaufheulenden Motor erschrak und Payty auf Secret Sign mir folgte.

      Als wir die beiden später wieder auf die Weide brachten, warder Vorfall schon wieder vergessen, dafür brauchten unsere schweren Arme jedocheine Pause, weshalb wir eine halbe Stunde lang im Reiterstübchen saßen und..nichts taten.

      Als wir gegen 17 Uhr den Nebenstall betraten, dachte ich,mich Trifft der Schlag, als ich sah, wie viele Pferde noch auf ihre Bewegungwarteten.

      Als wir uns nun Kalympia, Sintia, Glammy, Alcar und LevistoZ schnappten, um diese Kleinherde laufen zu lassen – was sich im nachhinein alsvielleicht nicht ganz so schlau erwies, da Alcar und Levisto Z sich dermaßenhoch schaukelten, dass wir sie gar nicht mehr gestoppt bekamen. Nach einerdreiviertel Stunde erst wurde es de beiden Hengsten zu langweilig und wirkonnten alle Pferde aus der Halle retten. Wobei ‚Retten’ wirklich das richtigeWort war, denn als erstes nahmen wir die beiden Streithähne aus der Halle undflüchteten mit ihnen in den Stall, erst danach ließen wir die anderen wiederauf die Weide.

      Als Payty und mir während eines weiteren Ausritts, bei demsie auf Lovestory saß und Diana als Handpferd hatte und ich auf Conversationsaß und ich die flotte Let the flames begin an der Hand hatte, bewusst wurde,dass wir es unmöglich schaffen würden auch noch die 17 Zuchtpferde zu pflegen,riefen wir nach Hilfe – via Sms und Telefon.

      Kaum eineinhalb Stunden später standen IcelandGirl, Wolke,Fiorinn, Chica, Riku und Toffifee auf dem Hof und sahen uns mit gemischtenGesichtsausdrücken entgegen. „Ihr habt gerufen, wir kommen.“ Lachte Wolke undwir verteilten die Pferde, jeder zwei und ich würde mich später in aller Ruhenoch um Forever Yours kümmern.

      Es war, als hätte man Tauben aus ihrem Schlag gelassen; amAnfang herrschte ein heilloses Chaos, alle wuselten durcheinander und liefensich in den Weg, doch nach einer halben Stunde hatte jeder in seinen Rhythmus gefunden,standen wir anfangs noch alle zusammen in der Stallgasse und man hatte dasgleichmäßige Streichen der Bürsten über das Fell der Pferde gehört, so war esnun leer und ich stand mit Embassy als letzte in der Stallgasse, schnell stiegich auf und ritt sie auf den Platz, wo wir uns erst Zeit ließen uns aneinanderzu gewöhnen und kurz vorm Ende traute ich mich sogar mit ihr ein paar kleinereSprünge zu machen. Es war ein herrliches Gefühl, wie fliegen – nur besser.

      Irgendwie trennte ich mich nur ungern von der hübschenKnappstrupperstute, doch schließlich entließ ich auch sie auf die Weide, wo siesich genüsslich wälzte und dann zu dne anderen pendelte. Schoko, ein SchokofarbenerShettyhengst, wartete schon auf mich. „Na, was machen wir zwei nun?“ fragte ich,doch, was blieb mir auch anderes übrig?, holte ich seine Trense und eine Longeund nach dem ausgiebigen Putzen vergnügte ich mich an den süßen Gängen desabsolut lieben Ponys. Auch Summer Wine und Red Diamond, Silvano und Pount, Ysunund All in All, Mejorano und Palimé, Falada und Pacey, Saphir und Akhawi alsauch Realités und Edurance Clash standen wieder auf der Weide – also war ichdie letzte. Und tatsächlich waren die anderen schon im Stall und unterhieltensich, anschließend halfen sie mir noch die Pferde alle wieder rein zu holen unddie Abendration Heu zu verteilen.

      Schließlich war es geschafft, Stellis Pferde waren allebewegt worden.. und ich tot müde.
    • NorwegeerStar
      Sammelpflegi für Stelli’s Pferde

      Ein weiteres mal erklärte ich mich dazu bereit, mich um Stelli’s Pferde zu kümmern. Natürlich hatte ich auf meinem Hof genug zu tun, zumal wir nun bald umziehen würden, aber das hielt mich nicht davon ab mit Quito einen ausgedehnten Ausritt zu Stelli’s Gestüt zu machen. So sah der schreckhafte Wallach auch mal etwas von der Welt! Brauchte ich mit dem Auto eine knappe halbe Stunde, so war ich zu Pferd doch deutlich langsamer, weil wir einige Umwege nehmen mussten, und mir fiel ein Stein vom Herzen, als wir heile bei Stelli ankamen. „Vielen Dank für deine Hilfe, Norwi! Mein Stallbursche eilt dir auch zur Hilfe und Quito kannst du in eine Box stellen. Liebe Grüße, Stelli.“ Der Zettel pinnte an der großen Stalltür und ein Lächeln lag auf meinen Lippen. Immer auf Achse diese Frau.
      Gesagt getan sattelte ich Quito ab und stelle ihn in eine Box, wo er sich erfreut über das Heu hermachte, und auch schon im nächsten Moment stand ein verdutzter Stallbursche vor mir. „Wer bist du?“ – „Deine Aushilfe für heute.“ Sagte ich und schwenkte dem jungen Mann den Zettel vor der Nase herum.
      Eine halbe Stunde standen 39 Pferde(!!!) auf den Weiden und zupften das grün leuchtende Gras. Obwohl im Wetterbericht heute Morgen gesagt wurde, dass es regnen sollte und in teilen Deutschlands sogar heftige Gewitter runter kommen könnten, strahlte mir von dem blauen Himmel die Sonne entgegen. Kein Regen, kein Gewitter.
      Aber jetzt fing die wirkliche Arbeit erst an; denn es hieß 39 Pferdeboxen auszumisten, wieder ein zu streuen, 39 Tröge zu schrubben und Paddocks ab zu äppeln. Und obwohl ich Mattis - der Stallbursche, eigentlich hieß er Matthias, aber er hatte gesagt, er würde lieber Mattis genannt werden – zur Hilfe hatte, dauerte das alles zusammen über drei Stunden, aber meine Laune war noch immer strahlend. Im Gegensatz zu dem Himmel draußen, denn von dem blau war nichts mehr zu sehen, sondern nur noch weiße Wattebauschwolken.
      Aufgrund der Tatsache, dass Mattis und ich unter enormen Zeitdruck litten, ließen wir die Fohlen Diana, Forever Yours, Valentine’s Never say Never, Ready to talk, Kalinka und Grande Couleur heute das angenehme Wetter auf der Weide auskosten und beschlossen, dass heute somit kein Fohlentraining stattfinden würde.
      Lago Puccini, der Hengst, der mich bei meinem letzten Besuch schon so fasziniert hatte, war auch heute wieder der ‚Sonnenschein’ pur, kam mir auf der Weide freudig entgegengetrabt, während Mattis La Bella Goia von der Stutweide holte. Zusammen machten wir die beiden fertig, ritten in die Halle, wo wir uns ein paar Sprünge aufgebaut hatten und nach dem ausgiebigen Warmreiten klappte dieses Springtraining wirklich hervorragend. Nach dem Reitne putzten wir die beiden abermals und brachten sie dann in ihre Boxen.
      Arriverderci und Kovu waren die nächsten auf unserer imaginären Liste, die wir nun abzuarbeiten versuchten. Die beiden ließ ich zusammen in der Halle frei laufen und anschließend kleine Sprünge springen, während Mattis das selbe mit den Stuten Faithful und Minstrel auf dem umzäunten Außenplatz machte. Auch die vier brachten wir anschließend in den Stall und somit in ihre Boxen. Ben, Secret Sign und Jade waren die nächsten, über die wir uns hermachten, longierten die drei Hengste nacheinander, ehe jeder in seine Box wanderte.
      Kurz darauf waren wir also wieder an der Weide, beide schon relativ erledigt – aber wir waren noch lange nicht fertig. Mit Conversation und Let the Flames Begin machten wir einen Ausritt, nahmen uns dabei Lovestory oder so und Glammy als Handpferde mit und es war das erste mal, dass wir ein wenig durchatmen konnten. Nach einem entspannten Ausritt brachten wir die vier Stuten in ihre Boxen zurück. Levisto Z blieb wegen einem Turnier am Wochenende heute verschont und auch Alcar hatte heute seinen freien Tag.
      Sinita und Kalympia aber mussten ran, nach ausgiebigem Putzen ritten wir die beiden Stuten zusammen im Dressurviereck und musste feststellen, dass es immer windiger und kälter draußen wurde. Nicht all zu angenehm, aber dennoch ritten wir die beiden Stuten eine Stunde, ehe sie in ihre Boxen kamen.
      Der Fallabella Hengst Realités trabte über die Weide und wieherte herzzereißend, als ich grade auf ihn zu kam, blieb er stehen, reckte sein Köpfchen in die Luft und ließ sich brav einfangen. Nach ein paar Streicheleinheiten und dem Putzen longierte ich den quirligen Hengst, ehe auch er in den Feierabend gehen durfte. Saphir, eine wunderschöne Knappstrupperstute, war mit ihren zehn Jahren zwar noch nicht alt, aber dennoch hatte sie laut Mattis am Vortag viel getan und somit heute eine Pause verdient.
      Jetzt kam uns ‚Göttliche Hilfe’ zur Hand, denn nach leichtem Nieselregen klarte der Himmel auf, gradde als die ersten Reitschüler auf den Hof kamen – so stand dem geplanten Ausritt also auch nichts im Weg. Für den Ausritt nahmen sie Edurance Clash, Akhawi – die zierliche Reiterin machte auf mich einen ebenso nervösen Eindruck wie der Hengst -, den Sturkopf Pacey, All in All und Silvano mit. Eine reine Männertruppe also. Mattis führte den Ausritt, während ich auf dem Hof eine Reitstunde auf Palimé, Falada, Ysun, Embassy und Summer Wine gab. Obwohl einige Schüler sagten, sie würden sonst andere Pferde reiten, blieb ich bei dieser Aufstellung, weil es mir lieber war nur Stuten in der Bahn zu haben, wenn zum teil noch unerfahrene Reiter dabei waren. Am Ende der Stunde stellten auch alle fest, das es nur halb so wild war, einmal ein anderes Pferd zu reiten.
      Als auch noch die Reiter vom Ausritt wiederkamen, herrschte das reinste Chaos au der Stallgasse, aber es war ganz angenehm, dass hier mal ein bisschen Leben war.
      Es blieb keine Verschnaufpause Mejorano und Schoko heute eine Pause hatten und somit zu den anderen in ihre Boxen konnten, waren da noch Red Diamond und Pount.
      Mattis und ich beschlossen, zum Tagesabschluss mit den beiden einen Ausritt zu machen, denn obwohl es sich seit einiger Zeit zugezogen hatte, war noch immer kein Regen gefallen – viel zu zuversichtlich waren wir. Kaum waren wir auf halber Strecke, öffnete der Himmel seine Pforten und obwohl wir den restlichen Weg im Galopp hinter uns ließen, waren wir klatschnass, als wir am Hof von Stelli ankamen. Die Pferde ritten wir in der Halle trocken, während unsere Klamotten schwer an uns hingen und auch die Pferde nicht weniger müde waren, von der Regendusche. Als die beiden ‚trocken’ – soweit man das sagen kann, wenn man durch strömenden Regen geritten war – waren, beeilten wir uns in den Stall zu kommen, wo wir die beiden im Eiltempo fertig machten, um uns schnellst möglich aus unseren nassen Sachen zu schälen. Im Auto hatte ich noch meine Jeans und einen Pulli – war ja schließlich mit Reithose und T-Shirt hier rum gelaufen, weil es ja nicht wirklich kalt gewesen war – und somit hatte ich wenigsten Wechselsachen, die ich nun gegen das schwere Shirt und die Reithose tauschen konnte. Wir fegten anschließend noch die Stallgasse und gönnten uns im Reiterstübchen eine Tasse Tee, ehe ich mich verabschiedete und nach Hause fuhr.

      So ein anstrengender Tag!​
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Stelli
    Datum:
    14 Jan. 2010
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