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Venus

Wire To Wire

Name: Wire To Wire Mutter: - Vater: - Rasse: Falabella Geschlecht: Stute Alter: 5 Jahre Charakter: Verspielt, frech, braucht Beschäftigung, gerne mit anderen Pferden zusammen. Besitzer: Venus Ersteller: Paty Qualifikationen: Dressur: E Springen: E Distanz: E Western: E Galopprennen: E Hier ihre Schleifen: - Hier ihre Bilder: -

Wire To Wire
Venus, 6 März 2009
    • Venus
      1. Bericht - 06.03.2009

      Glücklicherweise hatte ich genau den Tag erwischt, an dem es zum ersten Mal richtig warm war. Ich fühlte, wie die Sonne meinen Nacken unter dem langen Pferdeschwanz wärmte, den ich mir gebunden hatte. Es war Freitagnachmittag, kurz nach dem Mittagessen - ich hatte also noch genügend Zeit.
      Aufgeregt betrat ich den Stall. Über den Rand der Boxentür konnte ich bereits die süße Nase meiner kleinen entdecken - es war Wire to Wire. Die Stute war bereits am Tag zuvor angekommen, aber mir war es lieber, das Ganze langsamer anzugehen. Ich packte das Lederhalfter, dass ich tags zuvor im Reitershop gekauft hatte, aus meiner Tasche und zog es der Stute über. Ich strich ihr über die Ohren, die noch ziemlich dickes Winterfell hatten. Wire schnaubte, als ich die Boxentür öffnete und ich sie mit dem strick zum Putzplatz führte. Ich konnte mich noch ganz genau an den Tag erinnern, als ich sie zum ersten Mal gesehen hatte. Es war bereits Wochen her - und schon am ersten Tag liebte ich diese Stute. Sie war zwar klein, was mir besonders beim Putzen auffiel, aber ich wusste, dass sie es faustdick hinter den Ohren hatte.
      Es dauerte nicht lange, bis das bereits fast saubere Fell noch mehr strahlte. Ich liebte die Farbe meiner Kleinen. Als ich ihr durchs Fell strich, war ich wie immer überwältigt von ihrem durchgehenden Grauton, der irgendwie eine Faszination auf mich ausübte. Kurz darauf verschwand ich mit Wire und einer Longe in der Reithalle. Anfangs führte ich sie umher - sie war noch nie in diesem Gebäude gewesen und wirkte sehr neugierig. Bevor sie aber allzu stark zu quengeln begann, führte ich sie mit der Longe zur bitte und longierte sie anfangs im Schritt. Nach einigen Minuten ließ ich sie antraben. Ihre Schritte waren sogar für ihre kleine Größe nicht sehr raumgreifend und sie wirkte zappelig. Ich wusste, dass ich daran noch arbeiten müsste, auch, wenn ich genügend Falabellas kannte, die sehr kurze Tritte hatten. Erst im Galopp merkte ich, was die Stute drauf hatte. Sie wirkte - trotz ihrer kurzen Beine - ziemlich elegant, übetrieb es aber schnell und raste mit vollem Tempo. Ich ließ sie ihre Power eine Weile ablaufen, hielt sie aber bald zurück und brachte sie in einen gemächlichen Galopp. Danach ließ ich sie ein Stück traben, bevor sie schließlich noch einige Runden im Schritt ging. Die Halle war nicht so warm wie es draußen war, aber leider war der Reitplatz in Benützung. Ich merkte, dass Wire die Galopprunden ganz schön ins Schwitzen gebracht hatten - so hörte ich auf. Ich nahm sie zu mir in die Mitte und streichelte sie ein wenig, bevor wir zurück zum Stall gingen. Dort legte ich ihr eine Abschwitzdecke auf und stellte sie in die Box, bevor sie zwei Möhren als Belohnung bekam. Auf das Abendessen musste sie wohl noch eine Weile warten, so gesellte ich mich noch ein wenig zu ihr.
    • deivi
      Verschoben am: 06.03.2010
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Venus
    Datum:
    6 März 2009
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