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AliciaFarina

Tank I Shire Horse I Hengst Gekört

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Tank I Shire Horse I Hengst Gekört
AliciaFarina, 20 Mai 2019
Veija gefällt das.
    • AliciaFarina
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      28. Februar 2018 | 12.035 Zeichen von sadasha

      Sah man nur nach draußen während man im Warmen stand so strahlte einem die Sonne voller Pracht entgegen. Ging man raus starb man den Frosttod. Selbst Pitch, der sonst bei jedem Wetter gerne draußen herumlief suchte sich bei -10°C den wärmsten Platz im Haus und blieb dort liegen. Ich jedoch musste raus. Ben hatte mir vor Tagen zwei Pferde gezeigt, die ich mir heute mit ihm ansehen wollte. Käthe wusste auch Bescheid, hatte aber heute allerhand zu tun, sodass ich ihr Bilder versprach um sie teilhaben zu lassen. „Wo geht’s zuerst hin?“ fragte mich mein Freund, als ich dick eingepackt die Tür nach Draußen öffnete. „Zum Bäcker.“ murmelte ich in meinen Schal und schwang mich in meinen Wagen. „Danach zum Hengst, der ist näher.“ fuhr ich fort, als Ben auf dem Beifahrersitz Platz genommen hatte. Beim Bäcker beschaffte ich Tagesproviant. Zu Hause hatte ich nicht mal mehr Aufschnitt, sodass ich kein Lunchpaket vorbereiten konnte. „Wie wärs mal mit einkaufen?“ hatte Isaac mich geneckt, doch in den letzten Tagen fehlte mir dazu die Zeit. Zum einen weil die Jungpferde mich nun vollends einforderten, da Kerry mit ihrem Latein am Ende war und zum anderen weil ich auch als Hufschmied eine Welle an Aufträgen abzuarbeiten hatte. Ganz nebenbei noch die Sache mit den beiden Pferden heute. „Wieso so gestresst, Hunter?“ fragte Ben, dem meine stressbedingt etwas rasantere Fahrweise wohl doch aufgefallen war. Ich knurrte nur ein „Viel zu tun.“ und sah das Gespräch damit als beendet an. Ben gab sich damit zufrieden. Er kannte mich gut genug um zu wissen, dass er da eh auf Granit biss. Er beschäftigte sich stattdessen mit seinem Telefon, bis wir auf dem Shiregestüt im Norden Englands ankamen. Auf dem kleinen Parkplatz stellte ich den Wagen ab und prüfte noch einmal die Zeit, ehe ich mit Ben durch das offene Tor schlenderte und mich auf dem Hof umsah. Wir ließen uns vom Gehör leiten und landeten sehr schnell in der Reithalle, wo gerade vier Pferde geritten wurden. Allesamt Shire Horses wie wir es erwartet hatten. „Kann ich ihnen beiden helfen?“ fragte eine kindliche Frauenstimme hinter uns. Als ich mich umdrehte war ich erstaunt dass dort kein Kind, sondern eine Frau Mitte dreißig stand. Ben nahm mir die Mühe ab zu antworten und fragte gleich nach dem Shirehengst. Er ließ es sich dabei nicht verwehren einen dämlich Witz über meine ruhige Persönlichkeit zu machen und deklarierte mich als „manchmal etwas langsam, dafür aber wohl überlegt“. Dafür stieß ich ihm als wir losgingen den Ellbogen in die Seite. An einer etwas abgeschotteten Weide blieben wir stehen. Ringsum standen Hecken und vom Tor aus konnte man wegen eines weiten Hügels nicht ganze Weide überblicken. Ein Pferd sahen wir auch nicht, dennoch folgten wir unserem Guide quer über das eisige Grün, bis wir versteckt in einem Unterstand das Shire Horse sahen wegen dem wir hier waren. Als er uns sah zögerte er einen Moment und schwankte ein wenig hin und her ehe er sich schlussendlich doch entschied nachzusehen wer da kam. Im flotten, aber etwas steifem Trab näherte er sich uns und ließ die Erde beben. Erst als er vor uns stand erschloss sich mir die enorme Masse, die der Hengst mit sich trug. Er war sicher auch ein wenig übergewichtig, doch hauptsächlich sah man Muskeln unter dem schimmernd schwarzen Fell, an dessen Spitzen sich Eistropfen gebildet hatten. „Steht der immer hier draußen?“ wollte ich wissen und hielt Tank die flache Hand vor die Nase. Die Dame mit der Kinderstimme sah mich mit großen Augen an. Just in dem Moment wurde mir klar, dass ich die ganze Zeit noch nicht ein Wort zu ihr gesagt hatte und es für sie wohl seltsam war jetzt plötzlich in ein Gespräch mit mir zu geraten. Dennoch antwortete sie, nachdem sie ihre Fassung wieder hatte. „Ja, er kommt nur rein, wenn Eis auf den Weiden ist, das er nicht einfach durchbricht, sobald er drauftritt.“ erklärte sie und lächelte, als sie sah dass Tank mir seine Nüstern in die Hand drückte. „Er ist sehr lieb, zu Allem. Nur leider haben wir keinen Platz für noch einen Hengst.“ Ich nickte wissend. Es war nicht immer leicht als Züchter Pferde auszusortieren. Doch mir waren die kleinen Stallungen direkt aufgefallen. Zwar hatte ich sie nicht ins Detail untersucht, doch dass hier kaum Platz für mehr als zwei, drei Hengste war, die sich am besten gut verstehen, wurde mir schnell bewusst. Umso wertvoller könnte Tank sein. „Ist denn etwas vorgefallen, dass er erst mit sechs Jahren abgegeben wird?“ Man erklärte mir, dass lange überlegt wurde ehe diese Entscheidung fiel. Aus Tanks Anpaarung hatte man sich eine Stute erhofft und seine Mutter war bald nach dem Absetzen bei einem Hängerunfall gestorben. Trotzdem entschied man letzten Endes lieber Frischblut zu holen, statt Tank weiter zu halten, dessen Vater ja auch noch als Vererbe ruf dem Hof lebte. Mit Tank war also alles in bester Ordnung. Kein Problempferd, im Gegenteil der Shirehengst hatte Zuchtpotential und würde hoffentlich ein genauso guter Vererber werden wie sein Vater. Ben brachte schließlich zur Sprache, was ich lieber etwas vorsichtiger formuliert hätte nachdem wir sahen wie voll die kleine Reithalle bereits war: Probereiten. Keine halbe Stunde später saß ich im Sattel und betrachtete die Welt um mich herum nun aus knapp zwei Metern Sitzhöhe. Gefühlt hatte Tank dieses Maß auch in der Breite, doch das behielt ich bei mir. Gleich nahm ich die schwarzen Zügel auf und trieb den Rappen an. Er reagierte zwar langsam, schob sich aber bei jedem Schritt ordentlich nach vorne und trug sich mit guter Haltung. Man spürte wie tief seine Schritte gingen und er hatte viel Kraft in den schweren Beinen, vor allem in der Vorderhand. „Er ist als Fahrpferd gezogen, falls sie damit etwas anfangen können!“ rief mir die Dame vom Boden aus zu, die sah, dass ich Tank bewusst etwas Raum gab um zu sehen wie er sich ohne Hilfen gab. Ben erklärte ihr nun meine Lebensgeschichte und ich ging dazu über den Hengst ordentlich warm zu reiten. Seine Gänge waren alles andere als spektakulär, aber für ein Shire Horse absolut in Ordnung. Vermutlich kann man da über Zeit noch ein bisschen etwas herauskitzeln. Er hatte so viel Drang nach vorne, dass es viel Arbeit machte ihn in Balance zu halten, damit er nicht komplett auseinander fiel. Doch ich hatte meinen Spaß mit ihm und allein die Tatsache, dass ich bereits an eine Zukunft für Tank dachte brachte den Entschluss ihn warm zu halten. Nach dem Proberitt bekam Tank eine Abschwitzdecke auf und wurde zurück auf seine Weide gebracht. „Und, was sagen sie zu ihm?“ fragte mich die kindlich klingende Frau, abermals mit vor Aufregung geweitetem Blick. „Ich würde gerne seine Papiere sehen, wenn das geht.“ sagte ich direkt und kassierte ein Kopfschütteln von Ben. Doch die Frau bat uns gleich herein und reichte uns neben den Papieren von Tank auch je eine Tasse heißen Tees. Mit dem Hengst war wirklich Alles in Ordnung, auch eine AKU wurde bereits gemacht von einem Tierarzt, der nach einer kurzen Recherche im Netz als vertrauenswürdig einzustufen war. „Ich überlege es mir.“ gab ich höflich distanziert zurück, als man mich erneut fragte was denn nun sei. Natürlich fand ich Tank gut und vermutlich würde ich ihn tatsächlich kaufen, doch dass man so darauf drängte ihn zu verkaufen ließ mich inne halten.

      Die Fahrt in den Westen Englands war Ben unerträglich. Er war bockig, weil ich Tank nicht gleich mit Kusshand gekauft hatte und legte mir stundelang immer wieder andere Argumente vor wieso Tank toll ist, das Gestüt und der Tierarzt vertrauenswürdig und ich ein Idiot war sie quasi abblitzen zu lassen. Nachdem ich zweimal „Hab ich nicht.“ wiederholt hatte gab ich es auf und ließ Ben sauer sein. Irgendwann brachte er Käthe als Argument. „Sie wird das sehen wie ich. Schreib ihr, ruf sie an! Ich verspreche dir, sie wird dich dazu bringen sofort zurückzufahren und den Kaufvertrag zu unterschreiben!“ Ich lachte nur und blieb ihm abermals eine Antwort schuldig. Als wir endlich auf dem nächsten Gestüt ankamen war es bereits später Abend. Man lud uns ein im Gästezimmer zu übernachten und erst am nächsten Tag die Stute anzusehen. Doch ich wollte den Abend noch nutzen und sah mir schon mal die Papiere an und prüfte etwas, das ich über das Silver Gen gelesen hatte noch einmal nach. Venetiawar reinerbig für Silver und oftmals hatten Pferde mit diesen Testergebnissen neben der hübschen Farbe auch Augenprobleme.
      Am nächsten Morgen wachte ich mit Rückenschmerzen auf, da Ben mich in der Nacht erfolgreich aus dem Bett geschoben hatte und im Anschluss nicht mehr so viel Platz gemacht hatte, dass ich ordentlich liegen hätte können. Trotzdem freute ich mich die Stute nach einem morgendlichen Kaffee in Augenschein zu nehmen. Sie stand noch in der Box und frühstückte, als wir auf die Stallgasse kamen. Sie hatte eine angenehme Größe für einen Tinker, wenngleich zum Reiten ein wenig klein für mich. Sie hatte tatsächlich blinde Flecken in mindestens einem der Augen. Doch ich wollte ihr eine Chance geben, da ich wusste, dass sich das Gen bei Mischerbigkeit nicht ganz so unschön verhielt. Venetia könnte also trotzdem eine Zukunft in meiner Zucht haben. Nachdem sie ihr Futter verputzt hatte wurde sie fertig gemacht und in die Reithalle gebracht. Ohne viel zu reden folgten Ben und ich und beobachteten die bunte Tinkerstute. Sie verhielt sich sehr ruhig und ließ sich scheinbar durch Nichts verunsichern. Doch mir fiel auch auf, dass Venetia faul war. Der ältere Mann, der sie longierte musste ihr ständig hinterher sein, damit sie nicht wieder durchparierte und das Angaloppieren klappte erst nach viel Bitten und Beten. Doch solange es nur das war, sollte es mich nicht stören. Kerry könnte sie sogar als Therapiepferd ausbilden lassen. Durch ihre absolute Ruhe war Venetia regelrecht dazu bestimmt. Schon wieder tat ich, was mir bei Tank schon passiert war: Ich dachte an eine Zukunft mit diesem Pferd und malte sie positiv aus. Ben grinste, als er meinen Gesichtsausdruck bemerkte und legte mir seine Hand auf die Schulter. „Musst du es dir bei ihr auch ‚überlegen‘?“ fragte er frech. Ich atmete hörbar aus. „Sind dir ihre Augen aufgefallen?“ fragte ich ihn und sah ihn direkt an. Verwirrt runzelte er die Stirn. „Die wunderschönen, hellbraunen…?“ – „Sie hat milchige, blinde Flecken in beiden Augen wegen ihres Silver Gens. Eventuell auch noch mehr Schäden, die ich nicht erkannt habe.“ Ben warf noch einmal einen Blick auf die Stute an der Longe. „Ich glaube du siehst Gespenster, weil du letzte Nacht zu viel recherchiert hast, mein Guter.“ – „Achte darauf, wenn sie näher kommt und erklär mich dann nochmal für verrückt.“ Als Venetia das nächste mal an der Bande vorbeidackelte fielen auch Ben die Flecken auf. Er presste die Lippen aufeinander und gab sich geschlagen. Auch dieses Pferd kaufte ich nicht sofort. Ich bat stattdessen um eine AKU und einen externen Augentest, erklärte aber auch gleich was ich gesehen hatte und dass es für mich keine Entscheidungsgewalt hatte wie die Ergebnisse ausfielen. Ich wollte lediglich Klarheit darüber haben wie schlimm die Augen von Venetia tatsächlich waren und nicht „die Katze im Sack“ kaufen.

      Wieder zu Hause war wieder Spätnachmittag. Nachdem ich Pitch und mein Team begrüßt hatte rief ich Käthe an und berichtete ihr von den beiden Pferden, schickte ihr die Fotos die Ben und ich gemacht hatten und fragte sie nach ihrer subjektiven Meinung. Ben riss mir bei dieser Frage beinahe das Telefon aus der Hand. Als ich diese Angriffe jedoch mehrfach parierte schrie er mir einfach so dazwischen: „Die sind beide klasse!! Wenn er sie nicht nimmt, komm ich persönlich vorbei und steck deinen Kopf ins Klo! Versprochen, das mein ich ernst!“. Käthe lachte nur. Sie kam für den Abend noch vorbei und fand einen kleinlauten Ben vor, der ihr so Gesicht zu Gesicht nichts mehr zu sagen hatte. Ich war den beiden sehr dankbar, dass sie den Rest des Abends nicht mehr über die beiden Pferde sprachen, sondern ausgelassen über Bens und mein gemeinsames Hobby tratschten, während ich Pitch mit Suchspielen beschäftigte.


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      11. Juni 2018 | 13.173 Zeichen von sadasha
      Neuzugänge

      Als mitten in der Nacht das Telefon klingelte drehte ich mich zuerst noch einmal auf die andere Seite, in der Hoffnung den schrillen Ton ignorieren zu können. Doch sobald ich mich umgedreht hatte leckte mit Pitch hektisch über das Gesicht. Genervt schob ich ihn von mir weg und richtete mich ächzend mit einem Blick auf die Uhr auf. Wer zur Hölle ruft um 2:37am an? Die Vorwahl sagte mir nichts und das konnte nur bedeuten, dass der Anrufer von weit weg kam. Wenigstens erklärte das auch die irre Zeit. Verschlafen nahm ich das Gespräch an und brummte ins Telefon. "Ehm… Hunter?" Ich brummte erneut. Eine Frau war am anderen Ende der Leitung und die Verbindung stand eher schlecht als recht, sodass der Ton knisternd und rauschen bei mir ankam. "Hey! Wir hatten uns doch über deine Tinker unterhalten! Und was du suchst und ja… Ich hab eine tolle gefunden, Pearl carrier und… du wolltest keine Fohlen oder?" Nachdenklich schwieg ich. Cooper aus Kanada war am Telefon, doch auch bei ihr musste es jetzt schon spät sein. "Schläfst du auch mal?" brummte ich ohne ihre Frage zu beantworten. Sie lachte. "Ist doch noch früh hier! Oh, hab ich dich geweckt? -" sie brabbelte eine Entschuldigung und redete dann über ein Fohlen, das sie ebenfalls entdeckt hatte. "Double Dilute! Du suchtest doch sowas oder nicht? Und eine Stute! Warte, ich schicke dir Fotos. Und… Hunter ich hab die zwei gekauft, du kannst also nicht Nein sagen. Im Zweifelsfall werden die sicher auch klasse Therapiepferde für deine… Freun-, Kollegin?" Ich hatte nach Fotos mein Gehör eingestellt und kramte nach meinem Laptop. Pitch hatte seinen Kopf auf dem Bett abgelegt und sah mir schwanzwedelnd dabei zu wie ich versuchte klar zu werden. "Warte kurz, der Laptop braucht Strom…" unterbrach ich Cooper. "...und ich brauche Kaffee."

      Nachdem ich mir einen Kaffee gemacht und Pitch auf den Hof gelassen hatte, setzte ich mich mit dem Laptop ins Wohnzimmer wo auch das Ladekabel lag. Die Stute war bereits eingeritten und gefahren und komplett durchgetestet was Erbkrankheiten und Farben betraf. Für mich also perfekt und dass sie Pearl Trägerin war würde später noch mit Mephisto interessant werden. Das Tinkerfohlen war sehr kompakt gebaut trotz der Größe und sie sah auch ansonsten korrekt aus. Hier wurde nicht nur wegen der Farbe gezüchtet. Trotzdem sah ich mir auch die Linien der kleinen Stute ausgiebig an, ehe ich mich bei Cooper bedankte. Gemeinsam planten wir die Überfahrt nach England und klärten das Finanzielle. Als ich auflegte wurde es schon hell und auch Cooper war jetzt müde. Wir wünschten uns also noch eine gute Nacht und legten dann auf. Ich jedoch blieb jetzt wach. Ich ging ins Bad um zu Duschen und mich für den Tag fertig zu machen. Noch bevor einer der Angestellten eintrudelte hatte ich die Fütterung fertig, die ersten Pferde auf die Weiden gebracht und mistete die ersten paar Boxen, bis Beth zum Arbeitstag kam und mir das Werkzeug aus der Hand schnappte. "Guten Morgen!" meinte sie fröhlich und lächelte mich an. "Du hast wohl nichts Besseres zu tun, hm?" Ich verneinte grinsend und streckte mich ausgiebig, ehe ich aus Benjis Box ging. Der kleine Hengst stand zusammen mit seinem Shettykumpel Niffler auf einer doppelt gesicherten Weide aus denen sie nicht mehr ausbüchsen konnten. Zu meiner Überraschung kam mir Ruby entgegen, als ich Thomas von der Weide holen wollte um mit ihm zu arbeiten. Sie hatte ihren Ponyhengst Braddock 'The Parrot' an der Hand. "Mit dir habe ich erst am Nachmittag gerechnet. Keine Schule heute?" Sie grinste über beide Ohren und nickte. "Richtig. Es sind viele Lehrer krank und deshalb dürfen heute zwei Klassen zu Hause bleiben. Ich bin unter den Glücklichen." - "Na dann viel Spaß." meinte ich und ging weiter zu meinem Drum Horse Hengst. "Achja Hunter?!" rief Ruby noch und ich blieb kurz stehen. "Später kommen noch ein paar Freundinnen, können wir uns die Shettys dann leihen? Nur auf dem Hofplatz etwas Spielen mit den Ponys?" Ich nickte und gab ihr einen Daumen hoch, ehe ich wieder kehrt machte. Thomas stand zusammen mit Tank am Rand der Weide, wo das höchste Gras wuchs. Doch im Gegensatz zum Rappen graste er nicht, sondern beobachtete aufmerksam mein Verhalten. Vielleicht erkannte er, dass ich sein Halfter mitschleppte. Jedenfalls trabte er ein paar Schritte auf mich zu, sodass auch Tank kurz aufsah um zu überprüfen was seinen Kumpel aufmischte. "Guter Junge." lobte ich den Schecken und streichelte den kräftigen Hals, als er bei mir stand und sich das Halfter überziehen ließ. Den fast vierjährigen Hengst hatte ich seit Kurzem unterm Sattel und er machte sich soweit ganz gut. Die langen Beine bekam er noch nicht immer richtig geordnet, doch dafür übten wir das ja. Auch heute sattelte und zäumte ich ihn. In der noch recht kühlen Reithalle longierte ich Thomas zuerst ab und schwang mich dann in den Sattel. Im Moment arbeiteten wir an seinem Trab und den Übergängen zum Schritt. Hier und da, wenn die Motivation stimmte versuchten wir es auch schon mit kurzen Galoppphasen. Doch die waren kaum nennenswert und wirklich schlacksig in der Ausführung. In Trab und Schrott kam Thomas aber schon gut runter, lernte sich zu entspannen und versuchte es mir Recht zu machen.
      Nach der Session mit dem Drum Horse Hengst rief ich bei Käthe an. Sie erzählte mir vom ein oder anderen Neuzugang und dass sie nun aufpassen müsse nicht noch mehr Pferde ins Boot zu holen. Ich erklärte ihr, dass es mir da im Moment nicht viel anders ging. Die beiden Neuzugänge Stonery und Hester würden wohl nächste Woche eintreffen. "Achja und wenn du ja jetzt eine Rappstute hast verlange ich ein Shooting zusammen mit Moulan und als Kontrast vielleicht Smooth Gravity, sollten die sich verstehen." meinte ich und lächelte bei dem Bild, das ich mir da zusammenstellte. Echo's Maiden sollte die Rappstute heißen. "Mit blauen Augen!" Ich war sehr gespannt sie kennenzulernen. "Und wenn du so denkst, kannst du Sympathy of the Devil auch gleich mit einplanen. Die ist auch schwarz-weiß." Ich brummte wohlwollend. "Und wen hat dir Occulta noch verkauft?" fragte ich neugierg. "Einen Hengst." sagte sie aufgeregt. "Valentine's Cantastor heißt er. Ein Brauner." Da ging mir sofort ein Licht auf. "Den habe ich gesehen, als ich sie mal besucht habe. Holst du die zwei ab oder werden sie dir gebracht?" Käthe schwieg. "Ich sehe dich nicht, das ist dir aber klar oder?" fragte ich vorsichtig. "Ja klar… Keine Ahnung, das haben wir noch nicht geklärt." Ich lachte leise. "Gut, ich komme später vorbei. Bearing Spots und Compliment erkennen mich vielleicht schon nicht mehr, so lange war ich nicht mehr da." Wir legten auf. Kerry hatte mittlerweile Vikar und Mister Blockhead für heute fertig, sodass sie nur noch die Stuten übrig hatte. "Venetia und Magical Touch spanne ich mir an und bin für etwa eine Stunde im Gelände." erklärte ich und ging mit den Halftern der beiden Stuten auf die Weide. Erleichtert dankte sie mir und schnappte sich das Halfter von Felan. Max und José sind fleißig mit CHH' Classic Spring und PFS Strolch. Die beiden Vollblüter räumten auf den Rennen aktuell viele Schleifen ab. Bald würde ich Bear Brooks Denahi ebenfalls auf die Rennbahn schicken, doch ihr fehlte es noch an Ausbildung.
      Während ich mit den beiden Tinkerstuten unterwegs war überlegte ich was ich am nächsten Tag unternehmen wollte. Die beiden benahmen sich vorbildlich und wir hatten eine sehr entspannte Runde um das Gestüt herum. Die Schatten der Bäume ließen die brennende Sonne nicht zu uns durchdringen, sodass wir immer noch fit waren als wir auf den Hof zurück kehrten. "Crowley, sie sollten was essen!" rief mir Mrs. Clayton von der Türe zu. Ich brachte zuerst die beiden Stuten zurück auf die Weiden und schob die Kutsche die letzten paar Zentimeter in die Scheune, ehe ich zum Essen kam. Danach setzte ich mich mit Pitch ins Auto und fuhr nach Nottingham um Käthe zu besuchen.

      "Erin ist mit Hibana unterwegs." erklärte Käthe und küsste mich sanft zur Begrüßung. "Wir haben den Hof für uns!" Hinter ihr stand Amistad und stupste sie ungeduldig an. "Wir bringen den kurz weg ja? Dann zeig ich dir auf dem Rückweg Echo's Maiden und dann gehen wir rein. Die beiden anderen sind ja noch nicht hier. Aber ich hab Fotos!" erzählte sie stolz. Dass ich auch nach den beiden Fohlen gucken würde war selbstverständlich. For an Angel streckte neugierig den Kopf aus der Box, als wir an ihr vorbeigingen. Amistad war auch nicht abgeneigt gegenüber der hübschen Stute, doch Käthe kannte keine Gnade und zog den Scheckhengst weiter bis zu seiner Box. "Wo sind denn die Kleinen?" wollte ich wissen. Käthe zeigte nach draußen und ich beschleunigte meinen Schritt. Bearing Spots und Compliment standen gleich draußen, wenn man aus dem Stall kam und warteten darauf reingeholt zu werden. "Die sollen noch draußen bleiben, Hunter!" rief Käthe, als ich das Tor öffnete um mich auf die Weide zu mogeln. Sofort kamen die beiden zu mir und taxierten mich neugierig. Doch Leckerchen hatte ich heute nicht dabei. Besonders Compliment hatte nochmal einen ordentlichen Wachstumsschub. Ich ließ meinen Blick über die anderen Weiden schweifen. Grenzfee stand auch noch draußen zusammen mit der neuen Rappstute. Smarty Jones war der einzige, den ich noch nicht gesehen hatte. Aber er würde dann wohl in seiner Box stehen. Pitch fing an zu quängeln, weil ich ihn nicht mit auf die Weide gelassen hatte und bevor er richtig laut wurde kam ich lieber wieder raus und ging mit ihm Käthe hinterher ins Haus. Hier tauschten wir uns über unser beider Neuzugänge aus. "Ach, ich hab ganz vergessen dir Echo's Maiden zu zeigen." sagte Käthe schockiert. Doch ich unterbrach sie, ehe sie weitersprechen konnte. "Ich hab sie eben schon gesehen. Sie sieht toll aus. Wunderbar groß!" - "Und ihr Fell ist total samtig!" fügte Käthe hinzu woraufhin ich schmunzelte.

      Wir waren erst spät wieder heim gefahren und so schaffte ich es in dieser Nacht wieder nicht den verlorenen Schlaf nachzuholen. Doch es half nichts. Wenigstens war Kerry früher da und hatte sich schon Iseabail und Lady Lyneth Bowen gewidmet. Ich ging daher sofort über zu meinen Vollblütern. Kerry würde später noch Xana bespaßen. Ich begann mit Happy Fantasy. Die Stute kam grundsätzlich etwas zu kurz und deshalb gehörte mein Vormittag heute gänzlich ihr. Ich putzte sie ausgiebig, sattelte sie dann und ging mit ihr auf die Militarystrecke in Mitten der Rennbahn. Von hier aus konnte ich meinen Jockey bei der Arbeit zusehen. Sie hatten heute die Oldies Ehrengold und Mikado aus dem Stall geholt. In der Mittagspause erklärte ich den beiden dass ich mir als nächstes Mr. Raw Depression rausnahm. Die beiden nickten und sagten dann dass sie PFS' Savory Blossom und Raving Hope Slayer rennen wollten.
      Ich freute mich sehr, als am Nachmittag Isaac aus dem Urlaub kam. Übersäht mit noch mehr Sommersprossen als üblich und mit heller Fläche rund um die Augen, weil er wohl die Sonnebrille nicht abgenommen hatte bevor er sich an den Strand gelegt hatte. Freundschaftlich begrüßten wir uns und gingen zusammen in den Stall. Blütenzauber und Riven in a Dream waren die nächsten, die wir uns vornahmen. So heiß wie es war zogen wir uns in die Reithalle zurück, wo auch Abby schon den ganzen Tag war. Sie hatte sich mit Moulan beschäftigt und jetzt gerade ritt sie Scarlet in Birth warm. "Beth macht das mit den Fohlen gut oder?" fragte Isaac, der unsere Stallhilfe vor seinem Urlaub auserkoren hatte die Fohlenarbeit zu übernehmen. Sie hatte damit zu Beginn sehr zu kämpfen. "Sie hat sich gut mit ihnen eingespielt, ja." gab ich zurück. Besonders das Hengstfohlen Golden Sugar hatte sie ganz gut im Griff. Die Flausen von PFS' Storm Cat oder Stars of Magic waren dagegen ein Witz. Als wir mit den beiden Stuten fertig waren hatte Beth gerade Little Miss Backyard an der linken und Fantastic Sonata an der rechten Hand. "Könnt ihr nicht noch die letzten beiden übernehmen?" flehte sie und Isaac und ich tauschten vielsagende Blicke aus. Wir stimmten aber zu. So konnte Beth mit der Stallarbeit weiter machen und Isaac und ich schnappten uns What Rainbow und Rouge Trap. Die beiden Stuten brannten schon darauf die Welt zu erkunden. Als wir jedoch mit ihnen nach draußen gehen wollten um eine Runde um den Hof herum zu machen scheuten sie und wollten lieber wieder zurückgehen. Wir tasteten uns also eine Ecke vorsichtiger heran und ließen die beiden Stutfohlen in Ruhe gucken und das Tempo selbst bestimmen. Weit kamen wir so zwar nicht, aber wir konnten das Führtraining mit einem positiven Gefühl abschließen, als wir nach einer halben Stunde auf den Hof zurück kehrten um die Fohlen in ihre Boxen zu bringen wo sie übernachten würden.
      Am nächsten Tag hatten die meisten Pferde frei und so konzentrierte ich mich auf Slap Happy. Isaac hatte sich Bear Totem's Denali fertig gemacht und Kerry nahm LMR Lady Luna mit auf einen gemeinsamen morgendlichen Ausritt. Am Nachmittag kümmerten sich die beiden um Verdine und Tainted Whiz Gun, sodass ich frei hatte. Ich nutzte die Zeit um mit Pitch zum See zu gehen und die Woche ruhig ausklingen zu lassen. Nächste Woche würden die beiden Neuzugänge eintreffen und die Stallordnung wieder mal aufmischen.

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      31. Oktober 2018 | 21.393 Zeichen von Samarti
      WHT Ausbildungsbetrieb | Dressurtraining Stufe E - A

      Lang war es her, dass ich meine Füße auf britischen Boden gesetzt hatte. Diesen Monat, kurz vor Halloween, sollte es mich aber nochmal hierher verschlagen. Ehrlich gesagt war ich mehr als froh darüber, denn in Kanada war es jetzt schon eisig kalt – da kam mir etwas wärmeres Wetter gerade recht, auch wenn es nur wenige Grad waren.
      Als ich aus dem Flugzeug trat, bereute ich diesen Gedanken fast direkt danach, denn irgendwie war es zu Hause doch gefühlt wärmer. Dort schien noch die Sonne, während mir hier Windböen um die Ohren knallten, dass ich glaubte, mir würden diese gleich abfallen. Wenigstens war es einigermaßen trocken. Dennoch schien es vor kurzem geregnet zu haben, denn der Asphaltboden war stellenweise noch dunkler gefärbt und hie und da tummelten sich einige kleine Pfützen.
      Ich hielt Ausschau nach dem Taxi, welches mich zum Bear Brook EC bringen sollte. Die Gegend, in der das Gestüt lag, war mir nicht gänzlich unbekannt; ich war mit Matthew schon ein paar Mal in Boston gewesen. Hunter Crowley hatte ich aber bisher noch nie auf seinem Gestüt selbst angetroffen. Wir kannten uns bereits, nicht zuletzt, weil Accomplishment aus seiner Zucht stammte. Aber auch vorher hatte ich schon ein paar seiner Pferde trainiert.

      Auf dem Gestüt angekommen, staunte ich, wie riesig das Gestüt war. Eigentlich sollte mich die Größe der Anlage nicht wundern, besonders nicht, dass ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder eine Rennbahn erblicken konnte, wenn auch nur aus der Ferne. Was für ein absurder Gedanke, einer Zucht, die sich besonders auf Englische Vollblüter konzentriert hatte, keine Rennbahn zuzutrauen. Viel konnte ich von dieser zwar nicht erkennen, weil ich erst einmal am Haupthaus vorbei musste, aber ich würde bestimmt genug Zeit haben, das Gelände zu erkunden.
      Ich hatte mich diesmal dafür entschieden, die Pferde nicht nach Kanada einfliegen zu lassen – ich war für das Training von drei Pferden hergekommen und hatte momentan keine anderen Trainingspferde im Stall, weshalb ich genauso gut mal wieder einen Abstecher nach England machen konnte. Offensichtlich bot Hunter Crowleys Gestüt mir mindestens dieselben Möglichkeiten wie das Townsend Acres, wenn nicht sogar noch mehr.
      So, wie ich dort stand und staunte, musste ich ziemlich verloren gewirkt haben, denn schon wenige Zeit später wurde ich von einer netten Frau begrüßt, die mich sofort ins Haus dirigierte und mir mein Zimmer zeigte. Man hatte mir ein Zimmer angeboten, und obwohl ich zuvor bereits nach einem Hotel geschaut hatte, lehnte ich das Angebot nicht ab. Immerhin war ich faul und wollte mir den Arbeitsweg so kurz wie möglich gestalten.
      Die Frau stellte sich als Elise Clayton vor, weshalb ich lächeln musste, hatte ich als Kind doch immer gern das A am Ende meines Namens in ein E verwandelt.
      Sie erklärte mir kurz, dass ich mich ruhig einmal einrichten sollte und sie Hunter Bescheid geben würde, dass ich angekommen wäre. Dankend lächelte ich sie erneut an und machte mich dann daran, meine Sachen auszuräumen, während sie mich allein ließ.

      Ein wenig später, als ich mir gerade das Gestüt auf einem Alleingang ansehen wollte, fing Hunter Crowley mich ab. Wir sprachen wahrscheinlich gerade ausnahmsweise mehr miteinander als sonst, waren wir doch eigentlich beide recht schweigsam, aber durch die vielen Informationen, die er mir über seine drei Schützlinge mitgeben wollte, bekam man auch ihn zum Reden. Man konnte von seiner sonstigen Stille denken, was man wollte, aber ein Herz für Pferde hatte der Mann definitiv. Dadurch, dass er mir so viel von Tank, Mephisto und Reverence erzählte, wurde das anfängliche Eis zwar nicht ganz gebrochen, aber ein Teil davon schmolz auf jeden Fall weg. Es fiel uns beiden leichter, zu kommunizieren, wenn wir über Pferde sprechen konnten. Hunter erkundigte sich auch nach Accomplishment. Das war ein Thema, bei dem mich nichts mehr stoppen konnte.
      Der Gestütsinhaber führte mich auf der Anlage herum und stellte mich auch den drei Pferden vor, für die ich hergekommen war. Tank war ein fast zwei Meter großes Shire Horse und seine Hufe waren bestimmt größer als mein gesamter Kopf. Der Rappe sah eindrucksvoll aus mit dem glänzenden Fell und dem langen, aber außerordentlich gepflegten Langhaar und ich freute mich wirklich auf die Zeit mit ihm. Das letzte Pferd dieser Größe, das ich trainiert hatte, war Albus von Abajo gewesen. Und das war auch schon wieder fast fünf Jahre her. Dementsprechend hoffte ich, dass sie hier eine Aufstiegshilfe für mich haben würden, denn sonst würde das Training bereits daran scheitern.
      Mephisto war ein Gypsy Vanner und sah aus wie ein Märchenpferd. Das helle, gescheckte Fell und seidige Langhaar war verantwortlich für diesen ersten Eindruck, aber das dunkel umrandete blaue Auge war auch nicht gerade unschuldig.
      Ich war mir nicht sicher, ob ich ihn als Tinker bezeichnen dürfte oder ob man da in genauso ein Fettnäpfen treten würde, wenn man Isländer als Ponys bezeichnete, also entschied ich mich dafür, der Einfachheit halber bei Gypsy Vanner zu bleiben. So war ich definitiv auf der sicheren Seite.
      Zu guter Letzt lernte ich den Schimmelhengst Reverence kennen. Hatte ich zuerst ein hibbeliges, übersensibles Vollblut erwartet, so wurde ich eines Besseren belehrt. Reverence kümmerte sich kaum um uns, als wir vor seiner Box standen, stattdessen drehte er sich wahrscheinlich nur um, um zu sehen, ob ihm jemand ein Leckerli zustecken würde.
      „Freu dich nicht zu früh“, murmelte Hunter. „So gelassen ist er unter dem Sattel nicht.“ Das wusste ich. Der Mann hatte mir vorher schon einige Informationen zukommen lassen, und daher wusste ich auch, dass Reverence beim Reiten Probleme mit dem Stillstehen hatte und gerne mal etwas zappelte. Das kannte ich von vielen Springpferden im Parcours, aber normalerweise konnte man auch mit zu heißen Pferden gut umgehen, aber bei ihm war es wohl nicht nur beim Anblick eines Hindernisses so. Deshalb war ich gespannt, wie der Schimmel und ich miteinander zurechtkommen würden.
      Auch Pitch, dem Hofhund, begegneten wir auf unserem Rundgang. Der war aber gerade viel zu sehr mit einem Knochen beschäftigt, als dass er sich groß um mich kümmerte. Stattdessen warf er mir einen skeptischen Seitenblick zu und entschied sich dann wohl dafür, dass er mich später mal genauer unter die Lupe nehmen müsste.

      Abends fiel ich todmüde in mein Bett. Morgen würde ich mit dem Training der Pferde beginnen, dafür musste ich fit sein – drei Pferde an einem Tag wären mehr, als ich die ganzen letzten Monate gemacht hatte. Hoffentlich machten meine Muskeln das mit und straften mich nicht den Tag darauf mit fiesem Muskelkater.

      Ich hatte mich dazu entschieden, mit Mephistos Training zu beginnen. Es wäre wahrscheinlich keine schlechte Idee, sich auf eine Abfolge festzulegen und die dann beizubehalten, und deshalb wollte ich mit Mephisto anfangen. Er war ein absolut ruhiger und ausgeglichener Hengst, auch unter dem Sattel. Und außerdem war er keine zwei Meter groß, also ein ganz netter Einstieg.
      Von Hunter hatte ich den Auftrag bekommen, den Scheckhengst in Dressur auf L-Niveau zu trainieren.
      Heute ging es allerdings sowieso erst einmal darum, sich besser kennenzulernen und für mich war es auch eine gute Gelegenheit, um selbst zu erfahren, wo Mephistos Stärken und Schwächen lagen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass er ein kleiner Träumer war. Eigentlich war er sehr vorbildlich unter dem Sattel und versuchte, mir alles recht zu machen, trotzdem war er ab und zu noch etwas unkonzentriert und ließ sich schnell ablenken. Er war aber eines dieser Pferde, das man dann schnell wieder zu sich holen konnte. Mephisto schaltete nicht auf Durchzug, sondern war wieder ganz bei der Sache, wenn man kurz auf sich aufmerksam machte. Alles in allem war er sehr angenehm zu arbeiten, weshalb ich mir nicht vorstellen konnte, dass das Training mit ihm große Probleme machen würde. Stattdessen glaubte ich daran, dass Mephisto, der ein sehr schneller und eifriger Lerner war, wahrscheinlich als erstes das Trainingsziel erreicht haben würde.
      Die nächsten Wochen beschäftigte ich mich zuerst viel mit der Festigung der Grundlagen, also besonders auch der Lektionen und Figuren der A-Dressur, damit diese wirklich einwandfrei saßen. Der Gypsy Vanner-Hengst aber machte mir schnell deutlich, dass das kaum von Nöten war. Bis auf einige kleine Ungereimtheiten lief alles wie am Schnürchen, deshalb konnten wir schnell auf die neuen Sachen, die es zu lernen galt, umsteigen.
      In der Klasse L kamen einige neue Figuren hinzu, dazu zählten acht Meter-Volten im Galopp, halbe Volte links und halbe Volte rechts, aus der Ecke kehrt mit ebenfalls acht Metern Durchmesser sowie der Wechsel durch die halbe Bahn und der Wechsel durch die Länge der Bahn. Außerdem sollten die Pferde ein einer L-Dressur den versammelten Trab und den versammelten Galopp beherrschen. Als Lektionen kamen der Außengalopp, die Kurzkehrt und die Hinterhandwendung hinzu.
      Wir begannen mit den Bahnfiguren, denn die waren meistens das, was am einfachsten zu erarbeiten war. Um durch die halbe oder die Länge der Bahn zu wechseln, war meistens nicht sonderlich viel notwendig. Stattdessen brauchte man nur ein Pferd, das gut mitarbeitete und das war dann bereits die halbe Miete. Ich hatte bisher kein Pferd erlebt, das nicht wusste, was ich von ihm wollte, wenn ich durch die halbe Bahn wechseln wollte. Dementsprechend waren die schnell abgehakt und wir fuhren mit den Voltenfiguren fort. Mephisto hatte den acht Meter Durchmesser bei den Volten im Galopp schnell raus. Obwohl wir uns langsam heranarbeiteten musste, war er doch recht wendig und schien kaum bis gar keine Probleme damit zu haben. Genauso verhielt es sich, wenn wir aus der Ecke kehrt machten. Auch das lief einwandfrei ab.
      Obwohl wir uns gerade zu Beginn auf die Figuren konzentrierten, baute ich doch schon immer mal wieder erste Anfänge für die Lektionen mit ein, gerade, um das Training abwechslungsreicher und nicht so eintönig zu gestalten. So übten wir die Hinterhandwendung, indem ich zwei Stangen im 90°-Winkel auf den Boden legte, die als Begrenzung dienen sollten. Dann ritt ich Mephisto auf die Mittellinie und wendete aus dem Schritt heraus, um danach in die Ecke hineinzureiten. Der Hengst sollte sich so um das innere Hinterbein drehen, was zwar anfangs ein paar Holprigkeiten mit sich brachte, aber nicht lange dauerte, bis der Palominoschecke das ganze Theater auch ohne Stangen beherrschte und die Hinterhandwendung einigermaßen saß. Natürlich vertieften wir alle Lektionen während des gesamten Trainings immer mal wieder, bis sie wirklich perfekt ausgeführt wurden, aber ein weiter Weg war das längst nicht mehr.
      Immer mal wieder brachten wir Anfänge für die beiden versammelten Gangarten ein. Im versammelten Trab sind erhabenere Tritte das Ziel, ohne dass das Pferd an Fleiß oder Schwung verliert. Hierzu war es notwendig, dass Mephisto die großen Gelenke der Hinterhand deutlicher beugte und den Raum der Tritte verkürzte, sodass die Hinterhand in die Spur der Vorhand fußte. Grundsätzlich konnte jedes Pferd das lernen, und auch Mephisto hatte den Dreh schnell raus.
      Je weiter das Training fortschritt, desto mehr brachten wir auch die Kurzkehrt und den Außengalopp mit ein. Wir machten relativ große Sprünge, was Mephistos Training betraf, dennoch war alles noch im Rahmen und ich achtete darauf, dass ich den Hengst nicht überforderte.

      Jedes Mal, wenn ich mit Mephistos Training für den Tag fertig war, wandte ich mich Reverence zu. Der achtjährige Vollbluthengst sollte im Springen auf A-Niveau trainiert werden. Ich lernte schnell, was Hunter damit meinte, dass der Hengst unter dem Sattel nicht so gelassen war, denn der Schimmel wollte einfach nicht stillhalten. Ob er nun ein wenig zappelte, nicht auf der Stelle stehen konnte oder versuchte, auf den Zügeln zu kauen, wenn ich diese durchhingen ließ – irgendwas wollte er immer finden, mit dem er sich beschäftigen konnte. Deshalb musste ich seine Beschäftigung sein, sodass er gar nicht mehr auf die Idee kommen sollte, sich so viel auf Unbedeutendes zu konzentrieren. Im E-Parcours, den ich mit ihm durchgeritten war, hatte er sich beinahe voll und ganz auf die Sprünge konzentriert, weshalb ich fix verstanden hatte, dass ich ihn nur dazu bringen musste, seine Aufmerksamkeit auf die Arbeit zu lenken. Vielleicht würde sich immer noch etwas von seinem Zappeln im Training wiederfinden, aber irgendwo hatte ja jedes Pferd seine Macken. Wäre ja auch langweilig, wenn nicht.
      Genauso schnell merkte ich aber auch, dass Reverence im Springen wirklich Potenzial besaß. Er erinnerte mich insgeheim an Sterling, einen Schimmel aus der Vollblut-Serie, die ich damals gern gelesen hatte. Sterling war zwar von der Rennbahn gekommen, was bei Reverence nicht zutraf, aber sie beide machten sich ausgezeichnet im Parcours. Auch, wenn der Hengst manchmal etwas zu viel Motivation brauchte, um sich für das Training aufzuraffen, so machte er doch ganz gut mit.
      Mit ihm hatte ich, nachdem ich Hunter danach gefragt hatte, auch viel Zeit im Gelände verbracht. Springpferde brauchten Ausdauer, Kraft und allgemeine Kondition, die man besonders im unebenen Gelände gut trainieren konnte. Den ein oder anderen Natursprung nahmen wir dann natürlich auch mit.
      Trotzdem baute ich auch viele Cavalettisprünge in unsere Routine ein. Auch Trabstangen waren oft Teil unseres Trainings, bevor es wirklich an die höheren Sprünge ging. Im A-Springen durften die Hindernisse bis zu 110 Zentimeter hoch sein, in die Weite durften sie bis 125 Zentimeter gehen. Das war ein relativ großer Sprung im Vergleich zum E-Parcours. Aus diesem Grund legte ich viel Wert darauf, Reverences Kraft zu verbessern. Er wusste ja schon, worum es ging: Nämlich darum, die Hindernisse zu übersprüngen. Seine Bascule über dem Sprung war gut, er machte sich schön rund und zog nicht so komisch die Beine hinterher, wie ich es schon bei anderen Pferden gesehen hatte.
      Im Parcours im Freien würden ihn auf einem A-Turnier mindestens sieben Hindernisse erwarten; in der Halle lag das Minimum bei sechs Hindernissen pro Parcours. Darum brachte ich so früh wie möglich und nötig zumindest diese Hindernisse ein, häufig sogar noch ein oder zwei mehr, denn so konnte ich weiterhin die Ausdauer des Hengstes trainieren.
      Ab und zu war es wirklich anstrengend, mit Reverence zu arbeiten, wenn er wieder eine Extraportion Ansporn brauchte, um seine Leistung zu erbringen. Dennoch arbeitete er nicht gegen mich, wenn er dann arbeitete, sondern mit mir und das war ein ganz entscheidender Punkt. Grundsätzlich war auch er relativ pflegeleicht, wenn auch ein wenig speziell.
      Durch unsere häufigen Geländeritte stieg seine Kondition sehr schnell, er baute gut Muskeln auf und konnte dies auch im Parcours deutlich zeigen. Nach einer relativ kurzen Zeitspanne konnten wir problemlos einen A-Parcours durchspringen, ohne dass wir großen Herausforderungen gegenüberstanden. Dadurch, dass er zum Glück nicht zu heiß war, wenn er einen Sprung erblickte, ließ er sich gut kontrollieren und hatte man ihn erst einmal motiviert, war er ein Traum von Springpferd auf dem Platz.

      Tank war der letzte in der Reihe, nicht nur aus dem Grund, dass ich mich erst einmal aufgewärmt haben wollte, um mich an so ein Koloss zu gewöhnen. Außerdem war er sanftmütig, fleißig und von allen dreien am angenehmsten zu sitzen, weshalb ich mich jedes Mal auf unsere Trainingseinheit freute. Es war eine Kunst, auf ihm aufzusteigen, hatte ich doch teilweise die Aufstiegshilfe vergessen und musste rumturnen, bis ich die Hoffnung aufgab und sie mir letztendlich doch holte. Mit meinen weniger als 170 Zentimetern Körpergröße konnte ich einfach nicht auf ein dreißig Zentimeter größeres Pferd aufsteigen. Immer, wenn ich neben dem Rapphengst stand, fühlte ich mich, als würde ich gegen eine schwarze Wand starren, weil ich es nicht gewohnt war, nicht über einen Pferderücken herübersehen zu können.
      Ich lernte den Hengst schnell zu schätzen und zu mögen. Er war wirklich brav, stets gehorsam und ich hatte keinerlei Ausfälle von ihm erleben dürfen. Auch Stuten schaute er zwar gern hinterher und wurde etwas unruhig, dennoch ließ er sich auch dann immer gut kontrollieren und händeln. Es wäre wohl auch mein Todesurteil gewesen, wenn dem nicht der Fall gewesen wäre.
      Aber darin lag auch die erste Schwierigkeit des Trainings: Aufgrund seiner Größe und des stämmigen Körperbaus hatte Tank oft Probleme mit engeren Wendungen. In der Klasse A gab es davon glücklicherweise noch nicht allzu viele, aber spätestens die Galoppvolten, die ich mit Mephisto geübt hatte, würden viel Training und Zeit in Anspruch nehmen. Denen mussten wir uns aber bisher noch nicht widmen, also konnte ich mich voll und ganz auf die jetzigen Aufgaben konzentrieren.
      Als Figuren kamen Schlangenlinien mit vier Bögen und zehn Meter-Volten im Trab hinzu. In der Klasse E musste das Pferd schon den Mittelschritt, Arbeitstrab und Arbeitsgalopp beherrschen – für A brauchte man dann ebenfalls den Mitteltrab, der häufig im Leichttrab durchgeführt wurde, und den Mittelgalopp.
      Es gab außerdem eine ganze Handvoll Lektionen dazu: das Viereck verkleinern und vergrößern, der einfache Galoppwechsel, die Zügel aus der Hand kauen lassen und das Rückwärtsrichten. All diese würden wir in der nächsten Zeit in Angriff nehmen. Zuerst allerdings konzentrierten wir uns auf das Training allgemein, um Tank ein wenig wendiger zu machen und die Schlangenlinien problemlos durchführen zu können. Dann liefen auch die zehn Meter-Volten völlig ohne Schwierigkeiten ab. Schon zu Beginn arbeiteten wir am Mitteltrab und am Mittelgalopp, also einfach den raumgreifenden Tempi. Der Shire Horse Hengst arbeitete ausgezeichnet mit und wollte es mir immer recht machen, auch wenn er hin und wieder Probleme damit hatte, etwas zu verstehen. Er brauchte bei einigen Dingen ein wenig länger als andere Pferde, um sie wirklich zu lernen, aber wir hatten ja auch alle Zeit der Welt und standen nicht unter Zeitdruck, irgendetwas möglichst schnell zu erledigen, weshalb ich Tank zu nichts drängte.
      Nach einer Weile nahm ich die ersten Lektionen mit ins Training, wir begannen mit dem einfachen Galoppwechsel. Hierzu galoppierte ich Tank an, parierte ihn dann in den Schritt durch und anschließend galoppierten wir nach drei bis vier Schritten wieder an. Während der Schrittphase stellte ich das Kaltblut um, indem ich eine halbe Parade gab und zeitgleich den äußeren Schenkel ein wenig zurücknahm. Außerdem schob ich meine Hüfte nach vorn, um das Gewicht zu verlagern, und gab mit dem neuen inneren Zügel nach, sodass Tank die Hand wechselte. Er verstand irgendwann, worauf ich hinauswollte und führte die Lektion mit den Schritten dazwischen fehlerfrei aus, weshalb wir die Anzahl der Schritte immer weiter verringern konnten, bis das Durchparieren komplett wegfiel.
      Um das Viereck zu verkleinern und zu vergrößern, musste Tank das Schenkelweichen beherrschen, was allerdings nicht zu einhundert Prozent saß, weshalb ich auch dies noch mit ihm erarbeitete. Dazu bat ich Hunter, mir vom Boden aus ein wenig Hilfe zu leisten, zumindest für den Anfang. Hunter tippte den Hengst dann mit der Gerte an, sodass er einen Schritt zur Seite ging. Sobald er das tat, wurde Tank ausgiebig gelobt. Wir verringerten Hunters Einfluss immer weiter, bis es schließlich reichte, dass ich den Rappen mit dem Schenkel antippte, damit er zur Seite ausweichte. Damit konnten wir dann auch die entsprechende Lektion ausführen und von der Liste abhaken.
      Zu guter Letzt ließ ich Tank die Zügel aus der Hand kauen. Dazu ließ ich den äußeren Zügel etwas strammer als den inneren, damit ich noch eine Verbindung zum Pferdemaul hatte, und gab immer wieder halbe Paraden, damit Tank sich fallen ließ. Sobald er verstanden hatte, was ich meinte, und das auch ausführte, gab ich meine Hände nach vorn, damit das Riesenpferd sich entsprechend dehnen konnte. Es war grundsätzlich keine sonderlich schwierige Lektion, wenn der Vierbeiner einmal verstanden hatte, was von ihm verlangt wurde, und obwohl der Hengst etwas Zeit brauchte, um das auszuarbeiten, so lief es danach doch wie geschmiert.

      Es war eine ganze Weile vergangen, seit ich auf dem Bear Brook EC angekommen war, aber irgendwann endete jede Zeit und so war es für mich Zeit, Abschied zu nehmen, als ich das Training der Pferde erfolgreich für beendet erklärt hatte. Alle drei waren relativ problemlos gewesen und hatten größtenteils gut mitgearbeitet, auch wenn gerade Reverence dabei ab und zu einige Schwierigkeiten gehabt hatte. Dennoch war ich mehr als zufrieden mit dem Endergebnis und konnte dem Gestütsinhaber dann stolz verkünden, dass der Auftrag erledigt war. Hunter wollte sich natürlich noch selbst überzeugen, deshalb hatte ich ihn zur letzten Trainingseinheit eines jeden seiner drei Schützlinge mitgenommen und nochmal im Detail erklärt, wie alles gelaufen war, was einige Hindernisse gewesen waren und was besonders gut geklappt hatte. Hunter schien zufrieden, was nach einigen Absprachen und dem Packen meines Koffers für mich die Heimreise bedeutete. Ich wurde genauso herzlich verabschiedet wie vor einiger Zeit begrüßt, und fast bedauerte ich es, das Gestüt verlassen zu müssen, aber ich freute mich mindestens doppelt so sehr auf Townsend Acres und meine kleinen Reitponys, für die ich zumindest keine Aufstiegshilfe benötigte.


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      01. November 2018 | von sadasha
      Schnelle Pflege für alle Pferde

      Nachdem ich endlich vom Arzt das Go bekommen habe meine Pferde wieder zum teil selbst zu versorgen, machte ich mich heute früh gleich auf in den Stall um bei der Fütterung auszuhelfen. Ich fing bei meinen Zuchtstuten an um sie als erste auf ihre Weide bringen zu können. LMR Lady Luna, PFS' Savory Blossom und Scarlet in Birth streckten schon neugierig die Köpfe aus der Box, als sie den Fuggerwagen hörte. Slap Happy kam erst zur Tür, als ich bereits vor ihr stand. Als Boxennachbarin wurde dann auch Mikado neugierig. Riven in a Dream war noch im Halbschlaf und musste erstmal aufstehen, als sie das Futter hörte. Ich versuchte noch ein Foto davon zu machen, wie sie in ihrer Box lag, doch ich war zu langsam und erwischte sie mitten in der Bewegung. Die Dunkelheit gab dann den Rest dazu, das Bild war komplett verschwommen. Als nächstes waren Moulan, Blütenzauber und Bear Totem's Denali an der Reihe. Die Vollblut Zuchtstuten waren damit fertig. Nach der Fütterung kamen sie auf ihre Weide. Jetzt waren Tainted Whiz Gun, Verdine und Happy Fantasy bereit für ihr Frühstück. Die bunte Truppe stand nicht mit den Zuchtstuten auf einer Weide. Sie hatte ein eigenes Weideplätzchen und war so harmonisch, dass ich sie gar nicht in die große Herde werfen wollte. Die "Youngsters" hingegen schon. CHH' Classic Spring, PFS' Storm Cat, Rouge Trap, Fantastic Sonata und Essence of Life konnten sich schonmal daran gewöhnen mit tragenden Stuten und Fohlen umzugehen. Sie waren meine Anwärter. Die Jährlingsstuten Little Miss Backyard, Stars of Magic und What Rainbow standen zusammen mit Hester auf einer Weide weiter weg von ihren Mutterstuten. Das Absetzen hatten sie bereits hinter sich, doch ehe sie wieder zu den Großen kommen, würde noch etwas Zeit versteichen. Framed in Fantasy, mein neuster Zuwachs stand zusammen mit Braddock 'The Parrot', Niffler und Benji auf einer Weide, da ich aktuell keine Hengstfohlen außer ihm auf dem Hof hatte. Als die Fütterung der Stuten durch war öffnete ich die Paddockboxen der Hengste. Dabei ließ ich zuerst die älteren Hengste raus. Ehrengold und Mr. Raw Depression und danach Reverence. Zuletzt kamen Raving Hope Slayer und PFS Strolch auf ihre Paddocks.
      Mirko hatte sich in der Zwischenzeit um den zweiten Stalltrakt gekümmert und Xana, Stonery, Venetia, Felan, Magical Touch, Delmara, Iseabail, Lady Lyneth Bowen und Uschi komplett versorgt. Beth war noch dabei die Kaltbluthengste raus zu bringen. Maeyr, Schneemann und Mister Blockhead hatte ich schon draußen gesehen. Tank, Buck or Two, Thomas, Vikar und Mephisto standen noch in ihren Boxen. Ich hatte noch zwanzig Minuten Zeit um eine Box fertig zu machen für den heutigen Neuankömmling. Ramira, eine Tinkerstute, die auch Kerry gut gefallen wird. Sie war charakterlich einwandfrei und genoß bislang ein sehr liebevolles zu Hause in dem sie ordentlich in der Freiarbeit gefördert wurde. Für ein Therapiepferd exzellente Voraussetzungen. Nach der langen Reise aus Deutschland würde sie erstmal Ruhe brauchen. Ich streute deshalb so ein, dass sie es gemütlich hatte. Futter würde sie Portionsweise mitbringen, sodass ich mir darum vorerst keine Gedanken machen musste. Futterumstellungen hatte ich nun schon zu genüge umgesetzt und auch Ramira wird damit sicher gut zurecht kommen, sobald ich damit beginne. Ich legte ein paar saftige Möhren in den Futterkrug und öffnete das Fenster zum Innenhof. Damit war ich mit meinem Tagesplan fertig.


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      04. November 2018 | von sadasha
      Hufschmiedbericht
      "Na mein Guter, heute hast du quasi frei.", begrüßte ich Tank, der noch im Halbschlaf in seiner Box stand. Ich hatte die neuen Eisen für den Riesen schon vorbereitet und die Schmiede ordentlich angeheizt. Die ersten Mitarbeiter trudelten auf dem Hof ein und ich nutze diese morgendliche Ruhe direkt aus und führte Tank ein wenig über den Hof, achtete dabei nochmal besonders auf seine Hufe und seinen Bewegungsablauf. Zwei der Eisen saßen shon so locker, dass sie mehr als üblich klackerten. Es wurde Zeit den Beschlag zu erneuern. Ohne nochmal zur Box zu gehen brachte ich Tank in die Schmiede. Der Rappe warf immer wieder sehnsüchtige Blicke in Richtung Stallungen, da er dort üblicherweise sein Futter bekam. Doch heute würde er in der Schmiede frühstücken. Den Eimer hatte ich schon vorbereitet und als Tank das begriff zog er zielstrebig zum Trog am Stellplatz der Schmiede. "So ists brav.", lobte ich und nahm mir gleich die Zange zur Hand um das erste Eisen zu lösen. Wie erwartet kam es mir fast schon von alleine entgegen, mit ein wenig Gewalt löste ich es komplett und konnte dann mit dem Ausschneiden beginnen. Shirehufe boten viel Arbeitsfläche und die von Tank waren üblicherweise recht trocken und im Sommer sogar etwas brüchig. Besonders dieser Sommer hatte uns etwas zu schaffen gemacht. Doch mittlerweile waren die kleinen Risse und Ausbrüche gut verwachsen und ich konnte ohne große Umwege einfach ausschneiden, das neue Eisen herrichten und es schließlich nach mehrmaliger Korrektur aufnageln. Auch die anderen Hufe waren in Ordnung und Tank döste nach seinem Frühstück beinahe weg. Die Arbeit machte er mir mit seiner morgendlichen Trägheit etwas schwerer, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn so ein entspanntes Shirebein wog eine ganze Menge, wenn man es als Mensch alleine tragen musste. Nach einer ganzen Weile war Tank komplett frisch beschlagen. Ich nutzte für die Hufe noch einen Feuchtigkeit spendenden Balsam um dem harten, trockenen Horn entgegen zu wirken. Dann entließ ich ihn auf seinen Paddock.


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      04. November 2018 | von Elsaria
      Tierklinik zur Lindenweide | HK Grunduntersuchung für Tank

      Abermals fuhr ich nach Bear Brook EC. Ich war gerade letzte Woche da und schon hatte ich einen weiteren Auftrag. Inzwischen war von Hunter seinen Shire Hengst Tank für die Körung soweit und wie ich ihn kenne wollte er einfach auf Nummer sicher gehen. Ich bin zwar nicht so der Fan von großen Pferden aber als Tierärztin musste man einfach alles nehmen was kommt. Es ist kalt geworden deshalb zog ich mich warm an und fuhr zu Hunter. Er erwartete mich bereits und sagte mir das er die ganze Zeit zur Verfügung stand und auch das die Zähne gemacht werden müssen. Tank ist sehr sensibel wenn ihm was stört dann bewegte er sich keinen Zentimeter und das wäre für die Körung schlecht. Ich ließ ihn mir vortraben und machte die Beugeprobe. Ich sah keine Auffälligkeiten und bat Hunter den Rapphengst anzubinden. Sorgfältig tastete ich ihn ab und entdeckte nichts. Nun hörte ich ihn ab auch da war alles in bester Ordnung. Nun impfte ich den Hengsten und sedierte ihn um seine Zähne machen zu können. Als ich sicher war das Tank schlief machte ich mich sofort an die Arbeit. Denn niemand konnte so ein riesen Pferd halten und gar lange stützen. Nun war alles fertig ich gab Anweisungen das man den Hengst bis er wieder ganz wach war an der Box festbinden sollte und immer wieder nach ihm sehen müsste damit nichts passierte. Dann trug ich alles ein und verabschiedete mich von meiner Kundschaft.


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      1. April 2019 | von sadasha
      Frühlingseinbruch
      Den Kopf auf eine Hand gestützt, saß ich auf dem Hocker in der Sattelkammer. Ich starrte die offene Dose Lederfett an, die vor mir auf dem Boden stand, sah sie jedoch nicht. Ich war mit meinen Gedanken bei meinen Eltern, suchte Lösungen für das Dilemma, das sich um sie wob, wie ein giftiges Netz. Die Nachricht vom Schlaganfall meines Vaters hatte mich vor zwei Tagen aus der Bahn geworfen. Meine Mutter war vollkommen aufgelöst und lief herum wie ein aufgescheuchtes Huhn, wenn man sie besuchte. Sie fand sich alleine nur schwer zurecht. Jahrzehnte lang hatte sie meinen Vater an ihrer Seite, ihr Ruhepol, ihr Anker. Jetzt war er im Krankenhaus und kämpfte mit den Folgen des Schlaganfalls. Die Ärzte wollten uns nicht zu viel versprechen, er würde vielleicht wieder gehen lernen, vielleicht wieder sprechen können, aber sein Geist war sehr mitgenommen. Ich hatte meine Mutter wegen ihrer ebenfalls schlechten Verfassung nach Hause geholt. Hier konnte ich immer ein Auge auf sie werfen, sie ablenken. Mein Team half mir dabei und es zeigte bereits Wirkung. Aber war das die Lösung? Sicher nicht. Ich musste mir für die Zukunft etwas anderes überlegen.
      Ich seufzte und riss mich aus meinem Gedankenkarussell. Jemand hatte die Tür hinter mir geöffnet. Als ich mich umwandte sah ich, dass es Kerry war. Sie brachte Sattel und Trense von Vikar nach ihrem Training zurück. „Vikar kam heute aus dem Schwitzen kaum noch raus. Auch die anderen Kaltblüter tun sich schwer mit dem plötzlichen Frühlingseinbruch. Kannst du mir helfen sie zu scheren? Ich bin mit der Maschine so unsicher.“, fragte sie, als sie das Zubehör fertig verstaut hatte und sich zum Gehen wandte. Ich nickte zum Sattel auf dem Bock vor mir. „Ich mach den noch fertig, dann komme ich.“
      Kerry hatte Tank auf die Stallgasse geholt und ihn gründlich geputzt. Der Shirehengst sah mich aufmerksam an, als ich mich mit der Schermaschine näherte. Er war meistens entspannt. Das Scheren kannte er und gerade ihm mit seinem schwarzen Fell, war es immer eine große Erleichterung, wenn wir ihm beim Fellwechsel halfen. „Ich hol schon mal den nächsten Kandidaten, dann kann ich Putzen, solange du Tank scherst.“ Abermals nickte ich und schloss die Maschine am Strom an. Ich stellte eine recht kurze Haarlänge ein und begann am Hals gegen den Strich zu scheren. Kerry hatte die Mähne fest eingeflochten, sodass sie mich jetzt nicht störte, selbst wenn sich Tank einmal schüttelte. Ich nahm mir die Zeit um langsam die Bahnen zu ziehen und auf Unebenheiten zu achten. Schließlich wollte ich den Hengst nicht verletzen. Immer wenn ich absetzte prüfte ich die Temperatur der Schermaschine. Wurde sie zu heiß, setzte ich für ein paar Minuten aus, damit sie sich abkühlen konnte. Nach Tank war Felan an der Reihe. Kerry brachte den Hengst weg und ich ging eine Stallgasse weiter um die Schimmelstute zu scheren. Felan war auch sehr ausgeglichen und ruhig. Der Krach der Schermaschine machte ihr nichts. Ihre dunkle Haut ließ das Fell grau erscheinen. Kerry half mir beim Po und hob den Schweif an, da Felan ihn nicht von selbst hochnahm, wenn ich in die Gegend kam. Dadurch dass die Stute deutlich kleiner war, als Tank war ich auch viel schneller mit dem Scheren fertig. Kerry hatte dennoch schon das nächste Pferd fertig geputzt. Schneemann war zwar auch weiß, hatte aber eine helle Haut, da er kein Schimmel war. Er bekam eher einen rosa Touch, wo die Haut durchschimmerte. Während ich ihn scherte, putzte Kerry Uschi, deren Dapples beim Schervorgang deutlicher zum Vorschein kamen. Eine Herausforderung stellte Maeyr dar. Der Hengst war mal wieder in Höchstform und schnappte immer wieder nach mir, wenn ihm eine Stelle nicht passte. Als ich seine Spinnereien satt hatte bat ich Kerry ihn abzulenken, damit ich den Schervogang in Ruhe abschließen konnte. Auch Mister Blockhead war nicht begeistert vom heutigen Tagesprogramm. Nach ihm legten wir erstmal eine Pause ein und aßen zu Mittag.
      „Holt ihr die anderen? Wir haben für Alle gekocht.“, bat meine Mutter, als wir die Küche betraten. Sie sah glücklich aus. Mrs. Clayton deckte im Hintergrund den Tisch. Es roch köstlich nach gebratenem Fleisch und Rosmarin. Kerry und ich teilten uns auf und holten den Rest des Teams. Ein so üppiges Essen hatten wir selten. Meistens gab es Eintöpfe, Suppen, irgendwas, das sich schnell für eine große Truppe anrichten ließ. Jetzt wo Mrs. Clayton jedoch die Hilfe von meiner Mutter hatte tischten sie gemeinsam auf. Sie waren ein ausgezeichnetes Team. „Als nächstes scheren wir Mephisto und Buck or Two. Dann sind es nur noch die übrigen Stuten.“, erklärte Kerry. Liz sah auf. „Das macht ihr also den ganzen Tag! Vielleicht könnte man bei der Gelegenheit die Fohlen an das Geräusch gewöhnen?“, schlug sie vor. Ein zustimmendes Murren ging durch die Reihe, da niemand den Mund leer hatte um in Worten zu antworten. Den Rest des Essens diskutierten wir aus wie dir das Fohlentraining am besten einbringen konnten ohne die Kleinen komplett zu verschrecken. Am besten ging das mit den sehr routinierten Stuten. Xana, Venetia, Ramira und Sovereign boten sich an.
      Nach dem Essen ging es dann an die Umsetzung. Ich begann damit die Stuten zu scheren und Kerry sah immer mal wieder mit einem der Fohlen vorbei. Zuerst mit Hester, die das Alles recht wenig interessierte. Gut für sie, denn als Tinker würde die später öfter in den Genuss kommen zum Fellwechsel geschoren zu werden. Aber auch die Vollblutfohlen Little Miss Backyard, What Rainbow und Framed in Fantasy konnten sich mit dem Geräusch und dem Vorgang etwas vertraut machen. Als die vier Stuten unseres Vertrauens durch waren mit Scheren, fehlte nur noch Stonery. Auch sie wurde heute von überschüssigem Winterfell befreit und anschließend mit einer leichten Decke eingedeckt.
      Der nächste Tag begann ganz standardmäßig. Es war für mich schon so normal, meine Mutter im Haus zu haben, dass es sich unnatürlich anfühlte, sie demnächst wieder wegzuschicken, damit sie weiter mit meinem Vater leben konnte. Doch für den Moment genoss ich ihre Anwesenheit und ihre Hilfsbereitschaft im Haushalt. Sie hatte sogar Pitch raus gelassen, sodass ich sofort an die Arbeit mit den Pferden gehen konnte. Ich schnappte mir zuerst Ehrengold und Sunday Morning und steckte sie in die Führanlage, die beiden braunen Hengste verstanden sich erstaunlich gut und so konnte man sie halbwegs unbeaufsichtigt ihre Runden drehen lassen. Von der Reithalle aus konnte ich sie beobachten. Ich machte mir Riven in a Dream fertig und wärmte sie zuerst einmal gründlich auf. Als ich damit fertig war betrat Isaac mit Mikado in die Halle. „Keine Stangen aufgebaut? Bist du krank?“ Ich lachte. „Kein Bedarf. Aber nur zu, wenn du Stangenarbeit machen möchtest: Fühl dich frei.“, gab ich zurück und trabte Riven an. Isaac beließ es für seine erste Trainingseinheit des Tages dabei und baute erst nachdem er Mikado weggebracht hatte ein paar Stangenlektionen auf. Ich hatte nun PFS Strolch unter mir und nutzte die Stangen ebenfalls. Da Isaac jetzt den Halbbruder PFS' Straight Alignment ritt kamen wir mit den Abständen in etwa hin, wenngleich Ally ein Stückchen kleiner war. Die Schrittlänge war erstaunlicher Weise recht ähnlich. Nach dem Mittag schnappte ich mir zuerst Golden Sugar und später Reverence und machte ihn für den Geländeparcours fertig, der sich endlich wieder bereiten ließ, nach all den nassen Tagen. Die Hofeigene Strecke hatte ich für mich alleine, da heute nur Isaac als Trainer auf dem Hof war. Er blieb jedoch den Tag über in der Halle. Die Stuten PFS' Savory Blossom und Essence of Life würde das freuen, da sie sonst gleich gewaschen werden müssten, was keine von ihnen sonderlich mochte. In der Führanlage liefen, als ich von meiner Geländesession zurück kam, Rouge Trap, PFS' Storm Cat, Tainted Whiz Gun und CHH' Classic Spring. Damit waren die Vollblüter für heute bewegt. Frei war mein Nachmittag jedoch trotzdem nicht, da ich noch ein paar Besorgungen für die Schmiede machen musste. Erst als ich spät Abends wieder nach Hause kam, hatte ich endlich frei und konnte mit Pitch die Ruhe genießen.
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für alle meine Pferde

      Während der Umstrukturierungen des Gutes hatte ich leider zu wenig Zeit gehabt um mich um alle Pferde zu kümmen, aber heute hatte ich mir Zeit freigeschaufelt und schaute nach dem Rechten. Im mittlerweile nicht mehr neuen Aktivstall standen seit einiger Zeit alle meine Stuten: Lady Lu, Silfra, Shakira, Willow Maiden, Gisela, River's Drafna, Mina, RiverDance, Tiva, Parwaneeh, Gaitano`s Little Girl, Fina, Stássa, Moon`s Pumpkin, Baldintáta, Greta, Riverdale, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Time to Dance, Artemis Zara, Smokin Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Walla Walla Starshine, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, PFS Diadora, Little Lioness, Watschelente, Lotteliese, Felan, Dóttla von der Schildburg und The Devil wears a suit and tie. Alle Stuten waren zufrieden und standen in Gruppen an den Heuraufen oder auf dem Trail. Mittlerweile war der Offenstall der Hengste fertig: Giacomo Casanova, Kangee, Big John, Give me everything tonight, Dark Choc' O'Lena, Rudsmo Remi, River's Uprising, L'ombre de la Mikasi, Vipke van de Zandhoeve, Lettenhof's Nanuk, Nils Sverre, Townsend Cosmopolitan, BR Alan's Steamin Dinner, Excelsior, Loki, Svadilfari, Black Moonlight Shadow, Nandengo, Maeyr, Tank, Mister Blockhead, Dynur fra Frelsi, Civil War und der Hengst vom Joelle Makeover Narvik HMJ 1005, der sich mittlerweile sehr gut eingewöhnt hatte, liefen glücklich über das Gelände ihres Offenstalles.
      In der nächsten Zeit würde sich einiges ändern, ich war auf der Suche nach einem Nachfolger für mein Gestüt, damit ich mich vollkommen auf meinen Therapiestall konzentrieren kann. Da alles gut war ging ich zurück ins Büro und arbeitete weiter an meinen Plänen.

      1704 Zeichen by AliciaFarina
    • AliciaFarina
      19.03.2020
      Pflegebericht für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts

      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching


      Mitten im Umbau machte ich mich auf den Weg um nach dem Rechten bei meinen Pferden zu kucken. Zuerst ging es auf das neue Gelände unseres Therapiestalles, dort standen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ 1005, Angus, Just a simple Dude, Stiffler und Fire is catching bereits in einen Offenstall. Bei den Hengsten und Wallachen war alles gut und der Baulärm störte sie nicht im geringsten.
      Baldintáta, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Artemis' Zara, Væna fra glæsileika eyjarinar, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage stehen noch am Gestüt, da die neuen Offenställe noch nicht fertig gebaut sind. Auch bei den Stuten, die demnächst noch umziehen sollen, war alles in Ordnung, also schaute ich nach den restlichen Pferden. Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts,L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War, Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts und Àrtali van Ghosts diese standen entspannt in ihren Gruppen auf den Paddocks oder in ihren Offenställen.
      Nachdem ich alles kontrolliert hatte ging es wieder ins Büro, denn ein großer Umbau und Umzug muss gut geplant werden.

      3352 Zeichen
    • AliciaFarina
      Pflegebericht für:
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts
      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn​


      Durch Corona verzögerte sich der Umbau etwas, das war aber sehr gut für die Ausbildung der Pferde. Fönn, welche erst wenige Monate bei uns war hatte richtig aufgeblüht. Sie hatte sich mit den anderen Pferden angefreundet und war mittlerweile gut in die Herde integriert. Einige Jungpferde waren mittlerweile unter dem Sattel und die Fohlen werden immer größer. Auf dem Gelände des Therapiestalles stehen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ 1005, Angus, Just a simple Dude, Stiffler und Fire is catching bereits in einen Offenstall. Bei den Hengsten und Wallachen war alles gut , sie haben sich sehr gut an den Baulärm und die großen lauten Geräte gewöhnt.
      Baldintáta, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Artemis' Zara, Væna fra glæsileika eyjarinar, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage stehen noch am Gestüt, da die neuen Offenställe noch nicht fertig gebaut sind. Auch bei den Stuten, die demnächst noch umziehen sollen, war alles in Ordnung, also schaute ich nach den restlichen Pferden. Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts,L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War, Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Fönn und Àrtali van Ghosts diese standen entspannt in ihren Gruppen auf den Paddocks oder in ihren Offenställen.



      2370 Zeichen by AliciaFarina
    • AliciaFarina
      07.11.2020
      Silfra, Gaitano's Little Girl, Give me everything tonight, Big John, Mina, Giacomo Casanova, Lady Lu, Rudsmo Remi, Tiva, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Dark Choc' O'Lena, Fina, Parwaneeh, River's Uprising, Shakira IV, Kangee, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Maeyr, Felan, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts, Vin, GRH Princess Peppy Ann, Náttdis van Ghosts, Àrtali van Ghosts

      L'ombre de la Mikasi, Greta, Nils Sverre, Riverdale, Time to Dance, Smokin' Jackie Joe, Menetetty, Rivervixen, Townsend Cosmopolitan, Walla Walla Starshine, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari, PFS Diadora, My Holly, Civil War

      Nandengo, Baldintáta, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Lotteliese, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, Watschelente, Loki, Excelsior, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Dóttla von der Schildburg, The devil wears a suit and tie, Narvik HMJ 1005, Angus, Artemis' Zara, Just a simple Dude, Væna fra glæsileika eyjarinar, Stiffler, MW's Amelie, MW's Soraya, BR Princess Peppy Gaia, Flapa, Yasmin di Royal Peerage, Fire is catching, Fönn


      „Dieser nervige Matsch!“, meckerte ich vor mich hin als ich die Fohlen MW's Amelie und MW'S Soraya von der Wiese holte. Die beiden standen momentan mit den anderen Jungstuten, Watschelente, BR Princess Peppy Gaia, Yasmin di Royal Peerage, FPS Diadiora und Rivervixen, von mir zusammen. Sie waren mittlerweile schon 4 Jahre alt und ich bereitete sie derzeit zusammen mit Niklas auf das Einreiten vor. Townsend Cosmopolitan, der auch schon 4 Jahre alt war, wurde schon regelmäßig unter dem Sattel mit ins Gelände genommen um ihn die Balance finden zu lassen. Nach der Einheit mit Amelie und Soraya brachte ich sie wieder zurück, ich schaute nach der Heuraufe, ob noch genug Heu drin war und ging zurück zum Stall. Im Stall ging ich an den Boxen meiner Deckhengste vorbei, Give me everything tonight, Big John, Giacomo Casanova, Rudsmo Remi, Dark Choc' O'Lena, River's Uprising, Kangee, Maeyr, Tank, Mister Blockhead, Hnakki van Ghosts und Àrtali van Ghosts standen zufrieden in ihren Boxen. Manche von ihnen standen auf ihrem großen Paddock, andere mümmelten entspannt an ihrem Heu. Meine Zuchtstuten standen alle im Herdenverband in einem Laufstall mit einem großen angrenzendem Paddock. Auch hier kontrollierte ich das Heu. Mina, Fina, Lady Lu, Shakira und Felan standen verteilt an den Heuraufen. Parwaneeh und Tiva kraulten sich gegenseitig. Der Rest der Stuten, Gaitano's Little Girl, Silfra, Gisela, Willow Maiden, RiverDance, Stássa, Moon's Pumpkin, River's Drafna, Vín, GRH's Princess Peppy Ann und Náttdís van Ghosts standen dösend in kleinen Grüppchen auf dem Paddock und im Laufstall verteilt. Zum Glück liegt unser Therapiestall nur wenige Auto Minuten entfernt, sodass ich schnell zwischen beiden Ställen wechseln kann. Im Paddocktrail der Stuten, standen Baldintáta, VK Yolie Whisp, Blue Spirit, I'm simply extraordinary, Wild Strawberry, Little Lioness, Dóttla von der Schildburg, Artemis' Zara, Væna fra glaesileika eyjarinar, Flapa und Fönn. Lotteliese und The devil wears a suit and tie wurden von unseren zwei Praktikanten für eine Therapieeinheit vorbereitet. Bei den Hengsten und Wallachen im Paddocktrail am anderen Ende des Hofes standen Nandengo, Lettenhof's Nanuk, Vipke van de Zandhoeve, Loki, Excelsior, Dynur fra Frelsi, Black Moonlight Shadow, Narvik HMJ1005, Angus, Just a simple dude, Stiffler und Fire is catching. Bei den Kerlen war mehr Action als bei den Stuten, da sie mehr am spielen sind. Als ich gerade an der Heuraufe war, kamen Vipke und Loki angerast und schlugen Haken bei denen Hasen neidisch werden würden. Nachdem ich am Therapiestall mit allem fertig war, ging es zurück zum Gestüt, heute wollte ich noch etwas reiten, dafür hatte ich mir Riverdale ausgesucht, die hübsche Palomino Stute stand mit Greta, Time to Dance, Smokin Jackie Joe, Menetetty, Walla Walla Starshine und My Holly auf einem großen Paddock. Zum Glück war dieser befestigt, sodass ich trockenen Fußes Riverdale rausholen konnte. Niklas wollte ebenfalls noch reiten und holte sich vom Hengstpaddock Nils Sverre, L'ombre de la Mikasi, BR Alan's Steamin Dinner, Svaðilfari und Civil War wollten ebenfalls mitkommen, aber Niklas scheuchte sie mit Hilfe des Strickes weg. Gemeinsam machten wir unsere Pferde fertig und gingen eine Runde ausreiten, glücklicherweise kamen wir trocken wieder an. Denn kaum dass wir die Pferde weggebracht hatten und ins Auto gestiegen waren öffnete sich der Himmel und es schüttete wie aus Eimern.

      4562 Zeichen by AliciaFarina​
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  • Album:
    1. Zuchtpferde von der Schildburg
    Hochgeladen von:
    AliciaFarina
    Datum:
    20 Mai 2019
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    Kommentare:
    5

    EXIF Data

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    180,6 KB
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    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • [​IMG]
    Hengst
    9 Jahre
    Rasse Shire Horse
    Stockmaß/Endmaß 198cm
    Fellfarbe Rappe
    Geno EE aa

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    [​IMG]
    Charaktereigenschaften
    Nervenstark, Sanftmütig, Fleißig

    Vorgeschichte
    Tank wurde im Norden Englands gezogen und nach bestem Wissen und Gewissen ausgebildet. Der Rappe lernte hier eine Kutsche zu ziehen und wurde einmal die Woche zur Waldarbeit rangezogen. Hier zog er schwere Lasten und baute ordentlich Muskelmasse auf. Später wurde Tank eingeritten. Er bekam hier eine solide Grundausbildung, die wohl gerade für's Freizeitreiten ausreicht. Mit sechs Jahren wurde er an Hunter Crowley verkauft um eine erfolgreiche Zukunft in der Zucht zu haben.

    Beschreibung
    Fürs Springen ist Tank dank seiner enormen Masse nicht geeignet. Er ist breiter als das übliche Shire Horse und ist es gewohnt schwere Lasten zu ziehen. Er möchte gefordert werden. Mit Denkaufgaben tut sich der Hengst manchmal schwer, da er ein langsamer Lerner ist. Doch er bemüht sich immer zu folgen und bindet sich schnell an seine Menschen. Tank ist Allen Lebewesen gegenüber wohl gesonnen und zeigt wenig Hengstmanieren. Natürlich kann er bei einer besonders attraktiven Stute nicht umher "Hallo" zu sagen. Tank hat recht flache Grundgangarten, was jedoch mit seinem Gebäude zusammenhängt. Er lässt sich sitzen wie ein Sofa und ist ein Traum für jeden Freizeitreiter. Mit etwas Training reicht sein Potential für das ein oder andere Dressur und/oder Trailturnier. Jedoch darf man mehr von ihm erwarten, wenn man ihn vor einen Karren spannt. Im Fahrsport liegt seine Zukunft.

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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A
    Lektionen der Dressur: E A

    Western E A L
    Trail: LK5 LK4 LK3

    Fahren E A L M S
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4

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    [​IMG]
    Offiziell
    370. Fahrturnier | 438. Westernturnier | 388. Fahrturnier | 393. Fahrturnier | 452. Westernturnier
    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    406. Fahrturnier | 407. Fahrturnier | 461. Westernturnier | 463. Westernturnier | 409. Fahrturnier
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    466. Westernturnier | 469. Westernturnier | 10. Synchronfahren | 10. Synchronfahren | 470. Westernturnier
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    Inoffiziell
    keine

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    Von unbekannt
    Aus der unbekannt

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    [​IMG]
    HK 499

    Eingetragene Zucht Bear Brook EC
    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller sadasha

    Nachkommen
    keine

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    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch 04. November 2018
    Gesamteindruck gut

    Letzte Zahnpflege 04. November 2018
    Letzte Wurmkur 04. November 2018
    Letzte Impfung 04. November 2018

    Letzter Hufschmiedbesuch 04. November 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 04. November 2018

    Beschlag vorne Stahleisen mit Gripeinlagen
    Beschlag hinten Stahleisen mit Gripeinlagen

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