1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Tipper

Valentines Déjávue

SteckbriefPferdename: Valentines DéjávueAus der: DrachenschwingeVon: Mister MasterAus der: Dream of IsabellaVon: Little JackVon: Jack the RipperAus der: Little Satin_____________________________PferdedatenGeburtstag: 12. August 2010Geschlecht: StuteRasse: FalabellaFellfarbe: Splashed WhiteKopfabzeichen: BlesseBeinabzeichen: ///End/-Stockmaß: ca. 0,70 mCharakter: siehe BeschreibungGesundheit: Gut_____________________________BesitzdatenZüchter: Zuchtgestüt Burnin' ValentineBesitzer: ///Vorbesitzer: Ivi.Kiwi │ Zuchtgestüt Burnin' ValentinePferd erstellt von: Ivi.KiwiUmgemalt von: ///VKR: Ivi.Kiwi_____________________________QualifikationenGalopprennen Klasse: KeineWestern Klasse: KeineSpring Klasse: KeineMilitary Klasse: KeineDressur Klasse: KeineDistanz Klasse: KeineFahren Klasse: Keine_____________________________BeschreibungDéjávue ist die Zwillingsschwester von Lionello. Bereits in ihren ersten Lebensmonaten zeigt sie sich deutlich zurückhaltender als Lionello. Fremden Artgenossen und Menschen nähert sie sich nur zögernd. Am liebsten tobt sie mit ihrem Brüderchen auf der Wiese herum oder liegt kuschelnd mit ihm im Gras._____________________________Schleifen///_____________________________Zuchtdaten:Gekört: Ja │ NeinIn der Zucht: ///Nachkommen: ///

Valentines Déjávue
Tipper, 13 Sep. 2010
    • Floooh
      Es war schon einige tage her, als Tipper mich gefragt hatte ob ich nicht Lust hätte, mich einen Tag lang um ihre Fohlen zu kümmern. Natürllich hatte ic auch sofort zugesagt.
      Heute war dieser Tag endlich gekommen. Voller Vorfreude stopfte ich meine Jackentaschen mit Apfeln und Möhren voll und machte mich kurz darauf mit meinem Fahrrad auf den Weg zu ihren Hof. Momentan waren 4 Fohlen auf dem Gestüt. 3 Falabella und ein Holsteiner x Pinto x Criollo Mix. Da auch das Wetter mitspielte, hatte ich einen kleinen Spieltag an der frischen Luft geplant. Zufrieden holte ich die kleinen Racker aus ihren Boxen und bindete sie nebeneinander vor deren Boxen. Da ein Putzkasten vollkommen riechen würde, sah ich nach, welcher der best gefüllteste und vollständigste war und entschied mich schließlich für Kaffee's. Sie war neu auf dem gestüt, daher ebenfalls noch etwas ängstlich und zurückhaltend. Nun stellte ich den Putzkasten in die Mitte der kleinen, jedoch mit genug Abstand, sodass keiner auf dumme Ideen kommen konnte. Zuerst begann ich mit Raffaelo. Der kleine Falabellahengst ließ sich problemlos rumdrehen und beobachtete mich neugierig beim Putzen seines Felles. Zwar war er einer der dreckigsten, trotzdem dauerte es nicht sonderlich lange ihn fertig zuputzen. Sein Fell war im Nu wieder blitzeblank.
      Ich tätschelte ihm lobened seinen Hals und nahm erneut den Gummistriegel, um nun Kaffeekirsche zu putzen. Sie war nicht ganz so gelassen beim Putze, da sie mir nicht sofort traute. Ich nahm einen der mitgebrachten Äpfel und reichte ihn er kleinen Stute. Während sie nun genüsslich und konzentriert auf dem roten Ding rumkaute, kreiste ich den Striegel vom Hals bis runter zur Kruppe. Kaffee war noch recht sauber im Gegensatz zu Raffaelo, also dauerte das Putzen nicht mal halb so lange. Nachdem ich die Wuschelmähne, vom Stroh befreit hatte kratzte ich noch schnell die kleinen Hufen aus, was eine wahnsinnige umstellung war, da ich meist nur große auskratzte, oder die meiner Shire Horses. Dann war Chane an der Reihe. Sie war schon ein wenig Älter und dementsprechend vernünftiger.

      folgt
    • Tipper
      Ein Tag bei Kaffeekirsche, Déjávue, Raffaelo und Channy Chane

      Heute ging es mal wieder in den Stall. Nach langer Zeit, wollte ich heute all meine Fohlen in der großen Halle laufen lassen. Auf dem Hof angekommen, stellte ich mein Fahrrad an der Reithalle ab und lief hinüber zu den Stallungen. Ich schnappte mir den Hufauskratzer und öffnete Kaffeekirsches Box, welcher mich auch recht freudig begrüßte. Den Hufauskratzer hängte ich wieder vor die Boxentür und dann nahm ich mir sein kleines Halfter und zog es ihm an. Mit ihm ging es dann in die Shetty und Falabella Führanlage, die ich vor wenigen Monaten errichten lassen hatte. So ging es auch mit meinen anderen 3 Fohlen Channy Chane, Raffaelo und Déjávue. Alle auf einmal steckte ich in die große Reithalle, damit sie sich dort austoben konnten. Während sich Channy Chane und Kaffekirsche jagten, und Raffaelo und Déjávue schmusten, legte ich ein paar Stangen auf den Hallenboden, über die sie dann springen konnten, was sie auch fleißig taten. Raffaelo und Kaffeekirsche waren total in ihrem Element und wollten garnicht mehr aufhören. Channy hatte nicht so wirklich Bock und Déjá hatte ein wenig Angst vor den Stangen. Also holte ich eine Peitsche und scheuchte alle Vier noch ein wenig durch die Gegend, bis ich auf die Uhr schaute und bemerkte, dass ich langsam nach Hause müsste. Also sammelte ich meine kleinen Engel wieder ein und machte sie noch schnell fertig, bevor sie in ihre Boxen kamen. Diese hatte ich natürlich vorher noch einmal sauber gemacht und Möhren hinein getan. Alle bekamen noch ein Küsschen und dann schwang ich mich wieder auf mein Fahrrad und fuhr nach Hause. Morgen war ja schließlich auch noch ein Tag. ​
    • Tipper
      Neues Jahr - Neues Glück
      Ein Tag bei meinen Pferden

      Es war der 1. Januar 2011 und mein Wecker hatte natürlich wieder einmal nicht geklingelt. "Du doofes Ding ... Ich sollte mir wirklich mal einen Neuen besorgen." Etwas sauer, dass es schon so spät war, stieg ich aus meinem Bett und stiefelte ins Badezimmer, wo ich mich dann so schnell wie möglich fertig machte. Nachdem ich mir dann noch ein Brot reingestopft hatte, schwang ich mich auf mein Fahrrad und schlitterte zum Stall. Dort angekommen, kümmerte ich mich ersteinmal um meine Fohlen, die heute mal etwas Freizeit haben sollten. Natürlich ging es für alle ersteinmal in die Führanlage. Also stellte ich mein Fahrrad an der Reithalle ab und lief hinüber zum Fohlenstall, wo ich auch schon freudig begrüßt wurde. Zuerst schnappte ich mir den Strick von Channy Chane und Star's Victory. Schnell die Hufe der Beiden ausgekratzt und ab in die Führanlage. Obwohl ich Victory erst ein paar Tage hatte, machte sie sich wirklich gut. Obwohl sie doch ziemlich zickig war, fasste sie schnell Vertrauen und ging brav in die Anlage. Meine kleine Channy hatte ich ja nun schon was länger. Nun ging ich zu meinen nächsten Kandidaten. Kaffeekirsche und Valentine's Déjávue warteten bereits ungeduldig in ihrer Box. Also ging es auch mit ihnen schnell in die Führanlage. Zu guter Letzt kam auch noch der kleine Beaten an die Reihe. Der Faulpelz hatte keinen Bock und stellte auf stur. Doch mit Geduld und ein paar Möhren bekam ich ihn dann doch noch aus seiner Box heraus. Nachdem dann alle ca. 20 Minuten in der Führanlage waren und ich in der Zeit die Boxen gemacht hatte, ging es für die Kleinen in die große Halle, wo sie dann machen konnten, was sie wollten. Alle tobten sich erst einmal aus. Kaffeekirsche und Déjávue machten ein Wettrennen an der langen Seite, während Beaten sich mal wieder wälzte. Channy Chane und Victory kraulten sich in der Halle. Natürlich zückte ich meine Kamera und schoss ein paar schöne Fotos in der Halle. Trotz der schlechten Lichtverhältnisse wurden sie doch recht gut. Nach einer Stunde in der Halle, kamen die Kleinen wieder zurück in ihre Boxen. Sie begannen zu fressen und ich ging nun zu meinen Hengsten. Tipper stand in seiner Box und kaute genüsslich auf seinem Heu herum. "So mein Dicker, jetzt gehts an die Arbeit!", sagte ich, als ich seine Boxentür öffnete. Er schaute nicht sehr begeistert, ließ sich jedoch brav sein Halfter anziehen. Nachdem ich dann auch schon fertig mit putzen und satteln war, schwang ich mich in seinen Sattel und wir ritten eine gute Stunde in der Halle Dressur. Nachdem er dann wieder fertig war, machte ich noch schnell seine Box und gab ihm einen Eimer Möhren mit Leinöl. Also ging ich jetzt zu Raffaelo. Den kleinen Hengst wollte ich heute, genau wie Back to Basic, longieren. Ich putzte schnell drüber und legte ihm seinen Minilongiergurt an. Eine halbe Stunde reichte für den Kleinen und so kam auch er wieder in seine Box mit einem halben Eimer Möhren. Mit Back to Basic machte ich das Gleiche. Er war jedoch deutlich lockerer als Raffaelo. Basic machte sich wirklich von Tag zu Tag. Nun kam auch er wieder in seine Box mit Möhren. Puuh, dachte ich, als ich nun schon die Hälfte meiner Pferde gemacht hatte. Da es nun schon 4 Uhr war, beschloss ich, einige Pferde einfach laufen zu lassen. Also schnappte ich mir Desert Angel, die ich erst einige Runden in der großen Halle führte, bis ich sie laufen ließ. Sie gab dann richtig Gas und ich hatte Angst, dass sie sich in der nächsten Ecke auf die Nase legt. Doch alles ging glatt. Während sie noch ein bisschen in der Halle tobte, machte ich schonmal ihre Box, damit ich sie direkt danach wieder reinstellen konnte. Desert Angel kam wieder in ihre Box und ich holte alle meine Zuchtstuten aus der Box, denn so langsam wollte ich doch nach Hause. Mir war kalt und ich hatte Hunger. Ich wusste nicht, ob sie sich vertragen würden, aber ich wollte es probieren. Also kamen alle vier in die Große Halle. Drachenschwinge, Vancouver, Bon Voyage und Shalom, alle knubbelten sich auf einem Fleck zusammen. Und sie waren alle brav. Doch nachdem sie nach 10 Minuten immer noch so standen, nahm ich mir die Peitsche und wedelte damit ein bisschen rum, damit sie sich wenigstens ein bisschen bewegen würden. Auch sie machten noch ein bisschen was sie wollten, bis ich mit den Boxen fertig war. Also kamen auch meine Stuten alle wieder zurück in ihre Boxen. Auch für sie gab es einen Eimer Möhren und eine Banane. Nun baute ich in der Halle, an der langen Seite ein paar Sprünge auf. Denn mit meinen restlichen Pferden wollte ich nun Freispringen machen. Viktor war als Erster an der Reihe. Natürlich ging er erstmal in die Führanlage, bevor er springen durfte. Nach 20 Minuten brachte ich ihn dann in die große Halle, wo er dann auch direkt drauf los sprang. Er hatte ziemlich viel Spaß daran und zum Schluss zogen wir die Stangen auf M-Höhe hoch. Noch einmal 15 Minuten in die Führanlage und dann durfte er in seine frische Box. Mit little Jim machte ich das Gleiche, nur das wir nicht auf M sondern nur auf A hochzogen. Er war einfach noch nicht so sportlich wie Viktor. Für I'm not Afraid machten wir gerade mal E-Höhe. Der kleine Falabellahengst machte sich jedoch richtig gut. Und als alle nun wieder versorgt und in ihrer Box waren und die Halle wieder leer war, schwang ich mich auf mein Fahrrad und fuhr nach einem langen Tag im Stall erschöpft nach Hause.​
    • Chequille
      Zu Besuch bei Tipper's Weidepferden

      Gelangweilt klickte ich mich auf Facebook rum und las mir irgendwelche Statusmeldungen durch, als mir plötzlich eine Nachricht von Tipper angezeigt wurde. Neugierig öffnete ich sie.
      "Hey, Chequi. Sag mal, du hast nicht zufällig die Tage mal Zeit, um dich mit meinen Weidepferden zu beschäftigen? Ich finde nämlich momentan absolut keine Zeit, aber meine Dicken sollen darunter ja nicht leiden... Wäre natürlich nicht umsonst!"
      Freudig tippte ich schnell eine positive Antwort, woraufhin Tipper mir noch die wichtigsten Sachen, die ich wissen sollte, erklärte und mir sagte, was es zu tun gab.

      2 Tage später.

      Heute war es also soweit, heute sollte ich mich um die 17 Weidepferde kümmern. Ich machte mich also frühzeitig auf den Weg und begann sofort mit der Arbeit.
      Als erstes widmete ich mich den Fohlen von Tipper. Zu Beginn schnappte ich mir GH's Star's Victory, um sie kurz zu putzen und das Hufe geben mit ihr zu üben, da haperte es nämlich noch etwas, hatte mir die Besitzerin gesagt. Gesagt, getan. Sorgfältig bürstete ich das braune Fell und kämmte das schwarze, kurze Langhaar. Victory entpuppte sich als ziemlich zickig und eigenwillig und versuchte des öfteren mich zu zwicken, doch immer wieder rief ich sie zur Ordnung. Als ich mit dem Training begann, erwischte mich die Kleine shcließlich doch, und zwar an meinem Allerwertesten. Jetzt reichte es aber doch mal! Genervt stampfte ich auf den Boden auf und ließ ein lautes "Nein, Victory, lass das jetzt!" erklingen. Siehe da, es wirkte. Von da an konzentrierte sich das Stutfohlen auf die Übung und unterließ jeden weiteren Versuch solcher Boshaftigkeiten. Am Ende klappte das Hufe Geben sogar richtig gut, sodass wir beide ziemlich zufrieden waren, als ich sie wieder auf die Weide entließ.
      Als nächstes war nun GH's Beaten an der Reihe. Der kleine Araberhengst war ein sehr freundlicher Geselle. Das Putzen genoss er sehr, und auch der anschließende entspannte Spaziergang schien dem gemütlichen Rappschecken sehr zu gefallen. Total relaxed schlenderten wir in der Sonne über einen schönen Feldweg und genossen das prächtige Frühlingswetter. Zurück auf dem Hof knuddelte ich noch kurz mit dem kleinen Beaten, bevor ich ihn ebenfalls zurück zu seinen Pferdefreunden brachte.
      Die beiden kleinsten der vier Fohlen, Valentines Déjávue und Kaffeekirsche, brachte ich gemeinsam an den Putzplatz. Hastig putzte ich sie und führte sie danach in die Reithalle, wo die beiden fröhlich mit einem wilden Spiel begannen. Quiekend und bockend flitzten die Zwerge durch die Halle und es machte sogar mir beim Zusehen Spaß. Nachdem sie sich ausgetobt hatten, durften sie zurück auf die Koppel, wo sie sich gierig auf das saftige Gras stürtzten. Kopfschüttelnd lachte ich und machte mich an die nächsten Kandidaten auf meine Liste: die Hengste von Tipper.
      Dies waren an der Zahl drei, davon zwei Falabellas. Weil ich diese schlecht reiten konnte, putzte ich Raffaelo und CH' Back to Basic nur gründlich und brachte sie dann auf das große Paddock, wo die beiden sich selbst die Beine etwas vertreten konnten. Den dritten Hengst, Tipper, wollte ich auf dem Dressurplatz reiten.
      Ich holte ihn also aus seiner Box, putzte und sattelte ihn, dann führte ich den hübschen Tinker auf den Platz, wo ich aufstieg und losritt. Anfänglich gab es einige Schwierigkeiten, weil sich Tipper als ziemlich stur entpuppte und scheinbar keine Lust auf Arbeit hatte, doch irgendwie schaffte ich es doch, den Braunschecken aufzuwecken. Von da an war er sehr eifrig und das Dressurreiten machte richtig Spaß. Nach fast einer Stunde beendete ich das Training und war -wie Tipper auch- überaus zufrieden.
      Die Arbeit mit den Hengsten war schnell erledigt, sodass ich gleich zu den drei Stuten übergehen konnte. Die Falabellastute Pimky putzte ich sorgfältig und machte dann ein bisschen Bodenarbeit. Die schöne Scheckin stellte sich sehr geschickt an und schien Spaß an den verschiedenen Übungen zu haben.
      Nach Pimky widmete ich mich nun Desert Angel. Ihr schien es gar nicht zu passen, dass eine Fremde sich ihrer annahm; zwar ließ sie sich halbwegs brav überputzen, doch behielt sie mich ständig argwöhnisch im Blick. Auch, als ich sie in der Halle laufen ließ mied sie meine Nähe, sodass es sich später auch etwas schwierig darstellte, die Palomino Stute wieder einzufangen. Mit viel Geduld und Bestechungsmitteln in Form von Leckerlis klappte es dann aber doch, sodass ich die letzte Stute , Channy Chane, unter meine Fittiche nehmen konnte.
      Ich holte sie aus ihrem Stall und putzte sie, um sie danach für eine Ritt bereit zu machen. Die Mixstute war noch relativ jung und noch nicht so lange unterm Sattel, deswegen entschied ich mich, sie nur 20 Minuten zu reiten, immerhin wollte ich sie nicht überfordern. Die Scheckin war sehr intelligent und arbeitete toll mit, ihre Gänger waren total bequem und das Training machte wirklich Spaß. Am Ende ging Channy Chane sogar brav vorwärts abwärts, was den super Dressurritt perfekt abrundete.
      Nachdem ich auch im Stutenstall jetzt fertig war, folgten noch die sieben Zuchtpferde.
      Vier dieser wertvollen Tiere waren für mich abermals zu klein zum Reiten, deswegen brachte ich Shalom und Drachenschwinge zusammen auf die Koppel, und Little Jim mit I'm not afraid ebenfalls.
      Vancouver war ebenso misstrauisch wie Desert Angel vorhin. Lag wohl an der Rasse, immerhin waren beide Stuten Achal Tekkiner. Weil ich keine Lust auf eine erneute Einfang-Aktion hatte, beschloss ich, Vancouver zu longieren. Das Putzen dauerte bei ihrem wunderschönen hellen Fell etwas länger, aber letztendlich war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das Longieren verlief ohne Probleme, sodass ich Vancouver bald wieder zurück in ihre Box durfte.
      Das vorletzte Pferd, um welches ich mich nun kümmern sollte, war die schöne Bon Voyage. Endlich durfte ich mal die Mutter meines heißgeliebten Fohlens ÉdC´s Velino kennen lernen, und wahrhaftig, sie war ebenso wundervoll wie mein Kleiner.
      Mit der verschmusten Bon Voyage verbrachte ich erst ein wenig Zeit mit Schmusen, dann putzte ich sie schließlich und spannte sie vor die Kutsche. Ich als leidenschaftliche Kutschfahrerin war natürlich hellauf begeistert gewesen, als Tipper erwähnt hatte, dass die DRP Stute unter anderem auch gut gefahren war. Wir machten also eine gemütliche Kutschfahrt ins Grüne.
      Als wir nach einer Stunde schließlich auf dem Hof ankamen, war Bon Voyage ziemlich geschafft, und auch ich wurde langsam müde. Hastig spannte ich also ab und machte mich schnell an die Arbeit mit Viktor, dem letzten von Tippers Pferden.
      Der schöne Ponyhengst hatte einen ebenso angenehmen Charakter wie Bon Voyage, weswegen ich mich sogar nochmal dazu aufraffte, enrsthaft zu arbeiten. Ichputzte also schnell und sattelte dann sogleich, um auf dem dressurplatz zu reiten.
      Viktor scheute einmal, als ein Vogel aus einem Busch hochflatterte, doch ich konnte ihn mehr oder weniger schnell beruhigen, und ansonsten war der Ritt ziemlich gut. Der Fuchs war sehr gut ausgebildet und absolut feinfühlig, weshalb das Training gar nicht anstrengend war. Am Ende gingen wir noch eine gemütliche Schrittrunde ins Gelände zum Trockenreiten.
      Zurück auf dem Hof sattelte ich Viktor ab und brachte ihn in seine Box.
      Puh! Damit war die Arbeit geschafft. Ich verabschiedete mich von Tippers Pferden und machte mir erschöpft, aber glücklich auf den Heimweg.

      7.375 Zeichen (c) by Chequi
    • Tipper
      Ein Tag bei den kleinen Rackern!

      Heute ging es mal wieder zu meinen kleinen Wildfängen in den Stall. Wie immer fuhr ich mit dem Fahrrad auf den Hof und stellte es an der Reithalle ab. Nachdem ich in die Stallgasse gekommen war, wurde ich direkt einmal von links angestupst. Vulturi forderte sein tägliches "Begrüßungsleckerlie", sonst würde er erst einmal keine Ruhe geben. Das Leckerlie war bereits runtergeschluckt, bevor ich überhaupt dazu kam, meine anderen Fohlen zu begrüßen. Ein großes Geschrei brach aus, nachdem ein paar Fohlen gesehen hatten, wie ich Vulturi ein Leckerlie zugesteckt hatte und sie keins bekommen hatten. Nun machte ich also einmal die Runde und verschwand dann in der Sattelkammer um das Putzzeug zu holen. Mit meinem Falabellafohlen Déjávue fing ich an. Nachdem ich ihr ihr Halfter angezogen hatte, kratzte ich ihre winzigen Hüfchen aus und band sie auf der Stallgasse an. Jaa, Hufe geben klappte bei ihr schon super! Schnell 'drüber geputzt und ab ging es mit der Kleinen in die Halle, um ein bisschen Gelassenheitstraining zu absolvieren. Man kann ja nunmal nie früh genug anfangen. Aufgebaut hatte ich einen kleinen Parcour mit Stangen, die mit Folie umwickelt waren, mit einer riesigen Plane, einer Holzbrücke, und und und ... . Als wir in die Halle kamen, fand sie alles unnormal interessant und auch bei den Übungen war mehr Neugier als Angst vorhanden. Mit Déjávue war ich also auch ziemlich schnell fertig. Für sie ging es dann zurück in die Box, wo sie schon ein voller Futtertrog erwartete. Nun ging es weiter mit Kaffeekirsche, meinem kleinen Falabella Hengst. Hufe ausgekratzt, geputzt und auch mit ihm ab in die Halle. Mit ihm wurde es dann schon schwieriger. Die Plane war ihm nicht ganz geheuer und man glaubt garnicht, was ein Falabella für eine Kraft hat, wenn es mal irgendwo nicht hinmöchte! Nach langem diskutieren hatte ich mit ihm aber auch alles geschafft und auch er durfte jetzt wieder in seine Box. Der Tag hatte aber noch lange kein Ende. Es ging weiter mit meinem Araber Hengst Beaten, der mit seinen blauen Langhaarspitzen doch ziemlich schräg aussieht. Er musste dann nicht zum Gelassenheitstraining, sondern durfte sich in der Longierhalle nach Lust und Laune austoben, was er natürlich auch direkt machte. Eine viertel Stunde lang wurde ich von einem wild gewordenen Fohlen umkreist, bis es dann hieß "Ich bin fertig!". Also kam auch er wieder in seine Box. Nun waren noch 3 meiner Fohlen dran. Meine beiden Deutschen Reitponys Star's Victory und Vulturi durften heute einen gelassenen Tag auf dem Paddock verbringen, während ich mich mit It's a Single Voogl nochmal an die Arbeit mit dem Gelassenheitsparcour machte, den sie perfekt absolvierte. Nachdem dann alle Fohlen bewegt und versorgt waren, fuhr ich, nach einem langen Tag im Stall, mit einem guten gewissen nach Hause.​
    • Tipper
      Kurzer Pflegebericht für meine Fohlen :)

      Valentines Déjávue
      Déjá packte ich heute nur kurz auf Paddock zum austoben. Sie wälzte sich einige Male und fing dann an mit ihrem Ball zu spielen. Schnell verflog jedoch diese Spiellust wieder und sie widmete sich dem warten am Gatter. Nachdem ich ihre Box gemacht hatte, kam sie auch wieder zurück in ihre Box.

      Kaffeekirsche
      Kaffee durfte heute in die Halle und dort ein paar kleine Sprünge und Stangen überwinden. Man merkte, dass er sichtlich Spaß daran hatte, die Stangen anzukauen anstatt drüber zu springen, was mich dazu veranagte, ihn wieder reinzuholen. Auch er kam zurück in seine Box.

      GH's Beaten
      Mein Blauflimmer Beaten kam heute einfach nur auf die Weide. Dort tollte er erst einige Minuten herum und steckte danach sofort seinen Kopf ins Gras. 1 Stunde genoss er bei prallem Sonnenschein auf der Wiese, bevor auch er zurück in seinen Stall kam.

      GH's Star's Victory
      Meine kleine Stute ließ ich heute ein wenig an der Longe rumtrödeln. Wir hatten zwar einen kurzen Moment, wo wir meinten ein bisschen durchdrehen zu müssen, haben uns jedoch schnell wieder eingekriegt und waren dann brav bei der Arbeit. Auch sie kam danach wieder zurück in ihre frisch gemachte Box.

      Vulturi
      Für Vulturi gab es heute auch keine sonderlich spektakuläre Aktivität. Ich putzte den kleinen gründlich bevor auch er sich auf der Wiese austollen konnte. In der Zeit machte ich nun seine Box und danach durfte er dort auch schon wieder Platz nehmen.

      It's a Single Voogl
      Voogl durfte sich heute auch in der Halle austoben. Für die Kleine gab es aber nur ein paar Stangen zum 'drüber traben, bevor auch sie anfing, sich Sachen wie Holz anknabbern etc. zu widmen. Also kam auch sie schnell wieder zurück in die Box.​
    • Mohikanerin
      Bei Tipper

      Ich lang noch im Bett, als gegen halb Sieben mein Handy kliengelt. Es ist Joyful, sie fragt ob ich mich nicht um die Pferde von Tipper kümmern könne. Am besten auch noch ihre. Also stand ich auf und machte mich im Bad fertig. Danach zog ich mir meine Reitsachen an, aber nahm auch noch eine Jeans undein anderes T-Shirt mit. Dann fahre ich auch schon zum Hof zu Tipper. Ich habe jetzt auch endlich wieder ein Auto, also bin ich weder auf mein Fahrrad noch auf die Öffendliche noch auf meine Familie abhängig. Ich sitze also im Auto auf dem Weg zu Tipper. Auf der Autobahn sind kaum Autos, also freie Bahn. Nach ungefähr zwei einhalb Fahrt, komme ich an. Es kam mir nicht so lange vor, weil ich die ganze Zeit Musik gehört hatte.

      Mir wurde ein Zettel hinterlassen. Ich lese: "Hallo flyka. Wir freuen uns, dass du dich um unsere Pferde heute kümmern möchtest. Also jedes Pferd hat eine Box und ist eine Koppel zugeteilt. Du kannst mit ihnen unternehmen was du möchtest. Es sollte nur Artgerecht sein. LG Tipper und Joyful.". Nach dem Lesen, bin ich sehr aufgeregt, was auf mich zu kommt. Dann laufe ich in den Stall und es steht kein einziges Pferd drin. Ich schaue mir alle Boxen an und sehe das sie alle dreckig sind. Dann suche ich eine Schubkarre und Werkzeug zum Sauber machen.

      Und ich finde auch schon etwas. Ich gehe zur ersten Box und mache die Pferdeäppel weg. Das mache ich in allen Boxen. Nach einer halben Stunde bin ich fertig, aber nur mit dem Sauber machen. Ich musste mehrmals hin und her laufen, aber egal ich bin sportlich. Dann gehe ich auf die Suche nach Heu und Stroh "Ach da ist ja welches!", rufe ich und gehe mit der Schubkarre hin, um etwas mit zu nehmen. Dann fange ich mit der ersten Box an. Stroh rein, leicht verteilen, Heu dazu und zur nächsten. Das machte ich dann bei allen. Das ging zwar schneller, aber ich musste mehr hin und her laufen, weil das Stroh und Heu schneller leer ging, als voll die Karre.

      Ich war endlich damit fertig und hatte auch noch mal gefegt. Dann lief ich zur Fohlen Weide. Auf dem Zettel war der Weg zu jeder Koppel beschrieben. Schon auf dem Weg dort hin, hörte ich Pferde wiehern und getrappel. Die Fohlen. Sechsstück an der Zahl. Ich gucke erneut auf den Zettel umd zu gucken wie sie heißen und wer, wer ist. Steht alle drauf. Sehr schön. Ich zeige auf ein schwarz geschecktes Fohlen mit bunter Mähne und fange an zu reden: "Du bist dann Gh's Beaten, oder ich kurz Beaten. Okay weiter gucken." Dann schaute ich zu drei kleine Fohlen. "Ihr seit dann, Valentines Déjávue, Kaffeekirsche und It's a single Voogl. Ihr seit so klein und kuschlig.", sage ich als ich die Kleinen streichle. Ich gucke wieder nach oben und sehe zwei Fohlen angaloppieren. Das müssten dann Vulturi und GH'S Star's Victory sein. Ich streichle auch die Deutschen Reiponys. Es ist schon ganz schön die Zeit veragen. Ich laufe wieder zum Hof um die ersten Halfter zu holen.

      Auf dem Weg zur Stutenweide hopplten zwei Feldhasen über den Weg. Bei der Weide angekommen, sehe ich zwei Pferde stehen. "Das kleine muss Pimky sein und das große Channy Chane.", sage ich mir so. Dann ging ich auf die Koppel und holte die Beiden runter. Ich lief mit ihnen zum Hof. Dort binde ich sie an und hole die Putzkiste aus der Sattelkammer. Ich höre die Beiden Stuten kurz quitschen und komme auch schon mit der Kiste raus. Channy guckt mich erwartungsvoll an. "Nein du bekommst nichts.", sage ich zu ihr in einem ruhigen Ton. Dann fange ich sie an am Hals zu putzen und weiter zum Körper, bis ich an der Kruppe angekommen bin. Ich mache einen Bogen um sie und putze auf der anderen Seite weiter. Dort mache ich das gleiche wie auf der linken Seite des Pferdes. Sie ist jetzt nur noch mit Hufe auskratzen dran und Langhaar bürsten. Dann bin ich auch schon mit der schecken Stute fertig. Ich laufe zu der Falabella Stute und putze sie auch am Hals. Dann zum Rücken und bis hinter zur Kruppe. Anschließend gehe ich auf die andere Seite mach das gleich auch dort. Die Stuten stehen sehr ruhig. Am Ende kratze ich auch ihr die Hufen aus und bürste das Langhaar. Ich bin fetig mit Putzen und führ beide in den Stall, weil ich mir nicht sicher bin, was ich mache. Dann hoffe ich nur, dass das für die beiden heute reichte.

      Ich laufe in die Sattelkammer um an meine Sachen zu gehen. Dort war es kalt. Also konnte ich gut mein Trinken dort lagern. Ich nahm ein ein Schluck aus der Wasserflasche und nehme die nächsten Halfter mit. Wieder mal habe ich die den Zettel in der Hand um den Weg zu finden. Nach ungefähr 10 Minuten bin ich bei der Koppel angekommen. Ich gucke und hole mir den Tinker Tipper von der Weide runter. Er versucht zwei mal zu fressen, doch ich setzt mich durch und lasse ihn es nicht. Wir laufen zum Hof. Der Tinker ist echt verfressen. Endlich angekommen binde ich ihn an und fange an ihn zu putzen. Erst am Hals zum Rücken und anschließend die Kruppe. Es ist eh immer das Gleiche. Schnell noch die Hufen ausgekratzt und das Langhaar gebürstet. Dann gehe ich in den Stall um eine Longe und seine Trense zu holen. Tipper wiehrt und ich komme auch schon wieder raus. Ich lege ihm die Trense an mit der Longe in den Gebissringen. Dann laufe ich los und er folgt mir. Der Tinker versucht mal wieder an einen Grashalm ranzukommen, doch er schaft es nicht. Auf dem Reitplatz angekommen lasse ich ihn einen großen Zirkel im Schritt gehen. Ich muss ihn erst kennen lernen. Er guckte oft in die Mitte zu mir. Ich fands recht lustig und trabe ihn an. Sein Trab sieht seh ungemüdlich aus. Eiglück longiere ich ihn. Das hätte ich keine Minute ausgehalten. Ich longiere ihn noch 3o Minuten und laufe dann mit ihm wieder zum Hof. Dort mache ich die Trense ab und und bürste ihn nochmal über. Dann kommt er in die Box. Die Trense brienge ich in die Sattelkammer und nehme mir zwei Halter mit.

      Ich bin wieder auf dem Weg zur Koppel. Jetzt weeiß ich den Weg aber schon. Sowas merke ich mir immer schnell. Am Weidetor stehen schon Cantastor und Back to Basic. Ich schaue beide an und sie mich auch. Den Hengsten mache ich die Halfter um und laufe zum Hof. Ich putze sie und Back to Basic brienge ich wieder in den Stall. Leider kann ich nicht viel mit ihm machne. Ich hoffe putzen reicht. Cantastor steht noch am Anbinder uns schart mit den Hufen. "Ja. Ich komme gleich.", rufe ich nach draußen und das scharen hört auf. Dann laufe ich schon aus dem Stall raus. Mit einer Trense und einem Sattel auf dem Arm. Ich lege ihm dedn Sattel auf dem Rücken und die Trense mache ich ihm ins Maul. Dann streife ich Cantstor noch mal das Halfter über und hole aus der Kammer noch eine Gerte. Ich mache ihm das Halfter weg und führe ihn Richtung Wald. Er läuft lieb neben mir. Der Wind geht durch die Arme der Bäume. Eigentlich ist es ganz schön. Langsam kommen wir an einer Kreuzung an. Dort biege ich rechts ab und laufe mit ihm weiter grade aus. Nach einer guten Stunde kommen wir beide unverletzt auf den hof an. Ich sattel ihn ab und brienge alles in die Sattelkammer. Als er dann auch geputzt ist, brienge ich Cantastor in eine Box.

      Ich gehe zum Zuchtstall um mir das nächste Pferd zu holen. Der ausgewählte ist Colour's Blind. Er guckt mich an und ich führe ihn aus der Box. Draußen binde ich ihn an und putze ihn. Als Blind dann einigermassen sauber ist, sattel ich ihn und mach ihm die Trense ins Maul. Aus dem Stall hole ich mir eine Gerte und steige auf. Mit Blind gehe ich auf den Platz. Erst gehen wir ein paar Runden Schritt. Ich merke schon wie er die ganze Zeit schneller Laufen will. Als ich den Hengst antrabe merkt man seine Erleichterung endlich schneller laufen zu dürfen. Sein Trab ist sehr bequem. Ich gehe mit ihm auf den Zirkel. Der Dunkelfuchs biegt sich schön und hat auch eine gute Linienführung. Sein Kopf ist schon die ganze Zeit in der Senkrecht, als ob er es nicht anders kennt so zu laufen. Ich parriere ihn in den Schritt durch. Er scheint nicht sonderlich begeistert und spinnt ein bisschen rum. Doch er hört auf, als er merkt das er damit nicht durch kommt. Ich lasse Blind wieder antraben. Erst ganze Bahn und dann wieder auf den Zirkel. Ich mache mal größere und mal kleinere Zirkel. Langsam wird er erschöpft und ich höre auf. Noch ein paar Runden Schritt dann wars das auch schon für ihn. Als das geschaft ist reiten wir zum Hof zurück. Dort steige ich ab und mache das ganze Zeug ab. Er ist wieder angebunden und das Sattelzeug in der Kammer. Ich putze ihn noch mal über und brienge ihn zurück in den Stall. Blind bekommt noch etwas Kraftfutter.

      Dann hole ich mir Bon Voyage und putze sie am Anbinder. Die Stute hampelt die ganze zeit rum. Es ist jetzt nicht so schlimm, aber etwas nervig. Ich fange an die Stute zu putzen. Erst den Hals und dann den Rücken und am Ende die Kruppe. Als ich das auch auf der andern Seite gemacht habe, kratze ich die Hufen von ihr aus und brüste schnell das Langhaar. Dann gehe ich in die Sattelkammer und hole ihr Sattelzeug. Ich lege ihr den Sattel auf den Rücken und mache den Grut fest. Anschließend mache ich ihr das Gebiss ins Maul und führe sie zum Reitplatz. Dort steige ich auf und gurte noch mal nach. Ich reite sie warm. Viele Volten und Zirkel im Schritt auf beiden Händen. Sie macht super mit. Ich trabe sie an und sie testet erstmal was ich so kann. Die Stute merkt auch schon das sie mit dem Versuch einfach mal stehen zu bleiben, bei mir nicht durch kommt. Nach mehreren Versuche gibt sie auf. Endlich kann ich sie entspannd reiten. Ich mache ein kleine Pause, nachdem ich sie auch im Trab auf Zirklen und halben Bahnen geritten bin. Als sie dann wieder bei Atem war und trabe das Entmaßpony wieder an. Ihr trab ist relativ bequem um ihn auszusitzen. Nach einer Stunde höre ich auf Voyage zu reiten und führe sie wieder zum Anbinder. Dort mache ich das Sattelzeug ab und brienge es weg. Dann putze ich die Stute nochmal über und brienge sie in den Stall zurück.

      Ich hole mir die vier Falabellas aus dem Stall und putze alle. Isidorn, Raffaelo, I'm not afraid und Drachenschwinge stehen alle ganz brav da und warten. Mir ist noch nicht die Idee gekommen was ich machen könnte, dann fällt mir was ein. Ich binde alle ab und laufe mit ihnen zum Reitplatz. Dort mache ich den Strick ab und lasse sie toben. Afraid spielt mit Raffaelo. Die beiden kleinen Pferde galoppieren über den Platz, bremsen und rennen wieder los. Sie sehen so glücklich aus. Isidorn versucht die ganze Zeit hinterher zu kommen, doch irgendwie gelingt es ihm nicht. Drachenschwinge steht am Zaun und zupft Grashalme die in den Platz ragen. Sie ist voll beschäftig, so wies aussieht. Ich habe mich derweil an den Zaun gestellt und zugeguckt. Die kleinen sind so süß. Leider finde ich schade, das man mit ihnen nicht viel machen kann. Isidorn kommt zu mir angetrabt und guckt mich an. Ich streichle ihn. Dann kommen auch langsam die Anderen. Alle werden gestreichelt. Afraid fängt wieder an die anderen kleinen Ponys zu ärgern und sie rennen alle weg. Es ist schon lustig wie sie mit einander Spielen. Nach einer halben Stunde nehme ich alle wieder an den Strick und brienge sie in die Boxen zurück. Alle fressen erst mal das frische Heu.

      Aus dem Stall nehme ich mir gleich Viktor mit. Er wird angebunden uns geputzt. Der Fuchs ist ziemlich staubig, also dauert es länger als bei den anderen Pferden. Nach einer Weile ist er dann einigermassen sauber und ich hole sein Sattel zeug aus der Kammer. Ich lege ihm den Springsattel auf den Rücken und mache ihm das Wassergebiss ins Maul. Er guckt mich kurz an und wir laufen los. Am Springplatz gurte ich noch mal nach und dann steige ich auf. Ich treibe ihn um die Hindernisse ihm Schritt herrum. Wie lange ich nicht gesprungen bin. Als er dann warm ist trabe ich ihn und trabe leicht. Mit dem Sattel stehe ich viel zu hoch immer auf, aber es geht ja. Ich trabe auf das erste Hinderniss zu und er springt schön rüber. Wir traben weiter und erneut über das kleine Kreuz. Wieder macht er's gut. Ich parriere ihn durch und lobe Viktor. Ein tolles Pferd. Wir machen eine kurze Pause und ich gurte in der Zeit noch einmal nach. Mein Handy kliengelt. Um genau zu nehmen, merke ich es vibrieren. Aber ich gehe jetzt nicht ran. Ich reite gerade und möchte nicht gestört werden. Viktor wird wieder angetrabt und dann angaloppiert. Wir reiten auf einen mittelhohen Oxer zu und springen rüber. Wieder ist es super gewesen. Ich mache nach 5 Sprüngen eine Pause und lasse ihn Schritt gehen. Ich bemerke, dass die rechte Gamasche offen ist und steige ab. Unten mache ich sie wieder fest und steige auf. Der Hengst ist jetzt wieder bei Atem und ich trabe ihn wieder an. Kurz vor der 2er Kombination galoppiere ich ihn an. Er meistert es wieder mal ohne Fehler. Dann pariere ich ihn wieder in den Schritt durch und lasse ihm am langen Zügel laufen. Dann steige ich ab nach 4 Schrittrunden und laufe mit ihm zum Hof zurück. Dort mache ich das ganze Zeug wieder ab und briege es in die Sattelkammer. Er schubbert sich den Kopf an der Anbindestange. Dann laufe ich mit dem Hengst zur Waschstelle und dusche ihn ab. Danach streife ich das Wasser ab und brienge in in seine Box. Er sieht sehr zufrieden aus und frisst.

      Jetzt hole ich mir das letzte Pferd. Lightning Suger guckt mich schon Erwartungsvoll an, als ich zu ihrer Box laufe. Draußen binde ich sie an und putze sie. Als sie saube ist gehe ich die Trense holen und steige mit der Aufstiegshilfe auf die große Stute. Ein hübsches Pferd, denke ich mir und reite los. Wir reiten in den Wald. An einem Feld biegen wir links ab und traben an. Ihr trab ist sehr unbequem und ich habe Probleme drauf sitzen zu bleiben. Als hilfe halte ich mich noch an der Mähne fest. Ich pariere sie wieder durch um nicht vom Pferd zu fallen. Sugar guckt mich an und ich streichle sie. Ein Kuschelpferd. Wir reiten durch den Wald im Schritt. Sieht sehr schön hier aus. Durch die Blätter kommen kleine Sonnenstrahlen durch und immer wieder eine kleine Windböe. Ich trabe sie an und galoppiere ich sie an. Das ist schon viel bequemer, als der Trab. Wir galoppieren durch den Wald und haben Spaß. An einer Lichtung pariere ich sie in den Schritt durch und reite zum Hof zurück. Als wir angekommen sind, steige ich ab und binde sie wieder an. Dann putze ich sie noch einmal über und bringe sie zurück in ihre Box.

      Ich gehe noch meine Sachen holen und fahre wieder nach Hause. Heute war ein sehr schöner Tag. Jetzt noch kurz zu Hause die Pferde machen und dann vor den Fernseher setzten. Einfach mal wieder chillen. Im Auto trinke ich ein Schluck und fahre los. © flyka I 14465 Zeichen mit Leertaste ohne Überschrift
    • Tipper
      Tag mit meinen Fohlen

      Nach sehr langer Zeit schaffte ich es, mal wieder bei meinen Fohlen vorbeizuschauen. Ich hatte viel Stress in der Schule und musste mich auf mehrere wichtige Klausuren vorbereiten, weshalb ich nicht die Zeit hatte, mich um meine Fohlen auf der Weide zu kümmern. Nun ging es aber in den Stall und ich holte nacheinander Valentines DeJaVue, Kaffeekirsche, Beaten, Star’s Victory, Vulturi und Voogl von der Wiese, um sie zu putzen.
      Es war tolles Wetter, also verlagerte ich die Putzsachen von der Stallgasse zum Anbindeplatz nach draußen. Alle Fohlen genossen es sichtlich und durften schon danach wieder auf ihre Weide zurück. Dort spielten sie wieder miteinander und ich nahm mir die Zeit um ihnen ein wenig dabei zuzusehen. Danach setzte ich mich wieder ins Auto und fuhr zu meinen Großen, die auch schon auf mich warteten.
    • Jackie
      ​Verschoben am 14.02.2014
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Tipper
    Datum:
    13 Sep. 2010
    Klicks:
    689
    Kommentare:
    9