1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Eddi

Vertigo

Lewitzer ♂ gekört

Vertigo
Eddi, 20 Dez. 2020
    • Eddi
      [​IMG]
      Rückkehr
      31. Dezember 2017
      Es war ein kalter, aber schöner Wintermorgen. Unser Gestüt lag verschneit und still vor mir. Es war erst kurz nach sechs Uhr und so herrschte noch die morgendliche Ruhe, welche ich immer am meisten genoss. Heute führte mich mein Weg als erstes zu den großen Stallungen, die fernab des ganzen Trubels lagen. Hier lebten alle Pferde, die ihre Rente genossen. Teils wegen des Alters, teils wegen der Anstrengungen, die sie im Sport geleistet hatten.
      Viele auch einfach, weil ich sie nicht mehr aktiv im Reitsport oder Zucht hatte sehen wollen uns sie einfach ihr Leben als reines Freizeitpferd genießen sollten. So wurden unsere Pferde auf der Gnadenweide dennoch täglich liebevoll umsorgt und betüddelt. So fiel mir auch auf, dass sich einige mehr als gut durch diese Pause erholt hatten.
      Lange überlegte ich mit mir, ob ich es wagen sollte, sie wieder hinüber in die anderen Stallungen zu holen. Doch bei einigen viel es mir nicht schwer, denn ich vermisste sie wirklich. Einer davon war Vertigo. Der Lewitzerhengst, welcher damals zu meinen anfänglichen Zeiten als Reiterin meine Reitbeteiligung gewesen war und mich schon so unglaublich lange begleitete.
      Irgendwann war er dann in meinen Besitz übergegangen und erst letztes Jahr hatte ich ihn umziehen lassen, um ihm wieder das freie Leben zu gönnen, was er vorher hatte. Doch ich merkte, dass das den Hengst unterforderte. Zwar würde Vertigo schon bald 18 Jahre werden, doch die merkte man ihm gar nicht an. Er war so aktiv wie damals und wollte noch Neues lernen. Also entschied ich bei ihm zum Wohl des Pferdes und würde ihn wieder aktiver mit in unser Leben einbauen, so lange, wie er es sich eben wünschte.

      Doch Vertigo war nicht das einzige Pferd, was mit seinem Weideleben nicht glücklich schien. Lange hatte ich damals bei Herbsttraum überlegt, die schon in ihrer Fohlenzeit erfolgreicher gewesen war als so manches internationale Sportpferd. Für mich hatte sie trotz ihrer erst zwölf Jahre schon ein langes und volles Leben gehabt. Und doch schien auch sie noch nicht bereit zu sein.
      Oder sie war es einfach so gewöhnt. Herbsttraum liebte Herausforderungen und Arbeit. Nur zu gerne präsentierte sie ihre besonderen Gänge und flog auch auf der Gnadenweide stets leicht und schwungvoll von einer Seite zur anderen. So fiel es mir auch hier nicht schwer, ihr wieder einen Platz in unserem aktiven Stall zu geben.
      In den Reitsport wollte ich sie nicht noch einmal lassen und auch die Zucht sah ich aktuell nicht für sie vor. Aber ein wenig mehr hohe Reitkunst und vielleicht auch noch mehr Arbeit vom Boden aus würde ihr sicherlich gefallen. Außerdem war sie für jeden Reiter, egal welchen Alters, ein traumhaftes Lehrpferd und selbst ich würde noch zur Genüge von ihr lernen dürfen.
      Heute besuchte ich deshalb auch unter anderem Herbsttraum, um nach der Verfassung der Stute zu schauen und sie blickte mich aus wachen, neugierigen Augen an, die das bestätigten, was ich vermutete: Herbsttraum war so weit. Lächelnd kraulte ich ihr ein wenig die Stirn und spendierte ihr ein paar Möhren und Äpfel, ehe ich sie für heute vorerst verließ und noch ein wenig weiterschaute, denn mein Weg war noch nicht vorbei.

      Es gab neben den beiden ersten ein Pferd, was mich schon unfassbar lange begleitete. Dabei hatte uns Das Kürbisvieh erst letztes Jahr auf die Gnadenweide verlassen. Und obwohl sie so immer noch in der Nähe war, fehlte die kluge Stute in unseren Reihen. Sie hatte so vielen Reitern das Reiten beigebracht und so viele Fohlen gezogen, dass es für mich nur rein logisch gewesen war, sie in ihre wohlverdiente Rente zu schicken.
      Doch trotz der täglichen Betüddeleien schien mir auch Kürbis nicht besonders glücklich zu sein. Unruhig stiefelte sie Tag für Tag auf der Weide herum und hielt Ausschau nach etwas Spannendem. Besonders wenn jemand mit ihr spazieren ging, schien die Stute förmlich aufzublühen. Mit jedem Tag war sie aktiver und unruhiger geworden und ich merkte, dass sie noch mehr wollte.
      Manchmal dachte man, man tat den älteren Pferden was gutes, wenn man sie in Ruhe ließ und nur liebevoll umsorgte. Bei den meisten war das aber einfach Quatsch. Gerade die älteren hatten so viel Motivation, so viel Erfahrung und Willen, dass man gerade sie eigentlich am meisten fördern sollte. Und deshalb würde auch Kürbis nicht mehr lange hier verweilen, sondern uns schon bald wieder im aktiven Leben begleiten.
      Ausritte, Dressurarbeit, Bodenarbeit und vieles mehr standen für sie an. Auch wenn Zucht und Sport dennoch für sie tabu wären. Es sei denn einer unserer kleinsten Reitschüler wagte sich doch einmal zu einem Führzügelwettbewerb, aber selbst da hatten wir andere Ponys zur Auswahl und so würde Kürbis zwar wieder aktiver gearbeitet, aber nicht überfordert werden.

      Wenn jedoch Kürbis zurückkehrte, durfte ihr magisches Gegenstück nicht fehlen. Und das war Varulv. Der rabenschwarze Connemarahengst, der Kürbis schon beinahe ihr Leben lang begleitete. Damals war er von einer sehr guten Freundin zu mir gezogen. Zwischenzeitlich hatte er in einer Connemarazucht mitgewirkt, bevor er wieder zu uns zurückkehrte.
      Geboren war Varulv bereits 1998, war also auch schon 19 Jahre alt. Doch diese Zahl sah man ihm nicht an. Kein Stück. Er hatte kein einziges graues Haar und wirkte auch oft noch sehr kindisch und verspielt. Varulv war schon immer das perfekte Jugendpferd. Er hatte durchaus seinen Dickkopf und machte nicht alles brav mit, aber er war auch ein totaler Schmusebär, der Streicheleinheiten liebte und sich nur zu gerne betüddeln ließ.
      Die erste Zeit war er deshalb auch mehr als glücklich gewesen, die Tage auf den Weiden zu verbringen und hier und da bespaßt zu werden. Doch seine Energie war groß und der Unsinn stieg ihm schnell zu Kopf. Da wurden dann Türen geöffnet und sonstiger Quatsch und irgendwann war sogar das spazieren mit ihm anstrengend, weil er Abwechslung wollte.
      Und wenn Kürbis zurückkehrte, dann eben auch Varulv. Die beiden gehörten einfach zusammen, das stand außer Frage. Und so begrüßte ich heute auch den Rappen noch aufmerksamer als sonst. Ob er etwas ahnte? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sicher war ich mir aber, dass er sich freuen würde, wieder aktiv jeden Tag beschäftigt zu werden. Auch wenn Sport und Zucht bei ihm ebenso außen vorgelassen werden würden.

      Naimibia war ein Pferd, was ich immer besonders wertgeschätzt hatte. Sie hatte einen tollen Charakter, eine schöne Abstammung und auch ein tolles Exterieur. Das perfekte Zucht- und Sportpony in jeglicher Hinsicht. Manchmal eben auch zu perfekt. Sie machte alles mit, sie gab immer alles und manchmal auch zu viel. Deshalb hatte ich vor einem Jahr entschieden, der Stute eine gebührende Auszeit auf der Gnadenweide zu geben. Sie war keineswegs ein Gnadenbrotpferd, denn sie war an sich noch rundum fit.
      Aber ich sorgte mich um ihre Verfassung, denn manchmal war sie einfach zu aktiv. Heute war sie nun beinahe eineinhalb Jahre aus dem aktiven Sport heraus und ich musterte sie geduldig, während sie friedlich an ihrem Heunetz stand und fraß. Als sie mich bemerkte, kam sie näher, um mich zu begrüßen und wand sich dann wieder dem Heunetz zu.
      Sie wirkte sichtlich zufrieden und gesund. Ich merkte, dass jetzt die Zeit war, wo ich sie zurückholen durfte. Nach den ganzen Turniererfolgen und zwei Fohlen hatte sie sich diese Auszeit redlich verdient. Aber nun verdiente sie es auch wieder, etwas aktiver werden zu dürfen. Denn dafür war die Stute gezüchtet wurden und das spürte man. Sie sprühte vor Energie und wartete nur darauf, diese wieder nutzen zu dürfen.
      Ein wenig lachen musste ich ja. Es war ja nicht so, als hätte sie nicht täglich über die Weide jagen können. Aber sie tat es nicht, sie wollte anders gefördert werden. Ein Pferd, was die Dressur und das Springen liebte. Aber ja, das zeigte bereits ihre Abstammung und dafür war sie auch gemacht.
    • Eddi
      [​IMG]
      Sommerweiden
      07. Juni 2018
      Hengste: Altyn, Aristo, Auftakt, BonnyBoy, Calimero II, Call me a Twist, Cover the Sun, Dissident Aggressor, Dr. Insektor, Erutan Wishes, Feuervogel, Fiebertraum, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, HGT's Unitato, Namour, Nochnoi Dozor, Outlaw Torn, Pajero, Single Malt, Thorondor, Varulv, Vertigo, What does the Fox say
      Stuten: Alice von Landwein, Amadahy, Batida de Coco, Das Kürbisvieh, Herbsttraum, Like Honey and Milk, Lila Wolken, Naimibia, Nandalee, Nesquik, Polka Dot, Possy Pleasure Mainstream, Raunchy's Limited, Razita, Sally, Sarabi, Shattered Glass, Teasie, Walking in the Air
      Fohlen: Acariya, Applaus, Cover the Moon, Feuerdrache, Herbstmond, Korah, Lady Fox, Maelis, Merida, Paddington

      Der Sommer hatte uns mittlerweile vollständig erreicht. Nach einer längeren Anweidezeit dieses Jahr, waren nun seit kurzem die Sommerweiden eröffnet. Den Mai über hatten uns noch allerhand Unwetter und Stürme geplagt, doch mit denen schien endlich Schluss zu sein. In aller Ruhe hatten mein Team und ich die Sommerweiden vorbereitet und vorgestern die jeweiligen Herden auf die großen Stücke gelassen. Die ersten Tage hatten sie auch alle heil überstanden. Für uns hatte das bedeutet, die Ställe komplett zu misten und auch einmal ordentlich durchzuspülen. Nun fiel für uns viel Arbeit weg. Das Futter bekamen die Pferde nach der täglichen Arbeit und Heu stand ihnen trotz der Weiden permanent zur Verfügung. Jeden Morgen kontrollierte ich auf dem Pferderücken alle Zäune, ehe ich den Pferden auch einen Besuch abstattete und schaute, ob alles in Ordnung war.
    • Eddi
      [​IMG]
      Winter is coming
      24. November 2018
      Eisige Kälte empfing mich, als ich die Haustür öffnete. Fröstelnd zog ich mir Schal und Mütze tiefer ins Gesicht und schlüpfte schnell in die warmen Handschuhe. Der Winter hatte sich recht unbarmherzig angekündigt. Innerhalb einer Nacht waren wir zugeschneit gewesen. Wie lange die weiße Pracht allerdings liegen bleiben würde war fraglich. Zumindest aktuell war sie da und die frostigen Temperaturen mit dazu. Also huschte ich so schnell es ging hinüber in den Stall. Dort empfing mich lauschige Wärme und der Geruch von frischem Heu. Tami und Alexa waren bereits bei der morgendlichen Stallarbeit und ich ging den beiden fix noch beim Füttern zur Hand. Bei den Temperaturen mussten morgens und abends etliche Decken gewechselt werden, denn die meisten unserer Sportpferde waren geschoren. Oder es waren so Kandidaten wie Altyn und Nochnoi Dozor, die gar nicht so viel Winterfell besaßen und sowieso eingedeckt werden mussten, damit sie nicht zitternd auf den Weiden standen.
      Auch Fiebertraum schob kaum Winterfell, eigentlich gar nichts. Bei ihm war das aber vor allem seiner damaligen Zeit als Renn- und damit als Boxenpferd geschuldet. Seitdem er bei uns war wurde es immer besser, aber er würde nie Unterwolle haben. Ganz im Gegensatz zu unseren Ponys, die alle aufgingen wie ein Hefekloß. Erutan Wishes und What does the Fox say liefen nur noch als kleine Fellkugeln durch die Gegend und ihre Beine wirkten aufgrund des ganzen Felles noch kürzer als sonst. Sie gehörten zu den wenigen, die keine Decken brauchten und zu denen, die wiederum wie die Verrückten den lieben langen Tag auf der Weide durch den Schnee tobten.
      Nach dem Frühstück ging es für alle Pferde nämlich direkt raus, wo sie auch den gesamten Tag verbringen würden. Erst gegen 17/18 Uhr würde es wieder in den Stall gehen. Fix schaute ich an der Stalltafel, welche Pferde heute ihren freien Tag hatten. Single Malt und BonnyBoy konnten ihren Tag draußen genießen, ebenso wie Call me a Twist und Auftakt. Dr. Insektor und Altyn hatten heute ebenfalls nichts auf den Plan stehen, dafür war aber der Rest an der Reihe. Und wie so oft blieben einige Pferde direkt im Stall. Unter anderem Pajero, Catani und Cover the Sun.
      Während Alexa die drei putzte, bauten Tassilo und ich in der großen Halle einen Parcours auf. Danach holten wir unsere geputzten und gesattelten Pferde am Putzplatz ab. Tami hatte anfangs nicht mitmachen wollen, kam nun aber doch mit Feuervogel hinterher. Wir ritten die vier Pferde in Ruhe warm und nahmen nach und nach immer mehr dazu. Springtraining war immer eine schöne Abwechslung im Winter und das Beste war: Einem wurde warm. Die Hengste machten ihre Aufgabe heute auch wirklich gut und wurden schon bald auf die Weide entlassen.
      Jeden Morgen begann das Team mit einem gemeinsamen Training und danach splittete es sich auf. Tami longierte heute Fürst der Finsternis und Calimero II - Tassilo ritt Aristo und Outlaw Torn, während Alexa zunächst Dissident Aggressor longierte und danach HGT's Unitato ritt. Ich begann heute mit Thorondor und ritt meinen schwarzen Hengst in der Dressur. Ich konnte nicht fassen, dass der Hengst mit jedem Jahr älter wurde und doch merkte man es ihm kein Stück an. Danach ritt ich noch Varulv und longierte abschließend Vertigo. Tami und He's called Trüffel leisteten uns Gesellschaft und so war der Vormittag schneller rum als gedacht.
      Für uns stand nun die Mittagspause an und wir alle waren froh, uns erstmal aufwärmen zu können, etwas zu essen und danach motiviert weiter zu machen.
    • Eddi
      [​IMG]
      Neue und alte Gesichter
      19. Juni 2019
      Seit Anfang des Jahres hatte sich wieder ein wenig in unseren Stallungen verändert. Drei neue Hengste waren hinzugekommen. Exciting Force und Leitz waren altbekannte Gesichter und stets willkommen und neu mitgebracht hatten sie ihren Weidegenossen Phex. Leider waren die drei aus einem nicht so schönen Grund zu uns gezogen. Ihre Besitzerin und eine sehr enge Freundin meinerseits hatte einen schweren Unfall gehabt und hatte vorerst die Pferde und ihr Gehöft aufgeben müssen. Ich drückte die Daumen, dass es irgendwann wieder besser werden würde, aber bisher stand die Zukunft noch in den Sternen.
      Die drei Hengste hatten sich zumindest sehr schnell eingelebt. Oft standen sie mit bei Altyn, Pajero und Cover the Sun, aber auch mit dem Rest der Herde verstanden sie sich prima. Fiebertraum und Nochnoi Dozor hatten sich auch gemacht und waren nun offiziell nicht mehr die Neuen. Heute würde ich noch die neuen Turniernennungen abschicken müssen. Das betraf vor allem Catani, Dr. Insektor, Calimero II und He's called Trüffel. Der Rest hatte momentan mehr oder weniger Ruhe. Feuervogel und Varulv fuhren ab und an mit, wenn es sich anbot, aber wir machten uns keinen Stress.
      Vor kurzem hatten wir mit unseren Westernpferden an einer kleiner Westernshow in der näheren Umgebung teilgenommen. Dissident Aggressor war sowieso bekannt wie ein bunter Hund und auch Call me a Twist brauchte sich nicht zu verstecken. HGT's Unitato und Outlaw Torn hatten wir tatsächlich auch mitgehabt. Es wurde Zeit, dass sich die Jüngsten daran gewöhnten.
      Aristo und Thorondor fristeten ihr friedliches Dasein. Aktuell wurden die beiden nur von mir trainiert, aber es ging super voran und gerade das Training mit Thorondor machte unglaublich Spaß. Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis und Single Malt waren nun langsam wieder auf ihrem alten Trainingsstand und liefen hier und da im Reitunterricht mit und machten ihre Sache auch gut. Abschließend gab es noch Erutan Wishes und What does the Fox say. Das Ponyduo war vor der Kutsche unschlagbar und dort wurden sie auch immer bewegt.
    • Eddi
      [​IMG]
      Neujahr
      03. Januar 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das neue Jahr war angebrochen und mit ihm auch ein neues Jahrzehnt. 2020 hatten wir erreicht und ich war stolz auf das, was das Gestüt Sapala darstellte. Wir hatten ein funktionierendes, tolles Team, welches sich mit ganzem Herzblut um die Pferde kümmerte und die konnten sich auch wirklich nicht beklagen.
      Das vergangene Jahr hatten wir ruhig und entspannt enden lassen. Wie immer schickte ich meine Mitarbeiter über die Feiertage zu ihren Familien in ihren wohlverdienten Urlaub. Zu den Tagen schafften wir es auch mit wenigen, den Stall in Stand zu halten und die Pferde hatten zum Großteil frei.
      Natürlich waren wir alle Pferdemenschen und die ließen es sich nicht nehmen, auch ihre freie Zeit im Stall zu verbringen. Es war immerhin unsere Leidenschaft. So hatten wir zum 23.12. einen großen gemeinsamen Weihnachtsritt mit gemeinsamen Mittagessen gemacht und am 01.01. hatten wir uns alle zum Neujahrsritt versammelt.
      Mein Team hatte die vergangenen Tage damit verbracht, ihre kleinen Reitschülergrüppchen auch an so etwas wie einem Neujahrsritt teilhaben zu lassen. Natürlich ging das nicht alles an einem Tag, aber so waren die ersten Tage des neuen Jahres direkt gut gefüllt gewesen.
      Ende Januar würde unser jährliches Neujahrsturnier anstehen und die jungen Reiter trainierten jetzt schon fleißig und waren sehr ehrgeizig. Auch für meine Mitarbeiter gab es eine eigene Abteilung, auch sie sollten sich messen dürfen und ihren Spaß haben.
      Ich war schon voll in den Vorbereitungen hierfür, bereitete die Schleifen und Gewinne vor und plante das Event und schrieb Listen. Draußen war es heute diesig und nass, so dass ich gerne mal den Tag zum Großteil im Büro verbracht. Den Morgen über hatte ich bereits auf mehreren Pferden gesessen, denn nun ging das Antrainieren wieder los, wenn wir dann im März in die diesjährige Turniersaison starten wollten.
      Die ersten Tage des Jahres würde ich noch viel für Organisatorisches gebrauchen, aber dann sollte alles wieder seinen gewohnten Gang gehen.
    • Eddi
      [​IMG]
      Sommergewitter
      14. Juni 2020
      Mississle, Teasie, Sarabi, Possy Pleasure Mainstream, Razita, Walking In The Air, Like Honey and Milk, Shattered Glass, Raunchy's Limited, Naimibia, Das Kürbisvieh, Amadahy, Lila Wolken, Herbsttraum, Alice von Landwein, Nandalee, Nesquik, Sally, Batida de Coco, Polka Dot, My Hope Nymeria
      Panta Rhei, Phex, Leitz, Exciting Force, Altyn, Fiebertraum, Nochnoi Dozor, Catani, Cover the Sun, Pajero, Dr. Insektor, Aristo, Thorondor, Call me a Twist, Dissident Aggressor, HGT's Unitato, Outlaw Torn, Feuervogel, Varulv, Calimero II, Vertigo, Auftakt, BonnyBoy, Fürst der Finsternis, He's called Trüffel, Single Malt, Erutan Wishes, What does the Fox say
      Graceful Eclipse, Merida, Maelis, Lady Fox, Korah, Nabiri, Acariya, Herbstmond, Cover the Moon, Paddington, Feuerdrache, Applaus


      Das Gewitter überraschte uns unwillkürlich. Die vergangenen drei Tage hatten wir schönstes Wetter gehabt und die Temperaturen waren bis zu den 30 Grad hochgeklettert, und dann brach es herein. Ein richtiges Sommergewitter und zwar eins von der fiesen Sorte. Und hier oben an der Küste erwischte es uns mehr, als es lieb war. Innerhalb einer Stunde schlug das komplette Wetter um. Im Himmel brauten sich die dunklen Wolken zusammen und man hörte bereits den ersten Donner, während die Blitze bisher kaum sichtbar war.
      Ich war gerade mit Leitz ausreiten und wir machten uns, so schnell es ging, auf dem Heimweg. Während Leitz leicht flockig vorwärts trabte, rief ich bereits zu Hause an, damit dort alles sturmsicher gemacht wurde. Außerdem mussten die Pferde in den Stall. Natürlich hatten wir alle Herden inzwischen auf den großen Sommerweiden. Aber die meisten davon waren nicht unbedingt für solche Gewitter geeignet und ich wusste meine wertvollen Tiere lieber in Sicherheit.
      Als ich mit Leitz am Stall ankam, sprang ich aus dem Sattel und drückte den schönen Palomino einen meiner Stallburschen in die Hand. Eigentlich war das nicht meine Art, aber ich schnappte mir vier Stricke und eilte zu den Jungpferden, um dort zu helfen. Gerade die Jungspunde hatten nicht so viel mit Menschen zu tun und würden es nur bedingt einsehen, jetzt unbedingt mitkommen zu müssen. Doch sie benahmen sich alle einwandfrei und eine halbe Stunde später standen alle im Stall.
      In der Zwischenzeit hatte es bereits begonnen zu nieseln. Inzwischen schüttete es aus Eimern. Ich rannte mit Batida und Polka Dot an meiner Seite noch schnell in den Stall und schon waren alle Pferde drin. Die beiden Ponys packte ich in ihre Box, wo sie sich direkt zufrieden aufs Futter stürzten. Alle Pferde standen drin, während der Regen auf das Dach einprasselte. Auch mein Team fand sich komplett im Stall ein, manche noch trocken, manche ganz schön durchnässt - doch alle gut gelaunt.
      Gemeinsam verzogen wir uns in unser Reiterstübchen wo ich Tee aufsetzte und Alexa Sandwiches verteilte. So verbrachten wir gemeinsam den Abend, ehe ich alle früher als sonst nach Hause schickte, denn es regnete und stürmte immer noch und ich wollte gerne, dass alle heil zu Hause ankamen. Vermutlich würde es die ganze Nacht über weiter so gewittern.
    • Eddi
      [​IMG]
      Weihnachten steht vor der Tür
      10. Dezember 2020
      Der dritte Advent stand vor der Tür und auch Weihnachten rückte immer näher. Aufgrund der aktuellen Situation hatten wir unsere Turnierpräsenz rapide minimiert und waren schon eher in die Jahreswechsel-Pause gestartet, so dass wir auf Sparflamme liefen. Außerdem hatte sich unser Pferdebestand radikal verkleinert. Natürlich auf meinen Wunsch, aber so hatten wir wieder mehr Zeit für unsere aktuellen Schützlinge.
      Für die Turniere blieben weiterhin Amadahy, Catani und Nochnoi Dozor im vollem Training und das reichte auch. Die drei wollte ich diesen Winter gerne weiter fördern, damit wir kommendes Jahr hoffentlich aktiv durchstarten konnten. Auch für unsere kleinen Schützlinge war einiges geplant.
      Cover the Moon und Feuerdrache waren noch recht jung mit ihren drei Jahren und ich gab beiden noch etwas Zeit. Dennoch lernten sie diesen Winter bereits alles Nötige kennen und wurden allmählich mit Bodenarbeit antrainiert. Anders sah es für Paddington, Herbstmond und Maelis aus. Für die drei wurde es bereits wesentlich ernster und neben dem Einreiten, wurden sie auch langsam mehr gefordert.
      Unser Neuzugang Silmpy's Ronja durfte sich zunächst in ihrer neuen Herde eingewöhnen. Sie hatte zunächst sich schnell mit meinen älteren Damen Walking In The Air und Teasie angefreundet. So bildeten die drei die zweite Rentnergruppe neben den Hengsten Call me a Twist, Vertigo und Thorondor, welche auch zusammenstanden.
      Aufgeweckter waren da zum einen die Mädelsgruppe bestehend aus Sarabi, Shattered Glass und Like Honey and Milk. Aufgrund der Winterzeit hatte ich die Gruppen verkleinert, damit die kleineren Weiden kein Problem machten. So standen nun Amadahy, Das Kürbisvieh und Mississle zusammen.
      Auch die Hengste hatte ich ein wenig auseinandergezogen, wobei sie die größeren Koppeln bezogen hatten. Es gab drei Hengstgruppen: Die Gruppe aus Leitz, Phex und Pajero stand dem Stall aktuell am nächsten und ich konnte die drei gerade schön beobachten.
      Catani, Cover the Sun und Nochnoi Dozor standen etwas weiter entfernt, ebenso wie Dissident Aggressor, Aristo und He's called Trüffel. Inzwischen war auch das gesamte Gestüt weihnachtlich geschmückt und wenn man über den Hof lief, konnte man sich sehr über die schönen Dekorationen freuen.
      Besonders der Offenstall der Ponystuten Polka Dot, Batida de Coco und My Hope Nymeria war von den Reitkindern sehr liebevoll geschmückt worden, so dass es auf Gestüt Sapala inzwischen wirklich weihnachtlich war. Zufrieden schlürfte ich an meinem heißen Kakao und zog mich allmählich zurück. Kommende Woche würde noch viel anstehen, denn es sollten auch zwei alte Bekannte zurückkehren. Napayné und Apache's Tomahawk würden endlich wieder zu uns ziehen und ich freute mich schon riesig.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Hengststall
    Hochgeladen von:
    Eddi
    Datum:
    20 Dez. 2020
    Klicks:
    138
    Kommentare:
    27

    EXIF Data

    File Size:
    128,7 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    600px
    Height:
    400px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Name: Vertigo
    Geboren: 2000
    __________________


    Von: Versailles
    Aus der: Tanitha
    __________________


    Rasse: Lewitzer
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Rappschecke
    Stockmaß: 146cm


    Beschreibung:
    Vertigo besitzt einen sehr ehrgeizigen Charakter und mit dem dritten Platz gibt er sich nicht zufrieden. Bei der Arbeit ist er hochkonzentriert und zeigt sein Bestes, man merkt, dass er eine gute Ausbildung hinter sich hat und äußerst schnell dazu lernt. Auch sein Aussehen macht ihn zu einem schicken, kompakten Hengst, der viel Arbeit braucht und sehr undominant ist. Der Hengst hat sehr gute Gene und käme nie auf die Idee, seinen Reiter auszutesten, was ihn sehr sozial macht.

    Ersteller: LeFay
    Besitzer: Eddi
    Vorkaufsrecht: verfallen


    Springen S - Military L - Fahren A - Distanz A

    2. Platz 182. Springturnier
    1. Platz 243. Springturnier
    2. Platz 105. Militaryturnier
    2. Platz 114. Fahrturnier
    2. Platz 87. Distanzturnier
    1. Platz 176. Militaryturnier [E - A-Niveau]
    3. Platz 47. Synchronspringen
    1. Platz 49. Synchronspringen

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    [​IMG][​IMG][​IMG]

    4. Platz Stilspringen (ab Klasse A) Sommerturnier 2014 Keep Smiling
    2. Platz Zeitspringen (ab Klasse L) Sommerturnier 2014 Keep Smiling
    1. Platz Mächtigkeitsspringen (ab Klasse S) Sommerturnier 2014 Keep Smiling
    __________________


    Gekört: ja, [HK 455] Ponys
    [​IMG]


    Nachkommen:
    Caillou (♂, 2008, aus der Napayné)
    Newt (♂, 2010, aus der ubk)
    Rosewell (♀, 2014, aus der Romantica)

    Enkel:
    Outside Girl (♀, 2011)
    Korah (♀, 2013)
    Calimero II (♂, 2013)