Friese

Vermillion

Lewitzer I Hengst I 0 Punkte

Vermillion
Friese, 13 Juni 2018
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      Friese - 16. Juni 2017
      Troubel auf Jasmund:
      Das erste dreiviertel Jahr auf Jasmund war vergangen wie im Flug und ich wusste gar nicht so genau wo die Zeit schon wieder hin war. Seit unserem Umzug war einiges geschehen. Es waren zum einen viele Pferde eingezogen, zum anderen hatte ich viel mit meinem Trainingshof zu tun gehabt. Somit hatten Simon und Linus überwiegend um meine Pferde kümmern müssen. Ich hoffte, dass sich das die nächsten Wochen ein bisschen ändern würde. Klar war ich froh, dass ich Aufträge hatte, denn so kamen Joellen für den Hof herein. Heute hatte ich mir jedoch Zeit genommen, denn es würden zwei neue Pferde ankommen. Sie kamen gemeinsam von einem Hof und waren sehr gute Freunde. Ich hatte mich sofort in beide verliebt und gleich war mir klar gewesen, dass sie bei mir einziehen mussten. Heute war der große Tag endlich gekommen und ich hatte bereits alles hergerichtet. Obwohl in den letzten Monaten so viele Pferde bei uns eingezogen waren, war ich immer nervös wie beim ersten Pferd. Ich hatte mich in die Rasse Lewitzer verliebt, als ich mir die zwei angeschaut hatte. Auf dem Hof waren noch mehr Ponys untergebracht gewesen und mir war klar gewesen, dass die beiden nicht die einzigen zwei Vertreter der Rasse bleiben würden. Ich war so nervös wie seit langem nicht mehr bei der Ankunft eines Pferde, aber das lag wahrscheinlich daran, dass ich die Ponys, mit den Namen Vermillion und Shades of Gray, einzig und alleine für mich und nicht für die Zucht gekauft hatte. Das war für mich doch nochmal etwas anderes. Der Hänger rollte auf den Hof und die ehemalige Besitzerin half mir dabei die beiden Schecken auszuladen. Sie würden erst in den Boxen im Trainings- und Tierarztstall untergebracht werden. Hier hatte ich einen extra Quarantäne und konnte sich in Ruhe an den neuen Hof gewöhnen. Beide bekamen ein Heunetz und durften noch auf ihren angrenzenden Paddock. Für mich würde der Tag nun stressig weiter gehen, denn auch die anderen Pferde wollten gepflegt und eigentlich auch noch geritten werden. Ich war echt froh, dass Simon und Linus sich eigentlich immer um den Offenstall und Aktivstall kümmerten. Die beiden wollten sich heute dem Training mit unseren beiden Barockpintos beschäftigen. Sie wollten alles Grundlegende trainieren. Als ich in die Halle kam, waren sie schon voll und ganz am Üben. Simon hatte Erbeerflavour übernommen und Linus nahm sich Averything Black vor. Die beiden Fohlen schien das Training sehr zu interessieren und sie hatten wohl sehr großen Spaß daran. Bei mir ging der Spaß jetzt damit weiter, dass ich alle Pferde auf die Weide brachte. Als erstes durfte die Hengstgruppe raus. Diese wurde angeführt von meinen beiden schwierigsten Hengsten, Underground und Nightstorm. Nachdem sie auf der Weide waren, kam der nächste dran. Mein eigentlich sehr geliebter Schimmel Vision. Mit ihm hatte ich heute auch einiges zu kämpfen und ich beschloss jetzt schon, dass ich später die Hengstkette mitnehmen würde. Die nächsten beiden waren wieder ruhiger, aber genau das war auch klar gewesen. Chester und Spat Split and White waren einfach zwei brave Herzchen. Bei den nächsten beiden war ich mir noch nicht so sicher wie es klappen würde. Sie waren noch nicht lang auf unserem Hof und so viel mir die Einschätzung oft noch schwer. Zudem war Jupiter gegenüber fremden Leuten eh immer sehr speziell und wir hatten anfangs deshalb schon ein paar Probleme gehabt. Der andere war Whiskey und ich wusste von Anfang an, dass er nicht gerade der einfachste Hengst war. Nun fehlten nur noch drei meiner Hengste. Das ständige Laufen hatte mich ganz schön durstig gemacht und so nahm ich jetzt einen großen Schluck Wasser. Danach holte ich Louis und Finn aus ihren Boxen und brachte sie auf die Koppel. Als letzter stieß Hollywood Dragon zu der Gruppe und ich konnte anfangen die Stuten auf die Weide zu bringen. Auch das würde wieder einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Ich fing dieses Mal nicht mit den anspruchsvollsten Pferden an, sondern von hinten nach vorne. Wir hatten die neusten Pferde immer in den hintersten Boxen und die Pferde, welche wir schon lange hier hatten, in den vordersten. Somit war das erste Pferde Fireball und mit ihr Ghost’s Phenomena. Sie begannen auch gleich zu grasen und ich schaute nicht weiter nach ihnen. Ich warf jedoch einen Blick über die Hengstweide. Eigentlich war mal der Plan gewesen kleine Gruppen zu machen oder sie alleine zu stellen, aber so waren die Hengste einfach besser sozialisiert und sie waren ja alle fast gleichstark. Zu den Stuten würden jetzt noch Pennyroyal und Schwalbenfeder kommen. Mit 19 Stallpferden, welche auf die Weide wollten, dann hatte man schon gut was zu tun. Simon und Linus hatten mir mitgeteilt, dass sie Easy Going und Gabriella spazieren gehen würden. Dies hatte ich natürlich dankend angenommen. Warum auch nicht? Die Pferde würden ein bisschen was anderes sehen als den Stall. Ich holte noch Royal Kiss und Kentucky Bourbon aus den Boxen und brachte sie zu den anderen vier auf die Weide. Es fehlten nur noch zwei Stuten und ich war damit endlich fertig. Ich brachte Kahlua und Bellami auf die Weide und ging nach drinnen. In diesem Moment kamen auch meine beiden männlichen Unterstützer wieder zurück. Simon brachte die zwei Stuten in den Aktivstall und Linus schnappte sich gleich eine Mistgabel. Gemeinsam machten wir mit Simons Unterstützung die 19 Boxen sauber. Die zwei streuten sie alleine ein und ich schaute nach meinen neuen Ponys. Sie bekamen noch ein bisschen Müsli und schienen beide schon ruhiger geworden zu sein. Ich verbrachte noch ein bisschen Zeit mit ihnen und schon war wieder ein Tag vorbei. Morgen würden die Ponys auch kurz auf die Weide dürfen.

      Am nächsten Morgen begann ich mit dem Offenstall und machte diesen sauber. Ich füllte die Heunetze der Hengste und dann die der Stuten. Nachdem sie alle ein bisschen gefressen hatten, holte ich Classic Cinnamon und putzte ihn. Danach sattelte und trenste ich ihn. Ich klopfte seinen Hals und ging gemeinsam mit ihm zum Platz, wo ich auf seinen Rücken stieg. In aller Ruhe ritt ich den Hengst warm und übte danach ein paar Bahnfiguren mit ihm. Ich wollte nochmal abfragen was noch alles bei ihm so klappte, da wir bald mal wieder auf einem Turnier starten wollten. Nach dem Training brachte ich ihn wieder zu den anderen in den Offenstall. Ich klopfte ihm den Hals und holte dann The Circle of Unbroken, Zokni und Galawayn nach draußen. Ich putzte alle und klopfte ihnen die Hälse. Zusammen mit Simon und Linus machte ich die drei fertig. Ich stieg auf Circles Rücken, Simon auf Galawayns und Linus auf Zoknis. Gemeinsam gingen wir eine kleine Runde ins Gelände. Sie sollten nur ein bisschen geritten werden, damit sie nicht nur auf der Koppel des Offenstalls standen. Ich brachte dir drei nach unserer Rückkehr wieder nach draußen, während Simon und Linus das Zubehör aufräumten. Meine Aufmerksamkeit galt nun wieder meinen beiden neuen Hengsten. Ich halfterte sie und brachte sie danach auf die kleine abgetrennte Koppel, des Trainingsstalles. Sie lag nicht direkt in der Nähe unserer anderen Koppeln und so konnten sie sich in aller Ruhe umschauen. Ich wollte, dass sie sich erst mal noch weiter an den neuen Hof gewöhnen konnten. Sie durften das schöne Wetter draußen noch genießen und ich machte mich wieder daran mit den Pferden aus dem Offenstall zu arbeiten. Für die Arbeit mit allen Pferden würde es sicher nicht reichen und so beschloss ich, dass ich die Ponys, Overo und Almost Illegal, nur putzen wollte. Den Hengstoffenstall hatte ich somit schon so gut wie fertig. Es fehlten nur noch General Jack, San Diago, Fame und Hall of Fame. Fame putzte ich auch nur, während ich San Diago danach noch longierte. Hall of Fame und General Jack trainierte ich danach noch. Die Hengste machten auch beide gut mit und so konnte ich glücklich absteigen. Der Stutenoffenstall bestand zum Glück nur aus drei Pferden und so war mein Soll für heute nun wirklich bald erledigt. Linus und Simon holten in der Zwischenzeit bereits wieder die Pferde rein, welche im Haupttrakt standen. Ich holte mir noch River’s Batida de Coco und ging mit ihr eine große Runde spazieren. Ich klopfte ihr den Hals und brachte sie danach wieder zurück in den Offenstall. Face Down und Cup Cake hatten heute nochmal Pause. Ich fütterte nochmal beide Offenställe, sowohl den der Hengste, als auch den der Stuten. Ich brachte Vermillion und Shades of Grey wieder nach drinnen und auch sie bekamen noch ihre Ration. Um den Haupttrakt kümmerten sich wieder Simon und Linus. Ich freute mich, dass ich nun in aller Ruhe essen konnte und mich danach noch in meine Badewanne zu hocken. Des Weiteren war ich mehr als froh, dass ich jetzt dann ins Bett konnte.
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      Veija- 11.November 2017
      Whisk(e)y on the rocks
      Octavia
      Fröhlich schlenderte ich am Zaun der Südkoppeln vorbei und betrachtete die Pferde, die ich ganz offiziell mein Eigen nennen durfte. Fünf Stuten und ein Wallach zierten meine kleine, aber sehr bunte Truppe. Minnie Maus, meine Rappstute, die ich vor einiger Zeit von Gwendolyn abgekauft hatte, zierte die Truppe als kleinstes Pferd. Knapp darüber kam Hot Spot, die nur acht Zentimer größer war, aber um einiges größer aussah. Nun wurde es etwas komplizierter. Im Pass standen die Größen der Pferde genau, doch ich versuchte nur sie anhand der jetzigen Situation einzuordnen. Ich vermutete, dass als nächstes Flashlight folgte. Sie sah minimal kleiner aus als mein Wallach Magic Lanijos. Wer nun aber von Lani und Raspberry größer oder kleiner war, konnte ich nicht einschätzen, sie sahen irgendwie gleich groß aus. Die letzte im Bunde, Samarra, stand noch immer etwas abseits der Truppe. Ich schätzte, dass sie ungefähr so groß wie Raspberry war, konnte es aber nicht genau sagen. Allesamt waren sie wundervolle Wegbegleiter und ich wollte niemanden von ihnen missen.
      Als Test schlüpfte ich durch den Zaun, holte ein paar Leckerlis aus meiner Tasche und schnalzte ein paar Mal. Sofort flogen die Köpfe in die Luft und ich sah aus dem Augenwinkel, dass Minnie Maus und Raspberry auf mich zugaloppiert kamen. Samarra und Lani bewegten sich nicht vom Fleck, senkten die Köpfe wieder und fraßen weiter. Hot Spot und Flashlight kamen eher gemütlich auf mich zu. "Na ihr Beiden..", sagte ich liebevoll und tätschelte die Hälse der beiden Stuten, ehe ich ihnen ein Leckerli gab. Auch Spot und Flashlight bekamen ihre Portion.
      Als ich näher zu Lani und Samarra hinging, nahm die Stute reißaus und trabte von mir weg. Lani allerdings blieb stehen und bekam als Belohnung auch ein Leckerli. Samarra ging leider leer aus, da sie nicht zu mir kommen wollte.
      Wenig später ging ich nach drinnen und setzte mich an den Computer, um mir mal wieder ein paar Pferdeanzeigen anzusehen. Dabei stieß ich auf Whiskey. "Hey Travis schau mal, wie findest du den?", fragte ich meinen Mitarbeiter, der gerade hinter mir vorbei ging. Er drehte auf dem Absatz um und schaute mir über die Schulter. "Der hat ja eine tolle Farbe...", murmelte er. "Ja, der passt farblich total hier her, findest du nicht?", lachte ich und scrollte ein wenig runter. "1,70m, Red Dun Overo.", las ich vor. Damit wäre er der Größte von meinen Pferden, dachte ich in Gedanken versunken. "Der Charakter scheint nicht ganz einfach.", sagte Travis dann und ich löste mich wieder von meinen Gedanken, um auf den Bildschirm zu schauen. "Ja das stimmt...aber er wäre eine Herausforderung- und sehr wahrscheinlich würde ich ihn kastrieren, damit er mit meiner kleinen Truppe zusammen stehen kann.", sagte ich und las weiter. "Oh, der gehört sogar Elena!", lachte ich. "Gehst du mir bitte mal Bellamy holen?", fragte ich Travis und er nickte, ehe er verschwand.
      Nach einiger Zeit kam er mit Bell im Schlepptau wieder. "Bell schau mal, den würde ich gerne kaufen als Erweiterung meiner Truppe. Zum Geländespringen ist er noch nicht zu gebrauchen, aber ich denke das bekomme ich irgendwann hin.", sagte ich und fügte noch hinzu, bevor Bellamy etwas sagen konnte: "... und er gehört Elena. Lust auf einen Abstecher nach Deutschland?", fragte ich ihn und sah, wie er zwar mit den Augen rollte, dann aber lächelnd 'ja' sagte.

      Nur ein paar Tage waren vergangen, doch nun saßen wir im Flieger und waren fast an unserem Ziel angekommen. Wir, das waren Bellamy, Dell, Betsy und ich. Die Anderen hatten leider in Amerika bleiben müssen. Eine Ranch führte sich schließlich nicht von alleine. Eigentlich hatte ich mit Bellamy alleine fliegen wollen, aber Betsy hatte unbedingt mitgewollt und ich hatte sie auch nicht davon abbringen können. Deshalb saß sie nun mit ihrem Vater zusammen ein paar Reihen hinter uns und schlief. Sie war so aufgeregt gewesen, viele neue Pferde zu sehen, dass sie irgendwann einfach eingeschlafen war, während sie die Namen von Elenas Pferden säuselte. Ich schaute aus dem Fenster und merkte, wie ich langsam eindöste.
      "O, aufstehen. Hey, O...", hörte ich eine leise Stimme und öffnete langsam die Augen. Ich schaute aus dem Fenster und erschreckte mich kurz, als ich keine Landschaft, sondern Beton sah. "Sind wir abgestürzt?!", fragte ich erschrocken und Bellamy lachte. "Nein, gelandet. Komm jetzt, Dell und Betsy warten schon draußen.", erklärte mein Bruder mir und wir gingen nach draußen, warteten auf unser Gepäck und riefen uns dann ein Taxi, welches uns zu Elena und ihrem Gestüt bringen sollte.
      Die Fahrt dauerte eine Weile und Betsy fragte alle fünf Sekunden, wann wir denn da wären. Sie freute sich so darauf, die Tiere zu sehen, dass sie schon gar nicht mehr ruhig sitzen bleiben konnte. "Guck mal, Pferde!", rief sie plötzlich und alle im Wagen zuckten zusammen, einschließlich dem Taxifahrer. "Betsy nicht so laut.", tadelte Dell sie und sie sagte noch einmal, diesmal aber etwas leiser: "Da sind Pferde, Daddy."
      Wir bezahlten das Taxi und bedankten uns herzlich, bevor wir auf das Haupthaus zusteuerten und Elena nach draußen kam. "Hallo ihr alle.", begrüßte sie uns herzlich und Bellamy und ich umarmten sie, ehe ich ihr Dell und Betsy vorstellte. "Magst du uns vielleicht erst ein wenig den Hof und die Pferde zeigen? Betsy stirbt sonst noch vor Neugierde.", lachte ich und legte meine Hand auf die Schulter des Mädchens, die keine Sekunde ruhig stehen konnte. "Na gut, dann kommt mit.", sagte Elena freundlicherweise. "Welche Pferde interessieren dich denn am Meisten, Betsy?", fragte Elena sie und blieb kurz stehen. "Ponys!", sagte sie und Elena nickte. "Davon haben wir einige hier.", lächelte sie und führte uns auf direktem Weg zu einer Koppel, die voll von kleinen, gescheckten Ponys war. "Wow!", sagte Betsy. "Wie heißen die alle?" Elena kratzte sich am Kopf und fing dann an zu erzählen. "Das dunkelrote Pferd da hinten mit dem weißen Kopf und den Flecken...." "Du meinst Scheckung.", warf Betsy ein und Elena lachte. Da schien wohl jemand schon Ahnung von Pferden zu haben. "Na gut.. der Dunkelfuchsschecke da hinten mit dem weißen Kopf und dem blauen Auge heißt Paintball Gun. Den habe ich ganz neu gekauft, er ist noch gar nicht so lange hier. Die Braunscheckstute mit den vielen braunen Punkten in ihrer Scheckung ist Xanti. Die hat ein Temperament, das kann ich dir sagen! Das fast ganz weiße Pferd mit dem dunkelbraunen Schweif und der braun weißen Mähne ist Didga." "Witziger Name.", warf Betsy ein und ließ Elena dann weiter erzählen: "Der Palomino da ist Boston. Ein kleiner Angeber. Ruf ihn mal, dann siehst du es.", erklärte sie ihr und Betsy fing an, den Hengst zu rufen. Er hob den Kopf und kam an den Zaun getrabt, nur um dann sogleich im gestreckten Galopp davon zu preschen. "Siehst du.", sagte Elena und alle lachten. "Dann haben wir noch Shades of Grey, der Graue da hinten. Rechts neben ihm steht Vermillion." "Woooow.", sagte Betsy. "Der ist hübsch!" "Ja, das ist er. Aber leider nicht ganz einfach. Er ist sehr schüchtern." "Oh, das ist schade. Also kann ich ihn nicht streicheln?" "Nein, leider nicht.", enttäuschte Elena die Kleine und klopfte ihr auf die Schulter. "Die kleine schwarze Stute, die jetzt hier zu uns kommt ist River's Batida de Coco. Die kannst du streicheln.", sagte sie zu ihr und Dell hob seine Tochter hoch, damit sie besser an das Pferd heran kam, denn der Zaun war im Weg. "Wir schauen uns die Westernpferde noch an.", sagte mein Bruder dann zu Dell und Betsy. "Bleibt ihr hier?" "Bleiben wir hier, Betsy?" "Ja, Daddy." "Also wir bleiben hier.", lachte Dell und Elena, Bellamy und ich gingen zu einer anderen Koppel, auf der die Westernpferde standen. "War ja klar, dass du dir die anschauen musst.", murmelte Elena und Bellamy lachte. "Wieso, hast du Angst ich klau sie dir?", fragte er und Elena verdrehte die Augen. "Nein. Nur dass du an meinem Training was zu meckern hast und wie sie aussehen.", meinte sie und Bellamy legte den Kopf schief, ehe er lachte. "Ach quatsch. So schlimm bin ich nun auch nicht.", meinte er und ich fiel ein wenig hinter den Beiden zurück. Bahnte sich da etwas an? Hoffentlich nicht, dachte ich und ging wieder ein wenig zügiger, nachdem sich Bellamy zu mir umgedreht und mich auffordernd angeschaut hatte.
      An den Koppeln angekommen fiel mir sofort ein Pferd ins Auge, welche sich als Easy Going herausstellte. "Wow, was ein hübsches Pferd!", sagte ich und schaute mich auf der Koppel weiter um, während Elena erzählte: "Der Fuchs da hinten mit dem Badger Face ist General's Coming Home, ein Sohn von General Jack und Miss Independant." "Oh, von der Stute haben wir auch den ein oder anderen Nachkommen.", meinte Bellamy. "Hast du General Jack eigentlich noch? Verena hatte mir mal von ihm erzählt.", fragte Bellamy und sah Elena fragend an. "Klar hab ich den noch.", sagte sie und schaute auf die Koppel. "Aber gehen wir doch mal zu Whiskey, deshalb seit ihr doch hier.", schlug Elena dann vor und wir folgten ihr unauffällig.
      Auf dem Weg zu dem Hengst trafen wir auch Dell und Betsy wieder. "Wir gehen nun unser neues Pferd anschauen.", sagte ich zu der Kleinen und sah, wie groß ihre Augen wurden. Da freute sich jemand. "Hier ist er.", sagte Elena dann und zeigte auf einen missmutig gelaunten Rotfalben. "Der schaut aber böse.", stellte die Kleine fest und ging zusammen mit Dell umher, um sich die anderen Pferde anzuschauen. "Wir können ihn mal rausholen und in der Halle laufen lassen.", schlug Elena vor und ich nickte. Sie holte ihn aus der Box und zusammen gingen wir in die Halle, wo sie ihn ein wenig laufen ließ. Er war ziemlich ungestüm und schien gar nicht richtig zu wissen, war er hier eigentlich sollte. "Du musst dir im Klaren darüber sein, dass er kein einfaches Pferd ist.", sagte Elena zu mir und ich nickte. "Er ist eine Herausforderung. Und geh nicht mit ihm ins Gelände, bevor du ihn wirklich ordentlich auf dem Platz reiten kannst.", riet sie mir und ich nickte ebenfalls. "Trotzdem will ich ihn haben.", sagte ich dann und wir fingen ihn wieder ein, um ihn in die Box zu bringen. Noch am Abend kam ein Tierarzt und untersuchte ihn, ehe wir den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen ließen.
      Am nächsten Morgen reisten wir wieder ab. "Aber wir kommen schon nochmal wieder hier her, oder?", fragte Betsy in die Runde, nachdem der Hengst im Flieger war. Elena, die uns zum Flughafen begleitet hatte lachte. "Darum bitte ich doch.", sagte sie und schaute verräterisch in Bellamys Richtung. Er übersah das natürlich und winkte ihr nur zum Abschied- Trottel. Typisch Bellamy, dachte ich und umarmte Elena zum Abschied, ehe wir die Heimreise antraten.

      Ein paar Tage später hatten wir den Hengst bei uns auf der Ranch, wo wir ihn zusammen mit Lani auf die Koppel stellten. Whiskey schien auf Lani ziemlich neugierig zu sein und wollte ihn beschnuppern, doch unser Wallach fand das gar nicht so toll. "Mensch Lani...", sagte ich und schaute zu Bellamy. "Scheint so als hätten wir einen Whisky on the rocks.", meinte er beiläufig und zuckte mit den Schultern. "Wie meinst du das denn?", fragte ich ihn sichtlich verwirrt und wartete auf eine Antwort. "Na, Whisky liebt jeder. Aber sobald man Eiswürfel dazupackt, verwässert er sich und schmeckt nicht mehr so gut, den mögen nicht viele. Lani scheint unseren Whiskey auch nicht zu mögen- noch nicht.", erklärte mir Bellamy und ich lachte nur, ehe ich meinen Blick wieder auf die Koppel richtete.
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      Veija - 09. Dezember 2017
      Dragons Heartbreaker, Snap Cat, Xanti, Didga, Boston, Shades of Grey, Vermillion, Easy Going, Spat Split and White, Finn, Pennyroyal, River’s Batida de Coco, Averything Black, Erdbeerflavour, Vision, Classic Cinnamon, Gabriella, PFS’ Stormer’s Victory, Underground, Nightstorm, Kahula, Cup Cake, Bellami, Circle of Unbroken, Sweet Poison, Love Me Lara, Legacy of Gold, Inspiration, Schwalbenfeder, General’s Coming Home, Zokni, Kentucky Bourbon, Paintball Gun, Avalon-Fiffenity, Roses are Red, Northern Dancer, Chester, Hall of Fame, Face Down, Louis, San Diago, General Jack, Galawayn, A Rose from Nevada, Fireball, Ghost’s Phenomena, Hollywood Dragon, Anouk, Royal Kiss, Overo, Almost Illegal



      Elena hatte gerade viel damit zu tun die Fotos für die Inserate der Pferde zu machen, welche sie nun verkaufen wollte und so war ich bereit sie zu besuchen. Sie war schließlich auch oft für uns dagewesen. Des Weiteren wollte heute noch ein Interessent kommen und sich Overo und Almost Illegal anschauen. Ich brachte die anderen Pferde nach draußen und machte gemeinsam mit Joyce die Boxen sauber. Danach richtete ich noch das Futter her. Elena kam mir relativ schweigsam entgegen und auf meine kurze Frage, bekam ich keine Antwort. Dies verstand ich auch. Bei ihr ging es gerade einfach drunter und drüber. Sie musste einiges im Stall ordnen und auch der Verkauf ihrer geliebten Pferde machte ihr ganz schön zu schaffen. Deshalb wollte ich ihr wenigstens das Nötigste abnehmen.
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      Friese - 22. April 2018
      Die Reise von Deutschland nach Russland

      Bericht für Augenblick, Time to go, Daling, A Brave Heart’s Freedom, Sharon IV, King of Night, Inspiration, Louis, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Shades of Grey, Vermillion, Boston, Paintball Gun, Xanti, Didga, Pennyroyal, Pandora II, Roses are red, Ramazotti Amaro, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Hermelin Jaela, Götterdämmerung, Pancake Killer, Geoffrey’s Brother, Hermann, Lotte Buff, Alice Cullen, Royal Rubina, Icaria, Bajau, Quintessa, Millenium’s Pride, Dark Sweet Temptation, Hero of Heaven, Burnin‘ Awake and Lifeless, Antaris, Get a Movie

      Es war alles vorbereitet. Sowohl in Deutschland, von wo unsere neuen Pferde kommen sollten, als auch hier in Russland. Die Pferde würden heute in die Hänger verladen werden und dann zu uns gefahren werden. Die Entscheidung die Pferde mit dem Hänger und nicht dem Flugzeug zu uns kommen zu lassen war eine einfache finanzielle Überlegung gewesen. Bei zirka 40 Pferden wäre das einfach viel zu teuer gewesen. So hatten wir einem Unternehmen den Auftrag über zwei LKW’s gegeben. Der eine Hänger würde die Stuten und Fohlen transportieren und der zweite die Hengste. Nachdem wir nicht vor Ort sein konnten beim Verladen hatten wir nachdringlich nach Fotos gefragt und dies wurde auch erfüllt. Auch das Unternehmen hatte sich bereit erklärt uns regelmäßig mit Fotos zu versorgen. Schließlich würde der Transport ja auch ein paar Tage dauern. Es handelte sich immerhin um rund 2.000 Kilometer. Die Fahrt war für alle Pferde sehr anstrengend und somit war uns bereits klar, dass sie die Tage danach komplett auf den Koppeln verbringen durften. Wir waren schon sichtlich nervös, denn schließlich war der Kauf von 44 Pferden auch nicht einfach ein Pappenstiel und wenn etwas passierte, dann konnte es ganz schnell sehr teuer werden. Uns war die Gestütsauflösung ganz gelegen gekommen, denn so konnten wir relativ schnell unsere Zucht aufbauen.

      Nach mehreren Tagen kamen dann auch endlich unsere Pferde an. Die Briefe für jedes Pferd hatten die Fahrer dabei und wir unterschrieben nachdem wir jedes Pferd angeschaut hatten, dass alles in Ordnung war. Die Stuten kamen alle gemeinsam auf eine große Weide mit den Fohlen. Die Hengste teilten wir vorab in die Gruppen ein, in welchen sie auch auf dem vorherigen Hof gestanden waren. Gemeinsam verträumten wir noch das Zubehör und verstauten dann die Briefe und alles weitere der Pferde. Dies nahm einiges in Zeit in Anspruch und so wollten wir heute nur nochmal kurz schauen, ob soweit alle gut angekommen waren. Bis auf kleine Kratzer hier und da, war aber bei allen Pferden alles in bester Ordnung. Die nächsten Tag würden alles weitere mit sich bringen und ihnen noch zur Ruhephase dienen.
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  • Album:
    Gestüt an der Newa
    Hochgeladen von:
    Friese
    Datum:
    13 Juni 2018
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

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    Rasse: Lewitzer
    Geburtsdatum: 15.09.2012
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 145 cm
    Fellfarbe: Palomino Schecke
    Kopfabzeichen: //
    Beinabzeichen: //

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    Vermillion ist ein schüchterner Ponyhengst. Er fasst nicht zu jedem Vertrauen - man muss sich sein Vertrauen erst einmal gewinnen. Er ist ein Dressurtalent und gibt sich unter dem Sattel immer Mühe, dem Reiter und dem Publikum zu gefallen.
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    Zuchtpapiere: Nein
    Gekört/Gekrönt: Nein

    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen:
    //

    Besitzer: Friese
    VKR/Ersteller: Sweetvelvetrose
    Pferdewert: //

    [​IMG]
    Springen: E
    Western: E
    Dressur: E
    Military: E
    Distanz: E
    Rennen: E
    Fahren: E
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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren x
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

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    Letzter Tierarztbesuch: //
    Letzter Hufschmiedbesuch: //

    PNG - Puzzle