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medy

You only life once I Poitevin Mulassier I ♀

[center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Abstammung[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]v. /[/b][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]a.d. /[/b][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Exterieur[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Rasse [/b]Poitevin Mulassier[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Geschlecht [/b]Stute[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Alter [/b]5[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Stockmaß [/b]1.72 m[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Deckhaar [/b]Schimmel I EeAAGg[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Langhaar [/b]hell[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Abzeichen[/b][size=2] /[/size][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Charakter &. Beschreibung[/b][/font][/size][/color][/center] [center][i][size=3]Spielt sich gerne auf, fleissig, erschreckbar[/size][/i][/center] [center]Yolo ist eine sehr hübsche Stute, die genau weiss, wie sie ihr allzu süsses Zottelfell mit ihrer langer Mähne einsetzen kann, um sich hier und da, ein Leckerchen mehr als nötig zu verdienen. Im ganzen Verhalten ist sie wie eine kleine Tusse, so spielt sie sich gerne etwas unnötig auf und wird manchmal auch etwas hektisch in ihren Bewegungen. Geht es jedoch um das Erlernen neuer Dinge, ist sie stets mit Spass und Fleiss bei der Sache. So ist sie also für Zirkuslektionen geeignet. Doch auch unter dem Reiter oder vor der Kutsche macht sie keinen schlechten Eindruck,ohne Scheuklappen sollte man jedoch mit ihr nicht rausfahren, da sie sich sonst schnell erschrecken kann.[/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Zuchtinfos[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Gekrönt/Gekört[/b] Ja [] Nein [x][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Nachkommen[/b][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]-[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Besitzer [/b]medy[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]VKR [/b]Mohikanerin, Svartur[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Verkäuflich [/b]Ja [] Nein [x][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][color=#ffccff][size=4][font='trebuchet ms'][b]Erfolge &. Qualifikationen[/b][/font][/size][/color][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Western [/b][][b] Englisch [/b][x][/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Dressur [/b]E[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Springen [/b]E[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Military [/b]E [/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Distanz [/b]E [/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Rennen [/b]E [/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Fahren [/b]E[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][font='trebuchet ms'][size=3][b]Schleifen[/b][/size][/font][/center] [center]/[/center] [center] [font='trebuchet ms'][size=3]________________________________________________[/size][/font][/center] [center][size=4][font='trebuchet ms'][b][url="http://abload.de/img/youonlylifeonce9akfm.png"][color=#ffccff]PNG[/color][/url][/b][/font][/size][/center]

You only life once I Poitevin Mulassier I ♀
medy, 3 Mai 2014
    • medy
      Alte Berichte

      Da ist doch was faul…
      Tja, so ganz stimmen konnte es doch einfach nicht… Das dachten zumindest Vina und Fynn, als ich ihnen von einer Anzeige für eine Poitevin Stute erzählte. Sie schüttelten nur den Kopf, sahen einander an und lachten los – übel nehmen konnte ich es ihnen nicht, da ich schließlich diejenige gewesen war, die sich eigentlich total gegen Kaltblüter am Hof gewehrt hatte und nun wollte ich mir schon ein zweites Pferd dieser Rasse anschaffen. Rechtfertigend sagte ich: „Aber ihr müsst schon zugeben – sie sieht mit ihrer langen, weißen Mähne echt Klasse aus…!“. Die anderen beiden lachten erneut, schauten sich dann die Anzeige genauer an. An sich klang alles gut und so riefen wir den Züchter an und vereinbarten spontan einen Termin. Wir packten unsere sieben Sachen und fuhren dann gemeinsam los. Am Hof angekommen erwartete uns der Züchter bereits. Er hatte Yolo, wie er die Stute liebevoll nannte, bereits angeschirrt und lud uns zu einer Testfahrt ein. Erst übernahm er die Leinen, später jedoch traute auch ich mir zu Yolo zu taxieren. Alles klappte super aber der Züchter berichtete uns auch ehrlich, dass sie nicht immer so leicht sei und dank der Scheuklappen im Gelände nicht scheuen würde, da sie wohl manchmal eine kleine Zicke sein könnte. Ich wollte dies unter dem Reiter nochmal testen. Erst gönnten wir Yolo aber eine Pause, in der wir uns weiter mit dem Züchter unterhielten und einen Kaffe tranken, anschließend ging es dann zurück zu der Guten und wir sattelten sie. Auf dem Reitplatz stellte ich fest, dass sie auch Dressurmäßig nicht schlecht unterwegs war, was mich umso mehr freute, da dies für ein Kaltblut nicht wirklich normal war. Während dem Trockenreiten stand für mich dann auch schon fest, dass sie mit uns kommen durfte – es passte einfach zwischen uns. Ich ließ mich von ihren ‚Spielchen‘ nicht aus der Ruhe bringen und so konzentrierte die Stute sich schließlich auch. Ihr Sattelzeug luden wir direkt ein und deckten sie dann auch noch ein, ehe ich den Kaufvertrag unterschrieb und Fynn die Große in der Zwischenzeit in den Hänger führen wollte. Yolo stand erst prustend vor der Klappe, nachdem wir jedoch einmal energisch schnalzten ging sie dann rein und ich konnte die Klappe schließen. Die Fahrt dauerte nicht lange und so kamen wir bald am heimischen Hof an. Der Züchter hatte uns erzählt, dass Yolo wohl mal gemeinsam mit Muffin aufgewachsen war und so beschloss ich zuerst Muffin auf die Weide zu stellen und dann Yolo aus dem Hänger zu holen. Ich stellte sie ebenfalls auf die Koppel und sah den beiden zu, wie sie sich beschnupperten. Plötzlich quietschten sie beide auf und dann war Ruhe. Sie fraßen Nebeneinader und tobten etwas über die Koppel. Glücklich über die Zusammenführung lud ich das Sattelzeug aus und machte dann ihre Box fertig.

      Hufschmiedbesuch

      Nachdem wir uns von Clarissa verabschiedet hatten, begrüßte mich Fynn - der Besitzer einer außergewöhnlichen, gar ausgestorbenen Pferderasse. Eine Poitevin Mulassier Stute. "Die sieht ja mal schön aus !" kommentierte ich beeindruckt und drückte Fynns Hand. Fynn lächelte anerkennend "Es war nicht einfach sie aufzugabeln." - "Was darf's denn sein ?" Fynn wollte das ich seiner Stute das komplette rundum Paket verabreichte inclusive Hufe beschlagen. Also führte ich die Stute über den Hof. Sie war etwas unruhig, doch für unsere Pferdeexpertin Amy war das natürlich kein Problem. Amy nahm mir die Stute ab und beschäftigte sie in dem sie sie im Kreis führte und auf sie einsprach. Ich stellte keine Fehlstellung fest und beschloss sie vor die Schmiede zu stellen. "Amy halt du sie bitte fest, ich möchte nicht das sie nervös wird." Dann griff ich zu meinem Hufmesser und kontrollierte nacheinander die Hufe. Ich schnitt etwas vom Strahl und der Sohle ab und fuhr mit der Raspel fort. Viel brauchte ich jedoch nicht raspeln, die Hufe des Pferdes waren schon in einer guten Form. "Ich nehme an sie haben die Stute erst seit einem Monat ? Der letzte Schmied hat gute Arbeit geleistet" sagte ich grinsend und ging in die Schmiede um einen Rohling zu holen. "Ich pass jetzt die Eisen an." Dann hielt ich den Rohling an Yolos Huf, anschließend erhitzte ich den Rohling in der Esse. Das heiße Eisen hielt ich nun mit der Zange an Yolos Vorderhuf um es anzubrennen. Sprich Unebenheiten werden einfach weggebrannt. Zu guter letzt schliff ich das Eisen und legte es in eine Wasserschüssel. Während das Eisen abkühlte wiederholte ich den Vorgang weitere 3 Male. Nun konnte ich die Eisen annageln, die überstehenden Nägel kappte ich ab. Nachdem auch dies geschehen war schliff ich den Huf. "Wir sind gleich fertig." Amys Blick nach zu Urteilen hatte sie es ein wenig schwer mit der Stute, doch wie ich sie kenne kam sie mit jedem Pferd klar. "Ich trage nun ein Huföl auf, damit der Huf nach dem Beschlagen nicht spröde wird." Das wohlriechende Kräuterextrakt beruhigte nicht nur die Hufe, sondern auch die nervöse Stute. Nachdem ich auch den letzten Huf eingepinselt hatte, übergab ich die Stute an Fynn. "Bitte sehr - deine Stute ist in Top Form, es gibt also keinen Grund zur Beunruhigung."
      2280 Zeichen | © Jackie
    • medy
      Der grosse Tag I Vormittag
      medy I 9716 Zeichen
      Nervös schlinge ich mein Joghurt herunter, wähle währenddessen Cascar’s Nummer. „Na komm, nimm endlich ab“, murmle ich vor mich hin, da erklingt auch schon Cascar’s Stimme im Telefon. „Du Cascar, könntest du jetzt schon kommen? Die Fahrerin hat angerufen, die Pferde von Finja kommen früher als geplant“, rede ich ihr drein und hoffe, dass sie es mir nicht böse nimmt. „Heyy“, lacht sie, „beruhige dich, ok? Es kommt alles gut. Und ja, ich bin in zehn Minuten bei dir“ „ Danke“, antworte ich ihr und lege das Telefon beiseite. Und ja, wie ich nervös bin! Aber das hat alles ein Grund. Heute sollten insgesamt neun neue Pferde ankommen. Das wird ein grandioser Tag, ein grosser Fortschritt in meiner Zucht. Denn drei dieser Pferde sind schon gekört, und die anderen haben die besten Voraussetzungen. Auch die Charakteren der Pferde sind top. Ich atme einmal tief ein und aus, ehe ich alles abräume und meine Stiefel anziehe. Draussen ist es schönes Wetter, die frische Luft beruhigt mich. „Na, geht doch“, rede ich mir selber zu, ehe ich unbewusst zu den Stallungen gehe. Mich zieht es halt automatisch zu den Pferden. Bei den Shetty’s begrüsse ich all die Kleinen, die sich sofort um ich versammeln, in der Hoffnung, ein Leckerchen zu bekommen. „Hei meine Hübschen“, flüstere ich in die Runde und streichle hie und da ein Köpfchen. Dann verabschiede ich mich von ihnen und schaue bei den Kaltblüter vorbei. Golden Silence und Boy kommen sofort angetrabt, mit einem Lächeln verwöhne ich die beiden mit Streicheleinheiten. Plötzlich ertönt hinter mir ein Klingeln und ich zucke zusammen, drehe mich um und sehe eine strahlende Cascar. „Hallo“, begrüssen wir uns, ehe wir uns in die Arme fallen. „Na, wann kommen denn die ersten Pferde?“, fragt sie mich, währendem sie Boy seinen Hals tätschelt. Mit einem Blick auf meine Uhr antworte ich ihr: „Schon in einer Stunde.“ „Die Boxen sind schon vorbereitet?“, fragt sie mich zweifelnd. „Logo. Alles schon fertig, es fehlen nur noch die Pferde“, grinse ich sie an. „Super“, erwidert sie mein Grinsen. „Was macht denn Dynjandi?“, fragt sie mich und schaut sich nach dem hübschen Isländer um. „Na, der schläft. Aber der ist sicher hocherfreut, wenn du ihn aus seinem tiefen Schlaf reisst“, scherze ich und nicke Richtung Boxen. „Klar“, ruft sie mir über die Schultern hinweg zu, als sie schon zu den Stallungen läuft. Mit einem Seufzen folge ich ihr. „Der schläft ja gar nicht“, schaut mich Cascar mit gespieltem Entsetzen an. Dank ihrer Grimasse fange ich an zu lachen und sie stimmt mit ein. „Hilfst du mir auszumisten?“, frage ich sie, nun ein wenig ernster. „Klar“, sagt Cascar, sieht dabei aber nicht so entschlossen aus. Zuerst gehen wir zu den Shetty’s und bringen sie auf die Weiden. Zuerst bringe ich Little und Shelty raus. Little, munter wie immer, reisst mir den Strick aus der Hand und jagt davon. Ich will schon ausrufen und ihm folgen, da bleibt er abrupt stehen und schaut sich nach mir um. Mit Unschuldsmiene wartet er auf uns, und da kann ich ihm nicht länger böse sein. Was für ein Pferd, zuerst haut es ab und wartet dann auf mich. Lächelnd schüttle ich den Kopf und entlasse die beiden auf die Weide. Hinter mir kommt nun auch schon Cascar mit Moritz und Wild one. Sie tätschelt denn beiden den Hals und bindet sie los. „Die Kleinen sind echt zuckersüss“, meint sie lächelnd. „Mal schauen ob sie du immer noch zuckersüss findest, wenn wir alles sauber gemacht haben“, spasse ich. Nun bringen wir auch die Kaltblüter auf die Weiden, ich übernehme Boy, Dusk und Mrs Flauschig, währendem Cascar Sile und Faith nimmt. Dann bringen wir sie zu der grossen Weide, eine andere als die der Shetty’s, wir wollen ja nicht, dass sich jemand verletzt, und kehren zum Offenstall zurück. „Also, los an die Arbeit!“, rufe ich und nehme mir eine Mistgabel.

      Nachdem wir alles ausgemistet haben, gehen wir ins Haus und trinken etwas Kaltes. „Genau für das sind Capri Sonne gut“, grinse ich und lehne mich zurück. „So, in zehn Minuten kommen sie“ Plötzlich überfallt mich wieder die Nervosität. Aber es kann nichts schief gehen. Alle neuen Pferde kommen in Einzelboxen, nach und nach werden wir sie dann in die Herde integrieren. Vorerst aber werden sie nicht im Offenstall leben. „Nervös?“, fragt mich Cascar, nachdem wir einige Minuten geschweigt haben. „Ja“, seufze ich und stehe auf, „aber ich bin positiv nervös, wenn du verstehst was ich meine.“ Sie nickt und wir gehen wieder aus dem Haus und da hören wir auch schon ein Auto. „Sie kommen!“, rufe ich lächelnd. Das Auto hält und eine junge Frau steigt aus. Es ist nicht die Besitzerin, sondern eine Bekannte, welche Pferde über weite Distanz transportiert. „Hallo Zora!“, begrüsse ich sie und wir umarmen uns flüchtig. Auch Cascar begrüsst sie, dann meint sie verträumt zu mir: „Da hast du ja echt n Top Kauf gemacht! Die Poitevin’s sind super, und der kleine Shetty – Hengst…“ „- Na komm mach schon!“, unterbreche ich sie, bemerke erst jetzt, dass Cascar bei der Laderampe wartet. „Wart ich helfe dir!“, eilt Zora zu sagen und wir gesellen uns zu Cascar. „Weisst du, die klemmt nämlich ein bisschen“, meint sie zerknautscht und erst nach einer gefühlten Stunde geht es endlich auf. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht warte ich auf Zora, welche die erste Stute, die Poitevin Stute Yolo, aus dem Hänger nimmt. Mit einem Schnauben, trippelt die Stute auf der Stelle und Zora flucht leise. „Ist etwas?“, fragt Cascar, mit gerunzelter Stirn. Auch ich frage mich, was Zora wohl hat. „Ne, nichts ausser das ich mir fast den ganzen Daumen abgerissen hätte“, meint sie so ganz nebenbei, da kommt sie auch schon mit Yolo aus dem Hänger. Nun sehe ich endlich mehr von der Stute und grinse zufrieden. Finja hat mich vorgewarnt, die Stute könnte ganz schön zickig tun, und auch jetzt sieht sie ziemlich entnervt aus und doch auch neugierig. „Da, kannst du die Diva haben. Sieht zwar gut aus, aber die nutzt es volkommen aus. Während der Fahrt hat die die ganze Zeit gezickt und weisst du was …“, wie immer quatscht Zora die ganze Zeit und Cascar zwinkert mir zu. Doch ich bin vollkommen von Yolo entzückt, sodass ich es gar nicht merke. Yolo schaut sich um und wiehert den Kaltblüter zu. Von Zora fange ich einige Wortfetzen auf, nämlich dass Yolo gerade rossig ist, und deshalb momentan nicht gerade ne Einfach sei. „Soso, na du, schau mal, hast schon dein erster Verehrer gefunden!“, meine ich lachend, denn Golden Silence steht am Zaun und zeigt seine besten Hengstmanieren. Yolo schüttelt ihre Mähne und richtet sich auf, sie beachtet mich gar nicht. „Also komm, bringen wir dich mal zu deiner Box.“ Leichter gesagt als getan, denn die graue Stute wollt nicht vom Platz weichen – und wenn, dann nur zu Golden Silence. „Komm schon! Du kannst ruhig auch mal deine guten Seiten zeigen, ich weiss, dass du nicht so unbrav bist, wie du tust“, sage ich zu ihr. Finja hat mir gesagt, dass die Stute einem zuerst immer die kalte Schulter zeigt und ganz Diva mässig tut, doch insgeheim ist sie eine brave, liebe Stute. Harte Schale, weicher Kern. Nun eilt mir Cascar zu Hilfe und mit gemeinsamen Kräften (und einigen feinen Leckerchen) schaffen wir es, Yolo zu ihrer Box zu bringen. „So, geschafft meine Liebe“, streichle ich ihr die Mähne. Hier in der Box ist sie gerade viel ruhiger und beschnüffelt meine Hand. „Ja, so ist’s gut, wir werden noch ne Menge miteinander zu tun haben!“, rede ich ihr zu. „Hallo? Lässt ihr mich hier einfach alleine?“, ertönt plötzlich Zora’s Stimme und Cascar und ich prusten los. „Entschuldige!“, rufe ich ihr zu und wir eilen wieder zum Transporter. Schliesslich bin ich auch auf Erutan und Muffin neugierig. Zora lächelt und holt nun Muffin, auch eine Poitevin Stute, nämlich Yolo’s beste Kollegin, hervor und drückt mir ihren Strick in die Hand. Muffin ist wunderschön, mit ihrer langer Mähne und mt ihre zotteligem Fell sieht sie einfach nur zum knuddeln süss aus. Vom Charakter her ist sie das komplette Gegenteil von Yolo – laut Finja. Auch jetzt bleibt sie vollkommen ruhig und schlabbert mir zuerst mal meine Hand ab. „Na du Süsse!“, murmle ich freudenstrahlend und streichle sie. „Die Beiden sind ja mal n Traumpaar“, meine ich lachend. Yolo und Muffin sind einfach perfekt. „Also komm, versorgen wir sie auch mal“, meint nun Cascar neben mir und ich nicke zustimmend. Sobald wir sie in ihre Box gebracht hat, die Box neben Yolo, nimmt nun Zora auch noch das letzte Hüh vom Transporter raus. Auf Erutan bin ich besonders neugierig. Vor langer Zeit habe ich ihn mal gesehen, und mich dort schon in ihn verliebt. Als dann Finja gesagt hat, sie müsse viele Pferde abgeben, fragte ich sofort nach, ob sie den Erutan auch verkaufe. Nach langem Zögern hat sie ihn mir dann verkauft – dafür werde ich ihr ewig dankbar sein. Nun also kommt der kleine Wunderhengst die Laderampe herab und ich grinse wie ein Honigkuchenpferd. Erutan schaut sich neugierig um, schaut mich aber argwöhnisch an. Finja hat mir gesagt, zuerst einmal muss ich sein Vertrauen gewinnen. „Hallo du“, flüstere ich und er schaut mich weiterhin an. „Du kannst ihn schon streicheln, soo ängstlich ist er auch wieder nicht“, meint Zora. Zuerst lasse ich ihn also an meiner Hand schnüffeln, ehe ich im den Hals kraule. Augenblicklich entspannt er sich und geniesst die Streicheleinheiten. „Das ist ja mal n toller Hengst!“, sagt Cascar begeistert zu mir. „Ja, er ist wundervoll“ Nun bringen wir ihn auch zu seiner Box und ich verabschiede mich von ihm. Dann gehen wir wieder zurück zu Zora und verabschieden uns auch von ihr. „Du, danke vielmal Zora“, lächle ich sie an, dann fährt sie auch schon los. „So, der Vormittag wäre mal überstanden“, meint Cascar grinsend und ich erwidere: „ Wir haben ihn fantastisch überstanden“
    • medy
      Ein weiterer Schritt nach vorn
      © medy I 3596 Zeichen
      Es beginnt schon zu dämmern und der Tag neigt sich zu Ende, als ich nochmals bei meinen Kleinen vorbeischaue. In dieser Woche haben wir wieder Neuzugang gekriegt, drei wundervolle Shettys, gekörte. Also wirklich ein grosser Schritt weiter, ich hab mich echt riesig gefreut, als Eddi bei uns angerufen hat und mich gefragt hat, ob ich denn die Süssen bei mir aufnehmen will. Natürlich hab ich sofort zugesagt und so sind sie vor fünf Tagen hier eingetrudelt. Noch haben wir die drei nicht ganz zu der grossen Herde gelassen, sondern einfach nur ein Bruchteil und unter Aufsicht, wir wollen ja schliesslich nicht, dass sie sich verletzten. Window versteht sich wunderbar mit den anderen Hengsten und auch Mondscheinsonate und Werina haben nur ein wenig gequietscht, als wir sie mit den anderen Stuten zusammen liessen. Soweit also alles gut. Wir selber haben uns in Tschechien mehr oder weniger eingelebt, jedoch sind wir alle noch ziemlich mitgenommen und müde. Ich hole mir einen Schemel und lasse mich darauf nieder, währendem ich meinen Lieblingen zuschaue, wie sie ihr Heu vertilgen. Schmunzelnd erinnere ich mich, als ich Pancake anschaue, wie er sich gestern so gefreut hat. Ich haben ihn auf einen Ausritt mitgenommen, als Handpferd, neben auf Punisher. Trotz des gewaltigen Grössenunterschieds war er so schnell wie das Kaltblut, wenn doch nicht schneller. Und er ermüdete auch nicht, als wir ihn Galopp übergingen. Er ist halt einfach eine richtige Sportskanone. Gähnend stehe ich dann wieder auf, streiche mir meine Haare hinters Ohr und gehe noch hie und da einige Köpfchen kraulen, dann verlasse ich die Shetlandponies. „So, dann geht’s noch zu meinen Grossen“, murmle ich vor mich hin und mache einen kurzen Abstecher zu den grossen, aber sanftmütigen Riesen. Mrs. Flauschig hat sich gut gemacht bei uns, an der Longe hat sie neulich auch ganz viel Freude gehabt, sowie Yolo. Sile prustet mich an, als ich bei ihm zu stehen komme. „Hallo mein Hübscher“, begrüsse ich ihn leise, ehe ich dann zu den anderen weitergehe. Wieder schaue ich den Grossen zu und kraule sie, geniesse einfach ihre Gegenwart. Und nochmals muss ich gähnen. „Ich bin echt müde, was“, meine ich lächelnd zu Muffin, welche mir gegenüber steht. Als ich wieder nach draussen gehe, kommt mir gerade Vina entgegen. „Heii“, begrüsst sie mich, „ich hab gerade Felix einen Besuch abgestattet. Milka übrigens ist ziemlich müde noch von vorgestern, ich glaube, das hat ihr echt gutgetan“ Grinsend nicke ich, mit Milka habe ich im Springen trainiert und dies war ziemlich anstrengend. „Ich muss glaub noch bei Enpri und den anderen vorbeischauen, nicht dass er wieder etwas kaputt gemacht hat“, meine ich lachend zu Vina und wir verabschieden uns kurz. Im Privattrakt angekommen, strecken sich sofort zwei Köpfe über die Boxentüren. Paradolia und Melo, die beiden Unzertrennlichen. „Na hallo“, grinse ich sie an und gebe ihnen ein Pferdeleckerchen. Enpri nebenan dreht mir demonstrativ den Arsch zu und legt die Ohren an. „Ich dich auch, Enpri“, lache ich leise, um ihn nicht zu provozieren. Wieder einmal nehme ich mir fest vor, dass wenn ich dann irgendeinmal bei ihm vorbeischaue, er sich nicht wegdreht, sondern mich begrüsst. Dass er dann wieder Vertrauen zu den Menschen hat. Aber bis dort ist es noch ein langer, ein sehr langer Weg. „Aber nicht unmöglich, oder was meinst du Enpri?“, frage ich den Hengst vorsichtig. Noch eine Weile stehe ich einfach da, ehe ich mich dann abwende und mich von den Pferden verabschiede. Draussen ist es nun schliesslich ganz dunkel und so mache ich mich schnell auf den Weg ins Haus.
    • Jackie
      Dein Pferd wurde am 23.03.15 in den Himmel verschoben
      Grund:
      6 Monate sind vergangen
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    medy
    Datum:
    3 Mai 2014
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