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jojomaus

Thulin

Thulin
jojomaus, 11 Jan. 2015
Cooper gefällt das.
    • jojomaus
      Bericht vom 27.10.14 © Cooper
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      27 Oktober - Thulin kommt auf Chattahoochee Hill´s​
      Es war ein goldener Herbsttag auf Chattahoochee Hills und ich wartete sehnsüchtig auf meinen neuen Hengst Thulin. Zur abwechslung war er ein Araber und kein Englisches Vollblut, aber trotzdem ein Vollblut. Ich stelle im Moment meinen Stall auf Marwaris und Vollblüter jeder Art um und das heißt, Geld rauswerfen. Thulin war kein teurer Hengst, jedoch mit guter Mutter und ausgezeichnetem Charackter, und ich hatte Hoffnung in ihn, sowie ich in jedem Pferd Hoffnung sehe. Aufgeregt stand ichhinter den Toren meines Gestüt und wartete darauf das die Züchterin Nuray mit ihm eintrudelt. Kurz vor der ausgemachten Zeit schrieb Nuray mit eine sms das es länger dauern würde, da Tulin sich nicht ganz wohl gefühlt hatte bei der Reise und sie einen nicht eingeplannten zwischenstopp machen mussten. Ich vertrieb mir die Zeit mit einigen Papierkram und Organisatorischen Sachen. "So endlich alles fertig" sagte ich und mein Handy klingelte, es war Nuray, sie standen vor meinen Gestütstoren. Da ich allein auf dem Hof war rannte ich schnell zum Tor und öffnete dieses. "Hallo" sagte Nuray freundlich und begrüßte mich anschließend mit einem Händdruck. "Da ist der Prachtkerl" sagte sie und erzählte mir ein wenig über Thulin, er hatte eine bekannte Mutter, jedoch nur unbekannten Vater. "Ich verpreche dir ich sag sofort bescheit wenn ich die Unterlage finde" sagte Nuray ein wenig beschämt. "Ist ja eine große Sache, passiert eben. Ich bin froh das ihr Heil angekommen seit und das Thulin endlich die Reise hinter sich hat. Er ist ein wunderschöner Hengst und hat eine schöne Scheckung" sagte ich als ich ihn begutachtete. Nuray übergab mir danach die Papiere und die Unterlagen, ich bedankte mich und verabschiedeten uns. Kaum aufgeregt und ziemlich gelassen für einen Araber stolzierte ich mit dem edelen Hengst die Wege entlang zum Hengststall. Ich hatte ihm eine Box neben Sacramento frei gemacht, wo er sich auch sofort drin wohlfühlte. "Na, dann hoffe ich das es dir hier gefällt" sagte ich und tätschelte ihn auf den Kopf."Und jetzt, ruh dich erstmal aus".​
      HS-Bericht vom 30.10.14 © DisneyHorse
      Hufschmiede "kaltes Eisen":
      Mein erster Kunde für heute.
      Es ist um acht Uhr früh,als wir auf dem Weg zu Thulin waren.
      Als wir ankamen war es sehr kalt die meisten Pferde waren mit Decken gekleidet.
      Mein Praktikant war wieder einmal mit und wir haben Thulin von der Koppel geholt.
      Mein Praktikant hielt ihn fest, auch wenn er zappelte, war im Allgemeinen brav. Das heißt er war ein wenig unruhig.
      Ich habe festgestellt da er mal Hufrehe hatte aber es keine Schäden hinterlassen hatte.
      Ich habe dann die Hufe gekürzt mit meine super Feile.
      Das war vielleicht eine Arbeit sage ich euch er hat sich bemüht still zuhalten aber es hat nicht geklappt. Es ist nichts passiert.
      Aber zum Ende war aber ist alles gut gegangen, ich habe ihn kalt mit Renneisen beschlagen. Die Hufeisen haben eine anti rutsch Beschichtung für den Winter. Er bekam noch eine Möhre.
      Und durfte dann auf die Koppel.
      Wir haben uns verabschiedet und sind nach Hause gefahren.

      Bericht vom 7.12.14 © Cooper
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      6 Dezember- Nikolausüberraschung
      Ich war schon um sechs Uhr auf den Beinen, am heutigen Nikolaustag. Es war kaum was los auf meinem Hof, doch ich musste hinunter, die Pferde füttern und verpflegen, ich hatte meinen Stallhelfern für heute Frei gegeben. Gut gelaunt, nachdem Frühstück ging ich hinunter. Als ich die Tür aufmachte schoss mir ein kalter Wind durch die Haare und an meinen Hals. "Sehr kalt geworden" sagte ich zu mir selbst als ich mich schüttelte. Keine zwei Minuten später war ich dennoch im warmen Stutenstall angekommen. Alle warteten sehnsüchtig auf ihr Frühstück, das ich ab Abend vorbereitet hatte, einige bekamen speziell angemischtes Futter und einige normale Pellets und Haferflocken. Nachdem ich alle sichtlich zufriedenstellte ging ich rüber in den Hengststall und wiederholte den Vorgang. Nachdem zog ich mich in mein Haus zurück wo ich schnell einen Tee trank und eine Stunde vergingen ließ. Ich stellte die bestimmten Weidepferde auf die Weide mit gepolsterten Decke, die anderen Band ich im Stall an. Dann fing ich an zu misten. Das Radio ließ Weihnachtslieder spielen und mir gab es einen Ohrwum von We wish you a Merry Christmas. Ich sang fröhlich die Lieder mit und verbrachte einige Stunden mit den sauber machen der Ställe, aber für meine Lieblinge tut man ja alles, dachte ich mir. Als ich endlich fertig war holte ich die Pferde wieder von der Weide und stellte auch die Pferde die in der Stallgasse standen wieder in die Box. Einige Pferde schauten mich nervös an, da sie es nicht kennen so kurz auf der Weide zu sein, oder eben auch garnicht. "Sorry meine kleinen, heute ist es einfach zu kalt, da hilft selbst eine Decke nicht" sagte ich und hatte eher Sorgen das sie mir auf eisigen Stellen ausrutschten. Dennoch waren sie glücklich über die warme, gemachte Box und mein kleines Nikolausgeschenk, für jeden zwei Äpfel und ein selbst gemachten Pferdekeks. Zufrieden über die ruhe und die Stimmung im Stall lief ich zurück ins Haus wo aber noch mehr Arbeit auf mich wartete.
    • jojomaus
      Unferhofter Neuzugang
      Beim Ausbildungstraining bei Cooper lernte ich Thulin kennen, einen Araberhengst in Tabianoscheckung. Beim Training war ich angetan von seinen Leistungen und fragte ob ich ihn nicht einmal bei einem Rennen vorstellen dürfte. Cooper war einverstanden gewesen und einige Tage nach dem ich uns beide bei einem Galopprennen angemeldet hatte bekam ich einen Anruf von Cooper. "Jojo, magst du vielleicht Thulin kaufen? Du kamst so gut mit ihm zurecht und ich kann ihn leider nicht mehr behalten." Ich überlegte kurz. Meine kleine Vollblutstute brauchte noch einige Zeit ehe ich sie ins Training nehmen konnte und ich hatte ja schon lange mir ein Galoppper gewünscht welchen ich immer mit zum Training nehmen konnte. Demzufolge sagte ich zu und machte mit Cooper einen Termin aus. Als ich dann bei ihr war besprachen wir alles Nötige und erledigten den Papierkram. Anschließen bereiteten wir zusammen den Araber für den Transport vor und verluden ihn in meinen Hänger. "Ade, mein Guter. Er wird es gute bei dir haben. Viel Erfolg mit ihm beim Turnier." Ich verabschiedete mich von Cooper und dann ging es auch schon nach Hause mit einem neuem Hengst im Gepäck.
      Thulin kam bei uns vorerst in eine frisch zurecht gemachte Box, damit er sich in Ruhe eingewöhnen konnte.

      Wenige Tage später war dann das Rennen. Wir hatten beide einen gute Tag und ich hatte Thulin richtig eingeschätzt, denn wir wurden promt Zweiter.
    • jojomaus
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      Ausbildung Galopp von Klasse E auf A
      Da unser erster Erfolg kurz nach der Ankunft von Thulin auf unserem Hof zu verzeichnen war, wollte ich ihm erst noch ein wenig mehr Zeit geben mit der neuen Umgebung und Tagesroutine zurecht zu kommen. Fing aber schon an durch Longieren und Platzarbeit an seiner Kondition zu arbeiten, denn das Galopptraining auf Stufe A sollte nach diesen guten Leistungen auf jeden Fall stattfinden. Zudem konnte ich so Vertrauen zu ihm aufbauen. So ganz leicht war das Training mit dem Temperamentvollen Tölpel allerdings nicht. Wenn ich bei dem Junghengst im Sattel saß musste ich mit viel Geschick dafür sorgen das er nicht über seine Hufen stolperte, was ich aber hinbekam. Beim Longieren oder der Bodenarbeit konnte ich aber nicht so gut auf Thulin einwirken und daher passierte es öfter das der Araber stolperte oder strauchelte, durch viel üben versuchte ich diese Tölpigkeit auszumerzen, was mir aber nur mäßig gelang. Nichtsdestotrotz zeigte mein junger Hengst hervorragende Gänge mit denen er auch in der Dressur Punkten könnte. Erst nach einigen Tagen wagte ich es ihn bei Ausritten zu Konditionieren mit viel Schritt- und Trabarbeit. Nachdem ich mit seiner Kondition zufriedener war ging es zum ersten mal auf die Rennbahn. Ich verabredete mich dazu mit Garry und Mayble und machte Thulin dann Transportfähig, denn wir mussten zur Rennbahn fahren, da es auf unserem Hof noch keine gab. Brav ließ der Araber die Prozedur über sich ergehen und folgte mir anschießend in den Hänger. Am Zielort angekommen ließ er sich auch leicht vom Hänger wieder hinunter führen und für das Training zurecht machen. Auch Garry und Mayble waren schon mit ihren Vierbeinern dort und machten diese zurecht. Gemeinsam ging es dann zum Aufwärmen, bei dem sich die Tiere kennenlernen konnten. Anschließend ging es zur Startbox, welche Thulin schon kannte, aber wir übten die Startvorbereitungen trotzdem noch einmal. Der Junghengst sollte sich Problemlos hinein führen lassen und einen sauberen Start hinlegen. Beim Rennen dann übten wir das halten der verschiedenen Positionen, was dem Araber sichtlich schwer viel. Immer wieder wollte er sich behaupten und davon stoben, ein Verhalten das durchaus gewünscht war bei einem Rennpferd. Er sollte trotzdem lernen sich von mir zurück halten zu lassen und auf meine Kommandos zu hören. Das Training verlief für mich trotzdem ganz zufrieden stellend, da ich mit Thulin nicht gestürzt war, hin und wieder kam er ins straucheln, aber ich habe es immer wieder geschafft ihn erneut ins Gleichgewicht zu bringen. Am Ende ritten wir die Pferde noch trocken, spritzten ihnen die Beine ab und führten sie dann noch ein wenig herum, ehe es wieder in die Hänger ging und ab nach Hause.

      Die Fahrt zur Rennbahn wurde für uns zur Routine und mit jedem weiterem Trainingstag wuchs das gegenseitige Vertrauen und Thulins Kondition verbesserte sich ebenfalls kontinuierlich. Bis ich dann mit seinen Leistungen so weit zufrieden war das ich ihn für bereit hielt ins A-Rennen einzustufen.
    • jojomaus
      Vergesellschaftung
      Nachdem Brave Quintus die letzten Tage so friedlich neben Sheregi und Joker´s Jackpot auskam und es auch scheinbar keine Probleme mit Apha FL Dashing und Thulin gab, wollte ich die 5 heute erstmals zusammen auf eine Weide lassen. Dazu ließ ich die 5 bis zum Schluss noch in ihre Boxen und kümmerte mich vorerst um alle anderen Pferde. Danach holte ich Apha hinaus zum Putzplatz, putze ihn gründlich und vorsichtig, da er sehr empfindlich war und versorgte zum Schluss noch seine Hufe bestmöglich. „So dann wollen wir dich mal ein bisschen auspowern, mein Guter.“ Ich holte Kappzaum und Longierzeug und bereitete den Wallach für die Longiereinheit vor. Ein wenig angespannt und nervös schien er mir heute schon zu sein und so atmete ich noch einmal tief ein und machte selber ein paar Lockerungsübungen. Nur gut das ich allein mit meinen Pferden auf den Hof war, denn es sah bestimmt lustig aus. Jedenfalls erzielte ich das erwünschte Ergebnis, ich wurde ruhiger. Auf Apha hatte es allerdings keine Auswirkung und so führte ich ihn auf den Platz und wärmte ihn ordentlich auf. Intensiv arbeiteten an wir an der Anlehnung und Durchlässigkeit und mit der Bewegung löste sich auch bald schon seine Anspannung und Nervosität. Nach dem Trockenführen bereitete ich den gescheckten Fuchs nach und brachte ihn dann auf die Weide. Stolz trabte er von dannen und blickte mir nach. Ich war auf dem Weg zurück zum Stall um den nächsten fürs Training zurecht zu machen.
      Thulin steckte mir auch gleich seine Nase ins Gesicht und prustete mir zu. „Hey mein Süßer, danke für die nette Begrüßung“ Ich strich ihm über die Nüstern, legte dann das Halfter an und führte ihn nach draußen. Auch er wurde genaustens geputzt und umsorgt und anschließend gesattelt. Thulin wollte ich heute ein wenig Dressur reiten, um ihn auch dort fit fürs Turnier zu machen. Da sich das Wetter so gut hielt, fand das Training wieder draußen auf dem Platz statt. Beim Aufwärmen war der junge Hengst noch sehr unaufmerksam und stolperte regelrecht über den Platz. Ich musste mich anstrengen ihn zu motivieren und zu mehr Konzentration zu bringen. Bis mir das gelang war einige Zeit verstrichen und Thulin bekam allmählich doch noch Freude an der Arbeit, vor allem nachdem ich ihn wie einen König lobte als uns halbwegs perfekte Zirkel und Volten glückten. Danach beendete ich die heutige Übungsstunde mit ihm und ritt ihn ordentlich ab. Nach dem Absatteln kam auch er auf die Weide. Zuerst war er sehr überrasche keinen Zaun zu Apha zu entdecken, der stolz zu uns trat und versuchte sich wichtig zu machen. Das Resultat von Aphas Bemühungen war das Thulin ein wenig mit ihm Spielte und raufte. Aber alles sah recht harmonisch aus, so dass ich getrost zurück zum Stall ging. Als nächstes kam Joker´s Jackpot hinaus zum Putzplatz, damit ich auch ihn zurecht machen konnte. Er war ein kleiner Drecksspatz und ich hatte ganz schön zu tun ihn sauber zu bekommen, aber letztendlich hatte ich es doch geschafft. Auch ihn rüstete ich mit den Longiersachen aus und führte den brav folgenden Junghengst auf den Platz. Nach ordentlichem Aufwärmen auf beiden Händen ging es dann richtig zur Sache und wir übten fleißig an der Anlehnung der Durchlässigkeit bis ich mit seinen Fortschritten zufrieden war. Anschließend führte ich ihn noch so lange Spazieren bis er nicht mehr so verschwitzt war. „So, dann wollen wir dich auch noch auf die Weide bringen.“ Zufrieden brummelnd folgte er mir dort hin und nachdem ich ihn losgemacht hatte blieb er erst einmal Stocksteif stehen. Apha machte sich auch Joker gegenüber wichtig, der aber wusste sich zu benehmen und ging nicht darauf ein. Soweit so gut, auf zu Sheregi. Mit nervösem Ohrenzucken wurde ich von ihm begrüßt und sachte sprach ich mit ihm, während ich das Halfter überzog. Nervös, wie es seine Art nun mal war, folgte er mir zum Putzplatz und ließ sich von mir putzen bis er wieder ordentlich aussah. Das Hufe geben klappte, wenn auch noch nicht so gut wie ich es mir wünschte, aber gut Ding will Weile haben. Wie man so schön sagt. Das Longierzeug ließ er sich auch mehr oder weniger gut anlegen und so ging es dann auf den Platz. Auch Sheregi wärmte ich ordentlich auf, ehe ich mit ihm an der Anlehnung und der Durchlässigkeit arbeitete. An seiner Schreckhaftigkeit musste ich definitiv noch arbeiten, aber seine Gänge dagegen waren sehr schön anzusehen. Nachdem ich auch hier meine erwünschten Verbesserungen erzielte, beendete ich das Training, nahm Sheregi das Longierzeug ab und führte meinen Schüchternen Spatz spazieren. Zum einen, damit er nicht nass geschwitzt auf die Weide kam, zum anderen um das Vertrauen zu festigen. Wir waren zumindest auf dem Richtigen Weg. Auf der Weide entstand wieder Leben als ich einige Zeit später Sheregi zu den anderen Hengsten brachte, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Nun ging es zum letzten Kandidaten. Alleine stand Brave Quintus noch im Stall in seiner Box und wieherte mir entgegen. „Ja, Großer. Ich hole dich doch schon raus.“ Ich klopfte ihm den Hals, ehe ich das Halfter anlegte und ihn nach draußen führte. Kuckig sah der Hengst sich um, ließ sich aber leicht händeln. Am Putzplatz begab ich mich an die Fellpflege und Quinn genoss es redlich so umsorgt zu werden. Seine Hufe waren recht sauber, wurden aber trotzdem ein wenig bearbeitet und dann konnte ich ihn auch schon Satteln. Auch er sollte heute in der Dressur gefördert werden. Auf dem Platz angekommen, setzte ich auf und begann mit dem Aufwärmen. Mit ihm war es viel entspannter als mit Thulin. Quinn hatte Lust zu Arbeiten und nahm meine Hilfen an. An Anlehnung und Durchlässigkeit musste ich nicht mehr Arbeiten, so konnte ich mich ganz auf seine Gänge konzentrieren. Vor allem arbeiteten wir am Trab und Galopp im Arbeitstempo und dem Leichttraben. Einfache Bahnfiguren wie Zirkel, aus dem Zirkel wechseln, durch die ganze Bahn wechseln durften dabei natürlich nicht fehlen, denn so hielt ich den Hengst bei Laune und forderte ihn ordentlich. Nachdem wir genug geschwitzt hatten beendete ich die heutige Dressurstunde und ritt Quinn trocken und bereitete ihn anschließend nach. „Jetzt bin ich aber gespannt, wie du dich machen wirst in deiner neuen Herde.“ Als die anderen Hengste in Sichtweite kamen fing Quinn auch gleich sich etwas aufzuspielen. Auf der Weide machte ich ihn auch gleich los und wartete dann darauf was passieren wurde. Natürlich kam es zu Rangeleien, aber diese hielten sich zum Glück in Grenzen. Ich behielt meine Jungs den ganzen Tag noch im Auge, aber die schienen sich ganz gut zusammen gerauft haben. Ich war vollauf zufrieden damit.
    • Veija
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      Platzhalter für den März^^​
    • jojomaus
      Unterstützung für den Wolkenhof
      Garry hat sich dazu entschlossen auf dem Wolkenhof zu arbeiten und nun war ein Willkommensausritt angesagt. „Na dann werde ich mal Calvados und Sheregi von der Weide holen.“ Garry schnappte sich Halfter und Stricke und machte sich auch gleich auf den Weg. Calvados gefiel ihm, auch wenn er versucht es sich nicht so anmerken zu lassen. Ich folgte ihm auch sogleich, da ich heute Thulin reiten wollte, er hatte sich einen Ausritt verdient. Außerdem war Sheregi an den Araber gewöhnt und das würde ihm draußen mehr Sicherheit verschaffen. So hoffte ich zumindest. Zusammen brachten wir die Pferde zum Putzplatz, striegelten sie und machten sie anschließend für den Ritt zurecht. Calvados und Thulin wurden gesattelt und Sheregi sollte als Handpferd mitgenommen werden. Wir stiegen in die Sättel, gurteten noch kurz nach und dann konnte es auch schon los gehen. Die Sonne blitzte nur hin und wieder durch die Wolken, für meine Verhältnisse ein wenig zu selten, nichts desto trotz genoss ich den Ritt. Bis zum Wald hin ritten wir entspannt im Schritt und unterhielten uns, Sheregi machte sich schon recht gut als Handpferd auch wenn er noch sehr guckig war. Im Wald gingen wir etwas bergauf und bergab. Eine gute Übung für Hinterhand und Balance, was vor allem Sheregi und Thulin zu gute kam. Eine weiter Übung für unseren Junghengst war das passieren von Fußgängern, mit oder ohne Hunden oder Radfahren. Eine nicht ganz so leichte Übung. Wir ließen unsere Pferde dann immer halten, beruhigten den kleinen Schecken und warteten bis die Passanten vorüber waren. Am Ende konnten wir an einfachen Passenten sogar im Schritt vorbeireiten. Im Beisein von Calvados und Thulin kam es zu keinen größeren Problemen und ich war richtig Stolz auf den Angsthasen, der seine Scheu ein wenig verlor. Auf der nun frisch gemähten Wiese ließ es sich schön Galoppieren und alle drei Vierbeiner genossen es sichtlich sich austoben zu dürfen. Ein wenig ging es dann noch im Trab durch die schöne Gegend und schließlich schaffte es auch die Sonne öfter durch die Wolken, welche immer mehr vom Wind vertrieben wurden. An und für sich ein wirklich gelungener Willkommensausritt, der sich dann doch dem Ende zuneigte, denn ein wenig Arbeit wartete noch auf dem Hof auf uns. Das letzte Stück des Weges war wieder Schritt angesagt, damit sich die drei Hengste noch etwas abkühlen konnten. Zurück am Stall versorgten wir unsere sichtlich zufriedenen Hengste und brachten sie zurück auf die Weide um uns unserer restlichen Arbeit widmen zu können.
    • jojomaus
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      Ausbildung Galopp von Klasse A auf L

      Nach einem erfolgreichem ersten Platz war es Zeit Thulin weiter zu Fördern, er war gerade in der optimalen Verfassung dazu, zu dem täglichen Ausdauertraining sollte nun Tempoarbeit dazu kommen. Hilfe dabei bekam ich wie immer von Garry und Mayble. Pferdische Unterstützung sollten uns Calvados und Belaja gewährleisten. Am frühen Morgen sollte es losgehen, aber vorher mussten alle anderen Pferde noch versorgt werden. Die meisten würden heute einen Ruhetag auf der Weide genießen dürfen. Zusammen waren wir auch recht fix fertig mit den alltäglichen anfallenden Aufgaben, so dass wir unsere zwei Araber und Calvados zurecht machen konnten, denn wir mussten zur Rennbahn fahren, da wir noch keine eigene Trainingsbahn vorweisen konnten. Die meisten Probleme bei den Vorbereitungen machte uns unser kleine Diva Balaja. Eine Araberstute mit der es nie Langweilig wurde, da sie immer für Überraschungen offen war. Calvados nutzte die seltene Gelegenheit vor der Stute herum zu tänzeln und sich zu präsentieren. Als wir dann doch noch unseren Zielort erreichten wurden die Vierbeiner entladen und gründlich geputzt, dabei besprachen wir unser weiteres vorgehen. Auch hier hatte Mayble einiges mit der Stute zu tun, lernte aber Belaja das ein oder andere Mal auszutricksen. Garry dagegen war mit seinem Calvados ein Herz und eine Seele, der Hengst hatte sich an Belaja gewöhnt und war wieder lammfromm. Nachdem alle Pferde gesattelt und auch wir Trainingsfertig waren stiegen wir in die Sättel und ritten zur Tainingsbahn. Zuerst war intensives Aufwärmen im Schritt angesagt, danach noch etwa 30 Minuten Trab. Wie bei jeden Training übten wir in der Zeit schon fleißig an den verschiedenen Positionen. Rennpferde sollten zwar immer vorne sein und Siegen, wie man so sagte, aber in der Realität musste man seine Kräfte gut einteilen und auch mal im mittleren Feld laufen können um dann im richtigem Moment los zu sprinten. Danach war Canterarbeit angesagt. Thulin hatte sich schon sehr verbessert und war nur noch selten so ungeschickt über seine eigenen Beine zu stolpern. Was nicht hieß das es gar nicht mehr vor kam. Als es dann ans Tempo ging geschah es dann auch heute wieder. Thulin strauchelte, rempelte Belaja an und brachte die Stute völlig aus dem Gleichgewicht. Ich konnte mich gerade so im Sattel halten und dafür sorgen das Thulin sein Gleichgewicht wieder fand und hatte nicht viel Zeit mich um Mayble zu sorgen. Belaja stürzte zum Glück nicht, Mayble schaffte es die Stute zu bremsen und sich mehr oder weniger sanft auf den Boden zu retten, denn anders konnte sie nicht dafür sorgen, dass Belaja ihr Gleichgewicht wieder fand. Damit unterbrachen wir vorerst die Tempoarbeit und gingen wieder zum Trab über. Nachdem feststand das mit der Araberstute und Mayble alles Ok war setzten wir unser Tempotraining fort. Diesmal hielten wir vorsichtshalber mehr Abstand zueinander. Ich gab, nachdem ich mit dem restlichen Training soweit zufrieden war, dann unser verabredetes Zeichen um unsere Pferde auf gleiche Höhe zu bringen. „So, gebt alles! Mal sehen was unsere Dreie hier noch drauf haben.“ Mehr brauchte ich nicht sagen. Wir gaben die Zügel frei, balancierten mehr auf den Pferdehälsen als im Sattel und spornten unsere Vierbeiner zu höherem Tempo an. Es war nicht so einfach mit Thulin zurecht zu kommen, aber nach dem Zwischenfall von vorhin, achtete ich noch besser auf jede Reaktion des Hengstes und korrigierte ihn sobald es Nötig wurde. Zum Glück reagierte der Hengst auf das leiseste Zeichen meinerseits, wenn er etwas zu tun oder zu lassen hatte. Das Ende vom Lied war das Garry mit Calvados davon stob und es zu einem Kopf an Kopf mit Belaja kam und wir Zeitgleich unsere `Ziellinie´ erreichten. Nachdem wir unsere erschöpften, schweißnassen aber zufriedenen Pferde auslaufen lassen hatten wurden sie noch gründlich abgeritten und geführt. Dabei wurde das heutige Training genauestens Analysiert. Das Ergebnis war das Thulin bereit war für die L-Rennen. Belaja und Calvados schlugen sich prima mussten aber noch einiges an Kondition zu legen. Sehr überrascht hatte uns das Tempo von Garrys Hengst, es schlummerte also doch noch einiges Talent in ihm. Es war schon reichlich Spät als wir wieder zu Hause ankamen und ich bot Mayble an bei uns zu übernachten, was sie auch Dankbar annahm. Sie wollte uns gerne noch bei den abendlichen Arbeiten zur Hand gehen.
    • jojomaus
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      Ausbildung Western von Klasse A auf L
    • jojomaus
      Ab ins Freie

      Der Sommer ist nun zu Ende, es ist kühler geworden aber noch schön sonnig und die Bäume beginnen ihr farbiges Blattwerk ab zu schmeißen. Ein ideales Ausrittwetter. Belaja musste fit bleiben in der Distanz und deswegen holte ich sie mir nun von der Weide. Garry würde mich mit Thulin begleiten damit auch er in Kondition blieb. Wir trafen uns schließlich am Putzplatz und die beiden Araber begrüßten sich erfreut. Dann gaben wir uns der intensiven Fellpflege hin, denn der Fellwechsel war schon im Gang und gab uns allerhand zu tun. Zudem war Thulin nicht mehr wirklich als weiß zu bezeichnen. Garry gab sich redlich Mühe das weiße Scheckmuster wieder heraus zu arbeiten. Meine Belaja stellte mich dagegen auf eine andere Probe, denn sie hatte heute wieder einmal keine Lust still zu stehen und giftete mich hin und wieder an. Wir hatten bei der Putzaktion also allerhand Spaß. Nachdem wir dann endlich fertig waren und beide Pferde gesattelt und gestrenst bereit zum Ausritt da standen, setzten wir unsere Reithelme auf und ich maß Routinemäßig Puls- und Atemwerte meiner Stute um diese zu Dokumentieren. „So nun kanns losgehen.“ Wir stiegen in die Sättel und ich übernahm die Führung bis der Weg ein nebeneinander reiten gestattete. Die Herausforderung heute bestand darin beide Pferde im selben Tempo zu halten, im Schritt ganz einfach aber im Trab nicht mehr so ganz. Galopp wagten wir uns vorerst noch nicht, da beide Araber auch im Galopprennen präsent sind und wir ein Rennen heute verhindern wollten. Die nächste Herausforderung bestand im fallendem Laub und das knistern unter der Hufe. Hin und wieder erschrak sich Belaja und wollte zu einem Sprint ansetzten, was ich jedoch zu verhindern wusste, denn eins hatte ich im Umgang mit der jungen Stute schnell gelernt: ich muss immer bei der Sache und auf alles Vorbereitet sein. Die Hüpfer meiner Belaja waren auch für Garry nicht einfach, da es Thulin animierte ebenfalls vorbreschen zu wollen und er seinen Hengst unter Kontrolle halten musste, was nicht immer sofort klappte. Die Trittsicherheit von unserem Schecken hatte sich schon weit verbessert aber er schaffte es dennoch immer mal wieder im Gelände zu stolpern. So war unser Ausritt kein entspannter sondern ein sehr Ereignisreicher. Nichts desto trotz hatten wir einiges erreicht, beide Araber hatten ein gemeinsames Tempo gefunden, was ein weiteres gemeinsames Training förderte, die Trittsicherheit wurde geschult, sowie auch in Schrecksituationen ruhig zu bleiben und letztendlich kamen wir auch heil wieder zu Hause an. Erschöpft aber zufrieden waren unsere beiden jungen Araber, genauso wie auch Garry und ich. Sorgfältig rieben wir Belaja und Thulin trocken und deckten sie anschließend ein, bevor sie zurück auf die Weide durften um ihren wohlverdienten Feierabend zu genießen.
    • Occulta
      Verschoben am 26.10.2016
      Grund: 6 Monate lang keine Pflege
    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    jojomaus
    Datum:
    11 Jan. 2015
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    10
  • Rufname: Thulin

    Abstammung

    Von: Asis Bashir
    Aus der: Hestia /
    MM: Farasha /
    MV: Polarfuchs


    Grunddaten:

    Rasse: 100% Arabisches Vollblut
    Geschlecht: Hengst
    Alter: 4 Jahre
    Stockmaß: 150 cm
    Fellfarbe: Tabianoschecke
    Abzeichen: Stern, Schnippe, hl und hr weiße Beine


    Beschreibung

    Lernwillig, liebevoll, treu, temperamentvoll

    Thulin hat einen eleganten Lauf, den er selbst aber kaum bemerkt. Er nimmt alles immer so hin wie es eben sein muss, rumzicken kann er jedoch trotzdem. Der Jungaraber hat noch keinen Plan von irgendetwas, immer und immer wieder macht er die selben Fehler. Erst beim zehnten Mal versteht er was man von ihm will. Er ist lernwillig aber kennt sein Talent selbst noch nicht und stolpert oft über seine Hufe, deshalb ist das Galopprennen immer sehr risikoreich. Thulin wird jedoch angemessen trainiert und wird deshalb bald etwas einfacher zu reiten sein. Bis dahin dürfen nur erfahrene Jockey´s ihn reiten. Der Schecke ist ziemlich anhänglich und verschmust und kennt auch bei Fremden keine Scheu.

    Thulin ist ein wunderschöner Hengst und könnte neben dem Renn- und Springsport ebenfalls an Körungen teilnehmen um in naher Zukunft für die Zucht tätig zu werden.

    Zuchtdaten

    Züchter: //
    Zur Zucht vorgesehen: ja
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: jojomaus
    Vorbesitzer: Cooper
    Ersteller: Nuray


    Qualifikationen

    Eingeritten: ja / Eingefahren: ja
    Halfter und Decken gewöhnt
    Hänger gewöhnt
    Hinderniss gewöhnt

    Eignung: Springen (M), Rennen, Fahren

    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western:
    E A L M S S* S** S***
    Springen: E A L M S S* S** S***
    Distanz:
    E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M S S* S** S***
    Galopp: E A L M S S* S** S***

    Erfolge
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    1.ter Platz 216, Fahrturnier
    1.ter Platz 228, Fahrturnier
    2.ter Platz 285 Galopprennen
    1.ter Platz 297 Galopprennen
    3.ter Platz 291 Westernturnier


    Sonstiges

    HS-Besuch: 30.10.14
    Hufe: Renneisen

    TA-Besuch: //
    (//)
    Gesundheit: gut

    Tierarzt: //
    Hufschmied: //