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Cascar

Versatilely Gold

Stute | Anglo Araber | * 09.05.1997 | im Besitz seit 25.01.2014 bzw. 10.11.2017 | gekrönt: nein | gechippt: ja | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: -

Versatilely Gold
Cascar, 10 Nov. 2017
Veija und sadasha gefällt das.
    • Cascar
      Einstige Ankunft von Versatilely Gold in Deutschland
      [25.01.2014]

      Als ich an diesem Tag erwachte, hatte ich lediglich eines im Kopf - raus auf den Hof! Denn heute würde endlich, endlich ein neues Pferd in unseren kleinen Stall kommen.
      Versatilely Gold, hieß die Gute, und sie würde nicht nur eine wunderbare Gesellschaft für Spearmint werden, sondern auch mein zweites Pferd.
      Bisher hatte ich sie nur aus der Ferne beobachtete, aber was ich gesehen hatte, hatte mir gut gefallen.
      Als ich vor die Tür trat und die kalte Luft einatmete, fuhr soeben ein grüner Jeep mit einem Pferdehänger vor. Auf meinen Dad war Verlass.
      Ich eilte zu ihm und sobald der Motor aus war, holte ich das Pferd.
      Die Stute war wunderbar.
      Gelassen stand sie vor mir, nicht im Geringsten gestresst und ich streichelte sanft ihre Wange. Ihre braunen Augen waren groß und sie sah mich ein wenig erschöpft, aber freundlich an.
      Ich lächelte und nahm sie mit.
      Als ich die Transportsachen und das Halfter auf der Weide abnahm, rannte das Pferd unglaublich schnell und übermütig davon. Das stillstehen hatte sie gewurmt und jetzt konnte sie sich endlich darüber auslassen.
      Ich grinste und sah ihr nach; dann ging ich zu Spearmint in den Stall.
    • Cascar
      Bericht
      [26.01.2014]

      Versatilely Gold sah mich entspannt an und ich streichelte ihre Stirn. Der Ausdruck der Erschöpfung war Begeisterung gewichen und ich holte ihr Putzzeug. Sie flehmte und ich begann, ihren Hals zu Bürsten. Sie stand still und entlastete; zeigte sich völlig unkompliziert. Ich sattelte und trenste sie ohne Probleme, dann führte ich sie nach draußen. Die Stute lief gut trainiert an meiner Schulter und als ich stehen blieb, hielt auch sie. Ich stellte mir die Steigbügel ein und saß auf. Gold war etwas kleiner und vor allem schlanker als Spearmint. Ich trieb sie etwas und unwillkürlich gab die Stute im Nacken nach und verfiel in einen fleißigen Schritt. Sie war etwas Stumpf, reagierte teilweise erst spät oder mit Nachdruck. Als ich erkannt hatte, wie sie reagierte, trabte ich an. Sie lief schnell und der Schnee machte ihr nichts aus. Ich gab kurzerhand die Galopphilfe und meine Partnerin sprang richtig an. Sie muckte etwas mit dem Kopf, galoppierte aber zügig und flach. Ich mochte ihren Galopp und ließ sie laufen. Als sie sich einigermaßen ausgepowert hatte, nahm ich die Zügel an und parierte sie durch. Sie war jetzt konzentrierter und ich übte mit ihr korrekte Bahnfiguren. Auch sie begann zu schwitzen und schließlich beendeten wir das Training. Ich sattelte sie im Stall ab und putzte sie noch einmal. Dann brachte ich beide Stuten auf die Weide und mistete die Boxen aus.
    • Cascar
      Tierarztbericht (Eddi Caen)
      [27.01.2014]

      Es wurde draußen bereits dunkel, als dass Telefon in der Praxis klingelte. „Guten Tag, Clinic Caen, Eddi am Apparat.“ meldete ich mich freundlich und vernahm direkt darauf noch einen letzten Termin. Ich kündigte mich in einer halben Stunde an und kurz nachdem ich aufgelegt hatte, stand ich vom Stuhl auf und packte meine Tasche. Die restlichen Sachen waren noch im Auto, so dass ich mich direkt auf den Weg machen konnte. Flott tippte ich die Adresse in das Navi ein, damit es mich sicher zu dem Hof geleiten würde. Nach einer halben Stunde kam ich dort auch an und wurde fröhlich von Cascar in Empfang genommen. Ich begrüßte sie herzlich und folgte ihr kurz darauf direkt in den Stall, wo schon mein erster Patient wartete. Es war Anglo-Araberstute, welche mich neugierig anschaute und sich direkt mit mir anzufreunden schien. „Sie heißt Versatilely Gold.“ meinte Cascar lächelnd und kraulte ihre Stute liebevoll an der Stirn. Ich machte mich daran, meine Sachen auszupacken, um direkt mit der Untersuchung zu beginnen. Zu aller erst machte ich mich an den Kopf, dort überprüfte ich den Pupillenreflex der Stute und warf noch einen Blick in Nüstern und Ohren. Doch dort war alles okay, so dass ich direkt Herz und Lunge abhören konnte. „Klingt alles wunderbar.“ lächelte ich zufrieden und tastete den Rest des Körpers ab, insbesondere bei den Gelenken und Sehnen war ich sehr aufmerksam. Doch auch hier schien alles wunderbar und die Körpertemperatur der Stute lag mit 37,1°C ebenso im Idealbereich. Ich nickte Cascar lächelnd zu, denn nun konnten wir impfen. Ich bat Cascar, ihre Stute ein wenig abzulenken, während ich die Spritze aufzog, welche den Impfschutz gegen Influenza beinhaltete. Ohne Probleme nahm Gold die Spritze entgegen und die nächsten drei Impfungen gegen Tetanus, Herpes und Tollwut waren genauso problemlos, außer dass letztere ein wenig zu zwicken schien. Ich lobte die Araberstute ausgiebig, ehe ich schon das Präparat zum Chippen vorbereitete. Einige Minuten später war der Chip sicher unter der Haut und ich konnte zweimal mit dem Lesegerät darüberfahren, damit es den Chip anerkannte. Als das geschafft war, verpasste ich Gold mit Hilfe von Cascar nur noch die Wurmkur und schon durfte die erste Stute wieder in ihre Box. Nächste Kandidatin war eine schicke Scheckin namens Spearmint. Sie gefiel mir von Anfang an, zudem sie sehr selbstbewusst war und die Untersuchung mutig über sich ergehen ließ. Auch bei ihr begann ich am Kopf, schaute mir Augen, Nüstern und Ohren an, um eventuelle Symptome von Krankheiten entdecken zu können, doch alles war okay. Danach tastete ich auch sie von oben bis unten gründlich ab, doch auch das Exterieur von Spearmint war einwandfrei. Zufrieden machte ich mich zum Schluss noch daran, ihre Temperatur zu messen. Als diese dann vollkommen okay war, konnte ich auch diese Stute impfen. Auch sie bekam vier Spritzen und wurde gegen das Gleiche geimpft wie Gold. Nur das Spearmint sich wesentlich stärker gegen die Spritzen wehrte und gar nicht so begeistert davon war. Es dauerte eine Weile, ehe wir es geschafft hatten und ich weitermachen konnte. Auch die Scheckstute sollte gechippt werden, weshalb ich auch hier das Präparat vorbereitete. Als ich den Chip injizierte, zuckte Spearmint weg und ich hatte schon Sorge, der Chip hätte es nicht unter die Haut geschafft, doch das Lesegerät beruhigte mich. Nach dem zweiten Mal hatte er den Chip entdeckt und registriert. Zufrieden verabreichte ich Spearmint zum Schluss noch ihre Wurmkur und ließ sie dann wegschaffen. Cascar brachte mir noch Pferde- und Impfpass, damit ich beides gründlich ausfüllen konnte. Als wir dann fertig waren drückte ich ihr die Pässe gemeinsam mit einer Packung Wurmkur in die Hand. „Wie du ja sicher weißt, alle drei Monate entwurmen, aber das kannst du auch ohne mich. Einfach dann immer zwei Esslöffel des Pulvers unters Futter mischen.“ erklärte ich noch, ehe ich meine Sachen packte und mich verabschiedete, um zurück in die Praxis und in den Feierabend zu fahren.
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    • Cascar
      Bericht
      [29.01.2014]

      Versatilely Gold schien sich, im Gegensatz zu Spearmint, gut erholt zu haben. Ihre Augen leuchteten und ich begann sie mit neuer Motivation zu putzen. Dann sattelte ich meine Stute und gemeinsam gingen wir auf die Weide. Gold tänzelte etwas, als ich Aufstieg. DAS kannte ich von ihr nicht. Verblüfft Ritt ich an und stellte fest, dass ich sie ganz schön zügeln musste. Als wir trabten und schließlich einige Runden galoppierten, entspannte sie sich allmählich. Ich parierte sie durch und ließ sie kurz am Zaun stehen, um einen Sprung aufzubauen. Nichts Schlimmes; lediglich ein Kreuz. Ich wollte sie schließlich nicht überfordern.
      Als ich aufsaß und angaloppierte, spitzte Versatilely die Ohren und hob den Kopf. Ich Ritt sie auf das Hindernis zu, verlagerte mein Gewicht nach vorn und ließ die Zügel lang.
      Problemlos setzten wir auf der anderen Seite auf; die Stute hatte definitiv einiges an Erfahrung und vor allem Spaß.
      Ich grinste und wir wiederholten dies noch einige Male. Dann ließ ich Gold austrudeln und die Stute schnaubte zufrieden. Ich streichelte ihren Hals und weil ein hässlicher Schneeregen einsetzte und Spearmint nicht ganz fit war, sattelte und putzte ich Versatilely im Stall. Auch sie bekam ihr Futter.

      Später am Tag Band ich meine Pferde draußen an und mistete schließlich noch ihre Boxen aus. Beide Stuten hatten sich ihren Feierabend verdient.
    • Cascar
      Schmiedbericht (Atha)
      [30.01.2014]

      Ich fuhr über die Hauptstraße bog rechts ab und da kam auch schon der Hof von Cascar in Sicht! Ich musste ein bisschen langsamer fahren, da ich jetzt auf einer Landstraße war. Schließlich bog ich noch einmal ab und bremste auf Cascar's Hof. Heute waren Spearmint und Versatilely Gold an der Reihe. Ist hastete aus dem Auto und drückte Cascar "Es tut mir so leid, dass ich erst jetzt komme! Ch hatte nur noch so viel am Rettungshof zu tun!" entschuldigte ich mich. Dann holte ich meine "Schere" und wir gingen zur Weide. Die beiden Stuten kamen sofort zu Gatter, ohne Probleme könnten wir die beiden auf den Putzplatz bringen. "Okay ich fange dann mal an." meinte ich. Dann fing ich an Versatilely Gold's Hufe zu säubern, zu meinem Erstaunen waren diese ziemlich sauber. Cascar half mir, in dem sie schon mal Spearmint's Hufe säuberte. Als ich mich an das Hufe kürzen machte, blieb Versatilely Gold ruhig stehen. Sie war einfach ein Traumpferd! Spearmint hingegen probierte meine Jackentaschen zu durchsuchen, doch ich schon ihren Kopf liebevoll weg. Dann machte ch mich auch an ihre Hufe, immer wieder zog sie diese Weg und beschnupperte mich. Ich machte jedoch immer weiter und schließlich merkte sie das ich nicht aufhörte! Nach insgesamt einer Stunde war ich fertig und ging mit Cascar in ihr Haus.
    • Cascar
      Sammelbericht ("Umzug nach Grönland")
      [05.02.2014]

      Als ich heute erwachte, spürte ich als erstes mein rasendes Herz und das flaue Gefühl im Magen. Draußen dämmerte gerade der Morgen und obwohl es noch früh war, stand ich auf und zog mich an. In der Küche schnappte ich mir einen Apfel und verließ dann das Haus.

      Ich wurde ruhiger, als mir meine Stuten entgegen wieherten. Sie wussten schließlich auch nicht, was heute passieren würde. Und ich wusste es ehrlich gesagt auch nicht so richtig.
      Ich schnappte mir Spearmint und führte sie nach draußen, auf den Hof. Dort klinkte ich den Strick ein und begann sie zu longieren. Spearmint spitzte wie immer erwartungsvoll die Ohren, ihr Atem bildete weiße Wölkchen in der klaren Luft. Sowohl die Kälte, als auch der Dreck in ihrem Fell schienen ihr nichts auszumachen und souverän meisterte sie Schritt, Trab und Galopp. Ich ließ die junge Stute laufen, denn sie würde in wenigen Stunden auf dem Hänger stehen und so wie ich mein Mädchen kannte, würde ihr das definitiv nicht gefallen.
      Ich holte sie zu mir in die Mitte, lobte und streichelte sie. Dann band ich sie vor dem Stall an und begann sie sanft zu putzen.

      Als das erledigt war, holte ich Versatilely Gold aus ihrer Box und sie war natürlich - wie immer - die Ruhe selbst. Motiviert galoppierte sie im Kreis und als sie schnaufte, ließ ich sie selbstständig durchparieren. Auch mit ihr verbrachte ich noch etwas Zeit und als die Sonne endgültig über den Horizont trat, gingen wir über der Koppel spazieren. Ein Letztes Mal, auf diesem Hof.
      Diese Melancholie erfasste auch Gold und als ich sie putzte, schien sie abwesend und unkonzentriert. Ich redete mit ihr, aber entspannen tat sie sich nicht.

      Eine Stunde später verließen auch meine Eltern das Haus; jegliche Utensilien wie Umzugskisten oder Koffer waren bereits in Grönland. Jetzt fehlten nur noch die Persönlichkeiten. Mein Vater fuhr mit dem Hänger vor und ich band Gold vom Balken ab und führte sie problemlos nach oben. Die Stute zupfte gelassen an ihrem Heunetz. Spearmint fand die Idee nicht so gut. Sie machte sich steif und setzte sie Hinterbeine in den Sand. Ich redete ihr ewig zu und schließlich legte sich ihre Nervosität und sie folgte mir in den Wagen. Die Stuten beschnupperten sich und wir schlossen zu zweit die Rampe.
      Dann ging es los.

      ---

      Als wir schier eine Ewigkeit später auf unseren Neuen Hof fuhren, fiel der Schnee in winzigen Flocken und als wir hielten und ich die Beifahrertür öffnete, schlug mir ein eisiger Wind ins Gesicht.
      Ich zuckte und kniff die Augen zusammen. Es sah gut aus. Und leer und aufgeräumt. Ich lächelte, in der Ferne rauschte das Meer.
      Ich schloss die Tür und mein Dad fuhr ganz nach hinten, zu unserer kleinsten Weide. Dort hielt er und als ich ihn atemlos eingeholte hatte, führte ich meine Stuten vom Hänger. Zuerst Spearmint, die mich vor Aufregung und Genervtheit beinahe überrannte, und dann Versatilely, die mich erschöpft anblickte. Meine Mum half mir und gemeinsam brachten wir die Pferde auf die Weide.
      Als sie losrannten und ich ihnen nachsah wusste ich, dass wir zuhause waren und dass wir keinen besseren Ort hätten finden können.
    • Cascar
      Bericht
      [09.02.2014]

      Etwas aufgeregt überquerte ich unseren Hof mit dem Fahrrad und kam schließlich wohlbehalten am Offenstall an. Versatilely Gold erblickte mich, spitzte die Ohren und kam dann an den Zaun getrabt. Ich stellte mein Fahrrad beiseite und wandte mich ihr zu. Sie sah gut aus; das dichte Winterfell war sauber und war abgespreizt; sie sah aus wie ein Teddybär. Grinsend streichelte ich sie und redete auf sie ein. Dann ging ich in den Stall und holte ihr Sattelzeug. Sorgsam putzte und sattelte ich sie, bis wir dann endlich auf unseren, noch unbenutzten, Reitplatz kamen und ich gespannt aufsaß.
      Gold lief hervorragend, durch den selbstwählbaren Weidegang war sie ausgeglichener und entspannter. Konzentriert ließ sie sich antraben und galoppieren. Und als mein Dad ein paar Sprünge aufbaute, meisterte sie such jene souverän. Nach eineinhalb Stunden beendete ich das Training und führte sie noch etwas trocken. Sie schnaubte zufrieden und ich umarmte sie.
      Dann brachte ich sie wieder auf die Weide.
    • Cascar
      Bericht
      [12.02.2014]

      Gegen 15:00 halfterte ich Versatilely Gold auf und ging mit ihr spontan spazieren. Sie lief trittsicher neben meiner Schulter und ich nutzte die Gelegenheit, mögliche Ausrittwege zu erkunden. Mein Stütchen machte alles begeistert mit und wir schlugen uns auf dem Rückweg quer durch den Wald.
      Ich grinste, als wir wieder auf dem Hof einbogen und Gold schnaubte zufrieden. Ich führte sie in die Halle und longierte sie noch etwas. Andernfalls hätte ich nicht das Gefühl gehabt, etwas mit ihr unternommen zu haben. Sie war viel entspannter seit sie selbst wählen konnte, wann sie rein oder raus wollte; ihre Gänge waren ruhiger und konzentrierter, sie bezog sich mehr auf mich und am Ende lobte ich sie äußerst zufrieden.
      Dann putzte ich sie letztendlich noch und brachte sie wieder auf die Weide zu Spearmint.
    • Cascar
      Bericht
      [24.02.2014]

      Gelassen radelte ich über den Hof zum Offenstall. Versatilely Gold empfing mich mit einem Wiehern und ich begrüßte sie, nicht minder erfreut. Ich Band sie außen am Stall an und putzte sie sorgfältig. Dann holte ich Sattelzeug und Trense - wenig später standen wir in der Reithalle. Gold kaute nachdenklich auf ihrem Gebiss und ich saß spontan auf.
      Sie tänzelte ein wenig, wollte gefordert werden. Während des Warmreitens hatte ich Mühe, sie im Schritt zu halten und sie entspannte sich erst, als wir Bahnfiguren trabten. Mit einem Lächeln auf den Lippen galoppierte ich an und da erklang soeben eine "Tür frei?" rufende Stimme.
      Mein Dad kam, stellte sich in die Mitte der Reithalle und sah uns zu. Wir hatten uns am Morgen über Versatilely unterhalten, mit der wir bisher noch nicht gezielt trainiert hatten.
      "Wir besorgen ihr einen Westernsattel!", rief mir mein Vater zu. Ich hatte nichts dagegen. "Und bei einem Distanz-Turnier könnten wir sie versuchsweise laufen lassen." Diese Idee gefiel mir auch gut, ich parierte durch und ritt zu meinem Dad. "Sehr schön!", lobte er mich und ich saß lächelnd ab und brachte mein Pferd weg - zurück auf die Weide. Dort händigte ich ihr noch etwas Brot aus und verabschiedete mich dann.
    • Cascar
      Bericht
      [05.03.2014]

      Ich freute mich ehrlich, heute einmal etwas mit Gold zu unternehmen. Und die Stute auch. Mit einem hellen Wiehern trabte sie zu mir an den Zaun und ließ sich willig streicheln und schließlich mitnehmen. Sie zockelte zufrieden neben mir her und das Putzen genoss sie ebenfalls. Ihr Winterfell war beinahe ausgefallen und so nutzte ich die erste Gelegenheit des Jahres, sie bis zum Glänzen zu putzen. Sie schnaubte, als ich sattelte und auch für sie hatte mein Dad passende Hindernisse auf dem Platz aufgebaut.
      Anfangs ritt ich mein Pferd in den Grundgangarten warm und zeigte ihr die Sprünge. Dann ritt ich den Ersten im Galopp an und überwand ihn direkt fehlerfrei. Gold hängte zwei Freudenbuckler an und ich trieb sie lachend auf das nächste Kreuz zu. Sie setzte über und so machten wir einige Zeit weiter. Völlig im Einklang mit dem Wind.
      Nach dem Training schnauften wir beide und meine Stute ließ sich erschöpft absatteln. Ich ließ sie ihren Eimer mit Brot und einer Rübe fressen, bevor ich sie wieder auf die Koppel brachte.
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  • Album:
    Einsteller und Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    10 Nov. 2017
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    Kommentare:
    47
  • Stallinterne Informationen
    _________________________________


    Zuchtname des Pferdes: Versatilely Gold
    Rufname(n): VGold, Versatilely
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Reitweise: Englisch, Western
    Vorbesitzer: Veija
    Vorkaufsrecht: Cascar


    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder:
    Reitbeteiligung:

    Stall: Turnierstall
    Weide: im Gelände liegende Koppeln
    Einstreu: Stroh
    Futter: Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 2x täglich
    Anmerkungen: Bitte reichlich füttern,
    das ist ein altes Pferd und es verträgt etwas …

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________

    Von: unb.
    - x -

    Aus der: unb.
    - x -


    Zur Zucht zugelassen:

    Züchter: unb.
    Eingetragene Zucht:
    Gencode: n. g.
    Vererbung: n. g.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Stute (weiblich)
    Geburtsdatum: 09. Mai 1997
    Rasse: Anglo Araber
    Herkunft: unb.

    Stockmaß/Endmaß: 165 cm
    Art: Pferd
    Typ: Vollblut

    Fellfarbe: Palomino
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen: h.l. halbweißes Bein;
    h.r. halbweißes Bein

    Sonstige Erkennungsmerkmale:
    Weiße Häärchen um Nase und Augen;
    einige kleine Narben

    Interieur
    _________________________________

    freundlich ◆◆◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Versatilely Gold ist im wahrsten Sinne totlieb und damit der
    unverwechselbare Ruhepol des Stalls. Im Umgang ist sie sehr ruhig und anhänglich und lässt
    sich auch nicht von eventuellen quirligen Reitern aufwiegeln. Unter dem Sattel lauft die Stute
    erfreut, wenn auch nicht unbedingt zügig und glänzt auch in ihrem hohen Alter noch mit
    Leistungsbereitschaft und Willenskraft.

    Geschichte: Versatilely Gold's Geburts- oder gar Herkunftsort ist gänzlich unbekannt.
    Alois Roger Winterscape kaufte den Palomino im Jahr 2014 einem Pferdetierheim in Austra-
    lien ab, als zweites Pferd für seine Tochter Cascar und ihren Schecken Spearmint. So zog es
    VGold in ihren besten Jahren schon einmal nach Grönland und von dort nach Neuseeland.
    Man sah sie dabei sowohl auf Springturnieren, als auch im Western oder sogar - ein einziges
    Mal - auf der Rennbahn.
    Im Oktober 2015 wurde das Pferd dann - besonders von Cascar stets bereut - nach
    Amerika verkauft. Grund war eine ausbleibende zielgerichtete Förderung, wie sie auf einem
    Sportpferdegestüt zu erwarten war. Genau diese Weiterbildung tätigte dann in den USA Veija
    in Richtung der klassischen Dressur.
    Nun ist Versatilely Gold zurück - charakterlich goldener den je - und niemand wird sie je mehr
    spitzsportlich fördern wollen. Stattdessen liegt ihre wahre Begabung in ihrem Charakter und
    genau der wird nun im wohlverdienten Ruhestand durch Fitness und eine liebe, altbekannte
    Herde, gefördert.

    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________

    Eignung: Western, Wendigkeit;
    Freizeitpferd

    Springen: E A
    Military: E
    Western: LK5 LK4 LK3 LK2
    Distanz: E

    Galopprennen: E
    Fahren:

    Dressur: E A L
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L M

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen:

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    1. Platz; Septemberspringen | 3. Platz; 221. Westernturnier

    Ausbildungsstand
    _________________________________

    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren:

    Beurteilung: Ausgeglichen und von Anfang an arbeitswillig
    und konzentriert; nicht aus der Ruhe zu bringen

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: ruhig, vertraut und konzentriert
    Reitplatz/Reithalle: auch unter jungen u. / o. unerfahrenen Reitern
    leistungsbereit, verzeiht Fehler, reagiert aber dafür sehr persönlich auf
    Kritik / Bestrafung für Fehlverhalten
    Gelände: Aufgeschlossen und neugierig; geht problemlos alleine oder
    auch als Gruppenführung in das Gelände


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen: neigt langsam zur Gewichtabnahme

    Hufzustand: annehmbar; Hufe brechen
    an den Rändern etwas
    Prüfstand: verfallen
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: Versatilely Gold war noch nie
    und ist nicht beschlagen