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Sevannie

The Invincible - Hannoveraner

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The Invincible - Hannoveraner
Sevannie, 14 März 2013
    • Sevannie
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      Ich hatte mich schon wieder viel zu lange davor gedrückt, mal wieder ordentlich mit meinen Pferden zu arbeiten. Ehrlich gesagt machte die Hitze es einem aber auch nicht gerade leicht, denn erst gestern waren wieder 36° gewesen. Doch dann hatte es gestern Abend gewittert und geregnet wie in Strömen, so dass nun herrliche 20° herrschten und ich wesentlich motivierter war, als ich aufstand und mich fertig machte. Als erste begab ich mich zur Morgenfütterung und brachte danach alle Pferde auf die Weide, um mich dann der Stallarbeit zuzuwenden. Nachdem dann alle Boxen wieder ordentlich hergerichtet waren, machte ich mir einen Plan, wer heute alles an der Reihe war. Als erstes wollte ich mich um meine Privatpferde kümmern. Ich überlegte nicht lange, sonder holte mir direkt meine Jungspunde Zanaro und Crown Jewel zum Putzplatz. Dort ging ich kurz über beide drüber und übte nochmal mit Zanaro das Hufe auskratzen, was bei dem Vollbluthengst immer noch ein Problemchen darstellte. Dann brachte ich beide in die Führanlage, damit sie weiter ihre Kondition aufbauen konnten. Dies betraf jedoch nur zehn Minuten Schritt, zehn Minuten Trab und wieder fünf Minuten Schritt zum Abkühlen. In dieser Zeit holte ich mir Abendprinz und Velvedere, um auch die beiden zu putzen. Jedoch gingen wir zum Waschplatz. Dort spritzte ich beide gründlich ab und schäumte sie dann von oben bis unten ein. Bei dem schönen Wetter war waschen genau das richtige. Als beide dann fertig waren, ging ich mit ihnen noch eine kleine Runde spazieren, damit sie noch etwas trocknen konnten, ehe es wieder auf die Weide ging. Dann holte ich auch schon Zanaro und Crown Jewel wieder ab. Beide waren doch recht verschwitzt, so dass ich auch sie nochmal abspritzte, ehe es wieder auf die Weide ging. Nun standen noch Already und Paper Heart untätig auf der Weide. Ich schnappte mir meine beiden Sportstuten und brachte dann auch sie in die Führanlage. Die beiden Stuten würde etwas mehr tun müssen, als die Fohlen. Aber noch war es schön kühl und die Führanlage lag im Schatten, sodass es hier sogar recht kalt war. Ich schnappte mir stattdessen meinen Vollbluthengst Calvados. Ich putzte den hübschen Fuchs und sattelte ihn dann auf. Calvados hatte erst kürzlich ein Rennen hinter sich, so dass er heute eine Auszeit haben dürfte. Deswegen gingen wir ein wenig ins Gelände. Wir genossen den schattigen Wald und fetzten einmal Querfeldein über die großen, frisch gemähten Wiesen. Es war herrlich, mal wieder die Ruhe genießen zu können, obwohl sonst immer Stress herrschte. Als wir wieder da waren, machte ich schnell Calvados fertig und brachte ihn wieder auf die Weide, ehe ich Already und Paper Heart holte, um auch die Stuten wieder auf ihre Weide zu schaffen. Somit hatte ich meine Vollblüter alle bewegt und konnte beruhigt zu den Ponies übergehen. Denn während der Mittagshitze wollte ich nichts anstrengendes machen, sodass ich meine Hannoveraner an das Ende des Tages verschob. Stattdessen schnappte ich mir Julä und Primadonna, um die beiden zu waschen. Primadonna hasste es abgespritzt zu werden, während Julä stockbrav dastand und alles mit sich machen ließ. Als die beiden fertig waren, machte ich das gleiche mit Fly Quest und Apfelblüte. Danach holte ich mir meinen Hengst Amaretto und longierte den jungen Kerl. Denn selbst bei dem Wetter sorgte er für Chaos auf der Weide, weil ihm langweilig war. Danach war aber auch er k.o. und graste zufrieden im Schatten der Bäume. Mit Love me Lara und Tringle musste ich heute nichts mehr machen, die beiden waren gestern auf einem Führzügelturnier gewesen und so noch kaputt genug. Stattdessen wurde es Zeit, mich um das Ponyreiten zu kümmern. Heute war bei uns Dorffest und ich hatte mich bereit erklärt, mit fünf Ponies aufzukreuzen. Deshalb begann ich nun, Sweet Poison, Miro, Take a Bow, Erdbeerpflücker und Winters End herzurichten. Es kamen auch noch drei weitere Helfer, welche mir bei den Tierchen halfen. Eine Stunde lang vergnügten sich junge Kinder mit den Ponies, bis wir uns auf den Heimweg machten. Zu Hause besuchte ich noch die restlichen Stuten, welche heute frei hatten. Erst schaute ich bei La Luna und Wild Affair vorbei. Meine beiden Rappstuten lagen im Schatten und dösten friedlich vor sich hin. Bei Dream und Liddle Sunshine war hingegen mehr los. Die beiden tobten soeben fröhlich über ihre Weide und begrüßten mich mit einem Brummeln. Dann huschte ich rüber zur Fohlenweide. Diese Wetterumschwünge machten meinen Kleinen ziemlich zu schaffen. Besonders der kleine Frye hatte tüchtig zu tun. Als ich nun vorbeischaute, lag er dösend im Schatten und erhob sich auch nicht, als ich kam. Stattdessen ließ er sich ein wenig kraulen. Dark Sweet Temptation und Accento gesellten sich dazu und wir kuschelten ein wenig. Dann erhob ich mich wieder und schaute noch nach den anderen. Soulmate`s Death und Royal Rubina sprangen leichtfüßig hintereinander her und schienen das Wetter zu genießen. Romerico und Antaris standen sich gegenüber und kraulten sich am Widerrist. Suchend schaute ich mich um, Ironic fehlte. Wo war denn nur mein hübscher Brauner? Gerade als ich leicht verzweifelte, sah ich ihn am Wassertrog stehen und trinken. Kurz darauf spielte er mit dem Huf im Wasser. Inzwischen war es schon 16 Uhr, so dass nun die Großen an der Reihe waren. Ich machte mir gleich einen Plan, wer heute nicht an die Reihe kam. Einmal war das Mistery, da sie morgen an einem Treffen der Nasty Past Pferde teilnehmen würde. Dann waren da noch Veronica und Linara, die erst gestern auf einem Probeturnier mit dabei gewesen waren und auch Cafe Latte bekam frei. Irritable und Muemmi wusch ich heute gründlich, danach hatten auch sie frei. Alors on Chante und Gameover kamen in die Führanlage. Währenddessen trainierte ich mit Belstaff für unser nächstes Springturnier. Nach den beiden Stuten steckte ich Scottland Yard und Clouds Angel in die Führanlage. Mit einer ausführlichen Putzprozedur, weil die beiden Morgen Turnier hatten, verwöhnte ich Shiny Sunlight und Alice Cullen. Die beiden letzten, welche auch morgen aufs Turnier gehen würden, waren Admiral's Wings und Invincible. Auch die beiden wusch ich nochmal ordentlich. Danach machte ich mich daran, alle Pferde in den Stall zu schaffen und die Abendfütterung durchzuführen.
    • Gwen
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      Als ich heute den Offenstall der Fohlen betrat, standen alle schon neugierig blickend vor mir. Schnell schloss ich hinter mir das Gatter und begrüßte jeden einzelnen, ehe ich die Schubkarre zum Futterunterstand schob, um das frische Heu zu verteilen. Sofort stürzten sich die Jungpferde auf ihr Frühstück. Nur der kleine Frye kam kaum dran, sodass ich ihn aus der Schubkarre fressen ließ. Heute hatte ich viel Zeit, dafür aber auch wieder viele Pferde die versorgt werden wollten. Nachdem das Futter also verteilt war, begann ich den Offenstall abzuäppeln und die Streu im Unterstand gegen frisches Stroh auszuwechseln. Der kleine Frye blieb bei mir und ließ sich ein wenig verwöhnen. Also halfterte ich ihn direkt auf und nahm mir auch noch Accento mit. Beide band ich am Zaun an und putzte sie gründlich. Vor allem kontrollierte ich währenddessen, ob alles bei ihnen okay war und es keine Wehwehchen gab. Danach waren Soulmate's Death und Dark Sweet Temptation an der Reihe. Der junge Palominohengst hatte ein paar aufgeschürfte Stellen, anscheinend hatte er sich wieder mit Romerico gezankt. Ich seufzte leise und begann seine Abschürfungen einzucremen. Bei Soulmate war alles in Ordnung, außer dass die Kleine bald mal wieder zum Hufschmied müsste, ihre Hufen wuchsen einfach viel zu schnell! Als ich die beiden wieder abgebunden hatte, fing ich Romerico und Antaris ein. Wie schon gedacht, war der Rappe mit in die Zankereien involviert gewesen, aber auch Antaris schien diesmal etwas abbekommen zu haben. „Lange werde ich euch wohl nicht mehr zusammenlassen können.“ murmelte ich genervt und säuberte gründlich die Wunden, ehe ich sie desinfizierte und eincremte. Die letzten waren Ironic und Royal Rubina, die beiden Ruhigen der Gruppe. Sie ließen sich brav putzen und schienen auch keine Probleme zu haben. Als ich mit allem fertig war, öffnete ich das Tor zur großen Weide, damit die Fohlen sich nach Belieben austoben konnten. Sofort verschwand die Herde auch auf die grüne Wiese und genoss ihre Freiheit. Auf mich warteten jedoch schon die nächsten Pferde. Dabei handelte es sich um Velvedere und Abendprinz. Die beiden standen im Stall, weshalb es erst einmal Frühstück gab und ich in aller Ruhe kontrollieren konnte, wie es den beiden ging. Dann putzte ich den Fuchs und die Scheckin in aller Ruhe, ehe ich Abendprinz ans Halfter nahm und mit ihm in die Halle ging, um ihn ein wenig zu longieren. Er machte heute richtig gut mit und ich lobte ihn ausgiebig. Danach durfte er auf seine Weide. Denn ich wollte noch Velvedere longieren, nur dass sie heute wesentlich zickiger war und keine richtige Lust hatte. So gab ich schnell auf und ließ sie sich noch ein wenig austoben, ehe sie dann auch auf ihre Weide durfte. Ich kümmerte mich stattdessen um die Boxen der beiden und machte dann direkt mit dem Rest des Stalles weiter. Erstmal mussten alle Pferde auf ihre Weiden, ehe ich dann den großen Stall ausmisten konnte. Als ich fertig war, stöhnte ich genervt auf, denn es war so viel Arbeit! Ich würde bald dringend ein paar Mitarbeiter gebrauchen, denn die Stallarbeit raubte mir so viel Zeit, dass kaum noch was für die Pferde übrig blieb. So auch heute wieder, also begann ich, die Liste der Ponys abzuarbeiten. Julä und Primadonna hatten heute frei, dafür würden sie morgen longiert werden. Stattdessen holte ich mir Fly Quest, putzte die Stute gründlich und longierte sie dann in der Halle, ehe sie wieder auf die Weide durfte. Als nächstes holte ich Amaretto, welcher momentan Schonfrist hatte, wegen einer Prellung. Ich kühlte lieber sein Bein noch ein wenig und putzte ihn, ließ ihn aber sonst in Ruhe. Meine Stute Apfelblüte sattelte ich hingegen für einen Ausritt, als Handpferd nahm ich gleich noch Love me Lara mit. Als wir wieder da waren, musste ich auch direkt weitermachen. Tringle und Miro putzte ich und longierte beide, Mit Miss Liddle Sunshine machte ich ein wenig Bodenarbeit, damit sie ihren Kopf anstrengend musste. Den gleichen Gefallen tat ich auch Landweins Erdbeerpflücker. Take a Bow und Püppchens Dream hatten heute frei, genauso wie La Luna und Wild Affair durften sie den Tag auf der Weide verbringen. Nur Winters End und Sweet Poison ritt ich noch. Doch damit war ich noch längst nicht fertig, denn auch meine Hannoveraner wollten gearbeitet werden. Dabei war der Tag doch schon fast rum und ich war jetzt schon k.o.! Dennoch machte ich mich auf den Weg, um Invincible und Belstaff von der Weide zu holen, zu putzen und dann ein wenig Freispringen zu lassen. Als nächstes war Admirals Wings an der Reihe, welchen ich ein wenig Dressur ritt. Clouds Angel brachte mit dem Springtraining ein wenig Abwechslung in meinen Tag. Shiny Sunlight und Alice Cullen hatten heute frei, ebenso wie Gameover und Alors on Chante, da ich einfach nicht die Zeit für die vier Stuten fand. Scottland Yard musste ich longieren, damit er seinen Bewegungsdrang los wurde. Das Gleiche galt für Irritable, die hyperaktive Stute. Muemmi und Linara bereitete ich auf das morgige Turnier vor, denn dafür sollten sie doch schick aussehen. Veronica, Mistery und Café Latte ritt ich noch und so war dann der Tag schnell um. Müde und geschafft brachte ich alle Pferde wieder in ihre frisch eingestreuten Boxen und machte flott die Abendfütterung. Dann schloss ich noch das Gatter bei den Fohlen, ehe ich mir eine heiße Dusche nahm und dann todmüde ins Bett verschwand.
    • Ranjit
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      Ich hatte von Sevannie den Auftrag bekommen ihre Pferde zu füttern und auf die Weide zu bringen. Nachdem ich mich angezogen und gefrühstückt hatte, schnappte ich mir meinen Autoschlüssel und ging zum Auto. Als ich eingestiegen war, gab ich die Adresse ins Navi ein und fuhr los. Nach 1 ½ stunden fahrt kam ich auf ihrem Hof an. Als ich einen freien und schattigen Parkplatz gefunden hatte, stieg ich aus und ging auf das Stallgebäude zu. Sevannie hatte mir alles genau beschrieben wo ich was fand. Also ging ich in die Futterkammer und bereitete dort das Futter für die Fohlen vor. Nach und nach brachte ich den Eimer zu dem entsprechenden Fohlen. Als alle gefressen hatten, räumte ich die Eimer wieder auf und ging in die Sattelkammer. Dort nahm ich jeweils Halfter und Führstrick von Royal Rubina, Ironic, Antaris, Romerico, Soulmate´s Death,Dark sweet Temptation und Cinnemonts Accento mit. Ich ging wieder zu Royal Rubina´s Box und betrat diese. Nachdem ich ihr das Halfter angelegt hatte, befestigte ich den Führstrick daran und brachte sie auf die Weide. Anschließend holte ich Ironic aus der Box heraus und brachte ihn auf die Weide, wo er sofort zu Royal Rubina hinrannte und sie zum spielen aufforderte. Nun holte ich Antaris aus seiner Box und brachte ihn ebenfalls zu den anderen auf die Weide. Ich beobachtete die drei kurz und ging dann zurück in den Stall, um Romerico auf die Weide zu bringen. Anschließend holte ich Soulmate´s Death und Dark sweet Temptation aus der Box und brachte beide auf die Weide. Zum schluss holte ich noch Cinnemonts Accento. Jetzt waren die Hannoveraner an der Reihe. Nachdem ich auch denen ihr fressen gegeben hatte, holte ich Halfter und Führstrick von Café Latte, Mistery, Veronica, Linara, Muemmi, Irritable, Scottland Yard, Alors on Chante, Gameover, Shiny Sunlight, Alice Cullen, Clouds Angel, Admiral´s Wings, Belstaff und The Invincible. Ich ging zu der Box in der Café Latte stand und betrat diese. Nachdem ich ihm sein Halfter angelegt und den Führstrick daran befestigt hatte führte ich ihn aus der Box heraus und brachte ihn auf die Weide. Anschließend ging ich zu Mistery´s Box, betrat die Box und legte ihr das Halfter an. Nachdem ich den Führstrick befestigt hatte, führte ich sie aus der Box und brachte sie auf die Weide. Nun holte ich Veronica und Linara und brachte beide auf die Weide. Danach kamen Muemmi und Irritable auf die Weide. Ich machte nun eine kleine Pause und holte mir was zum trinken. Nachdem ich getrunken hatte, ging ich zu Scottland Yard und brachte ihn auf die Weide. Nun holte ich Alors on Chante, Gameover und Shiny Sunligt und brachte die drei ebenfalls auf die Weide. Als nächstes holte ich Alice Cullen und Clouds Angel und brachte die beiden auf die Weide. Zum Schluss holte ich noch Admiral´s Wings, Belstaff und The Invincible und brachte diese ebenfalls auf die Weide. Nun warteten noch zwei Fohlen darauf, auf die Weide gebracht und gefüttert zu werden. Also ging ich in die Futterkammer und bereitete dort das Fressen für die beiden vor. Anschließend brachte ich die Eimer zu den beiden Fohlen und lies sie fressen. Als die beiden fertig waren, räumte ich die Eimer wieder auf und holte Halfter und Führstrick von Velvedere undAbendprinz. Nachdem ich beide auf die Weide gebracht hatte, stieg ich wieder ins Auto und fuhr nach Hause.

      3326 Zeichen © Yvan
    • Rasha
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      Hufschmiedbericht 16.06.2014
      Da heute ein Großauftrag anstand, überprüfte ich noch einmal die Arbeitsmaterialien in meinem Auto. Sevannie hatte angefragt, ob ausnahmsweise mal ein Großauftrag möglich wäre, da ihre komplette Hannoveranerzucht dringend beschlagen werden müsse. Da es sich hier auch um eine längere Anfahrt handelte, willigte ich ein.

      Auf dem Hof angekommen kam mir Sevannie auch schon freudig entgegen. Am Strick hielt sie Café Latte, einen toll gefärbten Hannoveranerhengst. „Huhu, schön dass du da bist! Es ist heute wohl viel zu tun, alle Pferde müssen beschlagen werden. Aber ich hab dir schon mal den Kaffee für die Pause angestellt“, meinte sie grinsend.
      Während sie Café Latte am Putzplatz festband, bereitete ich mich schon einmal vor, zog meine Schürze an und verstaute die Zangen und das Hufmesser in meinen Taschen. Dann stellte ich den Ofen zum Vorheizen an und machte mich mit dem Hufbock unter dem Arm auf den Weg zum Putzplatz.

      Der Hengst war sehr ruhig und schon Hufschmiederfahren. Schnell kratzte ich alle Hufe aus und entfernte die alten Eisen mit der Abbrechzange. Anschließend nahm ich das Hufmesser und schnitt das überschüssige Horn weg. Mit der Raspel glich ich noch einige unebene Stellen an. Anschließend suchte ich die passende Eisengröße aus meinem Bestand heraus und erhitzte diese im Ofen. Beim Aufbrennen zuckte der Hengst nur mit den Ohren, blieb aber brav stehen. Nach dem Abkühlen der Eisen nagelte ich diese an den Hufen fest und trug nun das Kräuter-Huföl auf Hufe und Strahl auf. Sevannie führte mir den Hengst zur Kontrolle noch einmal in Schritt und Trab vor und brachte ihn dann weg.

      Zurück kam sie mit einer Stute namens Mistery. Die Stute war etwas vorsichtiger, da sie bereits im jungen Alter schlechte Erfahrungen machen musste. Auch hier säuberte ich die Hufe und nahm die alten Eisen mit der Zange ab. Die Schimmelstute hielt die Hufe schön oben, während ich diese mit dem Hufmesser in Form brachte und raspelte. Dann konnte ich die heißen Eisen in Form bringen und anpassen. Nach dem Abkühlen im Wassereimer befestigte ich die Eisen mit den Nägeln am Huf und trug das pflegende Öl auf Hufe und Strahl auf. Auch Mistery wurde mir vor dem Wegbringen noch einmal vorgeführt, um eventuelle Probleme direkt aufdecken zu können.

      Die nächste Stute war Veronica. Sie war wirklich ein Lämmchen und hampelte nicht einmal herum, während ich ihre Hufe säuberte und die Eisen entfernte. Neugierig schnupperte sie an meiner Schürze, während ich die Hufe in Form schnitt und mit der Raspel behandelte. Sie hatte sehr kleine und enge Hufe, sodass ich die Eisen mehrmals mit dem Hammer in die passende Form bringen musste. Beim Aufbrennen der Eisen stand sie wie eine Eins und daher konnte ich die Eisen auch problemlos befestigen. Den Tiegel mit dem Kräuter-Huföl fand sie besonders interessant. Nachdem sie fertig war, erhielt sie noch ein Leckerli zur Belohnung und wir überprüften kurz im Trab, ob auch alles passte. Sevannie brachte die Stute auf die Weide und holte den nächsten Kandidaten.

      Unterdessen stärkte ich mich mit einem Kaffee aus dem Reiterstübchen. Nun war Linara an der Reihe. Temperamentvoll kam sie mit Sevannie um die Ecke zum Putzplatz gelaufen. Man merkte aber direkt, dass ihr der Schmied nicht fremd war. So konnte ich problemlos die Eisen entfernen und mit dem Messer in Form bringen. Beim Raspeln ließ sie die Hufe brav auf dem Bock stehen, beobachtete jedoch neugierig mein Tun. Ihre Eisen waren schnell angepasst und aufgenagelt, da sie so brav mitmachte. Mit dem Pinsel trug ich das Kräuteröl auf und dann konnte Linara auch schon wieder weg gebracht werden.

      Als nächstes war Muemmi, eine Rappstute an der Reihe. Sie war heute nicht so gut gelaunt und kam schon mit angelegten Ohren um die Ecke. „Achtung, hier kommt eine kleine Zicke!“, warnte mich Sevannie. Um mich ein wenig einzuschmeicheln hielt ich der Stute ein Stückchen Möhre hin, welches sie zwar fraß, aber sich nicht auf ihre Laune auswirkte. Vorsichtig hob ich die Hufe an, um den Dreck und die alten Eisen zu entfernen. Genervt versuchte Muemmi immer wieder, mir die Beine wegzuziehen, doch ich setzte mich durch, sodass sie anschließend mit sauberen, ausgeschnittenen Hufen am Putzplatz stand. Ich hämmerte die Eisen auf meinem Amboss in Form, brannte sie auf und nagelte sie nach dem Abkühlen fest. Auch hier besserte sich die Laune der Rappstute nicht, sie ließ es jedoch ohne große Zickereien über sich ergehen. Nach dem Auftragen des Huföls erhielt sie abermals eine kleine Belohnung und durfte dann wieder zurück auf die Weide.

      Nun kam Irritable, eine feurige Stute, an die Reihe. Hier merkte man ihr das Temperament sehr an, die konnte nur schwer still stehen und trippelte unruhig hin und her. Auch beim Auskratzen der Hufe, hampelte sie ziemlich rum, sodass Sevannie sich an ihren Kopf stellte, um sie etwas zu beruhigen. Das Ausschneiden und Raspeln der Hufe erforderte viel Geduld, da Irritable immer wieder zur Seite trat und ich daher die Beine loslassen musste. Auch das Anpassen und Festnageln der Eisen war daher nicht ganz so einfach, doch letztendlich hatten wir es geschafft. Schnell trug ich noch das Öl auf die Hufe auf, sodass die Stute auch zügig wieder zurück auf die Weide gebracht werden konnte.
      Nun war es bereits Mittag und ich aß schnell eine Scheibe meines mitgebrachten Brotes, bevor ich mich dem nächsten Pferd – Scotland Yard – widmete. Der neugierige Schimmel untersuchte alle meine Arbeitsgeräte sehr genau, während ich seine alten Eisen mit der Zange entfernte und die Hufe mithilfe des Hufmessers und Raspel in Form brachte. Auch das Hämmern auf dem Amboss beobachtete er interessiert. Nachdem ich die Eisen angepasst und aufgebrannt hatte, kühlten sie im Wassereimer ab, sodass ich sie anschließend festnageln konnte. Als ich gerade nach dem Tiegel mit dem Öl griff, schubste ihn der verspielte Hengst mit dem Vorderhuf um. Zum Glück hatte ich das Gefäß nach dem letzten Pferd wieder zugeschraubt, sodass nichts auslief. Nach dem Auftragen des Öls kontrollierten wir im Trab noch einmal meine Arbeit und dann konnte der Hengst zurück in den Stall.

      Sevannie kam nun mit zwei Pferden zum Platz. Alors on Chante, eine interessant gefärbte Stute blieb nicht gerne alleine und daher hatte sie auch noch Shiny Sunlight als Begleitung mitgebracht. Während ich Alors on Chantes Eisen entfernte und die Hufe in Form brachte, wartete Shiny Sunlight brav angebunden neben ihr. Ab und an hampelte die Scheckstute etwas herum, jedoch reichte eine kurze Ermahnung, dass sie wieder stehen blieb und ich die Eisen aufbrennen konnte. Sevannie hatte mittlerweile das Wasser in meinem Eimer ausgewechselt, in dem die Eisen abgekühlt wurden. Anschließend nagelte ich die angepassten Eisen mit dem Hammer fest und trug das Huföl auf Hufe und Strahl auf. Nun entfernte ich ebenfalls Shiny Sunlights Eisen und schnitt sie mit dem Hufmesser in Form. Hier fiel mir auf, dass das Horn etwas brüchig war. Ich wies Sevannie darauf hin und bat sie, die Hufe der Sabinostute um Auge zu behalten. Nach dem Anbringen der Eisen trug ich ein anderes Öl, speziell für brüchige Hufe auf und ließ Sevannie eine Probe davon da, mit der sie die Stute noch ein paar Mal behandeln konnte.

      Sevannie brachte die beiden Stute zurück und kam mit Alice Cullen zum Putzplatz. Alice Cullen schnupperte interssiert an meiner Lederschürze, während ich ihre alten Eisen entfernte und auf den Berg aus Hufeisen warf, der mittlerweile am Putzplatz entstanden war. Ihre Hufe waren in Ordnung und daher brauchte ich nur etwas Horn entfernen, um sie wieder in Form zu bringen. Die Schläge auf dem Amboss ließen die Stute kurz zusammenzucken, aber sie blieb ruhig, als ich die Eisen aufbrannte. Mit zügigen Schlägen nagelte ich ihre Eisen fest und knipste die überstehenden Enden auf der Hufoberseite ab. Dann trug ich mit dem Pinsel das Öl auf Hufe und Strahl auf.

      Nun war Clouds Angel an der Reihe. Der freche Hengst stupste mich zur Begrüßung einmal direkt feste an, während ich seine Hufe auskratzte. Der Stoß war so feste, dass ich fast vorne über viel. „Soso, da muss man bei dir also aufpassen“, sagte ich grinsend zu ihm. Während ich seine Hufe ausschnitt hielt ich ihn im Auge, damit er mich nicht noch einmal so feste anstupsen konnte. Auch beim Aufbrennen und Anbringen der Eisen achtete Sevannie darauf, dass der Hengst mich nicht noch einmal anrempelte, um Verletzungen mit den heißen Eisen oder dem Werkzeug zu vermeiden. Zum Schluss gelang es Clouds Angel aber zu seiner Zufriedenheit immerhin noch, den schweren Hufbock umzuwerfen. Lachend brachte Sevannie ihn zurück in den Stall.
      Admiral’s Wings, ein toller Scheckhengst stand nun auf der Liste. Freundlich schnüffelte er an meiner Hand, während ich ihn begrüßte. Anschließend kratzte ich die Hufe aus, was der Hengst schon kannte und wollte gerade mit einem beherzten Griff die Eisen entfernen, als er die Ohren anlegte. „Achtung, er ist etwas kitzelig an den Vorderbeinen!“, warnte mich Sevannie. Also nahm ich die Beine sehr vorsichtig hoch, entfernte die Eisen und schnitt die Hufe aus. Unterdessen hielt ich den jungen Hengst genau im Auge. Doch er war nun friedlich, sodass ich ohne Probleme die neuen Eisen anbringen und das Kräuter-Huföl auf alle vier Hufe auftragen konnte.

      Nun kam Sevannie mit Belstaff, einem ängstlichen Hengst um die Ecke. Vorsichtig und argwöhnisch betrachtete der Hengst die Situation auf dem Putzplatz. „Lass ihn mal unangebunden und halte ihn nur fest. Das beruhigt manche Angsthasen, dann fühlen sie sich nicht so eingeengt“, erklärte ich Sevannie. Behutsam hob ich die Hufe nacheinander an und kratzte sie aus. Das machte der Hengst gut mit. Sevannie klopfte ihm lobend auf den Hals, während ich die Hufe vorsichtig entfernte. Diesmal warf ich sie nicht einfach auf den Haufen, sondern legte sie langsam an Seite. So langsam wurde der Hengst entspannter und daher konnte ich ihn zügig ausschneiden und raspeln. Die glühenden Eisen und das zischen der Eisen im Wassereimer ließen den Hengst noch einmal aufschrecken und trippeln. Doch er beruhigte sich rasch wieder, sodass die Eisen aufgenagelt werden konnten. Zum Schluss versorgte ich seine Hufe noch mit dem Öl, während Sevannie ihn noch einmal kräftig lobte.

      Während Belstaff weggebracht wurde, kam auch schon eine Pflegerin mit The Invincible zu mir. Der Hengst blieb brav stehen, während ich die Hufe säuberte und die Eisen abnahm. Auch das Ausschneiden und Raspeln ging hier sehr schnell, da The Invincible den Hufschmied gewöhnt war. Schnell waren die Eisen angepasst, aufgebrannt und nach dem Abkühlen aufgenagelt. Ich trug auch hier das Kräuter-Huföl auf und dann konnte der Hengst auch schon wieder an die Pflegerin übergeben werden.

      „Nur noch zwei Pferde, dann hast du es geschafft“, sagte Sevannie zu mir, während sie Royal Rubina anband. Die Stute war etwas hibbelig, blieb aber nach einer Ermahnung stehen, während ich ihr die Eisen entfernte. An ein paar Stellen war das Horn etwas ausgebrochen, sodass ich die Hufe etwas länger mit der Feile bearbeiten musste. Ich entschied mich für Hufeisen mit extra Anzügen, um das Abbrechen des Horns etwas einzudämmen. Nachdem ich die Eisen angepasst und aufgenagelt hatte, trug ich noch das pflegende Öl zur Festigung des Horns auf.

      „So, das Beste kommt zum Schluss!“, meinte Sevannie, während sie die wilde Stute Gameover zum Putzplatz brachte. „Nur gut, dass du kein Mann bist! Die kann sie gar nicht leiden. Pass aber auf, manchmal beißt sie!“ erklärte sie. Vorsichtig näherte ich mich der Stute und streckte ihr eine Möhre entgegen. Gameover nahm die Möhre und ich hob sanft ihre Hufe an, um die Eisen zu entfernen. Als ich den linken Vorderhuf in Form schnitt, hörte ich nur „Achtung“, doch dann war es zu spät und ich spürte Pferdezähne an meiner Hüfte. Glücklicherweise hatte ich meine dicke Lederschürze an, sodass nichts weiter passierte. Sevannie bat eine Pflegerin, sich an die andere Kopfseite zu stellen. Nun konnte ich die übrigen Eisen entfernen. Schnell war die passende Eisengröße herausgesucht und in Form gehämmert. Beim Aufbrennen der Eisen zickte die Stute noch einmal kräftig rum, biss aber nicht noch einmal zu. Ich nagelte die Eisen fest und trug das Huföl auf.

      „Puh, das war’s“, sagte ich, während ich erschöpft mein Werkzeug ins Auto räumte. Einige der alten Hufeisen nahmen sich die kleinen Pferdemädchen vom Hof mit, den Rest entsorgte ich später zu Hause. Wir erledigten das Geschäftliche und ich bedankte mich für den Auftrag.
      [12463 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha]
    • Ally
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      "Hallo, Hufschmiede Relient?", sprach ich in den Höhrer und an dem anderen Ende rauschte es kurz. "Hallo! Hier ist Joyce McConnor. Ich bräuchte einen Hufschmied für meine fünf Pferde, The Invincible, Belstaff, Wolkentraum, Hermann und Get a Movie. Die drei letzten sind neu auf dem Hof, deswegen wäre mir da eine Kontrolle am Wichtigsten.", sagte sie und ich schrieb mir alles auf einen kleinen Notizzettel, den ich immer neben dem Telefon liegen hatte. "Außerdem sollen sie alle Eisen drauf bekommen. The Invincible geht bald auf eine Körung. Ja, was noch ..", murmelte sie und ich legte den Kulli auf den Tisch. "Vielleicht Huföl? Huffett?", schlug ich vor und wieder rauschte es. "Ja, gerne! Wann könnten sie kommen?" Es dauerte nicht lange, bis wir einen Termin ausgemacht hatten, und kurz vor 14 Uhr saß ich in meinem BMW und suchte ihre Einfahrt. Zum Glück war sie eher auffällig, schön geschmückt mit Büschen, Bäumen und einem Schild. Ich parkte außerhalb des Hofes, holte meinen Koffer und meine mobile Hufschmiede mit und sah direkt die fünf Pferde an dem Anbindeplatz stehen. Eine junge Frau streichelte gerade einen der Hannoveraner und sobald sie mich sah, lief sie auf mich zu. "Hallo! Ich bin Joyce, du musst Allyce sein." Ich nickte lächelnd und musterte die fünf Pferde, von denen ein paar unruhig, und ein paar sehr entspannt dort standen. "Da, der Noriker, das Kaltblut und der Schecke sind die neuen.", sagte sie und ich nickte - Also sollte ich am besten mit den drei anfangen. "Ty? Ty!", rief Joyce und ein junger Mann kam hergerannt. "Das ist Ty, er kann helfen, falls du willst." Ich nickte lächelnd und schüttelte Hände mit ihm, ehe ich auf - vermutlicher weise Wolkentraum - deutete. "Ich würde mit ihr anfangen. Sind die drei in einem Hänger hergebracht worden?", fragte ich und Joyce nickte. Das war zwar nicht so gut, da sich eventuelle Krankheiten ausgebreitet hätten können, aber meist günstiger und praktischer für den Hof. Ich begrüßte Wolkentraum und ließ sie kurz an mir schnuppern. Sie schien eine eher ruhige, freundliche Stute zu sein, deswegen vermutete ich, dass ich keine Hilfe bräuchte. Ich fasste an ihre Fessel und sie hob den Huf automatisch, doch schon alleine vom Geruch wusste ich, dass ich Handschuhe bräuchte. Ich rümpfte die Nase und holte aus meinem Koffer ein paar Handschuhe, ehe ich ihren Huf wieder hob, und kaute auf meiner Unterlippe. "Die Dicke scheint Strahlfäule zu haben.", sagte ich seufzend und Joyce kam zu mir, musterte den Huf und runzelte die Augenbrauen. "Ist wahrscheinlich vom Transportieren gekommen, es kann also sein, dass Hermann und Get a Movie auch Strahlfäule haben. Ist zum Glück noch nicht so tief.", sagte ich und holte ein Desinfiktionsspray, Jodoformäther, aus meinem Koffer, bat Joyce, zurück zu treten und sprühte es auf die betroffenen Stellen, ehe ich mein Hufmesser nahm und das meiste der Strahlfäule - zum Glück - wegschneiden konnte. Ich feilte noch ein wenig herum, ehe ich Wolkentraums Huf wieder auf den Boden stellte. "Also, dieses Desinfektionsspray - ich gebe ihnen gleich eine kleinere Flasche - täglich auf die betroffenen Stellen draufsprühen, und den Huf sehr gründlich reinigen. Erst in der Strahlfurche alles raus, dann mit einer Bürste und Seife noch einmal drüber. Mit dem Spray aber vorsichtig sein und auf jeden Fall Handschuhe tragen und nicht damit einfach so herum sprühen, denn es ist ätzend.", sagte ich und Joyce nickte, während Ty sich ein paar Sachen hinter ihr aufschrieb. Ich kramte eine kleinere Flasche von dem Jodoformäther heraus und gab es Joyce. "Von Huffett und Huföl und Hufteer aber bitte die Finger lassen, die machen das nur noch schlimmer.", sagte ich und Joyce nickte. Ich behandelte noch den Rest von Wolkentraums Hufen, und bei Hermann und Movie konnte ich die Strahlfäule zum Glück wegschneiden. Ich sagte Joyce, dass sie bei ihnen nur auf die Reinigung der Hufe achten sollte, das Desinfektionsspray bräuchten sie nicht. Dennoch benutzte ich auch bei Hermann und Movie kein Huffett, weil die letzten Bakterien sonst sich wieder ausbreiten könnten.
      Nachdem ich mit den drei Neuankömmlingen vorerst fertig war, kümmerte ich mich auch um Belstaff und The Invincible. Zum Glück waren die beiden ziemlich ruhig und hielten still, während ich ihre Hufe ausschnitt und begradigte, sowie sie auf irgendwelche Krankheiten überprüfte. Die Eisen waren auch schnell erhitzt und angepasst, und The Invincible und Belstaff konnten von Ty und Joyce herumgeführt werden, damit sie sich an die neuen Eisen gewöhnten. Wolkentraum bekam erst einmal keine neuen Eisen, Hermann und Movie aber schon. "Bei Wolkentraum würde ich die Hufe jetzt erstmal in Ruhe lassen, bis sie sich wieder erholen.", sagte ich Joyce, und packte alle Sachen zusammen. "So, das wars. Wie gesagt, Wolkentraum eben behandeln, und auch ihre Box immer trocken halten.", erinnerte ich sie noch, ehe ich alles in meinen BMW packte.
    • BellaS
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      Ich betrat mit beiden Armen voll Heu die Weide der Hengste.
      Belustigt sah ich zu wie sich, vor allem die jüngeren Pferde gierig auf ihr Frühstück stürzten.
      Nach und nach holte ich die Hengste, die ich nicht reiten würde von der Weide und striegelte jeden einzelnen ordentlich. „Warum müssen Hannoveraner sooft in weiß vorkommen?“ beschwerte ich mich in Gedanken und bürstete an einem besonders hartnäckigem Fleck in Café Latte`s herum.
      Als nach einer gefühlten Ewigkeit, Clouds Angel, Get a Movie und Café Latte fertig waren, witmete ich meine Aufmerksamkeit Scottland Yard, mit dem ich ein kurzes Sprungtraining abhielt.
      Mit Belstaff, einem Distanzpferd, ritt ich nur ein paar Runden auf dem Außenplatz, da Distanz eher nicht mein Metier war. Schließlich war The Invincible an der Reihe. Mit ihm ritt ich ein paar einfache Dressurlektionen da meine Zeit begrenzt war und ich es nicht wagen wollte mit einem fremden Pferd ins Gelände zu gehen.
      Nachdem ich auch dieses Pferd geritten hatte, überlegte ich ob Sevannie wohl damit einverstanden war, das ich nicht jedes Pferd geritten hatte.
      Schulterzuckend ging ich über den Hof und widmete mich anderen Aufgaben.
    • Gwen
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      Ich mal wieder auf der Suche nach ein wenig Beschäftigung in Reitställen, damit ich in meinen Semesterferien auch noch etwas Sinnvolles tat außer Schlafen und Essen. Und da mir das Glück hold war, bekam ich schon einen Tag nach dem Inserieren eine Mail von Joyce McConnor. So war ich heute schon kurz nach sieben auf den Beinen, geduscht und fertig gemacht, um noch zu frühstücken und mich dann schon auf den Weg zu dem Gestüt zu machen, bei welchem ich heute aushelfen sollte. Ein Mitarbeiter war krank und so fehlte natürlich eine Hilfskraft und das machte sich auf so einem großen Hof immer sehr schnell bemerkbar.
      Dementsprechend dankbar nahm Joyce mich in Empfang und schleifte mich direkt in den Stall. Dort half ich bei der morgendlichen Fütterung und brachte dann gemeinsam mit den anderen die Pferde auf die Weide. Dann hieß es erst einmal ausmisten, frisch einstreuen und die Heunetze auffüllen. Als das dann alles geschafft, stellte Joyce den Trainingsplan für den heutigen Tag auf. Des Öfteren würden sie oder Tyler mich begleiten, aber ab und an war ich auch alleine unterwegs. Beginnen tat mein Tag mit dem Schimmel Scottland Yard. Ich begrüßte den Schimmel und holte ihn dann von der Weide in den Stall, um ihn am Putzplatz anzubinden. Bei dem wechselhaften Frühlingswetter war er nicht sonderlich sauber und so verging einige Zeit, bis er endlich geputzt und gesattelt war.
      Dann machten wir uns auf den Weg in die Halle. Dort wärmte ich ihn erst in aller Ruhe auf, ehe ich aufstieg und nachgurtete. Dann ritt ich ihn fleißig vorwärts abwärts, nahm allerhand Handwechsel und Wendungen mit hinein. Ich arbeitete den Hengst heute nur locker flockig und so beendeten wir die Stunde dann auch recht zufrieden.
      Nachdem Scottland Yard versorgt war, holte ich Belstaff und The Invincible von der Weide. Belstaff war mein Reitpferd und ich putzte ihn schon einmal gründlich, ehe ich mit dem Satteln wartete, bis auch Joyce ihren Hengst geputzt hatte. Gemeinsam gingen wir dann in die kleinere Halle, wo Tyler für uns einen kleinen Springparcours aufgebaut hatte. Wir wärmten die Hengste in aller Ruhe auf, ehe wir erst einmal über Trabstangen und Cavaletti gingen. Dann nahmen wir immer höhere Hindernisse und beendeten die Trainingseinheit mit einem fehlerfreien Durchgang durch den Parcours. Belstaff und The Invincible wurden noch trocken geführt und durften dann zurück auf die Weide. Und dann stand schon die Ankunft eines weiteren Hengstes an.
      Laut Joyce war Admiral Wings bereits einmal in ihrem Besitz gewesen und so schien er sie auch sofort wiederzuerkennen, als er den Hänger verließ. Zufrieden schaute er sich um und ließ sich von Tyler in den Stall bringen. Dort durfte er sich circa eine Stunde einleben, ehe er für heute noch ein wenig bewegt werden sollte. Ich sollte nun noch Admiral Wings longieren und dann war ich mit allen Hengsten fertig. Also holte ich den Schecken fix von der Weide, putzte ihn gründlich und machte ihm dann den Kappzaum um. In der Halle trafen wir auf Tyler und Café Latte, welche gerade auch trainierten. Wir verzogen uns auf den hinteren Zirkel und so konnten wir ungestört parallel arbeiten.
      Nach einer kleinen Mittagspause kündigte Joyce bei dem schönen Wetter spontan einen Ausritt an. Ich durfte Gameover reiten, Joyce holte sich Irritable und Tyler ritt Shiny Sunlight. Wir putzten die drei Stuten, sattelten sie und machten uns auf den Weg ins Gelände. Der Ausritt verlief recht ruhig, anfangs. Bis Tyler auf die Idee kam, ein Wettrennen wäre toll und Shiny im vollen Galopp davonfegen ließ. Dass ließen sich Irritable und Gameover nicht zweimal sagen und jagten direkt hinterher. Alle drei waren rasant unterwegs, doch wegen des Abstands gewann letztendlich Tyler und das rieb er uns Mädels auch noch lang genug unter die Nase. Selbst als wir die Stuten absattelten, erzählte er es immer noch voller Stolz.
      Mein Tag auf dem Gestüt neigte sich allmählich dem Ende zu und so holte ich mir mein letztes Pferd für heute: Alice Cullen. Ich putzte die Braune in aller Ruhe, ehe ich sie aufsattelte. Dann gingen wir gemeinsam eine Runde um den Hof, um uns aufzuwärmen, ehe wir auf die kleine Geländestrecke des Gestüts gingen. Erst lockerten wir uns im Trab und Galopp auf und dann absolvierten wir einmal fehlerfrei den E-Parcours. Danach duschte ich kurz Alice' Beine ab und versorgte die Stute noch. Ich half auch noch bei der Abendfütterung, ehe ich mich zufrieden auf den Heimweg machte.
    • Samanta
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      Tag 1
      "Hallo, hier ist Joyce McConnor",meldete sich eine meiner Kundinnen,"ich würde gerne meinen Hannoveraner Hengst bei dir ins Training geben."Ich freute mich,dass sich Joy wieder gemeldet hatte,denn ich hatte schon einige Pferde von ihr trainiert und es zeigte mir immer wieder,dass die Leute zufrieden mit meinen Diensten waren.Ich hatte mich nach einer langen - aus privaten Gründen erforderlichen - Pause auf den Weg zu Joy gemacht und wurde am Hof bereits von ihr erwartet."Schön dich zu sehen",sagte ich lächelnd und wir begrüßten uns,bevor sie mit mir zu The Invincible ging.Der Hengst stand auf der Koppel und Joy drückte mir ein Halfter in die Hand."Na dann mal los",sagte sie grinsend und ich ging auf den Hengst zu,der mir bereits entgegen sah.Ich konnte ihm ohne Probleme das Halfter aufziehen und ihn von der Koppel führen.Gemeinsam mit Joy putzte ich den hübschen Hengst.Sie erzählte mir ein bisschen von ihm und fügte anbei,dass er sehr begabt für das Military war.Ich lächelte und meinte:"Davon werde ich mich ja gleich überzeugen können."Joy zeigte mir Invis Sattel und Trense und die Gamaschen.Nachdem ich ihn fertig gemacht hatte,gingen ich und Joy gemeinsam in die Halle.Ich wollte mich dort erst einmal mit ihm bekannt machen und ihn über einige kleiner Sprünge lenken, die bereits aufgebaut waren. Nachdem ich nachgegurtet hatte, stieg ich auf und ritt ihn erstmal im Schritt auf beiden Händen etwa 10 Minuten, bevor ich ihn antrabte. Der Hengst gab sich brav und ließ sich gut von mir lenken und kontrollieren. Nachdem er ordentlich im Schritt, Trab und Galopp aufgewärmt war, sprang ich über einige Hindernisse, die er konzentriert und ohne Probleme nehmen konnte. Da es zwischen ihm und mir gut funktionierte, wollte ich auch gleich mit ihm auf den Military Platz. Joy führte mich dort hin und ich nahm erst einmal einige kleine Sprünge, jeden davon einzeln. Ich lobte ihn sanft und machte mich ein weiteres Mal an die Sprünge. Er machte seine Sache gut und auch die A-Sprünge nahm er ohne Probleme. "Er hat Talent", meinte ich und beendete das Training für heute. Ich versorgte den Hengst gemeinsam mit Joy und verabschiedete mich schließlich von ihr.Morgen würde ich weiter machen.

      Tag 2
      Ich hatte mich wieder auf den Weg zu Joy gemacht und wurde bereits von ihr und Invincible erwartet. "Hallo ihr zwei",sagte ich und lächelte. Gemeinsam mit Joy putzte ich den Hengst und unterhielt mich mit ihr. Schließlich konnte ich den Sattel und die Trense auflegen und auch die Gamaschen brachte ich an. Invincible ließ sich brav von mir auf den Hof führen, wo ich nachgurtete und aufstieg. Gemeinsam mit Joy machte ich mich auf den Weg zum Militarypacours. Dort ritt ich ihn erst einmal im Schritt und Trab um die Hindernisse, bevor ich ihn schließlich noch galoppierte. Er machte sich gut und so nahm ich das erste A-Hindernis mit ihm. Da es gut klappte, versuchte ich den Pacours einmal durchzuspringen. Auch das funktionierte ganz gut. Einige Hindernisse machten ihm noch Probleme, weshalb ich mir diese noch einmal im Einzelnen vornahm, bevor ich mich dem L-Pacours zuwendete, von dem ich heute nur die Hindernisse einzeln überwinden wollte. Ich brauchte eine ganze Weile, bis ich die ersten Hindernisse problemlos überwinden konnte und man merkte ihm an, dass er noch etwas unsicher war, weshalb ich weiter mit ihm trainierte, bis er immer sicherer wurde. Nachdem jedes Hindernis zu meiner Zufriedenheit überwunden werden konnte, beendete ich das Training und versorgte den Hengst. Joy war während des Trainings gegangen, weil sie noch andere Dinge zu tun hatte, aber morgen würde sie wieder dabei sein, damit auch sie die Fortschritte sehen konnte. Ich brachte Invincible in seine Box und verabschiedete mich von Joy, die gerade mit einem anderen Pferd im Stall beschäftigt war.

      Tag 3
      Der letzte Trainingstag war angebrochen und ich machte mich gleich früh morgens gut gelaunt auf den Weg. Als ich am Hof ankam, musste ich Invincible erst von der Koppel holen. Ich schmunzelte, als der Hengst mir - verdreckt- entgegensah und sich erstmal übermütig verabschiedete. Mit einem Leckerli konnte ich ihn jedoch davon überzeugen, dass er doch kommen sollte. Nachdem ich ihn aufgehalftert hatte, putzte ich ihn erstmal und nachdem der Dreck herunter war, sattelte und trenste ich ihn. Die Gamaschen legte ich ihm auch noch an und machte mich dann auf den Weg zum Military-Platz.Einer von Joy's Mitarbeitern versprach mir, ihr bescheid zu geben. Sie traf ein, nachdem ich ihn aufgewärmt hatte. Ich wendete mich wieder dem Pacours zu und nahm erst einmal die Sprünge einzeln, da es gestern zwar ganz gut geklappt hatte, ich ihn aber auch nicht überfordern wollte. Invincible machte sich gut und so beschloss ich nach einiger Zeit, dass wir den Pacours im ganzen nehmen konnte. Es klappte gut, sodass ich den Pacours ein weiteres Mal nahm.Da er sich gut machte, bat ich Joy ihren Hengst auch einmal zu reiten, denn sie musste ja weiter mit ihm trainieren. Ich gab ihr Tipps, wie sie ihn am besten fordern und ihm Sicherheit geben konnte. Es klappte gut zwischen den beiden und ich war zufrieden. Auch Joy war zufrieden mit ihrem Pferd und nachdem wir alles weitere besprochen hatten, machte ich mich mit ihr daran den Hengst zu versorgen. Gemeinsam unterhielten wir uns noch eine ganze Weile, bevor ich mich auf den Nachhauseweg machte.5358 Zeichen by Samanta
    • Sevannie
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      Prolog
      Mittlerweile waren wir schon bald einen Monat auf dem neuen Hof. Ich zusammen mit meinen Zuchtpartnerinnen Elena Delgardo und Rachel Wincox, sowie ihren Stallhelfern, Bereitern und anderen Angestellten oder Freunden. Obwohl wir vorher in die Türkei wollten waren wir heute dann doch in den USA. Die Briar Cliff Stables waren somit voll im Gange aufzublühen. Der Brand von unserem Hof in der Türkei war das schlimmste gewesen. Ich war damals noch nicht dazu gezogen aber ich wollte vielleicht eine Woche später auch dort hin. Der Hof war aber bis dahin schon längst abgebrannt und einige Pferde verloren ebenfalls ihr Leben. Somit schöpften wir neue Hoffnung auf dem neuen Hof, im neuem Umfeld! In den Staaten würde das alles ja hoffentlich nicht so werden, sondern erfolgreich! Bis jetzt waren schon einige Pferde auf bestem Wege gekrönt oder gekört zu werden. Die Pferde hatten sich auch schon gut eingelebt und wir Menschen in diesem großem Haupthaus hier auch. Hier fand jeder Platz und wir hatten sogar noch einige Zimmer frei, vielleicht für Gäste? Oder für neue Mitarbeiter? Naja für mich waren Elena und Rachel gar keine Kollegen sondern Freundinnen und wir erfüllten uns hier alle zusammen den Traum! Den Traum der eigenen Zucht und der Selbstständigkeit. Den Traum für und vorallem mit Pferden zu Leben.

      Zwei Tage voller Stress..
      Früh morgens wachte ich auf, gähnte lauthals wie ich es immer tat, ehe ich in das Badezimmer schlürfte. Rachel und Elena schliefen generell länger wie ich nur Tyler nicht. Mein Stallbursche aus Deutschland gleich mit importiert. Dieser war es von früher noch gewohnt früh aufzustehen. Aber wir hatten keine Probleme uns das Bad zu teilen. Heute war ein großer Tag, meine liebste Alice Cullen wollte ich an einer Stutenkrönung teilnehmen lassen, in der Hoffnung das sie dort auch einen Gewinn erzielte, dann könnte sie auch bald in der Zucht starten. Wir wollten erst einmal genug Zuchtpferde beisammen bekommen bevor die Zucht auch wirklich 'eröffnet' und wir Zuchtfohlen verkauften. Dabei hatten wir ja schon einige Zuchtpferde zustande bekommen. Während ich eher die Kaltblüter, Hannoveraner und einige kleinere Nebenrasse vertrat.. Vertrat Rachel vor allem die Albaner, Elena wollte die Quarter und Paint Horse etwas ankurbeln. Somit hatten wir unsere drei Hauptrassen der Briar Cliff Stables. Nachdem ich im Bad fertig war lief ich hinunter in die Küche, dort deckte ich den Tisch für alle und machte mir dann mein Toast. Ich wusste ja nicht wann die anderen zum Fühstücken kamen. Wir hatten jeder seine Zeiten und ich hatte kein Problem zusammen mit Tyler morgens zu füttern – er auch nicht. Also konnten die anderen ruhig länger schlafen. Dank unserem Futterwagen dauerte das Füttern ja auch nicht so arg lange. Ich bestrich mir mein Toast mir Marmelade als gerade Tyler hereingeschneit kam. ,,Du schon wieder.''',murmelte er in einem verachtendem Ton und grinste danach. ,,Dich zu sehen.. immer wieder eine Qual.'',murmelte ich zurück und biss in mein Toast. Tyler setzte sich lächelnd zu mir und frühstückte mit. Die Unterhaltung fiel noch relativ gering aus, da wir meist erst bei der Futterpause miteinander ins Gespräch kamen. Sicherlich weil jeder von uns schon zwei Kaffees intus hatte. Nachdem ich dann auch fertig gegessen hatte murmelte ich ein leises ,Bis gleich' – ehe ich dann meine Schuhe anzog und mich aus dem Haupthaus machte. Ich lief zum großen Stalltrakt und öffnete die ebenso großen Türen. Ich ließ sie weit offen denn bis jetzt waren zwar nur graue Wolken am Himmel aber dennoch regnete es nicht. Da konnte mal etwas Durchzug im Stall nicht schaden. Immerhin waren unsere Pferde aj robust und waren nicht aus Zucker! Schmunzelnd lief ich durch den Stall bis zum Ende hin, schaltete im Vorbeigehen das Radio an und lief zum Futterwagen. Mit dem Eimer füllte ich das Müsli, Hafer und Pellets auf, ehe ich dann die große Apfeltüte darauf legte und zwei Schaufeln nahm. Tyler kam gerade hereinspaziert und schaltete die Kaffeemaschine im Stall an, ehe wir dann durch die Gänge liefen und die Futtertröge auffüllten. Rachel's Mustangs standen auf der Sommerweide derzeit, diese brauchten also kein Zusatzfutter. Die Pferde begannen zu fressen und ich setzte mich in unser kleines 'Reiterstübchen' im Stall. Tyler gesellte sich zu mir und wir tranken erneut einen Kaffee.

      Als ich nach einiger Zeit ein Bellen vernahm stutzte ich. ,,Huch?'' - ,,Das ist bestimmt Aika.'',murmelte er und stand auf. Er lief aus dem Stall und aus reiner Neugierde folgte ich ihm. Tatsächlich, es war Aika. ,,Aika!'',rief ich laut und pfiff kurz, ehe die Jackrusseldame an gesprintet kam. Jung und dynamisch, für jeden Ausritt zu haben. ,,So ich mach schon mal Alice fertig, zu den Hänger?'',fragte ich nach und er nickte. Schmunzelnd knuffte ich ihn kurz, ehe ich mich in den Stall machte. Ich bog ab zu Sattelkammer und holte aus Alice' Schrank ihre Putzkiste. Immerhin sollte sie ja schick aussehen für die Körung. Da wir noch genug Zeit hatten konnte ich alles in Ruhe machen und Alice konnte dabei fressen. Stören tat ich sie ja eh nicht. Also halfterte ich die Stute auf, zog den Strick vom Halfter ab und zog die Bogentüre zu. Ich begann damit sie zu putzen, erst schaute sie verdutzt drein, ehe sie dann brummelte und weiter fraß. Sanft lobte ich sie kurz und putze ihr schwarzbraunes Fell bis es wieder seinen Glanz zurück erlangte. Nachdem das Fell wieder glänzte begann ich die Mähne einzuflechten, was aber nicht allzulange dauerte. Der Schweif wurde noch mal auf Vordermann gebracht und auch die Hufe ausgekratzt und etwas abgebürstet. Nachdem Alice wieder richtig hübsch war, denn hübsch war sie ja sowieso immer, und sie fertig gefressen hatte, brachte ich sie hinaus auf den Putzplatz wo ich sie anband. Tyler kam gerade mit dem Volkswagen Tiguan vorgefahren und dem Hänger hinten dran. ,,So wir können.'',lächelte er und da sah ich gerade Rachel und Elena aus dem Haupthaus stampfen. Ich schmunzelte, ehe ich Alice dann auch die Transportgamaschen anlegte und sie auf den Hänger führte. Brav wie sie war machte sie keine Murren. Ich bereitete drinnen alles vor und Tyler machte die Klappe hinter Alice dann zu. Sanft lobte ich sie und blickte auf das Heunetz das drinnen hing an, ehe ich mich aus dem Hänger machte. ,,So wir brechen dann auch gleich auf.'',meinte ich zu meinen Freundinnen, welche nun bei uns angekommen waren. ,,Hast du auch alles? Sattel,Trense, Bandagen, Satteldecke, Fliegenohren..'' - Elena hörte ja gar nicht mehr auf. ,,Ja Maus, ich hab alles.'',versicherte ich ihr schmunzelnd und drückte beide kurz, ehe ich mit Tyler in den Wagen einstieg und wir vom Hof fuhren. Die Beiden stellten nun die Pferde raus und dann würden sie sicherlich auch schon anfangen die ersten zu Bewegen. Heute Mittag wenn wir drei zurück kehrten würde es für mich und Tyler nicht anders aussehen, immerhin hatten wir ja einige Pferde auf dem Hof die versorgt werden mussten.

      Nach einiger Fahrzeit kamen wir endlich auf dem Hof an, wo die Krönung stattfand. Es waren bereits einige am Reiten und ich hing immer noch hinter her. Oh weh. So sprang ich schnell aus dem Auto und holte meine Stute aus dem Hänger. Kurz putzte ich noch einmal über sie drüber, ehe ich sie dann sattelte, während Tyler die Bandagen um ihre Beine wickelte. Natürlich war sie heute ganz in weiß bekleidet und bekam auch noch Fliegenohren auf. Als sie dann auch getrenst war und ich meinen Helm, sowie die Handschuhe anhatte begab ich mich in den Sattel und ritt sie auf dem Platz warm.

      Die Kür:
      Heute war es endlich soweit, ich war auf einer Krönung zusammen mit Alice. Meine schwarzbraune Stute lief ruhig auf dem Abreiteplatz wo ich sie gerade noch warm ritt. Sie lief im Schritt umher, während ich im Kopf unsere Kür Revue passieren ließ. ,,Nun Joyce McConnor mit Alice Cullen bitte!'' - Ja ihr Name war etwas.. komisch, dennoch war dieses Pferd wundervoll. Daher nannte man sie eigentlich auch nur Alice aber der volle Name musste ja angegeben werden bei solchen Sachen. Wir ritten zum Halleneingang und als die vorherigen Teilnehmer draußen waren, ritten wir im schwungvollem Trab in die Halle hinein. Schmunzelnd wendete ich die Stute zu dem Punkt X, wo ich sie aus dem Trab anhielt und die Richter grüßte. Sie nickten mir ebenfalls zu, was das Zeichen dafür war das ich loslegen konnte. Ich trieb Alice leicht an und sie fiel wieder in ihren Schritt. Wir ritten auf die Bande zu und steuerten dann rechts ab, ehe wir auf den Zirkel ritten. Sie zeigte ihren starken Schritt, was sie heute wieder fein machte, dafür das es sonst ihre Schwäche war. Sanft lobte ich sie, wendete dann aus dem Zirkel und wechselte somit auf den anderen. Hier liefen wir ebenfalls eine Schrittrunde, bevor ich die Zügel einen Ticken mehr aufnahm und sie in ihren starken Trab trieb. Dieser war ihre größte Stärke, somit musste diese auch gezeigt werden. Alice war eine Stute dessen Dressurniveau auf S lag. Das durfte man ja in solchen Momenten sicherlich auskosten. Ich ritt mit ihr die ganze Bahn entlang und an der kurzen Seite fing ich sie mir zum versammelten Trab. Wir ritten wieder die Mitte der Bahn entlang, wo ich mit ihr eine Passage absolvierte. Ja ein kleiner Fehler war drin, aber welches Pferd ist schon perfekt? Sanft lobte ich sie und ritt mit ihr auf den mittleren Zirkel. Dort galoppierte ich sie an und ritt mit ihr zwei Runden, ehe ich sie die ganze Bahn entlang gleiten ließ. Ende der kurzen Seite steuerte ich sie durch die ganze Bahn und absolvierte mit ihr einen Galoppwechsel, bevor es wieder auf den mittleren Zirkel ging und sie auch hier ihren Galopp präsentieren durfte. Sanft lobte ich sie wieder und parierte sie zu Trab. Wir trabten die Bahn entlang und wendete zu guter letzt zum Punkt X ab. Bei X parierte ich sie durch zum Stand und verabschiedete mich von den Richtern. Lächelnd und lobend verließ ich im Schritt und am langen Zügel die Halle mit meiner Hannoveranerstute Alice Cullen!

      Die Kür war geschafft und so hieß es auf das Ergebnis warten. Dies würde aber in einigen Tagen erst kommen, somit konnten wir auch wieder Heimfahren als Alice wieder für den Transport bereit war. Also ging es auf die Heimreise und den gleichen Weg wieder zurück. Wie es jedem bekannt war, dauerte die Rückreise nicht mal annähernd so lange wie die Hinreise, zumindest gefühlt. Als wir auf dem Heimathof wieder ankamen brachten wir Alice zu den anderen Stute auf die Weide, als Transportgamaschen ab waren. Tyler und ich halfen den anderen beiden Mädels noch schnell die letzten Boxen auszumisten, wobei die anderen beiden mich auch ausfragten wie es gewesen sei. ,,Ich bin überzeugt davon das wir gewinnen!'',lächelte ich und blickte zu ihnen, ehe wir die Boxen fertig einstreuten. ,,So ich mach mich an mal an Geoffrey's Training. Heute geht’s etwas in die Dressur!'',schmunzelte ich und stiefelte dann zur Kaltblüterweide los. Ja auch wenn alle Pferde in einem Stall standen, Besitzer-getrennte Weiden hatten sie trotzdem immer noch. Kein Pferd von Elena stand bei mir ebenso standen von unseren Pferden keine bei Rachel. An der Weide angekommen holte ich meinen Apfelschimmelkaltlbüter von dieser uns brachte ihn auf den Putzplatz. ,,So wir tüdeln heute nicht durch's Gelände, weil es erstens ekliges Wetter ist und zweitens wir auch mal was anders machen müssen als nur Faulenzen.'',erklärte ich dem Tinker und schmunzelte als er die Ohren kurz anlegte, also würde er mich verstehen. Mein knuddeliger Freund versuchte mich immer wieder umzustimmen beim Putzen indem er mich immer wieder anstupste. ,,Nein Geoffrey!'',murmelte ich nun etwas bestimmter und begann dann ihn zu satteln. Ich machte ihn für's Training fertig, ehe ich aufstieg und mit ihm zur Halle ritt, in dieser befand sich Tyler welcher gerade auf Admiral Wings seine Runden drehte. Er machte gerade eine Schrittpause, also gesellte ich mich einfach dazu und wir ritten nebeneinander her und plauderten etwas. Nach gut fünf Minuten fing er wieder an zu traben und ich begann mit leichten Übungen wie dem Biegen. Als Geoffrey dann warm war, begann ich ebenfalls zu traben, doch der Tinker bekam seinen faulen Po nicht in Bewegung. ,,Ich will mir keine Gerte holen müssen, Geoffrey!'',warnte ich etwas sauer und schon ging das ganze besser – war eben genauso wie im Gelände nur dort konnte ich im Notfall keine Gerte herbei zaubern. Rachel kam vorbei und auf meine Bitte hin legte sie einige Trabstangen zurecht, ehe sie verschwand und wenig später mit einem ihrer Pferde zum Longieren wieder kam. Ich ritt mehreremale über die Trabstangen und nach und nach wurde Geoffrey lockerer. Auch Tyler nutzte die Stangen und nach einer guten Dreiviertelstunde schien der soll für Geoffrey erfüllt und auch Tyler war am Abreiten. ,,Zwei Pferde weniger für heute.'',murmelte ich geschafft vom Tag. Naja gut es war mittlerweile auch schon recht spät also wollte ich nur noch alle Pferde reinholen und dann füttern und ins Bett. Naja duschen war auch noch drin. Zusammen mit Tyler und den Pferden verließen wir die Halle und im Stall sattelten wir dann ab, immerhin war es mittlerweile schon recht spät und auch dunkel. Als Geoffrey und Admiral fertig waren, verfrachteten wir sie in ihre Boxen und holten zusammen die anderen Pferde von den Weiden. Als alle drin waren, fütterten Rachel, Elena und ich noch. Tyler machte sich schon rein in das Haupthaus und duschte. ,,So das wäre es.'',murmelte ich und schloss die Türen des Stalles, ehe wir drei zusammen in das Haupthaus gingen. Morgen ein neuer Tag wo wir sicherlich mehr schaffen würden, immerhin hatte die Krönung auch einiges an Zeit gefressen gehabt. Nachdem ich geduscht war machte ich mich auch in mein schönes, gemütliches Bett.


      Ich führte The Circle of Unbroken neben Hall of Fame über die Stallgasse. Ich hatte die Lichter schon sehr früh heute angemacht und war nun schon mit meiner Arbeit in vollem Gange. Verschlafen schlürfte Rachel neben der fitten Joyce zu mir in den Stall. Beide sahen mich sahen mich total geschockt an. „Guten Morgen“ meinte ich dann fröhlich zu den zweien. „ Du meintest ja gestern du willst die Pferde umstellen, aber wir haben jetzt acht. Warum bist DU da schon wach?“ fragte mich Joyce lachend. Die zwei sahen sich um und staunten dann noch mehr. Ich hatte alle Boxenschilder bereits an die neue Box gehängt und den Großteil von unseren Pferden auf die Weide gebracht. Sie sahen sich weiter um. „ Wo sind denn die anderen Pferde?“ Ich ging an ihnen vorbei und meinte dann „ Draußen auf den Koppeln. Simon hat mir geholfen“ Dieser war mittlerweile jedoch duschen, weil er zu seiner Freundin fahren wollte. Meine zwei Freundinnen folgten mir nach draußen. Gemeinsam standen wir an der Weide der Hengste und sprachen weiter drüber ab, welches Pferd wo stehen würde. „ Wir sollten uns auch nochmal über die nächsten Turniere und die weitere Planung der Zucht unterhalten“ sagte ich mit ein bisschen Nachdruck in der Stimme. Wir kamen mit allem sehr gut voran seitdem wir auf dem neuen Hof waren. In kurzer Zeit hatten wir viele Zuchtpferde begrüßen dürfen und auch selbst ein paar gekört bekommen. „ Was muss heute noch alles gemacht werden?“ fragte Joyce und riss mich mal wieder aus meinen Gedanken. Rachel erklärte, dass sie mit ein paar ihrer Pferde für das nächste Turnier trainieren wollte. Ich stimmte ihr zu und gemeinsam gingen wir wieder in den Stall. Das Ausmisten war schnell erledigt, da wir drei gut zusammen halfen und schon ein eingespieltes Team waren was die Aufgaben anging. Joyce mistete, ich fuhr den Mist weg und brachte dann neues Heu und Rachel verteilte es in den Boxen. So waren bei uns immer mindestens zwei Schubkarren in Gebrauch und man hörte zwischen durch ein Knallen oder Knarren. „ Wir sollten die letzten schönen Tage eigentlich noch nutzen bevor es dann Winter wird. Das Sattelzeug einiger Pferde müsste nämlich auch mal gefettet werden“ meinte sie dann und ich nickte kurz. Ich stand auf dem Gang und bohrte die letzten Namensschilder an die Boxen während die anderen das Futter richteten. „Mal schauen wie die Hengste ihre neue Boxenordnung so finden. Auf den Koppeln stelle ich sie auch gleich noch in andere Gruppen. Ich wollte nur, dass sie erstmal noch ein bisschen entspannen können.“ Mit diesen Worten ging ich aus dem Stall und zu meinen Hengsten. Ich hatte bereits eine der leeren großen Koppel in kleinere unterteilt, da die Gruppen nun überschaubarer werden sollten und nicht mehr alle 18 Hengste zusammen stehen sollten. Als erstes holte ich Circle und Hall von der großen Weide und ging mit ihnen zu den vier abgegrenzten Stücken. Gemeinsam stellte ich sie auf die erste, welche auf der linken Seite lag. Zwischen den vier Stücken hatte ich ein Stück frei gelassen, damit ich sie zwischen durch führen konnte. Ich lobte die zwei und ging dann wieder zur Weide. Von dieser holte ich San Diago und Coming Home. Sie stellte ich zu den anderen zweien. Ich musste nicht damit rechnen, dass es zu arge Kämpfe gab, da sie ihre Rangfolge untereinander schon ausgemacht hatten. Der ein oder andere würde die Rangfolge durch die neuen Gruppen vielleicht in Frage stellen, aber auch dies würde sich bald geregelt haben. Im Gedanken holte ich Hrafn von der großen Weide. Ihn brachte ich auf die kleinste der vier Weiden. Fahd und Mökkur folgten Hengst und irgendwie tat der Araber mir schon leid, dass er mit zwei Fohlen auf einer Weide stand. Ich hatte es mir auch lange überlegt, dennoch war ich zum Entschluss gekommen, dass es für ihn so am besten war. Er hatte sich in der Gruppe zwischen den anderen Hengsten nicht sonderlich wohl gefühlt, da er doch wahnsinnig sensibel war. Ich war der Meinung, dass deswegen der schüchterne Mökkur zu ihm passte. Als nächstes holte ich meinen schwarzen Berber. Ich brachte ihn auf seine neue Weide, welche neben der meiner anderen vier Hengste lag. „ Brav Ameer“ meinte ich zu ihm und ging dann wieder auf die große Weide zurück. Riverside und Rosenprinz holte ich zu ihm auf die Weide und ging ein weiteres Mal zurück. Müde streckte ich mich. Auf der Weide angekommen, klinkte ich den Strick in das Halfter meines Hengstes. Ich führte Lambardo zu den dreien auf die Weide. Bis jetzt waren alle noch ruhig und ich musste mir noch keine Sorgen machen, dass etwas passiert. Die letzte Weide war am schwierigsten. Sie war auch die größte mit 5 Pferden. Ich holt Flopp oder Hopp wieder von der Weide und stellte ihn dann auf die große abgetrennte Weide. Nun waren es nicht mehr viele Pferde, welche auf die Weide mussten. Während ich wieder an der alten Weide ankam, hörte ich schon ein paar laute Wieherer. Mit Dashing Blade an der Hand ging ich wieder zu den neuen abgetrennten Stücken. Dort sah ich wie sich Circle und Sanny stritten. Die beiden machten anscheinend gerade ihre neue Rangfolge aus. Ich war mir ganz sicher, dass Circle sich nicht einfach so von ihm unterdrücken lassen würde. Ich brachte Dashing auf die Weide zu Flopp oder Hopp. Dann sah ich kurz nach den zwei Streithähnen und den anderen Koppeln. Ich ließ die zwei einfach ihren Kampf selbst austragen und ging dann wieder zu der großen Weide. Von dort holte ich Magic Attack und Ice Black. Auch sie kamen auf die größte der vier Weiden. Bei ihnen blieb ich kurz stehen. Ice Black legte seine Ohren tief in den Nacken und ging so auf die anderen zu. Er wollte anscheinend seine Position in der Herde klar stellen und nicht wieder im Mittelfeld der Herde sein. Bis jetzt war aber der eigentliche Chef der Herde auf der Weide. Ich holte Brookton von der Koppel. Er war der vorletzte der Gruppe und bei ihm hatte ich mir eigentlich keine Sorgen. Zwei Hengste fehlten insgesamt noch. Diese holte ich auch zusammen. Walking the Damon stellte ich zu der einen Gruppe und Galawayn zu der ersten Gruppe. Zwischen Circle und Sanny wurde es nun auch schon ruhiger und ich machte mir keine Sorgen, dass es zwischen den beiden nicht klappte. Als ich mich umdrehte sah ich wie Damon auf Ice Black zuging. Er schnappte nach ihm und beide galoppierten über die Weide. Immer wieder buckelte Ice Black nach ihm. Ich seufzte kurz und ging dann in das Haupthaus. Die anderen zweien saßen dort bereits auch schon. „ Ich war gerade mit Café Latte beim trainieren. Er hat so toll mitgemacht“ erzählte uns Joyce und Rachel fügte hinzu, dass sie es gesehen hatte, als sie mit Zot auf dem Platz war. Die zwei hatten anscheinend schon mehr erledigt wie heute. „ Ich muss morgen die Hengst dann genauer anschauen und die Wunden versorgen. Soll ich mich um eines eurer Pferde dann auch noch kümmern und untersuchen?“ sagte ich zu den zweien. Rachel antwortete mir, dass sie ihre selbst erst ein bisschen angeschaut hatte und keiner was hatte. Joyce fügte hinzu, dass sie morgen mithelfen würde und ihre Pferde auch gleich anschauen würde. Ich lächelte und nickte dann. „Ich schau mal schnell nach den Stuten und hol sie dann auch schon rein“ meinte ich und stand dann auf.

      Als Elena wieder weg war verabschiedete ich mich auch für's erste von Rachel. ,,Ich muss noch einige Pferde machen. Mit CaféLatte war ich auf dem Platz geritten und hatte auch wie mit Geoffrey gestern etwas Stangenarbeit gemacht. Er hatte gut mitgemacht, also durfte er den restlichen Tag ruhen. Nun wollte ich mir Millenium's Pride schnappen und mit ihr in das RoundPen gehen. So holte ich mir die junge Stute von der Koppel. Die schüchterne Stute hatte sich mittlerweile recht gut eingelebt und so wollte ich sie etwas an das Longieren bzw. an die RoundPen-Arbeit gewöhnen. Ich war ja ein großer Fan von RoundPen's jedoch hatte ich früher keines gehabt, umso mehr nutzte ich seit neustem dieses auf dem Hof. Ich schmunzelte und putzte die Rappstute, bevor ich den Strick abmachte und sie mit zum RoundPen führte. Dieses öffnete ich und schloss hinter uns das Gatter. Ich machte den Strick vom Halfter ab und sie blickte verwirrt drein. ,,Na auf schau dich um.'' - aber so wie die schüchterne Stute war, wurde dies auch nichts. Sie blieb auf der Stelle stehen und wollte sie am liebsten hinter mir verkrümeln, also ging ich vor und sie mir nach. Nach und nach lief sie dann frei herum und fand auch etwas gefallen an dem ganzen. Als sie dann am Rande stand und ich in der Mitte begann ich zu schnalzen, was sie richtig auffasste und sie vorwärts ging. ,,So ist's brav.'',lobte ich sanft, doch sie legte die Ohren an. Sicherlich vermisste sie die Longe. Nach einigen Runden fiel sie wieder in den Schritt. Naja auch gut. Allzu viel wollte ich eh nicht machen, da sie sich recht langsam an neues gewöhnte. Ich ließ sie noch einmal auf der anderen Seite entlang traben, was wieder ein wenig ungewohnt war, ehe ich den Strick einhakte und sie wieder auf die Weide brachte. ,,Fein hast du das gemacht, meine kleine Prinzessin.'',lobte ich sie und entließ sie wieder auf die Weide. Gerade kam Tyler mit Gino und Scottland Yard wieder. Er hatte mich gefragt ob er die beiden für einen kleinen Ausritt sich ausleihen dürfen. Ich wusste zwar nicht wie man bei diesem trüben Wetter ausreiten konnte, doch natürlich hatte ich zugewilligt. Er hatte Gino als Handpferd mitgenommen und so wie Tyler strahlte hatte er seine Sache gut gemacht. Er berichtete mir das es gut geklappt hatte und er es auch öfters probieren würde, damit Gino sich daran gewöhnte, doch das nächste Mal wollte er lieber einen Tinker nehmen, da Gino so gemütlich drauf war und man Scotti doch anmerkte das er ein Hannoveraner war. Sie waren eine kleine Weile getrabt, aber nicht galoppiert. Ich meinte zu ihm das dies nicht schlimm sei, denn immerhin waren sie etwas bewegt und hatten auch sichtlich Spaß gehabt – so voller Matsch wie sie waren. Also spritzten wir die beiden Buben nochmal ab und ließen sie gleich in den Boxen drin. ,,Tyler nimmst du dir nochmal ShinySunlight mit und ich schnappe mir Gameover.'',erklärte ich kurz und lächelte. Rachel hatte vorhin mit erzählt sie wollte etwas Freispringen machen, also dachte ich mir ich könnte die Sprünge doch noch nutzen die noch darum standen. Tyler holte Shiny aus ihrer Box und ich mir meine zickige Gameover, wobei sie sich auch schon sehr gebessert hatte. Gameover blieb eben MEIN Pferd, denn sie ließ nicht wirklich wen anders heran. Ich war froh das es sich bei mir gebessert hat, den Dark sweet Temptation hatte sich damals als junges Fohlen abgekupftert wenn sie mich gebissen hat oder es versucht hat. Das sollte bei den zukünftigen Fohlen ja nicht passieren, aber auch Dark hat das ja nun wieder raus bekommen. Mittlerweile sind beide, zumindest bei mir, totenbrav. So hatte ich auch keine Probleme damit Gameover zu putzen. Shiny war ebenfalls brav bei Tyler und so liefen wir zusammen mit den Stuten in die Halle. Dort waren die Freisprünge noch aufgebaut, also ließen wir Gameover und Shiny von den Stricken und sie trabten fröhlich umher. Mit Peitschen dirigierten wir sie sorgsam in die Richtung der Sprünge nachdem sie dann warm waren. Gameover sprang zuerst und nahm keine Stange mit, bei Shiny sah es etwas anders aus. Gut sie wurde bis dato eher in Distanz gebildet als im Springen, aber das würde auch noch kommen. So trabten die Stuten umher und sprangen ab und an mal über die Hindernisse. Als die Hallentür aufging hatten wir die Stuten dann auch schon wieder an den Stricken, denn es war schon mehr als eine halbe Stunde vergangen. Elena und Rachel brachten und noch netterweiße The Invincible und Belstaff vorbei. Ich sagte zu Rachel das sie doch bitte hier bleiben möge, da Gameover eben so ein Fall für sich war. Also brachten Elena und ich die beiden Pferde weg in ihre Boxen und Tyler sowie Rachel machten Invi und Staff etwas fertig. Als wir wiederkamen sprangen die beiden Hengste nach einander brav geordnet über die Sprünge und machten das auch richtig gut. ,,Ihr habt das im Griff?'',fragte ich und beide nickten, also lief ich wieder in den Stall zu Irritable und Elena machte ihre Weiden fertig. Irritable und ich vollzogen noch etwas RoundPen-Arbeit, sowie Bodenarbeit. Sie drehte einige Runden um warm zu werden, dann gab es einige Gymnastizierungen und dann durfte sie weiter traben und galoppieren. Danach kamen ein paar Zirzensikaufgaben, ehe wir es für heute sein ließen. Somit war mein soll an Pferden erfüllt und als Irri und ich den Stall betraten, stellten Rachel und Tyler die anderen beiden gerade in die Boxen. ,,Danke.'',lächelte ich ihnen zu und auch Irritable kam in ihre Box. Tyler und ich brachten noch die anderen Pferde rein..

      Bei den Stuten war alles in Ordnung. Mein erster Weg wieder in den Stall war mit Face Down und Gabi, welche nebeneinander in den ersten zwei Boxen standen. Ich ging wieder raus und holte Cup Cake und Easy Going. Ich ging mit ihnen rein und stellte sie gegenüber den anderen zwei Westernpferden. Ihnen folgten Spotted Face, Luna, Hollywood Undead und Kristy Killings. Ich ging ein weiteres Mal auf die Weide und holte meine Englische Vollblutdame Coulee. Die Stute folgte mir lieb und schnaubte auch lieb ab. Die nächsten waren Shay Petit und Lysanne. Sie folgten auch lieb und ich brachte sie in ihre neuen Boxen. Ich empfand die neue Stallordnung und Boxenordnung als viel besser. Die letzten zwei die noch in ihre Boxen mussten waren Prides Heart and Perfektion und Northern Dancer. Sie kamen in die letzten zwei Boxen auf der rechten Seite. Bis die zwei dann verstaut waren hatte der Großteil meiner Stuten schon gefressen. Ruhig kehrte ich den Gang draußen. Nun waren die Hengste an der Reihe. Bei ihnen war es die ganze Zeit ruhig gewesen während ich die Stuten in den Stall gebracht hatte. Als erstes brachte ich Mökkur und Hrafn in ihre Boxen. Ihnen folgte in die dritte Box des Hengstkomplexes mein Araber Fahd. Somit war die erste Koppel schon leer. Die zweite Koppel war auch mit zwei Gängen leer, da ich beim ersten Mal Riverside und Rosenprinz in ihre Boxen führen konnte und dann Lambardo und Ameer. Sie standen den anderen drei Hengsten gegenüber. Die nächste Weide war nun die schwierigste. Ich holte als erstes die zwei Kämpfer rein. Walking the Damon und Ice Black hatten beide ihre Ohren tief in den Nacken gelegt und ich führte den einen auf die rechte Seite und schließlich den anderen auf die linke. Schnell ging ich wieder nach draußen, da es langsam dunkel wurde. Ich holte Dashing Blade und Magic Attack rein und stellte sie beide auf die linke Seite. Brookton und Flopp oder Hopp nahmen den Platz ihnen gegenüber an. Müde gähnte ich und war froh, dass es jetzt nur noch 5 Hengste waren. Als erstes holte ich Galawayn und San Diago herein. Der eine kam auf die rechte Seite und der andere auf die linke. Die zwei fraßen wie die anderen und ich holte meine letzten drei Hengste rein. Diese drei nahm ich auf einmal mit rein. Circle und Coming Home kamen auf die linke Seite. Der letzte war dann Hall of Fame, welcher auf die rechte Seite kam. Auch die Hengste hatten schon gefressen und so fegte ich nur noch schnell. Dann ging ich ins Haus und duschte.

      (c) Friese
      (c) Sevannie

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    • Canyon
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      Feiertage! Damit ich jedoch trotzdem etwas sinnvolles tat und weiter die Welt erkunden konnte, hatte ich mich mal wieder dafür bereit erklärt, auszuhelfen. Normalerweise waren es meistens Bekannte, welche meine Hilfe in Anspruch nahmen, diesmal war es jedoch Joyce McConner, welche mal wieder etwas Hilfe mit ihren Pferden brauchte. Gerade jetzt zu Ostern wurden die Mitarbeiter haufenweise krank und natürlich wurde bei einem so großen Hof jede helfende Hand gebraucht.
      Wie immer hatte ich nur meinen Rucksack dabei, denn lange bleiben würde ich nicht, trotzdem hoffte ich natürlich, dass sich meine Anwesenheit bemerkbar machen würde.
      Bis jetzt hatte ich Joyce noch nicht persönlich kennenlernen dürfen, doch das holten wir schnell nach, als sie mich freundlich und dankbar auf ihrem Hof begrüßte.
      Es war noch früh am Morgen und alle Pferde standen noch in ihren Boxen, was bedeutete, dass wir damit anfangen würden, alle zu füttern. Freundlicherweise begleitete mich Joyce zum Stall, wo sie mir zu erst ihre Kaltblüter zeigte, mit welchen wir heute anfangen würden. Alle brauchten frisches Heu, sowie etwas Kraftfutter, bevor es auch für sie auf die Koppel gehen würde. Bereits die erste Stute gefiel mir auf Anhieb. Sie hieß Winter Cloud und war eine hübsche Tinkerstute, welche mir gelassen den Kopf entgegen streckte, als ich ihre Boxentür öffnete. Ich füllte ihr Heunetz auf und kontrollierte das Wasser, bevor es zum nächsten Pferd ging. Am liebsten hätte ich mir bei allen viel mehr Zeit gelassen, allerdings gab es auf einem so großen Hof richtigen Zeitdruck.
      Das nächste Pferd war wieder ein Tinker, diesmal jedoch ein Hengst und vielleicht etwas größer als Winter Cloud. Auch er begrüßte mich neugierig, denn natürlich kannte er mich noch nicht. Bei ihm gefiel mir vorallem der Name: Geoffrey's Brother, aber natürlich auch sein Aussehen. Während ich auch ihn versorgte, verfolgte er mein Tun mit trägem Blick, bevor er sich auf das verdiente Futter stürzte.
      In der Zeit hatten die anderen Mitarbeiter bereits die anderen Kaltblüter versorgt, weswegen es für mich gleich zu den nächsten Pferden ging. Auch jetzt führte mich Joyce wieder hin und erklärte mir ausführlich, was zu tun war. Die Hannoveraner wurden bereits versorgt und sollten nun auf die Weiden kommen, wobei ich helfen sollte.
      Zu erst waren die Hengste an der Reihe, von welchen mir gleich welche in die Hand gedrückt wurden. Die ersten beiden Kandidaten waren Admiral Wing's und Belstaff. Beide waren im besten Alter und sahen dazu noch prächtig aus. Neugierig beschnüffelten sie mich, folgten mir aber trotzdem recht artig zu den Weiden, wo ich sie von dem Strick befreite.
      Beim zweiten Mal nahm ich gleich drei Hengste mit, denn alle drei, so sagte mir Joyce, seinen sehr unkompliziert, sodass ich es schaffen sollte. Der Auffälligste von der Farbe her war definitiv Café Latte, denn so eine hübsche Scheckung hatte ich noch nie vor Augen gehabt. Aber auch Scottland Yard und The Invincible waren ein Augenschmaus und gefielen mir sofort. Auch diese drei brachte ich zu den anderen beiden auf die Weide, bevor ich mich zurück zum Stall begab und es dort für mich gleich weiter ging, denn auch die Stuten wollten in die Freiheit entlassen werden. Unruhig standen sie in ihren Boxen und konnten es kaum erwarten, auch an die frische Luft zu kommen. Wieder teilte mit Joyce einige Stuten zu, während sie die restlichen nehmen würde.
      Zu erst legte ich Alice Cullen und und Shiny Sunlight das Halfter um, um sie nach draußen zu führen. Sobald diese beiden auf ihrem verdienten Stück Gras standen, kamen auch die anderen beiden. Ich merkte sofort, dass beide sehr eigenwillig und stur waren, weswegen ich mir etwas mehr zeit ließ, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Vorallem bei Gameover brauchte ich etwas länger, bis sie ihre Ohren in meine Richtung richtete und mir freiwillig folgte. Irritable war anfangs unentschlossen, ob sie mir wirklich folgen sollte, tat es dann aber doch, als Gameover es auch tat. Beiden merkte ich an, dass sie sich auf die Koppel zu freuen schienen und mir nun doch recht artig folgten.
      Zurück im Stall war die Arbeit mit den großen getan, sodass nun auch die kleineren des Gestüts an der Reihe waren. Joyce trug mir zu erst auf, die beiden kleinen Shettys Calero und Klein aber Oho auf ihre Weide zu bringen. Es war fast ein ungewohntes Gefühl, nach den ganzen großen Pferde so zwei kleine am Strick zu haben, doch machte es mir sichtlich Spaß, denn die beiden erinnerten mich gleich an meine eigene Minibande.
      Vorallem auf die nächste Aufgabe freute ich mich riesig. Fohlen waren die bezaubernsten Tiere die es nur gab und dann zeigte mir Joyce auch noch zwei überaus hübsche Jungtiere. Mit beiden sollte ich etwas spazieren gehen und das war immer eine entspannende Aufgabe. Der Junghengst hieß Gino und war ein hübscher Noriker mit einer interessanten Tigerscheckung. Dösent stand er in seiner Box, schien sich jedoch zu freuen, als ich ihm sein Halfter umlegte und nach draußen führte, wo ich ihn anband und dann Putzzeug holte.
      Mittlerweile war auf den Hof etwas Ruhe eingekehrt, da nun die meisten Pferde auf den Weiden waren und sich viele Mitarbeiter zu einer kurzen Mittagspause ins Haupthaus verzogen hatten. Die Ruhe und natürlich die Massage, welche ich ihm verpasste, schienen Gino zu gefallen, sodass er in Mittagssonne seine Augen schloss und einfach genoss.
      Auch Millenium's Pride genoss sichtlich die Putzaktion und hatte so schnell das Vertrauen zu mir gefasst. Einen rechts, die andere links, begann ich nach dem Putzen den Spaziergang. Die beiden jungen Tiere schienen viel Freude zu haben und auch mir gefiel der entspannte Spaziergang, vorallem, weil ich so gleich das Gelände des Gestüts erkunden konnte.
      Wir waren sogar eine ganze Stunde unterwegs, was jedoch vorallem daran lag, dass beide Fohlen ständig etwas neues fanden, was sie unbedingt erkunden wollten. Erschöpft freuten sich beide dann jedoch wieder über die gemütliche Stille des Stalls.
      Den restlichen Nachmittag verbrachte ich vorallem damit, Ställe auszumisten, Heusäcke aufzufüllen und die Stallgasse zu kehren, denn das Gestüt von Joyce McConner besaß mehr Boxen und Pferde, als ich je besessen hatte.
      Auch als wir am Abend die Pferde gemeinsam wieder von den Koppeln holten, half ich noch dabei, alle einmal überzuputzen, sodass sie gesäubert in ihre Boxen durften.
      Bevor ich mich wieder von dem Gestüt verabschiedete, dankte mir Joyce ausführlich für meine Hilfe und schien sich über mein Angebot zu freuen, dass ich gerne bald wieder kommen konnte, wenn meine Hikfe gebraucht war. Bis dahin würde ich aber auf mein Gestüt zurückkehren, denn auch da gab es reichlich Arbeit zu verrichten.[/spoiler
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
    Hochgeladen von:
    Sevannie
    Datum:
    14 März 2013
    Klicks:
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    14
  • The Invincible
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    Abstammung
    Behind the Galaxy x The Brave
    Mrs. Galaxy x Bush Whisperer | Sunni Brave x Daring

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    Exterieur
    Rasse Hannoveraner
    Geschlecht Hengst
    Alter 7 Jahre [2008]
    Stockmaß 1.75 m
    Fellfarbe Schwarzbrauner
    Abzeichen v.l. und v.r. halb gestiefelt, h.r. unregelmäßig gestiefelt, h.l. gestiefelt

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    Interieur & Beschreibung
    Lieb | Verschmust | Vorsichtig | Kinderlieb

    The Invincible ist ein sehr umgänglicher und liebevoller Hengst. Er wäre auch für Anfänger geeignet. Er passt auf wenn kleine Kinder in der Nähe sind wo er denn genau hintritt und auch sonst hat er sich als Spitzenhengst erwiesen. Er ist sehr vorsichtig und sehr knuddelbedürftigt. Er liebt das Schmusen und die Kuscheleinheiten und auch jeden Moment den er auf der Weide verbringen kann oder im Gelände. Invincible ist ein Hengst, welcher der Freiheit sehr Nahe ist und diese auch liebt.

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    Gesundheit & Wohlbefinden
    Gechippt [x]
    Letzte Impfung /
    Letzte Wurmkur /

    Beschlagen [Ja]
    Letztes mal Ausgeschnitten 06.12.2014
    Letztes mal Geprüft 06.12.2014

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    Besitzerdaten
    Besitzer Sevannie
    VKR Ranga
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen

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    Qualifikationen
    Dressur E
    Springen E
    Military L
    Distanz A
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E

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    Ausbildungsstand & Zuchtdaten
    Eingeritten [x]
    Eingefahren [ ]
    Potential Springen, Dressur, Distanz, Military

    Gekört/Gekrönt [ ]
    Eingetragene Zucht /
    Gencode Ee Ata STYsty +Sb

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    Zu den Schleifen
    1. Platz 193. Militaryturnier, 3. Platz 199. Militaryturnier, 2. Platz 1. Sa Diyos Militaryturnier, 3. Platz 237. Distanzturnier
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