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Floooh

Woezel ♂ [Shetlandpony]

Woezel ♂ [Shetlandpony]
Floooh, 30 Aug. 2014
    • Wolfszeit
      Sammelbericht
      Heut war es kalt als ich das Haus verließ weshalb ich mir eine Mütze angezogen hatte. Ich stieg ins Auto und fuhr zu Floooh da ich ihr versprochen hatte heute zu Helfen. "Morgen" begrüßte sie mich schon als ich austieg. "Morgen was soll ich tun?" fragte ich sie. "Kannst du dich um die Pferde kümmern ich muss noch etwas organisiren ". "Klar mach ich, meinst du nicht das du dir mal einen Stallburschen anschaffen solltes?" sagte ich noch bevor ich im Stall verschwand. DéjàVu schnaubte mir auch schon entgegen. Ich bergüßste sie kurz und ging dann in die Futter kammer wo ich das Futter von DéjàVu und Blondi holte. Kaum stand ich mit DéjáVus Futter in der Box stecke auch schon eine Schnute im Eimer.Ich machte trozdem weiter und schüttete das Futter in den Trog. Die Stute grumelte zufrieden. Nun bekam auch Blondie ihr Futter und sie mampfte auch zufrieden ihr Futter. Ich gab allen nacheinander ihr Futter bis alle Gefüttert waren. Anschleißen bekamen auch noch Adina, Royal Daydream, Santino, Gregor, Fürstentraum,Fenris, Floriano, Cesar und Woezel ihr Futter. Ich deckt Woezel, Cesar und Floriano ein und brachte sie auf die Weide. Dann deckte ich auch die anderen Stuten ein und brachte sie bis auf Adina und Daydream auf die Weide. Ich begann Daydream zu putzen und und legte ihr das Longierzeug an. Ich führte sie auf den Platz wo ich sie longierte. Anschleißend machte ich sie Weidefertig und brachte sie zu den anderen Stuten auf die Weide. Ich puzte auch Adina und ritt sie auf dem Platz. Als ich fertig war machte ich auch sie Weidefertig und brachte sie auf die Weide. Fürstentraum und Fenris brache ich ebenfalls auf die Weide. Santiano putzte ich und sattelte ihn. Mit ihm ritt ich in der Halle da es begonnen hatte zu regnen. Als ich fertig war ritt ich ihn trocken und führte ihn zurück. Auch ihn machte ich Weidefertig und brachte ihn dann zu seinen Kumpanen auf die Weide. Als letztes war Gregor dran mir ihm machte ich etwas Bodenarbeit. Auch er kam danach auf die Weide. Nun begann ich die Boxen auszumisten als ich fertig war holte ch die Pferde und Ponys rein da esw mitlerweile schüttete. Zufriden grumelten alle Pferde als sie wieder im Stall standen. Ich verabschiedete mich von Floooh und fuhr nach Hause.


      © Wolfszeit/2252 Zeichen
    • Floooh
      Viele Neuankömmlinge und das kränkelnde Pony

      „PIEP PIEP … PIEP PIEP… PIEP PIEP“ Das nervtötende Klingeln meines Weckers riss mich aus den schönsten Träumen. 9 Uhr zeigte der blau aufleuchtende Bildschirm. Müde rollte ich mich aus meinem Bett und sprang unter die Dusche und schlüpfte kurze Zeit später in meine Stallkleidung. Die Pferde hatten sichtlich Hunger als ich das große Scheunentor öffnete. Aus allen Ecken stieß mir ein Wiehern entgegen. Da die Frühstückseimer jeden Abend fertig gemacht wurden, ging die Fütterung recht flott. Auch das Heu musste nur noch in die jeweilige Box geschoben worden. Während die Stuten anfingen ihr Heu und Müsli zu fressen, begab ich mich zur nächsten Stallung. Die der Hengste. Auch sie freuten sich tierisch auf ihr Frühstück.
      Einige Zeit später war es dann Zeit für etwas Bewegung. Die Stallhelfer und ich brachten nach und nach die Pferde auf die weitläufigen Wiesen hinter dem Gestüt und begannen schließlich mit dem Misten der Box. Bei so vielen Pferden war es wirklich eine zeitaufwändige Arbeit, weshalb ich seit längerem auch darüber nachdachte einige Umbauten vorzunehmen. Ein Offenstall wäre zum Beispiel eine angenehme Möglichkeit für Pferd und Reiter. So hatte ich das bereits oft erlebt.
      Nach zwei Stunden schauten die Stallungen wieder ganz anders aus. Alle Boxen waren frisch gemistet und in den Trögen lag bereits das Abendessen, abgedeckt mit dafür vorgesehenen Deckeln. Nun war es aber für einige der Pferde an der Zeit dass sie mal richtig bewegt wurden. Zumal wir die letzten Tage wieder Neuankömmlinge bekommen hatten. Dynjandi, ein bezaubernder Isländerhengst, der es mir einfach angetan hatte, sowieso Yoshi, Kiona und Märchenerzählerin, drei wunderschöne Classicponys. Und das momentan größte Glück auf dem Hof war unser erster Classic Nachwuchs. Elmo. Meine Stute DéjàVu hatte bereits mehrere Fohlen bekommen und war eine hervorragende Mutter, aber bei diesem Fohlen hatte sie sich in jeglicher Hinsicht selbst übertroffen. Wie auch Elmos Vater hatte er eine wunderschöne Scheckung und zeigte bereits jetzt einen tollen Charakter. Da die Neuankömmlinge erst einmal Bekanntschaft machen durften mit dem Rest der Herde, waren sie heute von der Arbeit ausgeschlossen, ebenso Déjà die ihren „Mutterschaftsurlaub“ verdient hatte. Auf dem Weg zur Koppel, schnappte ich mir zwei Stricke und pfiff einmal in die Finger. Blondie, mein erstes und damit auch deutlich das älteste Pferd auf dem Gestüt kam langsam angetrottet, auf der Nebenweide ebenfalls Woezel, allerdings in einem stürmischen Galopp. Die zwei waren ein Herz und eine Seele, zumindest von Woezels Seite betrachtet. Er klebte wirklich an meiner alten Haflingerstute, sodass ein Strick bei ihm eigentlich unnötig war. Schnell öffnete ich das Gatter und führte Blondie heraus, dann holte ich Woezel und ließ ihn hinterher traben. Da Blondie aufgrund ihres Alters und ihrer Verletzung in Rente war, nahm ich sie nur noch mit auf gemütliche Spaziergänge. Und auch Woezel liebte es. Schnell putzte ich über das Fell der beiden und lief anschließend mit ihnen los. Beinahe zeitgleich bemerkte ich, dass auch die Reitbeteiligungen von Cesar und Floriano sich gerade auf den Weg machten in den Wald um dort einen langen Spaziergang zu machen. Es waren zwei 14 jährige Mädchen, die aber meiner Meinung nach super mit unseren zwei Hengsten zu Recht kamen. Der Spaziergang verlief recht gut. Woezel war wie immer etwas frech und musste mehrmals von seinem etwas hohen Ross geworfen werden, aber Blondie blieb die Ruhe selbst. Als wir wieder auf dem Hof ankamen, herrschte ein riesen Trubel. Viele Stallhelfer tummelten sich in den Scheunen, ebenso die Reitbeteiligungen die ich engagiert hatte. Es kam selten vor dass sich alle am selben Tag vorfanden.
      Ich kratzte kurz die Hufen der Beide aus und brachte sie zurück auf die Weide, doch für mich ging es gleich weiter. Mit dem Strick von Blondie lief ich erneut auf die Hengstweide und rief meinen Reitpony Hengst Santino. Jedoch ohne Erfolg. Zwar schaute der Falbhengst einmal auf, konzentrierte sich schließlich aber wieder auf sein saftiges Gras. Stöhnend stapfte ich durch das Gras und kraulte ab und an eins der anderen Ponys als sie sich mir in den Weg stellte. Vor Allem Gregor schien heute besonders anhänglich und kuschelbedürftig. Vielleicht lag es daran dass er die letzte Zeit leider viel zu wenig Aufmerksamkeit von mir bekommen hatte. Die Turniersaison war erst einmal stillgelegt für ihn, weshalb er zurzeit als reines Dressur/Freizeitpferd gehalten wurde und regelmäßig Bewegung von einer der Reitbeteiligung bekam. Als ich Santino nun endlich erreicht hatte, hakte ich den Strick in sein Halfter und führte ihn von der Weide zum anliegenden Putzplatz. Ich hatte das Glück dass er heute eine Decke trug, denn die sah aus wie Sau… Als ich diese von seinem Rücken entfernte viel mir wirklich ein Stein vom Herzen. Er war komplett sauber. Ich griff schnell nach einer weichen Bürste und ging einmal über seinen Körper, damit der daraufliegende Staub etwas wegging, anschließend nahm ich eine Würzelbürste und schrubbte seine Beine sauber. So schnell ging es bei Santino schon lange nicht mehr. Als nächstes holte ich sein Sattelzeug und legte es ihm an, jedoch ohne Zügel und mit hochgestellten Steigbügeln. Er sollte heute nur etwas longiert werden, da er bis vor kurzem noch etwas kränkelte und der Neueinstieg nicht übereilt werden sollte. Als ich die große Halle mit Santino betrat, kam auch eine der Stallhilfen mit His Lady Lou hinein. Sie grüßte kurz und ließ mir den Vortritt. Ich platzierte mich auf den hinteren Zirkel, sodass sie genug Platz im Rest der Halle hatte. Ich war wirklich froh meinen Stallhilfen zu haben, da sie zusätzlich zur Pferdepflege auch Turniere gingen und für die Weiterbildung der Ponys sorgten. Während Lady am langen Zügel im Schritt warm geritten wurde, tat ich dasselbe mit Santino an der Longe. Nach einigen Minuten hob ich die Hand ein wenig und trieb den Hengst mit einem lauten „Teeeeerab“ , kurz darauf fiel er auch schon in einen lockeren Trab und folgte dem bereits abgezeichneten Hufschlag. Man merkte jedoch anhand seiner Atmung und das leichte abhusten, dass er noch nicht ganz gesund war, jedoch hatte der Tierarzt empfohlen ihn dennoch im Schritt und Trab an der Longe zu bewegen. Im Trab ließ ich ihn einige Runden, bevor ich Santino zurück in den Schritt durchparierte. Ich war mir nicht ganz sicher ob es tatsächlich noch von der Erkältung kam, oder er sich nur verschluckt hatte, denn auch das kam bei ihm häufig vor. Erneut trieb ich ihn etwas. Nach 3 Runden im zügigen Trab, hustete er allerdings wieder mehrfach, weshalb ich auf der sicheren Seite sein wollte und das ganze doch abbrach. Am besten ließ ich nochmals den Tierarzt darauf schauen, da es nun schon länger so war. Ich ließ ihn zum Ende noch im Schritt laufen, bis er nicht mehr so stark am pumpen war und holte ihn schließlich zu mir in die Mitte. „Das wars auch schon…“ sagte ich leise und streichelte kurz den goldfarbenen Hals, ehe ich alles zusammenpackte und mit einem lauten „Tür frei bitte“ die Halle verließ. Zurück am Putzplatz, sattelte und trenste ich Santino wieder ab und kratzte nochmals seine Hufen aus. Anschließend durfte auch er wieder auf die Weide, denn auf mich warteten noch unsere Kleinen, beziehungsweise Jungen auf mich. Jedoch neigte auch der Tag sich langsam dem Ende zu, weshalb ich meine beiden Jünglinge Royal’s Daydream und Little Lioness nur etwas in der Halle laufen lassen wollte. Die Beiden liebten das, vor Allem wenn der große Jollyball dazu kam. Gesagt getan, holte ich die Beiden von ihrem Paddock und führte sie gleichzeitig zur Halle. Jedoch war diese weiterhin von Lady besetzt, was ich total vergessen hatte. Mit einem zweiten Versuch, wich ich schließlich auf den Reitplatz aus, der gerade leer geworden war. Little Lioness war gerade eben erst wieder bei uns angekommen, weil ihr ehemaliger Besitzer, doch nicht mehr die Zeit aufbringen konnte wie es wohl geplant war. Aber umso besser für mein kleines Waisenfohlen Royal. Auf dem Platz blühten die beiden unterschiedlich gleichen Fohlen völlig auf und preschten wie wild von rechts nach links und wieder zurück. Eine ganze Stunde beobachtete ich das Spektakel zwischen den Beiden. Und als zur „Halbzeit“ auch noch der geliebte Ball dazu kam, konnte die beiden nichts mehr aushalten. Es war einfach zu niedlich den beiden Fohlen zuzusehen. Besonders die sonst so schüchterne Hannoveranerstute kam völlig aus sich heraus. Als sie beiden nach langer Zeit zum Ende kam, wurden bereits einige der Pferde von der Weide geholt, also tat ich es ihnen gleich. Und ein Blick auf die Uhr bestätigte dies nochmal. Es war langsam Zeit fürs Abendessen. Also fing ich die Wildfänge wieder ein und brachte sie gleich in die Box und half den anderen schließlich beim Reinbringen der Pferde. Zu guter Letzt bereitete ich dann das Futter für den nächsten Tag vor und schüttete das Abendessen in den jeweiligen Trog. Für den nächsten Tag hatte ich mir auch schon etwas überlegt für die Neuankömmlinge.
    • Vhioti
      ITS Canterbury Abschrecktraining Premium

      Woezels Abschrecktraining Premium
      Woezel ist ein kleines, mausgraues Shetty, dass nun meine Aufmerksamkeit brauchte. Der Kleine hatte einen Unfall, wodurch er nun schreckhaft auf Traktoren reagierte. Da allerdings das gesamte Paket abgefragt werden sollte, würde ich den ganzen Tag und die nächsten wahrscheinlich auch, auf dem Hof von Floooh verbringen. Der dickköpfige Hengst machte einen guten Eindruck auf mich, als er aus dem Stall geführt wurde. Sofort machte er sich über meine luftige Weste her, in der natürlich Karotten drin waren. Mit einem Handschütteln begrüßte ich Woezels Besitzerin und lud sie in das Reiterstübchen oberhalb der Reithalle ein, während der 'Patient' unten in der Halle tollte. "Das große Problem sind Traktoren. Meiner Meinung nach scheint er keine großen Schwierigkeiten mit anderen Menschen und Tieren zu haben. Pferdehänger haben wohl auch nichts bedrohliches für Woezel. Straßentraining ist ein Muss. Es kann auch sein, dass er nur ganz normale Autos auf der Straße als Bedrohung ansieht. Ansonsten würde ich alles mit ihm ausprobieren. Mit Traktoren fangen wir ganz langsam an." Floooh nickte und warf zeitgleich mit mir einen Blick in die Halle. Woezel suhlte sich gerade quietschvergnügt im Boden. "Dann fangen wir mit dem Training an."​
      Woezel stand angebunden auf dem Hofplatz, die Sonne schien und das Shetty genoss es, von mir gebürstet zu werden; sehr zu meinem Missgefallen musste ich husten. Die dünne Dreckschicht auf meiner Kleidung war kein Problem. Einzig der Husten bereitete mir Sorgen. Gelegentlich fuhr ein Auto auf den direkt nebenan liegenden Parkplatz oder hupte kurz als Begrüßung. Woezel stellte die Ohren auf, beobachtete die Umgebung und konzentrierte sich dann wieder auf seine Massage. Sorgsam kämmte ich seinen Behang und flocht ihn spaßeshalber, ehe ich die Hufe auskratzte und ihn losband. Der Hengst trippelte neben mir her auf den Parkplatz zu, sein Maul stets in der Nähe meiner Westentasche. Der Parkplatz war recht leer, abgesehen von einigen Personen, die uns entgegen kamen. Einige nickten, andere begrüßten Woezel und streichelten ihn. Mein alter Jeep Cherokee stand etwas abseits und wirkte etwas ruppig im Vergleich zu den anderen Wagen. Woezel blieb neben mir stehen, wieherte keck und lief mir dann hinterher, als ich mit ihm das Auto umrundete. Als ich dann den Motor anstellte und dazu noch leise 50er-Musik ertönte, stellte sich das Pony quer. Nervös warf er den Kopf hoch und legte die Ohren an. Sofort trat ich zurück, legte meine Hand zwischen seine Ohren und kraulte ihn. Kurz darauf schien er verstanden zu haben, dass das Auto zwar Geräusche machte und leicht vibrierte, aber ansonsten ungefährlich war. Zur Vorsicht umrundeten wir den Wagen zweimal (mit lauterer Musik), dann war Schluss mit der Trockenphase. Als Belohnung bekam er zwei Möhrenstücke und noch einen Klopfer auf den Hals.​
      Phase Zwei trat eine halbe Stunde später in Kraft. Vorher ließ ich ihn durch Flattertore und über Plastikplanen laufen. Die Plastikplanen waren wohl sehr interessant, denn der Wind, der sie von Boden leicht abheben ließ, machte die Plane wellig und wie toll stupste er diese Wellen mit den Hufen an und wieherte. Jetzt standen wir beide an der Ausfahrt des Hofes, mit Warnjacken beziehungsweise einer Warndecke für das kleine Pony. Floooh wollte mit einigem Abstand hinter uns herlaufen, falls etwas passieren sollte. Die Straße vom Hof aus führte an zwei weiteren Ställen und einem Bauernhof direkt zum Zubringer der Autobahn; bis dahin wären es aber etwa sieben Kilometer, die ganze Strecke wollten wir nicht laufen. Da um diese Zeit einiges los war auf den Straßen, fuhren Tierärzte und Hufschmiede an uns vorbei, sodass wir auf dem Streifen neben der Straße laufen mussten. Glücklicherweise wussten diese, nicht zu hupen oder zu schnell an uns vorbei zu fahren. Nach einigen Minuten fuhr eine A-Klasse rasch an uns vorbei, doch Woezel beachtete das Auto nicht; nur seine Ohren zuckten unruhig zur Seite. Ich kniete mich neben ihn und streichelte seinen Rücken, und lobte ihn dafür, ruhig zu bleiben. Dann liefen wir über einen kleinen Feldweg auf einen der Ställe zu. Die Umgebung wurde reger und uns kamen Spaziergänger und Reiter entgegen. Verspielt zog der Hengst am Strick, bis ich neben ihm herjoggte. Als dann ein Traktor auf dem Feld etwa zwanzig Meter von uns entfernt rumröhrte, blieb das Shetlandpony stocksteif stehen. Er wieherte laut auf und trat unruhig auf der Stelle umher. "Hey, ist ja gut!" Schnell drehten wir uns um, bis wir endlich nach sechs oder sieben Minuten Flooohs Hof erreichten. "Ich würde sagen, heute zeigen wir ihm einen ausgestellten Traktor. Innerhalb der nächsten zwei, drei Tage bauen wir das aus.", sagte ich zu ihr, als sie ihr Pony in Gewahrsam nahm und dann nickte.​
      Zwei Tage später
      Jeden Tag verbrachte ich auf Flooohs Hof mit Woezel. Der kleine Racker hat es mir angetan und ich hoffte, ihn schnell zu trainieren, obwohl ich mich in den Hengst ein wenig verguckt hatte. In den letzten Trainingseinheiten entstand ein Wechsel zwischen dem 'bösen Traktor' und den Plastikplanen, dem Flattertor und Stofffußballbällen. Durch seinen Unfall hatte der Shetlandhengst physisch und mental leiden müssen, doch seine Psyche war immer noch angekratzt, obwohl wir Fortschritte machten. Gestern schnupperte er an den riesigen Reifen eines alten Modells und er hatte auch kein Problem damit, um das Ding zu traben und Körperkontakt mit ihm zu haben. Den Motor hatten wir angestellt, doch sein Fell sträubte sich immer noch.​
      Genau in diesem Moment ließ ich den Hengst am langen Strick Minizirkel traben, um seine Muskulatur aufzuwärmen. Dank des angenehmen Wetters war dies draußen möglich, direkt auf dem Parkplatz. Autos parkten auf anderen Plätzen, weil wir selber zwei für uns genommen hatten, direkt in der Nähe des Traktors. Plötzlich blieb der Schimmel stehen und weigerte sich, weiterzulaufen. Erst, als er auf mich zutrippelte und dann keck eine Möhre stibitzte, musste ich laut auflachen. Der Frechdachs wollte mir seit Tagen was klauen, doch ich konnte ihn immer davon abhalten. Ich hakte den Strick auf der anderen Seite des Halfters ein und machte dann auf der rechten Hand weiter. Ohne zu scheuen bugsierte ich uns nun mit gebührendem Abstand an den Autos Richtung Traktor hin, sodass er wenige Meter vor dem Ungetüm noch einige Zirkel lief, ehe er seine komplette Aufmerksamkeit auf das Ding richtete. "Du kennst den Ablauf, Woezel. Umkreisen ohne Motor, umkreisen mit Motor. Und dann ein Spaziergang Richtung Bauernhof, ja?"​
      Ohne viele Schwierigkeiten folgte der Hengst meinen Anweisungen und erhielt, nachdem er mit wachsamen Augen den laufenden Traktor begutachtete, als würde es ihn anspringen, eine Möhre. Nach zwei weiteren Runden stellte Floooh den Motor aus und rief dann einen Mann herbei, der sich in den Traktor setzte und wegfuhr. Woezel wirkte immer noch vorsichtig, doch als das Geräusch verklungen war, lief er gelassen neben mir her auf die Straße. Durch das Training der vergangenen Tage machte er keine Anstalten mehr, wenn Autos mehr oder weniger gelassen an uns vorbeifuhren. Als dann vor uns der Traktor erschien und ich Muskelkontraktionen spürte – meine Hand lag auf seinem Hals – blieb ich fürsorglich an seiner Seite und gab ihm ein Stück Möhre, bevor der Traktor langsam an uns vorbeituckerte, wobei der Motor laut spuckte und keuchte. Als das Gefährt hinter uns war, sprang der kleine Hengst etwas gehetzt zur Seite und wieherte auf, doch die Gefahr war vorüber. Lobend wuschelte ich durch seine Mähne und wir machten uns auf den Weg zu Floooh.​
      Bei Woezels Besitzerin angekommen, lobte ich ausführlich sein Verhalten. "Das heißt aber nicht, dass ihr übermütig werden sollt. Geht es immer noch langsam an. Achte auf seine Körperhaltung und seine Ohren, bleib bei ihm, wenn es zu viel wird. Und wenn ihr nochmal Hilfe braucht – ruft mich an!"​
      Woetzel hat erfolgreich am Abschrecktraining Premium der ITS Canterbury Trainerin Catalina teilgenommen.
    • Vhioti
      Einer Freundin unter die Arme greifen

      Verzweifelt erklärte ich dem walisischen Taxifahrer mein Ziel, während ich mit der einen Hand meine Tasche auf den Rücksitz bugsierte und mit der anderen mich an der Tür festhielt, um auf dem Nebensitz Platz zu nehmen. "Danke danke danke danke! Catalina, du weißt gar nicht, wie froh ich bin, dass du mir hilfst!", dankte mir Miri nun zum dritten Mal. Die war nämlich heute bei ihrer Familie in Deutschland, und ich sollte mich um ihr Gestüt Porth Tyn kümmern. Genauer gesagt um die 16 Pferde. Das Taxi brauste von Cardiff in Richtung Sennybridge. Die Ortschaft war für die schönen Wiesen und Höfe bekannt, und die Fahrt würde zwei Stunden dauern.

      Dort angekommen, erwartete mich ein großzügiges Grundstück mit Ställen für die Pferde und Shettys. Mit denen wollte ich auch anfangen. Besonders um das Streuselpony, also Woezel, sollte ich mich gut kümmern. Der Frechdachs brauchte Aufmerksamkeit. Die drei Shettys wieherten, als sie mich sahen. Der Braunschecke stampfte einmal mit seinem kleinen Huf auf, Woezel und das andere Kleinpony bollerten mit ihren Vorderhufen gegen die Box. Direkt vor Woezel blieb ich stehen. Ich hockte mich hin, kraulte sein Maul und zog die Hand weg, als er spielerisch in meinen Finger biss. Warnend schaute ich ihn an, dann schnappte ich ihn mir und band ihn direkt vor der kleinen Halle im Stall an. Laut Miri war die passend auf die Kleinponys zugeschnitten, sodass ich Woezel und Cesar dort bewegen konnte. Obwohl die beiden Chaoten waren, konnte ich so einen kleinen Teil der Arbeit erledigen. Woezel hüpfte zur Seite, als ich ihn putzte; die ungewohnte Größe war ein Manko, von dem ich wohl morgen Rückenschmerzen kriegen würde. Zum Glück gab es dafür eine Doppellonge, die ich am Kappzaum befestigen konnte. Es war merkwürdig, die beiden Zappelphilippe an der Longe laufen zu lassen. Woezel, dem ich mehr zutraute, durfte außen laufen. Der Graufalbe kam erst später hinzu, damit ich erst einmal Woezel im Griff hatte. Cesar zuppelte an Der Longe und knabberte an ihr, daher spannte ich die an und ließ die Peitsche durch die Luft knallen. Dabei traf das Ende den bereits brav laufenden Streusel. Ein helles Wiehern folgte; danach sprang er hoppelnd in den Galopp; Cesar legte die Ohren an und startete auch durch. Es brauchte etwa eine Minute, bis ich sie wieder im Trab hatte. Woezel schien sich am Bewegungsdrang zu erfreuen. Der Falbe hingegen wollte gerne stehen bleiben, aber das ging ja nicht, da der Frechdachs ihn ja 'mitzog'. Wir wechselten die Hand. Danach durften die beiden auf ihre eigene Weide und ich machte weiter mit Floriano. Der Braunschecke war schon arg verdreckt. Lag wohl an den Boxen. Die sollte ich wohl auch ausmisten. Auch mit ihm arbeitete ich an der Longe. Das klappte aber besser, da er ruhiger und gelassener war als seine Kollegen. Die Ohren aufmerksam aufgerichtet stoppelte er durch den Belag. Insgeheim wollte ich auch ein Pünselchen haben, andererseits wusste ich nicht, wie er/sie sich mit den anderen Pferden und umgekehrt verhalten würde. Gedankenversunken bemerkte ich erst jetzt, wie das Ponychen an meiner Hose knabberte. Dabei reichte das nur, um an meiner Kniefalte zu mümmeln. "Möhrchen gibts gleich, Flo. Erst noch weiter laufen.", damit schickte ich ihn wieder auf den Hufschlag. Geduldig trabte und galoppierte er. Auch die Stangen, die ich ihm hinlegte, schien er mit Spaß zu nehmen.

      Insgesamt eine Stunde hatte ich bei den Shettys verbracht, danach putzte ich die Boxen und ging weiter zu den Fohlen. Von der Weide aus gab ich den Puschelponys noch ihre Belohnung, und dann im Fohlentrakt des Stalls suchte ich nach Little Lioness. Die Haflingerstute – naja, eher -stütchen, stand neben Warmblutfohlen und einer ausgewachsenen Hafistute. Die kecke Jungstute schnupperte erst an meiner Hand, dann ließ sie sich aufhalftern. Ich band sie vor ihrer Box an und nahm die rotbraune Royal's Daydream – die war alles andere als überzeugt, mir an den Anbindepfosten zu folgen. Mit einem Kräuterleckerchen lockte ich sie neben das Hafistütchen. Die beiden kommunizierten miteinander, während ich sie in Ruhe putzte und dann einen Blick in die Boxen warf. Kurzerhand waren diese sauber genug. Im Round Pen befand sich ein Gymnastikball. Sobald die Fohlen von ihren Stricken befreit wurden, stoben sie auf den aquamarinfarbenen Ball zu und spielten. Ich stand im Tor, und schrieb gerade mit Mimi. Die war jetzt bei ihren Eltern angekommen und aß gleich mit ihnen Mittag.

      Die Jungstuten durften noch etwas herumtollen, dann durften sie auf die Weide und es ging mit Blondie weiter. Die Haflingerstute mümmelte an ihrem Trog herum, und, als kenne sie mich bereits, stubste sie mich mehrfach an. Ich ignorierte ihr schrilles Wiehern, als ich sie energisch aus der Box führte. Die anderen Ponys scheuchte ich kurzerhand über den eingestampften Weg auf die Weide, dann machte ich mit Blondie weiter. Ihre Ohren flach angelegt, flemmte sie, als ich ihr Oberfell auskämmte und dann in der Sattelkammer ein Reitpad und eine Trense holte. Eine gute Wahl, denn beim Trensen riss sie den Kopf hoch, beim Auflegen des Pads schnaubte sie. Beruhigend klopfte ich ihren Hals, als ich den Pad hinter den Widerrist schob und sie dann nach draußen führte. Via Holzbank saß ich auf. Südlich von hier gab es ein Mohnfeld, auf dem ich gerne mit ihr etwas reiten wollte. Automatisch nahm ich die Zügel etwas mehr auf, als sie sich etwas einrollte, und dann schräg auf das Tor zu lief. Miri rief wieder an. Mein Headset piepste kurz, dann ging ich ran. "Na, wie läufts?" "Gut. Die Pünselchen haben gut mitgemacht, die Stutfohlen haben ihren Spaß und Blondie zickt herum." "Blondie ist schon etwas älter, da darf sie das.", erwiderte Miri und seufzte kurz. "Wie lange wirst du heute noch brauchen? Denk dran, ich bin gegen zehn wieder da." "Bis acht bin ich fertig.", damit klickte es, und ich konzentrierte mich auf die Hafistute. Auf dem Feld blickte sie neugierig die roten Blumen an. Sie schnappte auch nach einer, als wir antrabten und dabei möglichst weg von ihnen blieben. Sie hopste etwas unbeholfen und fand den Takt nicht richtig, aber als sie durchparierte ging sie flotter.
      Kiona, eine gescheckte Ponystute, war als nächste dran. Die zutrauliche und sanftmütige Stute wollte erst nicht vom Grün herunter; immerzu schnubbelte sie an meiner Hand und meinem Bauch und rieb sich an mir. Sie brummelte kehlig, als ich ihr hinter den Ohren kraulte und änderte meinen Plan um. Erst wollte ich mit ihr reiten, aber dann dachte ich mir, dass Bodenarbeit besser wäre und ich sie somit etwas an die Arbeit mit Kindern näher bringen konnte. Aber nicht mit ihr! Sie lehnte sich gegen mich und ließ sich dann hinfallen. Ich lag also etwas unter ihr und ihrer Schulter, während sie Grashalme herausrupfte und ich sie streichelte. Ich hatte die Kleine sofort liebgewonnen. Etwa drei oder vier Minuten später scheuchte ich sie vor den Round Pen. Ich kratzte ihr nur die Hufe aus, zog die Halme aus ihrem Fell und legte dann eine Plastikplane auf den Belag. Die beschwerte ich mit zwei Cavaletti und nahm dann das Classic Pony. Mit ihr an der Longe stellte ich mich in den Mittelpunkt und ließ sie außen herum an der Plane laufen. Ihr Blick wanderte immer wieder zu dem raschelnden Blau, und dann blieb sie stehen und patschte mit ihren Vorderhufen abwechselnd auf den Kunststoff. "Komm, weiter.", ich tickte sie mit dem Motivationsstöckchen an. Im Trab zog ich die Longe immer weiter ein, bis sie dann über die Stangen und das knisternde Plastik ging. Ohren nach vorne, normalisierte sich ihre Haltung, und wollte schon angaloppieren. Leider musste ich sie dann durchparieren lassen; nicht, dass sie sich verletzte. Ich gab ihr mehr Lauffreiheit, und dann durfte sie galoppieren. Das Bewegen machte mir viel Spaß, aber es gab ja noch andere Pferde. Zum Beispiel Märchenerzählerin und Lady Lou. Mit den beiden Ponys wollte ich das selbe Training durchziehen. Lady Lou zickte schon beim Hufkratzen und Kämmen des Behangs. "Wags nicht, mich zu beißen!", drohend schnibbte ich ihr vors Maul und longierte auch sie. Aber ohne Plastikplane, nur mit Cavaletti. Lustlos bommerte sie beim Schritt und Trab gegen das Holz, einmal seufzend ließ ich die Peitsche durch die Luft knallen. Schnaubend trabte sie etwas zackiger und hob die Beine ordentlich. "Na also, geht doch!" Erst, als sie galoppierte, merkte ich, wie sie die rechte Hinterhand nach innen zog beim Laufen. Ich stoppte sie, legte die Longe um meine Schultern und schaute mir ihr Bein an. Zusammenzuckend hob sie es an, als ich mir den Huf und das Fesselgelenk besah. Wärmer als sonst. Mit einem mulmigen Gefühl strich ich ihr Sprunggelenk und Schienbein entlang. Die Muskeln verkrampften sich kurz. Oho. Also führte ich die Stute zurück in den Stall. Im Medizinschränkchen fand ich eine Kühlsalbe, die ich ihr aufschmierte. Dann klopfte ich ihr auf den Hals und schrieb Miri, was los war. Märchenerzählerin blieb ruhig, als ich sie holte und abduschte. Mein Magen knurrte; Hunger! Da die verdreckte – mittlerweile saubere und klatschnasse Stute jetzt unter dem Solarium stand und eine Viertelstunde bruzzelte, machte ich mir zwei Brötchen mit Käse und Marmelade. Binnen sechs Minuten war ich fertig und schnappte mir einen Apfel. Märchenerzählerin war schon fertig, trotzdem putzte ich einmal darüber, und verfuhr mit ihr genauso wie mit Kiona. Die Hübsche kannte die Plastikplane aber schon zur Genüge, daher machte ich nach zehn Minuten im Trab und anschließend im Galopp mit ihr Schluss und schickte auch sie wieder auf die Weide.
      Der Apfelschimmel mit dem langen Behang graste friedlich neben Blondie und Lioness. Ich brauchte ihren Namen nur einmal rufen, dann schaute sie mich an. Ihr Pony hing ihr in den Augen. DéjàVu blickte einmal zur Seite und kratzte sich am Fesselgelenk. Binnen zehn Minuten war die Stute fertig für einen Ausritt. Der Wald schien optimal zu sein. Die Sonne lugte zwischen den Wolken hervor, doch bevor ich mit ihr losritt legte ich noch Gamaschen an. Die etwas tollpatschige Schimmelstute sollte sich nicht wehtun. Im Trab gingen wir auf einen der Feldwege, der durch Felder und auch durch den erwünschten Wald führte. DéjàVu schnupperte interessiert an der Luft, die hier herrschte. Die war sehr frisch und erdig. Im ruhigen Trab folgten wir dem Pfad, bis wir an einem See ankamen, dort wendeten wir und kehrten zurück zum Hof.
      Dort wurde sie abgesattelt und ich machte weiter mit Elmo; das Fohlen von DéjàVu. Der freche Junghengst hatte alles andere als Motivation, mir in die Halle zu folgen. Die folgende halbe Stunde, in der ich mit ihm hier herumlief, war eine Tortur. Immerzu musste ich ihn mit meinem Becken auf den Hufschlag schieben, da er sonst auszubrechen drohte aus dem Trott. Ich wusste gar nicht, woher er seine Energie hatte; aber das war auch egal. Nach getaner Arbeit genehmigte ich mir eine Pause, ehe ich mit D'Artagnan weitermachte. Der Classic Pony Hengst wurde auch von mir geputzt und dann für eine kleine Dressurstunde auf den Platz entführt. Das Wetter war schön genug. Ich war in einen Trott gefallen, sodass ich so auch noch Yoshi, Dynjandi und Santino arbeitete. Letzterer, ein Deutsches Reitpony, war sehr neckisch drauf und hatte beim Springtraining, dass ich mit ihm absolvierte, so seine Vorstellungen, wie er springen sollte. Ich beschloss, Miri später zu sagen, dass sie ihn mal trainieren lassen sollte. Zum Abschluss ging ich – es war bereits sechs Uhr – zum letzten Pferd auf meiner Liste. Gregor, ein Oldenburger, der auch mal gerne stänkerte, wurde von mir einfach nur longiert.
      Als alle Pferde auf der Weide waren, mistete ich die Ställe aus. Danach legte ich das Einstreu in die Boxen, sortierte die Futterrationen den entsprechenden Pferden zu und fuhr zum Bahnhof. Miri war überglücklich, als sie hörte was ich getan hatte. Zufrieden brauste ich dann nach Hause. Was ein Tag!

      [11885 Zeichen by Catalina]
    • Floooh
      September 2015

      Das Gestüt Porth Tyn würde wohl niemals einen ruhigen Tag erleben. Durch die angehende Zucht war viel Trubel auf dem Hof. Nicht nur weitere Neulinge waren angekommen, auch gab es positive Nachrichten für unsere Classic Pony Zucht. Wir hatten mit dem Körungssieg von Yoshi, unseren ersten Zuchthengst bekommen.

      Der Morgen began ruppig und stürmisch als eine Stallhilfe Sturm klingelte und mich gegen 7 Uhr aus dem Traum riss. Aufgeregt erzählte sie mir, dass sich unsere Zwerge selbstständig gemacht hatten. Nicht, dass es ständig vorkam - aber es war auch nichts ungewöhnliches mehr. Irgendwie schafften es die Strolche immer von ihren Paddocks abzuhauen. Glücklicherweise hatten wir genau aus diesem Grund ein Hoftor errichtet. Floriano und Cesar hatten wir recht schnell eingefangen bekommen, da sie so Futtergierig waren, dass eine einzelne Möhre genügte. Woezel dagegen machte sich einen heiden Spaß daraus, uns näher kommen zu lassen und dann in einem affenzahn davon zu galoppieren. Erst als er den Fluchtweg in die Scheune wählte, schafften wir es ihn einzukreisen und zu fangen. Stress und Aufregung am Morgen - Na klasse! Allerdings war ich nun wach und packte mich nur kurz in einen dickeren Pulli und half schließlich bei der Stallarbeit. Das englische Wetter zeigte sich wie immer von seiner "besten" Seite. Regnerisch, kalt und grau. Gähnend stapfte ich mit einer Schubkarre voll Heu erst einmal zu dem Shettypaddock und schaufelte ein wenig Heu in die Futterkrippe, welche gleich in Beschlag genommen wurde.

      Anschließend lief ich in die Stutenstallung und began mit dem Misten der Boxen. Eine nach der Anderen. His Lady Lous, Märchenerzählerins, Blondies und Royal's Daydreams Boxen waren bereits fertig. Somit arbeite ich mich weiter durch. Als auch die restlichen Boxen von fertig waren, schnaufte ich auf. Heute kamen einige meiner Turnierreiter und Reitbeteiligungen weshalb ich mich nicht groß um das Bewegen der Pferde kümmern musste. Schließlch hatte ich noch viel organisatorisches zutun. Da der Hof langsam für die Zucht zu klein wurde, planten wir erneut einen Umbau und eine Erweiterung der Boxen, sowie Reitplätze und Weiden. Nachdem ich im Anschluss, gemeinsam mit 3, beziehungsweise 6 helfenden Händen auch den Hengststall komplett durchgearbeitet hatte, bereitete ich das Futter für den nächsten Tag vor und stellte mit geschlossenen Decke in den Trog. Die Pferde waren bereits alle draußen und würden bis zum Abend dort bleiben.

      Nach einer Pause und einem ausgewogenen großem Frühstück, lief ich wieder zurück in den Stall. Ich schnappte mir Strick und Halfter und holte einen der Neuankömmlinge von der Weide. Chou. Sie war eine alte neue, wie man sagen konnte. Ich hatte sie als Fohlen großgezogen und mehrmals verkauft. Sie hatte eine wunderschöne Zeit in ihrem Zuhause aber musste umständehalber wieder abgegeben werden. Da konnte ich es mir nicht entgehen lassen, diese Schönheit zurück zuholen. Sie war vor einigen Tagen angekommen und hatte sich prächtig von der langen Fahrt erholt und bereits super eingelebt. In meiner alten Stute DéjàVu hatte sie ebenfalls eine altbekannte Freundin wiedergefunden. Sie mochten sich schon damals besonders gerne und hingen bis heute aneinander. Ausgiebig beschöftigte ich mich nun mit ihrer Fellpflege und striegelte mit kreisenden Bewegungen über ihr zartes Fell. Einen Ausritt wollte ich ihr erstmal noch nicht zumuten, da sie dazu trotz ihrer Gelassenheit noch nicht ganz angekommen war. Jedoch würd dieser die Tage garantiert folgen.

      Zurück auf der Wiese preschte sie gleich gemeinsam mit Deja und Ronja los und genoss den restlichen Tag ihre Freiheit. Und gerade als ich auch Foggy Dew, eine bezaubernde Anglo Araber Stute von der Wiese zum Spazieren gehen holte, kam auch schon einer der Reitbeteiligungen und nahm Kiona mit auf den Putzplatz. Sie arbeite wunderbar it der kleinen Scheckstute und hatte schon einige Turnierplatzierungen mit ihr geholt. Auch unsere neue Trakehnerstute Windrose sollte langsam wieder an die Arbeit kommen und gemeinsam mit Ronja in der Dressur zeigen was sie können. Für mich stand fest - Potenzial ist definitiv da.

      Am späten Nachmittag arbeite ich noch ein wenig mit den Hengsten. Mit Dynjandi machte ich einen ausgiebigen Ausritt durch den Wald und anschließenden Strandritt, Gregor durfte ein wenig Platzarbeit leisten und Santino, der junge Reitponyhengst wurde fleißig longiert. Alle anderen hatten sozusagen ihren freien Tag. Arbeiten musste niemand mehr wirklich. Gelegentlich kleine Spaziergänge mit den beiden Junghengsten Elmo und Baccardi oder dem Classic Hengst D'Artagnan waren geplant. Ansonsten genossen unsere Pferde die frische englische Luft und ließen ihre Seele auf der weitläufigen Wiese baumeln.

      Erst am Abend kamen alle Pferde wieder in ihre Boxen und bekamen ihr Abendessen. Es war manchmal doch sehr viel Action auf dem Hof, selbst wenn nichts weltbewegendes passierte. Ich war wirklich dankbar fleißige und vor Allem zuverlässige Stallhilfen zu haben, die stets für das Wohl der Pferde sorgten.
    • Sevannie
      Auf zu den Zwergen

      Heute machte ich mich voller Vorfreude auf den Hof von Mia. Die Gute hatte heute leider einen dringenden Termin und ich hatte ihr zugesagt sie zu unterstützen. Also machte ich mich auf den Weg zu ihrem Hof und nach gut zwei Stunden, war ich dann auch da. Ich parkte mein Auto auf dem Parkplatz und lief zu den Ställen. Als erstes wollte ich heute die drei Zwerge machen. Also lief ich zu Woezel, meinem Liebsten.

      Immer wieder schickte sie mir supersüße Bilder und ich war immer wieder hin und weg von ihm. Ich wusste nicht genau wieso, aber ich liebte ihn abgöttisch. Liebe auf den ersten Blick, könnte man es nennen. Ein freundliches Wiehern erwartete mich, als ich in den Stall trat und sofort lief ich zur Box von Woezel. Der kleine Ponyhengst war zwar nicht ganz ein laufender Meter mit vier Beinen, doch er hatte es auch gerne faustdick hinter den Ohren. ,,So mein Hübscher.'',murmelte ich und schnappte mir sein Halfter, ehe ich die Box öffnete und diesem das Halfter anlegte. ,,Erstmal wirst du geputzt und dann gehts in die Halle. Auch Shetties können über Stangen laufen.'',murmelte ich grinsend und er legte kurz die Ohren an, doch spitzte sie zugleich wieder. Ich führte ihn auf den Putzplatz und band ihn dort an. Der kleine Shettyhengst im Wintermantel blickte mich etwas verdutzt an. Ich holte den Putzkastten und begann dann auch schon mit der Fellpflege. Das Winterkleid hielt noch an, hieß also das ich kaum Haare rauszupfte aus der Bürste. Nachdem dann auch die Hufe sauber waren und damit das Putzen ein Ende hatte, band ich ihn ab und führte ihn zur Halle. Der Winter war mittlerweile auch mal eingekehrt und so bevorzugte ich doch die Halle mit Sand, anstatt den Platz mit Schnee. In der Halle angekommen machte ich den Strick los, sobald auch die Bande geschlossen war und band die Halle etwas ab, so dass dem Hengst später keine andere Wahl blieb, als über die Stangen zu laufen. Es sollten nur Trabstangen sein, keine Sprünge. Ich trieb den Mohrenkopfschimmel etwas mehr an, so dass er im schnelleren Schritt durch die Halle düste. Nach guten zehn Minuten ließ ich ihn traben und auch über die Stangen laufen. Anfangs war er noch etwas missmutig, doch das legte sich nach dem dritten Mal drüber laufen und es schien ihm regelrecht Spaß zu machen. Bei Woezel hätte ich da nun was anderes erwartet. Nach einer Viertelstunde der Trab- und Schrittwechsel ließ ich ihn dann auch galoppieren und nach weiteren zehn Minuten dann auch wieder Schritt laufen. Ich brachte die Stangen wieder an ihren rechtmäßigen Ort zurück und hakte den Strick bei Woezel's Halfter wieder ein. Zusammen mit dem Mini-Hengst lief ich wieder zum Stalltrakt. Er wurde mit Decke kurze Zeit ausgesperrt, damit ich in Ruhe misten konnte, ohne das ein kleiner dickköpfiger aber auch liebevoller Shetlandponyhengst mich störte. Das Misten ging schnell von statten und nachdem ich wieder frisches Stroh eingestreut hatte, ließ ich den Hengst wieder rein und nahm ihm auch seine Decke ab. Damit war er für heute fertig und so schloss ich die Box hinter mir. Ich hing Halfter, Strick und Decke wieder an ihren Ort zurück, ehe ich mich zu den anderen kleinen Kollegen von Woezel machte. Nun waren die beiden anderen Hengste Caesar und Floriano an der Reihe, diese beiden kleinen wollte ich in der Halle etwas umher scheuchen, naja scheuchen war vielleicht etwas zu grob ausgedrückt, aber ich wollte mit ihnen etwas Freispringen machen. Mia hatte mir erzählt, dass Flo gerne springen würde. So holte ich zuerst Flo aus der Box, putzte ihn und lief dann mit ihm in die Halle, ehe ich den schon geputzten Ceasar holte. Zuerst durften die beiden sich etwas selbst warm laufen, während ich den kleinen SPrungparcours aufbaute und abgrenzte, damit sie mich nicht später durch die Lappen gingen. Als alles soweit aufgebaut war, schnalzte ich leicht und trieb die beiden Hengse an etwas schneller zu werden. Sie befolgten dies auch ganz gut und liefen im Trab umher, wobei Ceasar versuchte den älteren und größeren Braunschecke zu ärgern. Natürlich lief Ceasar dann auch vor ihm und voller Stolz. Lächelnd schüttelte ich den Kopf und blickte dem Pärchen zu wie sie umher trabten, ehe ich sie dann wenden ließ und erneut schnalzte. Mit einem kleinem Bocksprung vorn fing Ceasar an zu galoppieren, ganz imposant und voller Kraft. Schmunzelnd blickte ich zu Flo, welcher die kleinen Sprünge und Cavalettis neugierig beäugte. Ich schnappte mir also eine Gerte und wies die beiden Jungs hintereinander in den kleinen Parcours ein. Ceasar sprang etwas übermutig und verlor manchmal das Gleichgewicht etwas, doch er fing sich relativ schnell, während Flo voll aufzublühen schien. Er sprang mit einer Leichtigkeit, wie ich es von meinem Hannoveranerhengst For Pleasure gewohnt war. Leicht und voller edelmut. Schmunzelnd ließ ich die Beiden erneut drüber und drüber, bis dann mal eine Schrittpause kam. Ceasar schien darüber erfreut zu sein, Flo eher weniger. Doch das positive an der Sache, Flo schien es Spaß zu machen und für Ceasar schien es eine etwas größere Aufgabe zu sein über die Hindernisse zu springen, auch wenn diese nicht allzu hoch waren.
      Nach weiteren Durchläufen und dann auch der Schrittpause, welche als Cool Down galt, ging es wieder zurück in die Boxen. Da bekamen sie auch ihre Decken an und wurde ausgesperrt. Beide waren etwas geschwitzt, aber Sport tut bekanntlich ja gut. Ich begann die beiden Boxen zu misten und streute sie mit frischen Stroh wieder ein, ehe ich die Decken wieder von den Hengsten nahm und sie auch wieder in ihre Box ließ. So für die Zwerge war es das dann auch schon, nun kamen noch die anderen Hengste und Wallache von Mia dran!


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    • Gwen
      Ein Tag im Stall

      Der Morgen begann wie jeder andere, nur dieses Mal auf einem neuen Gestüt. Durch Zufall hatte ich eine Anzeige von Floh entdeckt und so hatte es mich auf das Gestüt Porth Tyn verschlagen. Für einen Tag brauchte sie eine verlässliche Aushilfe, denn Pferde konnte man nicht einen Tag alleine lassen. Aus diesem Grund hatte ich mich gemeldet, mit so kleinen Nebenjobs beschäftigte ich mich gerne und so sprang ich heute für sie. Mein Tag begann mit Füttern, dem Weidegang und dem Ausmisten. Danach ging es aber auch schon direkt weiter mit den Pferden und da begann ich bei den Hengsten und Wallachen. Floh hatte mir eine Liste da gelassen, bei welchen Pferden es wichtig war, dass sie bewegt wurden und wer heute ruhig frei haben konnte. Die beiden Hengstfohlen Bacardi Mojito und Elmo gehörten schon einmal zu denen, die ihren freuen Tag draußen verbringen durften. Dafür holte ich mir jedoch das DRP Santino von der Weide und machte den schicken Hengst zum Longieren fertig. Als nächstes stand Gregor auf den Plan. Den Guten durfte ich sogar reiten, da er mit einem tollen Gemüt ausgezeichnet war und so ging es für uns auf den Reitplatz. Da es heute noch sehr warm werden würde, machte ich nicht gar so viel. Die beiden Classic Ponys D'Artagnan und Yoshi ließ ich Freispringen. Natürlich nur niedrige Hindernisse, aber sie hatten sichtlich Spaß. Zu guter Letzt longierte ich noch Dynjandi und war dann mit der ersten Gruppe schon fertig.
      Da zur Mittagszeit die Sonne nur so auf uns nieder prasselte, schnappte ich mir die drei Zwerge Woezel, Cesar und Floriano. Zuerst putzte ich die drei Shettys und dann verkrümelte ich mich mit den drei auf eine nahegelegende Wiese in den Schatten, so dass sie zufrieden grasen konnten und ich meinen Mittagslunch zu mir nahm. Einen sehr großen Teil von Flohs Gestüt machten Stuten aus, davon hatte sie elf und die könnten unterschiedlicher nicht sein. Auch hier hatten die Kleinsten für heute frei. Dennoch schaute ich kurz bei ihnen vorbei. HGT's Royal Dream stand grasend in einer schattigen Ecke, während Little Lioness und Foggy Dew wild über die Weide tobten. Na die kamen ganz gut ohne mich klar. Auch frei hatte die rüstige Haflingerstute Blondie. So begann meine Arbeit erst bei His Lady Lou und Märchenerzählerin. Beide longierte ich nacheinander und entließ sie dann wieder auf die Weide. Mit der Scheckstute Kiona ging ich ein wenig spazieren, ehe ich laut Floh ihre Warmblutstute Silmpy's Ronja springen sollte. Wir nahmen nur kleinere Hindernisse, aber es machte der Stute sichtlich Spaß und die Gymnastizierung tat ihr auf jeden Fall gut. Chou und Windrose ließ ich ein wenig in der Halle laufen, großteils nur, um zu sehen, dass alles gut war. Meinen Abschluss bildete DéjàVu, welche ich auch longierte und dann war ich auch für heute schon fertig. Nun konnte ich eine Pause einlegen, ehe es zur Abendfütterung gehen würde und ich mich dann auf den Heimweg machen würde.​
    • Floooh
      Pflegebericht September '16

      Nachdem viel zu verspätet auch bei uns der Sommer angekommen war und sich bereits jetzt von der sonnigsten Seite zeigte, begann der Tag heute ebenso früh. Als ich die Stallung hinein ging, war meine Stallhilfe bereits dabei die Stuten auf die Wiese zu bringen. Unser Neuankömmling Chatana hatte sich bereits gut eingelebt und hatte in Chou eine Freundin gefunden. Unsere Stutenherde stand gemeinsam auf einer weiten Wiese direkt hinter dem Hauptstall. Als alle Stuten draußen standen, brachten wir gemeinsam die Hengste und die Minis auf die Weiden und begannen schließlich die Boxen zu misten. Nach und nach trudelten einige Reitbeteiligungen und Pfleger ein, welche sich auch einige Boxen vornahmen. Es herrschte also schon am frühen Morgen Hochbetrieb auf dem Gestüt.
      Da ich heute den ganzen Tag Zeit hatte ging ich am Mittag zu allererst zu den Verkaufspferden des Gestüts. Es hatten sich einige Interessenten angekündigt, daher sollten die Hübschen ein wenig hübsch gemacht werden. Nabiri, die kleine Lewitzer Stute war erst seit kurzem wieder hier, dennoch suchte sie wieder ein perfektes Zuhause auf Lebenszeit. Auch der freche Minihengst Cesar wurde ordentlich herausgeputzt und ging anschließend mit Floriano und Woezel ein wenig in die Führanlage, welche von einer Hilfe beaufsichtigt wurde. Ein weiteres Verkaufspferd war Elliot, ebenfalls ein Lewitzer. Er war bereits gekört und bereits für die Zucht eingesetzt. Elliot hatte bisher keine Anfragen und durfte somit seinen freien Tag genauso genießen wie D'Artagnan und Märchenerzählerin.
      Die ganzen Fohlen des Gestüts standen auf einem seperaten Weidestück bei den Stuten und tobten wild miteinander rum. Das Gestüt hatte zur Zeit 8 Fohlen. Royal's Daydream, ein Fohlen einer ehemaligen sehr erfolgreichen Stute, Elmo, ebenfalls ein eigenes gezogenes Fohlen von DéjàVu, Bacardi Mojito, Applaus, Cruel Twist of Fate, Foggy Dew, Nabiri und Little Lioness. Die Fohlen hatten alle ein festes Ritual. Am Morgen bekamen alle ihr Müsli, anschließend wurden sie wie alle anderen Pferde auch auf die Weide gebracht und Mittags in die Halle. Je nachdem wer sich mit ihnen beschäftigte absolvierte mit ihnen ein spielerisches Schrecktraining mit Flatterbändern, Reifen, Schirme etc. Wir hatten mit dieser Methode bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Pferde waren schrecklos und absolut Geländetauglich.
      Es war inzwischen früher Nachmittag als ich an das Arbeiten der Pferde kam. Zuerst schnappte ich mir gemeinsam mit einer Freundin die beiden Stuten Blondie und Ronja und putzten diese gründlich, bevor wir sie auftrensten und eine gemütliche Runde ins Gelände gingen. Blondie war mit ihren 27 Jahren noch topfit aber aufgrund einer alten Sehnenverletzung bereits in Rente. Ronja dagegen war vom Gemüt einfach eine sehr ruhige sodass die dem langsamen Tempo der Haflingerstute gerne folgte. Um Blondie nicht zu über anstrengen liefen wir nur die kleinere Runde, die allerdings auch schon 30min dauerte. Am Hof wieder angekommen, spritzten wir den Stuten noch die Beine mit kaltem Wasser ab und reichten beiden eine Möhre, ehe sie zurück auf die Weide durften und sich dort erst einmal ausgiebig wälzten.
      Der nächste Kandidat war Gregor. Seine Reitbeteiligung hatte abgesagt also übernahm ich heute die Reitstunde mit ihm. Auch Windrose nahm an dieser teil. Die Reitstunde begann mit einer Aufwärmphase im Schritt und vielen Schlangenlinien, anschließend bestehend aus Schritt-Trab Wechsel. Um den Pferden dieses typische Abteilungsreiten ja nicht anzugewöhnen überließ uns der Reitlehrer relativ viel Freiheit war Bahnfiguren anging. Er bestimmte lediglich das Tempo und korrigierte ab und zu Fehler, sowie wenn wir zu häufig auf der ganzen Bahn ritten. Auch als später das Mädchen, welches sich um die Stute DéjàVu kümmerte in die Halle eintritt, funktinierte alles bestens. Gregor machte sich immer besser und lernte schnell. Auch Windrose schien Spaß an der Arbeit zu haben. Die Halle hatte an der nördlichen kurzen Seite ein langes Fenster von dem man hinausschauen konnte - vorrausgesetzt man sitzt nicht auf einem Pony wie Déjà es war. Draußen war Santino auf dem Springplatz und war fleißig am trainieren. Es war wieder Turniersaison für ihn. Seine Trainerin teilte aber regelmäßig mit wie wunderbar er mitmachte und nur am Wassergraben noch etwas üben musste. Dieser war dann doch noch manchmal etwas gruselig, sodass die Sprünge nicht perfekt saßen. Das war auch seine größte Schwierigkeit im Military. Was jedoch seltsam war, da er im Gelände sehr gerne schwimmen ging.
      Zu guter Letzt erwartete mich heute noch eine kleine Überraschung. Vor langer Zeit hatte ihc mich schweren Herzens von meinen Andalusierhengsten trennen müssen, doch als ich sah wie ein dunkelroter Pickup mit Hänger auf den Hof rollte und ein sehr bekanntes Wiehern ertönte, konnte ich mir meine Tränen nicht zuruck halten. Suger war einer der verkauften Andalusier.. Eine Freundin hatte wohl mitbekommen, dass er wieder ein neues Zuhause suchte und hatte die Initiative ergriffen und ihn zuruck geholt. Schnell bereitete ich eine Box vor und knnuddelte den Hengst einmal kräftig durch, ehe er auf einen großen Paddock kam um sich nochmal die Beine vertreten zu können. Damit ich hatte ich heute absolut nicht mehr gerechnet.
      Es war inzwischen Abend als die Pferde wieder draußen standen und ihren Feierabend genossen. Nur Kiona, Yoshi und Lady Lou wurden heute noch nicht bewegt, obwohl es eigentlich so sein sollte.. Ich war allerdings von der Arbeit heute und dem sehr warmen Wetter fix und fertig, weshalb ich mich entschied die 3 am nächsten Tag erst zu reiten. Schnell bereitete ich noch das Abendessen der Vierbeiner vor und schüttete es schon einmal in die Eimer, damit sie sofort essen konnten, wenn sie in wenigen Stunden zurück in die Box kamen. Dann machte auch ich mich daran mein eigenes Abendessen, welches ich mir wohl ebenso verdient hatte, zu machen.
    • Snoopy
      Ein wundervoller Tag bei Floooh!
      Sammelpflegi alle Pferde

      Heute war ich bei meiner Freundin Floooh zu Besuch, da sie mich bat ein wenig mit den Pferden unter die Arme zu greifen. Dies tat ich natürlich super gerne. Also führte sie mich kurzerhand herum und ich sah mir alles genau an, ehe ich mit der Arbeit beginnen würde. Von der Weide holte zum Glück immer ein Stallarbeiter von Floooh, sodass ich mich nicht immer um das Kümmern musste.

      Daher sah ich mich kurz um und entdeckte ein mir alt bekanntes Gesicht, Chatana, ich grüßte sie mit einem Leckerli und holte sie darauf gleich heraus. Da band ich sie fest und nahm mir den Striegel mit dem ich das Fell reinigte, ehe ich mir den Hufkratzer schnappte, alle Hufe säuberte und dann das Langhaar kämmte. Nun legte ich ihr Sattel und Trense an und brachte sie zum Reitplatz, dort begann ich den Falben warm zu reiten und dann ein paar Bahnfiguren zu üben. Wir brauchten nicht lange und waren schnell fertig, sodass ich sie absatteln und abtrensen konnte, dann brachte ich sie auf die Weide. Weiter ging es nun mit Chou, einer Quarter Horse Stute, welche ich von der Box holte und sie zu putzen begann, ich striegelte ihr Fell, säuberte die Hufe und kämmte das verzwirbelte Langhaar. Sie stammte von einem wundervollen Hengst ab, von den man nur träumen konnte, weswegen ich sie auch gleich mal am Reitplatz 'Probieren' wollte. Also legte ich ihr die Westernausrüstung an und ging zum Platz. Wir ritten verschiedene Figuren und machten typische 'Westerndinge', sodass ich bald aufhörte und ihr die Ausrüstung abmachte, damit ich sie auf die Weide bringen konnte. Weiter ging es mit einer Deutschen Rasse, nämlich der Stute Windrose die ein Trakehner war. Die Stute musste ich von der Weide holen, da sie schon dort stand, zum Glück dauerte es nicht lang und ich hatte sie, sodass die Pflege beginnen konnte. Somit striegelte ich ihr dreckiges Fell, säuberte die steinigen Hufe und kämmte das Wirre Langhaar. Danach, legte ich ihre Ausrüstung an und begann ein wenig mit den Bahnfiguren, wo ich sichtlich merkte das die Stute etwas eigenwilliger und sturer war als die anderen. Zum Glück kam ich mit sowas klar und steckte mich schnell als Boss bei uns beiden dar. Somit konnte das Training auch mäßig entspannt laufen. Nachdem Training stellte ich sie dann getrockneter- und geputzerweise in die Box. Weiter ging es nach einem kurzen Schluck frischen Mineralwasser. Diesmal war was kleines oder eher gesagt junges an der Reihe. Nämlich das Fohlen Foggy Dew ein Anglo Araber, was man nicht sofort erkannte aber am Charakter merkte. Ich musste sie zum Glück nur aus der Box hole, weshalb ich sie nachher auf die Weide bringen würde. Doch zuerst wurde sie etwas geputzt, damit sie schließlich gut aussah und wir ein wenig Probearbeit ohne Dreck machen können. Also begann ich den Staub aus dem Fell zu putzen, bevor ich mit den Hufen weiter machte und das Langhaar frisch machte. Dann ging ich auf den Reitplatz, wo ich ein paar typische Fohlenübungen machte, ehe ich die Stute auf die Weide zum Toben brachte. DéjàVu war das nächste Pferd welches ich aus der Box holte und erstmal putzte. Somit Striegelte ich das Fell, kämmte das Langhaar und säuberte die Hufe aus. Dann schnappte ich mir Sattel und Trense und begann mit ein wenig Reiten. Das begann mit ein paar Bahnfiguren und endete mit ein paar kleinen Stangenübungen. Danach brachte ich das Classicpony auf die Weide und räumte auf. Nun ging es mit dem nächsten Pferd weiter, welches sich Slimpy's Ronja nannte. Sie war eine Trakehnerstute und Dressur begabt, also wusste ich was ich dann tat, doch vorher musste ich das Pferd pflegen. Das Striegeln war das erste was passierte, ehe die Hufe kamen und dann das Langhaar. Als das passiert war, ging es weiter mit dem Satteln und Trensen, ehe wir auf den Platz gingen und mit dem Training begannen. Wir übten ein paar Dressurfiguren und ich ritt am Ende die Stute erstmal Trocken, ehe ich die Stute auf die Weide brachte. Kiona ein buntes Scheckentier, war das nächste Pferd in der Runde, welches ich Putzen und Bewegen musste. Also begann ich mit der Fellpflege, säuberte ihre Hufe und kämmte das Wirre Langhaar, ehe ich sie sattelte und trenste. Sie wollte ein wenig Spielen, was ich mit ihr auf dem Platz auch tat. Wir machten einen kleinen Spaßparcours um die junge Dame etwas auszupowern, ehe ich sie am ende absattelte und auf die Weide brachte. Weiter ging es mit der schönen Märchenerzählerin, eine süße Scheckenstute mit viel weiß und wenig Fuchs. Zufrieden begann ich mit der Fellpflege, wo ich erstmal alles gründlich striegelte und dann die Hufe säuberte, ehe das Langhaar an die Reihe kam und ich die Stute zum Longieren auf den platz holte, wo wir nach einer halben Stunde aufhörten und ich die Stute auf die Weide brachte. Weiter ging es nun mit Little Lioness, wieder einem kleinen Fohlen, wo ich zuerst mit der Pflege begann. Diese war das Striegeln was eine Weile dauerte, dann säuberte ich ihre Hufe und begann das Langhaar zu kämmen. Dann brachte ich die Stute zum Roundpen, wo wir ein paar einfache Lernübungen machten. Die Stute wollte die ganze Zeit schmusen und war immer nah bei mir. Machte ich natürlich mit ihr ein wenig aber nicht zu lange, weswegen ich sie bald in ihre Box brachte und weiter machte. His Lady Lou eine mir schon gut bekannte Stute, ich fand sie immer schon interessant und fand es super mal mit ihr zu arbeiten. Doch erstmal musste die Pflege erfolgen, wo ich mit dem Striegeln des Felles begann und dann die Mähne kämmte. Man merkte schnell das sie ziemlich zickig war und gerne testete. Ich ließ mich aber nicht stören und putzte sie sauber, dann bekam sie Sattel und Trense angelegt und ich ging zum Platz und begann mit ein paar Bodenübungen. Es war ein kleiner Kampf zwischen mir und der Stute, doch legte sich langsam als sie merkte, das nichts wirklich bei mir durchgeht. Wir machten noch ein wenig weiter und hörten dann bald auf, da sie ziemlich kaputt vom Training war, also stellte ich sie wieder in ihre Box und tätschelte den Hals zum Abschied. Nun kam HGT's Royal's Daydream an die Reihe, bei dem Namen denkt man nicht sofort an eine Stute aber es war eine. Sie war Braun und eine Hannoveranerdame. Die Dame war ziemlich eigensinnig und etwas komplizierter, doch ich ritt sie ja nicht da sie noch ein Fohlen war. Also ging es um die Fellpflege, die Hufpflege und dann anschließend das Langhaar. Als sie sauber war, brachte ich sie auf die Weide, wo sie herum toben konnte, da sie ziemlich kaputt heute aussah und sich auch auf der Weide entspannt in die Sonne stellte. Nun kam Blondie, Miris Liebling, sie war auch besonders hübsch auch wenn ich nicht der Fan von Haflingern war aber sie war zum Anbeißen. Die alte Dame putzte ich heute nur und hatte einen Spaziergang vor. Somit begann ich das Fell des Lichtfuches zu säubern und machte anschließend weiter mit den Hufen. Zuguterletzt kam dann das Langhaar an die Reihe. Zufrieden mit dem Ergebnis von dem sauberen Pferd, legte ich das Halfter an und ging eine Runde mit dem Haflinger spazieren.
      Nun kamen die Zwerge an die Reihe, zuerst Woezel auch einer der Lieblinge von Miri. Der Kleine wieherte mir schon von der Weide entgegen obwohl er mich nicht so gut kannte, er wusste wohl das es un heißt runter und sauber werden. Zumindestens dachte ich mir das noch vor 30 Minuten Einfangzeit. Wo ich nur noch froh war, als ich ihn hatte und am Putzplatz festband. Dort begann ich auch schon meine Tortour mit allen drei 'Pflegeabteilen'. Also ging das Striegeln los, gefolgt von Langhaar und am Schluss die Hufe. Dann übten wir ein wenig auf dem Reitplatz Zirkuslektionen, natürlich nur die die er schon halbwegs kannte. Dannach brachte ich den kleinen dunkeln Mini in seine Box und machte mit dem nächsten Shetty weiter. Dann kam ein wuscheliger Hengst namens Cesar, denn ich aus der Box holte und erstmal gründlich striegelte, das Langhaar bändigte und anschließend die Hufe nach ein paar sturen Momenten des Hengstes sauber hatte. Mit dem kleinen würde ich nicht viel machen, außer vielleicht ein wenig Springen lassen, damit er sich abreagieren würde. Er folgte mir relativ brav und tobte ziemlich im Round-Pen herum, während er sprang und durch die Gegend jagte. Er war bald etwas ausgepowert und ich konnte den nun enspannteren Mini auf die Weide bringen, wo er sich natürlich weltzen musste. Männer... Nun kam Floriano, der dritte im Bunde. Er soweit ich weiß war ein kleiner Springer, weswegen ich wohl das un Angriff nehmen würde, doch vorher wurde der Schecke erstmal rundum gesäubert. Hufe, Langhaar und Fell waren in Kürze wieder in Ordnung sodass ich mit dem Springen weiter machen konnte. Er machte fleißig mit und ich forderte ihn ein wenig, machte aber bald Ende, da er ja dich schon ein paar Jahre auf den Buckel hatte. Zur Entspannung durfte Flori auf die Weide, während ich eine kleine Pause einlegte und was aß.
      Slush ein richtig schicker Criollohengst war an der Reihe. Ich holte ihn von der Weide und begann sein Fell zu striegeln, ehe ich mit der Hufpflege weiter machte. Zuletzt kam das Langhaar welches ich gründlich kämmte und anschließend seine Ausrüstung für Dressur anlegte. Dann ging es auf den Platz zum üben und trainieren von Bahnfiguren und der Piaffe. Er arbeitete fleißig mit und ich brachte den dunklen Kerl anschließend in seine Box. Sugar ein Andalusierhengst, war der nächste. Der Schimmel war recht sauber aber dennoch kümmerte ich mich nochmal um das Genaue. Also pflegte ich sein Fell, bis es seidig glänzte, kratze und putzte die Hufen aus und kämmte dann das lange Langhaar, welches ich anschließend zu einem Zopf band. Dann legte ich ihn Sattel und Trense an und ritt ein wenig auf dem Platz, ehe wir nach ca. 20 Minuten aufhörten und ich ihn samt Weidendecke auf die Koppel stellte. Nun kam ein hübscher Reitponyhengst, den ich ja richtig zucker schon von Anfang an fand, nämlich Bacardi Mojito. Der Braunfalbe war ziemlich neugierig und machte sofort mit, bei dem was ich machen wollte. Also begann ich mit der Fellpflege und Striegelte den Guten und säuberte seine Hufe. Nun kämmte ich sein wenig da seiendes Langhaar und führte den Hengst zum Platz, dort übten wir ein wenig Bodenarbeit, ehe ich ihn zufrieden auf die Weide stellte. D'Artagnan ein süßer Rappschecke war nun dran und ich begann mit dem Fell, bis es sauber war, machte weiter mit den Hufen und kümmerte mich anschließend um das Langhaar. Dann legte ich ihn Ausrüstung an und trainierte ein wenig auf dem Reitplatz. Wir machten nicht lange und bald konnte ich den Guten die Ausrüstung ablegen und auf die Weide stellen. Elmo ein schnuckeliger Fuchsschecke war der nächste, also holte ich ihn von der Weide, kämmte sein kleines Langhaar und säuberte die Hufen, ehe ich mit ihm auf den Reitplatz ging und ein paar kleinen Stangenübungen machte. Dann kam er auf die Weide und ich machte weiter. Yoshi, ein mir auch sehr bekanntes süßes Pony, der verschmuste Kerl ist immer wundervoll zu reiten, weshalb ich mich schnell beeilte beim Putzen und das Fell schnell gestriegelt war, das Haar gekämmt war und die Hufe sauber. Dann legte ich ihm seine Ausrüstung an und ging zum Platz, stieg auf und ritt ihn warm. Wir übten ein paar Bahnfiguren und machten bald Schluss, da ich ja noch weitere Pferde hatte. Also brachte ich ihn zurück zum Putzplatz und legte die Ausrüstung ab, ehe ich ihn auf die Weide brachte und weiter machte. Gregor ein Oldenburger, von dem ich auch schon öfter was gehört habe war der nächste nun. Also holte ich ihn aus der Box, säuberte sein Fell, kratzte seine Hufe und kämmte sein Langhaar durch. Dann Legte ich ihn seine Ausrüstung an und brachte ihn zum Reitplatz, dort stieg ich auf und begann mit ein paar einfachen Bahnfiguren, ehe wir ein paar Dressurlektionen durchnehmen. Der Braune war angenehm zu reiten, sodass ich gar nicht runter wollte aber musste. Doch es war nun mal so, also nahm ich die Ausrüstung ab und brachte ihn in seine Box. Pünktlich zur Abenddämmerung war das letzte Pony dran, was ich von der Weide holte und mit der Pflege begann. Santino war ein Reitponyhengst der gelassenen Art und ziemlich gutmütig, weswegen ich schnell mit der Fellpflege begann, dann weiter machte mit den Hufen und zuguterletzt sein Langhaar kämmte. Den jungen Kerl bewegte ich nun nicht mehr, da es ja schon spät war und er eh die meiste Zeit auf der Weide stand.

      Somit half ich den Stallarbeitern noch bei den letzten Pferden und fegte die Stallgasse, ehe ich mit Miri zufrieden einen warmen Kakao trank und wir uns ein wenig vor dem knisternden Ofen wärmten. Sie lud mich ein bei Ihr zu Schlafen, als Dankeschön und nicht den Stress zum losfahren, was ich natürlich gerne annahm und wir noch einen Pferdefilm zusammen sahen.

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    • Sevannie
      Zu Besuch bei Mia

      Mein gute alte Freundin Mia hatte dieses Wochenende nicht viel Zeit für ihre Pferde durch Turniere und andere Dinge. So hatte ich mich schnell entschlossen vorbei zu tüdeln und ihre geliebten Vierbeiner zu beschäftigen und zu verpflegen. Ich war am Freitagabend angekommen und früh am Samstagmorgen hatte ich Mia schon verabschiedet. Morgen Abend würde sie zu später Stunde wieder auf den Hof kommen. So drehte ich mich auf dem Absatz um und lief zu den Stallungen. Dort bereitete ich das Futter vor und gab zunächst jedem Pferd sein verdientes Fressen. Während die Pferde genüsslich vor sich her fraßen, bereitete ich die Heuraufen auf den Koppeln vor, denn dies war die nächste Station für die Pferde.
      Die Pferde waren fertig mit ihrem Fressen und so fing ich mit den beiden Zwergen an und brachte sie auf ihre eigene Koppel. Woezel und Floriano waren meine beiden Lieblinge, schon immer gewesen. Es war für mich relativ leicht die Beiden auf ihre Koppel zu bringen, auch wenn Woezel das kleine Monster wie immer einige Schwierigkeiten mit sich brachte. Sobald die Zwerge auf ihrer Wiese waren, ging es an die Stuten. Zuerst nahm ich Little Lioness und Chatana an die Halfter und Stricke und führte sie auf die nahe gelegene Koppel. Die beiden Stuten preschten sofort los, als ich die Halfter von ihren Köpfen abmachte und gesellten sich dann an die Heuraufe. So ging ich wieder in den Stall zurück und brachte nach und nach Chou, Windrose, Foggy Dew, DéjàVu, Silmpy's Ronja, Kiona, Märchenerzählerin, HGT's Royal's Daydream und Blondie auf die Koppel. Somit waren die Stuten und die Zwerge schon draußen und nun kamen die Wallache dran. Natürlich besaßen auch diese eine extra Koppel. So brachte ich Slush, Suger, Bacardi Mojito, D'Artagnan, Elmo, Yoshi, Gregor und Santiano raus.
      Nun war der halbe Vormittag auch schon von flöten, so begann ich mit dem Boxenmisten. Die Mittagshitze war zum Ausruhen gedacht, da es für die Pferde nur eine Qual wäre, würde ich nun jetzt etwas mit ihnen machen wollen. So machte ich mich weiter an die zahlreichen Boxen und mistete zuerst die von den Hengsten. Am späten Nachmittag war ich dann auch mit allen Boxen durch und schnappte mir die beiden Zwerge Floriano und Woezel. Mit ihnen machte ich mich in die Halle und ließ sie etwas freilaufen. Auf den Hallenboden standen zwei Cavalettis, wo ich die beiden Shetties immer wieder drüber schickte. Nach einer guter haben Stunde ließ ich sie noch etwas umherlaufen, ehe ich etwas abduschte für eine kleine Abkühlung, bevor es dann wieder in die Box ging. Chou, Windrose, DéjàVu und Kiona longierte ich an diesem Samstag noch, ehe ich dann auch schon das Futter für den Abend vorbereitete und es den Pferden gab. Heu gab es nun in der Box.

      Am nächsten Morgen fing das gleichen Spiel wieder an, füttern und dann rausstellen, doch diesmal ließ ich mir Foggy Dew und HGT'S Royal's Daydream in den Boxen. Die beiden Stutfohlen brachte ich in die Halle und führte das gleiche fort, wie gestern bei den Zwergen. Ich ließ sie über Cavalettis laufen und ließ sie auch so noch traben und galoppieren, ehe es auch für die beiden Stuten auf die Wiese zum Heu ging. Ich machte danach dort weiter, wo ich gestern aufgehört hatte. Ich longierte Märchenerzählerin, Blondie und Silmpy's Ronja. Damit waren die Stuten in den letzten beiden Tagen auch bewegt worden und ich machte mit den Hengsten und Wallachen weiter. Slush und Suger, sowie D'Artagnan wurden longiert. Danach folgte erneut die Mittagspause. Als diese dann jedoch unterbrochen wurde, da das Wetter umschwenkte zu bewölkt, machte ich mich an Bacardi Mojito und Elmo. Die beiden Fohlen bekamen das gleiche Programm wie die Zwerge und die anderen beiden Stutfohlen. Übrig für den späten Nachmittag blieben also Yoshi, Gregor und Santiano. Nachdem diese drei Pferde nun auch longiert waren, streute ich die Boxen nochmal neu ein und brachte alle Pferde wieder in ihre Boxen. Ich gab ihnen ihre Fressen und kehrte nochmals vor der Halle und im Stalltrakt. Als ich gerade fertig wurde, kam Mia schon die Türe rein und begrüßte mich lächelnd. ,,Ich bin wieder da.'' - Wir sprachen noch etwas über die Geschehnisse der letzten beiden Tage, ehe ich auch wieder meinen Heimweg antrat.
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  • Album:
    ~ Zwergenwiese ~
    Hochgeladen von:
    Floooh
    Datum:
    30 Aug. 2014
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  • Woezel
    Rufname: Streusel
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    Abstammung
    Von: Unbekannt / 100% Shetlandpony
    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Aus der: Unbekannt / 100% Shetlandpony
    Von: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt


    Geboren: 2008
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    Aussehen
    Rasse: Shetlandpony
    Geschlecht: Hengst
    Fell: Mohrenkopfschimmel
    Langhaar: Dunkelgrau / Braun
    Abzeichen: //
    Stockmaß: 0,80m
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    Charakterbeschreibung
    Charakter: anhänglich, frech, dickköpfig, mutig
    Beschreibung: Woezel ist an sich ein sehr freundliches und verschmustes Pony welches immer den Kontakt zum Menschen sucht, aber auch zu seinen Artgenossen. Er ist immer der Erste der einem freudig zu wiehert. Im Umgang fehlt es dem kleinen Rüpel jedoch noch an Erziehung weshalb er gerne man zu schnappt wenn ihm etwas nicht passt. Auch beim Spazieren gehen merkt man ihm die wenige Erfahrung an. Er zieht manchmal ziemlich kraäftig und wird in seiner Kraft leicht unterschätzt.
    Geeignet für: Fortgeschrittene
    Rang: Niedrig
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    Besitzerdaten
    Besitzer: Floh
    Vorbesitzer: //
    Ersteller: Mohikanerin
    VKR: Mohikanerin

    Gekauft am: 30.08.2014
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    Qualifikationen
    Springen: E
    Military: E
    Dressur: E
    Western: E
    Galopprennen: E
    Distanz: E
    Fahren: E

    Eingeritten: Nein
    Eingefahren: Nein
    Reitstil: Zirzenik, Fahren, Show
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    Zuchtdaten
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Shetlandpony / 100%
    Typ: Pony
    Gekört: Nein
    Zuchteinstellung: //
    Nachkommen: //
    Schleife: //
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    Restliche Informationen
    Zustand: Sehr gut
    Tierarzt: //
    Letzter Besuch: //
    Zustand: Sehr gut
    Hufschmied: //
    Letzter Besuch: //

    Reitbeteiligung: //