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Hosie

Vincent XX | Engl. Vollblut

[center] [color=#9ACD32][b]Vincent XX[/b][/color] Aus der: Votenso xx Von: Salaqia xx Alter: 5 Geschlecht: Hengst Rasse: Englisches Vollblut Fellfarbe: Dunkelfuchs Charakter: sehr auf eine Person bezogen, mag keine anderen Pferde Stockmaß: 1,63 Gesundheit: sehr gut Besitzer: Ami Pferd erstellt von: Ami Qualifikationen Galopprennen Klasse: E - Einsteiger Western Klasse: E - Einsteiger Spring Klasse: E - Einsteiger Militairy Klasse: E - Einsteiger Dressur Klasse: E - Einsteiger Distanz Klasse: E - Einsteiger Beschreibung: Vincent ist sehr auf eine Person bzw. Reiter bezogen. Als ich ihn bekommen habe, war er sehr scheu und hatte fast überall Angst vor. Aber nun habe ich das Vertrauen zu ihm gewonnen und er folgt mir überall hin, egal wo. Er hat einen sehr edlen, schlanken Körperbau und einen feinen Kopf. Er mag absolut keine anderen Pferd, er beist und tritt nach ihnen. Aber eine Stute hat's ihm angetan: Mit Samowa hat er keine Probleme und er steht neben ihr in einer Box. 2. Gewinner der BHK 167 [img]http://i44.tinypic.com/2n7qp21.jpg[/img] Fotos: [url="http://i42.tinypic.com/2zznt3s.jpg"]Reitset[/url][/center]

Vincent  XX  | Engl. Vollblut
Hosie, 24 Jan. 2010
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      Alte Berichte:
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      11.Bericht - Ausritt mit Staccato und Vincent, Longe mit Let it Be

      HEute hatte ich ein ganzes Stückchen Arbeit vor mir. Zuerst hatte ich eine Theoriestunde bei meiner Fahrschule und anschließend musste ich noch in den Stall. Ich stan also früh auf, zog mich an und packte mir eine Tasche mit meinen Stallsachen. Außerdem nahm ich noch meine Handtasche mit, in der ich meine Unterlkagen für die Fahrschule hatte. Dann Fuhr ich mit dem Bus los.
      Nach den geschlagenen 90 min Fahrtheorie konnte ich endlich wieder an die frische Luft. Mittlerweile war es wärmer und die Sonne lachte einen geradezu an. Sofort beschloss ich heute auszureiten. Ich rannte also zur Haltestelle und bekam geradenoch meinen Bus zum Reitstall. Etwas außer Atem suchte ich mir einen Platz und döste ein wenig vor mich hin. Als wir endlich an der Endhaltestelle angelangt waren hatte ich noch etwa 10 Minuten Fußweg zu überstehen, dann sah ich endlich die weiß getünchten Stallgebäude vor mir. Wie immer wurde mein Puls gleich um 20 Schläge schneller, als ich voller Vorfreude über den sauber gefegten Hof lief. Der erste Stop waren heute die Spinde und Umkleidekabienen. Nachdem ich mich in meine Gammelklamotten udn meine Reithose umgezogen hatte lief ich schnell zum Reiterstübchen. Auf dem Plan sah ich nach welche Pferde ich heute zu bewegen hatte. So wie es aussah waren das 3. Ich überlegte kurz und beschloss heute das erste Mal Vincent in unser Gelände zu reiten. Zur Sicherheit woltle ich Staccato mitnehmen, der sich bereits gut eingelebt hatte und das Gelände kannte. Ich leif also in den Stall, schnappte mir die beiden halfter und holte die Pferde in Windeseile aus ihren Boxen. Nebeneinander band ich beide an der Putzstange an und bürstete sie ausgiebig. Acuh die Hufe und das Langhaar vernachlässigte ich natürlich nicht. Aus der Sattelkammer holte ich ein knotenhalfter mit langem Führsein, sowie Vincents Lederzeug. OIch legte den beiden pferden alles an und Stattete sie zusätzlich noch mit Gamaschen und Hufglocken aus. Dann gurtete ich nach und schwang mich in Vincents Sattel- vom aufsteigblock natürlich. Der ausrit5t klappte total gut und es fiel mir noch nciht einmal schwer die Beiden Hengste zu koordinieren. Die Beiden passen offensichtlich sehr gut zusammen. Schon beschlos ich die Beiden öfzter zusammen draußen zu bewegen. Nachdem ich die Beiden von ihren Reitsachen befreit hatte spritzete ich noch ihre Beine ab. Die Hengste genossen die Dusche offensichtlich und waren noch erfreuter über den anschließenden Koppelgang. Dann nahm ich mir auch shcon das Nächste Halfter. Der Schecke Let it Be war auch draußen. Ich putzte ihgn schnell über und legte ihm dann eine Trense an. Ich führte ihn in der Reithalle und nahm die Longe und eine der Peitschen, die dort zur freien Verfügung liegen und ließ ihn ersteinmal schritt gehen. Als er entspannt und losgeladssen ging wiederholte ich die Selbe Procedur im Tab und schließlich im Galopp. Dann übte ich mit ihm einige Gangartübergänge und Tempiwechsel. Schließlich führte ich ihn an der Frischen Luft trocken und brachte ihn an die Frische Lzuft. Dann konnte ich mich auch schon wieder umziehen und zum Bus gehen. Füttern und Misten musste ich heute zum Glück nicht.

    • Hosie
      12.Pflegebericht - Besuch von Kiri
      Missmutig stapfte ich durch den Nieselregen zu Hosie’s Stall. Nach draußen konnte ich wohl nicht gehen. Hosie hatte mir einen Zettel mit den Pferden gegeben, die ich bewegen sollte. Ich beschloss, von oben nach unten zu durchzugehen.
      Vincent war also als erstes an der Reihe. Der schmächtige Hengst lugte neugierig aus seiner Box heraus, als ich die Stallgasse betrat. Ich fühlte mich in dem Stall sofort wohl. Er war hell, luftig und jede Box hatte einen Paddock. „Hallo Großer“ murmelte ich und schob Vincent von der Boxentür weg, um hineinzugehen. Brav ließ er sich aufhalftern und auf die Stallgasse führen. Dann holte ich sein Putzzeug und fing an, ein paar Strohhalme von seinem Rücken zu bürsten. Er war nicht dreckig, also band ich ihn los und ging mit ihm zu der großen Reithalle. „Na dann lauf mal“ lächelte ich und befreite den Hengst vom Halfter. Mit gesenktem Kopf schnupperte er am Sand und erkundete die Halle. Nach ein paar Minuten schnalzte ich aufmunternd mit der Zunge. Vincent schaute mich an und trabte dann schwungvoll los. Ein paar Mal schlug er mit dem Kopf, ehe er sich buckeln in den Galopp setzte. Seine Hufe schienen kaum den Boden zu berühren, so schnell war er. „Hey, lass es langsam angehen“ sagte ich und versuchte ihn zu beruhigen. Nach ein paar Runden wurde er langsamer, dachte aber nicht daran, zu traben. Typisch Vollblut… Ich ließ den Hengst gewähren und bestaunte weiterhin seine Galoppade. Bald hatte er sich ausgepowert. Ich ließ ihn noch einige Runden im Schritt gehen, damit er sich abkühlte und fing ihn anschließend ein. Dann gingen wir zurück zum Hof, wo ich ihm die Hufe auskratzte und in die Box stellte.
      „Du bist ja ein Schöner“ staunte ich und strich vorsichtig über Stacatos unregelmäßige Blesse. Der Hengst legte sein Maul in meine Hand und schlabberte mit der Zunge über meine Haut. Ich streifte ihm das Halfter über und führte ihn aus der Box. Beim Putzen schloss er genüsslich die Augen und winkelte ein Hinterbein an. Als ich fertig war, ging ich in die Sattelkammer um seine Ausrüstung zu holen. Dann machten wir beide uns wieder auf den Weg zur Halle. Stacato blieb lieb stehen, als ich nachgurtete und aufstieg. Er kaute sofort auf dem Gebiss, als ich die Zügel leicht aufnahm und ihn warmritt. Es schien, als ob er Gedanken lesen könnte. Noch bevor ich eine Hilfe richtig ausgeführt hatte, wendete er schon auf den Zirkel oder bog in eine Volte. Also setzte ich mich völlig entspannt in den Westernsattel und hielt die geteilten Zügel einhändig. Der Araberhengst joggte langsam vor sich hin und verweilte in diesem Tempo so lange, bis ich ihn entweder antrieb oder noch mehr zurücknahm. Es war echt ein Traum auf ihm zu reiten. Auch der Galopp war kein Problem. Nach einer Stunde stieg ich glücklich hab und führte Stacato zum Stall.
      Ungläubig starrte ich zu dem 1,71 hohen Let it Be rauf. Wie sollte ich denn in dessen Sattel kommen? Aber erstmal musste ich das Halfter an seinen Kopf kriegen. Anscheinend merkte der Hengst, dass ich mit meinen knapp 1,63 nicht an seinen Kopf herankam, wenn er ihn hochreckte. Schnaubend steckte er die Nase durch das Halfter und ich führte ihn hinaus. beim Putzen versuchte ich, seine weißen Flecken ordentlich sauber zu kriegen. Und dann stand ich fragend mit dem Springsattel neben seinem Rücken. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen, um ihn auf Lib’s Rücken zu bekommen. Zum Schluss trenste ich, ging mit ihm zur Halle und fragte mich, wie oft ich diesen Weg heute noch gehen würde. Aber im Regen reiten macht definitiv keinen Spaß! Bevor ich aufstieg baute ich ein paar Trabstangen und niedrige Sprünge auf. Ich war kein großes Springtalent. Als Lib im Schritt von der Ohrenspitze bis zum Schweifende locker war, trabte ich mit ihm über die Stangen. Aufmerksam nahm er die Hufe höher und schlug nicht ein einziges Mal an. Als ich mir sicher war, dass ich dem großen Hengst vertrauen könnte, trabte ich ihn auf ein Cavaletti zu. Freudig sprang der Schecke hinüber und ich ritt weiter auf das nächste Hindernis. Es machte riesigen Spaß mit Lib zu springen. Nach ein paar Runden im Miniparcours ließ ich ihn ein paar Runden frisch vorwärts galoppieren. Dann durfte er sich abkühlen.
      Ich lächelte, als ich auf das Boxenschild schaute. Apfel. Süßer Name. Und genauso süß schaute mich der Hengst an, als ich ihn aus der Box holte. Nach dem Putzen wagte ich mich auf den Longierplatz. Apfel hatte ich mit einem Longiergurt, Kappzaum, Longe und langen Dreieckern ausgestattet. Es nieselte nicht mehr, also genoss ich die frische Luft. Apfel kreiselte derweil im Schritt um mich herum und wartete auf neue Kommandos. Er dehnte sich schön vorwärts-abwärts und bald trabte ich ihn an. Nach ein paar Handwechseln durfte er dann auch galoppieren, was er mit Freude tat. Mir fiel nicht wirklich Abwechslung ein, zum Stangen schleppen hatte ich auch nicht grade große Lust. Also ließ ich Apfel zum Schluss noch kurz Freilaufen, ehe ich ihn wieder zum Stall brachte.
      Greay Feather und Ara ließ ich frei in der Halle laufen. Die Stuten hatten Spaß daran, sich gegenseitig zu verfolgen und gelegentlich über das Cavaletti zu springen, was ich aufgestellt hatte. Ich genoss es, den Energiebündeln beim Rennen zuzugucken und überlegte mir neue Ideen für die anderen Pferde. Am Ende waren die Stuten noch etwas aufgekratzt und tänzelten neben mir zurück zum Stall. Dort putzte ich sie kurz und stellte sie zurück in die Boxen.
      Shirocco zog mich mit seiner Farbe direkt in den Bann. Dazu hatte er einen angenehmen Charakter. Nicht faul, aber auch nicht zu aufgekratzt. Neugierig beobachtete er jede meiner Bewegungen und trippelte auf der Stelle, als ich ihm den Sattel auflegte. In der Halle ließ ich ihn am langen Zügel Schritt gehen. Bald trabten wir an und ritten Zirkel, Volten, Schlangenlinien und vieles mehr. Im Galopp legte der junge Hengst dann einen Zahn zu. Ich denke, wenn ich ihn gelassen hätte, wäre er noch schneller geworden. Auf der Rennbahn würde er bestimmt allen davonlaufen… Nach diesem Geschwindigkeitsrausch, ritt ich Shirocco trocken und brachte ihn anschließend in seine Box.
      „Meine Güte“ stieß ich erschrocken hervor. Snow white Queen schien sich nicht sonderlich über meinen Besuch zu freuen. Sie begrüßte mich mit angelegten Ohren und rollenden Augen. „Tut mir ja Leid, aber ich hab den Auftrag, dich zu beschäftigen“ sagte ich bestimmt und trat in die Box. Ich ignorierte das Gedrohe der Stute und halfterte sie umständlich auf. Missmutig latschte sie hinter mir auf die Stallgasse. Ich band sie kurz an, damit sie mich nicht beißen konnte. Beim Putzen überlegte ich, was ich tun sollte. Ein bockiges, lustloses Pferd zu reiten war doof und ärgerte das Pferd ja eigentlich nur noch mehr. Also machte ich mich auf den Weg mit ihr zur Halle, um sie frei laufen zu lassen. Dazu hatte Snow white Queen natürlich keine Lust und trabte unwillig ein paar Runden, nachdem ich sie mit der Peitsche etwas angetrieben hatte. Nach einer halben Stunde ließ ich es gut sein. Es hatte keinen Zweck, wenn sie nicht wollte.
      Fast wäre ich im Sand gelandet. Call him Crack hatte sich grade vor einem Vogel erschrocken, der quer durch die Halle geflogen war. Beruhigend klopfte ich ihm den Hals und trieb ihn wieder vorwärts. Der Hengst war beim Putzen schon etwas zappelig gewesen. Er hatte wohl schwache Nerven. Beim Leichttraben kam er wieder runter und ging am Zügel. Im Galopp drängte er nach mehr Zügel. Zentimeterweise ließ ich das Leder durch meine Finger rutschen und Call him Crack beschleunigte. Ich konnte ihn nur schwer davon überzeugen, wieder durchzuparieren. Als er endlich im Schritt war, ließ ich ihn ausschnaufen. Danach war er etwas ruhiger und ließ sich anstandslos zurück zum Stall führen.
      Black Bloom überzeugte mich schon in der Box. Er war verschmust und hatte einen treudoofen Blick drauf. Wie ein Hund folgte er mir aus seinen „eigenen 4 Wänden“. Nach dem Putzen gingen wir zur Halle. Aber diesmal wollte ich etwas anderes ausprobieren. Als ich den Strick vom Halfter löste, schaute mich Black Bloom erwartungsvoll an. Ich senkte die Schulter und ging los. Der Hengst schien kurz zu überlegen und folgte mir dann. Er stoppte, wenn ich stoppte. Drehte, wenn ich drehte. Dabei war seine Nase immer dicht an meiner Schulter und ich spürte seinen Atem in meinem Nacken kitzeln. Dann baute ich ein Viereck aus Stangen auf und platzierte Black Bloom darin. Als ich wegging, versuchte er, mir zu folgen. Bald hatte er verstanden, dass er warten sollte. „Na komm“ lächelte ich und Black Bloom kam auf mich zu. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit einem Hund arbeitete. Aus dem Viereck wurde ein L, dann eine Gasse. Das Pferd folgte mir wie ein Schatten und machte alles, was ich von ihm verlangte: Rückwärts, Seitwärts, Warten, Vor- und Hinterhandwendungen. Als wir fertig waren, war ich zufrieden und ging mit Black Bloom zurück zum Stall. Bevor ich ihn in die Box brachte, schmuste ich noch mal ausgiebig mit ihm.
      Solo und Mr.Manchester hatten das Vergnügen, sich gegenseitig durch die Halle zu jagen. Die eleganten Gänge der Vollblüter fesselten mich. Die beiden Hengste stiegen, galoppierten voreinander weg und standen sich irgendwann gegenüber. Auge in Auge sprangen sie zur Seite, um davonzukommen. Es sah aus, wie bei einem Westernpferd und einer Kuh. Bald gab sich Solo geschlagen und raste wie ein Irrer an Mr.Manchester vorbei. Es war etwas schwierig sie zu überzeugen, dass ich nicht mitspielen wollte, als ich sie aufhalfterte und zum Stall führte. Ständig musste ich am Strick rupfen, um zu zeigen, dass die Spielstunde jetzt vorbei war.
      Und das Gleiche noch mal von vorne… Shew O’ Gold und Vanka hatten ebenfalls riesigen Spaß durch die Halle zu galoppieren. Die Stuten lieferten sich ein Wettrennen, das kein Ende nahm. Zwischendurch stoppten sie und rasten in die entgegengesetzte Richtung. Vanka düste auf das Cavaletti zu, was in der Mitte stand. Ein paar Meter vorher entschied sie sich, nicht zu springen. Schlitternd kam sie zum Stehen, rutschte mit der Hinterhand über den Sand, warf sich herum und verfolgte wieder Shew O’ Gold. Ich knabberte nervös an meiner Unterlippe. Wenn einer von beiden etwas passiert…!? Aber die Pferde waren ja nicht dumm und hielten sich geschickt auf allen Vieren, während sie um die Ecken galoppierten. Ausgepowert, aber glücklich folgten sie mir zurück zum Stall.
      Auch ich war ausgepowert und radelte schleppend mit meinem Fahrrad nach Hause.
    • niniana
      Besuch bei Hosies Zuchtpferden

      Ich fuhr angespannt das kleine Wegchen am Rande des Waldes entlang.Es war noch sehr rhuig da noch keine Autos oder ga andere Fußgänger unterwegs waren.An einer Kreuzung die Zur Landtsraße führte bog ich ab.Ich zitterte inerlich ein wenig da ich Heute zum ersten mal zu Hosie kommen durfte.Schon viel hatte ich über seine edelnen Zuchtpferden gehört jedoch dachte ich nie das ich sie einmal life sehen dürfte.Leicht verschwitz kam ich an ihrem Hof an.Man hörte schon das geklappere einiger Hufe und das geschnaube der Pferde.Alle waren bereits auf den Beinen.Mitarbeiter,Pferde und Hosie.Sie war gerade dabei eine wunderschöne Stute aus dem Stall zu führen."Hallo",rief ich ihr lachend zu."Hallo Nono",antwortete sie mir ebenfalls lächelnd."Eine wunderschöne Stute.Wie heißt sie?",fragte ich Hosie aufgeregt und leicht stoternd."Das ist Grey Feather.Sie ist neu hier.Magst du sie auf die Weide führen?",fragte sie mich."Ähm,Ähm Ich?Ich meine ähm ja gerne sogar sehr gerne ähm...",antwortete ich etwas verblüfft.Ich übernahm sie und führte sie am langem Strick zur Weide.Gemütlich trotete mir die Stute hinterher.Ich löste den Strick und lies sie auf die Weide rennen.Sie buckelte übermütig los und fing dann an zu fressen.Ich sah sie noch ein wenig an bis Hosie mich aus meinen Gedanken ries."Hast du lust Vanka zu reiten?",fragte sie mich höfflich."Ja ähm ähm j,j,j-a gerne.Sogar sehr gerne",meinte ich stoternd.Ich lief Hosie hinterher und sie zeigte mir Vanka.Ich zog ihr das Halfter vorsichtig auf und führte die Wunderschöne Vollblut Stute aus der Box.Hosie gab mir ihr Putzeug und führte eine Weitere Stute aus der Box."Das ist Snow white queen",stellte sie mir stolz vor.Als wir beide fertig mit Putzen waren und auch beide gesattelt waren ritten wir los.Als ich die Zügel etwas aufnahm fing die Stute an zu kauen,schnaubte einmal und stellte ihren Kopf nach Rechts.Wir trabten die Pferde an und Vanka schoss los wie eine Rackete."Bhrr",murmelte ich ihr leicht ins Ohr.Als wir auf einer Wiese angekommen waren sichtete ich einen kleinen Sprung.Hosie sprang nun hinüber und ich galoppierte Vanka an.Sie schnaubte kurz,jedoch zog sie an als sie den Sprung entdeckte.Als ich merkte das ich keine Changse hatte sie vom Sprung weg zu lenken sas ich sie aus und gab leichte paraden.Im Sprung beugte ich mich vor und stütze meine Hände auf ihrem seidigen Hals ab.Als sie aufkamm hörte ich das Spritzen der Erde die leicht meine Hand behrürte.Als ich durchpariert war klopfte ich der leicht feuchten Stute den weißen Hals.Sie fing aber an mit dem Kopf unruihg zu schlagen."Hey hör auf",rief ich zu ihr."Los Nono komm wir gehen wieder nach Hause",rief mir Hosie von weitem zu.Ich galoppierte wieder an und folgte Hosie.Auf dem Hof angekommen Sattelte ich Vanka ab und führte sie zur Weide.Bevor ich sie los laufen lies bekamm sie noch ein Leckerlie.Ich holte mir einen Schubkarren und fing an die Pferde alle zu misten:Vanka,Snow white queen, Shew O'gold und die Hengste:Vincent XX,Stacato,Let it Be,Apfel,Ara,Shirocco XX, Call him Crack,Black Bloom, Mr. Manchester,Solo und zu guter letzt noch Kakashi Hatake.Ich fegte nun noch die Stallgasse und und Putzte alle Pferde nochmal gründlich durch."Jetzte gibt es Fressi,Fressi",rief ich ihnen zu.Mit der Heugabel verteilte ich an alle Pferde jeweils 2 Scheiben Heu.Als ich nun noch das Kraftfutter hinzugegeben hatte fuhr ich wieder nach Hause.​

      3516 Zeichen/by Nono100​
    • Hosie
      14.Pflegebericht für meine Pferde- Auftakt der Weidesaison

      Nach einem langen Winter lässt sich endlich wieder die Sonne blicken. Das heißt für mich und meine Pferde, dass die Sommerweiden wieder in Benutzung kommen. Auf die Sommerweide kommen meine Pferdchen natürlich nicht alle Zusammen. Hierbei wird ähnlich unterteilt, wie bei den Ställen.
      Eine Weide ist die der Zuchtstuten. Sie stehen in den Sommermonaten zusammen Tag und Nacht auf der Weide. Grey Feather, Snow White Queen, Shew O'gold und Vanka teilen sich hierbei als Zuchtstuten ein Stück grün. Die Stuten raus zutreiben ist gar kein Problem. Sie kennen ihre Weide und können ohne Probleme als Gruppe rausgebracht werden. Zusammen mit ein Paar Helfern Spanne ich Seile und treibe die 4 nach draußen.
      Schwieriger sind da Schon die Hengste, die auf der Anderen Seite des Gestüts stundenweise Weiden dürfen. Für das Anweiden Steht folgender Plan für die Nutzung der 3 WeideStücke: Auf weide eins abwechselnd je 1h Vincent, Apfel, Call him Crack und Solo. Nebenan auf Weide zwei: Stacato, Ara, Black Bloom und Kakshi Hatake und auf Weide drei Abwechselnd Let it Be, Shirocco und Mister Manchester.
      Zum Glück habe ich auch hierbei fleißige Helfer, denn die weidehungrigen Vollblüter alleine hinauszubringen grenzt zur Frühjahrszeit nahezu an Selbstmord, und das trotzdem alle Hengste gut erzogen und regelmäßig gearbeitet sind.

      Von meinem Privatstall gibt es wieder weniger zu erzählen, Stormshouter |
      , Melody , Tequila Sunrise, Midday Girl, Lavrico, Martini, Ragetti, Cherry Lady,Nazeera, Carus, Dressed to Dance, California Girl und Kentucky stehen ganzjährig auf der Koppel ind werden zur Sommerzeit nur auf eine größere Wiese umgetrieben. Geht ganz einfach, Zaun zu anderen Koppel Öffnen, vorne ruft einer und hinten jemanden losschicken der die Bummler Carus und Cherry Lady mit der Peitsche vortreibt.
      Meine Jungpferde Sunshine in the Morning, Brown Apple, Flamenco Rouge, Carribean Blue, Mondrian, Clee, Moria und Seaside Attraction werden natürlich von Hand am Halfter geführt. Die jungen, Übermütigen Pferde in der Herde laufen zu lassen wäre mir zu Gefährlich.
      Wir haben sie Über die Straße auf eine Jungpferdeweide gebracht, wo sie mit anderen Jungtieren tagsüber zusammenstehen. Nachts kommen sie aus Sicherheitsgründen wieder in den Offenstall am Hof.
      Da der Tag heute sehr anstrengend war entfiel das Training der Pferde. Auf koppel haben sie sich auch erstmal alle genug ausgetobt.

    • Paty
      Monatlicher Tierarztbesuch bei Hosie's Pferden
      Heute schaute ich bei Hosies Pferden vorbei, wie jeden Monat. Nach einer langen Autofahrt kam ich bei Hosie an. Sie winkte mir schon zu. Ich stieg aus dem Auto, nahm den Arztkoffer und begrüßte sie. Sie führte mich dann gleich zur Weide, wo ich anfangen sollte. Als erstes ging ich zu Fleur d'Amour. Sie war eine englishe Vollblutstute. Ich streichelte sie erstmal, dann sah ich mir ihren Kopf an. Augen, Ohren und Zähne waren gesund. Dann tastete ich ihren Bauch ab und kontrollierte ihre Hufe. Doch alles war okey. Dann öffnete ich meinen Arztkoffer, zog die Spritzte auf und impfte sie gegen sämtliche Krankheiten. Schon war ich fertig mit Fleur. Als nächstes war Sotrmshouter, ein Araberhengst dran. Hosie meinte er war sehr wild, deshalb half sie mir ein wenig. Sie hielt ihn fest während ich ihn untersuchte, doch ich konnte nichts finden um das man sich sorgen machen musste. Auch ihn impfte ich, da er lange nicht mehr geimpft worden war. Dann war Melody dran, sie war sehr ruhig und ließ sich von mir untersuchen. Als ich sie impfte, erschreckte sie sich, aber da Hosie neben mir stand, konnte sie sie beruhigen. Dann ging ich weiter zu Tequila Sunrise. Bei ihr ging es schnell, ich kontrollierte den Kopf, tastete den Bauch ab, kontrollierte die Beine und Hufe und impfte sie. Da viel mir auf das bis jetzt kein Pferd von Hosie geimpft war. Hosie meinte dazu, das es schwierig war für so viele Pferde einen guten Tierarzt zu finden. Ich konnte sie vollkommen verstehen, ich selber hatte schonmal richtig viele Pferde. Nun ging ich weiter zu MIdday Girl. Sie hatte eine wunderschöne Fellfarbe, denn ich mochte Falben sehr und um ehrlich zu sein, hatte ich bis jetzt noch kein Falben-farbiges Englishes Vollblut gesehen, bis jetzt. Um ihr vertrauen zu gewinnen streichelte ich sie und dann sah ich sie mir an. Bei den Beinen viel mir auf das sie leicht lahmte. Sofort kontrollierte ich ihren Huf, denn vielleicht hatte sie sich nur ein Steinchen eingetreten. Mein Verdacht bestätigte sich, vorsichtig entfernte ich en Stein, nun sollte sie schmerzfrei laufen. Auch sie wurde geimpft. Jetzt war Lavrico dran. Er war brav, deshalb waren wir schnell fertig. Doch beim impfen zuckte er, doch das war wieder schnell vorbei. Dann gingn ich zu Martini. Beim kontrollieren der Zähne, viel mir auf das er Zahnstein hatte, deshalb sagte ich Hosie sie sollte, wenn es nicht besser wird, behandeln lassen. Sonst war er gesund. Zum Schluss zog ich die Spritzte auf und impfte ihn, dann ging ich zu Ragetti. Mir viel auf das er ein Holzauge hatte, aber Hosie meinte, er kommt damit gut aus. Sonst war er gesund. Auch er kam um das Impfen nicht herum. Dann untersuchte und impfte ich noch Cherry Lady, Nazera, Carus, Dressed to Dance und California. Kentucky war das letzte Weidenpferd. Ich schaute mir seinen Kopf an, tastete den Bauch und kontrollierte seine Beine. Doch er war gesund. Zum Schluss impfte ich ihn und ging dann in den Zuchtstall.
      Zuerst ging ich in den Zuchthengststall. In der ersten Box stand Kakashi Hatake, ein Araberhengst. Seine Augen, Ohren und Zähne waren gesund. Seine Beine und Hufe waren auch gut. Dann impfte ich ihn und ging weiter zur nächsten Box. Dort stand Solo, ein Englishes Vollblut. Er war gesund und munter. Doch auch er musste geimpft werden. Nun war Mr. Manchester dran. Vorsichtig untersuchte ich seinen Kopf, tastete den Bauch ab, kontrollierte Hufe und Beine und impfte ihn. Weiter machte ich mit Black Bloom. Da er sehr ruhig stand, war ich auch sehr schnell fertig. Er war total gesund und nach der Impfung war er auch gegen Krankheiten geschützt. Dann war Call him Crack dran. Er war der Vater meines Fohlens, Crown Jewel. Vorsichtig untersuchte ich ihn, und ich fand nichts auffälliges. Dann wurde noch geimpft und schon war ich mit ihm fertig. Dann untersuchte ich noch Shirocco, Apfel, Let it Be und Stacato. Als letzter Hengst war Vincent dran. Er war ein wenig zappelig, doch auch bei ihm war ich schnell fertig. Er war gesund, und jetzt auch geimpft.
      Dann ging ich noch zu den fünf Zuchtstuten. Den Anfang machte Vankaxx. Sie war ein wenig zickig, das erschwärte die Untersuchung. Doch Hosie half mir, so stellte ich fest das sie gesund war. Schnell impfte ich sie und ging zur nächsten Box. Dort stand Shew o'Gold. Auch sie war gesund, ich impfte sie nurnoch und schon konnte ich zum nächsten Pferd. Es war Snow White Queen! Die Mutter von meinem Fohlen, Crown Jewel. Sie errinerte sich an mich, denn ich war bei Crown Jewels Geburt dabei. Sie war gesund, ihr fehlte nichts und ich musste sie nurnoch impfen. Sie zuckte ein wenig, doch es war schnell vorbei. Dann untersuchte ich nurnoch Ara und Grey Feather. Dann war ich auch schon fertig. Ich setzte mich noch mit Hosie in das Reiterstübchen, wo wir noch eine Limonade tranken. Dann fuhr ich nachhause, denn es war schon dunkel geworden.
    • Hosie
      16.Pflegebericht-zu Besuch bei Hosie

      Da Hosie momentan wenig Zeit für ihre Pferde hatte, sollte ich in den nächsten Tagen für ihre vierbeinigen Lieblinge sorgen. Heute war der erste Tag und ich war schon ziemlich aufgeregt, da ich wusste, dass Hosie vorallem Vollblüter besaß und ich bisher nur mit wenigen Blütern gearbeitet hatte. Trotzdem war ich guter Dinge und voller Vorfreude, als ich auf dem Gestüt ankam. Ich schaute mich kurz um und rief mir die Tipps und Erklärungen wieder in Erinnerung, die mir die junge Frau am Telefon gegeben hatte. Nachdem ich mich zurecht gefunden hatte, konnte es nun an die Arbeit gehen. Ich würde heute mit den Fohlen beginnen, die sich im Offenstall der Anlage befanden.
      Als ich mich den Kleinen näherte, wurden mir sofort neugierige Blicke entgegen gebracht. Alle auf einmal drängten sie sich an den Zaun und hofften, eine Leckerei und Streicheleinheiten von mir zu bekommen. Moria, eine gescheckte Shire-Stute stach durch die bunte Färbung und den stabilen Körperbau sofort heraus, sodass ich die Kleine als erstes unter die Lupe nahm. Sie schien in bester Verfassung und freute sich über die Aufmerksamkeit, die ich ihr zukommen ließ. Carribean Blue schien jedoch etwas dagegen zu haben und versuchte, sich zwischen uns zu drängen. Da ich gerade mit meinem Check fertig geworden war, ließ ich das schicke Hengstfohlen lachend gewähren und kümmerte mich als nächstes um ihn. Auch bei ihm war alles in Ordnung und nach einigen Streicheleinheiten wandte ich mich Brown Apple zu. Das junge, braune Mädchen schien ziemlich aufgeweckt zu sein, ich hatte meine Schwierigkeiten, sie auf eventuelle Verletzungen oder dergleichen zu untersuchen, da sie viel lieber spielen und umher springen wollte. Mit etwas Mühe bändigte ich die temperamentvolle Blüterin jedoch und ich überzeugte mich auch bei ihr, dass alles okay war. Seaside Attraction, Clee und Mondrian erwiesen sich wieder als total brav und waren froh über die Zuwendung meinerseits. Auch die schwarze Flamenco Rouge hielt brav still, bis ich meine Inspektion vorgenommen hatte und genoss anschließend noch ein paar Zärtlichkeiten. Zu guter letzt widmete ich mich jetzt Sunshine in the Morning. Die Braune wehrte sich und stieg mich an, als ich mich ihr nähern wollte. Ihr schien es gar nicht gut zu tun, dass Hosie so wenig Zeit hatte. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass ich noch viel Zeit hatte, also entschloss ich kurzerhand, mich ein wenig näher mit der jungen Vollblutstute zu bechäftigen. Nachdem ich sie gebändigt und aufgehalftert hatte, brachte ich sie zum Putzplatz. Unwillig zappelte sie hin und her und wollte sich nicht putzen lassen, bis ich wütend wurde und sie streng zur Ordnung rief. Die Ansage half, von da an stand Sunshine ruhig und genoss nach kurzem sogar die Pflege. Ich machte anschließend einen kleinen Spaziergang, bei dem ich sie mit Übergängen in alle Grundgangarten, Anhalten und Rückwärtsrichten beschäftigte. Das geistige Training und die Abwechslung wirkten Wunder, als wir zurück zum Stall kamen, war Sunshine wie ausgewechselt. Glücklich über meine gute Tat mistete ich jetzt schnell den Offenstall, frischte das Wasser auf und versorgte die Kleinen mit einer großzügigen Portion Heu.
      Weil ich noch etwas Zeit hatte, wollte ich mich jetzt noch um die Zuchtstuten des Zuchtgestütes Palisandro kümmern. Shew O'Gold und Vankaxx putzte ich kurz über und brachte sie dann gemeinsam in die Reithalle, damit sie sich beim Freulaufen genügend austoben konnten. Während die beiden temperamentvollen Stuten erfreut ihre Beine streckten und kräftig Gas gaben, widmete ich mich Snow White Queen. Hosie hatte mir gesagt, dass sie ziemlich heftig sein konnte, wenn sie jemanden nicht austehen konnte oder schlechte Laune hatte, weswegen ich auf der Hut war. Dummerweise traf mindestens eins davon zu, und die Schimmelstute versuchte tatsächlich, mich anzugreifen. Mit viel Mühe schaffte ich es, sie in die Führanlage zu bringen, ohne verletzt zu werden. Erleichtert über diese Tatsache wandte ich mich dann Ara zu. Die schöne Scheckin putzte ich kurz und brachte sie anschließend ebenfalls in die Führanlage. Während sich die anderen Zuchtstuten jetzt bewegten, kümmerte ich mich um Grey Feather, die es zu meiner Überraschung richtig genoss, geputzt und betüddelt zu werden. Nach einer ausgiebigen Putzsession machten wir einen kleinen Spaziergang um den Hof. Danach stellte ich fest, dass die Zeit nun wie im Fluge vergangen war. Ich streute rasch ein wenig frisches Stroh in die Boxen, überprüfte die Tränken und füllte Heuraufen sowie Tröge mit der abendlichen Futterration. Als ich fertig war, brachte ich die Damen in ihre Boxen und verabschiedete mich für heute. Müde, aber dennoch glücklich machte ich mich auf den Heimweg.

      ***

      Neuer Tag, neue Arbeit! Obwohl sich das im ersten Moment nicht allzu verlockend anhörte, freute ich mich auch heute wieder auf Hosie's Pferde. Gestern war ein toller, aber auch anstrengender Tag gewesen und heute würde es sicher ganz ähnlich werden. Schon relativ früh machte ich mich auf den Weg zum Hof, um direkt mit der Arbeit beginnen zu können. Heute waren die Zuchthengste von Palisandro an der Reihe.
      Weil Mr. Manchester sehr auf Hosie fixiert war, entschloss ich mich schnell, dass er einer der Hengste war, der sich in der Führmaschine etwas bewegen durfte. Ich bürstete ihn kurz ab und brachte ihn dann dorthin. Er schien tatsächlich erleichtert, dass ich ihn dann in Ruhe ließ. Schulterzuckend ließ ich ihn zurück, um als nächstes mit Apfel den Vorgang zu wiederholen: Kurz überputzen, und dann ab in die Führmaschine. Auch Kakashi Hatake und Solo blühte das Selbe. Nachdem ich kurz an der Führanlage verweilt hatte und mich davon überzeugt hatte, dass alle vier Hengst mehr oder weniger brav vor sich hin liefen, nahm ich mich nun Black Boom an. Der dunkle Hengst freute sich, dass ich mich um ihn kümmerte und genoss sowohl das Putzen, als auch den Ausritt, den wir dann machten, wobei er sich hier richtig auspowerte. Für einen kurzen Augenblick wurde mich richtig mulmig zu Mute, als das dunkle Vollblut loslegte und seiner aufgestauten Energie im Renngalopp Luft machte, doch dieses Gefühl wich schnell der Freude und der Freiheit. Als wir wieder heil am Stall ankamen, waren meine Beine ganz wackelig, aber es hatte unglaublich viel Spaß gemacht. Auch Black Boom schien nach dem Ritt höchst zufrieden. Nun putzte ich Shirocco und Call him Crack flüchtig, um sie anschließend zum laufen Lassen in die Reithalle zu bringen. Hier konnten sich die beiden temperamentvollen Blüter nun richtig austoben, während ich Vincent schnappte und diesen longierte. Als wir die Arbeit beendet hatten, wollte ich mich um Armani Code kümmern. Ich wusste, dass er von Nasty Past kam, doch dass er so schreckhaft und wild war, hatte ich nicht gedacht. Ich entschloss kurzerhand, dass e wohl wenig Sinn machte, ihn zur Arbeit zu zwingen und brachte ihn zu den anderen beiden Hengsten in die Halle. Einige Minuten verweilte ich hier und beobachtete, ob es zu Kämpfen kam, doch glücklicherweise veranstalteten die Drei lediglich einige Wettrennen und spielten miteinander.
      Jetzt widmete ich mich Let it Be, dem kleinen Außenseiter, was die Rasse anging. Er war ein stattlicher Barockpinto, was man ihm später beim Longieren jedoch nicht anmerkte, da er mächtige Bocksprünge vollführte und ich meine Mühen hatte, ihn zu bändigen. Nach fast einer Stunde hatten wir es dann geschafft und ich konnte ihn zurück in die Box bringen. Nun ging es an meinen letzten Kandidaten für heute, Stacato. Der schicke Araber hatte es mir sofort angetan und wir verstanden und schnell total gut. Nicht nur optisch fand ich ihn sehr ansprechend, auch charakterlich erwies er sich als sehr angenehm und erinnerte fast an eines meiner Wamblüter, weil er nicht zu der allzu lauffreudigen Sorte gehörte. Ich ritt ihn also eine halbe Stunde und gönnte ihm anschließend einige Streichel- und Schmuseeinheiten, die wir beide genossen. Als ich zufällig auf meine Uhr schaute, erschrak ich. Ich hatte die Zeit völlig vergessen! Jetzt aber rasch, es war schon bald Futterzeit. Ich band Stacato am Putzplatz an und machte die Boxen fertig. Ich testete die Tränken und füllte das Heu bei jedem Hengst auf. Zu guter Letzt brachte ich die Jungs alle nacheinander in ihre Ställe und füllte ihre allabendliche Portion Kraftfutter in die Tröge. Dann verabschiedete ich mich von jedem -ganz besonders von meinem neuen Liebling Stacato natürlich- und begab mich auf den Nachhauseweg.

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      Heute sollte der vorerst letzte Tag bei Hosie's Pferden sein. Auf meinem Plan standen heute noch die Weidepferde, dann hatte ich auch schon alle Tiere des Gestütes durch. Einerseits freute ich ich auf diesen Tag, aber andererseits fand ich es schade, dass ich dann erstmal nicht mehr auf den Hof kommen würde. Trotzdem verschob ich diesen Gedanken erstmal in den Hintergrund, um mich an die Arbeit zu machen.
      Weil siecrund um die Uhr Auslauf auf ihrer Koppel hatten, würden die meisten Pferde heute lediglich eine ausgiebige Pflege bekommen, wie schon zu Beginn bei den Fohlen. Gleich die drei ersten Kandidaten fielen mir sofort wegen ihrer enormen Schönheit auf. Kentucky, California Girl und Dressed to Dance schienen das jedoch auch genau zu wissen, man sah ihnen deutlich an, dass sie sich sehr freuten, als ich sie von dem Staub und dem Schlamm auf ihrem Fell befreite und sie wieder in neuem Glanz erstrahlten. Nachdem ich mit der Pflege dieser Drei fertig war, wollte ich mich Carus widmen, doch dieser hielt nicht fiel davon und trabte freudig über sein kleines Spielchen davon. Eigentlich hatte ich darauf nicht wirklich Lust, doch mir blieb nicht viel übrig, als mitzuspielen. Nach kurzem Hin und Her gelang es mir jedoch trotzdem, den Braunen zu schnappen. Zufrieden brachte ich ihn zum Putzplatz und pflegte ihn. Dabei fiel mir eine kleine Wunde an der Fessel des rechten Vorderbeines auf. Sie war zum Glück nicht tief, sodass ich sie einfach säuberte, desinfizierte und mit Wundcreme einschmierte. Als nächstes war nun Nazeera an der Reihe. Die junge Stute war zu Beginn etwas ängstlich, taute aber nach kurzer Zeit schnell auf und schien sogar Spaß an unserem kleinen Spaziergang zu haben, den wir nach dem Putzen machten. Zurück auf der Weide angekommen, wollte ich mich jetzt um die beiden Schecken Ragetti und Cherry Lady sorgen. Beide schienen jedoch keine Lust oder Angst zu haben und ließen mich nicht an sich heran. Mir blieb also nichts weiter übrig, als von der Ferne so gut es ging zu schauen, ob alles okay war. Da mir keine Verletzungen auffielen, ließ ich die beiden Bunten in Ruhe und fuhr mit der Fellpflege von Martini fort, der sich zu Abwechslung sofort einfangen ließ und meine Zuneigung in vollen Zügen genoss. Auch Lavrico und Melody benahmen sich gut und ließen meine Arbeit brav über sich ergehen. Midday Girl hingegen war ziemlich ängstlich und ich brauchte lange, bis sie mir glaubte, dass ich ihr nichts tun wollte. Als ich sie zum Putzplatz führte, fiel mir auf, dass sie etwas lahmte. Alamiert schaute ich zuerst im Huf des betroffenen Beines nach und siehe da, der Überltäter war gefunden! Ein großer, spitzer klemmte in der Strahlfurche und musste furchtbar drücken. Sofort befreite ich die Falbstute von dem fiesen Störfaktor. Als ich sie nach dem Putzen wieder zur Weide führte, stellte ich erleichtert fest, dass Midday Girl wieder völlig klar ging. Fleur d'Amour und Tequila Sunrise ließen sich brav einfangen und folgten mir fröhlich zum Putzplatz. Als ich sie genauer betrachtete, seufzte ich. Schimmel! Zumindest waren die beiden Stuten das mal.. Jetzt hieß es schrubben. Nach fast einer kompletten Stunde war mein Werk vollbracht, Zwar waren nicht alle Flecken verschwunden, doch man erkannte wieder, dass die beiden Damen eigentlich weiße Vollblüter und keine matschfarbenen Monster waren. Geschafft, aber sehr zufrieden mit meiner Arbeit brachte ich beide zurück, betend, dass sie sich nicht direkt wieder wälzen würden. Ein Glück waren beide gnädig!
      Nun ging es an Stormshouter. Wie der Name schon vermuten ließ, entpuppte sich der pechschwarze Hengst als ziemlich wild und widerspenstig. Bis wir am Putzplatz waren, hatten wir schon einen kleinen Kampf hinter uns, und das Rumgezappel beim Sauber machen stimmte mich nicht gerade freundlicher. Irgendwann hatte ich die Nase voll und verdonnerte ihn zu mindestens einer halben Stunde Longenarbeit. Letztendlich arbeiteten wir eine dreiviertel Stunde, bis sich der Wildhengst ergab und brav um mich herum lief, als wäre nie etwas gewesen. Kopfschüttelnd musste ich grinsen und ließ Stormshouter durchparieren, um ihn zu loben. Zufrieden schnaubte er und nahm dankbar das Leckerli, welches ich ihm zusteckte. Ich brachte ihn dann wieder auf die Weide und entließ ihn in seine Freiheit.
      Bevor ich mich auf den Heimweg machte, gab es eine große Portion Heu und frisches Wasser für die Herde. Dann verabschiedete ich mich von meinen neuen Freunden und schaute auch nochmal bei den Fohlen und den Zuchtpferden vorbei. Stacato kuschelte ich nochmal kurz, dann machte ich mich auf den Heimweg, natürlich nicht, ohne zu versprechen, dass ich mal wieder vorbeikommen würde.
      (c) by Chequi
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  • Album:
    Tote Zuchthengste | Renngestüt Palisandro
    Hochgeladen von:
    Hosie
    Datum:
    24 Jan. 2010
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