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Mohikanerin

Voodoozirkus

Isländermix | Hengst | Ungekört | (c) Maleen

Voodoozirkus
Mohikanerin, 16 März 2020
Zion, Gwen, Snoopy und 4 anderen gefällt das.
    • Mohikanerin
      Tierarzt | 28. August 2014

      Nachdem die Stuten fertig machen, machte ich mich für die Hengste bereit: ich legte eine neue Folie an und zog mit dem Edding galant Striche, um daraus eine Tabelle zu machen.
      Hier konnte ich nach und nach wieder Impfstoffe und die Barcodes der Transponder aufkleben.
      Die Impfstoffe zog ich vorher bereits weitestgehend auf, sodass ich meine Arbeit schnell erledigen können würde. Auch die Alkoholtupfer legte ich bereit.
      Auch die Hengste sollten gegen Tetanus, Influenza und Herpes geimpft werden.
      Als erstes war Nico an der Reihe. Er zuckte zwar kurz, war dann aber schnell versorgt und durfte wieder auf die Weide.
      Es folgten Ghosts, der eine wirklich besondere Ausstrahlung hatte, und Skrýmir, der mir besonders gut gefiel. Seine Farbe war unglaublich schön.
      Beide benahmen sich recht gut und wir kamen rasch voran.
      Dann kamen Valentines Nennir, Loki, Marsimoto, Scrappy, Kembingur, Flic Flac’s Milano, Sir Jordan Wolfenstein, Voodoozirkus und PFS‘ Bring me to Life. So weit lief alles recht gut. Zwar musste ich mich so manches Mal mit Hengstmanieren, Gehampel und Gewieher abmühen – davon teilweise direkt in mein Ohr. Aber die meisten Pferde waren recht artig und spätestens beim zweiten Anlauf saß alles da, wo es sitzen sollte. Die Liste in meinem Auto füllte sich langsam und ich war froh, als ich langsam ein Ende sah und es danach aussah, dass ich bald alle Pferde des Hofes geimpft und gechipt hätte.
      „Jetzt kommt mein Sorgenkind“, meinte Vina und kam mit einem Pferd um die Ecke, dessen Alter ich so schätzen würde, dass es sich um einen Jährling handelte.
      Es war River’s Haru, wurde mir erklärt und auch genau das, warum er ein Sorgenkind war. Auf der rechten Halsseite hatte er einen gewaltigen Ausschlag, blutig gescheuert und voll mit Eiter.
      „Herrje, was hat der denn gemacht?“, entfuhr es mir und ich sah mir den Kleinen genauer an.
      Die Wunde war größer als meine Handfläche und ich konnte kaum etwas erkennen, sodass ich beschloss, ihn zunächst zu impfen und zu chippen, während ich Vina darum bat, mir viel klares, lauwarmes Wasser und einen Lappen zu holen.
      Gesagt, getan. Haru war nicht sonderlich nett im Umgang, wie ich schnell feststellte, ließ mich aber nach einmal ordentlich Mahnen machen und beäugte mich misstrauisch. So war das, weswegen ich eigentlich da war, schnell erledigt und die Liste, die in meinem Auto lag, war schnell vervollständigt. Ich legte sie zusammen mit der von den Stuten und heftete sie via Büroklammer zusammen, als ich sah, dass Vina mit einem großen Eimer um die Ecke kam.
      Ich schnappte mir den Lappen und reinigte die Wunde sorgsam vom Eiter. Während das Wasser trüb wurde, kam etwas zum Vorschein, wo ich mir sicher war, dass er es sich selbst zugefügt hatte: Mit ziemlicher Sicherheit hatte der kleine Zwerg sich gekratzt. Dies erkannte man deutlich, weil in der Mitte wirklich die gesamte Haut fehlte, außen jedoch nur teilweise und dann nur das Fell, sodass man genau die Umgebung sah, wo er sich geschubbert hatte.
      Achtsam suchte ich nach Ursachen, bis ich durch Zufall auf eine stieß: Ich fand eine Stelle mit kreisrundem Haarausfall und als ich an den äußeren Haaren zog hielt ich direkt ein Büschelchen in den Händen.
      „Der Kleine hat Pilz“, stellte ich fest, während ich die Wunde am Hals gründlich desinfizierte. Er hüpfte hin und her – offenbar war das Desinfektionsmittel nicht so Brenn-frei wie es propagiert wurde.
      Offenbar hatte er so eine Sorte Pilz, die höllisch juckte und es hatte sich wohl vom Hals aus ausgebreitet.
      Ich ließ Vina Imaverol da, womit sie ihn alle zwei Tage gründlich waschen sollte. Außerdem ließ ich eine Creme da, die die Wundheilung förderte und ein Antiseptikum enthielt, damit wir die Wunde wieder in den Griff bekämen.
      „Achte darauf, wie viel er sich kratzt. Nach einer Woche müsste das deutlich besser sein und auch die Wunde sollte dann nicht mehr entzündet und mit Krusten bedeckt sein. Bis das komplett weg ist kann das aber wohl etwas dauern“, erklärte ich und drückte ihr die Medikamente in die Hand.
      Dann verabschiedete ich mich von ihr und ihrem Fohlen und machte mich auf den Weg zum nächsten Termin.

      © Eowin | 4142 Zeichen

    • Mohikanerin
      Pflegebericht | September 2014

      Unsanft werde ich geweckt. „Was los mit euch?“, frage ich verärgert. Georgio und … Wer ist der andere? „Wer ist das?“, sage ich erwarte, dass er sich vorstellt. „Ich bin Jonah und bin ein alter guter Freund von deinem Mann.“, sein Akzent kommt super zur Geltung. „Mann?! Wir sind nicht mal richtig zusammen.“, erkläre ich ihm. „Ähm, Ich bin extra dir mit nach Chuchle und habe ihr mir einen Job gesucht. Dazu kommt, dass ihr das Gelände hier ohne mich nicht hättet.“, sagt Georgio sehr verärgert. „Danke, sagte ich doch schon bereits öfter. Wir reden später noch mal Drüber“ - „Mh, mal sehen. Komm Jonah, wir decken schon mal den Tisch.“ Was habe ich gerade getan? Ich habe mich mit ihm gestritten und gesagt, dass wir nicht mal zusammen sind. Mist. Langsam ziehe ich mich an. Riley scheint unten in der Küche zu sein und Valkýra liegt neben mir. Ich streichle sie und die Hündin merkt, dass was nicht in Ordnung ist. Dann gehe ich mit ihr auch runter. „Könntest du das Rüheei machen?“, fragt Georgio mich. Er ist plötzlich wie ausgewechselt. Wieder so wie immer, als ob eben nichts passiert ist. „Kann ich machen“ - „Danke“, antwortet er. Ok, doch etwas ist nicht wie immer. Sein Danke war viel zu Monoton, wenn nichts wäre. Auch kein Kuss auf die Stirn gibt es. Nach einigen Minuten essen wir gemeinsam Frühstück auch Alessia sitz mit am Tisch. Wir reden über den Tag und was heute noch gemacht werden soll. „Also ich mache heute auf jeden Fall was mit den Jungpferden und Hlíf.“, erzähle ich. Auch Alessia möchte heute etwas mit ihren kleinen machen. Ich verabschiede mich erst mal, nehme die Leine und auch noch ein Jacke, dann verschwinde ich auch schon.
      Wie schon die letzten Tage, stehen alle Pferde im Stall. Die Weiden haben zwar schon Zäune, aber noch kein Storm oder einen Weg zum Hin gehen. Deshalb bekommen sie täglich gemähtes Gras und Heu. Ausserdem müssen wir die Pferde noch angrasen. Nach dem ich sie alle, einschließlich den Shettys, gefüttert habe, hole ich Hlíf aus ihrer Box. Sie fand die Fahrt hier her schrecklich und ist zwischen durch fast umgekippt, doch durch tierärztliche Hilfe zwischen durch ging das auch. Jetzt binde ich sie draußen an und hole rasch das Putzzeug. Valkýra passt auf das Pferd auf in der Zeit. Als ich wieder komme legt sie sich auf das Kissen und ich putze die Stute. Plötzlich klingelt mein Handy. „Hier ist Thor. Ich komme heute zum Hof um mit dir mal etwas zu besprechen.“, ertönt es vom anderem Ende. „Ach brauchst du nicht, sage es jetzt Bitte.“ - „Nun gut, meine Reise wird länger sein als ich dachte. Ich ziehe nach Amerika für einige Zeit.“, erzählt Thor mir. Mir fällt nichts mehr ein, kein einziges Wort. „Nun gut, dann viel Spaß da und kannst dich ja zwischen durch melden.“, sage ich als ob nichts wäre. „Dankeschön, du kannst ja auch mal kommen“, sagt er. Ich brumme nur und verabschiede mich. Super, als ob es heute nicht noch besser kommen kann. Dann atme ich noch mal tief durch und gehe mit Hlíf in die Halle. Ich möchte mit ihr Knien üben, dass es danach mit hinlegen weiter gehen kann. Die Stute schnaubt ab und ich öffne die Tür von der Halle. Der Hof war früher eine Cutting Ranch. Doch dann ging der Eigentümer Pleite. Das ganze Zubehör gehört mit zum Inventar. Besonders in der Halle ist es gut. Der Boden ist schön weich, zum tölten aber auch nicht so gut. Als erstes muss Hlíf erst mal etwas warm laufen und dafür muss sie an der Longe einige Runden Schritt gehen. Nach einem Handwechsel kann die Stute auch noch etwas traben und dann kann ich mit ihr arbeiten. Sie weiß schon was jetzt passiert. Fast Automatisch kommt sie in die Mitte. Ich mache die Longe ab und fange mit einfachen Klicker Übungen an. Auch wiederholen wir Kompliment. Schließlich muss ich daraus anfangen zu Arbeiten. Jetzt kann ich anfangen. Leckerlies habe ich in der Hand. Ich tippe Hlíf mit der Gerte an das erste Bein und sie geht runter ins Kompliment, dann tippe ich auch das anderen Bein an. Erst weiss ich nicht was das soll und guckt mich doof an. Anschließend ich tippe ich erneut an dieses Bein. Sie kniet hin, ich clicker und gebe ihr ein Leckerlie, aber auch mit der Stimme lobe ich. Mit der Stute wiederhole ich diese Übung und höre an auf. Am Ende hat sie es eigentlich schon schnell kapiert, doch nächsten Tage muss ich es noch etwas festigen. Am Hof gebe ich der Stute noch etwas Kraftfutter in der Box. Ich bin fertig mit ihr.
      „Vina?“, höre ich Georgio vom Haus rufen. Ich gehe langsam hin und frage: „Was ist den?“ - „Wen wolltest du jetzt noch reiten? Jonah und ich würden gern mit kommen.“, antwortet er. „Nun, Ich wollte jetzt mal mit Wolfi ins Gelände, anschließend noch White reiten und dann noch mit Lila was. Dann mache ich erst mal Pause und dann mal sehen wie spt es ist.“, erzhle ich ihm und sienem Freund. „Können wir dir nicht helfen dabei?“, fragt Jonah. „Ja, klar warum nicht. Kommt mit.“, sage ich und gebe ihnen ein Zeichen mit zu kommen. Im Stall gebe ich den Beiden die Halfter von White und Lila. Wo sie stehen weiß Georgio ja. In der Zeit mache ich Wolfi fertig. Ich werde ihn eh nur mit Halsring. Auch die Männer putzen in der Zeit die Pferde. In der Sattelkammer zeige ich denen, welches Sattelzeug zu wem gehört. Nach einigen Minuten sind wir alle fertig. Wir setzen uns auf die Pferde und es kann los gehen. Der Himmel zieh sich langsam zusammen und Wolken kommen auf. Doch nach Regen sieht es nicht aus. „Wie lange reitest du schon Jonah?“, frage ich ihn. „Das kann ich dir nicht mal sagen im Zirkus ...“ Ich unterbreche ihn: „W-w-wa-warte mal, im ZIRKUS?“ Jonah Nickt und spricht weiter: „Dadurch kennen Georgio und ich doch..“ Schon wieder wird er runterbroch. Doch diesmal von Georgio: „Man sei ruhig! Sie sollte es jetzt noch nicht wissen!!“ Ich bin völlig sprachlos und halte das Pferd an. „Wir kennen und jetzt seit genau Drei Monaten und du sagst mir das nicht, wo ich gerade einen aufbaue?“ - „Ich hatte sehr viel schon für die eingerichtet und so weit bist, kenne ich jemanden, der dich gerne dann ein paar Show in seinem Zirkus zeigen lassen würde.“, antwortet es selbst entschlossen. Ich reite zu ihm hin und Umarme ihn und auch einen Kuss bekommt er. „Jetzt hört auf, darf ich weiter erzählen und wir weiter reiten.“, sagt Jonah leicht genervt. Dann geht es auch schon weiter. Er reiten vorraus und wir beide verhalten uns plötzlich wie frisch verliebt, wenn ich so dran denke finde ich das voll eklig. Nun gut, Hand in Hand reiten wir jetzt durch den Wald und Jonah redet am laufenden Band. „So wo war ich. Im Zirkus sollte ich immer die Pferde warm reiten. Zwischen durch bin ich dann mit den Kollegen ausgeritten und ja, davon habe ich reiten gelernt. Und du?“, fragt er mich. „Ich komme aus dem Norden Islands und meine Eltern hatten ein riesen Hof mit extrem viel Weide, da fast die einzigen Züchter waren. In der Schule war ich fast nie, bis mich meine Eltern mit 16 Jahren einfach nach Deutschland schickten. Durch die Wanderritte die ich immer in Sommer bei Freunden, mehr im Süden Islands, mitmachte und sozusagen führte lernte ich schnell Deutsch.“, erzähle ich. Noch einen Weile unterhalten wir uns alle, bis wir endlich mal etwas schneller machen. Jonah trabt White an. Meine erste Stute war das. Sie hatte mir mein Ausbilder geschenkt, weil ich kein Geld für ein Isländer hatte. Auch Georgio kommt gut Lila klar. Schon auf dem ganzen Ritt hat sie keinerlei Anzeichen gemacht rumzuzicken, nur einmal kurz hat sie die Ohren angelegt das war's. So kenne ich sie gar nicht. Ich denke, dass sie einen besonders tolle Zeit beim Vorbestizer hatte. Auch White ist total umgänglich. Jonah hat jetzt super sitzt oder sonst was, doch den Kontakt um Maul und die Beine sind gut dran. Die Stute geht super vorwährts. Nach 25 Minuten sind wir wieder am Hof und satteln die Pferde ab. Anschließend gibt es noch was zu fressen und dann fertig.
      Die Männer gehen wieder rein. Man war das ein komischer Ausritt. Aber ich gehe in den Stall und möchte mit Nennir und Voodoo eine Runde spazieren gehen. Doch da erinnere ich mich an einen Fohlenschau, an der noch Anmeldungen möglich sind. Ich nehme beide direkt mit zum Hänger und über das erst mal. Anschließend noch mal in die Halle. Als erstes Binde ich Nennir an den Hänger an und gehe langsam mit Voodoo rein. Durch den auf Stieg, und keiner Klappe, steht er sofort drin. Ich binde ihn dort an hole dann Nennir. Doch auch wenn er schon so oft gefahren ist, ist er immer noch schrecklich dort reinzugehen. Die beiden Fohlen kennen sich seit 2 Wochen nun und sind schon ein guter Team. Ich stelle mich mit einem Bein in den Hänger und locke ihn rein, nach dem Voodoo einmal gewiehrt hat. Plötzlich steht er drin. Na gut, warum nicht. Ich hole beide wieder raus und gehe in die Halle für die FS üben. Da hinten in der Halle noch das Cutting Gitter steht, stelle ich Voodoo dort rein und laufe einige Stunden mit dem jungen Hengst. Auch plötzliche Stopps und losrennen sind im Angebot. Nach einigen Minuten wechsle ich die Hengste. Voodoo ist nicht so davon begeistert und ich wiederhole es noch einmal. Jetzt wird es schon besser. Vom Charakter her ist er schon mehr wie sein Bruder und der ist wieder Vater. Alles Nico Söhne. Nach der Arbeit lasse ich die beiden Fohlen noch mal toben in der Halle und gehe sie danach auch wieder auf die Paddocks bringen.
      Weiter ging es dann mit Pumkin, die ich von der Koppel holte. Heute werden wir weiter an dem Gehorsam üben. Leider war sie die letzten Wochen gar nicht ansprechbar so zu sagen. Die Stute war extrem auf Thor bezogen. Die einigen Wochen gingen gut, doch dann auch nicht mir. Nun habe ich versucht ihr vertrauen anders zu gewinnen. Leider nur mit vielen Leckerlies. Ich habe sie bereits von der Weide geholt und bin am Putzen. Da kommt Georgio und sagt: „Ich habe im Internet mal etwas rum geguckt und ...“ Ich unterbreche ihn. „Weißt du, behalte es für dich. Habe jetzt zu tun.“, sage ich etwas eingeschnappt. Er geht nur und ich beschäfftige mich weiter mit Pumpkin. Zusammen gehen wir in die Reithalle. Dort halten wir uns im kleinen Cutting Bereich auf. Mit der Stute fange ich einfache Übungen, herkommen und abweichen. Nach einiger Zeit klappt es dann und ich lasse sie etwas laufen. Am Ende bringe ich sie wieder auf die Weide. Das wars für heute.

      © Mohikanerin | 10281 Zeichen

    • Mohikanerin
      Besuch bei Maleen | Mai 2015

      Vor ein paar Tagen hatte ich mich per Mail mit Maleen verabredet..okay ich hatte mich ihr quasi verpflichtet, denn sie war ein paar Tage nicht da und ich sagte ihr zu mich um ihre Pferde zu kümmern. Also war der wecker auf nachts um 3 gestellt, schnell war ich angezogen und packte meine Taschen. Ein wenig Zeitdruck hatte ich, denn der Flieger in den süden würde in etwa einer Stunde starten. Erleichtert dachte ich dran das der Flughafen ja fast um die Ecke war, weshalb ich schnellstmöglich im kleinen
      BMW mich auf den Weg machte. Die Zeit verging wortwörtlich wie im Flug, also wir schon den Landeanflug starteten. Mein Taxi stand ebenfalls schon da und so fuhr ich nun an dem Stall von Maleen. Auf der Fahrt btrachtete ich erstaunt die tolle Atmosphäre hier, zudem war es viel wärmer als bei mir. Völlig in Gedanken merkte ich gar nicht das wir bereits angekommen sind, erst als der Taxifahrer stutzig sagte das er sein Geld wolle war ich wieder Gedanklich anwesend.
      Ich wurde von einem netten Mann welcher bei Maleen arbeitete begrüßt, er würde mich heute erstmal etwas rumführen und mir alles nötige zeigen. Nach etwa einer Stunde hatten wir nach langem reden das ganze Gestüt beschaut und ich war hin und weg. Mir kamen viele Ideen für Luggala, aber ich wollte meinen Hof weiterhin in einem ganz einfachen Stil gelassen.
      Nun wollte ich mich aber endlich an die Arbeit machen, als erstes war ihr Hengststall an der Reihe, als erstes fing ich beiVoodoozirkus an. Der kleine Mixhengst mit seinen strahlend blauen Augen machte mich schwer zu schaffen, ich mistete seine Box gründlich, fütterte Heu und streute ein. Kraftfutter übernahm bereits der Bereiter des Stalles, da ich mich nicht einmischen wollte, geschweige denn was falsch zu machen. Als nächstes folgten die Boxen von Cielo, Attila, in welchen ich mich ebenfalls direkt verliebte, Damon, Inshallah, Arkin und Broken Numbers. Ebenfalls wie Voodoo am anfang mistete ich auch ihre Boxen sorgfältig und streute ein. Als nächstes sollte der Stutenstall an der Reihe sein, dieser Lag etwas entfernt von den Hengsten, so brauchte ich gut 10min und war kräftig aus der puste. Wie im Hengststall auch, mistete und streute Diversis, Hlif van Ghosts, Roseblood, Friedenshymne, Litzi La La und Yuki Shiro aus/ein. Außer ein paar befremdliche Blicke der Pferde, welche mir ihre Skepsis spüren ließen, verlief alles reibungslos und ich war schnell fertig. Als letztes waren die Zuchtfohlen des Gestütes an der Reihe. Diese standen ebenfalls am Stutenstall und deshalb brauchte ich nicht lange um Sissi di Royal Peerage und Alesco Reqiuem di Royal Peerage auch noch fertig zu machen.
      Nun war es an der Reihe die Pferde auf ihre Koppeln zu bringen, wobei mir aber Gott sei Dank alle Bereiter halfen.
      Ich wurde gefragt ob ich denn nicht mal eine Runde mit reiten wolle, natürlich sagte ich zu und durfte den Hengst Cielo reiten. Der hübsche Arravani überzeugte mit seiner absoluten coolnes, war sehr brav und willig beim reiten, wie ich es nur von wenigen Pferden kannte. Maleen machte also voll und ganz einen guten Job auf dem Pferderücken.
      Nach kurzer Zeit wurde es auch schon dämmrig, also holten wir wieder zusammen alle Pferde ihn ihre Boxen. Ich half noch beim Kraftfutter und Heu füttern, bis mich mein Taxi wieder zurück zum Flughafen brachte. Ich bekam einen Strauß Blumen welche in dieser Gegend wuchsen als kleines Andenken noch ein goldenes Hufeisen mit.
      Etwas k.o schief ich im Flieger ein. Etwa um 2 Uhr nachts kam ich wieder in Luggala an.
      Ich verfasste noch schnell eine Mail an Maleen das alles super geklappt hat, mir wunderbar gefallen hat, und huschte ohne lange faxen in mein Bett. Was für ein Tag!


      © Zasa | 3671 Zeichen

    • Mohikanerin
      Pflegebericht | 19. März 2016

      Die Sonne scheint in unser Wohnzimmer und entspannt sitzen wir am Frühstückstisch. Nora isst genüßlich ihr Brötchen und wir unterhalten uns nett. Auch Percy spricht mit.
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      Neugierig steht Dáti am Zaun und beobachtet uns dabei, wie wir die Paddocks abäppeln. Alle helfen mit, sogar Emma und Percy. Jedes Pferd hat seinen eigenen Eimer, in dem wir für jeden schon Futter vorbereitet haben. Heute bekommt die Kleine Reitunterricht und wir arbeiten weiter mit ungerittenen Pferden.
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      “Mama, ich habe Topa schon geputzt und gesattelt, wir könnten los.”, sagt Emma und guckt mich mit ihren großen grünen Augen an. Ich nicke und wir laufen zum Reitplatz, der sich etwas weiter weg vom Stall befindet. An den Bäumen bilden sich langsam Knospen und das Wetter wird auch langsam besser. Der Frühling rollt schon langsam voran. “Dann gurte noch mal nach und dann kannst du aufsteigen.”, sage ich zu Emma, diese dann auch bereits anfängt. “Erst mal warm reiten, da brauchst du mich nicht.” Lächelnd guckt sie zu mir und treibt die Stute vorwärt. Topa kennt Emma nun schon eine Weile und die beiden Weiber sind ein gutes Team. Demnächst werden die Beiden sich auf einem Turnier vorstellen können, doch dafür muss Emma noch eine Weile. “So, du kannst jetzt die Zügel etwas mehr aufnehmen und einige Bahnfiguren reiten. Achte darauf, dass du nicht nach vorne kippst und Topa schneller wird. Die Figuren müssen sauber und genau geritten sein.”, erzähle ich Emma. Zielstrebig setzt sie das gesagte in Tat um.
      “Nicht so unkordiniert leichttraben. Wenn du es nicht schaffst, sitz aus!”, rufe ich Emma zu, die wie ein Hase die ganze Zeit in Topas Rücken fällt. “So ist es schon besser”, lobe ich. Ausgesessen trabt die Stute viel besser und Emma kann sich auf den Rest ihres Körper konzentrieren. Immer wieder korrigiert sie ihre Füße und auch ihre Handhaltung.
      “Heute wart ihr wieder super”, lobe ich die Mädchen am Anbinder. Emma füttert Topa gerade, die eine Abschwitzdecke drauf hat. “Können wir bald dann mal auf’s Turnier, Mama”, fragt sie. Ich nicke mal wieder. “Wenn sie aufgegessen hat, bringe sie bitte wieder auf die Weide. Ich mache jetzt was mit Héla.”, sage ich zu ihr und gehe auf den Paddock um Héla zu holen.
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      Die Jungstute soll langsam sich an longieren und putzen gewöhnen, da sie bald angeritten werden soll. In ihr schlummert viel Potenzial, was wir ausnutzen wollen. Neugierig guckt sie mich bereits an und kommt einige Schritte auf mich zu, als ich ihren Namen sage, kommt sie komplett zu mir. Langsam und vorsichtig lege ich ihr das Halfter um und gehe zum Anbinder. Emma hat bereits Topa weggebracht und ist zusammen mit Percy ins Haus gegangen. Wahrscheinlich machen die beiden jetzt Hausaufgaben. Ilja ist mit Ruvik beschäftigt, der die ganze Zeit auf dem Paddock herum trabt und nicht aufgehalftert werden will. “Nur Geduld, irgendwann ist er Müde.”, rufe ich ihm zu. Mit einer Grimasse antwortet er mir nur und ich binde Héla an. Ruhig kann sie bereits stehen, was ein großer Vorteil ist. Aus den Putzkoffer hole ich eine Bürste, um den Schmutz und die lockeren Haare zu entfernen. Im Moment haaren alle Pferde wie verrückt, dass wir uns bald ein Pullover daraus machen könnten. Als die Scheckstute einigermaßen sauber ist, gehe ich zusammen mit ihr ins Roundpen, dass sie sich etwas auspowern kann, obwohl sie dafür gar nicht der Typ Pferd ist. Trotzdem hüpft sie etwas wild herum und kommt dann wieder zu mir. Ich treibe die Stute mit der Peitsche nach draußen.
      Nach einigen Runden laufen und traben, sind wir schon fertig, da sie nicht richtig arbeiten soll, sondern sich daran gewöhnen kann. Am Anbinder bekommt sie ihr fressen und darf dann wieder zu ihren Mädels.
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      “Soll ich dir helfen?”, frage ich meinen Mann, der noch immer mit Ruvik kämpft. “Ja, bitte”, antwortet er leicht erschöpft. “Du hast ihn dir ausgesucht.” Langsam gehe ich auf den Hengst zu, der nervös etwas am Gras zupft. Er atmet ziemlich schnell, da er die ganze Zeit herum gerannt ist. Vorsichtig lege ich ihm das Halfter um und das Pferd selbstist sehr überrascht darüber und läuft erst mal nicht weiter. “War das für dich so schwer?”, frage ich ihn scherzhaft. Er wirft mir einen bösen Blick zu und läuft mit dem Hengst zum Anbinder. Ich beobachte die Beiden, Ruvik möchte wie immer nicht Stillstehen und spielt zappel Phillip. Nach dem das Pferd einigermaßen sauber ist, geht er mit ihm ins Roundpen, um etwas mit ihm zu arbeiten.
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      Ich hole mir Willa von der Koppel, die erst mal etwas geputzt wird. Die Stute ist ziemlich fett geworden und muss erst mal wieder Musklen aufbauen. Sie war die Einzige, die Pause über den Winter hatte. Neugierig guckt sie mir hinterher, als ich die Bürste aus dem Koffer hole. Noch etwas putze ich sie und gebe ihr das Fressen. Auch Ilja gibt Ruvik sein Fressen. “Wollen wir gleich noch ausreiten?”, frage ich ihn. Ilja nickt. “Gut, dann nehme ich Thögn”, antworte ich.
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      Die beiden Isländer stehen ruhig am Anbinder und wir putzen sie. Aus der Sattelkammer hole ich Thögns Sattel und Zaumzeug. “Und wie weit bist du?”, fragt Ilja. “Fast fertig”; antworte ich ihm. Zusammen laufen wir ein Stück vom Anbinder weg und steigen auf. Der Weg geht gerade aus Richtung Wald. Die Pferde sind entspannt und unterhalten uns etwas. “Müssen wir nicht noch Einkaufen?”, fragt Ilja. “Ja, naja. Du kannst ja nach her mit Emma einkaufen gehen und ich warte mit Percy zu hause.”, antworte ich. “Willst du nicht? Ich muss heute Abend noch Arbeiten gehen.”, sagt Ilja. “Okay, dann fahre ich einkaufen. Gehst du dann wenigsten mit Elsa gassi?”, erwidere ich. “Emma freut sich bestimmt, wenn sie gehen darf mit Percy” - Langsam tölten wir durch den Wald und Dáti ist etwas zickig heute. Ilja muss ziemlich mit dem Hengst kämpfen, dass er nicht mit ihm wegrennt. “Wollen wir wieder langsam?”, frage ich ilja und bremse meine Stute. Thögn ist sofort im Schritt. “Piep, Piep, Piep”, laut ertönt Iljas Pieper im Wald. In seinem Gesicht sehe die Wut aufsteigen. Gemeinsam drehen wir die Pferde um und reiten zum Hof zurück.
      Ich füttere Dáti und auch Thögn, während Ilja zum Haus läuft und sich umziehen geht. “Sir”, grüßt Percy ihn. “Kannst du mir meine Arbeitskleidung her holen.”, antwortet Ilja. “Selbstverständlich.”, erwidert Percy.
      Die Isländer kommen zurück auf ihren Paddock. In den nächsten Tagen kommen die Pferde langsam auf die Weide.
      -
      “Emma willst du mir bei Voodoo helfen”, frage ich meine Tochter, als ich kurz im Haus bin. “Jaaaa”, freut sie sich. “Ma’me, wollen sie ein Glas Wasser?”, fragt Percy, der gerade das Geschirr abwäscht. “Gern”, antworte ich und er reicht mir das Glas. Dann geht es auch schon wieder nach hinten zu den Pferden. “Wenn du möchtest, kannst du ihn holen gehen”, biete ich Emma an. Erfreut nimmt sie das Halfter entgegen und läuft zum Paddock auf dem Voodoo steht. Gemeinsam kommen die beiden Kleinen wieder zum Anbinder. “Mittlerweile läuft er ohne treiben los”, sagt Emma zu mir. Ich nicke zustimmend. “Dann putzen wir ihn mal und ich gehe anschließend mit ihm ins Roundpen.”, sage ich und wir fangen kann.
      Im Roundpen habe ich ihn etwas laufen lassen und seine Aufmerksamkeit gestärkt durch kleine Spielerein. Voodoo arbeitet gerne und auch viel. Zufrieden laufen wir wieder zum Haus. “Vielleicht zieht bald ein neues Pferd ein”

      © Mohikanerin (Vriska) | 7260 Zeichen

    • Mohikanerin
      Pflegebericht | 10. April 2016

      Der Nachmittag macht sich nun am Himmel bemerkbar. Gemeinsam sitze ich mit Emma im Auto und fahre zu den Fohlen, die in Little Atomics stehen. Sofort springt die Kleine aus dem Fahrzeug, als wir angekommen sind. Ihr Ziel ist das neue Fohlen Elfa. Die junge Stute ist gerade von ihrer Mutter getrennt worden, die noch auf einem anderen Hof steht, aber mir gehört. “Nicht auf die Koppel gehen”, versuche ich Emma noch zu zurufen, aber kein Erfolg. Von den Gefühlen überrumpelt rennen alle auf der Weide herum, aber das kann nicht gut gehen. Schnell laufe ich auch zu ihnen und versuche Emma raus zuziehen, die das als Spiel sieht - wie die Fohlen auch. Doch alles was jetzt passiert, kann Auswirkung auf die Entwicklung der Kleinen haben.
      Es ist wieder Ruhe eingekehrt, aber Emma nervt die Fohlen noch immer. “Jetzt komm endlich von denen Weg!”, versuche ich sie wieder hier her zu holen, doch wie so oft, hört sie nicht. Bei unseren Stuten stehen im Moment noch ein paar Gastpferde, aus den Nachbarstädten. Von uns sind nur Héla und Elfa, die anderen Jungpferde stehen auf der ger anderen Koppel. Héla wird bald angeritten, zusammen mit den kleinen Hengsten Hrafn und Mókkur. Die kleine Stute hat noch immer viel Fell und müsste wahrscheinlich rasiert werden, aber das werde ich noch besprechen. Während ich mit der kleinen Héla beschäftigt bin, versucht Elfa Emma wieder zum Spielen zu animieren. “Emma, lass die Stute, oder darfst nicht mehr mit her. Wir gehen jetzt zu den Hengsten”, rufe ich ihr zu. Jetzt hat sie mal zugehört. Zusammen gehen wir auf die andere Koppel, auf der meine kleinen Hengste stehen und ein alter Wallach aus der Umgebung.
      Auch jetzt rennt Emma wieder völlig überdreht auf die Weide - doch die Hengste reagieren ganz anders. Mókkur, der eh schon so ängstlich ist, rennt richtig andere Seite der Koppel und bleibt dort alleine stehen. Gösli rennt auch in die Richtung. Nur Hrafn guckt neugierig, aber wird dann von Voodoo weg gebissen. Er ist der Chef der Herde. Der große alte Wallach ist eh nicht an uns Besucher interessiert, der will nur sein Restleben auf der Weide verbringen. Hrafn begibt sich auch wieder zum Heu, dass noch in der Raufe ist. Bald wird er eingeritten, aber dafür brauche ich Zeit, genau wie für Mókkur und Voodoo.
      Man hätte es fast ahnen können. Hinter meinem Rücken höre ich plötzlich Geheule und rennende Fohlen - Mókkur hat sie getreten. “Nächstes mal kommst du nicht mit”, jetzt weint sie noch mehr, aber mir ist das gerade egal. Wer nicht hört, der muss fühlen. Neugierig kommt Gösli zu mir, der mich auch entdeckt hat. Der Kleine hat eine super schöne Farbe und eine gute Abstammung, zu dem auch noch sehr gute Gänge!
      Als Emma am Auto ist, verabschiede ich mich von den vier kleinen Hengsten und fahre dann zurück zum Hof.

      © Mohikanerin (Vriska) | 2777 Zeichen

    • Mohikanerin
      Pflegebericht | 11. Juni 2016

      "Wir gehen zu den Fohlen", rufe ich Percy zu und schließe die Tür. Zusammen mit Emma und Elsa mache ich mich auf den Weg. Mit unserer neuen Hündin ist Emma glücklich. Sie kann sich mit ihr immer nach der Schule spielen.
      An den Weiden kommen uns schon die Pferde begrüßen - auf der einen Seiten die Stuten und auf der anderen die Hengste. Neugierig beobachtet Elsa die Pferde. Emma geht sofort zu den Stuten. Mein Weg ist zu den Hengsten. Gösli und Voodoo haben recht viel Platz, aber ich habe die Weide unterteilt, weil ich nicht so viele Jungpferde habe.
      Voodoo und Gösli verstehen sich gut, worüber ich sehr froh mit. Der Schecke ist mittlerweile groß geworden und auch für ihn ist bald Zeit eingerissen zu werden, wohingegen Gösli noch Zeit hat. Bis dahin muss ich mir überlegt haben, wo Gösli hinkommt, weil er nicht alleine stehen kann. Bei dem Gedanke kommt der Kleine zu mir und will gekrault werden. Liebevoll streichle ich ihm am Hals. Ich lege immer viel Wert auf den Kontakt mit Menschen, damit unsere Pferde zugänglich sind. Auch Voodoo will gestreichelt werden. Mit einer Hand streichle ich den Grossen mit der anderen den kleinen. Zur Übung habe ich auch ein Halfter mit genommen, das Gösli jetzt auch erblickt hat. Neugierig zupft er an dem Gegenstand. Vorsichtig halte ich es ihm an den Kopf. Kurz schreckt er zurück aber die Neugier überwiegend und ich kann es ihm langsam über streichen. Er bekommt ein Leckerli und das war es dann auch. Mit Voodoo das selbe, nur das der Hengst es sich sofort umlegen lässt. Schon Jamie hatte das mit ihm geübt. Ich freue mich schon, wenn ich sie mal wieder sehen kann.
      Emma und Elsa sind noch immer bei den Stuten. Ich stoße auch dazu. Freundlich begrüßt mich die Hündin. Auch die Stuten kommen zu uns. Elfe zupft neugierig an meinem T-Shirt, ich stubse sie weg und streiche der Stute über den Kopf. Ein Stück läuft sie zurück und Thowra drängt sich vor. Doch ich Laufe zu Héla. Die Jungestute wird auch bald eingeritten, deshalb gucke ich, wie sie schon aussieht. Begrüssend streiche ich der Stute über den Hals und Taste etwas an ihr herum. Hula hat noch echt viel Fell, was sie aber auch schon verliert! Ein Glück. Ihre Beinde ist gut gebaut und ihre Vorderhand ist gut gemuskelt. Man sieht einen Unterschied zwischen Ankunft und jetzt. "Emma, wir gehen langsam", rufe ich meiner Tochter zu. Sie nickt und kommt zu mir. Auch die kleine Hündin kommt mit.

      © Mohikanerin | 2411 Zeichen

    • Mohikanerin
      Pflegebericht | 15. Januar 2017

      Mein Weg führte mich heute nach Idaho auf das Gestüt Atomics Valley. Schon lange hatte ich Fiona nicht mehr besucht, aber dieses Mal war ich sowieso auf dem Weg zu Vriska Isaac. Fiona lebte seit einiger Zeit mit ihren Pferden auf ihrem großzügig angelegten Gestüt und es waren bereits einige Monate vergangen seitdem ich sie das letzte Mal besucht hatte. Trotzdem fand ich den Weg recht schnell und auch Fiona erwartete mich bereits. Wir waren alte Bekannte, wenn man es so bezeichnen wollte, hatten ab und zu mal regen Kontakt und hörten uns dann längere Zeit nicht mehr. Aber heute ging es ja um Vriskas Pferde.
      Fiona war so nett mir meine kleine hübsch eingerichtete Gästewohnung zu zeigen und da Vriska im Moment nicht auffindbar war, zeigte sie mir auch noch einmal die Stallanlagen. Als ich das Gefühl hatte nun wieder einen Überblick über den ganzen Hof zu haben, fanden auch endlich Vriskas und mein Weg zu einander, sodass sie mir endlich die letzten paar Kleinigkeiten erklären konnte, bevor ich endlich anfing. Vriska brauchte meine Hilfe für die Beschäftigung der Pferde, da auch hier auf dem Gestüt die Krankheitwelle viele überrollt hatte und die Pferde wegen des Weihnachts- und Neujahrstresses etwas "vernachlässigt" wurden waren. Für heute sah es meine Aufgabe also vor, ein paar der Hengste zu longieren. Vriska gab mir eine Liste mit den Namen und ließ mich dann allein.
      Der erste Name auf der Liste war Hákur. Ein junger und aufmerksamer Isländer mit hübscher, aber typischer Farbe. Er brauchte einige Zeit, bis er sich an mich gewöhnt hatte, dann verlief das Training aber ohne Probleme. Gründlich putzte ich ihn danach ab und widmete mich dem nächsten Pferd. Ruvik. Auch er war nicht gerade aufgeschlossen mir gegenüber und ständig hatte ich das Gefühl, dass er mich anschaute, nicht so recht wissend, was er von mir halten sollte. Die Arbeit tat ihm allerdings gut und ich merkte, wie er immer entspannter mir gegenüber wurde.
      Nun folgte noch Drachentöter, ein Azteca, bevor auch ich mir eine kleine Ruhepause gönnte.
      Nach meiner Pause fand ich diesmal Vriska sehr schnell und sie gab mir noch die Aufgabe, die junge Woodstock Lady zu longieren. Für sie nahm ich mir besonders viel Zeit. Sie war noch sehr unerfahren und kannte bis jetzt erst wenige Lektionen an der Longe, weswegen ich versuchte ihr dort ein bisschen etwas beizubringen.
      Den Abend verbrachte ich bei Fiona, zog ihn allerdings nicht allzu sehr in die Länge, da es am nächsten Morgen früh weiterging.

      Für heute stand als erstes ein kleiner Ausritt an, damit auch die Stuten etwas Bewegung bekamen. Vriska teilte mir Topas' Comtesse zu, während sie selber die Isländerstute Thögn. Ich war froh endlich mal ein Pferd reiten zu dürfen, welches mich von Anfang an mochte, denn die kleine Topas schien ziemlich zutraulich und freundlich zu sein und so freute ich mich gleich noch viel mehr auf den Ausritt.
      Das ganze wurde dann allerdings etwas komplizierter als gedacht, da ich an meine Seite noch zwei kleine Jungpferde bekam, welche meine ganze Aufmerksamkeit erforderten. Zum Glück waren es zwei Stuten, Elfa und Héla, mit zwei wunderschönen Namen. Vriska selbst nahm die beiden Junghengste Gösli und Voodoozirkus.
      Dir Natur rund um das Gestüt war einzigartig, auch wenn ich davon leider nicht allzu viel mitbekam. Multitaskingfähig schien ich wohl nicht zu sein. Im Gegenteil zu mir saß Vriska vollkommen entspannt auf Thögn, links und rechts einen Führstrick und schien die ganze Macht der Natur auf sich wirken zu lassen.
      Nach einer Stunde Ausritt war ich ziemlich platt, doch auch ziemlich gerührt von Idahos Landschaft. Am Ende war es für mich doch ein sehr gelungener Ausritt gewesen und gelernt habe ich definitiv auch etwas.
      Nachdem alle Fohlen und auch die beiden Stuten abgeputzt wieder zurück auf ihre Weiden durften, gab mir Vriska noch die leichte Aufgabe, mit der kleinen Songbird, einem Shetlandponyfohlen, spazieren zu gehen. Zusammen mit Songbird ließ ich so den Tag noch ruhig ausklingen und fiel am Abend glücklich in mein Gästebett.
      Bereits am nächsten Morgen ging es für mich wieder zurück in Richtung Heimat, auch wenn ich mir sicher war, dass ich Fiona, Vriska und ihre Pferde bald mal wieder besuchen kommen würde.

      © Canyon | 4228 Zeichen

    • Mohikanerin
      Pflegebericht | 20. August 2017

      Mittlerweile ist der kleine Voodoozirkus schon ein ganz Großer mit 4 Jahren. Neugierig beobachtet er das Geschehen auf dem Hof. Aufgrund der Seuche mussten viele Pferde auf andere Höfe gebracht werden, doch heute kommen schon die ersten wieder her. Das Gesundheits- und Veterinäramt hat lange und viele Untersuchungen gemacht, ob und wann wieder Pferde auf den Hof könne. Seit Montag ist alles fertig. Der junge Hengst begutachtet als erstes sein neues Heim und wirkt glücklich und angekommen. Später werde ich nochmal nach ihm gucken gehen.

      © Mohikanerin (Bruce) | 542 Zeichen

    • Mohikanerin
      Klappe Eins - Ankunft | 30. August 2017
      Yuva | Atom Bomb | Gnani | Milska | Kisshimbye | Aska | Willa | Ruvik | Voodoozirkus | St.Pauli's Amnesia

      "Der Transporter ist auf dem Weg", sagt Vater beim Frühstück. Aufgeregt gucke ich zu ihm und frage: "Weisst du schon wann die Pferde da sind?"
      "In einer Stunde ungefähr"
      "Sind die Boxen schon fertig"
      "Ja, selbstverständlich. Die Pferde kommen aber erst mal die Weiden."
      "Okay gut", antworte ich und beiße vom Brötchen ab. Nach dem Frühstück renne ich nach oben in meine Wohnung und zieh mich um. Alle sagen immer, dass Frauen es schwierig haben Kleidung heraus zu suchen, aber was ist mit mir? Ich kann mich auch nie entscheiden. Doch es wird wieder die schwarze Hose mit einem grünen Tshirt heute. Ich guck noch mal die Uhr - die Pferde müssten kommen.
      "Sie sind da", ruft Mutti hoch. Sofort stürme ich die Treppe runter. "Bitte hohl noch Tyrell und Ilja aus ihren Zimmern", fügt sie hinzu und gehe mehr Brüder holen. "Die Pferde sind da, kommt bitte", sage ich höflich und renne dann raus.
      Der Transporter steht bereits auf der Hauptstraße und die Klappe geht runter. Vater und Ilja holen zwei Stuten aus dem Hänger. "Das sind Yuva und Kiss. Du weißt wo sie hinkommen", sagt Vater und mir werden beide Stuten in die Hand gedrückt. Beide sind deutlich erschöpft vom Transport dennoch ziemlich neugierig, wo sie sind. Ich laufe die Straße entlang und stelle die Stuten zu Bomb auf die Weide, die bereits interessiert am Zaun steht. "Das sind deine beiden neuen Mitbewohner", sage ich zu Bomb und streichle ihr über die Schnauze. Wie Stuten nunmal sind wird erst mal gequietscht aber das war es dann auch. Jede geht in eine andere Ecke und zupft am Gras. Ich guck noch mal zurück als ich zum Transporter zurück gehe. Tyrell, mein ältester Bruder, hat bereits einen gescheckten Hengst an der Hand. Er wirkt ziemlich aufgedreht und unentspannt. "Ruvik kommt nach hinten auf die letzte Koppel. Normalerweise steht er nachts auf der Weide, hat der Vorbesitzer gesagt", erzählt Papa meinem Bruder. Dieser führt das Pferd auf die Weide. "Ilja du nimmst die beiden Isländerstuten und bringst sie auf die Ponyweide.", befehlt Vater und drückt ihm Aska und Willa in die Hand. Die Stuten sehen etwas herunter gekommen aus, aber das wird schnell wieder was. "Bruce, jetzt komm her und steh nicht nur herum. Das ist Gnani. Er kommt auf die Koppel neben Ruvik.", erklärt er mir und drückt mir einen kräftigen Schecken in die Hand. Zufrieden schnaubt er und folgt mir. Obwohl unser Hof riesig ist, sind die Wege übersichtlich und fühlen sich nicht weit an, was wohl davon kommt, dass ich hier aufgewachsen bin, naja zu mindestens halb. Vor drei Jahren bin ich erst aus dem Internat wieder gekommen und kurz danach ist mein Wallach gestorben. Bis heute habe ich keinen Ersatz für ihn gefunden. Im Internet suche ich regelmäßig nach einem Pferd, dass mit ihm verwand ist.
      Wie man sich Hengst vorstellt rennt Gnani auf der Weide herum, ziemlich edel ist es schon. Vater meinte sogar, dass er Revaal kann und Yuva auch. Das wird noch interessant mit den neuen Pferden. In der Zeit als ich Gnani weggebracht habe, hat Mutter bereits Voodoo, ein Isländer Mix Hengst auf die andere Ponyweide gebracht. Der ist noch ziemlich Jung, aber ich soll in Einreiten, das wird lustig. Schließlich bin ich ziemlich groß und für Ilja wäre es einfacher. Er ist erst 16 Jahre und nicht so ein Riese wie ich.
      "So das waren alle", sagt Vater und schließt den Transporter.
      "In den nächsten Wochen werden noch einige Pferde mehr folgen. Und Du, Bruce, musst dir noch ein neues Turnierpferd aussuchen."
      "Ich finde aber kein Ersatz für Raven"
      "Dann reitest du halt irgendwas. Ist mir egal, wir haben nicht umsonst so viel Geld ausgegeben für dein Talent. Deine Brüder stellen sich nicht so an wie du. Tyrell wird mit Ruvik arbeiten und Ilja mit den beiden Marwaris."
      "Okay, ich find schon was.", antworte ich unterwürfig.

      Am nächsten Tag haben sich die Pferde bereits an die neue Heimat gewöhnt. Es ist 8 Uhr und auf dem Hof ist schon wieder der Alltag eingekehrt- Hektik und Stress. Für mich stehen erst mal die Fohlen auf dem Plan, da ich nicht zum Roanoak Stables muss. Auf der Fohlenweide stehen drei Stuten - Takada, Milli und Amnesia. Milska steht bereits etwas länger hier und ist nur ein Einsteller Jährling. Sie ist bereits ein Jahr alt und ein Isländer. Man sieht bereits das sie mal Hell werden möchte. Neugierig kommt sie zum Zaun. "Na du", begrüße ich Sie und steige durch den Zaun. Auch Takada kommt mit Amnesia neugierig zu uns. Alle drei begrüße ich und kontrolliere ob alles gut ist. Amnesia ist jetzt schon zwei Wochen alt und gibt ihr bestes. Zu dem testet sie regelmäßig, ob wirklich Strom auf dem Zaun ist. Die nächsten Tage geht es zur Fohlenschau mit ihr und Vater ist bereits aufgeregt, was wir uns da gezogen haben. Später möchte er mit ihr aufs Turnier. Wir haben lange nach einem Hengst gesucht, den wir als Vater haben wollen. Es wurde dann zu einem, der über dritten Grad mit Raven verwand ist. Vielleicht wird sie mal wie er. Während ich mal wieder in Gedanken versunken bin, zupft Milli an meiner Hose herum. "Hör auf" sage ich zu ihr und sie guckt mich mit ihren großen Kulleraugen an. Niedlich ist sie ja schon.
      Jetzt muss noch ein paar Pferde reiten. Als erstes geht es zum vierten Stall, in dem die Großen stehen. Mutti ist bereits mit Kiss auf dem Reitplatz. In ihrer Kindheit ist sie immer Western geritten und als sie die Paint Stute im Internet gefunden hat, musste sie sie einfach haben. Ewig saß sie davor nicht mehr im Sattel, ich staune, dass sie überhaupt nach ihrem Unfall wieder auf dem Pferd sitzt. Sie ist nämlich mit Raven ausgeritten, er ist gestolpert und Mutti lag unter ihm. Raven musste eingeschläfert werden und sie lag lange im Krankenhaus. Ich bin froh, dass sie ihre Angst überwunden hat. Zur gleichen Zeit ist Vater auf dem Springplatz mit meinen Brüdern und beschäftigt sich mit Bomb. Aber mit wem soll ich arbeiten? Schließlich will Ilja mit den Marwaris arbeiten. Nun gut, dann halt Isländer. Eigentlich fühle ich mich immer schlecht, wenn ich auf den Kleinen reite, aber es ist schon was besonderes. Aus der Sattelkammer im Ponystall hole ich Askas Halfter und geh die Stute von der Weide holen. Etwas ungläubig guckt sie mich an, aber Akzeptiert, dass sie mit kommen soll. Am Anbinder schubst sie alles um, was ihr in den Weg kommt und versucht die Aufmerksamkeit von mir zu bekommen. Doch mir ist das egal und ich putze die Stute weiter.
      Wir waren eine kurze Runde im Gelände, dass ich die Stute erst mal nur kennenlerne und Isländer sind schon was ganz anderes als meine großen Holsteiner.
      Mit Willa gehe ich auf dem Hof noch auf den Platz und Voodoo longiere ich im Roundpen.

      "Wie war es heute für euch?", fragt Vater neugierig.
      "Es geht", antworte ich und meine Brüder schielen erschöpft zu mir.
      "Morgen kommen noch mal Pferde", sagt er und verlässt den Tisch. Alle seufzten und verlassen ebenfalls den Tisch. Morgen müssen wir wieder alle früh raus.

      © Mohikanerin (Bruce) | 6879 Zeichen

    • Mohikanerin
      Dressur E zu A und Einreiten | 30. November 2017
      Litfari | Voodoozirkus

      Es steht seit Wochen so viel auf dem Plan, so gut wie alle Pferde müssen trainiert werden und natürlich helfen mir meine Brüder nur Minimal. Auf dem heutigen Plan stehen die beiden Junghengste Voodoozirkus und Litfari. Ich habe Beide bereits öfter longiert und sie kennen einiges. Vorbereitet habe ich heute, dass die beiden Hengste die Trense kennenlernen. Dafür habe ich sie heute früh schon mit dem Gebiss gefüttert und jetzt longiere ich sie damit. Zuerst ist Litfari an der Reihe, weil er etwas komplizierter ist als Voodoo. Schon der Weg zum Roundpen erweist sich heute als Schwierigkeit, da er jedem Grashalm nach schielt und sofort stoppt. Doch Litfari ist ein ziemliches fettes Fellmonster und hat dementsprechend viel Masse. Ein großer Ruck durchfährt mich, wenn er bremst. Angekommen im Roundpen muss ich ihn ziemlich triezen und nach einiger Zeit wird es besser. Auf dem Paddock spielt er viel mit den anderen Pferden aber bei der Arbeit kotzt er ziemlich ab.
      Umso einfacher ist es mit Voodoo. Er ist sehr lauffreudig und muss öfter gebremsten werde als getrieben. Ich habe es sehr gern, wenn die Pferde unterschiedlich sind, dann wird es nie langweilig. Er hat nicht viele Probleme mit dem was er tun soll und führt es einfach aus. Zudem lernt der Hengst echt schnell und demnächst möchte ich mich auf ihn setzen.
      ___
      Nach weiterer Arbeit sind die Hengst fast auf einem Niveau, doch mit Iljas Hilfe konnte ich mich bereits auf Voodoo setzen und einige Runden geführt werden. Heute ist Litfari mit den ersten Reiterfahrung an der Reihe. Er kennt schon den Sattel und das ich über ihn lehne. Leicht nervös reagierte er darauf aber mit einigen Leckerlis klappte es. Dank Iljas Hilfe klappte alles gut und wir machen weiter mit Voodoo.
      Ilja hatte schon alles vorbereitet und ich setze mich wie die Male zuvor auf den Hengst. Er longiert mich heute auf ihm. Am Ende machen wir noch einige Lenkübungen. Demnächst gehen wir ins Viereck und dann geht es los mit der einfachen Dressur.
      ___
      Nach insgesamt zwei Monaten sind beide Hengste soweit, dass ich mit einfachen Dressur anfangen kann. Deshalb arbeiten Ilja und ich gemeinsam mit den Pferden auf dem Platz, weil er deutlich mehr Erfahrung als ich in der Dressur, obwohl es eins meiner Abschlussfächer war. Für die Pferde stehen heute einfache Sachen wie Biegen, Stellen, Halten, Rückwärtsrichten und Bahnfiguren auf dem Plan. Dafür reiten wir sie warm und beginnen dabei schon einigen Aufmerksamkeitsübungen. Ich habe es ziemlich leicht mit Voodoo, der immer eher gebremsten werden muss, wohingegen Ilja Litfari sehr treiben muss und er eher gegen ihn arbeitet. Ich bin froh, dass Ilja sich etwas in den Hengst verguckt hat, weshalb er mit ihm arbeiten wollte.
      Der heutige Tag ist sehr erfolgreich. Beide Hengste haben neues dazu gelernt und die Gänge deutlich gefestigt. Die Grundgänge klappen schon ziemlich sicher.
      ___
      Nach weiteren intensiven Wochen Training sind beide Hengste sehr sicher geworden in den Grundgängen und sind sehr aufmerksam. Sie beherrschen das Halten, Zirkel vergrößern und -kleineren, Schlangenlinien sowie kleine Tempi Unterschiede in den Grundgängen. Unser Vater hat sich Voodoozirkus und Litfari prüfend angeschaut und ist sehr zufrieden. Innerhalb eines halben Jahres sind beide Hengste einritten und in das Leben eines Reitpferdes eingeführt worden. Nun haben sie erst mal eine Pause, bevor es wieder los geht mit dem normalen Traningsprogramm.

      © Mohikanerin (Bruce) | 3434 Zeichen

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  • Album:
    Atomics Valley
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    16 März 2020
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    EXIF Data

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    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Zuchtname: Voodoozirkus
    Rufname: Voodoo

    Aus der: Yuki Shiro
    Mutter: Linnea Vater: Sporentritt
    Den: Nico
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Isländer - Norweger Mix
    Geburtsdatum: 15. August 2014
    Farbe: Buckskinfalbschecke Splash
    Abzeichen: Scheckungsbedingt (Kopf und Beine)
    Stockmaß: 147 cm

    Charakter:
    Voodoo kann bei der Arbeit am Anfang ziemlich hektisch sein, doch wenn man ihm seine Zeit lässt und genügend Ruhe übermittelt, ist der Hengst zielstrebig und wissbegierig. Er zeigt kaum Hengstmanieren und ist sehr umgänglich.
    ____________________________________

    Gencode: Ee AA nCr DD nT nSpl
    Zuchtzulassung: Nein
    Gesamtnote: -
    Nachkommen: -

    [Schleife]
    Prüfung
    ____________________________________

    Dressur: A / M
    Springen: E / A
    Military: -
    Fahren: -
    Rennen: -
    Gangreiten: A / L
    Western: -
    Distanz: -

    Gänge: 4

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    147. Gangturnier (23.10.2017)

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    257. Synchronspringen (02.09.2018)
    262. Synchronspringen (08.10.2018)
    263. Synchronspringen (31.10.2018)

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    519. Dressurturnier (22.09.2018)

    ____________________________________

    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Royal Peerage, Italien
    VKR: Maleen
    Ersteller: Maleen
    Punkte: 11
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