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medy

Uhrzeigersinn I Isländer

[i]- wird noch bearbeitet - [/i] [center][font=georgia][size=5][b][color=rgb(165,42,42)]Uhrzeigersinn[/color][/b][/size] [size=3][b]Uhri, Sinni[/b][/size] [url="http://abload.de/image.php?img=test_2t3p2g.png"][img]http://abload.de/img/test_2t3p2g.png[/img][/url] [b]Vater » [url="http://www.joelle.de/gallery/image/146579-blettur-i-isl%C3%A4nder-i-gek%C3%B6rt/"]Blettur[/url][/b] [size=2]VM[b] » [/b]unbekannt[/size] [size=2]VV [b]»[/b][/size] [size=2]unbekannt[/size] [b]Mutter » [url="http://www.joelle.de/gallery/image/142125-elding-i-islandpferd-i-stute-i-gekr%C3%B6nt/"]Elding[/url][/b] [size=2]MM [b]» [/b]unbekannt[/size] [size=2]VM [b]» [/b]unbekannt[/size] [url="http://abload.de/image.php?img=test2_2m1ojm.png"][img]http://abload.de/img/test2_2m1ojm.png[/img][/url] [b]Rasse[b] [/b][b]» [/b][/b]Isländer [b]Geschlecht[b] [/b][b]» [/b][/b]Hengst [b]Geburtsdatum [b]»[/b][/b] 28.04.2010 [b]Stockmaß [b]» [/b][/b]1,48 m [b]Fellfarbe [b]» [/b][/b]Rappschecke [b][size=4]Langh[/size]aar [b]» [/b][/b]schwarz [b]Abzeichen [b]» [/b][/b]/ [url="http://abload.de/image.php?img=test3_2fzpi7.png"][img]http://abload.de/img/test3_2fzpi7.png[/img][/url] [b]Charakter [b]» [/b][/b] [size=4]frech, stürmisch und neugierig[/size] [b]Beschreibung [b]» [/b][/b] [size=4]Uhrzeigersinn ist ein sehr großrahmiger und bewegungsstarker Isländerhengst mit einer ganz besonderen Ausstrahlung. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Scheckung ist er sehr interessant für die Zucht, da er zu 100% farbige Nachzucht bringt. Uhrzeigersinn ist kein Anfängerpferd, da er durchaus seinen eigenen Kopf besitzt und ein sehr hengstiges Verhalten an den Tag legt.[/size] [b]Eignung [b]» [/b][/b] Dressur / Freizeit / Show / Zucht [url="http://abload.de/image.php?img=test4_20po4c.png"][img]http://abload.de/img/test4_20po4c.png[/img][/url] [b]Zur Zucht zugelassen [b]» [/b][/b]nein [b]Decktaxe [b]» [/b][/b]- [b]Vererbung [b]» [/b][/b]- [b]Nachkommen [b]»[/b][/b][b] [/b]- [b][size=4]Besitzer [b]»[/b][/size][/b] Pepe / verkauft an medy [b]In meinem Besitz seit dem [b]»[/b][/b] 25.10.2013 [b][size=4]Kaufpreis [b]» [/b][/size][/b]15.000 Joellen [b]Ersteller [b]» [/b][/b]HuskyJenny [b]VKR [b]» [/b][/b]HuskyJenny [url="http://abload.de/image.php?img=test5_2btrh7.png"][img]http://abload.de/img/test5_2btrh7.png[/img][/url] [b]Qualifikationen [b]» [/b][/b] [b]Eingeritten [b]» [/b][/b]ja [b]Eingefahren [b]» [/b][/b]nein Dressur [b]E [/b][size=2](max. M)[/size] Springen [b]E [/b][size=2](max. A)[/size] Distanz [b]E [/b][size=2](max. A)[/size] Military [b]E [/b][size=2](max. A)[/size] Western [b]A[/b][b] [/b][size=2](max. A)[/size] [size=2][size=4]Fahren [b]E[/b][/size][b] [/b](max. A)[/size][/font][/center] [center][font=georgia][b]Zirzensik[/b][/font][font=georgia][b][b] »[/b][/b][/font][/center] [center][color=#b22222][size=3][font=georgia]Plié[/font][/size][/color][/center] [center][size=3][color=rgb(178,34,34)][font=georgia]Kompliment[/font][/color][/size][/center] [center][size=3][color=rgb(178,34,34)][font=georgia]Spanischer Schritt[/font][/color][/size][/center] [center][size=3][color=rgb(178,34,34)][font=georgia]Knien[/font][/color][/size][/center] [center][size=3][color=rgb(178,34,34)][font=georgia]Liegen[/font][/color][/size][/center] [center][size=3][color=rgb(178,34,34)][font=georgia]Tanzen[/font][/color][/size][/center] [center][size=3][color=rgb(178,34,34)][font=georgia]Podest[/font][/color][/size][/center] [center][font=georgia][size=3][color=rgb(178,34,34)]Freiarbeit[/color][/size][/font][/center] [center] [font=georgia][b]Pfleger [b]» [/b][/b]/ [b]Erfolge [b]» [/b][/b][/font][/center] [center][font='comic sans ms'][img]http://joelle.de/uploads/1234302890/gallery_5_4344_1829.gif[/img][/font][/center] [center][url="http://www.joelle.de/topic/63503-gewinner-des-266-westernturniers/"][size=3][font=georgia]1. Platz 266. Westernturnier[/font][/size][/url] [font=georgia][url="http://abload.de/image.php?img=test6_2npqlc.png"][img]http://abload.de/img/test6_2npqlc.png[/img][/url] [b]Letzter Hufschmiedbesuch [b]» [/b][/b] 16.12.2013, Barhufer[/font][/center] [center] [font=georgia][b]Letzter Tierarztbesuch [b]» [/b][/b] 12.08.2013 [url="http://abload.de/image.php?img=test7_2txopm.png"][img]http://abload.de/img/test7_2txopm.png[/img][/url][/font][/center] [center] [font=georgia][url="http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/klowkr4f9ezbt.png"]PNG zusammen[/url] [url="http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/klo2of7c65vswy.png"]PNG einzeln[/url][/font][/center] [center][url="http://abload.de/img/314ntsqk.png"][font=georgia]Halloweenset PNG[/font][/url][/center]

Uhrzeigersinn I Isländer
medy, 12 Jan. 2015
    • medy
      Alte Berichte

      Umzug nach Kanada
      [​IMG]


      Pepe, on 25 Oct 2013 - 20:10, said:
      Pepe, on 31 Oct 2013 - 14:13, said:



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      [SIZE=11pt]Zu Besuch bei Soul Dance, Klappstuhl, Daydreaming Sorrow, Corry Cracker, Pacino’s Yael, Uhrzeigersinn, Lambardo, Luna & Silky Rose Chex, 16.12.2013[/SIZE]
      [SIZE=11pt]Es war Montag, einer meiner halbfreien Tage in der Woche. Die Sonne schien, doch es war knackig kalt. Ich beschloss heute die Zeit zu nutzen und mich um die Füße meiner Liebsten zu kümmern. Ich trank meinen Kaffee aus und legte die Tasse in die Spüle. Dick angezogen öffnete ich die Haustür und trat auf den Hof. Verdammt war das kalt heute! Ich öffnete die Stalltür und trat in die Stallgasse ein. Aus der Sattelkammer stellte ich mir die Hufschmiedtasche heraus. Ich lief den Gang entlang und blieb bei Soul Dance stehen. „Hallo meine Schöne, Frühstück aufgegessen?“ Das Pony prustete mir einige Strohhalme ins Gesicht, ich deutete dies als ein „Ja“. Ich nahm das Halfter von der Halterung an der Boxenwand und öffnete die Box. Soul Dance ließ sich brav das Halfter über die Ohren ziehen und ich führte sie raus auf den Hof zum Putzplatz – in die Sonne! So würde es sich möglicherweise aushalten lassen. Ich band die Stute an und holte meine Tasche. Daraufhin kratzte ich die Hufe der Stute und schnitt sie dann sorgfältig aus, bei ihr wurde vor einigen Monaten ja eine leichte Hufrehe festgestellt, welche aber so gut wie verschwunden ja. Dennoch wollte ich ihr die beste Pflege geben. Nach dem Ausschneiden feilte ich das Horn glatt und sorgte dafür, dass Soul Dance auf allen vier Beinen gleichmäßig stand. Ich schmiss die Feile zurück in die Tasche und holte aus der Sattelkammer etwas Hufbalsam. Damit bestrich ich die Hufe der Stute und ließ sie in der Sonne trocknen. Das Hufbalsam war speziell für den Winter entwickelt und ließ die Hufe nicht austrocken, allerdings auch nicht durch den ständigen Matsch aufweichen. Während die das Exmoor Pony sich etwa sonnte, kümmerte ich mich um ihre Box und stellte sie danach wieder hinein – die Pferde würden gegen Mittag auf die Koppel oder Auslauf kommen.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Weiter ging es mit Klappstuhl. Der Hengst war erst vor wenigen Tagen zu mir nach Kanada gekommen. Ich trat an seine Box und rief das Pferd mit seinem Namen. Klappstuhl hob seinen Kopf und kam zur Boxentür. Ich halfterte ihn auf und führte ihn zum Putzplatz, wo ich ihn anband. Ich kratzte sorgfältig die Hufe aus und klopfte den Paso Fino. Ich gab ihm ein Stück Möhre und griff nach dem Hufmesser. Damit schnitt ich die etwas lang gewachsenen Hufe des Hengstes aus, gleichzeitig kürzte ich sie auch ab. „Bei dir muss ich in Zukunft etwas besser aufpassen, dass das Horn nicht wieder so lange ist.“, raunte ich dem Hengst zu. Er schnaubte und kratzte sich am Bein. Mit der Feile feilte ich anschließend das aufgeraute Horn glatt und eben und überprüfte den Gang auch noch einmal mit einer Schrittrunde. Klappstuhl lief klar und durfte dann zurück in die Box.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Dann holte ich Daydreaming Sorrow raus, einen meiner Zuchthengste. Den Hengst hatte ich schon etwas länger und wir verstanden uns blind. Nur mit Halsring führte ich den Hengst aus der Box und band ihn an. Sorrow hatte gelernt, auch ohne Halfter sich zu benehmen und ich konnte ihm vertrauen. Ich kratzte auch seine Hufe aus und kraulte ihn am Hals. Das genoss der Hengst sichtlich und streckte seinen Hals. Die Sonne schien ihm auch zu gefallen und sie machte es mir etwas leichter, was die Kälte betraf. Ich griff nach der Zange und entfernte vorsichtig die alten Nägel aus Sorrows Hufen. Der Hengst würde heute aufgerüstet für den Winter, decken wird er dieses Jahr nicht mehr, da ich ihn etwas reiterlich fördern wollte. Die alten Nägel waren schnell entfernt und so ruckelte ich sanft an den alten Eisen und machte sie letztendlich von den Hufen herunter. Sorrow knabberte in der Zeit an der Putzstange, eine alte Angewohnheit von ihm. Ich schnitt alle vier Hufe aus und feilte sie nach. Dann holte ich Aluminiumeisen aus meinem Wagen, sie würde ich kalt beschlagen und sie waren schön leicht, perfekt für meine winterliche Arbeit – auch im Schnee. Ich öffnete die Dose mit den neuen Nägeln und nagelte ein Eisen nach dem anderen auf das Horn. Anschließend kürzte ich die Nägel und feilte hier und da noch etwas nach. Zum Schluss bekam Daydreaming Sorrow noch Stollen in die neuen Eisen geschraubt, damit er im Schnee und auf Gras besseren Grip hatte. Ich klopfte den Hengst und auch er war nun erlöst und durfte ein Brötchen kauen.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]„Corry!“, rief ich in den Stallgang. Das Exmoor Pony Corry Cracker hörte auf zu fressen und lugte aus seiner Box. Ich streichelte die Stirn des Ponys und führte ihn dann hinaus in die Sonne. Dort kratzte ich seine Hufe aus und begann sie sorgfältig auszuschneiden. Corry hielt still und beschäftigte sich lieber mit dem Anbindestrick. Ich grinste und kürzte das Horn etwas und feilte anschließend die Hufe glatt und eben. Die Hufe des Hengstes waren sehr pflegeleicht, bisher gab es noch keine Probleme mit ihm. Auch seine Hufe bestrich ich etwas mit dem Winterhufbalsam und ließ sie in der Sonne trocken. In der Zwischenzeit kraulte ich das Pony etwas am Kopf und schweifte etwas mit meinen Gedanken ab.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Corry Cracker stand mit einem Arm Heu in seiner Box und Pacino’s Yael war an der Reihe. Das Highlandpony hatte sich noch nicht so gut in Kanada eingelebt und bekam von mir noch etwas Zeit. Der Hengst stand somit noch etwas unruhig am Putzplatz und ich tat mich schwer seine Hufe auszukratzen. Seine Hufe waren erst vor kurzem ausgeschnitten worden und ich musste sie nur etwas nachfeilen. Der Hufbock jedoch war so gar nicht nach Pacinos Geschmack und so warf er ihn einige Male um. Ich schimpfte mit ihm und nach einiger Überzeugungsarbeit ließ der Hengst mich an seine Hufe und hielt am Bock still. Damit war es mir möglich die Vorderhufe gründlich nachzufeilen. Anschließend feilte ich die restlichen Hufe in der Hand nach. Damit war Pacino’s Yael auch fertig und ich brachte ihn mit einem Apfel zurück in seine Box.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Der Großteil meiner Pferde war geschafft. Ich ging nach einem Kaffee zurück in den Stall und holte Uhrzeigersinn heraus. Der Isländer hatte ebenso erst vor kurzem den Weg zu mir gefunden und wir verstanden uns prima. Ich hielt ihm ein Möhrenstück unter die Nase und Uhrzeigersinn schnappte sofort. „Heh! Lass das!“, raunte ich ihn an und zog die Hand weg. Ich kratzte die Hufe des Isländers aus und entdeckte ein kleines Stück am Horn, welches weggebrochen war. Insgesamt erschien mir das Horn etwas zu weiß. Ich schnitt vorsichtig das überflüssige Horn weg und feilte die Hufe nach. Alle vier Hufe waren mir etwas zu weich, das hieß für Uhrzeigersinn erstmal kein Matsch, nicht, dass daraus noch Strahlfäule wird. Ich bestrich die Hufe mit einer Paste, welche das Horn etwas härter machen sollte. Diese ließ ich trocknen und brachte Uhrzeigersinn dann auf den Sandpaddock. Dieser matschte nicht so schnell durch, Lambardo würde ich später als Gesellschaft dazustellen.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Vorher musste ich aber auch Lambardos Hufe begutachten. Das Shetty hatte kleine und langsam wachsendes Horn, sehr praktisch für mich. Ich band den Hengst an der Putzstange fest und kratzte die Hufe aus. Ausschneiden erschien mir nicht für nötig, also griff ich zur Feile. Ich hob den ersten Vorderhuf an und setzte die Feile an. Routiniert feilte ich das Horn etwas ab und feilte es dann glatt und eben. Das machte ich mit allen vier Hufen und klopfte Lambardo zum Abschluss. Der Kleine verhielt sich immer vorbildlich, egal ob der Tierarzt da war oder kleine Kinder um ihn tobten. Anschließend brachte ich das Shetlandpony zu Uhrzeigersinn auf den Paddock, die beiden verstanden sich super und würden die nächsten Tage zusammen stehen.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Meine Liste lichtete sich, nur noch zwei zu behandelnde Pferde. Luna, meine Isländerstute, war die vorletzte. Ich holte sie aus ihrer Box und band sie davor an. Ihre Hufe waren schnell ausgekratzt und ich konnte auf den ersten Blick nichts Ernstes feststellen. Also griff ich zum Hufmesser und begann das alte Horn auszuschneiden. Luna schloss die Augen und ging ins Tagträumen über, eine Art von ihr, wenn ihr langweilig und sie entspannt war. Als ich mit Ausschneiden fertig war, nahm ich die Feile zur Hand und feilte die Hufe glatt und eben. Auch der Hufbock konnte sie nicht aus der ruhe bringen und somit war sie auch schnell fertig. Zum Schluss überprüfte ich noch ihren Stand und war zufrieden mit meiner Arbeit.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Silky Rose Chex war die Letzte. Ich holte die Quarter Stute aus ihrer Box und kratzte ihre Hufe aus. Die Stute war beschlagen und so entfernte ich mit einer Zange die alten Nägel. Dann ruckelte ich sanft an den alten Eisen und entfernte sie damit vom Huf. Anschließend schnitt ich die Hufe mit dem Hufmesser aus und prüfte gleichzeitig diese auf eventuelle Krankheiten. Rose Hufe waren jedoch in bester Ordnung und so feilte ich, mithilfe eines Hufbocks, die Hufe der Stute nach und setzte sie dann wieder ab. Ich wollte sie wieder beschlagen, doch über den tiefen Winter würde es, wie bei Sorrow, Aluminiumeisen geben. Ich holte sie und mit frischen Nägeln schlug ich sie routiniert in das Horn der Stute. Silky Rose Chex hielt still und ließ mich schnell meine Arbeit verrichten. Nachdem die Nägel abgekürzt waren, schraubte ich noch Stollen in die neuen Eisen. Damit war die Arbeit für heute getan! Rose kam zurück in die Box und bekam von mir noch eine Möhre.[/SIZE]​
      [SIZE=11pt]Bevor ich Mittag aß, brachte ich alle meine Pferde noch auf die Koppel. Uhrzeigersinn und Lambardo blieben auf dem Paddock und bekamen zur Beschäftigung etwas Heu. Mittagspause für mich![/SIZE]​
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      What a nice day!
      Heute war ich wieder zu Besuch bei Pepe, ich wollte ihr ein wenig beim Pferdepflegen unter die Arme greifen. Das Wetter war herrlich, also entschied ich mich, die Pferde für das Boxenmisten auf die Weide zu bringen. Über mir zogen ein paar wenige, flauschige Wolken durch den strahlend blauen Himmel, als ich aus dem Auto stieg und zum Stallgebäude des Hofes lief. Plötzlich fiel mir ein, dass ich Pepe vielleicht zuerst begrüssen sollte. Ich machte kehrt und klingelte an der Haustür, kurz darauf wurde die Tür geöffnet. Ich besprach kurz mit ihr, wie ich vorgehen würde und sie zeigte mir, wo die Schubkarre und die Besen waren. Sobald mir alles bekannt war, legte ich auch schon los. Zunächst lief ich in den Bereich wo die Hengste waren. Ich schnappte mir zwei Halfter und brachte die stolze Herrschaft einen nach dem anderen nach draussen. Ich blieb noch einen Moment beim Tor stehen und beobachtete ein paar kleine Raufereien um sicherzugehen, dass sie friedlich miteinander umgingen. Der freche Uhrzeigersinn legte sich im ersten Moment mit Checkpoint an, der viel grösser und war und dies seinem dominanten Gehabe nach zu urteilen auch wusste. Doch dann entspannten sich die beiden und grasten etwas abseits voneinander, die Rangordnung war geklärt. Dann mistete ich nacheinander die Boxen von Sorrow, Uhrzeigersinn, Lambardo, Cracker, dem Paso Fino Klappstuhl, Checkpoint, Cloudbreaker und Götterdämmerung. Die Zeit verging wie im Fluge, vielleicht kam es mir auch nur so vor, weil ich die ganze Zeit über Musik hörte. Ich überprüfte auch gleich bei allen Boxen die Tränken und reinigte diese, falls sie verdreckt waren. Zu guter Letzt schmiss ich in jede Box ein wenig Heu, damit die Hengste etwas zu knabbern hatten. Ich holte sie jedoch noch nicht gleich zurück in den Stall, sondern liess sie noch ein wenig die Sonne geniessen. Schliesslich hatte das Gestüt mehrere Weiden, die allesamt in einem tollen Zustand waren. Ich lief also zu den nächsten Boxen, die der Fjordpferde. Hier standen nur zwei etwas einsam wirkende Hengste, sodass ich beschloss, sie auf die Nachbarweide der anderen zu bringen. Sie direkt auf dieselbe Weide zu bringen wollte ich nicht riskieren, da es sonst vielleicht zu grösseren Gruppendynamiken gekommen wäre. Ich säuberte auch die Boxen dieser Beiden Kerle, ehe ich zu den Fohlen wechselte. Die beiden standen zusammen in einem Laufstall, sodass sie genug Raum hatten, um meiner Mistgabel Ausweichen zu können. Ich Hatte trotzdem etwas länger bei den beiden, da besonders Dynur immer wieder kam und hinten am Stiel der Gabel knabbern wollte. Wild Fire hingegen interessierte sich für meine Schuhe und schnupperte jeweils vorsichtig daran, wenn ich mich nicht zu stark bewegte. Ich kraulte das weiche Fohlenfell belustigt und prüfte die Tränke. Als ich fertig war, holte ich die Hengste wieder rein, da ich die Stuten auch noch rausbringen wollte und nicht wusste, wie sie darauf reagieren würden, wenn diese auf einer Weide in der Nähe wären. Sorrow freute sich besonders darauf, zu dem frischen Heu zu kommen, daher zog er etwas sehr am Strick. Ich wies ihn sanft aber bestimmt zurecht und entliess ihn dann in die saubere Box. Die anderen benahmen sich, weshalb ich wiederum rasch fertig war. Nun ging’s also zu den Stuten. Ich war schon gespannt auf die verschiedenen Damen, schliesslich war es immer wieder interessant, neue Pferde kennenzulernen. Zwei Tinker, Jaela und Velours fielen mir sofort auf. Ich mochte diese Rasse, hatte jedoch aus Platzgründen selber keine Tinker zuhause. Die beiden liessen sich brav führen, ebenso wie das Reitpony Santa und das Exmoor Pony Soul Dance. Für die Boxen der vier brauchte ich wiederum etwas länger, da ich langsam müde wurde. Ich war froh, als ich endlich fertig war und die Stuten wieder nach drinnen bringen konnte, aber die Arbeit hatte mir dennoch grossen Spass gemacht und ich hatte viele interessante neue Pferdebekanntschaften gemacht. Ich verabschiedete mich von Pepe und wünschte ihr einen schönen Abend, ehe ich nach Hause fuhr und mich um die eigenen Vierbeiner kümmern ging.​

      Ruhe

      Endlich war Ruhe eingekehrt. Durch den Verkauf einiger Pferde konnten wir mehr Zeit gewinnen, von der Bank hatten wir vorerst unsere Ruhe. Gedankenverloren saß ich mit meinem Kaffee am Küchentisch und blickte hinaus. Ich bemerkte nicht, dass Ben das Haus betrat und mich von hinten umarmte. Es war viel passiert in den letzten Wochen und Ben wich mir in keiner Sekunde von der Seite, egal wie schwer sie war. „Was denkst du?", fragte er mich und drückte mir einen Kuss in die Haare. Ja, Ben und ich waren nun ein Paar. „Vielleicht sollten wir doch das Angebot aus England annehmen. Sieh dir mal an, wie viel Platz wir nun auf dem Hof haben, bald wird der nächste Brief von der Bank kommen..." Ben setzte sich und schenkte sich eine Tasse Kaffee ein. „Vielleicht hast du Recht." Wir sahen uns an und ich begann zu weinen. Ich hatte so viele Pferde gehen lassen müssen, der Verkauf von einigen stand mir noch bevor. „Hey Liebes, nicht weinen...", flüsterte Ben und drückte mich fest.

      Nach dem Mittagessen ging ich in den Stall um mich etwas abzulenken. „Na Oak?", sanft strich ich dem Araberhengst über die weiche Nase. Er schnaubte und schloss die Augen. Ich hatte erst gestern mit ihm einen langen Ausritt gemacht, heute würde er eine Pause bekommen. Von draußen hörte ich ein helles Wiehern. Annakiya, eine Tochter von Oaklands Cloudbreaker. Ich nahm das Halfter der jungen Stute vom Harken und betrat ihren Paddock. Mit etwas Zucker lockte ich sie an, wie wenig ich mit ihr in den letzten Tagen doch gearbeitet hatte... Geschwind streifte ich ihr das Halfter über, bisher machte sie keine großen Probleme. Ich öffnete die Boxentür und zupfte am Strick. Vor der Box band ich Annakiya an und nahm den Hufauskratzer zur Hand. „Huf!", rief ich ihr zu und strich sanft am zierlichen Vorderbein der Stute gen Boden. Das Bein zuckte, doch der Araber machte keine Anstalten den Huf auch nur ansatzweise zu heben. Ich wiederholte den Befehl, diesmal etwas energischer. Annakiyas Ohren spielten und sie wusste, dass der Spaß bald ein Ende hatte. Ich drückte sanft gegen das Bein und die Stute hob den Huf. „Fein gemacht!", raunte ich ihr zu. „Lea?" Es war Ben der mir entgegen kam. „Da ist jemand für dich am Telefon..."

      Die Abendfütterung übernahm Ben. Ich fing währenddessen an, unsere Zukunft zu planen...
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    • Eddi
      Besuch bei medy
      Momentan ging es im Joelle-Tal drunter und drüber, und das eher zum Leid vieler. Ich befand mehr oder weniger mitten in dem Chaos drin und wurde wie ein Ball hin und her geworfen. In einer freien Minute machte ich mich dennoch auf den Weg zu medy. Ich hatte leider nicht viel Zeit, aber für einen kleinen Plausch reichte es immer. „Oh, ich muss heute noch so viel machen und heute Abend ist eine Familienfeier!“, stöhnte medy und wirkte plötzlich ziemlich müde und geschafft. Dementsprechend bot ich ihr direkt meine Hilfe an. Lächelnd dankte medy mir und gemeinsam machten wir uns auf dem Weg zum Stall. Dort war erst einmal Shetlandponys betüddeln angesagt. Ich fand diese kleinen flauschigen Knäule ja absolut liebenswert und besonders My Hope Nymeria hatte es mir sofort angetan. Wir holten sie und Lady Gina von der Weide, um beide Stuten ordentlich zu putzen und dann eine kleine Runde spazieren zu gehen. Dabei nahmen wir auch den kleinen Zwerg Songbird mit, der fröhlich neben uns her hopste und das frühlingshafte Wetter genoss. Nach den Stuten waren die Hengste Avero und Erutan Wishes an der Reihe. Auch die beiden putzten wir und gingen dann eine Runde in die Halle, um ein wenig Bodenarbeit zu machen. Es war äußerst witzig, mit zwei Hengsten gleichzeitig zu arbeiten! Nachdem die Zwerge wieder wohlbehalten auf ihrer Weide standen, durfte ich einen von medys Isländern reiten. Anfangs hatte ich ja eine regelrechte Abneigung gegen diese Rasse gehabt, aber seitdem ich selbst Besitzerin einer solchen Stute war, vergötterte ich die Isländer! Ich durfte die Stute Álædis reiten, während medy auf Uhrzeigersinn ritt und Högni als Handpferd nahm. Und so machten wir einen schönen Ausritt durch die herrliche Umgebung rund um medys Hof. Wieder da versorgten wir die drei Isländer und hatten es auch bald geschafft. „Wer nun?“, fragte ich grinsend und medy warf mir fröhlich ein Halfter zu. Bei der Größe und Masse von Barrymore's Holy Boy und Edward's Dusk till Dawn war ich erst einmal sprachlos, aber die beiden Zossen waren wirklich lieb. Wir putzten sie und ritten dann etwa eine Stunde in der Halle und dabei durfte ich die ungemeine Bequemlichkeit von Edward kennenlernen. Fünf Ponys wollten wir nun nur noch machen. Nilfhel's Kind longierte medy, während ich mit dem kleinen Little Rocketti ein wenig Bodenarbeit machte. Dann schnappten wir uns Windy Shelty, Kleiner Moritz und Wild One und gingen noch eine größere Runde ins Gelände, natürlich zu Fuß! Als wir wieder da waren, wurde es auch schon Zeit die Pferde in den Stall zu bringen und zu füttern. Dann neigte sich die Sonne auch allmählich dem Horizont zu, aber medy und ich hatten eine Stunde rausgeholt! Und so hatte medy nun noch genug Zeit sich fertig zu machen und zur Feier zu fahren.
    • BellaS
      Notfallpflege für Medy's Isis | 1053 Zeichen | © BellaS


      Mit Schrecken hatte ich die Nachicht vernommen, dass Medy's Isländer momentan ohne Zuwendung auf dem Hof hausen. Dementsprechend machte ich mich schläunigst auf den Weg, denn schnell mal drei Isländer zu reiten weil ihre Besitzerin vorübergehen außer Haus war, war doch nun wirklich kein Problem. Auf dem Hof angekommen, fand ich mich schnell zurecht. Die besagten Isländer standen zu dritt auf einer recht abgegrasten Weide. Ich suchte und fand einen Ballen Heu, von dem ich mittels einer Schubkarre reichlich bei den Pferden aufhäufte. Frisches Wasser gab es zum Glück genug. Da ich nicht wusste, in wie weit die Pferde bereits verwildert waren, suchte ich mir ein Halfter und einen Strick. Ich begann mit Högni und säuberte den Hengst gründlich, dann führte ich ihn auf einen Reitplatz und machte ein bisschen Bodenarbeit mit ihm. Auch Uhrzeigersinn, einem hübschen Rappschecken und Álædis, einer niedlichen Stute ließ ich diese Behandlung angedeihen. Schließlich standen nach einem arbeitsreichen Tag, drei gepflegte Isländer wieder auf ihrer Weide.
      (Ich hoffe, du hast nichts dagegen)
    • Occulta
      Verschoben am 04.04.2016
      Grund:
      6 Monate lang keine Pflege.
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    medy
    Datum:
    12 Jan. 2015
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