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Elsaria

Totbringer

geköhrt/15 Jahre

Totbringer
Elsaria, 7 Sep. 2019
    • Elsaria
      Alte Berichte von:13.8.15 bis 1.9.19
      von Mohikanerin und AliciaFarina

      13. August 2015
      Ich habe Hunger | 1305 Zeichen | © Mohikanerin

      Das Schimmelstütchen steht noch im Stall, weil es draussen zu warm ist. Auf der Weide befinden sich keine Schattenplätze. Ich hole sie aus den Box und putze sie in der Gasse. Eine kleines Lüftchen weht durch den Stall, aber kühl ist sie nicht. Obwohl Totbringer nichts getan hat, schwitzt sie schon. Bevor ich los gehe zur Reithalle, spritze ich noch mal ihre Beine ab und dann ging es los.
      Die Halle wurde über Nacht gewässert, dass es nicht so staubig ist. In der Mitte steige ich auf und reite die Stute erst mal warm. Beim Schritt laufen, streckt Tot ihren Kopf nach vorn und entspannt sich. Nach einigen Runden trabe ich an und versuche so wenig Kontakt wie möglich am Maul zu haben. Mit Tot ist es noch ziemlich einfach, weil sie gut auf andere Hilfen reagiert. Doch ich muss dann auch wieder Pause machen, weil es zu warm ist. Die Lüfter in der Halle funktionieren nicht. Zusammen schwitzen wir und ich rede mal wieder die ganze Zeit. Aufmerksam hört die Stute zu, das Beste ist – Sie kann nicht widersprechen.
      Später gehen wir wieder zurück in den Stall und ich spritze die Stute noch mal mit den Schlauch ab. Anschließend kann sie wieder in die Box, leider ist in dem Gebäude kein Paddockzugang. Ich gebe der Stute noch was mit Vitaminen und gehe dann weiter. Schließlich kommt heute noch Besuch!

      14. August 2015
      Das ist das Ende vom Anfang | 9247 Zeichen | © Mohikanerin

      Thor verlässt heute wieder Deutschland. Die Zeit ging einfach viel zu schnell vorbei, also müssen wir heute noch etwas Zeit verbringen. Für mich begann der Tag mit dem Schimmelchen und ging dann weiter mit dem letzten gemeinsamen Frühstück.

      Zusammen mit Thor gehe ich in den Stall und wir holen die beiden Jungepferde – Héla und Devil warten bereits. Rasch machen wir die kleinen Pferdchen fertig und gehen dann los Richtung See. Es ist erst 10 Uhr, aber trotzdem herrscht schon so eine Hitze, dass es fast unmöglich ist, etwas zu unternehmen. Die Jungpferde sind nun ein ein halb Jahre alt und gehören normalerweise auf die Weide. Doch die Möglichkeit gibt es nicht, zu mindesten nicht jetzt. Draußen ist es zu heiß für die kleinen und erst recht das Wasser ist knapp geworden. Als wir angekommen sind, gehen wir langsam zum Wasser. Etwas skeptisch guckt Devil das Wasser an, aber ist zu neugierig um zurück zu weichen. Da sieht es mit Héla anderes aus. Thor kämpft etwas mit der Stute, aber man kann sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Doch schon nach wenigen Minuten weckt sich auch ihre Neugier. Bis zum Bauch steht das Jungpferd im Wasser und planscht etwas. Devil hat sich bereits gewälzt und schwimmt etwas mit mir. Es ist komisch, aber mal was neues. Als dann auch ihr Interesse irgendwann abklingt, gehen wir zurück zum Hof. Die beiden Pferde kommen zurück in die Box.

      „Wir müssen noch sauber machen“, sage ich dann zu Thor, als wir am Stall sind. „Ich weiß“, antwortet er und wirkt sehr in Gedanken versunken. Ich gehe wieder und hole eine Schubkarre aus dem Roundpen. Vorübergehend ist das nämlich unsere Rumpelkammer. „Los geht’s.“, sage ich und reiche ihm einen Strick. Wir sind nur in Stall 2. Aus der ersten Box holt Thor Ruvik raus. Der Hengst ist etwas übermütig und wirkt nicht sehr gewollt aus dem Paddock zu kommen. Notwendigerweise nimmt er sich die Hengstkette zur Hilfe und führt ihn durch den Stall, während ich sauber mache. Da wir so schon geübt sind, geht es weiter mit Pferd zwei. Er stellt den Hengst zurück und dann geht es weiter. Zwei Paddockboxen weiter steht dann auch Loki, der auch nicht gerade einfach ist. Wiedermal holt Thor das Pferd auf der Box und führt ihn durch den Stall. Ich laufe den Paddock ab und belade die Schubkarre. Mir fällt auf, dass der Hengst kaum was frisst, weil das ganze Heu hier noch liegt und auch schon etwas schimmelt. Ich leere die Schubkarre am Traktor aus und belade die Karre neu. Thor läuft noch mit dem Hengst Runden, was nicht sehr angenehm ist, weil Loki sich andauernd aufbäumen will und somit ausbrechen möchte. Doch mehr Möglichkeit als Hengstkette gibt es nicht. Doch dann ist es endlich geschafft – die Box von Loki ist sauber. Entspannt stellt er sich wieder hin und knuspert im Stroh. „Wir müssen ihn beobachten“, sage ich nur und gehe weiter. „Wir? Du!“, antwortet er und holt Willa aus der Box. „Bitte pass auf“, befehle ich ihm. Thor nickt und führt die Stute vorsichtig aus der Box. Mein Pferd ist mir ziemlich wichtig und ich möchte nicht, dass irgendwas passiert. Thor geht mit Willa raus und lässt sie etwas am Grass knabbern, während ich ihren Paddock sauber mache. Ich muss ein paar mal hin und her laufen und dann ist auch schon wieder alles rein. „Sie kann wieder rein“, rufe ich ihm zu und er bringt mein Stütchen wieder rein. Mir wird langsam warm, aber Thor ist zu langsam für so etwas. Er holt die kleine Narnia heraus und geht durch den Stall. Ich betrete die Box und mache sauber. Es geht schneller als bei den anderen Pferden, da sie nicht so große Häufchen macht. Thor gibt der Stute noch ihr Kraftfutter und bringe den Inhalt der Schubkarre zum Traktor. Dann geht es weiter. Er stellt die kleine Stute wieder in den Box und holt Little Sister aus der Box. Etwas unerwartet guckt sie uns an und folgt dann Thor problemlos. Zwischendurch hat die Stute Phasen, in denen es nicht Möglich ist, irgendwas mit ihr zu tun, ohne die Hengstkette zu befestigen. Schnell mache ich ihren Paddock sauber und bringe dann mal wieder den Inhalt weg. Durch das Stroh ist die Schubkarre schnell voll. Leider ist das Wetter für solche Arbeit nicht so angenehm, aber die Arbeiter haben alle frei. Ich kann einfach nicht organisieren. Thor bringt auch die Lewitzer Stute wieder in die Box, die dann ihn noch angiftet. Ich gebe ihr einen Klaps auf die Schnauze und dann geht es zum anderen Stall. „Kannst du das schnell machen?“, frage ich Thor und trinke einen großen Schluck aus meiner Wasserflasche. „Selbstverständlich“, antwortet er und nimmt die Karre mit. Ich gehe ihm nach. Aus der ersten Box hole ich Nico und gehe mit ihm aus den Rasen, dass er etwas fressen kann. Ausserdem haben die Pferde in dem Stall keinen Auslauf, also muss er sich auch mal ein paar Meter bewegen. Ich laufe dann noch mit ihm ein Stück über den Hof und dann ist Thor auch schon fertig. Nico darf zurück in seine Box. Weiter geht es mit Ghosts, der direkt neben seinen Bruder steht. Der Hengst hat es mir echt angetan, aber ich habe kaum Zeit, um etwas mit ihm zu machen, dass heißt, ich muss mir mehr Zeit nehmen! Doch wenn ich jetzt wieder komplett alleine bin, wird das schwer. Ghosts darf noch ein paar Minuten auf den Rasen und Thor ruft mich wieder herein. Im Moment ist die Mittagssonne da, die das arbeiten nicht leichter macht. Doch lieber so, als wenn über all Schnee liegt. Vorsichtig führe ich Felix aus seiner Box und wir gehen ein Stück über den Hof. Der Hengst ist etwas angespannt. Ihm tut der Stall nicht gut, aber heute Nacht kann er wieder auf die Weide. Einige der Pferde sind gerne drin, doch zu diesen zählt er nicht. Felix ist sonst ein sehr aktives Pferd, aber nicht oft merkt man das. Mit ihm ist Arbeiten immer ziemlich kompliziert – alles mit Felix ist kompliziert. Also führe ich ihn noch ein paar Meter und dann ist Thor auch schon fertig. Der Hengst winkt mit dem Kopf und ich nehme Drachentöter aus seinem Bereich. Er guckt mich etwas geschockt an, aber das kenne ich bereits von ihm. Dieser Hengst ist super, doch auch er kann mal anderes sein – jeder hat diese Tage einmal. Heute ist so einer. Drachen guckt die ganze Zeit um sich und kann nicht mal ein Stück ordentlich laufen. Dazu kommt, dass er sogar Angst hat vor den Geräuschen, die Thor im Stall macht, obwohl wir eine Runde über den Parkplatz laufen. Dann geht es nach weniger Zeit, aber der Drache kommt wieder in sein Reich. Nun kommt noch Ragnaröks Box an die Reihe. Der Hengst ist leicht zu führen und ich kann ihm am Strick fressen lassen. Er guckt nicht mal um sich, sondern frisst einfach nur. Doch das ist im Moment auch das einfachste. Thor läuft immer wieder hin und her um die Karre aus zu leeren, weil es nicht möglich ist, mit dem Traktor bze Lader in den Stall zu fahren – Tor ist zu schmal, die Gassen würden locker passen. Aber dann geht es auch schon weiter. Ragnarök darf zurück und als nächstes kommt dann Aqua raus, die bereits in der Box wartet. Als wir draußen sind, klingelt mein Handy. Ich kann noch recht zeitig rangehen – Ilja. „Аддо!“, begrüße ich ihn. „Bleibt es bei heute Abend mit dem Treffen?“, fragt er direkt mit seinem Russischen Akzent. „Sicher“, beantworte ich ihm seine Frage und verabschiede mich dann. Eigentlich habe ich gar keine Lust, aber irgendwie freue ich nicht trotzdem. Besonders, weil ich dann heute nicht den ganzen Abend alleine bin. In wenigsten Stunden muss Thor zum Flughafen. Schnell bringe ich wieder Aqua in ihre Box und hole dann Saints Row aus ihrer Box. Die Stute ist völlig durchgeschwitzt und das erste was ich tue, ist sie in unter den Schlauch zu stellen. Glücklicherweise hat sie damit kein Problem. Anschließend kann sie noch etwas am Gras zuppeln und muss dann wieder in die Box. Als nächstes wartet bereits Pögn, die auch in letzter Zeit viel zu kurz kommt. Doch irgendwann wird sich das schon ändern. Die Stute ist auch ziemlich nass und darf unter den Schlauch. Leider hat sie damit ein Problem und springt immer wieder vor dem Wasser weg, aber dafür habe ich jetzt nicht so viel Zeit, also gehe ich noch eine Runde über den Parkplatz und die Stute kann wieder in die Box. Nur noch drei und wir sind fertig. Ich wechsle mich wieder mit Thor ab. Während er Duse heraus holt, fange ich an das Stroh in die Karre zu machen. Er geht mit der schwarzen Stute nach draußen und lässt sie fressen, während ich mich noch in der Box aufhalte. Das gute an dem Stall ist: Altbau! Es ist immer kühl, trotzdem schwitzen die Pferde. Thor bringt die Stute wieder rein und sagt mir, dass sie auch heute Nacht mit raus muss. Duse ist ziemlich hibbelig und das ist sie sonst nie. Das vorletzte Pferd holt Thor aus dem Stall. Es ist Totbringer. Das Schimmelchen durfte heute schon arbeiten, aber trotzdem muss ihre Box noch sauber gemacht werden. Ich betrete mit der Schubkarre die Box und lege das ganze Stroh und Heu in die Karre. Als dann der Dreck raus ist, mache ich neues Zeug rein – fertig. Thor bringt die Stute wieder rein und holt Luna aus ihrer Box. Die bunte Kladruber Stute ist ein tolles Pferd, aber leider so standard. Mit ihr kann man viel machen, aber trotzdem ist es keine Herausforderung. Doch ich brauche manchmal sowas am Abend, außerdem ist sie super für mein Zirkusprogramm. Die beiden gehen raus auf den Parkplatz, dass die Stute etwas laufen kann. Ich mache neben bei rasch sauber und bringe den Mist auf den Lader. Kurz lässt Thor Luna fressen und bringt sie dann rein. Ich fahre den Mist weg – fertig.

      14. Januar 2018
      Besuch alter Bekannter| 1305 Zeichen | © Mohikanerin

      Aqua | Saints Row | Totbringer | Skrýmir | Flic Flac's Milano
      Nun stand ich da, der Schnee tobte um mich herum und zusehen war auch nicht viel. Doch ich hatte ein Ziel. Tief im Wald einige Dorfe weiter werden zwei Weiden, auf denen Pferde standen, die für die Besitzer uninteressant geworden sind und ich habe Interesse an einigen. Neben den Isländern, habe ich ein Auge auf Aegidienberger geworfen, die zur Hälfte oder je nach Prozentsatz Isländer in sich haben und Paso Peruano. Sie sind deutlich größer als meine Teddys.


      Aqua, eine ältere Tobiano Stute kommt neugierig zu mir. Ein paar andere Stuten kommen zu mir, die aber kategorisch von ihr verscheucht werden. „Na du Zicke“, begrüße ich die Rappscheckin. Der Schneefall ist geringfügig weniger geworden und ich beschließe die Stute ein wenig zu beschäftigen. Die aktuelle Besitzerin teilte mir mit, dass reiten wohl eher schwierig wäre, da sie nicht nur eine reine Katastrophe ist, sondern auch mittlerweile mit den Gelenken hat. Im Turniersport wurde sie regelrecht verheizt, doch als Zuchtstute macht Aqua ihre Arbeit gut und deshalb bietet sich das an. Die Gelenke sind nicht besser geworden, aber haben sich auch nicht verschlechtern durch Fohlen gebären, also alles gut. Ich hole sie von der Weide und gehe mit ihr eine kleine Runde durch den Wald, da der Schnee mittlerweile sehr hoch ist, muss sich ziemlich die Beine heben, was Aqua nur zu gute kommt. Zwischen den Bäumen ist der Schneefall deutlich geringer, da die Baumkronen das meiste Abhalten. Immer mal wieder fällt dann etwas herunter und Aqua schaut sich etwas hektisch um, nach dem sie abrupt stehen geblieben ist. Jedes Mal beruhige ich sie minimal und setze dann den Weg fort. Schon nach 20 Minuten sind wir zurück an der Weide und die Sicht hat sich wieder verschlechtert. Ich öffne das Tor und bringe die Alte auf die Weide. Leicht gestresst schaut sie sich um und als das Halfter ab ist, dreht sie sich um 180 grad um und rennt los wie ein Rennpferd. Alt ist sie, aber rennen kann Aqua wie ein junger Gott.


      Saints Row, die Splash Tobiano Stute war als nächstes dran. Da ich wusste, dass sie im Wald nicht so gerne Unterwegs ist, kontrollierte ich zunächst ihren Körper auf der Weide und putze sie. Neugierig guckt sie mich an und guckt, dass ich tue. Saints Row ist eine Aegidienberger Stute und nicht die einzige davon auf der Weide. Sie genießt es förmlich von mit gebürstet zu werden. Die Pferde auf den beiden Weiden leben Halbwild, sehen zwar dem öfteren Menschen, aber nur selten kommt jemand auf die Wiese, weshalb wir umzingelt sind von anderen Vierbeinern. Noch immer ist der Schneefall stark und ich sehe nur auf höchstens 10 Meter was, allerdings kann ich mich auch verschätzen. Ich entscheide mich noch eine kleine Runde mit ihr zu laufen, aber eher Richtung Straße als durch den Wald. Erst sträubt sie sich etwas, doch dann folgt Saint mir. Ich lobe sie und wir beginnen die Runde. An der Straße ist die Sicht noch schlechter, aber die Stute ist sicherer und ich möchte nicht riskieren, dass sie abhaut oder sowas ähnliches. Autos fahren ihr so gut wie nie lang seit dem die Umgebungsstrasse gebaut, was ein Glück für alle ist. Ich biete mit der Scheckstute wieder rechts in den Wald ein und schon nach weiteren Metern sind wir an der Weide zurück. Noch ein Leckerchen gebe ich ihr und dann darf sie wieder zurück auf die Weide, dort giftet sie zunächst etwas herum und geht dann ihren Weg alleine weiter. Saints Row ist eine faszinierende Stute, die auf der Weide ziemlich an Gewicht zugenommen hat. Doch jetzt besonders im Winter könnte ich höchstens in der Halle mit ihr arbeiten, doch die aktuellen Besitzer entscheiden erst noch, ob wir die Pferde aufnehmen dürfen. Deshalb bin ich heute hier und lerne die Pferde näher kennen.
      Als nächstes ist die Schimmel Aegidienberger Stute Totbringer dran, die einen deutlich schöneren Namen verdient hat. Sie ist sehr zurück gezogen und kommt nicht mal gucken, als ich auf der Weide bin. Vorsichtig nähere ich mich ihr und versuche erst mal ihr Vertrauen zu schaffen, doch wenn ich einen Schritt auf die zu mache, geht die Stute zwei zurück. Totbringer wirkt sehr gestresst und eher abgeneigt mit zu kommen, weshalb meine Herausforderung nun ist ihr das Halfter umzumachen, damit ich sie untersuchen kann. Das Wetter ist noch immer so schlecht und nervig wie vorher, also seit dem ich die Pferde besuche. Auch wenn die Stute scheu ist, gibt es etwas, dem sie nicht Wiederstehen kann - Leckerchen. Da geht es wohl allen so, auch mir. Eine Tüte Chips und mein Leben ist besser. Das erste mal richtet Tot ihre Ohren nach vorn und ihre Körperhaltung verändert sich ins positive, sie wirkt viel aufgeschlossener und interessiert. Einige Schritte macht sie nach vorn und diesmal gehe ich zurück, um ihr Freiraum zu lassen. Die Stute achtet sehr auf Bewegungen und Kleinigkeiten. Mit ihr wird man wohl sehr gut frei Arbeiten können. Langsam kommen wir uns näher und sie frisst das Leckerli von meiner Hand. Wieder gebe ich ihr Freiraum und nach weiteren Minuten ist so weit, dass ich an sie heran treten darf. Ich streiche ihr langsam über den Hals und bemerke die völlig zerzauste Mähne. Totbringer wird hier wohl schon ziemlich lange stehen ohne Kontakt gehabt zu haben, zu Menschen. Auch wenn sie mir noch nicht voll vertraut, kann ihre Beine anfassen. Ich gebe der Stute noch ein Leckerchen und gebe ihr wieder Raum. Sie schnaubt zufrieden ab und geht weg.


      Mein letzter Gang ist zu den Hengsten bei denen ich Skrýmir und Milano besuche. Der Aegidienberger Hengst ist ziemlich groß und für mich wohl das perfekte Pferd. Auch er kommt interessiert auf mich zu. Freundlich begrüße ich ihn und lege ihm das Halfter um. Zuerst putze ich den Hengst. Wie auch bei Totbringer ist sein Langhaar völlig zerzaust, doch im Unterschied zu ihr hat er viel mehr und sein Schweif schleift schon auf dem Boden mit. Der Besitzer meinte, dass der Hengst sehr ruhig ist und entscheide mich dazu mit ihm eine Runde durch den Wald zu reiten. Sattelzeug brauche dafür nicht. Ich führe ihn von der Weide und mache aus dem Strick Zügel. Dann schwinge ich mich auf den Hengst. Kurz zuckt Skrýmir doch schnaubt dann direkt ab. Ich lobe ihn und treibe ihn. Er soll wohl nur angeritten sein, obwohl er schon 7 Jahre ist. Leider hatte der Besitzer nie Zeit dazu mit ihm weiter zuarbeiten, doch wenn Glück habe, wird dass ja was und er kann bei uns unter meiner Leitung noch einiges Lernen. Ich mache den Strick locker und der Hengst streckt entspannt seinen Hals und läuft flott vorwärts. Noch immer ist der Schneefall stark und die Sicht eingeschränkt, weshalb ich ihn immer wieder abbremse. Ich weiss nämlich auch nicht, was unter dem Schnee lauert. Es könnte plötzlich eine gefrorene Pfütze oder ähnliches drunter sein, doch wir haben Glück. Mach 20 Minuten sind wir wieder am Hof und er war sehr entspannt. Ich steige ab und stelle ihn zurück zu den anderen Jungs. Er bekommt noch ein paar Leckerchen und läuft dann weg. Im Schnee wälzt er sich noch. Skrýmir scheint die Runde sehr genossen zu haben. Auch der Schnee sagt ihm sehr zu.


      Zu guter letzt ist der kleine Mann dran, Flic Flac‘s Milano ist jünger Shetty Hengst. Er ist nun 4 Jahre und benimmt sich gar nicht. Auf der Weide kommt er auf mich zu galoppiert und bremst nur kurz vor mir ab. Freundlich begrüße ich den Hengst und lege ihm das kleine Halfter um. Nervös schüttelt Milano mit dem Kopf und ist ziemlich störrisch. Das Halfter gefällt ihm nicht, aber er kennt es auch eigentlich nicht. Ruhig putze ich den kleinen Hengst über und kontrolliere die Beine. Mit ihm ist alles gut und wir gehen ebenfalls eine eine Runde durch den Wald. Mittlerweile ist der Schneefall weniger geworden und man deutlich weiter gucken, doch jetzt bin ich völlig durch gefroren. Der Hengst scheint das Wetter zu genießen, aber trotzdem tippelt er unzufrieden neben mir her und schnappt mir immer wieder in den Mantel. Ich schubse ihn bei Seite doch er lässt nicht locker. Mir fällt auf, dass er völlig überfordert ist und arbeiten möchte, was leider nur beschränkt möglich ist. Der Schnee macht ihm ziemlichen Spaß und immer wieder galoppiert er kurz an. Milano ist sehr stürmig und möchte so gern mehr laufen, aber mir ist so kalt, dass ich nur eine kleine Runde mit ihm gehe. Doch als wir zurück an der Weide sind, möchte Milano auch nicht auf die Koppel raus. Letztendlich schiebe ich ihn von hinten an, dass er rauf geht. Ich verabschiede mich von dem kleinen Hengst und gebe ihm noch ein Leckerchen. Er rennt los und Dann begebe ich mich zurück nach Hause. Dort trinke ich erst mal einen warmen Tee.

      3. Juli 2018
      Viel zu Warm! | 1305 Zeichen | © Mohikanerin

      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts

      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal


      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage

      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.

      22.Februar 2019
      Frühlingsbeginn

      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari

      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb

      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right

      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage

      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.

      1.9.19 AliciaFarinia
      Zu Besuch auf Atomics Valley
      Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Saints Row | Alvari | Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Kvest Halsnaes | Krít | Kempa | Aqua | Þögn | Wild Reflex | Voodoozirkus | Snúra | Litfari | Blaer frá glaesileika eyjarinnar | St Pauli's Amnesia | Songbird | Nautilus | Milska | Lu'lu'a | Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Aska | Yuva | Ylfa | Tesla | Tamana | Snotra | Ruvik | Overo | Maekja van Ghosts | Kissimbye | Jule | Gnani | Glanni frá glaesileika eyjrarinnar | Friede sei mit dir | Blávör | Almost illegal | Absolutely Right


      Da demnächst ein Hengst der Familie Earle meine Stute Drafna decken sollte, machte ich mich auf den Weg nach Atomics Valley, denn ich wollte mir die in Frage kommenden Hengste in Natur ansehen. Auf dem Hof angekommen wurde ich begrüßt, da aber niemand Zeit hatte mich herum zu führen durfte ich alleine den Hof erkunden. Zuerst beobachtete ich wie einige Pferde, unter anderem auch die Hengste für die ich mich interessiere für die Arbeit vorbereitet wurden. Im Umgang schienen sie absolut problemlos zu sein. Hnakki van Ghosts, Capital, Blossi, Saints Row und Alvari wurden nun geritten. Für die gekörten Hengste ging es auf die Ovalbahn oder auf den Platz für Dressurliche Arbeit. Ich ließ die Mitarbeiter in Ruhe warmreiten und besuchte währenddessen Willa, Vinkona frá Sólin, Totbringer, River's Fjörgyn, Kvest Halsnaes, Krít, Kempa, Aqua, Þögn, Wild Reflex, Voodoozirkus, Snúra, Litfari, Blaer frá glaesileika eyjarinnar, St Pauli's Amnesia, Songbird, Nautilus, Milska, Lu'lu'a, Hawking von Atomic, Feuergeist di Royal Peerage, Aska, Yuva, Ylfa, Tesla, Tamana, Snotra, Ruvik, Overo, Maekja van Ghosts, Kissimbye, Jule, Gnani, Glanni frá glaesileika eyjrarinnar, Friede sei mit dir, Blávör, Almost illegal und Absolutely Right auf ihren Weiden. Sie waren logischerweise nach Geschlechtern getrennt, aber auch nach Aufgabenbereich. Die Stuten und Hengste die auf die Körung vorbereitet wurden standen in ihren großen und lichtdurchfluteten Boxen, die Stuten die bereits gekört waren standen teilweise mit Fohlen bei Fuß oder ziemlich dickem Bauch auf den umliegenden Wiesen. Alle Pferde waren in einem tadellosen Zustand, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Hengsten um mir dort ein weiteres Bild von ihnen zu machen.
      Am Ende des Tages schwankte meine Entscheidung zwischen Hnakki van Ghosts und Capital, die Gestütsleitung half mir bei der Entscheidung und sie fiel auf Hnakki, er würde also der Vater des ersten Fohlens von meiner Drafna werden.

      1992 Zeichen by AliciaFarina
    • Elsaria

      Vertrauen Aufbauen und Hufe geben üben
      Ein kalter oktober morgen brach heran, die schwachen sonnenstrahlen kitzelten mein Gesicht ich wachte schließlich auf und rieb meine Augen. Es waren einige Tage vergangen als Beastly Domina in Österreich angekommen war. Sie hatte sich gut in meine kleine Herde integriert, also vor artgenossen hatte die junge stute keine angst. Den weg von Box zur weide ließ sich mina mit viel überzeugungsarbeit führen. Es war 6 uhr morgens als ich aus meinem warmen Bett stieg. Ich wollte zuerst Duschen dann frühstücken. Heute würde ich zuerst die Pferde nach dem Füttern auf die weide bringen und dann die Stallarbeit machen, Luna ist eine neue Pratikantin die um 9 kommen sollte. Als ich fertig war zog ich mich warm an, den der Oktober in den Bergen kann schön windig und frisch sein. ich stampfte in den stall und verteilte zuerst das heu an meine süßen und dann kam das kraftfutter. Während meine Pferde fraßen kontrollierte ich das stück weide wo ich sie heute drauf stellen wollte. Dann fing ich an die ersten Pferde auf die weide zu bringen. Lorelei und Hibana konnte ich gemeinsam führen, die beiden stuten waren sehr artig. Danach holte ich das jährlingstutfohlen Frigg von antomic und Uruguay. Uruguay fühlte sich wie die mutter obwohl das Rassetechnisch nie funktionierte. Danach holte ich Tori von ihrer Box. Die schimmelstute bevorzugte lieber alleine gebracht zu werden. Nach tori kam cielo ein wunderschöner Ponyhengst durfte auf die nebenweide, damit kein unfall passieren konnte. Nun kam ich an Beastly Domina an. Die stute schien schon etwas vertrauen gewonnen zu haben, den sie brummelte leise als ich die Boxtür öffnete. "Hallo meine Schöne, heute nachmittag gehts ans hufe geben üben! aber erstmal darfst du dich auf die weide austoben!" sagte ich und zog ihr ihr halfter vorsichtig an. seit ihrem Unfall zog ich ihr das Halfter ab auch wenn es nur kurz war. Heute lief sie erstaunlich brav mit. Als Mina nun auf der weide war begann ich mit der ersten Box zu misten, heute kamm das ganze streu raus denn in den kalten tagen wäre zuerst eine holzspäneschicht und dann kam das frische Stroh. Lorelei´s Box war die größte und darum brauchte es länger. Dann kam Hibanas box. "Guten morgen!" hörte ich jemanden rufen es musste luna sein. " Hallo luna!" begrüßte ich sie, und teilte sie schon ein mir zu helfen. Nach dem wir fertig gemistet hatte zeigte ich ihr den Hof und die Pferde, ich verbat ihr Beastly Domina alleine zu nähern, da sie noch nicht gut resozialisiert war. Ihr kullerten eine Träne über die wange als ich mina´s geschichte erzählte. Sie sollte nun den hof fegen ich würde das mittagessen machen, nach dem mittag essen durfte sie Cielo auf dem Außenplatz bewegen da ich die halle für mina bräuchte. Es gab Spaghetti Bolognese, das geht schnell und schmeckt auch sehr gut. Wir aßen zu mittag und dann gab es noch einen kaffee. Ich trank 2 Tassen luna 1 danach gingen wir cielo holen. Ich beobachtete Luna und ließ sie machen, sie wärmte den Hengst ordentlich auf und ich konnte ihre sattelfestigkeit beobachten, dann holte ich mina von der weide. Heute würde ich sie putzen und hufe geben üben, danach durfte sie in der halle rennen nach lust und laune. Den Rückweg von weide in den stall fand mina zwar nicht so toll sie blieb des öfteren stehen und weigerte sich weiter zu gehen. sie versuchte sich umzudrehen. " alles gut mina komm mit!" sagte ich . Im Stall angekommmen ich band sie an und beginne mit der weichen bürste über ihr körper zu fahren. Mina kannte das nicht und war sichtlich angespannt. Aber sie wurde entspannter als sie merkte das es nichts schlimmes war. Ich lobte die stute mit einer karrotte. Als sie endlich vom ihre alten Dreck befreit war strich ich mit der hand über ihre beine und versuchte sie anzuheben. Mina tat sich noch schwer mit dem gleichgewicht und zog desshalb ihr Bein weg. Blieb aber dennoch ruhig. " Braves Mädchen!" gab ich von mir. Ich wiederholte meine herangehensweise bis ich ihre Hufe problemlos auskratzen konnte. Danach brachte ich sie in die halle, dort buckelte sie und tobte herum. ich schaute inzwischen zu luna. " nachdem Reiten kannst du ihn in die Box stellen und die anderen holen, die Boxen tragen jeweils den namen des pferdes!" gab ich anweisungen und ging wieder zu der braunen schönheit. Sie hatte sich gewählzt ein zeichen das sie sich wohl fühlte. Ich würde nun langsam aufbauen bevor ich sie zu einem Trainer schicken werde. Dann brachte ich die Stute in ihre Box. Gemeinsam mit luna verteilte ich noch das abendessen ,fegte die stallgasse und den hof, sprengte die halle mit wasser und stellte luna ein, denn sie wollte hier anfangen und somit war luna meine erste mitarbeiterin. Sie müsse zuhause nur noch alles klären und ich konnte ihr zimmer im Haus einrichten. Danach schaute ich noch etwas fern und ließ den Tag ausklingen, dann beschloss ich noch ein heißes Bad zu nehmen. Ich liebte ein schaumbad. Ich musste nur aufpassen das ich dann nicht einschlief. Nach dem baden ging es dann ins Bett.

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    • Elsaria
      Ein Abendteuer des Einreitens beginnt.
      Beastly Domina war nun 3 Wochen auf meinem Hof und hatte sich sehr gut eingelebt und sie machte wirklich tolle Fortschritte. Wir saßen gerade am Frühstückstisch. " Wann beginnst du mit dem Einreiten?!" wollte Luna wissen. " ich weiß nicht ob sie schon soweit ist!" sagte ich ihr. " ich glaube schon, du musst nur trauen, sie macht ja alles brav mit!" sagte sie. Ich biss gedankenverloren in mein Käsewurstbrot. Es stimmte schon, ich war etwas übervorsichtig. " Wollen wir heute ausreiten bei diesem schönen wetter?!" fragte ich luna aus heiterem Himmel?. " Ja klar!" stimmte sie zu. Da tim und tom nicht reiten konnten machten sie die Ställe sauber und andere Arbeiten auf dem Hof. Es gab immer was zu tun, wie zumbeispiel die dachrinnen säubern, die Werkstatt aussortieren und aufräumen ectra. Wir richteten Lorlelei und Hibana. im Schritt ritten wir vom hof und ritten richtung berge. Aufwärtzs training würden unserern Pferden gut tun. Luna saß auf Hibana und ich saß auf meine Suffol Punch stute Lorelei. Der Milde herbsttag zeigte ihre schöne Pracht. " Juna, sie ist wirklich soweit!" versuchte luna wieder dem Thema einreiten zu widmen. " Ja, aber ich kann sowas nicht!" gab ich zu . " Wir schaffen das schon!" munterte mich Luna auf. Ich seufzte und sagte das ich einverstanden wäre und wir mit dem Abendteuer beginnen würden heute nachmittag. Vormittags wollten wir uns um die anderen pferde und unsere neuzugänge kümmern. Pudy und elsa. elsa war noch unterwegs und würde im laufe des Tages ankommmen. Sie war eine wunderschöne dunkelbraune stute. Und Pudy ein Schettyhengst war gestern angekommen und war gerade bei Cielo mein anderer Hengst kennenzulernen. Ich hoffe sehr das die 2 Hengste sich vertragen würden so wäre Cielo nicht mehr alleine auf dem Paddock oder Weide. Wir kehrten um und als wir auf dem Hof angekommen waren Tim und Tom gerade mit den Regenrinnen drann. Wir brachten die stuten auf ihre Paddocks und holten Uruguay und Tori. Ich nahm die Aigendbergerstute. Wir ritten wieder aus, diesmal in die andere richtung in den Wald. Uruguay und Tori benahmen sich vorbildlich. Nach einer stunde kamen wir zurück. Luna kümerte sich nun um Frig, die 1 Jährige stute wird das Abc Gewöhnt und ich kümmerte mich um Cielo. Ich wollte den Hengst heute in der Halle etwas longieren. Luna war gerade mit Frig beschäftigt sie würde noch mit ihr um den hof spazieren gehen. Die Junge stute sollte alles kennenlernen. Ich hatte inzwischen den Hengst geputzt und das longierzeug angelegt. Nun gingen wir in die halle dort angekommen ließ ich den braunen erst einige runden im schritt laufen.. Er sollte sich warm laufen. Dann schickte ich ihn in den Trab und gallopp der Hengst. " Äh juna da kommmen 2 Hänger!" hörte ich Tim sagen. " Oh das müssen die neuen sein!" Pudgy ein schettyhengst für Cielo und Elsa ein Österreichische Warmblutstute die ich für Dommia gesucht hatte. Ich hoffte das sie in ihr eine Kumpeline findet, sie steht zwar in der herde drinn, aber immer abseits von den anderen. Ich beendete das Training, und bat Tim Cielo abzusatteln und ihn auf sein Paddock zu stellen. Ich ging auf den Hof und begrüßten die Fahrer, wir luden zuerst Pudgy der kleine Hengst aus und brachten ihn in seine box. Dann kam elsa an der Reihe, auch für sie war erstmal Boxenruhe angesagt, sie sollten sich ausruhen und erstmal ankommen in ihrem neuen Zuhause. Als ich alles geregtelt hatte fuhren die Fahrer wieder vom hof. Es war 11 Uhr und es war zeit das Mittagessen für uns zu kochen also ging ich in die Küche und beginne mit dem panieren der schnitzel, heute würde es Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat und Pommes geben. Es war eine drecksarbeit, aber ich mochte es lieber selbst panieren als die fertigen kaufen. dann fritierte ich die Pommmes, schälte die kartoffel und schnippelte sie in dünne scheiben, dann machte ich das Salatdressing und etwas schnittlauch als Garnierung. Dann backte ich die schnitzel heraus. Ich deckte den tisch und rief alle zum Essen. Luna war vom Spaziergang zurück und erzählte mir freudig wie brav Frigg von Anatomic doch war. Ich erzählte ihr das 2 neue Pferde da waren , sie sagte sie habe sie schon gesehen als sie das halfter versorgte und hat sich gewundert warum diese noch in der Box standen. Tim und Tom werden am nachmittag die Werkstatt wieder auf vordermann bringen und die geräte und Maschinen überprüfen ob diese noch funktionierten. Luna und ich würden dann mit Beastly Domina arbeiten. Aber zuerst machten wir bis 2 uhr Mittagspause, wir hatten am vormittag echt viel geschafft und das hatten wir regelrecht verdient. 14 uhr angekommen gingen wir in den Stall und holten Beastly Domina von ihrem Paddock, Luna sollte sie putzen und sie satteln. Dies ließ sie sich mittlerweile echt gut mit sich machen. Ich war so stolz auf sie, das wir in den 3 Wochen schon so weit gekommen sind. Die Stute möchte regelrecht arbeiten. Als sie fertig gesattelt war gingen wir in die Halle, dort longierten wir die Stute erstmal ohne Reiter. Nun übernahm luna die Longe und ich zog mich einer seite am Sattel hoch und wir verharrten in dieser Position um zu sehen wie Mina auf das neue Gewicht reagiert. Die Stute spielte mit den Ohren und lief einen schritt nach vorne. Ich sprang wieder ab, lobte sie und wiederholte dies ein paar mal. Als ich mir sicher war das sie dies nicht überforderte setzte ich mich in den sattel. Ich lobte die Stute ausgiebig. Luna sollte sie in den schritt bewegen. Mina startete dies etwas zögerlich. Das war ja klar was das gewicht plötzlich auf ihren Rücken. Mina blieb aber brav so das wir sie traben ließen. Sie brauchte noch Balance aber es schien ihr nichts auszumachen das ich oben saß. Immer wieder spielte sie mt den Ohren. Dann sollte Luna nur die longe halten und mitlaufen, alles andere würde ich von oben machen. Als das gut klappte lobte ich die Stute ausgiebig und beendete das Training. In den nächsten Tagen werden wir das wiederholen, bis wir zum ersten mal frei reiten werden. Nun war es zeit, die anderen pferde in ihre Boxen zu bringen und ihr Abendbrot zu machen. Nachdem alle versorgt waren gingen wir schlafen.6147
    • Elsaria
      Ein kleiner Rückschlag oder zu viel Übermut?
      Willkommen Flanell D´Eglaité und ByeBye Lorelei

      Flanell D´Eglaité, Pudgy, Elsa,Beastly Domina,Uruguay, Totenbringer, Cielo,Frigg von Antomic, Hibana
      Der Herbst war nun eingekehrt, der Hof wurden von bunten laub bedeckt, Tim und Tom mussten sie fast täglich beiseite räumen. Und die Kälte hatte nun ihre Revier erobert. Es hatte sich einiges getan. Ich hatte vor einigen Tagen einen wunderschönen Hengst endeckt, in einem sehr seltenen Fellfarbe in einem Tigerschecken. Er stand zum verkauf ich musste ihn einfach haben. Ich hatte glück und ich durfte den Hengst bald abholen. Ich hatte ihn gestern geholt er hieß Flanell D´Eglaité. Der Hengst ging brav in den Hänger und schaute sich gestern interressiert um. Er zeigte uns deutlich das er ein wahrer Hengst war.Ich hatte ihn in seine Box geführt und würde ihn in den nächsten Tagen in ruhe lassen. Dann holte ich Luna wir wollten uns heute wieder gemeinsam um meine Pferde kümmern. "Willst du anfangen österreichische Warmblüter zu züchten?!" fragte luna mich. "Vielleicht! aber zuerst müssen wir uns einen namen ausdenken!" sagte ich und grübelte auf dem Weg in den Stall beschlossen wir mit Pudgy und Frigg von Anatomic anzufangen. Der Schetti hengst und das fohlen das inzwischen schon 2 jahre alt war. Wir machten zuerst Bodenarbeit und dann gingen wir noch einwenig spazieren. Wir gingen in den Wald da wir sehr viele wälder besaßen. " Wie wäre es mit Deer Forrest EC`?" fragte luna. " JA der name passt von nun an hieß unser gestüt Deer Forest EC!" sagte ich und lief mit Frigg voraus. Die kleine Stute war wirklich sehr unerschrocken und ausgeglichen, ich freute mich schon wenn sie endlich groß geworden ist. Unser Spaziergang dauerte eine stunde als wir auf den Hof ankamen, sollte luna Lorelei transportfertig machen, den der neue Besitzer würde sie heute abholen. Das hieß für uns einen Abschied aber sie würde es gut haben da war ich mir sicher ich würde in der zwischen Zeit Uruguay reiten, die ungarische Halblutstute war schon auf einigen Tunieren erfolgreich. Ich wollte mit ihr heute etwas Dressur am Platz machen. Ich striegelte sie sauber und sattelte sie auf und stieg auf. Ich ritt mit ihr über den Hof auf den Platz ich wärmte sie auf und sah wie luna gerade bei war die Fuchsstute zu säubern. Ich trabte nun an, uruguay trabte locker flockig vor sich hin und hatte immer ein ohr auf mich gerichtet. Die Stute war fein zu reiten. Luna nahm sich alle zeit der welt mit lorelei ich war inzwischen schon bei der galloparbeit angekomen und war gerade bei das Training zu beenden, als ich abgestiegen bin, hörte ich wie ein auto mit hänger auf den Hof fuhr, das musste der neue Besitzer sein. ich gab Uruguay Tim und bat ihn sie boxfertig zu machen. Ich begrüßte den Besitzer und ging mit ihm zur Stute. Luna hatte sie bereits fertig und wir konnten die Stute verladen. Die Suffulk Punch stute ging brav in den hänger. Wir regelten die Angelegenheiten und dann verabschiedeten wir uns . Nun holten luna und ich Cielo und Elsa aus ihrer Boxen, mit denen 2 wollten wir springen. Also legten wir ihnen die Springgarnitur an und bauten in der halle kleine sprünge auf. Ich ritt Elsa warm und luna ihren geliebten cielo. Als wir die Pferde gut warm geritten hatten sprangen wir hintereinander über das erste Hinderniss. elsa streifte mit dem Huf an der obersten Stange, cielo kam gut rüber. Wir wiederholten den Durchgang einige male, als Elsa endlich mal fehlerfrei drüber kam beendete ich das Training für sie und Schaute noch in der mitte Cielo zu. Der Ponyhengst war echt gut bei der sache vielleicht würde ich eine Deckanzeige für ihn schalten. Dann brachten wir die 2 Pferde wieder zur Box und holten Totenbringer und hibana mit den Stuten wollten wir eine kleine Runde ausreiten. Danach musste ich mittagessen kochen und am nachmittag würden luna und ich uns mit Domina beschäftigen. Luna nahm Hibana ich nah totenbringer, wir putzten die Stuten sauber und dann sattelten wir sie auf. Danach ritten wir im Schritt vom Hof richtung berge, wir mussten einiges an höhe laufen, das Tat den Pferden aber nur gut. Wir quatschten über die Lehre von Luna und ob wir noch erweitern sollen. Wenn ich eine zucht aufbauen möchte, bräuchte ich noch einige leute, ich werde heute abend mal ein inserat schalten und sehen was passiert. Meine Stute brummelte vor sich hin. Die gute war auch schon des älteren semesters. Luna saß entspannt auf hibana. Sie war auch wirklich brav. wir ritten durch einen Wald. und sahen einige rehe und sogar einen Hirsch. Dann kehrten wir um und ich bat Tom das er mir Tori box fertig machen sollte, da ich kochen müsse. Eine Köchin wäre auch eine idee. Ich machte heute lasagne.
      Wir aßen schnell Mittagessen und dann gingen wir zu Beastly domina sie war heute gar nicht gut drauf. Die Stute giftete in ihrer Box uns entgegen. " He ist gut Mädchen!" rief ich energisch und schaffte es sie aufzuhalftern. Ich führte sie an den Putzplatz und dort putzte ich sie sauber. Normalerweise blieb die Stute brav stehen und genoss die Zuwendung doch heute schien sie auf der falschen seite aufgestanden zu sein. Ich hatte mühe sie zu satteln. Ich beschloss sie heute nur mit reitgarnitur zu longieren. Beim Führen merkte ich wie geladen die stute nun war, sie drohte fast zu explodieren. In der halle angekommen schickte ich sie auf den kreis und da zeigte sich ihre Laune in vollen zügen, sie stieg vor mir empor und war sehr wild. Ich hatte mühe die Stute zu halten, ich war froh das ich mich nur longierarbeit entschieden haben. Nun ich ließ sie ihre überschüssige energie auspowern, dann nahm ich die Zügel wieder in die hand und machte mit ihr einige Arbeiten. Das diente dann für ihre blance. Sie arbeitete nun brav mit. " Wow ich habe ein Foto gemacht wo sie so wild war!" rief Luna fast begeistert. Ich war nicht so begeistert als ich meine Reithandschuhe auszog, durch ihre neue endeckte Lebensfreude sage ich mal so habe ich mir die hand verbrannt. Ich brachte die Stute dann in ihre box und verabreichte das abendessen, dann verschwand ich ins büro.6084
    • Elsaria
      Besuch von Continental und Johanna Röder



      Es waren nun 3 Wochen vergangen als ich mit Beastly Domina in Italien war. Wir hatten auf dem Hof eine menge zu tun, den es schneite bei uns in den Bergen schon. In der Mittagspause bekam ich eine Email. “ Hallo Frau Preske, Mein name ist Johanna Röder und ich mache auch bei dem Make Over mit, mein Pferd ist Continental, ich wollte Sie fragen ob wir euch besuchen dürften. Ich habe etwas nachgeforscht und fand heraus das sie in den schönen bergen wohnen und da möchte ich gerne sehen. Mit Freundlichen Grüßen Johanna.” las ich in der Email.

      Ich überlegte kurz ob ich bzw wir das Zeit potential hätten und schrieb ihr eine Antwort. “ Hallo Frau Röder, Sie können mich ruhig Juna nennen, gerne laden Wir Sie dazu ein bei uns auf dem Hof für ein paar Tage zu wohnen. Gerne bringen sie Continental mit, wir haben noch eine freie Box neben Beastly Domina! Mit Freundlichen Grüßen Juna. Ich sendete die Email und machte mich nun an meine Restliche arbeit. Der nachmittag verlief ohne Probleme, abends hatte ich dann eine antwort. “ Hallo Juna, ich freue mich das es klappt und würden morgen gegen mittag ankommen!”. “ Ok, wir erwarten dich!” schrieb ich zurück. Und ging schlafen.

      Am nächsten Morgen wachte ich gegen 6 uhr auf und machte für meine Crew erstmal ein Frühstück. “ Tom, du machst bitte die Box neben Beastly Domina fertig!” sagte ich so beiläufig am Tisch. “ wieso bekommen wir wieder ein neues Pferd?!” fragten alle. “ Nein eine Teilnehmerin von Make Over kommt mit ihrem Pferd und das Pferd sollte neben mina stehen!” Sie kommen gegen mittag, Luna wir haben einige Bereiterbewerber die wir uns ansehen . Sagte ich zu meiner treuen Mitarbeiterin. Wir gingen dann gemeinsam in den stall und holten Hibana und Uruguay aus ihren Boxen. Wir wollten sie longieren. wir waren gerade dabei die 2 Stuten zu putzen da kamen auch schon die ersten 2 Bewerber. Wir beschlossen, das sie Hibana und Uruguay reiten sollten. Die eine stellte sich als Sarah vor und die andere war Milessa. Milessa wirkte auf uns sehr hochnässig. Während Sarah hibana striegelte und fertig machte. Rümpfte sich milessa die nase und sagte “ Wo ist meine Pflegerin die für mich die pferde fertig macht?!” “ Das gibt es bei uns nicht.das muss man selbst machen!” erklärte ich. “ Dann gehe ich, ich bin doch keine die den dreck selber machen muss!”. Sie drehte sich um und verschwand. “ Was für eine schnepfe!” lachten wir, und sarah war bereits mit hibana fertig. “ Bin ich zu früh?!” hörten wir eine junge männerstimme. Wir drehten uns um da sah uns ein schlanker junger mann. “ Mein name ist Sascha und komme zum vorreiten!” stellte er sich vor. “ Das passt gut, das ist Uruguay!” sagte ich und zeigte ihm das pferd. Sarah war mit Hibana mittlerweile in der Halle, luna war mit ihr gegangen. Sascha holte uruguays Putzkasten und fing an die stute zu säubern. Ich ging inzwischen in die Halle um Sarah zu beobachten, die machte gerade lockerungsarbeiten und stellung der Stute. Sie ging sehr einfühlsam um. Dann kam auch schon Sascha und stieg auf. Auch ihn beobachtete ich ihn. Nach einer weile schnappte ich mir luna und holten Frigg und Pudgy wir wollten Pudgy heute longieren und Frigg das Fohlen ABC üben. Luna übte mit Frigg am Halfter und ich longierte den schwarzen Fellkneul am Kapzaun. Nach 20 minuten sehen wir wie Sarah und Sascha die pferde zurück brachten. Sie machten sie fertig und stellten sie in ihre boxen, die boxen waren mit den Namen versehen. Dann kamen sie zu mir auf dem Reitplatz. “ Wir haben die 2 wieder zurückgestellt, wie ist ihre Meinung!”. “ Ich finde ihr würdet auf unser Hof passen, wann könnt ihr anfangen?!” fragte ich “ Terab!” schickte ich den kleinen eine Gangart schneller. “ Sofort!” sagten beide. “ Gut, freut mich, dann holt Cielo und Totenbringer! die Beiden würden etwas Dressurarbeit nicht schaden!”. Im augen winkel sah ich wie luna traurig sah. Cielo war ihr liebling!. Aber Arbeitseinteilung liegt nun bei mir. Nachdem Sascha und Sarah gegangen sind bracchten wir Pudgy und Frigg in ihre boxen. In der Stallgasse sahen wir wie sarah und Sascha ihre Pferde fertig machten, Beide standen gechillt da. Wir holten Elsa und Golden Veronica aus ihren Boxen und band sie davor an. Tim und Tom waren beschäftigt die leeren boxen dann zu misten. “ Wow jetzt geht das aber flott!, wir brauchen noch hilfe!” schnaufte Tim. “ Wir werden sehen!” lachte ich und schwang mich auf Elsa Luna auf Veronica. Wir ritten mit Sarah und Sascha in der Halle. Die Halle war noch nie so voll, ich mochte diese Arbeitstrubel gerne sehen. Nach dem wir alle gut mit den Pferden gearbeitet haben, brachten wir sie zurück Luna sollte nun Tim und Tom helfen. Sascha sollte Flanell D´Egalité reiten und Sarah sollte ihm helfen. Ich würde für uns und unser gast kochen wenn sie angekommen ist. In einer Stunde sollte sie da sein. Irgendwie freute ich mich schon auf unseren Besucher. Ich machte heute Rollschinken mit Sauerkraut. Dann deckte ich den tisch 7 Personen. der Tisch reichte gerade so aus. Dann ging ich auf den Hof und sah nach sarah und sascha, die kamen mit dem Hengst gut klar, ich sagte ihnen bescheid das das Essen fertig sei. “ Wir haben unser eigenes mit!” hörte ich. “ Das ist nicht nötig, wir essen gemeinsam, und alle wohnen hier auf den Hof, wenn es für euch passen würde!”. “ oh na klar!” beide waren einverstanden. Dann ging ich zu Tim Tom und luna um zu sagen das das Essen fertig war. Als ich wieder rauskam, kamen sascha, Sarah und flanell entfgegen sie redeten miteinander. Dann sah ich einen Hänger auffahren. Das musste Johanna mit Contentinal sein. Ich blieb stehen und winkte freundlich zu. Der Wagen hielt an und eine junge frau stieg aus. Wir begrüßten uns und luden dann ihr Pferd ab. Das Quaterpony war wunderschön. Wir brachten sie neben Beastly. Dann gingen wir gemeinsam essen. Wir redeten am Tisch viel über unsere Pferde wie es lief und was sie bereits gelernt haben. Für heute wollten wir die Pferde in ruhe lassne. Ich zeigte johanna dann ihr zimmer. Dann beendeten wir den Tag. Sarah und Sascha waren bei ihrem umzug am planen.

      Am nächsten morgen gab es für alle Frühstück, endlich war das Haus belebter. “ Johanna wollen wir mit unseren Ausreiten?!” fragte ich sie . “ Ja klar die schöne gegend möchte ich gerne genießen!” gab sie zur antwort. nach dem frühstück erteilte ich die aufgaben an meine Mitarbeiterin und mitarbeiter und ging dann mit Johanna zu unseren Pferden. Ich striegelte Beastly sauber und sattelte sie auf. Ich bemerkte das der Steigbügelriemen schon spröde ist, dachte aber das es für den Ausritt noch reichen würde. Johanna war auch schon Bereit und wir ritten los. Richtung der Berge. Wir redeten viel und genossen die Natur. Als wir an dem Bergsee entlang ritten kam ein schneesturm auf. Dort erschrack Beastly kurz und ging durch. wir streiften einige baumstämme, als ich Beastly unter kontrolle hatte bemerkte ich das der eine Steibügel ab war. Sattel kann man ersetzten ich war froh das Beastly nichts passiert war. Es schneite immer noch. “ Gehts dir gut!” hörte ich johannas besorgte stimme. “ Ja mir gehts gut, Beastly hat sich nur vom Schnee erschrocken!” sagte ich grinsend. Da der Sturm immer dichter wurde drehten wir um und versorgten die Pferde. Dann arbeiteten wir noch auf den hof, johanna half uns fleißig. Sie blieb noch einige Tage auf dem Hof und nun war es soweit das wir uns wieder verabschiedeten. Sie fuhr gegen mittag los.
    • Elsaria
      Ein milder Wintertag auf Deer Forrest EC
      Es war morgens um 6 uhr als wir unseren Tag dienst begannen. Der Winter dieses Jahr war recht milde, die Pferde konnten sogar ab und an auf die verschneite weiden zum toben rausgelassen werden, sogar heute auch. Wir hatten alle gemeinsam gefrühstückt Nun waren Tim und Tom mit der Fütterung beschäftigt und luna und ich kontrollierten die hausweidenzäune um die Pferde später rauslassen zu können. Sascha und Joicy holten sich die ersten Pferde zum reiten. Es war für mich wesentlich einfacher Bürokram zu erledigen seidem ich bereiter auf meinem Hof angestellt hatte. Joicy holte Hibana und Sascha nahm uruguay. das sagten die zwei mir noch ehe wir aufgebrochen waren. Luna lief auf der anderen seite des zaunes entlang und ich auf der anderen. Meine seite war bis jetzt in guten zustand. Wir stapften über den Schnee. " Hast du was?!" fragte ich schreiend luna. " bis jetzt nichts!" gab sie mir zurück. als wir sicher waren das die Weiden ganz waren brachten wir die ersten Pferde auf die Weide. Wir holten Pudgy, Cielo und Flanell D´Egailité und brachten sie zusammen auf die Weide. Mein hübscher Flanell hatte heute frei, den er war momentan im Distanztunieren sehr erfolgreich. Wir beobachteten eine weile die 3 Hengste die durch die winterlandschaften tobten. Dann gingen wir zurück und schauten ob Joicy und Sascha mit Uruguay und Hibanan fertig waren. Die Stuten standen mit einer Abschwitzdecke in den Boxen, wir kontrollierten ob sie bereits trocken waren und holten sie aus den boxen um sie auf die weide zu bringen. Sascha hatte nun Totbringer unter dem Sattel und Joicy nahm Beastly Domina um sie heute etwas Gynastikzieren zu können. Wir holten dann Frigg von der Box und gemeinsam übten wir das hufe geben . Sie wurde jeden tag besser und besser! Die junge Stute war eifrig mit bei der sache. Nach dem frigg ihre Aufgaben gut gemacht hatte brachten wir sie zu den anderen auf die weide. Sascha und joicy hatten bereits wieder andere Pferde unter dem Sattel und zwar Elsa und Veronica. Wir brachten Totbringer und Beastly auf die weide und so konnten Tim und tom und luna dann alle Boxen gründlich säubern. Ich ging in mein Büro um Papierkram das in den letzten wochen liegen geblieben waren zu bearbeiten, Sascha und Joicy brachten die letzten pferde nach dem reiten noch auf die weide und fuhren heim, den sie waren für heute fertig.Gegen abend holten wir alle pferde wieder in ihre boxen.
    • Wolfszeit
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      09.04.2020|Wolfszeit
      Babyglück und Unterstüzung im Ponyteam
      Ich wollt heute als erstes nach den Fohlen sehen. Das älteste der diesjährigen Fohlen war WHC’Venice, Die kleine braune Stute mit den weißen Punkten war schon anfang Februar geboren worden. Vakany döste ein wenig, während sich Veni ein Frühstück gönnte. WHC’Mimithe war mal wieder dabei ihre Schwester zu ärgern und versuchte Minya in die Ohren zu beißen. WHC’ Minya wurde das ganze irgendwann zu doof und sie flitzte ein Stück über die Wiese. Mimi natürlich hinterher. Minya versteckte sich letztendlich hinter ihrer Mama, die ihr zweites Fohlen ein wenig zurecht wies. Das jüngste Fohlen WHC’ Oshawa hielt sich noch sehr nah an seiner Mutter. Obwohl oder gerade weil Sunny Empire ihr Baby nicht sehen konnte war sie sehr gelassen. Einerseits stand Mas’uda, Empires “Schatten” mit auf der Koppel und wachte über den kleinen, andererseits hatten wir ihm ein Glöckchen umgebunden, damit er für Empire immer hörbar war. Nachdem ich den Fohlen noch eine Weile beim rumtollen zugesehen hatte, begab ich mich in den Unterhausauslauf und bereite die Eingewöhnungsbox vor. Dort sollte heute eine Agedienbergerstute einziehen. Totbringer ist eine ehemalige Zuchtstute. Elsaria wollte sie mir zu Verfügung stellen. Tori sollte mein Mounted Games Team verstärken. Mit der Stute zusammen würden auch noch zwei Ponyhengste einziehen. Cielo ein Arravanihengst, sollte ebenfalls mein Mounted Games Team unterstützen und Pudgy, sollte beim Reitunterricht für die ganz kleinen helfen. Ich war gerade mit der letzten Eingewöhnungsbox fertig, als der LKW vorfuhr. “Lina, Quinn kommt mir mal helfen die neuen Pferde entgegennehmen”, rief ich über den Hof. Die beiden Mädels kamen und zusammen gingen wir zum Vorhof. Wir luden die drei Ponys ab und sie durften erst einmal aufs Paddock um sich die Beine zu vertreten. Alle drei Pony erkundeten neugierig ihr neues Zuhause.
    • Eddi
      Verschoben am 30.05.2020 auf Wunsch der Besitzerin.
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Elsaria
    Datum:
    7 Sep. 2019
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    EXIF Data

    File Size:
    397,6 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Pferdedaten:

    Totbringer
    Spitzname: Tori

    Rasse: Aegidienberger
    Alter: 19.6.2004/15Jahre
    Farbe: Braunfalbschimmel
    Stkm:156cm
    Beschreibung: Unwillig, Faul, Scheu, Freundlich

    Abstammung:

    aus der:
    Unbekannt Von: Unbekannt:

    Zuchtdaten:

    Zur zucht zugelassen:
    Ja
    Zuchtschleife:
    [​IMG]
    SK407


    Qualifikationen:
    Dressur:
    M
    Springen: A
    Gangreiten: M

    Stallinformation und Besitzdaten:

    Stall:
    Nachts box Tagsüber Paddock und weide
    Futtermenge: 24h lang heu zur verfügung, morgens und abends 1 schippe hafer mit müsli

    Besitzer: Elsaria (Juna )
    Ersteller: Mohikanerin​