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AliciaFarina

Walla Walla Starshine I American Paint Horse I Stute

Walla Walla Starshine I American Paint Horse I Stute
AliciaFarina, 17 Juni 2018
Zion, Veija und Flair gefällt das.
    • Veija
      Walla Walla Starshine Reining LK 5 - LK 4, VK Gunna Whiz Einreiten
      September 2018, by Veija
      Caleb
      Am gestrigen Tag war ein neues Trainingspferd für mich hier auf dem Hof eingetroffen. Walla Walla Starshine, welche ich wahrscheinlich nur Star nennen würde. Außerdem stand seit ein paar Tagen auch ein alter Bekannter hier auf der Ranch, der kleine große VK Gunna Whiz. Ihn sollte ich einreiten und dann wieder zurück zu seiner Besitzerin schicken. Vergeblich hatte ich versucht, ihn ihr wieder abzkaufen. Doch ihm ging es wirklich gut in seinem Zuhause und ich musste mir da keine Sorgen machen.
      Heute morgen hatte ich schon eine Einheit aussacken mit Nano gemacht, so dass ich am Abend Zeit für Star hatte. Nachmittags war es einfach immer noch viel zu heiß, um etwas zu arbeiten. Murphy war so lieb gewesen und hatte mir die Stute geputzt und gesattelt, so dass ich sie sofort mit auf den kleinen Reitplatz nehmen konnte. Stoppen wollte ich heute noch nicht, so dass der Platz ohne Reiningsand ausreichte, für das Training der nächsten Tage. Ich gurtete auf dem Platz nach und schwang mich in den Sattel. Ich nahm sie leicht an und trieb sie vorwärts. Lange musste ich nicht Schritt reiten, denn ein Pferd war bei 27 Grad sehr schnell aufgewärmt. Ich trabte sie kurz, ehe ich sie auch schon auf einem mittleren Zirkel angaloppierte. Ich ließ der Stute die Zügel etwas länger, so dass sie ihren Kopf schön runter nehmen und locker galoppieren konnte. Erst, als sie wirklich losgelassen lief, vergrößerte ich den Zirkel und ging in den leichten Sitz. Außerdem trieb ich sie an und nahm die Zügel nach vorne. Die Stute legte zwar die Ohren an, legte aber einiges an Tempo zu. Ich ließ sie zwei Runden galoppieren, ehe ich mich an X wieder auf den Sattel setzte und die Zügel wieder normal in die Hand nahm. Sie bremste unwahrscheinlich stark ab und galoppierte super langsam den kleinen Zirkel. Mit so einem starken Abbremsen hatte ich nicht gerechnet, weshalb es mich fast aus dem Sattel gehoben hatte. Eigentlich hatte ich vorgehabt, sie vor X in den Trab zurück zu nehmen und einen einfachen Galoppwechsel zu machen. Doch nachdem ihr das Abbremsen so leicht gefallen war, gab ich ihr einfach die Hilfen zum fliegenden Wechsel und sie sprang nach etwas Zögern um. Zwar holprig, aber das war ausbaubar. “Damit kann man arbeiten, Mädchen.”, sagte ich zu ihr und strich ihr kurz über den Hals. Ich setzte mich wieder leicht hin und gab ihr die Zügel, so dass sie von selbst schon schneller wurde und wir zwei Runden im schnellen Galopp ritten, ehe ich sie an X wieder zurücknahm. Diesmal wusste ich, dass sie so stark abbremste und konnte mich darauf einstellen. Wir ritten so also einen kleinen Zirkel im langsamen Galopp, ehe ich ihr an X wieder die Hilfen zum Galoppwechsel gab. Diesmal sprang sie ein wenig besser um, so dass ich sie auslaufen ließ und dann ein wenig im Schritt entspannen ließ. Zirkeln und Speed Control war wohl etwas, dass ihr sehr lag. Jetzt musste ich nur hoffen, dass sie entweder bei den Spins oder bei den Stops gut war, denn das konnte die meisten Pluspunkte bringen.
      Nach ein wenig Schritt nahm ich die Zügel wieder auf und hielt sie an. Ich nahm die Zügel leicht an, nahm die Beine vom Bauch weg und schickte sie somit rückwärts. Das kannte sie auch schon und setzte langsam einen Schritt hinter den anderen. Als sie nach links leicht krumm ging, nahm ich sie vorne links etwas mehr an, so dass sie sich wieder geraderichten musste. Dann hielt ich sie an, ließ sie kurz denken und ging wieder rückwärts. Das machte ich noch einmal, ehe ich sie wieder angaloppierte und sie auf kleinen Zirkeln langsam ritt. Ich parierte sie zum Stand durch und gab dann die Hilfen zum Spin. Schnell merkte ich, dass das wohl nicht ihre Stärke war. Sie kreuzte ganz langsam, schlug sich aber einmal das Knie an. Ab morgen würde sie dann wohl Knieschoner tragen, bis sie ihre Füße unter Kontrolle hatte. Das konnte ein wenig dauern. Manchmal ging so etwas nie weg, aber manche Pferde waren eben so. Es störte sie nicht, denn Knieschoner durfte man in der Prüfung tragen. Deshalb war es kein Nachteil, sollte es bei Star nicht mehr weggehen.
      Ich übte eben noch die Spins noch ein wenig, ehe ich sie nochmals rückwärts richtete und dann abritt. Danach brachte ich sie zum Putzplatz, sattelte sie ab und wusch sie einmal kurz mit dem Schlauch ab. Dann kam sie wieder auf ihren Paddock. Nano schaute interessiert von seinem Paddock zu ihr rüber und wiehrte einmal, doch Star wollte gar nichts von dem Junghengst wissen. Stattdessen schaute sie rüber zu den Hengstkoppeln und wiehrte in diese Richtung. Ich lachte kurz in mich hinein. “Ist Nano dir noch zu jung?”
      Am nächsten Morgen war Gunna Whiz wieder als erstes an der Reihe. Am gestrigen Tag hatte ich ihn ausgesackt, was er wirklich gut mitgemacht hatte. Laut seiner Besitzerin kannte er den Sattel schon, weshalb ich Nano im Round Pen das Pad zeigte, es auf den Rücken legte und den Sattel von den Panels holte. Ich zeigte ihm diesen kurz, legte ihn dann auf den Rücken und zurrte ihn fest. Der Junghengst spielte mit den Ohren, blieb jedoch stehen und ließ mich machen. Ich klickte die Longe in sein Halfter, ehe ich ihn von mir weg schickte und er im Schritt um mich herum ging. Beide Seiten klappten gut, so dass ich ihn antraben ließ und auch das auf beiden Händen abfragte. Dann hielt ich ihn an, nahm mir einen Führstrick und machte diesen an beiden Seiten des Sattels fest. Ich war ihn auf die Kruppe und als er losging, rutschte der Strick hinten an seinen Beinen hinab und blieb oberhalb des Sprunggelenks hängen. Dort baumelte er hin und her und erschreckte Nano zunächst, so dass er nach vorne sprang und im schnellen Trab um mich herum lief. Durch diese Übung musste er durch, denn es kam immer wieder vor, dass Lassos oder die Zügel die Kruppe und die Beine streiften. Da sollte er sich lieber jetzt aufregen, als später, wenn er arbeiten sollte. Ich wechselte die Hand und ließ ihn auch hier traben. Schließlich beruhigte er sich und ich hielt ihn an, ehe ich den Strick entfernte und ins Halfter einklickte. Die Longe schmiss ich auf den Boden, außerhalb des Round Pens. Jetzt folgte noch eine Übung, dann war Nano wieder fertig. Ich klickte den Strick rechts ins Halfter ein und warf ihn hinter den Sattel. Dann ging ich auf die linke Seite, nahm den Strick, machte ihn vom Pferd runter, so dass er an der rechten Seite vorbei bis hinter ihm vorbei war, ehe ich, der auf der linken Seite stand, schnalzte und daran zog. Nano sollte auf Zug reagieren, was er wirklich gut machte. Diese Übung machten wir dann ein paar Mal auf der rechten Seite und ein paar Mal auf der linken Seite, ehe ich ihn für heute entließ. Ich sattelte ihn im Round Pen ab, hängte alles auf die Panels und brachte ihn heute morgen auf ein kleines Stück Koppel, damit er auch ein wenig Gras zu fressen bekam und nicht immer nur Heu. Morgen würde ich sofort mit dieser Übung anfangen und schon erste Aufsteigübungen machen. Alle Pferde aus der Zucht von Verena waren super easy beim Anreiten und machten kaum Probleme. Die einen waren etwas sensibler als die Anderen, doch es war noch kein schwieriges Pferd dabei gewesen. Nach drei Wochen Training saß man meistens schon auf den Pferden und sie gingen brav Schritt und Trab.
      Am Nachmittag ging ich meiner Arbeit wieder nach, ehe ich mir am Abend Star holte. Auch heute Abend hatte Murphy sie gesattelt. Ich zog ihr noch den Knieschoner auf beiden Seiten an und bedankte mich kurz bei dem Mitarbeiter. Dann ging ich wieder auf den kleinen Reitplatz, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Ich ritt sie kurz warm und startete wieder mit dem Galopptraining. Auch heute machte sie sich gut. Sie beschleunigte auf den großen Zirkeln und wurde schön langsam bei den Kleinen. Auch die Galoppwechsel klappten heute schon ein bisschen besser, so dass ich mich auf die Spins und das Rückwärtsrichten konzentrierte. Rückwärts ging heute auch schon ein wenig besser als gestern, sie musste jedoch sehr langsam gehen, um gerade zu bleiben. Die Spins waren auch okay, konnten natürlich besser sein, aber sie passte heute schon mehr auf und schlug sich die Beine nicht mehr so viel an, wie am gestrigen Tag. Insgesamt war ich also zufrieden, ritt die Stute ab und brachte sie nach dem Absatteln und abduschen wieder auf ihren Paddock.
      Die nächsten beiden Tage machte ich mit Nano das selbe Training. Ich fing an, ihn über den Führstrick zu drehen, longierte ihn viel mit allem Möglichen Zeug an seinem Sattel, was flatterte und klapperte und gegen seinen Bauch, die Kruppe und die Beine klopfte und startete die ersten Aufsteigversuche. Am vierten Tag saß ich dann auch schon kurz drauf, nachdem ich auf beiden Seiten Aufsteigübungen gemacht hatte. Am fünften Tag würde ich die erste Runde reiten. Von da an war es kein weiter Weg mehr, bis zum Reitpferd.
      Auch mit Star übte ich an Tag drei und vier das Selbe. Zirkeln und Speed Control trainierte ich weniger, denn das konnte sie ja. Die Spins und das Rückwärtsrichten wurden immer besser, ich nahm auch Roll Backs und kleinere Stops dazu. Für die richtigen Stops würde ich am fünften Tag auf den großen Reiningplatz gehen.
      Mit Nano fand ich mich heute, am fünften Tag, wieder im Round Pen ein. Gesattelt hatte ich ihn schon am Putzplatz. Danach war ich mit ihm zusammen dort hin gegangen. Ich longierte ihn ab, übte nochmal das Nachgeben am Strick und klickte dann links und rechts ins Halfter Führstricke ein. Dann machte ich wieder ein paar Aufsteigübungen, ehe ich mich in den Sattel setzte und ihn mit meiner Stimme und meinen Fersen antrieb. Nano zuckte mit den Ohren, ging dann aber vorwärts. Zunächst war egal, in welche Richtung er ging, hauptsache vorwärts. So ritten wir im Schritt quer durch den Round Pen, ehe ich ihn wieder anhielt und abstieg. Morgen würde er die Trense drauf bekommen, dann wurde das lenken einfacher.
      Mit Star ging ich am Abend auf den großen Reitplatz, auf dem wir dann auch das Stoppen übten, in dem sie zu meiner Verwunderung wirklich gut und talentiert war. Das würde Alicia freuen, denn damit konnte ihre Stute wirklich Pluspunkte sammeln. Auch trainierten wir heute die anderen Manöver nochmal alle durch. Am morgigen Tag würde ich mit der Stute eine Pattern gehen. Klappte diese, konnte sie schon nach Hause. Nano würde auch nur noch drei Tage bleiben, dann konnte er wieder in seine Heimat fliegen.
      Am nächsten Morgen schnappte ich mir Nano und zog ihm die Trense an, mit der ich ihn auch sofort longierte. Dabei hatte ich die Longe am Halfter eingehangen, welches ich unter der Trense angelassen hatte. Im Englischreiten ritt man die Pferde mit Sicherheit anders ein, doch so hatte ich es gelernt und es hatte sich immer als gut und sinnvoll rausgestellt, so dass ich diese Praktiken immer weiter benutzte und auch weiter lehrte. Der Junghengst fand sich schnell damit ab, so dass ich mich wieder auf seinen Rücken schwingen konnte. Dieses Mal lenkte ich ihn jedoch noch kaum mit den Zügeln, sondern eher mit Gewicht und mit den Beinen. Morgen würde ich ihn dann mit den Zügeln lenken, bevor ich übermorgen auf den Platz gehen würde. Ich trabte ihn heute auch schon auf beiden Händen und machte dann sehr schnell Schluss, damit er nachdenken konnte.
      Am Nachmittag machte ich dann mit den hauseigenen Trainingspferden weiter, denn diese waren die Hitze hier mehr gewöhnt, als die Besuchspferde. Auch machte ich mit Ylvi zusammen einen Ausflug zum Fluss. Am Abend war Star dann wieder dran. Ich hatte mir eine einfachere Pattern ausgesucht, die für sie auf jeden Fall zu schaffen war, und die Alicia mit ihr bestimmt einmal reiten würde, wenn sie mit Star Turniere gehen wollte.
      Ich wärmte die Stute auf dem Platz gut auf, ehe ich wieder zum Ausgang ritt und kurz davor drehte, ehe ich im Schritt mit ihr auf X ging, wo ich sie dann auch anhielt. Kurz ließ ich sie stehen, ehe ich ihr die Hilfen zum Spin gab und sie vier Runden nach rechts drehte. Dann stoppte ich sie und wir gingen sofort vier Runden nach links. Dann gab ich ihr kurz Zeit zum Verschnaufen. Dann nahm ich sie an und stellte sie, so dass wir auf der linken Hand im Galopp einen schnellen Zirkel ritten. Da wir noch einen Zirkel reiten mussten, feuerte ich sie noch ein wenig an, damit sie noch etwas schneller wurde. An X setzte ich mich wieder in den Sattel und nahm die Zügel zurück, so dass sie sofort langsamer wurde und den kleinen Zirkel wunderschön rund und langsam galoppierte. Als wir wieder in der Mitte ankamen, gab ich Hilfen zum Galoppwechsel und gab die Zügel wieder vor, damit wir zwei schnelle Zirkel reiten konnten. Der dritte Zirkel würde wieder klein und langsam sein, was sie gut machte, ehe wir in der Mitte wieder auf die linke Hand wechselten und einen Zirkel begannen, ihn jedoch nicht schlossen. Stattdessen galoppierten wir an der langen Seite entlang und kurz hinter dem Mittelmarker stoppte ich sie. Sie kam wunderschön runter für LK4, machte einen eher schlechten Rollback nach rechts, galoppierte dann jedoch wieder schön locker, so dass wir auch auf der linken Seite des Platzes einen schönen Stopp hinlegen konnten. Dann gab ich Hilfen zu einem Rollback nach links, welcher auch nicht gut war, doch das lag ihr einfach nicht, da sie auch Probleme beim drehen hatte. Auf der rechten Seite machten wir dann unseren finalen Stopp. Sofort als sie stand gab ich hilfen zum Back Up. Ich zwang sie jetzt auch, etwas schneller rückwärts zu gehen und musste mich wirklich anstrengen sie gerade zu halten. Doch sie lief schon besser und ich konnte sie stehen lassen. Ich atmete tief durch, ehe ich sie ausgiebig lobte. Für ihre erste ganze Pattern hatte sie das unglaublich gut gemacht. Es war zwar noch Luft nach oben, aber für die LK4 reichte dies auf alle Fälle. Ich ritt sie noch gut ab, ehe ich sie absattelte, duschte und auf die Koppel stellte. Auch bekam sie eine extra Portion Kraftfutter. Die nächsten Tage würde sie dann Pause haben, das sagte ich auch Alcia abends am Telefon. “Wie gesagt, die Spins und die Rollbacks liegen ihr gar nicht, da ist sie auch nicht gut drin. Back Up und Galoppwechsel sind okay, aber bei den schnellen und langsamen Zirkeln ist sie wirklich gut. Auch die Stopps sind klasse.” “Das freut mich.”, hörte ich von der anderen Seite des Telefons und nickte, auch wenn sie das nicht sehen konnte. Morgen Abend würde sich Star wieder auf die Heimreise machen. Und am Nachmittag wieder in ihrem Zuhause sein.
      Mit Nano arbeitete ich am nächsten Morgen wieder ausgiebig. Heute lenkte ich ihn auch schon an der Trense, was ihm zu erst gar nicht passte, er sich aber daran gewöhnte. Ich ging auf beiden Händen Schritt und Trab und brachte ihm auch schon das rückwärtsgehen näher. Die letzten beiden Tage seines Verbleibes hier auf dem Blakes Crow Meadow verbrachte ich mit ihm auf dem kleinen Reitplatz. Es war zwar noch ein weiter weg für den jungen Hengst bis zum Crack, aber die Bahn dafür war eben. Und ich war mir sicher, dass er es noch weit schaffen würde.
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für alle meine Pferde



      In der letzten Zeit waren einige neue Pferde bei uns auf dem Gut eingezogen, vieles hatte sich verändert. Ich beschloss, während ich eine Büropause einlegte, nach dem Rechten zu sehen. In der letzten Zeit war ich viel mehr im Büro als im Stall, aber auch das musste sein. Umso mehr genoss ich die Zeit wenn ich dann mal zum Reiten kam.

      Als erstes ging ich in den Stall mit den Paddockboxen, ich kontrollierte ob ordentlich gemistet wurde und beobachtete Maren die gerade in der Halle Greta und Smokin Jackie Joe laufen lies. Die beiden Stuten waren beste Freundinnen, die jetzt buckelnd und keilend durch die große Halle schossen. Als ich weiter ging sah ich Meike wie sie gerade die Stallgasse fegte. „Du darfst dir gerne gleich eins der Shettys holen und betüddeln, wenn Maren ein Auge drauf hat darfst du auch gerne etwas reiten.“, sagte ich zu ihr. Meike freute sich, brachte schnell den Besen weg und kletterte auf den Hocker an der Bande um Maren zu fragen. Ich ging weiter und kam an den großen Paddocks vorbei wo die Hengste die über Nacht die Boxen bewohnen in Paaren nebeneinander dösten. Damit auch den Hengsten Sozialkontakt ermöglicht wird, stehen sie zu zweit auf dem Paddock oder im Sommer in einer größeren Herde auf der Weide. Civil War und Straight Alignment standen auf dem linken und Lettenhof's Nanuk und BR Alan's Steamin Dinner auf dem rechten. Ich kontrollierte die Tore und ging dann zu den Stuten die ebenfalls auf Paddock standen, allerdings sehr weit von den Hengsten weg, damit da keine Probleme entstehen. Riverdale, My Holly, Walla Walla Starshine und I'm simply extraordinary standen zusammen auf einem Paddock und teilten sich die große Heuraufe. Nun ging ich auf die große Ganzjahresweide auf der meine Hengstgruppe stand. Als sie mich bemerkten kamen Nils Sverre und Big John sofort auf mich zu. Trotz Johns Größe giftete Nils ihn weg und John stellte sich auf Abstand hin. Ich streichelte ihnen über die Nase und sah nach den anderen. Giacomo Casanova, Kangee, Give me everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Rudsmo Remi, River' Uprising und Lómbre de la Mikasi standen über die ganze Wiese zerstreut und fraßen das restliche Gras.

      Nun ging es zu meinen beiden Laufställen, in dem einen standen meine Junghengste Black Moonlight Shadow, Loki, Svaðlifari und Townsend Cosmopolitan und ihre Aufpasser Vipke van de Zandhoeve, Shakespeare, Exzelsior und Nandengo. In dem anderen Stall standen meine Zuchtstuten Lady Lu, Shakira IV, Willow Maiden, Mina, Stássa, Moon's Pumpkin und meine Jungstuten Lotteliese, Daisy, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemis' Zara, Rivervixen und Watschelente. Zuletzt ging es zu meinen Offenställen, dort standen Kviða, Oblivia, Gwyneth, Trú fra Frelsi, Baldintáta, Fina, Silfra und River's Drafna. In dem anderen Offenstall standen ebs Oblivia, Hot Spot, Just like the Wind, Menetetty, Parwaneeh, RiverDance und Gisela.

      Da auch da alles in Ordnung war ging ich wieder ins Büro und arbeitete weiter an neuen Konzepten und Trainings bzw Lehrgangsangeboten.



      3063 Zeichen
    • AliciaFarina
      26.12.2018
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Nach dem Weihnachtsessen ging ich noch einmal raus um nach dem rechten zu sehen. Im neu umgebauten Aktivstall, standen aktuell fast alle meiner Stuten zusammen. Die Hengste dagegen standen in einem meiner Paddockställe, da deren Offenstall nicht bezugsfertig war. Und die Junghengste Townsend Cosmopolitan, Loki, Svadilfari, Black Moonlight Shadow und ihre Aufpasser Excelsior und Nandengo standen in einem Laufstall mit großen Sandpaddock.
      Lady Lu, Silfra, Shakira, Willow Maiden, Gisela, River's Drafna, Mina, RiverDance, Tiva, Parwaneeh, Gaitano's Little Girl, Fina, Stássa, Moon's Pumpkin, Baldintáta, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemis' Zara, Rivervixen Watschelente und Lotteliese standen auf der gesamten Fläche des Paddocktrails vom Aktivstall verteilt. Im Stall standen Giacomo Casanova, Kangee, Big John, Give me everything tonight, Dark Choc' O'lena, Rudsmo Remi, River's Uprising, Lettenhof's Nanuk, Nils Sverre und BR Alans Steamin Dinner. Die Stuten die ebenfalls in einem der Paddockställe standen waren Greta, Riverdale, Smokin Jackie Joe, Menetetty, Walla Walla Starshine, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry und ebs Dafina. Alle Pferde hatten mehr als genug Heu, also ging ich wieder zurück ins Haus zu Niklas und Lucy.

      1295 Zeichen by AliciaFarina
    • Wolfszeit
      Pflegebericht vom 15.04.2019

      Heute war ich zu Besuch bei Alicia, da sie aktuell nicht so viel Zeit für ihre Pferde hat. Als Erstes ging es zu ihren Zuchtpferden. Zuerst sollte ich füttern ich fing an bei der Tinkerdame Lady Lu. Der hübsche schwarze Hannoveraner Hengst Giacomo Casanova stecke schon seinen Kopf aus der Tür und grummelte, als er sein Futter bekam. Silfra eine Isländerstute hatte den Kopf schon in der Schaufel, bevor das Futter überhaupt im Trog war. Kangee freute sich über sein Futter um mümmelte es zufrieden vor sich hin. Big John benahm sich vorbildlich und wartete, bis sein Futter im Trog war. Give Me Everything tonight ein hübscher Hannoveraner Hengst in einer ganz besonderen Farbe trat schon ungeduldig geben die Boxentür. Shakira IV, Dark Choc’O’Lena und Willow Maiden benahmen sich brav und warteten, bis sie ihr Futter hatten. Nachdem alle Pferde gefüttert waren, ging es auf die Koppel. Rudsmo Remi und Gisela durften als Erstes auf die Koppel, darauf folgten River’s Drafna und Mina. River Dance, Tiva, River’s Uprising, Parwaneeh und Gaitano’s Little Girl waren die letzten die auf die Koppel kamen. Während die Pferdchen ihren restlichen Tag auf der Koppel verachten kümmerte ich mich um die anderen Pferde. Am Abend holte ich alle wieder rein und begann mit Fina, Stássa und Moon’s Pumpkin.
      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, waren die Freizeitpferde dran. L’ombre De La Mikasi, Vipke Van De Zandhoeve, Baldintáta und Lettenhof’s Nanuk waren bereits auf der Koppel. Also brachte ich nun Great, Nils Sverre, Riverdale, VK Yolie Wisp und Blue Spirit auf die Koppel. Darauf folgten Time To Dance, Artemis’ Zara, Smokin‘ Jackie Joe und Menetetty. Auch Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine und BR Alan’s Steamin Dinner durften auf die Koppel. Die letzten, die ich auf die Koppel brachte, waren Excelsior, I’m simply Extraordinary und Wild Strawberry. Auch sie wurden abends wieder reingeholt wo ich mit PFS Diadora und Little Lioness startete.
      Als letztes waren noch die Verkaufspferde dran. Die Fohlen Loki, Svaðilfari, Black Moonlight Shadow, Watschelente und Lotteliese durften noch einmal in der Halle laufen, bevor sie auf die Koppel kamen. Zum Schluss durften auch EBS Dafina und Nandengo auf die Koppel. Auch diese wurden Abends wieder reingeholt bevor ich wieder nach Hause ging.

      2319 Zeichen by Wolfszeit
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Während der Umstrukturierungen des Gutes hatte ich leider zu wenig Zeit gehabt um mich um alle Pferde zu kümmen, aber heute hatte ich mir Zeit freigeschaufelt und schaute nach dem Rechten. Im mittlerweile nicht mehr neuen Aktivstall standen seit einiger Zeit alle meine Stuten: Lady Lu, Silfra, Shakira, Willow Maiden, Gisela, River's Drafna, Mina, RiverDance, Tiva, Parwaneeh, Gaitano`s Little Girl, Fina, Stássa, Moon`s Pumpkin, Baldintáta, Greta, Riverdale, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemis Zara, Smokin Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Walla Walla Starshine, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, PFS Diadora, Little Lioness, Watschelente, Lotteliese, Felan, Dóttla von der Schildburg und The Devil wears a suit and tie. Alle Stuten waren zufrieden und standen in Gruppen an den Heuraufen oder auf dem Trail. Mittlerweile war der Offenstall der Hengste fertig: Giacomo Casanova, Kangee, Big John, Give me everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Rudsmo Remi, River's Uprising, L'ombre de la Mikasi, Vipke van de Zandhoeve, Lettenhof's Nanuk, Nils Sverre, Townsend Cosmopolitan, BR Alan's Steamin Dinner, Excelsior, Loki, Svadilfari, Black Moonlight Shadow, Nandengo, Maeyr, Tank, Mister Blockhead, Dynur fra Frelsi, Civil War und der Hengst vom Joelle Makeover Narvik HMJ 1005, der sich mittlerweile sehr gut eingewöhnt hatte, liefen glücklich über das Gelände ihres Offenstalles.
      In der nächsten Zeit würde sich einiges ändern, ich war auf der Suche nach einem Nachfolger für mein Gestüt, damit ich mich vollkommen auf meinen Therapiestall konzentrieren kann. Da alles gut war ging ich zurück ins Büro und arbeitete weiter an meinen Plänen.

      1704 Zeichen by AliciaFarina
    • Veija
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      Walla Walla Starshine Reining LK 4 - LK 3, BR Alan's Steamin Dinner Reining LK 5 - LK 4
      Dezember 2019, by Veija
      Caleb
      Heute war es mal wieder soweit und ich würde Alicia einen Besuch abstatten. Ich war schon oft bei ihr auf dem Hof gewesen und hatte sie bei ihren Western gerittenen Pferden unterstützt. Heute würde ich noch einmal zu ihr rüber fliegen und ihr sogar kostenlos zwei ihrer Pferde trainieren. Ich hatte bei einer Wichtelaktion mitgemacht und sie gezogen. Was wäre da passender, als ein Training, mit dem sie bis jetzt immer zufrieden war, um ihre Pferde auf die neue Turniersaison vorzubereiten?
      Ich würde Cayce mitnehmen, denn ich hatte mir vorgenommen Walla Walla Starshine in der Reining von der LK 4 in die LK 3 aufzustufen. Dies beinhaltete eine Umstellung vom Snaffle aufs Bit. Als zweites Pferd hatte ich mir BR Alan's Steamin Dinner ausgesucht. Ihn würde Cayce in der Reining von der LK 5 in die LK 4 aufstufen. Wir hatten uns also ein bisschen was vorgenommen.
      "Hälst du das für eine gute Idee, so kurz vor Weihnachten noch auf einen anderen Hof zu fliegen? Hier ist so viel zu tun.", fing Laurence mich in der Tür ab. "Und die Ranch ist bei dir in den allerbesten Händen.", fügte ich hinzu, ehe ich ihm auf die Schulter klopfte. "Du bist zwar alt...", sagte ich mit einem Grinsen im Gesicht. "Aber du weißt, wie man anpackt." "Haha..." Laurence rollte mit den Augen. "Und dann nimmst du Cayce auch noch mit." "Ja, damit ich nur halb so lange weg bleiben muss. Er ein Pferd, ich ein Pferd." "Okay... na gut... und Witch?", fragte er mich dann. "Die muss wohl oder übel so lange stehen. Oder magst du mit ihr arbeiten?" "Nein, lieber nicht.", antwortete er mir. Nach seinem Sturz von Smartie vor einiger Zeit war er, was das Training von Jungpferden anging, quasi aus dem Geschäft ausgestiegen. "Ihr schafft das schon. Du hast genug Hände die dir helfen und ansonsten gehst du in die Stadt und sagst du brauchst noch einen Cowboy, der dir unter die Arme greift. Davon gibt es hier zur Genüge.", lachte ich und warf meine Tasche auf die Ladefläche des Trucks. Wo war denn Cayce abgeblieben? "Caaaaayyyceeeee!", rief ich einmal laut über den Hof und sah ihn im nächsten Moment mit seinem Pferd Shorty um die Ecke geritten kommen. "Bin gleich da.", rief er mir zu und trabte in Richtung des Stalls. Pünktlichkeit war auch nicht so seine Stärke, hatte ich das Gefühl.
      Nach etwa einer halben Stunde waren wir endlich unterwegs zum Flughafen. Dort dauerte es seine übliche Zeit, bis wir auf unseren Plätzen angekommen waren und uns zurücklehnen konnten. Als das Flugzeug gelandet war lief auch alles glatt, so dass wir am späten Abend mit dem Leihwagen auf dem Hof ankamen. Alicia war verreist, auch so kurz vor Weihnachten, so dass ich mit einem ihrer Mitarbeiter alles besprochen und geplant hatte. "Alicia ist für die nächste ganze Woche nicht da, Sie beide haben also die eine Woche schon mal Zeit.", erklärte der junge Mann uns. "Viel länger brauchen wir vermutlich auch nicht.", meinte Cayce und schaute sich auf dem Hof um. Für ihn war es hier das erste Mal.
      Alicias Mitarbeiter zeigte uns die Zimmer, in denen wir uns ausbreiten konnten und wünschte uns eine gute Nacht. Die hatten wir auch nötig, um am nächsten Tag mit neuer Energie loslegen zu können.
      Am nächsten Morgen waren wir schon früh auf den Beinen, um die Pferde für die erste Einheit vorzubereiten. Wir machten heute noch nicht wirklich viel. Nach dem Aufwärmen gymnastizierten wir die Pferde gründlich durch, ehe wir erste Spins und Rollbacks übten.
      Am nächsten Tag sah das schon anders aus. Dieses Training widmeten wir ganz dem Zirkeln der Pferde. Für BR Alan's Steamin Dinner war das Zirkeltraining noch nicht ganz so schwer, denn an X parierte Cayce den Hengst jedes Mal zum Trab durch, ehe er ihn auf der anderen Hand nochmal anspringen ließ. In der LK 4 wurde es noch nicht verlangt, einen Galoppwechsel zu springen.
      Für Walla Walla Starshine sah die Welt da schon ganz anders aus. Neben den Galoppwechseln, die nun für sie in der LK 3 dazukamen, bereitete ich sie nun Stück für Stück auf den Wechsel vom einfachen Snaffle Bit aufs Bit with shanks vor. Starshine war es schon gewohnt, am wirklich lockeren Zügel geritten zu werden, so dass ich mir bei der Umstellung keine großen Sorgen machte.
      Am nächsten Tag war es dann auch soweit. Während Cayce Alan's Steamin Dinner mit langsamen Schritten die Reitkunst der Reining immer näher brachte, hatte ich Starshine heute die Westernkandare angezogen. Ich wärmte sie gründlich auf und schaute immer, dass ich mit dem erfahrenen Pferd, dem Unerfahrenen nicht in die Quere kam. Wir ritten heute wieder viele Zirkel, in denen ich einige Tempounterschiede einbaute und auch die Größe der Zirkel immer wieder variierte, damit sich Starshine immer noch auf mich konzentrierte. Cayce hatte sich derweil in die Mitte meines Zirkels gestellt und übte wieder Spins. Steamin Dinners Mutter war eine erfahrene Reiningstute, während sein Vater Alan eher doppelt veranlagt schien, denn unter der Bow River Ranch lief er Reining und Trail. In welche Richtung sein Sohn in Zukunft weitergehen würde, stand noch offen. Er machte sie auf jeden Fall gut bei den Übungen, aber es schadete nichts, ihn auch mal in einem Trail zu sehen. "Cacye ich stopp sie mal an der langen Seite, machst du mit Steam platz?", fragte ich meinen Co-Trainer und er ging mit seinem Hengst zur Seite. Das Stoppen musste ich mit Starshine nicht wirklich üben, aber ein paar Mal wollte ich sie wenigstens gestoppt haben. "Hey Caleb das sah gut aus!", rief Cayce zu mir rüber und wedelte mit seinem Handy in der Luft rum. "Hab ein Foto, das können wir Alicia schenken!", sagte er stolz und trainierte dann sein Pferd weiter.
      Ein paar Tage später ritten wir beide eine Pattern durch, um zu schauen, ob die Pferde die einzelnen Manöver auch verknüpfen konnten, statt sie nur einzeln wiederzugeben. Zu erst war Cayce mit Alan's Steamin Dinner an der Reihe. Start ihrer Pattern war an Punkt X, der Blick des Pferdes zeigte zur linken Wand der Halle. Langsam gab Cayce die Hilfen zum Spin nach rechts. Steam fing an sich zu drehen. Vier Runden, dann stoppte er. Danach folgte das Gleiche nach links. Wieder hielten sie nach vier Runden an und warteten kurz. Cayce stellte ihn nach links und galoppierte in einem großen Zirkel an, welchen er auch noch eine zweite Runde ritt. Dann folgte der kleine, langsame Zirkel, ehe er den Hengst an X zum Trab durchparierte und auf der rechten Hand wieder anspringen ließ. Dort galoppierten sie ebenfalls drei Zirkel. Zwei große und schnelle und einen kleinen und langsamen, ehe sie an X wieder einen einfachen Galoppwechsel, genau wie eben, ritten, und dann einen großen Zirkel andeuteten. Diesen machten sie jedoch nicht zu, sondern galoppierten gerade zur kleinen Seite der Halle und stoppten kurz hinter dem Mittelmarker. Ein Rollback nach rechts und das Ganze auf der anderen Seite. Ein Rollback nach links und sie machten sich für den letzten Sliding Stop bereit, der auch kurz nach dem Mittelmarker folgte. Sie richteten noch ein paar Schritte rückwärts und dann sah Cayce zu mir. "Das sah wirklich gut aus!", lobte ich die Beiden und machte mich für meine Pattern mit Starshine bereit.
      Unsere Pattern sah etwas anders aus, denn wir starteten direkt mit einem Run Down. Dazu stand ich am Eingang der Halle und galoppierte Starshine mit einem Küsschen an. Wir legten an Geschwindigkeit zu und kurz hinter X gab ich ihr die Hilfen zum Stop. In einem Atemzug richteten wir bis zu X rückwärts und dann konnte die Stute kurz verschnaufen, ehe ich ihr die Hilfen zum Spin nach rechts gab. Sie drehte sich nicht sofort, so dass ich mein Bein noch stärker an ihren Bauch drückte. Ich wollte ungern meine zweite Hand dazu holen, denn bei einer Prüfung wären wir deshalb qualifiziert worden. Als Starshine aber noch immer nicht reagierte, nahm die die Zügel in zwei Hände und gab ihr noch etwas mehr Hilfestellung. Nun schien sie sofort begriffen zu haben und drehte sich. Nach vier Runden blieben wir stehen, ich nahm die Zügel wieder in eine Hand und drehte sie nach links, diesmal aber vier einviertel Runden, damit wir schon richtig standen für den gleich folgenden Zirkel. Auf der rechten Hand starteten wir mit zwei großen, schnellen Zirkeln und dann einem kleinen, langsamen. An X gab ich der Stute die Hilfen zum Galoppwechsel, der ein bisschen holprig war. Aber das war absolut nicht schlimm, aus einem langsamen Galopp zu wechseln war viel schwieriger, als aus einem schnellen Galopp heraus. Auf der linken Hand starteten wir mit dem langsamen Zirkel, ehe wir die zwei großen und schnellen ritten. Speed Control hatte die Stute mittlerweile wirklich gut drauf.
      Der nächste Galoppwechsel aus dem schnellen Galopp heraus war auch keine Schwierigkeit für die Stute, so dass sie viel besser umsprang als eben. Es folgten zwei Sliding Stops mit Roll Backs nach rechts und links, ehe wir hinter dem Mittelmarker unseren finalen Stop hinlegten. Ich lobte die Stute kräftig und Cayce und ich brachten die Pferde wieder in die Box. Wenn Alicia zurückkommen würde, würde sie ein Foto des Trainings an der Boxentür von Starshine finden, mit einem kleinen Brief. Ich hoffte, sie würde sich freuen.
    • AliciaFarina
      19.03.2020
      Pflegebericht für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts

      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching


      Mitten im Umbau machte ich mich auf den Weg um nach dem Rechten bei meinen Pferden zu kucken. Zuerst ging es auf das neue Gelände unseres Therapiestalles, dort standen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ 1005, Angus, Just a simple Dude, Stiffler und Fire is catching bereits in einen Offenstall. Bei den Hengsten und Wallachen war alles gut und der Baulärm störte sie nicht im geringsten.
      Baldintáta, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Artemis' Zara, Væna fra glæsileika eyjarinar, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage stehen noch am Gestüt, da die neuen Offenställe noch nicht fertig gebaut sind. Auch bei den Stuten, die demnächst noch umziehen sollen, war alles in Ordnung, also schaute ich nach den restlichen Pferden. Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts,L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War, Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts und Àrtali van Ghosts diese standen entspannt in ihren Gruppen auf den Paddocks oder in ihren Offenställen.
      Nachdem ich alles kontrolliert hatte ging es wieder ins Büro, denn ein großer Umbau und Umzug muss gut geplant werden.

      3352 Zeichen
    • AliciaFarina
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      1. Reiningkurs auf der Bow River Ranch
      Four Bar Chocolate Becks LK 5 - LK 4, Valhalla LK 5 - LK 4, A Painted Smart Delta LK 5 - LK 4, Gunners Styled Gangster LK 4 - LK 3, Valravn LK 3 - LK 2, Walla Walla Starshine LK 3 - LK 2, Stormborn LK 3 - LK 2, Ausritt mit Whitetails Shortcut & Cielos

      April 2020, by Veija
      Caleb
      Es war eine Woche vergangen, seit ich vom Besuch auf Evergreen Acres zurückgekehrt war. Hier zu Hause lief alles wie immer. Ein Tierarzt hatte sich unser Waisenfohlen Queen angesehen gehabt und festgestellt, dass das Problem mit Zufüttern erledigt war. Dabei ging es nicht nur um Queen sondern auch um das eigentliche Fohlen von Aunti, was noch immer keinen Rufnamen hatte. Leider hatten noch fast alle Fohlen keine Spitznamen. Auf Anhieb fielen mir auch nur Daisy, Shark, Queen und Elvis ein. Beim Rest mussten wir uns wohl noch einmal zusammensetzen und überlegen. Hauptsache alle waren gesund und allen ging es gut. Ich hatte zuerst ein wenig Angst gehabt, ich müsste den Kurs aus diesem ausfallen lassen, weil ich mir ziemliche Sorgen um Queen gemacht hatte. Doch Tschetan freute sich schon ganz besonders auf den Kurs. Er half mir wo er nur konnte und stand jetzt schon wieder im Stall und kontrollierte, ob auch alle Boxen bereit für die Ankunft der Pferde waren. “Ich hatte sie eigentlich alle draußen am Platz oder an der Halle stehen haben wollen, aber ich denke es ist besser, wenn wir es beim Stall belassen”, sprach ich den jungen Lakota an, der sich wie ertappt zu mir umdrehte. “Es wird nachts noch ziemlich kalt”, erwiderte er und ich nickte. “Genau. Sind die Boxen bereit zum Einzug?”, fragte ich ihn und der Junge baute sich stolz vor mir auf. “Alles bereit. Die Leitungen sind frei, sie können also trinken. Jedes Pferd hat schon Heu und ich hab vor jede Box Eimer gestellt, so dass die Teilnehmer ihr Kraftfutter selbst rationieren können”, verkündete er mir. “Das ist gut Tschetan. Valravn steht aber weiterhin im Paddocktrail von Ylvi, oder kommt er auch in den Stall?”
      Tschetan schien zu überlegen, dann sagte er: “Ich.. ich… eigentlich schon. Oder soll er lieber im Stall stehen?”, fragte er mich unsicher.
      “Nein, alles gut. Lass ihn im Trail, dann ist zumindest für ihn alles wie immer”, erklärte ich und schaute einmal durch die leere Stallgasse. “Ich hab mir heute morgen noch überlegt, ich nehme von mir drei Pferde zum Kurs dazu. Blue war ja von Anfang an eingeplant. Ist schon doof, dass meine besten Pferde grade alle Fohlen bei Fuß haben…”
      “Von wem sprichst du denn?”, unterbrach mich Tschetan, so dass ich meinen Gedankengang gar nicht zu Ende bringen konnte.
      “Smartie. Ich hätte so gerne gezeigt, wie weit wir sind und was sie alles schon kann- und Bella hätte eine Auffrischung bestimmt auch gut getan… aber ich hab mich jetzt eben für Blue, Gangster und Stormborn entschieden. Blue ist fertig ausgebildet, der kann so einiges. Gangster steht noch am Anfang, wobei ich da auch Witch hätte nehmen können, aber sie hat jetzt einfach Pause, nach dem gelungenen Makeover- und Stormborn.. ja die ist gerade in der Ausbildungsskala in der Mitte angekommen. Ich denke, damit kann ich euch einiges vorreiten.”
      Tschetan nickte zustimmend. “Ich bin… schon ein wenig nervös”, rückte er dann mit der Sprache raus und trat leicht von einem auf das andere Bein. “Das brauchst du nicht- selbst wenn nicht alles klappt du hast den größten Vorteil von allen. Du wohnst hier und ich kann dir jeden Tag weiterhelfen. Die anderen, bis auf Tiara, sie bleibt noch zwei Wochen, fahren nach der Kurswoche wieder nach Hause und ich kann ihnen nicht sofort helfen, wenn sie Probleme haben”, munterte ich den Jungen auf, klopfte ihm auf die Schulter und verließ dann den Stall. Am nächsten Morgen, Montagmorgen, sollten die ersten Teilnehmer anreisen. Tiara würde sich vermutlich ein wenig verspäten, denn sie hatte keinen Flug mit Pferd mehr nach Calgary bekommen, weil der Entschluss so kurzfristig gekommen war. Stattdessen würde sie am frühen Morgen in Medicine Hat landen und musste von dort zu uns rüber fahren, was zwei Stunden länger dauerte, als die halbe Stunde von Calgary zu uns. Laurence hatte sich jedoch zusammen mit Brian bereit erklärt, Tiara und Valhalla abholen zu fahren.
      Die Chauffeure für Johanna, Alicia und Niklas sowie Jake übernahmen Bellamy und Cayce.

      Am Abend brachte ich Gangster, Blue und Khaleesi- den Spitznamen hatte Octavia Stormborn gegeben und seit dem hatte er sich so in meinen Kopf gebrannt, dass er da einfach nicht mehr rausgehen wollte, in die Boxen an der Halle. Die Pferde schienen sich nicht über ihr neues Nachtquartier zu wundern, denn sie waren es gewohnt, dass sie mal hier und mal da in einer Box standen. Immer da, wo ich sie gerade trainieren wollte.
      Beim Abendessen herrschte reges Treiben und alle wollten etwas über die neuen Pferde erfahren. Besonders Betsy hörte gar nicht mehr auf zusammen mit Tschetan zu diskutieren, ob es denn alles richtige Westernpferde wären. Auch Kaya brachte sich ein bisschen in das Gespräch der Kinder ein. Zwar sagte sie wie immer kein Wort, nickte aber ab und an oder schüttelte den Kopf. In der letzten Zeit war mir vermehrt aufgefallen, dass sie sich mit Betsy und Tschetan in einer Art Zeichen- oder Gebärdensprache verständigte. Ich musste Louis oder Ylvi mal danach fragen, denn verstehen tat ich kein ‘Wort’.


      Montagmorgen. Noch zwei Stunden, bis die Teilnehmer eintreffen sollten. Laurence und Brian waren schon eine ganze Weile weg. Auch Bellamy und Cayce wollten sich mit zwei Trailern auf den Weg machen. So konnte Starshine, die Stute von Alicia und Niklas, alleine transportiert werden und nicht zusammen mit den beiden Hengsten. Das ersparte den Tieren einiges an Stress.
      Tschetan war schon auf der Huf und tigerte über den Hof. Er hatte heute morgen nicht nur- schon wieder- nach den Boxen der Kursteilnehmer geschaut, sondern auch meine drei Pferde für den Kurs vorbildlich versorgt und auf die Koppel gebracht. Ich hatte ihn dazu zwar nicht angestellt, war aber froh um jede Hilfe die ich bekommen konnte, denn so hatte ich noch ein wenig Zeit für meinen Papierstapel im Büro gehabt. Außerdem war ich im Internet an einem Trainingsvideo zum Sliding Stop hängen geblieben. Fast alle Pferde hatten Probleme mit dem Stop und ich hatte mir schon den Kopf zerbrochen, wie ich ihnen helfen konnte. Ich hatte ein ganzes Repertoire an Hilfengebungen und Stellungen in meinem Kopf. Was ich davon allerdings anwenden konnte und was nicht, sah ich erst, wenn ich die Pferde hier hatte und gegebenenfalls auch selbst ritt.
      Die Zeit bis zur Ankunft der Teilnehmer verging wie im Flug. Wie durch ein Wunder war Tiara doch die erste, die bei mir auftauchte. “Lange nicht gesehen”, scherzte ich und umarmte sie kurz. Tiara schien sich erst nicht so ganz sicher, erwiderte die Umarmung dann allerdings und erzählte mir ein wenig von ihrem Flug. Valhalla war ziemlich nervös, die Sedierung des Fluges schien wohl nachzulassen. “Im Stall sind Boxen mit Paddocks fertig, wir bringen sie heute zunächst dahin, ab morgen stehen euch dann kleine Koppeln zur Verfügung”, erklärte ich ihr und zusammen gingen wir in den Stall, in dem Valhalla auf die rechte Seite kam. Dort würde auch Walla Walla Starshine unterkommen, während A Painted Smart Delta und Four Bar Chocolate Becks auf die linke Seite kämen.
      Wenig später fuhren auch die beiden Trailer mit den anderen Teilnehmern auf den Hof. Ich begrüßte zunächst Niklas und Alicia mit ihrem Pferd Starshine, ehe ich ihnen ihre Boxen zeigte. Jake mit Delta und Johanna mit Becks bekamen ihre Box zugewiesen. “Ich habe Tiara eben schon erklärt, dass die Pferde jetzt mal ein bisschen ankommen dürfen. Ab Morgen dürfen sie auf die Koppeln, die zeig ich euch Morgen früh dann nochmal. Am späten Nachmittag würde ich gerne eine erste, ganz kurze Einheit machen. Morgen früh geht es dann mit einer Gruppenstunde los. Am Nachmittag steht Einzelstunde auf dem Plan. Den Plan halten wir vorerst für die nächsten Tage bei. Er kann sich jedoch auch noch ändern, sollten wir auf Probleme stoßen. Oder es klappt so gut, dass wir kein Intensivtraining brauchen.
      Für den Kurs habe ich drei meiner Pferde ausgesucht, mit denen ich euch viel zeigen kann und die ihr auch gerne dann reiten dürft”, beendete ich meine lange Rede.
      “Aber jetzt kommt erstmal mit”, sagte ich freundlich und setzte meinen Hut wieder auf den Kopf, den ich eben in die Hand genommen hatte. “Ich zeig euch eure Zimmer. Wer Hilfe mit den Koffern braucht kann sich gerne melden. Sattelzeug könnt ihr vor die Boxen bringen, da sind Sattelböcke und auch sonst müsste alles davor unterkommen.”
      Das Auspacken dauerte seine Zeit und ich teilte jedem der Teilnehmer ein Zimmer im Haupthaus zu. Das Haus war leer, seit Ylvi nicht mehr bei mir wohnte und so freute ich mich doch, über etwas mehr Bewegung in den eigenen vier Wänden.

      Zum Mittagessen saßen wir alle zusammen und tauschten uns ein wenig aus. Nach zwei Stunden Pause wurden die Pferde gesattelt. Zunächst war ich alleine an der Halle, denn mein Blue stand dort in einer der Boxen. Als ich fertig war mit Satteln kam Tschetan. Er war ruhig, auch beim Essen war er sehr ruhig gewesen und hatte den anderen eher zugehört als selbst etwas gesagt. “Du brauchst wirklich nicht nervös zu sein”, versuchte ich den Jungen aufzuheitern, doch er nickte nur wortlos, gurtete den Sattel von Ravn nach und schwang sich auf sein Pferd. Die anderen Teilnehmer folgten sogleich und Tiara konnte es sich nicht nehmen lassen, Blue kurz ‘Hallo’ zu sagen. Sie war ihn schon geritten und wusste, wie er sich anfühlte.
      “Alicia und Niklas… ich hätte gerne, dass Alicia anfängt. Niklas bis zur LK 3 bist du schon geritten, oder?”, fragte ich die Begleitung von Alicia, die ich bis jetzt noch gar nicht kannte. “Ja genau. Ich reite jedoch hauptsächlich freizeitmäßig, würde jetzt aber gerne mehr in den Turniersport gehen.”
      “Das ist gut, dann bekommst du später die Ehre und darfst Blue mal ausprobieren”, erklärte ich und ließ mir alle Teilnehmer mit ihren Pferden in einer Reihe aufstellen. “Ich fang dann mal kurz an. Ich bin, wie ihr hoffentlich alle wisst, sonst wärt ihr nicht hier, Caleb O’Dell. Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr der Besitzer der Bow River Ranch. Das hier an meiner Seite”, sagte ich und hielt die Zügel von Blue in die Luft “Ist Gun and Slide, kurz Blue. Ein Hengst wie kein anderer, eine wirkliche Lebensversicherung. Dazu läuft er schon eine ganze Weile in der Leistungsklasse 1 und.. ihr könnt Tiara fragen, der kann schon einiges.”
      Alle Augen richteten sich auf Tiara, die wohl mit so vielen Blicken nicht gerechnet hatte, denn sie wurde etwas kleiner in ihrem Sattel. “Äh.. ja.. aber ganz so einfach ist es nicht, so ein gutes Pferd zu reiten”, stammelte sie und schaute hilfesuchend zu mir. “Wo du gerade schon dabei bist… stell dich und dein Pferd doch einmal kurz vor.” Ich war mir sicher, dass sich nicht alle Teilnehmer kannten.
      “Ich bin Tiara und das hier ist meine Mustangstute Valhalla. Wir sind hier für die LK 4 in der Reining”, stellte sie sich vor. Nun ging es reihum weiter. “Ich bin Johanna und das hier ist mein Quarter Horse Hengst Four Bar Chocolate Becks.”
      “Ich bin Alicia, das da ist Niklas. Wir sind mit der Quarterstute Walla Walla Starshine für die LK 2 hier.”
      “Ich bin Jackson, ihr könnt mich aber Jake nennen. Ich hab den Paint Horse Hengst A Painted Smart Delta für die LK 4 mitgebracht.”
      “Ich.. das ist Valravn. Ich bin Tschetan. Caleb wollte uns für die LK 2 helfen”, stellte sich nun auch der Jüngste in der Truppe vor.
      “Gut, wer mag anfangen und mal ein bisschen was zeigen?”, fragte ich in die Runde und Jake meldete sich als erstes. “Gut, alle anderen kommen mit mir zusammen hier hinten in die beiden Ecken, dann hat Jake Platz.”
      Gesagt getan. Jake ritt in die Mitte der Halle, während alle anderen ihm Platz machten. Jake und Delta fingen an mit ein paar Spins. Langsam drehte sich der Hengst nach links, dann nach rechts. Das sah schon gut aus. Er überdrehte jedoch ein bisschen und machte aus vier Runden viereinviertel. “Wenn du stoppen willst müssen deine Hilfen schneller kommen. Er dreht sich zwar noch sehr langsam, aber deine Hilfen waren zu langsam, nochmal”, gab ich die Anweisung und stützte mich auf dem Sattelhorn von Blue ab. Dieser klappte kurz die Ohren nach hinten, als erwartete er einen neuen Befehl. Doch ich streichelte ihm kurz über den Hals, als Zeichen, dass ich nichts von ihm wollte. Sofort stellte er die Ohren wieder nach vorne.
      Jake setzte meine Anweisung sofort um und schaffte es, Delta punktgenau aus dem Spin zu stoppen. “Gut”, sagte ich kurz und sah dann zu, wie er den Hengst zum Galopp stellte. Er sprang sauber an und ritt seine Zirkel. Zum Zirkeln wollte ich später etwas sagen, wenn ich alle Pferde gesehen hatte und nicht jetzt schon vorgreifen. Jake hielt den Hengst mehr oder weniger auf der Spur, musste jedoch viel nachhelfen. Das war allerdings normal, das Pferd befand sich erst am Anfang der Ausbildung. Am Wechsel über den Trab hatte ich nichts zu bemängeln, auch der Galopp auf der anderen Hand war in Ordnung. Nun stellte er ihn zum Sliding Stop und ich erkannte sofort das Problem. Jake kam zwar gut mit dem Pferd klar, aber bei diesem Manöver übernahm ganz klar das Pferd die Kontrolle und Jake war nur Passagier. Der Roll Back holperte auch ziemlich, so dass ich nun doch schon eingreifen musste. “Morgen Mittag in der Einzelstunde habe ich für dich folgende Aufgabe: du übst die Run Downs. Du gibst vor, in welchem Tempo ihr galoppiert. Du gibst vor, ob ihr stoppt oder nicht. Du gibst vor, was nach dem Stoppen passiert. Delta weiß genau, wenn du ihn gerade richtest, was folgt. Ich möchte, dass du den Automatismus unterbrichst. Run Down heißt nicht gleich Run Down. Du bestimmst was das nächste Manöver von Delta sein wird, nicht er”, erklärte ich Jake. Dieser nickte. “Wenn wir das geknackt haben, gehen wir an die Roll Backs. Es ist gut, dass ihr schon die Spins könnt. Das ist ein riesen Vorteil. Der Rest wird ein Kinderspiel. Aber ansonsten schon gut”, lobte ich ihn und ließ ihn sich wieder einreihen. “Johanna machst du weiter?”, fragte ich die junge Frau. “Klar”, antwortete sie und stellte Becks in die Mitte. Auch dieser Hengst stand noch am Anfang seiner Ausbildung. Dementsprechend waren die Manöver alle noch langsam und nicht präzise. Die Spins sahen für den Anfang gut aus. Johanna machte nicht den selben Fehler wie Jake. Auch wenn sich Becks langsam drehte, mussten ihre Hilfen schnell und präzise kommen. Das Zirkeln war für die LK angemessen, ich hatte heute noch nichts zu meckern. Auch der einfache Galoppwechsel mit der Trabphase war gut. “Zeig mal kurz die Stops im Schritt und Trab, du hast ja gesagt das sei kein Problem, nur aus dem Galopp heraus”, sagte ich zu Johanna. Sie nickte und zeigte ein paar mal das Stehenbleiben im Schritt. “Gut, jetzt Trab”, war meine nächste Anweisung. Auch hier stoppte der Hengst, aber ich hatte das Problem schon erkannt. “Ich möchte euch noch gerne im Galopp sehen, bevor ich dir weitere Anweisungen gebe.”
      Johanna galoppierte auf der rechten Hand an und zeigte mir ihren… langsamen Run Down, ehe sie die Hilfen zum Stop gab. Becks stoppte zwar, setzte sich aber kein bisschen auf die Hinterhand. Er riss den Kopf hoch, ging Johanna gegens Gebiss und schaffte es nicht, die Schulter zu heben. Jetzt hatte ich meine Diagnose. “Johanna den müssen wir unbedingt auf seinen Hintern bekommen. Der muss sich viel mehr setzen. Die Schulter muss hoch und er darf den Kopf nicht so hochreißen. Folgende Aufgabe für dich morgen Mittag in der Einzelstunde… ach warte. Zeig mal noch das Back Up und den Roll Back.”
      Die junge Frau nahm die Zügel wieder auf und gab die Hilfen zum Rückwärstrichten. “Hmm jaa, ja ok. Damit können wir arbeiten. Jetzt der Roll Back”, sagte ich zu ihr und schaute ihren Hilfen genau zu. Alles richtig, nur dadurch, dass der Hengst sich nicht auf die Hinterhand setzen wollte, klappte dieser nicht ganz so gut, wie ich gehofft hatte. Auch Johanna schien ein bisschen enttäuscht. “Nicht schlimm, das bekommen wir hin. Ich weiß auch schon wie. Wie schon gesagt den müssen wir auf die Hinterhand bekommen. Jedes Mal wenn du jetzt stoppst, egal aus welcher Gangart, richtest du ihn sofort rückwärts. Es ist nicht schlimm, sollte er schief laufen, das bekommen wir später nochmal raus. Wichtig ist: stehenbleiben, rückwärts. Dann bleibt ihm keine andere Wahl mehr, als sich auf den Hintern zu setzen. Wenn er es beim Stoppen allerdings schafft, mehr nach unten zu kommen und die Vorderhand zu heben, lässt du ihn stehen. Das ist ein ganz feiner Grad, ich werde dir die nächsten Tage dabei helfen, sonst reiten wir ihn sauer.” Johanna nickte. “Alles klar. Bekommen wir damit auch die Roll Backs besser hin?”, fragte sie mich und reihte sich wieder in die Warteschlange ein. “Ja. Die Roll Backs klappen nicht, weil er sich auch da nicht setzen kann. Er muss aus der Drehung angaloppieren, weshalb er Schub aus der Hinterhand braucht. Die hat er wie gesagt nicht. Bei den Spins schafft er es, weil er sich da nur auf der Stelle drehen muss, da braucht er nicht so eine Kraft von hinten. Wir bekommen das hin, du wirst sehen”, munterte ich sie auf. Dann schaute ich Tiara an. “Ich hoffe ihr habt geübt seit meinem letzten Besuch”, sagte ich streng, lächelte kurz darauf aber wieder. Ich versuchte alle Schüler gleich zu behandeln, denn es waren alte und neue Gesichter dabei, ich wollte niemanden bevorzugen. Außerdem musste ich aufpassen, was ich in Tschetans Gegenwart zu Tiara sagte. Ich durfte mir nichts anmerken lassen, damit er Ylvi und Louis nichts erzählte, das fehlte mir gerade noch.
      Tiara startete ebenfalls mit den Spins, die auch hier klappten. Sie beide hatten immer noch ihr Problem beim Angaloppieren, doch es war seit meinem Besuch schon viel besser geworden. “Yes!”, rief ich erleichtert und zog fragende Blicke auf mich. “Endlich klappt das Anspringen”, fügte ich an, um mich selbst zu erklären. Es holperte zwar noch immer, aber Valhalla sprang an. Das war die Hauptsache, den Rest konnte man reinreiten. Das Speed Control und das Halten auf dem Zirkel war nicht die größte Stärke der Beiden, aber für den Anfang nicht schlecht. Valhalla fiel ab und zu über die Schulter rein. “Heb den Zügel damit due die Schulter hoch bekommst und schieb sie mit dem Bein raus”, rief ich den Beiden zu. Tiara befolgte meine Anweisung sofort und konnte Valhalla nun besser halten. In den unteren Klassen war es noch nicht so wild, wenn zwischen dem Großen und dem kleinen Zirkel kein wahnsinnig schneller Tempounterschied zu sehen war. Viel wichtiger war es, dass die Pferde einen schönen Zirkel ritten und ihn auch immer wieder selbst halten konnten.
      Tiara setzte zum Sliding Stop an, der dem von Johanna und Becks ähnlich sah. Ich überlegte kurz. “Zeig mal Back und Roll Backs.” Daran hatte ich nichts auszusetzen. Valhalla hatte mich beim letzten Mal wirklich Nerven gekostet, das wollte ich uns allen in dieser Woche wirklich ersparen. “Zeig mir noch einen Sliding Stop.”
      Ich wollte mir sicher sein, dass ich ihr die richtige Hilfestellung gab. Tiara setzte erneut zum Run Down an und stoppte. Erneut bremste die Stute langsam ab- das war nicht Sinn der Übung. Aber ich hatte eine Idee. “Stell dir vor, du reitest dein Pferd mit dem Kopf gegen die Wand. Zunächst berührt es diese nur mit der Nase. Treibst du es weiter nach vorne, liegt der Kopf flach auf. Treibst du dein Pferd weiter, wird es merken, dass nach vorne kein Ausweg ist. Es wird anfangen, rückwärts zu gehen. Die Wand ist also etwas, durch dass sie nicht durch kann. Das möchte ich bei ihr mit dem Gebiss erreichen. Das Gebiss soll für sie diese Wand sein. Nimmst du es an, ist für sie Schluss, es geht nicht weiter. Ich möchte euch die Idee des Fencens näher bringen. Ich bin kein großer Freund davon, aber ich denke Valhalla könnte es helfen, bis sie das mit der Wand verstanden hat. Sie ist schlau, sie wird nicht lange brauchen, um es zu verstehen… ich möchte, dass du sie jetzt nochmal angaloppierst und auf die hintere Wand zureitest. Du stoppst sie kurz vorher. Sie ist nun gezwungen, stärker abzubremsen, denn durch die Wand kann sie nicht durch. Nimm sie die ersten Male ruhig fester an, damit sie lernt, wenn du sie annimmst, ist stopp.” Tiara und auch die Anderen schauten mich zunächst ein wenig entgeistert an. Jeder kannte die Methode des Fencen. Es gab genauso viele Befürworter wie Gegner und jeder hatte andere Argumente, warum diese Methode von Vorteil, oder eben von Nachteil war. Ich war wie gesagt kein Freund davon. Doch ich war mir zu 100% sicher, dass dies in diesem Fall eine riesige Bereicherung für Pferd und Reiter sein würde. “Kannst du mir das einmal zeigen?”, fragte mich Tiara und ich nickte. Ich galoppierte Blue mit einem Küsschen an und hielt ihn kurz auf dem Zirkel, ehe ich ihn gerade richtete und wir auf die Wand zugaloppierten. Ihn musste ich ziemlich weit vorher stoppen, denn er hatte einen ziemlich langen Stop. Ich gab also die Hilfen, er setzte sich schön tief auf die Hinterhand und stoppte. Zu erst nur ein wenig, dann aber voll. Kurz vor der Wand blieben wir stehen. Ich drehte ihn im Roll Back um, galoppierte zu den anderen zurück und parierte langsam zum Stand durch. “Habt ihr gesehen, wie er zunächst nur ein wenig gestoppt hat und dann voll? Das mein ich. Die Pferde sehen die Wand und wissen, da ist Ende. Valhalla kann stoppen. Ich habe nur das Gefühl, sie will nicht wirklich.”
      “Nun bist du dran, Tiara”, sagte ich zu ihr und wandte Blue nochmal um, damit ich sie sehen konnte und nicht mit dem Rücken zu ihr stand. Sie galoppierte an und stoppte die Stute, jedoch zu zögerlich. “Stopp sie mal voll durch, nochmal.”
      Tiara galoppierte erneut an und setzte auf die Wand zu. Diesmal befolgte sie meine Anweisung und gab die vollen Hilfen zum Sliding Stop. Jetzt reagierte Valhlalla sauber, sie setzte schön unter und kam vor der Wand zum Stehen. “Oh das hätte ich jetzt nicht gedacht!”, sagte Tiara begeistert und kam wieder auf uns zugetrabt. “Siehst du. Das soll ja auch keine Dauerübung sein, nur ein paar mal, bis sie verstanden hat, was du von ihr willst.”
      Nach einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass wir schon ziemlich lange dran waren. Wenn ich nochmal einen Kurs geben sollte, würde ich die Teilnehmerzahl auf nur drei beschränken, damit nicht so viel Wartezeit entstand. “Tschetan du bist dran”, forderte ich den jungen Lakota mit dem eigenwilligen Valravn auf. Ravn wurde von mir und Laurence auf die Leistungsklasse gebracht, auf der er jetzt lief. Er war fleißig, manchmal überfleißig und zeigte nicht immer sofort, wenn ihm etwas zu viel wurde. Tschetan konnte wahnsinnig gut reiten. Hätte ich ihm alles Zubehör weggenommen, wäre er trotzdem so gut wie gar nicht vom Pferd runter zu bekommen. Das wollte ich mir zum Vorteil machen, vor allem beim Sliding Stop, bei dem auch der Wallach Probleme hatte. Ravn und sein Reiter standen in der Mitte und zeigten ihre Spins. Ravn veräppelte den Jungen etwas. “Nehm ihn mal kurz an. Der läuft dir mit der Hinterhand weg. Er weiß genau, dass er stehen bleiben muss. Lehn dich ein bisschen weiter nach hinten, mach dich schwer… und dann die Hüfte öffnen, gena... genau so geht es!”
      In die andere Richtung wusste der Lakota nun genau, was er machen musste, weshalb ich nichts mehr zu bemängeln hatte. Alle erkannten sofort den Unterschied zwischen den LK 4 und den LK 2 Pferden. Auch beim Speed Control kamen die Beiden um einiges besser weg. Bei Ravn konnte man einen deutlichen Tempounterschied erkennen. Beim Galoppwechsel musste der Wallach zweimal nachspringen, was aber an der fehlenden Erfahrung von Tschetan lag. Ich würde mich morgen in der Einzelstunde mal auf den Wallach setzen und dem Jungen zeigen, wie er diesen stellen und springen konnte. Nun ging es zum Sliding Stop. Wie auf Stichwort deutete Ravn ein Stoppen an, fing dann allerdings an zu bocken und ging vorne in die Luft. Innerlich fluchte ich. Leider eine ziemlich blöde Angelegenheit des Schecken, die wir vermutlich nicht so einfach rausbekamen. “Hmmm”, murmelte ich und ritt mit Blue auf Tschetan zu. Ich stellte mich neben ihn. “Schau mal, vielleicht hilft das etwas. Ich glaube du übst zu viel Druck aufs Maul aus, deshalb bockt er. Versuch mal, annehmen, lockerlassen, annehmen, lockerlassen. Du musst im Galopp nur deine Faust schließen, nicht ziehen”, erklärte ich ihm und richtete mit Blue rückwärts, indem ich meine offene Faust schloss, öffnete, schloss, öffnete…Tschetan tat es mir gleich. “Beine weg. Lehn dich nach hinten, mach dich schwer.” Ravn richtete langsam rückwärts, schlug einmal genervt mit dem Schweif, blieb aber ansonsten manierlich. “Jetzt versuch mal so zu stoppen. Ich denke es fällt ihm dann leichter. Du kannst deine Beine noch offensichtlicher nach vorne, setz dich tief in den Sattel und klapp deine Hüfte ein, sonst sitzt du ihm im Weg. Es ist okay, wenn deine Hilfen zu viel oder übertrieben sind, von Mal zu Mal musst du weniger übertreiben”, erklärte ich ihm und trabte wieder zurück in die Reihe. “Und los”, nickte ich.
      Tschetan galoppierte Valravn wieder an. Der Run Down war langsamer als eben, aber die Schnelligkeit würde mit der Wiederholung schon noch kommen. Ravn stoppte nun besser, riss den Kopf nicht mehr hoch und wurde auch leichter auf der Vorderhand, was ihm natürlich umso mehr in die Karten spielte, um hinten besser runter zu kommen. “Ja genau! Das ist deine Aufgabe für morgen.”
      Nun fehlten noch Walla Walla Starshine und Alicia. Und natürlich Niklas mit Blue. Ich stieg ab und gab dem jungen Mann die Zügel in die Hand. “Teste ihn mal ein bisschen an. Aber alle Übungen die du machst, mach sie langsam und mit Bedacht. Blue wird von einem Kind geritten, er merkt genau wer oben drauf sitzt”, sagte ich zu ihm und sah ihm zu, wie er aufstieg und in die Mitte ritt. Dort gab er leichte Hilfen zum Spin und Blue fing an sich zu drehen. “Gut, wenn du dir sicher bist, kannst du schnalzen und dein äußeres Bein fester anlegen, dann wird er schneller.”
      Das ließ sich Niklas nicht zweimal sagen. Er befolgte meine Anweisungen und Blue legte an Tempo zu. Als er die Zügel schlagartig wieder in Ausgangsposition brachte, hatte er nicht mit einem solch abrupten Abbremsen gerechnet, so dass er leicht aus dem Sattel rutschte. Ich hatte schon einen Schritt auf sie zugemacht, doch er hielt sich wacker fest. “Das ist doch was anderes als die Pferde, die ich bisher geritten bin”, murmelte er und klopfte meinem Hengst den Hals. “Komm nochmal her, auf dich gehe ich in den Einzelstunden noch näher ein, jetzt kümmern wir uns mal um euer mitgebrachtes Pferd.”
      Niklas schien etwas enttäuscht, trottete allerdings wieder auf die Reihe zu und drehte Blue um, so dass er Alicia und Starshine zuschauen konnte. Bei ihr musste ich sofort meckern. “Ooohoo stop!”, waren meine klaren Worte, als sie eine Runde im Spin gedreht hatten. “Hast du grade die Hilfen gegeben? Oder war sie das selbst?” Alicia schaute mich etwas ratlos an. “Ich äh... “, stammelte sie.
      “Die hat dir grade aber massiv vorgegriffen. Wenn sie das macht, sofort die andere Richtung. Sie darf mitdenken, ja. Das ist super. Aber sie kann nicht einfach machen. Ist genauso wie bei Jake und Delta. Der kann nicht einfach stoppen wenn ihm danach ist. Du gibst vor, was Starshine zu machen hat.” Das hatte gesessen. Aber auch Alicia war hier bei mir, um etwas zu lernen. So etwas konnte und durfte ich nicht durchgehen lassen. “Nochmal. Dreh sie mal nur eine Runde. Oder zwei. Wechsel dann die Richtung, dreh sie vier, fünf Mal. Dann erste Seite wieder nur einmal”, war meine Anweisung und ich schaute ihr dabei zu. Starshine war auch ein Pferd, was bis jetzt durch mich trainiert worden war. Schnell stellte ich fest, dass sie sich immer noch das Gelenk vorne anschlug, weshalb sie auch noch immer ihren Schutz, den Knee Boot trug. Schon damals im Training war mir ihr Vorgreifen aufgefallen, aber ich hatte ihr das bei mir sofort ausgetrieben. Dass sie das so extrem bei einem anderen Reiter machte, hatte ich nicht gewusst.
      “Besser. Jaaa, viel besser!”, lobte ich die Beiden nun und schickte sie auf den Zirkel. Die hielt sie mittlerweile selbstständig, fiel nicht mehr über die Schulter ein oder driftete nach außen. Auch der Galoppwechsel war sauber. Beim Sliding Stop und Roll Back musste ich jedoch wieder den Kopf schütteln. “Nein so nicht. Da arbeiten wir aber morgen dran. Sie stoppt gut, springt wahnsinnig gut rum und galoppiert fast auf der Linie zurück, von der ihr gekommen seid. Aber es darf nicht sein, dass sie dir auch hier vorgreift. Morgen Nachmittag arbeiten wir auch an ihrem Automatismus, bezüglich aller Manöver”, erklärte ich.
      “Das wars auch schon für heute. Morgen früh um acht gibt es Frühstück für alle unten im Esszimmer. Um zehn treffen wir uns alle hier für eine kurze Gruppenstunde. Mittagessen gibt es um…”, ich überlegte kurz “halb zwei. Um halb drei geht es mit den Einzelstunden los. Angefangen mit Johanna, dann Jake, Tiara, Tschetan und zum Schluss Alicia und Niklas. Die genauen Uhrzeiten gebe ich euch noch durch”, verkündete ich und klatschte ein paar Mal in die Hände. “Ein super erster Tag.”


      Am nächsten Morgen, dem zweiten Tag des Kurses, trafen wir uns alle zusammen um zehn Uhr in der Halle. Heute hatte ich nicht nur Blue dabei, den ich Niklas in die Hand drückte, sondern auch meinen bunten Schecken Gunners Styled Gangster. “Das hier ist Gangster”, stellte ich das Pferd kurz vor. “Er ist auf einem guten LK 4 Niveau und ich trainiere ihn gerade für die LK 3. Da wir heute morgen an den Spins arbeiten wollen kann ich euch mit ihm ein bisschen besser zeigen, worauf es ankommt, da er noch nicht so sicher ist wie Blue.”
      “Zunächst ist Warmreiten angesagt”, kündigte ich die erste Aufgabe für heute an und sofort setzten sich alle Pferde in Bewegung. Mit Gangster hatte ich mehr Mühe, ihn von den Stuten wegzuhalten, als die anderen Teilnehmer. Der Hengst war da einfach ein Dickschädel, weshalb ich ihn mit vielen Stellungs- und Biegungsaufgaben belästigte, so dass er gar keine Zeit zum Angraben der Stuten hatte. Alle Teilnehmer nahmen erneut ihren Platz an der kurzen Seite der Halle ein, so dass ich mich in einiger Entfernung vor sie hin stellen konnte, und die Übung vormachen konnte.
      Ich fing an, mit Gangster kleine Kreise zu reiten, die ich mal größer und mal kleiner werden ließ. Ab und zu blieb ich auch mal ganz stehen und gab die Hilfen zum Spin. “Es gibt einige Pferde unter euren, die versuchen voraus zu ahnen, was ihr vorhabt. Dem möchte ich mit dieser Übung entgegen wirken. Auch den anderen Pferden bringt es etwas, denn sie müssen sich immer wieder auf das innere Bein konzentrieren und ihren Spin drum herum machen. Sucht euch alle ein Plätzchen hier in der Halle aus, es ist ja genug Platz. Ich reite dann rum und gebe Tipps”, war meine Anweisung und die Reiter schwärmten aus, um sich ihr Plätzchen zu suchen.
      Ich startete mit Niklas und Blue. “Blue macht genau das, was du ihm von oben sagst. Macht er etwas falsch, überdenk deine Hilfen”, war meine Hilfe an ihn. Weiter ging es zu Starshine und Alicia. “Jaaa, ja gut!”, lobte ich die Beiden. “Starshine merkt immer mehr, dass du es bist, die die Anweisungen gibt.”
      Bei Tschetan blieb ich eine längere Zeit stehen. Ich wollte dem Jungen so viel es ging helfen, denn er hatte große Chancen auch mal selbst ins Turnier- und Trainerwesen einzusteigen, wenn er jetzt die Hilfe bekam, die er brauchte. “Auch hier, versuch es mit annehmen und locker lassen. Ich denke Ravn ist ein Pferd, der darauf besser anspringt als auf konstanten Druck… jaaa, besser.” Tschetan setzte sich tief in den Sattel, öffnete die Hüfte und nahm seine Hände nach rechts. Auch wenn in der LK 2 mit Bit with Shanks geritten wurde, hatte ich ihn dazu verdonnert mit einfacher Wassertrense zu reiten. So konnte er beide Hände benutzen und verwirrte Ravn nicht. Er zupfte kurz am rechten Zügel, ließ dann locker und zupfte wieder. “Denk ans Klopfen mit dem äußeren Bein”, wies ich ihn an und Ravn fing an sich zu drehen. Er war wahnsinnig leicht auf der Vorhand und schaffte es, sich hier bei den Spins schön zu setzen. Warum er das bei den Sliding Stops nicht so machte, war mir zwar noch immer ein Rätsel, aber am Nachmittag gingen wir dem auf die Spur.
      Tiara und Valhalla strengten sich ebenfalls an. Ihr gab ich nur den Tipp, immer wieder an die Schulter zu denken und wenn die Mustangstute nach innen fiel die Hand zu heben, damit die Schulter wieder hoch kam.
      Jake und Delta machten sich gut, ebenso Johanna und Becks.
      “Das wars auch schon für heute Morgen”, erklärte ich meinen Teilnehmern mit einem Blick auf die Uhr. “Heute Mittag versuch ich im halbe Stunde Takt zu arbeiten, damit ihr eine ungefähre Ahnung habt, wann ihr dran seid. Niklas du kannst Blue im Stall an einen der Mitarbeiter abgeben. Meine Mitarbeiter zeigen euch auch wohin ihr eure Pferde auf die Koppel stellen könnt.” Damit war die Stunde beendet und alle verließen wieder die Halle… bis auf Tiara und ich.
      “Kann ich dir noch bei etwas helfen?”, fragte ich sie professionell und hielt Gangster in einger Entfernung zu ihr an.
      “Ich äh…”, fing sie und wusste scheinbar nicht so wirklich, was sie sagen sollte. “Ich wollte dir nur sagen… was zwischen uns beiden passiert ist.. das bleibt unter uns. Ich werde das keinem sagen.”
      Ich schluckte kurz und nickte. “Das war eine dumme Idee gewesen. Ich danke dir, dass du es für dich behältst.” Damit war für mich alles gesagt. Ich trieb Gangster wieder an und sah aus dem Augenwinkel, wie Tiara die Halle verließ. So ein Mist… jetzt verfolgte mich sowas auch noch nach Hause. Aber ich hätte damit rechnen müssen- und dann hatte ich sie auch noch eingeladen, zwei weitere Wochen hier bei uns zu verbringen. Mein Ausrutscher war nichts weiter als ein Ausrutscher, der nicht noch einmal passieren durfte. Nicht mit einer Schülerin von mir.
      Mühsam raffte ich meine Gedanken wieder zusammen und trainierte noch ein wenig mit Gangster. Ich testete die Spins nochmal an, feilte ein wenig an den Run Downs und beendete das Training mit ein paar wirklich guten Sliding Stops.


      Am Nachmittag war meine erste ‘Kundin’ Johanna mit ihrem Hengst Becks. “Gut, wärmt euch gründlich auf”, sagte ich zu ihnen und zog meinen Stuhl hinter mir her in eine Ecke der Reithalle. Zum Einzeltraining war ich ohne eigenes Pferd gekommen, so konnte ich besser helfen und mich zur Not auch mal schnell selbst drauf setzen.
      Johanna galoppierte den Hengst an, lenkte ihn auf gerader Linie auf die kurze Seite der Halle zu und stoppte. “Aus dem Stoppen heraus sofort rückwärts… jaaaa. Gut. Nochmal.”
      Daraus bestand eigentlich unsere halbe Stunde Training. Galoppieren, stoppen, rückwärtsrichten.... Galoppieren, stoppen.. stehen! “Oh das war sehr gut, lob ihn!”, rief ich zur ihr rüber und war voller Elan aus meinem Stuhl aufgesprungen. “Hast du gemerkt wie er mit der Hinterhand runtergekommen ist und vorne leicht geworden ist? Genau das wollen wir haben! Ich hatte eigentlich noch mehr Stops mit euch vor aber wir lassen es heute dabei. Das war wirklich super und mehr, als ich erwartet hatte. Belassen wir es dabei.”
      Johanna ritt den Hengst noch eine Weile ab. Jake war auch schon dabei, seinen Hengst aufzuwärmen. “Weißt du noch wie die Übung geht, die ich dir gesagt hatte?” Er nickte zögerlich. “Ich kann es dir auch gerne einmal zeigen.”
      “Ja gerne”, antwortete er mir und stieg ab.
      Ich ging auf den Hengst zu, streichelte ihm kurz über den Hals und setzte mich in den Sattel. “Du fängst im lockeren Galopp an, deine Aufgabe sind gerade Linien”, erklärte ich ihm und richtete den Hengst gerade. Wir galoppierten auf die kurze Seite der Halle zu, legten ein wenig an Tempo zu aber ich stoppte den Hengst nicht. Er stoppte von selbst, so dass ich ihn aus dem Stoppen heraus mit einem Küsschen und viel Treiben weitergaloppierte und wir um die Ecke setzten. “Genau das darf er eben nicht”, erklärte ich Jake und galoppierte wieder auf ihn zu. Dieses Mal nahm ich den Hengst ziemlich zurück und behielt ihn wirklich langsam. Er rechnete überhaupt nicht mit meinem Kommando zum Stoppen, so dass er mit der Nase fast an der Wand landete. “Er hört nicht zu, siehst du?” Gleich nochmal. Ich wandte den Hengst wieder in die andere Richtung und galoppierte in mittlerem Tempo. Kurz vor Ende der Halle trabte ich ihn um die Kurve, ließ ihn wieder im richtigen Galopp anspringen und legte nun einen richtigen Run Down hin. Auf mein Kommando zum stoppen achtete der Hengst dieses Mal und kam in einer Staubwolke zum Stehen. Ich lobte ihn und stieg ab, damit Jake sich wieder in den Sattel setzen konnte. “Jetzt bist du dran.”
      Jake und Delta stellten sich wirklich gut an. Jake hatte jedoch etwas mehr zu kämpfen als ich, so dass ich diese Übung am nächsten Tag bei ihnen auf jeden Fall nochmal aufgreifen wollte. “Es gibt viele Reiningtrainer die bringen ein System in die Run Downs. Zweimal langsam, einmal schnell mit Stop am Ende. Pferde sind nicht dumm, die merken sich das genau und wissen was los ist. Deshalb will ich dass du daran weiter arbeitest. Auch die nächsten Tage noch und bitte ohne System. Sobald du um die Kurve geritten bist entscheidest du, ob du schnell oder langsam galoppieren willst, mit Stop, Roll Back, Back Up oder Stand.”
      “Alles klar, danke Caleb.” Damit verabschiedete er sich für heute und ich sah auf die Uhr. Wir lagen noch gut in der Zeit. Nun war Tiara mit Valhalla an der Reihe, sie waren sich auch schon am Aufwärmen.
      “Na, wie gut gelaunt ist unsere Zicke heute?”, fragte ich die beiden und Tiara lächelte kurz.
      “Ich denke gut- motiviert, würde ich sagen. Ihr tut die Bewegung und das Training wirklich gut”, sagte sie.
      “Das ist toll. Man sieht eure Fortschritte auch wirklich”, lobte ich sie und schickte sie auf die Gerade. “Versuch sie mal so zu stoppen, ohne die Wand. Ich möchte sehen, ob von gestern etwas hängen geblieben ist. Und stopp sie bitte voll durch. Nicht halb und nicht nur ein bisschen- ganz.”
      Tiara galoppierte die Stute an und lenkte sie auf die Gerade. Nach einer kurzen Beschleunigung stoppten die Beiden voll durch. Ungläubig schaute ich Tiara an, die über beide Ohren strahlte. “Ich äh.. das gestern hat wohl schon geholfen”, war meine etwas perplexe Aussage. Auch Tiara bekam die Aufgabe, mehr Stops hinzulegen, einfach damit sie mehr Übung bekam.
      “Für heute bin ich sehr zufrieden mich euch, das reicht”, beendete ich auch ihre Trainingsstunde und freute mich schon auf Tschetan und Ravn.
      “Heute Morgen hast du ja schon gezeigt, dass du Umsetzen kannst, was ich von dir verlange. Jetzt gehen wir nochmal an die Sliding Stops”, erklärte ich ihm und gab ihm immer wieder kleinere Tipps, wie er im Maul noch weicher werden konnte. “Übertreib mit deinem Körper. Gib ihm damit die Signale, Ravn braucht das mehr, als den Zügel… jaaa, genau so. Und Tschetan…”, fing ich an, “ich habe mir überlegt dass ich Ravn erst nach dem Kurs reite und vollends in die LK 2 bringe. Es verwirrt ihn mehr, als dass es ihm nützt, wenn wir ständig die Trense und die Art des Reitens wechseln.”
      “Oh, wenn du das sagst, Caleb”, meinte er und schaute zur Bande. Plötzlich hellten sich seine Züge auf. Kaya, Betsy und Ylvi standen am Rand und schauten uns.
      “Steht ihr schon lange da?”, fragte ich sie doch die Drei schüttelten den Kopf.
      “Also gut Tschetan, stopp noch ein paar Mal und dann ist auch schon gut für heute”, erklärte ich ihm und ging an die Bande, um ein wenig mit Ylvi und Betsy zu sprechen. “Tschetan macht das wirklich gut, besser als ich”, schmollte Ylvi schon fast, was mich zum Grinsen brachte. “Vielleicht wird es für Tschetan Zeit, hier ein eigenes Pferd zu haben, ganz für sich alleine?”
      Ylvi sah von mir zu Tschetan und Ravn, dann wieder zu mir zurück. “Ich hatte zwar eigentlich nicht Ravn gemeint, aber…”, meinte ich schulterzuckend und ging wieder zu dem jungen Lakota. “Ist gut, das reicht für heute, wir wollen es ja nicht übertreiben. Aber du setzt das wirklich gut um.”
      Als letztes folgten nun noch Alicia und Niklas mit Starshine. Niklas begann und ritt die Stute warm, ehe ein paar Manöver ausprobierte. Ich gab ihm Tipps und zeigte ihm ein bisschen etwas, damit er sich verbessern konnte.
      Dann war meine eigentliche Kundin, Alicia, an der Reihe. Niklas und sie tauschten die Plätze und es ging in die vollen. “Ich schau dir einfach zu, zeig mir ein paar Manöver, vor allem Run Downs und Spins. Ich will sehen, dass du die Signale gibst, nicht dein Pferd.” Ich war streng zu ihr, aber das musste ich auch sein. Starshine wusste genau, mit wem sie diese Spielchen treiben konnte. Eigentlich war dies nur ein Zeichen, dass sie ziemlich schlau war. Aber sie sollte ihr Wissen für den Reiter nutzen, und nicht gegen ihn verwenden.
      Aber heute lief es gut. Alicia hatte den Trick raus und wenn Starshine am Ende des Run Downs und des Sliding Stops nach rechts wegspringen wollte, gab sie blitzschnell die Hilfen nach links und brachte ihr Pferd so dazu, ihr wirklich zuzuhören.


      Am nächsten Morgen hatte ich für die Gruppenstunde meine Stute Stormborn dabei. “Ich zeig euch einmal, wie ihr euer Pferd korrigieren könnt, wenn sie nach innen oder außen im Zirkel wegbrechen”, erklärte ich den Teilnehmern und galoppierte Khaleesi an. Sie war ein Pferd, der es schwer fiel, die Richtung zu halten und noch vermehrt korrigiert werden musste. Ich lenkte sie auf den Zirkel, behielt sie kurz auf der Spur und senkte dann meine Hand als Zeichen, dass sie nun den Zirkel selbst beibehalten sollte. Als sie nach außen wegdriftete, lenkte ich sie abrupt nach innen, fast auf die gegenüberliegende Seite und bog sie da wieder auf den Zirkel. Das Gleiche machte ich noch ein paar Mal. “Ich zeige ihr so, wo ich sie haben will und dass auf das Driften nach außen augenblicklich eine Reaktion von mir folgt, die sie wieder auf meinen Zirkel zurückbringt.” An X wechselten wir die Hand mit einem fliegenden Galoppwechsel. Hier hatte sie das Problem, dass sie nicht nach außen driftete, sondern mit der Schulter reinfiel, was auch Valhallas Problem war. Als sie einbrach, nahm ich die Zügel sofort aus und machte in meinen Zirkel ein kleines Ohr, welches wir im Außengalopp absolvierten, damit ihr nichts anderes übrig blieb, als die Schulter zu benutzen, die sie zuvor ‘verloren’ hatte. “Eure Zirkel bekommen so also Ohren, wie ein Bär zum Beispiel”, erklärte ich im Vorbeireiten. Ihnen bleibt so nichts anderes übrig, als die Schulter mitzunehmen. Ihr dürft auf keinen Fall zulassen, dass sie umspringen. Die Übung macht nur Sinn, wenn ihr sie dabei im Außengalopp behaltet.”
      Meine Anweisung war klar und nacheinander ritten alle Teilnehmer ihre Zirkel. Manch einer brauchte die Übung, manch einer nicht. Die, bei denen das Zirkeln ohne Probleme klappte, brachte ich Speed Control näher. “Wenn euer Pferd nicht langsam galoppieren will… reitet ihr so lange große Zirkel bis sie müde werden. Irgendwann wollen sie langsam galoppieren. Das macht ihr euch zu Nutze, halte sie eine Runde auf dem kleinen Zirkel und pariert dann zum Schritt durch. Die Pferde lernen dadurch, dass wenn sie langsam galoppieren, es eine Pause gibt… wie man Pferde schnell bekommt dürfte ja klar sein”, - zustimmendes Nicken.
      Auch bei dieser Übung stellten sich alle gut an, so dass ich es kurz darauf für heute gut sein ließ. Am Nachmittag übte ich mit allen eigentlich nur die Übungen vom vorherigen Tag, so dass sich dort nicht viel tat.

      Auch am nächsten Morgen bestand das Training aus ein bisschen Wiederholung, ehe es an die Run Downs und Sliding Stops ging, die auch Bestandteil des Nachmittagstrainings waren. Die Reiter- Pferdkombinationen stellten sich bereits viel besser an, als am Montag. Ich musste nur noch vereinzelt Tipps und Hilfe geben, ansonsten kamen sie alle gut zurecht. Die gute Vorarbeit kam mir wirklich am Freitag und Samstag zu Gute. Am Freitag standen erneut Stops auf dem Plan, angegliedert an Roll Backs und Back Up. Auch ein paar fliegende Galoppwechsel wurden eingebaut. “Wenn die Roll Backs nicht so ganz klappen wie ihr möchtet, dann Stopt, fragt eineinhalb Runden Spin ab und galoppiert dann auf eurer Spur zurück. Das hilft euren Pferden ungemein”, erklärte ich dazu und schaute mir die Reiter nacheinander zufrieden an. Die Galoppwechsel waren bei den schnellen Zirkeln kein Problem, nur bei den langsamen haperte es des Öfteren. Aber das war reine Übungssache und wurde mit Wiederholung besser.
      Den Samstag verbrachten wir mit dem Reiten von ganzen Pattern. Nun waren nicht mehr nur einzelne Aufgaben gefragt, sondern die Kombinationen aus allen Übungen. Die Reiter waren allerdings alle gut vorbereitet. Ich brach heute auch keinen der Reiter ab, sagte ihnen am Ende ihres Rittes, was nicht gepasst hatte und ließ sie dann den Teil wiederholen, wo sich ein Fehler eingeschlichen hatte.
      “Ich habe mir überlegt, mit euch morgen ein kleines Stück ausreiten zu gehen. Damit ihr wenigstens etwas vom schönen Kanada sehen könnt, außer meinem Hof”, verkündete ich den Plan für morgen. “Morgen früh gibt es ganz normal Frühstück, dann habt ihr freie Zeit… um 12 Uhr gibt es Mittagessen und um halb zwei geht es dann los.”
      “Oh darauf freu ich mich!”, lachte Tiara und erntete einen vielsagenden Blick von mir.
      “Du hast ja noch zwei Wochen etwas davon, die anderen leider nicht.”
      “Dann hoffen wir mal, dass du uns morgen ein paar schöne Plätze zeigst”, sagte Johanna sichtlich begeistert und schien sich schon auf den morgigen Tag zu freuen.


      Der Nachmittag kam schneller als gedacht und ich wusste eigentlich gar nicht so genau, wo ich mit den Teilnehmern hinreiten wollte, bis Tschetan mich zur Seite nahm. “Wie wäre es denn mit dem Weg durch den Wald, an den Rindern und dem Fluss vorbei zur Ferienranch?”
      “Oh das ist eine gute Idee!” Ich nickte und verschwand im Haus. Mit ein wenig Proviant und Satteltaschen kam ich wieder raus. Ich reichte jedem eine der Satteltasche, eine Flasche Wasser und ein paar Snacks. Dann machten wir uns auf den Weg. Ich ritt mit Cielos vorne weg, weil Niklas auf Blue ritt. Cayce bildete mit seinem Wallach Whitetails Shortcut das Schlusslicht. In der Mitte die Kursteilnehmer mit genügend Platz zwischen den Hengsten und den Stuten. Tschetan ritt immer mal wieder neben mir, erzählte mir etwas und ließ sich dann wieder hinter mich fallen. Durch den Wald kamen wir schnell, so dass wir zügig bei den Rindern waren. So konnte ich Vergnügen und Arbeit miteinander verbinden, in dem ich immer mal wieder einen Blick auf den Zaun warf, der allerdings, zumindest hier an dieser Stelle, in tadellosem Zustand war.
      Am Fluss suchte ich die kleinste und flachste Stelle aus, damit wir nicht zu nass wurden, denn es war noch immer sehr frisch hier. Zu guter Letzt ging es einen Berg hinauf und dann, nach einer knappen Stunde, waren wir an der Ferienranch angekommen, von wo aus man das ganze Tal, einschließlich die weiter entfernte Ranch sehen konnte.
      Wir stiegen von den Pferden, banden sie am Zaun an und setzten uns an einen der Tische, die dort an den Häusern standen. Zur Zeit war die ganze Ferienranch leer, sie war auch noch gar nicht wirklich renoviert worden, denn dafür hatten wir bislang kaum Zeit gehabt. Das sollte sich dieses Jahr allerdings ändern.
      “Es ist so schön hier”, sagte Alicia und ließ den Blick schweifen.
      “Nur etwas schade, dass sie von der Ranch so weit weg ist”, meinte ich und kramte mit meiner Hand in der Chipstüte herum. “Wenn mal etwas hier sein sollte ist man zu weit weg, um schnell zu helfen- oder man müsste jemanden einstellen, der hier wohnt”, murmelte ich weiter und stand dann auf, um zu Blue zu gehen und mir meine Trinkflasche aus der Satteltasche zu holen.
      Wir verbrachten noch ein wenig hier oben auf dem Berg, unterhielten uns, tauschten uns aus. Auch Tschetan, der bisher bei den ganzen Erwachsenen ziemlich viel geschwiegen hatte, meldete sich ab und an zu Wort.
      Schließlich machten wir uns wieder auf den Rückweg und legten auf einem der offenen Felder einen kleinen Galopp hin.
      Auch den Abend verbrachten wir gemeinsam, ehe am Montagmorgen Abreisetag war. Alicia und Niklas mit Walla Walla Starshine waren die ersten, die zum Flughafen gefahren wurden. Sie bedankten sich für die Hilfe und auch dafür, dass sie zu zweit anreisen durften und ich sie beide unterrichtet hatte.
      Wenig später machte sich auch Jake mit A Painted Smart Delta auf den Weg. Er sollte Snoopy schöne Grüße ausrichten, schade, dass sie uns nicht besucht hatte.
      Auch Johanna mit Four Bar Chocolate Becks musste uns verlassen. Cayce fuhr sie zum Flughafen. Ich versprach ihr, sie auch einmal besuchen zu kommen, denn ich war sehr neugierig auf ihre anderen Quarter Horse Hengste. Ich hoffte inständig, dass ich ihr weitergeholfen hatte und einen Grundstein für das weitere Reiningtraining legen konnte.
      Tiara und Valhalla und natürlich Tschetan und Valravn blieben hier bei uns. Am Nachmittag wollte ich mir den Wallach schnappen und ihn mal mit Bit reiten. Auch Gangster und Stormborn brauchten noch ein bisschen Training. Was ich hier mit Tiara anfing, dem war ich mir noch nicht so ganz sicher.
    • Veija
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      Walla Walla Starshine Reining LK 2 - LK 1
      Mai 2020, by Veija
      Caleb
      Schon ein paar Tage war meine alte Freundin Walla Walla Starshine wieder bei uns. Bereits im letzten Monat hatten wir das Vergnügen beim Reiningkurs gehabt, bei dem ich sie von der LK 3 in die LK 2 gebracht hatte. Seit dem war wohl bei ihr zu Hause nicht mehr viel gelaufen, trainingstechnisch, weshalb Alicia sich kurzerhand entschieden hatte, sie wieder zu uns zu geben- mit dem Wunsch, dass sie von Cayce oder mir trainiert werden sollte. Dieses Pferd ließ ich mir allerdings nicht entgehen, so dass ich sie selbst reiten würde.
      In Erinnerung geblieben war die Stute mir durch die hohen Boots, die ihr Vorderbein schützten, da sie sich ab und an vorne anschlug und dadurch, dass sie des Öfteren im Training vorgriff. Um dem entgegenzuwirken hatte ich schon einige Übungen und Kniffe parat, weshalb ihr dieses Verhalten bald ganz schön lästig werden würde.
      Gleich am ersten Tag des Trainings machte sie sich ihr Leben so unglaublich schwer. Ich befand mich auf den Run Linien, ließ sie im lockeren Galopp hoch und runter laufen, immer im gleichen Tempo. Zog sie an, stoppte ich sie sofort und wir setzten rückwärts zurück an die Wand. Leider kam das ziemlich oft vor, so dass Cayce, der mit Stormborn ebenfalls in der Halle war und sie in die LK 1 bringen sollte, mich fragte, was ich da eigentlich machte.
      “Die greift zu viel vor. Wenn ich langsam galoppieren will, soll sie einfach langsam bleiben. Auch wenn ich hier auf der Run Linie bin, wo eigentlich die Sliding Stops gemacht werden, hat sie nicht einfach loszurennen- und wenn sie meint, sie müsste anziehen dann wird gestoppt und sie kann rückwärts wieder bis zur Wand.”
      “Ach deshalb auch der hohe Knoten im Schweif.”
      “Genau, damit der aus den Füßen ist und sie sich nicht drauf tritt. Also nochmal.” Dabei galoppierte ich Walla Walla Starshine erneut an und hielt sie im langsamen Galopp. Wieder zog sie an. Stoppen, rückwärts an die Wand. Völlig unerwartet für sie galoppierte ich sie zügig an, steigerte das Tempo und stoppte sie kurz vor der Wand. Dabei blieb sie genau mit der Nase vor der Wand stehen.Einen halben Spin nach rechts, wieder ein richtiger Run zur gegenüberliegenden Wand mit Sliding Stop.
      Kurz ließ ich sie verschnaufen, ehe ich sie vor die Wand ritt, umdrehte und einen langsamen Galopp abfragte, den sie mir nicht gab, sondern wieder fullspeed losrannte. Also stoppte ich sie erneut, setzte sie sofort wieder rückwärts gegen die Wand. So verbrachte ich unsere heutige Einheit und sogar die am nächsten Tag ganz. Alicia hatte mir erzählt, die Stute sei ein, zwei Turniere zuhause gegangen. Nicht unter ihr selbst sondern unter einer anderen Reiterin. Ich vermutete, dass sie diesen Fehler in die Stute wieder reingeritten hatte, nachdem wir auf einem so guten Weg gewesen waren. Anstrengend für mich, anstrengend für Starshine. Aber es nutzte ja nichts, am Ende unserer gemeinsamen Zeit würden wir den Automatismus wieder durchbrochen haben- ansonsten würde sie so lange bleiben, bis es so war.
      Den nächsten Tag gab ich Starshine frei, so dass ich mich um A Walking Honor und A Shining Chrome kümmern konnte. Der Hengst war fast auf LK 1 Niveau in der Pleasure, Bee fast auf LK 3 Niveau in der Reining. Cayce hatte ich neben Stormborn noch Honey’s Aleshanee angedreht, die fast LK 3 fertig für die nächste Trailsaison war.
      Am nächsten Tag ging es dann wieder mit dem Kundenpferd weiter. Heute konzentrierte ich mich vorwiegend auf das Zirkeln und die Spins. Keine Sliding Stops, keine Runs. Simples Zirkeln und Hinterhandwendungen.
      Starshine galoppierte gelassen ihre Runden, wurde auf meine Hilfen hin schneller und auch wieder langsamer. An X wechselte sie gut, zeigte sich motiviert und griff hier auch nicht so viel vor.
      Bei den Spins schlug sie sich noch immer an. Das würde wohl ihr Leben lang so bleiben, weshalb ich Alicia empfehlen würde, sie nicht auf Dauer im hohen Reiningsport laufen zu lassen. Im Trail oder in der Pleasure war die Stute auch gut aufgehoben, vielleicht auch Ranch Riding. Dort musste sie auch spinnen, aber nicht so viele auf einmal und auch nicht in so einem Tempo. Gab ich Starshine nämlich die Hilfen zum langsamen Spin, bekam sie ihre Beine schnell genug von der Stelle und schlug nicht an.
      Das brachte mich auf eine Idee, die ich auch gleich ausprobierte. Ich trabte die Stute im Kreis, hielt sie an und richtete ein paar Schritte rückwärts. Aus der Rückwärtsbewegung gab ich das Kommando zum Spin. Sofort merkte ich, dass die Stute mehr Last auf der Hinterhand aufnahm als noch zuvor. Ich drehte sie zunächst langsam, wurde zwischendurch immer mal wieder schneller, dann wieder langsamer. Das brachte einen kleinen Erfolg, denn sie schlug sich nur einmal das Knie an.
      Für heute hörte ich auf, ritt sie trocken und brachte sie wieder auf ihre kleine Koppel.
      Die nächsten Tage vergingen relativ gleich. Fünf Tage die Woche stand sie im Training, zwei hatte sie immer frei, in denen ich mich vermehrt um die anderen Pferde kümmerte, für die die Turniersaison bald beginnen würde.
      An den letzten Tagen , an denen Walla Walla Starshine auf der Ranch war, ritt ich vermehrt ganze Patterns von vorne bis zum Ende durch, baute aber auch einfache, in der Schnelligkeit variierende Galoppaden auf den Run Linien ein, damit sie sich nicht darauf ausruhen konnte, dass sie nun ein paar mal alles geben durfte. Zum Fremdreitertest setzte ich Cayce ein paar Ritte auf die schöne Fuchsrabicanostute. Er hatte mehr mit ihr zu kämpfen, sie durchschaute ihn sofort und checkte, dass er ein nicht ganz so starker Reiter war. Starshine würde in Profihänden eine richtig tolle Figur auf Turnieren machen!
      Zum Abschluss des Trainings ritt ich sie erneut eine ganze Pattern durch, forderte sie in jeder Hinsicht noch einmal dazu, ihr Allerbestes zu geben. Ich war mir sicher, dass die Sliding Stops auf dem Turnier eine +1 geben würden, auch wenn die Spins vermutlich bei -0,5 bis 0 Score landen würden.
      Am Abreisetag bot ich Alicia an, die Stute in einem guten halben bis dreiviertel Jahr noch einmal für ein paar Tage Korrektur zu reiten, zu einem unschlagbaren Preis. Dazu würde ich sie auch gerne bei ihr zu Hause besuchen.
      AliciaFarina gefällt das.
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts
      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn​


      Durch Corona verzögerte sich der Umbau etwas, das war aber sehr gut für die Ausbildung der Pferde. Fönn, welche erst wenige Monate bei uns war hatte richtig aufgeblüht. Sie hatte sich mit den anderen Pferden angefreundet und war mittlerweile gut in die Herde integriert. Einige Jungpferde waren mittlerweile unter dem Sattel und die Fohlen werden immer größer. Auf dem Gelände des Therapiestalles stehen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ 1005, Angus, Just a simple Dude, Stiffler und Fire is catching bereits in einen Offenstall. Bei den Hengsten und Wallachen war alles gut , sie haben sich sehr gut an den Baulärm und die großen lauten Geräte gewöhnt.
      Baldintáta, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Artemis' Zara, Væna fra glæsileika eyjarinar, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage stehen noch am Gestüt, da die neuen Offenställe noch nicht fertig gebaut sind. Auch bei den Stuten, die demnächst noch umziehen sollen, war alles in Ordnung, also schaute ich nach den restlichen Pferden. Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts,L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War, Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Fönn und Àrtali van Ghosts diese standen entspannt in ihren Gruppen auf den Paddocks oder in ihren Offenställen.



      2370 Zeichen by AliciaFarina
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  • Album:
    2. Turnier- und Ausbildungspferde von der Schildburg
    Hochgeladen von:
    AliciaFarina
    Datum:
    17 Juni 2018
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  • Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Shining Spark
    Von Genuine Doc Aus der Diamonds Sparkle
    Von Doc Bar Aus der Gay Bars Gen | Von Mr Diamond Dude Aus der Pollyanna Rose

    Aus der Walla Walla Wanda
    Von Taris Catalyst Aus der Miss Walla Cactus
    Von Doc Tari Aus der Minnicks Goldie| Von Wallaby Aus der Miss Reno Cactus

    Exterieur
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    Stute
    09.01.2009
    (9 Jahre gealtert)
    Rasse: American Paint Horse
    Stockmaß: 1,61m
    Gewicht: ca 550kg
    Deckhaar:
    Abzeichen:

    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen ●●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●●●● Unintelligent
    Sozial ●●●●● Unsozial
    Begabt ●●●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●●● Nervös
    Loyal ●●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●●● Boshaft
    Nervenstark ●●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●●● Faul

    Charakter



    Besitzer: AliciaFarina
    VKR/Ersteller: Flair


    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg ● Trainingsaufstieg ● Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's


    Western E A L M S S* S** S***
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Ranch Riding: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Western Riding: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Galopprennen E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***


    Turnierschleifen
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Fahren:
    2. Platz
    33. Syncronfahren mit Canyon

    34. Syncronfahren mit Canyon

    3. Platz
    32. Syncronfahren mit Canyon

    35. Syncronfahren mit Canyon
    36. Syncronfahren mit Canyon

    Springen:
    1. Platz
    300. Syncronspringen mit Canyon
    301. Syncronspringen mit Canyon
    310. Syncronspringen mit Canyon
    311. Syncronspringen mit Canyon

    2. Platz
    308. Syncronspringen mit Canyon
    2. Platz
    313. Syncronspringen mit Canyon


    3. Platz
    306. Syncronspringen mit Canyon




    HK/SK

    Gencode:
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x


    Nachkommen
    0/5
    -

    Offizieller HG