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CAMARGUE95

Weltenbummlerin

[b]Weltenbummlerin[/b] Mutter: [url="http://www.joelle.de/gallery/image/103781-wild-lady-roxanne-holsteiner-gekroent/"]Wild Lady Roxanne[/url] Vater: [url="http://www.joelle.de/gallery/image/103781-wild-lady-roxanne-holsteiner-gekroent/"]CSI [/url] Geburtsdatum: 23.02.2008 Geschlecht:Stute Rasse:Holsteiner Fellfarbe:Schimmel Charakter:lieb,gut reitbar für ihr Alter,freundlich Stockmaß:1.67 Züchter & Besitzer: Cama [s]Galopprennen Klasse: Western Klasse:[/s] [b]Spring Klasse:E[/b] Militairy Klasse:E [b]Dressur Klasse:E[/b] Distanz Klasse:E Beschreibung:Weltenbummlerin ist eine wundervolle Schimmelstute.Sie hat hohes Potenzial. [url="http://www.joelle.de/gallery/album/13228/10827-deckstation-carente/"][img]http://img715.imageshack.us/img715/2085/carentfohlenkopie.png[/img][/url]

Weltenbummlerin
CAMARGUE95, 5 Dez. 2010
    • CAMARGUE95
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      Janina und ich fuhren gerade durch die Gegend um uns einige Verkaufspferde für unsere Zucht anzusehen. Es schneite dauerhaft und die Straßen waren vereist. „Hey! Schau mal da!", Janni machte mich auf eine kleine Koppel mit Pferden aufmerksam. Und wie wir zwei Neugierigen waren, suchte ich gleich einen Parkplatz in der Nähe. Zusammen gingen wir in Richtung Koppel. Je näher wir kamen, umso unwohler fühlte ich mich. Die Pferde waren halb verhungert. Nein sie waren fast verhungert, abgemagert und verstört. Janni und ich waren uns sofort einig! Wir mussten die Ponys retten, egal was komme. Sie bräuchten ein neues Heim! „Du wartest hier, ich such den Besitzer, oki?", sagte ich zu Janina und machte mich auf die Suche nach Häusern. Es war eisig und mir war kalt, aber für die Pferde zog ich das durch. Ich sah ein Haus und klingelte. Eine ältere Dame kam heraus. „ Kann ich Ihnen helfen?", fragte sie mich. „Ja, ich denke schon. Wissen Sie, wem die Pferde dort unten gehören? Die sind ja am verhungern!" Die Frau schüttelte den Kopf, zeigte mir aber ein Haus. Die Besitzer dessen sollten den Pferdequäler wohl kennen. „Danke schön! Auf Wiedersehen." Vorsichtig ging ich zum nächsten Haus, wie es mir die ältere Dame gesagt hatte. Ich klingelte. Niemand machte auf. Ich klingelte nochmal. „Ich komm ja schon!", schrie mir eine genervte Stimme entgegen. „Entschuldigung für die Störung, aber mir wurde gesagt, Sie würden den Besitzer der Pferde dort unten.." Ich zeigte auf die Koppel. „Sie würden ihn kennen." „Ja, wieso?! Was ist mit denen?!", genervt und gereizt antwortete sie mir. „Naja, sie sind fast am Verhungern. Würden Sie mir sagen, wo der Besitzer ist?" Grimmig antworte sie mir mit einem „ Er ist bestimmt wieder in der Kneipe. Die Kneipe am Eck." – „Danke schön! Einen schönen Tag noch und verzeihen sie mir die Störung, bitte." „Tschüss!" Sie drehte mir den Rücken zu und stöckelte wieder zu ihrem Haus. ‚Blöde Kuh.', dachte ich mir und ging wieder zu Janina und den Pferden zurück. Ich erzählte ihr, dass der Besitzer in der ‚Kneipe am Eck' sei. „Dann mal los!" Wir stiegen ins Auto und machten uns auf den Weg in die besagte Kneipe. Dort angekommen gingen wir zusammen hinein und bestellten uns eine Cola. Den Kellner fragten wir auch gleich nach dem Pferdebesitzer, auch wenn Pferdequäler eher passen würde. „Der da." Er zeigte mit dem Finger auf einen angetrunkenen, deprimierten Mann. „Danke.", flüsterte ich. Janni ging auf dem Weg zur Toilette an ihm vorbei. „Hallo. Ich habe gehört, die Pferde unten am Straßenrand sollen Ihnen gehören?"- „Ja, das tun sie. Warum?", antwortete er mit wütender Stimme. „Ich will sie kaufen. Alle neun will ich kaufen."- „Nimm sie. Ich will sie nicht! Sie haben mir nur Unglück angetan!" Ich sah, wie Janina dem Greis 200 Euro in die Hand drückte und mit einem Siegerlächeln nach ihrem Toilettengang wieder zu mir kam. „Und?", fragte ich aufgeregt. „Sie gehören uns."- „Yes!" Janni und ich machten einen Handschlag. „Nico? Hast du Zeit? Kannst du nach… Möhrendorf kommen? Mit deinem großen Transporter? Hier sind neun Pferde, die sofort zu mir in den Stall müssen." Ich telefonierte mit einem Bekannten, der für so manche Pferdeshow die Tiere fuhr. „Klar, ich komme sofort! Wo genau?"- „Das siehst du. Die Tiere sind am Verhungern. Mein Auto steht davor. Ach genau und Halfter bräuchten wir auch noch!".- „Geht klar. Bis dann." Er willigte ein. Wir tranken die Cola aus und gingen wieder nach unten zu den Pferden. Nach einer knappen dreiviertel Stunde war Nico angekommen. Er half uns, die Pferde aufzuhalftern. Das war gar nicht so leicht! Denn sie waren ziemlich verstört. „Alles wird gut.", beruhigte ich die Pferde. Als alle Pferde im Transporter waren, was eine ganze Weile gedauert hatte, ging ich nochmal die Koppel, naja den Gerümpelplatz ab. Teilweise lagen sogar schon Pferdekadaver herum! Das war kein Leben. Als wir mit den vielen Tieren in meinem Stall ankamen, rief Janni sofort den Tierschutz an. „Hallo? Wir haben hier 9 Pferde gerettet. Aber die Papiere fehlen uns. Könnten sie die vom ehemaligen Besitzer besorgen? Der Besitzer wohnt in Möhrendorf. Er ist gerade in der ‚Kneipe am Eck'."- „Okay. Das erledigen wir für Sie. Viel Glück mit den Pferden! An wen sollen wir die Papiere senden?", antwortete eine Frau am anderen Ende. Janina gab ihr meine Adresse durch. Die Frau entschied uns die Papiere persönlich vorbeizufahren, da sie hier in der Nähe wohnen würde. Da die Tiere sich alle kannten, stellten wir sie zusammen auf eine Koppel. Sie mussten erst von einem Tierarzt gecheckt werden, bevor sie in den Stall könnten. „Danke Nico", ich klopfte ihm auf die Schulter. „Tschüss Kleene, kein Problem.", verabschiedete er sich von mir und umarmte mich nochmal. „Tschüss Janina!"- „Ciao Nico." Die zwei lächelten sich an. Zusammen mit Janni ging ich nach hinten in meine Ställe. Dort lagerten die Heuballen. Janni setzte sich auf den Traktor und fuhr 2 Ballen nach vorne auf die Koppel der ‚Rettungsponys'. „Damit die schnell dick und rund werden." Ich trug derweil einen Mineralstein und Salz-Leckstein nach vorn. Die Pferde stürzten sich sofort aufs Heu. Sie hatten totalen Kohldampf! Mit Schubkarren und Wasserkanistern fuhren wir Wasser auf die Koppel und füllten es gemeinsam in eine große Badewanne unter der Friedhofskerzen standen. So sollte das Wasser nicht zufrieren. Das hatten wir bereits öfter gehört und auch gelesen! Letzten Winter hatte das auch schon funktioniert. Mein Handy klingelte: „Ja?", fragte ich. „Hallo hier ist Frau Michutta vom Tierschutz! Ich steh gerade vor ihrem Stall mit den Papieren der Pferde. Wohin soll ich kommen?"- „Also sie fahren die Alle runter, dort stehen neun Pferde auf der Koppel. Ich lauf Ihnen entgegen." Ich ging die Straße hinauf. Mir kam ein dunkelrotes Auto entgegen, ein dunkelroter Kombi um genau zu sein. „Hallo.", begrüßte ich sie. „So, da wären dann die Papiere." Ich lächelte sie fragend an: „Wollen Sie uns vielleicht helfen, die Pferde zuzuordnen?" Sie nickte. Zuerst schauten wir nach einem Pik Bube. Im Steckbrief stand Shire Horse und 2009 geboren. Pik Bube sei ein Sabino. Ich überlegte. Doch dann fiel mir der große Jährling ein. Ich ging zu ihm. „Hallo Pik Bube.", vorsichtig streichelte ich ihn am Kopf. Das nächste Pferd war eine Stute namens Vanesca. Vanesca sei ein Englisches Vollblut, hieß es. Auch sie erkannte ich gleich. Vanesca war etwas verstörter als Pik Bube. Sie ließ mich nicht an sich an, ging gleich weg, weil sie Angst hatte. „Was dir wohl passiert ist, mhm?", traurig aber hoffnungsvoll lächelte ich sie an. Die Angestellte schien es eiliger zu haben. Sie drückte mir als nächstes den Pass von Träumerin in die Hand. Träumerin erkannte ich sofort, da ich sie bereits früher mal kaufen wollte. Doch leider hatte ich nicht genügend Geld. Es folgte ein weiterer Hengst namens Countoun. „Wir müssen die Hengste eindeutig von den Stuten trennen!", sagte ich. Countoun war unverkennbar. Er war groß und dick. Trotz allem, was ihm passiert war, war er gleich sehr anhänglich und verschmust. Es folgten zwei Shettys, Philippa und Laila. Philippa kannte ich auch, da ich sie damals selbst verkauft hatte an ein junges Mädel. Doch anscheinend hatte sie nicht genügend Geld und hatte sie an diesen alten Greis weiterverkauft! Laila erging es genauso, nur dass nicht ich, sondern Janina sie weiterverkauft hatte. Alle machen mal Fehler. Doch nun würden wir genauer darauf achten! Es folgten noch 2 Ponys, davon ein Fohlen, und ein Warmblut. Die konnte man nun ganz leicht zuordnen. Die Rappstute hieß Claire de la Lune, das Isländerfohlen Sous und das Warmblut hieß Sleigh. Janni rief einen Tierarzt an, der die Pferde alle durchchecken und Impfen sollte. Ich hoffe, es würde sich bald einer finden. Schließlich war es Wochenanfang, da war meist was los. Es wurde nun schon dunkel, so schnell war die Zeit vergangen. Janni und die Tierschutzangestellte verabschiedeten sich von mir, denn beide mussten langsam nach Hause um unfallfrei anzukommen! Ich bedankte mich bei der Frau für ihre Hilfe. Janni umarmte ich und schaute ihr dann noch eine Weile nach. Die Pferde bekamen jeder noch eine Hand voll mit Hafer. Dann ging ich hoch zu meinen Zuchtpferden, Fohlen und anderen Ponys. Die wollten auch noch gepflegt werden!

    • Eddi
      - Ein Tag bei Cama -

      Da Cama im Krankenhaus lag, sollte ich heute als Stalldienst einspringen. Ich hatte mir vorgenommen einen Tag auf Crown Hill zu verbringen. Sicherlich würde ich nicht alle Pferde bewegen können, aber immerhin pflegen und versorgen. Und vor allem würden sie auf die Weide kommen. Schon um sechs Uhr Morgens stand ich auf, damit ich pünktlich halb sieben auf dem Hof ankam. Dort war eine ungewöhnliche Ruhe, als ich aus dem Auto stieg. Aber wenigstens war es schon hell und die Vögel zwitscherten fröhlich der Sonne entgegen. Eigentlich war heute doch ein richtig schöner Tag. Nur Cama’s Krankheit hing schwer in der Luft. Doch ich nahm mir vor ihre Pferde gründlich zu versorgen. Also einen kleinen Plan hatte ich schon. Mit der Fütterung begann ich im Fohlenstall.
      Dort schauten mich alle noch relativ verschlafen an. Schnell bereitete ich sechs frische Müsli-Portionen zu und jeder bekam einen Apfel dazu. In den großen hellen Stall schien schon die Sonne und durch die offenen Türen kam eine warme Wehe. French Lover und Corräs machten schon bald Theater, als sie merkten, dass ich das Futter zubereitete. Die restlichen Fohlen waren noch relativ ruhig. Amica lag sogar noch im Stroh und döste, während Träumerin schon in ihrem Heu rumscharrte und nach etwas frischem suchte. Chocolate Candy und Warcraft waren am ruhigsten, beobachteten aber genau was ich machte, immerhin war ich hier fremd in der Umgebung. Schnell bekamen die sechs Fohlen hintereinander ihre Portionen und dann ging ich erstmal weiter zu den Stuten und Hengsten die nicht zur Happy Horse Ranch gehörten.
      Cori tat wirklich so, als würde er verhungern. Aber Hinun Iye war nicht besser. Beide brummelten mir unruhig entgegen, als ich dann auch endlich mit ihren Eimern kam. Typisch Männer, verfressen wie eh und je. Velazquez schien sich zu fein für das Theater zu sein. Er stand ordentlich in seiner Box, aber auch mit erwartenden Blick auf seinen Futtertrog und als ich dann das Müsli reintat, kam er sofort angeschossen um zu fressen. Allein Grand Little war ruhig und freute sich schlicht, auch sein Frühstück zu bekommen, aber eben ohne großartiges Theater. Der Grauschecke war wirklich schick und die anderen Hengste auch.
      Nun ging es zu den Stuten. Diese waren inzwischen schon putzmunter. Rubina Rawnclaw stand noch dösend in ihrer Box. Die Quarter Horsestute war wirklich ein Traum. Ich musterte sie kurz, eh sie ihr Futter bekam. Das kleine Dornröschen war aber auch herrlich. Cama hatte ihren Trog extra runtergesetzt, damit das Mini auch an sein Futter kam. So ein kleines Pferd war echt süß, für mich wäre das aber nichts gewesen. Serenade war da schon anders, aber eine ebenso hübsche Stute. Sie wollte unbedingt ihr Futter haben und scharrte schon ungeduldig mit dem Huf. Umbriela war das weibliche Gegenstück zu Velazquez und ebenso fein. Obwohl sie Kentucky Horses waren, ähnelten sie in gewisser Weise barocken Pferden. Letzte war Caipirinha. Die hübsche DRP-Stute sollte bald verkauft werden. Ich hätte sie gekauft, aber ich hatte kein Gegenstück zu ihr. Nachdem ich auch im Stutenstall fertig war, ging es zu den Zuchtpferden der Happy Horse Ranch.
      Inzwischen war ich schon in der Arbeit drin und schnell bekamen auch diese zehn Zuchtpferde ihr Futter. Jade Fox - der Kleinste - war selbstverständlich am lautesten. Darauf folgte dann aber auch schon Avero und Birchin’s Asta. Die beiden konnten sich auch nicht zurückhalten, solange wie sie nicht ihr Futter hatten. Die drei anderen Camarque’s Clair Rayon, Felino und Cama’s Little One waren eigentlich ziemlich ruhig und geduldig. Ich mochte diese Rasse, besonders One war, wegen ihrer Farbe, etwas besonderes. Aber auch die beiden Apfelschimmel sahen fantastisch aus. Generell waren Camas Pferde super gepflegt. Das sah man auch Bella Loona und Rapunzel an. Die beiden Stuten glänzten wie eh und je. Ebenso die Rappin Carina del Delta. Nur Maifee - ein Schimmel - sah dank des miesen Wetters der letzten Tage nicht unbedingt sehr weiß aus, aber trotzdem total süß.
      Nachdem ich bei den Ponys durch war, war ich aber noch längst nicht fertig. Denn nun kamen noch die Zuchtpferde von Crown Hills. Allmählich musste ich mich aber beeilen, es war schon viertel Neun und ich wollte noch bei den Rettungspferden vorbeischauen und dann mussten alle auf die Weide. Diesmal ging es im Schnelldurchgang. Die vier Stuten Perfect Image, Georgia, Beauty Love und Lune bekamen recht schnell ihr Futter. Dennoch musste ich bei ihnen auch mal kurz verweilen. Drei Stuten kannte ich schon seit längeren und Georgia war einfach ein hübsches Pferd. Dann ging es aber noch schnell zu den Hengsten. Die Barockpferde. Das waren Illuminati, Schwarze Seele und Con Brio. Alle drei Hengste waren richtig schick. Nachdem ich aber auch hier fertig war, ging es zum Rettungshof.
      Die fünf Stuten Philippa, Vanesca, WDW Laila, Sleigh und Claire de la Lune durften gleich auf ihre große Extra-Weide. Dort bekamen sie auch eine richtige Ration Heu und jeder seinen kleinen Eimer Zusatzfutter zum Aufpäppeln. Die Fohlen durften auf ihren Paddock. Pik Bube und Sous bekamen beide einen Eimer voll Müsli und danach noch ihr Heu. Dann schaute ich mich im Rettungsstall um, aber alle sieben Boxen schienen erst kürzlich frisch gemacht worden zu sein. Also gab es hier nichts mehr für mich zu tun.
      Stattdessen brachte ich jetzt die sechs anderen Fohlen auf ihre Weide, da sie schon mit frühstücken fertig waren. Ebenso kamen auch die vier Hengste und die fünf Stuten auf ihre Weiden. Nachdem dort alle Pferde bei dem schönen Wetter aus dem Stall waren, begann ich mit dem Ausmisten. Bei den Fohlen brauchte ich nur drei Boxen zu machen. Bei den Stuten alle fünf, aber bei den Hengsten blieb mir auch eine erspart. Nachdem ich alle wieder ordentlich hergerichtet hatte, kehrte ich noch die Stallgasse und ging zu den Happy Horse Ranch Zuchtpferden. Auch dort kamen alle auf ihre Weiden und ich musste sieben Boxen ausmisten. Ziemlich zeitaufwändig. Somit kamen die Crown Hill Zuchtpferde erst gegen um elf auf die Weide. Aber das schien sie recht wenig zu stören. Ich mistete noch die restlichen sieben Boxen aus und machte dann erst einmal Mittagspause, was hatte ich für einen Hunger. Zum Glück hatte ich etwas mitgenommen.
      Danach ließ ich mir etwas einfallen. Ich konnte definitiv nicht alle Pferde bewegen. Also überlegte ich mir für die Ponys etwas. Ich hatte einen Fußball mitgebracht, diesen schlitzte ich an einigen Stellen auf und schnippelte dann noch Möhren und Äpfel klein und tat diese hinein. Das machte ich insgesamt mit drei Bällen. Diese brachte ich dann auf die Weiden von Shettys, Fallas und Minis. Die Zwerge hatten riesigen Spaß, aber auch die Fohlen wollten etwas zu tun haben. Sie bekamen einen großen blauen Ball auf ihre Weide. Aus der anfänglichen Überraschung und Angst wurde dann ein richtiges Spiel. Außerdem war der Ball so groß, dass er nicht durch den Zaun passte, perfekt also.
      Danach beschloss ich mir Perfect image zu holen und eine kleine Springstunde zu nehmen. Früher hatte die Stute mal mir gehört und ich wollte mal schauen wie weit sie inzwischen in ihrer Ausbildung war. Also erstmal putzen und dann satteln. Danach ging es bei dem schönen Wetter auf den Reitplatz. Dort sprangen wir E-L Hindernisse. Kein Problem für Perfect, nachdem ich sie ordentlich warm geritten hatte. Manchmal zog sie sogar ein wenig zu sehr an, aber mit ein paar Paraden konnte ich das gut ausgleichen. Nach einer erfolgreichen Stunde ritt ich sie ab und brachte sie wieder auf ihre Weide.
      Nun schnappte ich mir Hinun Iye für eine kleine Dressurstunde. Ich mochte Dressur eigentlich sowieso mehr als Springen, warum war mir selbst auch nicht ganz klar. Hinun Iye schien noch ein wenig aus der Übung, aber er machte sich eigentlich wirklich gut und ich hatte meinen Spaß. Ich glaube er auch, immerhin lief er voller Elan und ohne sich mir in den Weg zu stellen. Danach gingen wir noch eine kleine Schrittrunde durch den Wald. Auch das genossen wir beide und Iye konnte genüsslich seinen Hals strecken und die frische Luft genießen.
      Für einen längeren Ausritt schnappte ich mir Felino. Er war zwar schwer sauber zu bekommen, besaß dafür herrlich weiche Gangarten, ein Genuss zum Reiten. Wir ritten erst durch den Wald, an See und Fluss vorbei und dann über die sonnigen Felder. Es war mir sogar fast ein wenig zu warm. Danach ritten wir noch über die Wiesen und als wir wiederkamen schwitzte Felino. Das wunderte mich nicht, es waren fast 15°C und der Hengst besaß noch ein dickes Winterfell.
      Es war inzwischen Nachmittags um drei und ich überlegte was ich noch machen könnte. Ich beschloss Vanesca’s Muskeln aufzubauen. Also putzte ich die Stute erst gründlich und machte mich mit ihr bekannt. Dann longierte ich sie ein wenig auf dem Reitplatz. Erst ohne Ausbinder und dann mit längeren. Die Stute machte sich richtig gut und würde bald wieder fit sein. Nach einer halben Stunde machte ich aber Schluss, denn ich wollte die Stute noch nicht überfordern.
      Zu guter Letzt beschloss ich eine Kür mit Schwarzer Seele zu reiten. Er machte sich richtig gut und ich genoss es auf einem Profi-Pferd zu reiten, das war richtig schön und ich selbst lernte auch wieder viel dabei, denn jedes Pferd ritt sich anders, zwar mit den gleichen Basen aber dennoch war jeder Ritt einzigartig. Schwarze Seele hatte zum Beispiel so einen weichen Galopp. Man merkte den Übergang von Trab-Galopp oder Schritt-Galopp überhaupt nicht. Nach einer Stunde ritt ich den Hengst ab und brachte ihn auf die Weide.
      Nun begann wieder das Reinholen. Zu allererst die Rettungspferde, diese fütterte ich auch gleich und schloss dann schon die Stalltüren. Danach kamen die Fohlen dran und dann die Stuten und Hengste, die zu keiner Zucht gehörten. Danach kümmerte ich mich noch um die Happy Horse Ranch Pferde und versorgte dann noch die Crown Hill Pferde. Als es dann dunkel war, war ich auf dem ganzen Hof durch. Zufrieden konnte ich also nach Hause fahren, heute hatte ich eigentlich schon recht viel geschafft.
    • CAMARGUE95
      Wenig Zeit

      Aufgrund schulischer und privater Probleme mussten meine geliebten Pferde zurückstecken. Ich mistete jeden Tag die Boxen und probierte zumindest 1 Pferd am Tag zu reiten. Die anderen kamen auf die Weide oder auf die Paddocks. Heute fand ich etwas mehr Zeit als sonst und konnte ein bisschen mit Sous anfangen zu arbeiten. Ich gewöhnte sie an die Satteldecke, schließlich wollte sie später mal ein Reitpferd werden. Später brachte ich sie zusammen mit Sleigh, Claire de la Lune, Serenade, Umbriela, Rubina Ravenclaw, Träumerin, Amica, Maifee, Carina del Delta, Asta, Little One, Perfect Image, Beauty Love, Georgia und Lune auf die Weide. Soleil Levant stellte ich separat auf einen Paddock. Grand Little, , French Lover, Cori, Clair Rayon, Felino, Hinun Iye, Velazquez, GT’aime, Schwarze Seele, Con Brio, Jade Fox und Avero kamen gemeinsam auf die Hengstweide.
      Illuminati sattelte ich und ging ein wenig in den Wald zum Ausreiten. Warcraft begleitete uns als Handpferd. Die Runde war entspannt im Schritt und Trab, denn galoppieren wollte ich den beiden bei 25° Celsius im Schatten nicht antun. Nach einer Stunde kam ich wieder im Stall an und sattelte Illuminati ab. Ich stellte die beiden Hengste zusammen zu den anderen auf die riesige Koppel. Dann ging ich ins Büro, denn ich hatte noch viele Formulare auszufüllen, unter anderem auch Deckscheine ect.
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  • Album:
    Gnadenweide
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    CAMARGUE95
    Datum:
    5 Dez. 2010
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