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Wasserstern | KWPN

Körpunkte: 12

Wasserstern | KWPN
Sosox3, 6 März 2017
Dir und Tassila gefällt das.
    • Sosox3
      1. Trainingsbericht - Dezember 2016
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      » Springen E → A
      30. Dezember 2016 | 5636 Zeichen | Canyon
      Am späten Nachmittag eines Donnerstags vor Silvester, bereitete ich mit Petyr zusammen unsere beiden Trainingspferde vor, welche zur Zeit auf der Tyrifjord Ranch lebten. Erst vor kurzem war der Hengst Wasserstern von unserer Freundin Rachel hier eingezogen und ich musste sagen, dass sich der große Rappe bereits gut eingelebt hatte. Zwar musste er alleine auf einem Paddock stehen, doch dafür nahm sich Petyr die benötigte Zeit, damit er sich nicht langweilte. Leithara war schon länger bei uns und nachdem ihre Freundin Tauriel schon wieder Zuhause war, musste sie noch etwas länger unser Training genießen.
      Heute würde es etwas selten gesehenes geben, nämlich ein Springtraining. Unsere Hindernisse waren nicht gerade die neuesten und als ich am Mittag den Parcour aufgebaut hatte, hatte ich so einige Bedenken gehabt, ob das Konstrukt überhaupt bis jetzt durchhalten würde. Jedoch stand alles noch, als ich mit Leithara die Halle betrat und kurz hinter mir Petyr mit Wasserstern hereinkam.
      Insgesamt waren sechs Hindernisse aufgebaut. Zwei davon waren einfachere Kombinationen und ich hatte versucht, so viele wie mögliche verschiedene Sprünge aufzubauen. Petyr hatte mir mit seinem Springwissen das sehr geholfen und ich hoffte, dass es auch den Pferden gefallen würde. Wasserstern war leider nicht gerade ein einfaches Pferd und so hoffte ich, dass Petyr mit ihm umzugehen wusste.
      Nachdem ich Hara nachgegurtet hatte, saß ich auf und erwärmte die Stute im Schritt. Die Hindernisse ließ ich völlig links liegen und versuchte mich nur auf die Stute zu konzentrieren. Nach einigen Erwärmungs- und Dehnübungen ließ ich die Stute antraben und auch Petyr und Wasserstern erhöhten das Tempo. Im Trab sprang ich mit Leithara über einige kleine Cavalettis, welche sie meisterhaft und trotz ihrer großen Statur übersprang. An ihrem Absprungpunkt musste ich noch etwas pfeilen, aber ansonsten hatte sie das schon gut verstanden.
      Wasserstern, welcher bereits einige Erfahrungen auf kleineren Springturnieren hatte sammeln dürfen, übersprang die Cavalettis auch mit einem Huf, sodass ich mich zusammen mit Petyr dafür entschloss, bei den richtigen Hindernissen weiterzumachen. Nachdem wir beide die Pferde etwas im Galopp an den Sprüngen vorbei geritten hatten, versuchte ich mein Glück mit Leithara an einem kleineren Sprung. Ich merkte wie ihr Körper unter mir vor Aufregung vibrierte, als ich auf den Steilsprung zuritt, gab ihr dann im richtigen Moment die Hilfen und sie flog, trotz ihres Körpergewichts, wie ein Engel darüber hinweg. Auch Wasserstern machte seine Aufgabe nicht schlecht und so versuchten wir uns sofort am nächsten Hindernis, einem Kreuzsprung. Leithara nahm es, leider nicht mehr ganz so gut, aber Wasserstern verweigerte und katapultierte Petyr fast aus dem Springsattel. Ich sah wie mein Freund kurz die Zähne fletschte, aber dann erneut mit ruhiger und gelassener Hand den Hengst abermals angaloppierte. Eine Runde ritt er im ruhigen Galopp, bevor er den Sprung erneut anvisierte und diesmal die richtigen Hilfen fand, welche Wasserstern über das Kreuz hinweg verhalfen. Ich nickte anerkennend und konzentrierte mich wieder auf Leithara.
      Nachdem ich mit ihr auch noch die anderen restlichen Sprünge erfolgreich überwunden hatte, legte ich eine kurze Springpause ein und vollführte einige Lockerunsgübungen. Dann sprang ich ab und drückte die Zügel Petyr in die Hand, während ich die Stangen der Hindernisse noch ein bisschen in die Höhe schraubte, um auf A-Niveau mit den Pferden arbeiten zu können. Dann nahm ich Petyr, welcher ganz schön damit zu tun hatte die beiden Pferde auseinander zu halten, Leithara wieder ab, saß auf und begann das Training von neuem.
      Auch Wasserstern war mittlerweile gut eingesprungen und ich war erstaunt, wie gut er und Petyr zusammen arbeiteten und fungierten. Aber auch Leithara tat ihr bestes und so war die neue Höhe auch für sie kaum mehr Anstrengung. Sie hatte Glück, dass sie trotz ihrer kräftigen Statur recht groß geraten war und da das höchste Hindernis nicht über 1,10m hinaus ging, war das für sie noch locker zu schaffen.
      Nachdem Wasserstern und auch Leithara jeden Sprung mit Bravour mindestens einmal überwunden hatten, stellte sich Petyr mit seinem Hengst in die Mitte und ließ mir den Platz für eine komplette Vorstellung, also alle sechs Sprünge hintereinander weg.
      Ich atmete tief durch und ließ Leithara dann langsam antraben, wurde aber mit der Zeit immer schneller, bis ich ihr schließlich die Galopphilfe gab und sie in den Galopp wechselte. Dann visierte ich das erste Hindernis an und begann den Parcours. Ich war erstaunt, dass die Stute bis zum Schluss nur eine einzige Stange gerissen hatte und da musste ich zugeben, dass die Kurve zu steil gewesen war, in welche ich sie gelenkt hatte. Zufrieden mit meiner Arbeit parierte ich durch und ließ Petyr und Wasserstern den benötigten Platz.
      Angespannt beobachtete ich Petyr, wie er den unruhigen Hengst auf den Parcours vorbereitete und sich genauso viel Zeit ließ wie ich, bevor er auf den Steilsprung zusteuerte. Ich hatte schon Angst, dass Wasserstern wieder verweigerte, allerdings ließ ihm Petyr keine andere Chance und ließ erst locker, als er mit dem Hengst weit über dem Hindernis schwebte. Die Landung war zwar etwas hart, aber Petyr ließ sich davon nicht beeindrucken und schaffte es bei jedem Hindernis aufs Neue den Hengst genügend zu motivieren. Wasserstern schien selbst erstaunt, wie einfach es am Ende doch war und mit diesem perfekt gelungenen Abschluss ritten wir die beiden in Ruhe trocken und brachten sie dann zurück in den Stall, wo sie eine saftige Belohnung und eine warme Decke erwartete.
    • Sosox3
      2. Trainingsbericht - Februar 2017
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      » Dressur E → A
      25. Februar 2017 | 6552 Zeichen | Canyon
      "Oh wie ich es liebe!" Ich ziehe tief die feuchte Luft ein und schließe die Augen. "Nico auf Abwegen!" Ich merke Petyrs verstörten Blick auf mir ruhen, welcher mich völlig perplex anschaut.
      "Was hast du denn genommen? So voller Euphorie? Das ist doch normalerweise mein Part!"
      "Du würdest dich auch freuen, wenn du endlich mal wieder deine Ruhe hast. So lieb wie es Charly meint, aber das Training zusammen mit Nico ist eine richtige Plagerei, ich bin so froh, dass du endlich wieder da bist!" Ich grinste breit und schaue dann meinen besten Freund Nico mit glühenden Augen. Ich hatte ihn wirklich vermisst und war froh, dass er endlich wieder auf dem Gestüt war.
      "Aaales klaro", Petyr ist immer noch verwirrt. "Schön, dass das geklärt ist, ich wende mich jetzt wieder dem Putzen zu, ja?" Er hebt eine Kardätsche in die Luft und zeugt dann auf den Rapphengst vor ihm. Ich nicke glücklich und schnappe mir auch eine Bürste aus dem Putzeimer.
      Fröhlich vor mich hinpfeifend putzte ich der zierlichen Riven das Fell, winkte einem vorbeifliegenden Vogel und bohrte aus Spaß in Rivens Nase. Angewidert schüttelte diese jedoch den Kopf und legte die Ohren an, was von mir auch nur mit einem fröhlichen Lachen kommentiert wurde.
      "Malte, bist du dir wirklich sicher, dass bei dir alles in Ordnung ist?" Zweifelnd blickte Petyr über Wassersterns Rücken zu mir hinüber. Ich grinste ihn jedoch nur breit an und nickte. "Heute ist ein wunderbarer Tag! Du bist da, ich bin da, Nico ist nicht da. Ich liebe das Leben!"
      Petyr seufzte und schüttelte den Kopf, machte sich jedoch dann weiter an die Arbeit.
      Nachdem beide Pferde geputzt und gesattelt waren, machten wir uns auf den Weg zur Halle. Das Wetter war heute unglaublich schön und auch wenn es nicht besonders warm war, so schien die Sonne heute ausnahmsweise es gut mit uns zu meinen.
      Ein Dressurtraining stand an und so glücklich wie ich auch war, sobald ich im Sattel der Stute saß, verflog meine kindliche Freude und der Ernst kam zurück. Ernst ist ein witziger Name, fand ich. Riven in a dream hatte im letzten Monat den Schritt von einem Jungpferd zum Reitpferd geschafft und auch wenn das Training nicht anstrengend gewesen war, so hatten wir doch ein festes Vertrauen geschaffen und die Grundkenntnisse gefestigt, sodass für heute das Dressurtraining kein Problem sein würde. Auch Wasserstern hatte letzten Monat eine unfreiwillige Pause eingelegt, sollte heute aber ebenfalls den Schritt in die Dressur wagen. Zusammen mit Petyr bildete er bereits ein ganz gutes Team, sodass ich mir bei ihm keine Gedanken zu machen brauchte.
      Nach dem warmreiten begannen wir beide damit, alles an Lektionen zu wiederholen, was wir für den Schritt in die A-Dressur brauchen würden. Dies waren vor allem Bahnfiguren und die drei Grundgangarten, welche auch sehr schnell angefragt waren.
      Riven war noch ziemlich jung, hatte jedoch jetzt schon einige Muskeln durch das recht frühe Galopptraining zugelegt und ich freute mich zu sehen, dass sie auch heute vieles gelernte noch problemlos anwenden konnte.
      Die erste neue Lektion mit welcher wir uns heute beschäftigten, war die Schlangenlinie mit vier Bögen. Riven musste sich in den Kurven gut biegen und umstellen lassen und ich hoffte, dass ich sie so noch weicher bekommen würde. Die Schlangenlinie wurde erst im Schritt und dann auch im Trab geritten und natürlich brauchte es nicht lange, bis diese funktionierte. Riven arbeitete durchgängig gut mit und auch meine positive Energie von heute trug dazu bei, dass wir als Team noch besser zusammenarbeiteten.
      Petyr nahm das Training genauso gelassen wie ich und führte Wasserstern von einer Lektion zur nächsten. Er war ein Held darin, das Training so abwechslungsreich und einfach wie nur möglich zu gestalten und Wasserstern schien dies ziemlich zugefallen.
      Als nächstes kamen die Übergänge. Dank Rivens Galoppierfahrung war der Übergang vom Schritt in den Galopp und auch vom Trab in den Galopp kaum noch zu verbessern, nur die Ruhe beim angaloppieren besaß sie noch nicht, sodass wir daran arbeiteten. Ein großer Teil unseres Trainings nahm heute die Kehrtwendung auf der Vorderhand ein. Riven besaß unter dem Sattel noch nicht ganz das Gefühl für meine Hilfen und etwas fehlte ihr für diese Übung noch die Balance, sodass ich abstieg und das ganze mithilfe einer Gerte vom Boden aus erarbeitete. Vorne hielt ich sie fest, während ich sie vorsichtig und Schritt für Schritt dazu brachte, ihre Hinterhand zu drehen. Anfangs waren ihre Schritte noch ungleich und abgehackt, verbesserten sich jedoch mit jedem weiteren Versuch.
      Da ich einmal unten war, hängte ich an diese Übung gleich noch das Rückwärtsrichten. Meist war das von unerfahrenen Pferden eine wenig gemochte Lektion, da das nach hinten weichen jede Menge Vertrauen zum Reiter brauchte. Pferde waren dazu erschaffen, zu fliehen und nicht nach hinten ins Ungewisse auszuweichen. Trotzdem gab sich Riven viel Mühe und bewies mir ein weiteres Mal, dass sie mir so langsam vollkommen vertraute. Zufrieden lobte ich sie und schwang mich dann wieder in den Sattel. Immerhin musste sie das Ganze auch mit Reiter auf dem Rücken können.
      Auch Petyr und Wasserstern hatten sich diesen Lektionen gewidmet, arbeiteten jetzt jedoch gerade am Mitteltrab, welchen Wasserstern mit viel Mühe versuchte zu vestehen. Dafür vielen ihm die Vorhandwendung und das Rückwärtsrichten ziemlich leicht, da er ein angeborenes Vertrauen zum Menschen besaß.
      Die restliche Zeit arbeitete ich mit Riven nun an diesen beiden Punkten, baute jedoch immer wieder kleinere Pausen ein, in welchen ich sie in allen drei Gangarten verschiedene Bahnfiguren gingen ließ, welche ihr sehr leicht fielen. Ganz zum Schluss beendete ich das Training mit dem erfolgreichen Erlernen der Lektion "Viereck verkleinern und vergrößern". Das war eine gute Übung für die späteren Seitwärtsgänge und Riven brauchte nur wenige Versuche, um akkurat aufzutreten. Zum Schluss ritt ich sie gründlich trocken und beobachtete dann noch Petyr etwas, welcher Wasserstern gerade das Überstreichen im Galopp zeigte. Aber auch Petyr beließ es dann dabei und folgte mir wenig später zurück zum Stall.
      Ich war immer noch ziemlich gut drauf, auch wenn ich es durch das konzentrierte Training mit Riven es schaffte, meine Freude über diesen schönen Tag jedenfalls etwas zurückzuhalten. Jedenfalls Petyr freute dies, welcher damit nicht zurecht zu kommen schien, und vermutlich auch Riven, denn so dachte ich noch an die Möhre als Belohnung, bevor ich sie auf die Weide entließ. Ich freute mich bereits auf das nächste Training!
    • Sosox3
      1. Pflegebericht - März 2017
      Januar 2017
      Neue Einsteller

      “Smetti, wir müssen aufstehen. Es ist schon 6 Uhr dreißig, die Pferde erwarten in dreißig Minuten ihr Futter und mit viel Glück schaffen wir unseren Zeitplan heute noch”, wachte ich selbst erst gerade ziemlich panisch auf. “Ja…”, murmelte er und schlang seine Arme um mich herum. “Wir müssen wirklich. Ich muss mich noch fertig machen und dann Arza die Hufe kürzen. Die Gute hat es nötig”, versuchte ich mich aus dem warmen Bett zu kämpfen. “Hmm, dann auf”, murrte er und ließ mich aus dem Bett steigen. “Wenn du um 7 Uhr nicht aus dem Bett und unten im in der Schmiede bist um die Eisen für Attentivenly zu erhitzen, dann gibts Ärger, glaub mir”, drohte ich ihm und küsste ihm die Stirn. “Alles klar”, grinste er und drehte sich seufzend um. Flüchtig sah ich noch einmal auf den Wecker ehe ich mich schnell anzog und schon ins Bad ging um das volle Programm hinter mich zu bringen.

      Fertig geschminkt und die Haare zurecht gemacht, stolperte ich über den Hof. Abby und Val waren schon wach und fütterten den Pferden schon mal ihr Kraftfutter. In der Zwischenzeit fing ich an, den Offenställen Heu zu geben und fütterte direkt danach auch schon beide Fohlenherden. Calorro stapfte gleich auf mich zu, als er sah wie ich das Heunetz befüllte. Für einen kurzen Schmuser hatte ich Zeit, für mehr aber gerade bei der Fütterung nicht. Man merkte, dass er von Rising Star abstammte, fürs Kuscheln war Risa ja eh immer zu haben. Ich fütterte noch unsere Zuchtpferde und zu Guter Letzt die Schulpferde. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch etwas im Verzug war. Warum war ich auch nicht mit dem Wecker aufgestanden…? Egal, jetzt musste ich mich halt ein bisschen sputen um im Zeitplan zu bleiben. Völlig außer Puste stapfte ich wieder zum Offenstall um mir Arza zu schnappen. Barhufer machte ich immer gern, vielleicht würde ich bald wieder in der Schmiede arbeiten, aber eben nur für Barhufer. Die ganze Nacht hatte es geschneit und seit ein paar Stunden hatten wir ruhe vor rieselndem Schnee gehabt und jetzt fing es wieder an. Es wurde Zeit, dass wir einen Arbeiter einstellten. Die Boxen misteten sich schließlich nicht von selbst und auch die Fütterung würde uns dann abgenommen werden. Zumindest die Fütterung des Heus. Der Offenstall kam mir ohne Balerinë etwas leer vor. Arza und Bonbone allerdings verstanden sich prächtig. Ich überlegte nur Acacia und Born to Die mit in den Offenstall zu stellen und die Junghengste in den anderen Offenstall zu stellen. Ebenso wollte ich meine erwachsenen Stuten allesamt an die Boxen gewöhnen. Viel in Planung und zu wenig Zeit, diese umzusetzen.

      Arza und Bohne stapften schon auf mich zu, als sie sahen, dass ich zu ihrem Offenstall ging. Von Bohne war ich das ja schon gewohnt, von Arza aber weniger. Ich wusste jetzt schon, dass es gleich wieder einen riesen Aufstand geben würde, sobald Arza aus dem Stall in die Schmiede geführt werden würde. Also musste ich etwas schneller vom Offenstall zur Schmiede gehen. Bohne klebte einfach zu sehr an den Pferden ihrer Herde. Ich schnappte mir also Arza mit ihrem alten Halfter und führte sie in einem flotten Schritt aus dem Offenstall. Es dauerte nicht lange, da schrie Bonbone schon so laut und lange, als würde es um ihr Leben gehen. “Dumme Nuss”, murmelte ich und führte die Fuchsstute zielstrebig in die Hufschmiede. Smetti hatte es tatsächlich geschafft mit Attentivenly vor mir in der Schmiede zu sein und schnitt ihr mit dem Hufmesser schon die Hufe aus. “Dein Ernst? Die ist nicht so leicht beim Hufschmied, die musst du von beiden Seiten anbinden, sonst dreht sie dir spätestens beim Beschlagen ab und du kannst froh sein, wenn sie dich nicht tritt”, erklärte ich ihm mit einem Ton, der sowohl mich als auch ihn irritierte. Schnell machte er auch schon den zweiten Strick ans Halfter. Wir hatten momentan in der Schmiede nur Sachen für ein Pferd, also entschied ich mich, einfach zu unserer mobilen Schmiede zu gehen und band Arza auch gleich am Wagen an. Auch bei ihr musste ich aufpassen, denn auch sie kannte den Hufschmied noch nicht. Ich wusste nicht ob meine Ruhe auf Arza abfärben würde, hoffte es aber inständig, sonst müsste ich sie wohl oder übel festigen und dann versuchen so schnell wie möglich durch zu kommen. Die Hufe konnte ich zum Glück noch ordentlich säubern und machte auch rasch einen Probeschnitt um zu sehen wie viel weg musste. Zum Glück nicht so viel, dafür hatte sie allerdings sehr harte Hufe, womit ich dann die Mühe hatte diese zu kürzen. Bis dato lief noch alles gut, bis ich den Hufbock aus dem Wagen nahm und Arza anfing wie wild zu schnaufen und die Nüstern zu blähen, da sie Angst vor dem eisernen Gegenstand zeigte. “ Ist doch nur der Hufbock. Der beißt dich nicht”, lächelte ich und stellte ihn einfach vor sie hin. “Siehst du, alles in Ordnung.” Ich wartete nicht so lange, denn auch Arza beruhigte sich so langsam und sie fand das Feilen wohl angenehmer als das Raspeln. Mit ihr hatte ich nicht ganz so viel zu tun, wie Smetti mit Attentivenly, aber auch mit Arza hatte ich schon meine Mühe, wobei ich ja schon lange nicht mehr in der Hufschmiede tätig. “Na komm, du gute. Ich bring dich jetzt wieder zu Bonbone und schau mal bei Smetti und Atti nach, wie weit die beiden sind.” Ein leises Schnauben gab die Fuchsstute von sich und setzte sich auch gleich in Bewegung. Durch die Aufregung war sie leicht an Hals und Schulter geschwitzt, sollte aber schnell getrocknet sein, wenn sie sich in ihrem Auslauf wälzen sollte. Ich kannte Arza ja nun schon eine Weile und wusste genau, wie sie in manchen Situationen handeln würde. Genauso wie nach dem Training oder generell wenn sie geschwitzt war, wälzte sie sich nach einer kurzen Probe, welcher Boden ihr dann doch genehm ist. Ich schaute ihr noch einen Moment lang zu, nachdem ich sie wieder in den Offenstall brachte um dann wieder in die Schmiede zu gehen. Der Schnee wollte kaum aufhören und auch mit 0°C war es nicht sonderlich warm und die perfekte Temperatur zum Schneefall. Mit Handschuhen ging es einigermaßen, aber ohne hatte man am Ende des Tages keine Finger geschweige denn Hände mehr. Das Tor der Schmiede war zu, also wars innendrinne gerade wegen Attentivenly’s Beschlag verdammt warm. Ich öffnete langsam die Tür, lugte kurz durch und ging dann in die Sauna. Smetti war gerade dabei die Eisen zu erhitzen und bis dato hatte Attentivenly sich wohl gut gemacht und hatte sich noch nicht aufgeführt, aber ich wusste es doch irgendwie intuitiv, dass sich das gleich ändern würde. Und ich sollte Recht behalten. Kurz nachdem Smetti die Stute vorne beschlagen hatte, fing sie an zu tänzeln. Er hatte gerade erst das heiße Eisen hinten auf die Hufe gelegt und schon hatte sie begonnen auszukeilen und nicht mehr stehen zu bleiben. “Du Dreckspferd”, fluchte mein Partner und ich konnte ihn auch verstehen. Ich schnappte mir also Attentivenly’s Huf und hielt ihn fest in der Hand. Dieses Mal ging es schon etwas ruhiger. Es wurde einfach Zeit, dass sie den Hufschmied endlich regelmäßig kennenlernte. Er tat ihr ja nichts schlimmes, er half ihr sogar. Wir waren beide froh, als wir das endlich geschafft hatten und brachte Attentivenly lobend zum Paddock. Der Schnee machte es ihr etwas zu schaffen, glücklicherweise hatte die Gute jetzt Snowgrips unter den Eisen, sodass sich der Schnee nicht festsetzen konnte und keine Klumpen unter ihren Hufen angesammelt waren, was sie zum Rutschen bringen könnte. “Was machst du jetzt so?”, fragte mich Jensen neugierig und warf einen Blick auf seine Uhr. “Ich muss Alinghi jetzt dressurmäßig fördern und danach können wir ja mit Abby ausreiten gehen, wenn du magst. Ist ja einer deiner letzten Tage hier”, wurde ich zunehmend leiser. Schließlich würde er zu Fayenne, seiner Ex, nach Holland ziehen und einen Rettungshof leiten. Croatoan und Dash würden dabei mitziehen. Um Cro und Dash tat es mir wirklich im Herzen weh, nur von Smetti hätte ich es mir nie erträumt, dass er sich weiterhin mit seiner Ex treffen würde, alleine schon, weil sie genau wusste wie sie ihn wieder bekam. Aber darüber würde ich wohl schon wieder kommen. Die Schmiede leiteten ja nun wir beide. Er aus Holland aus und ich von Mazedonien aus. “Alles klar, ich trink mal nen Kaffee im Stübchen. Können uns ja gleich zu dritt im Stübchen treffen und die Pferde dann fertig machen.” Ich nickte stumm und machte mich dann zu Alinghi. Die Palominostute stand gerade mit Deila und Attentivenly auf dem Paddock, spielte mit den beiden bis sie mich sah. Sie hörte auf mein Schnalzen. Alle drei Stuten taten das, war aber auch eigentlich nichts neues. Irgendwie wurde es wieder Zeit ihre Mähne und ihren Schweif nach zuschneiden. Das konnte ich ja auch gleich in Angriff nehmen. Ihr neues Halfter hatten wir auf einem Adventsturnier durch eine Losung gewonnen und dies trug die große Stute seitdem. Es schien ihr auch zu gefallen, zumindest hatte sie einen Blick drauf, der zeigte, dass sie Stolz wie Oscar war. Heute würde ich nach der FEI eine S-Dressur mit ihr reiten, um sie auf die nächsten Turniere vorzubereiten, da wir durch die Körung etwas mit dem Training in Verzug waren. Atti und Deila ließen uns beide glücklicherweise das Paddock verlassen und so konnte ich sie in aller Ruhe in der Stallgasse anbinden und mir den Putzkoffer holen. Sie genoss es richtig wieder geputzt zu werden und ihre Decke mal wieder aus zu haben. Geschoren war sie trotzdem und so würde ich ihr später nach dem Training die Abschwitzdecke überziehen, damit sie sich nicht erkältete. Bei uns war ja nicht unbedingt gutes Wetter angesagt. “Dafür, dass du geschoren bist, verlierst du aber ganz schön viel Wolle”, jammerte ich, bedeckt voller beiger Haare, die ich mir wohl mühevoll wieder raus piddeln würde. Nachdem sie dann nun wieder glänzte, rückte ich mit Sattel, Schabracke, Gamaschen und Kandare an, danach ging es auch schon los.

      Die Halle war zum Glück leer, wer sollte auch anderes hier oben sein. Die Schulpferde hatten an ihrem Stall die Halle und die Einsteller und wir nutzten hier oben die. Ich riskierte einen Blick auf mein Samsung, welches unmittelbar ein paar Sekunden vorher vibriert hatte. “Ich reite Cherti noch gerade in den Grundgangarten und übe ein bisschen die Stand - Schritt und Schritt-Stand- Übergänge, dann mach ich mich für den Ausritt fertig”, stand in der Nachricht und ich zuckte mit den Schultern. Da war Cherti mir auch schon mal aus dem Kopf. Ich müsste wohl bald für Alinghi einen neuen Sattel anpassen lassen, da sie wieder aufgemuskelt hatte. In der Halle ritt ich sie dann erstmal 20 Minuten im Schritt und Trab warm, ehe ich mich der Kür widmete um bei den nächsten Trainingstagen unsere Fehler auszugleichen und uns zu verbessern. Wir ritten im versammelten Galopp zu X und hielten dort geschlossen. Den Gruß vergaß ich nicht, auch wenn es nur eine Übung war. Weiter ging es dann im versammelten Trab bis wir bei C die Hand wechselten und die linke Hand präsentiert wurde. Von H wechselten wir in den Starken Trab und ab F ritt ich sie wieder versammelt. Auf A ritt ich die erste Traversale nach rechts, 5m wie es gewünscht war und die letzte ebenfalls nach rechts, die mittlere Traversale ging wieder rüber zu A. Ab C ritten wir wieder auf der rechten Hand um ab B zu diagonal die Passage zu präsentieren. Als wir auf der Mittellinie waren, galt es die Piaffe mit 8-10 Tritten und maximal einen Meter vorwärts zu absolvieren und genau hier wurde es für Alinghi ein wenig schwerer. Durch ihre Tritte waren wir gut 2 m weiter als vom Ausgangspunkt gekommen. Ritten dann aber die Aufgaben noch zu Ende. Es kam ein weiteres Mal diese Aufgabe auf uns zu und auch hier hatten wir wieder unsere Schwierigkeiten. Nach der Passage ritt ich von P-F im starken Schritt, bei dem Alinghi auch gut unter trat und ab S über H bis C im Versammeltem Schritt ritt. Für sie war es eine kurze Pause, für mich jedoch nicht. Ab C ritt ich im versammelten Galopp rechts und ab M versammelte ich sie wieder. Nach der letzten Ecke versammelte ich sie bei K wieder und vollzog einen fliegenden Galoppwechsel, den die Palominostute gut annahm. Gefragt wurde nach einem versammelten Galopp von K-A-F-P und ab P traversierten wir erneut nach links, bis wir auf der Mittellinie waren, dort ging es dann weiter gerade aus. Die folgende Pirouette hielt uns in Schach, ein weiter Punkt den wir üben mussten. Bei C wechselten wir in den starken Galopp auf der linken Hand. Nun ritten wir auch wieder zu F, versammelten dort und vollzogen auch hier wieder einen fliegenden Wechsel. Bei V traversierten wir auch schon wieder zu X und machten dieses Mal bei I die Pirouette nach rechts. Ganze zwei Runden waren gefragt, Alinghi fand das ganze jetzt nicht so prickelnd und hätte mich wahrscheinlich am liebsten vom Boden aus gelyncht. Ich ritt noch die letzten paar Aufgaben, war aber doch froh, als mein Schweißgebadetes Tussileinchen wieder im Schritt bschnaubte und mir die ganzen Aufgaben nicht ganz so übel nahm. Als ich auf ihren Hals klopfte, hallte es durch die ganze Halle. Wir waren schließlich allein in der Halle, da wurden die kleinsten Geräusche laut.

      Ich kratzte ihr die alle vier Hufe aus und legte ihr die Abschwitzdecke auf. Sie dampfte wie ein Schlachtschiff, verhielt sich in ihrem Gang auch so. Aber daran konnte ich ja nichts machen. Sie war halt keine Elfe. Abby hatte Cherti fertig gemacht und fütterte nun auch schon die Pferde. “Danke dir, du bist eine große Hilfe, Abby”, sah ich sie an und lächelte dankbar. Ohne sie würde mir hier wohl der Arsch auf Grundeis laufen. “Ich lass die jetzt über den Ausritt in der Box, Pegaeae ist ja noch mit Maekja hier im Stall, da geht das ja.” Die Blonde nickte nur lächelnd, “Ich mach nach dem Füttern Tequila fertig. Ich hoffe ich brauche mit dem Biest nicht so lange.” Abby rollte mit den Augen, als sie das sagte. Tequila war aber auch ein Arschlochpferd im Umgang, beim Reiten jedoch eine ganz Liebe. Bonbone war aber selbst keinen deut besser. Die drei Stuten kamen gleich auf mich zu und sahen mich aufmerksam an. “Ich hol nur Bohne, ihr könnt ruhig wieder grasen gehen”, grinste ich die drei an und griff nach Bohne’s Halfter. So langsam wurde es Zeit ihr ein neues Halfter zu kaufen, ihr jetziges zerfiel fast schon in seine Bestandteile. Naja eigentlich war es nur etwas ausgefranst. Während ich sie putzte, zickte sie wieder deutlich rum und ich beschäftigte mich damit, ihr Verhalten zu ignorieren. Sie mochte es einfach nicht, damit hatte ich mich die letzten 2 Jahre abgefunden, aber was wollte man machen. Auch Pferde haben einen Charakter und mögen die einen Sachen mehr als die anderen. Satteln konnte ich sie wenigstens in Ruhe und sie schien einen guten Tag zu haben. Ich legte ihr ein paar Gamaschen an und machte die Steigbügel runter. Ich führte sie zum Stall und gurtete noch einmal nach. Abby hatte mit Tequila immer noch zu kämpfen und versuchte ihren Schweif vom Stroh zu befreien. Ihre Stute hatte einfach eins an der Waffel, denn als Abby jetzt mit ihrem Sattelzeug um die Ecke kam, spitzte sie die Ohren aufmerksam und blieb artig stehen. “Die hat sie doch nicht mehr alle”, seufzte meine Azubine auf und legte ihrer Stute die Schabracke auf, danach den ihren Dressursattel und sah zu mir. “Ich weiß wie du dich fühlst. Hier das Luder neben mir hat auch Probleme mit dem Putzen. Sind halt Arschlochpferde, aber was will man machen”, zuckte ich lächelnd mit den Schultern. “Immerhin lassen wir jetzt die Seele baumeln”, grinste sie und gurtete am Eingang der Stallgasse nach. Gemeinsam stiegen wir auf und ritten am Offenstall vorbei, bei dem Val gerade erst angefangen hatte ab zuäppeln. “Wir sind maximal um 11 Uhr wieder hier, wir wissen ja nicht wie Tequila sich benimmt und Bohne hat ein wenig Pfeffer unter Arsch.” Valerie nickte nur kurz und drehte sich wieder um und ging ihrer Arbeit nach. Vielleicht würde sie sich danach um Cleavant kümmern, man wusste es nicht. Momentan ging es ihr psychisch eh nicht so gut. Sie steckte eben noch in der Pubertät. Ich trieb Bohne vorwärts in Richtung Waldweg, Abby kam mit Tequila auch gleich nach. Sie war zwar schwer guckig, doch strahlte Bonbone im Gelände eine so starke Ruhe aus, dass sich das wohl gleich auch legen würde. Wie erwartet konnten wir in Ruhe ausreiten gehen und hatten sogar Glück, dass wir weder Bären, noch Wölfe sahen. Gerade die Wölfe waren diesen Winter sehr aktiv gewesen, also konnten wir von Glück reden. Der Wald war noch etwas verschneiter als unser Hof es eh schon war und so war das Beintraining der Pferde auch kostenlos dabei. Die beiden mussten die Beine nun höher nehmen und um kurz vor 11 waren wir wieder am Stall. Die Pferde nass geschwitzt und ich entschied mich dafür, Tequila zuerst ins Solarium zu packen, Bohne stand in der Zeit in einer Abschwitzdecke in der Stallgasse bei den anderen Stuten. Lost Boy war der nächste, den ich zu trainieren hatte. Da ich ihn aber eh erst fertig machen musste, würde ich Bonbone kurz nach dem fertig machen noch ins Solarium packen. Val könnte sie dann gerade in den Offenstall führen. Lost Boys Beine waren nass als ich sein Paddock betrat und ihn ans Halfter nahm. “Hmm, dann muss ich dir die eben trocken rubbeln mit dem Handtuch”, moserte ich rum und hörte ein leises Kichern. Verwundert drehte ich mich um und sah Abby mit Achter Tag in der Hand auf dem Nachbarpaddock stehen. “Doof gelaufen was”, grinste sie und ich warf ihr einen griesgrämigen Blick zu. “Longier du den erstmal, danach können wir nochmal reden”, knurrte ich und führte den Schecken zur Stallgasse. Ich überlegte kurz, band den Hengst an und ging ans Solarium. “Okey, du bist trocken”, stellte ich bei Tequila fest und stellte die Sonnenbank für Pferde ab. Ich brachte Tequila auf eines der freien Paddocks und stellte kurz darauf Bonbone unters Solarium. Für sie war es immer noch etwas neues, sodass sie aufmerksam drunter stand, sich aber kurz darauf tiefenentspannte. Lost putzte ich erstmal ausgiebig und versuchte seine Beine zu trocknen. Ich wollte schließlich nicht, dass die Gamaschen scheuerten. Valerie baute mir gerade die Halle für den L-Parcours auf, den ich mit Lost Boy reiten wollte. Heute hatte sie fast nur die Drecksarbeit erwischt…

      Ich legte ihm seine alte Schabracke unter den braunen Springsattel und legte ihm dann die Gamaschen an. Damit fertig schaute ich nochmal bei Bohne nach, die inzwischen auch getrocknet war und führte sie schnell in den Offenstall, den Valerie blitzblank hinterlassen hatte. Arza und Acacia freuten sich richtig, als ihre Freundin wieder ‘nach Hause’ kam und brummelten sie an. Ich grinste nur und beeilte mich in den Stall. Lost Boy sah mich dösend an und bemerkte mich kaum, als ich die Stallgasse betrat. Puhh, Immerhin hatte er kein Spektakel veranstaltet. Ich trenste ihn auf und führte ihn vor die Hall, gurtete dort nochmal nach und ritt ihn erstmal im Schritt warm.

      Abby hatte in der Zwischenzeit Achter Tag schon geputzt und longierte ihn schonmal die ersten Runden im Schritt warm. Es hatte etwas gedauert bis er verstanden hatte, dass er nicht zu Abby in die Mitte sollte, sondern im Kreis um sie herum gehen sollte. Etwas verwirrt spielte er mit den Ohren, hörte dabei aber auf Abby’s Signale. “Teee-rab”, forderte sie ihn etwas energischer auf und ließ die Peitsche einmal knallen, als er nach mehrmaligen Signalen immer noch nicht antrabte. Etwas nervös und in einem schnellen Trab, fußte er zwar gut unter, war nur mit zuviel Kraft und Schnelligkeit dabei. “Brrr”, machte die Blondine und Achter Tag wurde etwas langsamer und trabte ausgeglichen. Einen Handwechsel würde den Hengst jetzt überfordern und so entschied sie sich ihn erstmal nur auf der rechten Hand zu arbeiten und in ein paar Minuten den Galopp hinzu nehmen.

      Lost Boy war nun warm genug und so ritt ich im versammelten Galopp den ersten Sprung bei F an. Dieser war ein Steilsprung im L-Niveau, den Lost gut überflog und nicht mitnahm. Der zweite Sprung zwischen M und H aufgebaut, eine Triplebarre, überflogen wir auch in einem angenehmen Tempo. Beim dritten Sprung, einem weiteren Steilsprung, war ich falsch angeritten und so waren wir dran vorbeigeritten. Sprung 4 stand mit fast 14m entlang der Diagonale. Bei der Kombination 7a und b hatten wir etwas unsere Probleme, sodass wir den Sprung 3x anreiten mussten ehe es klappen wollte. Heute hatte er wohl eh keinen guten Tag, dennoch mussten wir trainieren für seine Körung, die bald anstand.

      Abby hatte Achter Tag nun auch im Galopp auf der rechten Hand und schaute sich seinen Galopp gut an. “Nächstes Mal üben wir mit Stangen, wenn du soweit bist”, murmelte die Blonde junge Frau über den KWPN-Hengst an ihrer Longe. Langsam wurde es Zeit für einen Handwechsel und sie gab ihm ein Signal, für das er in die Mitte kam. Nun fing das ganze spektakel aber wieder an. Achter Tag machte wieder genau dasselbe wie am Anfang. Er tat alles, nur nicht im Kreis laufen, doch auch hier trickste Abby ihn aus, sodass es dieses Mal gar nicht so lang dauerte wie am Anfang. Rasch ging er im Schritt um seine Pflegerin herum und trat dabei relativ gut unter. Mit mehr Longenarbeit würde er auch wieder fitter und wacher werden.

      Als Abby die Grundgangarten abgefragt hatte und ihn gut eine ¾ Stunde nun gearbeitet. Val hatte in der Zwischenzeit Best Look for my Weekend fertig gemacht und ausgiebig geknuddelt, sodass sie jetzt in der Reitschulhalle die relativ große Reitponystute erst einmal warm ritt im Schritt. Ihre Kondition hatte sich noch nicht wirklich verbessert, dafür aber die Manier unter meiner Nichte. Ich war inzwischen mit Lost Boy fertig und stellte den Hengst in die Box, gekleidet mit einer Abschwitzdecke. Während ich die Halle von den Sprüngen befreite und kurz darauf noch abäppelte, hatte sich Abby zu Val gesellt und gab ihr eine Stunde in der sie mit Weekend das Viereck vergrößerte und verkleinerte und die Übergänge flüssiger zu reiten übten. Gegen 12:50 waren auch Val und Weekend fertig und brachten die geschwitzte Ponystute in ihre Box. Statt wie geplant auszureiten mit Arquera entschied ich mich erstmal Calorro, Frieda und British Gold auf ein Paddock. Daneben stellte ich Attentivenly mit Zafinaah, welche hochtragend war auf das benachbarte Paddock und auf der anderen Seite stand kurz darauf dann Kunis zusammen mit Injaki und Riverside drauf.
    • Sosox3
      1. Tierarztbericht - März 2017
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      Tierarztbericht – Pferdeklinik & mobiler Tierarzt „Horse Heaven“ | Wasserstern

      |10.03.2017 ©Möhrchen (1.914 Zeichen, 302 Wörter)

      Als nächstes machte ich mich auf den Weg zur Tyrifjord Ranch. Der Rapphengst Wasserstern stand hier momentan zum Training und sollte bald auf einer Körung vorgestellt werden, wofür er eine aktuelle Untersuchung brauchte.

      Canyon erwartete mich bereits und hatte Wasserstern schon geputzt und angebunden. Ich begrüßte die beiden, wobei Wasserstern wesentlich weniger begeistert war als Canyon. Er legte sie Ohren an und stieß mich grob mit seinem Kopf zur Seite. Ich begann mit der Untersuchung und schaute mir zuerst seine Augen, Ohren und Schleimhäute an. Dann öffnete ich sein Maul, um mir seine Zähne anzuschauen, wovon er ebenfalls nicht begeistert war. Es sah aber bisher alles gut aus, also tastete ich mich über den Hals langsam zum Rücken vor und tastete jeden einzelnen Wirbel ab. Er schien keine Schmerzen zu haben und alles fühlte sich locker und gleichmäßig an. Das gleiche wiederholte ich mit den Beinen: auch hier keine Auffälligkeiten.

      Ich bat Canyon, ihn eine Runde im Schritt und Trab über den Hof zu führen und am Ende jeweils eine enge Wendung in beide Richtungen einzubauen. Er folgte nur sehr widerwillig und wollte auch nicht wirklich antraben, aber Canyon schaffte es schließlich und ich konnte mir seine Bewegungen ansehen. Alles sag locker und taktrein aus, auch wenn er nicht besonders energisch unterwegs war, sondern eher ein bisschen gelangweilt hinter Canyon her zackelte.

      Zurück am Putzplatz holte ich mein Stethoskop raus und hörte sein Herz, seine Lunge und seinen Bauchraum ab. Auch hier konnte ich keine auffälligen Geräusche hören. „Das sieht alles super aus.“, sagte ich zu Canyon und sie lächelte erleichtert.

      Ich stellte ihm eine Bescheinigung über die Untersuchung für die Körung aus und wünschte den beiden ganz viel Glück für den großen Tag. Dann verabschiedete ich mich bis zum nächsten Mal.
    • Sosox3
      1. Hufschmiedbericht - April 2017
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      Sosox3 mit Wasserstern

      Vorne Eisen - hinten Barhuf

      “Auf nach Norwegen”, lächelte ich Ramadan an und schleppte meinen Koffer voller Utensilien in den Kofferraum. “Ku d shkojna? N Norvegji a?”, fragte er mich vorsichtig und glaubte es kaum, dass er mit nach Norwegen kam. “Po, d shkojna per kalin tem. I duhen patkua para edhe di presim këmbët”, erklärte ich ihm. “Ani, di kallxoj mamit edhe babit.” Kurz darauf rief er seine Eltern an und erklärte ihnen, dass er berufsbedingt nach Norwegen reisen würde. Sie alle schienen sich zu freuen. Er lachte und auch ich meinte seine Eltern sich freuen zu hören. “Hajde, d najsim”, rief ich ihm zu und er verabschiedete sich rasch. Kurz darauf rief ich Malte an und erklärte ihm, dass wir auf dem Weg nach Norwegen waren.


      In Norwegen war es um einige Grad kälter als bei uns in Mazedonien, sodass ich mir gleich einen Pulli anzog, als wir auf der Tyrifjordranch ankamen. “Ach hey Rachel, Wasserstern steht grad draußen auf der Weide, ich führ dich grad zu ihm”, sagte der große Norweger und zeigte uns den Weg. Ramadan schaute sich interessiert aber ruhig um. Er wollte keine Aufmerksamkeit auf sich lenken und hielt sich deshalb im Hintergrund. Wasserstern hatte sich bis jetzt gut in Norwegen eingefunden, müsste aber in Maximal einem Monat sich wieder bei uns wohlfühlen. Hart aber herzlich waren unsere Transporte rund um die Welt.

      “Na dann fangen wir doch mal an”, sagte ich nach einer ausgiebigen Begrüßung und schaute mir seine Hufe an. Wasserstern´s Hufe waren zu lang, aber ohne Fehlstellungen oder Verletzungen. “Dani, a mundet da nxefish shporetin”, sagte ich und so konnte der Ofen schon mal vorheizen, während ich Wasserstern´s Hufe kürzte. Beginnend bei den Strahlfurchen und dem Strahl, kürzte ich dann die Sohle. Ramadan hielt mir gut die Hufe hoch, auch wenn Wasserstern die Hufe andauernd versuchte weg zu ziehen, gelang ihm das nicht, sodass er irgendwann die Hufe einfach locker ließ. Dafür lobte ich ihn auch gleich und kürzte ihm dann die Trachten mit der Hauklinge und dem Schlegel. Als das geschafft war, raspelte und feilte diese dann, ehe ich die Hufeisen der Größe 4 an den beiden vorderen Hufe. Dort wo sie angepasst werden mussten haute ich mit meinem Hammer drauf. Ich legte die Eisen in den 750°C heißen Ofen und Malte brachte uns einen Eimer kaltes Wasser. Die Rotfärbung zeigte mir wann ich diese rausnehmen konnte, damit ich die Zehenrichtung schmieden konnte. Darauf folgte dann die Maßarbeit und das Aufbrennen um zu sehen ob alles passte. Als das der Fall war, kamen die heißen Eisen ins Wasser und kühlten dadurch fast vollständig ab. Die Eisen lagen weit genug auf und so konnte ich ⅔ der Hufnägel in die Hufwand nageln und war fertig. “Gut gemacht, Wasserstern”, lobte ich ihn und klopfte seinen muskulösen Hals. “Heute bleibt der dann am besten auf der Weide oder dem Paddock”, riet ich Malte und wir stellten den Hengst weg. Zeit für einen Kaffee hatten wir ja und so plauderten wir ein bisschen, morgen würde der Bereiter mir zeigen, was der Rappe in seinem Training bereits gelernt hatte.
    • Sosox3
      Ein Wunschzettel an den Weihnachtsmann

      Als Wasserstern uns verlassen hatte, hatte er gerade seine Körung durchlaufen. Doch er war zu nervös. Leider. Jetzt beim Spaziergang war er jeodch ruhiger. Zwar noch immer etwas unruhig und unausgeglichen, aber ruhiger. Das dreiviertel Jahr auf der Weide schien ihm gut getan zu haben. Abby hatte nicht mehr soviel Mühe ihn zu halten und konnte zwischendurch sogar mal auf das Handy schauen. Das einzige Problem, was der Rappe mitsich trug, war seine Wampe, die um ein vielfaches gewachsen war. "Du schwerer Bunnes!", kicherte Abby als er seinen Kopf an ihr kraulte und dabei pupste und sich kurz erschreckte. "Typisch Neptun", sagte ich und sah zu den zweien nach hinten. Abby würde ihn wohl wieder fitmachen, so war der Plan, von dem sie noch nichts wusste. "Ich hab dich vermisst, Neptun", konnte ich sie flüstern hören und schon lobte sie ihn . Er hatte zwar seinen bläulichen Glanz verloren, von dem ganzen Dreck auf der Weide, aber er war nun endlich umgänglicher und man konnte mit ihm arbeiten.
      "Ich hab gehört, du machst ihn für die kommende Turniersaison fertig?", lächelte ich sie an und Abby sah perplex zu mir. "Ich? Ich mach den Casanova neben mir für die Turniersaison fertig? Den Weidebauch bis Februar abzutrainieren, das ist unmöglich! Vor allem, weil er so lange gestanden hat" "Jammer nicht, du schaffst das!" Das würde sie auch schaffen, vom Boden aus. Spazieren gehen konnte sie ja immer mit ihm, dann würde sie ihn vielleicht einfach ein paar mal in der Woche longieren. Es war schön zu wissen, dass ein Teil der Pferde wieder bei uns auf dem Hofen stehen würden.
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    • Eddi
      2. Tierarztbericht - April 2018
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      Von einem Gestüt ging es für mich direkt zum nächsten. Ich gönnte mir nur kurz eine Pause, um mir bei einem naheliegenden Bäcker einen Kaffee zu holen. Nun ging es zu Rachel Wincox auf das Gestüt Briar Cliff. Dort erwarteten mich zwei Warmbluthengste, die ihre typische Standarduntersuchung vor sich hatten. Die Anfahrt verließ recht problemlos und so war ich sehr fix an Ort und Stelle.
      Rachel nahm mich direkt herzlich in Empfang und führte mich in den Stall. Dort stand der Rappe Wasserstern bereits geputzt am Putzplatz und brummelte seine Besitzerin leise an, als wir näher kamen. Ich bat Rachel direkt, ihn mir einmal im Schritt und einmal im Trab vorzuführen. Daraufhin machte ich noch die Beugeprobe, ehe ich zufrieden nickte und wir ihn wieder anbanden.
      Als erstes warf ich einen Blick in Augen, Ohren und Maul, um zu schauen, ob alles in Ordnung war. Danach hörte ich Herz und Lunge ab, ehe ich Wasserstern noch ausführlich abtastete. Ebenso kontrollierte ich die Körpertemperatur, doch bei dem Hengst war alles im grünen Bereich. Er war rundum fit und das sah man ihm auch an.
      Ich lobte ihn kurz und schaute dann in seinen Impfpass. Für Wasserstern standen alle Impfungen auf den Plan, also wurde er gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft. Abschließend bekam er dann noch seine Wurmkur und schon durfte er zurück in seine Box. Ich erneuerte direkt den Impfpass und kurze Zeit später stand schon Lost Boy vor mir.
      Bei ihm handelte es sich um einen siebenjährigen Schecken, der nicht ganz so überzeugt von meiner Anwesenheit war. Dennoch ließ er sich problemlos im Schritt und Trab vorführen. Auch am Putzplatz machte er keine Probleme. Ich konnte in Ruhe Augen, Ohren und Zähne anschauen und den Hengst abhören und abtasten.
      Auch bei ihm war alles in bester Ordnung, die Körpertemperatur lag im Normalbereich und man sah keine Auffälligkeiten. Also galt es nun nur noch zu impfen. Lost Boy erhielt ebenso das Komplettpaket für alle Impfungen und zuletzt noch die Wurmkur. Danach war auch er schon fertig und durfte zurück in die Box. Ich machte noch seinen Impfpass fertig und verabschiedete mich dann von Rachel, um mich direkt auf den Weg zur nächsten Kundin zu machen.
      2196 Zeichen, von Eddi
    • Sosox3
      Falling Door
      Alinghi, you Walk On Broken Glass; Lost Boy ; Wasserstern ; Karl ; Deila ; Achter Tag ; Royal Kiss ; Flic Flac's Rohdiamant ; Calorro ; Arza ; Mars ; Nanook ; Bonbone ; Mytil


      „So ist gut!“, rief ich Valerie zu, die sich das erste Mal auf Nanook setzte. Nachdem wir uns dazu entschieden haben Cleavant an die Blakes zu verkaufen, wurde Val so richtig mit Nanook warm. „Er ist ruhig“, sagte sie verwundert zu mir. „Das kommt vom vielen Vorbereiten“, lächelte ich sie an. Sie zwinkerte mir zu und ich lief los. Nanook zeigte sich selbstsicher und folgte mir artig. Wir beließen es gerade dabei nur kurz auf ihm zu sitzen und lobten ihn ausgiebig. „Gut gemacht.“ Rasch fuhren die Ohren nach vorne und er neigte seinen Kopf an meine Hosentasche. „Nein, mein lieber, sonst wirst du noch fett“, grinste ich den jungen Falben an. „Verlasst ihr jetzt die Halle?“, fragte mich Abigail auf unserem Wasserstern, der schnaubend am Halleneingang stand. „Ja, ich muss mich um die Stuten und ihre Fohlen kümmern und Calle wollte ich noch ein bisschen longieren.“ „Alles klar, dann bereite ich Wasserstern weiter auf seine Körung vor.“ Sie trieb den großrahmigen Rappen vorwärts in die Halle. „Aber mach nicht so lange, es sind draußen ja schon 30°C!“ Abby nickte und konzentrierte sich dann weiter auf den Schwarzen Hengst unter ihr. Arza hatte noch immer nicht ihr Fohlen von Mars bekommen und stapfte mit Bonbone und ihrem Hengstfohlen Mytil auf in den Tälern vor unserem Hof umher. Hätten wir nicht mehrere Quellen hier oben, wären wir ziemlich aufgeschmissen, denn die Tränken funktionierten bei unserer Hitze nur selten, wenn die Stadt morgens die Deiche für das Wasser öffnete. Umso wichtiger war es uns, dass wir mehrmals am Tag das Wasser für unsere Pferde auffüllten. Calorro, Karl und Rohdiamant konnte man kaum trennen. Sie klebten bitterlich aneinander und das erschwerte uns die Arbeit, auch wenn Calorro zu einem stattlichen Hengst herangewachsen war. Seine lange Mähne hielten wir immer geflochten im Zopf außer bei besonderen Zwecken wie Schönheitswettbewerbe und Schauen, da trug er sie offen. Alinghi und Deila longierte ich, ebenso Lost Boy. Achter Tag und Royal Kiss genossen derzeit einen Ruhetag und verbrachten den ganzen Tag auf unserer mageren Weide.
    • Sosox3
      Poca|Deila| Wasserstern |Springen A-L

      Nathan| „Die Reitstunde fängt um 17:00 Uhr an“, sagte ich Brooke und grinste. „Also kannst du nicht mit zum Turnier um mich zu unterstützen?“ „Nein, das hast du gut erkannt. Nimm doch einfach Rabea mit, die hilft dir bestimmt gerne.“ „Wer kommt denn? Kennt man die Leute?“ „Also Abby und Val aus Mazedonien kommen und ein Dimitri Fominov mit seiner Stute Poca.“ Sie nickte ruhig und machte ihre Pferde für das Turnier fertig. „Ich muss dann los“, verabschiedete sie sich hastig und schloss die Tür ihres Zug- und Geländewagens. Eine halbe Stunde später kamen dann auch schon die Reitschüler. Das klang immer so als würde man mit Teenager arbeiten, was zum Teil auch der Fall war. Aber eben nicht immer. Dimitri und Poca waren die ersten, die ihren Weg zu uns in die Halle fanden. Wir trainierten in der Halle, da es draußen regnete und ich nicht dafür aufkommen wollte, wenn den Gastpferden etwas zustoßen sollte. Der Parcours war schon aufgestellt und wir fingen mit Stangenarbeit an um die Pferde warm zu machen. Dimitri hatte seine Stute gut unter Kontrolle, wenn gleich er auch immer den Wassergraben in einem großen Bogen umritt. „Dimitri, warum reitest du so große Bögen um den Graben?“ Neugierde hatte mich gepackt und ich wollte wissen, wo das Problem lag. „Poca hat panische Angst vor Wasser. Deswegen weiß ich nicht wie sie den Wassergraben meistert.“ „Okey, also, wenn du magst, reite ich ihn mal an, sollte es nicht funktionieren. Aber um in Turnieren der Klasse L zu reiten, muss der Wassergraben gesprungen werden.“ Er nickte und ritt weiter. Deila lief artig unter Val und Wasserstern war ziemlich unaufmerksam. „Abby nimm ihn mal etwas kürzer, er rennt unter dir weg.“ Wir übten mit 8 Hindernissen, darunter ein Wassergraben mit einer Weite von 3,00m, zwei Zweifache Kombinationen und eine dreifache. Angefangen bei einem Rick um uns an die Höhe von 1,15m zu gewöhnen. Die ersten Male lief Poca super, bei Wasserstern lief es auch gut, nachdem ich mich kurzerhand auf ihn setzte und ihn ordentlich an die Sprünge ritt. Abby schlug sich mit dem schwierigen Hengst jedoch gut für ihren Ausbildungsstand, wobei sie bei uns eher mit einem rittigeren Hengst lernen dürfte. Nun kamen wir jedoch zum schwierigeren Problem. Wir mussten Poca davon überzeugen über den Wassergraben zu springen. Also übten wir langsam mit ihr über die Plane zu gehen, die sie sehr verängstigte, da sie darunter blau war. „Ich denke wir üben jetzt einfach mal den Sprung zu springen und sollte das gut gehen, üben wir das ein zwei mal und dann dürft ihr den Parcours springen. Wenn er fehlerfrei geht, seid ihr fertig“, sagte ich und ließ Val mit Deila anfangen. Sie galoppierte ruhig auf die Sprünge zu und nahm sie nach dem Sprung etwas zurück. „Super Val. Gib ihr beim Sprung ein bisschen mehr den Zügel. Ja genau so“, sagte ich. „Gut so.“ Die nächste war Abigail mit Wasserstern. Der sonst unruhige Hengst schien nun konzentriert. Er flog fast über die Sprünge. Er war sicherlich für die Zeitspringen zu gebrauchen, an seinem Stil musste man vom Boden aus mehr arbeiten. „Dimitri, zeig ihr, dass der Wassergraben nur ein Sprung wie jeder andere ist“, versuchte ich ihn zu puschen und scheinbar trug es Früchte. „Na siehste, es läuft doch!“, lachte ich triumphierend und war stolz ihn so nach Hause fahren lassen zu können. „Ihr habt gute Arbeit geleistet, aber ihr müsst dran bleiben!“
    • Sevannie
      Verschoben am 30.08.2019
      Grund:
      6 Monate keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Sosox3
    Datum:
    6 März 2017
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    Kommentare:
    10

    EXIF Data

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  • Abstammung
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt


    Exterieur
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    Hengst
    07.10.2010
    Rasse:
    KWPN
    Stockmaß: 169cm

    Fellfarbe: Rappe
    Geno: x


    Interieur + Beschreibung
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    Wasserstern kommt aus den Niederlanden, dem Ursprung der KWPN's. Von einem Großen Gestüt, die leider nur wenig mit ihm anfangen konnten, durch seinen schwierigen und unausgeglichenen Charakter. Aufgrund seiner recht unruhigen Art, ist er auch auf Turnieren nicht ganz so leicht zu handhaben, wodurch sie sich für den Verkauf des Hengstes entschieden. Momentan steht er in Norwegen und wird für seine Körung vorbereitet.

    Wasserstern ist ein sehr gutmütiger Hengst, aber leider sehr unausgeglichener und unaufmerksamer Hengst, was das arbeiten mit ihm leider mehr als erschwert. Sobald man ihm die Trense abnimmt, nutzt er den Menschen als Kratzbaum und lässt sich nicht viel sagen, was seine Unart angeht. Zudem hasst Neptun Wasser. Ihn in die Nähe davon zu bekommen ist verdammt schwierig und er wehrt sich soviel er nur kann. Außerdem irritieren ihn Blitzlichter und somit sind Turniere mit ihm sowieso eine Angelegenheit für sich. Man braucht sehr viel Durchsetzungsvermögen und Geduld, weil er auch nicht gerade der intelligenteste ist und ziemlich nervös ist. Auf der Weide spielt er nicht wirklich und steht eher nur rum und kümmert sich ums Grasen. Alles in einem kann man sagen, dass Wasserstern nicht viel von Zweibeinern hält und auch unter Pferden eher der Einzelgänger ist.

    Weide: -
    Unterbringung: Paddockbox

    Einstreu: Spähne
    Futtersorte: Heu, Pellets
    Fütterungszeiten: morgens, mittags, abends


    Besitzer: Sosox3 (Rachel Wincox)
    Reitbeteiligung: -
    VKR/Ersteller: Nuray


    Qualifizierungen + Erfolge
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    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S S*
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A L M S S* S**
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S**

    Military E A L
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI***


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell
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    E-Klasse
    383. Springturnier, 2. Platz
    389. Springturnier, 1. Platz
    360. Galoppturnier, 1. Platz
    390. Springturnier, 2. Platz
    366. Westernturnier, 1.Platz
    363. Galoppturnier, 3. Platz
    282. Distanzturnier, 2. Platz
    A-Klasse
    163. Synchronspringen, 1. Platz
    165. Synchronspringen, 1. Platz
    396. Springturnier, 3. Platz
    400. Springturnier, 2. Platz
    481. Springturnier, 2. Platz

    Inoffiziell
    -

    Zuchtverband
    -

    GHP - Prüfungen
    -

    Gewinnsumme: 175

    Ausbildung + Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x


    Reitpferdeausbildung
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining x

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪

    Stangenarbeit: 3 2 1
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪

    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen x | Rückwärtsrichten x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten x
    Abstand halten x | Wenden + Handwechsel x | Abruf x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Kompliment x | Knien x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Rückwärtsrichten x | Spanischer Schritt x | Spanischer Trab x
    Passage x | Piaffe x | Seitengänge x | Traversalen x | Fliegender Wechsel x | Pirouette x
    Steigen (undefiniert) x | Levade x | Pesade x | Ballotade x | Croupade x
    Kapriole x | Courbette x | Lancade x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    Schleife

    HK/SK

    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x
    Züchter/Herkunft: x

    Trächtig [] Nächste Rosse (alle 21 Tage): x

    Nachkommen

    1. -
    2. -
    3. -
    4. -


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: März 2017
    Chipnummer: x
    zuletzt kontrolliert []

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig

    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4
    (alle 6 Monate) überfällig


    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:


    Letzter Hufschmiedbesuch: April 2017
    Ausgeschnitten/Korrigiert: ja
    Hufbeschaffenheit: gut
    Hufkrankheit/en: -

    Beschlag vorne: normale Eisen
    Beschlag hinten: -


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund