1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Sammy

Who Loves Candy

Englisches Vollblut | Hengst | 13 Pkt. || DR: M (2) | SPR: A (1) | MIL: M (3)

Who Loves Candy
Sammy, 8 Aug. 2020
Ezi, Bracelet, Zion und 3 anderen gefällt das.
    • Sammy
      [​IMG]
      Hufschmiedbericht für Who Loves Candy
      Pferdehandel van Heeringen, Niederrhein | von Elsaria
      05. März 2020

      «Guten Tag Frau Preske, Ich bin Steffen van Heeringen und komme vom Niederrhein Deutschland. Ich bin Pferdehändler und ich hoffe, dass sie Trotzdem uns als Kunden bedienen möchten. Ich lege großen Wert auf gute Pflege und Zustand meiner Tiere. Ich bin keiner derjenigen, die nur das große Geld sehen. Wann hätten sie zeit zu kommen?!» las ich die e-mail, die gestern Abend um 11 Uhr noch eintrudelte. Ich beantwortete sie ihm und machte alles bereit. Ich bepackte mein Hufschmiedauto und fuhr los. Nach 2h verließ ich meine Heimat Österreich und fuhr auf der Deutschen Autobahn Richtung Niederrhein. Ich musste ehrlich zu geben beim Wort "Pferdehändler" werde ich stehts vorsichtig. Ich kannte schon viele Händler, die Schandtaten vollbrachten. Aber ich war soweit offen das ich immer an das Gute glaubte. Ich kam am Niederrhein an. Der Hof war ordentlich hell, groß und seriös. Mitten auf dem Hof stand ein Mann. Das musste wohl Steffen sein. Ein gut aussehender junger Bursche. " Echt fesch!" dachte ich mir und hatte Mühe professionell zu bleiben. "Hallo, es freut mich, dass Sie mir eine Chance geben!" begrüßte mich Steffen und fragte gleich ob ich einen Kaffee haben möchte. Ich bejahte dankend und sah mich um. Der Hof wurde erst neu aufgebaut und deshalb war auch nur ein Pferd da, aber dies sollte sich ja bald ändern. Steffen ließ mich kurz am Hof stehen und kam mit einer Tasse warmen Kaffee zurück. " Haben Sie gut her gefunden?!" fragte er mich. "Ja, danke, mir wäre es lieb wenn wir bei Du sein könnten?!" fragte ich ihn und grinste leicht. "Natürlich!" sagte er und begleitete mich zu Who Loves Candy. Das Vollblut war unglaublich nervös. Ein richtiges Energiebündel. "Er kennt zwar den Hufschmied, mag den aber nicht so!" gab mir Steffen noch zur Info. "Wie nett von dem Herren!" dachte ich mir. Steffen hatte noch einiges im Büro zu tun und sagte, dass ich vorbei kommen solle wenn ich fertig war. Ich halfterte den Schönling auf und führte ihn aus der Box. Er war auch recht unaufmerksam und stolperte über seine eigene Füße. "Also laufen musst du schon selbst!" lachte ich. Ich band ihn an und streichelte ihn. Der Hengst tänzelte hin und her und ich musste ihn mehrmals erinnern, dass ich auch noch da war . "Na das kann ja was werden!" murmelte ich vor mir hin. Ich nahm seine alten Alueisen herunter und begann die Hufe zu korrigieren, bzw. das zuviele Horn abzuknipsen. Für einen Pferdehändler sahen die Hufe sehr gepflegt aus. Ich nahm mir vor einige Interessenten an ihn weiter zu vermitteln. Dann legte ich die Eisen ins Feuer. Das Zischen des Feuers erschrak Who Loves Candy so sehr, dass er sich losriss und aus dem Stall flüchtete und über den Hof preschte. "Scheiße!" entflog es mir und rannte dem Baunen hinterher. Meine Sorge war nun, dass er auf die Straße rannte, aber meine Sorge war unbegründet. Denn das Vollblut stand vor einem offenen Fenster und streckte da seinen Kopf hinein. Für ein unaufmerksames Pferd sehr ungewöhnlich. Steffen schob den Kopf etwas verwirrt nach draußen. "Entschuldigen Sie, er hat das Zischen vom Feuer als Bedrohung wahrgenommen und ich war nicht gefasst darauf!" entschuldigte ich mich für meinen Fehler was mir höchst peinlich war. "Alles gut, ist ja nichts passiert!" sagte er und grinste mich leicht an. Ich nahm Candy und führte ihn wieder an seinen Platz und setzte meine Arbeit fort. Nun nach dieser kleinen Aufregung benahm sich das Vollblut ausgesprochen vorbildlich sodass ich seine Eisen schnell an seinen Hufen hatte. Dann fettete ich diese ein. Ich würde ihn auf jeden Fall im Auge behalten, er gefiel mir. Ich brachte ihn in seine helle, große Box, räumte Alles auf und ging ins Büro um mich zu verabschieden.
    • Sammy

      ___________________________________________________
      Gut Schwarzfels
      ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
      Dressur E-A
      06. März 2020
      3942 Zeichen von sadasha

      „Nun denn mein Guter.“, sagte ich seufzend und holte das Nervenbündel Who Loves Candy aus seiner Box. Der Hengst war schon ein paar Tage auf dem Hof und sollte in der Dressur ausgebildet werden. Der absolute Horror, da dieses Pferd einfach nicht beisammen war. Das Training würde sehr mühselig werden, schleppend, Kräfte zehrend und was es nicht Alles für Umschreibung gibt, die dieses Dilemma treffen würden. Aber ich hatte es Steffen versprochen. Ich hatte versprochen seine Pferde mitzunehmen, wenn ich Zeit dafür fand und ich war kein Mensch, der seine Versprechen brach. Auf mich ist Verlass. Immer. Ich begann bei dem Hengst ganz von vorne. Ich hatte keine Lust nach zwei Minuten im Sattel den Boden zu küssen oder gar im Krankenhaus zu landen. „Das ist quasi Kindergarten-Wissen, du Riesenbaby.“, maulte ich und strich dem Hengst mit der Schabracke über den Rücken. Candy drücke den Rücken weg und machte einige Schritte zur Seite. Es war mir ein Rätsel, wie man ihn geritten haben soll. Es dauerte lange bis sich der Hengst an meine kleinen, penetranten Aktionen gewöhnt hatte. Aber nach gefühlt drei Jahrhunderten stand er still. Er war genervt von mir, aber das Gefühl konnte ich ihm ungefiltert zurückspiegeln.

      Umso mehr freute ich mich mit meinen Stuten weiter zu arbeiten. Denn Maleficent und It's me, Amira! arbeiteten besser mit. Die beiden Rappstuten hatte ich zuvor schon einmal ausgebildet und ich setzte da an, wo ich aufgehört hatte. Wir übten fleißig unsere Übergänge, das Rückwärtsrichten und die Kehrtwenden. Maleficent war unglaublich talentiert und es machte Spaß sie immer besser werden zu sehen. Bei Amira war mehr Feuer im Spiel. Es haperte hier und da an der Konzentration und ihr Vorwärtsdrang überrumpelte meine Pläne. Doch auch sie wurde stetig ruhiger, verließ sich mehr auf meine Hilfen und entspannte sich. Candy machte mir im Laufe der Zeit aber nur noch mehr Sorgen. Der Hengst lernte so langsam, dass wir nach mehreren Wochen Arbeit gerade das erste mal im Sattel unterwegs waren. Steffen kam immer mal vorbei und sah uns beim Training zu. Er hatte hier und da gute Ratschläge zur Hand und kannte sein Pferd wie kein anderer. „Sicher, dass du ihn nicht behalten möchtest?“, fragte ich irgendwann und sah Steffen schmunzeln. Er überlegte einen Moment und antwortete dann, dass er nicht dafür gemacht sei ein Pferd eine halbe Ewigkeit zu halten. Es machte ihn glücklicher Pferde aufzubauen und an einem gewissen Punkt in gute Hände abzugeben, sodass er sich einem neuen Pferd widmen konnte, welches seine Pflege notwendiger hätte. Ich verstand langsam wieso er Candy interessant fand. Der Hengst war ein Haufen Arbeit, hatte aber ein gutes Herz. Bis man es erreicht hatte dauerte es nur Jahrhunderte. Zwischendurch hatte ich das Gefühl ich würde eher sterben, als Candy erfolgreich eine A Dressur läuft. Doch kaum war ich kurz davor das Vollblut als hoffnungslosen Fall abzustempeln, da überraschte er mich. Plötzlich klappte das mit dem taktklaren Laufen. Plötzlich bog sich der Hengst ordentlich und schaffte es hier und da in Stellung zu gehen. Es waren klitzekleine Lichtblicke. Winzige Momente der Hoffnung, die mir so viel Mut gaben jetzt erst recht weiter zu trainieren. Candy machte fortan gute Fortschritte und lief dann tatsächlich so sicher und so gut, dass ich ihn Steffen noch einmal zum Abschluss vorstellte. Der Pferdehändler war begeistert und setzte sich nun auch einmal selbst in den Sattel. Auch bei ihm folgte Candy den Hilfen seines Reiters und machte eine gute Figur. Ich war heilfroh den Hengst nun „los“ zu sein. Sicher hatten wir am Ende Erfolg, aber der Aufwand dahinter war immens. Ganz anders als bei Maleficent und It's me, Amira! Die zwei liefen nun schon seit Wochen auf L-Niveau. Besonders stolz war ich auf die Kehrtwenden, die mir besonders bei Amira Probleme gemacht hatten. Heute liefen sie reibungslos und wir gingen fleißig Turniere um das Training zu manifestieren.
    • Sammy
      ____________________________________
      Pferdehandel van Heeringen
      ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾
      Heza Bat Man & Who Loves Candy
      17. März 2020
      von sadasha

      Gerade hatte ich den Plan gesetzt einen eigenen, mit Liebe geführten Pferdehandel zu eröffnen, schon hatte ich zwei Hengste im Stall stehen. Zwei wunderbar unterschiedliche Kerle. Candy brachte viel Arbeit mit sich und wurde sofort an Hunter weitergeleitet, der sich mit dem Braunen ausgiebig befasste um ihn rittiger zu machen. Bat hingegen war ruhig, umgänglich und brauchte lediglich Pflege. Der Schimmel kam hier an und hatte Krusten von Schlamm und Kletten in seiner unverschämt langen Mähne. Mit viel Geduld und dem richtigen Werkzeug schaffte ich es die Mähne von allen Unreinheiten zu befreien und wusch sie noch einmal ordentlich durch. Es brauchte ein paar Stunden bis die Mähne getrocknet war, deshalb stand der Hengst solange in seiner Box und kam erst später auf die Weide. In der Zwischenzeit kümmerte ich mich um Candy. Der Wirbelwind trabte munter vor mir weg, als er mich sah und hielt einen Mindestabstand ein, der es mir nicht erlaubte ihn auch nur an den Strick zu nehmen. Gut, beschloss ich, dann eben später. Ich beschäftigte mich mit Arbeiten am Hof, ging die Weidenzäune ab und irgendwann stand Candy wieder bei mir. "Willst du doch raus?", fragte ich den Braunen und kraulte ihm kurz das Kinn, ehe ich den Strick einhakte. Ich führte Candy auf den Putzplatz und ging kurz mit dem Striegel drüber, denn dreckig war er nicht. Dann ging es auf den Reitplatz. Hunter hatte wirklich gute Arbeit geleistet. Candy ließ sich schon vom Boden aus ganz anders, deutlich besser, arbeiten. Ich übte mit ihm einige Übergänge, schickte ihn immer wieder nach außen und rief ihn ab und an zu mir in die Mitte um ihn besonders zu loben. "Endlich macht es Spaß dich auf dem Platz zu haben." Das war vielleicht nicht die netteste Aussage, aber es war eine riesige Erleichterung nicht mehr kämpfen zu müssen. Zumindest nicht mehr so wie zu Beginn. Als ich die Arbeit mit Candy beendet hatte wandte ich mich wieder Bat zu, dessen Mähne nun trocken war. Sie fühlte sich wunderbar leicht und kuschelig an, doch ich wollte sie jetzt schützen. Sorgfältig flechtete ich die Strähnen ein und band sie hoch, damit Bat sich nicht verletzen konnte. Dann brachte ich den Paint Hengst auf die Weide und beschäftigte mich mit Verwaltungsaufgaben.
    • Sammy

      [​IMG]
      Tierarztbericht
      Paket I: Durchchecken, Impfen, Entwurmen, Zahnkontrolle

      03. Mai 2020
      19.539 Zeichen | von Sevannie

      ,,Hallo?’’, hakte ich nach und sah in die Stallgasse hinein, doch hier war niemand. Nicht einmal ein Pferd. Hm.. Komisch. Ich war gerade angekommen, hatte das Auto vor dem Haus stehen sehen und auch schwören können, dass ich einen Mann gesehen hatte wie er hier in den Stall gelaufen war. Steffen van Heeringen hatte mich vor kurzem angerufen und um einen Termin für seinen Vollbluthengst gebeten. Mein Blick fiel auf die Uhr und ich seufzte leise auf. Zu Spät oder gar zu früh war ich auch nicht. Vielleicht holte er den Hengst auch gerade von der Koppel. Ich zuckte mit den Schultern und lief wieder zu meinem Kombi, schnappte mir daraus das nötige Equipment für heute. Denn der Hengst sollte nicht nur den üblichen Check-Up bekommen sondern auch gleich eine Zahnkontrolle mit gegebenenfalls Behandlung - falls nötig eben. Zudem berichtete mit Steffen schon von seinem kleinen Leiden. Vermehrt hustete der Hengst, sowohl auf der Weide, in der Box oder im Training. Da war natürlich Vorsicht geboten, selbst ein ‘einfacher’ Husten kann schwerwiegende Folgen haben..
      Nachdem ich meine Sachen aus dem Kombi geholt hatte und mich nun wieder auf dem vermeintlichen Putzplatz stellte, zumindest sah es aus wie einer, kam auch schon ein großer Mann um die Ecke, den braunen Hengst im Schlepptau. Der Hengst spitzte neugierig die Ohren, beäugte mich aber dennoch skeptisch. ,,Ah guten Tag.’’ - ,,Hallo, Herr van Heeringen.’’, schmunzelte ich ihm entgegen und wir schüttelten einander zur Begrüßung die Hände. ,,Nennen Sie mich doch Steffen.’’ - ,,Und mich Reyna bitte.’’, lächelte ich, während Steffen auch schon den Hengst anband und ich ihn musterte. ,,So, das ist er. Who loves Candy, oder einfach nur Candy.’’, stellte er mir den Braunen vor, welcher mich immer noch neugierig und skeptisch zugleich ansah. Als wolle er fragen: Was will die denn hier? Wer ist das? Was macht die mit mir? - Tja, wenn er nur wüsste, dann hätte er sich wohl nicht so schnell einfangen lassen. ,,Du meintest er hustet in letzter Zeit öfter?’’, hakte ich schließlich nach und ging auf den Kopf des Hengstes zu und hielt ihm meine Hand flach gestreckt entgegen. ,,Ja genau. Immer wieder mal. Sei es während des Trainings oder auch einfach auf der Weide..’’, murmelte er und ich nickte bedenklich. Mein Blick fiel auf den Bauch des Pferdes und ich beobachtete eine Zeitlang seine Atmung. Diese ging auch etwas angestrengter als sonst. ,,Dann werde ich als erstes dort anknüpfen.’’, erklärte ich Steffen und schnappte mir mein Stethoskop. Kurz zeigte ich dieses dem Hengst vor mir, der seinen Blick nur noch auf das Stethoskop gerichtet hatte. ,,So Liebes. Ich höre dich jetzt ab und du machst weiter als wäre nichts, ja?’’, sagte ich zu dem braunen Hengste und er prustete einmal den Kopf des Stethoskops an. Naja… oder auch nicht. Steffen stellte sich derweil an den Kopf und ich tastete erst einmal etwas den Rumpf ab, spürte die Atemzüge die der Hengst machte und fragte Steffen ob er denn noch regelmäßig trainiert wurde, seitdem er so hustete und nach Luft zog. ,,Nein, eher weniger. Höchstens, dass wir etwas mit ihm Spazieren aber intensive Training nicht. Das er so nach Luft zieht fing auch erst die letzten Tage an.’’, erläuterte Steffen und wieder nickte ich. ,,Okay.’’ - Ich legte das Stethoskop an den Bauch des Hengstes, nachdem ich die Ohrstöpsel eingesteckt hatte. Ich lauschte erst einmal dem Herzschlag, wessen Rhythmus etwas verschnellert war aber aufgrund der Atmungsprobleme nicht weiter schlimm. So hörte ich mir daraufhin die Atmung im allgemeinen an, wie die Luft in die Lunge gesogen wurde und hörte, dass da was nicht richtig war. Wohl etwas verschleimt der Gute, was auch den Husten erklärte. ,,Das hört sich ganz stark nach einer akuten Bronchitis an.’’, erklärte ich Steffen als sich mein Verdacht weiter bestätigte. Wenn man das Ganze einfach so weiterlaufen lassen würde, könnte es Gefahr laufen, dass es eine chronische Bronchitis wird. Und das wollten wir alle nicht. So hörte ich mir auch gleich die Darmgeräusche des Tieres an, wenn ich denn schon einmal dabei war. Den üblichen Check-Up könnte ich heute ja schon vollziehen. Das Impfen und die Wurmkur würde ich gerne eher darauf verlegen, wenn es dem Hengst wieder gut ginge. ,,So..’’, meinte ich dann und legte das Stethoskop ab. Mein Blick fiel wieder auf Steffen der mich fragend ansah. ,,Ich werde ihm jetzt was cortisonhaltiges Spritzen, damit er fürs Erste wieder richtig atmen kann und voll Luft zieht. Danach gebe ich ihm ein schleimlösendes Mittel, was auch entzündungshemmend ist. Es wird mittels einer Spritze über das Maul gegeben, am besten auch direkt ins Maul und nicht über das Futter, sonst wird die Wirkung eher etwas gehemmt. Es gilt erstmal die Krankheit zu heilen, denn durch die Grundimmunisierung wird sein Immunsystem ja auch etwas geschwächt bevor es wirklich gestärkt wird. Das zusätzlich zur Krankheit finde ich persönlich nicht empfehlenswert. Außerdem will ich erst noch einmal die Temperatur messen’’, erklärte ich Steffen meinen Ablauf und schnappte mir das Thermometer aus dem Koffer, das Stethoskop hing ich mir derweil um. Ich stellte mich an die Hinterhand des Pferdes und Steffen blieb weiterhin am Kopf. Durch die Wand an der Seite konnte Candy somit schon einmal nicht zur einen Seite weg weichen, höchstens in meine Richtung. Also drehte ich Candy mehr zu Wand, so dass er parallel zu dieser stand und hob dann seinen Schweifansatz um das Thermometer einzuführen. Wieder brummelte der Hengst und bei einem kurzen Blick nach hinten sah ich, dass die Ohren wieder dicht anlagen. Steffen redete weiter auf Candy fürsorglich zu und versuchte ihn weiter abzulenken, bis dann auch schon das Thermometer piepste und ich es herauszog. ,,Hier ist soweit noch alles gut, also ist das Ganze noch nicht so weit fortgeschritten. Schon mal gut.’’, sagte ich schmunzelnd und lobte den Hengst. Kurz darauf nahm ich mir schon die Spritze zur Hand, nachdem das Thermometer wieder desinfiziert und verstaut war. Ich zog die erste Spritze mit dem Cortisonpräparat auf. Mit einem desinfizierten Tupfer ging ich über die Stelle am Hals, wo ich gerade die Vene ausfindig gemacht hatte. ,,Nur ein kleiner Piecks.’’, murmelte ich Candy zu, dem das alles wohl nicht mehr so geheuer war. Seine Ohren waren angelegt und der Blick ging schielend zu mir herunter. Steffen wandte sich erneut an den Hengst, hielt ihm am Halfter etwas fest und sprach beruhigend auf ihn ein. Wie schon gesagt, es war ein kleiner Piecks begleitet von einem unglaublich schmerzerfüllten auf quietschen des Hengstes. Ja, wahrhaftig eine Drama Queen. Aber er war da nicht der Einzige, hatte ich doch schon mehr solcher Hengstmimosen gehabt. ,,Ist schon gut.’’, murmelte ich leise und lobte den Hengst, ehe ich noch einmal mit einem sauberen Tupfer über die Stelle ging. Danach zog kramte ich kurz in meinem Köfferchen herum, ehe ich seufzte. ,,Ich muss kurz an mein Auto. Da hab ich das schleimlösende Mittel.’’, sagte ich und Steffen nickte daraufhin. Er blieb beim Hengst und ich holte rasch das Mittel. Es war eine Pumpflasche. Bei Steffen wieder angekommen öffnete ich die Verpackung, schraubte den Pumpdeckel auf die Flasche und nahm mir eine der Spritzen. ,,Zu Beginn vier Hübe in die Spritze.’’, erklärte ich und machte dies auch gleich. Danach steckte ich den Kolben der Spritze wieder hinein und ließ die Luft aus dieser, ehe ich zu dem Kopf des Hengstes trat. Ich hielt Candy am Halfter fest, Steffen hatte mir Platz gemacht und beobachtete mein Treiben, ehe ich dann auch schon die Spritze in den Maulwinkel des Hengstes drückte und er schon fleißig zu schmatzen anfing. Ich drückte den Kolben und die gelartige Masse wurde nach und nach von Candy hinuntergeschluckt. ,,Eine Möhre zum krönenden Abschluss ist vielleicht ganz ratsam. Aus Erfahrung weiß ich, dass sich irgendwann die Pferde wegdrehen in der Box oder gar nicht mehr auf halftern lassen wollen, weil es wohl unangenehm schmeckt. Aber es ist leider ein nötiges Mittel.’’, sagte ich und mein Blick fiel auf Steffen, nachdem ich den Hengst ausreichend gelobt hatte. ,,In der ersten Woche diese vier Hübe immer morgens oder abends. Einmal täglich eben. In der zweiten nur noch drei Hübe und das so weiter, bis dahin sollte dann auch die Flasche leer sein. Wenn es noch weitere Komplikationen gibt oder sich das alles verschlechtert, dann ruf mich ruhig an. Dafür bin ich ja da.’’, schmunzelte ich Steffen entgegen und übergab ihm die Pumpflasche. ,,Okay, danke. Gott sei Dank bist du so früh hier, das hätte ja auch alles anders ausgehen können mit dem bloßen Husten.’’ - ,,Das stimmt. Aber wir bekommen den Hengst wieder hin, da bin ich mir sicher. Und wenn alles gut läuft und es keine Komplikationen gibt, komme ich in 4 Wochen wieder, da sollte das Mittel dann leer sein und ich kann ihn dann wieder untersuchen. Gegebenenfalls dann auch Impfen und die Wurmkur geben.’’, sagte ich noch abschließend und ein zögerliches Schmunzeln breitete sich auf den Lippen des großen Mannes vor mir aus. ,,Okay, danke schonmal!’’, sprach er sich aus und ich nickte. ,,Dafür bin ich da. Wir sehen uns dann in 4 Wochen, ja?’’ - ,,Ja! Und wenn was ist melde ich mich sofort!’’, erklärte er mir und ich nickte. Meine Empfehlung war es noch, dass Candy am besten viel Bewegungsfreiheit bekam, also dass er so viel Laufen konnte wie es ihn beliebte, denn intensives Training würde ich derzeit nicht veranstalten. Ebenso sollte er dann, wenn das Atmen im Ruhezustand schon besser war, wieder leicht longiert werden. Ebenso so, dass der Hengst abhusten konnte und sich am besten der Schleim auch alsbald löste beziehungsweise lösen konnte. Das hörte sich doch gut an. So packte ich fürs erste meine Sachen zusammen und machte mich erst einmal auf den Heimweg. Der Hof von Steffen lag ja ebenfalls in Deutschland was die Reise nicht ganz so lang gestaltete.

      _____________________

      Vier Wochen waren vergangen und ich hatte ein einziges Mal von Steffen gehört. Das war in der Halbzeit, weil ich mich erkundigen wollte ob es denn schon mit dem Husten besser wurde. Steffen hatte mir versichert, dass der Hengst regelmäßig beim leichten Longieren abhustete und meistens auch Schleim mit austrat. Ein gutes Zeichen, denn das hieß, dass der Schleim sich löste und die Bronchitis abklang. So führte mich mein Weg heute wieder in die Stallungen von Steffen van Heeringen. Candy sollte noch einmal wegen der Bronchitis untersucht werden und dann stand, im besten Falle, der Check-Up an. Also das Impfen und entwurmen. Zusätzlich noch die allgemeine Kontrolle.
      Auf dem Hof angekommen stand diesmal schon Steffen gleich mit dem braunen Hengst bereit und warteten auf mich am Putzplatz. ,,Guten Morgen!’’, rief ich beiden entgegen. ,,Guten Morgen!’’, schmunzelte auch Steffen mir zurück und ich musterte sogleich Candy. Mein Blick fiel wieder gleich auf den Bauch und diesmal konnte man keinerlei Anstrengung mehr erkennen. ,,Wie geht es euch?’’ - ,,Hervorragend. Candy ist wie es mir scheint vollkommen genesen! Er hustet auch nicht mehr.’’, erklärte mir Steffen und schilderte mir ein paar Eindrücke von den letzten Wochen, dass nach dem Longieren der Hengst auch einen geringen Ausfluss aus den Nüstern hatte und sonst sich alles stetig besser entwickelt. Dass selbst Candy auch mehr beim Longieren von sich zeigte und williger schien. ,,Na dann will ich gleich mal hören!’’, verkündete ich und stellte das Köfferchen wieder ab. Ich begrüßte noch einmal Candy, ließ meine Hand abschnuppern und kraulte kurz seinen Stern am Kopf. Daraufhin nahm ich mir auch schon das Stethoskop in die Hand und begann ihn abzuhören. Zuerst wieder das Herz, dann die Lunge und die Darmgeräusche noch einmal. ,,Das Rasseln ist weg und er atmet wieder frei durch. Ich würde sagen, die Bronchitis ist verschwunden.’’, schmunzelte ich und lobte den Hengst. Steffen’s Lippen zierte auch ein Lächeln. Natürlich war das eine gute Nachricht und so konnte ich heute auch gleich weiter machen. Also legte ich das Stethoskop beiseite und nahm das Thermometer wieder zu mir. Wie beim letzten Mal schob ich Candy’s Hinterhand in Richtung der Wand, Steffen hielt sich wieder bei seinem Kopf auf und ich begann die Körpertemperatur des Hengstes zu kontrollieren. Diesmal war Candy auch gar nicht mehr so neugierig aber die Ohren immer noch angelegt. ,,Candy!’’, mahnte Steffen als ein lautes Quieken ertönte und der Hengst sein Hinterbein hob, es aber auch wieder abstellte nur um dann auf der Stelle zu treten. Candy schien mir heute etwas mehr.. angespannt zu sein als das letzte Mal. Nach seinem Rumgezappel begann ich erneut meinen Versuch und diesmal war ich auch etwas konsequenter. Der Hengst versuchte erneut mich aus meiner Position zu stoßen doch ein leichter Ruck mit dem Halfter und die Aufmerksamkeit galt nicht mehr mir sondern Steffen. Das Piepsen des Thermometers ließ uns aufhorchen. Wieder war alles im Normbereich und ich desinfizierte das Thermometer noch, verstaute es. ,,So, dann beginne ich mal mit dem Abtasten.’’, erklärte ich beiden. Ich begann erst einmal am Rumpf, damit Candy sich gut auf die Berührung einlassen konnte, dann ging ich über zu den kräftigen Beinen. Trotz der Pause hatte es nicht viel Muskelverfall gegeben. Auf meine Aufforderung hin gab mir der Hengst auch willig seine Hufe und ich betrachtete noch den Strahl, ehe ich sie abstellte. ,,Gut so.’’, lobte ich Candy und klopfte den Hals, tastete mich daran dann weiter hervor zum Kopf. Betastete noch einmal die Lymphknoten. Diese waren mittlerweile auch nicht mehr leicht angeschwollen sondern im Norm. Seine Augen waren klar und hatten den typischen neugierigen, aufmerksamen Ausdruck. ,,Gut dann noch deine Zähne, mein Lieber.’’, murmelte ich leise und schob die Oberlippe hoch, fasste dann mit den Händen an die Winkel der Maulspalte und schob meine Daumen in das Maul des Tieres. Brav wie er war versuchte er erst einmal zu kauen, doch hielt dann - für Candy-Verhältnisse- still. Natürlich hielt der Hengst nie wirklich still, doch es reichte für mich vollkommen aus um zu beurteilen was mit seinen Zähnen ist. Seine Zähne sahen gut aus, ein kleiner Haken hinten links in der Ecke der schnell weggeraspelt wäre und das Zahnfleisch hatte auch seine typische Färbung. ,,So ist’s gut.’’, lobte ich Candy und sah zu Steffen. ,,Also einen kleinen Haken hätte ich gerne weggeraspelt, aber ansonsten sieht es gut aus.’’, sagte ich zu diesem und wieder nickte er. ,,Gut, da bin ich ja erleichtert.’’, schmunzelte er. Bei guter Fütterung mit viel Raufutter kam es nämlich seltener vor, dass Pferde wirkliche Probleme an ihren Zähnen hatten. ,,Sollten wir ihn sedieren oder ist das so machbar?’’, hakte ich nach und sah auf Candy, welcher mit den Ohren spielte und auf der Stelle etwas nervös umher trat. Was war denn heute mit ihm los? War er das letzte Mal doch fast so brav wie ein Schaf oder hatte ihn der Husten so sehr mitgenommen gehabt? ,,Ich würde es ehrlich gesagt erst einmal so versuchen, da ja noch die Impfung ansteht, aber wenn er weiter so zappelt..’’, fügte ich meiner Frage hinzu. ,,Ja ist okay.’’, erklärte sich Steffen. Also holte ich noch das nötige Werkzeug aus meinem Auto, die Maulschiene damit mir das Pferd nicht den Arm abbeißen konnte wenn ich meinen Unterarm zum Raspel in dieses steckte.
      Nach etwas Mühe mit der Maulschiene war diese auch befestigt und Candy sah noch unzufriedener aus als vorher schon. Steffen hielt ihn mit am Halfter fest und ihn nahm mir die etwas gröbere Raspel als erstes zur Hand. Meine Raspeln für die Zähne waren natürlich etwas speziell, da sie eine leichte Rundung besaßen. So würde das Zahnmehl nicht im Pferdemaul verbleiben, zumindest nicht alles. Die Zunge wurde noch weggestreckt von mir, bevor ich mich dann auch schon an den Zahn heran wagte. Hatte mir noch für zusätzlich Licht im Pferdemaul die Helmlampe aufgesetzt. ,,Dann wollen wir mal.’’, meinte ich, wieder eher zu mir selbst als zu den anderen. Ich begann mit dem Raspeln und wie erwartet tänzelte Candy wieder etwas auf der Stelle, doch dank der Fixierung von Steffen hielt sein Kopf relativ ruhig. Ich wollte ungern Zeit mit Meckern verbringen und raspelte weiter. Solange der Kopf still hielt, könnte er tänzeln wie er wollte. Nachdem der Haken beseitigt war ging ich einmal mit den Fingern über die Kante, welche noch leicht scharf war, daher schnappte ich mir die feinere Raspel um diese etwas abzuglätten. Dabei verlor ich etwas den Griff um die Zunge von Candy und ich seufzte leise auf. ,,Deine Zunge sollte schon weg bleiben, mein Lieber.’’, murmelte ich und packte diese wieder, zog sie erneut auf die rechte Seite und begann wieder mit dem Glätten. Erneut griff ich danach über die Stelle und spürte nun keine harte Kante mehr, so zog ich den Arm heraus und ließ auch wieder die Zunge von Candy los. Steffen lockerte auch wieder seinen Griff und ich schraubte die Maulschiene ab. Nun schien mir der Hengst um einiges aufgebrauster zu sein - vermutlich wegen dieser Aktion gerade, die definitiv nicht mit seinem Willen übereinstimmte. Die Ohren waren fast dauerhaft zurückgelegt. Ich legte meine Helmlampe wieder ab und sah zu Steffen. ,,So ich impfe ihn dir noch und die Wurmkur lasse ich dir hier. Die kannst du ihm dann morgen verabreichen einfach über’s Maul ja? Und dann wie üblich, Kot kontrollieren und am besten nicht auf die Weide. Nicht das er nachher doch Würmer hat und die Weide mit infiziert ist.’’ - Gut, ob er ihn nun auf die Weide stellte oder nicht, dass war sein Ding. Aber meist war es ja in jedem Interesse eines Pferdebesitzers möglichst wenig ‘Schaden’ zu haben. So auch hier. Unbeeindruckt von dem düsteren Verhalten, welches das Pferd heute an den Tag legte, wendete ich mich dem Impfcocktail zu und zog die Spritze auf. Es waren die üblichen Auffrischungen die man zu bestimmten Zeiten auffrischen musste. Hatte fast jeder Wirkstoff eine andere Zeitspanne. Und wieder war es das gleiche Spiel, ich ging mit einem desinfizierten Tupfer über die Stelle am Hals, an der ich die Vene entdeckt hatte, Steffen hielt den Kopf des Hengstes etwas fest, damit dieser in seiner derzeitigen Gemütslage nicht auf den Trichter kam noch zu schnappen oder derartiges. Eben eine reine Vorsichtsmaßnahme. Candy hatte mich schon etwas verwundert mit seiner heutigen Art. War er das letzte Mal doch relativ brav und ruhig gewesen, so war er heute er etwas aufmüpfig oder angefressen von mir. ,,Nur noch ein Piecks und dann bist du mich los.’’, sprach ich dem Hengst zu und injizierte die Spritze, auch hier zeigte er wieder ein leichtes hibbeln und er quietschte erneut auf. Tief atmete ich ein und wieder aus, bevor ich mein Zeug zusammen packte. ,,Ich bring ihn nur eben weg.’’, sagte mir Steffen und ich nickte. ,,Mach’s gut Candy! Auf Wiedersehen.’’, kicherte ich dem Hengst entgegen, der wohl mehr als froh war, dass ich endlich weg wäre. Steffen brachte ihn dann auch schon wieder auf die Weide und ich brachte meine Ausrüstung zu meinem Wagen, als ich alles verstaut hatte stand Steffen auch schon wieder bei mir. ,,Die nächsten Tage bitte noch etwas schonen aufgrund der Impfung. Die Wurmkur kannst du auch schon heute Abend geben, wenn du magst, oder eben erst morgen.’’, sagte ich dem Mann vor mir und überreichte ihm die Wurmkurpaste. ,,Okay, dann weiß ich Bescheid. Vielen Dank für alles!’’ - ,,Melde dich, sollte noch etwas sein.’’, fügte ich schmunzelnd hinzu und Steffen nickte ebenso schmunzelnd. ,,Werde ich, gute Heimfahrt!’’, wünschte er mir noch und wir verabschiedeten uns voneinander. So fuhr ich auch schon wieder nach Hause.



    • Sammy
      [​IMG]
      Who Loves Candy? - Alle lieben Candy!
      08. August 2020
      ??? Zeichen | von Sammy

      Aufgeregt lächelnd lenkte ich mein Auto die Zufahrt des Hofes hinauf. Hier befand sich der Stall von Steffen van Heeringen, einem Pferdehändler, der erst seit kurzem im Geschäft war. Als Hunter vor einigen Wochen auf meinem Gestüt gewesen war, hatte er mir von dem jungen Mann und vor allem von dessen Vollblüter Who Loves Candy erzählt. Ich war sofort Feuer und Flamme gewesen. Hunter hatte den Kontakt zwischen Steffen und mir hergestellt und ich hatte den Mann mit Fragen über seinen Hengst gelöchert. Je mehr ich von dem schicken Braunen hörte und sah, desto mehr verliebte ich mich in ihn. Schließlich hatten Steffen und ich ein Treffen vereinbart, damit Candy und ich uns kennenlernen konnten. Wenn alles gut lief und wir uns auf einen Preis einigen konnten, würde ich Candy schon morgen mit nach England nehmen. Ich stellte meinen Transporter auf dem Parkplatz ab, sprang aus dem Auto und sah mich um. Der kleine Hof machte einen sehr gepflegten Eindruck, doch ich hatte auch nichts anderes erwartet. Die allgemeine Haltung gegenüber Pferdehändlern war eher negativ, doch zum einen wusste ich, dass Hunter mich nicht an einen Scharlatan weiterleiten würde, zum anderen hatte Steffen mit solcher Hingabe von seinem Pferd gesprochen, dass man merkte, wie sehr er an ihm hing. Ich lief über den Hof und nahm aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahr. Ein brauner Hengst galoppierte über die nahegelegene Koppel und kam schlitternd am Zaun zum Stehen. Dann drehte das Tier wieder ab und jagte mit großen Sprüngen zum anderen Ende der Wiese. Ich konnte meinen Blick nicht von dem prächtigen Pferd abwenden. Sein braunes Haarkleid hatte in der Sonne einen goldfarbenen Schimmer, der schwarze Schweif wehte hinter ihm her wie eine Fahne im Wind und die ausgeprägten Muskeln spielten unter dem Fell. Die Bewegungen des Hengstes hatten etwas majestätisches und ich wusste sofort, dass es sich bei dem Pferd um Candy handeln musste. Steffen hatte mich gewarnt, dass der Hengst im Umgang nicht gerade einfach war und auch unter dem Sattel einige Zeit brauchte, um Neues zu lernen. Scheinbar hatte er Hunter im Training einige Nerven gekostet. Doch irgendetwas sagte mir, dass das schöne Tier all die Mühe wert war. Als sich hinter mir ein Mann räusperte, wirbelte ich herum und blickte in Steffen's Gesicht. Der junge Mann lächelte. "Wie ich sehe hast du Candy schon gefunden.", stellte er fest. Das Du hatten wir uns bereits während unseres ersten Telefonats angeboten. "Allerdings. Und ich bin beeindruckt. Die Bilder werden seiner Schönheit und Anmut nicht gerecht.", gab ich zurück. Steffen lachte lauthals: "Abwarten. Candy kann so unaufmerksam und nervös sein, dass er über seine eigenen Füße stolpert." Ich machte große Augen und fragte dann schmunzelnd: "Ich dachte, du willst ihn verkaufen? Solltest du mir dann nicht eher von seinen unzähligen Vorzügen berichten?" Steffen lachte wieder, sagte dann aber plötzlich ernst: "Vielleicht. Aber ich will, dass du weißt, worauf du dich einlässt. Ich habe schon zu viele Pferde gesehen, die von Hand zu Hand gereicht wurden, weil ihre neuen Besitzer sich überschätzt haben. Dass ich dich in Betracht ziehe, liegt nur an Hunter's Empfehlung und deinem guten Ruf als Trainerin." Ich nickte und staunte über die Offenheit des Mannes. Wenn ich noch Zweifel bezüglich seiner Seriosität gehabt hatte, waren sie nun restlos verflogen. "Ich habe gehört, dass du schon zum zweiten Mal beim Horse Makeover teilnimmst. Also scheinst du ja Erfahrung mit schwierigen Pferden zu haben.", Steffen sah mich fragend an. Ich nickte. "Ja. Meine HMJ 7786 Elfentanz vom letzten Jahr gehört mittlerweile fest zur Hollybrook-Familie und auch HMJ Blessing, meine diesjährige Stute, wird wohl bei uns alt werden."
      Gemeinsam gingen wir zu Candy's Koppel und der Hengst trabte schwungvoll zum Zaun. Einen Meter von uns entfernt blieb er stehen und schlug übermütig mit dem Kopf. Steffen seufzte. "Ich habe zu wenig Pferde hier, die ihm Paroli bieten können. Candy ist noch jung und auch wenn er immer den Boss markiert, könnte ihm ein Kumpel nicht schaden." Ich musterte den Hengst und ging in Gedanken schon einmal meine eigenen Vierbeiner durch, um einen möglichen Freund für Candy ausfindig zu machen. Steffen öffnete das Tor und griff flink nach dem Halfter des Hengstes, als der gerade dazu ansetzte, davon zu stürmen. Steffen grinste: "Pech gehabt mein Junge. Heute war ich schneller." Während Steffen Candy zum Putzplatz führte, beobachtete ich den Hengst. Obwohl der Braune am Führstrick tänzelte und sich beinahe den Hals verrenkte, um seine Umgebung im Blick zu behalten, hielt er respektvollen Abstand zu Steffen und folgte ihm ohne zu Murren. Es war deutlich zu sehen, dass mit Candy ordentlich gearbeitet worden war und ich nickte zufrieden. Junge Hengste waren oft aufmümpfig und schwierig. Ließ man ihnen jedoch alles durchgehen, konnten sie auch schnell gefährlich werden. Glücklicherweise kannten sowohl Steffen als auch Hunter sich mit dem Training von Jungpferden sehr gut aus und hatten Candy ein paar Manieren beigebracht. Aus den Erzählungen der beiden Männer wusste ich, dass Candy anfangs noch viel schwieriger gewesen war, als dies nun der Fall war. Der junge Hengst war auf einem Vollblutgestüt geboren und aufgezogen worden, hatte aber auf der Rennbahn nur enttäuschende Leistungen gezeigt. Zunächst hatten die Besitzer wohl versucht, Candy dennoch in Rennen zu schicken, doch es hatte nichts gebracht. Also hatten sie ihn schließlich weiterverkauft und irgendwann war er bei Steffen gelandet. Da Candy allerdings trotz seines überschäumenden Temperaments absolut gutmütig war, ging ich nicht davon aus, dass er jemals schlecht behandelt worden war.
      Steffen unterbrach meine Gedankengänge, indem er mich fragte, ob ich Candy gleich probereiten oder erst ablongieren wolle. "Ich setze mich gleich drauf. Falls er mich unten haben will, helfen da ein paar Minuten Longieren vorher wahrscheinlich auch nichts.", scherzte ich. Allerdings hatte ich keineswegs vor, mich von dem Hengst in den Dreck befördern zu lassen. Hunter hatte mir von seinen ersten Versuchen erzählt, den Hengst aufzusatteln und ich war positiv überrascht, als Candy - für seine Verhältnisse - nun doch ziemlich still hielt. Eine knappe Viertelstunde später führte ich den Braunen zum Reitplatz. Steffen fasste die Trense des Vollbluts, während ich nachgurtete, die Steigbügel einstellte und mich dann in den Sattel schwang. Ich nickte dem Pferdehändler zu und er trat zurück. Mit einem leichten Schenkeldruck ließ ich Candy antreten und ritt im Schritt am langen Zügel um die Bahn. Obwohl der Hengst hier zuhause war, war er fürchterlich guckig. Er drehte seinen Kopf nach links, nach rechts, sah einem Spatz hinterher, der aus einem Baum aufflog und beäugte das Gras, am Rande des Platzes, das sich im leichten Wind bewegte. Ich ließ ihn schauen und achtete lediglich darauf, dass er einen raumgreifenden Schritt beibehielt. Candy musste lernen, dass er sich ruhig umsehen durfte - solange er mich dabei nicht auf seinem Rücken vergaß und auf meine Kommandos hörte. Schließlich nahm ich die Zügel auf und suchte eine leichte Anlehnung zu Candy's Maul. Der Hengst schlug einige Male mit dem Kopf, fügte sich dann jedoch. Ich spürte, wie die Muskeln des Hengstes unter mir spielten und strich ihm über den glänzenden Hals. Bevor ich Candy antrabte, setzte ich mich tief in den Sattel und bereitete das junge Pferd mit einer halben Parade vor. Dennoch versuchte Candy mir unter dem Hintern wegzulaufen und es brauchte viele klitzekleine, aufeinander abgestimmte Hilfen und einige Runden auf dem Zirkel, bis das Vollblut sich fallen ließ. Candy's Schritte wurden länger, sein Tempo ruhiger und nun war auf dem Zirkel plötzlich auch etwas von Stellung und Biegung zu merken. Ich lobte ihn und gab dem Vollblut zur geschlossenen Zirkelseite hin die Hilfen zum Angaloppieren. Candy ruckte mit dem Kopf und riss mir ein Stückchen Zügel aus den Händen, dann buckelte er einige Male. Ich setzte mich tief in den Sattel, griff die Zügel nach und trieb den übermütigen Hengst vorwärts. "Du willst mich testen, hm? Da musst du dir schon etwas mehr einfallen lassen, mein Bester.", sagte ich zu ihm. Kurz darauf lächelte ich fröhlich, denn Candy hatte sich in einen schwungvollen, taktklaren Galopp gefügt. Ich probierte mich noch an einigen Bahnfiguren, richtete Candy eine Pferdelänge rückwärts und ließ ihn von der Mittellinie aus Schenkelweichen. Hatte man sich in den Augen des Hengstes erst einmal bewiesen, lief er solides A-Niveau. Schließlich parierte ich das Englische Vollblut zum Schritt durch, ließ die Zügel lang und streichelte lobend seinen Hals. Ich blickte zu Steffen und konnte ihm ansehen, dass er vor Neugier platzte. Auch ich war sehr gespannt, was der Mann zu meinem Ritt auf dem Hengst zu sagen hatte. Ich griff unter die Satteldecke, um zu prüfen, ob Candy bereits abgekühlt war. Dann sprang ich aus dem Sattel und führte das Vollblut zu Steffen hinüber. "Ihr zwei habt gut ausgesehen. Du weißt jedenfalls, wie du mit ihm umzugehen hast.", bemerkte der Pferdehändler. Ich nickte. "Ja, zwischendurch musste Candy mich wohl einfach mal auf die Probe stellen. Aber das würde ich wohl auch machen, wenn jemand fremdes einfach auf mich sitzen und mich im Kreis herumscheuchen würde.", lachte ich. Dann wurde ich ernst. "Candy hat noch viel Arbeit vor sich, aber ich würde mich sehr freuen, wenn du ihn mir anvertraust. Ich würde Candy's Ausbildung gerne übernehmen und glaube, wir werden wunderbare Freunde.", sagte ich. Dann sah ich dem Hengst in die großen, braunen Augen und meinte liebevoll: "Nicht wahr, mein Schöner?"

      ~*~

      Am nächsten Tag fuhr ich am frühen Mittag wieder zu Steffen's Hof. Nachdem wir gestern noch den Papierkram geregelt und uns auf einen sehr angemessenen Preis geeinigt hatten, war ich zu einer Freundin gefahren, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Nun war es an der Zeit, dass Who Loves Candy sein neues Heim kennen lernte. Zuhause angerufen hatte ich bereits, sodass sichergestellt war, dass für Candy's Ankunft alles vorbereitet wurde. Steffen hatte mir netterweise sein Auto geliehen, damit ich nicht mit meinem unhandlichen Transporter durch die Gegend kurven musste. Ebenjenes stellte ich jetzt wieder auf dem Parkplatz ab und ging zu den Stallungen hinüber. Steffen erwartete mich bereits mit meinem neuen Pferd. Das Fell des Hengstes schimmerte in der Morgensonne und er sah mir neugierig entgegen. "Na mein Hübscher? Hast du gut geschlafen?", fragte ich ihn liebevoll, während ich über die Schnippe an seinem Maul strich. Steffen lachte. "Ich übrigens auch, danke der Nachfrage." Ich errötete ein wenig und zuckte dann mit den Schultern. "Tut mir ja sehr Leid Steffen, aber mit Candy kannst du nicht mithalten. Ich wette, ihm liegen auf meinem Hof alle zu Füßen." Wieder lachte der junge Mann. "Da bin ich auch sehr froh drum. So viel Aufmerksamkeit wäre mir nämlich überhaupt nicht recht. Und was das zu Füßen liegen angeht, sei dir da mal nicht zu sicher. Du und ich sind wohl die einzigen beiden Verrückten, die Candy sofort ins Herz geschlossen haben. Bei Hunter hat es eine ganze Weile gedauert und er war am Ende trotzdem heilfroh, ihn wieder an mich abtreten zu können." "Ach was. Du wirst schon sehen.", sagte ich vertrauensvoll. Bisher waren meine Angestellten noch mit jedem Pferd zurecht gekommen. Wir legten Candy die Transportgamaschen an, was uns zugegebenermaßen einige Nerven kostete, da der junge Hengst einfach nicht stillstehen wollte. Auch das Schließen der Haken seiner leichten Transportdecke dauerte seine Zeit. Das alles war mir jedoch herzlich egal. Ich hatte endlich den Vollbluthengst gefunden, der meine Zucht perfekt ergänzen würde. Wenn er eine Sonderbehandlung brauchte, meinetwegen. Ich hatte den ganzen Tag für die Fahrt eingeplant, sodass wir auch keinerlei Zeitdruck hatten. "Deine Geduld möchte ich haben.", sagte Steffen mit zusammengekniffenen Lippen, als Candy ihm vor Aufregung das dritte Mal auf den Fuß trat. "Er lässt sich super verladen, aber er ist auch jedes Mal wahnsinnig nervös, weil er wissen will, wo es hingeht.", meinte er. In der tat ging Who Loves Candy anstandslos auf den Hänger. Ich band den Hengst sorgfältig an und vergewisserte mich nochmals, dass es ihm an nichts fehlte. Dann kontrollierte ich, ob ich all seine Papiere in meiner Tasche hatte und verabschiedete mich von Steffen. "Du wirst von uns hören, wenn wir die Turnierplätze dieser Welt unsicher machen, versprochen!", sagte ich lächelnd, bevor ich in mein Auto stieg. Obwohl der Pferdehändler gesagt hatte, dass er nicht dafür gemacht war, ein Pferd auf lange Zeit zu behalten, hatte ich doch den Eindruck, dass ihm der Abschied von diesem ganz besonderen Pferd nicht leicht viel.

      ~*~

      Kurz bevor wir den Fähranleger in Calais erreichten, wurde es Candy offensichtlich langweilig. Aus dem Transporter war immer wieder ein lautes Bollern zu hören und als ich über den Rückspiegel einen Blick durch das Fenster in der Rückwand warf, sah ich, dass Candy an seinem Strick nagte. Das konnte ja heiter werden. Glücklicherweise lenkte ich den Transporter schon kurze Zeit später auf das Parkdeck der Fähre und schlüpfte zu dem Vollblut in den Hänger. Candy sah mich aus großen Augen an und schlug auffordernd mit dem Kopf. Ich löste den angenagten Strick und befestigte stattdessen zwei Führstricke, die an den Seitenwänden der Box angebracht waren, an Candy's Halfter. So hatte der Hengst zwar weniger Bewegungsfreiheit, doch das war mir lieber, als dass er sich losriss und während der Fahrt in seiner Box herumspazierte.

      REST FOLGT
    • Sammy
      [​IMG]
      Thousand thoughts, but nothing to say
      22. November 2020
      Pures Adrenalin überrollte mich, als an diesem Morgen mein Wecker klingelte. In der Regel brauchte ich keine Hilfe beim Aufwachen, doch zur Zeit war ich nicht wirklich ich selbst. Es war einfach alles zu viel Stress. Zu Hause in Irland war meine Oma schwer erkrankt und wir wussten nicht, ob sie diesen Winter überstehen würde. Sukzessive gingen all meine elektronischen Geräte in die Knie - zuletzt mein Laptop und ich hatte das Gefühl, von Büchern erschlagen zu werden. Ganz nebenbei lief es auch mit den Pferden nicht super gut. Durch die ganze Krisensituation war der Markt ziemlich eingebrochen und ich hatte kaum Interessenten für meine zahlreichen Verkaufspferde. Daran, die Zuchtfohlen in den Verkauf zu geben, war momentan nicht einmal zu denken. Mit einer enormen Kraftanstrengung wuchtete ich mich aus dem Bett, rannte ins Bad, zog mich an und schüttete meinen morgendlichen - jetzt obligatorischen- Kaffee in mich hinein. Dann war ich auch schon auf dem Weg zu den Stallungen. Sofort liefen zwei meiner Mitarbeiter auf mich zu, berichteten mir von weiteren kleineren und größeren Schwierigkeiten. So kam es also, dass ich schon früh am Morgen durch den Stall hastete, wie das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland. "Keine Zeit, keine Zeit, viel zu tun!", ratterte in Dauerschleife durch meinen Kopf.
      Nachdem die ersten Pannen überwunden waren, kam ich endlich dazu, mich um die Morgenfütterung meiner Lieblinge zu kümmern. Wir begannen bei den Überfliegern: Fantastic Fly, Corde de la Cerise, Hollywood Undead II, Cadeau, Coeur de Lilith, Leveneza, Lamira, Incendio, Cassidy, Mahira, Pride and Prejudice, Unannounced Pleasure, Wild Lady Roxanne, Reminiscent Inspiration, Levistino und Samiyah. Gleich darauf waren meine Blitzstarter, also meine englischen Vollblüter an der Reihe: Backup, Bearing Spots, El Racino, Pawaneeh, PFS' Storm Cat, Little Miss Backyard, Successful Dream, Kazumi Princess El Assuad, Kagami El Assuad, Success Story xx und Ace of Spades. Im Trakt der Showpferde ging es mit Where's Sleep los, dann folgten Roi du Soleil, Rosewell, My lovely Horror Kid, Saddy, Shamal, Khamar al Sanaa, Negresco, Rainbow, Ehawee, Damon's Dynamo, Amayyas, Ojos Azules und Cuchara. Im Trainingsstall erwarteten mich Galantis, Who Loves Candy, HMJ 7786 Elfentanz, Pirate's Pride, Painted Crown Jewel, Picturesque Diova, Successful Glamour, Vingador, PFS' Arctic Alinghi, PFS' Beck's Little Diva, PFS' Glenn's Cookie und Pashmina. Im Fohlenstall standen inzwischen nur noch Lyna di Royal Peerage, Jeune Mariée, PFS' Daydream of Money, PFS' Isis und Grace's Cookie 'n Cream. Ich wischte mir über die Stirn. Fast geschafft. Im Stall der Feenpferdchen strich ich meinem geliebten Isländer GE's Ljósfari über die Stirn, dann ging es weiter zu Porcelain Doll, Rumpelstielzchen, Miniature America's Narnia, Darkwood's Storm Dancing Feather, Naboo, Magical Moment, Hollybrook's Cheeky Jot, Thousand Sunny, Isola della Pirateria, Aimiliani und Fairylike Facility. Auf meinem Hof waren nun nur noch die Ranchpferde zu versorgen: PFS' Devil in Prada, Arriba, Your possible Pasts, Dissident Hawk, Golden Indian Summer, The Morticains Daughter und My Golden Heart. Als nächstes kümmerte ich mich um mein Horse Makeover-Pferdchen HMJ Blessing. Die schöne Fuchsstute machte großartige Fortschritte, aber ich kam momentan einfach nicht dazu, über sie zu berichten. Ich würde mich wohl auch an die Veranstalter des Makeovers richten, um meine Teilnahme zurückzuziehen. Es war einfach zu viel los. Dennoch hoffte ich, Blessing bei mir behalten zu dürfen. Als alle Pferde des Hofes versorgt waren, stieg ich in mein Auto und fuhr die wenigen Kilometer zu den Verkaufsstallungen. Einige der Pferde hier waren schon verkauft, andere reserviert, aber zu viele hatten noch keinen geeigneten Besitzer gefunden.
      Hier standen zur Zeit noch: Hollybrook's Barakah al Sanaa, Candle in die Wind, Girlie, Apaches Tomahawk, Hollybrook's Tiny Girl, Hollybrook's Fairy Bluebird, Hollybrook's Zarin, Cirilla, Middle Ages, Ivory, Wannabe, Pangäa, Chaira, Napayné, Glammy, Eddi's Dead Pop Romance, Dream of Wyoming, BB's Harmony, Wüstentänzer, Juego, Pirate Island, American Baby, Hollywood Undead, Kolibri, Dorina, Branagorn, Hollybrook's Casanova, Hollybrook's Classic Moment, Hollybrook's Bloody Valentine, Black Soul, Angels Fall First, Someone, Mizzi, Pierre, Salwa, Little Miss Sunshine, Sharley, Precious Scream und Adina De Ra'idah.
      Als ich wieder nach Hause kam, war ich schon vollkommen erledigt. Ich war mir nicht sicher, wie lange ich diesen Stress noch aushalten würde und überlegte mir, ob ich nicht einen Großteil meiner Pferde auf einer der großen Auktionen vorstellen sollte - auch wenn mir dieser Gedanke beinahe das Herz brach.
    • Sammy
      [​IMG]
      Frühling
      22. Mai 2021
      Lächelnd saß ich auf meiner Dachterrasse und ließ den Blick über anthratzitfarbenen Dächer der Stallungen und die weitläufigen, satt grünen Weiden schweifen, auf denen sich unzählige Pferde tummelten. Der Frühling war einfach meine liebste Zeit des Jahres, auch wenn er zugleich die anstrengendste Phase des Gestütslebens darstellte. Die Hallenturniersaison war endgültig vorbei, endlich starteten die großen Vielseitigkeitstuniere wieder und Hollybrook kam Zuwachs in Form von niedlichen Fohlen mit flauschig weichem Fell. Zudem mussten Trainingspläne erstellt, fremde Trainingspferde eingeplant und notwendige Reparaturen gemanagt werden. Alles in allem hatte ich wirklich viel zu tun. Auch der Tag heute war wieder ereignisreich gewesen. Doch nun war es halb acht am Abend. Die Pferde genossen ihren wohlverdienten Feierabend auf den Koppeln und würden bald als letzte Arbeitshandlung des Tages, zurück in die Stallungen gebracht werden. Noch war es nachts zu kalt, um sie draußen zu lassen. Aber auch das würde sich wahrscheinlich bald wieder ändern. Ich hatte inzwischen nicht mehr sehr viele Pferde, die noch zur Körung mussten, aber diejenigen, die ich gerade darauf vorbereitete machten große Fortschritte. Grace's Cookie 'n Cream würde ich demnächst zu einer renomierten Westernpferdetrainiern geben, um dem schönen Jungpferd die bestmögliche Ausbildung zu verschaffen. In den Westerndiszplinen war ich einfach nicht mehr so bewandert, dass ich ein so vielversprechendes Pferd wie Cookie selbst übernehmen wollte. Für PFS' Daydream of Money wurde es allmählich Zeit, mit der Arbeit unter dem Sattel zu beginnen. Die kleine vorwitzige Stute sollte einmal die Partnerin meines Zuchthengstes Roi du Soleil werden, der zu meinen erfolgreichen Showpferden gehörte. Dann waren da noch die Jüngsten auf dem Gestüt: Das wunderschöne Rappstütchen Lyna di Royal Peerage, das von meinen Angestellten nur noch Prinzessin gerufen wurde und das inzwischen seinen einjährigen Geburtstag hinter sich hatte. Auch die anderen Jährlinge des Gestüts konnten sich durchaus sehen lassen. Die Pferde, die momentan an erster Stelle standen, was das Training betraf, waren meine Köranwärter. In einige von ihnen setzte ich allergrößte Hoffnungen. So zum Beispiel in die Urenkelin meines Jolympiasiegers Levistino, Jeune Mariée. Die Schimmelscheckstute war charmant, eifrig und sehr lernwillig. Mit ihr zu arbeiten machte einfach Spaß, auch wenn Mariées Ausbildung zum Reitpferd noch ganz am Anfang stand. Mein zweiter auserkorener Liebling im Trainingsstall war die Holsteinerstute Painted Crown Jewel. Ich hatte gefühlte Ewigkeiten auf ein Fohlen des bekannten Hengstes Painted Blur gehofft und konnte noch immer kaum fassen, dass mein Traum in Erfüllung gegangen war. Jewel war nun vier Jahre alt und sollte in dieser Saison ihre ersten Turniere bestreiten. Jewel war das, was man in Schülerkreisen einen Streber nannte. Sie wollte in jeder Arbeitseinheit perfekt sein und wurde regelrecht missmutig, wenn sie nicht auf Anhieb verstand, was ich von ihr erwartete. Das bedeutete, dass ich im Training mit ihr behutsam sein musste, sodass wir in jedem Fall jede Einheit mit einem positiven Erlebnis beendeten. Darauf achtete ich in der Regel sowieso, aber bei Painted Crown Jewel war es ein absolutes Muss. Erst heute Mittag waren wir beide in perfekter Harmonie über den Dressurplatz geschwebt und ich strahlte bei dieser Erinnerung. Kaum eines meiner Jungpferde hatte derart vielversprechende Anlagen, im Vielseitigkeitssport einmal zu den ganz Großen zu gehören. Der wunderschöne Cremellohengst Vingador, den ich vor längerer Zeit aus schlechten Verhältnissen gerettet hatte, lebte für die Dressur. Er machte auch auf dem Springplatz eine sehr gute Figur, nur im Gelände tat er sich noch etwas schwer. Ebenso ging es der Hannoveranerstute Successful Glamour. Die inzwischen vierjährige Tochter meiner erfolgreichen Rennstute Success Story xx und meinen Tierschecken Branagorn liebte das Springen, war im Gelände aber noch derart nervös und unsicher, dass wir uns momentan auf lange Spaziergänge beschränkten und uns die festen Geländehindernisse erst einmal vom Boden aus ansahen. Dann war da noch mein Neuzugang, Galantis. Die achtjährige Stute hatte schon einige Erfolge für sich verbuchen können und war fast so weit, dass ich sie zum Stutbuchwettbewerb schicken konnte. Picturesque Diova dagegen hatte gerade erst mit ihrem Training unter dem Sattel begonnen. Die zierliche Jungstute brauchte ein wenig mehr Zeit, als andere Pferde und ich hatte schon immer die Einstellung vertreten, dass man sich mit dem Training am jeweiligen Tempo des Pferdes orientieren musste. Das machte sich nun auch bezahlt, denn Diova entwickelte sich prächtig und zeigte allmählich auch etwas Selbstbewusstsein. Mein erstes Horsemakeover Pferd HMJ 7786 Elfentanz war ebenfalls nicht wiederzuerkennen. Die ehemals scheue und ängstliche Stute klebte immer noch an ihrer Freundin Holly, ließ sich aber inzwischen von allen Mitarbeitern meines Hofes anfassen und sammelte immer mehr Turniererfahrung. Sogar unsere erste Vielseitigkeit wollten wir in diesem Monat bestreiten. Für mich als Züchterin erstklassiger Vielseitigkeitspferde natürlich ein großer Moment. HMJ Blessing, mein Pferdchen aus dem letzten Makeover stand noch etwas weiter am Anfang ihrer Karriere, machte jedoch ebenfalls große Fortschritte. Mittlerweile trainierte Blessing beinahe täglich mit meinen anderen Rennpferden in der Morgenarbeit auf der Rennbahn. Bis ich Blessing das erste Mal unter dem Sattel auf der Bahn hatte, hatte ich viel Geduld, Zeit und Ausdauer investieren müssen, doch es hatte sich gelohnt. Blessing war nun völlig entspannt, solange ich in ihrem Sattel saß und liebte es einfach, zu laufen. Die junge Fuchsstute war aufgeweckter und lebensfroher, als ich sie je vorher gesehen hatte und tollte nun sogar mit den anderen Pferden auf der Weide herum. Ich fand es sehr schade, dass das letzte Horsemakeover aus Zeitgründen hatte abgebrochen werden müssen, doch die momentane weltweite Krise ging auch am Pferdesport nicht spurlos vorbei. Sollte es irgendwann ein neues Makeover geben, wollte ich aber in jedem Fall wieder dabei sein.
      Ich ließ meine Gedanken zurück zu den restlichen meiner Jungpferde schweifen und mir kam PFS' Isis in den Sinn. Die Jungstute machte ihrem Namen alle Ehre und benahm sich, als wäre sie die ägyptische Göttin, nach der sie benannt war. Die auffällig gefärbte Scheckstute war heißblütig, manchmal arrogant und wurde doch von allen verehrt. Schon jetzt zeigte die Stute beim Training wunderbare, schwebende Gänge und machte gerade die ersten Schritte unter dem Sattel. Meine beiden anderen Vollblüter im Trainingsstall waren die Stute Pirate's Island, die auf der Rennbahn schon einige Preise geholt hatte und der Liebling von allen: Who Loves Candy. Nachdem der hypersensible Vollbluthengst seine Rennpferdekarriere ad acta gelegt hatte, arbeiteten wir nun hart daran, aus ihm ein gutes Vielseitigkeitspferd zu machen. Die Anlagen dafür hatte das schöne Vollblut in jedem Fall. Auf dem Reitplatz waren wir inzwischen auch schon ein ganz gut eingespieltes Team, beim Springen und vor allem im Gelände lag aber noch viel Arbeit vor uns. Candy brachte mich zum lachen und ab und an auch zum weinen, aber ich liebte ihn abgöttisch. Die Arbeit mit ihm würde definitiv niemals langweilig werden. Im Übrigen hatte der junge Hengst einen neuen besten Freund gefunden: Die Stallkatze Grey, die eigentlich allen anderen Pferden aus dem Weg ging. Eins Morgens war ich in den Stall gekommen und das graue Bündel hatte seelenruhig auf Candy's Rücken geschlafen, während der Hengst zufrieden an seinem Heu geknabbert hatte.
      Dann war da noch mein Liebhaberpferdchen Pashmina. Die hübsche Berberstute passte absolut überhaupt nicht zu meinem Zuchtziel und sollte stattdessen irgendwann meine Showpferde unterstützen. Ähnlich war es mit den drei American Miniature Horse Pferdchen PFS' Glenn's Cookie, PFS' Beck's Little Diva und PFS' Arctic Alinghi. Alle drei hatten sich zu stattlichen Jungpferden entwickelt und vor allem Alinghi war ein Traum von einem Miniaturpferd. Sie sollten meine inzwischen doch ziemlich große Miniherde bestehend aus Porcelain Doll, Rumpelstielzchen, Miniature America's Narnia und Darkwood's Storm Dancing Feather bereichern. Zusammen mit meinen restlichen Feenpferdchen, dem Islandpony GE's Ljósfari und den New Forest Ponys Hollybrook's Cheeky Jot, Magical Moment, Thousand Sunny, Naboo, Isola della Pirateria, Aimiliani und Fairylike Facility bildeten die Ponys meine kleine Liebhaberzucht, weil ich mich einfach nicht von ihnen trennen konnte und wollte. Ganz ähnlich verhielt es sich mit meinen vierzehn Showpferden. Da war einmal mein Friesian Sporthorse Where's Sleep. Das Mähnenwunder war mein Star in jeder Dressurkür und ich konnte nicht damit aufhören, mir immer wieder neue Frisuren für die schöne Stute einfallen zu lassen. Daneben gab es wie schon erwähnt den Welsh D Hengst Roi du Soleil, der ebenfalls vor allem in der Dressur glänzte. Meine Lewitzerstute Rosewell war in der Vielseitigkeit unterwegs und hatte inzwischen eine Reitbeteiligung namens Amy. Das ehrgeizige kleine Mädchen lebte im Dorf um die Ecke und hatte sich auf den ersten Blick in Rosie verliebt. Da das auf Gegenseitigkeit beruhte, hatte ich ihr Reitunterricht auf der schönen Stute gegeben und Rosie freute sich über die Beschäftigung. Meine vier Vollblutaraber My lovely Horror Kid, Saddy, Shamal und mein Liebling unter ihnen, Khamar al Sanaa bildeten eine tolle Dressurquadrille, gaben aber auch beim Showspringen ein tolles Bild ab. Dagegen waren meine drei Andalusier Ojos Azules, Cuchara und Negresco reine Dressurpferde geworden. Ich hatte sie zwar früher ab und an auf Fahrturnieren vorgestellt, doch ihre eigentliche Begabung lag eindeutig im weißen Viereck. Die Traber Rainbwo, Ehawee und Damon's Dynamo waren nach wie vor echte Allrounder. Sie traten vor allem durch ihre mannigfaltigen Erfolge bei Gangturnieren aus der Masse hervor, gaben jedoch auch vor der Kutsche ein tolles Gespann ab. Vor allem Dynamo war zum absoluten Schleifensammler avanciert, wobei er immer noch ganz Gentleman war. Ich konnte es kaum erwarten, endlich das erste Fohlen aus ihm zu ziehen. Und schließlich gab es da noch meinen Geparden - den Berberhengst Amayyas. Pashmina hatte ich hauptsächlich behalten, um einmal ein reinrassiges Berberfohlen ziehen zu können, denn so in seinen Bann gezogen wie Amayyas hatte mich bisher noch kaum ein Pferd. Der stolze Red Roan war nun zehn Jahre alt, hatte jedoch immer noch ein Temperament wie ein Jungpferd und noch immer seine deutlichen Vorlieben und Abneigungen bei Mensch und Tier. Donald zum Beispiel durfte dem stolzen Tier noch immer nicht zu nahe kommen, obwohl der passionierte Westernreiter dem Hengst nie etwas getan hatte.
      Im Gegensatz zu meinen Showpferden war die nächste siebenköpfige Truppe nicht nur zu Turnier- sondern auch zu Alltagszwecken entstanden. Da gab es meine beiden Criollostuten PFS' Devil in Prada und Arriba, die aufgrund ihrer Trittsicherheit und Unerschrockenheit die perfekten Ranchpferde abgaben. Sie gingen inzwischen nur noch selten auf Turniere, sondern unterstützen uns wirklich auf dem Gestüt. Sie waren auch die absoluten Lieblinge bei unseren Wanderreitgästen, mit denen wir Touren durch den New Forest National Park unternahmen. Dasselbe galt für die restlichen Westernpferde Your possible Pasts, Dissident Hawk, Golden Indian Summer, The Morticains Daughter und My Golden Heart, wobei diese auch noch aktiv bei Westernturnieren in verschiedenen Disziplinen starteten.
      Ich lächelte bei dem Gedanken an ein Fohlen von Dissident Hawk und Cookie. Bei dieser Anpaarung würde mit Sicherheit eine interessante Farbe herauskommen.
      Nun glitten meine Gedanken weiter zum Hauptstamm meiner eigentlichen Zucht: Denn Englischen Vollbütern, die ich nach und nach zu Vielseitigkeitspferden ausbildete beziehungsweise die meine Vielseitigkeitspferde veredeln sollten und meinen Warmblütern, die die geborenen Vielseitigkeitschampions waren.
      Meine Vollbluthengste El Racino und Pawaneeh waren mit den ganzen Stuten absolut in der Unterzahl, weshalb ich es kaum erwarten konnte, das Candy soweit war, um sie zu unterstützen. Die erfolgreichen Hengste waren immer noch im großen Sport aktiv und würden sich ansonsten wohl auch langweilen. Backup, Successful Dream, Kagami el Assuad und Kazumi Princess El Assuad hatten Fohlen an ihrer Seite und waren deshalb im wohlverdienten Mutterschaftsurlaub. Wobei es für Kagami wohl endgültig das letzte Fohlen sein würde. Die temperamentvolle Palominostute kam einfach nicht damit zurecht und wurde richtiggehend aggressiv, wenn sich jemand ihr und ihrem Fohlen näherte. Das Problem hatten wir schon gehabt, als sie Princess bekommen hatte, doch wir alle hatten gehofft, dass es nun einmal nur beim ersten Fohlen so war. Leider hatten wir uns damit getäuscht. Die schon älteren Stuten Ace Of Spades und Success Story xx traten nun allmählich ihren Ruhestand an. Beide hatten ihrer Zeit große Erfolge eingeheimst und von Story hatte ich ja zwei wunderbare Nachkommen im Stall stehen. Ace half momentan noch beim Training der jungen Rennpferde, indem ich sie als Begleitpferd nutzte und um den Jungspunden zu zeigen, wie man an den Rails lief. Die Youngster, die sich momentan gerade einen Namen auf den Rennbahnen des Landes machten war unstreitig Bearing Spots, PFS' Storm Cat und Little Miss Backyard. Vor allem Letztere war nach einem doch sehr schwierigen Start auf der Rennbahn nun zum absoluten Star herangewachsen und lief mittlerweile sogar den Hengsten davon.
      Auch bei meinen inzwischen sechzehn Überfliegern gab es Jungspunde, die sich gerade ihren Namen machten, wie zum Beispiel die feurige Fuchsstute Coeur de Lilith. Leveneza, Corde de la Cerise, Reminiscent Inspiration, Lamira, Mahira, Samiyah und Unannounced Pleasure hatten ebenfalls süße Fohlen an ihrer Seite und daher Trainingsfrei. Die Holsteinerstute Wild Lady Roxanne würde diesen Sommer in Rente gehen und durfte dann ihren Lebensabend auf den weitläufigen Weiden des Gestüts verbringen. Meine Hengste Levistino, Pride & Prejudice, Incendio, Cadeau und Fantastic Fly machten neben dem gelegentlichen Decken der Stuten weiterhin die Turnierplätze Englands unsicher. Ich hatte versucht, Levistino aus dem Turnierbetrieb zurückzuziehen und ihn nur noch für die Zucht einzusetzen, doch der schöne Hengst war damit nicht glücklich gewesen, also hatte er letztes Jahr sein Comeback gefeiert und gleich den ersten Platz bei einer großen Vielseitigkeit ergattert. Cassidy und Hollywood Undead II sollten dieses Jahr gedeckt werden, um nächstes Jahr süße Fohlen zu bekommen.
      Zuletzt dachte ich an meine unzähligen Verkaufspferde. Einige von ihnen hatten inzwischen ein schönes neues Zuhause gefunden, doch für viele gab es auch noch gar keine Interessenten. Ich musste mir jetzt unbedingt überlegen, wie ich bessere Werbung für sie machen konnte. Da waren Hollybrook's Barakah al Sanaa, Candle in the Wind, Hollybrook's Tiny Girl, Hollybrook's Fairy Bluebird, Hollybrook's Zarin, Cirilla, Ivory, Wannabe, Pangäa, Chaira, Glammy, Eddi's Dead Pop Romance, Dream of Wyoming, BB's Harmony, Wüstentänzer, Juego, die eigentlich schon verkaufte Pirate Island, American Baby, Hollywood Undead, Kolibri, Dorina, Branagorn, Hollybrook's Casanova, Hollybrook's Classic Moment, Hollybrook's Bloody Valentine, Black Soul, Angels Fall First, Someone, Mizzi, Pierre, Salwa, Little Miss Sunshine, Sharley, Precious Scream und Adina De Ra'idah. Ich hoffte noch immer sehr, dass ich für sie alle ein schönes zu Hause finden würde, in dem sie noch lieb gehabt und gefördert wurden.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Trainingsstall
    Hochgeladen von:
    Sammy
    Datum:
    8 Aug. 2020
    Klicks:
    303
    Kommentare:
    7

    EXIF Data

    File Size:
    233,2 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Who Loves Candy
    --------------------------------------------------

    Spitzname: Candy
    [engl.: "Wer liebt Süßigkeiten"]

    --------------------------------------------------

    ~ Abstammung ~
    Von: ?
    Aus der: ?


    --------------------------------------------------

    Rasse: Englisches Vollblut
    Geschlecht: Hengst
    Geburtsdatum: 29. April 2015
    Stockmaß: 1,67 m
    Fellfarbe: Brauner
    Gencode: EEAA
    Kopfabzeichen: Stern, Schnippe
    Beinabzeichen: v.l., h.l., h.r. weißer Fuß

    --------------------------------------------------

    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Eigenschaften: Unaufmerksam, Nervös, Gutmütig, Temperamentvoll, Gelangweilt in der Box, Stur auf der Weide

    Der braune Hengst wurde als Rennpferd auf traditionelle Weise gezogen,
    brachte hier jedoch nicht die gewünschten Erfolge ein. Who Loves Candy
    wurde deshalb klassisch eingeritten und soll sich nun im Vielseitigkeitssport bewähren.

    Es ist eine Herausforderung mit diesem Vollblut zu arbeiten. Candy ist
    ein Nervenbündel wie es um Buche steht. Er findet alles interessant.
    Andere Pferde? Spannend! Gehen wir doch mal gucken. Vögel, Kaninchen,
    Mäuse? Wahnsinn! So klein! Kann man die essen? Ein neues buntes Hindernis?
    Lass uns das genaustens inspizieren bevor wir weiter machen! Er ist keineswegs ängstlich. Aber er ist so schnell abgelenkt und nervös, dass es einem
    die Arbeit mit dem Hengst unglaublich schwer macht. Hat man ihn einmal
    bei sich, so ist Candy ein zuverlässiger, liebenswerter Partner. Ein sogenanntes "Anfängerpferd" wird das Vollblut aber nie werden.
    In der Herde ist Candy der Boss. Streitigkeiten bemerkt er im Keim und geht
    stets dazwischen, bevor die Situation eskaliert. Er hält seine Herde zusammen
    und steht stets mittendrin. Ihn von der Weide zu holen bedeutet immer auch
    alle anderen Pferde an den Zaun zu rufen. Viel Spaß bei dem Versuch nur Candy
    durch das Tor zu lassen.

    Nun lebt Candy auf Hollybrook und wird weiterhin zum Vielseitigkeitspferd ausgebildet. Später soll er die Vollbluthengste in der Zucht unterstützen, um hoffentlich hervorragende Sportpferde hervorzubringen.

    --------------------------------------------------

    Besitzer: Sammy
    Ersteller: sadasha
    Vkr:
    sadasha (Steffen van Heeringen)
    Gekauft am: 08. August 2020

    --------------------------------------------------

    ~ Qualifikationen ~
    Dressur: M
    Springen:
    A
    Military: M
    Galopprennen: A
    Distanz: A


    --------------------------------------------------
    ~ Trainingsstand ~
    Candy verhält sich bei Tierarzt- und Hufschmiedbesuchen sehr unsicher.
    Im Gelände, auf Straßen und vor allem in Bezug auf Wasser, ist Candy's Verhalten bestenfalls als schlecht zu bezeichnen. Der Hengst ist nervös, unaufmerksam und Wasser bringt er regelrechten Hass entgegen.
    An der Longe und beim Verladen ist das junge Vollblut dafür sehr gehorsam, wohingegen Stangenarbeit und Schrecktraining zur Herausforderung werden können.
    Bei der Bodenarbeit beherrscht Candy das Rückwärtsrichten, Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten, das Wenden und den Handwechsel, sowie den Abruf.
    --------------------------------------------------
    ~ Schleifen ~
    439. MIL | 440. MIL | 441. MIL
    [​IMG] [​IMG] [​IMG]

    594. SPR
    [​IMG]

    595. DR | 596. DR
    [​IMG] [​IMG]

    523. RE | 444. DI
    [​IMG] [​IMG]
    --------------------------------------------------

    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig:
    Nein
    Nachkommen: ///
    Geschwister: ///
    Punkte: 13
    (8 Schleifen, 1x Training, TA, HS)

    --------------------------------------------------
    Hintergrund by Samarti! ♥
    Offizieller HG
    PNG | Puzzle PNG