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Mohikanerin

Valentines Nennir | Isländer | Ungekört

[Spoiler] [center][color=#5a5a5a][font=helvetica][size=3][font='times new roman'][size=3][url="http://abload.de/img/valentinesnennirpngwfi0z.png"]Nennir als Fohlen - PNG[/url] │ [url="http://abload.de/img/valentinesnennirerwacpedvn.jpg"]Nennir erwachsen - JPG[/url]│ [url="http://abload.de/img/valentinesnennirerwac9id68.png"]Nennir erwachsen - PNG[/url][/size][/font][/size][/font][/color][/center] [center][color=#5a5a5a][font=helvetica][size=3][color=#5a5a5a][font=helvetica][size=3][font='times new roman']__________[/font][font='times new roman']_ [size=4][size=5][b]Steckbrief[/b][/size] [b]Pferdename:[/b] Valentines Nennir [b]Aus der: [/b][url="http://www.joelle.de/gallery/image/67960-elfi-"]Elfi[/url] [b]M: [/b]Eliza [/size] [size=4][b]V: [/b]Neron [b]Von: [/b][url="http://www.joelle.de/gallery/image/144608-nico-isl%C3%A4nder-gek%C3%B6rt/"]Nico[/url][b] [/b] [b]M: -[/b][size=3] [/size] [b]V: -[/b] [b]Geburtsdatum:[/b] 22. Februar [b]Geschlecht:[/b] Hengst [b]Rasse:[/b] Islandpferd [b]Fellfarbe: [/b]Falbschecke [b]Kopfabzeichen: [/b]Laterne [b]Beinabzeichen:[/b] - [b]End-/Stockmaß:[/b] ca. 147 cm [b]Charakter:[/b] Nennir ist aufmerksamer Hengst mit sehr guten Gängen, vermutlich von seinem Vater geerbt. Auch sonst hat er viele Charakterzüge seines Vaters. Er ist sehr umgänglich und hat nur wenige Hengstmanieren. Auf der Weide streitet er nie nur wenn es drauf ankommt. Nennir ist sehr Ranghoch. Bei der Arbeit ist er sehr feinzählig und sensibel. Viel trieben braucht man nicht. Die Gerte ist er gewohnt und ich brauch diese Auch für den Takt. Ansonsten sind alle seine Gänge taktklar, der Trab hat einen weit hochen Bewegungsablaut mit einer sehr guten Schwebephase. Der Galopp ist sehr gut gesprungen auch wenn er oft noch in Renbpass fällt. Der Tölt ist sehr weit hoch wie der Trab und auch sehr Taktklar. Der Schritt ist ruhig und wie alle Gangarten in verschieden Tempis möglich. [b]Gesundheit:[/b] Sehr gut! ______________ [size=5][b]Besitzdaten[/b][/size] [b]Besitzer:[/b] Mohikanerin [b]Züchter:[/b] [url="http://www.joelle.de/gallery/album/9594-1-%26-9474%3B-zuchtgestut-burnin-valentine/"][color=#0000cd]Zuchtgestüt Burnin' Valentine [/color][/url] [b]Vorbesitzer:[/b] Ivi.Kiwi [b]Vorkaufsrecht:[/b] Ivi.Kiwi [b]Pferd erstellt von:[/b] Ivi.Kiwi ___________________ [size=5][b]Qualifikationen[/b][/size] [b]Galopprennen Klasse:[/b] Keine [b]Western Klasse:[/b] Keine [b]Spring Klasse:[/b] Keine [b]Military Klasse:[/b] Keine [b]Dressur Klasse:[/b] Keine [b]Distanz Klasse:[/b] Keine [b]Fahren Klasse:[/b] Keine ________________ [size=5][b]Beschreibung[/b][/size] /// [size=5]________[/size] [size=5][b]Schleifen[/b][/size] ///[/size][/font][/size][/font][/color][/size][/font][/color][/center] [center][color=#5a5a5a][font=helvetica][size=3][color=#5a5a5a][font=helvetica][size=3][color=#5a5a5a][font=helvetica][size=3][font='times new roman']________________________________[/font][/size][/font][/color][/size][/font][/color][/size][/font][/color][/center]

Valentines Nennir | Isländer | Ungekört
Mohikanerin, 22 Feb. 2014
    • Mohikanerin
      Endlich geboren
      Vor einem Jahr habe ich eine Stute bei einer bekannten und angesehenden Isländer Züchterin decken lassen, von meinem Elite Hengst Nico und nun ist er geboren, mein kleiner Nennir. Ich habe immer wieder Fotos bei Facebook geschickt bekommen und bin auch manchmal zu ihr gefahren, auch wenn es eine lange Strecke für mich ist. Doch nun hole ich ihn ab. Für immer. Fyja, Finn. Thor und ich sitzen also nun in meinem Auto und wir fahren zum Gestüt Burnin' Valentine. Nach einer langen Fahrt kommen wir an. Scheinbar werden wir schon erwartet. Mein Pferdchen steht schon bei den Junghengsten und muss nur noch in den Hänger. Doch jetzt machen wir erst mal den Schriftlichen Kram. Deshalb gehen wir alle gemeinsam ins Büro. Einen Kaffee haben wir auch bekommen, doch ich schiebe meinen Thor rüber. Ich hasse Kaffee. Doch ich wollte nicht ausverschämt werden. Der Beste weiss schon bescheid und schiebt mir seine leere Tasse hin. Ivi hat es nicht gemerkt und redet munter weiter. Als dann auch das geklärt ist, gehen wir zum Hengst. Der kleine ist sehr unproportional geworde, aber das legt sich noch. Durch die Elite Eltern hoffen wir, dass aus ihm mal was grosses wird. Mit Nátt würde er bestimmt gute Fohlen bekommen. Doch dass ist nun noch Zukunft.
      Ich betrette die Weide und der Hengst erkennt mich sofort. Lange habe ich nicht mehr, so ein gesundes und hbchsFohngeshe Unse snd aschon , aber e Unbschreiblich. Mne Freunde stehen am Tor mit der Züchterin und lächeln. Für meinen Jungen habe ich bereits ein Halfter gemacht. Da fast alle Pferde bei uns eins haben. Sein Halfter ist grün-grau-schwarz. Vorsichtig lege ich es ihm an. Es stlört es nicht einmal. Ohne das ich den Strick befässtigt habe. Folgt er mich. Am Tor mache ich den Strick an und wir gehen zum Auto. Für Nennir scheint es selsverständlich zu sein, dass zu tun. Sogar der einstieg in dn Hänger lässt er über sich entgehen und geht einfach rein. Repekt. So ein Pferd hatte ich lange nicht mehr. Noch mal veraschieden sich alle. Ich drücke Tor den Autoschlüssel in die Hand. Aufgrund meiner Schlafstörung habe ich seit fast drei Tagen nicht mehr geschlafen. Also setze ich mich in die letztere Sitzreihe und schlafe sofort ein. Im Auto schläft sich es immer am Besten...
      - Zeitsprung -
      Nun sind schon 5 Monate vergangen, dass Nennir bei mir ist. Er entwickelt sich prächtig. Seinen Vater hat er schon kennengelernt. Zu alle dem hat er auch einen Freund gefunden, Towelie. Die beiden Hengste stehen immer zusammen und können nicht ohneeinander. Süss. Immer wieder überlege ich, was ich süpäter mit den vielen Hengsten machen soll. Ausserdem müsste ich auch mal ne Liste machen, auf der ich alles was mit meinen Pferden zutun hat steht. Leider habe ich dafür nie Zeit obwohl das ja total schwachsinnig ist. Ich bin bei den Pferden von 9 bis meist' 20 Uhr und zocke dann noch bis 3 Uhr. Also habe ich doch Zeit. Mein früheren Beruf hatte ich auf's Glatteisgelegt. Nun gut. Ich führe den jungen Hengst zurück auf die Weide und gebe ihm noch ein Leckerlie. Dann begebe ich mich in den Stall. Ausmisten helfen. Heute noch muss ich die Liste machen. Das habe ich mir sogar auf die Handgeschrieben.
      3163 Zeichen | mit Leerzeichen | © Vepr | 2014
    • Mohikanerin
      Jubel, Trubel, Heiterkeit
      Niemals hätte ich gedacht, dass ich an so einen schönen Tag so tief unten sein kann. Trotzdem quäle ich mich aus dem Bett und mache mir ein Brötchen, das letzte. Gezwungen schlucke ich den letzten Bissen und geh dann zu den Pferdchen. Vorher habe ich mich natürlich noch gewaschen und umgezogen. Anfangen tu ich heute mit den Fohlen. Eine einfache Kontrolle heute nur. Besonders bei Náttdis, Nenir und Slave müssen unter's Auge genommen werden. Die Drei sind in letzter Zeit öffter aufgefallen durch Hummeln und ähnkliches. Also mit einem Halfter bewaffnet gehe ich die Koppeln ab. Als erste begrüsst mich Hlíf, doch zu der komme ich erst später. Weiter gehe ich zu Nökk, die weiter hinten steht. Als sie mich auch erblickt, kommt sie mir etwas entgegen und nimmt dann den Kopf wieder nach unten. Bevor ich den Strick befestigen kann, mach ich ihn erst mal vom Halfter ab. Anschließend habe ich Nökk schon in der Hand und gucke sie mir dann an. An der Fessel hinten rechts hat sie sich etwas aufgeschierft, aber nichts dramatisches. Auch die Schramme am Hals ist nichts schlimmes. Also mit Nökk ist alles gut, deshalb mach ich den Strick wieder ab. Weiter geht es zur nächsten Stute.
      Meine kleine Náttdís kommt schon. Sie sieht sehr hingerichtet aus. Doch jetzt nichts schlimmes. Überall hat die Falbin Kratzer und Bissspuren. Sie ist auch immer recht aufmüpfig den Älteren gegenüber. Also muss sie mit Leben. Das kurze gehummel sind nur schreck Momente. Deshalb nehme ich ohne Sorgen, den Strick wieder ab.
      Jetzt noch die kleinen Hengste kontrollieren. Slaves kommt mir bereits entgegen. Also mache ich ihn den Strick ran und guck ihn mir an. So weit alles ok, nur er muss genäht werden an der Hinterhand. Also führe ich ihn auf den Hof in einen der vier Paddocks. Sofort rufe ich Hayley an. Sie kommt nach her, da sie grad noch unterwegs ist. Aber jetzt kann ernicht mehr viel machen.
      Zurück gehe ich auf die Weide und schnappe mir Radioactive, mit dem ich nächste Woche einreiten anfange. Doch er sieht vollkommen ok aus.
      Der nächste ist Towelie. Mein junger Hengst wird auch bald angeritten, aber noch ein zwei Monate darf er stehen. Noch etwas meckert er, wenn man ihm am Kopf streichelt und ähnliches. Deshalb darf er auch noch etwas warten. Trotzdem kontrolliere ich ihn noch. Auch er hat nichts, nicht mal ein Kratzer.
      Novio steht auch mit in der Runde. Da ich lange keine Zeit mehr für ihn hatte, bringe ich auch den Großen in einen Paddock am Hof. Noch einmal streiche ich ihn über den Hals. Später mache ich noch was mit ihm.
      Als nächstes kommt noch Nexus mit dem auch bald anfange, Einreiten. Meine ganzen Kleinen, sind langsam groß. Wie schnell die Zeit vergehet. Ich gucke ihn komplett ab und alles ist gut. Jetzt müssen wir nur hoffen, dass er auch ein tolles Reitpferd wird. Ich mach den Strick wieder ab und suche Nennir.
      Der neue Hengst ist recht neugierig, aber trotzdem zu Faul zu mir zu kommen. Also laufe ich zu ihm und lege das Halfter um, was ich mit habe. Es ist zwar noch zu groß, aber in den nächsten Monaten bekommt er noch eins. Erstmal darf er noch ohne blieben. Auch er hat keine Kratzer oder so. Nicht mal eine Bisswunde irgendwo.
      So die ersten sind fertig kontrolliert und es geht weiter mit den Zuchtstuten. Das ist eine schnelle Sache. Deshalb laufe ich zum Tor und geh rüber wieder zur Stuten Weide. Uach wenn ich immer ein ganz schönes Stück laufen muss. Am Tor stehen bereits Milka und Blacky. Beide sind trächtig. Ich kontrolliere ob die beiden noch ihr Fohlen im Bauch haben. Die Zitzen sind auch inordnungd. Beide Stuten bekommen ein Leckerlie und ich geh weiter zu den nächsten. Sie folgen mir. Wie immer.
      Byjumi kommt auch dazu. Ich halte und geh zu ihr. Als erstes taste ich den Bauch ab und uach die Zitzen. Alles in Ordnung. Auch am restlichen Körper ist alles ok. Ich kann einfach nicht noch ein Pferd in die Klinik schicken, dass trächtig ist.
      Auch Aqua kommt zu mir. Sie ist nicht trächtig, trotzdem geht es gut. Zur Zeit läuft sie selten in der Reitschule mit. Bald muss ich auch sie reiten. Ich schreibe mir alles auf und geh dann zu Tot.
      Die Stute ist auch nicht trächtig und Thor reitet sie dem öffteren, weil sie beim Eintölten ist. Die nächsten Tage setze ich mich auch noch mal drauf, um zugucken, wie weit sie ist. Doch heute nicht, habe andere Pferde eingeplant.
      Deshalb geh ich zum nächsten Pferdchen und das ist Grey, die auch in der Reitschule mitläuft, aber häufiger als Aqua. Aber auch nur, weil wir für sie keine Zeit haben und Thor die kleine nicht mag. Trotzdem ist sie ein klasse Zuchtpferd.
      Für heute war es das erst mal. Jetzt muss ich erst mal zur Steuerbehörde.
      4654 Zeichen | © Vepr | 2014
    • Mohikanerin
      Die Menschenmasse
      Er gehört nicht zu den vorzeige Fohlen vom Hof, ich rede von Nennir. Auch wenn er nun schon eine Weile hier ist, hat er sich noch immer nicht in die Herde eingegliedert. Doch unserer Hengst soll bleiben. Selbst wenn wir relativ viele haben, können wir uns einfach nicht trennen. Irgendwann wird es soweit sein, aber jetzt noch nicht. Heute ist Sonntag, das heißt auf dem Gelände sind sehr viele Menschen. Nicht nur das Café läuft super, sondern auch die Ferienwohnungen und das Hotel ist sehr stark besucht. Unsere Pferde sind auch eine Attraktion. Mit Thor mach ich mich auf den Weg den Junghengst zu holen. Wir haben ihn auf einen Paddock gelassen am Hof, dass wir nicht bis auf die Berge laufen müssen. Mit einem Halfter und einem Strick hole ich Nennir. Bevor ist mit ihm rumlaufe, putze ich den Schecken rasch. Dann geht es auch schon über den Hof. Langsam gehen wir vom Hof zum Strand, da das Wetter sehr gut ist, liegen viele am Strand und Sonnen sich. Aber auch andere Menschen spielen Volleyball. Weiter geht es Richtung Café. Die Arbeiter kennen mich bereits, dass ich mit Pferden vorbeilaufe. Aber nicht der kleine Nennir. Noch ist ihm die ganze Sache etwas skurril, aber das wird noch. Also laufe ich weiter mit dem Hengst. Halfterführig ist er glücklicher Weise schon. Der Rundgang endet dann aber auch schon an der Weide. Also geh ich auf die Hengstkoppel und laufe weiter zu dem Bergrand. Nach 20 Minuten sind wir da und ich mach Nennir das Halfter ab. Bald können die kleinen Pferde zu den großen, aber noch sind so viele da. Leider. Ich verabschiede mich und geh dann zurück. Weiter geht es mit den nächsten Pferden.
      1655 Zeichen | © Mohikanerin | 2014
    • Mohikanerin
      Handpferd
      Ich soll mich schonen, sagte der Arzt. Doch was ist das? Weil er genau weiß, dass ich eh mache was ich will. Gemeinsam holen wir Uwe und Nennir. Die Sonne scheint schon extrem, aber trotzdem möchte ich mit den Pferden arbeiten. Das Papierzeug kann Thor heute machen. „Halt mal“, sage ich und drücke ihn den Strick von Nennir in die Hand. Dann stürze ich mich ins Haus, schließlich muss ich noch Thor Bescheid sagen. „Duuuu? Kannst du heut' den Papierkram machen, Bitte.“ Er nickt nur und ich gehe wieder raus. Georgio steht immer noch draussen mit den Pferden in der Hand. Ich nehme ihm wieder Nennir ab. Beide Pferde binden wir an und machen sie sauber. Da heute das Wetter nicht mehr soo heiß ist, wollen wir länger im Wald bleiben. „Ähm, Wen willst du dann eigentlich reiten?“, fragt Georgio mich an. „Ach ja, du wolltest ja Uwe reiten. Mist. Ach dann gehe ich mir White holen. Sie steht schon recht lange, die Gute.“, antworte ich. Dann schleife ich mich in den Stall. „Ach gib her, ich hole sie und du machst die Pferdchen weiter.“, sagt Georgio. Er gibt mir dann noch einen Kuss auf die Stirn und geht los. „Ach Uwe, er ist schon ein Schatz.“, rede ich mit dem Pferd. Etwas später kommt er mit der Stute. Uwe habe ich bereits gesattelt und von White das Zeug rausgeholt. Ich putze die Stute rasch und er geht noch noch mal auf die Toilette. Nennir steht ganz ruhig da, ich bewundere diese Stute. Sie hat mich überall hin begleitet und war immer brav. Der ständige Pferdewechsel hat ihr nichts gemacht. Einige Narben hat sie, aber immer war sie treu bei mir und nie böse oder ähnliches.
      Wir steigen auf und ich nehme Nennir neben mir. Erst versteht er nicht mal, was ich von ihm will. Doch dann setzt sich der Junghengst in Bewegung. Richtung Wald reiten wir los. Viel spannendes passiert nicht, ausser das Nennir den Wald etwas skeptisch finden. Nach ca.40 Minuten sind wir wieder am Hof. Alle drei Pferde haben keinerlei Verletzungen. Auch mir geht es recht gut. Als erstes bringe ich den junge Hengst wieder auf die Weide. Anschließend räume ich noch das Sattelzeug weg. Georgio hat mir White schon abgesattelt und gemeinsam mit Uwe auf die Koppel gebracht. Zusammen gehen wir in den Stall, Zeug aussortieren zum Verkaufen bzw für die Reitschule.
      2263 Zeichen | © Mohikanerin | 2014
    • Mohikanerin
      Der letzte Tag mit Thor
      Ich hole den Blitz von der Weide oder einfach Elding. Sie hat noch immer ein Halfter um und lebt sich nicht richtig in die Gruppe ein. Deshalb kontrollieren wir es oefter. Heute moechte ich aber etwas mit der Stute machen und hole sie von der Weide. Valkýra ist auch wieder an meiner Seite und weicht nicht. Auch Thor holt parallel ein Pferd, Scrappy. Wir wollen heute auf den Platz gehen, nach dem festgestellt wurde, dass ich nie wieder richtig reiten kann. Mit Elding am Strick und dem Hund neben mir laufe ich zurueck zum Hof und binde die Stute an. Auch Thor mach bereits den Dicken fertig. Wenig spaeter sind wir schon auf Platz und reiten die Pferde warm. Ich darf nicht mehr alleine mit den Pferden arbeiten zu mindesten reiten. Thor hat kein Problem damit, weil mein Freund zieht nun nach hier unten und packt seine Sachen in London. Er vermietet die Wohnung. Schliesslich arbeitet er ein Dorf weiter. Bei dem Gedanken halte ich auch schon Elding an und gurte vorsichtig nach wegen dem Runterbeugen. Dann bekommt sie auch noch ein Leckerli und dann kann es los gehen. Anfangs reite ich grosse Volten und Zirkel. Anschliessend fange ich mit dem Arbeiten am Ruecken an. Die Stute war jetzt einige Jahre fuer die Zucht staendig. Nicht immer hatte einer von uns Zeit mit ihr zu machen, also wird es jetzt nach geholt. Ueber die Monate ist sie sehr steif geworden auch am Maul kann man kaum noch arbeiten. Mit einfachen Lockerungsuebungen geht es los. Ich trabe die Stute an und gehe wieder auf dem Zirkel dabei sitze ich im leichten Sitz um ihren Ruecken zu entlasten und auch meine Huefte. Auch Thor ist schon mit Scrappy am Arbeiten, besonders an der Anlehnung. Der Hengst macht sich immer besser. Die naechsten Wochen werden wir alle weiter an den Pferden und auch uns arbeiten um die Show auf die Beine zu stellen. Besonders Hlíf muss eingebracht werden. Die junge Stute macht grosse Fortschritte aber auch mit Scrappy kann man Anfangen vor Menschen zu Trainieren. Also ueben wir immer am Vormittag als Vorstellung, auch machen wir ab und an Laut Musik an. Meine Stute hat heute aber auch schon genug gemacht. Thor arbeitet noch etwas mit Scrappy, dass hoert er auch auf. Wir machen die Pferde weidefertig und bringen sie weg. Dann geht es erst mal wieder ins Haus.
      Ich habe bereits etwas zu Essen vorbereitet, dass es nur noch warm gemacht werden muss. Am Tisch reden wir darueber wie es weiter gehen soll. Sarah ist nun auch schon wieder zu Hause. Mein Freund kommt auch erst am Ende der Woche, doch das schlimmste ist noch, dass Thor morgen in den Urlaub fliegt. Erst in vier Wochen kommt er wieder. Doch es gibt noch Alessia, meine Zuchtpartnerin.
      Ich gehe nach Draussen auf die Weiden und werde mich mit den Jungpferden beschaeftigen. Meine Huendin folgt mir auf Schritt und Tritt. Auch auf der Weide setzt sie sich neben mir. Auch schon meine kleinen Pferdchen kommen auf mich zu. Wie immer ist Nökk die Erste auch knabbert sie mal wieder an meinen Haaren und meiner Jacke. Doch auch ein Klaps auf die Nase reicht. Auch Pumpkin, mein neues Pferd, kommt auf mich zu. Neugierig guckt sie mich an stubst mich an. Ich streiche hier ueber den Hals und dann geht sie auch wieder. Auch Náttdís steht neben mir. So interessiert ist sie nicht am knabbern oder aehnlichem. Sie ist einfach schon recht weit und mit dem Arbeiten kann man auch bald Anfangen. Nökk werde ich heute auch schon mit zum Hof nehmen um die Tage etwas mit dem arbeiten anzufangen. Georgio moechte die Kleine gerne spaeter haben, deshalb fange ich jetzt schon an, sie ist schliesslich schon 4 ein halb Jahre alt. Mit Pumpkin fange ich auch schon an, da sie mit zur Show gehoeren wird. So, jetzt bin ich auch bei den Stuten fertig und Thor nimmt die Scheckin mit auf den Hof. Ich gehe der Weil auf die eine Hengstkoppel, auch die Jungpferde kontrollieren. Mit grossen Augen guckt mich Milano an. Das kleine Shetty ist noch neu, aber aus der Zucht meiner neuen Freundin. Sie hat ihn mir als Starthilfe gegeben, weil ich nicht viel von Shettys halte zur Zeit. Doch mit ihm hat sich alles geaendert. Der kleine Hengst ist einfach Klasse. Besonders durch sein Verhalten faellt er mir positiv auf. Doch dadurch werden immer wieder die anderen Hengste eifersuechtig, also ist das nicht ganz leicht. Ich begruesse als naechstes Nennir, der auch bald geritten werden kann. Auch er wird jetzt schon angearbeitet fuer die Show. Langsam findet sich Struktur in meiner Ausbildung. Auch Thor findet unserer Projekt gut. Ich gehe zurueck zum Hof und gehe als erstes zu meiner kleinen Stute. Auf dem Paddock fuehl sie sich nicht unbedingt wohl, aber da muss sie durch. Ich lege ihr etwas Heu hin und gehe dann rein. Auf meiner Liste trage ich ein was ich geschafft habe und buerste anschliessend den Hund. Ueberall kleben ihr Kletten und aehnliches. Thor packt im selbe Moment seine Sachen. Bald geht er los.
      4870 Zeichen | © Mohikanerin | 2014
    • Eowin
      Tierarztbericht für die Hengste
      Nachdem die Stuten fertig machen, machte ich mich für die Hengste bereit: ich legte eine neue Folie an und zog mit dem Edding galant Striche, um daraus eine Tabelle zu machen.
      Hier konnte ich nach und nach wieder Impfstoffe und die Barcodes der Transponder aufkleben.
      Die Impfstoffe zog ich vorher bereits weitestgehend auf, sodass ich meine Arbeit schnell erledigen können würde. Auch die Alkoholtupfer legte ich bereit.
      Auch die Hengste sollten gegen Tetanus, Influenza und Herpes geimpft werden.
      Als erstes war Nico an der Reihe. Er zuckte zwar kurz, war dann aber schnell versorgt und durfte wieder auf die Weide.
      Es folgten Ghosts, der eine wirklich besondere Ausstrahlung hatte, und Skrýmir, der mir besonders gut gefiel. Seine Farbe war unglaublich schön.
      Beide benahmen sich recht gut und wir kamen rasch voran.
      Dann kamen Valentines Nennir, Loki, Marsimoto, Scrappy, Kembingur, Flic Flac’s Milano, Sir Jordan Wolfenstein, Voodoozirkus und PFS‘ Bring me to Life. So weit lief alles recht gut. Zwar musste ich mich so manches Mal mit Hengstmanieren, Gehampel und Gewieher abmühen – davon teilweise direkt in mein Ohr. Aber die meisten Pferde waren recht artig und spätestens beim zweiten Anlauf saß alles da, wo es sitzen sollte. Die Liste in meinem Auto füllte sich langsam und ich war froh, als ich langsam ein Ende sah und es danach aussah, dass ich bald alle Pferde des Hofes geimpft und gechipt hätte.
      „Jetzt kommt mein Sorgenkind“, meinte Vina und kam mit einem Pferd um die Ecke, dessen Alter ich so schätzen würde, dass es sich um einen Jährling handelte.
      Es war River’s Haru, wurde mir erklärt und auch genau das, warum er ein Sorgenkind war. Auf der rechten Halsseite hatte er einen gewaltigen Ausschlag, blutig gescheuert und voll mit Eiter.
      „Herrje, was hat der denn gemacht?“, entfuhr es mir und ich sah mir den Kleinen genauer an.
      Die Wunde war größer als meine Handfläche und ich konnte kaum etwas erkennen, sodass ich beschloss, ihn zunächst zu impfen und zu chippen, während ich Vina darum bat, mir viel klares, lauwarmes Wasser und einen Lappen zu holen.
      Gesagt, getan. Haru war nicht sonderlich nett im Umgang, wie ich schnell feststellte, ließ mich aber nach einmal ordentlich Mahnen machen und beäugte mich misstrauisch. So war das, weswegen ich eigentlich da war, schnell erledigt und die Liste, die in meinem Auto lag, war schnell vervollständigt. Ich legte sie zusammen mit der von den Stuten und heftete sie via Büroklammer zusammen, als ich sah, dass Vina mit einem großen Eimer um die Ecke kam.
      Ich schnappte mir den Lappen und reinigte die Wunde sorgsam vom Eiter. Während das Wasser trüb wurde, kam etwas zum Vorschein, wo ich mir sicher war, dass er es sich selbst zugefügt hatte: Mit ziemlicher Sicherheit hatte der kleine Zwerg sich gekratzt. Dies erkannte man deutlich, weil in der Mitte wirklich die gesamte Haut fehlte, außen jedoch nur teilweise und dann nur das Fell, sodass man genau die Umgebung sah, wo er sich geschubbert hatte.
      Achtsam suchte ich nach Ursachen, bis ich durch Zufall auf eine stieß: Ich fand eine Stelle mit kreisrundem Haarausfall und als ich an den äußeren Haaren zog hielt ich direkt ein Büschelchen in den Händen.
      „Der Kleine hat Pilz“, stellte ich fest, während ich die Wunde am Hals gründlich desinfizierte. Er hüpfte hin und her – offenbar war das Desinfektionsmittel nicht so Brenn-frei wie es propagiert wurde.

      Offenbar hatte er so eine Sorte Pilz, die höllisch juckte und es hatte sich wohl vom Hals aus ausgebreitet.
      Ich ließ Vina Imaverol da, womit sie ihn alle zwei Tage gründlich waschen sollte. Außerdem ließ ich eine Creme da, die die Wundheilung förderte und ein Antiseptikum enthielt, damit wir die Wunde wieder in den Griff bekämen.
      „Achte darauf, wie viel er sich kratzt. Nach einer Woche müsste das deutlich besser sein und auch die Wunde sollte dann nicht mehr entzündet und mit Krusten bedeckt sein. Bis das komplett weg ist kann das aber wohl etwas dauern“, erklärte ich und drückte ihr die Medikamente in die Hand.
      Dann verabschiedete ich mich von ihr und ihrem Fohlen und machte mich auf den Weg zum nächten Termin.

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    • Mohikanerin
      Einleben auf dem neuen Hof
      Unsanft werde ich geweckt. „Was los mit euch?“, frage ich verärgert. Georgio und … Wer ist der andere? „Wer ist das?“, sage ich erwarte, dass er sich vorstellt. „Ich bin Jonah und bin ein alter guter Freund von deinem Mann.“, sein Akzent kommt super zur Geltung. „Mann?! Wir sind nicht mal richtig zusammen.“, erkläre ich ihm. „Ähm, Ich bin extra dir mit nach Chuchle und habe ihr mir einen Job gesucht. Dazu kommt, dass ihr das Gelände hier ohne mich nicht hättet.“, sagt Georgio sehr verärgert. „Danke, sagte ich doch schon bereits öfter. Wir reden später noch mal Drüber“ - „Mh, mal sehen. Komm Jonah, wir decken schon mal den Tisch.“ Was habe ich gerade getan? Ich habe mich mit ihm gestritten und gesagt, dass wir nicht mal zusammen sind. Mist. Langsam ziehe ich mich an. Riley scheint unten in der Küche zu sein und Valkýra liegt neben mir. Ich streichle sie und die Hündin merkt, dass was nicht in Ordnung ist. Dann gehe ich mit ihr auch runter. „Könntest du das Rüheei machen?“, fragt Georgio mich. Er ist plötzlich wie ausgewechselt. Wieder so wie immer, als ob eben nichts passiert ist. „Kann ich machen“ - „Danke“, antwortet er. Ok, doch etwas ist nicht wie immer. Sein Danke war viel zu Monoton, wenn nichts wäre. Auch kein Kuss auf die Stirn gibt es. Nach einigen Minuten essen wir gemeinsam Frühstück auch Alessia sitz mit am Tisch. Wir reden über den Tag und was heute noch gemacht werden soll. „Also ich mache heute auf jeden Fall was mit den Jungpferden und Hlíf.“, erzähle ich. Auch Alessia möchte heute etwas mit ihren kleinen machen. Ich verabschiede mich erst mal, nehme die Leine und auch noch ein Jacke, dann verschwinde ich auch schon.
      Wie schon die letzten Tage, stehen alle Pferde im Stall. Die Weiden haben zwar schon Zäune, aber noch kein Storm oder einen Weg zum Hin gehen. Deshalb bekommen sie täglich gemähtes Gras und Heu. Ausserdem müssen wir die Pferde noch angrasen. Nach dem ich sie alle, einschließlich den Shettys, gefüttert habe, hole ich Hlíf aus ihrer Box. Sie fand die Fahrt hier her schrecklich und ist zwischen durch fast umgekippt, doch durch tierärztliche Hilfe zwischen durch ging das auch. Jetzt binde ich sie draußen an und hole rasch das Putzzeug. Valkýra passt auf das Pferd auf in der Zeit. Als ich wieder komme legt sie sich auf das Kissen und ich putze die Stute. Plötzlich klingelt mein Handy. „Hier ist Thor. Ich komme heute zum Hof um mit dir mal etwas zu besprechen.“, ertönt es vom anderem Ende. „Ach brauchst du nicht, sage es jetzt Bitte.“ - „Nun gut, meine Reise wird länger sein als ich dachte. Ich ziehe nach Amerika für einige Zeit.“, erzählt Thor mir. Mir fällt nichts mehr ein, kein einziges Wort. „Nun gut, dann viel Spaß da und kannst dich ja zwischen durch melden.“, sage ich als ob nichts wäre. „Dankeschön, du kannst ja auch mal kommen“, sagt er. Ich brumme nur und verabschiede mich. Super, als ob es heute nicht noch besser kommen kann. Dann atme ich noch mal tief durch und gehe mit Hlíf in die Halle. Ich möchte mit ihr Knien üben, dass es danach mit hinlegen weiter gehen kann. Die Stute schnaubt ab und ich öffne die Tür von der Halle. Der Hof war früher eine Cutting Ranch. Doch dann ging der Eigentümer Pleite. Das ganze Zubehör gehört mit zum Inventar. Besonders in der Halle ist es gut. Der Boden ist schön weich, zum tölten aber auch nicht so gut. Als erstes muss Hlíf erst mal etwas warm laufen und dafür muss sie an der Longe einige Runden Schritt gehen. Nach einem Handwechsel kann die Stute auch noch etwas traben und dann kann ich mit ihr arbeiten. Sie weiß schon was jetzt passiert. Fast Automatisch kommt sie in die Mitte. Ich mache die Longe ab und fange mit einfachen Klicker Übungen an. Auch wiederholen wir Kompliment. Schließlich muss ich daraus anfangen zu Arbeiten. Jetzt kann ich anfangen. Leckerlies habe ich in der Hand. Ich tippe Hlíf mit der Gerte an das erste Bein und sie geht runter ins Kompliment, dann tippe ich auch das anderen Bein an. Erst weiss ich nicht was das soll und guckt mich doof an. Anschließend ich tippe ich erneut an dieses Bein. Sie kniet hin, ich clicker und gebe ihr ein Leckerlie, aber auch mit der Stimme lobe ich. Mit der Stute wiederhole ich diese Übung und höre an auf. Am Ende hat sie es eigentlich schon schnell kapiert, doch nächsten Tage muss ich es noch etwas festigen. Am Hof gebe ich der Stute noch etwas Kraftfutter in der Box. Ich bin fertig mit ihr.
      „Vina?“, höre ich Georgio vom Haus rufen. Ich gehe langsam hin und frage: „Was ist den?“ - „Wen wolltest du jetzt noch reiten? Jonah und ich würden gern mit kommen.“, antwortet er. „Nun, Ich wollte jetzt mal mit Wolfi ins Gelände, anschließend noch White reiten und dann noch mit Lila was. Dann mache ich erst mal Pause und dann mal sehen wie spt es ist.“, erzhle ich ihm und sienem Freund. „Können wir dir nicht helfen dabei?“, fragt Jonah. „Ja, klar warum nicht. Kommt mit.“, sage ich und gebe ihnen ein Zeichen mit zu kommen. Im Stall gebe ich den Beiden die Halfter von White und Lila. Wo sie stehen weiß Georgio ja. In der Zeit mache ich Wolfi fertig. Ich werde ihn eh nur mit Halsring. Auch die Männer putzen in der Zeit die Pferde. In der Sattelkammer zeige ich denen, welches Sattelzeug zu wem gehört. Nach einigen Minuten sind wir alle fertig. Wir setzen uns auf die Pferde und es kann los gehen. Der Himmel zieh sich langsam zusammen und Wolken kommen auf. Doch nach Regen sieht es nicht aus. „Wie lange reitest du schon Jonah?“, frage ich ihn. „Das kann ich dir nicht mal sagen im Zirkus ...“ Ich unterbreche ihn: „W-w-wa-warte mal, im ZIRKUS?“ Jonah Nickt und spricht weiter: „Dadurch kennen Georgio und ich doch..“ Schon wieder wird er runterbroch. Doch diesmal von Georgio: „Man sei ruhig! Sie sollte es jetzt noch nicht wissen!!“ Ich bin völlig sprachlos und halte das Pferd an. „Wir kennen und jetzt seit genau Drei Monaten und du sagst mir das nicht, wo ich gerade einen aufbaue?“ - „Ich hatte sehr viel schon für die eingerichtet und so weit bist, kenne ich jemanden, der dich gerne dann ein paar Show in seinem Zirkus zeigen lassen würde.“, antwortet es selbst entschlossen. Ich reite zu ihm hin und Umarme ihn und auch einen Kuss bekommt er. „Jetzt hört auf, darf ich weiter erzählen und wir weiter reiten.“, sagt Jonah leicht genervt. Dann geht es auch schon weiter. Er reiten vorraus und wir beide verhalten uns plötzlich wie frisch verliebt, wenn ich so dran denke finde ich das voll eklig. Nun gut, Hand in Hand reiten wir jetzt durch den Wald und Jonah redet am laufenden Band. „So wo war ich. Im Zirkus sollte ich immer die Pferde warm reiten. Zwischen durch bin ich dann mit den Kollegen ausgeritten und ja, davon habe ich reiten gelernt. Und du?“, fragt er mich. „Ich komme aus dem Norden Islands und meine Eltern hatten ein riesen Hof mit extrem viel Weide, da fast die einzigen Züchter waren. In der Schule war ich fast nie, bis mich meine Eltern mit 16 Jahren einfach nach Deutschland schickten. Durch die Wanderritte die ich immer in Sommer bei Freunden, mehr im Süden Islands, mitmachte und sozusagen führte lernte ich schnell Deutsch.“, erzähle ich. Noch einen Weile unterhalten wir uns alle, bis wir endlich mal etwas schneller machen. Jonah trabt White an. Meine erste Stute war das. Sie hatte mir mein Ausbilder geschenkt, weil ich kein Geld für ein Isländer hatte. Auch Georgio kommt gut Lila klar. Schon auf dem ganzen Ritt hat sie keinerlei Anzeichen gemacht rumzuzicken, nur einmal kurz hat sie die Ohren angelegt das war's. So kenne ich sie gar nicht. Ich denke, dass sie einen besonders tolle Zeit beim Vorbestizer hatte. Auch White ist total umgänglich. Jonah hat jetzt super sitzt oder sonst was, doch den Kontakt um Maul und die Beine sind gut dran. Die Stute geht super vorwährts. Nach 25 Minuten sind wir wieder am Hof und satteln die Pferde ab. Anschließend gibt es noch was zu fressen und dann fertig.
      Die Männer gehen wieder rein. Man war das ein komischer Ausritt. Aber ich gehe in den Stall und möchte mit Nennir und Voodoo eine Runde spazieren gehen. Doch da erinnere ich mich an einen Fohlenschau, an der noch Anmeldungen möglich sind. Ich nehme beide direkt mit zum Hänger und über das erst mal. Anschließend noch mal in die Halle. Als erstes Binde ich Nennir an den Hänger an und gehe langsam mit Voodoo rein. Durch den auf Stieg, und keiner Klappe, steht er sofort drin. Ich binde ihn dort an hole dann Nennir. Doch auch wenn er schon so oft gefahren ist, ist er immer noch schrecklich dort reinzugehen. Die beiden Fohlen kennen sich seit 2 Wochen nun und sind schon ein guter Team. Ich stelle mich mit einem Bein in den Hänger und locke ihn rein, nach dem Voodoo einmal gewiehrt hat. Plötzlich steht er drin. Na gut, warum nicht. Ich hole beide wieder raus und gehe in die Halle für die FS üben. Da hinten in der Halle noch das Cutting Gitter steht, stelle ich Voodoo dort rein und laufe einige Stunden mit dem jungen Hengst. Auch plötzliche Stopps und losrennen sind im Angebot. Nach einigen Minuten wechsle ich die Hengste. Voodoo ist nicht so davon begeistert und ich wiederhole es noch einmal. Jetzt wird es schon besser. Vom Charakter her ist er schon mehr wie sein Bruder und der ist wieder Vater. Alles Nico Söhne. Nach der Arbeit lasse ich die beiden Fohlen noch mal toben in der Halle und gehe sie danach auch wieder auf die Paddocks bringen.
      Weiter ging es dann mit Pumkin, die ich von der Koppel holte. Heute werden wir weiter an dem Gehorsam üben. Leider war sie die letzten Wochen gar nicht ansprechbar so zu sagen. Die Stute war extrem auf Thor bezogen. Die einigen Wochen gingen gut, doch dann auch nicht mir. Nun habe ich versucht ihr vertrauen anders zu gewinnen. Leider nur mit vielen Leckerlies. Ich habe sie bereits von der Weide geholt und bin am Putzen. Da kommt Georgio und sagt: „Ich habe im Internet mal etwas rum geguckt und ...“ Ich unterbreche ihn. „Weißt du, behalte es für dich. Habe jetzt zu tun.“, sage ich etwas eingeschnappt. Er geht nur und ich beschäfftige mich weiter mit Pumpkin. Zusammen gehen wir in die Reithalle. Dort halten wir uns im kleinen Cutting Bereich auf. Mit der Stute fange ich einfache Übungen, herkommen und abweichen. Nach einiger Zeit klappt es dann und ich lasse sie etwas laufen. Am Ende bringe ich sie wieder auf die Weide. Das wars für heute.
      10'281 Zeichen | © Mohikanerin | 2014
    • Jackie
      Dein Pferd wurde am 23.03.2015 in den Himmel verschoben.
      Grund: 6 Monate sind vergangen
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    22 Feb. 2014
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