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Stelli

Until Tomorrow | Trakehner *

Until TomorrowRufname UntilGeburtsdatum *23.09.2007Stockmaß 1,70mFellfarbe SchwarzbraunerAbzeichen Stern und SchnippeCharakter impulsiv, speziell, dominant, unberechenbarGesundheit gesund Hufzustand 4x beschlagenaus der Simply's Ronjaaus der Red Loungevon Simplyvon unbekanntaus der unbekanntvon unbekanntRasse Trakehner Geschlecht HengstZur Zucht zugelassen ja[x] nein [ ]Zucht Hofgut TannenheideBesitzer StelliErsteller / Züchter StelliVKR Stelli lebenslangVerkäuflich NeinReitbeteiligung -QualifikationenGalopprennen Klasse -Western Klasse -Spring Klasse AMilitary Klasse EDressur Klasse EDistanz Klasse EFahren Klasse AEignung Springen & FahrenTraining -Enjoy the Rain | Ysun x Until TomorrowDeo Volante | Nisi de la Bryére x Until TomorrowGoodbye Heartbreak | Ysun x Until TomorrowVintage Gold | Summer Wine x Until TomorrowDemon's | Ysun x Until TomorrowCheckpoint | Forever Yours x Until TomorrowHeimerdinger | Summer Wine x Until Tomorrow

Until Tomorrow | Trakehner *
Stelli, 25 Apr. 2012
    • Stelli
      Die Ankunft

      Ich wollte grade zum Haus gehen, als mir der Pickup mit dem großen, weißen Hänger auffiel. Nanu? Ein Einsteller? Schnell eilte ich zurück in den Stall und hielt ausschau nach einer vorbereiteten Box. Und tatsächlich, neben C'est la Vie war eine eingestreut. Als ich wieder draußen war, stand ein Mann und mein Vater am Hänger und unterhielten sich. Als ich dazukam verstummten beide und bein Vater sah mich nur leicht grinsend an. Ich kannte das Grinsen, war aber weiterhin skeptisch. "Weisst du noch vor 3,4 Jahren, das dunkle Trakehnerhengst Fohlen, was dir so gut gefiehl?", fragte er mich. Sofort erinnerte ich mich an den interessanten Hengst. Ich nickte aber nur fragend. Er ging zur Hängerklappe und öffnete sie.Herausgeführt wurde ein prächtiger, muskulöser Hengst. "Oh Gott", brachte ich nur herraus. Ich sah ihn weiter fragend an. "Brauchtest du nicht ein Nachwuchspferd?", grinste er noch mehr. Mir fielen jegliche Mimik aus meinem Gesicht und mir wurde heiß und kalt zugleich. Im selben Moment überkam mich pure Freude und fiel allen um den Hals. "Wie ist sein Name?", fragte ich, während ich ihm über den Kopf fuhr. "Er hat keinen richtigen Namen. Genannt wurde er immer nur 'Das Biest'. Wahrscheinlich wegen seines Charakters. Pass auf dich auf! Achja, das finanzielle klären wir dann wann anders am Telefon.. Bis Morgen dann!", und der Mann stieg uns Auto und fuhr fort. Dort stand ich nur mit dem "Biest". Er wirte wie 3m groß, er hatte eine muskulöse, aufgerichtete Haltung, welche mir leicht Angst machte. "In die Box neben C'est la Vie?", fragte ich, während das Pferd neben mir nur hin und her tänzelte, aufgeregt wieherte und prustete. Mein Vater schüttelte nur den Kopf. "Weißt du, das war eigentlich ein Notkauf. Warum er so durchtrainiert aussieht, weiß ich nicht. Er sollte eigentlich zum Schlachter, da er niemanden akzeptierte. Weder im Umgang und schon gar nicht beim reiten. Er kennt quasi nichts. Aber Hauptsache Hengst...", sagte er und schüttelte unverständnisvoll den Kopf. "Vielleicht wäre er anders, wenn er ein Wallach wäre. Doch den Zeitpunkt haben sie wohl verpasst. Ich hoffe er macht sich hier, ansonsten gibt es keine Perspektive für den Kerl." Ich war geschockt. "Ich bereite eine Box am Stallende vor. Er verträgt sich mit fast keinem Pferd und zerlegt gradezu die Box. Daher muss er erstmal seperat stehen, bevor ich den gesamten Stall sanieren muss ^^" Und somit war er im Stall. Ich stand nun da, mit dem "Biest". Sein Weiß in seinen Augen machte mir etwas Angst. Aber er mochte mir gefallen. Und irgendwie hatte ich ein gutes Gefühl. "Du kannst den Hengst in den Stall bringen!", sagte mir mein Vater udn ich ging los. Ungestüm tippelte er neben mir her, ich hatte alle Hände voll zu tun. Endlich war er in der Box und wieherte aufgeregt und schwitzte. Ich ahnte, das es schwer mit ihm werden würde....
    • Stelli
      Der erste Tag

      Als ich von der Schule kam, konnte ich es mir nicht nehmen, nach meinem neuen Pferd zu sehen. Einerseits war ich überglücklich, anderer Seits hatte ich Sorgen. War das vielleicht eine Nummer zu groß für mich? Mit diesen Gedanken betrat ich unsere Stallungen und ging zur hintersten Box. Langsam ging ich auf den Hengst zu. Als er mich bemerkte, wirbelte er um und starrte mich an. Dann legte er die Ohren an und kam 2 Schritte auf mich zu. Ich fasste das Halter und öffnete die Box. Das "Biest" wich erschrocken zurück, in seinen Augen ein Ausdruck von Angst. Er klemmte sich in die Ecke und ich sah wieder das Weiße in seinen Augen. "Hey.. ich tu dir doch nichts.", versuchte ich ihn zu beruhigen. Er sah mich jedoch nur giftig an. Also blieb ich einfach stehen. Langam wurde der junge Hengst neugierig und kam ein Schritt auf mich zu. Als ich dann noch in meiner Jacke nach einem Leckerli kramte, kam er fast ganz zu mir. Als ich endlich eins gefunden hatte, konnte ich den Hengst sogar kurz streicheln. Er zog den Kopf zurück, blieb aber stehen. Ich drehte mich um und ging wortlos aus der Box. Ich war gespannt, was das noch gab...
    • Stelli
      Pflegebericht Weidenpferde

      Was ein krasses Wetter. Die Sonne knallte auf meinen Kopf und dazu war es noch so unglaublich schwül. Glücklicherweise hatte ich heute Schulfrei und konnte mich den ganzen lieben langen Tag um meine Vierbeiner kümmern. Nachdem ich Gefrühstückt hatte ging ich runter in den Hof. Ich hatte irgendwie Lust, heute mit den Weidepferden zu beginnen. Freidig hüpfte ich durch die Stallgasse und wollte heute mit Ben anfangen. Er pennte jedoch noch. Ich schnalzte und er brummelte mir zu, noch bevor er wach wurde. ich führte ihn raus und putzte ihn kräftig. Er hatte immernoch nicht komplett das Winterfell verloren, aber mit fast 18 Jahren war das noch zu verzeihen. Als er fertig geputzt war brachte ich ihn zum Waschplatz und spritzte seine Beine und Schweifrübe ab, denn da hat er immer etwas mit der Schubberei zu kämpfen, was aber schon deutlich besser wurde. Da ich Ben gestern geritten bin, hatte er heute frei. Ich brachte Ben auf die Koppel und giing zurück zum Stall, genauergenommen zu Secret Sign, meinen bunten Appaloosahengst. Ich stutze jedoch ziemlich, als er nicht in seiner Box zu finden war. Ich eierte auf unserem Gestüt herum und fand ihn letzendlich in einem der Paddocks. Freundlich kam er ans Tor und holte sich seine Begrüßung ab. In seinen Augen erkannte ich die purer Abendteuerlust, also hatte ich schon beschlossen, was ich heute mit ihm anstellte. Schnell war Sign geputzt und gesattelt; dann ging es auch schon los. Ich schwingte mich auf seinen Rücken und ritt raus ins Gelände. Nach reichlich Schritt trabte ich los zu der Distanztrainingsstecke. Als wir die erreichten, war er mehr als aufgewärmt. Auf uns warteten 400m Trab- bzw Galoppstrecke. Sign fegte wie der Wind über die Strecke, die Ohren stets nach vorne. Im leichten Sitz geritten genoss ich den ewig scheinenden Galopp. Doch irgendwann war auch diese vorbei und Sign schnaufte angestrengt und hibbelig zugleich. Da kam der Hengst wieder durch. Im Schritt ritten wir zurück zum Hof, wo ich ihn dann abspritzte und auf die Koppel stellte. Nach einer kurzen Pause meierseits war Trakehnerstute Minstrel an der Reihe. Sie mochte mir momentan nicht so recht gefallen. Sie wirkte matt, lustlos und lag oft. Auch wenn sie mit ihren 13 Jahren noch top im Alter lag, machte ich mir heftig Sorgen. Ich holte sie aus ihrer Box und putzte sie gründlich. Dabei wirkte sie weiterhin eintönig matt. Solang es ihr nicht gut ging ritt ich sie auch nicht sondern stellte sie auf die Stutenkoppel. Sie graste zwar, jedoch nicht mit dem Elan, die sie sonst hat. Ich ging also ins Haus und wählte die Nummer der Tierärztin, die versprach, morgen vorbeizukommen. Etwas beruhigter fuhr ich mit meiner Pferdepflege fort. In meiner gedanklichen Liste waren nun Kalinka und Grande Coleur dran, die beiden Jungpferde, die noch rundum roh waren. Sie ließen sich zwar erst führen, aber das wars dann auch schon. Unser Stallbursche stellte die Fohlen, Jährlinge und Jungpferde heute früh morgens schon raus, also wusste ich, wo sie sich aufhielten. Zuerst fing ich meine Kalinka ein, im wahrsten Sinne einfangen. Sie flüchtete 2,3 Mal vor mir, doch dann hatte ich sie. Ich brachte sie zum Stall und band sie fest. Manmanman, sie sah komisch aus. Irgendwie wie ein Islandpferd, obwohl sie ein reinrassiges Vollblut war. Also machte ich kurzen Prozess und schnitt Mähne und Schweif ordentlich. Die Mähne klassisch sportlich und den Schweif eben so, wie das bei Vollblütern üblich ist. So mochte sie mir schon um einiges besser gefallen. Zufrieden putzte ich weiter und übte anschließend das Hufe-geben, was Kalinka mitterweile schon mit allen Vieren brav über sich ergehen lässt. ich tätschelte ihren Hals und sie bekam ein Leckerchen zur Belohnung. Dann kam sie wieder auf die Koppel zu ihren Kumpels, wo ich die Initiative ergriff ung gleich den kleinen Grande Coleur einsammelte. Er fand das gar nicht witzig, von dem saftigen grün weg zu kommen, aber was muss, das muss. Trotzig folgte er mit mit zum Stall und wartete immernoch mürrisch, bis ich mit dem Putzkasten wiederkam. Auch er war grade in der Phase, wo alle 3 Jährigen schrecklich aussahen. Auch das kürzlich geschnittene Langhaar haute nichts raus, also hoffte ich wirklich, das sich sein Körperbau noch großartig verändert. Ich checkte schnell, ob die Halle frei war und ließ ihn dann 10 Minuten laufen, da er sich auf der Koppel nicht ausreichend bewegt, im Gegensatz zu den anderen. Danach durfte er selbstverständlich wieder zu den anderen. Noch ein kleines bisschen beleidigt, aber schon wesentlich freundlicher als eine halbe Stunde davor. Ich nahm es mir nicht und gab ihm einen kleinen Klapps auf seine Kruppe, worauf er wieder beleidigt abzog. Ich musste total lachen; was war er doch für eine Memme. Ich ging schnell ins Haus, denn mittlerweile war er 12 Uhr und heute kochte meine Mutter früher. Lasagne! Vollgefressen stand ich eine halbe Stunde später wieder in der Stallgasse vor Jades Box. Dem Lusitanohengst gab ich heute frei, da er erst gestern einen stressigen Tag auf der Hengstkörung verbrachte. ich holte ihn trotzdem aus seiner Box und putzte ihn. So dreckig war er allerdings nicht, da er ja gestern gewienert sein musste. Ich trenste Jade udn zog mir Handschuhe an, um dann zusammen mit ihm einen Spatziergang genießen wollte. Auch wenn es nur eine kleinere Runde war, Jade schien dankbar zu sein. An einer Wiese ließ ich ihn grasen und ich setzte mich daneben und sonnte mich etwas. Nach 10 Minuten grasen ging es wieder in Richtung Heimat. Jade durfte auf den Paddock und ich ging zu meinem Deutschen Reitpony namens Kovu. Das Pony lugte beim betreten der Stallgasse bereits schelmisch aus dem Fenster. Grinsen stand ich vor ihm und halfterte ihn auf um ihn herauszuführen. Draußen putzte ich ihn in der Sonne und er fing an, das putzen zu genießen und verfiel in Dämmrigkeit. Dann holte ich seinen Sattel und die Trense und machte ihn fertig fürs Reiten. Ich führte Kovu auf den Springplatz, gurtete nach und schwingte mich auf seinen kohlfuchsigen Rücken. Ich ritt zuerst am langen Zügel im Schritt los, nahm die Zügel nach 10 Minuten allmählich ganz auf und fing dann an zu traben. Nach einer langen Aufwärmphase gings auch ans galoppieren. Die aufgebauten Sprünge reizten mich sehr und mir fiel auf, dass Kovu schon lang nicht mehr gesprungen ist. Gedacht, getan. Zuerst ließ ich Kovu über ein Kreuz hüpfen, später natürlich auch Steilsprünge und den ein oder anderen Oxer. Kovu war voller Elan dabei und riss erstaunlicherweise kein Einziges Mal. Lobend ließ ich ihn die Zügel aus der Hand kauen und parierte dann auch zum Schritt durch, um ihn trocken zu reiten. Im Stall sattelte ich Kovu ab, spritzte seine Beine ab und brachte ihn dann auf den Paddock. Er ließ es sich nicht nehmen und schmiss sich mit seinem nassen Fell in den Dreck. Ganz toll! Ich war grade voll in Fahrt und verzichtete auf meine Pause, denn meine Rappstute La Bella Goia stand in den Startlöchern. Ich pflückte die Stute auf dem Rückweg in den Stall von der Koppel und band sie fest. Ich putzte sie ordentlich und kratzte säuberlichst die Hufe aus. Danach holte ich aus der Sattelkammer einen Longiergurt, Ausbinder, Gamaschen, ihre Trense, Longe und Peitsche. Das pferdige brachte ich auf Goia und führte sie dann ins Roundpen. Ich ließ sie zuerst auf der rechten Hand Schritt gehen und trabte sie nach 10 Minuten an. Nach einer guten viertel Stunde wechselte ich die Hand und auf der linken Hand erstmal Schritt, Trab und dann auch der erste Galopp. Am Ende galoppierte sie auch noch auf der anderen Hand. Zu guter Letzt legte ich 2 Stangen ins Roundpen, wo sie auch drübertraben und einmal galoppieren musste. Als sie schon bisschen geschwitzt war, brach ich das Training ab und führte sie zurück in den Stall. Dort putzte ich nochmal über die Stellen, wo der Gurt lag und brachte Goia dann in ihre Box. Von da aus kümmerte ich mich gleich um das nächste Pferd. Ready to Talk war mittlerweile so weit, dass er eingeritten werden konnte. Da mir aber jegliche Zeit fehlte, hatten wir beschlossen, uns einen guten Bereiter zu suchen und ihn für einige zeit dorthin zu stellen. Talk stand allerdings noch in der großen Laufstallbox mit den Kleinen zusammen und es war an der Zeit, für ihn eine eigene Box einzurichten. ich ging zurück zum Stall und suchte mir eine leere Box aus, die ich dann gleich darauf mit Stroh einstreute. Ich säuberte Krippe und Tränke und dann war soweit alles fertig. Ich ging zurück zu unseren Jungpferden und fischte mir Ready to Talk heraus. Unsicher und etwas aufgeregt betrat der die Stallgasse seines neuen Zuhauses, ließ sich aber brav in seine Box bringen. Dort ließ er sich gar nicht mehr stören und begann, Stroh zu knabbern. Mit einer Wurzelbürste putzte ich den braven Spanier etwas. Dann musste ich aber weitermachen. Lago Puccini musste nicht großartig bewegt werden, da sich seine neue Reitbeteiligung Tiferum heute um ihn kümmert. Wie ich sah war seine Box sowiso leer. Also musste sie auf dem Platz, Halle oder Gelände sein. ich hatte Glück und fand die beiden auf dem Dressurplatz vor. Was ich sah stellte mich zufrieden und sah den beiden noch kurz heimlich zu. Tiferum machte ihre Sache mit meinem Hengst sehr gut und ich war froh, jemanden für Lago gefunden zu haben. Das nächste Pony war Never Say Never aus der Zucht von meiner guten Freundin Ivi.Kiwi. Auch sie wollten wir in Beritt geben, weil wir einfach allerhand mit den Pferden zu tun hatten. Noch heute wollten wir im Internet nach einem zuverlässigen Ausbilder gucken, der beide Pferde fit machen sollte. Never Say Never stand grasend auf der Koppel, wobei ich das auch ließ. Ich hatte sie gerstern ausgiebig longiert und danach kurz laufen lassen, damit war sie ausgelastet. Nun ging ich zu C'est la Vie. Sie wirkte momentan auch ziemlich schlapp. Sie lag in ihrer Box und gefiel mir überhaupt nicht. Ich scheuchte sie hoch und miss dann Fieber. Über 40°C! Sofort musste sie von den anderen Pferden weggestellt werden. So schnell es ging streute ich eine seperate Box für unsere Kranken ein, wo ich CLV umstellte. Ich rief unverzüglich den Tierarzt an, der versprach, so schnell wie möglich vorbeizukommen. Ich beschloss, meiner Stute die Beine abzuspritzen. Brav ließ sie das Wasser auf ihre Beine prasseln und rührte sich keinen Zentimeter. Im Stall fiel mir auf, das die ihren Hafer von heuteg Morgen nicht gefressen hatte. Sofort machte ich ihr Mash, damit sie Flüssigkeit aufnehmen konnte, denn sie wirkte auch sehr ausgelaugt. Solange das Mash quoll, stellte ich sie in ihre Quarantänebox, wo sie weiterhin vor sich hin döste. Von dem Mash fraß sie glücklicherweise bisschen. Ich wusch mir die Hände, bevor ich zu Call me Bubble ging. Die süße Trakehnerstute hatte ich hervorragend in die Herde der Jungtiere eingelebt und verstand sich prächtig mit den anderen. Ich holte sie aus dem Laufstall und putzte sie eine lange Zeit in der Nachmittagssonne. Anschließend führte ich die zu der kleinen Halle, wo wir immer die Pferde laufen lassen konnten, da die große zum Reiten bestimmt war. Ich führte die Kleine erstmal 10 Minuten herum, um mögliche Verletzungen zu verhindern. Als sie hörte, wie der Strick sich abklingte, peste sie wild durch die Halle. Sie fing sich aber schnell wieder weil ihr Langweilig wurde. Warum auch doof im Kreis rennen? Sie guckte mich mit ihren großen Augen fragend an. Wenn Bubble keine Lust mehr hatte, war das auch so. Also führte ich sie wieder raus und brachte sie wieder in den Stall zu den anderen Jungen Pferden. Endlich kam ich zum letzten Pferd, dem relativ neuen Until Tomorrow, den jeder im Stall fürchtete. Er galt beim Vorbesitzer als aggressiv, ungezähmt, wild und bösartig. Um ehrlich zu sein machte er auch keinen allzunetten Eindruck auf uns, doch wenn ich mich nicht täusche wurde es schon ein kleines bisschen besser. Tomorrow stand so gut wie nur in seiner Box, da er nur Terz machte, wenn er draußen war. Doch ich hatte Mitleid mit dem jungen Hengst und wagte das beinahe Unmögliche: ihn herausführen. Mutig griff ich zu seinem alten Halfter und betrat seine Box. Er blickte mich böse an und wich mir aus. Doch dann gab er nach und ich nutzte den Augenblick, um ihn aufzuhalftern. Blitzschnell schoss ich den Haken. Mein Herz pochte, denn jetzt musste er rausgeführt werden. Wiehend, angespannt und tänzelnd zucktelte er neben mir her und ich hatte allerhand zu tun, ihn nicht zu "verlieren". Draußen auf dem Hof wurde es nochmal eine Spur schlimmer und ich muss zugeben, so ganz wohl war es mir nicht in meiner Haut. Er drehte sich um mich weil er herumtänzelte und stieg, aber er musste raus und wir beide da durch ! Endlich erreichte ich die Hengstpaddocks, die fürs erste langen müssten. Ich war so heilfroh als ich mein durchgeknalltes Pferd in einem der Paddocks drinnehatte. Er trabte mit gewaltigen Bewegungen den Zaun entlang, galoppierte 1,2 Mal wie gestochen los und trabte wieder am Zaun entlang. Zum Glück waren die Hengstpaddocks hoch genug, er würde also nicht rauskommen können. Dennoch fragte ich mich: Würde dieses Pferd je einmal reitbar werden?

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    • Stelli
      Pflegebericht Until Tomorrow

      Nachdem ich mich aus den nassen Klamotten geschält hatte ging ich wieder in den Stall. Mich ergriff die Lust, mich um Until Tomorrow zu kümmern. Seit seiner Ankunft hat sich der Hengst nicht sonderlich geändert. Er war weiterhin scheu, angriffslustig, dominant und schien unzähmbar. Until Tomorrow stand - wie leider fast immer - in seiner Box. "hey Dicker", begrüßte ich ihn. Er würdigte mich keines Blickes. Ich betrat die Box; sofort legte er die Ohren an. Ich hielt ihm meine hand hin, auf der sich ein Leckerli befand. "Komm schon, es geht raus.", flüsterte ich ihm zu. Er sah mich endlich an. Ich nutzte die nächstbeste Chance, um ihm sein Halfter überzufreifen. Schnell fädelte ich die Führkette ein und dann gings los. Schreiend, tänzelnd und beinahe unhaltbar lief er hinter mir die Stallgasse entlang nach draußen. "Woaaah!", sagte ich zu ihm. Er schien sich kaum zu beruhigen. Endlich erreichte ich ausgepowert die Paddocks. Ich schnallte die Führkette aus und ließ den Hengst frei. Bockend entfernte er sich von mir, dabei traf er mich fast mit seinem linken Hinterhuf. Ich hatte noch viel vor mir, bis man normal mit ihm umgehen konnte..
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      Pflegebericht Hauptstallung

      Was ein warmer Sommertag! Bestens gelaunt ging ich in den Stall um mich um die Hauptstallpferde zu kümmern. Ich wollte mit meinem Wallach Ben beginnen. Ben stand wie gewöhnlich auf Paddock oder Koppel; dort suchte ich ihn letzendlich auf und fand ihn. Ich putzte den Scheckwallach ausgiebig und holte dann Sattel & Trense und den ganzen Beinschutz. Ich sattelte in Windeseile und stieg auf. Wir machten zusammen einen entspannten Schritt-Spazierritt, der 30 Minuten ging. Auf dem Hof zurück kam ben selbstverständlich wieder auf die Koppel, wo ich grade Secret Sign mitnahm. Ich führte ihn von der Koppel in den Stall und putzte ihn so schnell es ging. Dann holte ich mein Longierkram, das heißt Longiergurt, Longe, Kappzaum und Gamaschen und packte das ganze zeug auf den gepunketen Rücken. Ich trug mich schnell in die Round-Pen Liste ein und schnappte mir mein Pferd, um den Weg dorthin anzutreten. Ich begonn zu longieren; Schritt, Trab und Galopp auf beiden Händen, insgesamt 30 Minuten. Danach waren wir fertig und Secret Sign kam nach der Verpflegung auf die Koppel zurück. Weiter gings mit meiner Stute Minstrel. Sie stand noch in ihrer Box. Also schnell zurück zum Stall, das Pferd aus der Box geholt und geputzt, dann sattelte ich. Ich stieg auf und machte mich auf den Weg zum Wald. Dort ritt ich Schritt, bis ich die Wiese erreichte, wo ich traben und galoppieren konnte. Nach 45 Miunuten waren Minstrel und ich zurück am Hof und die Stute durfte nun auch raus auf die Stutenkoppel. Nach einer kurzen Pause wollten auch Kalinka und Grande Coleur versorgt werden. Ich holte die beiden Jungpferde im Zweierpack von der Weide der Fohlen und band sie nebeneinander draußen am Putzplatz an. Ich putzte zuerst die braune Kalinka und schnitt Mähne & Langhaar nach. Danach wurde auch Grande Coleur geputzt und ebenfalls ordentlich zurechtgeschnitten. Dann hieß es baden. Ich schnappte mir Grande Coleur und spritze ihn am Waschplatz ab. Er genoss die kalte Dusche sichtlich und spielte mit dem Wasserstrahl. Auch Kalinka hatte nach ein wenig zögern auch Vertrauen zum Wasser gefunden und ließ sich baden. Danach kamen die Zwei zurück auf die Jungpferdekoppel. Der Nächste war Kovu, mein Reitponyhengst. Ich holte Kovu aus dem Stall und putzte ihn sorgfältig. Danach band ich Kovu ab und führte ihn zu der kleinen Reithalle, wo ich immer die Pferde laufen ließ. Auch Kovu durfte heute mal für sich laufen. Nachdem ich ihn 5 Minuten Schritt geführt hatte, durfte er frei herumtollen. Ausgelassen bockte er von einer Ecke in die Andere. Nach 10 Minuten fing ich den Hengst ein und führte ihn aus der Halle, denn auch er durfte bei dem Wetter auf die Koppel. Ready to Talk wartete auch schon, endlich von dem Schlamm aus seinem Fell befreit zu werden. Kopfschüttelnd und lachend zugleich holte ich den Hengst von der Hengstkoppel. Am Stall befreite ich das Schlammpferd von der verkrusteten Erde, bis davon nichts mehr zu sehen war. Anschließend holte ich erneut das ganze Longierzeug und packte es aufs Pferd; anstatt Kappkaum nahm ich jedoch eine Trense. Die Arbeit mit Ready to Talk musste auch einmal losgehen, damit er später ein tolles Reitpferd werden würde. Nach 20 Minuten Longierarbeit war auch Ready to Talk fertig. Nachdem er geduscht wurde, durfte er sich erneut auf der Koppel suhlen. Als nächstes war Lago Puccini dran, ein Springpferd von uns. Ich holte den Hengst aus dem Stall und putzte ihn. Danach sattelte ich ihn und führte ihn auf den Springplatz. Nachdem ich aufgestiegen war, begann ich, ihn aufzuwärmen. Nach 20 Minuten konnte ich anfangen, ein paar Gymnastiksprünge zu springen, mehr wollte ich bei dem Wetter nicht machen. Auch Lago Puccini kam langsam ins Schwitzen. Ich ritt ihn noch eine kleine Runde ins Gelände durch unseren Bach den ‚Schwarzbach’, bevor er auch endlich zu den anderen auf die Koppel durfte. Nun war Valentines Never say Never an der Reihe. Ich holte die Scheckstute von der Koppel und putzte sie am Stall. Sie wurde ordentlich mit Fliegenspray eingesprüht, bevor wir unseren Spaziergang antraten. Wir gingen einen Feldweg entlang und kurz durch den Wald, bis wir wieder Zuhause waren. Am Stall zurück hatte das Fliegenspray bereits seine Wirkung verloren und ich konnte sie mit ruhigem Gewissen abbrausen. Danach kam neues Fliegenspray drauf und Valentines Never say Never durfte wieder zurück auf die Weide. Nun war C’est la Vie dran. Ich holte die Dunkelfuchsstute aus ihrer Box und putzte sie schnell, denn ich hatte bald Reitstunde. Nachdem sie gesattelt war longierte ich sie 15 Minuten vorher ab, damit sie nicht so steif war. Die Dressurreitstunde klappte super und am Ende waren wir alle zufrieden. Nach der Stunde duschte ich die schweißgebadete Stute gut ab und stellte sie danach auf die Koppel. Nun war ein weiteres Jungpferd namens Call me Bubble dran. Ich holte den Schecken aus ihrer Box und putzte sie. Danach führte ich Call me Bubble in die kleine Halle, wo ich sie zuerst 5 Minuten Schritt führte, bevor sie frei laufen durfte. Nach 10 Minuten stellte ich ein Cavaletti in die Halle, wo sie vergnügt drübersprang. Danach fing ich sie ein und brachte sie auf die Jungpferdekoppel. Das Vorletzte Pferd war Until Tomorrow, ein prächtiger Hengst. Ich holte das kleine Ungestüm aus seiner Box und putzte ihn so gut es ging, denn er war nicht wirklich händelbar. Einige Male musste ich zur Seite weichen, weil ich sonst vermutlich einen Hufabdruck kassiert hätte. Ich holte meine Führkette und schnallte sie korrekt ein, dann führte ich ihn zur kleinen Halle. Dort machte ich die Kette sofort ab und er lief frei, wälzte sich und tobte sich dann aus. Nach 10 Minuten hatte ich ihn endlich eingefangen. Ich führte ihn aus der Halle und brachte ihn auf einen Hengstpaddock. Das letzte Pferd für heute war Stute Esperanza. Ich holte die brave Stute von der Koppel und putzte sie. Anschließend sattelte ich sie und ging zur großen Reithalle, wo ich vorhatte, sie locker zu Arbeiten. Das Training klappte prima, ich ließ sie viel V/A laufen und ritt einige Tempiwechsel. Am Ende war sie wunderbar locker und als Belohnung beendete ich das Training nach 45 Minuten. Nachdem ich Esperanza sorgfältig versorgt hatte, kam sie zurück auf die Stutenkoppel.

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    • Stelli
      Großer Pflegebericht für Zucht-, Hauptstall- und Nebenstallpferde

      Heute hatte ich Großes vor. Ich wollte mich um jedes meiner Pferde an einem Tag kümmern. Zuerst ging ich in die Hauptstallungen, wo ich schon mit einem lauten Wieheren vieler Pferde begrüßt wurde. Erstmal kamen ein paar Pferde auf die Koppel oder Paddock, damit ich ihn Ruhe misten konnte, denn heute hatte unser Stallbursche frei. Ich brachte Ben, Kovu, Secret Sign und Lago Puccini zuerst auf die Koppel, dann Minstrel, Never say Never, C'est la Vie und Esperanza auf die Koppel gegenüber. Die Fohlen und Jährlinge Kalinka, Grande Coleur, Ready to Talk und Call me Bubble auf die südliche, längliche Koppel am Waldrand. Until Tomorrow war der Einzige, der alleine auf den großen Paddock kam. Quasi seine Privatkoppel, da er sich mit keinem Pferd verstand und agressiv wurde. Nun war der Stall leer und es herrschte eine ungewohnte Stille. Ich krallte mit Schubkarre und Mistgabel und friemelte Pferdeäpfel und nasses Stroh aus der Box. Ich war recht schnell fertig und holte nun die Schubkarre, mit der das saubere Stroh transportiert wurde. Ich streute jede Box nach, besonders in den 2 Laufställen von Kalinka und Call me Bubble und die andere von Grande Couleur und Ready to Talk musste wieder einiges rein. Endlich war ich fertig. Nun ging es ans bewegen der Pferde:
      Ben: Mit Ben ging ich nach dem Putzen 40 Minuten im Wald spazieren.
      Secret Sign: Mit dem Appaloosahengst machte ich ein leichtes Westerntraining.
      Minstrel: Minstrel wurde 30 Minuten von mir ausgebunden auf dem Reitplatz longiert.
      Kalinka und Call me Bubble: Die beiden Jährlinge nahm ich zusammen mit auf einen 20 minütigen Spziergang durch den Wald.
      Kovu: Ihn ließ ich nach dem warmlaufen 15 Minuten in der Halle frei laufen.
      Ready to Talk und Grande Couleur: Beide Jährlinge konnten zusammen in der Halle rumtoben.
      Lago Puccini: Nachdem er geputzt war, ritt ich ihn auf dem Springplatz und sprang ihn anschließend über ein paar Sprünge auf A und L Niveau.
      Valentines Never say Never: Sie longierte ich ausgebunden 30 Mintuten im Roundpen.
      C'est la Vie: Ich ritt die Hannoveranerstute 40 Minuten locker V/A in der großen Halle.
      Until Tomorrow: Mit ihm machte ich deutliches Dominanztraining.
      Esperanza: Wir genossen einen gemeinsamen 40-Minuten Ausritt durch Wald und Feld.
      Nachdem alle Pferde ihre Dosis Bewegung genossen hatten, ging ich rüber in den kleinen Stall, auch genannt Nebenstall. Dort machte ich das selbe Spiel von vorne. Ich beschloss, dass alle Pferde gemeinsam auf eine Koppel konnten, auch wenn Alcar ein Hengst war. Er war verträglich und nicht auf das Decken einer Stute aus. Ich nahm mir zuerst Kalympia, Glammy und Conversation und brachte sie auf die Koppel, bevor Sinita, Alcar und Lovestory folgen konnten. Diana nahm ich alleine, da sie recht quirlig ist. Zufrieden grasten alle Pferde in der Sonne und ich konnte mich ans misten machen. Hier ging es fast gauso schnell wie in dem anderen Stralltrakt, lediglich Sinitas Box sah aus wie ein saustall, da sie ihren Mist immer vergrub. Nach einer halben Stunde konnte ich de Boxen wieder mit frischem Stroh einstreuen und danach mit dem Bewegen der Pferde weiter machen:
      Kalympia: Ich ritt die Falbscheckstute eine gute Stunde dressurbetont auf dem Dressurplatz.
      Sinita: Im Westernoutfit gings 30 Minuten raus ins Gelände.
      Glammy: Glammy wurde 30 Minuten im Roundpen mit Kappzaum longiert.
      Alcar: Er durfte nach Schrittführen 15 Minuten in der kleinen Halle frei laufen.
      Diana: Sie wurde nach Alcar ebenfalls laufengelassen.
      Lovestory oder so: Ich bin sie eine dreiviertelstunde geritten und danach etwas gesprungen.
      Conversation: MIt ihr hab ich lockere Dehnübungen während der Dressurarbeit gemacht.
      Somit waren auch die Pferde in den Stallungen versorgt und genossen noch eine Weile die angenehme Mittagssonne bei guten 18 Grad. Also gings weiter mit den wertvollen Zuchtpferden. Hier musste ich beim rausstellen schon deutlicher ordnen, zumindest bei den Hengsten. Also brachte ich erstmal die raus, die am verträglichsten miteinander waren, beginnend mit den Hengsten. Schoko kam gemeinsam mit Silvano, Pount, Jade, Realités, Mejorano und Edurance Clash raus. Die Gruppe verstand sich ziemlich gut. Die nächste Gruppe bestand aus Red Diamond, All in All, Pacey und Akhawi.Somit waren alle Hengste draußen und es folgten nurnoch die Stuten. Summer Wine, Embassy, Arrivederci, Dance for Winning, Ysun, Falada, Palimé, Forever Yours, Saphir und Mara kamen alle zusammen auf die riesengroße Koppel. Eine riesige Gruppe! Aber alle verstanden sich prima. Jetzt ehlte nurnoch Millenium GC, die dann auch noch zu den Stuten durfte. Schon leicht müde und kaputt ging ich wieder in den Zuchtstall um zu misten. Ich brauchte fast über eine Stunde, bis die Boxen frei von Mist waren. Ich streute sie frisch nach und kehrte dann die Stallgasse, damit alles schön sauber war. Dann ging es ans bewegen meiner teuren Pferde:
      Schoko: Mit Schoko machte ich eine halbe Stunde Doppellongentraining
      Summer Wine: Summer Wine hatte heute frei und durfte 15 Minuten unters Solarium
      Embassy: Sie wurde 30 Minuten im Roundpen ausgebunden longiert
      Silvano: Er wurde etwas im Westernmäßigen Bereich trainiert, insgesamt 40 Minuten
      Red Diamond: Ihn ritt ich erst 40 Minuten dressurmäßig, danach sprang ich ihn beginnend von A bis M.
      Pount: Mit ihm ging ich 20 Minuten durch den Wald spazieren
      Jade: Jade und ich genossen einen einstündigen Ausritt durch einen Bach, Wald und Wiese.
      Arrivederci: Sie ließ ich nachdem ich sie warmgeführt hatte 15 Minuten in der Halle freilaufen.
      All in All: Er wurde nach dem Warmreiten im Bereich Springen trainiert.
      Dance for Winning: Mit ihr ging ich 30 Minuten spazieren
      Ysun: Sie ritt ich im Gelände zur Galoppstrecke und ließ sie 3 Kilometer galoppieren.
      Falada: SIe longierte ich 30 Minuten ausgebunden auf dem Reitplatz.
      Palimé: Ich trainierte ihren Tölt auf der Rundbahn im Nachbarort.
      Forever Yours: Ich trainierte die angerittene Stute weiter, 40 Minuten leichte Arbeit
      Pacey: 30 Minütiges Springtraining nach dem Warmreiten auf dem Springplatz
      Akhawi: 30 Minuten Schrittausritt durch den Wald
      Saphir: Sie stellte ich 30 Minuten auf das Laufband, während ich Realités machte
      Realités: Ihn longierte ich 30 Minuten im Roundpen
      Millenium GC: Mit ihr übte ich das Aufsatteln und Auftrensen
      Mara: Sie ritt ich 30 Minuten in allen GGA und sprang dann mit ihr über Gymnastiksprünge.
      Der Tag nahte schon dem Ende, als ich mit allen Pferden fertig war. Aber ich war glücklich und zufieden. Die Pferde, die noch draußen waren, stellte ich am Abend wieder rein. Nun war fütterungszeit. Eine halbe Stunde, bevor es Kraftfutter gab, fütterte ich Heu und kehrte anschließend wieder die Stallgasse. Nach dem Kehren konnte ich dann mit der Fütterung des Kraftfutters beginnen. Jedes Pferd bekam nach Größe, Leistung und Dicke sein passendes Futter. Die Pferde schienen glücklich und ausgeglichen. Ich brachte den Futterwagen zurück und ging dann auch ins Haus zurück.


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    • Stelli
      Pflegebricht - Hauptstallungen

      An einem kalten Wintertag wollte ich mal wieder die Pflege meiner Pferde, welche in dem Hauptstalltrakt gehalten wurden, festhalten.
      Zuerst fing ich mit meinem Mixwallach Ben an. Ich holte mein Scheckpony aus seiner Box und begrüßte ihn mit einem Leckerli. Draußen putzte ich Ben und holte dann Schabracke, Longiergurt, Trense, Gamaschen und meinen Helm. Ich "sattelte" Ben und ging in die Halle. Nasch 20 Minuten Schritt legte ich mit der Arbeit los, die insgesamzt 45 Minuten lang ging. Ben bekam in seiner Box eine Abschwitzdecke auf und ich beschäftigte mich solang mit Pferd Nummer 2, Secret Sign. Ich holte Sign vom Paddock in den Stall und putzte ihn kurz über, da er nicht wirklich dreckig war, da er eine Decke trägt. Danach machte ich Gamaschen an mein Westernpferd und holte den Kappzaum und eine Longe. Ich longierte Secret Sign eine halbe Stunde im Roundpen; am Ende ließ ich ihn über 2 Trabstangen traben. Nach dem Training brachte ich den Appaloosahengst zurück in seine Box. Danach deckte ich Ben wieder ein und fuhr mit Minstrel fort. Ich holte die Trakehnerstute aus der Box und putzte sie. Danach sattelte ich sie und stieg auf. Geplant war ein gemütlicher Ausritt durch den Neuschnee. Minstrel eignet sich bestens dafür, denn sie ist trittsicher und vorsichtig. Nach einer Stunde kehrten wir von unserem tollen Ausritt zurück und Minstrel kam zurück in ihre Box. Ein paar Boxen weiter wartete bereits das Trakehnerhengstfohlen Grande Coleur auf mich. Der Kleine kam aus seinem Offenstall und wurde erstmakl von dem Sand befreit. Danach ließ ich ihn nach 5 Minuten Schrittführen in der Halle laufen, wobei er herumtollte und Spaß hatte. Danach kam Grande Coleur wieder in seinen Stall. Nach einer kurzen Pause fuhr ich mit meinem DRP Kovu fort. Auch ihn musste ich nicht stark putzen, da er eine Decke trägt, so war ich schnell fertig und konnte satteln. Ich baute in der Halle einen kleinen Pacours auf und ging mit Kovu in die Halle. Nachdem ich Kovu ordentlich aufgewärmt hatte, ging ich Schritt für Schritt den Springpacours durch, wo Kovu sich wacker schlug. Nach dem Ritt kam Kovu mit einer Abschwitzdecke in seine Box zurück. Ich ließ den Pacours aufgebaut und putzte mein nächstes Pferd Lago Puccini in windeseile. Schnell war er gesattelt und getrenst und konnte mit mir in die Halle. Nach sorgfältigem Aufwärmen fing ich an zu traben und zu galoppieren, bevor ich die ersten Sprünge machte. Jemand war so freundlich und baute mir den Pacours später noch hoch. Lago Puccini machte sein Training sehr gut und kam kaum geschwitzt zurück in die Box. Mein zweites DRP an diesem Tag war Valentines Never say Never. Ich holte die auffällig gezeichnete Stute aus ihrer Box und putzte sie ordentlich, denn sie war nicht eingedeckt. Als sie sauber war holte ich erneut Longiergurt, Trense, Ausbinder, Longe und Gamaschen und ging mit ihr in den Roundpen. Ich longierte Vanetine ca. 40 Minuten. Nachdem das Training beendet war kam die junge Reitponystute zurück in ihre Box. Der nächste Kandidat war nun C'est la Vie, meine Hannoveranerstute. C'est la Vie wurde kurz aber gründlich geputzt und die Hufe ausgekratzt, bevor ich die Fuchsstute in die kleine Reithalle führte. Ich führte das Pferd 5 Minuten im Schritt umher, bevor ich sie losmachte und sie laufen ließ. Am Ende durfte sie noch über einen kleinen Sprung freispringen, was sie freudig erledigte. Danach durfte die Stute sogar noch raus auf den Paddock. Ich ging zurück in den Stall weil dort Call me bubble wartete, die zusammen mit Grande Coleur zusammenstand. Ich hatte vor die junge Stute anfang 2013 einzureiten, also bereitete ich sie bis dahin darauf vor. Ich putzte die Kleine und holte dann meinen uralten Stübben Romanus, den ich mit einer Schabracke vorsichtig auf ihren Rücken legte und ihn langsam zugurtete. Da sie das bereits kannte, blieb sie ruhig. Auch das auftrensen verlief relativ gut. Danach holte ich eine Longe und longierte die junge Stute 20 Minuten in der Halle. Der Sattel störte sie nicht wirklich dabei. Sie kam am Ende zurück in ihren Offenstall zu Grande Coleur zurück. Nun war mein Poblempferd Until Tomorrow dran. Ich holte den impulsiven Trakehnerhengst aus seiner Box und band ihn fest. Beim Versuch ihn zu putzen scheiterte ich fast, denn er war von seiner Vergangenheit stark mit aggressiven verhalten geprägt. Ich schaffte es irgendwie, ihn in die kleine Halle zu führen, wo er sich ausbocken konnte. Nach 15 Minuten ging ihm langsam die Puste aus und ließ sich nach weiteren 10 Minuten einfangen und zurück in seine Box bringen. Das letzte Pferd heute war Esperanza, das komplette Gegenteil von Until. Die liebevolle Stute wartete bereits sehnsüchtig auf ihr Tagesprogramm. Flott war sie geputzt und gesattelt, bevor es in die große Reithalle ging. Insgesamt ritt ich sie 45 Minuten dressurbetont in der Halle. Esperanza war dabei sehr konzentriert und reagierte auffallend Fein auf meine Hilfen. Nach dem Ritt kam sie zurück in ihre Box und meine Arbeit war getan.
    • Stelli
      Pflegebericht von allen Stalltrakten

      Zum Wochenende hin beschloss ich, mal wieder meine ganzen Pferde durchzumachen. Als erstes kümmerte ich mich um die Sauberkeit der Boxen. Ich mistete sie sorgfältig aus und streute sie genügend ein. Anschließend bekamen die Pferde ihre morgige Ration an Heu. Dann gings mit dem Bewegen der Pferde zu. Ich ging zurück in den Hauptstall unserer Anlage und begann mit meinem Ponywallach Ben. Nachdem ich ihn geputzt und gesattelt hatte, gingen wir in die Halle um lockeres Reiten mit Stangenarbeit machten. Nachdem Ben versorgt in seiner Box stand, kam Secret Sign an die Reihe. Es folgten Kovu und Lago Puccini, die ich ebenfalls putzte und dann alle nacheinander in die hofeigene Führmaschine brachte. Ich stellte sie auf eine dreiviertelstunde Schritt und Trab und ging zurück zum Hof. Minstrel blickte mir bereits erwartungsvoll entgegen. "Na Hübsche?", begrüßte ich sie und holte sie zum Putzen heraus, das allerdings nur kurz, da sie danach sowiso auf den Paddock kam. Dann ging ich zu meinen beiden Jüngsten dieses Stalltraktes Kalinka und Grande Coleur, die ich nacheinander Einzeln in der kleinen Halle laufen ließ. Inzwischen waren auch meine 3 Pferde in der Führmaschine fertig. Ich brachte Secret Sign, Lago Puccini und Kovu zurück in ihre Boxen. Nun kam eine Stutenpartie in die Führmaschine. Ich holte zuerst Valentines Never say Never aus ihrer Box und putzte sie über, dann meine frisch prämiertes Pferd Call me Bubble und zu guter Letzt Esperanza. Ich brachte das bunte Trio zur Anlage. Esperanza vorn mit einem Zwischenraum zur zweiten Never say Never udn dahinter Call me bubble. ich stellte das gleiche Programm wie davor ein und ging wieder in den Stall. Auch hier wartete bereits Until Tomorrow, ein ebenfalls grade gekörter Hengst aus meiner Zucht, auf den ich unheimlich stolz war. Ich putzte ihn schnell, bevor ich sein Longierzeug holte, sie aufs Pferd brachte und ihn dann ausgebunden im Roundpen longierte. Nach 30 Minuten war seine Arbeit getan und meine Zeit passte perfekt mit dem der Führanlagenpferde zusammen. Schnell war Until Tomorrow versorgt und die Führmaschinenpferde waren zurück in ihren Boxen. Nun gings weiter in den nächsten Stalltrakt.
      Dort fing ich mit meinem Jungpferd Diana an. Sie war mein Sorgenkind. Irgenwie kam sie nicht richtig in Schuss, vom Wesen her und von der Optik. Nachdem sie geputzt war, konnte sie ihre Energie beim freien Laufen auslassen. Danach kam Diana auf einen freien Paddock. Dann holte ich Kalympia aus ihrer Box und putzte auch sie geschwind. Ich sattete sie und ließ sie dann kurz warten, denn ich brachte, solange wir reiten würden, Glammy, Sinita und den verträglichen Hengst Alkar in die Führmaschine. Ich stellte den Regler diesmal jedoch auf eine Stunde Schritt und Trab im Wechsel. Weiter gings mit Kalympia. Wir gingen heute auf den Außenplatz, er war nicht gefrohren und die Sonne schien, wieso also nicht. nach ungefähr einer dreiviertel Stunden fanden wir uns im Stall wieder. Kalympia stand wieder in ihrer Box und widmete sich ihrem Rest Heu. Dann maschierte ich zur Führanlage, um Glammy, Sinita und Alcar reinzuholen, bzw auf den Paddock zu verfrachten. Sie sollten das Wetter ebenfalls eine Weile genießen können. Es Folgte die Pflege von Lovestory oder so. Sie sattelte ich nach dem Putzen ebenfalls und baute danach in der Halle ein paar Sprünge auf, die wir heute bewältigen würden. Nichts hohes, einfach nur für die Routine. Meine Stute machte sich gut, wir feilten heute Besonders an dem Anreiten der Sprünge, da sie den Drang hatte, sehr stark anzuziehen und sich vorne festzubeißen. Da Lovestory danach geschwitzt war brachte ich sie in die Box - natürlich mit Abschwitzdecke. Nun war die mich bereits erwartende Conversation dran. In windeseile war sie geputzt, schnell aber ordentlich. Genauso schnell war sie gesattelt und bereit für einen Ausritt. Wir genossen beide die noch leicht anhaltende Schneelandschaft und konnten sogar eine kleine Strecke galoppieren. Anschließend kam sie zurück in ihre Box, genauso entspannt wie ich es war. Der vorletzte Kandidat in diesem Stall war Batida de Coco, eine aufgeweckte, kleine Schimmelshettystute. Trotz putzten konnte man sie aufgrund gelblicher Flecken im Fell nicht sauber nennen, aber nungut. ich holte ihre Trense, meine Doppellonge und arbeitete mit ihr in der Reithalle. Sie wurde in Sachen Doppellonge immer besser und durchschaute leicht, was ich von ihr verlangte. Sie durfte anschließend auch auf einen Paddock. Zuletzt folgte Down with the Sickness. Ich holte ihn aus dem Offenstall von ihm und Diana und putzte den hibbeligen Junghengst, bevor wir an die Arbeit gingen. Er wurde grade anlongiert und seine Widersetzlichkeit wurde auch immer seltener. Danach kam er zurück in seine Box, da er den Drang hatte, sich irgendwie vom Paddock zu entfremden.
      Weiter gings mit dem größten Stall, dem Stall, wo die Zuchtpferde außer Until Tomorrow und Call me bubble ihre Boxen hatten. Hier begann ich mit Shettyhengst Schoko, der ein gutes Pentant zu Batida de Coco war. Der verfressene Hengst war schnell geputzt und landete dann in der zweiten Reithalle. Hier durfte er sich auspowern bis ihm Langweilig wurde, dann kam er zurück in seine Box. Summer Wine war dran. Ich holte die Cremellofarbige Trakehnerstute aus ihrem Stall und holte gleich danach 3 weitere Pferde, Embassy, Falada und Palimé. Die Stuten kamen in mein Goldstück, die Führanlage, somit musste ich 3 Pferde weniger machen. Summer Wine hingegen musste heute was schaffen. Ich packte Longierzeug drauf und ging ins Roundpen, wo ich sie eine halbe Stunde lang ausgebunden über Trabstangen longierte. Sie war heute etwas träge, was mich etwas verwunderte. Vielleicht nur ein schlechter Tag, was solls. Anschließend kam Summer Wine zurück in ihre Box. Das nächste Pferd, um was ich mich kümmern wollte, war Silvano. Der Fuchshenst mit spanischem Blut hatte sich anfang der Woche eine kleine Blessur auf dem Paddock eingefangen und sollte laut Tierarzt eine Woche nicht belastet werden und den Paddock ebenfalls meiden. So führte ich ihn Tag für Tag eine viertel Stunde lamng spazieren, damit er sich die Beine vertreten konnte. So langsam wurde er jedoch unangenehm hengstig, was immer mehr zur Herausforderung wurde. Ich fand mich an Red Diamonds Box wieder, einer meiner absoluten Lieblinge auf unserem Hof. ich putzte ihn gründlich und holte Sattel und Trense und den anderen Schnick-Schnack und brachte das ganze aufs Pferd. Wir gingen heute mal in die Halle und feilten an unserer Dressur. Ich brachte durch einfache Galoppwechsel, Training des Außengalopps und Versammlungen heute mal etwas Abwechslung ins Training ein. Nach dem Ritt versorgte ich den Trakehnerhengst und brachte ihn in die Box, wo ich gleich Arrividerci rausholte, die gleich in der Dressurstunde für weit Fortgeschrittene mitging. Davor holte ich aber Embassy, Falada und Palimé zurück in ihre Box und brachte stattdessen Ready to Talk, Jade und Pount in die beliebte Führmaschine. Glücklicherweise was zu dieser Uhrzeit nichts los, und das bis 3 Uhr. Es blieb mir also noch etwas Zeit. Ich erklärte einer jungen Frau kurz, wie meine Ponystute tickte und ließ sie dann machen. Nun kam ich zu meinem Rapphengst All in All. Der Hannoveranerhengst glänzte immer, egal ob geputzt oder staubig. Nachdem er soweit fertig war, holte ich mein Longierzeug und machte All in All fertig für die Longenarbeit. Nach einer halben Stunde erfolgreichem Longieren mit Kappzaum war seine Arbeit für heute erledigt und er konnte wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Dem Nichts tun. Als ich zurück bei der Führmaschine war warteten bereits 3 Hengste auf mich, die ich nacheinander in ihre Boxen zurück brachte. Ich ging direkt zu den Paddocks, wo ich die draußen stehenden Pferde zurück in die Stallungen brachte. Somit waren einige Paddocks wieder frei geworden und ich konnte neue Pferde rausbringen. Ich entschloss mich in diesem Fall für Dance for Winning, Saphir und Mara, die auf die normalen Paddocks kamen und Mejorano und Edurance Clash auf die erhöhten für die Hengste. Somit musste ich nurnoch Ysun, Forever Yours, Pacey, Akhawi, Realiés und Millenium GC machen. Was heißt nur. Das würde sicherlich noch ein paar Minütchen kosten. Ysun schaffte gestern was, musste sich aber trotzdem irgendwie auspowern, also ließ ich sie laufen. Sie preschte von einer Ecke zur nächsten und Buckelte ausgelassen, als ob sie 7 Tage durchgehend stand. Ysun eben. Die nach dem laufenlassen aufgebrachte Stute brachte ich zurück in die Box, wo sie schnell wieder runter kam. Die Reitschülerin mit Arrividerci war bereits auch am Absatteln. Sie kam anscheinend gut mit meiner Welsh A Stute klar, was mich freute und mir Arbeit abnahm, wenn sie sie jetzt 3x die Woche ritt. Glücklich mit dieser Nachricht machte ich mich an den Falbscheckhengst Pacey, den ich ebenfalls sehr liebte. Ich putzte sein sauber gezeichnetes Fell gründlich und sattelte ihn anschließend, um heute etwas zu springen. Ich baute in der Halle einige Sprünge auf und ritt mich erstmal warm, bevor ich erst mit Galoppstangen, dann mit Kreuz und kleinen Steilsprüngen wietermachte und schließlich in die Höhe ging. Pacey war heute auch irgendwie anders. Einmal verweigerte er, zwar durch meinen Fehler, aber er versucht sich sonst auch immer alles passend zu machen. Zwischendrin widersetzte er sich meinen Hilfen und bockte durch die Halle, wo ich mich grade noch halten konnte; der Sack. ich ließ mich davon nicht abbringen und beendete den anfangs grottigen Ritt durch das Beenden eines fehlerfreien Pacours, was mich dann doch noch zufriedenstimmte. Pacey kam zurück in seine Box und ich machte mit Forever Yours weiter. Ich holte sie aus der Box, putzte sie und baute die Sprünge in der Halle schnell um. Ich bereitete alles für das Freispringen vor. Zuerst longierte ich Forever Yours in der Halle, bis sie genügend aufgewärmt war, bevor sie etwas springen durfte. Sie liebte das Springen. Als Result hatte ich später ein zufriedenes, ausgelichenes Pferd in der Box stehen, was mich natürlich auch freute. Ich nahm direkt Akhawi mit aus dem Stall, das vorletzte Pferd, zum Glück. Langsam war ich schon ziemlich erschöpft und wollte einfach nur noch zurück ins Haus. Etwas verlangsamt putzte ich Akhawis bunte Fell und holte anschließend Longiergurt und den ganzen anderen Longierkram und machte mich müde zum Longierzirkel. Akhawi war mein komplettes Gegenteil. Er war hellwach udn ziemlich impulsiv. Gleich am Anfang erschrak er wohl vor einem Geist und machte noch lange danach Terz. Wie Araber eben sind konnte er sich nicht mehr richtig fassen und das Longieren wurde zunehmend anstrengender. Umso mehr schwitzte Akhawi nach den 30 Minuten, die er damit verbrachte, um mich herumzurennen. Noch zwei Pferde, wie froh ich doch war. Realités war ziemlich sauber, also musste ich glücklicherweise nicht groß putzen. Schnell war seine Miniaturausrüstung angebracht und ich machte mich ans Longieren. Leider war der Roundpen belegt und ich musste ausweichen. Ich führte ihn zur kleinen Reithalle und begann zu longieren. Realiés war wenig begeistert, dass er sich bewegen musste, also war mal wieder die Schauspielerei dran. Er tat sich schwer, lahmte dann minimal hinten, aber diese tricks Kannte ich bereits. Nachdem ich ihn kurz ablongiert hatte, ließ ich ihn noch ein Weilchen laufen und siehe da, keine Spur von Lahmheit oder Trägheit. Schlaues Pony, doch ich war auch schlau. Ich brachte ihn zurück in seine Box im Zuchtpferdestall und ging zu meinem letzten Kandidaten für heute, Millenium GC. Ich war so müde, das ich beschloss, sie nur zu putzen, das aber Gründlich, inklusive Hufe auswaschen und einfetten. Ich holte noch flott die Pferde, die draußen standen zurück in ihre Boxen. Dann hatte ich es geschafft, ein sehr anstrengender Tag im Stall neigte sich dem Ende...


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    • Stelli
      Pflegebericht Zuchtstallungen

      Heute waren mal wieder die Zuchtpferde meines Gestüts an der Reihe. Ich begann mit meinem einzigsten Shettyhengst Schoko. Nachdem ich ihn geputzt hatte, holte ich sein Fahrgeschirr und machte ihn fertig für einen kleine Fahrt. Das Wetter lud ja total dazu ein! Wir fuhren eine Stunde über die Straße zu einem asphaltierten Feldweg und von da aus zurück zum Stall. Im Stall kam Schoko nach einer kleinen Dusche auf die Koppel. Die nächste war Summer Wine. Ich holte meine Trakehnerstute mit einer weiteren Stute, Embassy, von der Koppel und brachte sie in den Stall um sie zu putzen. Nachdem Embassy und Summer Wine sauber waren brachte ich sie zur Führanlage. Ich ließ dazwischen jeweils einen Platz frei und stellte das programm auf 45 Minuten Schritt und Trab ein. Derweil holte ich meinen Lusitanohengst Silvano aus seiner Box und putzte ihn ebenfalls. Danach holte ich seine Trense, Longiergurt, Gamaschen und Ausbinder und packte alles auf meinen Fuchs drauf. Anschließend longierte ich Silvano 30 Minuten auf dem Longierplatz. Als ich fertig war und Silvano auf einen freien Hengstpaddock gebracht habe, holte ich Summer Wine und Embassy aus der Führmaschine und brachte sie in ihre Boxen. Als nächstes holte ich Red Diamond aus seiner Box und putzte ihn sorgfältig. Danach sattelte ich ihn und ging mit ihm auf den Springplatz. Nachdem ich ihn ordentlich aufgewärmt habe fing ich an zu Springen. Zuerst ein Kreuz, dann Steil, dann irgendwann einen Pacours auf L-Niveau. Red Diamond steht momentan nicht mehr so ganz im Training wie sonst. Nachdem ich nochmal 20 Miniten gesprungen bin waren wir fertig. Nachdem Red Diamond versorgt war kam er aufs Paddock. Von dort aus nahm ich Pount mit und befreite im Stall sein fell von Staub und Schmutz. Anschließend ging ich mit ihm in die Halle und führte ihn kurz, bevor er frei laufen durfte. Ich scheuchte ihn 10 Minuten herum, dann hatte er keine Lust mehr und kam wieder nach draußen. Anschließend holte ich Jade aus seiner Box, gemeinsam mit Ready to Talk. Ich putzte über beide kurz drüber, dann kamen die Hengste zusammen in die Führmaschine. Derweil holte ich meine Stute Arrivederci von der Koppel, putzte sie kurz und ließ sie dann genau wie Pount in der Halle laufen. Am Ende durfte Arrivederci sogar über 2 Kreuze springen. Nach dem frei laufen kam die Stute in ihre Box. Jade und Ready to Talk waren ebenfalls fertig und kamen auf die Koppel. Dance for Winning war die Nächste. Ich reinigte sie von Staub und Dreck, holte erneut das Einspännergeschirr, brachte es auf sie und spannte die Hackneystute vor die Kutsche. Ich fuhr fast die gleiche Strecke wie mit Schoko, nur andersherum. Nach einer Stunde erreichten wir wieder den Hof und Dance for Winning kam in ihre Box. Nun musste ich mich um Ysun kümmern. Als sie sauber war sattelte ich meine Trakehnerstute und ging auf den Dressurplatz. Yun hasst Dressur, aber da musste sie mal wieder durch. Ich ritt höchstens 45 Minuten bei der Hitze und Ysun stellte sich auch gar nicht so dumm an heute. Nach einer kalten Dusche durfte sie auf ein freies Paddock. Weiter ging das Programm mit Conversation. Ich beließ es nicht bei ihr, sondern holte nachdem ich sie von der Koppel holte, auch noch Falada und die Isländerstute Palimé aus ihren Boxen. Alle 3 waren in windeseile sauber, dann führte ich eine nach der anderen in die Führmaschine und stellte das Programm wie gewohnt auf 45 Minuten Schritt und Trab. Während sie sich bewegten holte ich Mejorano. Ich machte ihn fertig, sattelte ihn mit seinem Westernzeug und dann genossen wir gemeinsam einen Ausritt. Mejorano war sehr trittsicher, daher konnten wir ordentlich durch das Gelände fetzen. Nach einer Stunde waren wir zurück auf dem Gestüt. Schnell war Mejorano versorgt und konnte auf die Koppel und ich holte die 3 Stuten aus der Führanlage und verteilte sie in ihre Boxen und auf die Paddocks. Nun war Forever Yours dran. Sie war grade mitten in ihrer Springausbildung, deswegen hatte ich vor diese heute weiterzuführen. Ich sattelte sie und ging zu Fuß auf den Platz um kleine Sprünge aufzubauen. Danach ging ich mit dem Pferd zum Platz, machte uns warm und dann gings ans Springen. Forever Yours liebte Springen, war anfangs etwas verhalten und wurde nicht locker im Rücken, zum Ende hin wurde sie mutiger und williger. Nach einer Stunde waren wir beide geschafft. Ich duschte Forever Yours und brachte sie in ihre Box zurück. Pacey war nämlich jetzt an der Reihe. Ich holte meinen Falbscheckhengst vom Paddock, putzte ihn und führte ihn dann in die Halle. Zuerst durfte er sich aufwärmen beim frei laufen, danach schickte ich ihn über ein paar Sprünge. Nac h 30 Minuten beendete ich das Laufenlassen und brachte Pacey in seine Box. Nach einer Cola war Akhawi dran, mein Araberhengst in Sonderlackierung. Ich holte ihn von der Koppel und putzte den Schecken. Anschließend holte ich meinen Longiergurt, Gamaschen, Akhawis Trense und Ausbinder und packte das ganze zeug aufs Pferd und ging mit Akhawi auf den Longierplatz. Ich longierte Akhawi in allen 3 Gangarten, am Ende auch über Trabstangen. Als wir fertig waren kam Akhawi in seine Box zurück. Nun war Edurance Clash dran. Leider lahmte der Barpckpintowallach momentan leicht, da er sich auf der Koppel vertreten hat. Deswegen hatte er Boxenknast und durfte nur im Schritt raus. Also führte ich Clash zu einer kleinen Grasfläche wo er 10 Minuten grasen durfte. Danach kühlte ich sein lahmes Bein mit Wasser und stellte ihn in seine Box zurück. Als nächstes hatte ich vor, Saphir und Call me bubble zusammen in die Führanlage zu schmeißen. Ich putzte kurz über beide Stuten drüber und brachte sie dann wie gesagt zur Führmaschine, übliches Programm. Derweil konnte ich mich um Realités kümmern, meinem kleinen Falabellahengst. ich putzte ihn kurz, führte ihn 5 Minuten im Schritt, dann konnte er wie eine Pingpongkugel durch die kleine Reithalle schießen. Nach 15 Minuten fing ich ihn ein und brachte ihn in seine Box zurück. Nun hatte ich noch 20 Minuten, bis die 2 Stuten fertig waren. Also nahm ich mir Millenium GC und ließ sie ebenfalls schnell in der Halle laufen. Die junge Stute steht kurz vorm Anreiten und muss schön ausgepowert sein, damit sie nicht auf dumme Gedanken kam. Danach durfte sie raus zu den anderen Stuten auf die Koppel. Nun waren die beiden Stuten Call me bubble und Saphir auch fertig und kamen auf die Koppel zurück. Als nächstes war der Hengst Until Tomorrow an der Reihe. Ich holte ihn aus der Box, putzte den Wildfang schnell und stellte ihn dann aufs Laufband. Ich stellte 40 Minuten + Steigung ein. So konnte ich mich um meine Mixstute Mara kümmern. Ich holte sie vom Paddock, putztedie bunte Stute fix und holte dann das Longierzeug. Ich machte Mara in windeseile fertig und ging dann mit ihr zum Longierplatz. Zuerst machte ich sie locker warm, danach Stangenarbeit. Mara machte ihre Sache gut und nach 30 Minuten beendete ich das Longieren. Ich brachte Mara anschließend zurück auf die Koppel. Until Tomorrow war auch schon fertig und war ziemlich hibbelig. Schnell holte ich ihn vom Laufband und brachte ihn zurück in seine Box. Nun war Ima Banana Split als Vorletzte dran. Ich holte die Hannoveranerstute aus der Box, putzte sie und sattelte sie dann. Dann begann ich meine relativ neue Stute zu reiten, beziehungsweise mal zu Springen. Bisher bin ich sie 2 Mal gesprungen, sie war sehr verhalten und unsicher. Deswegen fing ich bei Null an und machte erstmal Stangenarbeit, sprang höchstens ein kleines Kreuz und ein Cavaletti. Als sie sicherer wurde sprang ich noch 2,3 Mal und beendete das Training dann und lobte sie. Ich versorgte Ima Banana Split, duschte sie und entließ sie auf die Koppel. Nun musste ich mich nurnoch um ÉdC's Velino kümmern. Da Velino von seiner Reitbeteiligung versorgt wurde, holte ich meinen Prachthengst nur zum Grasen raus. Ich genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages zusammen mit dem Pintaloosahengst. Nach 30 Minuten stellte ich ihn zurück in die Box und beendete somit meinen Tag im Stall.


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    • Stelli
      Pflegebericht für meine Zuchtpferde
      An einem so schönen sonnigen Oktobertag wie heute beschloss ich meine Zuchtpferde wieder auf Vordermann zu bringen. Das war natürlich mit einer Heidenarbeit verbunden! Ich maschierte mit Sack und Pack in den Zuchtstall und holte mein Shetlandponyhengst Schoko aus dem Stall. Nachdem ich Schoko geputzt hatte, führte ich ihn aus dem Stall zu der kleinen Graskoppel. Diese Minikoppel eignete sich besonders als Maskottchenkoppel bzw Paddock mit Gras. Quasi Schokos Privatkoppel. Ihn also dort abgestellt und wieder in den Stall. Zuchtstute Summer Wine luckte bereits auf ihrer Box heraus und brummelte mir zu. Natürlich musste ich sie dann rausholen. Ich band sie an, putzte sie und sattelte sie anschließend. Wir gingen heute raus ins Gelände. Besonders genossen wir den gemütlichen Galopp über das Stoppelfeld, einfach traumhaft. Im Stall stellte ich sie mit einer Abschwitzdecke in ihre Box und kümmerte mich um das nächste Pferd Embassy, Summer Wines beste Freundin. Ich zog ihr die Stalldecke aus und putzte mit der Kardätsche kurz drüber, bevor ich sie für das Longentraining fertig machte. Ich trug uns schnell mit 'Embassy' in die Roundpenliste ein. Embassy musste eine gute halbe Stunde schuften, dann reicht es den Pferdebeinen auch. Da sie nicht geschwitzt hatte deckte ich sie wieder ein und brachte sie raus auf die Koppel, damit sie noch etwas grasen konnte. Als nächstes war wieder ein Hengst an der Reihe, Lusitanohengst Silvano, der wohl einzige richtige Fuchs im Stall. Er stand draußen und ich musste ihn erst reinholen. Auch ihm zog ich seine Decke ab. Dann huschte ich schnell in den Stall und holte unseren zweiten Lusitanohengst Jade heraus. Meine Oma hatte mich gebeten etwas in der Altstadt abzugeben, daher eignete sich eine Kutschfahrt in die gemütliche Stadt wunderbar. Als beide Pferde sauber waren holte ich das Zweispännergeschirr und machte die beiden Hengste fertig. Anschließend spannte ich die Zwei in die Kutsche und dann gings auch schon los. Im Schritt und Trab bewegten wir uns in die Stadt, gefolgt von etlichen bewundernden Blicken der Passanten. Nachdem ich das Päckchen bei der Stadtverwaltung abgegeben hatte, gings auch wieder nach Hause. Die beiden geschwitzten Pferde stellte ich mit Abschwitzdecke in die Box. Nach diesem Ausflug musste ich wieder arbeiten. Ich holte meinen geliebten Trakehnerhengst Red Diamond aus dem Stall. Als ich ihn aus der Box holte stöhnte ich genervt auf, denn er war frisch beschlagen. Grisgrämig band ich ihn an und sah auf die Beschlagsliste. 'Red Diamond - Stelli - 4x beschlag' war durchgestrichen mit Datum dahinter. Gestern Abend, super. Also blieb es heute nur beim Putzen und Spazierenreiten, denn er war unheimlich fühlig danach. Fix war der Hengst gesattelt und ich fand mich im Sattel wieder. Wir ritten den Feldweg entlang, alles leider nur im Schritt. Eine halbe Stunde später waren wir dann wieder Zuhause. Ich versorgte den Trakehner und brachte ihn aufs Paddock, damit er noch ein bisschen frische Luft schnappen konnte. Ich tappte also wieder in den Stall und machte mit Pount weiter. Schnell war der Knabstrupper geputzt und gesattelt und reitfertig. Wir gingen in die Halle da er sich da besser konzentrieren kann. Ich ritt ihn warm und fing dann eine Stunde an ihn richtig schön zu arbeiten. Pount war gut gelaunt und so machte das ganze sogar Spaß. Zum Trockenreiten ritten wir nochmal um die vier Ecken um den Hof. Auch Pount kam mit Abschwitzdecke bepackt in den Stall. Von da aus nahm ich meinen Reitponyhengst Kovu mit. Da ich eine kleine Verschnaufpause brauchte kam mir die brennende Idee, ein paar Pferde in die Führmaschine zu stecken. Spart Zeit und Arbeit. Ich deckte Kovu ab, putzte ihn und ließ ihn kurz alleine, um noch 3 weitere Pferde zu holen. Ich entschied mich kurzerhand für All in All, Ready to Talk und Mejorano. Eine Stute wollte ich ncht dazupacken. Kovu kam nach vorne, dahinter Mejorano, gefolgt von All in All und das Schlusslicht bildete Ready to Talk. Während die Pferde also maschinell bewegt wurden holte ich Kalympia aus der Box. Ich musste mich etwas ranhalten, damit ich mit den vier Hengsten fertig wurde. Schnell war Kalympia geputzt, ich mich erneut im Roundpen eingetragen und sie fertig fü die Arbeit. Ich machte sie ordentlich warm und legte dann Stangen in den Longierzirkel, damit die Hinterhand auch ordentlich was zu tun hatte. Eine halbe Stunde später waren wir pünktlich fertig und in Eile versogte ich die Stute noch, bevor ich meine Hengste abholte. Eingedeckt durften sie nochmal aufs Paddock etwas Luft schnappen. So hatte ich wieder fünf Pferdchen auf einmal versorgt. Leider hatte Arrivedercis Reitbeteiligung für heute abgesagt und ich musste sie selbst versorgen. Reiten ging nicht wirklich, also musste ich die kleine Stute auf das Laufband stellen. Währenddessen holte ich meine Hackneyponystute Dance for Winning heraus, deckte sie ab und putzte sie schnell. Heute stand für sie Doppellongentraining auf dem Programm. Arrivederci strampelte ihre 40 Minuten ab, also hatte ich eine halbe Stunde Zeit. Die kleine Halle war grade frei, also hatte ich die Möglichkeit in die Halle zu gehen anstatt stumpf im Kreis zu arbeiten. Doppellonge war Dance for Winnings Ding. Normales Longieren wurde ihr schnell zu langweilig, weshalb ich einen Kurs belegte und so mit ihr arbeiten konnte. Nach dreißig Minuten waren wir dann fertig und auch die Welshponystute wartete schon ungedulgig auf ihrem Laufband. Dance for Winning brachte ich in die Box und Arrivederci zu den Stuten auf die Koppel, wo sie nochmal ordentlich bocken konnte. Jetzt musste ich aber wieder was schaffen. Denn Ysun stand auf dem Programm und musste dringend wieder gesprungen werden, da noch ein paar Turniere bevorstehen. Ich holte sie aus der Box, putzte und Sattelte die Rotbraune und ritt dann rüber zum Springplatz. Ich rief unseren Reitlehrer vom Pferd aus an und bat ihn, mir beim Springen bisschen zuzusehen. Er war nicht grade hellauf begeistert, tat mir aber den Gefallen. Er baute erst ein paar kleine Sprünge auf, später wurden sie wieder schön hoch, so wie Ysun es mochte. Adrenalin war ihre Sache. Ysun riss tatsächlich nur ein Mal, da wir auf den halben Galoppsprung vor dem Oxer verzichteten und nicht passend hinkamen. Ich lobte meine feurige Stute und ritt sie trocken. Danach kam sie in ihre Box zum trocken werden. Da ich grade im Springfieber war machte ich direkt mit Conversation weiter. Es vergingen nur ein paar Minuten, dann stand sie fertig gesattelt in der Stallgasse. Ich stieg auf un begab mich ein zweites Mal zum Springplatz. Natürlich wärmte ich auch sie gründlich auf und nutzte dann die Warmmachsprünge von Ysun für Conversation, die noch nicht so viel Erfahrung sammeln konnte wie meine Trakehnerstute. Jedoch machte sie ihre Sache recht gut, zwar noch etwas unsicher aber immerhin willig. Von Sprung zu Sprung gewann sie mehr Selbstvertrauen und wurde immer flüssiger in dem niedrigen Pacours. Irgendwann beendete ich das Training, da es auch schon langsam dunkel wurde und ich nicht bei Flutlicht mit der unroutinierten Stute springen wollte. Ich ritt also nach dem Trockenreiten zurück zum Stall und versogte sie. Dann waren meine beiden Stuten Falada und Palimé dran, mit denen ich heute aber irgendwie nicht so die Lust hatte was zu arbeiten. Also beschloss ich, die beiden einfach nur auf die Koppel zu tun. Ich glaube sie hatten auch nicht viel dagegen. Im Galopp begaben sie sich zu dem Rest der Stuten. Getrost machte ich mit Forever Yours weiter. Auch mit ihr konnte ich heute nicht viel machen, da sie sicherlich Muskelkater vom gestrigen Tag hat. Also stellte ich sie nach dem Putzen 10 Minuten unter das Solarium und ließ sie dann nochmal eine viertel Stunde in der Halle laufen. Man merkte, dass sie nicht so richtig Lust zum Laufen hatte, deswegen machte ich heute mal eher Piano. Machte nichts, denn ich hebte mir die Kräfte für mein Pferd danach auf. Mit meinem Zuchthengst Pacey musste ich heute dressurtechnisch wieder einiges Auffrischen. Ich putzte meinen wunderschönen Hengst und holte dann meinen Dressursattel und sattelte ihn. Ich bekam gnädigerweise sogar Dressurunterricht, was mich total zum schwitzen brachte. Nach einem halbstündigen intensiven Dressurtraining machte ich Schluss für heute, sehr dankbar sogar. Ich ritt lange Schritt und legte meinem hengst nach dem Ritt eine Abschwitzdecke über. Total fertig entschloss ich, die nächsten vier Hengste in die Führanlage zu schmeißen, ich musste mich erstmal erholen. Ich holte schnell Akhawi, meinen kleinen Realités, Trakehnerhengst Until Tomorrow und meinen schicken Reitponyhengst Velino. Natürlich machte ich alle Pferde schön sauber, denn keiner kommt mir ungeputzt davon. Vorne ging der dominante Until Tomorrow, dahinter mein Araberhengst Akhawi, gefolgt von Velino und am Ende der Kleinste des Gestüts, Realités. So konnten sie die nächsten dreißig Minuten laufen und ich machte die nächsten Vierbeiner. ich ging zurück zum Stall und holte Saphir, um sie kurz zu putzen und dann aufs Laufband zu stellen. Ich stellte 40 Minuten ein und ging wieder in den Stall und kümmerte mich um Millenium GC, die grade einzureiten ist. Ich putzte sie schnell und holte dann das Longierzeug, um die Stute langsam weiter auszubilden. Ich longierte sie eine halbe Stunde viel Vorwärts Abwärts und über Trabstangen, bevor wir das Training für heute beendeten. Ich versorgte die junge Stute und brachte sie in ihre Box zurück um dann Until Tomorrow, Velino, Akhawi und Realités zurückzuholen. Als diese in ihren Boxen waren musste ich auch Saphir wieder reingeholt werden. Danach gönnte ich mir erstmal eine Cola im Reiterstübchen. Dann holte ich Call me bubble aus dem Stall, Forever Your's erste Tochter. Sie sattelte ich nach dem Putzen und ging in die Halle, denn draußen war es mittlerweile dunkel. Nachdem ich sie aufgewärmt habe trabte ich an und ritt sie auch erstmal am langen Zügel vorwärts abwärts. Muskulär war sie noch nicht so weit sich ordentlich zu versammeln und sich hinten zu setzen. Momentan machte ich viel Stangenarbeit mit ihr und sie machte alles echt super. Trotzdem baute sie beim ersten Angaloppieren einen schönen Buckler rein, der so unerwartet kam, dass es mich fast aus dem Sattel haute. Darin war sie ein Weltmeister. Nach einer dreiviertelstunde waren wir dann fertig und ich versorgte die Stute. Nun holte ich Mara aus der Box, die seit gestern unerwartet lahmte. Ich putzte ihr getigertes Fell und ging dann in die Halle um zu gucken, ob sie noch lahm ging. Leider war dies der Fall. Also ließ ich Mara in Ruhe und stellte sie zurück in ihre Box, nachdem ich beim Abtasten nichts spüren konnte. Mein letztes Pferd für heute, Ima Banana Split ließ ich heute nur laufen. Nach dem Putzen führte ich sie in der kleinen Halle fünf Minuten Schritt, bevor sie losdonnern dufte. Immerhin durfte der teuren Zuchtstute nichts passieren. Schnell verlor sie aber die Lust am rumrennen und blieb schmatzend in der Mitte stehen um mich groß anzusehen. Ich führte sie zurück zum Stall in ihre Box. Schnell holte ich die restlichen Stuten und Hengste von Koppel und Paddock und ging dann hoch ins Haus. Jetzt hab ich mir ein bad reichlich verdient!

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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
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    Stelli
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    25 Apr. 2012
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