Sevannie

* Walking to the Moonlight - Irish Tinker *

- Im Besitz seit 21.10.2015 -

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* Walking to the Moonlight - Irish Tinker *
Sevannie, 26 Aug. 2018
Muemmi gefällt das.
    • Sevannie
      Pflegebericht für alle Pferde
      An diesem Morgen fuhr ich zum Hof von Muemmi. Ich hatte erfahren, dass Muemmi gerne jede helfende Hand auf ihrem Hof gebrauchen kann.Ich hatte mich mich also mit ihr in Kontakt gesetzt und bekam eine Zusage.Als ich ankam wurde ich freundlich begrüßt.Ich wurde kurz über den großen Hof geführt, damit ich mich ein wenig zurecht fand.Dann bekam ich den Auftrag die Pferde zu putzen. Sie waren eigentlich alle „einfach“ zu putzen, bis auf Walking tot he Moonlight, Cadoc, Stromer und Cascavelle.Die vier hatten ja alle helles Fell und sich dazu noch im Matsch gewälzt.Nach 3 Stunden waren alle Pferde bis auf das Sorgfältigste geputzt.Es hatte keiner wirkliche Zicken gemacht, oder mich in irgend einer Weise geärgert sondern waren sehr lieb beim Putzen.Nun holte ich jedes Pferd wieder einzeln aus der Box und mistete diese aus.Zumindest das, was auszumisten war.Ich hatte den Eindruck, es würde hier alle 2 Stunden ausgemistet werden.Der ganze Hof war in einer solchen Reinheit.Nun, wieder eine 2 Stunden später wurde mir noch gesagt, ich solle alle auf die Koppel bringen.Das tat ich und als das letzte Pferd auf der Koppel war, lies ich mich erledigt ins Reiterstübchen lotsen und trank dort ein kaltes Wasser. Ich streichelte den süßen Idefix, ehe ich aufstand um mir East für einen Ausritt fertig zu machen.Dieser Ausritt verlief ohne Probleme und tiefenentspannt kam ich wieder auf dem Hof an.Nun fuhr ich glücklich aber erschöpft nach Hause.

      1462 Zeichen © Varien
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      Ankunft von Walking To The Moonlight – 27.08.12
      Aufgeregt lief ich auf dem Hof umher. Ich hatte schon die Eingewöhnungsbox vorbereitet und mit Heu, Stroh und ein paar Möhren zu Begrüßung ausgestattet. Ich wartete auf eine Tinkerstute namens Walking To The Moonlight, die ich kurz zuvor von Muemmi gekauft hatte.
      Als ich einen Anhänger auf den Hof rumpeln hörte, machte ich mich schnell auf den Weg zum Parkplatz. Muemmi stieg aus und gab mir die Hand. „Na, schon alles vorbereitet?“, fragte sie lächelnd. „Na klar“, antwortete ich und schaute neugierig an ihr vorbei, um einen ersten Blick auf meine neue Stute zu werfen. Muemmi ließ die Klappe hinunter und führte Walking To The Moonlight vorsichtig rückwärts die Rampe hinunter. Die wunderhübsche grau-weiße Stute schaute sich neugierig auf dem Hof um. Ich nahm Muemmi den Strick, den sie mir hinhielt, aus der Hand und strich Walking sanft über die Nüstern. Sie schnaubte ausgeregt, während ich mich von Muemmi verabschiedete. Als der Wagen samt Hänger von Hof verschwunden war, ließ ich Walking noch etwas am Wegesrand grasen, dann führte ich sie zum Eingewöhnen in ihre Paddockbox, die an den großen Offenstall angrenzte. Bis sie zu den anderen Stuten in den Auslauf durfte, würde es noch einige Tage dauern.
      Aufgeregt schnupperte Walking an ihrer neuen Box, rupfte ein paar Halme Heu und machte über den Zaun hinweg die ersten Bekanntschaften mit ihren neuen neugierigen Offenstallfreundinnen. Ich ließ sie erst einmal in Ruhe und machte mich auf den Weg zurück ins Haus.
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      Hufschmied Bericht Forever Young Ranch Sammelbericht
      Ich sah auf der Homepage meiner Hufschmiede, dass ich einen neuen Auftrag erhalten hatte. Moehrchen hatte einige Aufträge aufgegeben. Ich rief sie an und vereinbarte direkt einen Termin für heute. Ich hatte heute nichts mehr zu tun also fuhr ich zu ihr hin.
      Als ich auf ihrem Hof ankam, begrüßte sie mich herzlich und führte mich zu den Stuten. Dort sollte ich zuerst die Hufe aller Stuten ausschneiden und kontrollieren.Die erste war Cama's Little One, eine Carmague- Pinto Stute. Moehrchen holte sie heraus und hielt sie auf der Stallgasse fest. Ich begrüßte sie und kratzte zuerst ihre Hufe aus, damit ich ungestört ihre Hufe ausschneiden konnte. Sie waren relativ sauber und ich konnte so schnell mit dem Ausschneiden beginnen. Sie war cirka 10 Jahre alt und kannte so den Hufschmied schon. Ich zeigte ihr trotzdem meinen Dreifuß und schnitt dann abstehende und störende Teile aus ihrem Huf. Sie stand ruhig und ließ sich alles gefallen was ich mit ihr anstellte. Sie war nicht nur eine hübsche Stute sondern auch eine sehr brave dazu. Moehrchen streichelte ihren Hals während ich den letzten Feinschliff machte. Als ich fertig war klopfte ich Cama's Kruppe und Moehrchen brachte sie zurück in ihre Box.Wir gingen weiter zum nächsten Pferd namens Cutie, eine Falabella Stute. Moehrchen holte sie heraus und ich begrüßte sie kurz. Darauf kratzte ich jeden ihrer kleinen Hufe aus. Sie schmiß ab und zu ihren Kopf hoch oder schnaubte aufgeregt. Vielleicht hatte sie mal schlechte Erfahrungen mit einem Hufschmied gemacht oder mochte mich einfach nicht. Es nützte alles nicht aber ich musste ihre Hufe kontrollieren und ausschneiden. Ich zeigte ihn meinen Dreifuß und mein Hufmesser. Darauf fing ich mit dem ausschneiden an. Nachdem ich fertig war, feilte ich noch kurz einen abstehenden kleinen Rest ab und Cutie wurde wieder in ihre Box entlassen.Die nächste Stute hieß Autumn Coldness, eine Welsh A Stute. Moehrchen holte die Stute heraus und alles was ich erntete war ein skeptischer Blick von Autumn. Moehrchen erzählte, dass sie Fremden nicht sehr aufgeschlossen sei und sich manchmal auch fürchtete. Ich hielt ihr meine Hand hin damit sie sie beschnuppern konnte und fing dann mit dem Auskratzen der Hufe aus. Sie waren ebenfalls sehr sauber und ich bürstet nur kurz drüber. Dann begann ich mit dem Ausschneiden der Hufe. Ich zeigte ihr kurz mein Werkzeug und sie schaute sich alles sehr sorgfältig und genau an. Hätte ja sein können, dass mein Werkzeug sie angreifen würde. Nach der Inspektion meines Werkzeugs konnte ich anfangen. Sie stand still und benahm sich gut, was wahrscheinlich an Moehrchens Anwesenheit lag. Ich klopfte ihr liebevoll die Kruppe und wir gingen zum nächsten Patienten.Diese hieß Antalia und war wie Cutie eine Falabella Stute. Moehrchen holte die kleine heraus und ich begrüßte sie. Darauf hin kratzte ich ihre winzigen Hufe aus und sie schnaubte aufmerksam zu mir. Sie beobachtete mich die ganze Zeit während ich an ihr arbeitete. Es war anscheinend lustig mit an zu schauen da Moehrchen ab und zu lachte. Ich fing mit dem Ausschneiden an und musste mir spielerische Anstupser der Stute gefallen lassen. Ich lächelte über die Stute und musste an meine eigene Stute denken. Nachdem ich mit dem Ausschneiden fertig war, trug ich noch ein wenig Huffett auf die leicht ausgetrockneten Hufe auf.Wir gingen zur nächsten Patientin namens Damiani, ebenfalls eine Falabella Stute. Sie war, wie Antalia, gekrönt und somit zur Zucht zugelassen. Nachdem Moehrchen sie heraus geholt hatte kratzte ich ihre Hufe aus und kontrollierte sie. Sie waren in einem guten Zustand und ich schnitt die restlichen störenden Teile heraus. Ihr musste ich mein Werkzeug nicht zeigen, da sie es schon von anderen Hufschmieden kannte. Ich war bei ihr relativ schnell fertig, da sie anscheinend einen guten Tag hatte und sehr gut mitarbeitete. Wir konnten so direkt zur nächsten Stute gehen.Ihr Name war Simple Little Melody und war eine schicke Holsteiner Stute. Sie war im Gegensatz zu einer der Falabella Stuten ein echter Riese. Moehrchen holte sie aus der Box und ich begrüßte sie indem ich ihr die Kruppe liebevoll klopfte. Ich kratzte ihre Hufe aus und schnitt sie danach aus. Melody beschäftigte sich die ganze Zeit mit Moehrchen und dem Inhalt ihrer Jackentasche, vermutlich waren dort einige Leckerlis versteckt. Moehrchen gab Melody eins und lobte sie indem sie ihre Stirn kraulte. Melody entspannte sich sehr und streckte ihren Hals damit Moehrchen noch besser an ihre Stirn kommen konnte. Ich war in der Zwischenzeit fertig geworden und feilte den Rest mit meiner Feile ab. Wir gingen, nachdem Moehrchen ihre Stute in die Box zurück gebrcht hatte zur nächsten Stute.
      Sie hieß Vanity und war ebenfalls eine gekrönte Welsh A Stute. Sie hatte im Gegensatz zu Lillyfee ein helles Fell und leuchtete nur so vor sich hin. Moehrchen holte sie heraus und ich konnte mit meiner Arbeit anfangen. Ich kratzte zuerst ihre Hufe aus. Sie benahm sich relativ gut, doch als ich mein Hufmesser heraus holte schmiss sie ihren Kopf in die Höhe und wieherte aufgeregt. Ich gab ihr die nötige Zeit und durch Moehrchens beruhigende Worte entspannte sich die Stute schnell. Ich fing vorsichtig wieder mit meiner Arbeit an und konnte auch ohne Zwischenfälle diese beenden. Nachdem ich mit dem Ausschneiden fertig war, musste ich noch kurz abstehende Teile wegfeilen, das war aber schnell getan. Ich klopfte Vanity's Kruppe und sie wurde in ihre Box zurück gebracht.Meine nächste Patientin hieß Leona und war auch eine gekrönte Welsh A Stute. Sie erwartete uns schon ungeduldig und wieherte Moehrchen entgegen. Moehrchen holte sie heraus und ich begrüßte die kleine Stute. Sie beschnupperte meine Hand und ich kratzte zuerst ihre Hufe aus. Darauf zeigte ich ihr mein Werkzeug und schnitt sorgfältig ihre Hufe aus. Sie schaute sich zwar öfters nach mir um, aber lies mich in Ruhe ihre Hufe behandeln. Ihre Hufe waren besonders gut gepflegt und ich hatte nicht viel zu tun. Wir gingen also schnell weiter zur nächsten Stute.Die wunderschöne Stute Walking To The Moonlight schaute schon aufgeregt über die Boxentür. Wir begrüßten sie und moehrchen holte sie heraus. Ich streichelte ihr noch einmal den Hals beor ich ihre Hufe auskratzte. Sie waren sauber, sodass ich nur einmal mit der Hufbürste drüber bürstete. Sie benahm sich gut und ich fing mit dem Ausschneiden an. Als ich aber meine Feile heraus holte um die überstehenden restlichen Teile wegzufeilen wurde Walking nervös. Durch moehrchen aber wurde sie nach kurzer Zeit wieder entspannt und ich beendete meine Arbeit bei dieser Stute.Die nächste die an der Reihe war, war Ochrasy, eine Welsh A Stute. Sie stand mit aufmerksamen Blick auf einem Paddock mit zwei anderen Pferden. Moehrchen holte die Stute heraus und ich arbeitete nun draußen. Ochrasy war so abgelenkt von ihren Freundinnen, dass sie mich gar nicht wahrnahm und somit mir meine Arbeit erleichterte. Ich kratzte zuerst ihre sauberen Hufe aus und schnitt diese danach. Zuletzt feilte ich die restlichen Hornteile glatt und Ochrasy konnte wieder zurück auf den Paddock. Moehrchen holte gleichzeitig die Stute Naimibia vom Paddock. Sie wieherte Ochrasy hinterher aber moehrchen lenkte sie mit einem Leckerli ab. Ich kratzte auch ihre Hufe aus und schnitt sie aus. Da ihre Hufe aber relativ gut und gesund waren hatte ich nicht viel zum ausschneiden. Ich feilte noch kurz ihre Hufe glatt und Naimibia hätte danach auf ihren Paddock zurück gekonnt, wäre sie nicht vorher fast gestiegen und wäre durchgedreht. Moehrchen versuchte sie zu beruhigen und ich warf nur mein Werkzeug, in dem Falle meine Feile weg. Genau so schnell wie sie sich aufgeregt hatte, entspannte sich die Stute wieder und sie wurde sofort auf den Paddock zurückgebracht, da ich sowieso fertig war.Die für heute letzte Stute hieß Release Me. Sie stand ebenfalls auf dem Paddock auf dem Ochrasy und Naimibia standen und ließ sich sofort einfangen und nach draußen führen. Ich kratzte ihre Hufe aus nachdem ich sie begrüßt hatte. Sie stand die ganze Zeit aufmerksam neben moehrchen und schaute in die Ferne. Moehrchen musste sehr stolz auf diese Stute sein, die eine tolle Fellfarbe hatte. Nachdem ich die Hufe gründlich ausgekratzt hatte, schnitt ich sie aus. Da sie gut gepflegt waren, war ich hier schnell fertig. Ich feilte noch schnell den Rest glatt und Release Me konnte zurück auf den Paddock.
      Nun war ich fertig mit den Stuten und es ging weiter zu den Hengsten.[© Jumpinghigh | Zeichen: 9052 mit Leerzeichen, ohne Überschrift; gezählt mit zeichenzähler.de]
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      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde
      Da ich im Moment wirklich wenig Zeit hatte, beschränkte ich mich bei der Pferdepflege auf das nötigste. In meinem Leben ging momentan alles drunter und drüber, aber meine Pferde sollten nicht so sehr darunter leiden. Also schnappte ich mir eine Schubkarre und sammelte die Äppel von allen Offenställen auf. Es dauerte fast drei Stunden und eine weiter, die Unterstände neu mit Stroh einzustreuen.Ich reinigte die Tränken, füllte alle Heunetze und Raufen mit Heu und fegte die asphaltierten Wege. Dann nahm ich mir ein Pferd nach dem anderen vom Paddock, putzte sie und kontrollierte sie auf Verletzungen oder Auffälligkeiten. Aber ich konnte nichts feststellen, alle waren gesund und munter, auch, wenn momentan keines von ihnen im Training war. Wie so oft war ich froh, dass sie so große Offenställe mit so viel Platz zum toben bewohnten. Würden sie in Boxen leben, könnte ich den momentanen Zustand nicht verantworten.Als ich alle Pferde geputzt hatte, ging schon die Sonne unter. Ich öffnete für jede Offenstallkoppel eine Koppel und beobachtete kurz die Pferde, wie sie sich auf das lange Gras stürzten. Über Nacht durften sie sich dort austoben und an dem Gras satt fressen. Sie hatten es sich verdient. Als ich zurück ins Haus ging, um wieder um andere wichtige Dinge zu kümmern, hoffte ich nur, dass sich bald wieder alles zum Guten wenden und ich bald mehr Zeit für meine Süßen haben würde.
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      Pflegebericht für alle Pferde
      Da moehrchen nicht viel Zeit hatte kümmerte ich mich heute um ihre Pferde. Am Hof angekommen parkte ich mein Auto und ging zuerst zu den Stutenoffenställen. In Offenstall 1 waren Lillifee, Vanity, Ochrasy, Leona und Autumn Coldness untergebracht. Im 2. Offenstall standen die Stuten Antalia, Cutie, Damiani, Walking to the Moonlight, Release me, Naimibia und Simple Little Melody. Ich äppelte die Offenställe beide ab und füllte die Heuraufen auf. Auch die Tränken überprüfte ich und da sie funtkionierten kratzte ich allen Pferden noch die Hufe aus und ging dann zu den Hengsten. Cassidy, NL's Parlo, Krisu, He's Called Trüffel, Candy, Lights the Skyline und coulor GH's Baila conmigo standen ebenfalls in einem Offenstall und auch diesen äppelte ich ab und füllte bei den kleinen die Heuraufen auf. Die Tränken funktionierten hier ebenfalls. Die Hufe auszukratzen gestaltete sich bei den kleinen etwas schwieriger, jedoch schaffte ich dies auch nach einiger Zeit. Dann verteilte ich in den drei Offenställen noch einen Möhrensack und machte mich danach wieder auf den Nachhauseweg.
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      Den Rest meines Tages würde ich wohl bei Muemmi verbringen. Erst seit kurzem wohnte sie wieder in der Nähe und natürlich hatte sie ihre Liebe zu den Pferden nicht gar zu lange unterdrücken können. Auf ihrem Plan standen nun Welsh Ponys der Sektion A und ich war schon sehr gespannt, wie sich das Ganze bei ihr entwickeln würde. Dementsprechend führte mein Navi mich zu ihrem Gestüt und nach einer halben Stunde war ich da.„Hallo!“ begrüßte ich Muemmi herzlich und freute mich wirklich, sie wiederzusehen. „Wollen wir bei den Großen anfangen? Da haben wir die schon einmal weg.“ meinte Muemmi grinsend und ich stimmte ihr zu. Im Stall stellte sie mir einen kleinen Tisch bereit, auf welchem ich mich neben dem Putzplatz ausbreiten konnte, so dass alle Werkzeuge und Bestecke sofort in Greifweite waren.
      Dann kam auch schon der erste Patient um die Ecke und ich erkannte sie sofort. „Moonlight!“ lachte ich und begrüßte die hübsche Tinkerstute mit einigen Streicheleinheiten. „Das ist ja schön, das sie wieder zu dir gefunden hat.“ meinte ich lächelnd und schnappte mir das Stethoskop, um direkt mit der Untersuchung zu beginnen. Zuerst wollte ich Herz und Lunge abhören, dort klang alles wunderbar. Auch ihre Darmgeräusche kamen von gesunder Natur.Nun tastete ich ihren Rücken entlang der Wirbelsäule ab, um eventuelle Verspannungen zu entdecken, doch auch das war nicht der Fall. Ein gründlicher Blick in Augen und Maul zeigten mir, dass auch Moonlights Schleimhäute keine Auffälligkeiten zeigten und ihre Körpertemperatur war ebenso im Idealbereich. Zufrieden nickte ich Muemmi zu, wir konnten ohne Sorge impfen.Die letzten Impfungen lagen schon ein Weilchen zurück, weshalb für Moonlight heute vier Spritzen anstehen würden. Tapfer hielt Moonlight diese auch aus, während Muemmi ihr beruhigend die Stirn kraulte. Die Tinkerstute wurde gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft und hatte es schnell geschafft. „Also Tollwut hat jetzt Zeit, dass muss erst in zwei Jahren wieder geimpft werden. Tetanus dann in einem Jahr und nur Influenza und Herpes sind wieder in 6 Monaten an der Reihe.“ erklärte ich Muemmi.Zum Schluss gab es für Moonlight noch die flüssige Wurmkur ins Maul und schon hatte sie es geschafft. Ich lobte sie ausgiebig und wechselte dann das Besteck aus für den den nächsten Patienten. Der kam auch direkt um die Ecke und wieder kam der Schecke mir nur allzu bekannt vor. Grand Little stand vor mir, der hübsche Pintohengst aus Ivis Zucht. Auch ihn begrüßte ich erst einmal mit ein paar Streicheleinheiten und machte mich mit ihm bekannt.Leider war er nicht so angetan von meinen Untersuchungen und musste von Muemmi festgehalten werden, damit er nicht ständig umherzappelte. Dementsprechend dauerte es auch ein Weilchen, bis ich endlich Herz, Lunge und Darm abgehören konnte. Auch bei dem Abtasten zappelte er ständig umher und das Messen der Temperatur grenzte beinahe an das Unmögliche.Mit viel Mühe schafften wir es aber dennoch und auch den Blick in Augen und Maul ließ ich mir nicht nehmen. Auch sein Impfpass zeigte mir, dass dringend mal wieder alle Impfungen von Nöten waren. Begeistert war ich davon nicht, denn ohne Nasenbremse würde das bei Grand Little sowieso nicht klappen. Von der Nasenbremse war er natürlich auch nicht sehr begeistert, aber Muemmi blieb streng und dem Hengst blieb nichts anderes übrig, als still zu halten.So schafften wir auch bei ihm die vier Impfungen und zum Schluss gab es noch die Wurmkur. Grand Little war sichtlich froh, als er mich wieder verlassen durfte, auch wenn es als Belohnung ein Leckerli gegeben hatte. Nun stand erneut ein Hengst vor mir, der jedoch einen gewaltigen Ticken größer war, als der Pinto. Muemmi stellte mir Aquentino alias Socke vor und erklärte mir gleich sein ruhiges Temperament.Beruhigt machte ich mich an die Untersuchung. Auch Socke wurde erst einmal gründlich abgehört und abgetastet, damit ich eventuelle Ungereimtheiten sofort bemerken würde. Aber alles klang wunderbar und zusammenzucken tat er auch nirgendwo. Seine Schleimhäute wiesen eine gesunde Farbe auf und seine Körpertemperatur lag im Normalbereich. Ich lobte den Hengst für sein braves Stillhalten und zog die erste Spritze auf.Erfolgreich lenkte Muemmi ihn ab und so konnte ich ihn kurzerhand gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut impfen. Zwar zuckte der Hengst bei jeder Spritze zusammen, dennoch versuchte er, sich nichts anmerken zu lassen. Danach gab es noch die Wurmkur, welche er schlucken musste und dann hatte er es auch schon geschafft.Der letzte Patient war noch klein und jung, wies aber nicht das typische Flegelverhalten auf. Stattdessen war er ein wunderbar angenehmer Patient. Ich vermied allerdings jegliche Anspielungen auf seinen Vater, denn ich wusste, wie sehr Muemmi diese Anmerkungen hasste. Was man Coda aber einfach nicht verdenken konnte: Er sah seinem Vater wirklich verdammt ähnlich. „Eine Schönheit ist er!“ meinte ich nur zu Muemmi und begrüßte den kleinen Hengst.Zwei Jahre war Coda nun schon und das hier war definitiv nicht sein erster Tierarztbesuch. Brav ließ er sich abhören und abtasten und ich konnte auch keine Auffälligkeiten entdecken. Er ließ sich auch ohne Probleme in die Augen und ins Maul schauen, ohne dass ich mit ihm diskutieren musste. „Er kommt allmählich in den Zahnwechsel. Also nicht wundern, wenn er ab und an ein wenig mäkelig mit dem Essen ist.“ erklärte ich Muemmi und zeigte ihr einen bereits wackelnden Zahn. Der Zahnwechsel würde sich sowieso ein Weilchen ziehen und eventuell wäre Coda auch erst als Vierjähriger damit durch.Zum Schluss kontrollierte ich noch die Körpertemperatur und konnte dann zufrieden sagen, dass Coda kerngesund war. Sein Imfpass zeigte mir, dass er vor einem Jahr geimpft wurden war. Also mussten wir definitiv Influenza, Herpes und Tetanus nachholen, währenddessen die Tollwutimpfung noch Zeit hatte. „Na da hast du dich ja erfolgreich vor der schmerzhaftesten gedrückt.“ meinte ich grinsend und klopfte sanft die Stelle am Hals wo es gleich pieksen würde.Schneller als Coda damit rechnete, impfte ich ihn und dann war es auch schon vorbei. Nun gab es nur noch die Wurmkur und dann war auch der junge Hengst fertig. Muemmi gab ich direkt ein Wurmkur-Pulver. „Damit kannst du selbst entscheiden, wie oft im Jahr du sie entwurmen magst. Einfach immer ein Teelöffel mit ins Futter mischen und fertig.“ erklärte ich lächelnd und überreichte ihr die kleine Dose. _____________________
      Pflegebericht privaten Weidepferde
      Armer Armani, Fohlenspielstunde und Liebesgeschichten
      Ich drückte den Rücken durch und massierte mir die linke Schulter. Ich war heute lange mit dem Motorrad unterwegs gewesen und in einen heftigen Regenschauer gekommen. Teile meines Haares waren immer noch feucht. Ich strich mir über die Stirn und sah durch die Stallgasse. Zu Aquentino, den ich immer noch Socke nannte wegen seiner Abzeichen und dem kleinen Coda, einem Sohn meines alten Hengstes Cadoc waren neben Grand Little noch Moonlight, die ich neben Armani vor längerem schon aus schlechten Verhältnissen gerettet hatte, sowie die top Zuchtstute Perfect Image und Acerado aus der Burnin-Familie. Und dann war doch mein ganzer Stolz Efeumond, ein Sohn von Ehrengold. Er sah seinem Vater bis auf die Abzeichen unglaublich ähnlich. Bald würde ich ihn in die Ausbildung auf die Rennbahn geben. Er lutschte noch immer verspielt an den Zipfeln meine Jacke und schnappte nach den Leckerchen in der Tasche, wenn ich mit ihm knuddelte, er war noch so klein und süß. Zusammen mit Coda stand er jetzt im Offenstall und knabberte am Stroh. Ich füllte zuerst ihre Tröge und die Heunetze, mistete den Unterstand und kontrollierte die Wasserwanne. Es war ziemlich matschig geworden und überall füllten sich die Abdrücke der Pferdehufen mit Wasser zu kleinen Pfützen. Es nieselte immer noch und die Beiden schüttelten unwillig und aufgedreht ihre Köpfe. Ich lachte, denn auch ich mochte Nieselregen nicht besonders. Ich ging nach drinnen und fing an, die Boxen zu misten, die anderen waren ebenfalls draußen auf den Koppeln. Nur Armani stand mit hängendem Kopf in seiner Box. Der Gute war nach einem Hinweis einer Freundin an mich aus einem verlassenen Stall gerettet worden und würde nun, wenn er wieder bei Kräften ist, Teil meiner Welsh Zucht werden. Ich streichelte ihm liebevoll über den Kopf und füllte seinen Trog mit frischem Hafer. Zufrieden senkte er die Nüstern hinein und schnobberte vor sich hin. Ich lächelte wieder und ich sah ihn damit einen Tag mehr gesund und munter werden.Nachdem ich die Boxen gemistet hatte, schob ich die Heuhaufen in die Ecken einer jeden und füllte auch dort die Tröge. Dann holte ich die Jungs von der Weide und die beiden Mädels von der anderen Koppel und ließ sie erstmal fressen, außer Acerado. Der arme musste erst noch mit in die Springstunde. Ich putzte und sattelte ihn und führte ihn hinaus rüber zur Halle. Dort warteten schon die anderen und drehten ihre Aufwärmrunden. Wir übten einige schwerere Sprünge und Wechsel. Acerado war noch nicht lange bei mir, hielt aber bis jetzt immer, was er versprach. Nach gut einer Stunde erlöste ich auch ihn und ließ ihn mit einem letzten lobenen Klopf auf die Hinterhand in seine Box. Dann kehrte ich noch die Stallgasse und schloß die Tür.
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      Alter Pflegebericht | Kauf von Moonlight
      Gedankenverloren blätterte ich durch die Zeitung und trank meinen Tee. Kimi saß mir gegenüber und hatte Mieke auf dem Schoß."Irgendwas Interessantes?", fragte er nach einer Weile. Ich sah von der Zeitung auf und schüttelte den Kopf: "Nein, immer und immer wieder nur schlimme Nachrichten über Krieg und Zerstörung über die sich die Welt das Maul zerreist. "Kimi nickte: "Ich weiß wirklich nicht, wieso solche Nachrichten einen riesen Platz in der Zeitung einnehmen, aber die guten Nachrichten untergehen. Ich finde es viel schöner, etwas Positives über die Welt zu lesen."
      "Ja, der Meinung bin ich auch", stimmte ich ihm zu und senkte meinen Blick erneut auf die Zeitung. Meine Laune hellte sich auf, als ich eine Anzeige einer Tinkerstute fand. "Oh schau mal, hier wird eine Stute gekauft", freute ich mich. "Und sie ist sogar gekrönt!"
      Über Kimis Gesicht huschte ein Lächeln, er wusste schon jetzt, dass dieses Pferd so gut wie gekauft war. "Gibt es ein Foto?"Ich reichte die Zeitung weiter: "Ja, eine wunderschöne Classic Champagne Stute."Kimi betrachtete eine Weile das Bild und sagte dann: "Wollen wir sie angucken?"Mein Herz machte einen Freudensprung, dieser Mann wusste einfach ganz genau, was ich wollte. "Au ja! Ich rufe gleich mal dort an!" Eine Stunde später saßen wir im Auto auf dem Weg zu besagter Stute. Ich war aufgeregt, denn es würde meine erste gekrönte Stute sein und ich hätte dann endlich die Möglichkeit ein eigenes Fohlen zu ziehen. Es dauerte eine Weile, bis Kimi den Wagen auf den fremden Hof lenkte und auf einem der Parkplätze anhielt. Muemmi, die Besitzerin, erwartete uns bereits."Herzlich Willkommen!", begrüßte sie uns. "Hattet ihr eine gute Fahrt?"Ich nickte: "Ja, das hatten wir. Und wir haben es auch super gefunden."Muemmi lächelte und führte uns, nachdem Kimi Mieke aus dem Auto geholt hatte, direkt zu der Stute."Das ist sie: Walking to the Moonlight", blieb die junge Frau vor einer der Boxen stehen. Eine mächtige Tinkerstute steckte ihren Kopf zu uns raus und beäugte uns neugierig. "Wow, die ist ja groß!", entfuhr es mir und ich streckte meine Hand in Richtung Pferd. Moonlight schnupperte interessiert daran und blickte dann die anderen an. "Können wir sie probereiten?", fragte ich ohne Umwege."Ja, das ist gar kein Problem", antwortete Muemmi lächelnd.Rasch machten wir die Stute zusammen fertig und dann ging es auch schon in die Halle.Nach dem Warmreiten testete ich alle Gangarten, wie die Stute auf meine Hilfen reagierte und wie ihr Ausbildungsstand war. Muemmi erzählte währendessen, dass Moonlight im Fahren bereits in Klasse L läuft und in der Dressur ein gutes A-Niveau geht. Ihre Eignung war damit auch geklärt und ich hatte mich sofort verliebt.Den Papierkram erledigten wir rasch im Büro, dann verluden wir die Stute und es ging auf in Richtung nach Hause."Da wären wir", grinste Kimi und stieg aus dem Wagen. Während er sich um Mieke kümmerte, widmete ich mich der Stute. Sie schien noch ganz ruhig zu sein, unwissend dass sie grade umgezogen war. Ich öffnete die Klappe und führte Moonlight behutsam rückwärts. "Dein neues Zuhause", streichelte ich der Stute den Hals und führte sie in den Stall, wo die anderen Stuten neugierig schnaubten. Auch Moonlight wurde nun etwas frischer und tänzelte aufgeregt neben mir her. "Ganz ruhig", beruhigte ich sie und stellte sie in eine der freien Boxen, gleich neben Summer.
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      Alter Pflegebericht | (c) Eddi
      Es war nur ein kurzer Besuch bei Mongofisch, weil ich heute kaum Zeit hatte. Dennoch hatte ich ihr versprochen, mich um ihre vierbeinigen Lieblinge zu kümmern. Es war kurz nach 8 Uhr, als ich auf dem Hof ankam. Im Stall war es noch relativ ruhig, doch als ich das Futter verteilte, waren sofort alle hellwach. Ich wartete geduldig, bis alle fertig waren, ehe ich die Stuten als erste auf die Weide brachte. Ich nahm immer zwei Stuten, eine rechts, eine links. Zuerst durften Grey Love und Summer Holiday auf ihre Weide. Danach kamen Calacirya und Feather raus und zu guter Letzt noch Walking to the Moonlight und der Wallach HeadHunter. Die würden heute auf jeden Fall frei haben, denn eigentlich wollte ich nur die Hengste etwas beschäftigen, ehe ich fuhr. Dementsprechend brachte ich als nächstes die Fohlen raus. Auch wieder als erstes Caletta und Luisa (Gott waren die gewachsen!) und dann Maira und Smeara. Die vier Ladys jagte überglücklich über die großen Weiden und schienen nichts dagegen zu haben, heute frei zu haben. Nun standen nur noch die drei Hengste im Stall. Als erstes schnappte ich mir Dave. Den Shettyhengst longierte ich ausgiebig, führte ihn dann trocken und brachte ihn auf die Weide. Danach sattelte ich mir Angus the Brave und trainierte ein wenig Dressur. Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen Ausritt mit Monster Energy. Als dann alle Hengste auf der Weide standen, machte ich mich auf den Heimweg.
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      Willkommen zurück....
      Pflegebericht für Moonlight nach ihrer Rettung

      Ich hatte das doch schon einmal durchgemacht dieses Jahr... Warum denn wieder? Ich hatte so unglaublich geheult, als ich Moonlight das erste Mal nach über einem Jahr wieder sah. Nichts war mehr übrig vom Glanz ihres Felles, ihr Langhaar verknotet und sie abgemagert bis auf die Knochen. Ihre Behänge waren ebenfalls verfilzt und voller Stroh und Dreck. Traurig ließ sie ihren Kopf hängen, als ich langsam zu ihr in die Box ging, liebevoll ihren Hals streichelte und dann den Führstrick ins Halfter klicken ließ. "Na komm. Ich hol dich jetzt nach Hause...".
      Zu deutlich waren mir da noch die Bilder von Armani im Kopf und ich schöpfte Hoffnung. Zwar war der Kleine Welsh B Hengst noch nicht wieder 100% auf der Höhe, aber er hatte schon genug Kraft, den Ladys auf der Welshweide nachzuwiehern. Und sonst entwickelte er sich auch hervorragend. Er war mir Anfang des Jahres ebenfalls in einem erbarmungslos vernachlässigtem Zustand in die Hände gefallen. Jetzt atmete ich durch und führte Moon hinaus ins Sonnenlicht. Ihr sonst so strahlend graues Fell war jetzt stumpf und staubig und das Drama entfaltete sich im Sommerlicht in seinem ganzen Ausmaß. Sie war an der Flanke auch etwas wundgelegen und die Hufe mussten dringend mal wieder geschnitten werden, aber ansonsten war ich froh, keine weiteren Verletzungen zu entdecken. Nachdem wir sie getränkt und vorsichtig mit Apfelschnitzen, Möhren und etwas Hafer angefüttert hatten, verluden wir sie gut verpackt in Decken und Bandagen in den Hänger. Es war noch recht kühl am Morgen und die Fahrt sollte nur gute drei Stunden dauern, in der wir immer wieder eine Pause machten und nach ihr sahen. Es war viel anstrengender für Moon, sich im Hänger zu halten, als sonst für ein normales, gesundes Pferd. Als wir endlich Mittags ankamen und es langsam gut warm wurde, holten wir sie aus dem Hänger und ließen ihr erstmal auf einem abgesteckten kleinen Weidenstück mit Anschluss zur Box mit reichlich Wasser und etwas Heu ihre Ruhe. Später am Abend machte ich mich vorsichtig daran, ihre Mähne zu entwirren, sprach ihr immer wieder liebevoll zu und bürstete ihr Fell. Ich sah ihr an, dass sie merkte, dass sie jetzt nicht mehr vernachlässigt wurde und ich kuschelte nach der Putzaktion, die sie deutlich besser aussehen ließ, sehr lange mit ihr. "Morgen bekommst du wieder ein bisschen mehr Futter, versprochen!" sagte ich ihr, denn ich wollte sie schonend wieder an mehr Nahrung gewöhnen und keinen Darmverschluss riskieren. Ich wollte alles, aber verlieren - das würde ich Moonlight nie wieder wollen.
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      Pflegebericht für alle privaten Zuchtpferde
      Walking to the Moonlight, Maifee, Season´s Princess, Tigra, Fürstentraum, Ravallo, Perfect Image, Seana, Red Diamond II,
      Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Es fing langsam an kalt zu werden und die Blätter färbten sich immer mehr gelb, rot und orange. Ich lief in dicker Jacke und Schal rüber in den Hauptstall und lächelte, als ich den Gang entlang sah. Die Pferde waren noch draußen auf der großen Koppel, standen unter den Tannen und grasten die letzten Reste ab. Ich schob die großen Heurationen über die Stallgasse und füllte die Raufen. Dann schob ich den Mistkarren vor mir her und mistete die Boxen. Idefix war im Haus geblieben und kaute weiter auf seinem Kauknochen herum, den er am Nachmittag von einem der Einsteller geschenkt bekommen hatte. Der kleine Jack Russel war ein richter Rabauke und gab immer höflich Pfötchen, was ihm viele Herzen zukommen ließ. Also arbeitete ich alleine, kehrte die Stallgasse ungestört sauber und warf eine Portion Hafer und Müsli nach der anderen in die Tröge. Als es anfing zu dämmern, lief ich mit den ganzen Stricken über der Schulter zur Koppel und pfiff. So langsam gewöhnten sich die Jungs an die Routine und kamen jetzt langsam in einem Pulk auf mich zu. Zuerst holte ich Butch, Polarfuchs und Toffifee zusammen ab, dann Säufer, Rasputin, Ravallo und Red. Die vier waren langsam erwachsen geworden im Kopf und ließen sich jetzt auf einmal an den Stricken führen, zwei auf jeder Seite. Fürstentraum war anständig und passte auf Maifee auf, die kleinste Stute auf dem Gestüt. Er guckte sogar sorgfältig über die Türe, ob alles in Ordnung war, als ich erst sie und dann ihn in seine Box brachte. Fast so, als wäre sie ein kleines Fohlen. Zuletzt lief ich hinter zu den Stuten, es war schon deutlich dunkler geworden, den Weg zwischen den weißen Zäunen konnte man aber noch gut genug erkennen. Walking und Tigra strahlten ebenso hell mit ihrem Fell, daneben lief Seana, nicht minder hübsch leuchtend in der Abenddämmerung. Es wurde jetzt schnell deutlich kühler. Ich zog die Jacke und den Schal enger und brachte auch Image und Sweety, Princess und Lacura von der Koppel in den warmen Stall. Ich hörte sie alle mampfen und kauen, schloß das Tor auf der Rückseite und löschte dann das Licht. Dann huschte ich über den Hof, beleuchtet von der Wandleuchte am Haupthaus, die ich ausgelöst hatte. „Ja, ich bin wieder da Kleiner, schon fertig mit dem Knochen?“ fragte ich Idefix, der natürlich den Schlüssel gehört hatte und aufgesprungen war. „Komm, wir hauen uns jetzt auf die Couch zusammen und schauen einen Film!“ meinte ich, wuschelte ihm durchs Fell und ging in die Küche, einen heißen Tee machen.
      (c) Muemmi

      Nach einigen stressigen Wochen, fand ich wieder einen Tag an dem ich mich meinen Pferden voll und ganz widmen wollte, zumindest einem Teil der großen 'Herde'. Ich lief fröhlich pfeifend aus dem Haus, nachdem ich den restlichen Papierkram erledigt hatte und machte mich in den Stalltrakt, dort traf ich Rachel und Elena an, diese kamen gerade von der Halle wieder. Das Wetter war mehr als schön, auch wenn es kalt war, aber zum Ausreiten war es perfekt. Genau das hatte ich als erstzes vor! Ich wollte Ausreiten, mit Hermann und Götterdämmerung, jedoch suchte ich noch wen freiwilliges der mit mir käme. ,,Jemand von euch Lust mit mir und meinen Kaltblüter etwas im Gelände herum zu dödeln?'' - ,,Ich doch immer!'',grinste Elena und ich schmunzelte. ,,Rachel du auch?'', hakte ich nach und sie nickte eifrig. ,,Ja wunderbar. So Ich werde Hermann nehmen, ihr könnt euch um Götterdämmerung und Arikado zoffen!'',grinste ich frech und schon begannen sie zu diskutieren. Nach wenigen Schritten zur Weide hin, hatte sich auch schon alles geklärt. Elena nahm Götterdämmerung und Rachel nahm sich Arikado zu Herzen. Der Hengst war frisch eingeritten und somit noch ein kleiner Angsthase im Gelände, doch mit den älteren Hasen war das sicherlich kein Problem. Während ich den Brabanter an das Halfter nahm und den Strick einhakte, machten die beiden anderen das bei ihren Pferden. Wir liefen im Gänsemarsch hinunter zum Putzplatz und 'parkten' dort die Pferde. Die Weidedecken kamen hinunter und der Vorteil von diesen war ganz klar. Das lange Fell der etwas stämmigeren Pferde war sauber und man hatte nicht mehr gar so viel zu putzen. So kämmten wir Mähne und Schweif noch einmal durch, befreiten die Beine und den Hals, sowie den Kopf vom Schmutz und kratzten danach noch die Hufe aus. Als alle drei Hengste sauber waren, begannen wir relativ zeitgleich zu satteln und zu trensen. ,,Wo soll es lang gehen?'' - ,,Die Hügel hinauf und dann etwas Berg ab – Berg auf – Training!'',schlug Elena motiviert vor und ich schmunzelte. ,,Hört sich gut an. Wie wär's auch dann noch eine etwas größere Galoppstrecke einzuplanen damit die drei dann richtig ausgepowert sind?'' - ,,Das ist super!'', grinste Rachel und so sagte ich Tyler Bescheid, dass die drei Boxen bitte gemistet werden sollten, damit die Pferde gleich darein konnten. Denn bei dem kühlen Wetter sie noch einmal auf die Weide zu stellen, wenn sie schwitzten wäre sicherlich nicht ganz so Vorteilhaft. Tyler nickte und wünschte uns viel Spaß, so schwangen wir uns vorsichtig in die Sättel und ritten im gemütlichen Schritt los. Ich war mit einer Gerte bewaffnet, da der träge Herr unter mir nun mal gerne etwas langsamer unterwegs war wie seine beiden Kumpanen. Ich gab Elena noch den Tipp das sie mit Götterdämmerung auch gerne hinter uns beiden bleiben sollte und ab und zu etwas Schenkelweichen probieren sollte, denn der Gute war zwar sonst ein Lieber aber wenn es ihm zu langweilig wurde dann konnte er auch im Gelände mal loslegen. Bei Rachel brauchte ich nichts sagen, Riko war ein Lieber und würde keine Unruhen machen. Nach einigen Minuten trabten wir auch an, bis wir zu unseren liebsten Hügelstellen kamen. Man war gerade einen runter geritten da kam der nächste schon zum hoch reiten wieder. Dies förderte natürlich die Muskulatur und somit war es wieder ein schöner Vorteil der Natur. Diese Berge oder eher Hügel erklommen wir erst im Schritt, dann ging das ganze im Trab zurück und danach ritten wir auch schon zu der ewig weiten Galoppstrecke, damit sie hier nochmal die ganze Energie frei lassen konnten. Bei der Galoppstrecke angekommen, durfte Rachel den Vortritt machen, da sie den Jüngsten im Bunde hatte. Danach kam Elena mit Götterdämmerung und zu guter Letzt ich mit Hermann. Wobei Hermann erst etwas schneller trabte, doch nach einer klaren Ansage mit der Stimme lockte ich den Renner aus ihm heraus und wir holten das Verlorene recht schnell wieder auf, überholten jedoch nicht. Sanft lobte ich ihn zwischendurch und nach wenigen Momenten des Galopps waren wir am Ende der Strecke und es ging im gemütlichen Schritt wieder zurück. Nun machte Götterdämmerung auch keine Faxen mehr und blieb brav, da er anscheinend auch ausgelaugt war. Am Stall angekommen brachten wir die Pferde in die frisch gemisteten Boxen und zogen ihnen noch die Abschwitzdecke drüber. ,,Ich danke euch beiden für den schönen Ausritt.'',lächelte ich und lobte Hermann nochmal, ehe ich ihm einen neuen Leckstein in die Box hängte und mich dann aus dieser heraus machte. Da kam gerade Tyler um die Ecke. ,,Danke Ty.'',schmunzelte ich und wuschelte ihm die Haare durch. ,,Ich wollte Massacre Boy und Wild Reflex in die Führanlage bringen, wenn das für dich okay ist?'' - ,,Klar, ich hab eh nicht so viel Zeit alle Pferde heute zu machen. Aber ich helfe dir gerne vorher beim Putzen.'', lächelte ich und lief mit Tyler zu den Weiden. Ich holte die Schimmelstute von der Koppel und Tyler den Rapphengst. Farblich waren sie ja schon irgendwie zusammen ein wunderschöner Hingucker.. So banden wir sie am Putzplatz an und ich kuschelte erst einmal eine Runde mit meiner verloren gegangener Liebe von damals. Sanft streichelte ich ihre Nüstern, ehe ich dann anfing zu putzen. Tyler hingegen war bald fertig mit dem Hengst. ,,Mach mal langsam.'',lächelte ich und er musterte die Schimmelstute. ,,Du bist doch auch bald fertig.'',murmelte er grinsend und band dann Massacre Boy ab und wartete auf mich. ,,Wir stellen sie aber nicht hintereinander rein.'',stellte ich nochmal klar und er nickte. ,,Hatte ich jetzt nicht vor.'',murmelte Ty und ich brachte die Stute zur Führanlage. Beide kamen in diese Anlage und liefen ihre Runden, Ty blieb hier um nach dem rechten zu schauen denn ganz ohne Aufsicht wollte ich die beiden auch nicht da drin lassen. So machte ich mich nun auf den Weg und holte mir Tomenko von der Weide. Der dreijährige Braunschecke war etwas von Übermut beholfen als ich ihn von der Koppel holte, so gab es lediglich eine Katzenwäsche und dann ging es auch in die Halle. Heute stand für ihn etwas Bodenarbeit an und so begann ich mit ihm das Führen weiter auszubauen. Er sollte stehen bleiben wenn ich stand, das tat er nach guten fünf Minuten dann auch schon. Danach gab es eine kleine Dehneinheit. Erst die beiden Vorderbeine, dann die Hinterbeine. Zuletzt der Hals etwas, indem ich ein Leckerli an seinen Rücken hielt und er sich nach diesem streckte. Sanft lobte ich ihn, als er dies tat und tat das gleiche noch einmal auf der anderen Seite. Nach der Dehneinheit, ging es dann weiter mit etwas Zirzensik. Ich nahm mir ein Leckerli und hielt es zwischen seine Vorderbeine, wollte damit erreichen, dass er mit seinem Kopf hinunter geht und es sich holen möchte. Dies tat er auch ganz brav und er schien mir mit vollem Elan bei der Sache zu sein. Immer wieder versuchten wir das ganze und am Ende der Übungen für heute streckte er die Vorderbeine, wie gewollt, etwas mehr um an das Leckerli zu kommen. Es war zwar noch nicht ganz das klassische Verbeugen aber der Ansatz war da und er war gut. Sanft lobte ich ihn erneut, ehe ich mit ihm wieder aus der Halle ging und in seine Box stellte. Auch diese hatte Tyler nun schon gemistet und etwas weiter weg standen auch schon Massacre Boy und Wild Reflex wieder in ihren Boxen. ,,Danke Ty.'',rief ich zu ihm und dieser nickte lächelnd. Bevor ich mich jedoch an das nächste Pferd wagte, mistete ich erstmals seine Box. Der Isländerhengst Neskur, sollte heute ein wenig in Dressur gefördert werden. So holte ich diesen nach dem Misten von der Koppel und band ihm am Putzplatz an. Er wäre auch das letzte Pferd für heute, denn es fing schon an zu dämmern. Also machte ich ihn rasch und dennoch gründlich fertig, ehe ich mit ihm in die Halle lief. Dort ritt gerade Tyler meine liebste Lotte Buff. Wobei er gerade etwas mit ihr ausdiskutierte. Die Stute hatte auch gerade ihre Krönung hinter sich, was heißt das sie nun eine Zuchtstute des Gestüts war, dennoch vergaßen wir das Training nicht und die Gute schien heute gar keine Lust zu haben. ,,Alles gut, Ty?'', hakte ich nach, als ich dann im Sattel von Neskur saß. ,,Jaja!'',murmelte er mürrisch und ich seufze auf. Stimmt, Ty wurde ja nicht gerne gestört, vor allem nicht wenn er gerade am diskutieren war. Wie Lotte eben so war.. Ich ritt Neskur warm und achtete dabei den anderen beiden möglichst aus dem Weg zu gehen. Lotte schien nach guten zehn Minuten Tyler oben drauf zu akzeptieren und lief nun auch wieder schön und nicht mehr so störrisch. Schmunzelnd nahm ich derweil die Zügel auf und trieb Neskur in den Trab. Für mich war es noch etwas schwierig ihn in Dressur zu fördern, da er auch gerne mal den Trab mit dem Tölt oder Pass verwechselte.. Da wieder heraus zu kommen war für mich noch etwas unbeholfen, deswegen suchte ich mir auch schon einen Trainer der mich und Neskur etwas darin schulen konnte, denn ewig sollte dies ja auch nicht so bleiben. Lotte schien geschwitzt und Tyler parierte sie in den Schritt, zusammen legten die beiden eine kleine Pause ein, während Neskur und ich gerade Gas gaben. ,,Wir müssen auch gleich die Pferde rein holen.'',erklärte Tyler und ich nickte kurz, denn wenn ich am reiten war sprach ich auch kaum was, außer in der Schrittpause. ,,Rachel und Elena waren vorhin noch in den Round Pens, vielleicht haben sie ja auch schon einige reingeholt.'',murmelte er dann und nahm die Zügel wieder auf. Wir beide vollendeten die Trainingseinheiten der unterschiedlichen Pferde und nach einer guten Dreiviertelstunde war ich auch schon draußen mit Neskur. Er kam in seine Box, genauso wie Lotte. ,,Jetzt aber schnell, sieht aus als würde es gleich regnen.'',murmelte ich und lief mit Tyler hoch zu den Weiden. Nach und nach holten wir die Pferde rein, zwischendrin halfen Rachel und Elena auch noch. Als alle Pferde drinnen waren, fütterten wir noch, bevor wir dann in das Haupthaus gingen. ,,Erstmal 'nen Bier!'',meinte Tyler direkt und lief zum Kühlschrank. ,,Ich gerne ein Cola-Bier!'',meinten Rachel, Elena und ich im Chor. So kam Tyler mit vier Flaschen wieder. ,,Wo ist eigentlich Simon?'' - ,,Noch unterwegs der kommt er spät abends.'',murmelte Rachel. Stumm nickte ich und trank einen Schluck. ,,Ich muss nachher mal schauen wie weit ich mit meinem Papierkram bin..'',seufze ich und Elena murmelte etwas davon das sie das ja auch noch machen müsste. Die Finanzen hielten wir drei eigentlich eher getrennt, doch wenn es bei jemanden knapp wurde, halfen wir uns gegenseitig aus. Ich trank mein Bier leer, ehe ich dann aufstand. ,,Bis morgen früh.'',schmunzelte ich und lief hoch zu meinem Zimmer, wo ich mir noch einen Überblick verschaffte über den ganzen Papierkram, davon noch einiges erledigte, ehe ich ins Bett huschte. Duschen würde ich morgen früh, bevor es dann wieder hinaus ging in die Pferdewelt.



      Früh am Morgen war ich wieder wach, wie immer die ersten die wach war. Ich kochte Kaffee und machte mich hurtig ins Bad. Schnell war ich wieder frisch geduscht und die Zähne geputzt. Tyler trudelte ins Bad, gerade als ich fertig war. ,,Guten Morgen.'',lächelte ich und er brummelte nur kurz – wie immer. Schmunzelnd lief ich wieder in die Küche und backte die Brötchen auf. Ich frühstückte und trank dabei meinen Kaffee, ebenso blätterte ich in der Zeitung umher. Hm.. Neue Verkaufsanzeigen. Darunter ein wunderschöner Tinkerhengst in Palominolackierung mit hochweißen Abzeichen und einer schönen Blesse. Reinweißes Langhaar und der Behang ebenso. Oh weh.. Sofort schnappte ich mir das Telefon und rief dort an. Sieben Uhr morgens, da müsste ja wer wach sein. Und ja dem war so. Ich deutete mein Interesse und schilderte der Frau am Telefon die derzeitige Situation am Hof. Wir quatschten noch ziemlich lange, ehe ich wieder auflegte. Sie sagte sie würde sich melden. Gut gut. So räumte ich mein Geschirr weg und zog mir meine Stiefel an. Tyler war mittlerweile auch schon am Frühstücken. Ich lief hinaus in den Stall und fütterte die Pferde, machte dabei das Radio an. Während die Pferde noch fraßen, kuschelte ich mit dem kleinem Hofhund Aika. ,,Na meine Süße. Du hast doch sicherlich auch Hunger.'',schmunzelte ich und lief mit ihr zu ihrem Napf und füllte diesen mit ihrem Hundefutter.

      Nachdem die Pferde alles aufgefressen haben, fuhr ich zusammen mit Tyler Heu hoch zu den Weiden. Wir füllten die Futterkrippen auf, damit sie über den Tag noch fressen konnten, ehe wir nach und nach die Pferde raus stellten. Drin ließen wir jedoch Quintessa und RoyalRubina. Ich machte mich daran die kleine Tinkerdame zu putzen, während Tyler sich an Royal dran machte. Rasch waren beide Pferde fertig und wir konnten uns der Arbeit widmen. Ich ging mit Quintessa in den Round Pen, Tyler ritt mit Royal die Weiden ab um nach den Zäunen zu schauen. Heute Nacht schien es böse geweht zu haben, da war es sicherlich nicht verkehrt um nochmal nach dem rechten zu schauen, abgesehen davon gönnte er der lieben Royal somit einen kleinen Ausritt. Mit Tessa hatte ich das gleiche vor wie mit Tomenko gestern, etwas Bodenarbeit und Zirsensik. Sollte ja jedem Fohlen nicht schaden. Wie auch mit Tomenko übte ich noch einmal das halten und laufen beim Führen, danach gab es die Dehneinheit und zu guter Letzt noch das Verbeugen weiter ausbauen. Tessa war in der Sache schon etwas weiter wie Tomenko, doch ich hatte mit ihr auch deutlich früher angefangen gehabt. Sanft lobte ich sie kurz und stellte sie ebenfalls auf die Weide, ehe ich anfing ihre Box zu misten, danach kam die Box von Royal dran. Somit waren wieder zwei Pferde für heute erledigt und nun kamen auch schon Rachel und Elena aus dem Haus, welche freudig von Aika begrüßt wurden. ,,Guten Morgen.'',begrüßte ich beide lächelnd, wobei Elena noch etwas verschlafen aussah. ,,Morgen.'',murmelten sie im Chor und machten sich ebenfalls an die Arbeit. Ich dagegen lief wieder Richtung Weide und sah mir die zahlreichen Pferde an.. Wen nun? Ich blickte den dunkelbraunen Hengst Karthago an, ehe ich schmunzelte. Immer wieder schnappte er nach Ostwind. Hm. Mit den beiden könnte man doch etwas Freispringen machen! So holte ich zu erst Karthago von der Koppel und putzte ihn, ehe ich noch Ostwind hinzu holte und auch ihn putzte. Zusammen mit beiden Hengsten lief ich in die Halle und baute rasch einige Sprünge auf, ehe ich die Hengste von den Stricken ließ und sie laufen ließ. Zuerst durften sie sich frei bewegen, durfte sich selbst warm laufen, was sie auch taten. Immer wieder trabten sie an und neckten sich gegenseitig. Ja die beiden haben sich gefunden. Der eine temperamentvoll, wild und stur, der andere manchmal etwas nervig, aufdringlich und unausgelastet oder eher verspielt. Irgendwie ergänzten sie sich. Der eine powerte den anderen aus. Nach einer Weile ließ ich sie beiden dann jedoch springen, denn sie sollten ja nicht den ganzen Tag herum albern. Zuerst sprang Ostwind über die Hindernisse und Karthago wollte sofort hinterher und es nach machen. Man merkte natürlich sofort wer dies als Spiel ansah und wer es ernst nahm. Somit sprang Ostwind fehlerfrei und Karthago schien sich nicht konzentrieren zu wollen. Kurz schimpfte ich mit diesem, damit er mal zur Vernunft kam, wenn es auch nicht lange anhalten würde. - Danach gab es erneut einen Durchgang. Wieder hopsten beide drüber und diesmal lief auch Karthago fehlerfrei. In ihm steckte viel, jedoch blieb er anscheinend immer etwas mehr Fohlen als andere. Nach weiteren Durchgängen brachte ich die beiden auch wieder auf die Weide, mistete deren Boxen. Derzeit kam auch Tyler mit Royal wieder. ,,Na alles gut?'' - ,,Ja die Zäune haben es überlebt, Gott sei Dank.'',murmelte er und ich nickte schmunzelnd. ,,Magst du vielleicht noch Battle Scars was unternehmen? Am liebsten wäre mir etwas Dressurtraining, aber natürlich gerne auch etwas anderes.'',fragte ich zuckersüß nach und Tyler lächelte. ,,Aber nur weil du es bist!'',grinste er und wuschelte mir die Haare durch. ,,Lass den Scheiß!'',meinte ich lachend und schlug ihm seinen Arm weg, ehe ich mich mit ihm zusammen zu den Weiden machte, nachdem ich fertig gemistet hatte. Wie besprochen holte er sich Battle Scars und ich mit Millenium GC mit meiner Grullo-Stute wollte ich ebenfalls etwas die Dressur trainieren. So liefen wir mit den beiden unterschiedlichen Pferden zu Putzplatz und putzten diese erneut. Ich musste mich etwas ran halten, es war bald Mittag und ich müsste auch noch einige Tierarztbesuche hinter mich bringen, aber vorher wollte ich noch sechs Pferde machen. Denn erst dann wäre das Tagesziel heute erreicht, aber ich hatte ja noch Tyler der mir gerne half, dafür war er schließlich auch da. ,,Cala, Moon und Grey Love, kommen bitte noch in die Führanlage für heute. Du passt dann bitte solange auf die auf okay? Weil dann kann ich mich Pancake und Karl widmen.'',erklärte ich frech grinsend und er sah mich fragend an. ,,Wieso passt du nicht auf die drei Stuten auf und ich mache die beiden anderen?'' - ,,Weil ich die Chefin bin.'',meinte ich und streckte ihm die Zunge raus, ehe er mich grinsend ansah und wir die Pferde fertig sattelten. ,,Du darfst Sunshine dafür noch machen.'',erklärte ich und lief mit Mille zur Halle und schloss hinter mir und Tyler die Tür. Ich gurtete noch einmal nach, ehe ich dann aufstieg und die Stute warm ritt, neben an ritt Tyler. Wir unterhielten uns noch etwas während dem Warmreiten, ehe wir dann auch schon anfingen zu schweigen und uns auf die Arbeit konzentrierten. Die Stute war heute gut gelaunt, wie es mir schien, denn sie schmiss die Beine förmlich weg. Sie lief mit einem Vorwärtsdrang wie ich es nur selten von ihr kannte. Ich war es gewohnt, dass sie lauffreudig war, so jedoch nun auch nicht. So trabte ich mit ihr die Bahn entlang und ritt mit ihr unsere Kür durch, schaute jedoch immer wieder das wir Tyler nicht behinderten. Die Kür von der Stuten des Monat's Wahl war sowohl in meinem Kopf, als auch in ihrem noch wie eingebrannt und es ging immer noch perfekt von statten. Sanft lobte ich sie und gönnte ihr eine Schrittpause. Nach einer Stunde des erfolgreichen Trainings und der Wiederholung der Kür stieg ich ab und kratzte ihr noch einmal die Hufen aus. Zusammen mit Tyler und den Pferden verließ ich die Halle und wir kehrten auf den Putzplatz zurück. Wir sattelten die Pferde ab und brachten sie anschließend auf die Weide, während ich die beiden Boxen mistete, beschäftigte sich Tyler damit die Stuten in die Führanlage zu bringen und beobachtete das ganze Szenario erneut. Ja an sich war es etwas langweilig, aber so hatte er nun auch nochmal eine Pause. Ich hingegen holte mir Pancake von der Weide und lief mit ihm zur Führanlage. ,,Na du.'',grinste ich und blickte zu Calacirya, Grey Love und Walking to the Moonlight. Der Braunschecke neben mir blickte die Stuten in der Führanlage neugierig an. ,,Willst du das auch mal versuchen oder was?'',fragte ich verwundert nach und ließ ihn in das letzte Gatter rein. So war er zwischen Cala und Moon. Brav lief der Hengst in der Führanlage mit herum und blickte uns immer wieder neugierig an. ,,Siehe einer an.'',meinte ich lachend und sah zu Tyler. ,,Dann mach ich mich mal an Sunshine.'',grinste dieser und verschwand auch zugleich. ,,Ey!'',murmelte ich und rief ihm noch hinter her das er Karl mitnehmen solle. Dann wären alle Pferde für heute geschafft. Ich setzte mich auf den Stuhl und blickte den Pferden hinter her, welche nach und nach an mir vorbei liefen. Die Führanlage war ja schon was tolles. Tyler kam mit Be my Sunshine und Karl zu mir. ,,Na ihr drei.'' - ,,Wir gehen jetzt eine Runde spazieren und dann wieder auf die Weide.'',erklärte Tyler und Sunny wieherte auf, als er Pancake in der Führanlage sah. Kurz darauf legte er die Ohren an, da er ihn nun nicht mehr sah. ,,Na wo ist er hin?'',meinte ich zu dem jungen Hengst und dieser blickte mich verdutzt an. Als Pancake wieder kam stellten sich seine Ohren rasch auf. Kurz musste ich lachen. ,,Du bist ein Spinner.'',murmelte Tyler zu Sunny und lief dann mit den beiden los. Ich setzte mich wieder und schmunzelte. Alle Pferde geschafft! Ich holte die Stute aus der Führanlage und brachte sie nach und nach wieder auf die Weide, auch Pancake kam wieder auf die Weide. Ich mistete deren Boxen und auch die von Karl und Sunny. Ich streute die Boxen noch rasch neu ein, ehe ich mich in das Haupthaus machte und das Mittagessen kochte..

      20.310 Zeichen by Sevannie

      Es war noch dunkel als ich die große Stalltüre aufschob und den Geruch der Pferde tief in meine Nase zog. Doch das war auch nötig. Es standen immerhin 34 Pferde auf meiner Liste, diese waren allesamt nur Stuten. Anfangen wollte ich damit erst mal meine Stuten auf die Weide zu bringen. Ich fing mit Northern Dancer und Hollywood Undead II an. Nachdem die beiden auf der Koppel waren, holte ich Kristy Killings und Elanor. Ich lobte die beiden und ließ sie dann auch laufen. Sie freuten sich natürlich alle über den Auslauf. Ich ging den Weg wieder zum Stall zurück und holte dann Kahlua und Bellami. Die beiden waren erst vor ein paar Tagen aus Kanada wieder gekommen. Ich war sehr froh, dass sie wieder einmal dort ins Training gehen konnten. Ich lobte die beiden als wir an der Weide ankamen und ließ sie dann laufen. Nun fehlten nur noch drei meiner eigenen Pferde. Ich holte Cup Cake und Face Down. Ich ließ die beiden auch laufen und holte zu letzt Spotted Face. Danach ging ich wieder nach drinnen. Nun waren Joyce Stuten an der Reihe. Als erstes holte ich Walking tot he Moonlight und Calacirya. Ich brachte die beiden auf die Koppel und ging dann wieder nach drinnen. Bei ihren Stuten musste ich mich ein bisschen mehr beeilen, da es um einige mehr waren. Roxy und Grey Love durften als nächstes auf die Weide. Besonders mit Roxy musste ich gerade noch kurz kuscheln. Ich ging wieder nach drinnen und holte Hermelin Jaela und Winter Cloud aus der Weide. Ich brachte die beiden nach draußen und ließ auch sie dann in Ruhe mit den anderen laufen und fressen. Es standen immer noch 19 Pferde auf meiner Liste und ich hatte das Gefühl ich war schon ewig beschäftigt. Das konnte aber auch daran liegen, dass die Sonne mittlerweile schon fast ganz aufgegangen war. Ich holte Augenblick und Golden Gate nach draußen. Die Aussicht die Boxen zu misten war auch nicht gerade aufbauend. Ich ging dennoch schnell wieder nach drinnen und holte Ch’s De la Lune und Wolkentraum. Somit waren meine Pferde und ihre Kaltblüter auf der Weide. Ich zog meine Weste aus und legte sie im Stall über einen der Sattelhalter. Durch das viele laufen war mir mittlerweile doch warm geworden. Ich ging zu den nächsten beiden Boxen und holte Alice Cullen und Lotte Buff aus ihren Boxen. Gemeinsam ging ich mit den beiden wieder zur Koppel und lobte sie dann. Ich ließ sie vom Strick und ging wieder nach drinnen. Ich holte Epona und Golden Wonder nach drinnen. Ich klopfte den beiden ihre Hälse und streckte mich danach einmal kurz. 34 Pferde hatten es schon gehörig in sich. Ich ging wieder nach drinnen und holte Millenium GC und Royal Rubina nach draußen. Wieder lobte ich sie und überlegte dann kurz. Nun waren es nur noch neun Pferde. Es ging halbwegs voran. Ich holte Gameover und Shiny Sunlight aus den Boxen und lief dann mit ihnen zur Weide. Als nächstes folgten Muemmi und Irritable. Ich brachte die beiden auf die Weide und ging dann schnell wieder in den Stall. Dort ging es auch sofort weiter mit Pferde holen. Nun waren es nur noch 4. Soweit ich das noch richtig im Kopf hatte. Ich führte Linara und Veronica auf die Weide und schaute dann kurz nach allen. Danach holte die nächten zwei Stuten. Diese waren eine Hannoveranerdame und das weiße EVB. Ich ließ Wild Reflex und Mistery auf der Weide laufen. Mir viel ein, dass ein Pferd noch fehlte. Naja eher gesagt Pony. Aus genau diesem Grund ging ich Klein aber Oho holen. Ich stellte sie auf die Weide und klopfte dann kurz ihren Hals. Danach ging ich wieder in den Stall und machte alle Boxen sauer. Dies dauerte natürlich sehr lange und ich war danach auch echt müde. Ich ging wieder nach draußen und schaute nach den Pferden. Ich ging wieder nach drinnen und streute die Boxen ein. Ich hatte eigentlich schon gar keine Lust, aber wenigstens meine Stuten mussten noch ein bisschen arbeiten. Vor allem Bellami und Kahlua. Ich streckte mich nach dem Misten und Einstreuen. Ich ging in die Sattelkammer und holte dort Bellamis Sattel und ihre Trense. Diese platzierte ich vor ihrer Box. Dann fegte ich die Stallgasse. Ich holte ihren Putzkoffer noch und stellte ihn dann vor die Box. Müde ging ich wieder zur Weide und holte dann meine Stute. Ich band sie vor der Box an und putzte sie dann ausgiebig. Danach platzierte ich das Sattelzeug auf ihr und ging mit ihr nach draußen. Ich stieg auf ihren Rücken und ritt dann los. Nachdem ich sie warmgeritten hatte, ging es auf die Geländestrecke. Dort übten wir die Sprünge für das nächste Turnier mal wieder genauer. Die Stute machte wirklich gut mit. Bald würde sie auch wieder häufiger ins Training gehen dürfen, da ich ja jetzt selber Trainer war. Nach dem Training ritten wir zurück zum Hof und ich sattelte und trenste sie ab. Dann putzte ich sie nochmal und brachte sie wieder auf die Weide. Solange ich noch mit Kahlua trainieren würde dürfte sie noch ein bisschen in Ruhe grasen. In diesem Zuge nahm ich Kahlua gleich mit und klopfte sanft ihren Hals. Ich gähnte einmal müde und putzte dann meine Stute. Danach holte ich ihren Sattel und die Trense. Ich platzierte beides auf ihr und stieg draußen auf seinen Rücken. Ich trieb sie an und klopfte nochmal sanft ihren Hals. Meine Stute trottete brav nach vorne und langsam kamen wir auf unseren Trainingsweg. Die Stute war mittlerweile warm geworden und so trabte und galoppierte ich sie noch ein bisschen. Dann ritt ich auf den Geländeweg und sprang die Sprünge mit ihr. Brav nahm sie jeden Sprung und schnaubte dann danach ab. Ich klopfte ihren Hals und ritt sie auf dem Weg zurück ausgiebig trocken. Im Stall angekommen brachte ich sie in die Box und füllte dann das Heu und Kraftfutter für alle Pferde auf. Nun kam der anstrengende Part. Ich musste alle Pferde wieder reinholen. Nachdem dies endlich erledigt war, kehrte ich nochmal die Stallgasse und kontrollierte dann alles.
    • Sevannie
      24.10.2016
      Umzug Teil II
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.
      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.
      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.

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      Auf dem alten Hof angekommen, überkamen mich einige Erinnerungen. Vor einigen Wochen erst hatte ich den Sturz mit Get a Movie gehabt. Uns beiden ging es gut, doch seither war da etwas die Bindung angeknackst, nur konnte ich nicht sagen an wem es wirklich gelegen hatte, dass wir gestürtzt waren. Der Scheckhengst war beim Springen immer aufmerksam, auch im Gelände brachte ihn nichts aus der Ruhe. Anscheinend waren wir beide etwas Unaufmerksam gewesen, daher hatte ich mich derzeit an der Bodenarbeit mit ihm versucht, doch halfen tat es nicht wirklich. Vielleicht brachte ja der neue Umzug dann wieder ein neues Umfeld und neue Begebenheiten mit sich, so das dies auch wieder was wird. Ich holte den Hengst in den frühen Morgenstunden aus seiner Box, ich hatte mal wieder nicht wirklich schlafen können und daher machte ich mich daran, ihn zu putzen und seine Transportausrüstung ihm anzulegen. Nachdem ich mit Get a Movie fertig war, torkelte auch Elena schlaftrunken in den Stalltrakt des alten Hofes. ,,Guten Morgen.'',murmelte sie und musterte mich mit meinem Hengst. ,,Morgen.'',murmelte ich leise und streichelte über die Scheckung am Halse von dem Hannoveraner. ,,Get ist feritg.'',murmelte ich und sie nickte nur. Kurz musterte ich erneut seine Beine, welche keine Blessuren aufwiesen, nein es war eindeutig nur ein seelischer Knacks - bei uns beiden. Er hatte zwar einige Tage gelahmt und ich hatte einige böse Hämatome, doch nichts gebrochen oder geprellt. Nur ich hatte wie ein Schlosshund geweint, weil mir es für meinen Hengst so leid tat. Ich führte ihn zum LKW, welcher wiedereinmal der Transporter darstellte. In diesem hatte ich Heu und Wasser für die Fahrt bereitgestellt, wie es eben üblich war. Zuerst kam Get rein, danach folgte Clouds Angel, welcher von Elena fertig gemacht worden war. Tyler brachte währenddessen die ganze Ausrüstung der Pferde in den Hänger, sowie das Auto. Er fuhr extra, da wir mit einem Schwung gleich alle Hengste rüber schaffen wollten. Wir verluden nach Cloud noch Cinnemont's Accento, Schwachkopf, Admiral's Wings, For Pleasure und Antaris. Damit waren die meisten schon einmal drin. Wir legten eine kurze Kaffeepause ein, ehe es weiter ging. Zum Glück waren meine Hengste diesen 'Stress' gewohnt und fühlten sich in dem geräumigen LKW sehr wohl, wie es mir schien. Irgendwelche Probleme untereinander gab es ja auch nicht, da alle zusammen auf der Koppel standen und sich kannten. Nach der kleinen Pause ging es dann weiter mit Starmen, Burnin' Awake and Lifeless, Kaltenbach's Ostwind, Karthago, Hero of Heaven und Ramires. Damit waren alle meine Hengst verladen und ich half Tyler noch mit dem restlichen Equipment. Als alles, aber auch wirklich alles, der Hengste verstaut war, ging es dann endlich los auf dem Weg zum Flughafen.
      ...
      Der Flug kam mir immer länger vor, umso öfters wir diesen tätigten. Das Schlimme war ja wir hatten noch zwei bis drei Flüge vor uns. Ich hatte etwas Bange vor den nächsten Flügen, vor allem vor dem mit den Kleinen.. Immer wieder biss ich mir nervös auf die Unterlippe, wenn ich über solche Sachen nach dachte, ehe dann auch schon die Landung angesagt wurde. Kurz sprang mein Herz etwas höher und ich schnallte mich wieder an, Elena schlief tief und fest, so tat ich dies für sie und weckte sie sanft. ,,Wir landen gleich.'',murmelte ich und schmunzelte bedenklich, ehe sie dieses Schmunzeln erwiderte.
      Nach gut vier Stunden kamen wir mit zwei LKW's auf dem Hof an. Wie immer brauchten wir hier mehr Hänger, als ind er alten Heimat, aber das war ja alles kein Problem. Wir ließen nicht viel Zeit vergehen und luden die Pferde aus, sie durften sofort auf die Weide und sich dort etwas die Beine vertreten, nach und nach wurden die Hänger leerer und die Weiden füllten sich wieder mit Leben, da die Hengste auch hier und dort mal buckelten vor Freude. Schmunzelnd betrachtete ich das ganze, doch war bei Gedanken immer noch bei Get und dem Unfall, sowie bei dem Umzug der Fohlen. ,,Alles in Ordnung?'',murmelte Elena, welche neben mir stande und ich nickte nur kurz. ,,Ja klar.'',murmelte ich und drehte mich um zum Stalltrakt und lief auf diesen zu. Linus hatte auch hier alles vorbereitet und die Boxen waren startklar für die Hengste. Hoffentlich war der Umzug schnell gemeistert und ich fand dann eventuell mehr Schlaf. Es dauerte nicht lange und der Abend brach an, so holten wir die Pferde, welche bis jetzt schon auf dem Hof waren, in ihre Boxen rein und gaben ihnen ihr Futter. ,,Ich hab noch Essen von heute Mittag, für euch beide.'',meinte Linus mit einem Lächeln und ich winkte dankend ab. ,,Ich dusche und lege mich ins Bett. Ich hab keinen Hunger.'',murmelte ich und schmunzelte kurz, ehe ich dann auch schon meinen Plan in die Tat umsetzte. Als ich im Bett lag hörte ich Elena und Linus noch reden, ehe ich dann die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
      ...
      Der nächste Morgen war wieder einmal mit Hektik geplant, denn seitdem ich diese Schlafstörungen hatte, verschlief ich kontinuirlich.. Elena hatte mich kurz vor knapp geweckt, so war ich noch schnell ins Badezimmer gehüpft und stand nun mehr als verschlafen neben ihr am Flughafen, darauf wartend, dass wir endlich in das Flugzeug konnten. Auch diesen Flug fand ich erneut keinen Schlaf, Elena hingegen schon. Heute Abend noch würde der nächste Flieger gehen, so hofften wir das Zuhause alles bereits geklappt hat und Tyler und Simon klar kamen, denn viel Zeit blieb nicht. Wir kamen nur kurz auf den Hof, halfen noch die restlichen Pferde in den Hänger zu laden, ehe es dann wieder los ging. Mit Tyler hatte ich heute kein Wort gewechselt, auch wenn er es versucht hatte. Mein Fokus lag zur Zeit einzig und alleine auf meinen Pferden, das sie alle ohne Probleme in Deutschland ankamen und und und.. Mein Kopf war voll und der Stress für mich viel zu Groß. Ebenso die Zukunftsängste die mich zur Zeit etwas plagten.. - Wie lief das Geschäft in Deutschland als Tierarzt? Wie würde die Zucht laufen und der Verkauf der Fohlen? Würde es diesmal der letzte Hof sein den wir beziehen würden? Fragen um Fragen und keiner konnte mir Antwort geben. Da blieb eben die Zeit mit Tyler auf der Strecke, aber wir waren ja auch nicht zusammen oder so was, auch wenn Elena desöfteren nachgehakt hatte. Kurz lächelte ich, als ich daran dachte wie sie immer und immer wieder nachstocherte. Ich blickte auf die Hänger, insgesamt waren es 16 Pferde die nun die Reise antraten. In dem einem Hänger befanden sich die Stuten; Irritable, Gameover, Shiny Sunlight, Royal Rubina, Millenium GC, Epona, Golden Wonder, Lotte Buff und Alice Cullen. Im anderen Hänger meine kleinen Schützlinge, welche ich aus verschiedenen Gründen bei mir aufgenommen hatte; Velvedere, Staccato, Klein aber Oho, Calero, Neskur, Wild Reflex und Massacre Boy. Damit war der heutige Umzug dieser Pferde vorbei, morgen gäbe es erneut einen solchen Stress mit den Fohlen und in drei Tagen kämen dann noch die Kaltblüter und die zwei Welsh-Ponies. Tief atemte ich ein und aus und blickte kurz zu Tyler, Simon und Elena, welche etwas abseits standen und redeten. Vielleicht über mich? Ich blickte auf die Uhr und seufze auf. ,,Elena wir müssen.'',rief ich zu der kleinen Gruppe und Tyler nickte Elena zu, ehe er auf mich zu kam. Kurz schenkte er mir ein Lächeln, ehe er in den einen LKW einstieg. ,,Ty, was machst du da?'',fragte ich nach und lief zum Führerhaus. ,,Ich komme mit dir. Elena wollte sich mit Simon hier um die Pferde kümmern, um deine Fohlen etc.'',murmelte er und ich blickte zu Elena welche mich herzlichst anlächelte und winkte. Kurz verengten sich meine Augen, ehe ich diese Entscheidung akzeptierte, immerhin kannte sich mich zu gut und sie kannte vor allem meine Fohlen auch am Besten. Ich nickte kurz und lief zum anderen LKW, Ty fuhr vor und ich hinter her.
      ...
      Mitten in der Nacht kamen wir auf dem neuen Hof an, wir ließen die Pferde natürlich nicht auf die Weide, sondern führten sie in ihre neuen Boxen. Während des Flugs hatte Tyler das Gespräch gesucht, doch ich blieb ruhig und hatte dann so getan als würde ich schlafen. Ich wollte erst einmal den Umzug hinter mich bringen, ehe er mich vollprabbeln konnte. Als die Stuten und auch die 'Privatpferde' in ihren Boxen waren, bekamen sie noch etwas Kraftfutter und durften dann auch ihre Ruhe genießen. ,,Ein anstrengender Tag.'',murmelte ich leise und blickte kurz zu Tyler, bevor ich dann zum Haupthaus lief. Er ergriff sanft meine Hand und zog mich mit. ,,Was hast du denn vor? Wir müssen schlafen, morgen früh geht es früh los und..'' - ,,- pscht!'',murrte er kurz, dennoch sanft und zog mich in eine Box. ,,Wir werden schlafen, aber nicht in einem normalen Bett.'',grinste er keck und ich schüttelte den Kopf. ,,Für sowas haben wir keine Zeit, Ty. Wir sind mitten im Umzug, was ist wenn wir verschlafen oder sonst was?'',murmelte ich fraglich und blickte mich in der Box um. Es waren Decken bereitgelegt und auch einige Strohballen. Süß war es schon, aber für so etwas hatten wir definitv keine Zeit, eigentlich. ,,Ich will doch nur das es dir gut geht.'',murmelte er und setzte sich auf die Strohballen, ehe er mich zu sich zog. Unwillkürlich landete ich auf seinem Schoß, atmete tief ein und aus und schüttelte etwas den Kopf.. ,,Tyler, ich hab zuviel im Kopf ich will doch einfach nur..'' - ,,-Entspannen.'',beendet er meinen Satz und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. ,,Aber nicht so! Ich will den...'' - ,,Umzug hinter dich bringen und das alles wieder normal läuft, in deiner gewohnten Rutine.'',beendet er erneut meinen Satz und ich blickte ihn leicht verärgert an. Er legte sich gegen die Wand zurück und zog mich weiter an seine Brust. Kurz schloss ich die Augen und vergaß alles um mich herum. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen und ich vergaß den leichten Ärger über Tyler, genoss einfach die Ruhe, das Kauen der Pferde im Hintergrund, bevor ich dann tatsächlich einschlief.
      ...
      Mein Handy weckte mich mit einem lauten, schrillen Ton, welchen ich seit neustem als Wecker hatte. Ich schrak auf und blickte mich in der Box um. Die Decke über mich gewunden und es roch seltsamer weiße nach Kaffee im Stall. Ebenso hörte ich die Pferde immer noch kauen. Oder wieder? Ich rieb mir verschlafen die Augen und stand auf. Was ein Tag, oder eher eine Nacht.. Ich stand auf und blickte mich um, Tyler kam gerade mit einer Tasse Kaffee in die Box gelaufen und einem Teller mit zwei belegten Brötchen darauf. ,,Guten Morgen.'',lächelte er und übergab mir das Frühstück, ehe ich mich wieder setzte und einen Schluck vom Kaffee nahm. ,,Morgen und Danke.'',schmunzelte ich herzhaft und blickte ihn an. ,,Gut geschlafen?'',fragte er nach und ich nickte, als ich gerade in das Brötchen hinein biss. ,,Ja! Und wie.'',murmelte ich mit halbvollen Mund und er lächelte, ehe er sich wieder weg machte. Ich frühstückte zu Ende und folgte ihm dann. Kurz blickte ich mich im neuen Stalltrakt um, ehe ich auf die Uhr schaute. Es war noch einiges an Zeit übrig. So machte ich mich auf den Weg in das Haupthaus und machte mich in das Badezimmer. Nach gut einer halben Stunde war ich dann auch wieder fertig für den Tag und machte mich runter zu den LKW's. Tyler stand startklar am Hof und ich musterte ihn kurz. ,,Danke.'',murmelte ich leise, als ich vor ihm stand und er nickte. ,,Nicht dafür.'',murmelte er ebenso leise und ich umarmte ihn. So machten wir uns wieder auf den Weg zum alten Hof..
      ...
      ,,Das ständige Pendel geht mir langsam auf die Nerven, zum Glück ist es das letzte mal!'',murrte ich mittlerweile etwas sauer und blickte auf den kleinen Bildschirm im Flugzeug. Die Fohlen hatten wir gestern rüber gebracht und sie hatten es alles gut überstanden. Ich hatte mir nämlich bei ihnen gestern die Zeit genommen und hab sie abends beim reinholen noch durchgecheckt. Ich hatte bei ihnen am meisten Sorge, dass es irgendwie nicht gut laufen würde. Elena war seitdem auf dem neuen Hof geblieben und ich war gerade auf der letzten Reise zum neuen Hof mit Tyler an meiner Seite. Im Gepäck waren die letzten dreiundzwanzig Pferde. Die Kaltblüter und die beiden Welsh-Ponies. Damit wäre der Umzug erledigt, da wir jeden Tag auch immer wieder Umzugskartons geschleppt hatten, waren unser Hab und Gut, abgesehen von den Pferden, auch alles auf dem neuen Hof. ,,Danach haben wir es endlich geschafft.'',murmelte Tyler leise und streichelte mir mit seinem Daumen über meine Hand, ehe er seine wieder entfernte und sich durch die kurzen Haare griff. Kurz blickte ich auf dem Fenster, ehe ein letztes Mal das signal ertönte man solle sich anschnallen. Tyler und ich taten dies auch sofort, ehe die Ansage ertönte das wir gleich landeten. Nach mehreren Stunden war dann auch alles geregelt und wir konnten endlich los fahren. Auf dem Hof angekommen luden wir erneut die Pferde nach und nach aus. Tyler übernahm Amaretto und Winter's End. Ich nahm mir Hermann, Elena nahm Götterdämmerung, Simon nahm Battle Scars und Linus übernahm King of Night. Somit war der erste Hänger fast leer. Die Kaltblüterhengste kamen auf eine extra Weide und buckelte sich dort for Freude erst einmal aus. Die zwei Welsh- Ponies kamen zu den anderen 'Privatpferden' - zu der Hengstkoppel derer. Die nächsten sechs Pferde wurden aus dem ersten Hänger entladen; A Brave Hearts Freedom, Time to go, Darling, Sharon IV, Geoffrey's Brother, Hope in Despair und Arikado. Auch die sechs Hengste wurden auf ihre Weide gebracht, ehe ich zu der Fohlenweide hinüber blickte, auf welcher sich meine Fohlen und die von Elena freudig austobten. Sie dürften die ersten Tage noch die Ruhe genießen, da wir sonst auch erst einmal alles einrichten mussten und einiges an Papierkram zu erledigen hatten. Mit Amaretto und Winter's End brachten wir auch die letzten beiden Pferde aus dem ersten Hänger, welche nun entgültig leer war. Es stand der letzte Hänger an, der mit meinen Kaltblüterstuten. Die ersten die auf die Weide gebracht wurden, waren: Wolkentraum, Golden Gate, Augenblick, Ch's De la Luna, Winter Cloud und Hermelin Jaela. Auch die Stuten preschten erst eine Runde im Galopp über die Weide, machten jedoch auch Halt an den verteilten Heustationen. Noch hatten wir keine Raufen, daher war das Heu lose auf dem Boden verteilt. Es war wie gesagt noch alles eher Roh hier, doch auch bald wären solche Kleinigkeiten Geschichte. Die letzten fünf Stuten, welche da waren Roxy, Grey Love, Walking to the Moonlight, Calacirya und unser Neuzugang und das passende Gegenstück zu Hermann -> Hannelore. Auch diese fünf Stuten preschten erneut im Galopp los, ehe sie auch Halt machten an den Heustationen. Schmunzelnd betrachtete ich das Schauspiel und legte dann das Halfter von Hannelore weg. Tief atmete ich ein und wieder aus, schloss die Augen und lächelte kurz. Es war endlich geschafft, alle Pferde waren nun hier in Deutschland auf dem neuen Gestüt! Innerlich kam ein kleiner Siegesschrei und natürlich ganz viel Freude, doch ich bewahrte die Ruhe und machte mich zur Fohlenweide. Über diese tobten in kleinen Grüppchen verteilt unter anderem meine fünfzehn Sprösslinge, welche auch teilweise bald auf die Weide der Großen kamen. Karl, Gino und Tomenko hielten sich etwas Abseits von dem Getümmel und herum Gebuckel der anderen. Sie fraßen lieber gemütlich ihr Heu. Saevita, Soulmate's Death, Bajau und Torte bildeten die erste Gruppe und fegten im Galopp über die ellenlange Weide. Mir fiel immernoch ein Stein vom Herzen, wenn ich dran dachte, dass es meinen Kleinen so gut ging und sie so unbeschwert ihre Fohlenzeit genossen. Rando, Be my Sunshine, Pancake Killer, Ramazotti Amaro und Dark sweet Temptation waren die zweite Gruppe und rangelten sich unter einander etwas, während Krisu, Quintessa und Millenium's Pride eher wie zwei verliebte Stutfohlen auf die jungen Hengste vom anderen Zaunende rüber blickten. Auch im Fohlenalter waren die Geschlechter getrennt. Elena kam neben mich getreten und blickte auf ebenfalls auf die Fohlen. ,,Wir haben es wieder einmal geschafft.'',lächelte sie und blickte mich dann an. Schmunzelnd nickte ich und sah dann auch zu ihr. ,,Wieder einmal und hoffentlich auch das letzte Mal, hoffentlich ist das nun der Hof, von dem wir sagen können, dass er für immer unser ist.'',murmelte ich nachdenklich und sie zwickte mich kurz in die Seite. ,,Jetzt hör auf so zu denken!'',grinste sie keck und lief dann zu Simon, Linus und Tyler, welche vor dem Stalltrakt standen.
      Hör auf.. hallten ihre Worte mit sanfter Stimme in meinem Kopf nach und ich blickte auf die Viere. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe, ehe ich wieder auf die Fohlen blickte, von den ganzen Gedanken und Ängsten der letzten Tage gefesselt. Gefesselt von dem Moment, wo ich auch entfliehen konnte, als mir Tyler in dieser nicht ganz so einfachen Zeit geholfen hat.. Lächelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und lief zu den Vieren. ,,Wo ist der Sekt? Ich glaube wir haben was zum Anstoßen!'',grinste ich freudig und biss mir erneut auf die Unterlippe. Elena wackelte mit beiden Flaschen in den Händen vor meine Nase herum. ,,Hier!'',grinste sie ebenfalls so froh und munter wie ich, ehe die Korken knallten und wir uns einige Gartenstühle schnappten und uns vor den Stalltrakt setzten. Ein gelungener Umzug musste natürlich auch etwas gefeiert werden.

      [29417 Zeichen by Sevannie & Friese]

      26.04.2017
      Renovierungsarbeiten
      Wir hatten uns mittlerweie alle schon ziemlich gut im neuen Heim zurecht gefunden und jetzt, nach den ersten paar Monaten, wollten wir auch weiter mit den Renovierungsarbeiten machen. Es stand noch auf dem Plan, dass die Weiden hier und da erneut werden müssten, ebenso wollten wir die Zaunlatten alle streichen, damit sie wieder im schönen weiß für den Sommer erstrahlen konnten. Auch wollten wir weiter am Gästestall arbeiten, denn dieser war als einziger Stalltrakt noch nicht fertig gestellt und sollte für die Trainingspferde dienen, der andere Trakt daneben für die Pferde, die tierärztlich versorgt werden mussten. Neben den beiden Projekten wollte ich auch die nächsten Tage den Stall an sich in Angriff nehmen, dort sollte nämlich auch die Wände noch einmal neu gestrichen werden. Es war früh am morgen und Tyler hatte das Frühstück schon vorbereitet als ich in Stoffhotpants und Top in die Küche kam. Die letzten Tage waren morgens immer knackig frisch und mittags war es brechend warm für diese Jahreszeit, wer weiß, was auf uns im Sommer zukommen würde. Ich streckte mich, noch etwas schlaftrunken, ehe ich mir einen Kaffee eingoss und Tyler mit einem 'Guten Morgen' freundlich begrüßte. ,,Guten Morgen, meine Liebe.'',lächelte er süffisant und ich runzelte die Stirn. ,,Was ist denn mit dir los?'' - ,,Nichts, ich habe einfach gute Laune und wir haben viel vor in den nächsten Tagen. Ich hab gedacht während ihr beide und Mercy die Streicharbeiten in die Hand nehmt, fange ich mit Simon und Linus an den Stalltrakt weiter auszubauen.'', stumm nickte ich und schmunzelte. War doch ein guter Plan, so wurden zwei Baustellen in Angriff genommen und es ging sicherlich schnell vorran. ,,Erstmal müssen wir uns um die Pferde kümmern.'',murmelte ich schmunzelnd und setzte mich an den Tisch. Wir begannen z frühstücken und nach und nach trudelten auch die anderen in die Küche ein. Bald saßen wir schon zu sechst am Tisch. ,,Wollen wir zuerst die Weiden machen, oder den Stall?'',fragte Mercy und ich sah Elena an. ,,Den Stall oder? Wenn wir die Pferde gemacht haben können sie noch auf die Weide, wenn die Zäune gestrichen sind erstmal nicht.'',erklärte sie und ich nickte. ,,Bis heute Abend müssten ja die Wände im Stall trocken sein.'',meinte ich zustimmend und Elena war nun die, die nickte. Wir aßen fertig und räumten alles weg, ehe ich mich ins Bad machte. Die anderen gingen schon einmal hinaus und begannen zu füttern. Ich war auch schnell fertig für den Tag und folgte ihnen. Im Stall angekommen wurde auch ich, als Nachzügler, noch mit einem Brummen und Wiehern von unseren Pferden begrüßt. Ich machte mich zu den Fohlen und gab ihnen ihre morgendliche Portion Futter. Das Heu wurde von Tyler auf den Weiden schon fertig gemacht. Es dauerte nicht lange, da waren die Pferde auch alle fertig mit dem Fressen und wir brachten sie nach und nach auf die Weide. Ich schnappte mir Winter's End und Amaretto. Mercy nahm sich Hannelore und Calacirya. Tyler folgte mit Walking to the Moonlight und Grey Love. Elena und Simon nahmen sich Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud und Ch's De la Luna und zu guter letzt kam Linus noch mit Augenblick und Golden Gate hinter her. Wolkentraum blieb absichtlich drin, da Mercy sie gleich putzen sollte und dann longieren sollte. Sie brachten die Kaltlüterstuten auf deren Weide, während ich die beiden Verkaufspferde auf die ihre brachte. Mercy band Wolkentraum am Putzplatz an und begann diese zu putzen. Wir anderen brachten die restlichen Pferde auf die Weide und begannen mit den Kaltblüterhengsten. Arikado, Hope in Despair, Geoffrey's Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A brave Hearts Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung und Hermann kamen auf ihre großflächige Weide und durften sich dort über den Vormittag austoben. Somit waren die Kaltblüter schon einmal alle draußen und Mercy war schon am Longieren von Wolkentraum. Als nächstes machten wir uns an die Privatpferde des Gestüts, diese sollten nämlich zu den Verkaufspferden auf eine Weide. Staccato, Neskur und Massacre Boy und Calero kamen zu Amaretto und Winter's End. Wild Reflex, Klein aber Oho und Velvedere kamen auf die nebenliegende Weide. Somit waren diese dann auch schon draßen. Als nächstes ging es an die Fohlen, welche ebenfalls eine extra Weide besaßen und auch schon nach Geschlechtern getrennt wurden. Mit Saevita und Soulmate's Death ging ich vorran, folgen taten mir die anderen mit Bajau, Torte, Quintessa, Krisu und Millenium's Pride. Die Hengstfohlen Ramazotti Amaro, Gino, HGT's Be my Sunshine, Rando, Tomenko, Pancake Killer und Karl, folgten auf die andere Weide. Somit blieben noch die Hannoveraner Hengste und Stuten übrig, welche nun noch folgen würden. Wir fingen mit den Stuten Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Sunlight, Gameover, Irritable und Muemmi an, danach kamen noch Linara, Veronica und Mistery. Nun fehlten noch die Hengste die auch schnell draußen waren, Dark sweet Temptation war neu im Bunde, war also noch nicht lange auf der Weide mit dabei, dennoch hatte er sich gut eingelebt. Die anderen Hengste waren quasi schon ''eingesessen''. Also brachten wir Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach's Ostwind, Burnin' Awake and Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral Wings, Schwachkopf, Cinnemont's Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Scottland Yard, Clouds Angel und Café Latte raus. Mercy war gerade mit Wolkentraum fertig, also durfte sie sich nun noch an meinen Liebling Dark sweet Temptation machen und diesen putzen und longieren. Was sie natürlich gerne und mit einem dicken Grinsen machte, denn sie fand den Palominohengst auch so klasse wie ich. Mercy zog wieder von dannen und die Jungs machten sich nun an den Gasteställ dran. ,,Dann wollen wir mal anfangen zu misten und dann zu streichen.'',belächelte ich Elena und sie nickte schmunzelnd. ,,Die Drecksarbeit dürfen wir mal wieder machen.'',lachte sie und ich stimmte mit ein. Kurz darauf fanden wir uns in den Boxen wieder und lasen die Äpfel und das vollgepinkelte Stroh aus. Die Boxen waren schnell gemistet, da es nie sonderlich viel zu misten gab. Als wir mit dem Misten auch fertig waren, begannen wir auch schon mit den ersten Wänden. Diese wurden vorerst abgewaschen, damit wir nicht den ganzen Dreck einfach nur anstrichen. Elena blickte mir einen verdutzten Gesicht auf ihre Uhr und sah mich an. ,,Wir sollten mit dem Kochen beginnen.'',murmelte sie, ich blickte auf meine Uhr und nickte. ,,Fang du schon an, ich werde den Rest fertig machen, dann können die Wände so lange trocknen.'',erklärte ich und sie stimmte mir zu, ehe sie dann auch schon in das Haus lief.

      ____________________________________
      Das Essen war wunderbar und nun waren wir alle gestärkt um unsere arbeiten weiter auszuführen. Mercy war nun erst einmal fertig mit den Pferden und half uns nun beim Streichen der Boxenwände. Die hintere Steinwand strichen wir nämlich wieder schön weiß, ebenso sollten die eisernen Pfosten zwischen jeder Box noch gestrichen werden, sowie die Gitterstäbe. Damit das Gestüt auch im neuen Glanz erstrahlen konnte.



      [Fortsetzung folgt]

      26.10.2017
      Hilfe für Joyce
      Bericht für: Winter’s End, Amaretto, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Grey Love, Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud, CH’s De la Luna, Augenblick, Golden Gate, Wolkentraum, Arikado, Hope in Despair, Geoffrey’s Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A Brave Heart’s Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung, Hermann, Wild Reflex, Massacre Boy, Neskur, Calero, Klein aber Oho, Staccato, Velvedere, Saevitia, Karl, Pancake Killer, Tomenko, Soulmate’s Death, Rando, HGT’s Be my Sunshine, Bajau, Torte, Gino, Quintessa, Krisu, Ramazotti Amaro, Millenium’s Pride, Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Starlight, Gameover, Irritable, Muemmi, Linara, Veronica, Mistery, Dark Sweet Temptation, Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach’s Ostwind, Burnin’ Awake And Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral’s Wings, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Clouds Angel, Scottland Yard, Café Latte


      Heute wollte ich Joyce ein bisschen unter die Arme greifen und so brachte ich als erstes alle Pferde von ihr nach draußen auf die Weiden und machte dann mit Hilfe der anderen die Boxen sauber. Unsere Zeit war leider auch ein bisschen beschränkt, da wir noch meine Pferde versorgen mussten und so musste auch das Heu verteilen schnell gehen. Simon und Linus füllten die Tröge auf und ich fegte die Ställe noch zu Ende. Die Zeit war wirklich ratzfatz vergangen und so mussten wir nun auch schon weitermachen und die Boxen meiner Pferde ausmisten und ihre Tröge füllen. Zudem machten wir das Heu für alle Pferde. Ich holte mir danach Epona rein und putzte sie ein bisschen. Danach sattelte und trenste ich sie. In der Halle ritt ich die Stute warm und klopfte ihr den Hals. Nachdem ich damit fertig war, ging ich ein paar A-Dressur Aufgaben mit der Stute durch und ritt sie danach wieder ab. Als es dunkel wurde holten wir gemeinsam wieder alle Pferde rein und versorgten sie ein letztes Mal.

      24.04.2018
      Die Reise von Deutschland nach Russland
      Bericht für Augenblick, Time to go, Daling, A Brave Heart’s Freedom, Sharon IV, King of Night, Inspiration, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Shades of Grey, Vermillion, Boston, Paintball Gun, Xanti, Didga, Pennyroyal, Pandora II, Roses are red, Ramazotti Amaro, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Hermelin Jaela, Götterdämmerung, Pancake Killer, Geoffrey’s Brother, Hermann, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Bajau, Quintessa, Millenium’s Pride, Dark Sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin‘ Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie

      Es war alles vorbereitet. Sowohl in Deutschland, von wo unsere neuen Pferde kommen sollten, als auch hier in Russland. Die Pferde würden heute in die Hänger verladen werden und dann zu uns gefahren werden. Die Entscheidung die Pferde mit dem Hänger und nicht dem Flugzeug zu uns kommen zu lassen war eine einfache finanzielle Überlegung gewesen. Bei zirka 40 Pferden wäre das einfach viel zu teuer gewesen. So hatten wir einem Unternehmen den Auftrag über zwei LKW’s gegeben. Der eine Hänger würde die Stuten und Fohlen transportieren und der zweite die Hengste. Nachdem wir nicht vor Ort sein konnten beim Verladen hatten wir nachdringlich nach Fotos gefragt und dies wurde auch erfüllt. Auch das Unternehmen hatte sich bereit erklärt uns regelmäßig mit Fotos zu versorgen. Schließlich würde der Transport ja auch ein paar Tage dauern. Es handelte sich immerhin um rund 2.000 Kilometer. Die Fahrt war für alle Pferde sehr anstrengend und somit war uns bereits klar, dass sie die Tage danach komplett auf den Koppeln verbringen durften. Wir waren schon sichtlich nervös, denn schließlich war der Kauf von 44 Pferden auch nicht einfach ein Pappenstiel und wenn etwas passierte, dann konnte es ganz schnell sehr teuer werden. Uns war die Gestütsauflösung ganz gelegen gekommen, denn so konnten wir relativ schnell unsere Zucht aufbauen.

      Nach mehreren Tagen kamen dann auch endlich unsere Pferde an. Die Briefe für jedes Pferd hatten die Fahrer dabei und wir unterschrieben nachdem wir jedes Pferd angeschaut hatten, dass alles in Ordnung war. Die Stuten kamen alle gemeinsam auf eine große Weide mit den Fohlen. Die Hengste teilten wir vorab in die Gruppen ein, in welchen sie auch auf dem vorherigen Hof gestanden waren. Gemeinsam verträumten wir noch das Zubehör und verstauten dann die Briefe und alles weitere der Pferde. Dies nahm einiges in Zeit in Anspruch und so wollten wir heute nur nochmal kurz schauen, ob soweit alle gut angekommen waren. Bis auf kleine Kratzer hier und da, war aber bei allen Pferden alles in bester Ordnung. Die nächsten Tag würden alles weitere mit sich bringen und ihnen noch zur Ruhephase dienen.
    • Sevannie
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      Sevannie - 21. Oktober 2018
      Bericht für:
      Paintball Gun, Vermillion, Shades of Grey, Boston, Xanti, Didga, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Ramazotti Amaro, Inspiration, Sharon IV, King of Night, Time to go Darling, A Breave Heart's Freedom, Augenblick, Golden Quabri, Pennyroyal, Rosewood, Pandora II, Roses are red, Quintessa, Hannelore, Calacirya, Hermelin Jaela, Waling to the Moonlight, Götterdämmerung, Hermann, Geoffrey's Brother, Pancake Killer, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie, Bajau, Millenium's Pride

      Heute war ich wieder unterwegs für mich und meine Freundin Friese. Es war noch recht früh am Morgen, also begann ich damit alle Pferde von dem Gestüt Newa zu füttern. Jeder bekam seine eigene Portion, welche extra für das Pferd berechnet wurde. Hier war der Hof sehr individuell gestaltet. Kein Pferd kam zu kurz und jedes der Pferde bekam seinen eigenen Trainings- und Futterplan. Nachdem alle Pferde fertig gefressen hatten brachte ich sie nach und nach auf die vorhergesehenen Weide. Schmunzelnd schaute ich mir das Schauspiel an, wie die Hengste ihre kleinen Machtkämpfe austrugen und dann sich doch lieber dem Gras mit frischem Tau widmeten. Ich grinste und machte mich in den leeren Stall zurück, ehe ich anfing die Boxen zu misten. Hierbei hatte ich Unterstützung von einigen Stallhelfern. Gegen Mittag waren wir auch schon fertig. Ich bereite die Boxen mit ihren Portion Heu für heute Abend vor.

      Gegen Abend brachte ich zusammen mit den Stallhelfern die Pferde wieder herein und wir fütterten ihre abendliche Portion. Die Pferde wurde von uns allesamt über den Tag bewegt, die einen weniger intensiv die anderen mehr. Manche kamen nur in die Führanlage andere wurden geritten oder longiert.
    • Friese
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      Friese - 21.April 2019
      Bericht für:

      Paintball Gun, Vermillion, Shades of Grey, Boston, Xanti, Didga, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Ramazotti Amaro, Inspiration, Sharon IV, King of Night, Time to go Darling, A Breave Heart's Freedom, Augenblick, Golden Quabri, Pennyroyal, Rosewood, Pandora II, Roses are red, Quintessa, Hannelore, Calacirya, Hermelin Jaela, Waling to the Moonlight, Götterdämmerung, Hermann, Geoffrey's Brother, Pancake Killer, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie, Bajau, Millenium's Pride

      Heute ging es für mich wieder in den Stall zu unseren Pferden. Wie jeden Tag mussten diese gemistet und gefüttert werden. Doch davor wurden erstmal alle auf die Koppel gebracht. Bei dieser Anzahl an Pferden würde das alleine zu lange dauern und so war ich wirklich froh, dass wir eigentlich immer zu zweit waren. Nachdem alle draußen waren machten wir uns gemeinsam an das ausmisten und neueinstreuen der Boxen. Danach wurden noch alle Heunetzte gestopft und in den Boxen platziert. Ich prüfte noch alle Tränken und füllte bei jedem Pferd das entsprechende Futter auf. Leider war heute zeitlich auch mal wieder kein Training drinnen, da wir wieder viel zu organisieren hatten. Dementsprechend hieß es nun für uns ab vor die Computer und planen. Unsere Pferde durften den ganzen Tag auf den Koppel ihre Ruhe genießen. Erst als es abends wieder dunkel wurde mussten alle wieder rein.
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
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    Sevannie
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    26 Aug. 2018
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    Von Dreambox
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Gypsy Tiger
    Von unbekannt Aus der unbekannt

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    Rasse: Tinker
    Geburtsdatum: ??.??.2005
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 164 cm
    Fellfarbe: Grauschecke (Classic Champange Sabino)
    Kopfabzeichen: Scheckungsbedingt
    Beinabzeichen: Scheckungsbedingt

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    Moonlight ist sehr ruhig und lieb, wie es für einen Tinker typisch ist. Außerdem arbeitet sie gerne und fleißig mit - solange sie dabei eine Aussicht auf eine Schmusestunde hat, denn sie liebt es, mit ihrem Menschen zu kuscheln.

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    Gekört/Gekrönt: Ja

    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen:

    Götterdämmerung *2008

    Besitzer: Sevannie
    VKR/Ersteller: Muemmi
    Pferdewert: //

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    Springen: E
    Western: E
    Dressur: L
    Military: E
    Distanz: E
    Rennen: E
    Fahren: A
    Gangreiten: E

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    [SK 285], 2. Platz 82.Dressurturnier,
    2. Platz 39. Fahrtrunier,
    2. Platz 133. Dressurturnier

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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren ✔
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

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    Letzter Tierarztbesuch: //
    Letzter Hufschmiedbesuch: //