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Janina2604

Welsh Pony Sek. A | Tiffi | *gekrönt*

TiffiRasse: Welsh Pony Sek. A [100%]Geburtsjahr: 07. 2006 Alter: 6 JahreGeschlecht: ♀[weiblich] | ♂[männlich]von: Urmel aus dem EisRasse: Welsh Pony Sek. Avon: unbekanntaus der: unbekanntaus der: TamarissaRasse: Welsh Pony Sek. Avon: unbekanntaus der: unbekanntGekört | Gekrönt: [ja] | [nein]Zuchteinstellung:Leihmutterschaftsgebühr: 545 Joellen NachkommenMississle von HeartbreakerRampage's Victim von AdmiralEignung:DressurSpringenFahrenMilitaryCharakter:gutmütig, treu, menschenbezogenBeschreibungTiffi zieht an – sei es wegen ihrer Fellfarbe, ihren traumhaften Gängen oder ihres Charakters.Die Stute ist noch jung, und doch schon so gutmütig. Jung, und doch schon so feine Gänge.Der Schabracktiger wurde in Wales geboren, eingeritten und nach Deutschland gebracht.Auf dem ‚Gates of Heaven' wurde sie verfeinert, rittiger und durchlässiger gemacht.Erste Turniere, erste Erfahrungen – und trotzdem noch auf Klasse E.Tiffi würde eine wundervolle Zuchtstute abgeben, die ihre wirklich wundervolle Fellfarbe vererben würde.Stockmaß: 122 cmFellfarbe: TiegerscheckeAbzeichen:VL: keine | HL: keineVR: keine | HR: keineKopf: Flocke, SichelhaareBesitzer: Janina2604/EdfriendZüchter: FratziErsteller: FratziErsteller VKR: [ja] | [nein]Sonstiges VRK: Janina2604HufschmiedHappy HoovesTierarztInternational HealthDistanz:Dressur: EFahren: EGalopprennen: LMilitary: ESpringen: AWestern:[SK 363] Stuten unter 1,34m[34. SdMW]Offizielle Turniere2. Platz beim 239. Springturnier3. Platz beim 229. Galopprennen3. Platz beim 230. GalopprennenInoffizielle Tirniere1. Platz beim 30. Reiterspiel: Ponyspiele2. Platz beim September - Springen 2011 des Privatgestüts SunshineZubehör:

Welsh Pony Sek. A | Tiffi | *gekrönt*
Janina2604, 29 Juli 2012
    • Janina2604
      Letzter Pflegebericht
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      Pflegebericht - Hallo Pferdchen in bin mal wieder da

      Lange hatte ich keine Zeit für meine Pferde, deswegen nehme ich mir heute mal ein wenig mehr davon. Geplant ist das ausmisten der Ställe und Offenställe, sowie das Bewegen der Großpferde und Endmaßponies, die kleinen kommen währenddessen in die Führanlage.Ich schlenderte rüber zum Stall und holte erst mal die Pferde aus den Ställen, immer 2 an der Zahl, weil's so einfach schneller geht sie alle auf die Weide zu bringen. Stups und Bordeaux brachte ich als erstes in die Führanlage, beim zweiten Gang folgten Gabani und Dukat. Die konnten erst mal ein bisschen bewegung bekommen während ich die Boxen säuberte. Auf dem Rückweg von der Führlanlage holte ich mir also Schubkarre, Mistgabel und Schaufel um die Boxen mal so richtig sauber zu machen. Erst häufte ich den Mist mit der Mistbabel auf, alles was dann runter fiel und zu klein war um es mit der Mistgabel in die Karre zu bekommen nahm ich mit der Schaufel auf und lies es in die Karre kullern. Oh Gott ich weis nicht wie oft ich heute hin und her laufen muss, dachte ich mir und schob die Karre zum Misthaufen. Nachdem ich jede Box im Stall ausgemistet hatte stellte ich die Karre erst mal bei Seite und ging zu den Minis zur Führanlage. Wie vorhin holte ich immer 2 und brachte sie zu den anderen auf die Weide. Auf den Rückweg brachte ich dann gleich Little Song und Glenn mit sowie Pfanni und Avero. Diese 4 konnten sich bewegen während ich die Boxen wieder einstreute und mich um die 2 großen Offenställe kümmerte.Geschafft entleerte ich die letzte Schubkarre die ich aus den Offenställen rüber zum Misthaufen geschoben hatte. Die Karre stellte ich aufrecht an den Zaun und eilte dann zu den 4 Hengsten in der Führanlage. Auch diese sollte nun den Rest des Tages auf der Weide genießen. Als ich die Hengste auf die Weide gebracht hatte holte ich Biene und Dolce Vita, denn auch diese sollten ihre Grasbäuche ein wenig mit Bewegung verkleinern. Außerdem holte ich noch Rapunzel und Pflaumenkuchen, dann stellte ich die Führanlage an und machte mich auf den Weg zu Armani. Den Welsh Hengst wollte ich in der Halle freispringen lassen. Ich holte sein Halfter mit Strick aus der Sattelkammer und holte ihn von der Weide. Während ich die Sprünge aufbaute lies ich ihn in der Halle schon mal ein bisschen laufen, damit er warm wird. Nachdem ich die Gasse aufgebaut hatte damit Armani schön auf die Sprünge zukommt lenkte ich ihn im Galopp Richtung besagter Gasse. Er galoppierte mit Freude im die Kurve und nahm die Sprünge mit Bravur. Als ich sah, dass Armani leicht zu schwitzen begann lies ich ihn langsamer werden. Ich nahm ihn wieder an den Strick und Stellte ihn unter das Solarium damit er schneller trocknete, denn es war leicht windig auf den Weiden. Nun holte ich Shády und WITA und scheuchte diese beiden ein wenig in der Halle, mit großen Galoppsprüngen und federnden trab nutzen diese die Halle komplett aus. Shády freute sich und machte mit hoch erhobenem Schweif weinige Bocksprünge. Als die beiden dampfend in den Sonnenstrahlen standen fand ich, dass es für die beiden genug war. Ich wartete noch einen Moment bis die beiden sich gewälzt hatten und brachte sie dann wieder auf die Weide. Nun holte ich Maifee und Morgentau von der Weide und brachte sie zur Führanlage. Diese stellte ich aus, holte Dolce und Biene raus und lies Fee und Morgentau ihre Plätze einnehmen. Als ich Dolce und Beine auf die Weide brachte holte ich auch gleich wieder die nächsten beiden. Flo und Elfe warteten schließlich auch noch auf ihre Bewegung. Die beiden tauschen dann Plätze mit Pflaumi und Rapunzel. Butter wollte ich heute mal wieder reiten, also baute ich mir einen kleinen Trailparcours auf. Erst ein paar Trabstangen, dann eine Seitwärtsstange darauf folgte eine kleine Brücke und ein Viereck in der ich eine Wendung machen wollte, zu guter letzt noch ein Slalom aus Pylonen. Das sollte genug sein dachte ich mir und holte Wings of Butterfly von der Weide. Ich putzte und Sattelte sie. Zusammen gingen wir dann zum Außenplatz, den ich vorbereitet hatte. Ich schwang mich auf Wings rücken und ging ein paar Runden im Schritt, damit sie ein bisschen warm wird. Willig nahm sie dann die Trabstangen. Hin und wieder hörte man ein ‚Klong’, weil die mit dem Huf gegen eine dieser Stangen kam. Die Seitwärtsstangen hatten wir noch nicht so oft geübt, aber dafür war ich mit dem Ergebnis vollkommen zufrieden. Über die Brücke ging sie widerwillig, diese möchte sie nicht besonders. Im Trab ging’s dann Richtung Viereck. Die Drehung machte Wings sehr gut und den Slalom hatten wir schon sehr oft geübt, dem entsprechend machte dieser keine Probleme. Diese Übungen machte ich dreimal, danach Galoppierten wir noch ein wenig über den Platz um ein wenig Dampf ab zu lassen. Der ein oder andere Bocksprung war dabei, aber das war ich ja schon von ihr gewohnt. Nach ein paar trabrunden gingen wir im schritt zum Putzplatz wo ich Wings wieder absattelte. Schläfrig stand sie angebunden da und wartete, dass sie wieder auf die Weide kam. Sie trottete hinter mir her als wir wieder zur Weide gingen. Am Tor löste ich das Halfter und Wings trabte freudig auf die Weide zu den anderen. Die Stuten die in der Führanlage waren brachte ich auch wieder auf die Weide und brachte im Gegenzug Gina und Tiffi hinein. Mit Animby und machte ich ein wenig Bodenarbeit und Serano wartete noch auf das Hängertraining, denn diesen mochte er nicht besonders, also wollte ich dies heute angehen. Als er nach langen und guten Zugerede 2-3 mal auf dem Hänger stand war ich schon zufrieden und er durfte wieder zu den anderen. Nach der Bodenarbeit und den Hängertraining holte ich dann auch die letzten Stuten aus der Führanlage. Jetzt musste nur noch Philip ein paar Runden laufen. Also brachte ich nun ihn in die Führanlage. Die Fohlen, sprich Billow, Fire, Träumer, Prazzy, Understand und Piro mussten sich heute mit Putzen zufrieden geben. Nachdem die Fohlen sauber in den Ställen standen holte ich auch Phil wieder aus der Führanlage. Nun hatte ich noch was Entspannendes vor. Also holte ich Bonito und Diamond von der Weide. Ich putzte beide und legte das Geschirr an. Nacheinander spannte ich sie an die zweispännige Kutsche an und setzte mich auf dem Hocker, nahm die Zügel und die Hand und fuhr in die langsam untergehende Sonne. Eine Runde ‚um den Pudding’ würde die beiden im Trab schon genug vordern und ich hatte ein bisschen ruhe.Nachdem ich wieder auf dem Hof angekommen war löste ich das Geschirr und die beiden waren froh, dass sie in die Box durften, denn sie wussten, dass es gleich Futter gab. Das Geschirr brachte ich in die Sattelkammer und holte dann die anderen Pferde von der Weide. Scharrend standen diese dann in den Boxen und warteten auf mich. Ich fuhr mit dem Futterwagen rum und verteilte die jeweiligen Portionen. Hinterher bekamen alle noch eine gute Portion Heu und ich ne Tasse Tee vor dem Fernseher.
      [/quote]
    • Janina2604
      Pflegebericht
      Brrh ist das kalt!

      An diesen Morgen wollte ich früh raus, denn es gab viel für mich zu tun. Die ganzen Ställe mussten ausgemistet werden, alleine damit werde ich wahrscheinlich bis zum Mittag brauchen. Also nicht lange jammern und schnell gefrühstückt. Eine Viertelstunde später stand ich auch schon dick eingemummelt mit Schubkarre und Mistgabel bewaffnet auf dem verschneiten Hof. Die Pferde standen noch in den Boxen, von daher musste ich diese erst mal auf die Paddocks und Weiden verteilen. Die kleinen brachte ich direkt zum Frühsport. Bordeaux und Little Song folgten mir eher unwillig, diese beiden Morgenmuffel. Als ich die beiden in der Führanlage untergebracht hatte holte ich Caphalor und Stups. Diese stellte ich zu den anderen beiden. Gabani und Dukat schliefen noch, aber auch die beiden bleiben nicht verschont und landen in der Führanlage bei den anderen. Ich hatte noch Platz, also machte ich mich noch einmal auf den Weg und holte Glenn und Pfannkuchen aus der Kleinponybox. Zwei Ponyhengste hatte ich noch, aber diese beiden waren heute für die Führzügelklasse gebucht, also stellte ich Philipp und Avero erst mal nur zusammen auf einen Paddock.
      Die großen sollten sich erst mal auf den Weiden austoben bevor diese später bewegt werden. Also brachte ich Armani, Bonito & Frisco erst mal auf die Hengstweide. Auch die Stuten sollten platz machen, damit ich die Boxen ungestört saubern konnte. Demnach landeten Animby, Shády, Walking In The Air, Wings of Butterfly, Golden Diamond und Fade to Black auf den Stutenweiden. Nun konnte ich ohne Probleme die ersten Boxen mit dem Traktor leer räumen und die letzten Reste mit der Mistgabel und den Besen entfernen. Das einstreuen der Boxen übernahm ich dann aber wieder mit der Hand. Mit Stroh und den Haaren kam ich aus der Kleinponybox und hatte einen schon fast die Hälfte der Ställe fertig. Nun mussten nur noch die große Fohlenbox und die Kleinponybox der Stuten gesäubert werden. Dementsprechend holte ich die Ponyhengste aus der Führanlage und brachte Biene, Vita Rapunzel, Pflaumi, Fee, Flo, Elfe und Gina in die Führanlage, damit auch diese ein wenig Bewegung bekamen. Tiffi sollte später noch im Unterricht gehen, deswegen brachte ich sie auf einen Paddock. Piroschka, Billow, Fire, Träumer, Prazzy und Understand durften sich auf der Fohlenwiese austoben. Sie preschten zusammen durch den Schnee, es sah fast aus als würden sie fangen spielen. Ich beobachtete die Fohlen einen kleinen Moment, aber bevor ich an Ort und Stelle fest frieren würde machte ich mich lieber auf den Weg und machte auch die Boxen der Stuten und der Fohlen wieder frisch.
      Als ich um ca. 13 Uhr auf meinen Armbanduhr sah hatte ich schon die Futterrationen in den Boxen verteilt. Die Pferde brachte ich nun nach und nach wieder in die Boxen und ging auch selber eine Kleinigkeit essen. Am Nachmittag zog ich dann meine Reitklamotten um die Pferde für die Gruppe vor zu bereiten, die später kommen würde um eine gemütliche Runde im Wald zu drehen. Also Putze ich Wita, Shády, Animby, Fly, Diamond und Fade to Black. Satteln würden die anderen ihre Pferde selber. Ich Führte die Gruppe mit Armani an. Es wurde ein netter, längerer schritt-trab ausritt in dem kleinen Wäldchen in der nähe meines Stalles. Als es allerdings wieder doller anfing zu schneien machten wir uns auf den Heimweg.
      Als die Pferde wieder in den Boxen standen hatte ich mir überlegt mit Bonito und Frisco noch eine kleine Schlittenfahrt zu machen. Jacci und ich suchten also das Kutschgeschirr zusammen und holten die kleinen Schlitten aus dem Schuppen. Auf den frischen Schnee würden die Schlitten sicherlich gut rutschen. Frisco und Bonito freuten sich richtig darüber mal wieder schön betüdelt zu werden. Und die darauf folgende Bewegung würde beiden Moppelchen gut tuten, die hatten im Winter durch das gute Futter einige Kilos mehr auf den Rippen. Nebeneinander verliesen wir den Hof mit dem Schlitten. Wir entschieden uns entlang der Felder lang zu schlittern, damit wir niemanden stören. Wir kamen erst wieder am Stall an als es schon zu dämmern begann. Die beiden Pferde brachen wir in ihre Boxen, nachdem wir sie einen Moment unters Solarium gestellt hatten. Nun guckten wir noch den Kindern die Führzügelklasse in der halle zu und liesen den Tag entspannt und kaputt ausklingen.
    • Eddi
      Pflegebericht
      Auszeit bei Janina

      „Guten Morgen Janina!“ rief ich fröhlich und holte noch schnell meine Tasche aus dem Kofferraum. „Hast du Gott bestochen oder warum hast du so schönes Wetter?“ sagte ich seufzend. Janina hatte mich für dieses Wochenende zu sich eingeladen, damit ich mal wieder aus dem Stress herauskam. Bei uns ging es nämlich momentan drunter und drüber mit Hochwassermeldungen und Unwettern. Ich hatte eigentlich so gut wie alles für die kommenden Wochen absagen müssen und so hatte meine Zuchtpartnerin beschlossen, dass ich mir bei ihr eine Pause gönnen könnte. Denn auf dem Gestüt „Gates of Heaven“ strahlte mich ein blauer Himmel und die Sonne an, es war einfach herrlich – und verdammt warm! -. „Na dann zeig ich dir schnell dein Zimmer und dann wäre ich erst einmal für einen Ausritt.“ lachte Janina und ich konnte nur erfreut grinsen. Nachdem ich mich umgezogen hatten liefen wir zu den Weiden und Janina drückte mir ein Halfter in die Hand. Dank der Gravur wusste ich auch sofort, wen ich reiten durfte. „Shády!“ rief ich fröhlich, ich hatte die Araberstute schon lange nicht mehr gesehen, dabei war sie damals sogar meine Reitbeteiligung gewesen. Zusammen liefen wir auf die große Stutenweide, während ich zu der grauen Stute lief, holte Janina sich ihre geliebte Wita. Eine Schönheit von schweren Kaltblut. Gemeinsam wanderten wir zum Putzplatz und begannen die beiden gründlich zu putzen und danach zu satteln. Ich liebte das Ausreitgelände um das Gestüt herum. Es war eine Abwechslung zwischen Wald und Wiesen und bei den herrlichen Wetter blühte hier alles in voller Pracht. „Wie ich den Sommer vermisste habe!“ lachte ich und wir ließen die Stuten antraben, um schneller vorwärts zu kommen. Insgesamt waren wir wohl zwei Stunden unterwegs, weil wir uns so viel zu erzählen hatten, dass wir gar nicht fertig wurden. Als wir dann wieder da waren, versorgten wir die Pferde und brachten die Stuten wieder auf die Weide. „Ich hatte vor, dass Stalltor mal wieder neu zu streichen, magst du mir helfen?“ fragte Janina lächelnd und nickte zustimmend. Ich hatte kein großes Talent, was das Malern betraf, aber wir schafften es letzten Endes doch. „Dann wäre ich dafür, dass wir heute noch die Privatpferde machen und die nächsten Tage dann die Zuchtpferde.“ grinste Janina. „Suche dir raus, mit wem du was machen magst.“ Gesagt getan und schon war ich an der Arbeit. Während Janina mit Bordeaux und Little Song ihre Freiarbeit verfeinerte, schnappte ich mir die wilde Mustangstute Wings of Butterfly und longierte die Gute ordentlich, damit sie mal wieder ein wenig ausgepowert wurde. Danach entschied ich mich zu einem Spaziergang mit Morgentau, einer kleinen, aber feinen Shettystute. Janina drückte mir direkt noch ihr Falla Caphalor in die Hand und meinte, dass auch er eine Spazierrunde vertragen könnte. Sie kam mit, und zwar mit den beiden Fohlen Understand und Fire of Dream. Gemeinsam wanderten wir über die schönen Wiesen und als wir wieder da waren, war es bereits sechs Uhr. „Nun aber husch husch, sonst schaffen wir die restlichen nicht mehr.“ rief Janina und drückte mir das Halfter von drei Fohlen in die Hand. „Lässt du sie in der Halle frei laufen? Dann kann ich noch mit Animby ihre Dressurarbeit beenden.“ lächelte sie und ich nickte zustimmend. Schnell holte ich Mellow, Tagträumer und Goldbell von ihrem Paddock und ließ die halbwüchsigen Hengste in der Halle laufen und baute direkt ein wenig Scheutraining mit ein. Nach dem Tag fiel ich neben Janina k.o. auf das Sofa und wir schauten uns einen Film an. So viel Wärme und schönes Wetter war ich gar nicht mehr gewöhnt.

      Janina war dieses Wochenende gnädig zu mir und so standen wir erst um acht auf, frühstückten in Ruhe, eh wir zum Stall liefen. Andererseits standen ihre Pferde sowieso alle auf den Weiden, so dass niemand in der Frühe warten musste. „Heute machen wir die Zuchtstuten, die haben mal wieder einen Tag für sich verdient.“ grinste Janina. Gemeinsam stellten wir uns an den Weidezaun und beobachteten die bunte Gruppe. Ich konnte mich noch gut daran erinnern, wie viele dieser Tierchen ich angeschleppt hatte. „Darf ich Lady Gina und Florentinchen nerven?“ fragte ich grinsend und lief schon los, um die beiden Shettystuten von der Weide zu holen. Ich machte mit beiden ein wenig Bodenarbeit, um das Gedächtnis der Stuten wieder aufzufrischen. Janina longierte in der Zeit Nachtelfe und Rapunzel. Kurz danach gliederte ich mich mit ein und longiere noch Dolce Vita. Es war immer schwer, eine ordentliche Beschäftigung für Falabellas zu finden, dennoch schafften wir es. Nach dem Mittagessen ritten wir wieder aus. Diesmal saß ich auf Fade to Black und Janina hatte sich Golden Diamond, die hübsche Haflingerstute geschnappt. Janina zeigte mir jedes Mal einen neuen, noch mir vollkommen unbekannten Weg. Nach dem Ritt zum See, wollten wir ein wenig Arbeiten, so schnappte sich Janina Charia und ich mir Antigone. Gemeinsam wanderten wir auf den Reitplatz und bauten Trabstangen, Cavaletti und kleine Sprünge auf. Es war interessant den Alltag auf einem anderen Hof zu erleben, bei Janina lief alles viel ruhiger ab, als auf Hayes End. Doch die Arbeit hörte nicht auf und inzwischen war es schon später Nachmittag. Wieder mussten wir uns ranhalten. So ging ich mit Biene Maya und Pflaumenkuchen spazieren, während Janina die kleine Piroschka longierte. Maifee und Tiffi waren die letzten Kandidaten und gemeinsam gingen wir nochmal spazieren. Auch dieser Tag hatte mich total ausgelaugt, dennoch musste ich heute dringend zu Hause anrufen und fragen, wie es dort aussah.

      Der letzte Tag war angebrochen und nach einem ausgiebigen Frühstück standen die Zuchthengste auf dem Plan. Von den letzten zwei Tagen hatte ich Muskelkater bekommen, auch wenn ich nicht wusste warum. Als ich die Herde betrachtete, bestand sie größtenteils aus Zwergen. „Das wird ja lustig, was sollen wir denn mit denen alles machen?“ fragte ich seufzend, mir viel kaum was ein. „Keine Sorge.“ lachte Janina. „Heute steht Ponyreiten vor dem Rathaus an. Da sind einige schon weg, also an die Arbeit.“ grinste sie. Wir nahmen insgesamt 5 Ponys mit, welche nun hergerichtet werden mussten. Ich kümmerte mich um Philip und Avero, während Janina sich Dukat, Stups und Pfannkuchen annahm. Alle fünf wurden geputzt und gesattelt und dann wanderten wir los. Vor dem Rathaus erwarteten uns noch drei weitere Helfer, so dass jeder ein Pony nehmen konnte. Mir wurde Avero zugeteilt. Insgesamt verbrachten wir den ganzen Vormittag im Dorf und erfreuten kleine Kinder. Wieder auf dem Gestüt schienen auch die Hengste froh zu sein, endlich wieder auf der Weide zu stehen. Nun hatten wir nicht mehr gar so viel zu tun. Janina kümmerte sich um die Fallas Gabani und Glenns Caress, während ich Frisco reiten sollten. Den krönenden Abschluss bildeten wir mit einem Ausritt mit Bonito und Armani. Es war ein herrliches Wochenende gewesen und ich war Janina für diese Auszeit sehr dankbar.
    • Pepe
      Hufschmiede "Happy Hooves"
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      Heute stand ein langer Tag für mich an; Janina hatte mich per Telefon gebeten, mich um ihre acht Stuten zu kümmern. Ich willigte ein und so stand ich eine Tage später auf ihrem großen Hof.
      Janina erwartete mich schon und begrüßte mich herzlich. „Schön, dass du es so schnell einrichten konntest.“ „Gerne, ich denke wir fangen sofort an?“, antwortete ich und Janina nickte. „Wir beginnen mit meinen beiden Shetlandponys, die beiden stehen noch auf ihrem Paddock, später kommen sie dann raus.“ Janina zeigte mir zwei hübsche Ponys, eine Schimmelstute und eine Blauschimmelstute, „Das hier ist Florentinchen, mit ihr fangen wir am besten an.“, entgegnete mir die Besitzerin. Ich nickte und sie führte das Pony raus auf den Hof und band es an. Ich betrachtete die Hufe der Stute genau und hob dann ihren ersten Vorderhuf an. Sorgsam kratzte ich den Huf aus und begann ihn mit einem Hufmesser zu bearbeiten. In aller Ruhe schnitt ich den Huf aus und feilte ihn dann anschließend mit der Feile glatt und eben. Florentinchen blieb bei allem ruhig und gelassen, ein guter Anfang für heute. Nachdem alle vier Hufe ausgeschnitten und abgefeilt waren klopfte ich die Stute. „Beim Ausschneiden sind mir keine Besonderheiten aufgefallen, keine der Huf ist auffällig warm und zeigt Veränderungen. Alles in bester Ordnung. Kannst du sie bitte auf dem Hof im Schritt und im Trab führen?“, bat ich Janina. Schnell war die Stute abgebunden und lief zusammen mit ihrer Besitzerin über den Hof. Ich betrachtete den Gang und die Abfußung der Hufe von jeder Seite. Florentinchen lief gleichmäßig und fußte auch im Trab korrekt ab. „Okay, danke. Einen Huf müsste ich noch etwas nachfeilen, ansonsten läuft sie sehr schön.“, lobte ich die gute Pflege der Stute. Janina lächelte und kurz darauf war der linke Vorderhuf korrigiert. „Sie ist dann fertig, bringst du bitte die nächste Stute mit?“, bat ich sie und Florentinchen war für heute fertig.
      „Das ist Pflaumenkuchen, sie hat schon viele bekannte Nachkommen.“ Um die Ecke kam ein hübscher Blauschimmel, neugierig beschnupperte sie meine Hand. „Sie ist sehr brav, du wirst also in Ruhe arbeiten können, ich müsste nämlich kurz für zehn Minuten weg.“, informierte mich Janina. „Ist in Ordnung, bis gleich.“ Ich hob den ersten Huf des Shetlandponys an und kratzte ihn aus. Pflaumenkuchens Hufe waren etwas kürzer als die von Florentinchen, demnach hatte ich weniger Arbeit, was das Ausschneiden anging. Schnell waren die Hufe ausgeschnitten und ich machte mich ans Feilen. Die Hufe der Stute waren vorne etwas länger als hinten, das korrigierte ich mit der Feile. Völlig in Ordnung, die Hufe waren auch nicht warm, es kann vorkommen, dass ein Hufpaar schneller wächst als das andere. Nachdem die Hufe gefeilt und auf gleicher Höhe waren band ich Pflaumenkuchen ab und lief mit ihr über den Hof. Im Schritt und im Trab lief das Shetty ausbalanciert, auch die Abfußung jedes Hufes war vollkommen korrekt. Einzig das rechte Hinterbein lief etwas weit außen, darum würde ich mir aber keine Sorgen machen. In dem Moment kam Janina wieder zurück. „Alles in bester Ordnung, sie ist fertig für heute!“, rief ich ihr zu und gab ihr den Strick. An der Putzstange wartete ich auf die nächste Stute.
      „Darf ich vorstellen? Charia, meine Criollo-Stute.“ Ich streichelte die Stute am Hals. „Schöne Farbe hat sie.“, sagte ich und die Stute beknabberte meine Jacke. „Hey, Leckerlis sind da aber keine drin.“, lachte ich und machte mich an die Arbeit. Routiniert schnitt ich das alte, zu lang gewachsene Horn aus und feilte den Huf gerade und glatt. Charia beobachtete meine Arbeit an ihren Füßen ganz genau, störte mich dabei aber auch nicht, da sie ruhig und gelassen blieb. Das Feilen dauerte bei ihr etwas länger, ihr Horn war sehr hart. „Ich würde dir empfehlen, ihren Barhuf dringend mit etwas Hufgel zu pflegen, ihre Hufe sind doch sehr unelastisch, einfach nur zur Vorsorge, das nichts wegbricht.“, erklärte ich Janina. Ich zeigte ihr, dass schon am linken Hinterhuf ein kleines Stück Horn abgebrochen war. Die Bruchstelle schnitt und feilte ich nachträglich noch aus, dann ging es wieder raus auf den Hof. „Einmal bitte wieder im Schritt und Trab führen!“, rief ich der Pferdebesitzerin zu. Charias Schritt war in Ordnung, im Trab jedoch strauchelte sie. „Könnten wir noch in die Halle gehen? Es könnte sein, dass ihr der Boden zu hart ist und deswegen etwas verklemmt läuft. Ist das möglich?“ Janina bejahte und auf dem weichen Sand lief die Stute klar und schwungvoll. „Okay, sie ist dann auch fertig.“
      Als nächstes kam die zweite Criollo-Stute Piroschka an die Reihe. Schon von weitem erkannte ich ihr Problem – extrem ungleiche Hufe. Schon als Janina ansetzen wollte unterbrach ich sie: „Ich hab das Problem schon erkannt, das bekommen wir hin.“ Zuerst brachte ich die Hufe von Piroschka mit dem Hufmesser auf eine gleiche Länge. Anschließend feilte ich die Hufe ab und wollte dann zur Analyse übergehen. „Würde es dir etwas ausmachen, sie kurz vorzureiten?“, fragte ich Janina. Schnell war die Stute gesattelt und wir gingen zur Halle. Janina stieg auf und ritt die Stute in einem flotten Schritt quer durch die Halle. Durch das Kürzen der Hufe lief sie schon deutlich besser. Dennoch war besonders im Trab auffällig, dass Piroschka nicht mit der ganzen Huffläche den Boden berührt sondern nur seitlich. „Okay, ich hab genug gesehen.“ Ich schilderte Janina das Problem das sich mir zeigte. „Piroschka tritt nur seitlich mit den Hufen auf, möglich durch die zu lang gewachsenen Hufe. Einen Schaden der Gelenke oder eine Fehlstellung der Knochen halte ich für unmöglich. Ich würde dir vorschlagen, wir setzten ihr Kunststoffeisen, die ich präpariere für einige Wochen dran, ich habe sogar noch welche übrig, die schenke ich dir. In einigen Wochen kannst du die abmachen und sehen, ob sie besser läuft oder nicht. Der Vorteil von Kunststoffeisen ist einfach der, dass ich sie leicht ändern kann und sie für Piroschka nicht so schwer wie normale Eisen sind.“ Janina war einverstanden und ich ging zu meinem Wagen. Ich richtete die Kunststoffeisen so aus, dass die Stute wieder mehr Auflagefläche hatte und sicher werden würde. Zurück bei dem Criollo passte ich die Eisen an und befestigte sie auf den Hufen. „So. Jetzt noch einmal bitte kurz in der Halle traben.“, bat ich Janina. In der Halle wurde schnell klar, dass die Stute mit dieser Lösung besser zurecht kam als vorher. „Das gefällt mir definitiv besser. Du kannst sie absatteln und zurück in den Stall bringen.“ Während Janina Piroschka versorgte und das nächste Pferd vorbereitete, ging ich kurz zu meinem Wagen um ein wenig zu Essen und zu trinken.
      Weiter ging es mit Walking In The Air. Die große Warmblutstute stand bereits angebunden an der Putzstange, Janina hatte bereits die Hufe ausgekratzt. „Los geht’s!“, rief ich in die Stallgasse und begrüßte Walking. Die Stute stand ruhig und gab willig die Hufe. So waren ihre Hufe schnell ausgeschnitten, die Hufe waren von Natur aus schon kurz und scheinbar langsam wachsend. „Ich feile nur schnell etwas nach, viel zu machen ist hier ja nicht.“, meinte ich zu ihrer Besitzerin. Schon ging es raus auf den Hof, viel gekürzt hatte ich nicht, demnach war ich optimistisch, dass sich keine Besonderheiten bei der Laufanalyse zeigten. Alle Hufe machten einen gesunden Eindruck und waren auch nicht warm oder druckempfindlich. Walking In The Air lief sicher im Schritt und Trab über den Huf, jeder Huf fußte korrekt ab. „Die Nächste ist dann dran!“, rief ich Janina lächelnd zu.
      Nun führte Janina die Araberstute Shády vor. Sie beschnupperte neugierig meine ihr hingehaltene Hand und ließ sich brav anbinden. Ich betrachtete die Hufe der Stute von der Seite und von vorne und hob dann einen ihrer Vorderhufe an. Ich griff nach meinem Hufmesser und begann mit dem Ausschneiden. Shády blieb ruhig stehen und döste etwas. „Mensch, du hast echt so tolle, liebe Pferde. Letztens hat mich das Pferd eines Kunden fast mit seinen Hufen erwischt.“ Janina grinste geschmeichelt und kraulte den Kopf der Stute. Schnell waren alle vier Hufe ausgeschnitten. Für Shády kam mein Hufbock für die Vorderhufe zum Einsatz, bei ihr musste ich auf etwas die Hufwand gerade feilen. Auch das konnte die Stute nicht aus der Ruhe bringen. Willig stellte sie ihre Vorderfüße auf den Bock und ich konnte in aller Ruhe abfeilen. Auch die Hinterhufe waren schnell glatt gefeilt. „Gleiche wie immer, bitte einmal auf den Pflastersteinen führen.“, bat ich Janina. Sie band die Stute ab und wir gingen raus aus dem Stall. Shádys Schritt war ausgreifend, die kleinen Hufe verteilten das Gewicht gut und gleichmäßig. Im Trab hob die Stute imposant ihren Schweif, doch auch hier war nichts Auffälliges. „Das Einzige was mir nur auffällt ist, dass Shády recht hart läuft. Ich werde da noch einmal die Hufe überprüfen.“ Janina band die Stute wieder an und überprüfte, ob ihre Hufe warm oder auf Druck reagierten – negativ. „Rammt die Kleine gerne ihre Füße so in den Boden?“, fragte ich Janina. „Ja, das macht sie eigentlich schon immer, dachte das wäre normal.“, entgegnete mir die Besitzerin des Arabers. „Ist auch völlig in Ordnung, zumindestens sind ihre Hufe in Ordnung.“ Janina brachte Shády wieder zurück in ihre Box.
      Die Vorletzte Stute war nun an der Reihe, die Welsh A Ponystute Tiffi. Die Tigerscheckstute machte einen freundlich Eindruck und ließ sich auch von mir begrüßen. Wieder betrachtete ich die Hufe der Stute sorgfältig und griff dann zum Hufmesser. Routiniert und vorsichtig schnitt ich die kleinen Hufe von Tiffi aus, auch sie schloss entspannt die Augen und döste. Nachdem die Hufe sauber gekürzt waren überprüfte ich diese auf Wärme und Empfindlichkeit. Auch hier war alles in bester Ordnung. Feilen musste ich relativ wenig, auch das war schnell erledigt. Ich sah Janina an: „Du weißt, das übliche, aber bald ist die Arbeit ja geschafft.“, lachte ich sie an. Tiffi lief auf dem harten Boden gleichmäßig und keine der Hufe lief außerhalb der Spur – weder im Schritt noch im Trab. „Okay, bringst du mir die letzte Stute?“
      Fade to Black, auch ein Welsh Pony, allerdings gehörte sie zur b Sektion, war die letzte Stute, um die ich mich heute bei Janina kümmerte. Ich streichelte sie und hob dann auch gleich den ersten Huf an. Jeden Huf säuberte ich zuerst und schnitt dann das überflüssige Horn weg. Fade to Black zuckte manchmal etwas mit dem jeweiligen Huf, ließ mich aber in Ruhe meine Arbeit machen. Schnell waren die Hufe gekürzt und ich feilte sie glatt und eben. Auch der Hufbock für die Vorderhufe war kein Problem für die Welshstute. „Die Hufe sind in gutem Zustand, nichts, was mir Sorgen machen könnte.“, informierte ich ihre Besitzerin. Nach dem Feilen trat ich einige Schritte zurück und betrachtete die Hufe von allen Seiten. Die beiden Hinterhufe feilte ich nochmals nach und schon ging es auch mit Fade to Black raus auf den Hof. Janina führte die Stute vor und ich beobachtete ihr Gangverhalten. Alle vier Hufe fußten gut und sicher ab, keine Einseitige- oder Fehlbelastung war zu erkennen. „Danke, Fade to Black ist dann auch fertig.“, rief ich Janina zu.
      „So wir haben es geschafft. Die Rechnung schick ich dir die Tage zu. Danke für deinen Auftrag.“ Mit diesen Worten verabschiedete ich mich von Janina und am späten Nachmittag verließ ich dann ihren Hof, meine eigenen Pferde warteten daheim auf mich.
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    • Janina2604
      Pflegebericht
      Großes Boxenmisten

      Das monatliche Boxenmisten war heute angesagt. Einer meine Pferdepfleger und ich brachten die Pferde dazu erst mal auf die Weiden. Zuerst sollte der Stutenstall dran sein. Dafür mussten Shády, Charia, Piroschka und Walking erst mal gehalftert werden. Phil holte die Halfter und Stricke aus der Sattelkammer und brachte mir zwei davon. Während er die beiden Criollos auf halfterte legte ich Shády und Walking die Halfter an. Die Pferde waren ungeduldig, denn sie mussten die letzten Tage leider vorlieb mit der Führanlage nehmen, da die Weiden durch den gefallenen Schnee zu matschig waren und ich die Gefahr von Mauke so gering wie möglich halten wollte. Die Stuten tänzelten also nervös neben Phil und mir her als wir uns auf den Weg zu den großzügigen Weiden machten. Sie konnten es sichtlich nicht abwarten bis das Tor endlich geöffnet wurde und sie lospreschen konnten. Phil konnte mit Müh und Not die Pferde zurückhalten als er das Tor öffnete. Kaum hatte er die Stricke gelöst sprangen Charia und Piroschka los und machten sich im Jagdgalopp vom Acker. Walking und Shády wieherten den beiden hinterher und sprangen direkt los als auch sie die Stricke los waren. Flo, Pflaume, Tiffi und Fade wurden bereits von den Reitschülern aus ihren Boxen geholt und auf der Stallgasse für den Unterricht geputzt und gesattelt. Phil holte den kleinen Trecker mit der Gabel als ich schon mal die Wände der Boxen löste, zur Seite drehte und dort befestigte. Gekonnt bog Phil in die Boxen ein und schob behutsam den Mist der letzten vier Wochen aus den Boxen zum Misthaufen. In der Zeit, in der Phil den Mist sorgfältig aufstapelte, kletterte ich auf den Boden und warf einige Strohballen herunter um die Boxen neu ein zu streuen. Für die vier mal vier Boxen brauchte ich immer zwei Ballen Stroh, die ich auf die Boxen verteilte. Bevor ich allerdings einstreuen konnte klappte ich die Wände wieder zurück und befestigte sie wieder an den Harken in der Wand. Schnell waren die Boxen wieder eingestreut. So konnte Phil, der grade fertig war mit dem Aufschichten des Mists, sich um die Fütterung der Pferde und Ponys kümmern. Er holte den Futterwagen und jeder bekam seine Ration, wie sie auf den Boxenschilden festgehalten waren. Um das Heu kümmerte ich mich. Zu guter Letzt kontrollierte ich noch die Selbsttränken. Alles in Ordnung, auch die Lecksteine mussten noch nicht wieder ausgetauscht werden. Die Stuten sollten ruhig noch ein bisschen die Zeit auf der Weide genießen können, denn die Hengstställe musste ja auch noch gemacht werden. Sophie, meine zweite Pferdepflegerin, hatte Bo, Dukat, Pfanni Philip und Stups schon auf die Weiden gebracht und machte in der Zeit, in der Phil und ich die Boxen säuberten, einen Ausritt mit Armani und nahm Träumer als Handpferd mit.
      Als wir auch die Boxen der Hengste ausgemistet und eingestreut hatten kontrollierte ich auch dort die Funktionalität der Selbsttränken und ob die Lecksteine ausgetauscht werden mussten. Auch bei den Hengsten war alles okay. Phil hatte schon die Fütterung übernommen und so konnten die, zwar matschigen aber glücklichen Pferde und Ponys ihre Boxen wieder beziehen und sich über das Futter her machen. Geputzt wurden sie später, da der Matsch im Fell erst mal ein wenig trocknen musste.
    • Eddi
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      Heute stand wieder ein großer Auftrag an, denn da Janina eine gute Freundin und meine Zuchtpartnerin war, hatte ich ihr angeboten, alle Pferde mit einem Mal zu untersuchen. Dankend hatte sie das Angebot angenommen und wir hatten uns direkt auf heute geeinigt, wo wir beide mehr als genügend Zeit hatten. Nach dem Frühstück machte ich mich direkt auf den Weg, als ich die Vorräte der Autoapotheke aufgestockt hatte. So kam ich schon gegen acht Uhr morgens auf Janinas Gestüt an und wurde dort auch herzlich empfangen. „Klasse, dass du Zeit hast, das spart auch mir viel Arbeit.“ lächelte sie glücklich und führte mich in den Stall, wo schon meine erste Patientin wartete. Dabei handelte es sich um die Welsh A Stute Tiffi, welche mich zwar nicht kannte, aber freundlich begrüßte. Die kleine Stute war sehr menschenbezogen, weshalb sie sich problemlos untersuchen ließ. Als erstes kontrollierte ich grob die Augen, Nüstern und Ohren, um irgendwelche Anzeichen von Krankheiten zu finden, doch alles war in Ordnung. Der Pupillenreflex funktionierte einwandfrei, Herz und Lunge hörten sich vollkommen normal an. Dann machte ich direkt weiter und tastete die Stute vorsichtig am ganzen Körper ab, um irgendwelche Auffälligkeiten zu finden. Doch auch dabei fiel das Ergebnis negativ aus und nachdem ich die Temperatur gemessen hatte, konnte ich das Okay zum Impfen geben. Tiffi sollte gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft werden und die vier Spritzen nahm sie auch ruhig hin. Kurz danach gab es direkt die Wurmkur ins Maul und schon hatte sie den ersten Part geschafft. Nun packte ich meine Augentropfen aus und träufelte ihr in jedes Auge ein bis zwei Tropfen. Dadurch weitete sich die Pupille und ich konnte mir das Augeninnere besser anschauen. Doch bei Tiffi war auch hier alles in Ordnung, ihre Augen waren einfach 1a. Nachdem sie das geschafft hatte, kam auch schon die Zahnkontrolle. Tiffi ließ sich brav die Maulsperre anlegen, so dass ich ihr gesamtes Gebiss gut besichtigen konnte. Vorsichtig zählte ich alle Zähne durch und schaute mir jeden an. Unten rechts besaß die Stute eine scharfe Kante, welche ich mit der Feile aber leicht entfernen konnte. Außerdem hatte diese Ecke noch keinen Schaden angerichtet, so dass Janina sich da keine Sorgen machen brauchte. Nachdem ich mich versichert hatte, das alles okay war, befreite ich die Stute wieder von der Maulsperre und verabschiedete mich von ihr. „Du hast es geschafft.“ lächelte ich und während Janina die Stute wegbrachte, tauschte ich die Spritzen und Werkzeuge aus und legte neues für den nächsten Patienten bereit. Dabei handelte es sich um Fade to Black und die Hübsche kannte ich noch sehr gut. Ich hatte sie damals gerettet und auf Nasty Past wieder aufgepäppelt, ehe sie dann in unsere Zucht gelangt war. „Sie hat sich so toll gemacht.“ lächelte ich Janina glücklich an und auch sie schien mit der Stute zufrieden. Ich begann die Stute zu untersuchen, auch bei ihr fing ich am Kopf an. Erst kontrollierte ich den Pupillenreflex, dann die Atemwege und hörte zum Schluss noch Lunge und Herz ab. Alles war in bester Ordnung und so konnte ich weiter machen und die Stute am Körper abtasten. So etwas mochte Fade to Black gar nicht, aber sie ließ es tapfer über sich ergehen. Auch hier sah alles super aus, sie schien richtig in Form zu sein. Erst als ich die Temperatur messen wollte, fiel mir ein unangenehmer Aspekt auf: Fade to Blacks After war ziemlich verklebt und als die Stute dann einmal äppeln musste, bestätigte mich mein Verdacht, die Arme hatte Diarrhö, zu deutsch Durchfall. „Es scheint aber nichts schwerwiegendes zu sein, denn sonst wäre sie nicht so munter.“ beruhigte ich Janina, welche sich das gar nicht erklären konnte. „Entweder hat sie irgendetwas gefressen, was ihre Verdauung zu sehr anregt oder sie hat eine bakterielle Infektion.“ erklärte ich, doch in beiden Fällen gab es eine einfache Lösung, ein Antibiotikum, welches ihr Immunsystem unterstützen würde. „Ich kann jetzt nicht sicher sagen, an was es liegt, aber sollte es in einer Woche nicht weg sein, melde dich einfach nochmal.“ erklärte ich und gab Fade to Black die Spritze mit dem Antibiotikum. Trotz des Durchfalls konnten wir Impfen, so dass auch Fade to Black noch vier weitere Spritzen und ihre Wurmkur bekam. Dann kontrollierte ich noch genauer die Augen, wo sich aber nichts auffälliges fand. Maximal das linke Auge wirkte vom Umfang her einen Ticken größer, was aber die Sinneswahrnehmung der Stute nicht beeinflusste. Zu guter Letzt schauten wir der Stute noch ins Maul. Doch die Lady hatte hervorragende Zähne, gerade wenn man bedachte, dass sie in ihrer Vergangenheit vernachlässigt worden war. „Damit wären wir auch hier fertig. Ich gebe dir noch ein Medikament, was du ihr die nächsten drei Tage unter das Futter mischen kannst, es sollte ihr helfen.“ erklärte ich und während Janina die Stute wegbrachte, legte ich die Packung Pulver bereits auf den Tisch im Reiterstübchen, eventuell würde noch mehr dazukommen. Die nächste Kandidatin war Florentinchen, ein hübscher kleiner Schimmel. Sie ließ sich brav in die Augen, Nüstern und Ohren schauen und auch das Abhören der inneren Organe lief problemlos ab. „Braves Mädchen.“ lobte ich sie ausgiebig und begann sie allmählich am gesamten Körper abzutasten. Als ich am letzten Wirbelsäulenknorpel angelangt war, versuchte Flo plötzlich nach mir zu treten. Testweise drückte ich noch einmal auf die besagte Stelle und wieder reagierte Flo. Ich runzelte die Stirn und betrachtete sie. „Es scheint, als hätte sie sich auf der Weide ein wenig verrenkt. Nichts beraubendes und bei einem Pony bekomme sogar ich das hin.“ lächelte ich Janina an und forderte die Stute auf, mir ihr rechtes Hinterbein zu geben. Ich dehnte es immer weiter nach hinten und das letzte Stückchen schafften wir durch einen leichten Ruck, welcher der ausschlaggebende Moment war. Flo zuckte einmal kräftig zusammen, doch dann stellte sie ihr Bein wieder ganz normal ab. Ich tastete noch einmal die Stelle ab, doch nun reagierte sie nicht mehr. „Super.“ grinste ich und machte mich noch daran, die Temperatur zu messen. Auch dort war alles okay und so bekam Flo flott ihre vier Impfungen inklusive der Wurmkur. Nun träufelte ich ihr die Augentropfen ein, ehe ich mich mit meiner Taschenlampe an ihren Äuglein zu schaffen machte. „Hm.“ murmelte ich, denn ich entdeckte auf der rechten Seite eine leichte Trübung am Rand. Es schien aber nichts Weltbewegendes zu sein, dennoch wies ich Janina darauf hin und bat sie, es im Auge zu behalten. Zu guter Letzt musste auch Flo noch die Maulsperre über sich ergehen lassen, damit ich alle Zähne kontrollieren konnte. Doch auch bei ihr war alles okay. So konnte ich sie entlassen und die nächste Patientin rufen. Diesmal kam die kleine Pflaumenkuchen um die Ecke getrippelt und schaute mich neugierig an. Ich kannte ehrlich gesagt kein lieberes und sanftmütigeres Shetty als sie und so benahm sie sich auch bei der Untersuchung. Zu meiner Freude war bei ihr auch alles okay, denn der Pupillenreflex funktionierte einwandfrei und auch Herz und Lunge hörten sich gut an. Beim Abtasten des Körpers konnte ich auch keine Auffälligkeiten entdecken und machte mich direkt daran, die Temperatur zu messen. „Apropos, es wäre vielleicht gut, wenn Fade to Black die nächsten zwei Tage lieber in Einzelhaft verbringt.“ meinte ich noch zu Janina und diese nickte verständnisvoll. Nachdem auch die Temperatur von Pflaume im Normalbereich lag, konnte ich sie Impfen. Die vier Spritzen waren im Nu gesetzt, nur die Wurmkur wollte sie nicht annehmen. Also gab es diese als Pulver auf einem Stück Apfel und da Pflaume sehr verfressen war, hatten wir dieses Problem geschickt gelöst. Nun kontrollierte ich noch die Augen und außer leicht angekratzten Hornhäuten, sah auch hier alles klasse aus. Zu guter Letzt war auch bei Pflaume das Maul dran. Dort musste ich allerdings ein paar Korrekturen ansetzen, denn hier und da war ein Stückchen Zahn abgebrochen. Doch auch das hatte ich schnell gelöst. Danach durfte auch Pflaume wieder gehen. Vor der Mittagspause kam Janina noch mit einem letzten Patienten, und zwar mit Tagträumer. Bei ihm hatte ich es mit der Untersuchung nicht so leicht, denn er musste seine Nase überall hineinstecken. Ich hatte alle Hände voll zu tun, ihn gründlich untersuchen zu können. Auch mit Janinas Hilfe, die ihn festhielt, war es noch ein kompliziertes Unterfangen. Am kritischsten wurde es aber an seinem Vorderbein, denn das durfte ich gar nicht anfassen. „Na nu?“ fragte ich ihn und tastete es erneut ab, irgendwas stimmte nicht. Also holte ich mein mobiles Röntgengerät und kontrollierte das Vorderbein des Hengstes. Die Bilder ergaben, dass es sich um eine gemeine Stauchung handelte. Zwar an sich nichts großes, aber sehr schmerzhaft. „Da hat wohl jemand zu sehr herumgetobt?“ fragte ich Tagträumer grinsend und gab Janina für die Stauchung Heilerde. Die erste Lage schmierte ich ihm jetzt drum. Danach machte ich mich noch daran, die Temperatur zu messen, ehe ich ihn impfen konnte. Spritzen mochte der kleine Hengst gar nicht, doch da musste er durch. Auch die Wurmkur zwangen wir ihm hinein, ehe ich noch die Augen kontrollierte. Hier war alles okay, auch wenn Tagträumer vom Toben ziemlich viel Dreck im Auge hatte, doch das war nicht schlimm. Zum Schluss kam noch das Maul an die Reihe und die Maulsperre hatten wir irgendwann drin. Tagträumer war gerade im Zahnwechsel, weshalb es in seinem Maul sehr chaotisch aussah. Einen lockeren Milchzahn zog ich ihn direkt und ansonsten sah der Wechsel schon gut aus. Danach hatte es Tagträumer erst einmal geschafft und Janina brachte ihn weg. Inzwischen war es Mittag und Janina lud mich zu einer Pause ein. Sie hatte extra Kaffee gekocht und Sandwichs vorbereitet. Das Angebot nahm ich gerne an, bevor wir mit den Hengsten weitermachten.​
    • Jackie
      ​Verschoben am 23.07.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Janina2604
    Datum:
    29 Juli 2012
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