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Eddi

Touchdown

Gegangen im Sommer 2015

Touchdown
Eddi, 31 Jan. 2015
Zivadavid2018 gefällt das.
    • Eddi
      Pflegebericht - Februar 2015
      Ankunft

      Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was mich geritten hatte, dass ich die Stute unbedingt kaufen wollte. Als ich dann aber auf Allys kleinen Gestüt ankam und die junge Criollostute vor mir stand, war mir plötzlich wieder klar, warum ich sie hatte kaufen wollen. Chepi hieß sie, was so viel bedeutete wie Elfe und so war sie auch. Für einen Criollo war sie verhältnismäßig zart und schlank gebaut, aber das Ganze war gepaart mit einem großen Selbstbewusstsein und einer Robustheit, die man nur bei Criollos vorfand.
      Lächelnd gesellte ich mich zu Ally an die Bande, während Chepi in der Halle longiert wurde. Danach wurde sie mir vorgeritten und dann durfte ich mir selbst noch ein Bild von ihr machen. Schnell stand fest: Chepi würde mitkommen. Ich unterschrieb den Kaufvertrag, erhielt die Papiere und lud Chepi kurzerhand ein. Lächelnd verabschiedete ich mich von Ally und machte mich auf den Nachhauseweg – eigentlich.
      Während ich die große Straße entlang fuhr und darauf achtete, mit dem Hänger bei dem Schnee nicht zu schnell zu fahren, klingelte mein Handy. Da ich immer noch keine Freisprechanlage besaß, fuhr ich rechts an den Rand und hielt an. Kat’s Name erschien auf den Display und ich musste einen genervten Seufzer unterdrücken. „Was gibt’s?“, meldete ich mich, vielleicht sogar etwas zu schroff, denn Kat schwieg einen Moment.
      „Na ja, du hast doch deine Welshzucht und hier wird eine recht hübsche Welshstute namens Strigoi verkauft, für nur 2000.“, erzählte sie und ich ließ mir direkt die Adresse geben. Strigoi war mir ein Name, ich hatte die Stute schon des Öfteren auf Wettbewerben gesehen. Zugegeben, sonderlich erfolgreich war sie bisher nicht gewesen, aber vielleicht änderte sich das ja noch. Sie stand bei Sunny und zu meiner Freude lag das direkt auf meinem Weg, also machten wir einen kleinen Abstecher.
      Sunny war sichtlich überrascht, aber auch erfreut über meinen Besuch. Es dauerte gar nicht lange und der Kauf war besiegelt. Ich lud Strigoi direkt mit in den Hänger und sie schien sich ausnahmsweise mal ganz gut mit Chepi zu verstehen. Also fuhr ich nun mit zwei Pferden nach Hause. Dort lud ich die beiden Stuten aus und ließ sie erst einmal auf eine unserer kleineren Weiden, damit sie sich austoben konnten. Währenddessen richtete ich im kleinen Stall zwei Boxen her und nachdem ich eine SMS gelesen hatte, direkt noch zwei weitere. Unerwarteter Weise kamen die beiden Reitponhengte von Elena heute bereits in Kanada an und würden in zwei bis drei Stunden hier eintrudeln.
      Während ich am Abend bereits das Heu bei den Offenställen verteilte, kam der große Transporter angefahren. Es war bereits stockduster und die einzige Lichtquelle war der große Scheinwerfer über der Stalltür. In diesem Licht unterschrieb ich die Papiere und lud die beiden Hengste aus. Es handelte sich um Heart of Ocean und Touchdown. Beide waren wirklich schöne Tiere und würden sich sicherlich gut bei uns machen. Ich brachte sie in ihren Boxen und versorgte auch sie ausgiebig, denn sie hatten eine lange und anstrengende Fahrt hinter sich.
    • Eddi
      Pflegebericht - März 2015
      Training

      „Leute? Das Teil habe ich nicht umsonst „Trainingsstall“ getauft“, seufzte ich und schaute Kat und Ethan genervt an. Ich gebe ja zu, ein richtiger Stall war unsere Ranch nicht, aber trotzdem sollten die Stuten und Hengste auf die Leistungsprüfungen vorbereitet werden! Und was ich am wenigsten leiden konnte, waren Menschen, die sich mit mir um die Bedeutung eines blöden Wortes stritten, anstatt einfach ihre Arbeit zu machen.
      Ich beendete diese Diskussion einfach, indem ich ihnen wortlos den Rücken zukehrte, ein Halfter schnappte und nach draußen verschwand. Der Tag hatte eindeutig zu wenig Stunden ich und ich wollte diese zumindest ein wenig nutzen. Als erste sollte Animby an der Reihe sein. Die junge Stute hatte ich in letzter Zeit arg vernachlässigt, dementsprechend wurde es wieder Zeit, mit ihr zu arbeiten. Doch erst einmal putzte und sattelte ich sie ausgiebig.
      Dann gingen wir in die Halle, wo ich sie aufwärmte und mich dann in den Sattel schwang. Wir trainierten die Grundlagen, übten bessere Gangwechsel, das Anhalten und Antraben. Animby lernte schnell und gab sich alle Mühe und wenn sie mich nicht verstand, gab sie mir das vorsichtig zu verstehen und so konnte ich es ihr noch einmal in Ruhe erklären. Zufrieden beendete ich dann die Stunde und versorgte Animby.
      Nun holte ich erst Sir Benny Miles und dann Deadly Ambition von der Weide, um beide im Stall anzubinden. Kat sollte Miles ordentlich putzen, ihm dann die Transportdecke und die Gamaschen anlegen. Das Gleiche tat ich auch mit Ambition, während Ethan für uns den Hänger vorbereitete und vor den Stall fuhr. Dann lud ich die beiden Vollblüter ein und wir machten uns auf die fast einstündige Fahrt zur nächstgelegenen Rennbahn.
      Dort luden wir beide Pferde aus, gönnten ihnen eine kurze Pause, ehe sie auch schon vorbereitet wurden. Ich hatte nur einen Jockey engagiert, denn die Stute würde ich selbst reiten. Vorsichtig legte ich Deadly Ambition den Trainingssattel auf und machte sie fertig. Danach half Ethan mir hinauf und ich ritt sie auf der Ovalbahn warm. Der Jockey, Joe, ritt des Öfteren Pferde für mich und verstand sich sofort mit Miles.
      Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, ritten wir die Pferde nebeneinander im leichten Galopp und als wir den 800er Pfosten erreichten, ließen wir ihnen mehr Freiraum. Deadly Ambition hatte schon die ganze Zeit widerwillig das Tempo zurückgehalten und stob nun sofort los. Miles ließ sich das aber nicht zweimal sagen und jagte direkt hinterher. Meine Stute konnte sehr gut beschleunigen, aber ihr fehlte es noch an Ausdauer und Erfahrung, die Miles hingegen in Massen besaß.
      Dementsprechend endete das Rennen äußerst interessant Kopf an Kopf und wir verloren nur knapp. Beide Zeiten waren aber ideal und so machten wir uns zufrieden auf den Heimweg. Dort wurden die Vollblüter von Kat versorgt, während ich mir bereits The Unwritten Performance fertig machte und mit der Stute in die Halle ging. Ich wärmte sie ausgiebig auf und dann widmeten wir uns der Stangenarbeit, damit ich ihre Hinterhand besser aktivieren konnte. Außerdem sollte Unwritten mehr auf ihre Beine achten und diese besser koordinieren, denn manchmal stolperte die Stute tatsächlich über ihre eigenen Hufe.
      Danach waren die beiden neuen Lewitzer an der Reihe, welche eigentlich wirklich noch aufgebaut werden mussten, Dementsprechend longierte ich Sikari ausgiebig und nahm auch die Stangen hinzu um die Stute aufzulockern. Danach schwang ich mich noch in Cheveyos Sattel und wärmte ihn erst einmal ausgiebig für unsere Dressurarbeit auf. Mit diesem Schecken zu arbeiten war ein Traum und ich war überglücklich, dass er in meinem Stall stand und ich mit ihm arbeiten durfte.
      Das Gleiche galt für den Oldenburger Café au Lait. Der heute allerdings für Ethans Reitunterricht herhalten musste. Ethan konnte reiten, aber nicht besonders gut. Aber Café war das perfekte Pferd für ihn und die beiden lernten gemeinsam ziemlich schnell, so dass auch die heutige Stunde schon wesentlich besser aussah als die letzten, dafür dann aber Pferd und Reiter auch echt k.o. waren. Während Ethan seinen geliebten Warmblüter versorgte, holte ich Talya aus der Box.
      Ich liebte diese kleine Lewitzerstute abgöttisch und hätte mir kein besseres Fohlen aus Fiorina vorstellen können als sie. Talya war aufmerksam, liebenswürdig und lernte dermaßen schnell, dass ich mich jetzt schon auf die Zeit freute, wenn sie selber als Zuchtstute agieren würde. Heute stand für meine Hübsche aber nur ein lockeres Longentraining an, da wir die letzten beiden Tage unter dem Sattel gearbeitet hatten und sich ihre Muskeln natürlich nicht überarbeiten sollten. Dennoch machte Talya wie immer motiviert mit und hatte sich so ihren morgigen freien Tag schnell verdient.
      Stirnrunzelnd holte ich Ehawee von der Weide und putzte die Traberstute in aller Ruhe. Dann massierte ich sie ausgiebig und löste die eine oder andere Verspannung der Stute, ehe ich sie seufzend betrachtete. Ich fand Ehawee wundervoll, aber ich konnte mich noch nicht so ganz entscheiden, in welche Richtung ich die Stute nun fördern wollte. Dementsprechend sattelte ich sie heute und arbeitete nur die Grundlagen heraus, um zu schauen, was Ehawee alles konnte und wo es noch fehlte. Tatsächlich schien die Stute eine große Begabung für die Dressur zu haben und das würde ich weiterhin im Auge behalten.
      Dressur war ein tolles Stichwort für Touchdown! Der siebenjährige Hengst hasste die Dressur, denn sie bedeutete Arbeit. Er war jetzt schon ein wahres Talent darin, sich jeglichen Mühen zu entziehen und momentan arbeitete ich daran, dass so gut wie möglich zu vermeiden, auch wenn das leider gar nicht so leicht war, wie gehofft. Ganz im Gegensatz dazu stand Heart of Ocean. Dieser Reitponyhengst war jedem Reiter eine pure Freude. Auch heute zeigte er sich wieder von der besten Seite und arbeitete motiviert mit, so dass ich ihn nach einer Stunde zufrieden auf die Weide entließ.
      Als letztes stattete ich den neusten Pferden einen kurzen Besuch ab. Die Criollostute Chepi nahm ich auf einen kleinen Spaziergang mit, um ihr die Ranch zu zeigen und ihr ein wenig Abwechslung zu verschaffen, ansonsten hatte sie aber ein wenig Ruhezeit. Danach holte ich mir Strigoi und putzte die Stute ausgiebig, ließ sie kurz in der Halle toben und brachte sie dann wieder zurück. Die Welshstute sollte mich erst einmal kennenlernen dürfen, ehe sie irgendwas machen musste. Und gleiches galt auch für Hugo Boss, auch wenn es mich schon jetzt in den Fingern juckte, mit dem Reitponyhengst zu arbeiten und am liebsten hätte ich ihn schon auf einer Körung vorgestellt, aber mein Herz sagte mir, dass das einfach noch zu früh war und so wollte ich noch ein wenig abwarten, ehe dann wirklich für ihn die Zeit kommen würde.
      Danach begrüßte ich meinen neugierige Rappstute Fariyah Amazir. Momentan stand die Stute sehr gut im Training und ich wartete schon ungeduldig auf die Gelegenheit, sie endlich auf eine Leistungsprüfung schicken zu dürfen, aber momentan gab es nichts für uns. Außerdem hatte ich bereits einen eventuell neuen Platz für die Stute gefunden und hoffte heimlich, dass sie es tatsächlich in die Furiosozucht des Gut Sanssouci schaffen würde...
      Die letzte die heute versorgte war Acacia. Ich hatte sie von Soso zurück gekauft und nun stand meine Schwere Warmblutstute wieder bei mir in den vier Wänden. Ich putzte sie ausgiebig und zeigte ihr während ein bisschen Bodenarbeit die neue Halle. Noch hatte Acacia sich noch nicht so wirklich eingelebt, aber es wurde langsam, natürlich wollte ich der Stute aber auch genügend Zeit lassen und so brachte ich sie danach wieder zurück in ihre Box. Alle Pferde bekamen noch ihr abendliches Futter, ehe auch ich müde in mein Haus verschwand, duschte und mich dann auf die Couch bequemte.
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  • Album:
    Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Eddi
    Datum:
    31 Jan. 2015
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    549
    Kommentare:
    2
  • Name: Touchdown
    Geboren: 2008
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    Von:
    Capriciasso
    Aus der: Little Sweetness

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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Schimmel
    Stockmaß: 146cm


    Beschreibung:

    Touchdown ist ein meist nervöser Hengst was in nicht gerade zu einem Verlasspony macht. Er braucht
    eine Starke Hand, mit viel Durchsetzungsvermögen und dass nicht nur beim Reiten auch im Umgang muss ihm immer wieder
    klargemacht werden wer der "Boss" ist. Er ist sehr dominant und zeigt sehr viel Hengstmanieren. Doch er hat auch gute Seiten. Er ist zum Beispiel sehr ehrlich und er liebt Kinder. Ja bei Kindern ist er ganz anders, er lässt sich von ihnen Verwöhnen und ihm macht es auch nichts wenn sie um ihm herumtollen. Das zeigt wie viel Geduld er hat.

    Ersteller: Zambi
    Besitzer: Edfriend
    Vorkaufsrecht: erloschen
    Springen E -- Dressur E
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    Gekört: nein
    Nachkommen:
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