Elii

Tavasz* -- Furioso-North Star

*2006; im Besitz seit: 15. Mai 2015

Tavasz* -- Furioso-North Star
Elii, 20 Juli 2015
Zaii und Samarti gefällt das.
    • Elii
      Pflegebericht 31. Mai 2015 - Erstes Turnier
      3674 Zeichen

      Hektisch suchte ich meine Turnierklamotten zusammen, war heute doch das erste Turnier, bei dem ich meine neue Stute vorstellen wollte. Tavasz stand schon fertig eingepackt in der Stallgasse und wartete auf mich.
      Als ich jedoch Elisa, Gwen und Jojo um die Ecke laufen sah, wollte ich am liebsten auf dem Absatz kehrt machen.
      „Bleib wo du bist!“, rief Jojo und sprang mich wie ein wilder Tiger an. „Wir kommen mit.“
      Wie konnte man auch einem 3-Mann-Chor widersprechen, auch wenn es wohlgemerkt ein schlechter war. Seufzend zeigte ich auf die Autotür und ließ die Verrückten einsteigen, während ich mein Pferd in den Anhänger führte. Es war nur ein kleines Hofturnier, aber da Tavasz in Ungarn ein Leben im Pferdeluxus ohne Turniere genossen hatte, wollten wir es langsam angehen lassen.
      Nach einigen Minuten Autofahrt, die sich wie Stunden angefühlt hatten, weil Jojo und Elisa ununterbrochen redeten, konnte ich auf dem Hof parken und ausladen. Während Gwen half, liefen Elisa und Jojo, immer noch überdurchschnittlich laut quatschend, über das Gelände und sahen sich die anderen Pferde an.
      Da wir schon bald unsere Prüfung hatten, schickte ich Gwen zur Meldestelle, während ich sattelte. Tavasz fand die ganze Aufmerksamkeit die sie bekam unglaublich erfrischend und genoss es sichtlich. Nur die ganzen Autos, Anhänger und fremden Pferde giftete sie immer wieder an. Ich hoffte, dass sich das auf dem Abreiteplatz nicht noch verstärken würde. Ein aufgeregtes Pferd, dass auf dem Abreiteplatz Terror schob, war das letzte was ich gebrauchen konnte.
      Kurz drauf kam Gwen angerannt und wollte mir die Startnummer mitteilen, doch dann stolperte sie über den Wassereimer und landete mit dem Gesicht voraus auf dem Gras. Niedergeschlagen stand sie auf, die Knie voll mit Grasflecken und mit etwas Dreck im Gesicht.
      „Du hast da was im Gesicht..“, flüsterte ich und schaffte es gerade noch ihrem Todesblick auszuweichen.
      Auf dem Abreiteplatz waren wir alle wieder vereint. Gwen und Elisa versuchten mir abwechselnd über das Headset Tipps zu geben. Für die Beiden machte es keinen Unterschied ob es das erste oder das hundertste Turnier für mein Pferd war, wir sollten verdammt nochmal gewinnen! Ich hatte jedoch große Mühe, meine Rappstute davon abzuhalten nicht wie ein Berserker auf die anderen Pferde loszugehen. Die rote Schleife im Schweif verstanden anscheinend nur sehr wenige Kanadier. Das die Menschen des Landes so nett sein sollten, war hiermit offiziell als Legende bestätigt.
      Als wir aufgerufen wurden, konnte ich endlich aus dem Chaos ausbrechen und hoffte, dass Tavasz noch genug intakte Nerven hatte, um durch die Prüfung zu kommen.
      „Du schaffst das!“ „Go go go! „Enttäusch uns ja nicht!“
      Auch wenn die Drei dachten, sie würden mich so aufmuntern, hörte sich alles wie eine Drohung an, vor allem wenn man die dazugehörigen Gesichter sah.
      Die Prüfung verlief bis zum Galopp äußerst gut, doch da hatte die Stute genug von dem Pferd hinter ihr, dass schon die ganze Zeit von seiner Reiterin direkt hinter uns getrieben wurde. Gezielt schlug die Furioso Stute aus und hörte erst auf, als die andere Reiterin umdrehte und ihrem Pferd endlich die Bremse reinhaute. Auch ich hielt es nicht mehr aus und fauchte sie an, dass sie doch bitte weniger aufreiten solle und man auch ein paar Sekunden später los reiten konnte, wenn man an hinterer Stelle war. Die Prüfung war damit für uns gelaufen, aber meine Freundinnen begrüßten mich, als hätten wir gewonnen.
      „Keine Hofturniere mehr.“, seufzte ich genervt.
      Trotz alle dem war ich stolz auf meine Stute und wir fuhren kurz darauf schon wieder heim, auf die Siegerehrung mussten wir ja ausnahmsweise nicht warten.
      Samarti gefällt das.
    • Elii
      Trainingsbericht 31. Mai 2015 - Dressur E-A
      8648 Zeichen, von Gwen

      "Wir haben uns hier eingefunden, um eine ungemein wichtige Sache zu besprechen!", eröffnete Elisa theatralisch die von ihr spontan einberufene Sitzung. "Anwesend sind: Elisa Cranfield, weise Richterin über alle Geschehnisse. Elena Reese, Besitzerin der vierbeinigen Schöpfung, um welche es in der heutigen Sitzung gehen soll. Und Gwendolyn Campbell, vorgesehene Trainerin und Reiterin der vierbeinigen Schöpfung", Elisa schloss die Augen, faltete die Hände und verbeugte sich einmal. Elena und ich schauten uns zweifelnd an.
      Grauenvoller Weise zog sich diese Sitzung eine gute halbe Stunde, bis Elisa zu dem Schluss kam (nachdem sie uns nacheinander permanent die gleichen Fragen gestellt hatte), dass ich dazu befugt wäre, Tavasz, Furiosostute im Besitz von Elena, trainieren zu dürfen. Ich verdrehte genervt die Augen und Elena schubste die im Schneidersitz sitzende Elisa eiskalt ins Gras. "So ein Quatsch hier. Du hast sowieso nicht zu entscheiden wer meine Pferde trainiert!", warf sie Elisa vor und stapfte dann wütend davon. Kam aber nach ein paar Schritten zurück, um mich hinter sich her zu schleifen.
      Elisa würdigte sie den Rest des Tages keines Blickes mehr. Ich hingegen durfte Tavasz kennenlernen. Zu meiner Freude war die Stute nur 155cm groß, so dass ich problemlos hinauf und hinab kommen würde. Laut Elena war die Stute sowohl im Umgang als auch unter dem Sattel ein Träumchen und das glaubte ich ihr nur zu gern, ich freute mich schon, mit der Stute arbeiten zu dürfen.
      Bei der ersten Stunde wollte Elena gerne dabei sein, um uns Tipps zu geben und zu sehen, wie wir klarkommen würden. Ich schwankte ja so ein bisschen zwischen „Juhu!“ und „Oh mein Gott!“. Dementsprechend schweigend putzte und sattelte ich Tavasz und führte sie dann aus dem Stall. Ich hatte mir meine besten Reitsachen zusammengerauft, um neben Elena nicht wie das hässliche Entlein zu wirken, den Eindruck bekam ich zwar trotzdem nicht ganz weg, aber mit der blonden Schönheit konnte sich sowieso kaum einer anlegen.
      Elisa lag immer noch im Gras und beobachtete zufrieden die Wolken. „Hey Elena! Die sieht wie Cloud Nine aus! Oh der ist so toll und ich darf ihn reiten!“, plapperte sie fröhlich los und Elena wurde bereits wieder rot im Gesicht, allerdings vor Wut. „Reiß dich lieber zusammen, sonst kommst du auf keins meiner Pferde mehr!“
      Elena betonte das Wort mein neuerdings besonders gerne, um ihre Überlegenheit zu demonstrieren, das zog aber eigentlich nur bei mir, bei Elisa eher weniger. Die summte gerade fröhlich irgendeine Melodie und grinste Elena abwesend an. Wenn sie so weitermachte, würde sie sich gleich eine Ohrfeige einfangen.
      „Komm Taffi, wir gehen“, murmelte ich und führte die Stute auf den Reitplatz. „Bitte was?!“, ertönte es hinter mir und ich zuckte zusammen, Upsi. „Äh, ich meine TAVASZ“, korrigierte ich mich und sprach den Namen deutlich aus (und vermutlich falsch, aber ungarisch war nun nicht gerade einfach, gerade wenn das Pferd Tavasz hieß, bei mir würde sie Taffi bleiben).
      Erst einmal wärmten wir uns auf und dabei hatten wir von Elena zum Glück nicht viel zu befürchten, na ja, sie mäkelte an meiner Kleidung herum und das ich nicht wirklich auf Tavasz passte, wenn ich so aussah. Seufzend nahm ich allmählich die Zügel auf und ritt einige Bahnfiguren. Tavasz machte motiviert mit und stand recht fein an den Hilfen. Ab und an hatten wir allerdings Kommunikationsprobleme und dann entstanden eher irrwitzige Lektionen, weil keiner von uns beiden wusste, was nun Sache war.
      Aus solchen Situationen rettete uns dann zum Glück Elena und wenn es um ihre Pferde ging, konnte sie sogar ganz lieb sein. Dementsprechend war das heutige Training sogar zu überleben. Obwohl ich mir ernsthaft die Frage stellen sollte, wer hier nochmal die Pferdetrainerin war?!
      Die erste Trainingseinheit hatten wir also sehr gut überstanden. Ich ritt Tavasz ab und versorgte sie dann. Nachdem sie das Sattelzeug los war, ging ich ihre Beine abspritzen und ließ sie dann etwas grasen, während ich die beiden Streithähne Elisa und Elena beobachtete. Was machte Elisa überhaupt hier auf Elenas Gestüt? Die beiden zogen sich an wie Magneten.
      Seufzend brachte ich Tavasz zurück auf ihre Weide und verabschiedete mich, Morgen würde dann das richtige Training beginnen.

      Unsere erste Disziplin sollte die Dressur sein. Ich wollte gerne erst einmal eine reiterliche Grundlage aufbauen, ehe wir nächsten Monat zum Springen übergehen würden. Darauf freute ich mich schon besonders. Aber auch heute freute ich mich auf das Training, außerdem waren weder Elena noch Elisa anwesend. Beide hatten ausnahmsweise mal was zu tun, es war herrlich ruhig!
      Auch Tavasz schien die Ruhe schön zu finden und döste zufrieden, während ich sie fertig machte. Wieso mussten wir eigentlich unsere Pferde selber machen? Wo waren die Stallburschen, welche uns glänzende und perfekt trainierte Pferde brachten?
      Seufzend schlüpfte ich in Reitstiefel und Helm und führte Tavasz in die Reithalle. Es sah nach Regen aus und so gerne wollte ich nicht nass werden, also nahmen wir die Halle in Anspruch. „Dein Shirt passt mal so gar nicht zur Schabracke und den Bandagen“, äffte ich Elena gedanklich nach und grinste, während ich aufstieg. Tja, wir waren heute wahrlich eine modische Eskapade.
      Die Stute war bereits sieben Jahre und wurde seit einigen Wochen von Elena geritten, das bemerkte man auch. Die Grundlagen saßen, das hatte ich gestern schon gesehen, dementsprechend wollte ich mich heute gerne um die weiteren Gangarten für die A-Dressur widmen: Mitteltrab und Mittelgalopp.
      Zum Mitteltrab motivierte ich Tavasz auf der Diagonale beim Wechsel durch die ganze Bahn, das funktionierte einwandfrei und sie verlängerte schon auf einen kleinen Wink ihre Schritte. Da kam ein mächtiger Schub von hinten und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie schick die Stute gerade aussehen musste.
      Beim Mittelgalopp war es nicht ganz so einfach. Es war schwer, Tavasz begreiflich zu machen, dass sie nur raumgreifender, aber nicht schneller werden sollte. Wir arbeiteten so, dass wir die kurzen Seiten im normalen Galopp absolvierten und auf der langen Seite zulegten. Es dauerte gar nicht lange und Tavasz hatte den Dreh heraus und es lief wunderbar.
      Zum Abschluss arbeiteten wir noch an den Wendungen. Das war mit Tavasz kein sonderlich großes Problem. Schlangenlinien und Volten saßen. Aber es machte so unheimlich viel Spaß, diese auch zu reiten! Man hätte meinen können, Tavasz war eine Tänzerin so wie sie sich bewegte und bog. Glücklich ritt ich sie ab und machte sie fertig. Pünktlich bei Elenas Ankunft stand sie wieder auf der Weide und ich konnte mich mit einem knappen „Hallo und Tschüss“, verabschieden.

      Als nächstes widmeten wir uns den einfachen Galoppwechsel. Ich hatte das Gefühl, das war eine der Lieblingsübungen, die Elena mit ihren Pferden durchging. Tavasz konnte ihn auf jeden Fall schon, da hatte ich mir die halbe Stunde Mühe mit Vorbereitung und allem umsonst gemacht. Tavasz sprang auf ein kleines Signal um und tada.
      Auch die Seitengänge saßen nach einigen Trainingseinheiten. Auch wenn ab und an welche von Elena oder Elisa begleitet wurden und ich wirklich auf meinen Blutdruck aufpassen musste: „Na, aber pass auf, dass du sie nicht zu sehr stellst!“ – „Also jetzt ist sie aber nicht so fleißig untergetreten wie vorhin“ oder der Klassiker „Also wenn ich du wäre, würde ich…“, welchen es mit unterschiedlichen Ausführungen gab.
      Dementsprechend waren die Seitengänge die anstrengendste Übung überhaupt, aber wenigstens klappten danach das Viereck vergrößern und verkleinern einwandfrei. Zuletzt gab es nur noch das Rückwärtsrichten und das Zügel aus der Hand kauen.
      Ersteres übten wir circa zweimal und es saß, kannte Tavasz eben schon. Letzteres bildete den Abschluss von unserem Training, Elena hatte zu gut vorgesorgt. Aber am letzten Tag durfte ich nun noch einmal Tavasz‘ anderes Gesicht sehen.
      Elisa war anwesend und hüpfte fröhlich neben dem riesigen Cloud Nine her und kam gerade auf den Reitplatz, als wir fertig waren. Ich saß leider noch auf Tavasz, welche plötzlich die Ohren anlegte, den Kopf hochriss und anfing zu tänzeln und zwar in Richtung des Warmbluts.
      Geistesgegenwärtig sprang ich aus dem Sattel und drehte sie um, das gefiel der Stute zwar gar nicht, aber so kamen wir ohne großen Zwischenfall vom Reitplatz. Auch wenn Tavasz immer noch provozierende Blicke in Richtung Hengst warf und den am liebsten fertig gemacht hätte.
      Ab dem Punkt war ich wirklich froh, dass das Training vorbei war und ich konnte Elena stolz berichten, dass ihre Stute so weit war. Das kommentierte sie jedoch nur mit einem „Das war sie vorher doch auch schon?“
    • Elii
      Trainingsbericht 25. Juni 2015 - Dressur A-L
      4070 Zeichen, von Gwen

      „Warst du shoppen?“, fragte mich Elisa vorwurfsvoll. „Ohne MICH?“, und ganz knapp konnte ich der Ohrfeige entgegen. Die sollte wahrscheinlich nur gespielt sein, aber bei Elisa konnte man sich da nicht sicher sein. „Nein, das hat Elena mir angedreht, damit ich würdig das Training von Taffi beginnen kann“, meinte ich knapp und erinnerte mich unwillkürlich an die ewiglange Diskussion, dass ich ein paar Nummern größer als Elena brauchte, was diese aber nicht einsehen wollte.
      „Oh, oh oh! Wenn Tavasz bei uns ist, dann ist Cressi bestimmt auch dabei!“, quietschte Elisa und rannte in den Stall. Ich schaute ihr nur kopfschüttelnd hinterher, als ob Elena den Hengst auch nur nochmal in die Nähe des Gestüts bringen würde. Dementsprechend traurig kam Elisa fünf Minuten später mit hängenden Kopf wieder aus dem Stall. „Ach Mist. Ich geh Waffel trainieren“, meinte sie seufzend und verschwand in Richtung Weide.
      Ja, auch Jojo hatte das ein oder andere Pferd bei uns abgestellt und dazu gehörte auch ihr Lewitzerhengst Vaffanculo. Erst seit kurzem wusste ich, dass das so viel hieß wie irgendeine italienische Beleidigung, aber das hatte Elena sowieso schon zur Genüge ausgequetscht, dass man darauf lieber nicht noch einmal eingehen sollte.
      Während Elisa also weg war und ich nun alleine da stand, fand ich es ganz klug, auch einmal mit dem Training anzufangen, außerdem hatte ich mich ja deswegen extra in die immer noch etwas zu knappe Reithose gequetscht.

      Taffi stand friedlich dösend auf der Weide, sie war ja nicht das erste Mal hier und mich kannte sie auch schon. Dementsprechend mussten wir kein großes Begrüßungstrara machen, sondern konnten direkt loslegen. Schnell war der Rappe geputzt und gesattelt und wir entschwanden auf den Dressurplatz.
      Dort traf ich wieder auf Elisa, welche gerade den Lewitzer warm ritt. „Sind die nicht normalerweise gescheckt?“, fragte ich stirnrunzelnd, während ich nachgurtete. Elisa verdrehte nur genervt die Augen, die Diskussion über einfarbige Lewitzer und ob die zur Zucht zugelassen wurden und wie, hatte sie schon sehr oft mit Jojo und Ally gehabt.
      Dementsprechend belästigte ich sie nicht weiter und ritt Taffi warm. Wir wollten uns in der Dressur weitebilden, so dass Taffi am Ende des Trainings gemeinsam mit Elena auf L-Turnieren starten konnte. Doch erst einmal wiederholten wir das bereits gelernte aus den letzten Trainingseinheiten. Erst dann machten wir uns ans Eingemachte und die neuen Lektionen.
      Viel Neues kam nicht dazu und den größten Teil beherrschte Taffi dank ihrer Besitzerin sowieso schon. Die einfachen Galoppwechsel und das Überstreichen waren kein Problem und schnell geklärt. Auch den Außengalopp und die Wendung auf der Hinterhand brauchten wir nicht lange zu üben. Meist waren Elenas Pferde sowieso immer schon weiter als angegeben und als Trainer hatte man leichtes Spiel.
      Bei Tavasz war das nicht anders und das, obwohl ich nun erst das dritte Mal diesen Monat wieder auf der Stute saß. Warum war Elena nur nicht selber Trainerin geworden? Sie würde einen guten Job machen, aber ich glaube dafür war sie zu faul. Zu faul in dem Sinne, den Kauderwelsch, den andere ihren Pferden beibrachten wieder zurecht zu biegen, um dann nur schon zu erahnen, dass ihre mühevolle Arbeit in einem Monat wieder futsch wäre.

      Lächelnd ritt ich Tavasz ab und wünschte Elisa noch ein erfolgreiches Training, während wir eine kleine Runde ins Gelände machten. Die hatte sich Taffi als Belohnung redlich verdient und dann würde ich direkt Elena Bescheid geben, dass ihre Rappstute mal wieder so weit war, um den Heimweg anzutreten. Der immerhin geritten ganze 30 Minuten betrug!
      Hätte Taffi nicht ihr ganzes Zeug auf CHS gehabt, hätte ich sie direkt nach Hause geritten, aber so war es doch praktischer, wenn die Stute in ihrem Luxushänger abgeholt wurde und dann brauchte ich auch keine ewig lange Diskussion mit Elena zu halten. Die wartete im Übrigen vor dem Stall auf uns und lobte mich dafür, dass ich eingesehen hatte, dass es sich viel besser ritt, wenn Pferd und Reiter modisch einfach einer Wellenlinie waren.
    • Gwen
      Pflegebericht 23. Juli 2015 - Wir gehen baden!
      4805 Zeichen

      Letzte Nacht war ein Gewitter angekündigt worden und das war auch da gewesen – eine Viertelstunde lang. Großartig abgekühlt war dann aber genau deshalb trotzdem nicht und aus dem Grund wurde ich diesen Morgen auch schon wieder kurz nach sechs wach, weil es einfach zu warm im Zimmer war (und ich vergessen hatte das Rollo runterzumachen…). Dementsprechend hievte ich mich seufzend aus dem Bett und stellte mich erst einmal unter die Dusche.
      Meine morgendliche Routine wurde natürlich heute auch wieder gestört und natürlich auch wieder von Elisa. „Hey! Gehen wir heute baden? BITTE“, tönte es aus meinen (altmodischen) Handy und ich nickte nur gähnend, bis mir einfiel, dass Elisa das nicht sah. Auch egal, sie plapperte eh schon weiter. Und dann legte sie auf. Von den letzten zehn Minuten ihres Geplappers hatte ich nicht sonderlich viel mitbekommen, immerhin hatte ich meine Zähne putzen müssen. Ob die eigentlich weißer wurden, je länger man sie putzte?
      Heute hatte ich zumindest keine Lust das auszuprobieren. Unten in der Küche schnappte ich mir die Schüssel Brombeeren und den Smoothie meiner kleinen Schwester und verließ frühstückend das Haus. Die Pferde mussten wie jeden Morgen gefüttert und dann auf die Weide gebracht werden.
      Ich war mir nicht ganz sicher, glaubte aber, Elisa hätte was von einem größeren See erzählt, also hieß das wohl reiten. Mist. Eigentlich hatte ich Sinfonie mitnehmen wollen. Aber vielleicht konnte ich sie ja als Handpferd nehmen?
      Jetzt wurde erst einmal für Proviant gesorgt und so packte ich meine Satteltaschen ordentlich voll. Badezeug und Handtuch durfte natürlich auch nicht fehlen und so war das schon einmal fertig. Nun noch die Wahl des Pferdes. Eine Stute würde es wohl sein müssen, nur wer? Spontan entschied ich mich für Magical Touch. Mit der Tinkerstute würde nichts schiefgehen. Also Pferd gesattelt und Sinfonie geputzt und aufgehalftert und dann standen wir auch schon fertig auf dem Hof und warteten auf unsere Abholerin.
      Einige Minuten später kam Elisa auch hochmotiviert auf Goldherz angetrabt. „Was macht die denn hier?“, fragte ich entsetzt, als hinter ihr auch Elena auf Tavasz aus dem Wald galoppiert kam. „Aber das habe ich dir doch erzählt!“, meinte Elisa traurig und ich kommentierte das gedanklich nur mit einem
      Upsi.
      Also machten wir uns zu dritt auf den Weg. Sinfonies Führstrick wurde mir mit den Worten „Du machst das total falsch! Komm her mein Baby!“, aus den Händen gerissen und seitdem lief MEINE Knabstrupperstute als Handpferd bei Elena mit. Toll.
      Ansonsten blieb der Ausritt aber relativ ruhig. Also fast. Ich weiß nicht, was Elena in ihre Satteltaschen gepackt hatte, aber sie wurde von einem Schwarm Hornissen attackiert. Dabei ließ sie Sinfonies Strick los und die junge Stute war schnell über alle Berge. Elena war beinahe vom Pferd gefallen und packte dann schweren Herzens das große Marmeladenglas aus ihre Satteltasche, um es den Hornissen zum Fraß vorzuwerfen.
      „Bist du Winnie Puh oder was?“, fragte ich und verdrehte die Augen. Elisa schaute mich mahnend an und hob den Zeigefinger: „Winnie Puh isst Honig und wie kannst du so einen süßen Bären nur mit der Kratzbürste Elena vergleichen?“ – „Wie hast du mich genannt?!“ – Handgemenge.
      Irgendwie kamen wir dann doch am See an und auch Sinfonie hatte erfolgreich wieder zu uns gefunden. Blieb ab sofort aber MEIN Handpferd. Ein Wunder, dass wir überhaupt an einen See gekommen waren, denn die letzte Diskussion war wieder Oskar verdächtig gewesen.


      „WAS?! Der heißt Edward Lake? Zu dem reite ich nicht“
      „Hä, wieso das denn nun schon wieder?“
      „Da gibt’s laut Elena bestimmt Vampire“
      „Ich reite zu keinem See der Edward Lake heißt, Punkt“
      „In der wörtlichen Rede kommt am Ende des Satzes kein Punkt. Das ist inkorrekt Elena“
      Handgemenge.

      Anmerkung: Elena zeigt einen eindeutigen Hang zur Gewalt. Eigentlich wollten wir ihr eine Therapie vorschlagen, allerdings kam es daraufhin zum nächsten Handgemenge und so beließen wir das Thema.

      Wir sind dann letztendlich übrigens zu dem See direkt daneben geritten, der hieß Moon Lake, war also nicht ganz so schlimm wie der mutmaßliche Vampirsee, wenn auch für Elena anscheinend genauso gruselig.
      Während Elisa und ich dann schon fröhlich im Wasser plantschten, saß Elena bockend am Ufer und rupfte wie blöd Grashalme aus dem Boden. „Lass doch mal das arme Gras in Ruhe und komm mit rein!“, rief ich grinsend, erhielt aber nur als Antwort einen Todesblick.
      Wie wir später erfuhren, wartete Elena eigentlich nur die ganze Zeit aufs Picknick. Währenddessen jammerte sie auch permanent ihrem Marmeladenglas hinterher. „1000g waren das! TAUSEND!“
      Irgendwie bekamen wir sie dann doch noch ins Wasser und die vier Stuten hatten auch tierisch Spaß. Also wurde geplantscht, gebadet und nach Elenas Devise natürlich möglichst viel gegessen.
    • Gwen
      Trainingsbericht 29. Juli 2015 - Dressur L-M
      4094 Zeichen

      „Ich begrüße Sie herzlich bei der monatlichen Lotterie des WHT Ausbildungsbetriebs!“
      „Du kannst das nicht, geh weg, ich mach das!“
      „Ey nein! Gwenny hat gesagt, ich darf das machen!“

      Es dauerte nicht sonderlich lange, bis Elisa bockend neben dem Pult saß und böse zu Elena hochschaute. Die stand zufrieden hinter dem Pult und wühlte fleißig in dem großen Gefäß vor ihr herum, um die Zettelchen noch einmal schön zu vermischen, welche sich darin befanden.
      Für Jojo und mich gab es zwei Stühle, auf welchen wir als Zuschauer saßen und nun auf die Losung warteten. Eigentlich hatte Elisa die Losfee sein wollen, bis Elena Wind von der Idee bekommen hatte und dann dauerte es nicht gar so lange und die Blondine setzte sich durch.
      „Ich les vor!“, rief Elisa spontan und zerrte Elena den Zettel aus der Hand, welchen sie gerade gelost hatte. Aha, also ihren gesamten Job als Losfee wollte sie dann doch nicht abgeben. „Und es iiiiiist…“, fing sie an und wurde von einem „Boah, los jetzt“ von Jojo unterbrochen, die schon permanent die Augen verdrehte. „Da sind auch deine Pferde dabei“, flüsterte ich ihr zu und schon schwieg sie und schien die Daumen zu drücken, während ich betete, dass es weder Waffel noch Katapult sein würden.
      „TAVASZ!“, plärrte Elisa in das Mikro – wo hatte sie das denn jetzt her? – und alle Beteiligten hielten sich die Ohren zu. Elena verdrehte genervt die Augen und man sah, wie gerne sie Elisa eine Schelle gegeben hätte, aber sie benahm sich. Seufzend ergab ich mich stattdessen meinem Schicksal, nämlich dem Training von Tavasz und das natürlich unter den Augen von Elena.
      Zum Glück war Tavasz eine tolle Stute, welche sich wunderbar reiten ließ und mit welcher ich prima auskam. Schon beim allgemeinen Umgang machte die Rappstute mir keine Probleme mehr und als ich mich auf sie draufschwang und warm ritt, war es fast so, als hätten wir keine einmonatige Pause dazwischen gehabt.
      Da Elenas Pferde wie immer eh schon weiter waren als offiziell (und daran würde sich auch nie etwas ändern), testete ich Tavasz erst einmal aus, denn verraten, was sie schon konnte, wollte mir Elena auch nicht. Die verstärkten Gangarten hatte die Stute auf jeden Fall schon einmal drauf, auch wenn mir beim Schritt noch ein wenig der Schub aus der Hinterhand fehlte, aber dann hätten wir wenigstens etwas zu tun.
      Lektionstechnisch gab es nicht mehr gar so viel zu tun: Das Halten aus dem Galopp saß, die gesamten Seitengänge ja sowieso (war ja Elenas Pferd…) und fliegende Galoppwechsel kannte Tavasz von der Idee her auch schon. Dafür würden wir wohl auch nur eine Trainingseinheit benötigen und der Salat war gegessen. Deshalb ließ ich mir für die Lockerung der Stute allerhand Zeit, denn viel hatten wir heute sowieso nicht zu tun.
      Travers und Renvers saßen schon nach der heutigen Einheit und zum Abschluss übten wir nur noch einmal die Schlangenlinien und Volten, ehe es mir für heute reichte. Mit Tavasz war man immer schnell durch. Den Großteil konnte die Stute schon und den Rest lernte sie gefühlt innerhalb von Sekunden. Dementsprechend brauchte ich auch gar nicht zu hetzen, in der vorgegebenen Zeit hätte ich Tavasz schon dreimal auf M-Niveau trainiert.
      Ich brauchte knapp vier Tage und Tavasz konnte alles, was sie können musste. Den Rest der Woche widmete ich einfach nur noch der Optimierung von Lektionen und Gangarten. Dabei blieben mir von den drei Tagen auch nur einer, denn die anderen beiden reservierte sich Elena. Eine Begründung bekam ich nicht, wozu auch, war ja ihr Pferd (Zitat Elena).
      Da Elena sowieso keine Ratschläge meinerseits ernst nahm, war das Training eigentlich für mich gegessen, aber ich riss mich zusammen und wartete bis zum Ende der Woche, ehe ich Elena die frohe Kunde überbringen würde. Das kam dann aber auch ziemlich schnell und schon konnte ich Elena offiziell bestätigen, dass Tavasz M-bereit war und nun auch Turniere auf dessen Niveau bestreiten durfte. Elena nickte nur bedächtig und tätschelte mir den Kopf.
      „Fein gemacht, Gwenny, auch wenn ich mir theoretisch diese formalen Sachen selbst ausstellen könnte, aber ich bin zu faul“ (Zitat Elena, so bezaubernd wie immer)
      Samarti gefällt das.
    • Gwen
      Pflegebericht 20. August 2015 - My little Tawny
      3491 Zeichen

      „Nein“ – „Doch!“ – „Verdammt nein“ – „Doch!“ – „Jojo. Es ist sowieso schon so eingetragen und nichts in der Welt wird mich dazu veranlassen es zu ändern!“, und genau mit dem Satz hatte ich den Salat. Denn am nächsten Tag stand Jojo früh um sechs vor meinem Haus. Mit einem Pappschild in der Hand und rief „Tawny Hawk! Tawny Hawk!“ und auf dem Schild stand „Für einen artgerechten Namen! Gegen Tierquälerei!“
      Leicht entnervt suchte ich irgendwas zum Werfen und fand dann auch meine halbleere Colaflasche, welche ich Jojo eiskalt gegen den Kopf warf. Die quittierte das mit einem lautstarken „Au!“ und machte trotzdem weiter. Zum Glück besaß ich Ohropax und konnte so erfolgreich bis um acht durchschlafen.
      Als ich dann aber frisch geduscht und motiviert das Haus verließ, war es zu spät zum Flüchten. Vor mir standen Jojo, Elena und Elisa. Die waren sich ja eh schon immer einig gewesen, was den Namen betraf. Irgendwas hatte aber Elena falsch verstanden, denn sie trällerte fröhlich ein „My little taaaawny, my little tawny“ und bekam dabei fast eine Ohrfeige von Jojo, aber eben nur fast, war halt Elena, an die legte keiner so schnell Hand an.
      Ehrlich gesagt war ich etwas ahnungslos, was ich machen sollte. Dementsprechend entschied ich mich einfach dazu, mir das eigentliche Opfer dieses Aufstandes aus der Box zu holen, zu putzen und zu satteln. „Sie heißt: T.A.W.N.Y.B.A.W.N.Y.“, buchstabierte ich es den Rebellen noch, ehe ich ihnen davonritt. Ich erahnte bereits, dass das nicht lange währen würde, aber die Zeit, in der ich meine Ruhe hatte, ja die wollte ich gerne genießen.
      Sie beschränkte sich leider nur auf zehn Minuten und dann kamen die drei anderen auch schon wie bei Bibi und Tina im Galopp angebraust. Da Elena heute in SingSang-Stimmung war, sang sie auch ein „Das sind Jojo, Elena und Elisa! Auf Tavasz, Lilly und Flea. Sie reiten geschwind! Sie jagen den Wind! Weil sie Freunde sind! Weil sie Freunde sind!“ – davon abgesehen, dass die Reihenfolgen Käse waren und die Melodie leider anfangs so gar nicht passte, machte Elena ihren Job doch besser als gedacht. Zumindest legte Tawny nur die Ohren an und flüchtete nicht direkt.
      Was an sich übrigens doof war, denn so war ich zwei Sekunden später von einer Staubwolke und drei Id- tollen Menschen eingekreist und konnte gar nicht mehr entkommen. Doof gelaufen. „Na und wer feiert jetzt, hm?“, meinte Elisa lachend und merkte erst zu spät, dass der Spruch nicht so kam, wie sie wollte. „Doof gelaufen“, wiederholte ich dieses Mal laut und quetschte mich mit Tawny durch Cressi und Flea. „Frag dich lieber mal, warum Cressi immer noch nicht dir gehört“, meinte ich grinsend und entfachte so eine neue Episode der Cressi-Diskussion („Auf TSA wäre er wenigstens unter Artgenossen!“ – „Bei mir hat er auch Weidepartner!“ – „Jaaah, aber keine DRPS!“)
      Eigentlich hätte ich das zum Flüchten nutzen sollen, aber so eine Diskussion war immer wieder zu interessant und der Ausritt danach war auch nicht ganz so schlecht. „Wann will Zai endlich mal hierher ziehen?“, fragte ich nach und Elena schüttelte den Kopf, „Bin mir nicht sicher, ob sie das jemals schafft“.
      Durch ein Absurdum kamen wir wieder mal auf Filme zu sprechen und kurzerhand waren Elena und Elisa für einen neuen Horrorfilm. Ich bekam derweil schon nur bei dem Wort am helllichten Tag Gänsehaut und weigerte mich. „Ich schau mit euch erst wieder einen Horrorfilm, wenn Cressi Elisa gehört“ und damit war hoffentlich geklärt, dass das nie und niemals passieren würde.
    • Gwen
      Trainingsbericht 21. August 2015 - Dressur M-S
      3893 Zeichen

      „Magst du mir schon einmal eine Liste davon geben, was sie noch nicht kann?“, fragte ich Elena und eigentlich hatte ich diese Frage ernst gemeint, umso verarschter kam ich mir einen Tag später vor, als Elena mir ein leeres Blatt in die Hand drückte. „Das ist ein Witz, oder?“, hakte ich beinahe etwas unsicher nach. Elena versuchte eine Augenbraue hochzuziehen, doch so richtig klappen wollte das nicht, aber ich verstand schon, was sie mir zu sagen versuchte.
      „Sie kann das also alles schon?“
      „Jap.“
      „Und warum ist sie dann bei mir?“
      „Weil ich die Trainingslizenz nicht ausstellen kann, es sei denn ich fälsche deine oder Elisas Unterschrift. Wobei, eher deine, sieht eh aus wie von einem Kindergartenkind.“
      „Danke auch.“
      „Bitte.“

      Nach diesem Gespräch stand ich ein wenig ratlos mit der Rappstute auf dem Platz und fragte mich, was ich dann überhaupt noch mit ihr machen sollte? Na ja, ich konnte wenigstens so tun, als ob ich das, was Elena bereits gemacht hatte, überprüfen würde, als suchte ich mir aus dem Aufgabenbuch eine S-Dressur heraus und studierte die Aufgaben, während Tavasz am Rand des Platzes stand und graste.
      „Ey! Was machst du mit meinem Pferd? Du sollst sie trainieren und nicht fett füttern!“, ertönte plötzlich Elenas empörte Stimme – Mist! Schnell schnappte ich mir Tavasz Zügel und zog sie vom Gras weg, um sie auf die Mitte des Platzes zu stellen. Dort blieb sie sogar vorbildlich stehen und kaute nur noch unschuldig auf dem letzten Grashalm herum. Elenas vorwurfsvollen Blick ignorierte ich geflissentlich.
      „Lies mal vor!“, meinte ich nur und warf ihr das aufgeklappte Buch hin. Tavasz hatte ich vorhin schon aufgewärmt, das würde der Stute dann wohl reichen müssen. Da aber Elena anwesend war und mir den Kopf abreißen würde, wenn ihre Stute wegen mir ein Wehwehchen hatte, ritt ich im Schritt und Trab noch einmal ein paar Bahnfiguren, ehe Elena begann, mir die Aufgaben zu diktieren.
      Anfangs war ich ja dann doch etwas unsicher, ob Tavasz das wirklich so draufhatte, wie ich mir das dachte, aber als sie aus der Passage heraus einen perfekten Halt hinlegte, war ich mir sogar ziemlich sicher, dass sie jede nur noch so erdenkliche Aufgabe meistern würde. Die Traversalen im Galopp waren ja meine persönlichen Favoriten. Tavasz ließ sich so herrlich reiten und es war wirklich beinahe so, als würde man durch das Viereck tanzen.
      Tavasz war eine sehr feinfühlige Stute und obwohl wir diese Lektionen heute das erste Mal gemeinsam durchnahmen, klappten sie, ausgenommen von ein paar Fehlern, wirklich wunderbar. Die Fehler rieb mir Elena natürlich wiederum die ganze Zeit unter die Nase und wie ich sie mir denn überhaupt erlauben könne, immerhin war ich doch die angebliche Trainerin!
      Irgendwann schaltete ich auf Durchzug und ritt mit Tavasz nur noch stur die Aufgaben, es sei denn Elena vergaß sie anzusagen, wenn sie sich gerade aufregte, aber selbst dann ertönten zwischendurch die Aufgaben. Wir ritten uns durch halbe und ganze Pirouetten, fliegende Galoppwechsel (und da war vom 1er bis zum 4er jeder dabei, ich vermute, Elena hatte die Aufgaben ein wenig umgeschrieben), Piaffen und Passagen.
      Es war komisch, nach den letzten Berittpferden plötzlich wieder so hohe Lektionen zu reiten und ich gebe ehrlich zu, dass ich wohl ab und an ein wenig doof aus der Wäsche geschaut hätte, wenn Tavasz nicht ganz genau gewusst hätte, was zu tun war. Da verdankte ich dem Stütchen wirklich viel oder wohl eher Elena. Da wurde man als Trainer dann doch fast noch als mieser Anfänger dargestellt.
      Fazit des Ritts war aber, dass Tavasz eindeutig alles draufhatte, was ein S-Dressurpferd können musste und dementsprechend konnte ich zufrieden das Stück Papier unterschreiben und Elena samt Pferd mit nach Hause geben. Auftrag erledigt, auch wenn ich an sich nicht viel gemacht hatte, aber hey, ich konnte ja schließlich auch nichts dafür, wenn ich solche tollen Kunden hatte.
    • Gwen
      Pflegebericht 06.09.2015 - Jolympia!
      5580 Zeichen

      Es geschah eines Nachts, als uns urplötzlich ein Geistesblitz wiederfuhr. Oder auch nur der Hälfte von uns und der Rest schreite begeistert „Ja! Das machen wir!“ und hüpfte wild umher.
      Der Ursprung allen Übels war ausnahmsweise mal nicht ich, sondern Jojo. Sie kam auf die Idee, mal wieder etwas Besonderes zu veranstalten, etwas Großes und Tolles. Elisa war sofort Feuer und Flamme und schaltete (zu Elenas und meiner Enttäuschung) den Fernseher aus. Sie wusste, wie man uns zum Zuhören zwingen konnte.
      Leicht genervt rollte ich mich einmal über den Boden und setzte mich im Schneidersitz vor das Sofa. Elena tat es mir gleich, nachdem sie versucht hatte, Jojo aus ihrem Reich zu schieben, aber die verteidigte tapfer das Sofa und trällerte laut ein „BAAAAAAAAAAAAAAAAASOWNEYAAAAAAAAMAMABEATSEBAAAAH!“ (sofort wusste also jeder, welchen Film wir geschaut hatten...), worauf nur ein „Könnt ihr mich nicht einmal schlafen lassen?!“ aus dem oberen Flur von Matthew ertönte. Ich musste mir ein Lachen verkneifen, woraufhin ich direkt wieder mit „Hast du Tequila getrunken?“-Blick von Elena bedacht wurde und sie verzweifelt versuchte die Augenbraue nach oben zu ziehen.
      „Das lernst du nie“, beendete Jojo genervt das Spektakel, obwohl sie eigentlich diejenige war, wegen der es stattgefunden hatte… Und dann fing Elisa begeistert an zu erzählen, eine gefühlte halbe Stunde lang, durchweg.
      Ich hatte, wenn überhaupt, die Hälfte mitgenommen und verstanden, aber am Ende meldete ich mich sofort, als wir für den Namen abstimmten. Nur Jojo weigerte sich. „Doch! JOLYMPIA!“, johlten Elena und ich und Elisa saß stolz auf ihrem Sessel und schaute auf Jojo herab, die sich geschlagen gab und dementsprechend auch auf dem Sofa hing.
      Innerhalb von zwei Stunden, die sicherlich nicht ganz so nüchtern zu gingen wie sie es hätten sein sollen, stand alles für Jolympia was wir brauchten: Der Ablauf, die Teilnahmebedingungen, die Gewinne und natürlich das Bewertungssystem.
      „Und das bleibt geheim!“, warnte uns Elisa glucksend mit erhobenen Zeigefinger und wir alle nickten brav nacheinander. Was anderes blieb uns nämlich auch gar nicht übrig. „Gut, dann ist das beschlossene Sache. Morgen geht es an die Umsetzung!“

      In der Nacht klang das noch ganz überzeugend, aber am verkaterten Morgen waren wir alle nicht mehr so begeistert von der Idee. Nur Motivator Elisa ließ sich nicht blenden. Die war schon wach und schrieb fleißig auf Zettelchen rum.
      „Eeeendlich!“, bekamen wir nur zu hören, als sich Jojo, Elena und ich in die Küche schleppten. Für jeden stand bereits ein Glas Wasser bereit und daneben lag ein Aspirin. „Oho, an alles denkt sie“, meinte Elena leicht ironisch, nahm aber sofort einen Schluck.
      Eine halbe Stunde später hatte Elisa es tatsächlich geschafft, uns in Reitersachen und in den Stall zu zwingen. Na gut, ein bisschen waren wir freiwillig geflohen, nämlich vor Matthew, der dann plötzlich in der Küche aufkreuzte und Todesblicke verteilte. Besonders an Jojo.
      Ich war ein wenig überrascht, als ich in Elisas Stall Yakari stehen sah und fragte doch nochmal etwas unsicher nach, ob das mein Pferd war. „Klar, von wem denn sonst, du Dussel?“, meinte Elisa, als wäre es die selbstverständlichste Selbstverständlichkeit, dass mein (!) Pferd in ihrem (!) Stall stand.
      Elena nahm es mit einem Achselzucken zur Kenntnis, dass Tavasz hier war und holte sie aus ihrer Box. „Ich erinnere mich eh an nichts mehr“, meinte sie fröhlich und machte ihre Stute fertig. Ich tat es ihr gleich und draußen auf dem Hof trafen wir dann auf Elisa und Jojo.
      Elisa saß schon auf ihrem Avanti und war genauso aufgedreht wie der Reitponyhengst. Jojo saß dösend auf Muraco, den das nicht im Geringsten zu stören schien, dass seine Reiterin nur körperlich anwesend war.
      „Ich habe die drei Disziplinen ausgearbeitet! Und ihr werdet sie für mich testen“, erklärte Elisa uns begeistert. „Eli macht die Dressur, du und dein Hüpfewaldpony machen das Springen und Jojo schicken wir ins Gelände, in der Hoffnung, dass sie wiederkommt“

      Und dann ging es auch schon los. Wir begannen am Reitplatz, wo wir unsere Pferde aufwärmten und dann Elena alleine zurückließen. Elisa las laut die Aufgaben vor und Elena bemühte sich, auf die doch sehr ruckartigen Kommandos so gut wie möglich zu reagieren. Ich bekam davon nicht viel mit.
      Elena und Elisa diskutierten nämlich wieder über die Kleidung und Ausrüstung, welche Pflicht sein würde. Und dann war ich dran. Insgeheim verließ ich mich vollkommen auf Yakari. Außerdem mussten wir den Parcours nur fehlerfrei durchreiten und Elisa einen Daumen hoch geben und schon war sie glücklich.
      Und dann wurde Jojo ins Gelände geschickt und wir alle ahnten nichts Gutes. Tatsächlich kam Muraco ohne Reiterin wieder. Die hatte aber einfach eine Pause gemacht, war eingeschlafen und Muraco war gegangen.
      Elena und ich gaben einen Daumen hoch für die Aktion und sammelten Pferd und Reiter wieder ein, so dass wir zwei Stunden später alle wieder vollkommen fertig und fast nüchtern am Stall ankamen. „Juche, ich will in mein Bett“, meinte Elena knapp und drückte Matthew einfach die Zügel von Tavasz in die Hand.
      „Ich nehme eins eurer Gästezimmer, ist doch okay, oder?“ und mit den Worten war sie verschwunden. Elisa machte sich kurz darauf an das Tippseln der Texte, fragte uns ab und an mal und gestaltete das Logo und das war mega cool!
      „Und bald schreibt jeder #Jolympia!“, meinte ich begeistert und während Jojo sich immer noch über den Namen aufregte, lachte Elisa nur über den Hashtag. „Warts nur ab, ich hab Recht!“, meinte ich nur, Menschen waren immerhin vorhersehbar.
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    • Elii
      Pflegebericht 04. Oktober 2015 - Von quietschenden Sofas und Tequila
      4092 Zeichen

      Es war wieder einer dieser Abende, die mit einem schlechten Haifilm begannen und mit Tequila endeten. Colin stand uns Frauen tapfer zur Seite, als der Film lief, Matthew und Nate hingegen ließen sich gleich volllaufen.
      Dinocroc vs. Mega Shark ließ uns auch nicht lange auf dem Trockenen sitzen, schließlich drehte der sich nach einer halben Stunde nur noch um das Wort „Eier“ und wir hatten unser Trinkspiel für den Abend.
      Irgendwann war Elisa so weit, dass sie lachend auf dem Boden lag, sobald das Wort kam und immer wieder Matthew anschaute. Der - wie gewohnt - seinen Mund zu einem Strich verzog und ins Leere starrte. Gwen trank irgendwann direkt aus der Flasche, nach fünfmal „Eier“ kam Colin mit dem einschenken nicht hinterher, und Frau musste sich selbst helfen. Jojo versuchte die am bodenliegende Verrückte zum verstummen zu bringen, was leider nur mäßig funktionierte. Auch wenn sie ihr den Mund zu hielt, konnte sich nicht zurückhalten und kreischte lauthals.
      Hilfesuchend drehte ich mich zu Nate und Matthew um, die sofort in eine andere Richtung sahen und auf beschäftigt taten.
      „Matthew, jetzt pack dir endlich Elisa und sorg dafür dass sie ruhig ist! Wir können den Film nicht zu Ende schauen, wenn das so weiter geht.“, rief ich genervt und hüpfte, anmutig wie ein Elefant, über das Sofa, um ihn zu ihr zu ziehen.
      „Du musst doch irgendwelche Tricks haben, um sie zum Schweigen zu bringen..“, murmelte jojo und zeigte genervt auf Elisa, die immer noch kichernd und quietschend am Boden lag. „Vielleicht hilft Tequila“, sagte Gwen in völliger Begeisterung und goss den Inhalt der fast leeren Flasche in Richtung ihres Mund. Dass sie nicht traf störte niemanden, denn dadurch wurde die Besoffene endlich ruhig.
      „Da das Problem gelöst ist, können wir jetzt endlich weiter trinken!“, verkündete ich mit einer schwungvollen Handbewegung, die eine weitere Flasche Tequila hinter meinem Rücken hervorzauberte. Colin streckte beide Arme begeistert in die Luft und fing die Flasche, etwas verstört, auf, als ich sie ihm entgegen schmetterte. Er hatte sich damit wirklich den „Angestellter des Monats“-Preis verdient. Nate hingegen machte mal wieder das, was er am besten konnte - er sah zu und tat nichts. Da es in die finale Runde des Films ging, zog ich auch ihn zum Sofa und schubste ihn mit viel Gefühl darauf. Da Elisa nicht mehr im Spiel war, musste Matthew jetzt für Zwei trinken. Selbst Schuld, wenn er seine Freundin nicht im Zaum halten konnte.
      Im Suff kam unserer Gruppe noch der geniale Einfall, dass alle zusammen im Wohnzimmer auf dem Boden übernachten könnten. Und nachdem alle versichert hatten, dass sie mir nicht auf das Parkett kotzen würden, wurde der Plan in die Tat umgesetzt.

      Am nächsten Morgen kam mir eine schlecht gelaunte Jojo entgegen und beschwerte sich lautstark über das quietschende Sofa. „Es hörte einfach nicht auf! Egal wann ich wach wurde, das scheiß Teil quietschte“, berichtete sie, als alle sich zum Frühstück am Tisch saßen. „Das war bestimmt Nate“ erklärte Elisa kühl und schob sich ihr Brötchen (ja, das ganze) in den Mund. Dieser war gerade nicht anwesend und konnte sich dementsprechend nicht verteidigen, auch wenn Gwens Blick das sagte, was ich vermutete: Er hatte dort nicht geschlafen. Aber mein Kopf tat weh, und da er mir später nicht beim Aufräumen helfen würde, würde ich ihn auch nicht verteidigen. Ausgleichende Gerechtigkeit.
      Nachdem alle gestärkt waren, ging es nach draußen in den Stall und auf die Pferde. Der standesgemäße „Tag danach“- Ausritt dürfte auch heute nicht fehlen. Gwen durfte auf Furmint, Elisa auf Ostara, ich schnappte mir Tavasz und Jojo setzte sich, immer noch genervt durch ihren gestörten Schlaf, auf Poppysmic.
      „Sag mal, Elisa. Bist du nachts eigentlich mal aufgestanden? Dein Bett war leer, als mich das scheiß Sofa geweckt hat“, fragte Jojo in ihrer genervtesten Stimmlage und zog gekonnt eine Augenbraue hoch.
      „Äh.. Ich.. Äh.. War da auf dem Klo, ja genau. Ich war auf dem Klo“, antwortete diese stotternd, nachdem alle Blicke auf ihr lagen. Das nächste Mal würde ich sie an ihr Bett binden.
      Gwen gefällt das.
    • Gwen
      Trainingsbericht 30. Oktober 2015 - Dressur S-S*
      3448 Zeichen

      „Mein letzter Traum war, dass wir vor der Rückreise aus dem Urlaub einkaufen waren und Papa immer gesagt hat, ich darf nichts zu essen auf die Fahrt mitnehmen bis auf einen Schokopudding. Selber hatte er 4 Packungen Chips in den Wagen getan!“, echauffierte sich Elena und wirkte vollkommen deprimiert, während wir in Elisas Wohnzimmer saßen und wieder unser tägliches Gruppentreffen arrangierten. Jojo aß gerade einen Schokopudding und schaute schuldbewusst auf. „Willst du?“, fragte sie leise und hielt Elena den fast leeren Pudding hin.
      „Und dabei wollte ich noch Käse!“, jaulte Elena plötzlich laut auf und ich starrte sie nur verständnislos an. „Pudding & Käse, yummy!“, murmelte ich und warf mir den Rest der Chipspackung ein. Und dann kam Elisa ins Haus, mit dem typischen „Was macht ihr hier?“-Blick. „Wir therapieren Elena“, sagte Jojo und gestikulierte wild in der Luft herum. Elisa verdrehte genervt die Augen und erinnerte mich daran, dass Taffi bereits im Stall steht.
      „Deine Berittpferde sollten nicht immer meinen halben Stall blockieren!“, durfte ich mir da anhören, allerdings kam Elena direkt mit darauf zu sprechen, denn immerhin war es ihr Pferd und da sie Elisa schon zu so vielen DRPs verholfen hatte, dürfe ihr Pferd hier ja wohl so lange stehen, wie sie es wollte.
      Ich schlich mich leise aus dem Haus, während die beiden stritten und warnte auch direkt Matthew, der mir im Flur entgegenkam. Aus dem Grund kam er gleich wieder mit raus und konnte mir zeigen, wo Elena Tavasz abgestellt hatte. An der Boxentür klebte ein Zettel. Ein langer Zettel. Auf dem stand alles, was ich noch zu tun hatte und was Elena schon gemacht hatte. Na ja, die zweitere Liste war wesentlich länger.
      „ELENA!“, fauchte ich durch den Stall, als ich den ersten Punkt der „Musst du noch machen“-Liste las. Dort stand tatsächlich Sattelzeug putzen & fetten. Schweigend zerknüllte ich den Zettel und holte Tavasz aus der Box, um sie gründlich zu putzen und zu satteln. Dann wollten wir ja mal schauen, was da noch zu machen war.
      Tavasz bewegte sich inzwischen auf dem Spitzenniveau, kurz S und nun sollte sie doch tatsächlich ihr erstes Sternchen erhalten – beziehungsweise laut Elena besaß sie das ja schon. Seufzend ritt ich die Rappstute warm und drehte eine kleine Runde über den Hof, ehe wir bei dem schönen Wetter auf den noch freien Platz gingen.
      Die Stute wurde inzwischen auf Kandare geritten, was die Hilfegebung noch feiner machte und teilweise erleichterte. Dementsprechend vorsichtig begann ich auch mit dem Training, aber bei Tavasz musste man nicht vorsichtig sein, sie wusste sofort was man wollte. Wir wiederholten erst einmal die Seitengänge, die Versammlungen und Verstärkungen.
      Die Passagen saßen, die Traversalverschiebungen im Galopp auch und bei den Pirouetten war mir Tavasz sogar immer schon einen Schritt voraus! Fliegende Galoppwechsel hatte sie schon das letzte Mal in Perfektion gekonnt. Aber auch bei der Technik von Piaffe und Passage konnte ich nicht meckern. Wir gingen heute alles durch, was mir einfiel, doch Tavasz benahm sich wie ein alter Profi. Wie alt war sie nochmal? Neun. Elendes Naturtalent, genauso wie ihre Besitzerin. Da hatten sich eindeutig zwei gefunden!
      Eine Stunde lang suchte ich verzweifelt nach etwas, was der Furioso nicht konnte, aber leider war meine Suche nicht erfolgreich. Stattdessen stand am Ende des Trainings eine grinsende Elena am Zaun und beobachtete uns. „Hab ich gut gemacht, oder?“
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  • Album:
    1.8 Stuten in der Zucht
    Hochgeladen von:
    Elii
    Datum:
    20 Juli 2015
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    Rufname: //
    geboren: April 2006

    von: Barna – Furioso-North Star
    aus: Tábori – Furioso-North Star

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    Rasse: Furioso-North Star
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Rappe
    Stockmaß: 155 cm

    Besitzer: Elii
    Ersteller: Elii
    Vorkaufsrecht: Elii

    Beschreibung
    Tavasz (dt. „Frühling“) ist eine Stute wie sie im Bilderbuch steht. Ausgesprochen menschenbezogen, in allen Situationen cool und reiterlich ein Traum. Ihr Schwachpunkt sind fremde Pferde, die sie, wenn überhaupt, nur 10 Meter entfernt von ihr, akzeptiert. Ihr Reiter muss die nötige Überzeugungskraft aufbringen können, damit Tavasz nicht schnurstracks auf das andere Pferd zu rennt und ihre Überlegenheit demonstriert.
    Ihr Jugend hat sie auf großen Weiden in der ungarischen Puszta verbracht, wodurch sie unglaublich trittsicher auf jedem Untergrund ist. Im Geländespringen bringt sie weder Gras, noch Matsch oder Wasser in Schwierigkeiten, so dass der Reiter auf nichts achten muss, als die Stute auf das richtige Hindernis zu lenken.
    Auch auf dem Sandplatz gibt sie sich talentiert, sei es im Viereck oder auf dem Springplatz.

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    Erfolge

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    SW 444


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    2. Platz 134. Synchronspringen
    1. Platz 255. Militaryturnier
    1. Platz 379. Dressurturnier
    2. Platz 375. Springturnier
    3. Platz 380. Dressurturnier

    Dressur S* — Springen A — Military E

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    [SK 443] Schimmel, Rappen, Füchse und Braune

    Decktaxe: 102 Joellen
    Zuchtverleih: //
    Nachkommen: //

    offizieller Hintergrund
    Zubehör