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kira

White Dance

Welsh D | Stute | Körpunkte: 6

White Dance
kira, 2 Apr. 2013
    • kira
      [quote name='Pepe' timestamp='1354619892']
      Besuch bei Pepe
      Ich durfte mich heute um zwei von Pepes Pferden kümmern. Die beiden hießen Official Legito und Withe Dance , beide kannte ich von Turnieren und Körungen. Der Weg dahin war bereits gemeistert, Pepe wartete auch schon im Stall auf mich. " Huhu Pepe!" , rief ich , um auf mich aufmerksam zu machen. Sie schaute auf und lief zu mir. Nach der Begrüßung ging es auch schon an die Arbeit. Zuerst half ich Pepe alle Pferde auf die Koppel zu bringen. Ich nahm Withe Dance zu meiner linken Seite und Legito zu meiner rechten , beide liefen artig und erzogen neben mir. Auch als ich den Strick der beiden löste , maschierten sie gelassen in die Koppel hinein , ohne irgendwelche Zickereien. " Nini ? Mistest du die Boxen aus? Muss im Büro noch etwas erledigen ." Ich nickte und begab mich in den Stall , wo ich den Schubkarren so wie Mistgabeln auffand. Es waren bereits fast alle Boxen gemistet , außer die von Withe und Legito. Daher schob ich den Karren in die Box von Withe Dance und begann das nasse Streu hinaus zu schaufeln. Die Stute war scheinbar sehr rein , den der Karren war fast leer als ich fertig war. Einstreuen brauchte ich auch nicht , die Box war mehr als genug mit Stroh voll. Dann ging ich in die neben Box , diese war von Legito. Da sah das ganze schon anderst aus , alles nass. So musste ich fast alles raus holen. Nachdem ich , um nichts zu verkippen , den Schubkarren vorsichtig zum Misthaufen geschoben hatte , leerte ich ihn und holte neues Stroh , was ich in Legitos Box verteilte. Dann fegte ich die Gänge , da kam auch schon Pepe zurück. Gemeinsam begaben wir uns wieder zu den Koppel , wo die Pferde es sich gut gehen lisen. Wir holten Legito , den ich nahm , und Withe Dance , die Pepe nahm. Dann banden wir sie an um sie gründlich zu putzen , was schnell passiert war. " Und nun?" , fragend schaute ich Pepe an. Sie erwiederte " Lass uns spazieren gehen , okay?" Selbstverständlich stimme ich zu , so trensten wir die beiden und machten uns auf den Weg . Zuerst gingen wir einen Landweg entlang , der aussah als würde er nie Enden. Dann jedoch kamen wir an einem Mini-Wald an , in den wir hinein liefen. Withe Dance war eine sehr gut erzogene Stute , es machte echt Spaß mit ihr laufen zu gehen , da sie immer brav das machte was sie durfte. Ebenso Legito , der seine Umwelt aber etwas interessierter war nahm. Pepe und ich unterhielten uns noch über einige Sachen , doch wie im fluge waren wir wieder auf dem Hof. Es kam mir vor mir 10 Minuten dabei waren wir eine ganze Stunde unterwegs. Die beiden Pferde durften wieder auf die Koppel , wo sie sich freuten zu den anderen zu dürfen. Ich half ihr nun noch , das Heu in den Boxen zu verteilen und dann verabschiedete ich mich. Schließlich warteten meine Ponys auch noch auf mich.
      [© RoniChoni]
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      [quote name='Eowin' timestamp='1355579511']
      Hufschmiedbesuch bei White Dance

      Als ich aus dem Fenster schaute, wurde mir beinahe schlecht: Schon wieder wurde der weißlich glitzernde Schnee gegen eine öde, graue Masse ausgetauscht. Es regnete. Und als ich kurz darauf aus dem Haus auf den Hof trat, wurde mir schnell klar, dass ich heute deutlich eher los fahren musste, denn das Eis war noch nicht vollkommen weggetaut und somit fiel ich prompt beinahe hin – wie die Comic Figur, die eine Bananenschale übersah.
      Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich jedoch wenig Zeit hatte, denn der Hufschmiedbesuch bei White Dance von Pepe stand unmittelbar vor der Tür – wie immer hatte ich meinen Zeitplan sehr knapp gestrickt.
      Also schnappte ich die wichtigsten Sachen aus dem Stall und räumte sie in meine mobile Hufschmiede – ein kleiner, wackeliger und verkommener Bully.
      Einen Augenblick stand ich unschlüssig auf dem Hof und kaute an meiner Lippe. Hatte ich was vergessen?
      Kurzerhand beschloss ich, dass ich nichts vergessen habe, schnappte mir den Schlüssel vom Brett und kletterte in die Schrottkiste. Knatternd sprang das Gefährt an und ich steuerte es vom Hof hinunter.
      Unter permanentem Geklapper der Hufeisen auf der Ladefläche fuhr ich etwa eine halbe Stunde, bis ich das Anwesen von Pepe erreichte.
      Es war ein schöner, eher gemütlich gehaltener Stall.
      Pepe begrüßte mich herzlich und hatte bereits die Stute am Strick. Vorsichtig strich ich White Dance über die weichen Nüstern und begrüßte sie liebevoll. Sie schien ganz artig zu sein.
      Angesichts des Wetters beschlossen wir, die Kleine in der Stallgasse auszuschneiden – ein Dach war doch von erheblichem Vorteil!
      Deswegen schnappte ich mir schnell meinen Hufbock, die Feilen und Messer und folgte Pepe mit ihrem Pony in den Stall.
      Auch hier war es außergewöhnlich hell und gemütlich – es war ein Stall, dem ich ohne zu zögern sofort mein Pferd anvertrauen würde.
      Mit leiser Stimme bat ich Pepe, dass sie während ich meine Arbeit machte ruhig bei uns bleiben sollte, um sie im Falle eines Falles zu beruhigen – schließlich hatte ich schon alles erlebt. Sie willigte ein, da sie ohnehin gerade Zeit hatte.
      Zunächst tastete ich das linke Vorderbein von White Dance vorsichtig ab und gab dann das Kommando "Huf". Bereitwillig legte sie mir den Huf in die Hand, sodass ich beginnen konnte, den Huf mit der Zange abzutasten. Die Stute zeigte keinen Schmerz an und der Huf war auch nicht außergewöhnlich bröckelig oder rissig, aber man erkannte doch, dass das Ausschneiden nötig war.
      Nun schnappte ich mir mein Messer und begann, den Huf langsam in Form zu schneiden. Brav blieb die Welsh Stute stehen, kaute leise und gähnte schließlich, woraufhin sie so viel Gewicht auf den Huf, der in meiner Hand lag, legte, dass ich deutlich kräftiger zupacken musste, um das Bein nicht zwischendurch absetzen zu müssen.
      Nach einem Augenblick hatte ich das zusätzliche Gewicht ausbalanciert und stand wieder stabil.
      Immer mehr Hornraspel fielen zu Boden, während White Dances Huf immer mehr an Form gewann. Als er die passende Länge erreicht hatte, stellte ich den Huf ab und schaute nach der Hufform. Diese musste ich mit der Feile noch leicht nachbessern. Rasch holte ich meinen Hufbock und die Feile heran. Zunnächst wurden die Sohle und die Tragränder zurecht gefeilt, dann stellte ich den Huf auf den Bock und beglich die Hufwand und einige Kanten im Tragrand.
      Dann war dieser Huf fertig.
      Als nächstes kam der linke Hinterhuf an die Reihe. Hier war White Dance genau so brav wie beim Vorderhuf, sodass ich mir das Bein zwischen meine Beine klemmte, um es leichter zurecht feilen zu können.
      Das ganze Prozedere wiederholte ich bei den anderen Hufen, bis alle in Form und auf die passende Länge gebracht waren.
      White Dance hatte schöne und sehr gleichmäßige Hufe, dennoch ließ ich sie von Pepe einmal im flotten Trab vorlaufen. Denn manchmal fielen Fehler erst bei dieser Methode auf. Doch dieses Mal war alles gut und ich hatte nichts übersehen.
      Für dieses Paar empfiehl ich Standart Hufeisen mit seitlichen Kappen. Dazu wählte ich solche, in die man bei Bedarf Stollen eindrehen konnte – der Winter stand vor der Tür und Hufeisen waren nun einmal glatt.
      Schnell holte ich die richtige Größe aus einem Schrott-Bully und begann sie auf die Hufform der Ponystute anzupassen. Da sie so schöne, gleichmäßige Hufe hatte, ging dies recht fix und ich konnte schnell die Eisen annageln.
      Als unter allen vier Hufen ein Eisen war, trat ich einen Schritt zurück und begutachtete alles. Hier und da noch eine Delle ausbessern, dann war ich zufrieden. Erneut ließ ich vortraben – dieses Mal auf der Stallgasse, weil es draußen regnete wie aus Kübeln und ich nicht das Risiko eingehen wollte, dass die hübsche Dame ausrutschte.
      Dies hatte leider zur Folge, dass ich mich nicht richtig seitlich stellen konnte und der Weg nicht so weit war, doch es schien alles gut zu sein, auch nach Pepes Gefühl. Also bat ich die Besitzerin, die Stute die nächsten Tage zu beobachten und sich direkt zu melden, sollte irgendetwas wider Erwarten doch nicht passen.
      Damit verabschiedete ich mich von beiden und räumte meinen Krempel in den Bully. Schnell war auch die Schürze im Laderaum verstaut und ich machte mich auf den Weg nach Hause.

      5220 Zeichen / By Eowin
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    • kira
      Pflegebericht

      Heute würde ich eine neue Stute abholen. Sie sollte, wenn sie gekört ist, meine Welshzucht erweitern und auch bereichern. Ich hatte sie schon vorher einmal besucht und war fastziniert von der hübschen Welsh Cob Stute. Die Süße war ein Cremello mit langem Wallenden Schweif und Mähne. Auch Charakterlich war sie ansprechend, wenn auch erst etwas zurückhaltent, doch das würde sich bald legen und ich freute mich schon darauf, wenn sie sich so Verhielt wie bei ihrere Vorbesitzerin Pepe.

      Bevor ich losfuhr steckte ich schnell noch das neue Halfter, auf welchem schwungvoll ´White Dance´ drauf gestickt war, ein und überprüfte, ob ich nichts vergessen hatte. Doch ich hatte an alles gedacht. Auf dem Beifahrersitz lag eine Fleece Decke, Transportgamaschen und eine Schweifbandage. Der Hänger war mit einer dünnen Schicht Stroh ausgelegt, das Heunetz gefüllt, damit White Dance etwas auf der Fahrt zu tun hatte und sich ablenken konnte, denn ich wusste nicht wie gut sie Häger fahren konnte.

      Auf Pepe´s Hof angekommen begrüßte ich sie und gemeinsam gingen wir White vom Paddock holen.Zutraulich kam diese zu uns und ließ sich brav aufhalftern.
      Pepe hielt White fest, wärend ich ihr die Decke überlegte, den Schweif bandagierte und die Transportgamaschen anlegte.
      Ein bisschen unsicher, aber brav folgend, ging die Stute mit mir in den Hänger. Als dieser dann verschlossen war verabschiedete ich mich noch von Pepe und dann fuhr ich auch schon los.

      Zuhause angekommen brachte ich White in ihre Paddockbox, welche ich vor der Abfahrt schon eingstreut hatte. Die Heureste aus dem Hänger legte ich ihr noch zum fressen hin. Die Gamaschen und die Bandage nahm ich ihr ab und brachte sie in die Sattelkammer. Nachdem sie wieder komplett trocken war, sie hatte auf der Fahrt etwas geschwitzt, war aber meist ruhig geblieben, brachte ich auch die Decke weg. Dann verabschiedete ich mich von der Hübschen für den heutigen Tag. Ich freute mich schon auf das erste gemeinsame Reiten in ihrem neuen Zuhause.

      (c) kira
    • Gwen
      Vertretung für Kira
      (c) Gwen
      Um 6 Uhr klingelte mein Wecker und riss mich aus meinem Tiefschlaf. Ganz und gar nicht munter stand ich auf und machte mich auf den Weg zum Bad, um mich fertig zu machen. Kürzlich hatte sich wieder jemand auf meine Anfrage gemeldet und so hatte ich es heute mit 15 Pferden zu tun, da sollte man schon relativ früh beginnen. Deshalb wollte ich schon vor um acht auf dem Gestüt von Kira ankommen. Schnell frühstückte ich und schaute aus dem Fenster, wo es Gott sei Dank nicht regnete, sondern die Sonne schien und sich ein blauer Himmel zeigte. Dann packte ich meine sieben Sachen zusammen inklusive mein Mittagessen und machte mich auf den Weg. Eine halbe Stunde später stand ich auf dem Gestüt Milky Way und wurde von einer freundlichen jungen Frau begrüßt. Kira zeigte mir noch schnell alles und ging auf das ein oder andere Pferd ein, ehe sie schon los musste. Heute stand bei ihr eine Familienfeier an, welche noch einiges an Vorbereitung bedurfte, aber ihre Pferde sollten darunter nicht leiden. Kira hatte ihre Pferde bereits gefüttert, so dass ich mich nun darum kümmern konnte, dass alle auf ihre Weiden kamen. Dafür hing am schwarzen Brett extra ein Weideplan und dank der Boxenschilder lief auch alles problemlos ab. Als alle Pferde auf den Weiden standen, machte ich mich erst einmal an die Stallarbeit, denn es galt 15 Boxen auszumisten. Da Kiras Pferde aber nur nachts in den Boxen standen, war ich relativ schnell fertig und musste nur noch das neue Stroh und das Heu verteilen, ehe ich mich an meine eigentliche Aufgabe für heute machen würde.
      Ich wollte den Tag ein wenig ruhiger angehen lassen, weshalb ich entschieden hatte, erst einmal etwas mit Kiras Miniature Horse Rumpelstielzchen zu machen und danach ihr Fohlen Candy Fireflies zu bespaßen. Doch zuerst holte ich den kleinen Schecken von der Weide und band ihn am Putzplatz an. Kira hatte mir gezeigt, wo ich in der Sattelkammer die Putzboxen fand und so entdeckte ich auch schnell die des kleinen Hengstes. Ich begann ihn gründlich zu putzen, auch wenn er beim Hufe auskratzen versuchte mich zu ärgern. Als Strafe machte ich mich dann noch daran, seine dicke und lange Mähne einzuflechten. Meiner Meinung nach konnte sich der spanische Zopf danach auch sehen lassen, denn ich fand ihn wirklich schick. Dann schnappte ich mir das Knotenhalfter, was in Rumpelstielzchens Spind lag und suchte mir noch eine längere Gerte, um dann mit dem Pony in die Halle zu gehen. Dort begann ich, mit ihm einige Zirkuslektionen auszuprobieren. Zu Beginn klärten wir die Rangordnung, welche auch schnell klar war. Dann versuchte ich Rumpelstielzchen zu motivieren, mir immer zu folgen, was mir auch durch Leckerlies gut gelang und der Kleine anscheinend Spaß an den Spielen zu finden schien. So hatte ich ihm auch schnell beigebracht, zu Steigen, wenn ich es wollte und dass er mit dem Kopf schüttelte, wenn ich es tat. Es war wirklich lustig, mit dem Hengst zu arbeiten. Nachdem er so lange aufmerksam gewesen war, ließ ich ihn noch ein wenig durch die Halle toben und baute stattdessen schon einmal Trabstangen und ein Cavaletti auf, denn ich wollte nachher mit der Jungstute ein wenig Bodenarbeit machen. Ohne Probleme ließ sich der Miniaturehengst wieder einfangen und auf die Weide bringen. Ich gab ihm noch ein Leckerli zum Abschied und holte mir dann das Halfter von Fireflies.
      Da er das einzige Fohlen war, stand er mit auf der Hengstweide und schien diese auch gerne mal aufzumischen, zumindest machte er sich gerade wieder einen Spaß daraus, den kleinen Pride zu ärgern. Dennoch ließ er sich ohne Probleme von der Weide holen und auch beim Putzen war er relativ brav. Auch wenn er anscheinend gerne mal das Fohlen-ABC zu vergessen schien. Lediglich das Hufe geben bei den Hinterhufen schien noch nicht ganz zu sitzen, so dass ich dies explizit noch übte. Danach holte ich einen Kappzaum und eine Longe, um dann mit ihm in die Halle zu gehen. Die Stangen lagen auf dem Mittelzirkel, also ging ich auf den Vorderen und wärmte Fireflies erst einmal im Schritt und Trab auf beiden Händen auf, ehe wir uns an die Gymnastizierung machen würden. Anfangs schien Fireflies den Stangen auch nicht zu trauen, aber das legte sich dann allmählich, nachdem er einige Male über die Trabstangen gelaufen war. Beim Cavaletti schnappte ihn der Übermut und er sprang voller Motivation darüber, so dass er dann auch einige Runden galoppieren und springen musste. Nach einer halben Stunde war er deshalb auch ziemlich k.o. Ich lobte ihn ausgiebig und er durfte sich, genauso wie Rumpelstielzchen, noch ein wenig austoben. Fireflies wälzte sich außerdem noch ausgiebig und ärgerte mich, als er sich nicht einfangen ließ. Ich war froh, als das quirlige Fohlen wieder auf der Weide stand.
      Der nächste auf meiner Liste war Davour, ein schlanker Achal Tekkiner Hengst, welcher für seine weichen Gänge bekannt war. Ihn nahm ich direkt mit, nachdem ich Fireflies in seine Freiheit entlassen hatte. Davour war sehr menschenbezogen und schien sich zu freuen, dass ich mich mit ihm beschäftigte. Auch beim Putzen und Satteln war er ein Sonnenschein, auch wenn es ihm anscheinend nicht schnell genug gehen konnte. Doch Geduld musste auch er haben. Ich holte mir noch schnell meinen Reithelm und wanderte dann samt Pferd in die Halle. Dort gurtete ich nach und stellte die Steigbügel ein, ehe ich mich in den Sattel schwang und einige Runden im Schritt am langen Zügel ritt, um Davour aufzuwärmen und mich an ihn zu gewöhnen. Nach 10 Minuten nahm ich die Zügel auf und begann, Handwechsel und Volten zu reiten, um den Hengst allmählich abwärts zu stellen, aber auch ordentlich vorwärts zu reiten. Auch nahm ich schon Verstärkungen und Versammlungen mit rein, damit er stets aufmerksam blieb, ehe wir in den Trab wechselten. Als wir uns auch dort erwärmt hatten, nahm ich die Trabstangen hinzu, damit für Davour ein wenig Abwechslung auftauchte und dem Hengst schien das auch äußerst viel Spaß zu machen. Seine Gänge waren wahrlich ein Traum und er ließ sich einfach wunderbar reiten! Auch im Galopp konnte ich ihn gut sitzen und da er heute einen guten Tag zu haben schien, sprang ich auch mit ihm ein wenig über das Cavaletti. Nach anfänglichen Startproblemen, lief auch das reibungslos ab. Nach einer Stunde ritt ich den verschwitzten Hengst ab und brachte ihn wieder zum Stall. Dort erlöste ich ihn von seiner Ausrüstung, putzte noch einmal drüber und spritzte ihm die Beine ab, ehe auch er wieder auf die Weide durfte.
      Da ich gerade noch die Motivation auf ein wenig Training hatte, holte ich mir direkt All Pride, einen jungen Welsh B Hengst. An seiner Box hingen drei Schleifen, also schien er trotz seinem jungen Alters schon recht erfolgreich gewesen zu sein. Anfangs schien er auch ein äußerst Braver zu sein, bis wir an der Stutenweide vorbeiliefen, da driftete sein Benehmen ein wenig ab, doch ich hatte ihn schnell wieder unter Kontrolle. Am Putzplatz machte ich auch ihn fertig, was gar nicht so leicht war, da Pride total staubig war und ich zu tun hatte, ihn sauber zu bekommen. Doch nachdem das geschafft war, konnten wir uns endlich auf den Weg in die Halle machen. Dort passte ich wieder alles an und schwang mich dann auf den kleinen Hengst. Seine Ponygänge waren so viel anders als Davours schwungvollen Schritte! Dennoch war Pride äußerst angenehm zu reiten und er war stets aufmerksam. Nachdem wir warm waren, ritt ich auch ihn wieder sehr abwechslungsreich und versuchte ihn stets in einer lockeren Anlehnung zu reiten. Als wir im Galopp waren, sprang ich auch mit ihm und man merkte, dass er Springturniere ging. Er zog vor dem Hindernis beträchtlich an, wusste aber genau wie er springen musste, denn seine Manier war einwandfrei. Dennoch wurde er mir nach einer gewissen Zeit zu hitzig, so dass ich noch ein wenig Dressur ritt und ihn dann wieder abritt. Der Hengst durfte dann noch ein wenig in der Halle herumwühlen, während ich die Stangen umbaute und eine Springgasse errichtete, denn der nächste Punkt auf meiner Liste würde das Freispringen mit den Ponys sein. Also putzte ich dann nochmal Pride, verstaute seine Ausrüstung und brachte ihn wieder auf die Weide, wo er sofort zu grasen begann.
      Für die erste Runde Freispringen wählte ich die drei Hengste Wild Dream, Club Can't Handel me und Asfari Sharin. Die beiden Ponyhengste würden das Springen schon gewöhnt sein, während der Araber noch nicht eingesprungen war. Deshalb würde er nur die niedrigen Sprünge mitmachen. Doch zuerst putzte ich die drei gründlich, was ein Weilchen dauerte, ehe sie sich in der Halle noch einmal bewegen durften, damit die Muskeln sich aufwärmten. Dann begannen wir mit einer Kombi aus Trabstangen und am Ende ein Cavaletti. Als erster durfte Wild Dream springen, was er auch einwandfrei machte. Club folgte ihm ohne Probleme und überwand die Kombi fehlerfrei. Lediglich bei Sharin gab es einen Beinsalat, weshalb er die Kombi direkt noch einmal nehmen durfte und dann zu verstehen schien, was er machen musste. Danach tauschte ich die Trabstangen durch drei weitere Cavaletti aus. Wieder überwanden die Ponys die Hindernisse ohne Probleme und auch der Araber stellte sich nicht mehr gar so dumm an, so dass wir das letzte Hindernis erhöhen konnten und so eine Steigerung drin hatten. Wild Dream und Club gingen routiniert ans Werk und Sharin wollte es ihnen gleich tun, was ihm auch gelang. Noch einmal erhöhte ich das letzte und zweite ein wenig und ließ noch einmal alle drei springen. Dann fing ich Sharin ein und behielt ihn bei mir, da es nun höher als 1m wurde. Wild Dream und Club sprangen noch ein Weilchen und dann sammelte ich auch die beiden wieder ein, um alle drei in geschlossener Gesellschaft zurück auf die Weide zu bringen.
      Nun waren die Stuten an der Reihe. Ausgewählt hatte ich mir für den ersten Damendurchlauf Flaschenzieherin und Drachenlady. Beide Schönheiten machte ich ordentlich fertig und versorgte sie mit Gamaschen. Dann gingen wir in die Halle und auch die beiden durften sich wieder erwärmen, ehe mit der gleichen Masche weiterging wie bei den Hengsten. Sowohl Flaschenzieherin als auch Drachenlady schienen Spaß am Springen zu haben und ich war froh, dass richtige ausgesucht zu haben. Lediglich nicht so hoch wie Hengste sprangen sie, da ich vorher beendete, weil ich nichts über das Potenzial der beiden wusste. Sie durften sich noch einmal ausgiebig wälzen, ehe ich sie zurück auf die Weide brachte und dann die drei Fellponydamen I like it, Wie konntest du nur und Snow Whites Beauty holte. Auch die Mädels putzte ich gründlich und machte sie fertig, ehe es in die Halle ging. Auch sie sollten sich erst einmal aufwärmen, während ich die Sprünge wieder niedriger einstellte. Auch das Prinzip des hintereinander Springens hatten die Stuten schnell verstanden und es schien ihnen Spaß zu machen, durch die Gasse zu fegen und dabei immer noch mit viel Luft zur Stange zu springen. So dass ich bei ihnen ohne schlechtes Gewissen immer höher gehen konnte. Nach einer Weile war dann aber auch hier Schluss und sie durften sich nochmal so die Beine vertreten, während ich die Hindernisse wieder komplett abbaute. Dann brachte ich auch diese Stuten wieder die Weide.
      Nun wollte ich mir eine Pause gönnen und wählte dafür einen Ausritt mit White Dance und als Begleitstute suchte ich mir Laheeb al Amara aus. Ich holte die beiden von der Weide und brauchte erstmal ein Weilchen, ehe ich White Dance sauber hatte, denn sie sah aus wie ein Ferkel. Dann begann ich sie zu satteln und zog auch Amara ihre Trense über. Gemeinsam gingen wir auf den Hof, ich gurtete nach und stellte meine Steigbügel ein. Kurzerhand schwang ich mich auf White Dances Rücken, schnappte mit Amaras Zügel und ritt los. Wir ritten durch den naheliegenden Wald und genossen die Ruhe. Obwohl Amara ziemlich schreckhaft war und so manches Mal zur Seite sprang, blieb White Dance total entspannt und ließ sich davon so gar nicht beeindrucken. Ich beließ es bei einem Schrittausritt, da ich die beiden Stuten nicht kannte, aber das schien ihnen auch nicht sehr viel auszumachen, zumindest waren beide zufrieden. Als wir an einer Lichtung vorbeikamen, bog ich ab und ließ beide Stuten ein wenig grasen. Auf unserem Heimweg ritten wir an einem Bauernhof vorbei, als plötzlich eine Ziege aus dem Hoftor gedackelt kam und bei Amara beinahe einen Herzinfarkt verursachte. Mit geblähten Nüstern und tänzelnden Schritten lief sie neben White Dance her und versuchte sich vor der Ziege zu verstecken. Ich musste mir dringend ein Lachen verkneifen, denn sonst wäre Amara komplett ausgetickt. Allerdings war ich auch froh, dass wir danach wieder auf dem Hof ankamen, denn das hätte auch leicht ins Auge gehen können, wenn White Dance nicht so eine gutmütige Stute gewesen wäre. Ich machte beide Stuten in aller Ruhe fertig und brachte sie dann wieder auf ihre Weide. Jede bekam noch ein Leckerli und dann entließ ich sie zu ihrem frischen Gras, um mich zum letzten Pferd des Tages aufzumachen.
      Hierbei handelte es sich um den Araberhengst Eisenmann, welcher noch nicht lange auf Kiras Hof stand. Weswegen ich ihn heute auch nicht zu sehr nerven wollte. Ich holte den schicken Roan von der Weide und band ihm am Putzplatz an, um ihn in aller Ruhe zu Putzen. Schon da merkte ich deutlich das Temperament und die Hengstmanieren des Hengstes, so dass ich den geplanten Spaziergang direkt verwarf und lieber auf die Halle zurückgriff und den Hengst für die Bodenarbeit fertig machte. Jedoch war das Longieren äußerst anstrengend, denn der Hengst war so aufgedreht, dass wir kaum zum Arbeiten kamen, sondern ich eher zu tun hatte, ihn auf einem ordentlichen Zirkel zu halten. Aber letzten Endes powerte sich der Hengst so trotzdem aus und nachdem ich ihn nochmal ein wenig in der Halle hatte laufen lassen, war er auch platt und pumpte wie ein Marienkäfer. Ich führte ihn noch eine Runde um den Hof, ehe ich seine Beine abspritzte und ihn direkt in seine Box brachte, denn es dämmerte bereits. Auch die anderen Pferde folgten kurzerhand und dann kümmerte ich mich um die Abendfütterung und als ich komplett fertig war, schrieb ich Kira eine SMS, dass alles glatt gelaufen war und machte mich müde auf den Heimweg, wo zu Hause erst einmal eine heiße Dusche auf mich warten würde.
    • kira
      Pflegebericht Weidepferde

      Früh morgends stand ich im Stall um mich um meine ganzen Privatenpferde und Zuchtanwärter zu kümmern. Freudig wurde ich schon begrüst, als ich allen nacheinander in den zwei Ställen ihr Früstück servierte.

      Erst brachte ich die "Kleinen" auf eine gemeinsame Koppel, zu ihnen zählte der süße AMH Hengst Rumpelstielzchen und die beiden Junghengste Pancake Killer und Valentine´s Candy Fireflies. Problemlos waren die drei zusammen auf die Weide zu bringen und als ich sie losließ stürmten sie übermütig spielend davon.

      Danach brachte ich die Hengstgruppe auf ihre etwas abseits gelegene, aber große Weide. Erst Davour und Club Can´t Handel Me, danach die beiden Ponyhengste All Pride und Wild Dream und dann zwei Araber Hengste, Eisenmann und Asfari Sharin.

      Als die Männer aus dem Stall waren brachte ich noch die Damen nacheinander auf ihre Weide. Flaschenzieherin und Juwel der Stille, die Araberstute Laheeb al Amara zusammen mit der kleinen Drachenlady. Zuletzt das dreier Gespann Fellponys; I Like It, Wie Konntest Du Nur und Snow Whites Beauty zusammen mit der Welsh Stute White Dance.

      Den Rest des Tages verbrachte ich mit dem Ausmisten der Boxen, ehe ich erst die "Kleinen" reinholte. Der dreien große Paddockbox, war schon fertig, den Rest streute ich noch ein, dann kamen die Stuten und Hengst auch wieder in ihre Boxen, wo alle noch ihr Abendessen serviert bekamen, ehe ich ging.
    • Eddi
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      Ich biss gerade genüsslich in meinen Müsliriegel, als das Telefon klingelte. „Clinic Caen, was kann ich für Sie tun?“ meldete ich mich mit freundlich offener Stimme und nahm einen neuen Termin entgegen. Kira bat mich um eine Kontrolle und Impfung ihrer beiden Ponys All Pride und White Dance. Ich schrieb sie direkt in meinen Terminplaner und kündigte mich in einer Stunde an. Nachdem ich aufgelegt hatte, machte ich mich erst einmal auf dem Weg zum Auto, um die Vorräte zu überprüfen und frische Geräte einzupacken. Dann schnappte ich mir meine Tasche und machte mich auf den Weg zu meinen Patienten. Wie immer leitete mich mein Navi und genau 16 Uhr kam ich auf Kiras Gestüt an. Sie wartete schon auf mich und ich wurde herzlich empfangen und direkt in den Stall gebracht. Während ich mich dort einrichtete, holte Kira bereits den ersten Kandidaten, nämlich den braunen Welshhengst All Pride. „Na du bist ja ein Hübscher!“ lächelte ich und machte mich mit dem Pony bekannt, ehe es an die Untersuchung ging. Zu allererst begann ich am Kopf und kontrollierte mit der Lampe den Pupillenreflex des Hengstes. Danach schaute ich mir Nüstern und Ohren an, doch alles war okay. So konnte ich nun zuerst die Atemwege und dann Herz und Lunge abhören. Auch dort war alles einwandfrei, so dass ich All Pride nur noch am ganzen Körper abtastete und vor allem die Gelenke überprüfte. Zum Schluss machte ich mich noch daran, die Temperatur zu messen, welche aber mit 37,2°C im vollkommenen Normalbereich lag. „Wunderbar.“ lächelte ich und hatte so das Okay, um ihn zu Impfen. Vier Spritzen würde der arme Kerl ertragen müssen, doch Kira stellte sich schon an seinen Kopf, um ihn zu beruhigen. Die erste gegen Influenza hatte er schnell hinter sich, auch Tetanus und Herpes verliefen problemlos. Nur bei der Tollwutimpfung fing er an zu bocken und weigerte sich, doch auch die Spritze schafften wir. Danach gab ich ihm eine kleine Pause, ehe noch eine leichte Beruhigungsspritze folgte. Ich sollte mir direkt seine Zähne anschauen und da wollte ich auf Nummer sicher gehen, dass er sich benahm. Nachdem das Beruhigungsmittel wirkte, schnappte ich mir die Maulsperre und machte sie mit Hilfe von Kira dran. Nun hatte ich den vollständigen Überblick des Gebisses und konnte mich Reihe für Reihe vorarbeiten. Bei All Pride sahen alle Zähne wunderbar aus, auch die Hengst-Eckzähne standen gerade und behinderten ihn in keinster Weise. Nur ganz hinten an einem Backenzahn besaß er eine kleine scharfe Kante, welche ich aber mit ein wenig Feilen nach zwei Minuten entfernt hatte. So konnte ich den Hengst wieder von der Maulsperre befreien und entlassen. Während Kira nun die Stute holte, wechselte ich die Geräte aus und bereitete schon einmal die Spritzen vor. Diesmal durfte ich eine wunderschöne Cremellostute namens White Dance untersuchen. Sie war doch ein wenig aufgeregt und schaute mich ein wenig misstrauisch an, so dass ich mich erst einmal in Ruhe mit ihre anfreundete, ehe ich mit der Untersuchung begann. Auch bei ihr kontrollierte ich den Pupillenreflex und schaute mir Ohren und Nüstern an. Danach wurden Lunge und Herz abgehört, doch bei der Stute schien alles einwandfrei zu funktionieren. Auch beim Abtasten konnte ich keine Auffälligkeiten entdecken, stattdessen überzeugte White Dance mit einem einwandfreien Körperbau. Zu guter Letzt machte ich mich auch bei ihr noch daran, die Temperatur zu messen, ehe ich auch hier das Okay zum Impfen geben konnte. Spritzen schien die Stute allerdings nicht zu mögen, so dass Kira und ich alle Hände voll zu tun hatten, die Stute zu impfen. Erst nach einer halben Stunde konnte ich sicher sagen, dass sie gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft war. Die Beruhigungsspritze ließ ich bei ihr weg und zu meinem Glück ließ sie sich die Maulsperre auch ohne Probleme einsetzen lassen. So konnte ich auch ihr Gebiss zur Genüge kontrollieren. Ihre Zähne standen nicht ganz so einwandfrei wie die des Hengstes, dennoch war alles in Ordnung. Hier und da korrigierte ich ein wenig mit der Feile und schaute nach, ob sich nicht doch böse Karies angesammelt hatte. Denn auch bei Pferden konnte diese schnell zum Problem werden. Doch kurz darauf konnte ich mit Sicherheit sagen, dass alles wunderbar war und White Dance bekam die Maulsperre wieder los. Ich verabschiedete mich von meiner Patientin und packte meine Sachen zusammen. „Die Rechnung schicke ich dir mit der Post.“ sagte ich noch lächelnd zu Kira und verabschiedete mich dann auch von ihr, ehe ich wieder in die Klinik fuhr.
    • NeverTheLess
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      Heute hatte ich einen ziemlich großen Auftrag bei Kira. Sie hatte mir 8 Pferde in Auftrag gegeben, zum kontrollieren, ausschneiden und korrigieren. Ich machte mich also sofort auf den Weg, nachdem ich alle Sachen zusammengepackt hatte, und Kira begrüßte mich sofort. Sie hatte 3 der Pferde schon beim Putzplatz angebunden: All Pride, Wild Dream und Drachenlady. Ich machte mich also sofort an die Arbeit und überprüfte die Wärme von All Prides Beinen, die aber schön gleichmäßig warm und nicht geschwollen waren, also hob ich seinen Huf und überprüfte dort die Temperatur, die auch perfekt war. Allerdings entdeckte ich einen großen Stein, der zum Glück aber nur im Dreck steckte, also schnitt ich diesen inklusive dem Sand und der Erde in seinem Huf heraus, ehe ich die Hufzange holte und das überstehende Horn abknipste und den Huf anschließend feilte. Das wiederholte ich mit allen restlichen drei Hufen und lobte den hübschen Welshhengst danach, ehe ich mich Wild Dream zuwendete. Der etwas temperamentvollere Hengst zog immer wieder seine Hufe weg, aber schließlich schaffte ich es doch, seinen Huf zwischen meine Beine zu klemmen, und nachdem ich überprüfte, ob seine Hufe die richtige Temperatur und keine Entzündungen oder Krankheiten hatten, machte ich mich auch bei ihm an die Arbeit und war ziemlich schnell fertig, weshalb ich sofort zu Drachenlady gehen konnte. Sie hatte an ihrer Fessel eine kleine Wunde, die ich desinfizierte, aber sonst war sie vollkommen gesund und so schnitt ich auch ihre Hufe und korrigierte sie schnell. Kira führte die drei Pferde weg und holte weitere Drei: I like it, Snow Whites Beauty und White Dance. I like it war etwas zickig, gewöhnte sich aber schnell daran, dass ich an seinen Hufen etwas machte. Ich entdeckte eine kleine Entzündung an seinem Huf, allerdings erst nach dem Ausschneiden, und gab ihm ein entzündungshemmendes Mittel, das bei solchen kleinen Entzündungen gut wirkte. Ich sagte Kira Bescheid und erklärte ihr, dass sie dem Welshhengst jeden Tag ein bisschen von dem Mittel an den Huf reiben sollte, und machte mich dann an die Arbeit mit Snow Whites Beauty. Sie verhielt sich eher ruhig und ließ mich meine Arbeit schnell machen. Auch ihre Hufe waren vollkommen gesund und ich musste die Hufzange nur ein paar mal anwenden. Dann ging ich zu White Dance, dem etwas größeren Pony, und kontrollierte auch seine Hufe. Er hatte ebenfalls einen Stein im Huf stecken, allerdings nicht zu fest, und ich konnte ihn leicht mit dem Hufmesser herausschneiden. Als ich auch mit ihm fertig war, holte Kira die letzten beiden: Asfari Sharin und Laheeb al Amara. Auch ihre Hufe waren gesund und ich war ziemlich schnell fertig, daher packte ich meine Sachen, während Kira die Pferde zurück in den Stall führte. Ich verabschiedete mich bei ihr, als sie wiederkam, und fuhr wieder zurück zu meinem Gestüt.
    • kira
      Hufschmiedin Atha - Hufschmiede ~Freedom~

      Heute war ein großer Auftrag, da ich viel zu tuen hatte fuhr ich schon früh morgens zu kira. Heute waren alle Pferdchen von ihr dran und ich freute mich auf jedes einzelne! Als ich auf ihrem Hof ankam begrüßte ich sie freudig, da wir keine Zeit verlieren wollten gingen wir sofort los. Als erstes waren die Zuchtstuten an der Reihe, dort warete auch schon Nosferatu. Die Welsh B Stute kam neugierig zu mir, als ich ihre Box betrat. Ich fing an ihre Huf zu säubern, das machte ihr nichts aus. Auch das korrigieren ließ sie mich machen "Sie ist ein Traum!" meinte ich nach dem ich die Box wieder verlassen hatte. Als nächstes kam Draculas Wife, wie erwartet war sie auch ein Welsh B. Die Stute sah mich an, sie war neugierig aber auch zurückhaltend. ich gab ich eine Möhre und machte das gleiche wie bei Nosferatu, Wife zog hin und wieder mal den Huf weg, doch das störte mich nicht. Nach ihnen kamen noch die etwas eigensinnige Famiah, die temperamentvolle Pangäa, die tollpatschige Star, die aufgeschlossene Happy Steffi, die Welsh Cob Stute Siana, die schüchterne Knieves and Pens und zu letzt Fellpony Stute Antigone. Alle waren super lieb, doch wir mussten uns beeilen, schnell gingen wir in den Hengst Stall, dort erwartete uns schon A le Hope, der Hengst war echt schwierig. Immer wieder zog er die Hufe weg, zwickte mir in die Hüfte oder durchsuchte meine Taschen. Es dauerte ewig bis ich fertig war, zum Glück waren die anderen leichter. Golden Pirat war ein Engel, Legacy of Gold war das Traumpferd, Coco´s Landzauber war verdammt frech, Frisco hat fast nur gedöst, Look at my Hair war echt freundlich und Admiral wollte immer mit mir spielen und hat den Sinn des Hufschmiedes noch nicht ganz verstanden! Da es mittlerweile Nachmittag hatten und uns kaum noch Zeit blieb, hasteten wir in den nächsten Stall. Davour, der Achal-Tekkiner Hengst, merkte das ich mich beeilte und blieb lieb stehen, auch All Pride blieb lieb stehen, Wild Dream machte seinem Namen alle Ehre, Valentine´s Candy Fireflies war etwas verspielt blieb aber trotzdem gut stehen. Ich hatte nicht mehr viel Zeit, doch ich machte trotzdem alles ordentlich, Flaschenzieherin war verdammt ruhig, Rumpelstilzchen ärgerte mich mal hin und wieder, Laheeb al Amara blieb ganz lieb stehen, Drachenlady stand geduldig da und freute sich als ich kam. Asfari Sharin war schreckhaft, Club Can´t Handel Me war mega gehorsam, I like It zickte etwas rum, Wie konntest du nur war eine echt neugierige Stute. Diese ging langsam unter und auch die Pferde wurden müde, ich hatte es auch bald geschafft. White Dance war sensibel aber lieb, Snow Whites Beauty schlief einfach ein, Eisenmann war etwas arrogant, Pancake Killer war so süß und Juwel der Stille war ein weiterer Engel auf Erden. Da ich nun fertig war, machte ich mich auf den Heimweg und freute mich auf mein Bett!
    • kira
      Hallo, Looki!

      Piep, piep, piep... nervig und unnachgibig riss mich mein Wecker aus dem Schlaf. Langsam kam ich stöhnend auf die Beine und kroch, mich reckend, aus meinem Bett. Wie fast jeden Morgen führte mich mein erster Weg in die Küche zur Kaffeemaschiene.
      Während ich langsam am heißen Kaffee nippte und mein Marmeladenbrötchen aß, ging ich meine Stallkleidung anziehen. Nach einem Blick aus dem Fenster schnappte ich mir auch noch meine mit Fleece gefütterte Regenjacke und wappnete mich innerlich auf einen "Schlechtwetter-Schock". Trotz dieser Vorbereitung kam es "Scheiße ist das kalt!... ihhh und es regnet!" über meine Lippen. Ich war froh über meinen heißen Kaffee.

      Schnell war ich in den Stall gehuscht, hier war es von den ganzen Pferdekörpern schön warm drinnen. Freudiges wiehren und scharren begrüßte mich. Der eine raffte sich verschlafen auf, wären ander schon längst auf ihr Futter warteten oder noch lagen und schliefen. Ich ging zielstrebig in die Futterkammer, wo ich den Futterwagen frisch auffüllte, mit Kraftfuttermischungen, reinem Hafer und Pellets. Danach packte ich noch einige Eimer zum portionieren in den Wagen. Bevor ich los konnte meine Futterrunde drehen holte ich aus dem kleinen Waschraum an Futter- und Sattelkammer einen Eimer Rübenschnitzel, welchen ich am vor Abend aufgesetzt hatte und stellte diesen zusätzlich in den Futterwagen.

      Die Futterkammer war im ersten Stalltrakt gelegen. Hier standen die Zuchthengste und einige weitere Hengste. Nacheinander gab ich A le Hop, Legacy of Gold und Golden Pirate ihre morgentliche Ration. Dann schob ich den Futterwagen ein Stück weiter, um auch dem Zuchthengst Coco´s Landzauber und seinem noch nicht gekörten Sohn All Pride ihr Frühstück zu geben. Die Eimer füllte ich wieder auf. Einen brachte ich Frisco, meinem gekörten Fellpony Hengst, welcher heute die Stellung als einziger Fellpony Zuchthengst in meinem Stall verlieren würde. Um die MIttagszeit würde ich einen weiteren abholen. Schnell hatte ich auch den anderen drei Hengsten, ungekörte, ihr Futter gegeben. Wild Dream, Asfari Sharin und Eisenmann stürzten sich gesund und munter wie alle anderen auf ihr Futter. Die Zehnte Box in diesem Stalltrakt war frei, hier würde heute der neue Hengst einziehen, ich hatte das Glück gehabt, dass sie nicht besetzt war, so musste kein Pferd umziehen und die Box nachher nur eingestreut werden.

      Als nächstes ging ich in den direkt anliegenden Stalltrakt mit Freizeit und Tunierpferden. Auch diese waren längst durch den Tumult im Nebengebäude wach geworden und erwarteten ihr Futter. Routiniert und schnell fütterte ich, mit einem Kontrollblick auf den Gesundheitszustand und die Box, Davour, Club cant Handle me, Laheeb al Amara, und Drachenlady. Einige Boxen in diesem Stalltrakt waren leer, was aber nicht störte und für Notfälle immer gut war. An diesen Stalltrakt gelegen waren direkt die Zugänge zu den erst neuerlich errichteten Laufställen mit Paddockbereichen über welche auch Weiden erreicht werden konnten. Doch momentan bei den schlechten Wetter waren die Pferde drinnen und die Tore nach draußen geschlossen. Mit mehreren Eimern bewaffnet ging ich zum ersten Stall wo ich in zwei lange Raufen das Futter für White Dance, I like it., Wie konntest du nur und Snow Whites Beauty verteilte. Die vier Puschel, wie ich sie nannte, passten gut zueinander, auch wenn es ab und an gezicke gab. Doch sie waren halt Stuten. Im zweiten Laufstall waren zwei Jungspunde, Panecake Killer und Valentines Candy Fireflies, zusammen mit den beiden älteren Stuten Flaschenzieherin und Juwel der Stille und dem AMH Hengst Rumpelstielzchen untergebracht. Auch hier verteilte ich das Futter in Raufen. Die beiden älteren Stuten leisteten gute Arbeit und erzogen die Frechen kleinen Machos, langsam wurden diese "Gesellschaftsfähig". Was aber auch Zeit wurde da ich diese bald von den Stuten trennen müsste, aber noch konnten diese auf die Jungs einwirken.

      Als nächstes bekamen meine neun Zuchtstuten ihre erste Mahlzeit an diesem Tag, sie waren auf zwei weiter Laufställe aufgeteilt. Ich war einfach ein großer Fan von dieser Haltungsart und auch den Pferden schien es zu gefallen. Erst fütterte ich Famiah, Pangäa, Knives and Pens und Siana und auf der gegenüberliegenden Hallenseite Star, Dracula's Wife, Happy Steffi, Antigone und Nosferatu. Bald würden erste Fohlen kommen und ich war mächtig gespannt. Sorgsam betrachtete ich alle Tragenden Stuten auf erste Anzeichen einer nahenden Geburt. Doch noch bei keiner war es soweit. Sollten sich Anzeichen Zeigen würden die Stuen in eine geräumige, zugfreie und ruhige Box ziehen und erst nach einigen Wochen, mit ihren Fohlen, sich wieder im Laufstall zusammen finden.

      Der Futterwagen wurde weggebracht und danach verteilte ich in alle Boxen und Ställe Heu, schließlich war Raufutter das Grundnahrungsmittel von Pferden. Und meine Pferde sollten guter Gesundheit sein. Daher bekamen sie auch über den Tag verteilt fünf Rationen Raufutter, vorwiegend Heu, durch mich, oder Stallburschen, gefüttert.

      Endlich fertig mit dem Füttern machte ich mich daran die frei Box einzustreuen. Damit fertig brachte ich Halfter,Decke und Transportgamaschen, sowie ein gefülltest Heunetzt in meinen kleinen Hänger. Diesen benutzte ich meist wenn ich mit jur einem Pony oder Pferd unterwegs war. Nachdem das Heunetz aufgehängt und alles andere verstaut war verteilte ich mit Hilfe meines Stallburschens bei allen Pferden die zweite Tagesration Heu. Dann setze ich mich in den Wagen und machte mich auf den Weg um Look at my Hair abzuholen.

      Ivi.Kiwi kam nach einem kurzen Anruf, dass ich da wäre zu mir und begrüßte mich freundlich. Sie holte mit mir zusammen Looki und wir machten ihn reise fertig. Brav ließ der tolle Hengst in den Hänger führen. Mit den Papieren in der Hand verabschiedete ich mich und stieg in mein Auto.

      Zuhause auf den Gestüt angekommen holte ich den Hengst aus dem Hänger. Looki schaute sich aufmerksam und mit gespitzen Ohren um. Als ich ihn zu seiner Box führte blieb er einmal kurz stehen und wiehrte laut und schrill. "Die Stuten lernst du auch noch schnell genug kennen!", meinte ich lachend zu ihm. Nach einem kurzen zupfen am Strick folgte er mir aber wohl erzogen in seinen neunen Stall. In der Box entledigte ich ihn von seiner Decke und Transportgamaschen und zuletzt, nachdem ich vorherige weggebracht hatte, auch von Halfter und Strick. Er schien nicht sonderlich beunruhig von der neuen Umgebung, sodass ich ihn guten Gewissens allein lassen konnte. Die nächste Heuration der Pferde stand an und ich musste noch bescheidgeben, dass ich wieder da war, dass Looki und ich sicher Zuhause angekommen waren.
    • Eowin
      Tierarztbericht für Kira’s Weidepferde

      Als ich heute in meinen Terminkalender sah, erschrak ich: ich hatte einen riesigen Auftrag drin stehen. Zwar hauptsächlich impfen und Wurmkur geben, aber dennoch waren es über 30 Pferde, sodass ich eine ganze Weile unterwegs sein würde.
      Ich seufzte tief – ich hatte ja heute Zeit. Ich packte mir einen ganzen Karton mit Fläschchen verschiedener Impfstoffe, der gerade geliefert worden war, und platzierte ihn auf dem Rücksitz meines Mercedes, da der Stauraum im Kofferraum bereits mit Notfallkram vollgestopft war, sodass ich insgesamt für so viele Impfstoffe zu wenig Platz hatte.
      Achtsam schob ich den Karton so lange hin und her, dass ich sicher war, dass er auch bei einem Bremsmanöver sicher stand – dafür schnallte ich ihn sogar an, was sicherlich Gelächter hervorrufen würde, würde es jemand sehen, doch das war mir vollkommen egal.
      Als ich sicher war, dass ich alles beisammen hatte (also auch Nadeln, Spritzen, Alkoholtupfer und die gesamte Notfallmedizin), stieg ich ins Auto und rief kurz Kira an, um ihr Bescheid zu sagen, dass ich in rund einer halben Stunde bei ihr ankäme. So konnte sie sich auf meinen Besuch vorbereiten und einer schnelleren Bearbeitung wegen das erste Pferd schon einmal bereitstellen.
      Dann ließ ich den Wagen an, der surrend ansprang, und machte mich auf den Weg.

      Bei Kira angekommen, lehnte sie lässig an der Gebäudewand – offenbar hatte sie bereits auf mich gewartet.
      Ich begrüßte sie herzlich, dann begleitete sie mich in den Stall.
      „Als erstes ist Davour an der Reihe. Ein Achal-Tekkiner Hengst. Manchmal kann der Gute etwas stürmisch sein, aber eigentlich ist er total lieb und anhänglich – du solltest also eigentlich keine Probleme haben“, erklärte seine Besitzerin mir, während ich bereits auf ihn zu trat und ihn begrüßte.
      Ich ließ mir seinen Impfpass zeigen und stellte fest, dass die letzte Impfung bereits zwei Jahre her war.
      Ich impfte also Tetanus, Influenza und Herpes. Er war in der Tat etwas aufbrausend und quietschte mich an, blieb aber artig. Die Wurmkur nahm er dann mit stoischer Gelassenheit.
      Anschließend überprüfte ich rasch seinen Gesundheitszustand, wo ich keine Mängel feststellen konnte.
      Bei All Pride stellte ich durch den Impfpass fest, dass noch keine Impfung wieder notwendig war, sondern erst im August fällig würde.
      So schaute ich auch bei dem Welsh Hengst zunächst nach dem Gesundheitszustand und verabreichte ihm anschließend eine Wurmkur. Er wehrte sich ein wenig, aber durch Trick 17 mit Selbstüberlistung, wie man so schön sagt, schaffte ich es, ihm die Paste ins Maul zu drücken.
      Mein nächster Patient war wieder ein Welsh, dieses Mal aber im Cob-Typ: Wild Dream. Der Rapphengst machte seinem Namen alle Ehre. Die Tatsache, dass er Influenza, Tetanus und Herpes ertragen musste, machte das alles irgendwie nicht besser, sodass ich bei der letzten Spritze ordentlich zu kämpfen hatte.
      Dies alles und auch ein kundiger Blick verrieten mir jedoch schnell, dass der Hengst in einwandfreiem Gesundheitszustand war.
      Auch Wild Dream bekam zu guter Letzt eine Wurmkur, bevor er wieder auf die Weide gelassen wurde und dort den Abend genießen durfte.
      Nun war Valentine’s Candy Fireflies an der Reihe, ein mittlerweile fünfjähriger Junghengst. Der Holsteiner wurde ebenfalls gegen Tetanus, Influenza und Herpes geimpft. Erstaunlicherweise ließ er dies recht ruhig über sich ergehen.
      Auch bei ihm kontrollierte ich den Gesundheitszustand, wo ich aber nichts Besorgniserregendes finden konnte, und gab ihm eine Wurmkur, die er nicht toll fand, aber ertrug.
      Dann lobte ich den Bunten und schickte ihn wieder auf die Weide.
      Auf selbige Art und Weise verfuhr ich bei der Dülmener Stute Flaschenzieherin. Diese Stute gefiel mir außergewöhnlich gut, sie hatte so einen aufmerksamen Blick.
      Nachdem sie Kontrolle, Impfung und Wurmkur ertragen hatte, war sie sichtlich froh, dass sie auf der Weide wieder mit ihren Kumpanen spielen durfte.
      Anschließend war ein American Miniature Horse an der Reihe – Rumpelstielzchen. Voller Begeisterung kraulte ich die Kleine, bevor er mir mit einem kecken Biss bewies, dass er sich bester Gesundheit erfreute.
      Auch er bekam Tetanus, Influenza und Herpes und wurde entwurmt. All das fand er nicht lustig, bei der letzten Impfung stieg er, aber es war machbar und er blieb einigermaßen händelbar.
      Laheeb al Amara war schließlich genau mein Beuteschema. „Wenn du den mal verkaufen willst, sag Bescheid, ich kauf dir den ab!“, sagte ich zu Kira. Leider verneinte sie und meinte, er sei nicht verkäuflich, aber sie würde auf mich zurückkommen, sollte sie ihn abgeben müssen. Da willigte ich ein.
      Laheeb hatte eine kleine Macke am Bein, was jedoch nichts Wildes war. Ich sprühte es mit Silberspray ein, damit es nicht entzündete, aber dann bekam auch er ganz normal Impfungen und Wurmkur. Hierbei blieb das Vollblut erstaunlich ruhig.
      Mit Drachenlady war ich rasch fertig. Sie war sehr artig und blieb ruhig stehen, während ich sie kontrollierte und impfte. Auch die Wurmkur nahm sie erstaunlich gut an.
      Anschließend kam mit Asfari Sharin wieder ein Vollblutaraber. Bei diesem musste ich vor allem mit der Impfung etwas mehr tricksen und bei der Kontrolle beäugte er mich misstrauisch. Aber schließlich schaffte ich alles und drückte ihm auch die Wurmkur noch rein.
      Club can’s handle me war ein Fellpony Hengst. Auch mit ihm war ich schnell fertig mit Impfung, Kontrolle und Wurmkur.
      Auch der nächste Patient war ein Fellpony, dieses Mal eine Stute namens I like it. Sie verhielt sich sehr artig, sodass ich auch bei ihr mit dem Pensum schnell durch war.
      Daraufhin war „wie konntest du nur“ an der Reihe – ein Blue Roan. Auch hier war die Grundimmunisierung an der Reihe, was schnell gemacht war, obgleich die Stute schon ein bisschen zickig war. Auch Kontrolle und Wurmkur brachte ich routiniert hinter mich.
      Anschließend war wieder ein Cob an der Reihe – eine Stute namens White Dance. Sie war wirklich hübsch und gefiel mir optisch sehr gut. Offenbar teilten andere ebenfalls diese Meinung, denn sie hatte bereits einen Schönheitswettbewerb gewonnen.
      Auch sie wurde geimpft, kontrolliert und entwurmt und durfte dann wieder auf die Weide.
      Ähnlich schnell ging es bei Snow Whites Beaty. Sie musste ebenfalls die Grundimmunisierung bekommen, war vollkommen fit und nahm die Wurmkur mit gelassener Routine, sodass ich sie lobte.
      Anschließend war Eisenmann an der Reihe, ein hübscher Vollblutaraber in Sonderlackierung.
      Einen Augenblick war ich von seinem großen Ausdruck gefesselt, dann zog ich in gewohnter Routine meine Arbeit durch: Gesundheitszustand kontrollieren, Impfung, Wurmkur. Hier war alles in Ordnung.
      Auch das Fohlen Pancake Killer war erstaunlich ruhig und ließ sich so schnell abarbeiten. Der bunte Hengst war rasch fertig.
      Nun folgte die Graufalbstute Juwel der Stille. Ich begrüßte sie kurz, dann begann ich mit Kontrolle, Impfung und Wurmkur. Es war alles in Ordnung, sodass ich sie rasch wieder auf die Weide schicken konnte.
      Ähnlich schnell war de Luxe fertig. Die Stute ließ alles artig mit sich machen; selbst die Spritzen schienen sie kein bisschen zu stören. Ich lobte sie für dieses vorbildliche Verhalten ausgiebig, bevor sie wieder auf die Weide durfte.
      Der letzte Patient von der Weide war Dracula. Ich begrüßte wieder den Hengst, dann kontrollierte ich ihn. Er war absolut fit, sodass ich ruhigen Gewissens impfen konnte. Auch er bekam die Grundimmunisierung und eine Wurmkur, die er einigermaßen artig über sich ergehen ließ.
      Dann durfte auch Dracula wieder auf die Weide und der erste Teil der Vielzahl von Kiras Pferden war fertig behandelt. Nun folgten die Zuchtstuten.

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    • victoria12433
      Sammelbericht

      Heute morgen fuhr ich auf einen riesigen Hof mit meiner Freundin Leonie. Mir wurde angeboten , sich um die Pferde einen Tag lang zu kümmern.Da meine Freundin Pferde auch ganz mochte, wollte sie mit und ich fragte erst einmal nach ob sie durfte. Klar durfte sie mir helfen und wir malten uns schon aus, was wir alles mit den Rackern tun würden.

      Wir bogen nach rechts zu einer Landstraße. Alles war voller Bäumen. Dann fuhren wir in den Hof . Wir begrüßten erstmal alle und ich nahm das Putzzeug aus der Sattelkammer. Leonie nahm Halfter mit Stricken und so anderes. Wir stellten die Sachen draußen ab und liefen zu der Koppel. Wir hatten Leckerlies dabei und hielten sie hin. Da kam "White Dance" zu uns . Das Pferd sah richtig göttlich aus."Snow Whites Beauty" blieb aber hinten und graste lieber. Meine Freundin Leonie und ich streichelten alle und fütterten alle voll. "Eisenmann" hatte Leonie so richtig ins Herz geschlossen.Wir überlegten uns also mit welchen 2 Pferden wir ein Spaziergang in den Wald machen würden. Leonie nahm "Pancake killer" .... war aber auch klar... sie mochte solche Namen wie "killer" und sowas. Ich konnte mich zwischen "Juwel der Stille" und "Davour" nicht entscheiden. Am Ende nahm ich doch "Davour".
      Wir nahmen also die Halfter in die Hand und gingen auf die riesige Koppel. "Davour " ließ sich richtig einfach und leicht halftern , aber "Killer" (sein Spitzname) wollte einfach nicht weg. Aber genau der brauchte einbisschen Bewegung.
      Wir gingen zum Putzplatz und banden sie an. Ich musste Leonie erstmal beim Knoten helfen, weil sie noch nicht lange was mit Pferden am Hut hat.
      Wir putzten die Pferde obwohl wir ja nicht reiten gingen aber trotzdem müssen die ja sauber sein , oder ?


      Wir räumten also unsere Putzsachen weg und gingen in Richtung Wald. Die Pferde waren total entspannt und machten bei allem mit. Wir überlegten uns wieder, was wir alles nach dem Spaziergang machen würden. Wir könnten einbisschen auf den Platz oder ausreiten. Am Ende entschieden wir uns aber auf dem Platz einbisschen zu springen. Der Ausritt war ein sehr gemütlicher Ausritt. Es ist nichts spektakuläres passiert aber eben auch nichts schlimmes. Total gechillt also entspannt eben.Jetzt machten wir uns in Richtung Heimweg weil wir es nicht mehr aushalten konnten zu warten.

      Am Hof angekommen gingen wir sofort mit den Pferden zur Koppel und halftern sie ab. Sie bekamen noch einen saftigen Apfel .
      "All Pride " forderte uns auf ihn zu streicheln. Dann kam noch "Wild Dream " dazu. Wir fanden alle Namen schön und witzig und mussten wieder einmal lachen- wir sind eben echte Kichererbsen.
      "Valentine´s Candy fire flies " kam zu Leonie. Wir fanden den Namen richtig lang aber dafür total schön. Wir erfanden Spitznamen. Das Pferdchen bekam diese Spitznamen: Vali , Candy , Fire , vivi .... schon wieder kicherten wir.


      Jetzt gingen wir uns die Pferde aussuchen , die wir zum Springen wollten.Leonie wollte diesmal "Flaschenzieherin" nehmen. Ich fragte mich immer wie sie so schnell ein Pferdchen auswählen konnte. Naja wir sind eben einbisschen verschieden.
      Ich nahm "Rumpelstielzchen" Das Pferdii war wirklich hübsch.
      Wir gaben natürlich auch denen Spitznamen : Flaschi und Rumpi.
      Wir gingen zum Putzplatz und banden die Pferde an. Leonie konnte es jetzt schon richtig gut. Ich musste ihr nicht einmal mehr helfen!
      Wir holten die Putzsachen der Pferde und begannen sie ausgiebig und gründlich zu putzen.
      Dann eilten wir schnell zu der Sattelkammer und holten Sattel , Trense und Schabracke. Wir zäumten und sattelten und schwangen uns in den Sattel. Die erste Male in den Sattel zu kommen war schon peinlich , weil wir nicht hoch kamen. Aber die Pferde waren ja keine Shettys.
      Wir gingen zum Springplatz und wärmten uns erstmal auf. Wir ritten Schritt, Trab , Galopp auf dem Platz und dann gingen wir auf die Hindernisse zu. Ich hörte das Wiehern von "Laheeb al Amara " und "Drachenlady" wir fragten uns was die da grad machten und grinsten. Dann sprangen wir ab. Es war wirklich ein unbeschreibliches Gefühl und auf Rumpi kam es mir vor als ob wir nicht Springen sonder richtig fliegen.
      Es war toll. Das machten wir dann noch einbisschen und führten die Pferde wieder zur Putzstelle. Wir quasselten und putzten die Pferde . Wir gaben natürlich noch was zu futtern . Diesmal eine leckere Karotte.

      Wir führten die zwei Pferdis zur Koppel und ließen sie frei.
      "Asfari Sharin" schleimte sich wirklich sehr bei mir ein , und er hat es auch geschafft. Er hat noch eine Karotte bekommen. Bei Leonie war das die selbe Geschichte und "Club can´t handel me" bekam auch eine Karotte.Wir holten noch einen Ball für die Pferde und sie begannen richtig zu spielen. "I like it " und "Wie konntest du nur" haben schon einbisschen um den Ball gekämpt, Nach dem ganzen mussten wir auch schon leider weg.

      Wir verabschiedeten uns von den Pferdchens und mussten jetzt los.
      Jeder bekam ein knuddel und ein Kussi und dann gingen wir.
      Im Auto erzählten wir dann noch das, was uns am meisten gefallen hat!
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    kira
    Datum:
    2 Apr. 2013
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  • offizieller Hintergrund

    White Dance
    09.09.2009

    Rasse Welsh Cob / Welsh Pony Sek. D
    Geschlecht Stute
    Stockmaß 146cm
    Fellfarbe Cremello
    Gencodeee/A+a/ff/CrCr

    Charakter freundlich, leichtfüßig, sensibel
    Beschreibung White Dance ist wie ihr Name schon sagt eine leichtfüßige Stute. Sie ist behutsam und feinfühlig, daher aber auch recht sensibel. White braucht eine feste Bezugsperson, denn sonst kann sie unsicher oder schreckhaft werden. Mit einem Menschen, dem sie vertraut, ist sie ruhig und gelassen und auf ihren Menschen aufmeksam und gehorsam.

    Springen E
    Dressur A
    Distanz L
    Military A
    Western E
    Galopprennen E
    Fahren A
    Besitzer Kira
    Ersteller/VKR Delilah

    Gekörtja/nein
    Nachkommen //

    Erfolge

    2. Platz 161. Distanzturnier
    3. Platz 164. Militaryturnier
    Gewinner des [BZSW5] Karneval

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