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Janina2604

Trakehner | Tagträumer

KommtRasse: TrakehnerGeburtsjahr: 02.2008 Alter: 5 JahreGeschlecht: ♀[weiblich] | ♂[männlich]von: TaborRasse: Trakehnervon: Tadellosaus der: Zabehaaus der: JarahRasse: Trakehnervon: Ehrentanzaus der: JessyGekört | Gekrönt: [ja] | [nein]Zuchteinstellung:Nachkommen/Eignung: Bisher unbekanntCharakter:frech, wird sehr HengstigBeschreibung:Tagräumer ist ein kleiner, frecher Hengst der später bestimmt auch mal ein paar Probleme unterm Sattel breiten könnte. Noch Zeigt er wenig Hengstmanieren, könnte am Alter liegen. Er versteht sich nur bedingst mit Artgenossen gleichen Geschlechts, daher kommt es öfter mal zu Rangkämpfen bei denen er nicht immer ohne blessuren davon kommt.Stockmaß: wird ca. 167 cmFellfarbe: RotbraunerAbzeichen:VL: keine | HL: weißer StiefelVR: keine | HR: unterbrochene halbweiße FesselKopf: keine Besitzer: Janina2604Züchter: Janina2604Ersteller: Janina2604Ersteller VKR: [ja] | [nein] Distanz:Dressur:Fahren:Galopprennen:Military:Springen:Western:Gewinner der [BFS 68] Trakehner und HolsteinerKommen

Trakehner | Tagträumer
Janina2604, 8 Nov. 2013
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      Pflegebericht
      Großes Boxenmisten

      Das monatliche Boxenmisten war heute angesagt. Einer meine Pferdepfleger und ich brachten die Pferde dazu erst mal auf die Weiden. Zuerst sollte der Stutenstall dran sein. Dafür mussten Shády, Charia, Piroschka und Walking erst mal gehalftert werden. Phil holte die Halfter und Stricke aus der Sattelkammer und brachte mir zwei davon. Während er die beiden Criollos auf halfterte legte ich Shády und Walking die Halfter an. Die Pferde waren ungeduldig, denn sie mussten die letzten Tage leider vorlieb mit der Führanlage nehmen, da die Weiden durch den gefallenen Schnee zu matschig waren und ich die Gefahr von Mauke so gering wie möglich halten wollte. Die Stuten tänzelten also nervös neben Phil und mir her als wir uns auf den Weg zu den großzügigen Weiden machten. Sie konnten es sichtlich nicht abwarten bis das Tor endlich geöffnet wurde und sie lospreschen konnten. Phil konnte mit Müh und Not die Pferde zurückhalten als er das Tor öffnete. Kaum hatte er die Stricke gelöst sprangen Charia und Piroschka los und machten sich im Jagdgalopp vom Acker. Walking und Shády wieherten den beiden hinterher und sprangen direkt los als auch sie die Stricke los waren. Flo, Pflaume, Tiffi und Fade wurden bereits von den Reitschülern aus ihren Boxen geholt und auf der Stallgasse für den Unterricht geputzt und gesattelt. Phil holte den kleinen Trecker mit der Gabel als ich schon mal die Wände der Boxen löste, zur Seite drehte und dort befestigte. Gekonnt bog Phil in die Boxen ein und schob behutsam den Mist der letzten vier Wochen aus den Boxen zum Misthaufen. In der Zeit, in der Phil den Mist sorgfältig aufstapelte, kletterte ich auf den Boden und warf einige Strohballen herunter um die Boxen neu ein zu streuen. Für die vier mal vier Boxen brauchte ich immer zwei Ballen Stroh, die ich auf die Boxen verteilte. Bevor ich allerdings einstreuen konnte klappte ich die Wände wieder zurück und befestigte sie wieder an den Harken in der Wand. Schnell waren die Boxen wieder eingestreut. So konnte Phil, der grade fertig war mit dem Aufschichten des Mists, sich um die Fütterung der Pferde und Ponys kümmern. Er holte den Futterwagen und jeder bekam seine Ration, wie sie auf den Boxenschilden festgehalten waren. Um das Heu kümmerte ich mich. Zu guter Letzt kontrollierte ich noch die Selbsttränken. Alles in Ordnung, auch die Lecksteine mussten noch nicht wieder ausgetauscht werden. Die Stuten sollten ruhig noch ein bisschen die Zeit auf der Weide genießen können, denn die Hengstställe musste ja auch noch gemacht werden. Sophie, meine zweite Pferdepflegerin, hatte Bo, Dukat, Pfanni Philip und Stups schon auf die Weiden gebracht und machte in der Zeit, in der Phil und ich die Boxen säuberten, einen Ausritt mit Armani und nahm Träumer als Handpferd mit.
      Als wir auch die Boxen der Hengste ausgemistet und eingestreut hatten kontrollierte ich auch dort die Funktionalität der Selbsttränken und ob die Lecksteine ausgetauscht werden mussten. Auch bei den Hengsten war alles okay. Phil hatte schon die Fütterung übernommen und so konnten die, zwar matschigen aber glücklichen Pferde und Ponys ihre Boxen wieder beziehen und sich über das Futter her machen. Geputzt wurden sie später, da der Matsch im Fell erst mal ein wenig trocknen musste.
    • Eddi
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      Heute stand wieder ein großer Auftrag an, denn da Janina eine gute Freundin und meine Zuchtpartnerin war, hatte ich ihr angeboten, alle Pferde mit einem Mal zu untersuchen. Dankend hatte sie das Angebot angenommen und wir hatten uns direkt auf heute geeinigt, wo wir beide mehr als genügend Zeit hatten. Nach dem Frühstück machte ich mich direkt auf den Weg, als ich die Vorräte der Autoapotheke aufgestockt hatte. So kam ich schon gegen acht Uhr morgens auf Janinas Gestüt an und wurde dort auch herzlich empfangen. „Klasse, dass du Zeit hast, das spart auch mir viel Arbeit.“ lächelte sie glücklich und führte mich in den Stall, wo schon meine erste Patientin wartete. Dabei handelte es sich um die Welsh A Stute Tiffi, welche mich zwar nicht kannte, aber freundlich begrüßte. Die kleine Stute war sehr menschenbezogen, weshalb sie sich problemlos untersuchen ließ. Als erstes kontrollierte ich grob die Augen, Nüstern und Ohren, um irgendwelche Anzeichen von Krankheiten zu finden, doch alles war in Ordnung. Der Pupillenreflex funktionierte einwandfrei, Herz und Lunge hörten sich vollkommen normal an. Dann machte ich direkt weiter und tastete die Stute vorsichtig am ganzen Körper ab, um irgendwelche Auffälligkeiten zu finden. Doch auch dabei fiel das Ergebnis negativ aus und nachdem ich die Temperatur gemessen hatte, konnte ich das Okay zum Impfen geben. Tiffi sollte gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft werden und die vier Spritzen nahm sie auch ruhig hin. Kurz danach gab es direkt die Wurmkur ins Maul und schon hatte sie den ersten Part geschafft. Nun packte ich meine Augentropfen aus und träufelte ihr in jedes Auge ein bis zwei Tropfen. Dadurch weitete sich die Pupille und ich konnte mir das Augeninnere besser anschauen. Doch bei Tiffi war auch hier alles in Ordnung, ihre Augen waren einfach 1a. Nachdem sie das geschafft hatte, kam auch schon die Zahnkontrolle. Tiffi ließ sich brav die Maulsperre anlegen, so dass ich ihr gesamtes Gebiss gut besichtigen konnte. Vorsichtig zählte ich alle Zähne durch und schaute mir jeden an. Unten rechts besaß die Stute eine scharfe Kante, welche ich mit der Feile aber leicht entfernen konnte. Außerdem hatte diese Ecke noch keinen Schaden angerichtet, so dass Janina sich da keine Sorgen machen brauchte. Nachdem ich mich versichert hatte, das alles okay war, befreite ich die Stute wieder von der Maulsperre und verabschiedete mich von ihr. „Du hast es geschafft.“ lächelte ich und während Janina die Stute wegbrachte, tauschte ich die Spritzen und Werkzeuge aus und legte neues für den nächsten Patienten bereit. Dabei handelte es sich um Fade to Black und die Hübsche kannte ich noch sehr gut. Ich hatte sie damals gerettet und auf Nasty Past wieder aufgepäppelt, ehe sie dann in unsere Zucht gelangt war. „Sie hat sich so toll gemacht.“ lächelte ich Janina glücklich an und auch sie schien mit der Stute zufrieden. Ich begann die Stute zu untersuchen, auch bei ihr fing ich am Kopf an. Erst kontrollierte ich den Pupillenreflex, dann die Atemwege und hörte zum Schluss noch Lunge und Herz ab. Alles war in bester Ordnung und so konnte ich weiter machen und die Stute am Körper abtasten. So etwas mochte Fade to Black gar nicht, aber sie ließ es tapfer über sich ergehen. Auch hier sah alles super aus, sie schien richtig in Form zu sein. Erst als ich die Temperatur messen wollte, fiel mir ein unangenehmer Aspekt auf: Fade to Blacks After war ziemlich verklebt und als die Stute dann einmal äppeln musste, bestätigte mich mein Verdacht, die Arme hatte Diarrhö, zu deutsch Durchfall. „Es scheint aber nichts schwerwiegendes zu sein, denn sonst wäre sie nicht so munter.“ beruhigte ich Janina, welche sich das gar nicht erklären konnte. „Entweder hat sie irgendetwas gefressen, was ihre Verdauung zu sehr anregt oder sie hat eine bakterielle Infektion.“ erklärte ich, doch in beiden Fällen gab es eine einfache Lösung, ein Antibiotikum, welches ihr Immunsystem unterstützen würde. „Ich kann jetzt nicht sicher sagen, an was es liegt, aber sollte es in einer Woche nicht weg sein, melde dich einfach nochmal.“ erklärte ich und gab Fade to Black die Spritze mit dem Antibiotikum. Trotz des Durchfalls konnten wir Impfen, so dass auch Fade to Black noch vier weitere Spritzen und ihre Wurmkur bekam. Dann kontrollierte ich noch genauer die Augen, wo sich aber nichts auffälliges fand. Maximal das linke Auge wirkte vom Umfang her einen Ticken größer, was aber die Sinneswahrnehmung der Stute nicht beeinflusste. Zu guter Letzt schauten wir der Stute noch ins Maul. Doch die Lady hatte hervorragende Zähne, gerade wenn man bedachte, dass sie in ihrer Vergangenheit vernachlässigt worden war. „Damit wären wir auch hier fertig. Ich gebe dir noch ein Medikament, was du ihr die nächsten drei Tage unter das Futter mischen kannst, es sollte ihr helfen.“ erklärte ich und während Janina die Stute wegbrachte, legte ich die Packung Pulver bereits auf den Tisch im Reiterstübchen, eventuell würde noch mehr dazukommen. Die nächste Kandidatin war Florentinchen, ein hübscher kleiner Schimmel. Sie ließ sich brav in die Augen, Nüstern und Ohren schauen und auch das Abhören der inneren Organe lief problemlos ab. „Braves Mädchen.“ lobte ich sie ausgiebig und begann sie allmählich am gesamten Körper abzutasten. Als ich am letzten Wirbelsäulenknorpel angelangt war, versuchte Flo plötzlich nach mir zu treten. Testweise drückte ich noch einmal auf die besagte Stelle und wieder reagierte Flo. Ich runzelte die Stirn und betrachtete sie. „Es scheint, als hätte sie sich auf der Weide ein wenig verrenkt. Nichts beraubendes und bei einem Pony bekomme sogar ich das hin.“ lächelte ich Janina an und forderte die Stute auf, mir ihr rechtes Hinterbein zu geben. Ich dehnte es immer weiter nach hinten und das letzte Stückchen schafften wir durch einen leichten Ruck, welcher der ausschlaggebende Moment war. Flo zuckte einmal kräftig zusammen, doch dann stellte sie ihr Bein wieder ganz normal ab. Ich tastete noch einmal die Stelle ab, doch nun reagierte sie nicht mehr. „Super.“ grinste ich und machte mich noch daran, die Temperatur zu messen. Auch dort war alles okay und so bekam Flo flott ihre vier Impfungen inklusive der Wurmkur. Nun träufelte ich ihr die Augentropfen ein, ehe ich mich mit meiner Taschenlampe an ihren Äuglein zu schaffen machte. „Hm.“ murmelte ich, denn ich entdeckte auf der rechten Seite eine leichte Trübung am Rand. Es schien aber nichts Weltbewegendes zu sein, dennoch wies ich Janina darauf hin und bat sie, es im Auge zu behalten. Zu guter Letzt musste auch Flo noch die Maulsperre über sich ergehen lassen, damit ich alle Zähne kontrollieren konnte. Doch auch bei ihr war alles okay. So konnte ich sie entlassen und die nächste Patientin rufen. Diesmal kam die kleine Pflaumenkuchen um die Ecke getrippelt und schaute mich neugierig an. Ich kannte ehrlich gesagt kein lieberes und sanftmütigeres Shetty als sie und so benahm sie sich auch bei der Untersuchung. Zu meiner Freude war bei ihr auch alles okay, denn der Pupillenreflex funktionierte einwandfrei und auch Herz und Lunge hörten sich gut an. Beim Abtasten des Körpers konnte ich auch keine Auffälligkeiten entdecken und machte mich direkt daran, die Temperatur zu messen. „Apropos, es wäre vielleicht gut, wenn Fade to Black die nächsten zwei Tage lieber in Einzelhaft verbringt.“ meinte ich noch zu Janina und diese nickte verständnisvoll. Nachdem auch die Temperatur von Pflaume im Normalbereich lag, konnte ich sie Impfen. Die vier Spritzen waren im Nu gesetzt, nur die Wurmkur wollte sie nicht annehmen. Also gab es diese als Pulver auf einem Stück Apfel und da Pflaume sehr verfressen war, hatten wir dieses Problem geschickt gelöst. Nun kontrollierte ich noch die Augen und außer leicht angekratzten Hornhäuten, sah auch hier alles klasse aus. Zu guter Letzt war auch bei Pflaume das Maul dran. Dort musste ich allerdings ein paar Korrekturen ansetzen, denn hier und da war ein Stückchen Zahn abgebrochen. Doch auch das hatte ich schnell gelöst. Danach durfte auch Pflaume wieder gehen. Vor der Mittagspause kam Janina noch mit einem letzten Patienten, und zwar mit Tagträumer. Bei ihm hatte ich es mit der Untersuchung nicht so leicht, denn er musste seine Nase überall hineinstecken. Ich hatte alle Hände voll zu tun, ihn gründlich untersuchen zu können. Auch mit Janinas Hilfe, die ihn festhielt, war es noch ein kompliziertes Unterfangen. Am kritischsten wurde es aber an seinem Vorderbein, denn das durfte ich gar nicht anfassen. „Na nu?“ fragte ich ihn und tastete es erneut ab, irgendwas stimmte nicht. Also holte ich mein mobiles Röntgengerät und kontrollierte das Vorderbein des Hengstes. Die Bilder ergaben, dass es sich um eine gemeine Stauchung handelte. Zwar an sich nichts großes, aber sehr schmerzhaft. „Da hat wohl jemand zu sehr herumgetobt?“ fragte ich Tagträumer grinsend und gab Janina für die Stauchung Heilerde. Die erste Lage schmierte ich ihm jetzt drum. Danach machte ich mich noch daran, die Temperatur zu messen, ehe ich ihn impfen konnte. Spritzen mochte der kleine Hengst gar nicht, doch da musste er durch. Auch die Wurmkur zwangen wir ihm hinein, ehe ich noch die Augen kontrollierte. Hier war alles okay, auch wenn Tagträumer vom Toben ziemlich viel Dreck im Auge hatte, doch das war nicht schlimm. Zum Schluss kam noch das Maul an die Reihe und die Maulsperre hatten wir irgendwann drin. Tagträumer war gerade im Zahnwechsel, weshalb es in seinem Maul sehr chaotisch aussah. Einen lockeren Milchzahn zog ich ihn direkt und ansonsten sah der Wechsel schon gut aus. Danach hatte es Tagträumer erst einmal geschafft und Janina brachte ihn weg. Inzwischen war es Mittag und Janina lud mich zu einer Pause ein. Sie hatte extra Kaffee gekocht und Sandwichs vorbereitet. Das Angebot nahm ich gerne an, bevor wir mit den Hengsten weitermachten.
    • Jackie
      ​Verschoben am 23.07.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Janina2604
    Datum:
    8 Nov. 2013
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