Mohikanerin

Willa

Isländer | Stute | Gekört | (c) Maleen

Willa
Mohikanerin, 6 Jan. 2020
AliciaFarina gefällt das.
    • Mohikanerin
      Willa kommt wieder | 12. Dezember 2012

      Ja endlich war es so weit. Mein heiß geliebtes Pferd, Willa, kommt endlich wieder. Nach dem sie mein Vater verkauft hatte, war ich sehr traurig, aber es musste alles weiter gehen. Als ich dann all meinen Mut geschnappt habe, hatte ich mit ihm darüber geredet und ihm entscheiden lassen. Und nun ist sie endlich wieder bei mir. Sie kommt heute.
      Ganz aufgeregt stand ich auf. Frueher als sonst, machte mich fertig und machte ihren Paddock schon mal fertig. Sie steht erst mal alleine. Die anderen Pferde sollen sie ja nicht gleich Fertig machen. Auch wenn sie sich gern mal wert. Das ist das kleine Problem daran. Naja, das ist jetzt aber auch egal.
      Im Stall habe ich noch etwas aufgeräumt und schon höre ich ein Auto mit Hänger auf den Hof fahren. Ich, super aufgeregt, laufe raus und begrüße die Leute, die sie gekauft hatten. Erst mal laden wir die Stute aus den Hänger und ich bringe sie auf den Paddock. Dann gehen wir in den Auffendhaltsraum. Langsam kommen wir ins Gespräch. Die Leute erzählen mir dann auch, warum sie Willa mir zurück gebracht haben. Die Stute wollte sich bei ihnen einfach nicht einleben und hat nur Ärger gemacht. Sie haben dann bei meinem Vater angerufen und gefragt ob er sie zurück nehmen würde. Da er sich erinnerte, dass ich sie zurueck wollte hat er ja gesagt. Und jetzt? Ja, jetzt steht sie wieder in meinen Stall.
      Ich freu mich einfach so. Dann verabschieden sich die Leute auch schon wieder und fahren vom Hof. Ich geh in den Stall und hole Willa vom Paddock. Sie sieht genauso aus wie wir sie gekauft hatten. Was hatten die nur gemacht. Draußen band ich sie an und fing an den Schopf zu entkletten. Nach einer Weile war der Schopf und Mähne fertig. Jetzt noch den Schweif und dann war ich damit auch fertig. Ich schaute auf die Uhr. Der Schmied kommt auch gleich. Ich kämme den Schweif und mach alles Geäst raus. Als ich damit grad fertig wurde, fuhr auch schon der Schmied auf den Hof. Ihre Hufen sahen nämlich auch nicht ganz in Ordnung aus.
      Als der gute Mann fertig ist, fährt er wieder und ich laufe mit ihr zur Weide. Ich stelle sie rauf. Als erstes kommt Horizont an. Etwas seltsam, weil sie sonst immer etwas scheu ist. Aber egal. Die beiden rennen gemeinsam weg. Ich steh noch ein bisschen an der Weide und gucke.
      Ich geh wieder zum Hof und mache die Boxen im Stall weiter sauber. Als das dann auch geschafft ist gehe ich in die Sattelkammer und räume etwas auf. Überall liegt Zeug herum was ich nicht mehr brauche. Das pack ich an die Tür, weil es alles einfach in den Auffendhaltsraum kommt. Man weiß ja nie.
      Ich gucke auf die Uhr und geh auf die Weide Willa wieder runter holen. Nachts soll sie noch alleine stehen. Zum eingewöhnen. Sie kommt in den Einzelpaddock. Die anderen Pferde holt jemand anderes runter. Ich geh wieder in den Auffendhaltsraum und geh duschen. Es war ein schöner Tag heute.

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    • Mohikanerin
      Ausritt mit Handpferd | 8. April 2013

      Ich bin auf dem Weg zum Stallgebäude um zwei Halfter zu holen für Willa und Snoth. Als ich diese habe, laufe ich zu der Weide wo die Pferde stehen. Nicht weit vom Stall. Mit den beiden Pferden am Halfter laufe ich zur Putzgasse und bürste die Beiden schnell über, anschliessend packe ich Snoth den alten Islandsattel rauf und ihre Trense ins Maul. Willa bekommt noch eine Führkette rann und dann kann es los gehen. Ich führe die Isländer aus der Gasse zum Weg und steige auf Snoth. Es ist einfacher mit den Beiden als ich gedacht habe. Ich reite im Schritt los, zwischen den Zuchtkoppeln durch und dann rechts Richtung See. Der Weg wurde scheinbar gemacht, weil keine Bäume mehr im Weg liegen und so. Aber führ's Handpferd reiten, super. Willa läuft lieb nehmen mir und Snoth. Aber sie zicken sich ab und zu an, wenn ich nicht genug an Snoth's Zügel bin. Nach der Weggablung tölte ich Snoth an und Willa trabt in ruhe neben uns wie auch schon im Schritt. Also gut. Wir traben/tölten über die Brücke und ich biege scharf links ab. Willa kommt kaum hinterher, aber schafft es dann doch noch. Gut so, weil los lassen, will ich eigentlich nicht. Am See parriere ich die beiden Pferde durch und reite am Ufer entlang. Als wieder am Weg sind reite ich weiterhin Schritt. Wir fogeln den Weg und ich gucke ab und zu nach links und rechts, weil über all sollche Holzstabel sind. Sind die überhaubt Richtig gesichert, frage ich mich. Bestimmt, beantworte ich meine Frage. Ich trabe wieder an und überquere erneut eine Brücke. Anschliessend parriere ich wieder durch und reite den restlichen Weg nach Hause im Schritt. Also wir wieder durch die Weiden reiten fangen die Pferdchen an sich zu entspannen. Vor dem Stall steige ich ab und führe die Pferde zu ihren Halfter. Willa hat ihrs noch um. Irh mache ich nur die Kette ab und den Karabinier wieder ran. Snoth wird abgetrenst und abgesattelt. Das Zeug bringe ich in die Sattelkammer und die Pferde kommen in ihre Boxen. Ihre Abschwitzdecken haben sie auch um und Fressen ist auch in den Krügen, also kann ich die nächsten Pferde machen.

      © Mohikanerin | 2077 Zeichen

    • Mohikanerin
      Körung | 30. August 2017

      Mit klopfenden Herzen stand ich bereits neben Vina, es war nicht die erste Krönung an der ich teilnahm,doch immer wieder etwas aufregendes bei einer mitzuwirken. Willa wurde noch von Vina gehalten wärend ich mich gerade in eine weiße Reithose zwängte das die Dinger aber auch nie über meine Waden passten. Als sie einigermaßen gut saßen drückte mir Vina den grünen Führstrick in die Hand drückte genau passend zum Halfter und den Gamaschen. Es war kein klobiges Stallhalfter,sondern ein schönes Showhalfter. Da die kleine noch nicht eingeritten war wurde unsere Kür als letztes gezeigt und ein wenig abgeändert was die Kür betraf,denn ich konnte zwar gut rennen aber ein galoppierendes Pferd- Niemals! Plötzlich summten die Lautsprecher mein Name wurde ausgerufen zusammen mit dem meiner heutigen Stute.Vina strich ihrer jungen Stute über die Abzeichenlose Stirn klopfte mir auf die Schulter und wünschte viel Glück während ich den Strick fester packte leicht an diesem zupfte um dem innern der Halle näher zu kommen. An der Tür angekommen trabte ich an die Stute folgte, wenn auch etwas widerwillig, die letzte halbe Stunde hatte sie zusammen mit uns dösend im Wartebereich der Halle verbracht. Die ersten Klänge der Musik hatten begonnen als wir die Hallentür passiert hatten an der Mitte der Halle angekommen grüßte ich freundlich die Richter legte die Longe auf den Boden,die benötigte ich für später, ehe ich im Schritt der Mittellinie bis zu ihrem Ende folgte dort rechts abbog um in der Ecke anzutraben. Zum Glück hatten wir gemeinsam gut geübt,sodass wie so viele Male vorher nicht in den Tölt verfiel sondern relativ Taktklar vor sich her trabte. Es sah so unheimlich bequem aus,doch ich musste aufpassen, denn die junge Stute wollte gern die Sachen bestimmen und war gerade dabei mich zu überholen. Also parierte ich ebenso durch wurde zumindest langsamer,sodass sie knapp an der Grenze war in den Schritt zu traben. Ich bog auf einen Zirkel ab parierte nun zum Schritt durch folgte den Zirkel eine Runde herum ,trabte erneut an zog den Zirkel größer musste dabei aufpassen nicht auf die Longe zu treten, wechselte den Zirkel da die Richter ihr Gangwerk von beiden Seiten betrachten sollten. Brav lief sie neben mir das lautstarke Gemurmel der Zuschauer schien sie vollkommen kalt zu lassen, wenn sie auch ab und an versuchte an mir vorbei zu kommen,doch die Hand vor ihrem Kopf als Handzeichen und Warnung schien sie stets daran zu hindern. Beim verlangsamen hob ich noch im gehen die Longe von der Hallenmitte auf verblieb dort wechselte Longe gegen Strick um sie mit letzterem nach außen zu schicken. Mit einem einfachen Kommando folgten die Tempowechsel bis sie schließlich in einen gleichmäßigen lockeren Rechtsgalopp verfiehl. Ich lies sie einige Male um mich herum parierte sie kurz durch wendete sie einmal bis ich das ganze auf der anderen Seite wiederholte, dann die Stute zu mir zog. Als ich wieder alles an seinem Platz hatte drehte ich mich zu den Richtern um grüßte erneut bedankte mich für ihre Aufmerksamkeit bis Willa und ich in den letzten Klängen der Musik die Halle verlies.

      © Ravenna | 3104 Zeichen

    • Mohikanerin
      Anlongieren | 20. Oktober 2013

      ch laufe aus der Wohnung raus und gehe zum Stallgebäude. Da hole ich den Strick der bei Willa an der Box hängt. Anschließend laufe ich zur Weide, wo sie mit den anderen Mädels steht. Heute wird sie longiert, aber mit Sattel und Trense. Es ist sehr kalt, dass ich sogar schon meine Winterhandschuhe rausgeholt habe. Nio ist unterwegs mit ein paar Pferden, das heißt sie hat den Karawan genommen. Auf dem Hof ist ruhe. Nur ein Windchen weht und ein paar letzte Vögel zwitschern. Bei Willa angekommen, mache ich den Strick fest und laufe zurück zum Hof. Draussen binde ich ihn an. Die kleine ist so flausig. Ich hole den Putzkasten raus und fange die Stute zu putzen. Aber nur ganz grob die Sattel- und Gurtlage. Dann packe ich den Kasten wieder weg und gehe hoch zur Sattelkammer von ihr. Die Trense hat sie dort, aber Sattel hat sie kein eigenen. Deshalb geh ich weiter zu Nicos um den Sattel zu nehmen. Meinen teueren Revolution. Ich liebe ihn. Mit dem Zeug im gepäck geh ich wieder runter zu Willa, die aufgeregt am Anbinder steht. Ich lege als erstes das Pad rauf und dann den Sattel drüber. Dann mach ich alles fest. Die Trense mache ich rein. Anschließend bekommt sie das Reithalfter um. Ich muss auch den Sperrriemen ummachen, da sie so stark das Maul immer wieder aufreist. Mit dem Flauschball gehe ich zum Roundpenn, das neben dem Stall gleich hinter der Führanlage ist. Angekommen, führe ich sie rein und gurte noch mal nach. Dann darf sie los laufen. Gleich automatisch geht sie nach Aussen. Bald kann ich mich das erste mal rauf setzen, doch das geht erst, wenn Nio wieder da ist. Aber jetzt geht es weiter. Die Stute geht im Schritt links rum. Dann lasse ich sie einmal umdrehen, doch nur mit meiner Körpersprache. Wir haben zwar eine Peitsche doch nur selten setzen wir sie ein. Nur bei schweren Pferden. Willa darf drei Runden noch Schritt gehen auf der rechten Hand. Dann trabe ich sie an. Meine Stute hat einen schönen raumgreifenden Trab. So bald sie geritten ist, geht es auf die erste Körung. Doch jetzt sind wir noch nicht so weit. Ich parriere sie wieder durch. Nach einer Runde Schritt lasse ich sie wieder die Hand wechseln und trabe dann auch wieder an. Willa macht das was ich sage. Ich passe kurz nicht auf und gebe ihr ein falsches Zeichen. Sie bleibt steht und guckt mich an. Da lache ich kurz und lasse sie wieder antraben. Sie macht was ich sage. Feines Stütchen.
      Ich arbeite noch einwenig mit ihr, vorwiegend Aufmerksamkeitsübungen um sie vom Sattel abzulenken. Das macht sie super. Ich führe sie wieder raus und geh zu ihrem Halfter zurück. Willachen schwitz sehr stark, das heißt ich muss sie abdecken. Doch erst mache ich den Sattel ab und die Trense. Alles hänge ich sorgfältig wieder weg und nehme ihre Hofdecke mit. Aber nur die Abschwitzdecke. Wieder bei ihr lege ich die Decke der Stute rüber. Dann binde ich Willa ab und bringe sie in ihre Box. Dann geh ich erst mal wieder in die Wohnung mich umziehen, weil es etwas nieselt und ich die falsche Kleidung an habe.

      © Mohikanerin (Legosteine) | 3003 Zeichen

    • Mohikanerin
      Hufschmied | 2. Dezember 2013

      Heute führte mich mein Weg auf den Hof von Lena, die mich auch schon erwartete, als ich die Einfahrt entlang fuhr. Rasch parkte ich mein Auto, stieg aus und wurde dann freundlich begrüßt. Lena gab mir die Hand und stellte sich vor: Guten Morgen! Ich bin Lena, schön, dass du so schnell gekommen bist.“ - „Hallo, das ist doch gar kein Problem“, sagte ich, während ich mein Werkzeug aus dem Auto lud. „Soll ich dir was tragen helfen?“ Fragte die junge Frau. „Gerne“, antwortete ich und gab ihr eine Tasche. Selbst nahm ich ebenfalls eine Tasche und den Hufbock, dann folgte ich Lena zum Putzplatz, an dem wir die Sachen abstellten. Während sie das erste Pferd aus dem Stall holte, machte ich den Schmiedeofen an, damit sich dieser schon aufheizen konnte.
      Eine hübsche Braunfalbstute lief aufmerksam neben Lena her. „Das ist Willa, eine Isländerstute. Bei ihr sollen die alten Eisen ab, da ich sie lieber Barhuf gehen lassen möchte“, erklärte Lena mir, während sie die Stute anband. „Ok, kein Problem“, sagte ich und machte mich mit Willa bekannt, indem ich ihr meine Hand entgegenstreckte. Sie beschnupperte diese ausführlich, dann fing ich mit der Behandlung an. Ich hob den ersten Huf an und stellte ihn auf den Hufbock. Mit einem Unterhauer bog ich dann die Nägel ein Stück nach oben, sodass sie grade waren. Nun kam der schwierigste Teil: Das Eisen musste runter. Mit der Hufeisenzange begann ich damit, das Eisen zu lockern, bis ich die hinteresten Nägel zu fassen bekam, um sie rauszuziehen. Nach einiger Zeit, hatte ich das erste Eisen vom Huf und fuhr mit dem nächsten fort.
      Als ich alle Hufeisen abgenommen hatte, ging es daran, die Hufe zurecht zu schneiden. Zuerst kürzte ich mit dem Hufmesser die Hufwand und die Trachten auf die richtige Länge. Anschließend stellte ich den Huf wieder auf den Hufbock. Willa gefiel das gar nicht, mit aller Kraft versuchte sie mir den Huf aus der Hand zu ziehen. Ich ließ mich davon jedoch nicht beeindrucken, sondern hielt das Bein eisern fest. Nach einem kurzen Machtkampf gab die Stute auf und ließ sich den Huf auf dem Hufbock platzieren. Ich rundete schnell mit der Raspel die Hufwand ab und stellte den Huf wieder auf den Boden. Willa guckte mich etwas missmutig an, war aber brav, als ich den nächsten Huf zum bearbeiten anhob.
      Ich wiederholte die Abläufe an den anderen drei Hufen und klopfte der hübschen Stute dann den Hals. Sie war den Rest der Behandlung lieb gewesen und hatte sich auch ein Leckerli verdient, welches sie genüssliche kaute.
      Lena band Willa ab und führte sie zurück in den Stall. Als sie zurück kam, führte sie ebenfalls eine Isländerstute. Kurz vor dem Anbindebalken blieb die gescheckte Stute plötzlich stehen. „Fífa, komm!“ Lena ging weiter, doch die Stute war wohl nicht überzeugt, sie stand weiter regungslos da. Lena guckte mich fragend an: „Kannst du sie mal von hinten treiben?“ Ich nickte und versuchte Fífa zum weitergehen zu annimieren, doch wir hatten keine Chance, sie ging keinen Schritt mehr. „Dann halte ich sie eben fest, sie braucht schließlich neue Eisen“, beschloss Lena, nachdem wir vergeblich versucht hatten, die Stute zum Anbindeplatz zu bringen. „Ja, das kriegen wir auch so hin“, stimmte ich zu und stellte mich Fífa dann vor. Unsicher blickte die Stute umher, nahm sich aber dann doch das Leckerli, das ich ihr angeboten hatte.
      Bei Fífa fing ich ebenfalls damit an, die alten Eisen abzunehmen. Dabei ging ich nach dem gleichen Verfahren vor, wie bei Willa. Die Eisen der gescheckten Stute waren schon sehr abgenutzt und mussten dringend erneuert werden. Nachdem ich alle Eisen abgenommen hatte, legte ich diese zur Seite und schnitt die Hufe zurecht.
      Nun ging es an die neuen Eisen. Fífa sollte für den Winter vorbereitet werden, weswegen ich nun neue Eisen, Stollen und Schneegrip holte. Das Eisen hielt ich zum erhitzen in den Ofen und wartete bis es glühte. Die Stute guckte misstrauisch, schon fast ängstlich, als ich das heiße Eisen mit einer Zange aus dem Ofen nahm. Lena hielt sie gut fest, während ich das Eisen zum Anpassen auf den Huf legte. Der Rauch erschreckte den Isländer, Fífa blieb aber trotzdem brav stehen. Die junge Frau klopfte ihrer Stute beruhigend den Hals. Das Eisen passte gut, also kühlte ich es in dem bereitgestellten Eimer mit Wasser ab. Anschließend prüfte ich, ob die Stollen richtig anschraubbar waren – das waren sie, also schnitt ich nun den Schneegrip auf das Eisen zu. Mit zwei Nieten befestigte ich es, damit es nicht mehr verrutschen konnte. Nun nagelte ich das Eisen samt Grip an den Huf. Dabei war Fífa ruhig und stand entspannt neben ihrer Besitzerin. Auch die anderen Eisen passte ich an, versah sie mit der Gripeinlage und befestigte beides am Huf.
      Dann hatte die Isländerstute es geschafft und ich lobte sie ausgiebig, bevor Lena sie zurück in den Stall brachte.
      Nun waren nacheinander Heavem, Lila Wolken und Snuff an der Reihe. Bei allen drei sollten die alten Eisen ab, um die Pferde über den Winter barhuf gehen zu lassen.
      Heavem war die Erste, bei der ich damit begann, sie von den alten Eisen zu befreien. Die junge Stute war dabei ruhig, ihre Austrahlung war sehr souverän. Auch beim Ausschneiden der Hufe, blieb sie brav stehen.
      Dann war Lila Wolken an der Reihe, eine hübsche Isländerstute. Während ich ihre Eisen abnahm und die Hufe anschließend zurechtschnitt, stand sie ruhig am Putzplatz, schaute sich dennoch aufmerksam um. Lena lobte die Stute und brachte sie nach der Behandlung zurück in den Stall.
      Als letztes war Snuff dran. Lena band sie an und ich stellte mich ihr mit einem Leckerli vor. Neugierig musterte sie mich und nahm sich das Leckerli aus meiner Hand. Dann fing ich an, die Eisen abzunehmen. Dabei war die Stute brav und ließ mich meine Arbeit machen. Als alle Eisen runter waren, schnitt ich die Hufe noch aus und lobte die Stute. Lena führte sie zurück in den Stall und kam dann ohne Pferd zurück.
      „Das hat doch schonmal super geklappt“, lächelte sie. „Dann war es das für heute und beim nächsten Mal geht es weiter.“ Ich nickte, während ich mein Werkzeug zusammenpackte und den Schmiedeofen ausmachte: „Du hast wirklich brave Pferde, so könnte es gerne immer sein.“ Lachend half Lena mir, meine Sachen zum Auto zu bringen. Dann verabschiedeten wir uns und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Morgen würde ich wiederkommen, um die nächsten Pferde zu machen.

      © Mongofisch| 6339 Zeichen

    • Mohikanerin
      Lonigieren mit Gewicht und Rauflegen | 26. April 2014

      Willa war nie die einfachste gewesen, dass behauptet auch niemand. Doch auch jetzt muss sie zum Reitpferd werden. Zusammen mit Thor gehe ich die Stute von der Weide holen. Genüsslich knabbert sie am Gras. Dass wird sich gleich ändern. Langsam betretten wir die Weide und haben auch genügend Leckerlies dabei. Doch es ist einfach als ich gedacht habe. Mit ruhigen Schritten nähre ich mich und lege das Halfter um. Die letzten Tage fand sie das voll doof und hat entweder gescheut oder ist weggelaufen. Heute können wir ruhig zum Hof laufen. Kein Traktor und auch keine Planen, Tüten oder Folien. Wir haben extra alles aufräumen lassen. Ich binde sie in der Stallgasse beidseitig an und fange an sie zu Putzen. Auch sie hat noch mega viel Haare noch. Doch solange kann ich mich nicht mit dem Putzen aufhalten. Ich hole aus der Sattelkammer einen Gurt, eine einfach gebrochene Wassertrense und schlaufies. Longieren kennt sie schon, deshalb jetzt nächste Stufe – Longieren mit mehr Gewicht und Stangenarbeit und kurzes Aufsitzen.
      Ich führe Willa zum Roundpen und Thor folgt uns. Die Stute läuft, etwas überfordert, vorwärts und hat einen klaren Takt im Schritt. Auch das mit dem Handwechseln hat sie sich gemerkt. Willa hatte drei Wochen Pause nach dem sie vier mal in der Woche dran war, zwar nur zwei Wochen lang, aber trotzdem. Als dann die Stute warm ist, legt Thor einige Stangen hin und sie trabt ohne Probleme rüber. Ihre Gänge sind klar und ahc haben genug Raumgreife. Ich lobe sie und lasse Willa die Handwechseln. Weiter geht es auch auf der Hand mit Trab. Nach fünfzehn Minuten hole ich Thor rein. Er soll sich über Willa legen und kurz führen.
      Langsam legt sich Thor über Willas Rücken, währrend ich sie am Kopf tätschle. Sie gibt nichts ab, dass es ihr nicht gefällt oder ähnliches. Also führe ich sie ein Stück. Mal vier fünf Schritte und dann wieder stehen. Ständig bekomt sie ein Leckerlie, bis er runter geht und wir gemeinsam zurück gehen. Dort mach ich ihr das Zeug ab und bring es zurück in die Sattelkammer. Thor bringt der Weil Willa schon weg. Sie soll sich schon an ihre neuen Weidefreunde gewönen. Deshalb kommt sie vorn in die kleine 'Vorweide'.

      © Mohikanerin | 2168 Zeichen

    • Mohikanerin
      Unfall | 8. Juni 2014

      Nichts ahnend hole ich Willa von der Weide. Nach dem wir jetzt die letzten Wochen immer wieder das Lenken geübt haben, wollen wir heute das erste mal eine kleine Runde über den Hof drehen. Die ganzen Geräusche machen ihr überhaupt nichts, abgehärtet ist sie also. Entspannd laufen wir zum Hof und ich putze sie gemütlich. Trotz der Hitze möchte ich ein bisschen Arbeiten. Der Strand ist überfüllt und auch am Eisstand sind tausende. Nur mit Reitunterricht kann ich nicht handeln. Aber ich sattel dann auch schon meine Stute und mache ihr die Trense ins Maul. Dann grute ich nach einem Stück nach und los geht’s.
      Im Schritt reite ich als erstes den Weg entlang Richtung Hengstweide. Dann biege ich dort links ab und folge dem Weg. Will lässt sich ohne Probleme nach links und rechts lenken. Auch schon leichte Biegungs- und Stellungsarbeiten sind möglich. Immer wieder halte ich sie an und reite wieder an, auch Rückwertrichten ist dabei. Die Männer sind der Weil dabei, die Weiden zu kontrollieren und mit den Jungenpferden zu üben. Viele sind es nicht mehr. Da ich in letzter Zeit kein Wirkliches Fohlen mehr bei habe, verkaufe ich diese immer. Wir reiten an der Strasse entlang und sind schon fast am Hotel. Gleich geht es auf die Wiese, dort galoppiere ich Willa ein wenig. Auf der Straße kann ich sie schon Traben. An dem Tölt möchte ich noch nicht viel Arbeiten, weil sie noch recht schlechten Galopp hat, auch wenn sie sehr viel Tölt anbietet. Dann sind wir auch schon auf der Wiese und reite erst mal ein wenig Schritt noch und mache einige Seitwärtsbewegungen. Langsam versteht sie schon was ich will, auch wenn sie sich sehr gegen sträubt. Immer wieder schlägt sie mit dem Schweif und reagiert nicht auf die Gerte. Doch wenn Willa es tut, gibt es ein Leckerlie. Dann fing es an. Ein schuss aus dem Wald. Willa steigt und ich kann mich gerade noch halten. Dass sie durchgeht, damit hatte ich gerechnet, aber dass sie uóhne Kontrolle auf die Klippen zu rennt nicht. Ich versuche sie zu bremsen und zu beruhigen. Doch dann bemerkt auch sie was ist. In der Hand ist sie noch extrem steif und kommt nicht aus der Kurve mit einem halben Sliding Stop runtschen wir die Klippe runter.
      5 Stunden später
      Ich wache im Krankenhaus auf. Überall piepsgeräusche. Niemand da den ich kenne, doch dann kommt Georgio aus der Toilette. Er bemerkt sofort das ich wach bin und ruft die Schwester. Sie stellen mir unendliche Fragen, aber ich spreche nicht. Ich weiß gar nicht was ich zu erst sagen soll, ausserdem was ist passiert. Ich weiss einfach nichts mehr und schließe wieder die Augen. Georgio nimmt meine Hand. Gut das ich ihn habe.
      Währenddessen auf dem Hof
      Vier Tierärzte sind dabei Willa zu behandeln. Keiner kann wirklich nachvollziehen wie sie mit so wenigen Schäden davon gekommen ist.Es war ein Wunder. Nach den kleinen Operationen, bringen sie die Stute in den Therapiestall. Dort ist es kalt, steriell und ruhig. Kein richtiger Lärm dringt nach Innen. Willa wird auch mit Kamera beobachtet, dass wir wissen was mit ihr ist. Neben bei arbeiten Sarah auch noch mit meinen Pferden.

      © Mohikanerin | 3090 Zeichen

    • Mohikanerin
      Willa einreiten | 22. Juli 2014

      Ursprünglich hatte ich vorgehabt Hansi die Stute von Vina übernehmen zu lassen, da er jedoch zu Maren nach Polen geflogen ist war es ihm nicht möglich. Desweiteren war Willa nur bis zu einem bestimmten Punkt belastbar, sodass sein Gewicht auch nicht unbedingt von Vorteil war. Da ich jedoch mit dem Ausritt beschäftigt war wollte sich Cayden erst einmal mit Willa beschäftigen. Am Morgen da die anderen ankommen sollten sah ich wie er mit der Stute an der Longe auf dem Platz stand - eines der Kinder aus dem Dorf saß auf ihrem Rücken. Seit Beginn des Frühlings hatten wir zwei nette Mädels von knapp 12 Jahren, die bereits auf dem Hof reiten gelernt hatten. Als die Oma von Cayden und Kathi noch gelebt hatte waren sie immer wieder hier her gekommen, dann hatten diese Besuche geendet als sie verstorben war. Bis die beiden in diesem Jahr wieder hatten wieder reiten wollen, sie unterstützen mich bei der Pflege der Pferde und ab und an ließ ich sie auch auf meine Pferde. Besonders hatten sie einen Narren an Willow gefunden, doch auch Willa – die seit knapp drei Tagen auf dem Hof war – hatten sie Gefallen gefunden. Fasziniert beobachtete ich wie Cayden mit Maeve einige Übungen auf der Stute absolvieren ließ, auch den Trab gingen sie bereits an und Willa arbeitete bisher super mit. Aufgrund ihrer nicht kompletten Belastbarkeit wegen Problemen mit ihren Sprunggelenken, da war die zwölfjährige Maeve eine gute Möglichkeit um Willa zu reiten. Am Abend erzählte mir Cayden die Fortschritte von Willa an der Longe sowie nur an der Hand. „An der Longe arbeiten wir mittlerweile an den richtigen Hilfen, heute ist Willa sogar bereits angetrabt – wobei sie natürlich recht töltig trabt –aber da kannst du dich sicher besser für einsetzten, wenn es soweit ist.“ Ich nickte bedächtig, während ich mich dichter an seine Brust kuschelte, „Willa ist eine wirklich Klasse Stute, zwar musste ich am Anfang bei der Bodenarbeit ein wenig darum kämpfen, dass ich der Chef bin und nicht die kleine Stute selbst. Obwohl wir die letzten vier Tage kontinuierlich im Schritt und Trab gearbeitet haben, wenn natürlich auch nur schonend gearbeitet wurde, zeigt sie keine Anzeichen einer Lahmheit. Zum Abreiten habe ich Maeve dann noch allein auf dem Platz ein paar Runden drehen lassen, sie hat wirklich viel dazu gelernt, erstaunlich wie Willa auf ihre junge Reiterin aufzupassen scheint.“ Erklärte Cayden belustigt, zog die Decke ein wenig über uns beide, hauchte einen sanften Kuss auf meine Stirn „Vina ist bereits mit ihr ausgeritten, die Arbeit war eigentlich beinahe beendet, aber der Unfall hat die beiden ein ganz schönes Stück zurück geworfen. Die Stute hatte ordentlichen Respekt vor Vina gehabt, ließ sich nicht richtig reiten. Deswegen hat sie uns gebeten sie hier her zu nehmen. Vielleicht nach dem Motto, die Highlands heilen alles“ Murmelte ich leise, musste lachen und Cayden nickte mit dem Kopf, während ich langsam dem Schlaf entgegen sank. Die nächsten zwei Tage würde ich nicht an seiner Seite verbringen, der Ausritt würde mich davon abhalten, dann konnte ich mich eingehender um Willa kümmern.
      ~nach dem Ausritt~
      Nachdem all unsere Gäste den Hof wieder verlassen hatten, ging der normale Arbeitsvorgang weiter, oder zumindest so halb, denn noch immer waren die Gemüter ein wenig aus dem Ruder. Aus einer der geräumigen Boxen holte ich mir die junge Stute, zupfte ein wenig von dem Heu aus ihrer langen, wuscheligen Mähne und band sie vor der Box an. Auf dem Ausritt hatten wir Bucks gesichtet, doch hatte während der letzten Tage einfach die Zeit gefehlt um ihn einzufangen. Deswegen war die Rosse von Willow an uns vorbei, Thowra zum Einreiten gerade bei Maren – erst in zwei Tagen würde ich sie abholen können. Mit sanften Bewegungen befreite ich Willa ein wenig vom Staub, prüfte ihre Gelenke wie es mir Vina gezeigt hatte ob die Stute nicht vielleicht zu sehr beansprucht war. Da sich nichts zeigte, war auch die Ausrüstung schnell auf der Stute und mit ihr an der Seite schlurften wir gemeinsam hinüber zum Platz. Dort stellte ich mir meine Sachen komplett ein, nutze die Aufstiegshilfe um in den Sattel zu kommen und setzte mich zurecht. Noch immer hatten wir uns zu dem Problem mit Stormbringer nicht gemeldet, schoben es beharrlich vor uns her, doch irgendwann musste es einmal getan werden. Ich schüttelte den Kopf, trieb Willa in den Schritt und ritt sie eine ganze Weile erstmal warm. Auch Maeve war Willa unter der Aufsicht von Cayden bereits frei auf dem Platz geritten und im Grunde schien Willa wieder ganz die alte zu sein – manchmal fochten wir kleinere Kämpfe aus, wo es denn nun wirklich lang gegen sollte. Im Grunde jedoch reagierte Willa willig auf alle Hilfen, die Biegung bedurfte noch einiger Übung, doch hier konnten Vina und Thor mit der Zeit mehr ausrichten als ich. Willa zeigte einen wunderbar weichen Trab, bot diesen auch recht schnell unter dem Sattel an, wobei es doch manches Mal zu einer Rolle kam und wir uns plötzlich im Tölt befanden. Dann rannte sie staksend um die Bahn, brauchte eine Weile ehe ich sie von einem Schritt überreden konnte. Nachdem sich jedoch Kathi auf ihrer Stute Green zu uns gesellte, wurde Willa nur unmutiger, schlug mit dem Kopf und zeigte immer wieder das sie die andere Stute alles andere als Klasse fand. „Ach das bringt nichts, Kathi? Ich geh noch eine Runde ins Gelände mit ihr“ Kathi nickte, meinte sie würde Cayden Bescheid geben. Die Gerte ließ ich getrost am Hof, denn im Gelände würde es sicher keine Probleme mit dem Vorwärtsdrang geben. Als wir am Stand angekommen waren, ließ ich die Stute von selbst über die Gangart entscheiden, da ich merkte sie schien unter mir zu „explodieren“, die angestaute Frustration vom Platz musste mal richtig raus. Willa jedoch wurde nur schneller im Trab, ganz so als wolle sie erst auf mein Kommando warten. Gerade begann ein schnelleres Lied auf meinem Handy, also legte ich die Beine enger an ihren Bauch „Na Hopp Mädchen“ feuerte ich die Islandstute an. Mit einem Satz sprang Willa vom Schritt in den Galopp, raste durch den Sand nur knapp neben dem beginnenden Wasserstreifen. Ihre Mähne prallte mir dabei immer wieder gegen die Brust, als ich mich näher nach vorn legte, meine offenen Haare wirbelten im Wind einher. Die Zügel noch immer hängend, setzte ich mich wieder in den Sattel um ein Gefühl für den Galopp der Stute zu bekommen. Für einen Moment hatte ich den Impuls die Augen zu schließen und meine Arme zu den Seiten auszustrecken – längst nicht mehr hatte ich mich zu wohl gefühlt wie an diesem Ort hier. Willa verlangsamte irgendwann ihr Tempo, zog einen kleinen Bogen durch das kühle Nass und blieb dann schnaubend stehen. Die Sonne stand hoch am Himmel, doch der Blick der Stute ging nicht in Richtung Landesinnere, blieb auf einen Punkt auf dem Meer fixiert. Da tauchte erneut ein mächtiger Kopf auf, gefolgt von anderen, aus dem Wasser auf, eine Schule von Schwertwalen hatte ihren Weg hierher gefunden. Beinahe fasziniert blieben wir eine Weile stehen, ehe wir auf gleichem Wege wieder zurück kehrten wie zuvor. Angekommen am Hof berichtete ich Vina via Skype von den Fortschritten ihrer Stute. „Im Grunde haben wir die letzten beiden Tage nicht mehr viel neues mit ihr gemacht, die Ausritte waren mehr Spielerei. An der Biegung muss noch ein wenig gearbeitet werden, aber ansonten ist sie jetzt ein solide ausgebildetes Reitpferd. Das sie manchmal ein wenig testet kennst du ja bereits von ihr.“ Lachte ich ein wenig vor mir her.

      © Ravenna | 7478 Zeichen

    • Mohikanerin
      Tierarzt | 30. August 2017

      Mein Terminkalender verriet mir, dass ich heute einen Termin bei Mohikanerin hatte. Bei ihr sollten alle Pferde geimpft und gechippt werden.
      Kurz zählte ich die Namen der Pferde durch, die ich behandeln würde und ergriff dann kurzerhand den gesamten Karton Transponder, der noch in meinem Büro stand. Man sollte schließlich immer einen Ersatz-Injektor zur Hand haben und jetzt über 50 Spritzen auszuzählen – da hatte ich keine Lust zu.
      Kurz kontrollierte ich noch, ob ich ausreichend Impfstoffe im Kofferraum hatte, genau so wie Spritzen, Nadeln und Alkoholtupfer.
      Dies konnte ich bejahen, sodass ich mich rasch auf den Weg zu meinen heutigen Patienten machte.
      Am Stall angekommen, kam Vina mir bereits entgegen und begrüßte mich.
      Ich bat sie, die Pferde recht rasch nachzuholen und anzubinden, sodass wir hoffentlich einigermaßen fix fertig würden.
      Als erstes waren die Stuten an der Reihe.
      Hier stand Willa bereits bereit. Ich begrüßte das Pferd kurz, dann zog ich die Impfstoffe für sie auf. „Ich impfe alle gegen Tetanus, Influenza und Herpes“, erklärte ich, während ich einige Spritzen schon vorbereitete. Ich hatte eine Folie mitgebracht, auf der man die Aufkleber der Impfstoffe wieder abziehen können würde. Diese machte ich zu einer Tabelle, schrieb Willas Namen auf, klebte den Aufkleber auf und machte eine dritte Spalte für den Barcode des Transponders. So könnte Vina alles in die Pässe, die sie selbst beim Verband anfordern wolle, nachtragen.
      Mit den beiden Spritzen der Impfung war ich so fix fertig, dass Willa es kaum mitbekam und lediglich kurz zusammenzuckte.
      Anschließend griff ich in den Karton auf den Rücksitz meines Wagens und fischte einen Transponder für sie heraus, den ich ihr auf die Mitte der linken Halsseite injizierte. Erst, als ich mich mittels Lesegerät davon überzeugt hatte, dass alles richtig saß, zog ich den Barcode ab und klebte ihn neben ihren Namen auf die Folie.
      Als nächstes war Heavem an der Reihe, dann Aqua, White Pearls Sunset, Saints Row, das Fohlen Nökkvadís van Ghosts, Þögn, Náttdís van Ghosts, Hlíf van Ghosts, Elding, Moon’s Pumpkin, Coulee, bei der ich mich wunderte, weil sie total aus der Richtung der anderen Pferde schlug und zu guter Letzt Lila Wolken.
      Alle wurden geimpft und bekamen einen Transponder, ich überprüfte den Sitz und vermerkte alles auf der Folie. Hier und da gab es leichte Probleme, war insgesamt aber recht gut zu bewältigen.
      „So, das war der erste Streich. Dann kommen noch die Hengste“, stellte ich fest und klopfte die Hände aneinander, die mittlerweile vom Spritzen schon Schwielen an den Daumen hatten.

      © Eowin | 2632 Zeichen

    • Mohikanerin
      Einführung in den Zirkus | 28. September 2014

      Nach dem ich mit Heavem fertig war, hole ich Willa von der Weide. Erik kommt auch mit. Aus neugier möchte er sehen wie Willa mir noch vertraut. Gemeinsam gehen wir alle in den Stall. Die Stute stand bereits am Tor, dass das mitnehmen sehr erleichtert hat. Die halbe Weide steht vom Regen Unterwasser. Doch das stört uns gar nicht. Im Stall putze ich die Stute und mache ihr Bandagen um. Dann können wir schon in die Halle gehen, immer gefolgt Valkýra und Erik. Er öffnet uns das Tor, wir treten ein und ich mache Willa direkt den Bodenarbeitsstrick ab. Die Stute rennt los als ob sie Monate lang nicht laufen durfte. Doch das Stimmt nicht. Immer wieder habe ich versucht mit ihr zu arbeiten und auch Sarah hat sie fertig eingeritten. Nun möchte ich anfangen mit Willa für den Zirkus zu üben. Mit einem einfachen Pfeifen hole ich sie zu mir und gebe ihr ein Leckerlie. Sie soll mit in den Clowns bereich. Doch was wir da genau machen wollen, wissen wir noch nicht. Noch immer ist Erik da, was der wohl will. „Was sitzt du den so nutzlos rum?“, frage ich Erik scherzhaft. „Ach ich find's extrem interessant wie du mit den Pferden arbeitest und ich habe grad nichts zu tun also..“, Antwortet er. Ich lächle ihn nur an und konzentriere mich dann wieder auf Willa. Mit dem Seil lege ich einen Kreis auf den Boden in den ich die Stute rein laufen lasse. Sie soll nun darin stehen bleiben egal was ich mache. Die Übung kennt Willa bereits und macht es auch so, wie sie soll. Nun kommt aber die Schwierigkeit. Ich hole den Gymnastik Ball aus der Vorkammer und laufe auf dem etwas rum. Die Stute guckt mich leicht entsetzt aber bleibt stehen. Von diesen Ball springe ich auf ihren Rücken, kurz reist sie den Kopf hoch doch sie steht. Von mir bekommt Willa ein Leckerlie und das war's für Heute. Aus dem 'Publikum' kommt ein klatschen. „Du bist schon ein Idiot.“, sage ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Sicher, immer.“, antwortet Erik und muss sogar selbst lachen. Er öffnet uns wieder die Tür und wir gehen alle zurück. Auch Willa ist etwas geschwitzt. Die Stute stelle ich ebenfalls in den Stall mit Decke. Doch sie bekommt noch Kraftfutter. Fertig bin ich mit ihr.

      © Mohikanerin | 2193 Zeichen

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  • Album:
    AV - Isländer
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    Mohikanerin
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  • Zuchtname: Willa
    Rufname: -

    Aus der: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    Den: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Isländer
    Geburtsdatum: 15. Februar 2012
    Farbe: Braunfalbe
    Abzeichen: -
    Stockmaß: 137 cm

    Charakter:
    Aska ist im Umgang eine freundliche Stute, zeigt sich aber gegenüber anderen Pferden sehr dominant. Unter dem Sattel ist sie fleißig, aber an schlechten Tagen auch mal ziemlich zickig.
    ____________________________________

    Gencode: Ee AA DD
    Zuchtzulassung: Ja
    Gesamtnote: 8,9
    Nachkommen:
    Wynja von Atomic (2018) | V: Hnakki van Ghost

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    SK 460 (24.09.2018)
    ____________________________________

    Dressur: L / L
    Springen: -
    Military: -
    Fahren: -
    Rennen: E / E
    Gangreiten: M / M
    Western: -
    Distanz: E / A

    Gänge: 5

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    481. Dressurturnier (10.03.2018)

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    360. Dressurturnier (12.05.2016)
    460. Dressurturnier (12.12.2017)
    484. Dressurturnier (27.03.2018)

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    172. Gangturnier (01.03.2018)
    178. Gangturnier (01.05.2018)
    186. Gangturnier (12.07.2018)

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    141. Gangturnier (27.09.2017)
    163. Gangturnier (14.01.2018)
    ____________________________________

    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Unbekannt, Deutschland
    VKR: Maleen
    Ersteller: Maleen
    Punkte: 20
    ____________________________________

    PNG | PSD | Details
    Ball | Körung | Trab mit Wynja