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Bracelet

Vintage Gold ♥

Until Tomorrow x Summer Wine <3

Vintage Gold ♥
Bracelet, 5 Mai 2016
Zion und Canyon gefällt das.
    • Bracelet
      Alte Berichte

      Alte Berichte ~
      HuskyJenny | 11. Oktober 2010
      Ankunft von Vintage Gold

      Zwar stand der Herbst kurz davor ihre Gestallt zu offenbaren, weckte mich die Sonne dessen Strahlen durch die Jalousetten sich zu erkämpfen mag in mein Gesicht. Gut gelaunt und ausgeschlafen stand ich auf, machte mich auf den Weg zum Bad, wo ich mich erstmal erfrischte. Fertig und angezogen stampfte ich die Treppen runter zur Tür um die Post entgegen zu nehmen. Ich schnappte mir die Zeitung und fiel langsam in den Sessel hinein. Die Schlagzeilen interessierten mich nicht sonderlich und ich las mir die Witze durch, die aber wie immer unlustigen Witze klatschte ich auf den Couchtisch. Ich machte mich an die Arbeit, zog mir meine Stiefel an und ging zu den Pferden. Als ich fertig war klingelte mein Handy, Galadriel war dran. Wie begrüßten uns herzlich und sie wollte mit Vintage Gold, das Pferd das ich gekauft habe, zu uns kommen und sie mir überreichen. So kam es aus, nach einigen Minuten, die aber unerträglich lange vorkamen kam Galadriel mit ihrem Auto und dem Pferdeanhänger an. Nach einem kurzem Schwätzchen ging sie dann auch, ich winkte ihr zurück, mit Vintage Gold am Strick. Ich schaute über meine Schulter, strich ihr über den Hals und machte mit ihr einen kleinen Hofumgang. Ihr kam das alles unbekannt vor, was ich verstehen konnte, sie war sehr vorsichtig und ging mir langsam hinterher. Zum Schluss stellte ich sie auf die Weide. Ich beobachtete sie eine Weile, sie stellte sich ziemlich abseits zu den anderen Pferden. Doch es sah so aus als die kommunizieren würden, sie näherte sich den anderen Pferden. Lächelnd verschwand ich anschließend in mein Haus.

      HuskyJenny | 16. Oktober 2010
      Pflegebericht für Meine Fäden, Aloha from Hell & Vintage Gold

      Nach der Ankunft von Talmih widmete ich mich nun Meine Fäden, Aloha from Hell und Vintage Gold. Mit Fäden würde ich spazieren gehen, mit Aloha ein kleines Training und mit Vintage Gold wollte ich das Vertrauen aufbauen. Zumindest hab ich mir das vorgenommen. Ich ging zur Weide, Meine Fäden trabte davon, so, als ob sie wissen würde dass ich sie nun holen würde. Aber ich denke dass auch ihr der Ausritt gut tun würde. Ich schnappte mir ein Halfter mit einem Strick. Langsam öffnete ich das Weidetor, schritt rein und verschloss das Tor hinter mir. Langsam ging ich auf Fäden zu, doch sie ging weg und wollte nicht zu mir kommen. Ich kramte ein Leckerchen aus der Hosentasche heraus und hielt es ihr hin. Zunächst war sie unbeeindruckt, danach wagte sie sich näher zu kommen. Ich reagierte schnell und zog ihr das Halfter an. Fäden etwas stur schwingt mit dem Kopf umher. Ich gab ihr das Leckerchen und endlich zeigte sie sich zufrieden. Ich führte sie aus der Weide heraus und band sie an einem Pfosten an. Nachdem ich sie gründlich geputzt hatte Schleppte ich den Sattel aus der Sattelkammer. Fäden schaute nun etwas dumm aus der Wäsche, aber ich denke der kleine Ausritt würde ihr schon gut tun, auch wenn es nicht so warm ist. Ich legte ihr den Sattel auf den Rücken und sie schnaubte einmal Kräftig. Ich rückte ihn in die richtige Position und schnürte ihn Locker an. Ich zog ihr zügig die Trense an und dann ging ich etwas mit ihr auf dem Hof umher. Nun zog ich den Sattelgurt nach und ließ die Steigbügel vorsichtig fallen. Ich stellte mich gegenüber zu ihr und stemmte meinen Fuß in den Linken Steigbügel. Mit Schwung landete ich sanft auf dem Sattel und lenkte Fäden zu einem Reitsteg. Dieser wurde extra für die Zucht fertig gestellt und es mussten kaum Bäume abgeholzt werden. Der Reitweg führt durch einen großen Wald mit Naturwundern wie einen Wasserfall, denn ich zufälligerweise bei einem Ausritt entdeckt habe. Langsam Schritten Fäden und ich in den Wald hinein, Fäden schien sich langsam zu entspannen, genau wie ich. Die Klänge des Waldes und das Hufgetrappel des Pferdes waren unbeschreibliche Klänge. Ich kraulte Fäden am Hals und trabte sie an. Langsam viel sie in einem weichen Trab. Danach wechselte sie zum Galopp und durfte mich nun führen, jedoch hatte ich die Zügel fest in der Hand und folgte aufmerksam Fädens Bewegungen. Und so schön es auf war, drehten wir langsam um. Ich ließ sie etwas am Gras knabbern, dann aber ritten wir wieder zurück zum Hof. Angekommen stieg ich langsam ab und lockerte den Sattelgurt. Nun begann ich eine kleine Vertrauensübung. Ich sattele sie ab und schnappte mir auch gleich das Halfter, jedoch band ich sie nicht fest und ging einfach fort und Sattel und Trense zu verstauen. Ich ging wieder zurück zu Fäden, die immer noch da stand und mich erwartungsvoll anschaute. Ich streichelte sie und öffnete das Tor das wieder in die Weide führte. Selbstständig ging sie hinein. Ich ließ das Tor offen und blickte in Richtung Aloha from Hell. Ich ging auf den Schmarotzer zu, der rennte aber weg. Bei dem würden auch Leckerchen nichts bringen. Dachte ich und denkte nach. Ich grübelte nach und solange führte ich zunächst Vintage Gold aus der Weide und band sie an der Putzstation an. Jetzt kümmerte ich mich wieder um Aloha from Hell. Ich ging ihn die ganze Zeit hinterher. Er rannte weg, wie bei einem Fang-Spiel. Grimmig schaute ich zu ihm rüber. Ich hatte sogar schon überlegt Cowboy zu spielen und ein Lasso nach ihm zu werfen. Nein. Nun kramte ich meine ganzen Register raus. Ich hielt ihn eine Hand voll Yummi-Yummi-Pferdeleckerlies hin. Erstaunt schaute Aloha anschließend auf meine Hand. Langsam näherte er sich und wurde schneller, er trabte auf mich zu und dachte dass er sie sich schnappen könnte und dann abhauen könnte. Nein, diesmal nicht! Als er in Greifweite war schnappte ich ihn und hielt ihn fest. Er währte sich zwar gewaltig aber ich band ihm schnellstmöglich das Fohlenhalfter um. Endlich war es geschafft und Aloha zerrte wie wild am Halfter. Aber nun war es geschafft und ich führte ihn heraus. Ich band ich neben Vintage Gold fest, jedoch mit zwei Meter Abstand von Vintage Gold. Aloha hatte noch nicht gelernt den Huf zu geben, beziehungsweise wollte nicht lernen. Nun stellte ich mich eine Weile zu ihm hin und versuche es ihm beizubringen. Im Gegensatz zu anderen Fohlen lernt Aloha from Hell ziemlich missmutig und im eigentlichen interessiert es ihn gar nicht. Und ich wusste das ich das nicht wirklich ändern konnte, dennoch wollte ich es Versuchen. Zu anfangs Streichelt ich Aloha nur, dann legte ich Druck auf sein Bein, stellt mich seitlich hin und griff den Huf an den fesseln hoch. Der Huf war sauber, wie ich feststellen konnte. Dann fing Aloha from Hell wieder an wütend herumzuhampeln und auf der Stelle zu trampeln. Ich seufzte, aber wenigsten konnte sich ein Huf vom Boden lösen, das war ja schon mal ein fortschritt Denn ansonsten macht er das nicht. Ich tätschelte Aloha from Hell den Kopf und entließ ihn dann wieder auf die Weide. Schnell raste er auf die Weide zu und tobte sich dort erstmal aus. Nun stand noch Vintage Gold da und wartete was mit ihr passieren würde. Ich wollte sie longieren, ich wollte sehen wie sie geht, trabt und galoppiert. Galadriel meinte, das sie sehr talentiert sei, das sollte sich heute herausstellen. Ich zog ihr das Longier Geschirr an und schnappte mir eine Gerte. Ich führte sie in die Halle und stellte mich in die Mitte. Dann wedelte ich mit der Longiergerte und hielt das Seil fest. Nach einer Stunde Es stellte sich heraus das Vintage Gold einen wahrlich feinfühligen Trab hat, denn aber auch verändern kann, sie macht gleichgroße Galoppsprünge und hat allgemein gute Schritte drauf. Als ich ihr das Geschirr abgenommen hatte, entließ ich auch sie wieder auf die Weide, und leicht erschöpft endete hier für mich mein Tag. Ich hatte meine Bindung zu den Pferden gestärkt und war stolz auf deren Leistung.

      HuskyJenny | 14. November 2010
      Neulinge!
      Pflegebericht für alle Pferde

      Ich öffnete das Fenster und steckte meine Nase in die Luft. Ich atmete die erfrischende Luft ein und schaute zu der Weide, wo viele kleine Miniatur Pferde standen. Ich rieb mir meine Augen und machte mein Bett. Ich durchlüftete das Zimmer und zog mich um. Die Heizung war in der Nacht ausgefallen und im Haus war es ziemlich kalt. Umgezogen schloss ich das Fenster wieder und schielte erneut zur Weide. Nachdem ich mich auch gewaschen hatte ging ich raus und viele Pferde Augen beobachteten mich. Ich trat in die nasse und öde Welt hinein, es nieselte leicht. Zunächst ging ich zu den Stallpferden, dort standen Husky, und Knocked down. Der Stall war angenehm beheizt. Ich ging in die Box von Husky und zog ihr ein Halfter an. Ich machte sie an dem Stallgitter fest und schnappte mir die Putzsachen. Das Fell von der momentan ruhigen Rappstute war stark verstaubt. Nachdem ich auch den Dreck aus den Hufen ausgekratzt hatte, klopfte ich die Bürsten aus und begab mich anschließend, nachdem ich Husky das Halfter ausgezogen hatte und den Riegel der Boxentür schloss zu Knocked down. Er taumelte etwas auf der Stelle und schaute mich mit seinen großen Augen an. Ich entwich seinem Blick und begann ihn zu Putzen. Auch er war schmutzig, jedoch nicht arg stark. Doch seine Hufen waren stark dreckig und mit Mühe kratzte ich den Dreck aus seinen Hufen, stück für stück, bis ich anschließend alle vier Hufen ausgekratzt hatte. Ich strich ihn über den Kopf und ging aus der Box, machte den Eisernen Riegel zu und ging aus dem Stall. Ich schaute zur Weide. Ich schnappte mir einige Halfter, die von Playboy, Blümchen, Glanzstück, Horror Kid und Miss Seventeen. An den Weidezaun befestigte ich fünf Stricke. Ich wollte ihnen ein Halfter anziehen und sie rüber zum Strick führen. Ich begann mit Playboy, er weigerte sich nicht das Halfter anzuziehen und folgte mir bis zum Weidezaun, auch Blümchen und Glanzstück gingen noch ziemlich zufrieden zum Zaun. Doch als ich mich zu Horror Kid nähern wollte stritt sie das Halfter ab. Mit Überredungskunst aber folgte sie mir auch und ich knipste den Strick an das Halfter. Bei Miss Seventeen ging das auch ziemlich ruhig und auch sie hatte ich an den Zaun befestigt. Ich begann mit Horror Kid, denn sie zappelte wild auf der Stelle herum. Ich schnappte mir die Bürsten und begann den Dreck aus Horror Kid herauszuholen. Stark bedreckt war sie nicht, auch ihre Hufen waren großteils frei. Nun schimmerte Horror Kids Fell wie Rotgold, und dann entließ ich sie. Weiter machte ich mit Playboy, gelassen stand er da, gehorchte so gut wie auf alles. Auch bei ihm dauerte es nicht lange, dann konnte er auf der Weide herumtollen. Blümchens Fell glänzte auch sehr schnell, nur ihre Hufen waren zum Teil stark bedreckt. Nun konnte sie ebenfalls auf der Weide herumspielen. Ich polierte Glanzstück auf Hochglanz, damit auch sie strahlt. Das dauerte diesmal etwas länger, ihr Fell war teilweise stark bedreckt und mit Schlamm umsehen. Mit Mühe bürstete ich das Beste aus ihr heraus. Miss Seventeens Haare waren verknotet und es dauerte eine Weile bis ich dieses gebändigt hatte, und beim hufen auskratzen hörte sie auch nicht und verweigerte. Doch auch jetzt sind ihre Hufen sauber. Die fünf fingen an zu grasen und ich schielte zu den anderen Pferden. Ich schnappte mir die Halfter und Stricke und brachte sie wieder zur Sattelkammer. Kam heraus mit erneut fünf Stricken und Halftern, jedoch andere. Die von Bin ich dein Fluch, Meine Fäden, Aloha from Hell, Vintage Gold und Talmih. Ich wusste, das ich vor allem bei Bin ich dein Fluch und Meine Fäden mein Probleme haben würde. Aber die größten Probleme würden mir Aloha from Hell bringen. Ich hing mir zwei Halfter um die Schulter und näherte mich Vintage Gold, zog ihr den Halfter über, und da Talmih dicht daneben stand zog ich ihr ebenfalls das Halfter über und führte sie zum Weidezaun, wo ich wie vorher die Stricke befestigt hatte. Ich knipste die Stricke der Beiden an die Halfter und suchte Bin ich dein Fluch auf. Sie schaute auf, schaute mich an. Ich lächelte und schnappte mir ihr Halfter. Ich ging auf die zu, und ungewöhnlich stand sie still und ließ es hinter sich ergehen. Etwas verwirrt führte ich sie zu einem der noch drei übrigen Stricke und befestigte sie. Ja, immer noch stand sie still. Ich entfernte mich von ihr und schnappte mir Meine Fädens Halfter. Meine Fäden graste, zufrieden. Ich näherte mich ihr, langsam und mit vorsichtigen Schritten. Ihre Ohren waren leicht nach hinten angelegt und ich hielt das Halfter fest in der Hand. Meine Fäden schaute hoch, schaute mit ihren glasklar blauen Augen zu mir. Ich grinste und versuchte mit einer schnellen Bewegung das Halfter anzulegen, das klappe, aber nur halb und Meine Fäden schüttelte das Halfter ab und trabte davon. Ich blieb stehen und schaute ihr nach. Sie blieb stehen, und schaute musternd zu mir nach. Der Blick sah fragend aus, und dann setzte ich einen Schritt nach den anderen. Ein kleinwenig hatte ich die Nase voll und ich war Meine Fäden auf den Fersen. Dann, mit einer Blitzschnellen Bewegung, als Meine Fäden den Kopf in die Höhe riss zog ich ihr das Halfter an. Etwas verblüfft, wahrscheinlich verwirrt folgte sie mir. Ich hatte den Kampf gewonnen! Ich band meine Fäden an den Zaun und schielte schon zu Aloha from Hell, der ganz abseits dastand und alles mit beobachtete. Ich schaute zu ihm und er trabte davon. Ich ging ihm hinterher, der aber weichte immer aus, es war wie ein Fang-Spiel, auf das ich keine Lust hatte. Verärgert versuchte ich zu tricksen, was mir nicht gelang. Nach geschlagenen 10 Minuten hatte ich die Faxen dicke, ich konnte mich ihm zwar nähern, aber sobald er das Halfter sieht ergreift er die Flucht. So kam es, dann ich die Putzausstattung zu dem kleinen hinterlistigen Aloha from Hell trug und ihn dort säuberte. Er genoss es, verwöhnt zu werden, er ließ es sich gut gehen, so als würden wir ein heißes Bad nehmen. Ich war mit Aloha from Hell fertig und konnte mich nun den erwachsenen Pferden Widmen. Mit Bin ich dein Fluch fing ich an, und so schnell ich angefangen hatte, so schnell war sie auch wiederum fertig. Meine Fäden jedoch hinterließ eine große Staubwolke und nun glänzte sie auch wieder. Ich entknotete ihr Haar und entließ Meine Fäden und Bin ich dein Fluch, weiter machte ich mit Vintage Gold. Ich putzte die angetrockneten Schlammflecke heraus und kratzte auch ihr die Hufen aus. Nachdem auch sie auf der Weide herumtollen konnte, machte ich zum Schluss Talmih. Auch an ihr klebte leicht angetrockneter Schlamm, der sich aber leicht lösen ließ, mit einigen Bürstenstrichen. Nun hatte ich alle Pferde auf der Weide und auch im Stall gepflegt. Für mich war hier der Tag erstmal zu Ende, die Herbstsonne ging hinter dem Horizont unter, und ich im Wasser einer heißen Badewanne. Am nächsten Tag ging ich zur Zucht 11 Pferde warteten dort auf mich. Zunächst ging ich zu den zwei Arabern, Saddy und Muh! Die beiden Standen im Stall, genau wie Yanetha, Casablanca, Draugsa, Schokolade, Fine Frenzy, Seasons Princess, Soldiers Pride, Sir Lancelot und Laurencio. Ich öffnete den Boxenriegel von Saddy und trat hinein. Ich streichelte ihr über den Hals und griff mir die Putzsachen. Sie war kaum, fast gar nicht dreckig und schnell strich ich ihr einige Staubkrümel aus dem Fell und entknotete ihr Langhaar und kratzte und Bürstete ihre Hufen aus. Ich klopfte ihr auf die Schulter. Vor kurzem Gebar sie ein Fohlen, namens Manchester. Seitdem ist sie noch etwas wackelig und ausgepowert. Deshalb bekommt sie immer zusätzliche Vitamine, die ich ihr sogleich in den Futtertrog einfüllte. Ich trat heraus und schloss die Box zu, neben ihr stand Muh, in einer anderen Box. Er wurde vor kurzem der stolze Vater von Manchester. Ich trat zu Muh herein und streichelte ihm erstmal den Kopf. Danach strich ich ihm mit dem Bürsten übers Fell, kaum schmutzig war er, auch deine Mähne war seidig, nur seine Hufen ware etwas dreckig, und so bürstete ich sie aus. Ich ging zur American Saddlebred Horse Stute Yanetha und begrüßte sie erstmals. Ich trat herein und putzte auch sie. Ich tätschelte ihr den Hals, trat heraus und machte die Boxentür zu. Ich trat vor die Boxentür von der American Saddlebred Stute Casablanca. Ich grinste, und begab mich dann in die Box hinein. Ich begann ihr Fell zu polieren und das Gestrüpp von Haar wieder zu entknoten und in form zu bringen. Nachdem ich die Hufen ausgekratzt hatte, trat ich heraus und ging zu Schokolade. Ich öffnete den Riegel und stand mit einem Fuß drinnen. Ich griff mir das Putzzeug und strich ihr mit den Bürsten über das Fell. Als es glänzte und vom Schmutz verschont wurden war, kratzte ich ihr zum Schluss die Hufen aus und streichelte ihr über den Hals. Daneben stand Fine Frenzy, die Grauscheckenstute. Ich trat herein und betrachtete sie erstmals. Sie strahlte, sie hatte eine warme Aura um sich. Ich kam näher und legte meinen Arm auf ihren Bauch. Ich grinste, dann putzte ich sie gründlich, kratzte und Bürstete ihre Hufen aus und ging heraus. Seasons Princess schaute mich mit großen Augen an. Wieder das gleiche, ich schob den Riegel auf und ging in die Box herein. Ich sah mich erstmal um, krallte mir dann die Putzsachen und begann Seasons Princess zu säubern. Sie war leicht hartnäckig beschmutzt und ich kämpfte mit dem Staubigen Dreck. Ihre Hufen waren so gut wie frei, als ich fertig war trat ich heraus und schloss den Riegel wieder zu. Ich ging die Stallgasse entlang zu Soldiers Pride, der American Quarter Stute. Ich streichelte ihr über die Nüstern und öffnete das Boxentor, klopfte die Bürsten aus und ging hinein. Ich striegelte sie und bürstete sie anschließend, kratzte ihre Hufen aus und kämmte ihr Knoten aus dem Haar. Ich trat zu Sir Lancelot und betrachtete sein Ebenbild. Ich grinste und schob die Tür auf, trat herein und begann ihn zu säubern. Sein Fell strahlte wieder, sein Langhaar war nun auch entknotet und seidig, und weht bei dem kleinsten Windstoß. Ich tätschelte ihm über den Hals, nachdem ich auch die Hufen ausgekratzt hatte und schloss die Boxentür. Weiter ging es mit Laurencio, das letzte Pferd das ich noch putzen musste. Ich trat zu dem Tigerschecken in die Box herein und lächelte erstmals. Sein Fell war leicht, bis stark beschmutzt. Angetrocknete Schlammspuren klebten an seinem Fell. Mühsam bürstete ich den Schmutzt aus seinem Fell und entknotete sein weißes Langhaar und seinen Langen dreckigen Schweif. Zuletzt kratzte ich die Hufen aus und ging heraus. Ich ging aus der Stallgasse und kam mit einem großen Beutel Futter wieder. Ich füllte die Futtertroge der einzelnen Pferde auf und ging aus dem Stall heraus. Ich brachte die Zucht auf Vordermann, ich fegte den Dreck weg und säuberte den Gesamten Hof, ich ging mit einem Wasserschlauch herum und so entfernte sich der grobe Dreck. Ich verzierte den Hof ein wenig und versuchte ihn Edel aussehen zu lassen. Ich arbeitete bis spät in den Abend, dann ging ich Schlafen, als die Arbeit zu Ende war. Am nächsten Tag erwartete ich einen Anruf von vampyrin. Gegen 10 Uhr rufte sie anschließend an. Mein Handy klingelte, und ich ging ran. Wir unterhielten uns eine Weile, dann sagte sie, dass ich die Versteigerung für den Arberhengsten gewonnen hatte. Mit einem grinsen stellte ich mich vor die Haustür und wartete eine Weile. Ich hielt ein Halfter und einen Strick bereit, den ich schon auf das Geländer gelegt hatte. Als anschließend ein Auto samt Pferdeanhänger ankam wurde mein lächeln größer und verzog sich über mein ganzes Gesicht. Ich umarmte vampyrin und sie zeigte mir den Blue Roan Araber Hengst, Eisenmann. Er sah wahrlich wunderschön aus. Ich bedankte mich bei vampyrin, die kurzerhand wieder verschwunden war, und ich stand mit Eisenmann da. Ich schaute ihn an, musterte ihn. Das Halfter hatte ich ihm bereits angelegt, und nun führte ich ihn ein wenig auf den Hof herum. Ich zeigte im fast jede kleine Ecke, und den Anfangssteg des Reitweges. Dann führte ich ihn zur Weide, da wo er Zukünftig stehen würde. Die Pferde begrüßten ihn anschließend, mit einem Wiehern, und manche interessierten sich gar nicht für den Neuling. Er war ein schlank gebautes Vollblut, und auch seine Hengstmanieren sah man ihm an, er imponierte leicht, und fühlte sich anscheinend schon ziemlich wohl, denn er zerrte mich zu einigen Stellen, die er mehr beobachten wollte. Am ende aber führte ich ihn wieder zu der Weide, machte das Hölzerne Tor auf und führte ihn herein. Mit schnellen Schritten ging er herein und schaute auf den Boden, roch das Gras. Ich nahm das Halfter von ihm ab und ließ ihn die neue Welt erforschen. Eine Weile später hängte ich den Pferdetransporter für zwei Pferde an meinen Geländewagen und fuhr zu einer Versteigerung. Ich wollte unbedingt einen Hannoveraner haben, und einen Friesen. Angekommen schaute ich mich erstmals um. Sofort fiel mir der Hannoveraner Hengst Halluzination auf, jedoch hatte er wohl viele Interessenten, denn viele starrten zu ihm. Ich drängelte mich nach vorne zu ihm um ihn genauer zu betrachten. Er war wirklich, wirklich wunderschön. Ich war sicher dass ich ihn haben wollte, sogar Probesitzen durfte ich. Eigentlich wollte ich noch einen Friesen haben, am besten ebenfalls einen Hengst, jedoch war keiner in Sicht, ich fand keinen. Nun ging ich zum Versteigerungssaal und wartete auf mein hoffentlich Zukünftiges Pferd. Endlich trat er an, und wie ich mir vorstellte, viele boten für ihn. Es war nicht leicht gegen die Anzutreten, aber anschließend hatte ich die Versteigerung gewonnen. Ich war heilfroh, und nun Besitzer eines wunderschönen Hannoveraner Hengstes. Aber ich musste mich noch gedulden, bis die Versteigerung zu Ende war. Es waren wirklich wunderschöne Pferde dabei. Kurz vor Ende aber kam ein richtiges Highlight. Ich sah doch einen Friesen. Er stand stolz dar, ich zögerte zuerst, wusste nicht wie er drauf war, aber dann fing ich an zu bieten. Komischerweise bietete kaum jemand. Woran lag das? Wie er drauf ist, das wird vorerst aber ein Rätsel sein, bei Halluzination wusste ich ja nämlich, das er ruhig ist, und Lernfähig, da der Züchter mir dies mitgeteilt hatte. Aber bei dem Rappen hatte ich keine Vorstellung. Ich musste mich wohl überraschen lassen. Die Aktion war zu Ende und ich holte die Pferde ab. Ich ging raus und lud sie in den Transportlaster ein. Bisher gehorchte noch jeder. Im Auto hörte ich Gewieher, vom Transporter. Als wir dann in meinem Hof angekommen sind, steigte ich aus dem Auto heraus und ging hinter das Auto, an den Anhänger. Ich öffnete die hintere Tür und ging erst zu Halluzination, so nannte ich ihn. Ich öffnete die kleine Tür und führte ihn Rückwärts heraus. Bisher gehorchte er noch, er war ziemlich ruhig und gelassen. Ich band ihn an einem Pfad fest, damit ich auch den Friesen herausholen konnte, und dann mit den Beiden auf dem Hof sozusagen spazieren konnte. Der Hengst wollte nicht Rückwärtsgehen und blieb eifrig stehen. Wahrscheinlich war er einfach noch nicht an den Anhänger gewöhnt dachte ich und ging feinfühlsam mit ihm um. Anschließend reagierte er und ging einige Schritte rückwärts, stoppte und ging anschließend ganz heraus. Ich klopfte ihn auf den Hals und band Halluzination ab und hielt den Strick von ihm in meiner linken Hand, den von dem Friesen in meine rechte Hand. Viele neugierige Pferdeaugen starrten auf die Beiden Neulinge. Ich führte auch sie eine Weile herum, etwas unkonzentriert gingen sie herum, was aber sehr verständlich war, denn es war neu für sie, neuer Untergrund, andere Luft. Nach einer Weile überlegte ich einen Namen für den Rapphengst. Ich grübelte lange, und ein passender Name fiel mir aber noch nicht ein. Dann überlegte ich, warum kaum jemand für den Friesen geboten hatte. War er Ängstlich? Ich führte Halluzination schon mal auf die Weide, anscheinend wurde er von den anderen Akzeptiert, denn er stand ziemlich mittig der Pferde. Den Friesenhengst aber hatte ich noch an meiner Hand, ich wollte seinen Charakter erforschen. Außerdem ist mir die Lage seiner Ohren schon aufgefallen, die ziemlich flach angelegt waren. Plötzlich blieb er Stur stehen und ließ sich nicht mehr bewegen. Aber ein Gewieher von einem anderen Pferd ließ ihn aufschrecken und er machte einen kleinen Satz nach hinten. Seine Ohren waren noch stark nach hinten angelegt und ich führte ihn erstmal auf die Weide, da auch wo Halluzination stand, wollte wisse was er macht. Stur galoppierte er herum, stieg einige Male, dann graste er, ließ aber niemanden an sich heran, niemand näherte sich ihn. Da fiel mir ein für ihn ein, nach langem Überlegen wollte ich ihn Exorzismus nennen. Ich wusste zwar nicht ob er wirklich so bösartig ist, wie es den Anschein machte, aber der Name passte irgendwie zu ihm. Ich gähnte, es war gegen 5 Uhr, und ich musste noch mal zu einer Versteigerung. Beziehungsweise wollte ich, jetzt wo ich viele neue Hengste hatte, wollte ich auch eine neue Stute besitzen. Eine Arberstute wäre mir passend. Ich ging zu einer anderen Versteigerung, an der ich noch nicht war. Sie war auch deutlich weiter entfernt als die davor. Jedoch fuhr ich nicht wirklich lange, einige Zeit später war ich auch angekommen. Es gab hauptsächlich Vollblüter, und eine große Auswahl von Araber stand an. Aber am meisten scheintete eine Araberstute heraus, die mein Interesse geweckt hatte. Ich und der Besitzer plauderten eine Weile, er teilte mir bei, das sie manchmal etwas hinterlistig und frech wäre, und daher nicht für Anfänger geeignet wäre. Ich teilte ihm bei das ich viele freche Pferde habe und gut damit zurechtkomme. Ich setzte mich dann in den Versteigerungssaal. Und siehe da, die Araberstute für die ich mich Interessierte hatte war als erstes dran. Es waren wirklich, wirklich viele die sich von der Schönheit der Stute bestrahlen ließ und boten. Ich bot mit, bis ich endlich den Zuschlag gewann. Ein großes lächeln zückte auf meinem Gesicht, aber zuerst musste ich warten, bis die Versteigerung zu Ende war. Es waren wirklich, wirklich wunderschöne Pferde dabei, zum teil konnte ich kaum widerstehen zu bieten. Nach einer geschlagenen Halben Stunde warten durfte ich endlich zu der Araberstute gehen. Mir ist sogar ein Name eingefallen. I can feel your Heartbeat. Benannt nach meinem Lieblingslied. Ich lud sie in den Pferdeanhänger ein und fuhr los. Nach einiger Zeit kamen wir dann an. Ich parkte und lud sie aus. Ich führte auch sie herum, sie war ziemlich vorsichtig und aufgeregt, da sie auf dem Boden tänzelte. Sie hatte sehr langes, wunderschönes Langhaar. Ich streichelte ihren warmen Hals und am Ende der Führung zeigte ich ihr die Weide. Sie musterte die anderen Pferde, besonders die Hengste, sie imponierte, stellte den Schweif hoch und wieherte. Ich grinste etwas, öffnete das Koppeltor und führte sie herein, jetzt war es eine frage der Geduld, ob sie sich mit den anderen Pferden vertragen würde. Es war schon spät, die Sterne glänzten auf dm Horizont und es war eisig kalt, der Mond leuchtete Schwach und ich setzte mich auf die Bank, an dem kleinen Hügel. Ich schaute auf den Wald und auf die Berge. Es war ein entspannender Moment, aber auch ein kalter, denn ich fror. So stand ich auf und ging wieder zurück zum Hof, um mich dort auf mein Bett zu legen und zu schlafen. Der nächste Tag strahlte, es war warme +18°C grad warm und die Sonne weckte mich mit einem lächeln. Ich stand auf, streckte mich, es war ziemlich spät, 9 Uhr. Ich watschelte zum bad und machte mich dort erstmal fertig. Angezogen ging ich heraus und ging zur Weide, wo Exorzismus stand. Oh ja, er war wirklich nicht gerade Freundlich. Er fauchte regelrecht die anderen Pferde an. Ich schüttelte den Kopf und in meiner Hosentasche fing es an eine Melodie zu spielen. Mein Handy klingelte, ich ging ran, Facing war dran. Sie sagte mir, das ich Herbsttraum bekommen würde, eine überaus talentierte Welsh B Stute, die schon viele Gewinne hat, und außerdem gekrönt ist und in meine Zucht passen würde. Sie kommt in circa einer halben Stunde an meinem Hof an. Nach einer geschlagenen halben Stunde kam sie dann mit ihrem Auto samt Pferdeanhänger an. Ich begrüßte sie mit einer Umarmung. Dann lud sie Herbsttraum heraus und ich erst einmal geschockt von ihrer Schönheit. Ich grinste, bedankte mich, und dann fuhr Facing fort, sie hatte es eilig. Ich betrachtete Herbsttraum erstmals und führte sie dann zur dem Zuchtstall, in dem sie stehen würde. Ich führte sie durch die weite Stallgasse und öffnete einen Riegel von dem Stall. Ich führte sie vorsichtig herein und nahm das Halfter von ihr ab. Ich füllte einige Leckerchen in ihren Futtertrog und ging. Dann machte ich drei weiter Boxen bereit, betreten zu werden. Ich wechselte das Stroh aus und füllte den Futtertrog mit einigen Leckereien, denn heute würden noch drei weitere Ponys ankommen. Die Besitzerin ist Toffifee, die mir drei Deutsche Reitponys anvertraut. Da ihr Hof nicht allzu weit von mir entfernt ist, dauerte es nur eine Viertelstunde, bis sie mit einem Auto und einem großen Pferdetransporter ankam. Ich umarmte Toffifee herzlich und konnte es kaum erwarten, die drei zu sehen. Sie machte das Tor langsam auf und ich konnte einige Ponyärsche sehen. Gespannt wartete ich darauf, die in mein Herz einzuschließen. Zuerst wurde der Zuchthengst Dancer in the Moonlight ausgeladen und ich zog ihm ein Halfter an. Solange Toffifee die anderen auslud, brachte ich ihn schon mal in eine der Boxen, die ich vorbereitet hatte. Zuerst bliebt er stehen, musterte die gesamte Gegend und ging vorsichtig hinein. Ich schloss die Boxentür vorsichtig zu und tätschelte ihm die Nüstern. Ich war etwas verträumt und vergaß bei dem Anblick von ihm fast die anderen zwei Deutsche Reitpony Stuten. Also ging ich wieder heraus und nahm die anderen zwei Ponys in empfang. Auch die führte ich zu einem der vorbereiteten Boxen, Star, die Mutter von Stars Diamond machte den Anfang und näherte sich der Box, sie roch an den Untergrund und ging anschließend etwas zögernd herein. Stars Diamond war anschließend zuversichtlich und machte es ihrer Mutter nach. Sie ging herein und drehte sich erstmals einige Male um. Schaute sich jede Ecke und jeden Fleck an. Auch den Geruch prägten sie sich ein, der ganz anders roch, als höchstwahrscheinlich in der früheren Heimat. Ich klopfte Star den Hals und strich Stars Diamond den Kopf, dann ging ich an die Frische Luft und verabschiedete mich von Toffifee, ich war ihr wirklich Dankbar diese wunderschönen Pferde zu Besitzen. Es wurde Abend und Nebelschwaden tauchten auf. Ich ging heraus, wieder auf die Bank, ich wollte Nachdenken, über was, das wusste ich auch nicht. Aber es war ein ruhiger Moment. Ich habe mir eine Decke mitgeholt, damit ich nicht fror. Dann schaute ich zu dem Horizont und hoch in die Sterne, in den Mond, der heute stark Strahlte. Ich schloss die Augen und fing an Tagzuträumen. Dann stand ich auf, legte mir die Decke über den Rücken und ging wieder zum Haus, wo ich mir einen heißen Kakao machte und Fernsehen guckte, heute war ein toller Tag. Dann legte ich mich in mein weiches Bett und schlief...

      Chequi | 8. Mai 2011
      Vertretung bei Husky

      Ich stöberte gerade durch einige Pferdeforen im Internet, da stieß ich auf eine Internetanzeige, die mein Interesse erweckte.
      "Hallo, da ich die nächsten Wochen keine Zeit habe, suche ich eine nette Person, die sich verantwortungsvoll um meine 42 Pferde kümmern kann." Darunter eine Telefonnummer, die mir irgendwie bekannt vorkam. Weil ich die nächsten Wochen nichts zu tun hatte, beschloss ich, mich mal zu melden und rief dort an.
      Als HuskyJenny ans Telefon ging, musste ich lachen. Hatte ich mich also doch nicht getäuscht!
      Husky und ich kannten uns flüchtig, weswegen sie erfreut war, dass ich mich meldete. Wir besprachen alles weitere und damit war die Sache klar gemacht: Ich war vorerst für ihre vierbeinigen Lieblinge zuständig, und weil ich heute sowieso nichts mehr vor hatte, machte ich mich gleich mal auf den Weg auf die schöne Anlage der jungen Frau.
      Im Stallgebäude traf ich zwei Pferde an, Knocked Down und Husky, zwei hübsche Araber. Beide waren sehr liebe Gesellen und waren zufrieden, wenn sie jeweils auf ein großes Paddock in der Sonne durften, so hatte Husky es mir jedenfalls erklärt. Ich kümmerte mich also erst um die beiden Stallpferde und führte sie nacheinander auf zwei benachbarte Ausläufe, wo die beiden sich ein wenig die Beine vertreten konnten.
      Zufällig fiel mein Blick von hier aus zu den Weiden, weshalb ich beschloss, mich nun um die Pferde zu kümmern, die ganztags auf der Koppel standen. Gemütlich schlenderte ich dort hin und wurde sofort von Talmih, einer ziemlich freundlichen Scheckstute begrüßt. Fröhlich streichelte ich ihr über die Nase und schaute mich weiter auf der Koppel um. Aloha from Hell beäugte mich mit schelmischem Glanz in den Augen und schien ztu überlegen, welchen Spaß er sich wohl mit mir erlauben konnte. Bevor dies jedoch geschehen konnte, schnappte ich mir Miss Seventeen, um sie zu putzen und anschließend ein wenig Bodenarbeit mit der schönen Saddlebred Stute zu machen. Sie benahm sich sehr gut, trotz ihres jungen Alters, sodass wir schnell fertig waren und ich mit der Arbeit fort fahren konnte. Husky hatte mich davor gewarnt, dass viele der Weidepferde eher schwierig waren, doch mit Ptroblempferden kannte ich mich ja aus. I can feel your Heartbeat war eine sehr hinterhältige Stute, doch ich nahm mich in Acht und passte gut auf, weshalb es kaum Probleme hab, während ich sie putzte und anschließend longierte. Nach der Schimmelstute widmete ich mich dem stolzen Friesen Exorzismus. Trotz seiner Schönheit konnte ich ihn nicht wirklich als angenehm empfinden, da er alles andere als freundlich war und versuchte, mich mit allen Mitteln zu ärgern. Ich versuchte, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, gab jedoch schließlich auf und beendete die Arbeit mit ihm, die eigentlich nur aus halbwegs ordentlichem Putzen bestanden hatte, um ihn wieder zu entlassen. Zufrieden über seinen Triumph trottete er davon und gesellte sich zu Halluzination, mit dem er ein spielerisches Kämpfchen startete. Ich schaute kurz zu und machte dann weiter im Programm. Für heute hatte ich noch einen Kandidaten auf der Liste, dann wollte ich hier im Stall übernachten und morgen weiterarbeiten. Ursprünglich hatte ich geplant, Eisenmann zu reiten, doch auch er schien keine Lust auf mich zu haben und warf mir nur ein paar arrogante Blicke zu, deshalb schnappte ich mir lieber Vintage Gold, die sich ausnahmsweise mal als sehr angenehm war und mir die Arbeit leicht machte, sodass ich sie sogar dressurmäßig ritt und richtig Spaß daran hatte. Als ich die schöne Warmblutstute auf die Koppel zurück gebracht hatte, kam der schwarz gescheckte Playboy zu mir getrabt. Er schien ziemlich verschmust zu sein, denn zärtlich rieb er seinen Kopf an mir und genoss es richtig, dass ich ihm einige Streicheleinheiten schenkte. Nach einer kurzen Schmuserunde machte ich mich dann auf ins Gästehaus, wo ich übernachtete.

      Am nächsten Tag ging es dann früh wieder raus, heute war der zweite Teil der Weidepferde dran, und vielleicht sogar noch ein oder zwei der Zuchtpferde.
      Obwohl Husky Meine Fäden als misstrauisch und auch nicht so leicht beschrieben hatte, schien sie heute einen sehr guten Tag zu haben. Die Roanfarbene ließ sich brav einfangen und benahm sich auch mehr oder weniger gut, als ich mit ihr einen Spaziergang machte, auch, wenn sie vielleicht etwas zu schnell unterwegs war. Nach Meine Fäden kümmerte ich mich um Bin ich dein Fluch, die sich als ziemlich heimtückisch herausstellte. Sie versuchte ständig, mich beim Putzen in den Po oder sonst wo hin zu kneifen, aber ich wich ihr geschickt aus. Schließlich schien sie die Fellmassage auch ziemlich zu genießen, zumindest gab sie ihre Boshaftigkeiten am Ende auf. Nach der Pflege der Araberstute fing ich Horror Kid ein und machte mit ihr einen kleinen Ausritt ins Grüne. Anfänglich versuchte auch sie mich zu piesacken, und mich mit Bucklern loszuwerden, als sie aber merkte, dass sie mich nicht runter bekam, wurde sie ruhiger und der Spazierritt nahm entspannte Züge für uns beide an. Nachher führte ich sie wieder zu ihren Artgenossen auf die Wiese. Ich fing währenddessen Glanzstück ein, wobei mich Blümchen, eine sehr ängstliche und nicht zu unterschätzende Araberstute, mit missmutigem Blick beobachtete. Glanzstück war eine kleine Diva, doch bis auf ihre Sensibilität und ein wenig Eingebildetheit, war sie sehr ruhig und auch mit ihr machte das Dressurtraining Spaß.
      Nach der Falbstute hatte ich mich um alle Weidepferde gekümmert. Da es noch nicht allzu spät war, marschierte ich noch zu dem Trakt des Gehöfts, wo sich die wertvollen Zuchtpferde befanden. Weil ich Lust auf etwas gemütliches hatte, widmete ich mich jetzt den beiden Kaltblütern, Tigra und Rayon de Solei. Beide waren Shire Horses, was für meine geringe Körpergröße eine kleine Herausforderung darstellte. Weil die beiden Schimmel jedoch sehr brav waren, schaffte ich es mit eine Stuhl schließlich doch, beide zu putzen. Dann brachte ich sie gemeinsam in die Halle, wo sie sich zu zweit etwas austoben durften. Während die Kolosse übermütig durch die Halle preschten und bewiesen, dass sie trotz Kaltblut auch sehr temperamentvoll waren, schaute ich fasziniert zu. Nachdem Rayon und Tigra ihren Bewegungsdrang gestillt hatten, führte ich zurück in ihren Stall. Auch heute war die Zeit wieder wie im Fluge vergangen, und es begann schon zu dämmern, weshalb ich mich erstmal zurück zog und die weitere Arbeit auf morgen verschob.

      Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht begann nur ein neuer pferdiger Tag auf der Anlage von HuskyJenny. Auf meinem Plan hatte ich jetzt als nächstes die Zuchtponies des Gestüts der jungen Frau. Da es nur fünf an der Zahl waren, konnte ich möglicherweise sogar noch mit den Vollblütern anfangen, wenn alles klappte.
      Zuerst widmete ich mich Alufolie, dem kleinen American Miniatur Horse, welches mich fröhlich wiehernd begrüßte und scheinbar höchst erfreut war, als ich sie für einen Spaziergang aus der Box holte. Flüchtig putzte ich die schöne Stute und machte mich mit ihr auf den Weg. Sie zeigte sich sehr gehorsam, aber legte auch ein ordentliches Maß an Temperament an den Tag, sodass mir keineswegs langweilig wurde. Anschließend wollte ich mit Dancer in the Moonlight trainieren. Er war ein sehr gehorsamer Hengst, testete zwar wie weit er gehen konnte, benahm sich jedoch super gut, nachdem ich ihn etwas zur Ordnung gerufen hatte. Nach dem Braunen kümmerte ich mich nun um die Jungstute Star's Diamond. Sie war erst vier und noch ziemlich verspielt. Das deutsche Reitpony schien sehr gerne neue Dinge kennenzulernen, aus diesem Grund ließ ich sie in der Halle ein bisschen frei Springen, natürlich nur mit niedrigen, sicheren Hindernissen. Man merkte, dass Diamond viel Spaß an der Sache hatte, ich musste sie nicht mal dazu bitten, die Sprünge zu überwinden.
      Nach der jungen Stute kam nun deren Mutter Star zum Zuge. Sie war schon zwölf, hinterließ jedoch einen ganz anderen Eindruck bei mir. Ich longierte die Gute und hatte Mühe, die Longe in der Hand zu behalten, so aufgeweckt und übermütig sprang die Braune umher. Nachdem sie ruhiger wurde und zufrieden vorwärts abwärts lief, durfte sie wieder zurück in ihre Box und ich kümmerte mich noch um Herbsttraum, das letzte der gekörten und gekrönten Ponies. Die Welsh B Stute hatte einen klasse Charakter, welche das Springtraining, welches ich mit ihr machte, zu einem sehr schönen Ritt machte.
      Aus Erfahrung wusste ich, dass mit vollblütige Pferde nicht so sehr zusprachen. Ich entschied mich also, einen Teil der blütigen Zuchtpferde auf die Koppel zu entlassen, damit sie ihren für gewöhnlich hohen Bewegungsdrang ausgiebig ausleben konnten. Da Teasie und Muh! Western geritten waren, gehörten sie schonmal zu den Kandidaten, die ihre Freiheit auf der Koppel genießen durften, damit kannte ich mich nämlich kein bisschen aus. Auch Silberpfeil und Albaran ox durften mit nach draußen. Das Fohlen war nämlich noch etwas jung für die Arbeit, und der Fuchshengst schien ziemlich wild und aufgeregt. Nacheinander brachte ich die Vollblüter auf die Weide, wo sie sich sofort in den Galopp setzten und freudig buckelnd davon sprengten. Ich schaute den möchtegern Rennpferden eine Weile zu, ehe ich mich wieder in den Stall begab und mich nun Saddy annahm. Die Scheckstute war etwas zickig, ansonsten jedoch relativ brav. Das typische Arabertemperament zeigte sich natürlich, doch nach einigen Galopprunden auf dem Dressurplatz legte sich das Feurige und wir konnten toll gemeinsam arbeiten. Anschließend war Mikke an der Reihe. Husky hatte mir erzählt, dass die Fuchsstute ziemlich stur sein konnte. Deswegen entschied ich mich für Bodenarbeit, um ihr zu zeigen, dass sie sich manchmal einfach unterordnen musste. Anfänglich dachte ich, die hübsche, aber auch ziemlich launische Stute würde nie aufgeben, doch letztendlich ergab sie sich und die Übungen schienen ihre Wirkung zu zeigen. Zuletzt war sie wirklich lammfromm, sodass ich sie stolz in ihre Box zurück brachte und mich als letztes für heute noch Khadir, dem wundervollen Schimmelhengst. Mit ihm unternahm ich einen relaxten Abendausritt, der wirklich traumhaft schön war. Zum einen, weil wir in den Sonnenuntergang ritten, zum anderen, wiel Khadir unglaublich rittig und feinfühlig war. Dies war ein grandioser Abschluss für den dritten Tag bei Husky, und später fiel ich todmüde ins Bett.

      Am nächsten Morgen schlief ich etwas aus, ehe ich mich zu den zuchtfähigen Warmblütern begab, welche zwölf an der Zahl waren. Ich begann damit, Sir Lancelot, Laurencio und Soldiers Pride auf die Koppel zu bringen. Heute war Stutentag angesagt! Die drei Friesenstuten Amalia, Black Star und Zingara verwöhnte ich mit ausgiebigen Pflegeeinheiten, was sie sichtlich genossen und sich auch mal schön entspannten. Nach der Schönheitskur für die schwarzen Perlen, machte ich mit Yanetha weiter. Auch diese fühlte sich pudelwohl, und schien sich auch in ihrer Rolle als Diva bestätigt zu fühlen, denn bei der anschließenden Longenarbeit zeigte sie sich ziemlich faul und unmotiviert. Schließlich beendete ich das Longieren und brachte dannach Cassablanca und Schokolade in die Halle, wo ich sie rennen ließ. Freudig spielten die Stuten Rodeopferd und zeigten, wie ganggewaltig sie waren, typische Saddlebreds eben. Nachdem sich beide ausgetobt hatten, machte ich mit der faulpelzigen und ziemlich schreckhaften Draugsa weiter. Sie mobilisierte ich mit einer Art Schrecktraining, doch es schien nicht viel zu bringen, denn letztendlich hatten wir beide die Nerven verloren, Draugsa hatte sich nicht mehr gerührt und ich hatte Kopf schüttelnd, aber dennoch lachend aufgegeben. Hatte ich ahnen können, dass ein L aus Stangen gerne 1,61 m große Warmblutstuten auffraß?!
      Als letztes von Huskys Pferden ritt ich jetzt Season's Princess, mit der ich einen schönen Abschluss erlebte. Wir ritten aus, ganz gemütlich, zwischen durch aber auch mal rasant, und die Braune benahm sich einfach wundervoll.
      Nach der Arbeit machte ich einen Rundgang über den Hof und rief mir die letzten tage nochmal in Erinnerung. Ich hatte einiges erlebt, Spaß gehabt und mich manchmal auch geärgert, aber trotzdem war es eine klasse Zeit gewesen. Ich tippte Husky eine SMS, dass alles erledigt war, dann winkte ich symbolisch nochmal dem Hof und machte mich auf den Heimweg.

      niniana | 18. November 2011
      Besuch bei Husky!

      Heute besuchte ich Husky. Ich fuhr sofort los zu ihr um rechtzeitig fertig zu werden. Angekommen lief ich in den Stall zu ihr wo die ganzen Pferde schon auf husky warteten. Mann merkte ihnen sichtlich an wie enttäuscht sie waren als ich hinein kam. Zunächst ging ich zu einem Araber der mir sofort ins Auge stach ; Husky. Ich holte die Stute aus ihrer Box und putze sie. Dann Sattelte ich und führte auf den Platz. Nachdem ich sie warm-geritten hatte trabte ich über einige Stangen und sprang über ein kleines Kreuz. Zum Schluss ritt ich noch trocken und versorgte sie. Als Belohnung durfte sie noch auf die Weide. Nun kam Knocked Down an die reihe. Ich schrubbte das dicke Fell des Hengstes und legte ihm das Longierzeug auf den Rücken. Nun gingen wir in die Halle und ich lies ihn 6 Minuten Schritt laufen. Dann band ich ihn aus und trabte ihn an. Er reagierte auf jede Stimmhilfe und nach 25 Minuten Arbeit versorgte ich auch ihn , stellte ihn auf die Weide und verräumte das Zeug des Arabers. Nun holte ich Schachfigur und führte sie zunächst erstmal in die Halle. Dort schnappte ich mir eine Peitsche und trieb ihn vorwärts. Er imponierte und lies seine Hengst Manieren Spielen. Der Hengst genieste den anschließenden Weidegang und lies sich schön Sonnen.
      Nun war die nächste Araberstute dran. Blümchen hieß sie und ich puzte die braune Stute. Dann kam der Sattel drauf und ab geht die Post! Wir gingen auf den Platz und ich ritt sie warm. Anschließend folgten einige Dressur Lektionen und ich richtete sie wieder ab. Wir waren schließlich schon 1 Stunde in der Bahn. Vintage Gold und Glanzstück Durften heute ihren gesamten Tag auf der Weide verbringen. Sie freuten sich sichtlich . Nun holte ich Horror Kid und longierte den wunderschönen Araber etwa 15 Minuten am Halfter. Bin ich dein Fluch war heute nicht sehr motiviert. Als ich die Stute im gelände Reiten wollte wehrte sie sich bei jeder Kreuzung weiter zu gehen. Ich gab es auf und ritt zurück. Miss Seventeen dagegen war voller Lebensfreude. Sie wollte gar nicht mehr aufhören zu Galoppieren als ich sie auf dem Platz ritt. Schließlich durfte sie den Rest der Tage in der milden Herbstsonne verbringen. Ich lief zu Meine Fäden , der schon ungeduldig mit den Hufen scharrte und darauf wartete aufmerksamkeit zu bekommen. "So großer" , murmelte ich leise in ihre Ohren. Sie schnaubte als ich sie puzte und Sattelte fast die ganze Zeit aus. Nun eine halbe Stunde im Schritt im Gelände und schon war die Stute ficks und alle. Aloha from Hell stand ruhig in seiner Box , was mich wunderte. Als er jedoch auf die Weide durfte rannte er freudig neben mir her. Ebenfalls Talmih und Eismann die auch einen freien Tag hatten. Als nächstes war Halluzination an der Reihe. Ich ging mit ihm nur Spazieren da er etwas müde aus sah. Dagegen war Exorzismus heute einer der aufgewecktesten , als er jedoch ablongiert war lief er erschöpft auf die Wiese! I can feel your Heartbeat musste heute etwas mehr schaffen! Ich Baute mir einen kleinen Springpacour auf und sprang ihn einige male ab. Kruzifix Longierte ich , was ihn nicht sehr erschöpfte. Possibility ritt ich heute im Westernstill. Rayon de Solei und Tigra durften ebenfalls einen freien Tag geniesen! Es wurde kühl und dunkel darum musste ich mich beeielen. Husky hatte viele wunderschöne Saddelbreds die ich alle nach und nach in der Halle freilaufen lies nachdem ich sie gepuzt hatte. Zuerst Laurencio dann Sir Lancelot,Fine Frenzy,Season's Princess,Schokolade,Draugsa,Casablanc und zu guter lezt Yanetha. Es sind seit dem 5 Stunden vergangen und wir hatten Punkt 7 Uhr. Soldiers Pride longierte ich im Flutlicht was eigentlich ein sehr schönes Bild war. Ich holte jezte Black Star und puzte schnell über ihn drüber. Schnell den Sattel drauf und ab in die Halle! Ich ritt ihn warm und fing an zu traben. Galoppieren wollte ich ihm ersparen also hörte ich nach einer halben Stunde mit der Arbeit auf um ihn abzurichten und zu behlonen. Amalia,Zingara und King of Darkness lies ich in die Halle zum wälzen . Währendesen holte ich Chramisa zum Longieren aus der Box. Ich hatte noch einiges zu tuen und es war schon sehr spät. Also schnell über Khadir,Teasie und meine altes Pferd arsil gepuzt und ab zum Reiten! Als sie fertig waren holte ich Mikke und longierte sie noch. Albaran ox und Muh! ritt ich jeweils noch eine halbe stunde .Saddy und Albaran ox mussten ihren Tag heute in der Box verbringen da es sich nicht mehr lohnte sie auf die Weide zu bringen. Nun nur noch ihre Ponys versorgen ! Als erster war Herbsttraum dran denn ich ritt. Star durfte zusammen mit Star's Diamond in die Halle. Dancer in the Moonlight,Alufolie,little Jim und Shalom hatten heute einen steh Tag. Ich mistete noch alle Boxen aus und die anderen Pferde kamen von der Weide rein. Nun noch allen Heu und Kraftfutter geben und ab nachause ins warme!

      Sevannie | 19. Mai 2012
      Pflegebericht

      Da Husky zu mir meinte das sie nun für einige Tage weg sei und mich fragte ob ich nicht vielleicht mich um ihre Pferde kümmern könnte in der Zeit,willigte ich natürlich ein. Da ich eine abenteuerlustige Person war,fragte ich meine Zuchtpartnerin Hummingbird ob sie nicht auf unsere Pferde in der Zeit aufpassen könnte und auch sie willigte ein. Da wir ja nun unsere Zucht umgestellt hatten hatte sie nur noch zwei Tiere bei sich im Stall und diese konnte sie über die Tage auch bei mir unterstellen. Ich schnappte das Zelt sowie Schlafsack und die Kühltruhe,noch einige Sachen die ich brauchte. Ich hatte nämlich mit Husky abgemacht das ich auf einer der Weiden zelten konnte,ich sollte mir nur ein Stückchen abzäunen,damit mich die Pferde nicht noch um trampelten wenn ich sie über die Nacht draußen ließ bei gutem Wetter. Und wenn es stürmen würde könnte ich ja auch im Stall auf dem Heuboden oder so schlafen. Es würde auf jedenfall toll werden. Auch wenn ich von manchen Rassen keine Ahnung hatte. Ich hoffe sie hatte meist nur Dressur oder Spring Pferde. Käme mir zu guten. Dann könnte ich sie etwas fördern,mit Western oder Distanz/Rennen,konnte ich kaum was anfangen... Kaum war ich da,dank dem alten Pick Up,lud ich die Sachen erstmals aus. Mit Husky zusammen begannen wir erstmals das ganze etwas abzustecken auf einer Weide,die der Stuten,den Hengsten traute ich nicht so. ,,Gut.. ich muss nun auch..'',murmelte sie und lächelte. ,,Okay. Keine Angst deinen Pferdchen wird’s gut gehen...'',versprach ich und sie verschwand. Ich lächelte und sah mich auf der Weide um,entschied mich als erstes für eine wunderschöne Quarter Horse Stute. Ein falbe,wenn ich mich nicht irrte. Ich lief zu der Stute und streichelte sie sanft. ,,Na du kleine.'',lächelte ich und sie suchte mich etwas nach Leckerlis ab. ,,Du die kriegst du nachher erst,erst etwas dafür tun!'',kicherte ich leise. Ich holte den Strick,das Halfter hatte Husky anscheinend bei jedem Pferd angelassen. Sanft zuppelte ich am Strick und die verschmuste Stute folgte,kaute dabei noch etwas Gras. ,,Nun komm.kleine Schönheit!'',lächelte ich und schloss das Weidentor hinter mir,ehe ich mit ihr zusammen zum Putzplatz ging,dort band ich sie an. Als ich in die Sattelkammer ging,zu dem Spind an dem ein Foto von ihr hing lächelte ich. Sie und ein Fohlen. Neugierig betrachtete ich das Bild. Also war sie eine gekrönte Stute. Als ich den Schrank öffnete fand ich eine kleine Aufgaben Liste. Diese war anscheinend an mich und einige Futterinfos. Schmunzelnd musterte ich nochmals kurz das Bild,ehe ich dann den Putzkasten,samt Sattel und Trense schnappte. Auch die Bandagen versuchte ich noch mit zu erwischen und lief dann wieder zu Soldiers Pride. Wusste nun ihren Namen. Und er passte zu ihr. Ich hängte den Sattel an der Halterung auf,die Trense ebenfalls ehe ich dann den Putzkasten schnappte und sie begann zu putzen. Immer wieder versuchte die kleine einen Schmuse-Start,worauf ich mich ab und an einließ. Einfach Süß. Als ich sie fertig geputzt hatte suchte ich auf der Hengstweide. Dort angekommen suchte ich nach einem Roan Quater Horse. Wollte,wie auf der Aufgaben-Liste,den als Handpferd mitnehmen. Da Soldiers Pride wohl gekrönt war,war dieser wohl schon gekört und beide sollten sich vielleicht schon kennen lernen oder so. Naja konnte mir egal sein,solange er brav als Handpferd war. Ich holte den Hengst mit bedacht von der Weide und schloss auch hier wieder richtig das Tor. Als ich mit dem Hengst,namens Possibility, zu Soldiers Pride kam,lächelte ich als die beiden sich schon gegenseitig zu wieherten. Ich hatte auch Possibility schnell geputzt,sattelte,bandagierte und trenste dann Soldiers Pride. Dem Hengst bandagierte ich auch und zog auch ihm die Trense an,da ich so auch etwas mehr Kontrolle über ihn hatte. Mit bedacht machte ich vorsichtig die Trense am Sattel fest,als ich aufstieg und gurtete dann nochmals nach. ,,Hui..'',grinste ich und lobte die Stute. ,,So dann wollen wir mal,oder meine Hübschen?'',schmunzelte ich und nahm die Zügel vom Hengst in die Hand und auch die von Soldiers Pride. Ich schnalze leise und sie ging im Schritt los,ich lächelte und hielt den Hengst immer schön neben mir. Als wir im Feld ankamen blickte ich mich um und ließ beide etwas lockerer,beide nahmen schnaubend die Köpfe hinunter. Als wir gut schon zehn Minuten unterwegs waren,begann ich mit beiden etwas zu trabend. Achtete immer darauf das der Hengst nicht hinter uns landete,denn etwas Angst bekam ich dann doch schon. Leise seufze ich kurz und sah auf ein Stoppelfeld. ,,Auf auf,treues Ross.'',murmelte ich belustigt und trieb sie vorsichtig in den Galopp. Der Hengst war glücklicherweise nicht schneller,oder er gab sich einfach Mühe langsamer zu sein,eines von beidem. Schmunzelnd parierte ich durch und lief mit den beiden dann auch schon wieder zurück,waren schon gut mehr als eine Stunde hier draußen,wie die Zeit doch verflog. Als ich auf dem Hof mit den beiden wieder ankam. Immer wieder wenn ich den Hengst streicheln wollte,wich er aus. ,,Hey..'',murmelte ich und trenste ihn sanft ab,ehe ich ihn dann auf halfterte,was wie vorhin auch eine kleine Prozedur wurde.. Als ich die beiden später wieder auf die Weide brachte,beobachtete ich nur wie der Hengst,Possibility,sich von den anderen eher abwandte,wohin die Stute einfach zu den anderen Stuten auf den Weiden trabte mit einem lautem Wiehern. Zwei Hengste sah ich noch etwas rangeln,was mich schmunzeln ließ,da es nur spielend aussah. Naja damit hatte ich die ersten beiden schon fertig gemacht. So nun kamen die nächsten. Leise seufze ich. Klar waren es viele Pferde,so schnappte ich mir die ersten,wie Laurencio und Sir Lancelot. Die beiden holte ich als nächstes von der Weide,einzelnd verstand sich. Als Laurencio so stürmisch von der Weide preschte zog er mich nur hinter her. Etwas sauer zuppelte ich am Strick. ,,Laurencio!'',zischte ich etwas wütend und band ihn dann an. Junghengst,eindeutig. Ich putze ihn,ehe ich dann den Zettel aus seinem Spind schnappte,dort drauf Freispringen stand. Rasch war in der Halle alles her gerichtet. So schnappte ich mir noch Laurencio,trenste ihn und lief mit ihm zur halle,machte dort die Zügel ab und der Hengst preschte erstmals los. ,,Ruhig..'',murmelte ich und er besann sich nach einiger Zeit. Ich schmunzelte und lockte ihn über die Hindernisse,welche er mit Freude nahm. Nach kurzer Zeit jedoch hatte er schon keine Lust mehr,so machte ich die Zügel wieder an seine Trense und brachte ihn zum Putzplatz. Dort tauschte ich die Trense gegen das Halfter. Ich wusch das Gebiss noch rasch,brachte tzbox und Trense weg,ehe ich dann den Hengst auch wieder auf die Weide brachte. Als nächstes nahm ich Sir Lancelot. Husky hatte viele gekörte Pferde. Da sie auch nichts an seinem Spind hatte,putze ich Lancelot einfach nur und brachte den kleinen Rebell schon wieder auf die Weide. Mit dem zu reiten,dafür hätte ich keinen Nerv. Der war ja bald schlimmer als der Friese,den ich letztens mal für Husky bewegen sollte. Ich blickte dem Saddlebred hinter her,als er so einfach weg fegte,wieder zu Laurencio. Nun schnappte ich mir den nächsten Saddlebred Fine Frenzy. Ich lächelt als dieses wunderschöne Tier nun am Putzplatz stand. Rasch holte ich von ihr den Putzkasten. Kurz schmuste ich nur mit ihr,ehe ich sie begann zu putzen. Sie war auch eine gekrönte Stute. Mensch wenn die Hälfte meiner Pferde mal gekrönt wäre... Dann wäre meine Zucht auch besser am Laufen,aber gut das würde sicherlich noch kommen. Auch bei ihr stand nichts,was ich hätte mit ihr machen sollen,also gönnte ich auch hier nur eine kleine Schmuse oder Putzstunde. Was keine Stunde war,aber ich putze sie gründlich,wie jedes Pferd. Leise brummelte sie und genoss es sichtlich. Ich lächelte und gab ihr ein Leckerli,ehe ich sie auch wieder auf die Weide entließ. Mit dem 6. Pferd,dies war Season's Princess,machte ich auch etwas Freispringen,die Hindernisse standen ja noch,was praktisch war und ich würde sie auch erst heute Abend weg räumen. Und nach dem ganzen entließ ich auch sie wieder auf die Weide. Die restlichen vier Saddlebreds die auf dieser Weiden standen,welche da waren: Schockolade,Draugsa,Casablanca und Yanetha,putze ich auch nur und ließ sie dann wieder auf die Weide. Die meisten Pferde wurden eh nur etwas geputzt denn der Tag war nicht sonderlich lang,nicht wahr? Es war ja nun schon gut zwei Uhr. Als nächstes kam mein kleiner Albtraum: Exorzismus. Dem Pferd vordem ich viel mehr als Respekt hatte. ,,Na du..'',murmelte ich leise und streichelte ihn,solange bis er nach meiner Hand schnappte. ,,hast dich seit dem letzten Mal wohl nicht verändert..'',murmelte ich leise und schluckte. ,,Nur ein bisschen putzen,mehr nicht.'',murmelte ich und wollte ihn führen,doch er stemmte die Beine in den Boden und weigerte sie. ,,Leckerli? Du bekommst ganz viele.'',versprach ich. Ich weiß nicht ob er einfach nur Hunger auf Leckerlis hatte oder sonst was doch er kam mit. Schnell hatte ich ihn fest gebunden,gab ihm schonmals ein Leckerli und begann dann mit Vorsicht zu putzen. Immer wieder hob er plötzlich seine Hinterhand oder legte die Ohren an war mich verunsicherte,doch als das dann vorbei war gab ich ihm noch einige Leckerlis ehe ich ihn auch auf die Weide ließ. Die nächsten drei Friesen,Zingara,Amalia und Black Star,putze ich ebenfalls nur und ließ sie dann wieder auf die Weide. So nun war diese Weide fast geschafft,nur noch eine Stute,Chramisa. Auch mit dieser Stute machte ich noch etwas Freispringen,bemerkte dabei das die Stute sehr distanziert war.. Also anstatt weiter was mit ihr zu machen kam auch sie wieder auf die Weide. So der erste Tag war nun rum,leider Gottes. Aber morgen hatte ich ja auch noch Zeit für den ganzen Rest. Am Abend holte ich alle rein und fütterte sie,ehe ich mich dann auch schlafen legte.

      Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und machte mich etwas frisch. Husky hatte mir ihren Haustür Schlüssel da gelassen das ich wenigstens das Bad nutzten konnte,aber selbst das mochte mir nicht so ganz gefallen aber gut. Als ich fertig war trat ich in den Stall ein,die Pferde die ich gestern fertig gemacht hatte kamen heute nur auf die Weide. Heute kamen fünfzehn andere Pferde dran. Darunter meist nur Araber,was ich toll fand. Anfangen tat ich mit Playboy,naja so hieß er früher mal nun heißt er Schachfigur. Ich holte ihn aus seiner Box und band ihn an,schnell war er geputzt und gesattelt. Ich lief mit ihm zum Reitplatz und ging einige Dressurlektionen und Aufgaben durch. Die er super meisterte und er war auch richtig bei der Arbeit dabei. Ich lobte ihn und schmunzelte. Ich ritt mit ihm vom Platz und dann Richtung Wald,wo ich ihn dann im Schritt Abritt. Als ich wieder kam,stieg ich rasch ab,lobte ihn,gab ihm ein Leckerli und schmunzelte,ehe ich ihn dann auf die Weide ließ. Ich wusch das Gebiss der Trense und brachte seine Sachen weg,ehe ich de nächste Putzbox schonmals holte,die von Blümchen. Die gute Stute putze ich wie alle anderen und baute dann wieder die Sprünge in der Halle auf,dort ließ ich sie etwas Freispringen,ehe ich sie auf die Wieder entließ. Auch ihre Sachen brachte ich wieder weg. Die nächsten fünf Pferde,die da waren: Goldstück,Horro Kid,Miss Seventeen,Bin ich dein Fluch und Meine Fäden,putze ich nur wieder und brachte sie dann auf die Weide. Das kleine Fohlen,namens Aloha from Hell, Ich putze den Bengel rasch,ehe er in der Weide toben durfte. Mit Freude warf er jeden Hinderniss um und sprang dann er drüber. Naja.. Auch gut. Ich brachte das rebellische Fohlen weg auf die Koppel und richtete die Hindernisse wieder,ehe ich mich ans nächste Pferd machte. Als nächstes war Vintage Gold dran. Ich putze auch sie gründlichst,ehe ich sie den Longiergurt auf den Rücken legte und ihn fest machte. Ich trenste sie und schnappte die Ausbinder,nahm mir dann die Longe und hakte sie bei der Trense ein,ehe ich mit ihr los ging auf den Reitplatz,sie dort longierte. Nach zehn Minuten aufwärmen machte ich die Ausbinder rein,stellte sie ein,so das sie mit dem Kopf nicht hinter der Senkrechten war,eher entspannt,ehe ich sie traben und galoppieren ließ,auch etwas über zwei Stangen. Als dies auch wieder rum war,war Vintage Gold mehr als erschöpft und so ließ ich sie auf die Weide wo sie sich erstmals ausgiebig wälzte. Die zwei nächsten Tiere,nochmals zwei Araber,putzte ich auch nur wieder,diese waren Eisenmann und Talmih. Zwei wunderschöne Tiere,das musste ich zugeben und wirklich edel,wie es die Rasse versprach. Ich beobachtete sie eine Zeitlang auf der Weide,diese eleganten Gänge,aber gut ich sollte mich wieder an die Arbeit machen! Als nächstes kam ein Hannoveraner. Wunderschönes Tier,wäre Klasse für die Zucht. Doch viel wollte ich mit ihm auch nicht machen,putze ihn nur etwas,ehe ich zur Führanlage sah. Ich schmunzelte und führte ihn hin,machte sein Halfter ab und stellte es auf ein gutes Schritttempo,ehe ich das Tor schloss,die Maschine los ging und Halluzination brav mitlief. Den nächsten Araber,brachte ich nach dem Putzen in die nächste Kabine der Führanlage,nahm dann auch gleich Halluzination mit und brachte ihn auf die Koppel,damit er sich dort noch etwas bewegen konnte. Naja. Nach zehn Minuten holte ich die vorhin schon... wütende Stute hinaus. Getan hatte ich ihr doch nichts,mit einer langen Prozedur hatte ich es dann geschafft das Tier auf die Weide zu bekommen. Bei der Friesenstute war es nicht anders,die putze ich etwas in Eile,nicht so gründlich wie die anderen ehe auch sie auf die Weide kam. ,,Blöden Zicken.'',murmelte ich leise,etwas sauer und machte erstmals eine kleine Pause. Possibility stellte ich nur wieder auf die Weide,er war ja gestern schon dran gewesen. Als nächstes war Husky dran. Die Araberstute war wenigstens eine die freundlich und liebevoll war. Was mich wirklich freute. Schnell hatte ich sie geputzt und ging dann nochmals eine kleine Runde mit ihr spazieren. Heute Abend würde schon Husky wieder kommen. Nach gut einer halben Stunde in der wunderschönen Natur spazierend kamen wir auf den Hof wieder an und auch sie ließ ich wieder auf die Koppel. Und nun kam ein wunderschöner Hengst,namens Knocked Down. Ihn putze ich ebenfalls gründlich ehe er in die Führanlage kam und dort für zehn Minuten ging,ehe ich dann ihn auf die Weide ließ und er dort sofort los preschte. Als nächstes waren zwei Kaltblüter dran. Einmal Tigra und einmal Rayon de Solei. Beide putze ich und brachte sie zusammen in die Führanlage. Und nach gut zwanzig Minuten durften die beiden dann auch wieder auf die Weide. Nur noch fünfzehn Pferde. Gut die ersten sieben putze ich nur noch,immerhin musste ich noch die Boxen misten. Diese sieben waren: Herbsttraum,Star,Star's Diamond,Dancer in the Moonlight,Alufolie,Little Jim und Shalom. Alle waren eigentlich recht brav,nur ab und an gab es kleine Zickerreien. Die nächsten acht putze ich und brachte jeden in die Führanlage

      Eowin | 6. Februar 2014
      Vorbereitung für die Reise nach Polen

      Bald war es so weit. Vintage Gold zog von Husky Jenny zu uns um. Dafür musste sie jedoch zunächst noch zwei Wochen in Quarantäne an der Grenze zu Polen verbringen. Es war etwas lästig, immer die neuen Pferde erst in der Quarantäne besuchen zu müssen, zumal wir einige Stunden von der Grenze entfernt wohnten.
      Die Reise in die Quarantäne-Station verlief einwandfrei und ohne Probleme. Die kleine Trakehner-Stute schien sich in ihrem Übergangszuhause auch recht wohl zu fühlen: Es gab große, helle Boxen, neben ihr stand ein netter Wallach, mit dem sie sich gut verstand, es gab hochqualitatives Heu und Kraftfutter.
      Dennoch war ich mehr als froh, als die 2 Wochen um waren und wir uns endlich auf den weg machen konnten um unsere neue Stute zu holen.
      Sie weigerte sich zunächst etwas auf den Anhänger zu steigen, ließ sich dann aber doch überreden und wir konnten die mehrstündige Fahrt beginnen.
      Auf dem neuen Gestüt Federsee angekommen, stakste Goldie - wie ich sie liebevoll zu nennen begann - etwas steifbeinig vom Anhänger. Als sie im Offenstall angekommen war, ließ sie es sich jedoch nicht nehmen, mit den Pferden verschiedenster Größe über den Paddock zu galoppieren.

      NeverTheLess | 20. Februar 2014
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      Heute ging es zu einer guten Freundin von mir, Eowin. Sie wollte mit ihrer Stute Vintage Gold an einer Krönung teilnehmen und wollte vorher ihre Gesundheit nochmals überprüfen. Ich war heute bei ihr, um ihre Hufe zu korrigieren und zu kontrollieren.
      Schon um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg zu ihrem Gestüt und kam dort auch recht schnell an, nachdem ich mich ein paar mal verfahren hatte. Sie hatte ihre hübsche Trakehner Stute schon am Putzplatz angebunden und wartete auf mich. Ich begrüßte sie herzlichst und fragte, wie es Bishr und Halik ging, denn die beiden waren meine Reitbeteiligungen, mit denen ich auf Turniere ging. Nachdem wir uns kurz unterhielten zeigte sie mir die Stute und ich befreundete mich schnell mit der neugierigen und kontaktfreudigen Palominostute, ehe ich mit der Arbeit begann. Sie gab mir ihren ersten Huf brav und ich schnitt erst den Dreck und Sand heraus. Als ich fertig war griff ich zur Hufzange und knipste damit das überstehende Horn ab. Da ihre Hufe dadurch etwas eckig wurden, feilte ich sie noch rund und testete aus, ob sie gut das Gleichgewicht halten konnte, ehe ich zum nächsten Huf ging. Dort gab es kaum Horn zum abknipsen, dennoch schnitt ich auch dort ordentlich den Dreck heraus, und das wiederholte ich bei allen vier Hufen. Als ich fertig war, kam Eowin schon mit dem Besen an, da ich ziemlich viel Dreck herausgeschnitten hatte. Ich kontrollierte noch kurz ihre Fessel, die Temperatur und die Strahlfurche. Die Hornwand säuberte ich bei allen Hufen auch noch kurz, da sie außerhalb wegen dem Matsch sehr dreckig waren, und packte schließlich all meine Sachen zusammen, ehe ich Eowin in den Stall folgte, um die zwei Araber noch zu begrüßen. Nach einiger Zeit musste ich dann aber schon alles ins Auto packen und zurück nach Hause auf mein Gestüt fahren, da auch meine Pferde noch auf Bewegung warteten.

      Eowin | 20. Februar 2014
      Tierarztbericht

      Als ich heute in den Stall kam, war es ausnahmsweise nicht, um eines meiner Pferde zu reiten oder zu versorgen.
      Naja, versorgen irgendwie schon, denn Vintage Gold brauchte neue Impfungen und eine Wurmkur, sodass ich heute tatsächlich aufgrund meines Berufes im Stall war.
      Ich holte Goldie aus der Box. Sie hatte sich derweil in Polen schon sehr gut eingewöhnt, sodass sie mir bereits entgegenbrummelte, als die Boxentür knartschend zur Seite rollte.
      Ich begrüßte sie kurz, indem ich über ihre Stirn strich, dann streifte ich langsam und vorsichtig das Halfter zunächst über ihren Kopf und dann über ihre Ohren, um es anschließend zu schließen.
      Da wir nicht lange brauchen würden, band ich sie kurzerhand an der Boxenaußenseite an und holte die bereits vorbereitete Impfkanüle aus der Sattelkammer. Sie sollte ein Kombipräparat gegen Tetanus und Influenza bekommen.
      Mit stoischer Ruhe nahm sie die Spritze hin.
      Auch die Wurmkur ließ sie sich vollkommen artig verabreichen. Sie schluckte unwillig und schlug ein paar mal mit der Zunge außerhalb des Maules mit dem Kopf, dann beruhigte sie sich rasch. Ich lobte sie, indem ich ihr den Hals klopfte, dann entließ ich die Trakehner-Stute auch schon wieder in ihre Box. Für heute war sie fertig, denn im täglichen Umgang kannte ich sie so gut, dass ich den Gesundheitszustand ohnehin jeden Tag überprüfte.

      Eowin | 20. Februar 2014
      Teilnahme an der SK 418 für Falben, Palominos & Cremellos

      Aufgaben
      Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
      - das Einreiten am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
      - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
      - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
      - Überwinden von 3 Sprüngen á 80 cm
      - Richter verabschieden am Ende der Kür

      Durch eine Lautsprecherdurchsage wurde verkündet, dass wir nun an der Reihe waren. Tief atmete ich durch und strich Goldie noch einmal über ihr seidiges Fell und schaute an ihr entlang, über die pinke Schabracke, in der das Trakehner-Brandzeichen eingestickt war, über ihre wohlgeformte Kruppe bis hin zu ihrem seidigen, blonden Schweif. Dann gab ich den Impuls zum Antreten und wir machten uns auf den Weg in die Reithalle.
      In einem lockeren Trab umrundeten wir einmal das Viereck, bevor wir X, den Hallenmittelpunkt, ansteuerten und dort geschlossen stehen blieben. Goldie machte dies unerwartet gut mit – ihre Turniererfahrung wirkte sich hier wohl recht deutlich positiv auf ihr Gemüt aus, und so fiel es kaum auf, dass ich nervös war, während ich die Blicke des gesamten Publikums auf mir liegen spürte.
      Ich grüßte die Richter, dann trabte ich Goldie aus dem Stand an und brach zunächst auf die linke Hand ab, um jedoch bei der nächsten Gelegenheit direkt auf den Zirkel zu gehen und aus dem Zirkel zu wechseln. Goldie bog sich vorbildlich, trat weit unter den Schwerpunkt und spielte gelassen mit den Ohren, während der Halsmuskel sich deutlich sichtbar abzeichnete. Die Anlehnung war elastisch und federnd, ihr Gang schwungvoll und rein.
      Nach dem Wechsel ließ ich sie locker angaloppieren. Der Übergang kam prompt, aber fließend. So lenkte ich sie zum ersten Hindernis – ein Steilsprung. Sie spitzte die Ohren, visierte das Hindernis an und sprang so kraftvoll, dass ich weit nach vorn mitgehen musste, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Souverän führte ich sie in eine enge Wendung auf die andere Hand, von der wir die nächsten beiden Hindernisse anritten: Wieder ein Steil, dann ei
      n Oxer, dieses Mal beide hintereinander als Kombination.
      Wir kamen nicht sonderlich gut rein, ich spürte, dass der Abstand zu groß wurde, sodass ich die Tritte etwas verlängerte. Der Absprung war immer noch etwas zu weit, sie meisterte diese Schwierigkeit jedoch meisterlich. An den Oxer kamen wir nun wieder besser heran und auch diesen überwindete sie fehlerfrei.
      Ich lobte sie und parierte durch zum Schritt. An der nächsten langen Seite machten wir aus der Ecke kehrt.
      Sie dehnte sich weit nach unten, schnaubte dann sehr zufrieden ab und ich lobte sie mit einer kurzen Handbewegung. Sie war so ein herzensgutes Pferd – man musste sie einfach lieb haben.
      Achtsam nahm ich die Zügel wieder auf und trieb sie leicht an, damit sie vom v/a wieder in eine Anlehnung kam. Sie machte dies sehr gut mit.
      So gingen wir noch einmal ganze Bahn, dann einen Zirkel und trabten dann nochmals an. Ich war immer wieder erstaunt, wie viel Schwung diese Stute hatte – manchmal fiel es mir immer noch schwer, sie zu sitzen.
      Bei X angekommen, hielt ich sie erneut an. Sie kaute deutlich sichtbar und zufrieden auf dem Gebiss – an der Situation gab es für sie nichts Unangenehmes.
      So grüßte ich die Richter und ließ die Zügel lang. So machte ich mich mit meiner goldfarbenen Stute auf den Weg aus der Halle.

      Ostwind 12 | 19. März 2014
      Hufschmiedbericht

      Als erstes stand Coco vor mir wo ich wie in den Voherigen Ställen auch alle vier Hufe ausschnitt und berundete,am Ende als ich Fertig war mit ihr bekam sie ein Leckerlie und Eowin brachte sie weg.Wish hatte ich als nächstes,ich schnitt alle vier Hufe aus und berundete sie,zum Schluss gab ich noch ein Leckerlie und dann wurde es weggebracht.Ich hatte noch Bishr,Because,Feuerspiel,She's like the Wind,Blue Moon,Hektor,Halik Ibn Hawar,Dwynn,Stay with Me,Zuma,Power of Love,Illusion,Larissa,Sungold,Lady of Dance,Helia,Nashita,Cafe' au Lait,Little Lady,Hilal,Everyday As It Comes,White Face,Razita,September,Vintage Gold und Cannabis bei ihnen machte ich das gleiche,ich schnitt sie aus und berundete sie,dann bekamen sie ein Leckerlie und wurden wiieder weggebracht..

      Rasha | 1. Juli 2014
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      Heute machte ich mich auf den Weg zu Eowin, wo fünf Pferde versorgt werden sollten. Dank meines Navis fand ich den Hof problemlos.
      Dort angekommen wurde ich bereits von Eowin erwartet. Sie stand mit der Araberstute Bishr bereits am Putzplatz.
      „Hallo, schön, dass du da bist! Wir beginnen mit Bishr“, begrüßte sie micht. Ich legte mir die schwere Lederschürze um und nahm mein Werkzeug aus dem Kofferraum. Dann begrüßte ich die Stutemit einem Leckerli, welches sie sehr skeptisch und vorsichtig annahm.
      Ihre Hufe hatte Eowin beim Putzen bereits ausgekratzt, sodass ich die Eisen direkt mit der Abbrechzange entfernen konnte. Der Zustand der Hufe war in Ordnung, ich musste nur das lose Sohlenhorn etwas wegschneiden. Anschließend holte ich den Hufbock und die Raspel und brachte die Hufe in Form. Währenddessen blieb Bishr brav stehen, beäugte jedoch ganz genau jeden meiner Arbeitsschritte. Mithilfe der alten Eisen suchte ich die passende Eisengröße für die Stute heraus und erhitzte die Eisen im Ofen. Auf dem Amboss brachte ich sie in Form, um sie anschließend aufzubrennen. Nach dem Abkühlen nagelte ich die Eisen fest und knipste die überstehenden Enden an der Hufoberseite ab. Zur Kontrolle führte mir Eowin die Stute noch einmal vor. „Es ist alles in Ordnung, du kannst das nächste Pferde holen“, sagte ich.
      Als nächstes war Vintage Gold, eine Trakehnerstute an der Reihe. Zuerst kratzte ich ihr die Hufe aus und entfernte dann die Eisen mit der Zange. Mithilfe des Hufmessers schnitt ich Hufe und Strahl in Form. An einer Stelle waren die Hufe ein wenig ausgebrochen, sodass ich diese mit der Feile sehr genau und sorgsam bearbeiten musste. Ich entschied mich für Eisen mit zwei Anzügen, um das Horn etwas zu stabilisieren. Schnell waren die Eisen in Form gebracht und aufgebrannt. Anschließend nagelte ich sie fest. Die Stute war wirklich sehr gut erzogen und ließ die ganze Prozedur problemlos über sich ergehen. Nachdem die Eisen angebracht waren, wurde auch Goldie mir noch einmal zur Kontrolle vorgeführt.
      Café au Lait, der Oldenburgerhengst war ein besonders relaxter Vertreter. Daher konnte ich hier recht zügig die alten Eisen entfernen und das lose Horn wegschneiden. Auch das Raspeln machte ihm nichts aus und er stand wie der Fels in der Brandung, als ich die glühenden Eisen aufbrannte. Schnell konnte ich die Eisen festnageln. Auch er wurde nur Kontrolle noch einmal in Schritt und Trab vorgeführt.
      Helia, eine junge Stute war noch etwas unerfahren. Ich bat Ewoin daher, sie nicht anzubinden, damit sie ggf. etwas ausweichen konnte, sollte sie die Balance verlieren. Das Auskratzen der Hufe kannte das Stütchen schon. Es bereitete ihr ein wenig Probleme, das Bein zum Ausschneiden und Raspeln länger oben zu halten, doch sie machte gut mit und gab die Hufe immer wieder her, wenn sie diese doch einmal absetzen musste. Das Zischen beim Abkühlen der aufgebrannten Eisen ließ sie kurz zusammenzucken. Doch dann war es geschafft, die Eisen waren aufgenagelt. Zur Belohnung erhielt Helia ein Leckerli.
      Das letzte Pferd in der Reihe war Shining Sommerdream, ein Hannoveranerhengst. Er ging barfuß und daher musste ich hier die Hufe nur mit dem Hufmesser ausschneiden und mithilfe der Raspel in Form bringen. Das kannte der Hengst schon und daher blieb er die ganze Zeit brav stehen. Zum Abschluss führte Eowin ihn mir auch noch einmal kurz vor.
      „Super, das wär’s. Alle Pferde haben gute Hufe, man sieht ihnen die regelmäßige und sorgfältige Pflege an. Ich wünsche euch viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen!“, sagte ich, während ich mein Werkzeug zusammenpackte. Anschließend erledigten wir noch das Geschäftliche. Ich bedankte mich für den Auftrag und verabschiedete mich.

      Ranjit | 31. Juli 2014
      Pflegebericht

      Ich hatte von Eowin einen Anruf bekommen, mit der Bitte ob ich mich um ihre Stallpferde kümmern könnte, da sie familiar weg musste. Am Stall angekommen, schaute ich mich erst mal um. Als ich den Stall entdeckte und Eowin schon auf mich wartete, ging ich auf sie zu. Nachdem wir uns begrüßt hatten, zeigte sie mir wo ich was fand und fuhr anschließend davon. Nun war ich auf mich allein gestellt und machte mich nun an die Arbeit. Ich ging in die Sattelkammer und holte dort die Sachen von Coco. Nachdem ich seine Box gefunden hatte, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich dem Hengst das Halfter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich ihn aus der Box heraus und band ihn davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an ihn zu putzen. Als das Fell sauber war, kämmte ich noch sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich räumte noch seine Putzbox auf und nahm nun die Sachen von Wish mit. An seiner Box angekommen, stellte ich erst die Putzbox ab und öffnete dann die Boxentür. Nachdem ich den Hengst aus der Box geholt und angebunden hatte, fing ich an ihn zu putzen. Als ich fertig war, brachte ich ihn auf die Weide. Anschließend räumte ich seine Putzbox auf und nahm die Sachen von Bishr mit. Vor ihrer Box stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Als ich die Stute herausgeholt hatte, band ich sie an und fing an sie zu putzen. Ich entwirrte noch ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Als sie geputzt war, band ich sie los und brachte sie auf die Stutenweide. Nachdem ich die Putzbox aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von She´s like the Wind und Blue Moon mit. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, holte ich auch den Hengst aus der Box und band ihn ebenfalls vor seiner Box an. Nun ging ich zu der Stute und putzte diese, entwirrte das Langhaar und kratzte die Hufe aus. Nachdem ich sie zu der anderen Stute auf die Weide gebracht hatte, ging ich zu dem Hengst und putzte ihn ebenfalls. Als er fertig geputzt war, entwirrte ich noch sein Langhaar und kratzte die Hufe aus. Nachdem ich auch ihn auf die Weide zu den Hengsten gebracht hatte, räumte ich die Putzboxen auf und nahm die Sachen von Halik Ibn Hawar und Dwynn mit. Als ich beide Hengste vor den Boxen angebunden hatte, fing ich an, den Araberhengst zu putzen. Anschließend entwirrte ich noch Langhaar und kratzte die Hufe aus. Nun war der andere Hengst an der Reihe. Als er ebenfalls geputzt war, entwirrte ich auch sein Langhaar und kratzte ihm anschließend die Hufe aus. Nun band ich beide Hengste los und brachte sie auf die Weide. Als ich noch deren Putzboxen aufgeräumt hatte, nahm ich gleich die Sachen von Zuma und Power of Love mit. Als ich die beiden Stuten aus deren Boxen geholt und davor angebunden hatte, fing ich mit Zuma an. Ich bürstete ihr Fell durch, bis es sauber war. Anschließend entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte noch ihre Hufe aus. Nun war Power an der Reihe. Auch ihr Fell putzte ich bis es sauber war und entwirrte ihr anschließend das Langhaar. Als ich auch ihre Hufe sauber hatte, band ich beide Stuten los und brachte sie auf die Weide. Ich räumte noch deren Putzboxen auf und nahm anschließend die Sachen von Illusion und Larissa mit. Als ich die beiden aus der Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich an den Hengst zu putzen. Als sein Fell nur so vor sich hinglänzte, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide. Nun war die Stute dran. Als ihr Fell sauber war, entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihr ebenfalls die Hufe aus. Auch sie band ich los und brachte sie auf die Weide. Ich räumte die Putzboxen auf und nahm die Sachen von Lady of Dance und Helia mit. Ich holte die beiden Stuten nacheinander aus deren Box heraus und band sie davor an. Nachdem ich Lady geputzt hatte, entwirrte ich noch ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus, ehe ich dann zu Helia ging und diese ebenfalls putzte. Als auch die Stute fertig war, band ich beide Stuten los und brachte beide auf die Weide. Nachdem ich deren Putzboxen aufgeräumt hatte, holte ich die Sachen von Nashita und Café au Lait. Ich holte die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Nun holte ich Striegel und Kardätsche und fing an sie zu putzen. Anschließend entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus. Nun brachte ich sie auf die Weide und widmete mich dem Hengst. Als auch er angebunden vor der Box stand, fing ich an ihn zu putzen. Anschließend entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Zum Schluß brachte ich ihn auf die Weide. Als ich die Putboxen aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Little Lady und Hilal mit. Als ich die Stute aus der Box geholt hatte, fing ich an sie zu putzen. Anschließend entwirrte ich noch ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Als ich sie auf die Weide gebracht hatte, ging ich wieder zurück und fing an den Hengst zu putzen. Als auch er fertig war, brachte ich ihn auf die Weide. Nun schnappte ich mir die Putzboxen und brachte sie zurück in die Sattelkammer. Dort nahm ich direkt die Sachen von White Face und September mit. Als ich beide Hengste aus der Box geholt und davor angebunden hatte, fing ich mit White Face an. Als er geputzt, sein Langhaar entwirrt und seine Hufe ausgekratzt waren, brachte ich ihn auf die Weide. Nun war noch September an der Reihe. Auch ihn putzte ich, bis er nur so glänzte. Ich entwirrte sein Langhaar und kratzte anschließend seine Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn ebenfalls auf die Weide. Als ich die Putzboxen aufgeräumt hatte, nahm ich die Sachen von Vintage Gold und Cannabis mit. Als beide Stuten vor der Box standen, ging ich zu Vintage Gold und fing an sie zu putzen. Als das Fell sauber war, entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihr die Hufe aus. Anschließend ging ich zu Cannabis und putzte auch sie. Nachdem auch das Langhaar entwirrt und die Hufe sauber waren, brachte ich beide Stuten auf die Weide. Nun waren nur noch [Autumn Coldness[/b] und Simple Little Melody dran, dann war ich fertig. Nachdem ich die Putzboxen aufgeräumt hatte, holte ich die Sachen der beiden Stuten und holte jeweils beide aus der Box und band sie davor an. Ich fing mit Autumn an. Als ich Striegel und Kardätsche geholt hatte, fing ich an sie zu putzen. Anschließend entwirrte ich ihr Langhaar und kratzte ihre Hufe aus. Nun kam Simple Little Melody dran. Nachdem sie fertig geputzt war, band ich beide Stuten los und brachte sie auf die Weide. Nachdem ich die Putzboxen aufgeräumt hatte, holte ich Schubkarre und Mistgabel und mistete noch die Boxen aus. Zum Schluß kerhte ich noch die Stallgasse und fuhr dann nach Hause.

      Eowin | 18. Januar 2015
      Weidebericht

      Heute stand bei uns die Weidepflege auf dem Plan.
      Wir hatten mittlerweile einige Hektar Land hinzugekauft, sodass wir inzwischen zu einem riesigen Gestüt herangewachsen waren. Die meisten Weiden waren jedoch im Winter geschlossen. Nur noch direkt am Hof waren einige Flächen, auf denen sich die Pferde die Beine vertreten und die letzten Halme vom Boden auflesen konnten. Dies klappte ganz gut, doch waren es nun recht viele Pferde auf recht wenig Weide, sodass ich alle paar Tage die Weide eigentlich säubern müsste, damit auch vom Gras etwas übrig blieb. Die letzten Tage hatte ich wenig Zeit gehabt, sodass sich mittlerweile viel angesammelt hatte. Und all das durfte ich heute aufsuchen.
      Also bewaffnete ich mich mit einer großen Karre und dem Bollensammler und machte mich auf den Weg.
      Auf der Weide angekommen, war ich in Null Komma Nichts mit Pferden umgeben. Coco, Wish, Bishr, Shes like the Wind, Blue Moon, Halik Ibn Hawar, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple little Melody, Catching Fire, Walinka und Elysion umgaben mich in kurzer Zeit. Alle starrten in die Schubkarre, die sich nach und nach füllte, oder beschnupperten mich neugierig.
      Ab und an spielten sie miteinander, tanzten ein Stück weg und kamen dann wieder, doch alle achteten stets darauf, dass sie mich nicht umliefen oder dergleichen.
      Es war lustig anzusehen, aber die Arbeit war müßig und dauerte lange.
      Erst, als ich (hoffte ich zumindest) alle Pferdeäpfel gefunden und eingesammelt hatte, brachte ich den Mist weg, kontrollierte die Tränken und füllte die Heuraufen auf.
      Sofort stürzten sich die Pferde auf das Futter. Ganz so, als hätten sie seit Wochen nichts zu Fressen bekommen.
      Ich lachte, dann machte ich mit meiner übrigens Arbeit weiter.

      Eowin | 12. April 2015
      Neuankömmlinge mit bitterem Beigeschmack

      Als ich heute den großen Transporter fertig machte, indem ich ihn mit neuem Einstreu bestückte, machte sich ein schweres Gefühl um mein Herz breit.
      Heute sollte eine ganze „Ladung“ neuer Pferde ankommen, doch der Grund hierfür passte mir nicht wirklich.
      Galadriel würde wegziehen und hatte nicht die Gelegenheit, ihre Pferde mitzunehmen. Einige wenige hatte sie anderweitig verkauft, doch bei dem Großteil hatte ich mich (wie bereits schon einmal) dazu bereit erklärt, sie bei mir aufzunehmen und zu versorgen. Natürlich hatte ich auch etwas davon, denn es waren einige tolle Pferde dabei. Unter anderem käme mein absoluter Liebling wieder zu mir – die Stute Nalani, die ich ihr geschenkt hatte, als die Kleine noch ein Fohlen war. Sie begleitete mich also schon ein Leben lang.
      Auch zu Charly und Saturn hatte ich eine ganz besondere Bindung – auf Charly hatte ich teilweise reiten gelernt. Nur die Fohlen Mirella und Hamilton sowie die Isländerstute Pieaches kannte ich noch nicht sehr gut. Doch das würde sich geben.
      Aber so sehr ich mich freute, diese neuen Pferde auf dem Gestüt Federsee begrüßen zu dürfen – es bedeutete immerhin, dass zwischen mir und meiner besten Freundin fortan einige Kilometer liegen würden. Ich könnte nicht mehr einfach innerhalb von 10 Minuten zu Fuß zu ihr herüber gehen. Wir würden nicht mehr gemeinsam ausreiten können. Es gab keine Deals mehr, dass der eine die Pferde des anderen versorgen würde, wenn derjenige einen Termin hätte.
      Zugegeben – das war schon ein gewaltiger Einschnitt. Und ich musste mir selbst eingestehen, dass ich die Sache nicht ganz ohne Bitterkeit betrachtete.
      So machte ich mich seufzend und mit schwerem Gemüt an die Arbeit, bis der Transporter fertig war. Dann konnte es losgehen und die Pferde konnten umziehen.
      Zunächst holten wir die Pferde und integrierten sie dann nach Geschlecht in die Herden auf dem Hof. Wir hatten jeweils für die Neuankömmlinge ein Stück abgegrenzt. Zwar kannten die meisten meiner Pferde sie bereits, aber wir wollten Stress vermeiden und die Abgrenzung würde sicherstellen, dass sich die Pferde erst beschnuppern könnten.
      Als erster Wallach in der Herde kam Charly zu den Stuten. Dort mischte er prompt einiges auf, denn die Damen waren den Herrenbesuch nicht mehr gewohnt. Ich zog die Augenbrauen zusammen und hoffte, dass er nicht in diesem Weibernest anfangen würde, auf die Stuten aufzuspringen. Er hatte zwar schon immer mit Stuten zusammen gestanden, aber man weiß ja bekanntlich manchmal nicht, was in den Köpfen vorgeht.
      Mirella und Hamilton waren ziemlich durcheinander. Sie hatten lange zusammen gestanden, mussten aber nun nach Geschlecht getrennt werden, worauf sie reagierten, indem sie oftmals wieherten und nervös über ihre Paddocks liefen.
      Aber nach und nach wurde die Situation ruhiger, doch die Aufregung würde gleich nochmal hochkommen.
      Ich erwartete noch einige weitere Neuankömmlinge, nämlich Real Bad Alliance, die ich verkauft hatte, nun aber zurück gekommen war, Gwendhil Fareth, eine junge Traberstute, Adawiyah, welche die Vollschwester zu Antarktik war, Shining, eine bunte und vielversprechende Trakehnerdame, Cutie, ein Falabella-Mädchen, die bei der Vorbesitzerin ziemlich unter gegangen war und last but not least Omnia Lunara, eine Haflingerstute, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hatte, da ich ihre Geburt begleiten durfte.
      Und als Allerletztes war da noch die Stute Little Grey, die ich just von Sarah gekauft hatte. Auch sie war ein vielversprechendes, junges Pferd, obgleich sie auch sicherlich eine kleine Herausforderung werden würde.
      Nach und nach kamen die Pferde also an und wurden in die Offenställe integriert. Alles war mit reichlich Heu vorbereitet worden, in sauberen Betonkübeln stand frisches Wasser bereit. Natürlich stünde auch den neuen Pferden nach erfolgter Integration eine Selbsttränke zur Verfügung, aber zunächst war dies der einfachste Weg.
      Auch die „alt eingesessenen“ Pferde kamen immer wieder heran, knabberten kurz am Heu oder beschnupperten die Neuankömmlinge. Zugegeben – wir hatten mittlerweile einen ziemlich großen Bestand.
      In diesem Bestand waren zu nennen: Cheero, Black eyed Smoky, Rebia, Esmeraldas Topside, Prai, Lithium, Dauthdaert, Ahira, Havana Club, Altair, Jerusalem, Caipirinha, Eypor, Lunaris, Falling in Love, Sissi, Tilly, Neala, Wivrojan, Arika, Mila, Kate, Coco, Wish, Bishr, Shena, Blue Moon, Halik, Dwynn, Power of Love, Helia, Nashita, Little Lady, September, Vintage Gold, Autumn Coldness, Simple Little Melody, Catching Fire, Walinka, Elysion sowie die Zuchtpferde Enya, Colombo, Tiva Wyanet, Linnea, Novalis, Lausejunge, Domina, La petite, A Tiny Pleasure, Apancho, Colonels Smokin Gun, Shining Sommerdream, Asis Bashir, For an Angel, Alvar, Sambertino, Cadoc's Rohdiamant, Ink and Feathers, Brooklyns Teardrop, Antarktik, Over the Bridge, Parlay, Katniss, Aloha from Hell, Shalom, Byjumi, Camas Little One, Muh, Freki, Peeta, Pfannkuchen, Pflaumenkuchen, Django, Maxi, Palimé, Silverlight und Little Jack.
      Am Ende des Tages stand nun eine bunte Truppe am Zaun und beobachtete die Pferde. Es war einiges an Arbeit mittlerweile und ich wusste, dass ich dringend gegen den Drang, alles retten zu wollen, angehen musste. Aber es machte mit Spaß und ich freute mich über die Vergrößerung der Zucht.
      Nach und nach verabschiedeten sich die meisten Leute. Bella, von der ich Cutie gekauft hatte, bat mich nochmals, mich gut um das kleine Stütchen zu kümmern, was ich ihr von Herzen versprach. Mit Sarah unterhielt ich mich noch lange, erkundigte mich nach Bucks und den sonstigen Neuigkeiten bei ihr auf dem Hof.
      Zuletzt verblieb ich mit Galadriel.
      Die Sonne berührte bereits den Horizont und eine milde Brise strich durch die Laubbäume, die überall auf dem Gelände standen. Zischend und raschelnd spielten einige Blätter auf dem Hof, aufgewirbelt durch den sachten Frühlingswind. Ansonsten war es vollkommen still.
      Einen Augenblick später hörte man leises Zwitschern. Die Pferde begannen, genüsslich ihr Heu zu mümmeln und immer mal wieder war das geruhsame Geräusch ihrer Hufe auf dem weichen Sandboden zu vernehmen.
      Die Stille wurde langsam unersträglich, bis ich endlich zu sprechen begann.
      „Ich werde dich vermissen.“

      Eowin | 17. September 2015
      Pflegebericht

      Nachdem ich die Zuchtpferde versorgt hatte, mache ich mich mit den Stall- und Weidepferden an die Arbeit. Alle standen im Offenstall, aber die Stallpferde durften nicht auf die Weide, hatten dafür aber einen großen, gut befestigten Auslauf.
      Zunächst mistete ich die Offenställe aus, dann äpfelte ich die Ausläufe gründlich ab. Nun kontrollierte ich Zäune und die Wasserversorgungen und befüllte die Heuraufen neu.
      Anschließend ließ ich die Weidepferde auf die große, weitläufige Wiese. Dies waren Hamilton Smith, Mirella, Omnia Lunara, Kate, Mila, Arika, Wivrojan, Neala, Tilly, Sissi, Falling in Love, Lunaris, Eypor, Caipirinha, Jerusalem, Altair, Havanna Club, Ahira, Dauthdaert, Lithium, Prai, Esmeraldas Topside, Rebia, Black Eyed Smokey und Cheero.
      Anschließend bestückte ich die Futterautomaten mit dem richtigen Kraftfutter, denn jedes Pferd hatte ein Halsband mit Chip, durch das es das entsprechende Fach zugeteilt bekam. So konnte sich jedes Pferd selbstständig sein Futter abholen und konnte ohne Futterneid durch eine spezielle Vorrichtung fressen. Das war schon ziemlich praktisch!
      Auch bei den Stallpferden gab es eine solche Vorrichtung, die ich anschließend befüllte. Hier war nur der Unterschied, dass mich sämtliche Pferdeaugen neugierig beäugten und ich bei jeder Bewegung eingehend beobachtet wurde. Da die Pferde im Winter nicht auf die Weide kamen, hatten sie sonst ja nicht so viel zu tun. Dafür hatte ich einiges an Spielzeug etc. verteilt, aufgehängt usw, damit die Pferde einen Job hatten. Außerdem holte ich heute aus dem Wald verschiedene Äste und Zweige, an denen die Pferde herumknabbern konnten. Dies war allgemein sehr beliebt.
      Zu den Weidepferden gehörten Cutie, Pieaches, Nalani, Saturn, Charly, Shining, Adawiyah, Gwendhil Fareth, Real Bad Alliance, Walinka, Catching Fire, Simple Little Melody, Autumn Coldness, Vintage Gold, September, Little Lady, Nahita, Helia, Power of Love, Dwynn, Halik, Blue Moon, Shes like the Wind, Bishr, Wish und Coco.
      Als die Pferde versorgt waren, begann ich den Hof zu fegen und anschließend das Sattelzeug zu putzen. So viele Pferde zu halten bedeutete einiges an Arbeit, aber man tat es ja gerne.
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      Weitere alte Berichte

      Alte Trainingsberichte ~
      jojomaus | 30. August 2014 | Dressur M → S
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      Kommen wir nun zu Vintage Gold, die Palominostute von Eowin. Sie hatte sich soweit verbessert das wir nun die S-Dressur in Angriff nehmen konnten. Erfreut begrüßte ich Eowin und gemeinsam gingen wir zu Vintage Gold´s Box. Dort beschnupperte sie uns interessiert und hoffte aus der Box geführt zu werden. „Hey Süße, du bist nun soweit für die große Dressur.“ Beim Aufhalftern und aus der Box führen musste ich sie ein wenig bremsen, so voller Tatendrang war die goldene Stute. „Die Putzsachen stehen schon bereit für euch. Ich komme euch nachher noch ein wenig zusehen“, verabschiedete sich Eowin vorläufig. Währenddessen putzte ich Goldi und kratzte ihr anschließend die Hufe aus. „Sattel und Kandarre und dann kann es auch schon losgehen.“ Wie zur Antwort brustete die Stute mir zu. Das versprach heute ein erfolgreiches Training zu werden mit solch einem motiviertem Pferd. Zügigen Schrittes ging es nach dem satteln und trensen in die Reithalle. Beim Aufwärmen musste ich die Trakehnerstute ein wenig bremsen doch danach wusste ich ihren Tatendrang gut für mich zu nutzen. Nach wenigen Tempi und Gangartenwechsel hatte ich Goldi auch schon auf der Hinterhand und ich fing mit den Versammlungen an. Diese Lektionen kannte die Stute schon und führte sie sauber aus. Ich war vollauf zufrieden mit ihr und lobte sie dementsprechend. Mit den Seitengängen ging es weiter und auch hier hatten wir schon fleißig genug geübt sodass es zu keinen Problemen kam. Sie hat viel Schwung und dieser ließ sich in den Lektionen super einbinden, so dass wir harmonisch durch die Halle schwebten. Genau zu der Zeit traf auch Eowin in der Halle ein und setzte sich auf die Zuschauertribüne. Goldi begrüßte ihre Besitzerin prompt mit einem Wiehern ohne sich allerdings von ihrer Aufgabe abzubringen. Mit einfachen und fliegenden Galoppwechsel stimmte ich uns auf Einer- und Zweierwechsel im Galopp ein und diese erarbeiteten wir uns langsam. Vier und drei Galoppsprünge zwischen den Wechseln waren kein Problem für die kluge Schönheit und ich konnte getrost mit den Zweierwechsel beginnen. Erst nachdem diese zu meiner Zufriedenheit saßen ging es an die Einerwechsel. Hier hatten wir Anfangs unsere Probleme, welche wir aber mit jedem weiterem Durchgang beseitigen konnten. Eine Pause zum Entspannen hatten wir uns danach wahrlich verdient, in der sich das gelernte setzen konnte. Um die Galopp-Pirouetten zu erarbeiten wollte ich mit Viertelpirouette beginnen, dazu nahm ich Goldi so weit wie möglich in den Ecken zurück und uns gelangen so nach und nach einige Pirouettschritte. Auflockert hatte ich die Übung mit Trab und Galoppstrecken auf der Langen Seite, sowie durch die Länge der Bahn zu wechseln. In der nächsten Übung verkleinerte ich den Zirkel im Travers, hielt ein paar Sprünge und löste dann die Aufgabe in dem ich zum Arbeitstempo zurück kehrte. Eowin freute sich ihre Stute in Aktion erleben zu können und ihr dabei zuzusehen wie sie lernte und gelerntes sofort umsetzte. Die Trakehnerstute ging so gelassen und konstant am Zügel das zwischenzeitlich sogar die Kandarre durch hing. Nachdem die Pirouetten soweit saßen entspannte ich die Stute mit ein paar Lockerungsübungen bis wir bereit waren für die nächste Aufgabe. Die Piaffe, diese entwickelte ich aus dem immer langsamer werdenden Trab. Mit Geduld und Einfühlungsvermögen führte ich Goldi dahin wo ich sie haben wollte. Die Piaffe an sich hielt ich immer nur wenige Sekunden um die Stute nicht zu überfordern. Mittlerweile sah man uns die Arbeit auch schon an, das goldene Fell war dunkler geworden und auch ich war leicht verschwitzt. „Eine Lektion noch Goldi, dann ist Feierabend“, motivierte ich mehr mich als meine Schülerin. Diese sah noch nicht so aus als habe sie für heute genug getan. Motiviert verlange sie nach mehr und ich war froh über ihre Mitarbeit. Die Passage war die letzte Lektion für heute und wir entwickelten sie aus der Piaffe heraus. Dazu trieb ich die im Takt piaffierende Goldi durch Vortreiben aus der Piaffe in räumlich verkürzte Trabtritte. Die Kadenz der Piaffe sollte dabei erhalten bleiben. Da die Palominostute weich im Maul war und meine Hilfen gerne annahm erreichten wir schnell unser Ziel und konnten Eowin mit einer sauberen Passage bezaubern. Diese hatte sogar eine Camera in der Hand. „Ich musste das eben mal in Fotos festhalten. Ihr saht so harmonisch zusammen aus und Goldi war heute einfach super drauf.“ Eowin kam mir entgegen und zeigte mir ihren Schnappschuss. "Die S-Dressur war ein klacks, nicht war Goldi?", ein letztes Mal lobte ich die Stute. Gemeinsam bereiteten wir Vintage Gold nach und brachten sie anschließend zum Paddock, damit sie sich wälzen und entspannen konnte nach der anstrengenden Arbeit. Während wir ihr dabei zusahen unterhielt ich mich mit Eowin und wir hatten noch einiges zu lachen.


      jojomaus | 7. Juli 2014 | Dressur A → L
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      Eowin hatte mir einen Dauerauftrag gegeben, ich sollte Vintage Gold Trainieren. Heute war die Dressur dran. „Hi, Jojo. Schön dich zu sehen. Danke das du Vintage übernimmst. Ich bring dich noch kurz zu ihr, dann muss ich aber wieder an die Arbeit. Das stört doch nicht, oder?“ „Wir werden uns schon anfreunden. Du hast mir ja schon alles wichtige am Telefon erzählt, also lass dich von uns nicht abhalten.“, beruhigte ich Eowin. Und schon war ich mit der Stute allein. Ich streichelte die aufmerksame Vintage und bestach sie mit einem Leckerchen. Leise mit ihr sprechend halfterte ich sie und führte sie dann zum Putzplatz. Nachdem ich meine Utensilien geholt hatte fing ich mit dem Putzen an und kratzte anschließend die Hufe aus. Vintage war eine recht ruhige Stute und schien auch gegen Fremde nichts zu haben, ich hatte jedenfalls keine Probleme sie für das Training zurecht zu machen. Satteln und Trensen ging auch recht fix, so das ich mich dann mit ihr zur Reithalle aufmachte. Dort gurtete ich kurz nach und begab ich dann in den Sattel. Neugierig beobachtete die Stute mich während dessen. Zum Aufwärmen ritt ich zwei Runden im Schritt, jeweils auf beiden Händen. Um die Trakehnerstute locker zu machen und auf die Hinterhand zu bringen ritt ich viele Übergänge und Tempowechsel in Verbindung mit Bahnfiguren. Die Übung half auch mir mich besser auf Vintage einzustellen. Ihre Gänge waren schwungvoll und rein und die Übergänge fließend. Meine feinen Hilfen nahm sie auch sofort an. Ich war begeistert und wollte nun auf unser erstes Ziel hinarbeiten, der Versammelte Trab. Um Vintage langsam auf die Versammlung vorzubereiten übten wir das Antraben aus dem Halten, das half zu erkennen in wie weit sie sich schon versammeln konnte und wie durchlässig sie an den Hilfen stand. Auf der langen Geraden übten wir dann den Versammelten Trab, jeweils nur kurz und mit freieren Gängen abwechselnd, um die Frische und Lebhaftigkeit zu erhalten. Hoch konzentriert arbeitete die Palominostute scho mit und ich hatte keinerlei Probleme mit ihr. Nach einer entspannenden Pause ging es dann weiter mit Angaloppieren aus dem Schritt und dem Halten. Während dieser Übungen wechselte ich auch schon mal durch die halbe Bahn und durch die Länge der Bahn. Dann wagten wir uns an den Versammelten Galopp. Auch diesen heilten wir nur kurz und mit entspannenden Galopp- und auch Trabphasen dazwischen. Überfordern wollte ich die schöne Stute nicht, sie sollte weiter mit Freude an der Arbeit bleiben. Ich lobte Vintage Gold und ging dann zur nächsten Lektion über. Um die Stute langsam an den Kurzkehrt heran zuführen wollte ich diesen aus einer Volte heraus entwickeln. Dazu ritt ich eine im Arbeitstrab. Nur das ich nun die Vorwärtsbewegung aufhielt und meine Schülerin seitwärts treten ließ. Diese Seitwärtsbewegung versuchte ich zu verstärken und eine Wendung zu entwickeln, bei der die Hinterhand einen Kreis beschrieb. Jeder kleine Schritt in die richtige Richtung wurde belohnt. Am Ende versuchte ich den Durchmesser der Wendung durch versammelten Trab und stärkeres Aufnehmen zu verkleinern ohne den Takt zu verlieren. Ich musste es zwar einige Male üben ehe Vintage verstand was ich von ihr wollte, aber sie lernte schnell. Nach dem Fleiß gönnte ich uns erst einmal wieder eine Pause, in der ich Vintage am langem Zügel vorwärts-abwärts dehnen ließ. Nach einigen Gangartenwechsel in denen wir Volten in 8m und auch halbe Volten ritten, ging es an das erarbeiten der Hinterhandwendung. Am Anfang der langen Seite gab ich meiner Schülerin eine ganze Parade zum Halten mit anschließender Hilfengebung für die Hinterhandwendung. Da Vintage die Wendung noch vom Kurzkehrt kannte klappte diese auf Anhieb. Das ganze schloss ich dann wieder mit einer ganze Parade zum Halten ab. Das Ganze wiederholte ich einige wenige Male mit vielem Loben. Jetzt fehlte eigentlich nur noch der Außengalopp. Auch diesen erarbeiteten wir Schritt für Schritt. Allmählich machte sich bei uns die Erschöpfung breit, aber da Vintage Gold so schon mitarbeitete und auch recht fix war im lernen hatten wir den Außengalopp schon bald drauf. Ich lobte die überaus fleißige und intelligente Stute und ließ sie die Zügel aus der Hand kauen. Dann ritt ich sie sorgfältig trocken und brachte sie zum nachbereiten zum Putzplatz. Dort verwöhnte ich sie noch einige Zeit ehe ich sie wieder in ihre Box brachte. Nach kurzem suchen fand ich auch schon Eowin bei der Arbeit und berichtete ihr erfreut von dem Training und dem erfolgreichem bestehen der L-Dressur.

      Alte Berichte von Canyon ~
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      Ankunft einer Lady
      28. Februar 16

      »Auch wenn sie verdammt hübsch ist, WARUM HAST DU SIE GEKAUFT?!«, fragte mich Charly lautstark. Mal wieder hatten wir-, na gut, ich gebe es zu, ich hatte eine neue Stute gekauft. Ich hatte einfach nicht an ihr vorbeischauen können und außerdem hätte ich nicht mit dem Unwissen Leben können, wo sie nun war. Es standen viele Pferde zum Verkauf, aber nur sie war mir ins Auge gefallen. Natürlich hatte ich länger mit mir gehadert, ob ich den Platz und die Zeit für sie hatte, aber schlussendlich hatte ich sie doch gekauft. Wie oft sah man schon eine hübsche Palominostute im besten Alter, welche gut als Zuchtstute dienen könnte.
      »Ach komm schon Charly, du bist mir doch nicht wirklich böse. Außerdem ist sie pflegeleicht und wird gut zu Wizza und Amie passen", verteidigte ich mich. Charly hatte ganz schön blöd geschaut, als ich ihr mit der Stute auf dem Verkaufsgelände entgegen gekommen war, hatte mir jedoch trotzdem geholfen sie in unseren Pferdeanhänger zu verfrachten. Nun waren wir auf dem Heimweg und ich konnte mir vorstellen, dass auch die anderen große Augen machen würden, denn eigentlich war ein Pferdekauf für heute nicht geplant gewesen, aber komischerweise hing dann doch der Anhänger hinten dran.
      Charly saß wie immer am Steuer, ich konnte noch nicht, denn ich war eine der Einzigen, welche es immer noch nicht eingesehen hatte, einen Führerschein zu machen. Wozu hatte man denn Freunde, welche alle fahren konnten? Zur Not hatte ich ja noch mein Moped, sodass ich nicht ganz so verloren war, wie es manchmal aussah.
      Charly lenkte unser Auto die schmale Einfahrt entlang auf den Parkplatz zu. Zum Glück waren unsere beiden Freunde Shadow und Nico unterwegs, sodass ich Vintage Gold in den Stall schmuggeln würde. Wenn sie einmal gemütlich an ihrem Heu fraß, war das Herz der Beiden viel zu groß, als dass sie sie wieder von dannen schicken könnten.
      Eines hatte ich jedoch nicht bedacht. Shadows nervige Schwester war mal wieder über das Wochenende bei uns und natürlich hörte sie uns kommen. Candida, einfach nur Candy genannt, bekam erst seit kurzem Reitunterricht und war trotzdem weit aus besser, als ich es in jungen Jahren je gewesen war. Ich wollte es nicht glauben, aber vermutlich war der Grund meiner Abneigung dieser, dass ich einfach nur eifersüchtig war. Candy hatte das mir fehlende Selbstvertrauen, was man meist bei der Arbeit mit Pferden brauchte und meistert sie die meisten ihr gestellten Aufgaben.
      Candy beobachtete uns vom Eingang des Stallgebäudes aus. Ihre langen schwarzen Haare hatte sie zu einem Zopf geflochten, welcher ihr über die Schulter hingen. Sie sah genauso aus, wie ich schon immer aussehen wollte und dazu war sie noch drei Jahre jünger.
      Als Charly den Motor ausstellte kam sie auf uns zu. Wie ich nur diesen leicht arroganten Blick verabscheute. Trotzdem war sie die Schwester meines Freundes und so versuchte ich das Bestmöglichste, um eine Freundschaft mit ihr aufzubauen, was allerdings wirklich nicht so einfach war.
      Candy warf einen Blick in den Hänger und blickte mich, als ich ausgestiegen war, zweifeln an. »Ist das mit meinem Bruder so abgesprochen, oder hast du das gemacht, ohne ihn vorher zu fragen?«
      Ich versuchte sie zu ignorieren.
      »Meinst du, dass das gut ist, wenn du immer Aktionen hinter seinem Rücken machst?«, fragte sie mich wieder.
      Charly drängelte sich an uns vorbei. »Halt dich da raus Candy, das entscheiden wir.«, verteidigte sie mich, bevor sie die hübsche Stute aus dem Hänger führte und dann Candy den Strick in die Hand drückte. »Fünfte Box und pass' auf sie auf.«, dirigierte sie Candy, welche sich eingeschnappt umdrehte und zusammen mit Goldie in den Hauptstall ging.
      »Meinst du, ob sie mich je akzeptieren wird?«, fragte ich zu Charly gewandt. Es machte mich etwas traurig, dass sie so überheblich war. »Weißt du«, sagte sie und hackte sich bei mir ein, »Das passiert zwar meist nur in Geschichten, aber ich bin mir sicher, dass bei ihr noch ein Sinneswandel passieren wird und ihr mit einem Mal beste Freunde werdet. Wart's nur ab! Geduld meine Mio.«

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      Neuigkeiten
      26. März 16

      »Wo bleibt Charly den heute?«, fragte ich etwas angespannt. Shadow und ich saßen am Frühstückstisch und warteten auf unsere zwei anderen Mitbewohner, namens Charly und Shadow, welche so langsam mal aufkreuzen sollten.
      »Genauso gut kannst du fragen wo Nico bleibt«, sagte Shadow und schob sich einen großen Löffel Müsli in den Mund. Seine Essmanieren waren noch nie die Besten gewesen.
      »Haben die etwa schon wieder verschlafen?« Nervös tippte ich mit meinen Fingern auf den Tisch. »Die wissen doch ganz genau, dass wir heute richtig viel zu tun haben.«
      »Ach Mio«, nuschelte Shadow mit vollem Mund. »Das machen die sicherlich nicht absichtlich. Wie oft musste ich dich jetzt schon wecken?«
      Bevor ich etwas erwidern konnte, hörte ich Schritte auf der Treppe und einige Momente später kam ein sichtlich missgestimmter Nico in die Küche geschlürft. Erstaunt folgte ich ihm mit meinen Blicken. Was war denn mit dem los? Ich hätte nie gedacht, dass auch ein Nico mal deprimiert sein könnte. Nico ließ sich auf seinen Stammplatz fallen, zog seine Schüssel zu sich heran und ließ einen Schwall Müsli hinein klatschen, sodass ein Großteil entweder auf dem Tisch oder auf dem Boden landete. Auch mit der Milch ging er nicht fürsorglicher um und das ganze krönte er noch, in dem er es schaffte, Shadow mit seinen Essmanieren zu übertrumpfen.
      Ich schaute ihn die ganze Zeit mit großen Augen an. Was anderes konnte ich in dem Moment gar nicht tun.
      »Was?«, fragte Nico mich aggressiv, als er meinen Blick spürte.
      »Alles gut mit Charly?« fragte ich nur perplex. Shadow hielt sich gekonnt im Hintergrund. Nico senkte den Kopf wieder, schob sich einen weiteren Löffel in den Mund und sagte zwischen einem weiteren Löffel: »Ja, alles okay.«
      Ich blinzelte. Das klang aber nicht so, als wäre wirklich alles in Ordnung. »Habt ihr euch gestritten?« fragte ich deshalb nochmal nach.
      »Hörst du schlecht? Es ist alles OKAY!« giftete mich Nico an, schob seinen letzten Löffel in den Mund und stand dann so schnell wie möglich auf. Kaum konnte ich etwas erwidern, da war er schon in Richtung Bad verschwunden. Ok.
      Mit offenem Mund starrte ich ihm nach. »Hast du das gesehen?» fragte ich verblüfft Shadow, welcher endlich seinen Kopf hob.
      »Jap, der scheint nicht wirklich gut drauf zu sein. Vielleicht schaust du mal nach Charly, nimm aber vorsichtshalber eine Schutzweste mit. Wenn Nico schon so wütend drauf ist, will ich nicht wissen, wie es Charly geht.«
      Ich musste lachen und boxte ihm in die Seite. Shadow verzog gekonnt schmerzhaft das Gesicht und hielt sich die Stelle (vielleicht etwas zu weit oben), wo ich ihn getroffen hatte. Ich befolgte seinen Rat und entschied mich dafür, nach meiner Freundin zu sehen, entschied mich aber dagegen, eine Schutzweste mitzunehmen.
      Ich fand Charly in ihrem Bett liegend, mit schmerzhaft verzogenen Gesichtsmasen. »He du«, begrüßte ich sie leise und schob mich durch die Tür in ihr Zimmer. »Was ist denn mit dir los?« fragte ich besorgt und kam zu ihrem Bett. Charly schüttelte nur den Kopf und nuschelte etwas in sich hinein.
      »Was ist denn los?« fragte ich sie abermals, als ich keine ordentliche Antwort bekam. »Nico hat dort unten gerade eine Show abgezogen, die mich dazu veranlasst hat, mal nach dir zu schauen.«
      Ich konnte die Worte »Dieses Arschloch« aus Charlys verkrampften Mund hören, bevor sie sagte: »Alles gut, mir geht es nur nicht so gut.«
      »Nicht so gut? Du siehst nicht so aus, als würde es dir nur nicht so gut gehen. Sag an, was hast du und wie kann ich dir behilflich sein?«
      »Ach Mio, ich habe nur etwas Magenkrämpfe und Übelkeitsanfälle, wahrscheinlich irgendeine Erkältung. Mir geht es gut, ich werde heute wohl nur im Bett bleiben. Du solltest vielleicht langsam in den Stall.«
      Kam es mir nur so vor, oder versuchte sie mich tatsächlich abzuwürgen und wegzuschicken? Ich wollte jedoch ihr Gemüt nicht noch weiter reizen und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn, bevor ich das Zimmer verließ.
      Als ich wieder in der Küche war, schien Shadow bereits im Stall zu sein. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es dringend Zeit wurde und die Pferde sicherlich schon Radau machten, weil sie verspätet auf die Weiden kommen würden. Schnell warf ich mir eine Jacke über und kontrollierte die Temperatur auf dem Thermometer. Perfekt, wenn es weiterhin den Tag über trocken blieb, konnte ich meine Grenzfee vielleicht auf eine Weide stellen.
      Ich öffnete die Haustür und machte mich dann auf den Weg zum Hauptstall. Shadow war tatsächlich schon hier und machte bereits die ersten Pferde fertig, in dem er ihnen ein Halfter anlegte und den Strick über den Hals warf.
      »Ah Mio, da bist du ja. Alles gut bei Charly?« begrüßte er mich. Ich schüttelte den Kopf und erzählte ihm von meinem Besuch. Shadow schien nicht sonderlich besorgt und versuchte mich mit ein paar Argumenten davon zu überzeugen, dass es meiner besten Freundin nichts so schlecht ging, dass sie gleich sterben würde. Er überzeugte mich.
      »Nico ist im Hengststall und kümmert sich dort um die Bande. Hättest du Lust, zu Ocarina, Flotte und Scarlett zu gehen? Ich würde hier im Hauptstall anfangen und außerdem sollten Anouk und Aimé auch jeden Moment auftauchen. Ach so und dann kannst du gleich weiter zu den Kleinen gehen? Wenn Bärchen nicht alles aufgefressen hat, sollten die auch noch genügend Heu haben.« erklärte mir Shadow. Ich blickte ihn schmunzelnd an. Niedlich war es schon, dass er mir auf meinem eigenen Hof erklärte, was ich tun sollte. Ich drückte ihm einen Kuss auf den Mund und beeilte mich dann, zu meinen Pferden zu kommen.
      Ich schnappte mir aus einer Ecke eine Schubkarre, füllte diese mit Heu und machte mich dann auf den Weg zum Offenstall. Im Offenstall standen zur Zeit drei Stuten von mir. Zwei davon waren wild und unhandlich, eine davon war verschmust und anhänglich. Ich war selber extrem überrascht gewesen, dass die beiden großen Stuten die junge Stuten ohne Probleme in ihrer Mitte aufgenommen hatten. Vorallem Ocarina of Time fühlte tat manchmal so, als wäre sie die Mutter der kleinen Scarlett, was natürlich ungeheuer niedlich war.
      Auch heute war Scarlett wieder die erste, die mir auf die Nerven ging. Die Schubkarre über die hügelige Koppel zu schieben war schon schwer genug und wenn dann auch noch eine junge Stute ständig geknuddelt werden wollte, war es keine Freude.
      Als die Schubkarre endlich am Offenstall stand, nahm ich mir die Zeit, um die gescheckte Warmblutstute ausreichend zu kraulen. Oca und Flotte beobachteten das ganze aus einigen Metern Entfernung, entschieden sich aber doch schnell dafür, doch zum Heu zu kommen, obwohl ich noch da war. Vor einiger Zeit hätte das noch nicht funktioniert, dessen war ich mir sicher. Beide Stuten waren halb wild zu mir gekommen und es hatte mich einige Stunden Arbeit gekostet, die beiden auf diesen Stand zu bringen.
      Als Scarlett merkte, dass ihre beiden Freundinnen ihr alles wegfraßen, ließ sie schnell von mir ab und begab sich zur Fressstelle. Ich beobachtete die drei noch einen Moment, bevor ich mich wieder samt Schubkarre auf den Rückweg machte. Zum Glück war der Stall unserer drei Kleinsten näher am Geschehen, sodass ich zu ihnen nicht allzu lange brauchte. Zur Zeit standen hier drei Ponys, welche das Leben als kleine Racker so richtig genossen.
      Slaughterhorse, Lambardo und Happy lebten zu dritt in unserem zweiten Offenstall. Slaughter war der größte, während Lambardo und unser Bärchen Happy um einiges kleiner waren. Trotzdem hatte ganz klar Lambardo die Herrschaft, welche er ruhig, aber gezielt anführte.
      »Na ihr drei?« begrüßte ich sie und bückte mich zu Happy, welcher mit gerade mal einem Meter recht klein war. Ich hatte vor kurzem angefangen, Happy mit viel Geduld einzufahren und nun, da auch Lambardo dazu gekommen war, konnte ich das mit Beiden zusammen machen. Happy hatte sich gleich viel mehr angestrengt, nachdem der ältere Lambardo dazugekommen war.
      Bei den drei Pferden ließ ich nur neues Wasser in die Wanne ein und kontrollierte den Heuvorrat, allerdings hatte Shadow recht gehabt und für den Tag war noch genügend da.
      Zurück im Hauptstall musste ich zu erst den Radiosender wechseln. So ein Gejaule, das war ja kaum zu ertragen. Shadows Kopf kaum aus einer der Boxen hervor und blickte mich gespielt wütend an. »He, lass meine Musik an!«
      »Kannst'e knicken, mit so einer Musik kann ich nicht arbeiten.« sagte ich lächelnd, nahm mir eine Mistgabel und verschwand in der nächsten Box. Zu viert, Anouk und Aimé waren mittlerweile da, waren wir schnell fertig und als wir zur Mittagspause zurück ins Haus gingen, fanden wir Charly auf der Couch im Wohnzimmer sitzen. Sie hatte ihren Laptop auf den Beinen und begrüßte uns mit einem freundlichen Lächeln. »Tut mir echt Leid, dass ich euch nicht helfen konnte! Ich musste mich erstmal so richtig auskotzen, jetzt geht es mir aber besser.«
      »Das wollte ich gar nicht wissen«, meinte Shadow und ließ sich neben Charly aufs Sofa fallen.
      »Mio komm du auch mal her, ich habe etwas für euch.« meinte Charly und winkte uns zu sich heran. »Schaut mal, habe gerade eine Mail von meiner Cousine bekommen, die habe ich echt schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Sie lädt mich und auch euch nach Norwegen ein. Sie hat sogar ein paar Bilder mitgeschickt. Schaut mal!«
      Ich quetschte mich noch auf Charlys andere Seite um auch einen Blick auf ihren Laptop erwischen zu können. »Wollen wir damit nicht noch auf Nico warten?« fragte ich zu Charly. »Der hat sicherlich auch Interesse daran zu sehen, wo unser nächster Urlaub hingeht.«
      Charly schüttelte den Kopf. »Die kann ich ihm auch noch später zeigen. Wer weiß, vielleicht möchte er ja gar nicht mit.«
      »Nico und nicht mit wollen? Charly-? Ist wirklich alles in Ordnung bei euch?« fragte ich etwas ängstlich. Es war überhaupt nicht gut, wenn wir uns zerstreiten würden.
      »Jaja, alles gut. Wir hatten nur einen kleinen Meinungsunterschied, aber das wird schon wieder.« Eine kleine Träne rollte aus ihren Augen. Ich merkte, wie sie mit aller Kraft versuchte weitere zurück zu halten, jedoch schaffte sie es nicht und mit einem Mal lag sie mir heulend in den Armen.
      Hilflos schaute ich zu Shadow, welcher jedoch auch nur mit den Schultern zuckte und mir einen mitleidigen Blick zuwarf.
      Ich wollte Charly gerade mit irgendwelchen Worten trösten, da kam Nico zur Tür herein. Er blieb stocksteif stehen und schaute zu Charly, welche ihn noch nicht bemerkt zu haben schien.
      »Charly, was ist denn jetzt los? Warum heulst du schon wieder?« fragte er sie genervt. »Das war nicht so gemeint, du weißt, dass ich immer zu dir stehe.«
      Charly schreckte auf und schaute Nico mit verweinten Augen an. »Spinnst du? Du stößt mich von dir und sagst dann, dass du an meiner Seite bist? Du bist ein Lügner und ein Idiot noch mit dazu!«, schrie sie ihn an und brach dann wieder in meinen Armen zusammen. Shadow hatte eine Augenbraue hochgezogen und schaute seinen Freund Nico fragen an. Dieser machte nur ein finsteres Gesicht, sagte aber nichts weiter.
      »Könnte mir mal jemand erklären, was hier los ist?«, fragte ich in die Runde. Nicos Blick wanderte zu mir, bevor er fragte: »Hat sie dir das noch nicht erzählt?«
      Charlys Kopf schnellte wieder hoch. »Bist du bescheuert? Denkst du wirklich, dass ich das ohne dich jemanden erzähle? Wenn du das glaubst, dann kennst du mich wirklich schlecht«, fauchte sie.
      Nico schien wirklich etwas betroffen. »Charly, es tut mir wirklich Leid! Ich war einfach überrumpelt und hatte nicht damit gerechnet. Bitte, lass mir etwas Zeit, nur ein wenig.«
      »Weißt du Nico, jeder normale Mann wäre vor Freude in die Luft gesprungen und du bittest um Zeit? Dann geh! Nimm dir die Zeit, aber wundere dich nicht, wenn ich dann keine Zeit mehr für dich habe.«
      Jetzt standen mir die Tränen in den Augen. Hilflos blickte ich in die Runde. Ein leises, fragendes »Hallo?« kam aus meinem Mund.
      Geschlagene zwei Minuten herrschte Stille. Charly heulte, ich heulte, Shadow und Nico saßen und standen nur da. Niemand rührte sich. Shadow war der erste der das Schweigen brach. »So wie es scheint, ist hier niemand dazu in der Lage zu reden, also bringt es auch nichts, bei dem schönem Wetter hier drinnen zu sitzen. Ich gehe reiten. Ihr findet mich in der Halle.« So stand Shadow auf, drängelte sich an Nico vorbei und einige Sekunden später fiel die Tür ins Schloss.
      Ich tätschele Charly den Kopf und folgte Shadow dann eilig. Ich musste auch aus dieser verrückten Bude raus! Mir egal, wenn die beiden da drinnen sich gleich anschreien würden, ich brauchte frische Luft!
      So wie ich es mir gedacht hatte, fand ich Shadow im Hauptstall, wo er behänd seine Stute Charelle putzte. Sie war sein erstes Pferd gewesen und so waren die Beiden zu einem festen Team zusammen gewachsen. Als Shadow mich kommen sah, hörte er auf zu putzen und nahm mich in den Arm. Ich fühlte mich geborgen und das mochte jetzt etwas komisch klingen, aber mir ging es gleich viel besser.
      »Hast du auch das Gefühl, dass es bei diesem Streit nicht nur um ein geklautes Bonbon ging?« fragte ich ihn, ohne mich aus seiner Umarmung zu lösen. Ich merkte wie er nickte. Auch er war etwas geschockt und verwirrt von dem plötzlichen Streit der Beiden, denn so lange hatten wir mehr oder weniger friedlich beisammen gelebt. Natürlich hatte auch er die Vorstellung im Kopf, um was es ging und ich konnte mir vorstellen, dass wir das gleiche dachten. Trotzdem war es noch nicht so weit, dass wir uns trauten, es laut auszusprechen.
      Auch ich entschied mich dafür eine Runde zu reiten und Shadow in der Halle Gesellschaft zu leisten. Ich hatte mir in letzter Zeit viel zu selten Zeit genommen, einfach mal gemütlich auf einem Pferd zu sitzen. Heute hatte ich sowieso keinen Nerv für Training.
      Alle Pferde standen noch auf ihren Weiden, weswegen ich mich auf den Weg zu jener machte, wo unsere kleineren Pferde standen. Dort lehnte ich mich an einen Pfosten und blickte zu den gemütlich grasenden Pferden. Meine Entscheidung viel mir nicht schwer, im Gegenteil, ich hatte es wohl schon vorher gewusst, nur nicht laut gedacht, auf welchen meiner Schützlinge ich mich heute setzen würde.
      Mein liebster von allem, der mit dem alles begonnen hatte. Excelsior. Fast schien es, als hätte er gespürt, dass ich ihn brauchte und so riss er sich von seinen Weidefreundinnen los und kam langsam zu mir getrottet. Ich musste zugeben, ich hatte ihn echt vernachlässigt in letzter Zeit, Aimé hatte ihn immer bewegt, doch als ich ihm sein Halfter umlegte und mich mit einem Schwung auf seinen Rücken zog, bereute ich das Ganze.
      Er blieb ruhig stehen, ging erst los, als ich ihn ansprach und obwohl der Weg zum Stall keine Weltumrundung war, genoss ich jeden seiner Schritte. Ich war mir sicher, dass viele Sprichwörter nicht der Wahrheit entsprachen, aber das Glück der Erde lag wirklich auf dem Rücken der Pferde. Hier vergaß man so schnell alle Sorgen, dass man, sobald man den Pferderücken betrat, ein anderer Mensch wurde.
      Ich ritt gemütlich zum Hauptstall, wo Shadow gerade seine Nelly aus dem Gebäude führte. Ich schenkte ihm ein kleines Lächeln und er schien zu verstehen, dass ich gleich nachkommen würde. Vor dem Stall glitt ich von Exels Rücken und band ihn an seiner Box an, welche gleich die erste im Stall war. Leise vor mich hin summend, putzte ich ihm sein dunkleres Fell, sprach ab und zu mal mit ihm und genoss es, endlich wieder einfach mal Zeit für ihn zu haben.
      Nach dem Putzen nahm ich den Halsring von dem Haken vor seiner Tür, streifte ihn Exel über den Kopf und zog mich wieder auf seinen Rücken. Im gemütlichen Schritt lenkte ich ihn zur Reithalle. Bereits von Weitem konnte ich Shadow erkennen, er saß auf seiner Nelly und galoppierte Runde für Runde in einem gemütlichen Galopp, natürlich passend zum Soundtrack welche im Hintergrund aus den Lautsprechern ertönte.
      Ich schaute ihm einige Momente zu, bevor ich gekonnt das Tor aufstieß und zu ihm in die Halle kam. Jetzt würde ich erstmal eine Runde reiten, dann sah die Welt schon viel heiler aus, dachte ich bei mir, bevor ich meinen Exel auf die ganze Bahn lenkte und ihn zum Trab antrieb.

      Als ich zusammen mit Shadow unsere Wohnung wieder betrat, duftete es herrlich nach Waffeln. Ich liebte Waffeln und ich wusste, dass es Shadow, Charly und Nico genauso ging. Wenn wir wollten, könnten wir uns sicherlich nur von Waffeln ernähren, vorallem wenn auf dieser eine dicke Schicht Schokolade ihr Unwesen trieb.
      Charly und Nico fand ich nebeneinander stehend in der Küche. Die Stimmung schien immer noch gekränkt und etwas frostig zu sein, jedoch hatten sie sich wohl ausgesprochen und konnten sich wieder in die Augen sehen.
      Ich fühlte mich etwas unwohl, als ich die Küche betrat, denn ich wusste nicht, was jetzt kommen mochte. Shadow folgte mir und spendete mir mit seiner Anwesenheit etwas Trost. Vielleicht hätte ich jetzt so etwas sagen sollen wie: »Oh hier riecht es aber lecker!« oder »Lecker Waffeln! Jetzt habe ich aber Hunger« oder andere sinnlose Sätze. Ich jedoch sagte – nichts.
      Shadow und ich standen in der Tür und beobachteten die Beiden dabei, wie sie still vor sich hinarbeiteten. Nico und Charly kannten sich verdammt gut, was man bei ihre Handgriffen auch genau sah. Charly schmeckte den Teig ab, schüttelte sacht den Kopf und sofort hielt ihr Nico den Salzstreuer hin.
      Shadow zeigte stumm zu unserem Küchentisch und als ich nickte, gingen wir beide zu diesem, wo wir uns fallen ließen. Charly und Nico mussten uns mittlerweile bemerkt haben, jedoch schien ihnen irgendwas so peinlich zu sein, dass sie es nicht schafften, sich zu uns umzudrehen.
      Eine gefühlte Ewigkeit später wendeten beide ihre Aufmerksamkeit zu uns, als sie einen Teller dampfender Waffeln und ein Schokoladenglas auf den Tisch stellten. Nico holte noch vier Messer aus einer Schublade und fertig war unser leckeres Gericht.
      Nachdem wir Waffel für Waffel alles aufgegessen hatten, lehnte ich mich entspannt und mit vollem Bauch im Stuhl zurück.
      Nach dieser Stärkung konnte mich, egal was jetzt kommen würde, nichts mehr aus der Ruhe bringen.
      Eine Zeit lang blickten wir uns stumm an, Charly spielte nervös mit ihrer Unterlippe und Nico saß tatenlos mit verschränkten Armen da. Irgendwann, ich war schon fast dabei, meinen Kopf auf Shadows Schultern zu legen und einfach einzuschlafen, begann Charly zu sprechen. »Es tut uns Leid, dass wir heute so viel Stress gemacht haben. Es war alles etwas kompliziert. Ich hoffe, ihr seid uns nicht böse, aber ich bin schwanger.«
      Natürlich hatte ich mir so etwas gedacht, auch wenn ich es nicht hatte fassen können. Nie hatte ich mir darüber Gedanken gemacht, dass es irgendwann so weit sein könnte, aber nun war es soweit und hoffentlich, hoffentlich würde alles gut enden.
      Ich stand von meinem Stuhl auf, ging um den Tisch herum zu meiner Freundin und nahm sie fest in den Arm. Ich merkte, wie sie anfing zu schluchzen, doch diesmal war es keine Wut oder Trauer die sie dazu brachte, sondern Dankbarkeit. Als ich mich von Charly löste, stand auch schon Shadow hinter mir und nahm sie fest in den Arm. Außerdem hörte ich Shadow ihr einen Glückwunsch zusprechen und viel Glück wünschen.
      Auch wenn ich es mit Nico nicht lange alleine aushielt, trotzdem war er mein Freund. Er war manchmal ein riesen Arsch, aber er gehörte zu uns. Auch ihn drückte ich, was ihn anscheinend etwas erschrak, wann hatten wir uns je gedrückt, aber er erwiderte die Umarmung.
      »Nico, du bist der perfekte Freund für Charly, zeige ihr, dass du den Platz an ihrer Seite auch wirklich verdienst. Lass dir etwas einfallen, wie du das Ganze wieder gerade biegen kannst!« flüsterte ich ihm zu, so dass es Charly nicht hören konnte.
      Der Lockenkopf nickte und ich sah eine Träne in seinen Augen glitzern. Es war die erste Träne, die ich bei ihm sah und ich wusste, dass er alles bereute.

      Natürlich entschieden wir uns dafür, dies zu feiern und zwar, in dem wir uns alle auf unsere Sofaecke lümmelten und unseren diesjährigen Urlaub planten.
      Wie Charly uns heute morgen bereits gesagte hatte, Nico fühlte sich etwas überrumpelt, denn er hatte noch nichts davon gewusst, hatte ihre Cousine uns alle nach Norwegen eingeladen. Sie besaß mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn eine kleine Hütte in der Nähe der Stadt Sylling und wollte uns alle einmal kennenlernen. Die Bilder waren so bezaubernd, dass wir natürlich gleich eine Mail zurück schrieben.
      Es würde unser erster gemeinsamer Urlaub sein und ich hoffte, dass wir vier uns nicht so schnell verlieren würden.

      Am Abend ging ich mit einem unglaublichen Gefühl ins Bett. Meine beste langjährige Freundin Charly bekam ein Kind. Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, wer von meinen Freundinnen zu erst ein Kind bekam, Charly hätte ganz am Ende der Liste gestanden. Ich wusste jedoch, dass es Charly und auch Nico gut tun würden, wenn sie endlich mal etwas Verantwortung lernen würden und außerdem war die Wahrscheinlichkeit groß, dass Nico das Rauchen endlich mal aufgeben würde.
      Natürlich freute ich mich auch riesig auf den Urlaub in Norwegen und wer hätte es erwartet, dass genau dieser bald mein Leben verändern könnte.
    • Zion
      Besuch bei Bracelet

      by Zion

      Verschlafen. Mal wieder. Und heute war so ein wichtiger Tag, denn es ging zu Bracelet nach Slowenien. Schnell hatte ich mich angezogen und gewaschen. Angie drückte mir noch eine Lunchbox in die Hand. Ich umarmte sie kurz und rannte ins Auto um zum Flughafen zu fahren. Gerade noch so hatte ich den Flieger geschafft. Auf nach Slowenien!



      Da die liebe Bracelet gerade nicht da war, bat sie mich, dass ich ihre Pferde pflege. Vom Flughafen aus nahm ich ein Taxi und fuhr zum Gestüt.



      Dort angekommen zog ich mir die Reitsachen an und machte mich an die Arbeit! Zu aller erst ließ ich alle Pferde des Gestüts nach draußen um die Boxen auszumisten und Futter zu verteilen. Erstmal schickte ich Dempsy, Vaconda, Vintage Gold, Winterzauber und Dreaming of better Day in die Führanlage. Anschließend durften sie zusammen mit Christmas Joy, HGT's Nightmare, Takada und Take my Hand auf die Stutenweide.



      Als nächstes waren die Trakehnerhengste dran:

      Erstmal scheuchte ich It's Showtime, Master of Gold, Batman's Rendezvous, Costa de la Bryére, Deo Volente, N'oubliez jamais, Party Shaker, Seattle's GT'aime und Waldjunge in der riesigen Halle umher. Danach durften sie sich welzen nach Lust und Laune. Nun war schon einiges an Zeit vergangen und ich brachte die Trakehner in den Stall und machte weiter.



      Nun waren die Jungpferde und Fohlen dran, alle durften auf der Weide rumtoben. Also brachte ich VK Gunna Whiz, Backfett, Bambina, Capri, Caddylack und Chestnut nach draußen.



      Also nun fast fertig mit der Arbeit, machte ich mich an den Nebenstall. Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the move like jagger, Simple little Melody und Sir Donnerhal hatte ich bereits nach draußen geführt und brachten nun den anderen Teil des Stalls nach draußen. Es war nur noch 1 Pferd da und zwar Wastl. Nun war es vollbracht! Alle Pferden waren versorgt und ich konnte nach Hause fliegen.
    • Bracelet
      Trainingsbericht Springen A-L
      29. Mai 2016 - by AliciaFarina

      Heute kamen vier neue Ausbildungspferde an, alle gehörten einer Freundin von mir, sie hatte mich gebeten sie auszubilden. Da vier Pferde ziemlich viel Arbeit bedeuteten, hatte ich drei der Reitbeteiligungen meiner Pferde gefragt, ob sie mir helfen können.Lena, Lina und Lucy hatten schon jahrelang bei mir Unterricht gehabt und waren schon erfolgreich mit meinen Pferden auf Turnieren gestartet. Daher hatte ich mir gedacht, dass ihnen Erfahrungen mit fremden Pferden nicht schaden kann..
      Am ersten Trainingstag trafen Lina, Lena. Lucy und ich uns morgens um zu besprechen wer welches Pferd übernehmen würde. Lina, die gerne sprang durfte mit Sarah Vintage Gold im Springen trainieren. Lucy durfte Sir Donerhall und Lena Got the Moves like Jagger reiten. Ich übernahm Costa de la Bryere. Wir machten die Pferde fertig und gingen in die Reithalle, Lina ging mit Sarah zusammen auf den Reitplatz. In der Halle angekommen ritten wir die Pferde warm. Nachdem wir sie warmgeritten hatten fingen wir mit dem Training an. Da in der A-Dressur, für die Sir Donnerhall und Jagger trainiert wurden, nicht viel mehr als in der E-Dressur gefordert wurde hatten wir dort nicht so viel zutun. Bei Costa, der von der S-Dressur zur S*-Dressur trainiert werden sollte war ebenfalls nicht viel zu tun. Nach anderthalb Wochen intensiven Trainings tauschten wir untereinander die Pferde, um zu kontrollieren ob alles geklappt hat. Als wir zufrieden waren gaben wir Bracelet Bescheid, dass sie ihre Pferde abholen kann. Am Wochenende kam Bracelet, sie beobachtete uns beim Abschlußtraining, sie war zufrieden mit dem Ergebnis und organisierte den Rücktransport ihrer Pferde.​
    • Bracelet
      Hufschmiedbericht
      7. Juli 2016

      Noch gähnend kam ich morgens in den Stall, wo meine Stallburschen mir einige Pferde bereits fertig geputzt und hergerichtet hatten. Diesmal wurde aber nicht geritten, sondern renoviert. Sozusagen. Es sollte nämlich den alten Hufeisen meiner Pferde auf den Leim gehen. Genau handelte es sich hierbei um Costa de la Bryére, I've got the moves like Jagger, Vintage Gold und Master Of Gold.
      Costa war dabei mein erstes Opfer. Er gab sich gewohnt gelassen und arbeitete gut mit; blieb brav stehen, gab Huf wenn ich es von ihm verlangte und zeigte sich Geduldig. Costas Hufe wurden zuerst ausgeschnitten und korrigiert. Anschließend bekam er dann Stolleneisen für das kommende Jolympia. Genaugenommen waren es extraleichte Eisen mit Stollenlöchern, die bei Bedarf mit Stollen ausgestattet werden konnten. Dann war Costa auch schon fertig und durfte zurück in seine Box, wo er eine Extraportion Müsli bekam.
      Jagger war die nächste. Auch meine hübsche Roanstute zeigte sich gehorsam und machte es mir nicht schwer. Sie bekam eine ausgiebige Hufkontrolle, eine leichte Korrektur und neue Eisen. Bei ihr handelte es sich um normale Aluminiumeisen.
      Danach ging es an Vintage und Master. Die Hufe meiner beiden Pferde wurden ebenso kontrolliert und ausgeschnitten. Eine Korrektur war bei ihnen nicht möglich. Dennoch sollten sie Eisen bekommen. Master bekam dabei spezielle Kunststoffeisen mit Stollenlöchern. Der Kunststoff wirkte sich bei Springpferden sehr positiv aus, da er Stöße besser dämpfte als andere Beschläge. Dennoch nutzte sich dieses Material sehr schnell ab, weshalb ich nun wohl öfter an seine Hufe müsste. Vintage hingegen bekam herkömmliche Stahleisen, da sie mit diesen sehr gut lief und ich bei ihr keine Experimente wagen wollte.
      Damit war ich auch schon wieder fertig mit dem Hufschmiedsdarsein und konnte mich mit Dreamy beschäftigen, die heute eine kleine Bodenarbeitssession bekam.​
    • Bracelet
      Der Umzug in die Traumheimat Schweden
      16. August 2016

      Freitag. Wie immer ein absolut fantastischer Tag. Dieser Freitag, dieser Freitagmorgen, sollte jedoch ein ganz besonderer Tag in meinem Leben werden. Beinahe ein Jahr hatte ich auf diesen besonderen Moment hingearbeitet und nicht mal in meinen kühnsten Träume hätte ich gewagt mir diesen auszumalen. Doch nun war er tatsächlich gekommen: Der Umzug nach Schweden; mit all meinen Pferden, ohne meine Familie, ohne all meine Freunde. Der Sprung ins Unbekannte. Die Abreise von allem was ich bisher kannte und liebte. Meine Selbstverwirklichung in einem von mir selbst geplanten Reit und Sportpferdezuchtstall. Das One-Way Ticket auf ein absolut gigantisches Areal, welches ich seit einem dreiviertel Jahr offiziell mein Eigen nennen durfte und bebauen ließ, im schönsten Land das ich bisher kennengelernt habe.
      ,,Guten Morgen.'',sagte meine Mutter lächelnd und strich mir über die Wange. Ich presste meine Augen zu und versuchte diese nun mit Mühe zu öffnen. ,,Guten Morgen Mum.'',entgegnete ich dann und blickte in ihr Gesicht. Obwohl sie ein breites Lächeln auf den Lippen hatte wusste ich dennoch, wie traurig sie dieser Tag machte. Ich hatte die letzten drei Tage mit ihr verbracht. Doch nun war die Zeit gekommen zu gehen. Ich wusste, dass ich sie wieder sehen würde, dass sie öfter übers Wochenende zu mir fliegen würde. Doch nichts würde je sein wie früher und es würde jedes Mal zweieinhalb Stunden dauern bis ich bei ihr wäre. ,,Ich hab dich lieb.''
      Dies waren dann auch die letzten Worte zu ihr und meinem Vater, kurz bevor ich ins Auto stieg und nun zu meinem alten Gestüt fuhr. Burning Spring. Wenn ich auch eine wunderschöne Zeit hier hatte wusste ich, dass es seinen Glanz längst verloren hatte. Seine Zeit war um. Zumindest die Zeit in der ich hier mit meinen Pferden lebte und diese den Hof so lebendig machten. Die neuen Besitzer würden es wohl, zumindest die nächsten Monate, brach legen. Traurig. Dies war das zweite Mal an diesem Tag dass ich meine Tränen ersticken musste. Dabei wand ich meinen altbewährten Trick an und presse meine Zunge gegen meinen Gaumen.
      Wehmütig ging ich ein letztes Mal ins Haupthaus. Nur um die Liste meiner Pferde zu holen. Sie und jeweils eines ihrer Halfter mit Strick, Transportgamaschen und Abschwitzdecke waren alles was noch hier war. Beim Personal hatte ich mich vor einer Woche verabschiedet. Die letzten Tage hatte ich alle Pferde zusammen mit meiner Mutter selbst versorgt. Nun war ich alleine hier. Nur die Mitarbeiter des Transportunternehmens waren ebenfalls anwesend. Sie waren mit acht riesigen Pferdetransportern gekommen, mit welchen meine Lieblinge anschließend zum Flugharfen gebracht werden sollten.
      Ich half beim Verladen. Im ersten LKW standen zum Schluss Waldjunge, Party Shaker, Deo Volente und Sir Donnerhall; im Zweiten Takada, Take my Hand, Dreaming of better Days, Vaconda und Simple little Melody; im Dritten Angels Kiss, Donella, Herbstblüte und Bambina; im Vierten Sookie mit Kameradin Birdcatcher und I've got the moves like Jagger; im Fünften Seattle's GT'aime, N'oubliez Jamais, Costa de la Bryére und Wastl; im Sechsten HGT's Nightmare, Vintage Gold, Dempsey und Winterzauber; im Siebten Batman's Rendezvous, Master of Gold, Black Pearl, Golden Eye und Chestnut; im Achten, letzten Hänger, die Stute Christmas Joy mit den vier Fohlen Capri, Backfett, Caddylack und der Junghengst, am weitesten weg von der Stute, VK Gunna Whiz.
      Ich ging ein letztes Mal die Pferde durch, zählte die Equidenpässe durch, unternahm einen letzten Rundgang auf dem Gestüt und kontrollierte alle Richtlinienbestimmungen, Papiere und Genehmigungen. Dann konnte es los gehen. Adieu Burning Spring.
      Die Lastwagen rollten vom Gestüt. Gleich taten es ihnen meine Tränen über die nun nassen Wangen. Ich versuchte sie mir mit den Fingern zu trocknen. Erfolglos. Dann stieg auch ich in meinen schwarzen Volvo-Geländewagen und stieg in die Pedale. Ich folgte den Pferdetransportern circa zwei Stunden zu einem Flugharfen, weit außerhalb unserer Heimat Velenje, Slowenien, gelegen. Hier wurden wir von einigen Mitarbeitern des Flugplatzes eingewiesen. Ich stieg anschließend aus meinem Wagen, welcher ebenfalls nach Schweden geflogen wurde und gab zu allererst den Schlüssel ab. Dann musste ich gefühlte tausend Formulare ausfüllen und alle Impfpapiere meiner Pferde vorlegen.
      Erst dann durfte ich beim Aus- und wieder Verladen meiner Pferde mithelfen. Beinahe alle von ihnen standen nun zum ersten Mal in einem Flugzeug. In diesem gab es spezielle Boxen, welche natürlich sehr platzsparend und damit klein gehalten waren. Wie immer sollte es vor allem bei einem ganz bestimmten Hengst ein Problem geben: Deo Volente. Der Rappe, welcher mich Tag für Tag auf die Palme brachte, da er einfach zu viel Energie und Temperament besaß. ,,Brrrr.'',sagte ich dennoch in ruhiger Tonlage. Erfahrungsgemäß war dann kurz Ruhe, was auch jetzt der Fall war; Deo ging gehorsam in die Box. In der nächsten Sekunde jedoch riss er den Kopf hoch, die Vorderbeine folgten und er verfehlte mich nur knapp mit einem Tritt. ,,Deo!'',schrie ich und schnalzte mit dem Strick. So rettete ich mich aus der Box und schloss sie hinter ihm. Allmählich wurde dies zu ein Problem. Auch unterm Sattel wurde der Sechsjährige täglich unkontrollierbarer. Deswegen hatte sich der Gedanke in meinen Kopf geschlichen ihn nicht vielleicht legen zu lassen. Der Sicherheit wegen.
      Kurz danach standen alle Pferde in ihren Flugboxen. Leider hatte sich dank Deo Volente, der nach wie vor in seiner Box wild auf und absprang, allgemeine Unruhe eingeschlichen und der Tierarzt musste beginnen die Pferde zu sedieren, beziehungsweise ihnen Beruhigungsmittel zu verabreichen. Leider war während der Tierarzt durch die Reihen ging die Unruhe bei einem anderen Junghengst übergekocht. Ausgerechnet Chestnut, mein dreijähriges, selbst gezogenes Nachwuchspferd kämpfte mit sich selbst, hatte Panik und damit extrem hohen Puls, weshalb er bereits keuchte. Der Tierarzt gab ihm deswegen etwas ganz besonderes, fragt mich nicht was, das half. Es tat wirklich weh das mit ansehen zu müssen.
      ,,Tief durchatmen.'',befahl ich mir selbst und schluckte wiederwillig. Dann trat ich vom Flugzeug zurück und wurde von einem Mitarbeiter mit einem dieser putzigen mini-schrägstrich-Golf-Wagen zu meiner Propellermaschine gebracht.
      Zwei Stunden später landete ich in Schweden und hier wurde es wieder mühsam: Formulare ausfüllen, Gesundheitsnachweise, Bewilligungen und zig andere Papiere mussten erneut ausgefüllt und vorgezeigt werden.
      Dann, ungeschlagene zweieinhalb Stunden später, durfte ich zu meinen Pferden. Das gemietete Transportunternehmen hatte bereits alle Pferde in die LKWs umgeladen. Ich kontrollierte dennoch noch einmal ob alles richtig gemacht wurde. Anschließend stieg ich zu einem der Fahrer in den Wagen. Mit dem Herrn Eriksson hatte ich bereits im Vorfeld telefoniert. Es war erfrischend, dass er noch Deutsch mit mir sprach, da mein Schwedisch noch sehr eingerostet war, wenn ich es vor ein paar Monaten auch noch relativ gut konnte.
      Eine dreiviertel Stunde fuhren wir bis zum Tor meines Traumanwesens. Ich kramte meine Fernbedienung aus der Handtasche und drückte auf das kleine, weiße Schlüsselsymbol. Daraufhin öffnete sich das schwarze Metalltor augenblicklich und die Transporter fuhren durch zum Parkplatz. Hier begann ich die Pferde auszuladen. Von hier ging es für die Pferde, natürlich nachdem Decken und Gamaschen abgenommen wurden, auf die flachen, weiten Weiden des DVTS.
      Ich verabschiedete mich anschließend bei Nils Eriksson und ging in meine neuen Ställe. Die Boxen mussten gut verteilt und beschriftet werden. Anschließend ging ich das Anwesen ab. Abgesehen von den traumhaften Stallungen und Weiden fand man auf dem Den Vacker Trakehner Stud alles was das Herz eines Pferdemenschen begehrte: Ausreitwege, Paddocks, ein tolles Hauptgebäude mit Stüberl, Dressurarena, Springhalle, Dressurviereck, Springplatz, Roundpen, Geländestrecken, Schrittmaschine, Laufband, ein Solarium unter welchem während meines Rundganges It's Showtime gerade massiert wurde, und sogar eine kleine Grasrennbahn. Es war traumhaft.
      Als die Sonne unterging saß ich im Gras der Stutenkoppel und beobachtete Vina neben mir, wie sie genüsslich einige Halme ausriss und die Büschel herunterschlang. Als könnte sie meine Gedanken lesen blickte sie kurz zu mir hoch, beäugte mich mit ihren braunen Ponyaugen und schnaubte glücklich. Hach, was für ein wunderbarer Ort für Pferd und Reiter.​
    • Bracelet
      Graue Stunden
      1. Februar 2017

      Die beißende Kälte hatte mittlerweile die Mauern meiner Schützenden Behausung durchdrungen und nagte nun einmal mehr an mir als ich um halb fünf Uhr morgens aus meinem Bett stieg. Ich hüllte mich in eine dicke Wollweste und ging die Treppen des Haupthauses hinunter. Nie hätte ich gedacht, dass mir Kälte so viel ausmachen würde; war ich doch immer ein sehr unempfindlicher Mensch diesbezüglich gewesen. Doch dies war auch der erste Winter im neuen Heim, der erste Winter in Schweden, den ich miterlebte. Doch es lang nicht an den eisigen Temperaturen, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Während ich mir den Kamin einheizte versank ich dann endgültig in Gedanken. Meine Sorgen kamen wie schon so oft von meinem Deo Volente. Der Rappe brachte mich nun seit über drei Jahren regelmäßig auf die Palme, oder eher hinaus ins Universum. Schon als ich ihn bekam wusste ich, was ich mir da aufhalste. Er war absolut kein leichtes Pferd. Wofür andere zwei Wochen brauchten brauchte Deo vier. Einfach und alleine schon aus dem Grund, dass er einfach nicht mitarbeiten wollte. Andere Pferde taten sich schwer und der Trainingserfolg verzögerte sich deswegen. Bei Deo war es schlicht und ergreifend einfach sein Sturschädel, der jede noch so kurze Trainingseinheit mit ihm zu einer nervenaufreibenden Sache machte, die nicht selten mit meinem Unfreiwilligem Abstieg endete. Nein, an Deos Potential lag es nicht. Davon hatte er genug und dies war einer der Gründe dafür, dass ich einer Freundin vor kurzem erzählt hatte, dass ich überlege den rabenschwarzen Wildfang zu verkaufen und genau diese Freundin hatte sich vor einigen Tagen bei mir gemeldet und ihr Interesse bekundet.
      Seufzend saß ich beinahe eine Stunde vor meinem Kamin und starrte in die Decke. Es war so traurig. Aber es würde wohl das Beste für ihn sein. Hier auf dem DVTS würde er nicht weiter kommen. Er würde praktisch verstauben weil ich mich immer vor dem Training mit ihm drückte und Anastasia wollte ich das nicht antun. So hart dies klang. Es war einfach zu gefährlich und ich wollte nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn mein Rappe seine fünf Minuten bekam und sie dabei verletze.
      Hustend verließ ich dann meinen bequemen Sessel, zog mich schnell um und ging in den Stall um die Pferde zu verpflegen. Als ich die Stallgasse betrat beäugte mich auch schon meine Hummels Enterprise. Sie schien nichts dagegen zu haben heute schon etwas früher an ihr Heu zu kommen. Sie zauberte mir ein kleines Lächeln auf die Lippen und ebenso taten es Dempsey, Vaconda und Christmas Joy, die ihre Hälse nun ebenfalls neugierig in die Höhe ragten. Ich schlenderte also hinüber zur Futterkammer und ging dann bewaffnet mit Scheibtruhe, Heugabel und Heu die Boxen ab. Dabei begann ich bei Take my Hand und Takada. Die letzte war Dreaming Of Better Days, die sich am gelassensten gab und am wenigsten Hunger klagte.
      Anschließend verschlug mich meine Morgenmotivation, oder wohl eher mein Ablenkungsritus, in die Sattelkammer, wo ich beschloss, dass es an der Zeit war neue Schabracken unter die Sättel zu geben. Mein Neuling Roommate zum Beispiel hatte noch nicht mal eine. Dies änderte sich nun. It's Showtime stieg von Dunkelblau auf Weinrot um, Batman's Rendezvous von Grün auf Beige, Master Of Gold von Weiß auf Schwarz und N'oubliez Jamais von Hellblau auf Pastellgelb. Danach putzte ich noch eine knappe halbe Stunde die Trensen meiner Spitzenhengste Seattle's GT'aime und Costa de la Bryére.
      Als dies auch vollbracht war brachte ich meinen Party Shaker zusammen mit Waldjunge raus aufs Paddock. Ich sah den Beiden anschließend kurz zu und brachte dann Romulus, Sir Donnerhall, Wastl, Nephilim und Vina auf die Weide. Ihnen folgten Scarlet Sun, Pinochio, Sookie, Birdcatcher, Black Pearl, Herbstblüte, Donella, Golden Eye, Angels Kiss und I've got the moves like Jagger.
      Dies lenkte mich eine Zeit lang ab. Inzwischen waren auch meine Mitarbeiter schon auf den Beinen und freuten sich einen Kaffee länger genießen zu dürfen, da ich die Pferde ja schon auf die Koppeln gebracht hatte. Nur Anastasia traf ich in der Stallgasse an. Sie hielt ihren Reitplan in den Händen und grübelte ob sie nun mit Only Known in Texas oder Simple Little Melody beginnen sollte. Ich grüßte sie nett und ging holte Hollywood King Guns Putzzeug. Diesen putzte ich ausgiebig und schmuste ein wenig mit ihm. Ich hatte ihn leider noch nicht sehr lange aber jeder Tag mit ihm brachte mir eine Menge an Glücksgefühlen. So auch heute.
      Nachdem ich Husky, wie wir ihn zu nennen pflegten, in der Halle gearbeitet hatte ging es für mich am heutigen Tage zu den Jungpferden. Chestnut und VK Gunna Whiz trainierte ich momentan gerade für das bevorstehende Anreiten. Sie machten sich sehr gut, weshalb ich diesem sehr positiv entgegenblickte.
      Leider war der Tag nun noch immer nicht vorbei und meine Trauer um den bevorstehenden Abschied, welcher unausweichlich immer näher kam, drohte überzuschwappen. Deshalb beschloss ich nun zur Koppel meiner Zuchtstuten zu gehen, da mich der Anblick dieser mit ihren Fohlen immer und immer wieder glücklich machte. Bereits auf dem Weg dorthin sah ich Caddylack, Capri, Bambina und Backfett durch den hohen Schnee toben und fühlte mich ein klein wenig besser. Dann sah ich sie endlich. HGT's Nightmare trabte gerade mit aufgestellter Schweifrübe den Trampelweg entlang, der sich im Laufe der letzten schneelosen Tage gebildet hatte. Neben ihr im vollen Galopp DVTS' Colour the Nightsky; mein erstgeborenes Zuchtfohlen. Die Kleine musterte sich immer mehr, wenn sie auch noch etwas tollpatschig war. Sie hing sehr an ihrer Mutter, konnte jedoch mittlerweile auch schon damit umgehen von ihr getrennt zu sein, wenn ich Nighti etwas arbeitete. Sie stand dann immer mit Vintage Gold und deren Fohlen DVTS' Cascadeur de la Vie zusammen. Winterzauber und ihr Fohlen grenzen sich immer ein wenig von der kleinen Herde ab, standen interessanterweise konstant alleine immer zehn bis fünfzehn Meter entfernt. DVTS' Seattle's Wintertime war trotzdem ein sehr soziales Fohlen. Bloß ihre Mama schien keine Lust auf den Trubel zu haben.
      Am Abend erreichte mich dann der erwartete Anruf. Meine Freundin fragte nach, wie es denn mit Deo aussah und ich willigte schweren Herzens ein. Nachdem ich den Hörer zur Seite gelegt hatte ging ich noch ein letztes Mal für den heutigen Tag in den Stall. Deo Volente stand nichtsahnend in seiner Box. Wie gewohnt begann er zu Scharren als er mich kommen hörte und erwartete, dass ich ihm einen Leckerbissen mitgebracht hätte. Meist war dem allerdings nicht so und Deo ließ mit seiner lästigen Angewohnheit nicht locker. Diesmal allerdings hatte er Glück: Ich hatte ihm extra einen halben Kilo Möhren mitgebracht. Diese nahm er gerne an.
      Nachdem ich meinen Rappen anschließend ein wenig geputzt hatte kamen mir dann endgültig die Tränen. Ich wusste, dass er es gut haben würde doch leicht würde es wohl nie werden ein Pferd zu verkaufen, das man schon so lange besaß wie ich Deo.​
    • Bracelet
      73. Stute des Monats-Wahl
      April 2017

      ,,Nuun einen tosenden Applaus für das nächste Reiterpaar bitte! Wir sehen nun Vintage Gold, vorgestellt von der Besitzerin des Sportpferdezuchtgestüts Den Vackra Trackehner Stud! WIr sehen nun eine sportliche Trakehnerstute! Wer hätte es anders erwartet?'',dröhnte es aus den Lautsprechern der Halle während ich mit Vintage einritt. Ich hielt aus dem Galopp bei X an und grüßte die Richter ehe ich im Trab anritt. Nun ertönte ,,He's a pirate'' von David Garrett. Ein wunderbares Werk. Dazu ritt ich eine leicht gekürzte S*-Dressuraufgabe mit Vintage. Meine Stute zeigte sich dabei nur von ihrer besten Seite. Schritt, Trab, Galopp - eine bravouröser als auf der anderen. Es war wirklich unfassbar toll sie an diesem Tag reiten zu dürfen, da keine der beiden Hände Schwächen zeigte und auch die unterschiedlichen Hufschlagfiguren, wie Volten, ganze Bahn, Zirkel und durch die Bahn wechseln waren perfekt. Nur die ungeliebten Zweierwechsel vergurkte ich leicht, da ich ihr die Hilfe zu spät gab und sie deswegen seltsam mit der Vorhand voraus sprang. Sonst war ich jedoch absolut zufrieden mit unserer Performance.
      Nachdem wir am Ende die Richter gegrüßt hatten wurde es dunkel in der Halle. Bloß ich und Vintage befanden uns in einem schönen, goldenen Lichtkegel. Ich bekam ein Mikrofon überreicht und sollte nun in fünf Sätzen beschreiben, weshalb gerade meine Stute gewinnen sollte. ,,Sehr geehrte Damen und Herren! Vintage Gold hätte sich diese Auszeichnung in jedem Fall verdient. Sie ist ein unfassbar ehrliches und charakterstarkes Pferd, das besonders menschenbezogen ist und immer gefallen möchte. Neben ihrem einwandfreien Charakter ist sie extrem rittig und leistungsbereit. Zahlreiche Platzierungen und Siege bestätigen mir dies. Ebenso ist sie seit einiger Zeit in der Zucht und bringt sehr vielversprechende Nachkommen, was darauf hindeutet, dass sie eine bravouröse Zuchtstute abgibt, die eine Prämierung in jedem Fall verdient hat!''
      Nach diesen Worten wurden wir unter Beifall des Publikums und einigen schönen Worten des Moderators verabschiedet und verließen im Galopp die Halle.​
    • Bracelet
      Stallburschen im Urlaub

      Dadurch, dass meine Stallburschen Urlaub hatten mussten ich und Ana eine Woche um alle Pferdchen kümmern. Misten, Füttern und alles mögliche andere stand dabei auf dem Plan. Am ersten Tag war bereits das füttern wirklich schwierig, da wir ja zu genügen Pferde hatten. Ich begann dabei bei den Youngsters Chestnut, VK Gunna Whiz, Caddylack und Vina, ehe es zu meinen Trakehnern ging; Cost da la Bryére, HGT's Nightmare, N'oubliez Jamais, Party Shaker, Takada, Seattle's GT'aime, Waldjunge, Batman's Rendezvous, Master of Gold, Dreaming of better Days, Christmas Joy, Winterzauber, Vintage Gold, Vaconda, It's Showtime, Roommate, Hummels Enterprise, Dempsey, Akira, Take my Hand, Give me Chocolate, Raffinessca und Traumfänger. Anschließend bekamen meist Dreammaker, Mihály, Lead me Home, Cornetto, Last in Love, Cotsworlds Eik, Wastl, Romulus, Sir Donnerhall, Scarlet Sun, Pinochio, Hollywood King Gun, Only Known in Texas, Nephilim Son Of Angel & Devil, Sookie, Angels Kiss, Birdcatcher, Black Pearl, Donella, Golden Eye, Herbstblüte, I've got the moves like Jagger, Simple little Melody, Aiana, DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky, Backfett, Bambina und Capri Heu. Anschließend begann ich wieder von vorne die Pferde auf die Koppeln zu bringen ehe es los ging mit dem Reiten. Das würde noch eine anstrengende Woche werden.
    • Bracelet
      Frischer Wind
      September 2017

      Viel früher als gewohnt ereilte uns nach dem kurzen, milden Sommer auch schon wieder die eisige Kälte, die uns der Nordwind gebracht zu haben schien. Die kurzen T-Shirts, die ich diesen Sommer doch so sehr lieben gelernt hatte, wurden bereits Anfang September durch Pullover und funktionelle, langärmlige Funktionsunterwäsche ausgetauscht. Die Jacken dicker den je für diesen Monat. Schweden hatte leider, wenn es den wunderschönen Schleier ablegte und damit das vermeintlich schöne Gesicht zum Vorschein kommen sollte, eine nicht all zu schöne Seite an sich. Die allgegenwärtige Kälte schien mir dieses Jahr gar nicht gut zu tun. Sie schlug mir mehr als merklich aufs Gemüt und schwächte mich körperlich mehr als je zu vor.
      Objektiv betrachtet hatte das Ganze jedoch schon seinen Reiz. Als ich kurz vor 10 Uhr die Trainingspläne für die kommende Woche fertiggestellt hatte und vor die Haustüre trat wirbelte der Wind gerade gelbe, orangene und rotbraune Blätter über den Asphalt. Die Sonne stand hoch am himmel und wärmte sanft meine eisigen Hände, dich ich dieser jedoch bald entzog und in wärmende Handschuhe einpackte.
      Auf dem Weg in den Stall kamen mir zwei meiner Stallburschen entgegen, die soeben Aiana, Bambina, Backfett und Vina in die entgegengesetzte Richtung, zu den Stutenkoppeln, führten. In der Stallgasse angekommen wartete auch schon Neuzugang Mihály fertig getrenst und aufgesattelt auf mich in seiner Box. Mit dem hübschen ungarischen Halbbluthengst hatte ich mir einen ganz großen Traum erfüllt. Schon lange hatte ich nach einem Pferd wie ihm gesucht. Einem Pferd, dem die Welt offen zu stehen scheint wie kaum einem anderen. Es gab keine Sparte des Reitsportes, in dem ich bei Mihály von Anfang an zu wissen schien, dass ich diese mit ihm nicht komplett episch gestalten würde. Und noch dazu war er ein ungarisches Halbblut; eine Rasse von der ich immer schon geträumt hatte. Umso glücklicher war ich jeden Tag wenn ich ihn reiten durfte. Heute gab es jedoch alles andere als Intensivtraining. Es war Sonntag. Ruhetag, wie er bei uns ganz klassisch praktiziert wurde. Ein kleiner Ausritt stellte jedoch sicher, dass der Hengst sich am heutigen Tage dennoch etwas bewegte. Da Mihály im Gelände absolut gelassen war drifteten meine Gedanken zur zukünftigen Gestütsplanung ab. Die Youngsters, die ich eigentlich im Frühling schon anreiten wollte, durften diesen Sommer noch wilder denn e und je auf der gebirgigsten Wiese meines Eigentums verbringen. Sie war riesig und relativ weit vom Stalltrubel weg. Der perfekte Ort für junge Hengste um sich noch einmal so richtig auszutoben. Natürlich hatten sie nun alle ihre Geschlechtsreife erreicht und Vina wurde bereits in die Stutenkoppel integriert und war nicht mit ins Geschehen involviert. Caddylack, Chestnut und VK Gunna Whiz jedoch verwilderten jedoch beinahe ein wenig. Natürlich verbrachten sie den Sommer nicht ohne Aufsicht meiner alten Hasen. Nunja; alt waren sie noch nicht wirklich. Dennoch bekam sie eine Sommerpause, da sie in ihren jungen Jahren ohnehin schon genug geleistet hatten und ich mich dieses Jahr vorwiegend auf die Nachwuchspferde des Gestüts konzentriert hatte. So fiel die Wahl damals unter anderem auf Wastl, der mittlerweile 16 Jahre alt war, was natürlich für heutige Verhältnisse noch lange nicht alt war. Dennoch wurde dieser von mir nur noch spaßhalber geritten. Natürlich durfte er noch seine Lektionen laufen und wurde hin und wieder gesprungen. Dennoch war dies nicht mehr so sehr auf Druck wie früher. Er war immerhin gekört und solange keine Vorstellungen mit ihm stattfanden musste ich ihn diesem Stress einfach nicht mehr aussetzen. Dasselbe galt für seinen zwölfjährigen Koppelkollegen Seattle's GT'aime, der zusammen mit ihm den Somer über die Junghengste etwas erziehen sollte. Die Zeit in den Bergen schien ihnen gut zu tun, weshalb ich sie, wie auch Chesi, Caddy und Nano wohl erst gegen Ende des Septembers herunter holen würde, wenn es dann auch langsam gefährlich werden würde über Stock und Stein zu huschen und ein schützender Stall von Vorteil war.
      Nachdem ich mit Mihály wieder zurück war machte ich mich daran ein paar Sprünge aufzubauen und seitlich ein Flatterband zu ziehen. Freispringen stand auf dem Programm. Zuvor ließ ich die Kandidaten sich aber in der Schrittmaschine warm laufen und sich in der Halle ein wenig austoben. Gerade die Pferde mit ohnehin schon zu viel Energie schabten mir in den letzten tagen endgültig über. Allen voran mein wunderschöner, brauner Deckhengst Master Of Gold. Dieser war zusammen mit seinem Kumpel N'oubliez Jamais als erstes an der Reihe. Bei den Beiden ließ ich mir die Freiheit die Stangen mit der Zeit ein wenig höher zu legen, da sie frei locker über die 160cm-Marke sprangen. Sie schienen ihren Spaß zu haben, weshalb ich ihnen relativ viel Zeit ließ, bis mich Ana dann schon mit den nächsten beiden Pferden dazu zwang ihr meine beiden Hengste wieder mitzugeben. Party Shaker, Batman's Rendezvous, Christmas Joy, Dreaming Of Better Days, Winterzauber, HGT's Nightmare, Takada, Vintage Gold, Hummels Enterprise, Raffinessca, Take my Hand, Akira, Give me Chocolate und auch Herbstblüte folgten. Glücklich über die Masse springbegabter Pferde auf dem DVTS ging es für mich dann zum Essen, ehe ich Waldjunge eine halbe Stunde lang locker longierte, was ich dann auch mit Black Pearl machte. Anschließend ritt ich Dempsey auf dem Platz ein wenig vorwärts abwärts. In der Zwischenzeit war Anastasia ebenfalls schon am Reiten und drehte mit Romulus und Sir Donnerhall eine kleine Runde im Gelände.
      Für mich ging es daraufhin ebenfalls ins Gelände. Nachdem ich mit Hollywood King Gun und Golden Eye bloß jeweils eine halbe Stunde draußen Schritt gegangen war galoppierte ich meine beiden englischen Vollblüter Cotsworlds Eik und Last in Love ein ordentliches Stück auf der Galoppstrecke. Es war für die beiden zwar nicht sonderlich fordernd; dennoch erfüllte es den Zweck sie ihre Energie ausleben zu lassen.
      Davon wieder zurück berichtete mir Ana, dass sie Scarlet Sun und Only Known in Texas freilaufen gelassen hatte und Pinochio longiert hatte. Es war mittlerweile schon relativ spät, weshalb ich beschloss Sookie, Birdcatcher, I've got the moves like Jagger, Donella, Angels Kiss und Lead me Home, die ich heute noch für etwas Bewegung einspannen wollte, lediglich in die Schrittmaschine stellte.
      Damit neigte sich der Sonntag auch schon wieder dem Ende zu. Am nächsten Tag trug ich noch in die Trainingstabelle des Hofes die ausstehenden Stunden ein, die ich mit Training mit Vaconda, Costa de la Bryére, It's Showtime und Roommate auffüllte. Anschließend erzählte mir Anastasia noch vom gestrigen, abendlichen Longieren mit Cornetto, Nephilim Son Of Angel & Devil, Traumfänger und Simple Little Melody.
      Weitaus spannender jedoch waren für mich meine Überlegungen was ich mit Dreammaker machen würde, der ja nun wieder zu mir zurück gekommen war. Obwohl ich den hübschen Holsteiner mit den auffällig gefärbten Abzeichen wirklich gerne hatte war ich mir mittlerweile relativ sicher, dass ich den Süßen bald wieder abgeben würde. Ob es nun aus einer Laune heraus zu sein schien oder deswegen, weil ich mit meinen anderen Pferden bereits genug zu tun hatte, konnte ich nicht mit Sicherheit sagen. Deswegen würde er vorerst wohl doch noch hier bleiben, ehe es dann Adieu hieß.
      Ein Pferd, für das es jedoch so bald nicht mehr Adieu heißen wird, kam Mitte September zu mir. Es war ein ganz besonderes Pferd, das ich schon seit Jahren im Auge hatte. Es handelte sich dabei um Magic Attack; einen wundervollen englischen Vollbluthengst, der abgesehen von seinem unfassbaren Talent zu laufen auch noch eines der schönsten Pferde war, die ich je zuvor gesehen hatte. Der prämierte Schönling wurde mir mit einem bekannten Transportunternehmen am Morgen des 12. Septembers auf den Hof gebracht, wo ich schon sehentlich auf ihn wartete. Bereits beim Entladen des Hengstes fielen mir seine guten Manieren auf. Er reagierte sehr fein auf meine Körpersprache und verzauberte mich damit ein weiteres Mal. Magic, wie ich den Schabrackenschecken ab nun liebevoll nannte, durfte nun erstmal eine Woche bloß auf der Koppel verbringen, ehe ich langsam wieder beginnen wollte ihn ein wenig locker zu arbeiten. Noch standen meine genauen Pläne für den Zehnjährigen in den Sternen. Dennoch hatte ich da schon meine Ideen für den Süßen - wenn sich diese auch teilweise nicht verwirklichen ließen, wie ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Wenn meine Gebirgspferdchen nämlich wieder da waren wollte ich probieren den Hengst in die kleine Herde zu integrieren, was jedoch, wie ich später, kurz vor knapp, herausfand keine gute Idee gewesen wäre, da Magic ein Pferd war, dass sehr harmoniebedürftig zu sein schien und deswegen wohl nicht glücklich mit der Aufgabe gewesen wäre. Was ihn jedoch glücklich machte war es, mit seinen neuen Kumpel Eik jeden Schritt auf der Koppel zusammen zu gehen. Eik, der ja bekanntlich ein sehr dominantes Pferd war, hatte Magic, der sich, ohne je aufmüpfig zu sein, von Anfang an untergeordnet hatte sehr schnell ins Herz geschlossen. Er beschützte seinen neuen Freund vor all den anderen Pferden, wenn sich diese Magic anlegen wollten. Nicht etwa, dass der hübsche Schecke es notwendig gehabt hätte. Trotzdem war es für diesen wohl sehr bequem.
      Da sich mein Neuankömmling so gut einlebte konnte ich mich relativ intensiv meinen Nachwuchspferden widmen, für die die Sterne in ihren jungen Jahren noch ganz wo anders standen. Sie würden erst zeigen müssen was sie konnten und wie ihr zukünftiges Leben wohl aussehen sollte. DVTS' Takinou, DVTS' Magic Movements, Magic Attacks Sohn, Sir Bacardi, DVTS' Seattle's Wintertime, DVTS' Cascadeur de la Vie, DVTS' Colour the Nightsky und Capri wussten dies jedoch klarerweise noch nicht und wuchsen erst noch stresslos auf den schönen Koppeln des Gestüts auf, ehe der Ernst des Lebens wohl eher früher als später beginnen würde. Dennoch war ich bereits jetzt schon zuversichtlich, dass sie alle Hürden, die ihnen noch in den Weg gelegt werden würden, gut meisten würden.
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  • Album:
    DVTS' Hauptstallungen ♥
    Hochgeladen von:
    Bracelet
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    5 Mai 2016
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  • Vintage Gold
    (- Vintage -)
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    [​IMG]
    von: Until Tomorrow
    von: ubk |aus der: Silmpy's Ronja


    aus der: Summer Wine

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    Geburtsdatum: 2.1.05 (11 Jahre)
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Trakehner
    Stockmaß: 1,64 m
    Fellfarbe: Palomino
    Abzeichen: Schmale Blesse, V.L: H.F, V.R: H.F, H.R: H.F, H.L: w. F

    Gesundheit: sehr gut

    Reiter: Bracelet
    auf Weide mit: Vaconda, HGT's Nightmare, Winterzauber,..
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    zappelig |einfallsreich| lieb

    Vintage Gold ist eine sehr talentierte Stute mit viel Potenzial, sodass sie irgendwann mal ganz
    groß raus kommen könnte. Bis jetzt lebte sie aber nur als Freizeit- und Turnierpferd, was ihr
    jedoch nicht schadete. Sie zeigt sonderlich viel Geschick in der Dressur und dem Springen.
    Außerdem ist sie eine vorbildliche Stute, da sie selten bockig oder zickig ist. Für pure Anfänger
    ist sie jedoch nicht geeignet, da sie nur mit viel Mühe und Geschick am Zügel geht. Vintage ist
    außerdem sehr schwungvoll im Trab und Galopp. Im Gegensatz dazu ist ihr Schritt eher ruhig
    und fleißig. Vintage Gold ist ihrem Besitzer treu ergeben und liebt ihn über alles.

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    [​IMG]
    gekört|gekrönt: Ja
    zur Zucht vorgesehen: Ja
    Nachkommen:
    -
    DVTS' Cascadeur de la Vie

    (Vater: Costa de la Bryére │ Jahrgang 2016)
    Gencode: --

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    Besitzer: Bracelet
    Vorbesitzer: Canyon
    Vorvorbesitzer: Eowin
    Ersteller: Fratzi
    VKR: verfallen
    Zu verkaufen: nein

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    Englisch | Western

    Eingeritten

    Eingefahren
    Halfter und Decke vertraut

    Longiert
    Hängerläufig
    Schmiedefromm
    Geländesicher

    Galopprennen:
    A

    Western: M
    Springen: S
    Military: E
    Dressur: S*
    Distanz: A
    Fahren: E

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    ~ Zweitplatzierte beim 176. Galopprennen ~
    ~ Zweitplatzierte beim 176. Dressurturnier ~
    ~ Gewinnerin des 188. Westernturniers ~
    ~ Drittplatzierte beim 202. Westernturnier ~
    ~ Drittplatzierte beim 355. Springturnier ~
    ~ Drittplatzierte beim 358. Springturnier ~
    ~ Gewinnerin des 363. Dressurturniers ~
    ~ Zweitplatzierte beim 250. Distanzturnier ~
    ~ Gewinnerin des 362. Springturniers ~

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    ~ Gewinnerin einer SK ~
    ~ Drittplatzierte bei der 73. SdMW ~