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Waldvoegelchen

Vanilla - Tiger Horse Stute

Vanilla - Tiger Horse  Stute
Waldvoegelchen, 30 Nov. 2015
Dir, Rinnaja und Cooper gefällt das.
    • Waldvoegelchen
      Pflegebericht 1: Ankunft

      Es war nicht leicht, ein Pferd der Rasse Tiger Horse zu finden. Das wusste ich vorher und lies mich trotzdem auf das Abenteuer ein. Nachdem Istas nun schon eine geraume Weile bei uns eingezogen war, und wir herausfanden, dass er eben dieser Rasse angehörte, informierte ich mich und war verliebt. Besessen von der Idee, mir noch so einen Wildfang zuzulegen, telefonierte ich viel umher, unter anderem auch mit dem Zuchtregister, wobei die mir natürlich nur eingetragene Pferde nennen konnten.
      Letztendlich wurde es aber kein Wildfang. Es hat lange gedauert, einen seriösen Züchter zu finden, bei dem mir der Umgang mit den Tieren gefiel, doch irgendwann stieß ich dann durch einen Tipp auf eine kleine Privatzucht, bei meinem Glück sogar in Kanada. Kurzerhand vereinbarte ich einen Termin und fuhr die 7 Stunden dort hin, selbstverständlich konnte ich dort in einer kleinen Pension übernachten. Auf dem Hof wurde ich erwartet und freundlich begrüßt, wir unterhielten uns nochmal über meine Wünsche, bis ich platzend vor Neugier fragte, ob ich mir die Pferde nun anschauen konnte. Ich hatte gar keine genauen Vorstellungen darüber, was ich suchte. Hauptsache ein Tier mit Papieren, gesund, unverbraucht und munter. Die Jährlinge schauten wir uns zuerst an. Es waren drei an der Zahl, alle unglaublich süß und freundlich, aber DAS Pferd war nicht dabei.
      Darüber hinaus standen noch zwei bereits angerittene Pferde zum Verkauf. Die Pferde standen auf einer gepflegten Wiese und grasten gelassen weiter, als wir uns dem Gatter näherten. Die Hofbesitzerin zeigte mir die beiden zum Verkauf stehenden Pferde. Ein brauner Schabracktiger und eine erdfarbene, gelassene Stute, die mir auf Anhieb gefiel. Ihr wohnte eine so tiefe Seelenruhe inne, dass man sich sofort entspannte, als man sich ihr näherte. Sie fasste sofort Vertrauen zu mir und wollte schmusen, so kraulte ich ihr den Mähnenkamm, bevor ich sie mitnehmen durfte um Probezureiten. Auch den Wallach nahmen wir mit, ebenfalls ein entspannter Genosse.
      Die Pferde waren glücklicherweise nicht sonderlich dreckig, da die Weide kaum matschige Stellen hatte, ein Wunder bei diesem Wetter, sodass wir schnell fertig waren. Beide Pferde machte ich selbst fertig und eigentlich wusste ich schon: Die Stute kommt mit! Sie war auch diejenige, die zuerst von mir geritten wurde. Das Besondere: Tiger Horses sind Gangpferde und ich konnte endlich mal wieder tölten, was ich von zu Hause so vermisste. Die Stute wurde 4-jährig angeritten, war somit seit einem Jahr unter dem Sattel. Es machte furchtbar viel Spaß sie zu reiten. Sie hatte eine gute Balance, stand fein an den Hilfen und rannte nicht unter mir weg. Ich hatte das Gefühl, wir waren direkt auf einer Wellenlänge.
      Auch der Wallach war ein pures Spaß-Pferd. Er hatte manchmal probleme mit der Selbsthaltung, aber das wäre kein Problem gewesen, das man nicht lösen hätte können. Trotzdem war die Stute, die übrigens Vanilla hieß, mein Herzenspferd. Sie war einfach so sanftmütig und herzlich und dann noch ihr Blick - da konnte ich nicht Nein sagen!
      Schnell war alles geklärt. Morgen durfte ich sie morgens nochmal reiten, bevor wir abfahren würden, doch entschieden hatte ich mich schon lange. So brach der nächste Tag an, ich stand fröhlich auf, nahm ein supertolles Frühstück zu mir und tanzte förmlich auf den Hof, um Vanilla fertig zu machen und nochmal zu reiten. Sie schaute zu mir, als ich sie von der Weide holte und ich hatte das Gefühl, sie hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Den Tag gingen wir ins Gelände und ich konnte sie komplett am langen Zügel reiten. Sie ging flott und schnarchte nicht, aber es war wieder mehr fleißig als rennend.
      Wir kehrten nach 1,5 Stunden wieder zurück, kontrollierten die Hufe und ließen sie kurz am Anbinder stehen. Nun hieß es nur noch Vertrag unterschreiben und ab in das neue zu Hause. Auch dies war schnell erledigt und nach erneuten 7 Stunden Fahrt standen ein müdes Pferd mit seinem müden neuen Besitzer im Dunkeln in der neuen Heimat.
    • Waldvoegelchen
      Pflegebericht 2

      Vanilla hatte sich sehr schnell in Kanada eingelebt. Die Stuten standen momentan alle gemeinsam auf einer Weide und das klappte ebenfalls sehr gut und ohne viel Gerangel. Ich wollte heute mit der Guten einen kleinen Ausritt machen und holte sie von der Koppel. Natürlich stand sie mal wieder ganz hinten mit Mini zusammen. Gemütlich trottete Vanilla hinter mir her und Mini wollte gar nicht von ihrer Seite weichen, sodass ich sie am Gatter erstmal wegscheuchen musste.
      Durch den gefrorenen Boden gab es kaum etwas zu putzen. Ich bürstete lediglich einmal über die Sattel- und Gurtlage und kontrollierte die Hufe. Sie schnarchte gemütlich am Anbinder vor sich hin. Ich entschied mich für ein Bareback Pad, denn es sollte sowieso ein gemütlicher Ausritt werden, weshalb ich keinen Sattel brauchte. Zudem verschnallte ich nur den gebisslosen Zaum. Diese Stute war eine Lebensversicherung und leicht händelbar. Ich stieg an der Aufstiegshilfe auf und ließ Vanilla am langen Zügel die grobe Richtung bestimmen. Nur an Stellen, an denen ich wusste, dass der Boden ungeeignet war, lenkte ich sie ein wenig in die richtige Richtung. Gelegentlich nahm ich sie etwas auf und ließ sie in Anlehnung gehen, während ich sie dazu animierte, fleißig unterzutreten. Dann verlangte ich ein wenig Vorwärts/Abwärts um sicherzustellen, dass sie nicht auf dem gesamten Ausritt ohne Selbsthaltung unterwegs war. Sie war dressurlich sehr weit für ihr Alter und könnte auch bereits auf Wettbewerben vorgestellt werden, doch in der Disziplin förderte ich eher die Trakehner. Ich versuchte sie mehr auf das Gangreiten zu lenken, was ihr auch absolut Spaß machte, jedoch hatte ich nicht so viel Erfahrung darin.
      Nach einer Töltstrecke kehrte ich um, ließ sie auch noch etwas in Anlehnung galoppieren und war nach zwei Stunden wieder zurück auf dem Hof, wo Luke gerade neues Heu auf den Weiden verteilte. Mr. Flynn hatte sich Susi geschnappt, diese sah ich nämlich nicht auf der Weide, also war er wohl mit ihr spazieren.
      Ich machte Vanilla fertig, fütterte ihr noch eine halbe Schaufel Hafer und ein paar Karotten, dann durfte sie wieder auf die Weide, wo Mini promt zu ihr aufschloss und sie auch nicht mehr aus der Augen ließ.
    • honigkuchenpferd
      Pflegebericht April '16
      Da ich neu in der Gegend war und ich selber noch kein eigenes Pferd auf meinem Hof haben wollte, habe ich mich zuerst um einige Pflege- und Reitbeteiligungen gekümmert. Das erste Pferd, um das ich mich heute kümmern wollte, war Vanilla. Eine 7-jährige Tiger Horse Stute. Diese Rasse kannte ich noch gar nicht, aber wie Waldvoegelchen mit erklärte, war es eine Gangpferderasse.
      Ich nahm ein Halfter und ging in Richtung Weiden. Ich sah die Stute schon von weitem relativ weit hinten stehen mit einem anderen Pferd.
      Ich machte mich auf den Weg um sie zu holen. Auf halber Strecke wurde die Stute neugierig wer denn da kommt und lief mir entgegen. Als sie bei mir war, begrüßte ich sie zuerst vorsichtig und lies mich von ihr beschnuppern. Ich legte ihr das Halfter an und zusammen liefen wir Richtung Tor. Am Putzplatz angekommen putzte ich ihr zuerst einmal den Schlamm aus dem Fell. Die Weiden waren durch den langen Regen aufgeweicht und es hatten sich Pfützen gebildet, die Vanilla anscheinend voll ausgenutzt hatte. So konnten wir uns aneinander gewöhnen. Nachdem ich ihr Fell einigermaßen sauber geputzt hatte, kümmerte ich mich um ihre Mähne und den tollen Schweif. Sie war wirklich ein bildhübsches Pferd!
      Da ich heute noch nicht reiten wollte, ging ich mit Vanilla die Gegend erkunden. Zwischendurch blieb ich immer mal stehen um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu richten, wenn sie neben mir stehen blieb, belohnte ich sie mit Streicheleinheiten, die sie sichtlich genoss. Sie schien das Gelände schon gut zu kennen, sie schien absolut entspannt und ruhig, obwohl ich ja eine fremde Person war. Nach einer dreiviertel Stunde kamen wir wieder auf dem Hof an und ich kratzte zuerst Vanillas Hufe aus und bürstete noch einmal den Staub des Spazierganges aus ihrem Fell. Ein paar im Schweif hängende Grashalme entfernte ich auch noch, bevor ich Vanilla ihr Futter gab. Nachdem sie genüsslich gefressen hatte, brachte ich sie zurück auf die Koppel und schaute nach dem nächsten Pferd um das ich mich heute kümmern sollte.
      2.018 Zeichen | © honigkuchenpferd
    • honigkuchenpferd
      Pflegebericht Juni 2016
      Als nächstes stand die Stute Vanilla auf dem Plan. Auch mit ihr wollte ich heute ein wenig Stangentraining machen. Ich halfterte sie auf und putzte sie am Putzplatz. Sie schien wohl die Leckerchen in meiner Tasche zu riechen, denn sie stubste mehrmals dagegen und versuchte mit ihrer Lippe eines herauszufischen. Ich musste lachen und gab ihr eins.
      Ich holte ihre Ausrüstung und entschied mich dieses Mal für eine grüne Schabracke mit Bandagen. Nachdem ich das Pferd fertig gemacht hatte, liefen wir gemeinsam zum Platz. Ich war gespannt wie ich mit ihr zurecht kam und ob ich es schaffte sie vernünftig zu reiten, da ich absolut keine Erfahrung mit Gangpferden hatte.
      Ich schwing mich auf ihren Rücken und wir ritten erst einmal ein wenig Schritt. Sie schnaubte zufrieden am langen Zügel und schien sehr entspannt zu sein. Ich begann mit der Aufwärmphase und baute die Stangen und Pylonen direkt mit ein. Sie lief gut vorwärts und streckte sich schon zu Beginn des Training vorwärts-abwärts. Nachdem sie schön locker war, trabten wir an. Über Stangen, Slalom auf jeder Hand und verschiedene Zirkel und Volten baute ich in das Training ein. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass sie nicht ganz klar für einen Trab lief, es aber auch kein Lahmen war. Ich schob es darauf, dass sie ein Gangpferd war und ich sie höchstwahrscheinlich einfach in eine andere Gangart hinein laufen lies. Ich musste ein wenig über mich selber lachen.
      Ich stieg kurz ab, schob einige Stangen für die Galopparbeit zurecht und stieg wieder auf. Bevor ich die Stute über die Stangen schickte, galoppierte ich vorher einige Runden auf dem Zirkel auf jeder Hand. Sie hatte einen angenehmen Galopp und ich ritt über die Galoppstangen. Diese schien die Stute aber eher als Sprünge zu sehen und sprang mehr als zu galoppieren. Dadurch kam sie an den folgenden Stangen zu eng und wir verloren den Takt. Wir wiederholten das ganze, und nach dem dritten Versuch schafften wir es, im Takt zu bleiben. Ich lobte die Stute ausgiebig und beendete das Training an dieser Stelle. Sie hatte ihre Sache sehr gut gemacht. Wir ritten zurück zum Putzplatz und ich sattelte sie ab, da sie sehr geschwitzt hatte und es recht warm war, spritzte ich ihre Beine noch ein wenig ab. Danach brachte ich die Stute auf die Koppel und sah mich nach meinem letzten Pferd für heute um.

      (c) honigkuchenpferd
    • Waldvoegelchen
      Vanillas samtiges Fell ließ sich so einfach durchbürsten und knuddeln, dass ich sie am liebsten mit in mein Bett nehmen würde. Ihr Winterfell war nicht sehr lang, aber bärig dick, wie bei einem Teddy. Ich stieg ohne Sattel auf die getrenste Stute auf, Susi als Handpferd dabei. Wir würden ein langsames Tempo gehen müssen, damit die Shettydame hinterherkam, aber das war okay, wir hatten Zeit. Vanilla trat in einem gemütlichen Schritt an und Susi trottete in Nähmaschinengeschwindigkeit hinterher. Der Sand knirschte unter den Hufen und ich spürte jede Muskelbewegung des Pferdes unter mir.
      Ich genoss die Landschaft um den Hof herum. Ein paar wenige Wolken wurden von der Sonne an dem sonst strahlend blauen Himmel angeleuchtet. Langsam schien die Welt stillzustehen, der Winter nahte und zog alles in einen tiefen Schlaf. Die Laubbäume hatten ihre Blätter verloren und die Nadelbäume erstrahlten in ihrer ganzen Pracht. Die Wiesen waren endlose Gras- und Moosflächen, andere Pflanzen bekam man kaum noch zu Gesicht.
      Nach einer Weile beschloss ich, anzutölten, sehr langsam, damit Susi schritthalten konnte. Sie tippelte in schnellen Schritte, konnte aber im Trab bleiben. Unser Tempo war aber auch kaum schneller als Schritttempo. gemütlichliefen wir so einige Meter, bis ich da Tempo etwas erhöhte und die Shettystute angaloppieren musste. Sie sah ein bisschen aus wie ein Hoppelhäschen, von hier oben auf betrachtet. Ihr Rücken bog sich schön mit der Bewegung und ihr Kopf wippte auf und ab.
      Ich parierte wieder durch und wir beendeten den Ausritt gemütlich im Schritt. Die Pferdchen freuten sich auf eine zusätzliche Putzeinheit und eine halbe Schaufel Müsli für jeden.
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  • Album:
    Wohlverdienter Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Waldvoegelchen
    Datum:
    30 Nov. 2015
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    EXIF Data

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  • Vanilla

    Eckdaten
    Von: Unbekannt
    Unbekannt x Unbekannt
    Aus der: Unbekannt
    Unbekannt x Unbekannt

    Alter: 7 Jahre
    Geburtsort: Kanada
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Tiger Horse
    Fellfarbe: Erdfarbener Sabino mit Ghost Spots
    Stockmaß: 154 cm

    Gesundheit: Vanilla hustet leicht
    Besitzer: Waldvoegelchen
    Pferd erstellt von/VKR: Muemmi

    Aus der Zucht: //

    Beschreibung:
    Vanilla hat ein sehr ruhiges Gemüt und ist leicht zu händeln. Sie ist ein Pferd für alle Sparten. Lange Ausritte liebt sie genau so sehr wie intensive Dressurarbeit oder tölten auf der Ovalbahn.

    Geschwister: //
    Gekört/Gekrönt: Nein
    Nachkommen: //


    Vorlieben Gang/Dressur

    Galopprennen Klasse E - Einsteiger
    Western Klasse E - Einsteiger
    Spring Klasse A - Anfänger
    Military Klasse A - Anfänger
    Dressur Klasse E - Einsteiger
    Distanz Klasse E - Einsteiger

    Erfolge
    3. Platz 54. Gangturnier

    2. Platz 61. Gangturnier
    1. Platz 68. Gangturnier
    1. Platz 241. Militaryturnier
    3. Platz 139. Synchronspringen