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Sammy

Your possible Pasts

Quarter Horse | Stute | gekrönt |F|| WE: S*** (5) | DI: S* (1) | RE: L (2)

Your possible Pasts
Sammy, 25 Aug. 2016
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    • Sammy
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      Berichte aus Possy`s Zeit bei Rajandra auf dem Hofgut Tannenheide

      Frischer Wind auf dem Hofgut Tannenheide
      - Die Ankunft von Your Possible Pasts, On the Turning Away, Interstellar Overdrive und Wearing the Inside Out
      Aufgeregt trat ich von einem Fuß auf den anderen. Es war eiskalt, doch ich hatte mich heute morgen gut eingepackt, abgesehen davon, dass meine kleinen Zehen langsam anfingen zu frieren war mir warm. Ich hatte bereits alle Pferde gefüttert, gefrühstückt, danach alle herausgestellt und dann gemistet und vier neue Boxen eingestreut und wartete ungeduldig auf den Transporter. Heute sollte ich drei Quarterhorsestuten und einen Painthorsehengst in Empfang nehmen. Ich war froh die 4 gleich begrüßen zu dürfen, denn ich war mir sicher sie würden eine große Bereicherung für meine geplante Zucht werden. Als ich den Transporter auf dem Feldweg sah war die Vorfreunde unglaublich groß. Endlich waren sie da! Der Transporter hielt schließlich vor mir auf dem Hof und wir luden die Pferde aus und brachten sie in ihre Boxen. Der erste Neuankömmling nannte sich Your Possible Pasts, eine wirklich außergewöhnliche Dunkelfuchsstute mit heller Mähne. Sie nahm die Ankunft im neuen Zuhause gelassen, mümmelte bereits zufrieden ihr Heu und sah sich in der Gegend um - ganz im Gegensatz zu Wearing the Inside Out. Die junge Schimmelstute randalierte in ihrer Box und tänzelte aufgeregt in ihrer Box herum. Ich beschloss dies einfach zu ignorieren, denn schon vor ihrem Kauf hatte mir Huhn gesagt, dass sie nicht gern in der Box stände und sich aber nach einiger Zeit ihrem Futter zuwenden würde - sofern welches vorhanden war. Meine dritte Quarter Horse Stute stand ganz ruhig in ihrer neuen Box und streckte mir neugierig die Nase entgegen. Die Fuchsstute hatte ein sehr gelassenes Wesen und genoss die Krauleinheiten die sie von mir bekam. Interstellar Overdrive, so hieß mein neuer Painthorsehengst, stand zwar ruhig auf der gegenüberliegenden Seite, doch er beobachtete alles argwöhnisch und röchelte, ab und zu nahm er einen Happen Heu, vergaß dann aber gleich wieder das Kauen und schaute in der Gegend herum. "Ich seh schon ihr Vier, ihr braucht noch ein wenig Zeit euch umzusehen. Ich komme später wieder.", sagte ich und verließ die Stallgasse um mich im Haus zum Reiten umzuziehen.

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      Endlich wieder Wochenende! Die Sonne stand schon hoch am Himmel, was mir sagte, dass dies ein schöner Tag werden sollte. Schnell stand ich auf, duschte, frühstückte und zog dann meine Reitsachen an, und rannte rüber zu den Pferden. Ich nahm mir vor heute alle Pferde zu bewegen. Ich ging also in die Sattlkammer und stellte mich vor die Halfterhaken. Ich entschied mich zuerst Seference Surprime und Atraxezu putzen. Gesagt, Getan. Nachdem alle beide geputz waren, brachte ich sie nacheinander in die Führanlage, wo sie sich bewegen konnten. Ich stellte ein, dass sie sich ca. 1 Stunde bewegen sollten, im Schritt und Trab auf beiden Händen. Nachdem dort alles geklärt war ging ich weiter zu meinen zwei Freizeitpferden Pete's Peppermill und Origini. Auch die beiden putzte ich, aber ich sattelte und trenste Origini, bevor ich den beiden Gamaschen und Streichkappen anlegte. Dann drehte ich eine recht flotte Runde im Gelände mit dem Wallach Pete als Handpferd. Pete und Origini verstanden sich gut, so war es kein Problem die zwei so zu bewegen, da sie in etwa auch das gleiche Tempo hatten. Wir galoppierten langsam das Feld entlang und trabten viel. Zu schnell waren wir wieder auf dem Hof, wo ich die beiden versorgte und sie auf den Paddock entließ. Anschließend holte ich Seference Surpime und Atraxe aus der Führmaschine, zog ihnen die Regendecken an und stellte auch sie auf den Paddock.Als nächstes war Rubicon dran. Der Braune folgte mir auch brav aus seiner Box. Da er beim Putzen sehr hektisch und enegiegeladen war, machte ich die Prozedur so kurz wie möglich, und striegelte nur die wichtigsten Stellen ausgiebig.Dann sattelte und trenste ich ihn, und marschierte mit ihm schnurstracks in die Reithalle. Dort stieg ich auf, und ritt ihn erstmal im Schritt warm, anschließend trabte, und galoppierte ich ihn, und schließlich übte ich auch noch ein paar Seitengänge und schwierige Übergänge mit ihm. Nach gelungenem Training lobte ich den Braunen und ritt trocken. Anschließend versorgte ich Rubicon und brachte ihn mit Regendecke auf den Paddock. Bubi schaute aus Box freundlich zu mir herüber, und so beschloss ich ihn als nächstes zu holen. Da er morgens schon geputzt worden war und er nicht sehr dreckig war ging ich nur einmal grob über sein Fell und legte ihm einen Halsring an. Dann ging ich mit ihm in die Reithalle, wo ich aufstieg und ihn etwas mit Halsring ritt. Er reagierte sehr fein, und ich konnte auch etwas höhere Dressurlektionen abrufen, sodass ich schließlich noch etwas mit ihm um ein nahegelgenes Feld ausritt. Auch hier benahm sich mein Herzchen gut und zurück am Stall bekam auch er seine Decke an und wurde auf den Paddock neben Rubicon entlassen, bevor ich den Vollbluthengst The Post War Dream holte. Ich ging mit ihm zum Roundpen, und machte etwas Freiheitsdressur mit ihm, und machte Bodenarbeit zur Abwechslung seines Alltags, er machte alles gut mit, nur bei den Planen war er erst etwas irritiert, ließ sich aber am Ende auch gut darüber dirigieren. Ich machte auch ein paar Dressurlektionen vom Boden aus, und ging anschließend noch etwas mit ihm spazieren. Dann kam er ebenfalls auf den Paddock und ich ging zurück zum Stall. Dort traf ich eine Freundin von mir, die gerade ihr Pferd putze und mich fragte, ob ich Lust hätte mit ihr eine kleine Runde im Wald zu drehen. Ich antwortete:“ Ja klar, warum nicht? Ich denke ich werde Obscured by Cloudsreiten und Farasha als Handpferd mitnehmen, die verstehen sich ja alle gut!“, antwortete ich lächelnd und Sie erwiderte. „Ja, mach das, das wird bestimmt spaßig. Soll ich auch noch ein Pferd von dir als Handpferd mitnehmen, damit es bewegt wird?“. Ich überlegte kurz, und sagte schließlich: „Das ist eine gute Idee, kannst du Throw a Divamitnehmen?“,sie bejahte sofort, und wir putzen die Pferde. Dann sattelten wir beide unsere Reitpferde, und legten auch den Handpferden Gamaschen und Streichkappen an, damit sie sich im unebenen Gelände nicht verletzten. Als wir aufstiegen wollte Farasha erst loslaufen, ließ sich aber doch recht gut von mir kontrollieren. Fröhlich quatschend ritten wir los, in einen Ausritt, der sehr schnell, lustig und auch etwas kaotisch werden sollte. Wir hatten viel Spaß und die Pferde liefen wirklich brav, einfach toll! Zurück am Hof bedankte ich mich, bei meiner Freundin, dass sie ein Handpferd mitgenommen hatte, und sie meinte: „Gerne, immer wieder, es war super! Kann ich sonst noch was für dich tun?". Ich sagte ihr, dass alles bis auf die restlichen Pferde bewegen erledigt wäre, und ich das schon schaffen würde. Danach versorgten wir noch die 4 Pferde, die sich den Paddock danach auch absolut verdient hatten. Meine zwei Mustanghengste Aerion und Have a Cigar waren gestern auf Turnier gewesen und hatten sich heute einen freien Tag mehr als verdient, also verfrachtete ich auch diese zwei mit einer Regendecke aufs Paddock. Anscheinend hatten die Zwei trotzdem noch sehr viel Energie, denn sie sprangen wie die wilden auf und ab. Anschließend ging ich Interstellar Overdrive , der aussah wie ein kleines Drecksschweinchen. Ich holte sein Halfter, und ging zu seiner Box. Er stand brav still, während ich ihn aufhalfterte und anschließend auch putze. Es dauerte gefühlte Stunden, bis er wieder halbwegs ansehnlich aussah. Doch meine Arbeit hatte sich gelohnt, ein großer Mistfelck war komplett verschwunden, und halbwegs zufrieden mit seinem Aussehen ging ich mit ihm zum Laufband, wo ich ihn raufführte, ihn festband, und schließlich das Laufband anstelle. Er war diese Prozedur gewöhnt und ging sofort frischen Schrittes los, als das Laufband anfing sich zu bewegen. Der Hengst hatte die vergangenen Tage gut gearbeitet und war sehr belastet worden, deswegen sollte er heute nur etwas auf das Laufband. Ich brachte alle Halfter die noch überall rumflogen zurück, blieb auf dem Weg ein paarmal stehen und ging in die Boxen meiner baldigen Zuchtstuten Your Possible Pasts, On the Turning Away, und Wearing the Inside Out vorbei, um alle zu streicheln und ihnen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem bekamen diese Pferde alle ihr Heunetzte mit frischem Futter aufgefüllt, und ich reinigte ihre Tränken. Auf einmal hörte ich das Piepen des Laufbands, das mir signalisierte, dass Interstellar Overdrive nun genug gelaufen war, und ich runterholen konnte. Ich entließ Männi in seine Box wo ich ihm noch ein paar Leckerli und eine Möhre gab, bevor ich ihn alleine ließ und zum nächsten Pferd lief. Ich wollte nun mit Na'im in die Halle gehen, eigentlich hatte ich geplant mit ihm etwas Schrecktraining bei einem Spaziergang zu machen, da es aber nun regnete, verwarf ich diesen Plan, und konzentriere mich darauf ihn in seiner Box sauber zu bekommen. Nachdem mir das gut gelungen war sattelte ich ihn mit einer neuen Schabracke als Unterlage, und den neuen, passenden Bandagen dazu. Mir gefielen die neuen Sachen sehr gut an ihm, und ich war stolz darauf mal wieder den richtigen Riecher bei der Auswahl von neuen Sachen gehabt zu haben. Stolz über sein Aussehen also ging ich mit ihm zur Reithalle, den unüberdachten Weg trippelte ich mit ihm, und er folgte mir brav am durchhängendem Zügel im Trab. In der Halle angekommen schwang ich mich auf seinen Rücken und begann ihn warm zu reiten. Er war sehr angenehm zu reiten, er reagierte gut auf meine Schenkelhilfen, und war die ganze Zeit aufmerksam, und hat auch noch neure Lektionen gut gemeistert. Zum Lob sprang ich am Ende noch etwas mit ihm, was ihm immer sehr viel Freude bereitet. Dann war er aber auch viel geschwitzt, weswegen ich ihn noch trockenritt, und ihn dann in den Stall zurück brachte. Dort nahm ich ihm die ganze Reitausrüstung ab, rieb ihn mit frischem Stroh trocken und gab ihn sein Futter, dann legte ich ihn noch seine Abschwitzdecke an, auf den Paddock kam er heute lieber nicht, so geschwitzt wie er war wollte ich keine Erkältung riskieren. Die letzte im Bilde war Candy and a Currant Bun, die ich am Halfter longieren wollte. Ich holte sie aus der Box und putzte sie ein wenig, danach legte ich Gamaschen und Knotenhalfter an und wir gingen in die Halle. Erst machten wir einige Führübungen, dann lies ich die Stute in allen Gangarten um mich herum laufen und achtete genau darauf, dass sie auf meine Stimmkomandos hörte. Dies tat sie meist brav, und wenn nicht, übten wir es so lange bis es klappte. Am Ende machte sie einen guten Job und ich holte sie wieder zu mir. Einige Runden führte ich noch Schritt, dann ging es wieder auf die Stallgasse. Dort machte ich die Gamaschen ab, legte ihr eine Regendecke an und auch sie durfte jetzt aufs Paddock. Die Fohlen Ceredwen, Little Askim, Ravallo, Piccobello und Burnin Malcolm besuchte ich heute nur auf der Weide. Die fünf standen alle im Unterstand und kauten an ihrem Heu. Die Heuraufen füllte ich auch noch auf und kontrollierte die Tränken, die einwandfrei funktionierten und dann bekam jedes der Fohlen seine Streicheleinheiten. Dabei konnte ich sie praktischerweise auch auf Verletzungen untersuchen und ein bisschen Hufe geben mit ihnen üben. Nachdem ich damit fertig war räumte ich die Stallgasse auf und alles übrige Zeug weg. Die Stallgasse kehrte ich und ordnete dann noch die Sattelkammer. Jetzt hatte ich mir ersteinmal eine Pause verdient und ging zurück ins Wohnhaus. Nachdem ich meine Stallsachen von mir geschmissen hatte kochte ich mir einen Tee und setzte mich aufs Sofa um etwas Fernsehn zu schauen. Später erwartete ich noch einige neue Pferde und musste die Pferde noch reinholen und füttern, doch das hatte noch Zeit, also lehnte ich mich zurück und schlürfte meinen Tee.

      Reiningtraining mit Your Possible Pasts
      Nach längerer Zeit war es nun endlich mal wieder schön warm. Ich beschloss die hübsche Duchsstute Your Possible Pasts zu reiten. Also ging ich in die Sattelkammer und holte ihr Halfter. Vor mich hin pfeifend machte ich mich auf den Weg zu ihrem Paddock. Dort angekommen begrüßte ich die Stute mit ein paar Streicheleineheiten und Leckerlis. Nach der Begrüßung zog ich ihr vorsichtig ihr Halfter an, und ging in Richtung Putzplatz. Als ich jedoch dort ankam, war gerade über dem Putzplatz ein großes Schattenraum, weswegen ich Pasi einfach am nahegelegen Gatter des Sandpaddocks festband und dort anfing zu putzen. Zuerst nahm ich mir einen Gummistriegel und fuhr mit kreisenden Bewegungen über ihr seidiges Fell, anschließend nahm ich eine Kardätsche und entfernte noch den feinen Staub. Nun verlas ich Mähne und Schweif ordentlich, sodass das Langhaar schön fiel, und kratzte dann zuletzt die vier Hufe aus. Pasi blieb die ganze Zeit über ruhig, und so konnte ich gemütlich ans Satteln gehen. Ich holte ihren schweren Westernsattel, sowie ein Blanket aus der Sattelkammer, legte beides auf ihren Rücken, und machte dann den Sattel zu. Für die Vorderbeine holte ich noch ein paar Schutzglocken, und für die Hinterbeine ein paar Skid Boots. Auch das legte ich alles an, bevor ich als Letztes ihre Einohrtrense holte und sie damit trenste. Pasi nahm das Gebiss sofort willig an, und schnaubte anschließend zufrieden. Ich stieg nun auf, und ritt los. Zuerst wollte ich, um sie aufzuwärmen und locker zu machen eine kleine Runde, um die nahegelegenen Felder reiten. Ich trabte und galoppierte viel auf den geeigneten Wegen, und kam nach circa einer halben Stunde wieder zurück auf den Hof. Nun ritt ich auf den Platz, und ritt dort erst ein paar Bahnfiguren im Trab. Dann galoppierte ich an, machte viele Hufschlagfiguren, auch mit einigen Galoppwechseln, und gab dann auf der Mittellinie einmal richtig Vollgas im Galopp, und versuchte dann den ersten Stop für heute. Pasi setzte sich noch nicht ordentlich auf die Hinterhand, sodass ich direkt einen erneuten Anlauf nahm. Diesmal gab sie noch ein bisschen mehr Gas, und setzte sich dann auf mein Zeichen ordentlich, und „slidete“ ein gutes Stück. Zufrieden mit diesem Stop, beließ ich es bei den beiden, und versuchte stattdessen noch einen Spin. Dieser klappte schon beim ersten Versuch gut, und ich brach super zufrieden mit ihrer Leistung, sozusagen als Belohnung für sie das Training ab, und ritt sie noch ein wenig Schritt. Dann ritt ich zurück zum Putzplatz, wo ich abstieg und ihr etwas Kraftfutter mit Möhren gab. In der Zeit, wo sie fraß nahm ich ihr ganzes Zubehör ab, und verstaute es, anschließend brachte ich die Stute zurück auf das Paddock, gab ihr noch ein paar Leckerlis und verabschiedete mich von ihr.

      Hufschmiedbericht
      Candy and a Current Bun, Your possible Pasts, On the turning away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside out, Chapter 24, Alans psychodelic Breakfast, Elasso
      Endlich hatte ich meine Schmiede eröffnen und somit auch meinen Traum erfüllen können. Schon immer wollte ich Hufschmiedin werden, wobei meine Eltern und meine Geschwister nicht sonderlich viel davon hielten. Ich hatte mich vorher auch immer gefragt, ob man mit diesem Beruf seinen Lebensunterhalt zahlen könnte, aber als heute der erste Auftrag in meine Schmiede kam, wusste ich, dass es bergauf ging. Ich sollte acht Pferde von Rajandra mit dem Sonderbeschlag Western beschlagen und ihre Hufe korrigieren und ausschneiden. Ich packte alles sorgfältig ein und fuhr dann los. Ihr Hof war nicht allzu weit entfernt, deswegen war ich schon nach fünfundzwanzig Minuten auf dem Parkplatz. Ich sah, wie Rajandra das letzte Pferd noch anband, dann begrüßte sie mich. Ich holte sofort meine Sachen heraus und ging meiner Arbeit nach. Als erstes war Candy and a Current Bun dran. Ich holte den Hufauskratzer und kratzte ihre Hufe so weit aus, bis man keinen Dreck mehr sah. Dann bürstete ich eben noch drüber, bevor ich die Feile holte und das überflüssige Horn entfernte. Dies wiederholte ich bei den restlichen drei Hufen und ich beschloss, erst alle anderen Pferde auszuschneiden und zu korrigieren, bevor ich sie beschlug. Daher machte ich das gleiche mit der Feile und dem Hufauskratzer auch bei Your possible Pasts, On the turning away, Interstellar Overdrive, Wearing the Inside out, Chapter 24, Alans psychodelic Breakfast und Elasso. Als ich fertig war, holte ich die ersten vier Hufeisen für Candy and a current Bun und erhitzte sie, bis ich die Hufeisen an Candy's Hufe anpasste und sie schließlich einbrannte. Mit Nägeln befestigte ich sie dann und schlug die herausstehenden Nägel aus der anderen Seite heraus. Das gleiche wiederholte ich auch mit allen anderen Pferden, nur bei Alan und Interstellar brauchte ich ein wenig Hilfe von Rajandra, da sie ihre Hufe kaum heben wollten, als sie das heiße Eisen sahen. Rajandra ließ noch alle Pferde auf der Weide laufen, damit ich sehen konnte, ob einer der acht Probleme hatte, doch alle konnten gut laufen. Ich verabschiedete mich schließlich von Rajandra und konnte nun meine Sachen einpacken und wieder zurück in die Schmiede fahren.

      Ausritt mit Stelli auf Your Possible Pasts und On the Turning Away

      Nach Stelli erwartete ich nun auf noch Svartur. Mit ihr wollte ich an diesem schönen Tag ebenfalls ausreiten gehen, da wir uns schon länger nicht mehr gesehen hatten. Etwas zu spät kam sie mit ihrem Auto um die Ecke und stieg hastig aus. Wir begrüßten uns und Svartur entschuldigte sich sofort für ihr Zuspätkommen. Mit einem Lachen im Gesicht erklärte ich ihr, dass es kein Problem wäre, und dass ich ebenfalls oft zu spät käme. Kurz setzte ich mich mit ihr hin und wir redeten ein wenig, bis Svartur wieder ruhig war. Dann fragte ich sie, ob sie ein Pferd hätte, dass sie gerne reiten würde. Sie war für alle Pferde offen und somit beschloss ich ihr die beiden Quarter Horses Your Possible Pasts und On the Turning Away zu zeigen. Beides waren liebe Stuten, die jedoch im Gelände weder faul noch sehr einfach waren, mit dem richtigen Reiter sich aber als hervorragende Pferde präsentierten. Bei den Pferden war Svartur sofort von der Duchstute Pasi begeistert. Da die beiden sich auf Anhieb gut verstanden zeigte ich Svartur nur schnell, wo die Halfter hingen und ging dann zu Faye, die ich reiten würde. Beide führten wir zum Putzplatz, wo Svartur sich mit Pasi bekannt machte, indem sie die Stute ausführlich putzte. Ich tat das Selbe mit Faye und holte mir als erstes eine grobe Wurzelbürste. Hiermit strich ich mit festen Zügen über das Fell der Fuchsstute bevor ich mit dem Hufkratzer die Hufe reinigte. Dann kämmte ich Mähne sowie Schweif und putze sie zum Schluss nochmal mit einer Kardätsche komplett über. Svartur war nun ebenfalls fertig und wir gingen die Sättel der beiden aus der Sattelkammer holen. Da Svartur bei sich selber ein paar Western gerittene Pferde hatte, konnte sie ihre Stute ohne Probleme aufsatteln und war fast schneller fertig als ich, da ich etwas mit dem Sattelgurt zu kämpfen hatte. Als ich dann auch fertig war holten wir noch schnell die beiden Wassertrensen und zäumten damit die Pferde auf. Dann waren wie auch schon fertig und stiegen auf. Im flotten, forschen Schritt ritten wir an in Richtung kühlen Wald. Dort angekommen fingen wir an unser Schweigen zu brechen und redeten fröhlich über die Pferde und über unsere Zuchten. Durch unser Gequatsche merkten wir nicht, dass wir uns bereits auf einer Trabstrecke befanden, weswegen die Pferde langsam unruhig wurden. Um sie nicht mehr zurückhalten zu müssen trabten wir dann locker an und trabten den Weg bis fast ans Ende. Dann parierten wir durch zum Schritt und bogen auf einen kleinen Pfad ab, der auf eine tolle Galoppstrecke führte. Schnell erklärte ich Svartur, dass wir hier unsere Pferde nun galoppieren lassen konnten, dann gab ich Faye auch schon die Zügel hin und Faye und Pasi lieferten sich ein spannendes Wettrennen. Beide waren mit einem enormen Ehrgeiz ausgestattet und wollten unbedingt gewinnen, wobei Pasi am Ende die Nase doch vorne hatte. Leider mussten wir bald schon durch parieren, da der Weg zu Ende ging. Wir drehten jedoch um, und ließen die Pferde gleich nochmal galoppieren. Diese genossen den schnellen Galopp ohne Tempolimit, sodass Svartur und ich die Landschaft nur schnell an uns vorbeiziehen sahen. Dann jedoch kamen wir wieder an dem kleinen Pfad an und wir parierten durch zum Trab. Immernoch zügig trabten wir bis zu dem Feldweg, der zum Hof zurück führte durch und parierten erst dann durch. Die Pferde waren heftig am atmen, drängelten jedoch immernoch vorwärts. Nach einer Weile beruhigten sie sich wieder und wir konnten am langen Zügel gemütlich bis zum Hof reiten. Dort nahmen wir den Pferden Sättel und Trensen ab und gaben ihnen dann ihr Kraftfutter. Viel war es nicht, da sie beide sehr hitzige Stuten waren, dafür schnitten wir ihnen aber noch ein paar Äpfel und Möhren in das Futter. Nachdem sie dann gefressen hatten brachten wir sie auf ihre gemeinsame Koppel, dann musste Svartur auch schon wieder wegen einem Termin fahren.

      Verwöhntag für Your Possible Pasts
      Gut gelaunt machte ich mich auf den Weg zu Your Possible Pasts, einer meiner Quarterstuten. Die schicke Duchsstute stand auf einer Nahegelgenen Weide, wo ich nun stand. Ich rief laut ihren Namen über die Koppel und kurz später kam sie um die Ecke getrabt. Ich lobte sie für das Herkommen auf den Ruf und zog ihr dann das Halfter an. Am Putzplatz angekommen band ich sie an und holte ihren Putzkasten aus der Sattelkammer. Ich nahm mir eine Wurzelbürste und reinigte damit ihr Fell grob, anschließend kratze ich die vier Hufe aus. Zum Schluss kämmte ich noch Mähne und Schweif, bis kein Knötchen mehr drin war. Die Stute war nun grob gesäubert und ich ging mit ihr zum Schlauch. Dort angekommen fing ich an ihr Fell nasszumachen. Ich fing an den Beinen an und arbeitete mich dann langsam nach oben hin bis zum Hals. Nachdem die eine Seite komplett nass war, begab ich mich auf die Andere. Auch hier begann ich an den Beinen und bewegte mich langsam zum Hals hin fort. Da ich das Shampoo vergessen hatte, rannte ich nochmal schnell in die Sattelkammer und kam dann mit dem Shampoo in der Hand zurück. Gründlich schäumte ich die ganze Pasi ein und wusch anschließend den ganzen Schaum wieder aus. Das Fell war nun komplett sauber sodass ich mich zu Schweif und Mähne begab. Beides war schon nass, sodass ich sofort mit dem Einschäumen begann. Pasi stand die ganze Zeit über still und schien das kühle Wasser zu genießen, welches ich auch jetzt wieder nutzte um den Schaum auszuwaschen. Als Letztes waren nun die Hufe an der Reihe. Hierzu nahm ich mir eine grobe Hufwaschbürste und begann den Huf zu schrubben. Da ich die Hufe immer sehr gut pflegte war ich hiermit nach wenigen Minuten fertig und ich holte ein Schweißmesser aus Pasi’s Putzkasten. Hiermit strich ich über ihr Fell um das überschüssige Wasser zu entfernen. Anschließend nahm ich mir eine Mähnenbürste und ging mit Pasi etwas auf ein Grasstück neben dem Putzplatz, wo die Sonne hin schien. Während Pasi zufrieden graste und von der Sonne getrocknet wurde begann ich den Schweif gründlich zu verlesen und anschließend durchzukämmen. Als nächstes verlas ich die Mähne, die schon etwas getrocknet war. Es hatten sich einige Knoten gebildet, die es nun zu lösen gab. Einige Zeit später hatte ich auch sie komplett entknotet und Pasi war fast trocken. Ich führte sie noch auf den Reitplatz, damit sie sich im Sand wälzen konnte, der dann das übrige Wasser aufsaugen würde. Pasi nahm mein Angebot dankend an und wälzte sich fröhlich im Sand. Anschließend bekam sie noch ein paar Leckerlis und Äpfel, dann brachte ich sie zurück in ihre Paddockbox, da es inzwischen spät geworden war.

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      Nachdem die letzte Woche ziemlich stressig gewesen war, und alle Pferde täglich gearbeitet hatten, beschloss ich heute den Tag etwas ruhiger anzugehen und den meisten Pferden heute einen Weidetag zu gönnen. Ich trank noch schnell in ein paar zügigen Schlucken meinen Kaffee aus und zog mir dann meine dicke Winterjacke über bevor ich das Haus verließ. Sofort schlug mir die eisige Kälte ins Gesicht und ich beschloss mich zu beeilen und die Pferde schnell auf die Koppeln zu bringen, um möglichst schnell wieder in den warmen Stall zu kommen. Zuerst schnappte ich mir in der Sattelkammer die Halfter von den beiden Hannoveranerstuten Seference Suprime und Atraxe. Beiden kratzte ich in der Box schnell die Hufe aus, zog ihnen eine warme Thermodecke an und legte ihnen zum Schluss noch ein paar Springglocken an, dann ging ich mit ihnen aus dem Stall hinaus in die Kälte. Den Stuten machte das Wetter nichts aus, sodass sie kurz nachdem ich ihnen auf der Koppel die Halfter ausgezogen hatte, sofort buckelnd losrannten. Leise musste ich Lachen und schaute den beiden noch ein wenig zu, ehe ich wieder in den Stall ging und The Post War Dream, Obscured by Clouds und Late Night Tales holte. Auch ihnen kratzte ich wieder die Hufe aus, legte ihnen die Glocken an und deckte sie warm ein, dann ging es für die drei auf die Koppel. Ungeduldig scharrte Clouds, als ich das Koppeltor öffnete. Kaum hatte ich ihren Strick gelöst rannte sie auch schon im Renntempo davon und genoss ihre Freiheit. Die anderen beiden folgten auf der gegenüberliegenden Hengstwiese, weil Obscured immernoch aufgeregt rumhüpfte waren die zwei Hengste auch ungeduldig. Während ich das Gatter öffnete und sie zu mir umdrehte löste ich die Stricke und sie trabten beide befreit über die Wiese. Die Halfter hängte ich an den Haken ans Tor, so musste ich sie später beim Reinbringen nicht mehr suchen. Die nächsten Pferde waren Na’im, Farasha, Bubi, Rubicon und Pete’s Peppermill. Zuerst kratzte ich einem nach dem anderen die Hufe aus, kramte dann aus der Sattelkammer für jeden seine passende Decke raus und legte sie ihnen an. Dann schnappte ich mir Na’im, Bubi und Pete und führte die drei zuerst auf die Koppel. Anschließend brachte ich Rubicon zu den Hengsten und Farasha zu Obscured auf die Stutenweide. Die Hengste widmeten sich eher dem Gras, anstatt zu spielen, lediglich Na’im versuchte einmal die anderen Pferde zum Spielen zu animieren, hatte jedoch keinen Erfolg. Wieder im Stall machte ich Dante und Rabbani fertig für die Koppel, dann brachte ich auch die beiden hinaus. Aus dem Turnierpferdestall fehlten nun nur noch Svea, Fanja und Ravallo. Ravallo wollte ich jedoch heute noch etwas reiten, da der Hengst schon am vorigen Tag frei gehabt hatte. Ich brachte also noch schnell die beiden Stuten hinaus, nachdem ich ihnen die Hufe ausgekratzt hatte, sie neu eingedeckt hatte und ihnen Glocken angezogen hatte. Anschließend machte ich mich auf den Weg zu Ravallo, der wiehernd in seiner Paddockbox umher lief, da er nun der einzige im ganzen Stall war. Als er meine Stimme hörte beruhigte er sich jedoch schnell wieder und stand brav still während ich ihm seine Decke auszog und anfing ihn gründlich zu säubern. Zuerst entfernte ich den groben Schmutz mit der Wurzelbürste aus seinem Fell, anschließend nahm ich mir eine Kardätsche und bürstete auch den Staub aus. Die Hufe kratzte ich gründlich mit dem Hufkratzer aus, bevor ich als letzten Schritt Mähne und Schweif verlas. Dann lief ich schnell in die Sattelkammer und holte von dort Ravallo’s Trense, seine Gamaschen sowie seinen Sattel. Alles legte ich ihm vorsichtig an und ging dann mit ihm in die nahe gelegene Reithalle. Dort angekommen schloss ich schnell wieder das Tor hinter mir um nicht zu viel kalte Luft hinein zu lassen und stieg dann auf. Der erst frisch angerittene Hengst stand noch immer etwas unruhig beim Aufsteigen, ließ mich jedoch gewähren und beruhigte sich beim Schritt reiten auch langsam wieder. Nach zwei Runden außen herum fing ich an einen Zirkel zu reiten, wobei er erst etwas unsicher seitwärts lief, bevor er nachgab, sich bog und den Zirkel brav lief. Ich lobte ihn sofort und machte weiter mit großen Wendungen. Nachdem dieses wieder gefestigt war fing ich an zu traben. Hierbei ließ ich meine Zügel noch halblang und verlangte nur Zirkel als Hufschlagfiguren von ihm, alles weitere würde ihn zu sehr aus dem Gleichgewicht bringen. Ravallo lief jedoch ganz artig und gab sein Bestes. Zum Abschluss dieser Reiteinheit wollte ich ihn heute zum ersten Mal angaloppieren. Sanft saß ich aus und trieb Ravallo weiter bis er – erst etwas unsicher – in den Galopp fiel. Sofort lobte ich ihn und hörte nach einer halben Runde überglücklich auf. Ich trabte ihn noch zwei Runden am komplett hingegeben Zügel ehe ich ihn zum Schritt durchparierte, abstieg und ihn trocken führte. Anschließend ging ich mit ihm zurück in den Stall, wo ich ihm sein Sattelzeug abnahm, ihm eine Abschwitzdecke überwarf und sein Kraftfutter gab, welches er sich redlich verdient hatte. Dann ging es auch für ihn auf die Koppeln. Ich stellte ihn zu Dante und Rabbani, die sich über den Neuzuwachs freuten und wieder anfingen zu spielen. Nun hatte ich den ersten Stall komplett versorgt und schaute auf die Uhr. Mit Erschrecken stellte ich fest, dass Stelli in einer halben Stunde schon zum Ausritt kommen würde. Ich schnappte mir schnell Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Throw a Diva, band die drei nebeneinander an, kratzte ihnen die Hufe aus und zog allen dreien eine warm Decke an. Schnell waren die drei auf der Wiese und versorgt und ich ging weiter zu On the Turning Away und Wearing the Inside Out. Während ich bei Inside gerade die Hufe auskratzte, hörte ich auf einmal Stellis Stimme von hinten, die mich begrüßte. Ich kratzte noch schnell den Huf fertig aus und umarmte sie dann zur Begrüßung. Stelli bot mir ihre Hilfe beim Hinausbringen der Pferde an, was sehr hilfreich war, angesichts der vielen Pferde die noch auf die Koppeln mussten. Wir teilten uns die Arbeit auf, sodass Stelli die beiden eindeckte während ich noch Turning’s Hufe auskratzte, dann brachten wir die beiden hinaus. Anschließend holten Stelli und ich Chapter 24, Alans Psychodelic Breakfast, Elasso, und The Blister Exists. Schnell hatten wir die vier Hengste versorgt und hinausgebracht. Ich bedankte mich bei Stelli und fragte sie, wen sie nun gerne reiten würde. Sie antwortete mir, dass sie gerne mal die noch recht neue Stute Shattered Glass selber reiten würde, da ich in meinen Erzählungen immer von ihr geschwärmt hatte. Lachend gab ich ihr das Halfter und holte mir dann Interstellar Overdrives Halfter. Da beide mit einer leichten Übergangsdecke in der sauberen Paddockbox gestanden hatten, waren wir zügig mit dem Putzen fertig und befanden und schon kurz darauf beim Satteln. Stelli fand schnell Shattered’s Sattel sowie ihre Trense und rüstete die Stute für den Ausritt aus. Auch ich hatte Männi komplett geputzt und legte ihm nun vorsichtig den Sattel auf bevor ich sorgfältig den Sattelgurt zuzog. Anschließend trenste ich schnell und legte ihm ein Paar Gamaschen an. Auch Stelli hatte fertig gesattelt sodass wir uns in den Sattel schwangen und uns auf den Weg in Richtung Wald machten. Die Paint Horses waren beide gut drauf und gingen flott vorwärts, sodass wir sie anfangs ziemlich zügeln mussten, damit sie im Schritt blieben. Bald schon kam jedoch die erste Trabstrecke in Sicht und die Zwei beruhigten sich während dem flotten Trab am hingegebenen Zügel etwas. Nach weiteren Trabeinheiten kamen wir schließlich zu der ersten Galoppstrecke. Als ich Stelli gerade fragte, ob sie fertig zum galoppieren war schoss Männi unter mir auch schon im Renngalopp los und auch Shattered folgte ihm geschwind. Wir lachten beide und genossen den kühlen Wind, der in unser Gesicht peitschte während die Pferde sich ein Kopf an Kopf rennen lieferten. Am Ende gewann Shattered mit einem knappen Vorsprung und ließe sich auch nur wiederwillig bremsen, dennoch strahlte Stelli übers ganze Gesicht ung schwärmte von der Stute. Wir trabten und galoppierten noch einige Male bevor wir im gemütlichen Schritt zurück zum Hof ritten und dort die beiden versorgten und anschließend zusammen auf die Koppeln brachten. Leider musste Stelli dann schon wegen einiger Tierarzttermine schon wieder fahren, sodass wir uns trennen mussten. Ich gönnte mir nun auch eine kleine Pause und trank einen Kaffee im Haus bevor ich wieder hinaus ging und die beiden Hengste Mejorano und Aerion holte. Rano war erst vor Kurzem angekommen, verstand sich aber auf Anhieb gut mit dem Mustanghengst Rio, sodass ich die beiden heute zum ersten Mal zusammen laufen lassen wollte, in der Hoffnung, dass beide etwas miteinander spielen würden. Zuerst jedoch musste ich beide putzen, was jedoch wie zuvor mit Stelli recht schnell ging und die meiste Arbeit eigentlich aus dem Hufe auskratzten und dem Langhaar verlesen bestand. Als ich beide fertig geputzt hatte lief ich in die Sattelkammer wo ich für beide jeweils ein paar Springglocken holte und sie ihnen anlegte, dann ging ich mit ihnen hinüber zu der Halle. Drinnen machte ich sie los und beobachtete erst mal ihre Reaktionen. Beide quietschten sich etwas an, tobten aber kurz später schon ausgelassen zusammen in der Halle herum. Nach einer guten halben Stunde, in der ich das Spiel der beiden Hengste beobachtet hatte, fing ich beide wieder ein und brachte sie zurück in die Boxen, wo ich ihnen ihre Decken wieder anlegte und ihnen etwas Futter brachte. Nun musste ich noch alle Pferde von den Koppeln wieder hinein holen, bevor die kalte Nacht hinein brechen würde. Ich beeilte mich und hatte nach gut einer Stunde endlich alle Pferde zurück in den Stall gebracht und umgedeckt sowie Hufe ausgekratzt. Ermüdet ging ich nun in das Wohnhaus wo ich noch Abendessen kochte und auf Stelli wartete um mit ihr gemeinsam zu essen.

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      Your Possible Pasts - Kontrolle, Impfen, Wurmkur, Zahnkontrolle
      Heute sollte ich mich um vier Pferde von Rajandra kümmern. Dafür musste ich nichtmal ins Auto steigen, denn wir hatten bekanntlicherweise ein Gestüt zusammen. Ich packte das nötigste zusammen und ging in die Stallungen, wo die besagten Pferde standen, zumindest drei davon. Zuerst fing ich mit der Routineuntersuchung an. Dazu holte ich die Pferde On the Turning Away, Candy and a Current Bun, Your Possible Pasts und Wearing the Inside Out aus ihren Boxen und band sie nebeneinander in der Stallgasse an. Zuerst wollte ich bei allen vieren die Temperatur messen. Bei allen war die Temperatur im Normalbereich, was schonmal sehr gut war. Anschließend hörte ich erst bei Turning, dann bei Inside, Candy und Pasts Lunge und Herz ab. Hier hörte sich alles sehr gut an, bei Inside war ich besonders gründlich, da sie ja aktiv als Zuchtstute genutzt wird. ich notierte die bisherigen Ergebnisse auf meinem Klemmbrett und fuhr mit meiner Arbeit fort. Nacheinander nahm ich die Atemfrequenz der vier Stuten und notierte auch diese. Als nächstes sah ich mir Augen und Schleimhäute an; die Augen waren klar und die Schleimhäute hatten die richtige Farbe. Prima, soweit, sogut. Ich tastete nochmal Rücken und Beine ab, bevor ich zum unangenehmen Teil der Behandlung überging: dem Impfen und Blutabnehmen. Ich holte aus meinem Koffer Tupfer, eine Kanüle und Röhrchen und fing bei On the Turning way mit der Blutabnahme an. Ich reinigte die Halsvene und schon die Kanüle dann in die Vene hinein. Ich hielt das Röhrchen unter die Öffnung der Nadel und fing das Blut auf. Die Quarterstute war hierbei total gelassen. Als ich genug beisammen hatte zog ich die Kanüle heraus, verschraubte die Röhrchen und legte sie in die mitgebrachte Kühlbox, nachdem ich die Röhrchen namentlich beschriftet hatte. Ich schmiss das gebrauchte Material weg und holte alles nochmal steril aus meinem Koffer heraus. Die gleiche Prozedur musste nun Wearing the Inside Out über sich ergehen lassen. Auch sie zuckte wenn dann nur wenig mit der Wimper und binnen Sekunden war auch sie von der Kanüle befreit. Weiter gings mit Candy and a Current Bun. Sie war schon etwas feinfühliger, was den Piekser betrifft und zuckte kurz zusammen, beruhigte sich aber nach besänftigem Tätscheln wieder. Die letzte Kandidatin war Your Possible Pasts, die auch völlig unbeindruckt von der Behandlung war. Die Ergebnisse würde ich später im Labor auswerten. Nun musste ich die vier nochmal ärgern. Wieder holte ich sterile Nadeln heraus, Spritzen und den Impfstoff. Ich zog die erste Fuhre in einzelne Spitzen auf und impfte alle vier Stuten nacheinander. Wieder blieben alle unbeeindruckt, bis auf Candy, die kurz zusammenzuckte. Ich holte als nächstes die vier mitgebrachten Wurmkuren aus der Tasche, die ich den Pferden ins Maul geben würde. Ich stellte die Kilogrammanzahl der Stuten ein und gab die Wurmkuren ins Maul der Quarterstuten. Sie waren alles andere als Begeistert, aber was sein musste musste sein. Nun ging es über zur Zahnbehandlung. Ich holte aus meinem Kämmerchen, wo alle meine Behandlungsutensilien lagern, alles nötige für die bevorstehende Zahlbehandlung in den Stall. Mittlerweile war auch Rajandra dazugekommen um mir bei der Behandlung zu helfen. Beginnen würde ich mit On the Turning Away. Als ich alles aufgebaut hatte führte ich die Stute in die Behandlungsbox und spritzte ihr die Sedierung. Wenig später wurde sie müde und ich konnte beginnen. Rajandra hielt den Kopf der Stute oben, während ich mich ans Werk machte. On the Turning war hatte deutliche Haken an den Backenzähnen, welche ich rasch weggeschliffen hatte. Vorne musste ich einen schneidezahn kürzen, dann war alles geschafft. Während Rajandras Pferd sich mit einer fressbremse erholte, räumten wir das Zeug zur nächsten Box. Wir fuhren mit Wearing the Inside Out fort. Die Stute schaute etwas argwöhnisch zu den Utensilien, wurde aber von der Sedierung unterbrochen und befand sich wenig später in einer tiefen Dämmerung. Bei ihr waren nur wenige Haken, die ich wegschleifen musste. Es dauerte nicht lange, dann waren wir auch hier fertig. Weiter gings mit Candy and a Current. Rajandra führte ihre Falbstute in ihre Box. Schnell spritzte ich ihr die Sedierung. In der Zeit, wo die Sedierung wirken musste, baute ich wieder die Sachen auf. Nach 5,6 Minuten wirkte sie bereits und wenig später konnten wir dann auch beginnen. Bei der fünfjährigen war allerdings wieder einiges wegzuschleifen. Hinten hatte sich bereits eine kleine Stelle entzündet, da ein Haken reinpiekste. Schnell waren die Flächen wieder glatt und ein unbeschwertes Fressen war wieder möglich. Ich kürzte die Frontzähne der Stute noch ein wenig, dann waren wir auch hier fertig. Die letzte Patientin war Your Possible Pasts. Meine Geräte waren der wunderschönen Stute unheimlich. Doch die Aufregung ließ auch nach als die Sedierung wirkte. Bei ihr musste ich fast nichts wegraspeln, da sah soweit alles gut aus. Nach wenigen Minuten konnten wir die Stute von der Aufhalterung befreien und mein Dienst war getan. Ich packte alles zusammen und ging auf direktem Weg ins Labor um die Bluttests auszuwerten. Bei On the Turning Away, Candy and a Current Bun und Your Possible Pasts machte ich ein einfaches Blutbild, dessen Ergebnisse wirklich gut aussahen. Bis aus einen leichten Magnesiummangel von Candy war alles super. Bei Wearing the Inside Out machte ich stattdessen ein großes Blutbild, da sie fit sein musste für die Zucht. Doch Inside war topfit, was mich sehr freute. Weiteren Zuchtfohlen stand also nichts mehr im Wege!

      7.Pflegebericht - Spaziergang
      Als nächstes hatte ich mir die Quarterstute Pasi herausgesucht und hatte mir vorgenommen mit ihr heute einen kleinen Spaziergang zu machen, da sie die letzten Tage viel trainiert hatte und auch gerade erst einen Tierarzttermin hinter sich hatte und sich nach den ganzen Impfungen nun etwas schonen sollte. Die hübsche Stute war gerade auf einer der weitläufigen Koppeln und so dauerte es eine ganze Weile, bis ich sie gefunden hatte, da sie sich in dem Stück Wald versteckt hatte, das an die Koppel hinten grenzte. Hatte ich sie jedoch dann gefunden ging alles recht schnell, da sie schon auf mich zu kam, ich ihr sofort das Halfter anlegen konnte und dann loszog mit ihr zum Stall. Drinnen angekommen band ich sie an, nahm ihr die Decke ab und begann dann sie zu putzen. Trotz der Decke war ihr Fell besonders an den Beinen, dem Bauch und am Hals matschverklebt, sodass es einige Zeit dauerte, bis ich sie vom gröbsten Schlamm befreit hatte und dann mit der „Feinarbeit“ anfing. Dazu schnappte ich mir eine Kardätsche und brachte das wunderschöne, dunkle Fell wieder auf Hochglanz. Danach wusch ich die Hufe, kratzte sie aus und während diese dann an der Luft trockneten verlas ich Mähne und Schweif. Dann endlich waren auch die vier Hufe wieder trocken, sodass ich sie mit Huföl einpinselte, bevor Pasi wieder ihre Decke angezogen bekam und ein paar Springglocken, die sie im Gelände etwas schützen sollten. Dann zogen wir auch schon los. Da es weder glatt war und auch kein Schnee lag beschloss ich durch den Wald zu gehen. Kaum hatte ich dies beschlossen befanden wir uns auch schon in diesem und ruhig ging Pasi neben mir her, während ich schon einigen Vögeln zuschauen konnte, die dank der hohen Temperaturen schon überall herum schwirrten. Pasi war sehr gelassen und schien die Ruhe zu genießen, sodass sie schon bald zufrieden abschnaubte. Ich kraulte sie etwas hinter den Ohren und genoss es ebenfalls mal ohne all den Stress, den man auf dem Gestüt so oft hat, eine ruhige Runde mit ihr drehen zu können und die Natur zu genießen. Doch auch wenn ein Gestüt so viel Arbeit war – missen wollte ich sie nicht, das zeigten mir einfach Momente wie diese, in denen mir klar wird, dass ich einfach das Richtige getan habe, da die Pferde und auch Stelli mir alles wieder zurück gaben, was ich brauchte, einfach toll. Da ich Pasi nicht zu viel zumuten wollte, schlug ich dann auch schon den Weg wieder zurück nach Hause ein, wo ich ihr noch ein paar Möhren gab, bevor sie wieder zurück auf die Koppel zu ihren Freundinnen durfte.

      Jedesmal wenn ich irgendwo eingeladen war nahm ich mir vor, nicht so lang zu bleiben, da ich jedentag um die gleiche Zeit aufstehen musste, egal ob Wochenende, Feiertag, Geburtstag, Schnee und Eis, Sonnenschein - die Pferde warteten. Auch wenn ich es jedesmal bereute, länger geblieben zu sein wurde ich daraus nicht schlauer und auch bei der nächsten Einladung blieb ich lange. Mit leichten Kopfschmerzen war ich aus dem Bett gekrochen und hatte mich fertig gemacht. Meinen ersten Kaffe schlürfte ich recht schnell herunter und schlüpfte in Stallschuhe und Jacke, wickelte mir einen Schal um den Hals und ging raus. Die Tür fiel hinter mir ins Schloss und ich zog die Jacke zu, denn es war kühl. Ein angenehmes sommerliches Kühl, die frische Luft tat gut und meine Kopfschmerzen waren fast nicht mehr bemerkbar. Als ich in den Stall hinein kam fingen die Pferde an zu grummeln, denn sie wussten, dass es nun Raufutter gab. Ich hatteFeiertagsdienst, das hieß ich war allein und musste die Arbeit somit auch allein erledigen. Zum Misten kamen unsere zwei Stallburschen Lukas und Navid, aber den Rest musste ich selbst machen. Alle meine Pferde bekamen Heu und da wir noch einige Ballen sehr gute Silage hatten und einer offen stand bekamen sie auch zusätzlich jeder eine kleine Menge Silage dazu. Nachdem ich im Zucht und Tunierpferdestall, im Zucht und Westernpferdestall und auch im Fohlen und Jungpferdestall Raufutter gefüttert hatte ging ich ins nochmal ins Wohnhaus um zu Frühstücken. Es war viertel vor acht, ich schmierte mir ein Brot und schenkte noch eine Tasse Kaffee ein. Dann drehte ich das Radio an und hörte mir die Nachrichten an. An Feiertagen konnte ich immer entspannt frühstücken und hatte keinen Zeitdruck. So hatten die Pferde etwas Zeit zwischen Rau und Kraftfutter. Als ich mit Frühstücken fertig war zeigte die Uhr kurz vor halb neun, weshalb ich beschloss zum Kraftfutter füttern über zu gehen. Nachdem ich damit fertig war und die Pferde aufgefressen hatten brachte ich zuerst die Pferde heraus, die heute frei hatten, da sie die letzten Tage gut gearbeitet hatten. Aus dem Zucht und Turnierpferdestall durften Pete's Peppermill, Ravallo, The Post War Dream, Obscured by Clouds, Fanja, Dante, Svea und Aestas Amor direkt auf die Wiesen, der Rest musste heute noch etwas arbeiten und kam erst später raus. Aus dem Zucht und Westernpferdestall durften alle Pferde direkt raus, denn bis ich mit den anderen fertig war konnte es etwas dauern und auch den Jungpferden machte ich das Gatter vom Offenstall zu den Wiesen auf. Nun konnte ich endlich anfangen die Pferde zu arbeiten, da ich einige von ihnen Freispringen lassen wollte baute ich in der Halle zuerst einmal eine Reihe an der langen Seite auf. Erst zwei Kreuze zu einem In-Out, dann ein Galoppsprung zum nächsten Steil, zwei Galoppsprünge folgten bis zum nächsten Steilsprung wohinter zum Abschluss ein Oxer folgte. Schnell stellte ich noch die Fänge an die Seite und ging dann zurück in die Stallgasse. Die erste die dran kam war Seference Suprime. Ich begrüßte meine Falbstute freundlich und kratzte ihr die Hufe aus, dann führte ich sie aus der Box, putze draußen einmal kurz drüber und legte ihr Gamaschen an. Danach gingen wir in die Halle, wo ich sie zunächst einmal einige Runden Schritt führte und sie dann auf beiden Händen in allen drei Gangarten an der Longe etwas aufwärmte bevor es zum Springen ging. Als sie Seference soweit war ließ ich sie von der Longe und lenkte sie in die Freispringgasse. Da die Hindernisse noch sehr klein waren meisterte die Stute dies mit links und ich wiederholte dies einige Male mit ihr bevor ich die Hindernisse erhöhte. Auch dies machte die Falbstute sehr routiniert und ohne Probleme. Als ich ein letztes Mal erhöhte kam Sefi leicht unpassend herein und warf eine Stange ab die ich danach gleich wieder aufbaute und sie dann noch zwei Mal springen ließ. Sie hatte zwar noch viel Luft gehabt nach oben, jedoch ging es mir nur darum die Routine beizubehalten und so war es eine gute Übung gewesen. Seference durfte sich noch wälzen während ich die Hindernisse wieder kleiner machte und als sie damit fertig war führte ich die Stute noch ein wenig trocken bevor ich sie in die Box zurück brachte. Die Gamaschen nahm ich ihr wieder ab und machte dann mit Atraxe und Late Night Tales weiter, mit denen ich genauso vorging wie bei Seference Suprime. Auch diese zwei waren sehr routinierte Pferde, die keine Probleme mit der Reihe hatten und ebenfalls so gut wie keine Abwürfe. Atraxe war dabei noch etwas geschickter als Late Night Tales, da es für den großen Dunkelbraunen etwas enger war als für die zwei Stuten, doch auch er machte es gut. Danach nahm ich mir noch Silberstern und Springbreak vor. Auch diese zwei mussten Freispringen, allerdings erhöhte ich bei ihnen nicht so viel wie bei den anderen, da sie beide noch nicht oft Freigesprungen waren. Trotz des ein oder anderen Abwurfes machten sie es sehr gut. Springbreak neigte dazu in einem übereilten Tempo in die Reihe zu kommen, merkte dann aber von allein, dass sie zurück kommen musste und Silberstern hielt sich anfangs noch etwas im Rücken fest, was er aber von mal zu mal verbesserte und lockerer wurde. Als ich mit diesen fünf fertig war entließ ich sie auch schoneinmal auf die Weide und baute danach ab. Nun wollte ich nämlich die restlichen Pferde reiten. Bubi und Rubicon arbeitete ich beide gut durch, da sie bald wieder die ersten Turnierprüfungen anstehen hatten und so übte ich mit den beiden auch viele einzelne Lektionen und ritt zum Schluss noch die ein oder andere Aufgabe durch, sodass beide auch gut geschwitzt aus der Trainingseinheit gingen. Mit Rabbani hingegen ging ich erst eine kleine Runde zum Aufwärmen durchs Feld und ritt ihn nur locker in allen Gangarten auf dem Platz, da jetzt zur Vormittagszeit langsam die Sonne heraus kam. Er hatte sich in letzter Zeit auf den Turnieren gut gemacht und so wollte ich heute nur ein wenig locker reiten. Nach ihm war Golden Lights an der Reihe, meine neue vierjährige Westfalenstute. Die kleine führte ich zum Aufwärmen noch um den See und auf dem Platz ritt ich sie auch nur schön flüssig in allen drei Gangarten auf beiden Händen. Sie machte sich sehr gut und blieb immer schön bei mir, das gefiel mir an Goldi sehr. Nach einer guten halben Stunde ließ ich die Zügel aus der Hand kauen und ritt noch etwas Schritt am langen Zügel. Dann stieg ich ab und ging mit ihr zurück in die Stallgasse, wo ich die Palominostute vom Zubehör befreite und sie gleich auf die Weide brachte. Auch die anderen achte entließ ich nun auf die Weide und nachdem jetzt alle meine Pferde auf der Weide waren ging ich ins Wohnhaus, denn es war langsam Mittagszeit und ich hatte Hunger bekommen.

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      Tierarztbesuch - Routineuntersuchung
      Nachdem wir unsere kleine Kaffeepause ausgiebig genossen hatten und die ersten Impfpässe nun alle fertig ausgefüllt waren, ging es im nächsten Stall direkt weiter. Diesmal befanden wir uns unter den Westernpferden und ich war mir ziemlich sicher, dass diese wesentlich entspannter sein würden. Doch Candy an a Current Bun bewies uns schon einmal das Gegenteil: Hoch motiviert trat die Stute nach mir aus, als ich die Temperatur kontrollieren wollte und war auch sonst nicht gerade der größte Sonnenschein. "Geht ja gut los!", meinte ich lachend, nachdem die Gute endlich geimpft und entwurmt war. Als nächstes war Your Possible Pasts an der Reihe und diese Stute war mir wesentlich sympatischer. So waren wir auch viel schneller fertig und keiner von uns beiden war genervt oder gestresst. Es ging auch ruhig weiter und so ließ sich On the turning Away ohne Probleme impfen und schluckte auch die Wurmkur ohne mit der Wimper zu zucken. Der Hengst Interstellar Overdrive war zwar nicht sonderlich begeistert von mir und meinem Beruf, hielt aber tapfer still und hatte nach zehn Minuten dann auch die Untersuchung und Impfungen hinter sich. Leider fiel Wearing the Inside out schon wieder aus der Reihe und machte mächtiges Theater, besonders als ich sie impfen wollte, wurde die Stute so unruhig, das selbst Rajandra sie kaum noch bändigen konnte. Chapter 24 und Alans Psychodelic Breakfast ließen uns hingegen wieder in Ruhe unsere Arbeit machen und waren dementsprechend auch schnell fertig. Auch Elasso und The Blister exists machten keine Probleme und so waren wir schon fast am Ende des Westernstalls angelangt. Shattered Glass maulte bei den Spritzen ein wenig herum, aber Rajandra hielt sie vorne fest und ich beeilte mich mit den Impfungen und dann war auch das geschafft. Als das letzte Pferd, Silky Rose Chex, fertig war, setzten wir uns wieder ins Reiterstübchen und machten nacheinander die Impfpässe fertig.
    • Sammy
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      Berichte aus Possy`s Zeit bei Kirbeeh auf Haras Equitador

      Haras Equitador III



      Heftige Böen wüteten über das schöne Catalonien und riss einige Bäume mit sich. Ziemlich unüblich für die eigentlich schöne und warme Provinz. Die Äste klapperten gegen die Rollläden und die Betonwand, als ich mich endlich aufrappelte um aufzustehen. Glücklicherweise war es nicht allzu früh und so rollte ich mich um fünf Uhr aus dem Bett. Ich musste die Pferde reinbringen die noch auf der Weide standen, realisierte ich viel zu früh und schlüpfte in meine verfranzten Lieblingspantoffeln und suchte mir was annehmbares zum anziehen an. Ich entschied mich für meinen Schlafanzug, da ich mir ohnehin eine Jacke anziehen würde und blickte kurz in den Spiegel. Ich machte mich frisch, spritzte mir Wasser ins Gesicht, danach schminkte ich mich dezent um riesige Augenringe zu überdecken und kämmte meine wilden Haare zurecht. Ich starrte verwirrt auf den dunkelbraunen hölzernen Küchenboden als ich an meinem Kaffee, der gar nicht mehr nach Kaffee schmeckte, nippte. Noch in träumen vertieft weckte mich eine vertraute tiefe Stimme. David stolzierte munter in die Küche hinein und schenkte mir sein Colgate lächeln. Ich grinste zurück. Inzwischen waren wir ein Jahr in Spanien, es war wunderschön hier. Ich vermisse das alte Leben in Deutschland zwar, allerdings erwartet mich hier ein langes aufregendes Leben. Spanisch hab ich auch gelernt, so halb. Ich besuchte jeden zweiten Tag den Deutsch-Spanisch Unterricht um hier besser klarzukommen. Allerdings bin ich der totale Sprachmuffel und durch meine Aussprache verstand mich sowieso keiner, also kämpfte ich mich grundsätzlich mit meinem Englisch durch. Auch wenn David mich anspornte wie sonst keiner, es war schwer. Heute war wieder einer dieser tollen Spanischkurs Tagen. Es war immer ein gemischtes Gefühl wenn ich in den Raum eintrete. Immer um Punkt neun Uhr trafen wir uns alle und begannen erst mal zu erzählen was wir den Tag alles gemacht haben. Ich sag dann einfach das ich Kaffee getrunken habe und fertig, bekannt war zwar das ich ein Gestüt hatte, aber durch meine Kaffee Geschichten haben sie wohl den Anschein das ich Personal habe der die ganze Arbeit macht. Schön wärs, aber ganz ohne mich geht’s auch nicht. Zum Glück habe ich David, denn die Stallburschen verstehen kein Wort Deutsch. Um Halb sechs machte ich mich schließlich auf den Weg nach draußen, das Wetter wurde kaum schlimmer, aber auch nicht besser. Ich öffnete die Haustür und bekam den Sturm erst mal richtig mit. Ich liebe stürme, aber nicht die Arbeit die damit verbunden war, in Deutschland waren sie recht häufiger, wobei ich das nach einem Jahr Aufenthalt hier kaum beurteilen kann. Die Haare klatschten mir in mein Gesicht hin und her, ich kehrte um um mir meine Haare festzubinden. Derweil wartete David auf mich. Rasch kam ich die Treppe schmiegte mich an David vorbei, aus der Haustür raus. „Das übliche, nur diesmal müssen die Pferde auf den Weiden in die Boxen.“ sagte ich und bekam nur ein stumpfes nicken. Unterteilt sind die Weiden Grundsätzlich in Geschlechtern, da wir nicht unerwarteten Nachwuchs wollen. Ich begab mich auf die zweite Weide, da ich David auf die erste dirigiert habe. Hier standen Blümchen, Soldiers Pride, Heartbeat, und Your Possibe Past. Es war eine recht kleine Weide, allerdings mit einem Weidehüttchen wo sich alle hineindrängten. Der Sturm hatte einige Baumfetzen herumgewirbelt, wirklich schlimm war es allerdings nicht. Trotzdem sollte ich mich etwas beeilen denn ich wusste nicht wie das noch ausarten würde. Nach einem kleinem Ausflug ins nächstgelegene Hüttchen packte ich mir vier Halfter und Stricks. Ich öffnete das Weidentor, betritt die Wiese und schloss das Tor zunächst. Dann ging ich auf die vier zu die sich zusammenknüllten und pickte mir eine nach der anderen heraus. Sie waren alle relativ aufgedreht und nervös, was ich nur dem Wetter zuordnen kann. Ich humpelte die Hügel der Wiese zum Tor entlang, es hat wohl auch etwas geregnet, realisierte ich und führte alle aus dem Tor hinaus, welches ich anschließend wieder verschloss. Ich führte sie mehrere Meter herum zu ihren Boxen. Dort platzierte ich sie zunächst und begab mich auf die anderen Weiden. Währenddessen hatte David seine Arbeit ebenfalls erledigt und hatte Albaran ox, Douglas, Insane, Ehrengold, Ochrasy und April Snow zu ihren Boxen geführt. Er kam auf mich zu. „Danke“ sagte ich und fuhr fort:“So die Friesen sollten jetzt auch kein Problem sein, die sind alle noch auf der Weide, wegen den anderen unterhalten wir uns gleich, ich schnappe mir wieder die Stuten.“

      Die Weide war nicht weit von der wo ich eben war, David allerdings musste mit dem Anhänger wegfahren um Exorzismus und Modjo abzuholen, sie waren ziemlich temperamentvolle Hengste und sollten die Damenwelt hier nicht in Chaos versetzen. Von der ferne sah ich Black Star, Amelia und Zingara herumtrabem. Anscheinend genossen sie die kleinen Böen. Mit etwas schnellerem Schritt ging ich auf sie zu und befestigte sie um sie zu ihren Boxen zu führen. Ich führte eine nach den anderen in ihre zugehörigen Boxen und verschloss sie sorgfältig. In den Gängen hörte sich der Sturm noch gefährlicher an, als er eigentlich war. Damit sollten die Friesen allesamt gesichert sein. Die Stallangestellten sollten jeden Augenblick kommen, es wartet eine Menge Arbeit auf sie. Aber die Spanier arbeiten gerne für den Lohn. Als ich rausging sah ich David im Auto, hintendran der Anhänger mit zwei wohl gebauten Friesen. David war also auch fertig, wie schnell der das alles schafft. Anscheinend trödelte ich zu viel, dachte ich und sah auf die Uhr. Es war schon bald neun Uhr, ich hatte noch eine Stunde um den Rest der Pferde hineinzuverfrachten. Schnell ging ich meine imaginäre Liste durch. Von den Lusitanos waren King of Darkness, Pichon, Flame, Chronos, Gaviao und Ariabolo noch auf der Weide, während Chramisa, Calucci, Raudbold und Kinderlachen schon stationiert waren. Es waren zuviele, also musste ich mit David teilen. „Wir müssen jetzt teilen“ ich sah ihn genervt an, ich hatte keine Lust mehr, gleich noch zum Spanischkurs. „Also du wieder Hengste, ich Stuten?“ Er nickte. „Ich hol dann Flame mit erstmals, und kümmere mich dann noch um Chronos und Ariabolo.“ Wir machten uns auf den Weg, und erst mal musste ich Flame mit mir nehmen da sie die einzige Stute war, zusammen mit den anderen Hengsten wollte ich sie auch nicht führen. Es ging alles schneller als Gedacht, so waren alle Lusitanos auch in den Boxen. Die Zeit drängte und ich musste los. Ich ging in das Haus zurück, suchte mir die Materialien zusammen und verabschiedete mich von David. „So ich muss jetzt los zum Kurs. Von den Andalusiern sind Emperador, Negresco, Suger, Lucero, Ezio, Fury, Marismeño und Inquestador in den Boxen, also alle Hengste. Cadence, Lisonjera, Araña und Echo sollten eigentlich kein Problem für dich sein. Falls doch, die Stallhelfer sollten jeden Augenblick kommen, da kannst du die ja Fragen. So ich bin in einer halben Stunde wieder da.“ Ich umarmte ihn und machte mich auf zu meinem Motorrad und auf dem Weg zur Schule. Ich fühlte den Seitenwind beim fahren was ziemlich ungemütlich war. Angekommen zog ich den Helm aus und ging zum Haupteingang der Schule. Es war eine gewöhnliche Schule für Kinder. Ich suchte den Raum und klopfte. Das Gesicht des Lehrers kam mir entgegen, mit seinem super heißem Akzent begrüßte er mich. Ola Ola. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Sprache. Ich war die einzige erwachsene in dem Kurs, unangenehm war es nicht wirklich, nur verwunderlich. Hier sitzen viele Deutsche Kinder, dessen Eltern sich entschieden haben hier hin zuziehen um ihrem Job nachzukommen. Das hätten meine Kinder sein können. Heute lernten wir eine weitere Zeitform und mehr Vokabeln. Aber zunächst, erst einmal schön erzählen was wir so gemacht haben. Ja also ich bin durch peitschende Äste aufgewacht und musste erst mal drei dutzend Pferde woanderhinschleppen. Dachte ich, als ich allerdings an der Reihe war, war es wie ein Mantra, welches ich täglich aufsagte. „Ich bin heute aufgestanden. Dann habe ich meine Zähne geputzt. Dann habe ich Kaffee getrunken.“ Diesen Satz konnte ich in und auswendig. Der Lehrer hatte wohl nichts dagegen und kicherte nur verlegen und schaute nach unten. Sein Deutsch war äußerst Charmant, mit dem Spanischem Unterton, es macht Spaß ihm zuzuhören. Er ist ein lustiger zuvorkommender Mensch und es ist wirklich niedlich wie er mit seinen jüngeren Schülern umgeht. Als die Stunde zuende war, die Kinder raus stürmten und ich gemütlich die Sachen zusammenpackte, kam der Lehrer mir entgegen. Erst fing er an etwas Spanisches zu plappern, ich konnte nur einige Wörter heraushören wie 'Essen'. Das wars auch. Fragend schaute ich ihn an, das einzige was ich zurückbekam war ein lächeln. Er kam mir ungemütlich nahe, dann ging er wieder zu seinem Pult. „Ob sie mal Zeit haben, ich würde sie gerne zum Essen einladen.“ Oh. Ich dachte zuerst er wollte Essen von mir weil er so hungrig wäre. Etwas mit dem Lehrer anfangen, nein. Verdutzt schaute ich ihn an. „Na ja, wissen sie, ich habe nicht oft Zeit, und nur sehr wenig, ich weiß nicht ob wir uns da einigen könnten.“ sagte ich mit nervöser Stimme. Es war eine komische Situation da ich nie etwas anderes in ihm gesehen habe. „Ich würde sie gerne näher kennen lernen.“ sagte er selbstsicher. Wooh, dachte ich mir. Er ist schon attraktiv, aber irgendwie habe ich keine Zeit für einen Freund, selbst für einfache Freunde bleibt die Zeit zu knapp. Ich habe wenig Freizeit, und wenn ich welche habe dann benutze ich sie um etwas zu malen, oder um zu spielen. „Ich würde gerne... aber wie gesagt ich finde wirklich schwer Zeit.“ Ich hoffe das sollte ihm jetzt bewusst sein, das ich absolut keine Zeit habe. „Wie wärs mit morgen um 21:00 Uhr?“ Ich hab doch gesagt ich habe keine Zeit. Jedenfalls morgens und mittags. Und Nachmittags, Abends eigentlich schon aber na ja. Warum eigentlich nicht. „Ok.“ War das einzige was ich rausbrachte. „Ich hole sie ab.“ Wie jetzt, der weiß doch gar nicht wo ich wohne. Anscheinend schon, denn sonst hätte er mich jetzt gefragt. Seufzend ging ich aus der Tür heraus und schaute ihn noch ein letztes mal an. So jetzt kann ich mich wieder meiner Arbeit widmen. Ich hoffe David hat es mit dem Pferden hingekriegt. Ich stieg auf mein Motorrad und bretterte los. Angekommen sah ich ein bevölkertes Grundstück. Mehrere Autos waren aufeinander gereiht, Autos von den Stallhilfen. Die hatten nun einiges zu tun, sie mussten nun so gut wie alle Stallboxen ausmisten. Ich ging durch die Gänge in den Ställen und beobachtete sie. Sie schuften zwar viel, aber auch für einen guten Lohn, daher pass ich gut auf das sie ihre Arbeit gut machen. Nach einer Kontrolle aller Boxen nahm ich mir eine Schubkarre und platzierte einen Sack mit Essen für die Pferde drauf. Wieder ging ich Reihum und portionierte den einzelnen Pferden ihre Mahlzeiten.
    • Sammy
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      Berichte aus Possy`s Zeit bei Veija auf der Gips Reminder Ranch

      Ankunft von Possi
      Nachdem die Stute Zwangsversteigert und an eine frühere Besitzerin von ihr verkauft wurde, hatte ich ständig ein Auge auf sie gehalten und stand in engem Kontakt mit ihrer Besitzerin, als ich einen Anruf erhielt: "Verena? Du kannst Possi abholen, sie ist so weit." Nach einem kleinen Freudensprung packte ich meine Mitarbeiter in den Truck und fuhr zu HuskyJenny, um die Stute abzuholen. Ich hatte schon ein paar Videos von ihr gesehen, dass ich gar nicht erst Probe ritt, sondern den ganzen Papierkram regelte und sie sofort einlud. Sie war eine wirklich schicke und ruhige Stute, weshalb wir recht schnell wieder am Hof waren und sie neben Annie ihren Platz fand. Die beiden beschnupperten sich, es wurde kurz gequiekt und schon widmete sich Possi ihrem Stoh. Lächelnd strich ich ihr durch die helle Mähne, ehe ich die Box schloss, den Truck wegfuhr und ins Haus ging. 28 Apr. 2015

      12. Juni 2015 by Veija
      Pflegebericht für alle Pferde

      Thunderstorm? Are you kidding?!
      Benommen schaute ich auf die Uhr. Schon 12? Draußen krachte es einmal laut, was mich zusammenfahren lies. Der Wetterbericht hatte doch Recht behalten. Es schüttete wie aus Eimern und immer wieder zuckten Blitze vom Himmel, gefolgt von einem höllischen Lärm. Ich stand auf und blickte nach draußen. Ich konnte meinen Augen kaum trauen! Da standen meine Pferde, im Gewitter!
      Sofort war ich hellwach und zog mich mehr schlecht als Recht an, ehe ich nach unten stürmte und meine Mitarbeiter zusammenrief: "WER von euch hat die Pferde raus gestellt?!", fragte ich die vier doch keiner wollte mir antworten. "Leute, Regenjacken an und ab! Guckt dass die alle zurück in den Stall kommen!", fauchte ich sie an und zog mir ebenfalls meine Regenjacke an, ehe ich zu den Zuchtstallungen stürmte. Bella, Amarula, Grace und Nova bekam ich alle zusammen in den Stall, ehe mir Brother, Spooky und Funky schnappte und sie in den Stall brachte. Eigentlich musste ich die Pferde nur von ihren Paddocks in den Stall scheuchen, doch das war leichter gesagt, als getan. Schließlich sahen alle Boxen aus wie Sau, weil sich noch niemand erbarmt hatte, diese zu misten. Kurz seufzte ich. Also musste ich nachher ran.
      Nun ging es weiter zu den Vollblütern. Hell, Jagger, Faster, Augen auf, Zucker und Wild Reflex waren von der Koppel schon wieder in ihrem Stall. Lamperd, Nyanda, Sacramento, Scoubidou, Seattle Slew, Pria und Horror brachten Caleb und ich noch zusammen in ihre Stallungen. Auch die beiden Stalltrakte der Vollblüter waren noch nicht gemacht. Seufzend verdrehte ich die Augen und machte mich nun mit Caleb und Aaron im Schlepptau auf zum Trainingsstall. Zum Glück hatten Aliena und Alexis schon fast die Hälfte der Pferde im Stall! So befanden sich Genuine, Gipsy, Lil Princess, Skrudi, Wimpy, Cherokee, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moon, Summertime, Dawn of Hope, Emilio. Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Goddess, Sheza, Sweety und Siku schon im Stall. So holten wir zu fünft noch Náttdís, Eldrian, Solitary, Pluie, Cauldron, Annie, Silver, Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, King Gun, Sue und Ravi in den Stall. Auch ihre Boxen mussten alle noch gemacht werden, doch zunächst gingen wir zu den Jungpferden am Offenstall.
      Crescent Wolf, Crow, Holly, Harley, Ocarina, Raised from Hell, Lena, Striga, Aquila und Peppy Ann kamen in den Offenstall für die Stuten, dessen Stalltür ich schließen konnte, damit die Pferde für den Tag drin blieben. Zues musste leider in seinem provisorischen Paddock bleiben, so Leid es mir tat. Wildfire, Omira, Kunis und Gunna Whiz kamen in ihren Offenstall, wo ich ebenfalls die Tür schloss. Seufzend trug ich nun jedem auf, welche Pferde er zu misten und zu füttern hatte.
      Also ging ich in den Zuchtstall und kümmerte mich um die dortigen Pferde. Im Moment erwartete keines der Tiere Nachwuchs, was auch nicht so schlecht war, denn ich war ja gerade erst dabei, eine Zucht aufzubauen. Da konnten die Tiere ruhig noch ihr Leben genießen, fernab vom täglichen Training. Eigentlich hatten es die Zuchtpferde und die Jungpferde bei mir am Besten. Sie konnten den ganzen Tag fressen und ihr Leben genießen.
      Kurz lachte ich, ehe ich kopfschüttelnd den Stall verlies. Ich war schon fertig und bereitete nun das Mittagessen vor, was wir um geschlagene 17 Uhr essen würden. Tja, die Pferde gingen eben vor.


      19. Juli 2015 by Veija
      Pflegebericht für alle Pferde
      Langsam reckte ich mich in meinem Bett, ehe ich mich dann doch begannte und aufstand. Nach einer kurzen Dusche, die mal wieder sinnlos war, da ich in einer Stunde wieder nach Pferd riechen würde, zog ich mir eine Jeans und ein kurzes, kariertes Hemd an. Natürlich durfte mein Hut nicht fehlen, wobei ich heute einen schwarzen anzog. Meine Haare band ich davor noch zu einem tiefen Zopf, ehe ich in meine Boots schlüpfte und nach unten an den Frühstückstisch ging, den Aaron freundlicherweise schon gedeckt hatte. "Danke", sagte ich zu ihm, ehe ich mich an den ansonsten leeren Tisch setzte. "Wo ist der Rest?", fragte ich ihn dann, worauf er nur mit einem schulterzucken antwortete. Auch gut, dachte ich mir und schmierte mir mein Brot, ehe ich die neuste Post checkte, die seit neustens Nachts mit der Zeitung kam. Es war mir ganz recht, da ich Post sowie Zeitung dann schon am Frühstückstisch lesen konnte, allerdings tat mir der Postbote leid, da es nachts doch ein wenig ungemütlich hier draußen wurde- besonders im Winter.
      In letzter Zeit bekam ich vermehrt Bewerbungen zu Praktikas oder Ausbildungen, ja auch Jobanfragen! "Eigentlich könnten wir hier noch Unterstützung gebrauchen, oder Aaron? Besonders wenn wir bald auf das neue Gestüt ziehen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu ihm, ehe ich ein Räuspern in der Tür vernahm. Da stand ein fremder junger Mann in Jeans und Karohemd, der bestohlen zu Boden sah. "Ja, bitte?", fragte ich ihn, ehe ich einen Blick hinter ihn warf. Dort stand Caleb und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Mein Auto ist hier in der Nähe liegen geblieben, ich habe eine kleinen Isländerhengst dabei und wir wussten nicht wohin, leider habe ich hier mit meinem Handy keinen Empfang", erklärte er mir kleinlaut, ehe ich einen Blick mit Caleb tauschte und ihm zunickte. Das hieß, dass der Fremde wohl keine bösen Absichten vorhatte und ich mit Aaron zusammen wohl mit ihm klarkommen würde. "Wo ist dein Pferd denn?", fragte ich ihn dann, ehe ich ein fremdes Wiehren hörte und nach draußen sah, wo ich einen kleinen Red Dun farbenen Isländerhengst sah, der wie verrückt um Alexis herumtänzelte.
      "Gut, lass uns mal nach deinem Pferd schauen", sagte ich und stand auf. Er wollte zwar protestieren, ich stahl mich jedoch einfach an ihm vorbei und ging zu dem Hengst der sich panisch umsah. "Whoaaaa", sagte ich leise und beruhigend zu dem Tier und nahm ihn Alexis aus der Hand, ehe wir auf den Stall zugingen. "Ich stelle ihn gerade in eine Box, abseits meiner Pferde, dann kann er sich ein wenig beruhigen, ehe wir den Wagen holen und zu deinem Auto fahren, okay?", fragte ich ihn und wartete die Antwort nicht ab, vernahm jedoch aus dem Augenwinkel ein kurzes Nicken.
      "Wie heißt er denn?", fragte ich ihn beiläufig und nickte dann. "Dynur, ein schöner Name", erwiderte ich dann, ehe Caleb schon mit dem Pick Up auf dem Hof stand, in den der Fremde und ich einstiegen. "Wie heißt du eigentlich?", kam es mir dann in den Sinn, ehe ich einen Blick über die Schulter zu dem Mann warf, der auf der Rückbank des Pick Ups Platz genommen hatte. "Riley", sagte der junge Mann leise. "Riley Fortin." "Ein schöner Name.."murmelte ich noch, ehe auch ich mich vorstellte. "Ich bin Verena O'Connor und der Herr hier neben mit ist Caleb O'Dell."
      Nun waren wir auch an seinem Auto angekommen, welches sich Caleb sofort anschaute. In dieser Zeit unterhielt ich mich weiterhin mit Riley, da Caleb ihm unmissverständlich erklärt hatte, dass er niemanden brauchte, der ihm über die Schulter schaute. "Nimm's ihm nicht krumm, er ist eben so", erklärte ich ihm schulterzuckend, worauf hin er mich nur fragend ansah. "Wo wolltest du eigentlich hin?", fragte ich ihn dann. "Ach.. ich fahre ein wenig durch die Gegend, immer auf der Suche nach einem Job", antwortete er mir und Caleb blickte kurz mit einer hochgezogenern Augenbraue zu mir, ehe er sich die Hände an seiner Hose abklopfte und zu uns kam."Der hier fährt nirgendwo mehr hin, der Motor ist hin", erklärte er Riley, der die Hände über dem Kopf zusammenschlug. "Und jetzt?", murmelte er eher zu sich selbst als zu uns, dennoch beantwortete ich seine Frage für ihn: "Da du ja ein Pferd hast, wirst du ja wohl reiten können. Wie wärs wenn du ein paar Tage bei uns bleibst und im Stall bei den Pferden hilfst, dafür brauchst du nichts zu bezahlen?", fragte ich ihn und er nickte dankend. "Gut, lass uns zurückfahren, wir rufen einen Abschleppdienst."
      Eine gute Stunde später waren wir samt seinem Auto und Hänger auf der Ranch. Riley ging natürlich sofort zu seinem Hensgt, der sich grummelnd an ihn schmiegte.
      Ich räusperte mich kurz. "Nichts da, an die Arbeit junger Mann!", sagte ich lachend und ging mit ihm zum Offenstall, wo die Jungpferde standen. Wir hatten vorher noch Kraftfutter gemischt, welches wir in die Futterraufen im Stall schütteten. Außerdem standen verteilt auf den Koppeln Eimer, damit auch die rangniedrigeren Pferde Energie bekamen. Viele verteufelten ja das Kraftfutter bei Jungpferden, da es nur in den Kopf gehen solle, doch ich war ein totaler Befürworter. Man sah es den Tieren an, dass sie allmählich immer kräftiger wurden.
      Zunächst ließ sich kein Pferd blicken, ehe ich laut nach ihnen rief.Zu erst kamen Crescent Wolf, Magnificient Crow und Natsu's Little Harley. DIcht dahinter Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, wobei diese nie bei der Gruppe waren sondern immer den Eimer nahmen, der am weitesten vom Stall weg war.
      Ocarina of Time kam auch noch zum Stall, während Raised from Hell nie zum Fressen kam. Das würde noch lustig werden mit der Stute, dachte ich mir seufzend und betrachtete Striga und Princess Peppy Ann, die sich immer mehr angefreundet hatten in letzter Zeit. Auch Aquila T Mistery und Bella'S Dun Gotta Gun standen immer zusammen und hielten sich auch ein wenig vom Stall weg, da sie zusammen mit Gunna Whiz die jüngsten Vertreter waren.
      Bei den Stuten fertig ging es zu den Hengsten. Wildfire kam sofort auf uns zugerannt und wollte seine Streicheleinheiten abholen, die Riley ihm auch gab. Kunis kam auch sofort zu uns, während Lil Nucu Omira sich ein wenig Zeit ließ, dann aber auch zu uns kam. Zues bekam kein Kraftfutter, der hatte genug Energie und zeigte sie uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir zu ihm gingen. "Was ist denn mit dem passiert?", wollte Riley wissen. "Ich habe ihn vom Schlachter aus schlechter Haltung geholt, wurde leider viel zu früh von der Mutter getrennt und war immer Rangniedrigster. Aufgrund seiner Farbe, da ich ja auch auf Farbe züchte, konnte ich den Hengst nicht stehen lassen. Mal schauen, was aus ihm wird", erklärte ich ihm, ehe wir zu den Vollblütern gingen.
      Die Pferde waren auch aufgeteilt nach Stuten und Hengsten und standen bei dem schönen Wetter alle auf der Koppel. Die übliche Bande, also Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf ich komme, Zuckerschock und Wild Reflex, kamen sofort angelaufen, als sie uns mit den Eimern sahen. Rasch waren sie im Stall am Trog, um die ersten zu sein, die etwas zu fressen bekommen. Nyanda, Praimos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid und Deadly Ambition ließen sich deutlich mehr Zeit, ehe sie doch langsam in den Stall kamen. Gott sei Dank vertrugen sie sich alle super gut, weshalb es be ihnen nie Kämpfe oder ähnliches gab.
      Bei den Hengsten waren Firewalker und Lamperd recht schnell bei uns, ehe nach und nach Sacramento, Scoubidou und Seattle Slew kamen, die sich wohl nich nicht so wohl bei mir fühlten- leider. Nun schauten wir in der Zuchtstallung vorbei, wo alle Pferde auf ihren Paddocks standen. Lächelnd bekamen Bella Dun Del Cielo. Spooks Gotta Gun, Supernova, Funky Powerbabe, Amarula van Helsing, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Soul Sisters Brother of Time und Stormbringer, meiner neusten Ergänzung der bunten Truppe, ihr Futter. Im Trainingsstall trafen wir kein Pferd an, da diese alle auf der Koppel standen und sich den Bauch vollschlugen.
      Je nach Training bekamen dann Genuine Lil Cut, Cielos Double Dun It, Lil Princess Gun, Skrúður
      Wimpys Little Devil, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Crusing's Dawn of Hope, Emilio, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat Cat, My sweet little Secret, Siku, Náttdís, Eldiran Antrax, Solitary, Marly's Pluie, Cauldron of Renascence, Annie get your Gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Hollywood's King Gun, Black Sue Dun It, Ravi, Blazing Flame, Snuff, HGT's Enjoy Nature, Ahyoka und schließlich die zwei neusten Woodstock Lady und Call of Pripyat ihr Futter. "Fertig", sagte ich und sah auf die Uhr. Ich war um 6 aufgestanden, um 18 Uhr waren wir jetzt fertig mit den Pferden. "Ach Dynur fehlt noch, oder?", fragte ich ihn und ging wieder in die Futterkammer, wo wir das Futter für den jungen Hengst vorbereiteten, dem Riley es dann auch gleich brachte.
      Nun gingen wir rein und setzten uns an den Küchentisch, wo meine anderen Mitarbeiter schon etwas gekocht hatten. Zusammen aßen wir zu Abend, ehe wir ins Büro gingen und ein wenig Papierkram regelten. "Ab sofort bist du auf Zeit hier eingestellt, Riley. So wie du heute mit den Pferden umgegangen bist, kannst du auch gerne länger bleiben, da wir hier dringend neue Unterstützung gebrauchen könnten!", erklärte ich ihm doch er nickte dankend ab. "Ich bleibe erstmal diesen Monat, dann können wir ja weiter sehen", erklärte er lächelnd, drückte mir die Hand und verließ mein Büro.
      Nach einem Blick auf den Kalender stockte mir fast der Atem. Morgen würden Catalina und Clarence kommen!
      Schnell schlich ich mich also ins Bett, um morgen ausgeruht früh aufzustehen.

      Oktober 2015, by Veija
      the prisoners
      Es war Anfang Oktober, 5 Uhr morgens. Das Wetter war bescheiden- eher schlecht als recht, denn es regnete. Ab und zu donnerte es auch, aber es war ja auch Gewitter gemeldet- schon wieder. Heute würden wir die Sonne wohl nicht zu Gesicht bekommen, doch das brauchten wir auch nicht, denn wir würden heute mit der gesamten Mannschaft ins Gefängnis fahren. Warum? Tja, das wussten die anderen auch noch nicht. Zu erst mussten wir jedoch die Pferde füttern, weshalb wir alle ja auch schon um 5 Uhr aufstehen mussten. Alexis übernahm den Verkaufsstall, Caleb kümmerte sich um die Zuchtstallung, Aliena übernahm die Vollblüter und Aaron später die Jungpferde. Zu guter Letzt übernahm ich die Trainingspferde.
      Als wir damit fertig waren, sprangen wir alle schnell unter dich Dusche, packten etwas zu essen ein und machten uns mit dem 7-Sitzer und dem Pick Up auf den Weg zum Gefängnis, wo wir eine Aktion unterstützen wollten, die jugendlichen Kriminellen half, wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Es dauerte gute 2 Stunden, ehe wir am Gefängnis ankamen, die Autos am Parkplatz parkten und erstmal alle Sachen im Auto ließen, die wir wahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle bekommen hätten. So blieben alle Handys im Auto und auch Caleb ließ, wenn auch wiederwillig, sein Messer im Wagen. So gingen wir also "unbewaffnet" zum Eingang und wurden sofort in eine große Mensa geführt, wo die Gefangenen schon auf uns und andere Rancharbeiter warteten. Ich hatte eine Präsentation vorbereitet, so wie die anderen auch, die wir den Gefangenen zeigen würden, damit sie eine Ahnung davon hatten, was sie auf den Höfen erwartete. Beim Rundumblick fielen mir sofort 4 Personen ins Auge, drei Jungs und ein Mädchen, die zusammen an einem Tisch saßen, wovon zwei Jungs den dritten argwöhnisch ansahen. Dieser grinste sie jedoch nur süffisant an und das Mädchen legte ihm eine Hand auf den Arm, sagte ihm etwas und schon wandte er den Blick wieder nach vorne, während die anderen beiden Jungs ihn noch seltsam anschauten. "Schaut euch die vier da hinten mal an", sagte ich zu meinen Mitarbeitern und sie nickten. Caleb setzte ebenfalls sein süffisantes Grinsen auf und schaute damit das Mädchen der vier an. Von dem Jungen rechts von ihr, der ihr sehr ähnlich sah, bekam er einen ziemlich eindeutigen Blick ab, so dass Caleb den Blick abwendete. Nun erhob der Chef des Gefängnisses das Wort.
      "Da nun alle eingeladenen Personen angekommen sind, herzlich willkommen Ihnen allen. Sie wissen hoffentlich alle warum Sie hier sind", begann er seine Rede und uns wurde etwas zu trinken gebracht. "Von einem Gefängnis in Colorado wissen wir, dass die Arbeit mit Pferden Jugendliche stark verändern kann. Sie alle", sagte er und zeigte zu erst auf die Gefangenen, dann auf uns: "haben ein besseres Leben bei diesen Leuten verdient. Sie werden die Chance haben, auf einer Ranch zu leben und zu arbeiten, wieder zur Schule zu gehen und sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Arbeit auf der Ranch wird so lange dauern, wie sie Ihre Gefängnisstrafe hier eigentlich absitzen müssten. Wenn sie dann Fuß gefasst haben, können sie selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf der Ranch bleiben wollen, oder ob Sie einen anderen Weg einschlagen möchten. Ich wiederhole es nur gerne noch einmal, es ist eine riesen Chance für Sie, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ruinieren Sie sich das nicht. Over and out.", sagte der stämmige Mann zum Schluss noch und gab das Wort an die erste Ranch. Insgesammt standen 7 Ranches zur Auswahl, wovon wir die letzte waren, die sich vorstellte. Ich schmiss meinen Stick in den Laptop, startete die Präsentation und wandte mich den Jugendlichen zu.
      "Hallo und herzlich willkommen auch noch einmal von mir und meinen Mitarbeitern. Ich bin Verena O'Connor, das ist meine Cousine Alexis O'Connor, das Aaron Felhorn, Caleb O'Dell, Aliena O'Dell und unser neusterZugang Riley Fortin. Wir kommen von der Gips Reminder Ranch in Kanada und möchten Sie heute aufmerksam auf unseren Hof machen.", sagte ich und atmete einmal tief durch. Es waren doch viele Augen die mich anstarrten und wissbegierig zwischen der Leinwand und meinen Mitarbeitern hin und her sahen. Nun ergriff Caleb das Wort, der nicht so nervös war und mir einfach nur unter die Arme greifen wollte, obwohl er keine Ahnung von der Präsentation hatte. "An erster Stelle steht das Wohl der Pferde auf unserer Ranch. Ich sag es Ihnen sofort klipp und klar wie es ist. Sehen wir einen von euch, der die Pferde misshandelt, seinen es unverdiente Schläge, Tritte oder Sonstiges, sei es mutwillig falsch gemischtes Futter...", sagte er und merkte, wie das Mädchen, welches sich als Octavia herausstellte große Augen machte. "Ja Octavia, man kann ein Pferd umbringen, wenn man sein Futter falsch mischt. Das ist so. Also wo war ich.. ach ja.. wenn ihr den Pferden Leid antut, geht es für euch zurück ins Gefängnis. Es kommt jedoch auf die Schwere des Vergehens an, wir werden da jedoch nicht zimperlich sein. Wenn ihr jedoch meint, euch gegenseitig an die Gurgel zu gehen, dann schön. Wir schicken euch nicht zurück, aber ihr müsst mir Konsequenzen rechnen..", erklärte er und ich räusperte mich, damit ich wieder die schönen Seiten des Ranchlebens erläutern konnte. "Zur Zeit besitzen wir um die 60-70 Pferde. Es kommen und gehen immer andere Pferde, so dass ihr nie mit den Selben arbeiten werdet. Wenn ihr also mit uns auf den Hof kommt, sollte euch bewusst sein, dass wir euch zunächst einen Monat beobachten, wie ihr füttert, mistet, Pferde auf die Koppel bringt, im Haushalt helft und und und.. Bemerken wir besonderes Interesse an den Pferden, bringen wir euch das Reiten bei und ihr dürft uns auf Turniere und Ausritte begleiten.", erklärte ich und setzte dann zu meiner ersten Frage an. "Wer von euch ist denn schon einmal geritten?", fragte ich die jungen Menschen und sah zu meiner Erleichterung, dass Octavia aufzeigte. Ich schenkte ihr ein kurzer Lächeln und sah dann in die Runde. Es sah relativ karg aus. "Wer von euch möchte denn reiten lernen?", zaghafte Hände hier und da, Octavias Hand ganz weit nach oben gestreckt. Die anderen 3 an ihrem Tisch hoben ebenfalls kurz die Hände. "Gut", sagte ich. "Sehr gut. Wisst ihr warum ihr auf der Gips Reminder Ranch besonders gut aufgehoben seit? Wir haben viele Pferde der Westernsparte, Quarter und Paint Horses. Wir haben jedoch auch zwei Missouri Foxtrotter, die es nicht so oft gibts. Zudem haben wir eine ganze handvoll Englische Vollblüter, wir haben Dressur, Spring, Distanz und Military Pferde. Eininge sind auch im Fahrsport tätig. Isländer und Ponies gibt es auch!", erklärte ich ihnen freundlich und sah, wie Octavia sich zu dem Mann an ihrer rechten wandte und ihm freudenstrahlend etwas erzählte. Er strich ihr sanft über den Arm und bewegte sie dazu, wieder nach vorne zu schauen. "Ihr werdet also eine riesige Auswahl an Pferden haben, mit denen ihr täglich arbeiten könnt. An Wochenenden gilt es auch früh aufstehen, auch wenn ihr abends mal raus feiern wart.. ja, das dürft ihr bei uns auch. Jedoch kommt immer einer oder ein paar von uns mit. Wir sind schließlich auch noch jung und möchten das Leben genießen.", sagte ich und lachte kurz, als Caleb mir einen vorwurfsvollen Seitenblick zuwarf. "Ich denke das war alles, wenn ihr noch fragen habt kommt gerne hier zu uns rüber. Danke für eure Aufmerksamkeit!", beendete ich meine Rede und setzte mich unter Applaus wieder an unseren Tisch. Wir redeten eine ganze Weile mit den jungen Leuten, erklärten ihnen noch mehr über den Hof und verließen dann mit den anderen Arbeitern den Raum. Wir bekamen Mappen vorgelegt und sollten uns die Jugendlichen näher anschauen. Es dauerte eine ganze Weile, ehe wir alle Mappen durch hatten und uns wirklich für die 4 entschieden, die ich mir am Anfang schon ausgesucht hatte. Zu meiner Freude hatte jeder der 35 Jugendlichen einen Platz auf einer Ranch gefunden... Voraussetzung war, dass sie dort hin wollten. Auf einer Liste die uns vorgelegt wurde, standen die Namen derer drauf, die auf unsere Ranch wollten. Es waren 7 Leute, von denen wir vier sicher mitnehmen würden, die anderen 3 waren unsicher, weshalb wir zunächst die sicheren Kandidaten verkündeten. "Bellamy Blake, Octavia Blake, Finn Collins und Jonathan Murphy, wenn ihr möchtet, könnt ihr mit zu uns", sagte ich ihnen und die vier nickten. Sie durften aufstehen und ihre Sachen zusammenpacken. Nun standen noch 3 Leute auf unserer Liste.
      Emily, Grace und Ethan. Ich schaute meine Mitarbeiter kurz an. Wir hatten im Auto keine Plätze mehr frei, da im Pick Up nur 3 Sitze waren. Sie schüttelten bedrückt den Kopf. "Leider können wir im Moment nur 4 neue Arbeiter aufnehmen, doch ich weiß welche Ranches euch gerne hätten, da werdet ihr es auch sehr gut haben!", erklärte ich Emily, Grace und Ethan. Ich schüttelte ihnen die Hand und wir 6 machten uns dann zu unseren vier auf. Sie stellten sich uns nochmal einzeln vor und Jonathan wollte einfach nur John oder Murphy genannt werden.
      "Finn und Murphy zu mir, Bellamy und Octavia zu Caleb", sagte ich freundlich und hielt Finn und Murphy die Tür auf, so dass sie in den 7-Sitzer steigen konnten. Bellamy und Octavia gingen zusammen mit Caleb in den Pick Up. Die restlichen Mitarbeiter kamen mit zu mir, so dass es auch gleich losgehen konnte. Die Fahrt dauerte nicht allzulange, so dass wir recht schnell am Hof ankamen und Octavia ohne zu warten aus dem Auto raussprang, um sich umzusehen. Ich wollte ihr noch nachrufen, da nickte mir ihr Bruder, wie ich erfahren hatte, zu und sprang ihr hinterher, um sie am Arm fest zu halten. "O, warte doch", sagte er leise und schaute etwas eingeschüchtert zu mir rüber. Finn und Murphy waren auch schon ausgestiegen und schauten sich mit großen Augen um. "Willkommen in eurem neuen Zuhause!", sagte ich freundlich und blickte in 4 endlos zufriedene Gesichter. "Ich habe euch 2 Zimmer fertig gemacht, eins mit 3 Betten, eins mit 2. Wenn es für dich, Octavia jedoch oke ist, können du und dein Bruder zusammen in einem Zimmer schlafen, anstatt du alleine und die drei Jungs zusammen?", fragte ich sie und sah, wie sie fragend zu ihrem Bruder sah. "Okay, dann das Einzelzimmer. Die Zimmer liegen ja nebeneinander", sagte ich und zeigte auf ihr Gepäck. "Holt euer Zeug, ich zeig euch die Zimmer. Und ihr anderen, ab an die Arbeit!", frügte ich mit Nachdruck an, weil ich sah, wie Caleb mich wieder angaffte. "Caleb, now", sagte ich lachend und gab ihm einen Klaps gegen den Arm. Entschied mich dann jedoch, Caleb mitzunehmen. Ich traute John und Bellamy noch nicht so wirklich über den Weg, vor allem da sie sich die ganze Zeit herablassend anschauten. "Das klappt ja mit euch 3 auf einem Zimmer, oder?", fragte ich skeptisch und schaute zwsichen den 3 Jungs hin und her. "Ja..", sagte Bellamy dann und setzte ein Lächeln auf, ehe er seiner Schwester einen Arm um die Schultern legte und sie zu sich heran zog. Er flüsterte ihr etwas ins Ohr, ehe sie zu strahlen anfing und sich umschaute. "Ich glaube, ich habe genau das richtige Pferd für dich, Octavia", sagte ich und zauberte ihr ein noch größeres Lächeln ins Gesicht. Unterwegs kam uns Amy Lee entgegen, die auch erst seit kurzem hier war. "Amy hat zur Zeit ein Einzelzimmer, aber falls du dich mit ihr verstehst, Ocativa, könnte ihr gerne zusammen in eins", erklärte ich lächelnd, nachdem ich Amy vorgestellt hatte. Dann waren wir an den Zimmern angekommen und ich ließ die 4 in Ruhe auspacken. In der Zwischenzeit ging ich runter in die Küche und bereitete einen kleinen Snack vor, da die vier bestimmt Hunger hatten. Zwischendruch kam Amy in die Küche, um zu fragen, was sie arbeiten solle. In der letzten Zeit ging leider alles etwas drunter und drüber, weshalb die Arbeitspläne natürlich auch hinterher hingen. "Geh die anderen fragen welche Pferde noch übrig sind, die kannst du dann arbeiten", sagte ich lachend. "Spätestens in zwei Tagen sind die neuen Pläne fertig, dann hast du fest zugeteilte Pferde", erklärte ich ihr und fing Octavia ab, die schon fertig mit auspacken war. Sie setzte sich an den Tisch und aß meine Snacks mit Freude, während sie etwas über ihr bisheriges Leben erzählte. Auch Bellamy, Finn und Murphy kamen nach einer Weile in die Küche, um sich zu uns zu gesellen.
      Dann gingen wir zum Offenstall, wo die Jungpferde der Gips Reminder Ranch standen. Nach und nach stellte ich ihnen die Pferde vor. Snapper Little Lena, Miss Holly Golightly, Striga, Natu's Little Harley, Raised from Hell, Ocarina of Time, VK Aquila T Mistery, Magnificient Crow, Crescent Wolf, Blossom Magic, Invest in Enterprise, VK Funky's Wild Berry, Day Gone By, das namenlose Fohlen, welches wir Bellamy 'O tauften, Dynur fra Frelsi, Call of Pripyat, VK Bella's Dun Gotta Gun, Kunis, VK Gunna Whiz, Lil Nucu Omira, Wildfire xx und Zues. Octavia war sofort von den Fohlen begeistert, während Murphy sich besonders für Zues interessierte. Na das konnte ja was werden, dachte ich mir lachend und ging dann mit den vier in den Stall. Zu erst waren die Zuchpferde dran: Amarula van Helsing, Bella Dun Del Cielo, Cherokee Rose, Funky Powerbabe, Goodbye Graceful, Hollywood's Silver Dream, Souls Sisters Brother of Time, Sacramento xx, Spooks Gotta Gun, Stormbringer, Supernova, Wimpys Little Devil und Yoomee. Anscheinend war kein Pferd dabei, was den vier gefiel. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie sowieso nicht mit ihnen arbeiten durften. Dann ging es weiter zu den Vollblütern: Drag me to Hell, I've got the moves like Jagger, Faster, Augen auf! Ich komme, Zuckerschock, Wild Reflex, Nyanda, Scoubidou, Seattle Slew, Priamos Ruffia Kincsem, My lovely Horror Kid, Deadly Ambition, HGT's Massacre Boy, Chocolate Dream und Versatilely Gold. Hier war Octavia nun Feuer und Flamme. Sie wusste gar nicht, welches Pferd sie als nächstes Steicheln sollte. Kurz lachte ich. "Leider dauert es noch eine ganze Weile, bis du eines von diesen reiten darfst, Octavia.", entmutigte ich sie und sah ihr an, wie enttäuscht sie war. "Naja, vllt darfst du dich bald mal auf Chocolate Dream setzen", sagte ich lächelnd und zeigte ihr den Hengst, der ihr brummelnd die Nase entgegenstreckte. "Der ist wunderschön", sagte sie leise und streichelte über seine Nase. "Ja, das ist er."
      Flink klapperten wir nun die Pferde im Trainingsstall ab: Siku, Firewalker, Solitary, Skrúður, Eldrian Antrax, Cauldron of Renascence, Ravi, Blazing Flame, Snuff, Ahyoka, Horror Halloween, Nojrsodsch, Maracuja Limes, Bijou, Náttdís van Ghosts, Genuine Lil Cut, What Lies Ahead, Gun and Slide, Lovely Summertime, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, My sweet little Secret, Marly's Pluie, Crusing's Dawn of Hope, Annie get your gun, My Blue Gun, Your possible Pasts, Hot Smoking Chex, Sheza bat cat, HGT's Enjoy Nature, Woodstock Lady, Ciel.os Double Dun It und Lucy never say goodbye.
      Spätestens jetzt war mindestens ein Pferd dabei, wofür sich die vier begeistern konnten. Außer natürlich Octavia, denn sie war für jedes Pferd zu begeistern. "Ich hoffe, euch hat der kleine Rundgang gefallen und ihr habt ein Pferd gefunden, das ihr später mal arbeiten möchtet.", erklärte ich ihnen fröhlich. "Doch bis da hin, ab an die Arbeit", fügte ich nun lachend bei und drückte jedem eine Mistgabel in die Hand, mit denen ich sie in die Boxen schickte, wo die Pferde schon auf der Koppel standen.

      März 2016, by Canyon
      Aushilfe im Trainingsstall
      Nachdem ich zusammen mit Octavia bereits die Jungpferde versorgt und betüddelt hatte, ging es für uns beide weiter zu den großen Pferden, bei welchen wir auch Verena und ein paar andere Mitarbeiter trafen. So schnell wie sie konnte, hatte mich Octavia abgeladen und war dann an die andere Seite des Stalls verschwunden, wo ich John erkennen konnte.
      Zum Glück hatte Verena jetzt die Verantwortung übernommen und sagte mir was zu tun war.
      Sie begleitete mich zu den Hengsten, denn auch diese wollten so langsam auf die Weiden gebracht werden, um das angenehme Wetter etwas genießen zu können. Es waren nicht viele, sodass ich nur einmal würde laufen müssen. HGT's Enjoy Nature kannte ich bereits von einem Distanztraining, weswegen mir Verena auch gleich sein Halfter in die Hand drückte. Dazu bekam ich noch Gun an Slide, ein ebenfalls sehr ausgeglichener und ruhiger Hengst. Da Verena ihre Pferde etwas besser kannte, nahm sie sich den etwas schwierigeren Possibility und den nervösen, aber trotzdem überaus hübschen Hollywood King Gun. Ein Mitarbeiter, ich glaube er hieß Arthur oder Aaron oder so was, nahm gleich noch die beiden verbleibenden Pferde, also den Wallach Cielos Double Dun It und Sympathy for the Devil. Zu dritt brachten wir die drei Pferde auf ihre Weiden, bevor wir uns wieder zurück in den Stall begaben und dort uns noch um die Stuten kümmerten.
      Die Stuten waren hier definitiv in der Überzahl, sodass sich zu uns dreien nun auch wieder Octavia und John dazu gesellten, damit wir zu dritt nicht allzu oft zu den Koppeln laufen mussten.
      »Only Known in Texas und Annie get your Gun kommen in die Führanlage, sobald alle Pferde auf den Weiden sind. Alle anderen kommen raus.« gab Verena an alle die Anweisungen, bevor sie die Pferde auf die Mitarbeiter aufteilte. Je mehr jetzt mit Hand anpackten, desto schneller ging alles.
      »Aaron«, so hieß er also, »Du nimmst Miss Holly Golightly und Snapper Little Lena, Octavia am besten Marly's Pluie und Sheza bat cat. John – Du kannst Comeback of a fallen Goddess, sowie Your possible Pasts auf die Koppel führen. Ich würde dann DunIts Smart Investment und My sweet little Secret. Mio, für dich bleiben dann noch Magnificent Crow und Striga. Ich hoffe mal, dass alle mir jetzt ordentlich zugehört haben, damit nichts schief geht!«
      Striga kannte ich schon, da war sie noch ein Fohlen, weswegen ich mich freute zu hören, dass ich sie mal wieder sehen konnte. Natürlich war aus dem hübschen Fohlen eine noch viel hübschere Jungstute geworden, welche genauso artig wie früher war. Crow kannte ich zwar noch nicht und war mit ihr im Umgang etwas vorsichtiger, doch auch sie war recht geduldig und trotzdem etwas nervös. Ich halfterte beide Stuten auf und führte sie dann aus ihren Boxen und hinaus aus dem Stall, wo bereits Verena mit Candy und Sweety auf mich wartete, da ich ja den Weg zu den Weiden noch nicht wirklich kannte.
      Als alle Pferde auf ihren Weiden waren, ging ich zurück in den Stall und führte mit Verena noch die beiden anderen Stuten in die Führanlage. Ich bekam die hübsche Texas und Verena nahm sich Annie, welche sich beide auf etwas Laufen zu freuen schienen.
      Da nun auch hier alle Pferde versorgt waren, ging ich mit Verena zu den nächsten Pferden, welche auch noch etwas Pflege brauchten.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Western - Reining LK 5 auf LK 4

      by Veija
      24. Mai 2015

      Kurz blickte ich auf die Uhr. Halb 6. Tja, heute und die nächsten Tage hatten meine Leute und ich viel vor. Genuine Lil Cut, Cherokee Rose, What Lies Ahead, Gun and Slide, Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Like Honey and Milk, Flintstone, Sympathy for the Devil, Comeback of a fallen Goddess, Sheza bat cat, Siku und Solitary mussten in der Reining von der LK 4 auf die LK 3 gebracht werden, Eldrian Antrax, Marly's Pluie, Cauldron und Annie get your Gun in Springen von E auf A, Hollywood's Silver Dream in Springen von A auf L, My Blue Gun, My Possible Pasts, Hot Smoking Chex und Wimpys Little Devil in Reining von LK 5 auf LK 4 und Lil Princess Gun in Reining von LK 3 auf 2. Dann waren endlich alle wichtigen Pferde trainiert und fertig für die Turniersaison.
      Nachdem ich also mein Team geweckt hatte, schnappte sich jeder eines der LK 4/3 Pferde und machte es fertig, ehe wir mit 5 Pferden in der Halle standen. Draußen war es noch zu kalt zum Training, weshalb auch die Vollblüter, die normalerweise früh am Morgen trainiert wurden, erst gegen 11 oder 12 Uhr auf die Bahn kamen.
      Insgesamt mussten wir 3 Teams "bilden". Das erste und zweite Team waren je 5 Pferde, im dritten Team dann nur 3 Pferde. Da wir genau wussten, was wir trainieren mussten, war die erste Trainingseinheit der ersten 5 Pferde auch schon rum. Nun war es schon 9 Uhr, eher gesagt halb 10, ehe wir die nächsten 5 in der Halle hatten. Und es waren 13 Uhr, bevor wir die letzten 3 Pferde der Truppe in der Halle waren. Sagenhafte 15 Uhr, bis wir verschnaufen konnten.
      Nun waren die 5 Springpferde dran. Heute ritten wir nur die E Hindernisse und einfache A Hindernisse, morgen würden wir das Niveau steigern.
      Also letztes waren die 5 Westernpferde dran. 4 davon mussten von LK 5 auf 4, eins von 3 auf 2. Also ritt ich letztere, welche übrigens Lil Princess Gun war und überlies den anderen die anderen 4 Pferde. Caleb hatte ständig ein Auge auf die 3 und auch Aliena machte ihre Sache gut, auch wenn My Blue Gun sie ab und an einfach verarschte. Nach eineinhalb Stündigem Training beendeten wir den Tag und brachten alle Pferde wieder auf die Koppel.
      Am nächsten Tag gönnten wir den Reinern eine Pause und arbeiteten nur mit den Springpferden. Am Tag darauf waren dann die Westernpferde wieder dran, die wir in Reining trainierten. Am Abend konnte man sagen, dass sie alle eine Stufe höher starten konnten.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Western - Reining LK 4 auf LK 3
      by Veija
      29. Juni 2015

      [...]Nun waren die Reiner dran, was wohl ein wenig mehr Arbeit geben würde. Da hatten wir Wimpys Little Devil, My Blue Gun, Your possible Pasts und Spooks Gotta Gun, die von LK 4 auf LK 3 gebracht werden mussten, Gun and Slide, Dancing Moonrise Shadow, Lovely Summertime, Flintstone, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat, Siku und Solitary die von LK 3 auf LK 2 gebracht werden mussten und Lil Princess Gun, die in den nächsten Tagen in der LK 1 laufen würde.
      Heute trainierten wir nur die 4 Pferde, die bald in LK 3 laufen sollten. Wir verfeinerten ihre Stops, beschleunigten die Spins, kontrollierten ihre Speed Controls und werkelten an ihren Flying Changes. Nach gut 2 Stunden hatten wir erschöpfte Pferde und Reiter, die sich auf eine Pause freuten. Den Pferden war diese gegönnt, doch die Reiter mussten noch arbeiten. Die ersten 5 Pferde der LK 2 Klasse waren in der Halle und wurden 2 Stunden bewegt, ehe die restlichen 3 und Princess dran waren. Princess ritt ich, auch wenn Caleb mir ständig Befehle zufauchte, wie ich die Stute zu reiten hatte. Ich seufzte. Er meinte es nur gut und im Endeffekt war er ein besserer Trainer als ich, doch das würde ich vor ihm nie zugeben.
      Am Ende des Tages hatten wir alle 13 Pferde fertig. Die nächsten 3 Tage arbeiteten wir kürzer, aber dennoch so, dass wir einen ordentlichen Erfolg erzielten und das Training nach 5 Tagen abschließen konnten.[...]
    • Sammy
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      Trainingsbericht - Springen E-A
      by Veija
      25. Juli 2015

      Seufzend strich ich ein paar Namen auf einer Liste durch, wo die Trainingspferde drauf standen. Es waren im Endeffekt einfach viel zu viele Pferde, die wir mit 6 Leuten trainieren mussten, weshalb ich wohl bald an Personal aufstocken müsste- schon wieder.
      Heute hatten wir uns My lovely Horror Kid, Eldrian Antrax, Cauldron, Hell, Zuckerschock und Wimpys Little Devil vorgenommen. Nach dem satteln fanden wir uns auch schon auf dem Platz wieder, wobei Horror, Antrac und Cauldron in der Halle trainiert wurden, da sie schon eine Stufe höher waren als die anderen 3 Pferde. Den ganzen Vormittag verbrachten wir damit, den Pferden die Hindernisse schmackhaft zu machen und ließen es dann gut sein, damit die nächsten 6 an die Reihe kommen konnten. Diesmal waren es Pluie, Annie, Blaze, Jagger, Faster und Genuine. Ich ritt die stürmische Blaze, die sich heute nicht kleinkriegen lassen wollte. Ständig verweigerte sie oder warf die Stangen ab. Ich seufzte kurz und legte die Stangen ein Stück nach unten, ehe ich das Ganze nochmal versuchte. Dann klappte es und ich legte sie wieder hoch. Siehe da, die Stute konnte also doch springen!
      Als die Pferde dann fertig waren aßen wir etwas zu mittag, ehe wir weitere 6 Pferde aus ihren Boxen holten. Princess, What Lies Ahead, Gun and Slide, Shadow, Summertime und Sympathy for the Devil. Mit ihnen waren wir sehr schnell fertig, da sie alle sehr schnell lernten, so dass wir uns nun den restlichen Pferden widmen konnten. Es fehlten uns noch My Blue Gun, Possible Pasts, Smoking Chex, Ravi, Snuff, Enjoy Nature, Woodstock Lady und Augen auf, wobei letztere in Dressur trainiert wurde. Ich selbst schnappte mir Abby, mit der ich alleine auf den Dressurplatz ging. Es dauerte eine ganze Weile bis ich so ordentlich aufgewärmt hatte und sie locker an meinen Hilfen ging. Doch nach einer guten Stunde hatte ich ein schön gelassenes, locker laufendes Pferd unter mir, mit der es Spaß machte, zu trainieren. Ich schaute nun bei den anderen 5 vorbei, die immer wieder die Pferde unter sich tauschten und fleißig am Springen waren. Ich lachte kurz und brachte Abby dann weg, ehe ich den anderen half.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Western - Reining LK 3 auf LK 2
      by Veija
      26. August 2015

      "Hopp, hopp, hopp!", sagte ich und schubste Alexis weiter den Flur entlang. "Pferde trainieren!" "Aber ich will nicht!" "Du musst aber" - seufzen. Nicht nur von Alexis, sondern auch von Riley, der mitllerweile bei uns ziemlich eingespannt wurde und anpacken musste, wo gerade Not am Mann war. "Ja, Riley, du auch", sagte ich etwas schnippisch zu ihm und schob auch ihn den Gang entlang. "Come on", sagte Caleb und schnippte seine Kippe weg. Seit neustem rauchte er, was mir gar nicht in den Kram passte. "Caleb!", fauchte ich ihn an und sofort zuckte er zusammen, hob die Zigarette auf und schmiss sie, als sie ganz aus war, in den Mülleimer. "You should stop smoking.. it smells terrible!", sagte ich ihm doch er rollte nur mit den Augen und ging dann auf den Stall zu, wo die Arbeit auf uns wartete. Ich nehme mir Skrúður und Trainiere ihn in Distanz von L auf M, Riley und Alexis ihr trainiert Eldrian Antrax und Cauldron of Renascence in Dressur von A auf L, Alexis, Aaron und Caleb ihr schnappt euch Snuff, Lovely Summertime und Sympathy for the Devil und trainiert sie in Springen von A auf L. Gebongt?", fragte ich alle und bekam ein nicken zur antwort. "Gut, an die Arbeit!", verkündete ich fröhlich und ging zur ox von Skrudi, um ihn mir fertig zu machen. Nach dem putzen schmiss ich ihm seine Decke und einen Vielseitigkeitssattel auf den Rücken, ehe ich ihm die Trense anlegte und mit einem Helm auf dem Kopf den Hof verließ. Im Moment regnete es sehr viel hier in Kanada, weshalb ich für Training außerhalb der Halle immer passende Momente abwarten musste. Diesmal schien ich jedoch Glück zu haben und konnte mir ruhig Zeit lassen mit unserem Ritt. Als ich um die Ecke bog, sah ich schon wie Eldrian sich in der Dressur versuchte und an den neuen Übungen scheiterte. Kurz grinste ich. Der Hengst hatte sich so gut gemacht und war für meine Poloponyzucht so relevant, dass er das einfach hinbekommen musste, da glaubte ich fest an ihn. Skrudi war von seiner Kondition her schon sehr gut, weshalb ich sofort traben und galoppieren konnte, als wir aufgewärmt waren. Wir ritten eine Strecke, die er schon sehr gut kannte, aber diesmal zügiger und auch ein paar kleine Umwege, damit die Strecke länger wurde. Nach einer guten Stunde rief mich Alexis an, welche Pferde nun an der Reihe waren. "Schnappt euch Ravi, Blazing Flame, Lil Princess Gun, Wimpys Little Devil und What Lies Ahead. Trainiert sie in Military von E nach A. Wenn einer von euch früher fertig ist, holt der sich noch Woodstock Lady. Dann machen wir Schluss für heute.", gab ich Anweisungen und hörte, wie ALexis im Hintergrund die Pferde verteilte. Dann legte sie auf. Ich trieb Skrudi ein wenig an, damit er mir nicht unter dem Hintern einschlief. "Guter Junge", sagte ich und klopfte seinen Hals, der schon ordentlich nass vom Schwitzen war, weshalb ich mich entschied, umzudrehen. Schließlich wollte ich nicht, dass der Hengst krank wurde.


      Auf dem Rückweg begegnete ich Caleb, der mir mit Woodstock Lady entgegen kam. Wir nickten uns kurz zu, ehe ich auf dem Hof ankam, Skrudi schnell absattelte und ihm eine Decke auflegte. Dann machte brachte ich ihn in seine Box und gab ihm noch seine Kraftfutterportion. Da die anderen wohl noch lange nicht zurückkommen würden, entschied ich mich dazu, Like Honey and Milk zu satteln und in Hunter under Saddle von LK 3 auf LK 2 zu bringen. Gesagt getan. Nach 10 Minuten war ich mit ihr in der Halle und ging die Grundlagen nochmal alle durch. Honey fand es komischerweise heute gar nicht lustig, dass sie ständig Zug im Maul hatte, doch da musste sie durch, weil ich sie hier nicht mit durchängenden Zügeln reiten konnte. So stand mir eine ganze Stunde voller Diskussionen und Streitereien an, bis Honey einigermaßen ordentlich lief. Ich ließ sie dann aber auch in Ruhe, weil ich unser Training mit einem positiven Ergebnis abschließen wollte. Dann brachte ich sie wieder in ihre Box. Im Stall traf ich die anderen, weshalb wir nun ins Haus gingen und gemeinsam zu Abend aßen.


      Am nächsten Tag ging es wieder früh los. Naja, was hieß früh, es war 10 Uhr. Von 7 bis 10 hatten wir die Pferde gefüttert und auf die Koppeln gebracht, jetzt ging es ans Training. "Caleb, Aliena, Alexis, Aaron und Riley, ihr teilt euch folgende Pferde auf: Annie get your Gun Trail LK 2 auf LK 1, Hot Smoking Chex Trail LK 3 auf LK 2, My Blue Gun & Your possible Pasts Reining LK 3 auf LK 2 und Enjoy Nature Reining LK 5 auf LK 4. Ich fahre mit Hollywood King Gun und Black Sue DunIt zu unseren Nachbarn, um sie in Barrel Race und Pole Banding weiter zu bringen. Bis heut Abend dann!", verkündete ich die Tagesplanung. Alle nickten zufrieden, weshalb ich nun in den Stall ging und mir King und Sue schnappte, die ich sattelte und in den Hänger stellte. Hier war es üblich, dass die Tiere komplett gesattelt in den Hänger kamen. Natürlich trennte ich die beiden großräumig voneinander, doch ich hatte wenig Hengste, die ausgeprägte Hengstmanieren hatten, so dass ich mir da keine Sorgen machen musste. Bei der Halle angekommen kam mir der Besitzer entgegen der mir seinen Azubi vorstellte. "Oh gut, willst du reiten? Ich hab zwei Pferde dabei, kann jedoch nur eins davon reiten, gleichzeitig geht ja schlecht.. dann kannst du direkt mal andere Pferde kennen lernen.", schlug ich dem jungen Mann vor, der aufgeregt nickte. "Gut, komm mit", sagte ich und führte ihn zum Hänger, wo wir zu erst meine rabenschwarze Sue ausluden, die ich ihm in die Hand drückte, ehe ich meinen Hengst aus dem Henger holte. Er hatte kaum Zeit die Pferde zu bewundern, da war ich schon beinahe bei der Halle. "Kommst du?", fragte ich ihn und hielt ihm die Tür auf. Die Halle war so groß, dass wir gleichzeigt Barrel Race und Pole Banding trainieren konnten. Gemeinsam wärmten wir die Pferde also auf, ehe es losging. Mit King hatte ich gerade mehr zu kämpfen als der junge Mann mit Sue, bei denen es super klappte. King reagierte kaum auf meine Hilfen, wir fielen sogar bei der zweiten Tonne einmal hin. Da der Hengst jedoch sehr flink war, stand er kurze Zeit wieder auf den Beinen. Ich hatte mir natürlich aus Reflex am Sattelknauf festgehalten und konnte noch rechtzeigtig mein Bein wegziehen, bevor er auf es draufgefallen wäre.. Nach einer kurzen Pause machten wir jedoch weiter, da es langsam spät wurde und wir das Training heute noch abschließen mussten. Mittags hatten mich die anderen angerufen, wen sie noch trainieren sollten. Arbeit war ja genug da, weshalb ich ihnen noch Comeback of a fallen Goddess und Marly's Pluie aufs Auge drückte. Goddess musste in Cutting von LK 4 auf LK 3 gebracht werden. Pluie in der Pleasure von LK 3 auf LK 2.


      Als ich dann spät am Abend heim kam, waren alle Pferde versorgt in ihren Boxen. King und Sue stellte ich noch dazu, gab ihnen Kraftfutter und ging dann erschöpft ins Bett.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Western - Reining LK 2 auf LK 1
      by Veija
      31. Januar 2016

      "Beweg deinen Arsch!", sagte ich murrend zu Caleb und zog ihm die Decke vom Leib. "Wieso bist du eigentlich noch im Bett?! Du weißt genau so gut wie ich, wie viel zu tun ist!", knurrte ich ihn an. "Lass mich, ich hab Kopfweh", sagte er und riss mir die Decke aus den Fingern. "Caleb!", knurrte ich erneut und zog an der Decke. "Wir haben Aspirin, jetzt mach!" "Na gut", murrte er und griff nach meinen Armen, so dass ich, unbeholfen wie ich war, wegrutschte. Mit einem Ruck zog er mich auf sie drauf ins Bett. "Und was bekomm ich dafür?", fragte er mich süffisant grinsend, wie er es so oft tat, und zog mich näher an sich ran. "Caleb, lass das!", sagte ich und strampelte mich frei. Hätte er mich wirklich festgehalten, hätte ich keinerlei Chancen gehabt, doch er ließ locker und ich flog etwas weniger elegant auf den Boden. Schnell rappelte ich mich auf. "Steh jetzt auf!", sagte ich sauer und verließ mich hochrotem Kopf sein Zimmer. Natürlich musste ich im Flur auf Alexis stoßen. "Was ist denn mit dir passiert?", fragte sie mich und ich nuschelte nur in meinen nicht vorhandenen Bart hinein. "Nichts, an die Arbeit! Schick alle in die Reithalle, da teil ich die verdammten Aufgaben ein", maulte ich sie an und verschwand in meinem Zimmer. Ich knallte die Tür zu und sank daran herunter. Warum machte Caleb sowas immer? Warum tat er mir das immer wieder an? Er hatte mir mehr als deutlich gezeigt, dass ich keine Chance bei ihm hatte. Ich hatte mich mit Svejn vergnügt und auf einmal schien Caleb wieder Interesse zu haben? Verrückte Welt. Nichts desto trotz musste ich mich wieder aufraffen und zur Reithalle gehen, die Pferde mussten trainiert werden. An der Halle warteten schon alle auf ihre Befehle und ich zückte kurz mein Handy, um den Plan für diesen Monat vorzulesen. "Folgende Pferde müssen wir trainieren: Eldrian Antrax Trail LK 5 auf LK 4, Kunis, Blazing Flame, Ahyoka und Western Dancer in Dressur von E nach A, Monster Delusion & Versatilely Gold in Dressur A nach L sowie Zuckerschok in Dressur von L nach M. Priamos Ruffia Kincsem in Springen von E nach A, Marly's Plui & Annie get your Gun in der Pleasure, Pluie LK 2 auf 1, Annie LK 5 auf 4. Crescent Wolf, My Sweet Little Secret, Magnificient Crow, Miss Holly Golightly, Snapper Little Lena & Only Known in Texas müssen eingeritten werden, von Holly und Lena lasst ihr jedoch die Finger, die mache ich.", erklärte ich und machte eine kurze Pause. "Nun die Diziplin, für die unsere Ranch eigentlich bekannt ist. DunIts Smart Investment & Chocolate Dream Reining LK 5 auf 4. HGT's Enjoy Nature LK 4 auf 3, Comeback of a fallen Goddess LK 3 auf 2. Gun and Slide, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat & Your possible Pasts LK 2 auf 1. Bekommen wir das hin?", warf ich dann in die Runde und bekam von allen ein lautes "JA" zu hören. "Gut, wer macht wen?", fragte ich dann in die Runde und sah zu erst zu Caleb, Aliena und Amy Lee, meinen drei Westerncracks. "Ich mach Gun and Slide, Sympathy for the Devil, Sheza bat Cat, Your possible Pasts, Comeback of a fallen Goddess, Marly's Pluie und..." "Ich glaub das reicht erstmal", sagte ich lachend. Calebs Leidenschaft war das Training, weshalb ich ihn auch immer zu erst fragte. Er war einfach der Beste von uns allen. "Ich nehme dann Annie get your Gun, DunIts Smart Investment, Chocolate Dream, Only Known in Texas, Magnificient Crow und My sweet little Secret.", sagte Amy Lee und notierte sich die Namen in ihrem Handy. "Ich nehme dann Eldrian Antrax, Crescent Wolf und HGT's Enjoy Nature.", erklärte Aliena und verschwand sogleich, um mit den Tieren anzufangen. "Caleb du nimmst dir Murphy mit, Aliena du nimmst dir Finn mit", sagte ich noch und schaute zu Octavia und Bellamy. "Ihr beide kommt nachher mit mir mit", sagte ich lächelnd. Ich hatte es gerne, wenn Bellamy und seine Schwester zusammen waren, denn Bellamy konnte sehr aufbrausend werden, wenn er nicht wusste, wo seine Schwester war. "Aliena, Riley und Aaron, welche Pferde macht ihr?", fragte ich dann und blickte zu den dreien rüber. Aaron war der erste der sich meldete: "Ich will Priamos Ruffia Kincsem, Monster Delusion und Versatilely Gold machen", erklärte er und ich nickte. "Riley du?", fragte ich den jungen Mann dann. "Ich mache Western Dancer und Kunis", erklärte er und schaute nun zu Alexis, die als letzte an der Reihe war. "Ich mache dann Blazing Flame, Ahyoka und Zuckerschock", schlussfolgerte sie und ging an die Arbeit. Heute und auch die nächsten Tage würde es voll werden in der Halle und auf dem Round Pen. Die Reitplätze waren leider unbrauchbar im Moment. "Dann kommt Bellamy und Octavia, gehen wir die Pferde holen", erklärte ich lächelnd und ging vor. Mein Weg führte mich zur Koppel, auf der Holly und Lena standen. Beide standen dösend im Schnee und auf einen Pfiff hin hoben sie den Kopf, um auf mich zuzukommen. Lena hatte es momentan gar nicht leicht, denn durch ihre Blindheit und den Schnee konnte sie den Boden nicht gut unter sich fühlen, weshalb sie nur zögernd hinter Holly hertrabte. "Na ihr zwei Hübschen, alles gut?", fragte ich streichelte die beiden. "Octavia nimm dir Holly", sagte ich und reichte ihr das Halfter. Ich selbst holte mir Lena, die das Ganze Prozedere von wegen Aufhalftern und Putzen nur zu gut kannte. Mit den beiden Pferden gingen wir in ihre Boxen, da der Putzplatz komplett belegt war und ich mit Lena bis jetzt immer in der Box gestanden hatte, um sie zu putzen. "Bellamy du kannst deiner Schwester helfen, bei Lena würde ich das gerne alleine machen", erklärte ich und sah den fragenden Blick. "Stimmt, das könnt ihr ja gar nicht wissen.. Lena wurde hier auf dem Hof geboren und hat im Fohlenalter wegen einer schlimmen Augenentzündung das Augenlicht verloren, sie ist komplett blind, leider. Deshalb bin ich bei ihr auch so vorsichtig und lass eigentlich niemanden an sie heran.", erklärte ich. "Und die kann man später trotzdem reiten?", fragte Bellamy mich und ich nickte. "Ja genau, die kann man später auch reiten. Du wirst sehen, dass sie mal ein tolles Pferd werden wird", sagte ich zu ihm und nahm Lena die Decke ab, ehe ich anfing sie zu putzen. Was ich dann machte? Das war schon so zur Routine geworden, dass ich es gar nicht großartig aufführe: Gewöhnung an die Kommandos im Round Pen, Sattel auflegen, Trense drauf, immer wieder longieren, bei Lena viel mit Stimme arbeiten, Reiter drauf, und und und. Am Ende des Monats waren nun alle Pferde in den jeweiligen Klassen aufgestuft.
    • Sammy
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      Trainingsbericht Western - Trail LK 5 auf LK 4
      by Veija
      29. Mai 2016

      Die nächsten Wochen hatte ich mir vorgenommen, Gipsy, Nature und Possy in Trail auf die LK 4 zu bringen. Zur Hilfe hatte ich Aliena und Octavia, wobei O die Pferde immer warm- und abritt. Mehr konnte sie leider noch nicht, aber wir waren dran, ihr Reitunterricht zu geben, so dass sie diese Stufe bald auch selbstsändig reiten konnte.
      Zur Hilfe dieses Trainings drückte ich jedem die Pattern in die Hand, welche so aussah:
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      Mit Gipsy ritt ich sie also einmal vor, damit Aliena sie nachreiten konnte. Mit Octavia hatte ich dann doch Nachsicht, so dass sie die Pattern mit Possy einmal durchreiten konnte.
      Der talentierte Gipsy hatte keine Probleme, die Pattern mit mir zu durchreiten. Auch Enjoy Nature und Aliena hatten kaum Probleme, lediglich Octavia und Possy schafften es nicht immer, ordentlich und sauber zu reiten. "Das macht nichts, O. Einfach weiter!", munterte ich sie auf und schaute ihr zu, wie sie versuchte, im Trab halbwegs ordentlich sitzen zu bleiben.
      Im Laufe der Woche verbesserte sie sich jedoch um einiges und konnte Possy ohne Probleme durch den Parcours reiten.
      Am letzten Tag ritt ich alle Pferde nochmal selbst durch, damit sie sich auch LK 4 fertig nenne konnten.
    • Sammy
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      Ein neues Heim für Your Possible Pasts!
      31. August 2016

      "Donald! Samuel! Meg! Patrick! Brian!", rief ich aufgeregt durch den Stall. Keine zwei Minuten später waren meine festangestellten Mitarbeiter um mich herum versammelt und starrten mich mit großen Augen voller Neugierde an. "Was gibts denn? Wenn du uns vom Ausmisten weg holst, muss es ja etwas furchtbar wichtiges sein!", fragte Donald frech. Ich grinste nur und ließ mir ein wenig Zeit mit der Antwort, obwohl ich selbst beinahe vor Freude platzte.
      "Erinnert ihr euch noch an das wunderschöne Quarter Horse Stütchen, das vernachlässigt wurde? Die ich damals so gerne gekauft hätte, aber sie nicht bekommen habe?", fragte ich. Donald nickte sofort und rief: "Die Dappled Flaxen Liver Chestnut Stute, oder? Sie war einfach atemberaubend! Allein der Auftritt war der Wahnsinn!". Ich nickte ihm anerkennend zu. "Genau die meine ich. Ihr Name ist Your Possible Pasts und ich hole sie in vier Wochen vom Flughafen ab." Ich schaute meine Angestellten erwartungsvoll an und diese enttäuschten mich wie gewohnt nicht, sondern brachen in Jubel aus. "Wie hast du das denn geschafft? Die ist doch sicherlich sehr begehrt gewesen?", fragte Donald mich aus. Er war passionierter Westernreiter und freute sich immer am meisten, wenn ein neues Westernpferd auf meinem Gestüt einzog. "Naja, nachdem Golden Indian Summer seine Körung doch so gut bestanden hat und wir bisher nur zwei Quarter Horse Stuten haben, dachte ich eine Dritte kann sicherlich nicht schaden. Ich habe gleich mit Verena O`Connor gesprochen und alles klar gemacht."
      Die nächste halbe Stunde war ich nun erst einmal damit beschäftigt, alle möglichen Informationen über die tolle Stute weiterzugeben, da meine Leute völlig aus dem Häuschen waren. Da Possy auch schon sehr weit ausgebildet war, würde vielleicht in eineinhalb Jahren schon das erste Fohlen auf unseren Weiden herumtollen.....

      ~*~

      Die nächsten vier Wochen vergingen wie im Flug. Ich hastete von einem Auswärtstermin zum nächsten, kümmerte mich um das Training meiner eigenen Pferde und koordinierte die gesamte Büroarbeit. Kurz gesagt: Ich war gut eingespannt.
      Am Tag von Possy`s Ankunft kontrollierte ich schon früh, ob ihre Box bereit war, setzte mich dann mit Donald in mein Auto und fuhr los zum Flughafen. Dort trat ich aufgeregt von einem Bein aufs andere, während wir auf die Ankunft der Stute warteten. Der Flieger war bereits gelandet und eigentlich müsste Possy gerade ausgeladen werden. Tatsächlich kam ein paar Minuten später einer der Mitarbeiter des Flughafens auf uns zu und bat uns mit ihm zu kommen. Ich durfte Your Possible Pasts aus der Transportbox herausführen, der Tierarzt checkte sie kurz durch und dann durfte ich mein neues Stütchen auch schon mit nach Hause nehmen. Alle erforderlichen Tests waren bereits in den Vereinigten Staaten mit ihr durchgeführt worden, sodass Possy hier nicht erst in Quarantäne musste. Die schöne Stute ließ sich problemlos verladen und nahm dankbar ein Leckerchen entgegen, dass Donald ihr zusteckte. Ich konnte dem jungen Mann sofort ansehen, dass er sich bereits in die Quarter Stute verliebt hatte und grinste in mich hinein. Da ich vorhatte Possy zusammen mit meiner Traberstute Rainbow im Distanzreiten auszubilden, würde ich einen Reiter für das Tierchen brauchen. Doch ich wollte Donald jetzt noch nichts von seinem Glück erzählen, sonst würde er mich jeden Tag zehnmal fragen, wann wir das Training endlich aufnehmen würden.
      Bei uns auf dem Gestüt angekommen, erlaubte ich Donald Possy aus dem Hänger und hinüber zu den Stallungen zu führen. Sie bezog die Box zwischen American Baby und BB`s Harmony und schien sich auf Anhieb wohl zu fühlen. Ich beobachtete sie noch eine kleine Weile, dann riss ich mich schweren Herzens los und machte mich wieder an meine nie enden wollende Arbeit.
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  • Album:
    Ranchpferde
    Hochgeladen von:
    Sammy
    Datum:
    25 Aug. 2016
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    EXIF Data

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    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Your possible Pasts
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    Spitzname: Possy

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    ~ Abstammung ~
    Von:
    Mischief Maker
    V: More Trouble
    M: Slide n`Ride
    Aus der: Your Possibility
    V: Forever Yours
    M: You can do it

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    Rasse: American Quarter Horse
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 05. Februar 2009
    Stockmaß: 1,61 m
    Fellfarbe: Dappled Flaxen Liver Chestnut
    Kopfabzeichen: Stern
    Beinabzeichen: v.l. weißer Kronrand

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    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Your Possible Pasts ist eine gelassene Stute, die durch ihre auffällig schicke Jacke besticht. Sie schmust gerne und wird genauso gerne geputzt. Sie steht gerne mit ihrer Herde auf der Weide und ist für Fortgeschrittene sehr gut zu reiten und fühlt sich einfach toll an. Für Anfänger kann sie jedoch zum Alptraum werden, wenn sie gar nichts mehr macht, sobald sie merkt, dass der Reiter sehr unsicher ist. Beim Reiten gibt sie sich ansonsten aber immer viel Mühe alles richtig zu machen. Sie hat Potenzial für einen Allrounder und gibt gerne Vollgas in der Reining - da lässt sie manch einen Top-Reiner kalt hinter sich.

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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Veija
    Ersteller: Kirbeeh
    Vkr: ///

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    ~ Qualifikationen ~
    Western:
    S***
    Galopprennen (Quarter Mile): L
    Distanz: S*
    Springen: A
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    ~ Schleifen ~

    Gewinnerin der SK[444] Stuten ohne Abstammung
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    1. Platz 261. Distanzturnier
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    1. Platz beim 349. Galopprennen
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    1. Platz beim 347. Westernturnier
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    3. Platz beim 348. Westernturnier
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    3. Platz beim 352. Galopprennen
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    498. WE | 499. WE | 502. WE
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig:
    Ja
    Nachkommen: ///
    Geschwister: ///