Cascar

Taste of Desire

Stute | Achal Tekkiner | * 31.01.2015 | im Besitz seit 25.02.2018 | gekrönt: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: - (1 Punkte + HS + TA + Bild)

Taste of Desire
Cascar, 25 Feb. 2018
    • Cascar
      Ankunft von Taste of Desire
      [25.02.2018]

      Seit Tagen ist es schrecklich kalt – sogar hier, in Neuseeland! Die Pferde stört das natürlich nicht. Unsere Tekkiner tragen einfach Decken, wenn sie draußen sind und die Ställe sind ohnehin beheizt. Also gibt es auch für den Menschen keinen Grund, sich vor den wärmenden Kamin zu verziehen. Besonders heute nicht, denn es gibt einen Neuzugang zu begutachten.
      Vor einigen Wochen waren meine Eltern und ich mit Oliver und Louis auf der Leistungsschau. Da gibt es auch eine Jungpferdeauktion; welches Pferd wir dort ersteigern, war uns aber schon vorher bekannt. Taste of Desire heißt die Gute. Sie ist drei Jahre alt und eine Tochter Distractions. Damit ist sie im sportlichen Bereich ein echter Hoffnungsträger. Nun soll das Training mit der Dunkelbraunen also endlich beginnen.
      Zu diesem Zweck fährt gegen Mittag ein schwarzer Pferdetransporter in die Hofeinfahrt ein und hält im Haupttor. Stani empfängt den älteren Herren, den Fahrer, und öffnet kurz darauf mit meiner Hilfe die Rampe des Anhängers. Die Stute - unsere Stute - ist in eine lachsfarbene Winterdecke gepackt und trägt türkise Transportgamschen. Ansonsten macht sie aber einen munteren, neugierigen Eindruck. Ungehalten beginnt sie sogleich an meinem Jackenärmel zu kauen. Ich gebe ihr einen Klaps auf die Nase, daraufhin reißt sie den Kopf hoch und sieht sich etwas hektisch um. Es folgt ein lautes Wiehern, das unbeantwortet bleibt. "Na dann komm mal mit.", sage ich stattdessen zu ihr, während der Fahrer von Stani zum Wohnhaus geführt wird.
      Tastys Box ist die zwischen Omega und Ashinta. Damit hat sie auch eine kleine Weide am Stall. Eingestreut ist schon und Heu wurde auch schon aufgeschichtet. "Willst du sie gleich füttern?", fragt da auch Ewa hinter mir. "Nein. Danke." Ich überlege kurz. "Ich stelle die hier erst mal auf die Weide." Damit verfrachte ich Tasty geradewegs zum nächsten Ausgang hinaus und auf die Koppel, auf der auch Devri, VGold und Omega stehen. Die Stuten blicken auf, als wir uns nähern - ich gehend, Tasty trabend. Die Dunkelbraune hat einfach viel zu viel Energie. Der macht sie im folgenden Luft, in einem endlosen Gerenne und Gefeilsche um die Rangordnung. Ich beobachte das Szenario geduldig und als sich die Wogen glätten, mache ich mich wieder auf den Weg zum Hof. Der Transporter ist bereits wieder abgefahren.
    • Cascar
      Bericht
      [26.02.2018]

      Als ich an die Koppel trete, befinden sich natürlich genau die Pferde, die ich holen möchte, ganz am anderen Ende. Ashinta und Taste of Desire sind die beiden. Obwohl sich die beiden Stuten erst seit gestern kennen, scheinen sie schon beste Freunde geworden zu sein: Die zwei ietzen sich ordentlich an und beginnen dann einen waghalsigen Wettlauf - genau in meine Richtung. Rasch schließe ich das Tor hinter mir, warte auf die Pferde und fange die verdutzten Tiere kurz darauf ein. Ashinta wiehert sogar verhalten zur Begrüßung.
      Am Strick benehmen sich die zwei dann aber nur unwesentlich besser. Ashinta kommt deshalb erstmal in den Stall und ich widme mich Tasty. Sie bekommt die Decke abgenommen und wird anschließend sorgfältig geputzt. Währenddessen laut die Dunkelbraune am Ende des Führstricks.
      Weil die Liebe so unausgelastet ist, geht es für uns kurzerhand in das Roundpen. Tasty hat laut ihren ehemaligen Besitzern bereits Erfahrung mit dem Longieren - die überprüfe ich also jetzt spontan. Zuerst aber muss die Stute ordentlich Dampf ablassen - buckelnd und ausschlagend zieht sie ihre Runden um mich. Ich lasse sie und warte geduldig darauf, dass sie Notiz von mir nimmt. Das ist nach knapp zehn Minuten der Fall. Da steht Tasty auf einmal heftig atmend auf dem Hufschlag und sieht mit hocherhobenem Kopf zu mir in die Mitte. "Prima.", sage ich zu ihr und treibe sie dann mit dem Führstrick in meiner Rechten und einem deutlichen Schnalzen vorwärts. Die Dunkelbraune zieht sofort los und will gleich wieder antraben. Mit ruhigem Reden bringe ich sie aber dazu, im Schritt zu bleiben. Erst einige Minuten später trabe ich die Liebe an und auch der Galopp klappt dann recht reibungslos, sogar fast ohne Buckeln. Dafür ist das Durchparieren eine echte Tortur und als wir auch die andere (schlechtere) Seite durch haben, bin ich ganz schön fertig. Tasty dafür aber auch und auf einmal ist auch das Führen zum Stall gar kein so großes Problem mehr. Ich lobe das kleine Pferde und entlasse es vorerst in seine Box, um mich Ashinta zu widmen. Später werden die zwei zurück auf die Koppel gehen.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [03.05.2018]

      An diesem Morgen ist mein erstes Ziel - wie üblich - Mrs. Fluffy. Die kleine Ponystute lümmelt mit halb geschlossenen Augen unter der Rotlichtlampe und gerät ganz plötzlich aus dem Häuschen, als sie mich mit der Milchflasche erblickt. Ich lache und rede mit ihr, während sie wie die übrigen Pferde ihr morgendliches Futter bekommt. Es ist um sechs und in den Ställen des WCS herrscht rege Betriebsamkeit. Ewa und Stani sind zurzeit die einzigen Stallarbeiter, was angesichts der knapp dreißig Pferde eine große Herausforderung ist. Zwei helfende Hände mehr machen da schon viel aus – meine zum Beispiel.
      So bin ich es heute, die Versatilely Gold, Spearmint und Walli (Spearmint's Cavale Miellée), Spottted Frischkäse und Cheetah Heu- und Kraftfutter ausgibt. Die Wege in diesem Stallgebäude sind nicht sonderlich lang, sodass ich recht zügig durchkomme.
      Danach geselle ich mich zu Ewa in den Hauptstall. Das Mädchen versorgt die Stuten, so ist das hier. Grinsend begrüße ich sie mit einer Umarmung, bevor wir fortfahren. Omega knabbert bereits an ihrem Heu, Himmawallajugaga hat noch mit dem Kraftfutter zu tun. Ewa ist gerade bei Earl Grey's Darjeeling und wirft ihr noch eine Möhre in den Trog. Eine Box weiter wartet Charelle, der ich eine größere Portion Heu mit der Heugabel zuschiebe, weil auch ihr Fohlen Blomquist langsam ernsthaft auf feste Nahrung umsteigt. Dann ist da noch Devrienterreuth, die mit Schwung von ihrem Paddock nach drinnen kommt, um ihre Futterration hastig zu verschlingen. Ich mahne sie scherzhaft zur Ruhe, dann geht es auch schon weiter. Ewa hat inzwischen Taste of Desire und Ashinta versorgt und so bleibt noch CH's Unglück, die fortwährend leise wiehert, als ich ihren Futtertrog fülle.
      Halb sieben ist der Stall also auch fertig. Draußen treffen wir auf Oliver, der gerade mit dem Fahrrad in die Hofeinfahrt biegt. Er winkt und mit einem strahlenden Lächeln. Wir treffen ihn bald darauf im ersten Hengststall. Stani war bereits hier und die Pferde kauen zufrieden. Ich gehe einfach einmal durch die Stallgasse - Hic Rhodus, hic salta! schaut nicht einmal auf, mit ihm, Empire of Darkness, Bem-Te-Vi und Klappstuhl ist alles in Ordnung.
      Den Pfleger finden wir letztendlich in den Südweststallungen, bei den Tekkinerhengsten. Und bei Ashqar, der mir mit Distraction und Lucifer entgegenwiehert. Außer den dreien steht hier noch Worgait, der sein Futter auf der Koppel vor seiner Box bekommt, dann noch Cyclone, Yacedor Gepir und Kazoom. Zuletzt ist da noch Cherti zu nennen. Der Schecke hat es mir besonders angetan, er gehört nur leider nicht mir und ich gebe zu, ich bin nicht der optimale Reiter für ihn als Gang- und Dressurpferd. Da passt Louis schon besser.

      Um sieben sind also alle Pferde versorgt. Keine Stunde später bringen wir die Pferde alle auf die Koppeln. Der nächste Marathon beginnt, das Ausmisten der Boxen. Ich bewahre mir, die Boxen meiner eigenen Pferde selbst auszumisten, also die von Spearmint, Dizzy, Ashqar und Omega, einfach weil ich der Meinung bin, dass es dazu gehört. Alle anderen übernehmen Ewa und Stani.
      Louis und Cedrick treffen am Vormittag ein und bewegen - an der Longe oder im Sattel - ausgewählte Pferde. Ich selbst gehe mit Ashqar, Oliver und Bem-Te-Vi ins Gelände. Als wir wieder da sind, macht Paul mit Rhodus im Roundpen Bodenarbeit und Carina verliest Earlys Schweif. Später, nach dem Mittagessen, trifft auch Ann ein und reitet Gepir. Am Ende des Tages dann, gegen sieben, bringen wir die Pferde alle in den Stall, wo sie ihr Futter genießen und den Tag auf dem Paddock ausklingen lassen können.
    • Cascar
      Bericht
      [30.05.2018]

      "Du bist so eine Rungsrübe.", tadle ich Taste of Desire, die erstens halb vor mir läuft, weshalb ich sie erst einmal vergleichsweise grob rückwärtsrichte, und zweitens wiehert sie aus vollem Hals nach Ashinta, die den Gruß prompt erwidert, worauf Tasty aufgebracht zu tänzeln beginnt. "Alles gut.", versuche ich sie sanfter zu beruhigen und führe sie dann kommentarlos in das Roundpen. Dort mache ich den Strick ab, worauf die Stute erst steigt und dann auf der Hinterhand kehrt macht und zu buckeln und galoppieren beginnt. Ich verhalte mich ruhig, in der Mitte, und achte lediglich darauf, dass die Gute mich nicht umrennt und halbwegs auf dem Hufschlag bleibt. "Suuper", lobe ich sie, als sie in den Trab fällt, den Kopf zunehmend sinken lässt und schnaubt. Nach geschlagenen zehn Minuten dreht sie dann auch endlich das innere Ohr zu mir und scheint zum ersten Mal heute ansprechbar zu sein. "Eeasy", sage ich da zu ihr und trete symbolisch vor ihren Kopf. Statt in den Schritt zu wechseln, wechselt sie die Hand. Sie dreht sich zwar von mir weg, richtig ist die Reaktion trotzdem nicht. Ich bleibe ruhig und korrigiere die Stute geduldig. Tasty schnaubt wieder und trabt nach wie vor. Beim zweiten Versuch gehe ich noch vorsichtiger vor und benutze die Stimme erst deutlich später und – siehe da – sie geht tatsächlich in den Schritt. Ich lobe sie überschwänglich und es folgt ein gewollter Handwechsel. Als Tasty auf der anderen Hand gleich wieder in den Trab fällt, komme ich nicht umhin, sie wieder durchzuparieren. Bei diesem dritten Versuch weiß sie nun schon recht schnell, was ich von ihr verlange und auch so wird sie zunehmend ruhiger, nachdem der erste Energieschub losgelassen ist. Jetzt achtet die Stute auch auf mich, was ich an den Ohren erkenne. So kommen wir doch noch zu einigen schönen Gangartenübergängen – auch unter Einbezug des Galopps – und ich bin nach unseren 50 Minuten sehr zufrieden mit dem jungen Pferd. Dennoch merke ich dann, dass Tastys Konzentration ganz schön nachlässt und so hole ich sie zu mir in die Mitte, klinke den Strick ein und führe sie über den Hof zum Anbindebalken. Plötzlich kann Madame nämlich auch ruhig stehen und sich von mir putzen lassen. Die Hufe gibt sie mir dennoch nicht sehr willig, weshalb ich ihr im Anschluss ordentlich Karotten zustecke, weil trotzdem alle vier sauber geworden sind. Dann endlich darf die Schwarze wieder auf die Koppel und Ashinta freut sich, als hätte sie ihre Kameradin tagelang nicht gesehen.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [26.06.2018]

      Ich bin gerade am Ausmisten, als Stani, Ewa und Oliver einmal die ganze Tekkentruppe auf die Koppel führt. Dazu gehören Kazoom, Worgait, Cyclone, Yacedor Gepir, Distraction, Blomquist und Lucifer. Antar ibn Dahr ist gleich darauf ganz aufgebracht, wird aber zum Glück zusammen mit Ashqar und Cherti auch auf die Weide verfrachtet.
      Zu ihnen stoßen, nachdem ich im Südweststallung fertig bin, die mittlerweile sehr gut harmonierenden Wallache Bem-Te-Vi, Bixs und Hic Rhodus, hic Salta! sowie Klappstuhl und Empire of Darkness.
      Auch die Stuten genießen heute einen freien Tag und so wandern auch Spearmint, Spearmint's Cavale Miellée, Versatilely Gold, Spotted Frischkäse, Mrs. Fluffy und Cheetah auf die Weide.
      Getrennt von ihnen folgen die Stuten des Hauptstalls. Die bereits von Carina gearbeitete Earl Grey's Darjeeling führt eine lange Schlange, bestehend aus Himmawallajugaga, Charelle, CH's Unglück, Ashinta, Devrienterreuth, Taste of Desire und letztendlich Omega an, die dann gleich mal eine kräftige Galopprunde auf der Koppel drehen. Ich schaue den Pferden eine Weile zu, dann geht es wieder an die Arbeit. Boxen und Paddocks sind auszumisten und Futter zu mischen.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [14.12.2018]

      Es wird Sommer, in Neuseeland. Jeden Tag steigen die Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit ist manchmal nur mit gekühlten Getränken zu ertragen. Auf die Pferde hat das unterschiedliche Auswirkungen - während unsere Vollblüter besonders in den Morgen- und Abendstunden während des Trainings voller Energie sind und gerne mal einen Schritt zulegen, sind Ponys und schwerere Pferde wie Hic Rhodus, hic salta! eher träge.
      Insgesamt passt Weihnachten ganz gut in's Konzept - einige der Angestellten wie Ewa und Stani sind schon zu ihren Familien nach Europa geflogen. Für mich heißt das aber, dass um so mehr zu tun ist.
      Für gewöhnlich (und heute ist "gewöhnlich") kümmere ich mich um Spearmint, Versatilely Gold, Spotted Frischkäse, Spearmint's Cavale Miellée, Mrs. Fluffy, Cheetah, Omega, Ashqar und Taste of Desire. Das umfasst Putzen, füttern, Pferde auf die Weide bringen und jeweils zwei aus der Gruppe morgens oder abends arbeiten.
      Oliver hat einen ähnlichen Stundenplan mit Himmawallajugaga, Kazoom, Cyclone, Antar Ibn Dahr, Lucifer, Blomquist, Distraction und Charelle. Ann arbeitet Yacedor Gepir wie gewöhnlich, Paul sein Pferd Rhodus und Carina Earl Grey's Darjeeling. Marc ist außerdem über Weihnachten bei uns und verschwindet meistens für Stunden mit seinem Pferd Empire of Darkness ins Gelände.
      Mein Vater ist zurzeit zuhause - Weihnachtsbedingt - und ist deswegen so freundlich, die Stuten Ashinta und Devrienterreuth sowie Bixs, Bem-Te-Vi und Klappstuhl zu übernehmen. Unser Neuzugang A Caramel Touch ist auch unter seiner persönlichen Obhut, er arbeitet sie jeden Abend. Reitstunden, wenn auch zurzeit in reduzierter Zahl, gibt meine Mum täglich außer sonntags und so schaffen wir es doch insgesamt, trotz Weihnachtsstress und Hitze den Hof am laufen zu halten.
    • Cascar
      Einreiten I
      [28.03.2019]

      Mein Stundenplan ist voll. Und das im Hochsommer! Das Wetter in Neuseeland erreicht Höchstformen - von fast windstillen, heißen Tagen bis sintflutartigem Regen und Gewitterstürmen ist alles dabei. Und unser Roundpen hat leider kein Dach.
      Zum Glück bin ich aber auch nicht ganz auf mich alleine gestellt, Dad - über Weihnachten Zuhause und mal nicht damit beschäftigt, die Pferde anderer Leute zu trainieren und auf Turnieren vorzustellen, steht mir mit Rat und Tat zur Seite, während mir Mum den Rücken freihält. Über die Schule muss ich mir zum Glück seit letztem Sommer keine Gedanken mehr machen und so steht eins derzeit ganz im Mittelpunkt meines Lebens: Das Jungpferdetraining.
      Unter Dads Anleitung habe ich schon viele Pferde eingeritten, auch die anderer Leute, und trotzdem lerne ich nie aus. Einfach aufgrund der ganz verschiedenen Persönlichkeiten, mit denen ich mich da tagtäglich in den Ring begebe. Das beginnt schon beim Alter: Während Blomquist, Lucifer und Ashinta kaum zwei Jahre alt sind, haben Antar ibn Dahr, Taste of Desire und A Caramel Touch ihr drittes Lebensjahr schon abgeschlossen. Weiter geht es mit der Reitweise. Unsere drei Jungspunde werden zunächst als Rennpferde ausgebildet, die älteren als Distanz- und Reitpferde. Was da der Unterschied ist?
      Im Prinzip gibt es nur zwei wesentliche - die Rennpferde müssen einen wahrhaft festen Sattelgurt akzeptieren lernen und das Gefühl, den Reiter hoch über sich zu haben. Stehend statt sitzend. Das Grundtraining jedoch ist für alle Pferde gleich. Nach den Grundlagen des Fohlen-ABC's beginnt es mit dem Join up. Darin liegt auch der Grundstein für das Longieren und die Grundlagen der Hilfengebung.
      Die erste Stunde im Roundpen fällt für meine Schützlinge letztendlich ganz unterschiedlich aus.
      Taste of Desire buckelt (trotzdem dass sie ganztägigen Koppelgang genießt!) ausgiebig bevor sich ihre Ohren langsam, nach mehr als 20 Minuten Galopp und Stechtrab, zu mir drehen. Mit ihr habe ich schon vorher im Roundpen gearbeitet und trotzdem ist sie sehr sensibel und immer voller Energie. Behutsam und geduldig bekomme ich sie dazu, wieder normal zu atmen und in den Schritt durchzuparieren. Von da geht es an Seitenwechsel, die ich deutlich mit der Longierpeitsche vor dem Pferd anzeige. Tasty versucht ein paar Mal, durch die so gesetzte Absperrung zu rennen, aber ich bleibe konsequent und nach einem gerufenen "Hey!" trabt sie erschrocken einige Schritte, bevor ich den Druck von ihr nehme. Die Rappstute hält und kaut, dann kommt sie zu mir in die Mitte und lässt sich lammfromm Stirn und Augen reiben. Ohne Probleme führe ich sie im Anschluss umher.
      A Caramel Touch, mit der ich beinahe noch gar nichts zu tun hatte, seit sie bei uns angekommen ist, ist deutlich weniger dominant und neigt mehr zur Unsicherheit. Während der ersten Runden auf dem Sandboden sieht sie sich hilfesuchend um, hält mehrmals am Zaun und wiehert lauthals - eine Antwort bekommt sie nicht. Schließlich treibe ich sie mit lautem Schnalzen vorwärts. Diese Stute erfordert eine andere Art der Geduld und vor allem Einfühlungsvermögen. Ich setze darauf, sie gut zu beschäftigen, mit Gangart- und Seitenwechseln und vielem Loben, sodass sie gedanklich mehr bei mir ist als bei ihren Herdenmitgliedern. Mit zunehmender Zeit wird sie entspannter und durch die Bestätigung selbstbewusster und letztendlich fasst auch sie sich ein Herz und schließt die Lücke zwischen uns.
      Danach brauche ich erstmal eine Kaffeepause. Im Nachhinein stellt sich das als weise heraus, denn es folgt Antar ibn Dahr. Der junge Kerl ist mittlerweile ein wahrer Hengst und kaum zu bremsen. Ich sehe ihn im Distanzrennen … aber zuvor muss ich natürlich mit ihm arbeiten. Das ist leichter gesagt, als getan, wo Antar doch ausgelassen um mich trabt, wiehernd und mit aufgestellten Schweif, und nur mit gelegentlichen Rufen und Konsequenz zum Wenden gebracht werden kann. Er ist dafür der erste, der während des Trabens entspannt und plötzlich in eine wunderschöne Dehnungshaltung fällt. Ich wage gleich gar nicht, den Kerl wieder anzusprechen und lobe ihn stattdessen umso mehr, als er mit gesenktem Kopf zu mir in die Mitte kommt.
      Mittlerweile ist es Mittag und es wird wärmer und wärmer, als ich mit Ashinta anfange. Die Stute zirkelt von Anfang an aufmerksam und erfreut um mich, in einem leichten Trab, und reagiert willig auf meine Kommandos - zweifellos ein Ergebnis der Vorarbeit in Form von vergangen Einheiten im Roundpen. Rückblickend ist Ashinta wohl die, die am zuverlässigsten mit mir gearbeitet hat und mir mit dem Join up bereitwillig das Zepter übergeben hat.
      Nach diesem Erfolgserlebnis habe ich Mittagspause und tatsächlich auch einen kurzen Mittagsschlaf. Die Stunden unmittelbar nach 12 Uhr sind einfach zu warm, als dass die Arbeit mit Pferden ratsam wäre. Stattdessen wage ich mich gegen 15:30 wieder nach draußen. Vom Paddock hole ich mir Lucifer, mein ehemaliges Ziehkind. Der Hengst ist aufgeregt, vertraut mir aber von Kindesbeinen an. Mit ihm ist das Problem eher der tägliche Umgang. Er ist schnell und frech.
      Aber auch diese Dinge werden im Roundpen ausdiskutiert. Meine Dominanz frustriert den Schecken, schließlich schwitzt er aber so sehr und ist so deutlich müde, dass er nachgibt und im trägen Schritt zu mir und in die Mitte des Zirkels aufschließt. Ich lobe ihn herzlich.
      Zuletzt ist es Blomquist, der - ganz Achal Tekkiner - seine Kreise zieht. Der Hengst ist groß für seine Rasse, seine Scheckung bleicht immer mehr aus und auch charaktermäßig scheint er viel intelligenter und älter, als er tatsächlich ist. Er versteht die Hilfengebung wahnsinnig schnell und ist mir Ernst und Eifer bei der Sache. Ihm wende ich letztendlich meinen Rücken zu, damit er zu mir kommt - so pflichtbewusst ist er, dass er es nicht wagt, den Hufschlag zu verlassen, solange ich ihn beobachte. Er folgt mir, als ich von der Mitte des Zirkels spontan loslaufe. Mit einem tiefen Seufzer klopfe ich letztendlich Blomis Hals und beende damit das Training für diesen Tag. Mein Kopf tut weh und ich bin vollkommen kaputt - das hier ist definitiv anstrengender als es scheint!

      In den kommenden Tagen lasse ich das Training leichter angehen. Ich lerne die Pferde kennen - mit Caramel mache ich viele Spaziergänge und Bodenarbeit an immer neuen Gegenständen, damit sie an Vertrauen in sich und uns gewinnt. Ashinta bekommt schon am zweiten Tag zum ersten Mal Decke und Sattel aufgelegt (und sie hat nichts dagegen!), Taste of Desire unterrichte ich noch einige Einheiten mehr im Gehorsam, bevor ich auch ihr Vertrauen als ausreichend einschätze, um den Sattel aufzulegen. Lucifer und Blomquist machen nach entsprechender Zeit ebenso wenig Probleme, einzig Antar weiß nicht so recht mit dem Ding auf seinem Rücken umzugehen und buckelt sogar ein paar Mal, bevor er das merkwürdige Gefühl des Sattelgurts akzeptiert und langsam entspannter wird. In meiner bunten Herde ist A Caramel Touch die letzte, die ich schließlich erfolgreich sattle. Zu diesem Zeitpunkt sind die Pferde bereits mehr als zwei Wochen in ununterbrochenem Training. Ich gönne mir an dieser Stelle einen freien Tag.

      Danach ist es eine Frage der Gewohnheit und Selbstverständlichkeit und eine Frage des Vertrauens, natürlich. Wie das Aufhalftern, Putzen, Hufe auskratzen und die Arbeit im Roundpen ist auch das Satteln eine tägliche Aufgabe, der sich jedes Pferd unterzieht. Die Belastung der Steigbügel deute ich dabei immer wieder an - schließlich ist es Ashinta, auf deren Rücken ich als erstes Sitze. Die gescheckte Stute ist dabei entspannt, als hätte sie die ganze Zeit darauf gewartet, dass ich mir mal ein Herz fasse und ihren Rücken erklimme, und wedelt zufrieden die Fliegen mit dem Schweif davon. Auf diesem ersten Ritt, bei dem Dad neben und herläuft und die Stute behutsam führt, managen wir sogar einige Runden im Schritt und unseren ersten gemeinsamen Seitenwechsel!
      In unregelmäßigen Abständen folgen auf dieser Route Blomquist, A Caramel Touch, die sich am Anfang gar nicht traut, mit dem Reiter auf dem Rücken loszulaufen, Lucifer, Tasty und schließlich auch Antar. Am Abend von Antars ersten Ritt stoße ich mit Dad auf die Junpferde an.

      Danach wir der Stundenplan nur noch voller, falls das möglich ist. Die Pferde sind an der Stelle seit knapp drei Monaten im Training und stehen gleichzeitig am Beginn der reiterlichen Ausbildung. An dieser Stelle kann ich das Training zeitlich nicht mehr allein bewerkstelligen - nun wird das Training ohnehin in das der Renn- und das der Reitpferde unterteilt. Meine große Hilfe an diesem Punkt ist Martin, Worgaits Jockey, der in seiner Jockeykarriere zweifellos schon viel gesehen und gelernt hat. Ich habe auf der Bahn Pferde gesehen, die er mit eingeritten hat. Seit Januar ist er nun bei uns unter Vertrag und die drei zukünftigen Rennpferde werden zumindest zum Teil in seiner Obhut aufwachsen.
      Martins Auftreten ist professionell - obwohl erst Mitte 20 wohnt er dem Training bei, bevor er selbst involviert ist, um sich ein Bild von den Pferdepersönlichkeiten zu machen. Er zeigt sich erleichtert, dass A Caramel Touch nicht auf die Bahn soll, wo sie doch ziemlich zurückhaltend und schreckhaft ist. Er ist begeistert von Blomquist und rechnet mit Ken und Diego für das Training von Lucifer und Ashinta.
      Taste of Desire, A Caramel Touch und Antar ibn Dahr hingegen bleiben vollkommen unter meiner Obhut.
    • Cascar
      Einreiten II
      [30.03.2019]

      Taste of Desire ist frisch und es dauert eine Weile, bis sie bei mir und bei der Sache ist. Danach ist das Join up kein Problem und wir wagen uns zum ersten Mal an der Longe auf den Reitplatz. Da kämpft die Stute zwar um ihre Balance, bemüht sich aber und schnaubt munter, nach knapp 15 Minuten Trab auf beiden Händen. Wir nehmen uns noch ein bisschen Bodenarbeit vor, unter anderem die Überquerung von am Boden liegenden Stangen und schließlich einem Cavaletti. Tasty scheint darin kein Problem zu sehen und so lobe ich sie und tausche sie auf der Koppel gegen A Caramel Touch. Die gescheckte Stute ist sehr introvertiert und zurückhaltend, dafür aber auch eine sehr angenehme Partnerin. Von Anfang an ist sie konzentriert bei der Arbeit und folgt mir willig auf einen Spaziergang zwischen Koppeln und Wäldern, unter anderem durch einen kleinen Bach mit fesseltiefem Wasser. Furcht zeigt sie vor dem plätschernden Nass keine.
      Der letzte an diesem Tag ist Antar ibn Dahr, der um einiges hibbeliger als seine Vorgängerin ist und mit dem ich deswegen nach Longieren und Join up auf den Reitplatz verschwinde. Meine Idee ist Beschäftigung - wer nachdenken muss, hat keine Zeit nicht konzentriert zu sein. Und so zeige ich Antar Pylonen, Stangen, ein Cavaletti und sogar eine blaue Plane, die der Hengst verdammt gruselig findet, sich aber letztendlich von mir überreden lässt, dass das Monster seinen Hals und dann auch seinen Rücken, Beine, Bauch und Hinterhand berühren darf. Was für ein Fortschritt!

      In ähnlich unterschiedlichem Stil geht es in den kommenden Tagen für die Pferde weiter - für A Caramel Touch finde ich ein paar Geländehindernisse und reite sie überwiegend auf dem Reitplatz, nach knapp vier Wochen aber auch im Gelände. Taste of Desire bekommt neben ersten Einführungen in die Dressur wie dem Schenkelweichen und Rückwärtsrichten Freisprungaufgaben, die sie begeistert und souverän meistert. Gerade im Sprung ähnelt sie ihrem Vater Distraction extrem und es kribbelt immer in den Fingern, sie dabei zu beobachten und zu wissen, dass ich irgendwann mal genau in diesem Moment des Flugs auf ihrem Rücken sitzen werde.
      Antar ibn Dahr genießt weiterhin sein Schrecktraining - auch vom Sattel aus - und langsam aber sicher arbeiten wir uns an Ritte auf dem Reitplatz wie im Gelände heran … letzteres ist zum allerersten Mal nach etwa sieben Wochen möglich. Letztendlich sehe ich das Kapitel "Einreiten" als abgehakt an. Der Grundstein für die jeweilige Pferdeausbildung ist gelegt - Tasty geht in das Springen, Antar und Caramel in die Distanz und vielleicht auch in das Eventing.
    • Cascar
      Stufenerhöhung Springen (E/A)
      [02.04.2019]

      Es ist eine Anfängerspringstunde, die mit dem Longieren und Warmreiten über Trabstangen und Cavalettis beginnt. Ich habe mir bei einem wolkenverhangenem Himmel, rauen Temperaturen und hin und wieder viel Nieselregen viel vorgenommen - gleich drei Pferde reite ich heute im Parcours. Ganz nach dem Motto - die Wintermonate müssen genutzt werden, um im Sommer in Form zu sein. Okay, ganz so eng würde ich es dann doch nicht sehen, immerhin sind zwei meiner Stuten nachweislich keine Springpferde. In diesem Fall freut es mich einfach nur, Pferde zu reiten, die Spaß an dem Gehüpfe haben.
      In diesem Sinne sattle ich als erstes Omega. Die Liebe ist anhänglicher denn je und gibt sich - wie eigentlich immer - alle Mühe, gerät aber an der Longe hin und wieder ins Stolpern. Unter dem Sattel macht sie sich dafür sehr fein - sie vertraut ganz auf mich und meine Hilfen, lässt sich bereitwillig an den Zügel stellen und verkürzt und verlängert die Tritte auf Nachfrage sowohl im Trab, als auch im Galopp.
      Sie kennt Hindernisse eigentlich. Umso überraschter bin ich, als Oma zu Beginn zögert und ich sie doch sehr bestärken muss, damit sie über die bunten Stangen setzt. Danach aber scheint das Eis gebrochen und mit einer unheimlichen Kooperationsbereitschaft lässt sie sich durch den Parcours navigieren. Daraufhin steige ich ab, lasse Omega in der Mitte der Halle stehen (als Westernpferd bleibt die natürlich auch da) und stocke die Hindernisse und Kombinationen auf A-Höhe auf. Anschließend sitze ich wieder auf.
      Omega scheint verwirrt - die Sprünge sehen nicht sehr viel schlimmer aus, aber sie streckt sich, um die Stangen nicht zu streifen. Ich stelle mir vor, wie die Stute vom Boden aus aussehen muss und das Bild ist eigentlich ganz hübsch - nur eben nicht sehr gewaltig, wie man es sich von einem Springpferd wünschen würde. Aber das macht nichts. Dass Omas Qualitäten woanders liegen, weiß ich.
      Für diese Tatsache legt sie jede Menge Vertrauen und Mut an den Tag. Einmal macht sie sogar einen übermütigen Bocksprung, nachdem wir gelandet sind. Ich muss grinsen, pariere durch und klopfe ihren Hals. Ein A-Springen wäre mit ihr kein Problem. Dass sie so viel höher springt, als eigentlich nötig, ist typisch für junge Pferde und das wird sich sicherlich mit der Zeit geben.
      So kommt es, dass ich meine Liebe trockenreite, am langen Zügel, und schließlich im Stall bei Stani gegen Devrienterreuth tausche. Diese Dame spitzt sogleich die Ohren, als wir den Reitplatz betreten. Es hat wieder angefangen zu regnen und ich nehme mir die Zeit, Devri die bunten Holzbalken zu zeigen. Auch sie ist mit solchen Bauten vertraut und schnaubt schon beim Longieren zufrieden. Trabstangen kennt sie aber auch sehr gut aus dem Dressurtraining und tippelt bravourös und geübt darüber.
      Man könnte meinen, Sprungkombinationen sind nur eine kleine Erweiterung ebendieser Übung, wenn man Devri reitet - leichtfüßig bringt uns die Stute über die Hindernisse und hat jede Menge Spaß daran. Ich habe viel Grund zum Loben - auch auf der neuen Höhe! Letztendlich pariere ich nur widerwillig durch, weil ich ihr einst verletztes Bein nicht überlasten möchte.

      Die Letzte im Bunde ist Taste of Desire. Die junge Rappstute hat unter dem Sattel gewaltige Fortschritte gemacht. Sie kennt die Grundlagen der Dressur und des Springens, kaut vorbildlich am Gebiss und weiß, dass von ihr eine Anlehnung erwartet wird … daran arbeiten wir zugegebenermaßen noch, aber genau darum geht es ja in der Ausbildung.
      Am Sprung zeigt sie so viel Ehrgeiz wie ihr Vater! Und auch Eigenständigkeit und Souveränität, die weit über ihren Ausbildungsstand hinausreichen. Spaßeshalber reite ich sie am losen Zügel an einen Sprung und sie passt ihre Galoppsprünge selbstständig an, landet perfekt und sauber auf der anderen Seite. Der Unterschied zwischen meinen Buckskins und der Rappstute ist an dieser Stelle deutlich zu merken - Tasty hat es im Blut und sie liebt es. Die A-Höhe ist kein Problem, spaßeshalber stelle ich zwei Hindernisse auf L-Höhe und verändere eine Kombination so, dass stets nur ein Galoppsprünge zwischen den Hindernissen notwendig ist. Tasty schnaubt hitzig, als wir die Stangen anreiten, im letzten Moment konzentriert sie sich dann aber und schlängelt sich wortwörtlich durch den Parcours. Die Sprünge auf L-Höhe nimmt sie dabei unbemerkt genau so fehlerfrei mit, wie alle anderen.
      Am Ende sind wir beide außer Atem und ich sehr glücklich - was für ein Pferd! Ich kann es kaum erwarten, die Stute mit auf's Turnier zu nehmen! Dass sie aus unserer eigenen Zucht stammt, macht es nur noch besser.
      Insgeheim sehe ich sie schon als Vertreterin Neuseelands im nächsten Jolympia …
    • Cascar
      Bericht
      [10.04.2019]

      Taste of Desire begrüßt mich an einem sonnigen, wenn auch windigen und kalten Tag, an dem unser Atem kleine Wölkchen in der Luft bildet und einige orangene Blätter über das Hofgelände geweht werden, auf ihrem Paddock. Sie zupft zufrieden an vereinzelten kleinen Grasbüscheln, spitzt aber zutraulich die Ohren, als ich mich mit Halfter und Führstrick nähere. Ich begrüße die Stute mit einem Kraulen der Stirn und nehme sie dann mit in ihre Box, wo ich sie putze und sattle.

      Für uns geht es erst zum Ablongieren, wo ich sorgfältig darauf achte, die Dunkelbraune schnauben zu hören und nach unten zu arbeiten. Sie weiß mittlerweile sehr gut, worum es geht und gibt sich nach anfänglichen stürmischen fünf Minuten große Mühe.
      Schließlich sitze ich auf und mache mich auf den Weg ins Gelände - das Wetter lädt nicht nur dazu ein, Marc hat mir von einem umgefallenen Baumstamm erzählt, den man wohl nun gut als Geländesprung nutzen kann.
      Und so führt uns unserer Weg bei eisigen Temperaturen gen Norden, viel im Trab über schmale Waldpfade und hin und wieder durch fesseltiefe Pfützen. Tasty hat ihren Spaß, lässt sich aber trotzdem einigermaßen bremsen und gibt bereitwillig im Genick nach. Ich bin stolz, denn das zeugt von einer - jetzt schon - sehr guten Bemuskelung.
      Schließlich finden wir auch den Baumstamm und nach Tastys Inspektion wird sie richtig Übermütig beim Springen über das natürliche Hindernis.
      Letztendlich müssen wir aber nach Hause zurückkehren und ich spreche wohl für uns beide, wenn ich sage, wir sind erfrischt und zufrieden.
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  • Album:
    WCS - Hauptstall
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    25 Feb. 2018
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  • Zuchtname des Pferdes Taste of Desire
    Rufname Tasty

    Besitzer Alois Roger Winterscape
    Reitweise Klassisch
    Vorbesitzer Privater Stall
    Vorkaufsrecht Cascar

    Tierarzt Eddi Caen
    Hufschmied Alois Roger Winterscape
    Ausbilder Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung Cascar Winterscape

    Stall Hauptstall
    Weide besitzt kleine Koppel an
    der Box; westlich des Gebäudes mit
    Versatilely Gold und Devrienterreuth
    und Omega
    Einstreu Stroh
    Futter Heu, Saftfutter;
    Kraftfutter 2x täglich
    Anmerkungen keine

    Tasty's Spind folgt
    Portrait noch nicht vorhanden

    [​IMG]

    Von Distraction
    Dyclon x unb.

    Aus der Takada
    unb. x unb.

    Zur Zucht zugelassen
    Taste of Desire ist nicht zugelassen


    Züchter unbekannt
    Eingetragene Zucht ATBA
    (Akhal Teke Breeding Association)
    / WCS (Winterscape Stud)

    Gencode unbekannt
    Vererbung unbekannt
    Nachkommen keine

    [​IMG]

    Geschlecht Stute
    Geburtsdatum 31.01.2015
    Rasse Achal Tekkiner
    Herkunft Neuseeland

    Stockmaß 158 cm
    Art Pferd
    Typ Vollblut

    Fellfarbe Dunkelbrauner
    Langhaar schwarzbraun
    Abzeichen keine
    Sonstige Erkennungsmerkmale

    Brandzeichen des WCS hinten links

    [​IMG]

    ausgeglichen ◆◆◆◆ unausgeglichen
    aufmerksam ◆◆◆◆ unaufmerksam
    introvertiert ◆◆◆◆ extrovertiert
    intelligent ◆ unintelligent
    selbstbewusst ◆◆ unsicher
    temperamentvoll ◆◆◆ ruhig
    geduldig ◆◆◆ ungeduldig
    streitlustig ◆ friedlich
    freundlich ◆◆ bösartig
    arbeitsfreudig ◆◆◆ faul
    nervös ◆◆◆◆ beständig
    sozial ◆◆◆◆ unsozial
    naiv ◆ dominant
    loyal ◆◆ untreu

    -

    Charakterbeschreibung
    Taste of Desire ist äußerlich wie charakterlich eine eindruckvolle Erscheinung. Sie ist sehr
    neugierig, lernwillig und extrovertiert, dafür aber auch schnell gelangweilt und - das mag auf den
    ersten Blick nicht ganz passen - schnell überfordert. Kurzum: Sie nebötigt klare Richtlinien
    und Konsequenz und das auch innerhalb der Herde. Aus diesem Grund bekleidet sie auch in
    der Herde eher die mittleren Ränge.
    Bei der Arbeit mit dem Menschen stellt sie diesen immer wieder infrage,
    hat aber ein wahnsinniges Selbstvertrauen und eine unbestreitbare Präsenz.

    Geschichte
    Taste of Desire stammt aus einer privaten Verpaarung einer reinrassigen, eingetragenen
    Tekkinerstute und Distraction, der ebenfalls im WCS steht. Somit ist Tasty eine offizielle Nachzucht
    des Winterscape Stud und wurde, nachdem sie schonend von ihrer Mutter getrennt wurde, mit
    drei Jahren an das WCS übergeben. Nun wird die Stute langsam ausgebildet - die Grundlagen
    kennt sie schon, den Menschen als Reiter jedoch nicht.

    [​IMG]

    Eignung
    Vielseitigkeit, Distanz

    -

    Springen E A L M S S*

    Zeitspringen E A A* A** L M M* M** S
    Stilspringen E A A* A** L M S

    Mächtigkeitsspringen keine Teilnahme

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur E A L LM LP M S

    Military E A L M S
    Geländestrecke CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI***

    Distanz E A L M S S*
    Distanzritte EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN*

    -

    Wendigkeit E A L M S

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen keine


    [​IMG]

    Fohlen ABC absolviert
    Longiert anfänglich absolviert
    Eingeritten nicht absolviert
    Eingefahren nicht absolviert

    Beurteilung Die Grundlagen wie das
    Fohlen-ABC und das anfängliche Longieren
    mittels Körpersprache sind Taste of Desire
    bekannt. Sie lernt gerne, aber noch nicht immer
    so konzentriert.

    Gelassenheitstraining nicht absolviert
    Hindernisgewöhnung anfänglich absolviert
    Hängergewöhnung absolviert
    Startboxgewöhnung nicht absolviert

    Roundpen Tasty braucht immer ein paar Minuten,
    um sich abzureagieren und kennt auch sonst mehr "Go"
    als "Hoh". Dafür lässt sie sich gut über Körpersprache
    beeinflussen.
    Reitplatz/Reithalle Noch keine Erfahrungswerte
    Gelände Noch keine Erfahrungswerte

    [​IMG]

    Gechippt nein
    Geimpft nein
    Bekannte Krankheiten keine
    Anmerkungen Tasty ist kerngesund,
    keine Beschwerden

    Hufzustand annehmbar
    Prüfstand überfällig
    Beschlag vorn keiner
    Beschlag hinten keiner
    Anmerkungen kleine, harte
    Hufe; nicht beschlagen