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Muemmi

Take a Bow - 5

Welsh Pony Sektion A | Hengst | Im Besitz seit: Juni 2014 | Pfleger: Willi Frerichs | Bitte keine Kommentare!

Take a Bow - 5
Muemmi, 2 Juli 2018
    • Muemmi
      Alte Berichte

      Willkommen Guinness,King of Night und Roxy,sowie klein Püppchen's Dream!

      Heute war ich mal wieder früh wach ich bekam heute drei Neue Tinker zu mir hier her,sowie eine Welsh A Stute. Da Lullaby zur Zeit weg war nahm ich unsere neuen Pferde auf. Naja die die sie eigentlich bei sich halten sollte.. Auch gut. Schnell räumte ich Teller sowie Messer vom Frühstück weg und lief in den Stall als ich mich angezogen hatte. Ich machte die Lichter an des großen Stalles und schmunzelte. ,,Guten Tag ihr lieben.'',schmunzelte ich und einige wieherten mir kurz zu. Ich brachte die Ponys; La Luna,Sweet Poison,Winter's End,Wild Affair und Take a Bow auf die Weide. Stuten und Hengste natürlich getrennt. Ich sah auf den Hof. Es stand noch kein Hänger da. Wer weiß wann Tequii mit den Tinkern kam. Fröhlich ein Lied vor mich her trällernd stellte ich noch die Fohlen;Royal Rubina,Ironic,Antaris,Romerico und Soulmate's Death auf die Weide. Die Großpferde stellte ich auch noch rasch raus,dies waren: Café Latte,Muemmi,Mistery,Veronica,Linara,Scottland Yard Irritable,Alors on Chante,Gameover und Emilia. Hier waren auch wieder Stuten von Hengsten getrennt. Nun ging ich wieder in den Abteil der Tinker. Behind the Shadow,Vampirjunge,Hope in Despair und Francesco stellte ich auch noch auf die Weide der Tinker. So nun dürften die anderen auch mal kommen. Naja,solange bereitete ich die Boxen schonmal vor. Zwar würden die Pferde gleich zu den anderen auf die Weide kommen aber dann wären die schonmals gemacht. Als diese Boxen fertig waren kam schon Niniana mit Püppchen's Deam. Ich begrüßte sie freundlich,wir besprachen noch etwas bevor wir die Stute auf die Weide zu den anderen Stuten brachten. Winter's End und Sweet Poison hoben die Köpfe und blickten neugierig zu der neuen Sute die nun auch auf der Weide standen. Die Stuten untereinander zickten etwas ehe sich Püppchen mit den Hengsten vertraut machte. War richtig süß mit anzu sehen. Niniana ging schließlich wieder und ich machte mich an das Boxen misten. Nachdem das alles geschafft war streute ich sie noch rasch ein. Gut alle hatte ich nicht geschafft das würde morgen noch kommen. ich füllte die Futtertröge für heute Abend schonmals auf und die Wassertröge ebenfalls. So nun kam auch Tequii mit den Tinkern. Die ersten zwei drückte sie mir in die Hand und fuhr dann auch rasch los Roxy noch zu holen mit den Hänger. Ich schmunzelte,gab den großen Kerlenen ein Leckerli,ehe ich sie auch auf die Weide brachte. Natürlich wurde sofort die Rangordnung geklärt. Schmunzelnd beobachtete ich das ganze ehe ich Hufe hinter mir hörte. Dort war Tequii mit der Tinker Stute Roxy. Ich nahm sie zu mir und stellte sie als einzigste Stute auf die Stutweide der Tinker,diese war genau neben den Hannoveraner Stuten. So ganz alleine war sie ja dann doch nicht. Schnell hatten sich anscheinend alle eingelebt so klärte ich noch etwas mit Tequii ehe auch sie wieder fuhr. Ich lief in den Stall und machte noch alles fertig.. Am Abend holte ich alle meine Tiree schließlich wieder rein,da es heute Nacht schneien sollte...Ich verabschiedete mich von den nun fressenden Tieren und lief wieder in's Haus.

      Sammelbericht

      Ich wachte von meinem klingelndem Handy auf. Ich ging ran. "Hallo?" fragte ich verschlafen. Channii war am anderen Ende der Leitung. "Du hast ein bisschen verschlafen.. Denkst du daran dich heute um meine Ponys zu kümmern?" fragte sie mich freundlich. Ich sprang auf und war Hell wach. Ich schaute auf die Uhr.Mist. Tatsächlich.. eine Halbe stunde verschlafen. Ich sagte ihr das ich in einer Halben Stunde auf dem Hof bin, legte auf und düste ins Badezimmer. Ich duschte und zog mich an. Dann ging ich runter in die Küche und schmierte mir 2 Halbe Brötchen, packte meine Sachen zusammen und fuhr los. Am Hof angekommen lief ich gleich in den Stall um Die Halfter für Poison, End, Affair, Luna, Bow und Püppi zu Holen. Ich halfterte schonmal alle auf damit ich es hinterher leichter hatte. Als erstes nahm ich Poison und End. Ich nahm sie mit Auf den Reitplatz nachdem ich ihre Hufe ausgekratzt und mich vergewissert hatte das heute niemand draußen reiten wollte. Poison galoppierte sofort los und rannte gegen End der daraufhin auch buckelnd losstürmte. Ich setzte mich auf den Zaun und sah beiden lächelnd zu. Nach zehn Minütigem rumgetobe liefen die Ponys über den Platz und suchten an den Rändern nach Gras. Ich halfterte sie wieder auf und band sie Draußen an, holten den Putzkasten und putzte beide Kräftig was sie nach dem Toben und Wälzen auch nötig hatten. Dann stellte ich die Beiden auf die Weide und holte Affair. Ich putzte sie gründlich und Zäumte sie auf. Ich holte meinen Helm und ging mit ihr in die Halle. Affair blieb ruhig stehen während ich aufsaß und ging willig voran. Die kleine Stute guckte sich neugierig um. Als sie Locker war gab ich ihr die Hilfen zum antraben. Sie trabte voran und schlug ein paar mal vor Freude mit dem Kopf. Ich ritt sie auf den oberen Zirkel und galoppierte nach ein paar Runden an. Affair ging schön vorwärts und ließ sich gut lenken, sodass ich ganze Bahn ritt. Nach ausreichend Schritt- und Trabarbeit ritt ich Affair trocken und stellte sie mit einer leichten Decke auf die Weide.
      Dann holte ich mir Luna und longierte sie. Anschließend ging ich im Wald mit ihr Spazieren und brachte auch sie anschließend auf die Weide.
      Mit Bow wollte ich ausreiten. Er sollte lernen nicht immer vor zu schießen und durch zu gehen. Ich putze ihn, zäumte ihn auf und longierte ihn ab bis er schwitze. Dann stieg ich auf und ritt in den Wald. Bis jetzt verhielt sich Bow sehr gut, konnte aber auch daran liegen das er einfach ein bisschen erschöpft war. Ich wartete bis er nicht mehr Pumpte und trabte mit ihm an. Bow schreckte ein bisschen vor einem Baumstamm zurück war aber sonst Brav. Ich parierte ihn durch zum Schritt. An der Galoppstrecke angekommen stieg ich ab und führte ihn. Er wurde sehr nervös aber ich hatte ihn unter Kontrolle. Bow gefiel es gar nicht nur schritt zu gehen aber da musste er jetzt durch. Er schritt willig voran und versuchte zu Trabe und keilte manchmal aus aber sonst bleib Bow ruhig. Nach der Galoppstrecke saß ich wieder auf und ritt ihn langsam auf einen Weg zu wo man auch Galoppieren konnte, die meisten es aber nicht machten. Zur Belohnung für sein einigermaßen ruhiges Verhalten durfte er nun Galoppieren.
      by lalelunalea

      Sammelbericht
      Ich wachte von meinem klingelndem Handy auf. Ich ging ran. "Hallo?" fragte ich verschlafen. Channii war am anderen Ende der Leitung. "Du hast ein bisschen verschlafen.. Denkst du daran dich heute um meine Ponys zu kümmern?" fragte sie mich freundlich. Ich sprang auf und war Hell wach. Ich schaute auf die Uhr.Mist. Tatsächlich.. eine Halbe stunde verschlafen. Ich sagte ihr das ich in einer Halben Stunde auf dem Hof bin, legte auf und düste ins Badezimmer. Ich duschte und zog mich an. Dann ging ich runter in die Küche und schmierte mir 2 Halbe Brötchen, packte meine Sachen zusammen und fuhr los. Am Hof angekommen lief ich gleich in den Stall um Die Halfter fürPoison, End, Affair, Luna, Bow und Püppi zu Holen. Ich halfterte schonmal alle auf damit ich es hinterher leichter hatte. Als erstes nahm ich Poison und End. Ich nahm sie mit Auf den Reitplatz nachdem ich ihre Hufe ausgekratzt und mich vergewissert hatte das heute niemand draußen reiten wollte. Poison galoppierte sofort los und rannte gegen End der daraufhin auch buckelnd losstürmte. Ich setzte mich auf den Zaun und sah beiden lächelnd zu. Nach zehn Minütigem rumgetobe liefen die Ponys über den Platz und suchten an den Rändern nach Gras. Ich halfterte sie wieder auf und band sie Draußen an, holten den Putzkasten und putzte beide Kräftig was sie nach dem Toben und Wälzen auch nötig hatten. Dann stellte ich die Beiden auf die Weide und holte Affair. Ich putzte sie gründlich und Zäumte sie auf. Ich holte meinen Helm und ging mit ihr in die Halle. Affair blieb ruhig stehen während ich aufsaß und ging willig voran. Die kleine Stute guckte sich neugierig um. Als sie Locker war gab ich ihr die Hilfen zum antraben. Sie trabte voran und schlug ein paar mal vor Freude mit dem Kopf. Ich ritt sie auf den oberen Zirkel und galoppierte nach ein paar Runden an. Affair ging schön vorwärts und ließ sich gut lenken, sodass ich ganze Bahn ritt. Nach ausreichend Schritt- und Trabarbeit ritt ich Affair trocken und stellte sie mit einer leichten Decke auf die Weide.
      Dann holte ich mir Luna und longierte sie. Anschließend ging ich im Wald mit ihr Spazieren und brachte auch sie anschließend auf die Weide.
      Mit Bow wollte ich ausreiten. Er sollte lernen nicht immer vor zu schießen und durch zu gehen. Ich putze ihn, zäumte ihn auf und longierte ihn ab bis er schwitze. Dann stieg ich auf und ritt in den Wald. Bis jetzt verhielt sich Bow sehr gut, konnte aber auch daran liegen das er einfach ein bisschen erschöpft war. Ich wartete bis er nicht mehr Pumpte und trabte mit ihm an. Bow schreckte ein bisschen vor einem Baumstamm zurück war aber sonst Brav. Ich parierte ihn durch zum Schritt. An der Galoppstrecke angekommen stieg ich ab und führte ihn. Er wurde sehr nervös aber ich hatte ihn unter Kontrolle. Bow gefiel es gar nicht nur schritt zu gehen aber da musste er jetzt durch. Er schritt willig voran und versuchte zu Trabe und keilte manchmal aus aber sonst bleib Bow ruhig. Nach der Galoppstrecke saß ich wieder auf und ritt ihn langsam auf einen Weg zu wo man auch Galoppieren konnte, die meisten es aber nicht machten. Zur Belohnung für sein einigermaßen ruhiges Verhalten durfte er nun Galoppieren. Bow lief los, ließ sich aber Zügeln. Nach einer kurzen Zeit parierte ich ihn wieder zum Trab durch und ritt ihn im Schritt zum See. Bow mochte das Wasser und wollte tiefer rein. Ich ließ ihn ohne Sattel bis zum Bauch rein und trocknete die Sattelgurtlage danach mit meiner Jacke ab. "So wegen dir ist zwar jetzt meine Jacke dreckig aber dafür hast du dich heute auch sehr gut benommen!" sagte ich lächelnd und sattelte ihn wieder auf. Ich führte Bow den restlichen Weg zum Stall und brachte ihn anschließend mit einer leichten Decke auf die Koppel. Ich nahm gleich Püppchen mit. Meine kleine Schwester wollte kommen und ich wollte ihr ein bisschen was mit Ponies bei bringen. Ich sah sie schon mit unserem Hund Luca auf den Hof kommen als ich Püppi an band. Püppi wieherte meiner Schwester und Luca freundlich zu und stellte sich seitlich um besser sehen zu können. Ich ging mit Lara, meine Schwester und Luca in den Stall um Püppis Zeug zu holen. Lara putzte Püppi und Sattelte sie. Beim aufzäumen half ich ihr und dann gingen wir auf den Platz. Lara stieg auf und ritt sie warm. Nach fünfzehn Minuten trabte sie an und ich gab ihr Unterricht. Beine weiter nach Hinten, Hacken tiefer, Hände ruhig. Das alles machte Lara für ihre 7 Jahre sehr Gut. Nach einer Halben Stunde harter Arbeit machte ich das Gatter auf, holte Luca und ging mit Lara,Püppi und Luca in den Wald. Wir ritten zum See. Ich hatte meine Longe mit genommen und wir Sattelten Püppi ab. Meine Schwester zog ihre Klamotten aus und weil es ein sehr Warmer Tag war ging sie mit Püppchen schwimmen. Ich hielt die Ganze Zeit die Longe in der Hand. Püppchen,Luca und Lara spielten im Wasser. Ich sah ihnen zu und spielte ein bisschen mit meinem Handy, immer aufmerksam das dort im Wasser nichts passierte. Nach einer Viertelstunde waren die drei ganz kaputt und ich gab Lara ein Handtuch und rubbelte Püppi mit einem zweiten ab. Dann gingen wir zurück. Wir stellten Püppi mit einer Decke auf die Koppel. Dann gingen Lara, Luca und ich nach hause. Es war ein Schöner Tag gewesen.
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      by lalelunalea

      Heute fuhr ich zu dem Hof von Sevannie um mich um ihre Pferde zu kümmern. Nachdem ich angekommen war ging ich in den Stall der Ponys und begrüßte die dort stehenden Ponys. Ich holte die Stuten Fly Quest, La Luna, Püppchen`s Dream, Miss liddle Sunshine, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte und Trust me aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an. Anschließend holte ich ihr Putzzeug und putzte sie. Nach dem Putzen führte ich Fly, Luna und Dream auf die Weide und ließ sie laufen. Ich schnappte mir eine Peitsche und scheuchte sie ein bisschen. Als alle ausgepowert waren fing ich sie wieder ein und brachte sie zum Putzplatz die anderen Stuten warteten bereits schon ungeduldig. Ich putzte schnell über und brachte sie dann in ihre Boxen. Dann nahm ich die Stuten Sunshine, Tringle, Lara, Apfelblüte und Trust me mit und ließ sie ebenfalls auf dem Platz laufen. Ich fing sie wieder ein nachdem sie ausgepowert waren und brachte sie nach kurzem Überputzen in ihre Boxen. Anschließend holte ich die Hengste Sweet Poison, Winters End, Wild Affair, Take a Bow, Landweins Erdbeerpflücker, Miro, Amaretto und Ludwig der Sonnenkönig aus ihren Boxen und band sie wie die Stuten am Putzplatz an. Ich putzte sie über und brachte dann Sweer, Winter, Wild und Bow zusammen auf den Platz. Ich scheuchte sie allerdings nicht wie die Stuten sondern ließ sie normal auf dem Platz stehen. Das Scheuchen wäre auch nicht nötig gewesen da die Hengste von selbst los rannten und sich selber scheuchten. Ich ging also wieder zu den anderen Hengsten. Diese standen geduldig, dösend am Putzplatz und warteten auf mich. Ich band Erdbeer, Miro, Amaretto und Ludwig los und führte sie auf den anderen Platz. Wie die anderen Hengste liefen sie direkt los und ich musste sie nicht scheuchen. Ich ging wieder zu den anderen Hengsten und sie standen bereits pumpend und friedlich am Eingang und warteten auf mich. Ich hakte die Stricke ein und führte die Hengste vom Platz, dann putzte ich sie über und brachte sie schließlich in ihre Boxen. Dann holte ich die anderen Hengste vom Platz und putzte sie ebenfalls über und brachte sie dann in ihre Boxen. Ich war mit den Ponys fertig und widmete mich nun mit den Fohlen von Sevannie, es waren insgesamt acht Stück. Ich holte als erstes Royal Rubina und Souldales Death aus ihrem Auslauf. Ich band die beiden Stutfohlen nebeneinander an und fing an sie zu putzen. Als ich mit dem putzen fertig war führte ich die Beiden eine runde spazieren. Ich ging mit ihnen eine Asphaltstraße entlang und besuchte einige Geschäfte im Dorf in dem Sevannie lebt. Die Stuten beschnupperten alles Interessiert und befanden es für nicht gefährlich. Als ich wieder zuhause war brachte ich die Beiden in ihren Auslauf und holte anschließend die HengstfohlenSinnemonts Avvento, Ironic, Antaris und Romerico aus ihren Paddocks und band sie an. Nach dem Putzen führte ich die vier auf den Platz und ließ sie laufen. Ich holte anschließend Dark sweet Temptation und Frye aus dem Paddock, putzte sie und ging mit ihnen die selbe Strecke wie mit den Stuten vorher. Nachdem ich wieder am Stall angekommen war putzte ich sie über, holte die Hengste vom Platz und brachte sie zusammen auf ihren Paddock. Dann ging ich in den Stall und kümmerte mich um Sevannies Hannoveraner. Ich holte Alice Cullen, Mistery und Veronica raus und band sie am Putzplatz an. Ich putzte sie, nachdem sie sauber waren stellte ich Veronica zurück in den Stall. Alice Sattelte und Trenste ich Mistery bekam einen langen Strick ins Halfter. Dann setzte ich mich auf Alice und ritt eine große runde ins Gelände. Nachdem ich wieder am Stall war band ich die Beiden Stuten am Putzplatz an, sattelte sie ab, putzte sie über und brachte sie anschließend in den Stall. Danach holte ich Café Latte und Admiral`s Wings aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an, Ich putzte die beiden und ließ sie dann auf dem Platz laufen. Anschließend holte ich die Stuten Linara, Muemmi, Shiny Sunlight und Game Over aus ihren Boxen, putzte sie und ließ sie dann mit den anderen Stuten auf dem Platz laufen. Als sie sich ausgerannt hatten fing ich sie wieder ein und brachte sie in den Stall. Anschließend holte ich Cloud`s Angel, Alors on Chante, Scottland Yard, Irritable und CH`s Lotusblüte aus ihren Boxen und putzte sie. Danach brachte ich sie nach geschlecht getrennt auf die Weide. Den Rest der Hannoveraner teilte ich anschließend auch auf und brachte sie auf die Weiden auf denen die anderen schon standen. Da ich mit den Hengsten fertig war kümmerte ich mich nun um Sevannies Privatpferde. Ich holte als erstes Little Lady, Already, Calvados und Paperheart aus ihren Boxen und putzte sie. Ich kämmte ihre Mähnen und Schweife und brachte sie dann getrennt auf die Paddocks des Hofes. Nun kümmerte ich mich noch um die Fohlen von Sevannie, Ich kümmerte mich umVelverde, Crown Jewel, Wild reflex und Iberia indem ich sie putzte und ein Paar Führübungen machte. Dann kümmerte ich mich noch um die Junghengste Abendprinz und ZM`s Zanaro Ich putzte sie und ging dann mit ihnen spazieren. Nachdem ich wieder am Stall angekommen war brachte ich die Hengste zurück in ihre Paddocks. Anschließend holte ich alle Pferde von den Weiden und stellte sie in ihre Boxen. Dann verabschiedete ich mich von allen Pferden und fuhr dann nach Hause.
      5284 Zeichen by AliciaFarina

      Ich hatte mich schon wieder viel zu lange davor gedrückt, mal wieder ordentlich mit meinen Pferden zu arbeiten. Ehrlich gesagt machte die Hitze es einem aber auch nicht gerade leicht, denn erst gestern waren wieder 36° gewesen. Doch dann hatte es gestern Abend gewittert und geregnet wie in Strömen, so dass nun herrliche 20° herrschten und ich wesentlich motivierter war, als ich aufstand und mich fertig machte. Als erste begab ich mich zur Morgenfütterung und brachte danach alle Pferde auf die Weide, um mich dann der Stallarbeit zuzuwenden. Nachdem dann alle Boxen wieder ordentlich hergerichtet waren, machte ich mir einen Plan, wer heute alles an der Reihe war. Als erstes wollte ich mich um meine Privatpferde kümmern. Ich überlegte nicht lange, sonder holte mir direkt meine Jungspunde Zanaro und Crown Jewel zum Putzplatz. Dort ging ich kurz über beide drüber und übte nochmal mit Zanaro das Hufe auskratzen, was bei dem Vollbluthengst immer noch ein Problemchen darstellte. Dann brachte ich beide in die Führanlage, damit sie weiter ihre Kondition aufbauen konnten. Dies betraf jedoch nur zehn Minuten Schritt, zehn Minuten Trab und wieder fünf Minuten Schritt zum Abkühlen. In dieser Zeit holte ich mir Abendprinz und Velvedere, um auch die beiden zu putzen. Jedoch gingen wir zum Waschplatz. Dort spritzte ich beide gründlich ab und schäumte sie dann von oben bis unten ein. Bei dem schönen Wetter war waschen genau das richtige. Als beide dann fertig waren, ging ich mit ihnen noch eine kleine Runde spazieren, damit sie noch etwas trocknen konnten, ehe es wieder auf die Weide ging. Dann holte ich auch schon Zanaro und Crown Jewel wieder ab. Beide waren doch recht verschwitzt, so dass ich auch sie nochmal abspritzte, ehe es wieder auf die Weide ging. Nun standen noch Already und Paper Heart untätig auf der Weide. Ich schnappte mir meine beiden Sportstuten und brachte dann auch sie in die Führanlage. Die beiden Stuten würde etwas mehr tun müssen, als die Fohlen. Aber noch war es schön kühl und die Führanlage lag im Schatten, sodass es hier sogar recht kalt war. Ich schnappte mir stattdessen meinen Vollbluthengst Calvados. Ich putzte den hübschen Fuchs und sattelte ihn dann auf. Calvados hatte erst kürzlich ein Rennen hinter sich, so dass er heute eine Auszeit haben dürfte. Deswegen gingen wir ein wenig ins Gelände. Wir genossen den schattigen Wald und fetzten einmal Querfeldein über die großen, frisch gemähten Wiesen. Es war herrlich, mal wieder die Ruhe genießen zu können, obwohl sonst immer Stress herrschte. Als wir wieder da waren, machte ich schnell Calvados fertig und brachte ihn wieder auf die Weide, ehe ich Already und Paper Heart holte, um auch die Stuten wieder auf ihre Weide zu schaffen. Somit hatte ich meine Vollblüter alle bewegt und konnte beruhigt zu den Ponies übergehen. Denn während der Mittagshitze wollte ich nichts anstrengendes machen, sodass ich meine Hannoveraner an das Ende des Tages verschob. Stattdessen schnappte ich mir Julä und Primadonna, um die beiden zu waschen. Primadonna hasste es abgespritzt zu werden, während Julä stockbrav dastand und alles mit sich machen ließ. Als die beiden fertig waren, machte ich das gleiche mit Fly Quest und Apfelblüte. Danach holte ich mir meinen Hengst Amaretto und longierte den jungen Kerl. Denn selbst bei dem Wetter sorgte er für Chaos auf der Weide, weil ihm langweilig war. Danach war aber auch er k.o. und graste zufrieden im Schatten der Bäume. Mit Love me Lara und Tringle musste ich heute nichts mehr machen, die beiden waren gestern auf einem Führzügelturnier gewesen und so noch kaputt genug. Stattdessen wurde es Zeit, mich um das Ponyreiten zu kümmern. Heute war bei uns Dorffest und ich hatte mich bereit erklärt, mit fünf Ponies aufzukreuzen. Deshalb begann ich nun, Sweet Poison, Miro, Take a Bow, Erdbeerpflücker und Winters End herzurichten. Es kamen auch noch drei weitere Helfer, welche mir bei den Tierchen halfen. Eine Stunde lang vergnügten sich junge Kinder mit den Ponies, bis wir uns auf den Heimweg machten. Zu Hause besuchte ich noch die restlichen Stuten, welche heute frei hatten. Erst schaute ich bei La Luna und Wild Affair vorbei. Meine beiden Rappstuten lagen im Schatten und dösten friedlich vor sich hin. Bei Dream und Liddle Sunshine war hingegen mehr los. Die beiden tobten soeben fröhlich über ihre Weide und begrüßten mich mit einem Brummeln. Dann huschte ich rüber zur Fohlenweide. Diese Wetterumschwünge machten meinen Kleinen ziemlich zu schaffen. Besonders der kleine Frye hatte tüchtig zu tun. Als ich nun vorbeischaute, lag er dösend im Schatten und erhob sich auch nicht, als ich kam. Stattdessen ließ er sich ein wenig kraulen. Dark Sweet Temptation und Accento gesellten sich dazu und wir kuschelten ein wenig. Dann erhob ich mich wieder und schaute noch nach den anderen. Soulmate`s Death und Royal Rubina sprangen leichtfüßig hintereinander her und schienen das Wetter zu genießen. Romerico und Antaris standen sich gegenüber und kraulten sich am Widerrist. Suchend schaute ich mich um, Ironic fehlte. Wo war denn nur mein hübscher Brauner? Gerade als ich leicht verzweifelte, sah ich ihn am Wassertrog stehen und trinken. Kurz darauf spielte er mit dem Huf im Wasser. Inzwischen war es schon 16 Uhr, so dass nun die Großen an der Reihe waren. Ich machte mir gleich einen Plan, wer heute nicht an die Reihe kam. Einmal war das Mistery, da sie morgen an einem Treffen der Nasty Past Pferde teilnehmen würde. Dann waren da noch Veronica und Linara, die erst gestern auf einem Probeturnier mit dabei gewesen waren und auch Cafe Latte bekam frei. Irritable und Muemmi wusch ich heute gründlich, danach hatten auch sie frei. Alors on Chante und Gameover kamen in die Führanlage. Währenddessen trainierte ich mit Belstaff für unser nächstes Springturnier. Nach den beiden Stuten steckte ich Scottland Yard und Clouds Angel in die Führanlage. Mit einer ausführlichen Putzprozedur, weil die beiden Morgen Turnier hatten, verwöhnte ich Shiny Sunlight und Alice Cullen. Die beiden letzten, welche auch morgen aufs Turnier gehen würden, waren Admiral's Wings und Invincible. Auch die beiden wusch ich nochmal ordentlich. Danach machte ich mich daran, alle Pferde in den Stall zu schaffen und die Abendfütterung durchzuführen.
      [by Gwen]

      Als ich heute den Offenstall der Fohlen betrat, standen alle schon neugierig blickend vor mir. Schnell schloss ich hinter mir das Gatter und begrüßte jeden einzelnen, ehe ich die Schubkarre zum Futterunterstand schob, um das frische Heu zu verteilen. Sofort stürzten sich die Jungpferde auf ihr Frühstück. Nur der kleine Frye kam kaum dran, sodass ich ihn aus der Schubkarre fressen ließ. Heute hatte ich viel Zeit, dafür aber auch wieder viele Pferde die versorgt werden wollten. Nachdem das Futter also verteilt war, begann ich den Offenstall abzuäppeln und die Streu im Unterstand gegen frisches Stroh auszuwechseln. Der kleine Frye blieb bei mir und ließ sich ein wenig verwöhnen. Also halfterte ich ihn direkt auf und nahm mir auch noch Accento mit. Beide band ich am Zaun an und putzte sie gründlich. Vor allem kontrollierte ich währenddessen, ob alles bei ihnen okay war und es keine Wehwehchen gab. Danach waren Soulmate's Death und Dark Sweet Temptation an der Reihe. Der junge Palominohengst hatte ein paar aufgeschürfte Stellen, anscheinend hatte er sich wieder mit Romerico gezankt. Ich seufzte leise und begann seine Abschürfungen einzucremen. Bei Soulmate war alles in Ordnung, außer dass die Kleine bald mal wieder zum Hufschmied müsste, ihre Hufen wuchsen einfach viel zu schnell! Als ich die beiden wieder abgebunden hatte, fing ich Romerico und Antaris ein. Wie schon gedacht, war der Rappe mit in die Zankereien involviert gewesen, aber auch Antaris schien diesmal etwas abbekommen zu haben. „Lange werde ich euch wohl nicht mehr zusammenlassen können.“ murmelte ich genervt und säuberte gründlich die Wunden, ehe ich sie desinfizierte und eincremte. Die letzten waren Ironic und Royal Rubina, die beiden Ruhigen der Gruppe. Sie ließen sich brav putzen und schienen auch keine Probleme zu haben. Als ich mit allem fertig war, öffnete ich das Tor zur großen Weide, damit die Fohlen sich nach Belieben austoben konnten. Sofort verschwand die Herde auch auf die grüne Wiese und genoss ihre Freiheit. Auf mich warteten jedoch schon die nächsten Pferde.
      Dabei handelte es sich um Velvedere und Abendprinz. Die beiden standen im Stall, weshalb es erst einmal Frühstück gab und ich in aller Ruhe kontrollieren konnte, wie es den beiden ging. Dann putzte ich den Fuchs und die Scheckin in aller Ruhe, ehe ich Abendprinz ans Halfter nahm und mit ihm in die Halle ging, um ihn ein wenig zu longieren. Er machte heute richtig gut mit und ich lobte ihn ausgiebig. Danach durfte er auf seine Weide. Denn ich wollte noch Velvedere longieren, nur dass sie heute wesentlich zickiger war und keine richtige Lust hatte. So gab ich schnell auf und ließ sie sich noch ein wenig austoben, ehe sie dann auch auf ihre Weide durfte. Ich kümmerte mich stattdessen um die Boxen der beiden und machte dann direkt mit dem Rest des Stalles weiter. Erstmal mussten alle Pferde auf ihre Weiden, ehe ich dann den großen Stall ausmisten konnte. Als ich fertig war, stöhnte ich genervt auf, denn es war so viel Arbeit! Ich würde bald dringend ein paar Mitarbeiter gebrauchen, denn die Stallarbeit raubte mir so viel Zeit, dass kaum noch was für die Pferde übrig blieb. So auch heute wieder, also begann ich, die Liste der Ponys abzuarbeiten. Julä und Primadonna hatten heute frei, dafür würden sie morgen longiert werden. Stattdessen holte ich mir Fly Quest, putzte die Stute gründlich und longierte sie dann in der Halle, ehe sie wieder auf die Weide durfte. Als nächstes holte ich Amaretto, welcher momentan Schonfrist hatte, wegen einer Prellung. Ich kühlte lieber sein Bein noch ein wenig und putzte ihn, ließ ihn aber sonst in Ruhe. Meine Stute Apfelblüte sattelte ich hingegen für einen Ausritt, als Handpferd nahm ich gleich noch Love me Lara mit. Als wir wieder da waren, musste ich auch direkt weitermachen. Tringle und Miro putzte ich und longierte beide, Mit Miss Liddle Sunshine machte ich ein wenig Bodenarbeit, damit sie ihren Kopf anstrengend musste. Den gleichen Gefallen tat ich auch Landweins Erdbeerpflücker. Take a Bow und Püppchens Dream hatten heute frei, genauso wie La Luna und Wild Affair durften sie den Tag auf der Weide verbringen. Nur Winters End und Sweet Poison ritt ich noch.
      Doch damit war ich noch längst nicht fertig, denn auch meine Hannoveraner wollten gearbeitet werden. Dabei war der Tag doch schon fast rum und ich war jetzt schon k.o.! Dennoch machte ich mich auf den Weg, um Invincible und Belstaff von der Weide zu holen, zu putzen und dann ein wenig Freispringen zu lassen. Als nächstes war Admirals Wings an der Reihe, welchen ich ein wenig Dressur ritt. Clouds Angel brachte mit dem Springtraining ein wenig Abwechslung in meinen Tag. Shiny Sunlight und Alice Cullen hatten heute frei, ebenso wie Gameover und Alors on Chante, da ich einfach nicht die Zeit für die vier Stuten fand. Scottland Yard musste ich longieren, damit er seinen Bewegungsdrang los wurde. Das Gleiche galt für Irritable, die hyperaktive Stute. Muemmi und Linara bereitete ich auf das morgige Turnier vor, denn dafür sollten sie doch schick aussehen. Veronica, Mistery und Café Latte ritt ich noch und so war dann der Tag schnell um. Müde und geschafft brachte ich alle Pferde wieder in ihre frisch eingestreuten Boxen und machte flott die Abendfütterung. Dann schloss ich noch das Gatter bei den Fohlen, ehe ich mir eine heiße Dusche nahm und dann todmüde ins Bett verschwand.
      [by Gwen]
    • Muemmi
      Tierarztbericht Juni 2014
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      Nach den Großpferden machten wir eine kleine Pause und dann wollten wir auch schon mit den Ponys weitermachen. Muemmi baute sich soeben eine Welshzucht auf und an Zuchttieren mangelte ihr es jedenfalls nicht. „Wollen wir mit den Hengsten anfangen? Dann haben wir einen besseren Überblick.“ meinte ich und Muemmi nickte. Während ich die Sachen auffrischte, holte Muemmi auch schon den ersten Patienten.
      Dabei handelte es sich um dreijährigen Hengst namens Frye. Es war laut dem Pass mehr oder weniger sein erster Tierarztbesuch seit langem und dementsprechend benahm sich der Fuchs auch. Davon abgesehen schien er Fremde sowieso nicht toll zu finden und so hatte ich von Anfang an Mühen, ihn überhaupt zu untersuchen.
      Nachdem er sich einigermaßen anfassen ließ, warf ich erst einmal einen Blick in Augen und Maul, um die Schleimhäute zu kontrollieren. Danach hörte ich Herz, Lunge und Darm ab, doch alle Organe arbeiteten wie gewollt. Nun tastete ich noch die Wirbelsäule und die Beine ab, um eventuelle Schwellungen oder Fehlstellungen zu entdecken.
      Frye war jedoch rundum gesund und so konnten wir schnell guten Gewissens impfen. Vier Spritzen bekam der kleine Kerl, denn er wurde gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft. Zum Glück war er so klein, denn sonst wären wir nicht so schnell fertig gewesen. Dann bekam er noch seine Wurmkur und schon war er fertig und durfte mich wieder verlassen.
      Ich hatte mein Besteck ausgetauscht und Muemmi holte bereits den nächsten Kandidaten. Sweet Poison war ein wirklicher Herzensbrecher und wies alle nötigen Anforderungen der Welshzucht auf. Auch ihn untersuchte ich zuvor gründlich, so hieß es erst den Blick in Augen und Maul und dann das Kerlchen abhören und abtasten.
      Auch bei dem Kerl war alles wunderbar und so bekam auch er vier Spritzen. Allerdings war Sweet Poison davon nicht gar so angetan und zappelte permanent herum. Erst nach einer Weile hatten wir auch ihn bändigen können. Die Wurmkur wollte er auch nicht schlucken, so dass ich ihn mit einem Leckerli überreden musste, dass er die Wurmkur nahm.
      Nach Sweet Poison kam ein ruhigerer Geselle an den Putzplatz. Winters End war die Ruhe in Person und das bekam ich auch als Tierärztin zu spüren. Brav ließ er sich in Augen und Maul schauen, wo ich sogar einen Eckzahn leicht abraspeln musste. Danach hörte ich ihn rundum ab und tastete auch die Sehnen und Muskeln ab.
      Winters End hielt die ganze Zeit brav still und auch das Impfen ging so schnell von Dannen. Die Wurmkur hatte der kleine Schecke noch geschwind geschluckt und schon durfte er wieder gehen. Erneut holte Muemmi einen neuen Hengst von der Weide und diesmal stand Take a Bow vor mir. Neugierig trippelte er umher und beobachtete meine Handlungen äußerst eingehend.
      Vorsichtig begrüßte ich den Hengst und begann dann direkt mit der Untersuchung. Zuerst schaute ich auch bei ihm die Schleimhäute an und horchte ihn dann ab. Wie bei den anderen war auch bei ihm alles okay. Nachdem ich ihn noch abgetastet hatte und einen Blick in seinen Impfpass geworfen hatte, konnte ich ihn impfen. Vier Spritzen bekam der schicke Braune und dann gab es noch die Wurmkur und er war fertig.
      Schon längst war die Routine eingekehrt und als der nächste Hengst vor mir stand, ging das Gleiche wieder von vorne los. Vor mir stand der kleine Hengst Erdbeerpflücker aus der damals bekannten Zucht Landwein. Auch bei ihm schaute ich Augen und Maul an, ehe ich ihn abhörte und abtastete. Muemmi bat mich auch, seine Narben anzuschauen, nicht dass sich dort doch einmal etwas entzündete. Doch alles war wunderbar und der kleine Kerl konnte direkt geimpft und entwurmt werden.
      Zwei Hengste standen noch an, ehe wir uns eine ausgiebige Pause gönnen würden. Als nächster war Miro an der Reihe. Ein achtjähriger Hengst, welcher sehr verschmust war und die Untersuchung somit keinerlei beeinträchtigte. Seine Schleimhäute besaßen eine gesunde Farbe, seine Organe klangen gesund und bei dem Abtasten blieb er die gesamte Zeit über entspannt. Zufrieden nickte ich Muemmi zu, suchte die passende Stelle am Hals und impfte den Hengst geschwind. Dann gab es noch die Wurmkur und wir waren mit ihm fertig.
      Der letzte Patient vor der großen Pause war Amaretto, ein hübscher Roan, welcher mich an meinen eigenen Welshhengst erinnerte. Amaretto war genauso lieb wie seine Vorgänger und ließ sich ohne Probleme untersuchen. Nachdem er abgehört und abgetastet war, wurde auch er geimpft und entwurmt. Schneller als gedacht waren wir so auch mit den Hengsten schon fertig. Muemmi brachte Amaretto zurück auf die Weide und danach machten wir erst einmal eine Pause.
    • Muemmi
      Hufschmiedbericht Juni 2014

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      Gut gelaunt machte ich mich auf den Weg zu meinem nächsten Kunden. Muemmis Hengst Take a Bow sollte die Hufe ausgeschnitten bekommen.
      Auf dem Hof angekommen sah ich bereits einen braunen Welsh-Hengst am Putzplatz stehen. Während ich aus dem Auto ausstieg, kam auch schon eine junge Frau aus der Stallgasse: „Hallo, ich bin Muemmi. Take a Bow steht auch schon bereit. Du müsstest ihn nur ausschneiden und die Hufe kontrollieren.“

      Schnell suchte ich meine Arbeitgeräte zusammen und zog mir die schwere Lederschürze an. Dann nahm ich den Hufbock und ging zum Hengst. Take a Bow schnupperte neugierig an mir und nahm das Begrüßungsleckerli vorsichtig von meiner Hand.

      Als erstes verschaffte ich mir einen Überblick über seinen Hufzustand und kratzte die Hufe aus. Seine Hufe waren so weit in gutem Zustand, jedoch etwas zu lang, da die letzte Hufschmiedbehandlung schon etwas länger her war. Nach dem Auskratzen nahm zunächst eine Zange zur Hand und knipste das überschüssige Horn vorne ab. Danach schnitt ich mit dem Hufmesser den Strahl und die hinteren Teile der Hufe in Form. Der Braune blieb die ganze Zeit brav stehen, zog nur einmal kurz das rechte Hinterbein weg – hier war er wohl etwas kitzelig.

      Nun nahm ich den Hufbock und stellte ihn vorsichtig neben den Hengst. Neugierig beäugte er das Teil, ließ aber problemlos seinen Huf zum Raspeln darauf stellen. Die anderen drei Hufe waren auch zügig in Form gebracht. Dann war meine Arbeit auch schon erledigt.

      „Das ging aber flott“, meinte Muemmi, während sie den Hengst losband, um ihn mir noch einmal in Schritt und Trab vorzuführen. „Er läuft super, das werdet ihr auf der Hengstkörung schon schaffen!“, sagte ich zu ihr. Dann nahm ich den Tiegel mit dem Kräuter-Huföl und trug das Öl noch auf alle vier Hufe auf.

      „Perfekt, jetzt seid ihr wirklich gerüstet! Ich wünsche euch viel Erfolg“, meinte ich. Muemmi brachte den Hengst zurück in den Stall, während ich mein Werkzeug einsammelte. Anschließend erledigten wir noch das Geschäftliche und ich bedankte mich für den Auftrag.

      [2034 Zeichen, lettercount.com, Text: Rasha]
    • Muemmi
      Alte Berichte

      Heute fuhr ich auf dem Hof von Muemmi um ihr beim Pflegen ihrer Welsh A Zucht zu helfen.Ich stieg aus meinem Privatauto ich brauchte ja nicht mit dem Hufschmiedzeug angedackelt kommen so stieg ich aus und suchte Muemmi ich fand sie bereits beim Ausmisten der Boxen ich begrüßte sie und hollte mir eine Mistgabel um ihr zu helfen bald waren wir fertig und machten uns daran frisches Stroh in die Boxen zu legen und frisches Wasser und Futter in die Behälter taten als alle Boxen auf ihre Bewohner wartetn gingen wir hinaus um das erste Pferd zu hollen Sweet Poison der kleine Hengst galoppierte noch friedlich auf der Weide herum wir hollten ihn und Winters End heraus und führten sie zum Platz dort angekommen sattelten wir die 2 und ritten etwas auf ihnen herum ich mochte Winters End sehr er war richtig brav ich merkte das auch muemmi mit ihrem sweet poison sehr zufrieden war nach einer halben stunde brachten wir die ponys in den Stall und muemmi erzählte mir das sie Winters End verkauft ich fragte sogleich ob ich ihn mitnehmen kann. Muemmi überlegte und sagte dann das sie sich das noch überlegt als wir wieder bei der Weide ankamen um die nächsten Pferde zuhollen trabten gleich Wild affair und La Luna auf uns zu ich streichelte Wild affair auf der Schnauze und legte ihr das halfter an dieses mal brachten wir die beiden ponys nur in den Stall ohne reiten. Die nächsten beiden pferde waren Take a Bow und Püppi auch Püppi sollte verkauft werden aber Püppi sprach mich auch beim Probereiten nicht an so wurde nach wieder einer halben stunde auch die beiden Ponys in den Stall gebracht.Als nächstes hollten wir Landwein's Erdbeerplücker und miss liddle Sunshine heraus Ich fand auch die Verkaufsstute Miss liddle Sunshine süß aber dawei wollte ich nur Hengste obwohl ich sie wirklich auch gerne hätte wir brachten die beiden ponys wieder in den stall und auch die nächsten pferde Miro und Tringle brachtenwir gleich in die sauber box. Die nächsten 4 ponys die wir reinführten jede von uns hatte an jeder hand ein pony waren Love me Lara,Apfelblüte,Fly Quest und Primadonna als wir die 4 auch in den Stall brachten sah ich auf die weide da standen ja immer noch so viele welshi's wir machten uns daran wieder vier ponys diesmal Leona,Zimtmond's Haselnuss, Prima Teutonia und Miami's Blue boy in ihre boxen auf der weide standen jetzt nur noch zwei pferde. Muemmi zeigte auf den hengst:,,Das ist Amaretto er wird auch verkauft!"Ich verliebte mich gleich am Erstenblick in den Blue roan ich durfte auch ihn Probereiten er war richtig super.Wir brachten auch ihn und Orchidee's Nikita in den Stall und ich verabschiedete mich auch schon von Muemmi und sie gab mir ihre Handynummer um mir irgendwann mit zu teilen ob ich Winters End und Amaretto bekommen durfte.

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      Sweet Poison, Wild Affair, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy und Arija
      (c) Muemmi

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      Ich war lange nicht mehr bei meinen Welshis gewesen. Heute war es wieder besonders heiß und die Stuten hatten sich unter die schattigen Bäume auf der großen Stutenkoppel zurück gezogen. Da standen nun Affair, Luna, Haselnuss, Nikita, Arija, Teutonia, Apfelblüte, Donna, Lara und Tringle. Nur die zuckersüße Leona, mit kugelrundem Bauch, stand im Unterstand. "Na meine Süße?" sagte ich und streichelte ihr den verschwitzten Schopf. Ich raschelte mit dem Hafereimer, doch die restlichen Stuten blieben draußen auf der großen Koppel, schweifschlagend nach den gierigen Fliegen. Ich fegte die Gasse, füllte die Heuraufen und ging dann hinaus, mit zwei Eimern. Einer enthielt viele Möhren und Apfelschnitzen, der andere war mit Wasser gefüllt und auf seiner Oberfläche trieb ein gelber Schwamm. "Na kommt schon ihr Armen..." meinte ich und steckte Nikita einen Apfel zu, während ich ihr den Hals mit dem Schwamm abrieb und ihr ein wenig Kühlung verschaffte. So machte ich es auf bei allen anderen, obwohl es zunehmend schwerer wurde, denn jeder Stute, der ich schon etwas gegeben hatte, klebte wegen den Leckereien an mir. Am Ende war ich umringt und lachte, Idefix sprang um mich herum und versuchte die Stuten ein wenig von mir weg zu treiben. "Schon gut, komm, wir gehen jetzt zu den Hengsten!" meinte ich zu dem weißen Jack Russel, mit seinem schwarzen Ohr und Schwanzspitze, als der Futtereimer leer war. Einige der Mädels trabten mir hinterher, als ich von der Koppel ging. Ich musste ein gutes Stück laufen, bis ich auf der anderen Seite des Hofes auf die drei Männerkoppeln kam. Deswegen, damit die Hengste die rossenden Stuten nicht sofort rochen und wohl ausbrachen. Ich musste Take a Bow und Erdbeerchen schon oft einsammeln, letzterer hatte von Bow auch mal ordentlich was einstecken müssen. Zum Schutz trennte ich die Hengste jetzt in folgende Gruppen: Poison zusammen mit Miami auf der linken Seite, Bow in der Mitte alleine und auf der rechten Seite teilten sich Miro und Erbeerpflücker eine Koppel. So war Ruhe und ich konnte die Hengste nach und nach holen, die Mähnen zusammenflechten und sie ebenfalls abkühlen. Ich kratzte ihre Hufe aus und kontrollierte sie auf Gesundheit, dann entließ ich sie wieder auf die schattigen Weiden, denn die Sonne fing an, sich langsam zu senken. "Komm Idefix, Stalldienst ruft!" meinte ich und fing an die fünf Boxen der Jungs zu misten, bevor ich zurück zum Hauptstall lief.

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      Sweet Poison, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy, Seidenfell, Admiral´s Valentin und Armani
      (c) Muemmi


      „Igitt, ist da ekelig!“ Ich schüttelte mich fast genauso wie Idefix, als ich in den Stall kam. Es hatte gerade angefangen zu regnen und ich hatte mir für den Weg zwischen Haupthaus und Welsh-Stallungen mal wieder keinen Schirm mitgenommen. Meine Stiefel standen schon vor Schlamm, bevor ich überhaupt dazu kam, die Paddockboxen nacheinander zu schließen. Die meisten Pferde waren beim Einbruch des Regens herein gekommen und standen jetzt im warmen, geschützten Stall. Idefix suchte sich natürlich gleich wieder seinen Lieblingsplatz im Heu und kaute auf einem alten Knochen, der er dort gelassen hatte, herum. Ich ging zuerst zu den Stuten, zu Seidenfell, die noch nicht so lange bei mir war, Nikita und Teutonia, Haselnuss, Leona und Primadonna. Auch die zuckersüße Apfelblüte, die kleinste unter den Welshis, begrüßte mich mit neugierigem Geschnobber, als ich in ihre Box ging und die Türe nach draußen verschloss. Auch kümmerte ich mich um Love me Lara, Tringle und La Luna. Die anderen Stuten waren auch zuchtprogrammrelevanten Punkten auf die Gnadenweide gekommen und würden fortan nur noch die Kinder der Feriengäste bespaßen. Dann ging ich die Kontrollrunde bei den Hengsten, die in einem anderen, abgetrennten Trakt des Welsh-Stalles standen. Ich hatte mittlerweile einen schönen Stamm an Hengsten aufgebaut. Sweet Poison, Take a Bow, Armani, Landwein und Miro waren wirklich meine Lieblinge, aber auch auf die Nachkommen von Valentin und Blue Boy war ich wirklich gespannt. Aufgrund meines Unfalles war ich nur leider dazu gezwungen, das Zuchtprogramm vorerst weiter auszusetzen. Dann ging wie immer das selbe Programm los: Ausmisten, Füttern, Stallgasse kehren, Pferde bürsten und Hufe auskratzen. Die meisten meiner Ponys trugen leichte Weidedecken, damit sie nicht gar so voll Dreck wurden, weswegen die letzte Aufgabe nur deshalb so lange dauerte, weil dafür die Hufe sternhagelvoll Dreck waren. Nach ca. 3 Stunden Arbeit war ich fertig, ohne, dass das Hoftelefon geklingelt hatte. Gäste würden erst wieder Anfang März kommen und bis dahin würde der Hof weiterhin so verschlafen sein, wie er es die letzten Wochen war.
    • Muemmi
      Pflegebericht März 2016

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf

      © Muemmi | 11. März 2016 | 13662 Zeichen



      Miniweide unter den Kiefern
      Narnia, Darkwood´s Storm Dancing Feather, Taciturn

      Außenbox der Wallache
      Small Joker likes Dun, Firewalker

      Stuten- & Hengstweide der Dänen
      Caja, Oline, Aquentino, Inka, Amber, Dakaprio, Reykja

      Stutenpaddock auf dem Hauptplatz
      Cara Mia, Perfect Sweetness

      Fohlenkoppel am Bootsfluss
      Awolnation, Efeumond, Reebook, Coda

      Hauptstall der Zucht
      Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin II, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Nebenstallungen für die Hengste
      Polarnacht, East, Drunken Huntsman, Warcraft, Wolfshain´s Alex

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Admiral´s Valentin, Seidenfell, Armani, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Miami´s Blue Boy,
      Zimtmond´s Haselnuss, Leona, Primadonna, Apfelblüte, Love me Lara, Tringle, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, La Luna, Sweet Poison



      Ich atmete tief durch und schüttelte die Kälte ein wenig von mir ab. Ich hatte meine dicke, dunkelgraue Reitjacke und die etwas dunklere Reithose, meine Stiefel, Handschuhe, einen hellbraunen Schal und ein dunkelgrünes Stirnband an. Die jetzt nur noch knapp bis zur Achsel reichenden Haare hatte ich mir zu einem lockeren Franzosen geflochten, einige Strähnen hatten sich gelöst. Neben mir lief mein Jack Russel Idefix, sein Fell war bis zum Bauch mit Schlamm bespritzt und auch seine Schnauze war nicht mehr weiß, sondern schlammig. Er trabte neben mir her, als ich hinüber über den Platz lief und mir Cara und Perfect einen kurzen Moment hinterher trotteten. Cara war jetzt um einiges größer geworden und ich hatte angefangen mit ihr zu arbeiten, sie wurde immer trittsicherer und sprang auch in ihren Freiübungen wunderbar über die Stangen. Bald würde ich anfangen, sie unter den Sattel zu nehmen. Ich ließ beide Karabiner klicken und führte die Hellbraune und die Gescheckte in den warmen Stall hinüber, gerade, als es anfing leicht zu nieseln. Ich kratzte beiden die Hufe aus, spritze den Schlamm von ihren Beinen und nahm ihnen die Weidedecken ab. Es war früher Vormittag, doch wegen dem schlechten Wetter konnte ich die beiden nicht länger auf dem versumpfenden Sandplatz stehen lassen. „Ich muss da echt mal Platten legen lassen...“ dachte ich mir, warf beiden je zwei Apfelschnitzen in den Trog und machte mich dann weiter zur Fohlenkoppel. Eigentlich müsste ich die schon Jugendkoppel nennen, denn Coda, Efeumond, Reebook und Coda waren jetzt richtige Halbstarke. Die Vier würden bald vertraglich vermittelt werden, damit sie eine solide Grundausbildung erhalten. Vor allem Efeumond gehörte werden seiner Vollblutabstammung in spezielle Hände, ich hatte schon lange nicht mehr in Joelle Galopp eine Fortbildung besucht und war auch sonst weg vom Renngeschäft. Er würde nur 2 Jahre laufen und dann als Deckhengst meine Privatzucht etwas bereichern. Die Rabauken freuten sich mich zu sehen, jeder hatte jetzt in dem neu renovierten und ausgebauten Trakt mit insgesamt 6 Boxen seine eigene, sowie einen Paddock. Im Sommer würden sie allerdings wieder zusammen auf die Weiden kommen, dann aber schon getrennt und mit den erwachsenen Pferden zusammen. Ich mistete die vier hellen Behausungen, streute neu ein, wechselte bei Awolnation den Leckstein und schraubte bei Coda die Bürste auf einer Seite wieder fest an. Der Schecke war ganz nach seinem Vater, hatte aber auch ordentlich Kraft und demolierte im Schalk auch schon gerne mal etwas. „Dich muss ich ganz besonders im Auge behalten, hab ich die Befürchtung.“ meine ich, kniff ihm ganz leicht in die Nüstern und strubbelte ihm dann über die Stirn. Er schüttelte sich und schnaubte, dann schlug er mit einem Vorderbein gegen die Tür und glotzte nach Idefix. Der saß direkt unter ihm, wedelte mit dem Schwanz und bellte zweimal. „Das ist nicht Cadoc, das weißt du?“ fragte ich ihn und lachte. Direkt neben dem renovierten Stall, über einen alten, gepflasterten Weg, der im Sommer leicht von Moos überwuchtert wurde, lag der Offenstall. Dort hatte ich die drei Minis Taciturn, Narnia und Feather unter gebracht sowie die beiden Hengste Joker und Firewalker. Letztere hatten bald den Termin zum Legen, sie sollten als Aklimatisierer in meiner doch recht aufmüpfigen Stutenweide Abhilfe schaffen, sowie natürlich einige Preise in den Schauen einheimsen und als Schulungspferde eingesetzt werden. Beide waren ausgesprochen ruhig, ich trainierte viel mit ihnen und ließ oft ein Schrecktraining miteinfließen. Die Ponys hatten für meine kleinen Feriengäste die Aufgabe, ihnen die ganze Reiterhofwelt zu eröffnen. Auf den Minis ritten die Kinder nicht, durften aber den Umgang mit ihnen und ihrer Pflege lernen. Taciturn wurde als Führpony neben den Welshis öfter eingesetzt oder zog auch mal zum Spaß eine kleine Kutsche. Ich hatte mir überlegt, sie eventuell einmal decken zu lassen, damit diese kleine Familie etwas Zuwachs bekommen könnte. Aber das würde sich wohl erst im nächsten Jahr ergeben, jetzt kümmerte ich mich erstmal um die fünf, die in einem der schönsten Ecken des Gestüts zu Hause waren. Unter den Kiefern hatte man auch im Winter und im noch kargen März das Gefühl, es wäre immer grün und sommerlich, auch wenn die Temperaturen und das nieselig, schlammige Wetter dies gerade kaum aufkommen ließen. Auch hier hatte ich die Weide aus Grasnarbenschutz sperren müssen und sorgte im Auslauf für Abwechslung. Ein Ball hing an der Wand zum Spielen, zwei Bürsten waren angebracht, der Salzleckstein vor Wind und Wetter geschützt und genügend Heu zum Fressen vorhanden. Ich schüttete den Ponys nur ein wenig Müsli und Gemüse in die Tröge, den großen gab ich etwas Hafer und Mash. Nach der Hufkontrolle war ich auch hier fertig und lief am kleinen Bach zurück zur Weststallung. Die Welshis standen getrennt auf den großen Paddocks, immer in kleineren Gruppen zusammen. Die Hengste waren auf der anderen Seite, getrennt von den Stuten. Valtentin und Armani kraulten sich gerade gegenseitig, Miro knabberte am letzten Rest seines Heuhaufens, Blue döste in einer Ecke, Bow, Landwein und Poison streckten ihre schmalen Köpfchen durch das Gitter. Landwein wieherte dann sogar aus vollem Rohr. „Na? Alles klar bei euch?“ Ich schaute nur kurz in die Boxen und sah, dass sich meine Stallkraft schon um die Lausbuben gekümmert hatte. Als ich hinüber zu den Stuten ging, sah ich gerade, dass sie Teutonia das Fell bürstete, ihre kleine Schwester dabei, die Nikita gerade sattelte. „Hi, reitet ihr aus?“ fragte ich und kraulte Haselnuss, die mich gerade anstupste. „Ja, hoffentlich hält das Wetter. Wir nehmen den Kiespass und werden mal die hinteren Waldsprünge abreiten. Willi hat darum gebeten, er möchte nicht extra mit dem Jeep rausfahren müssen und wir kommen eh vorbei. Dann weiß er, ob er sie ebenfalls auf die Liste setzen muss.“ „Ok gut, ich werde mit Weyganda und East später wohl auch noch raus gehen, aber dann kann ich eventuell noch eine andere Route nehmen. Passt sonst alles?“ Ich lächtelte, beide nickten und meinten, sie würden sich beim Zurückkehren um Leona, Primadonna, Nüsschen, Seidenfell, Apfelblüte, Luna, Lara und Tringle kümmern. Also war auch hier alles getan. Als nächstes standen die Dänen an, auch hier war schon gefüttert worden, Socke und Kaprio standen auf dem Paddock, Caja fraß Heu in ihrer Box, Reki, Oline, Amber und Inka sahen auf den Gang und drehten mir ihre Köpfe zu, als sie mich sahen. Idefix kam jetzt wieder über die Weide angefetzt und sprang zwischen meinen Beinen hindurch in den warmen Stall. Er hatte keine Maus ausgebuddelt, wusste aber um die Decke in der Sattelkammer und um das angekaute Kuhohr, das ich ihm letztens mitgebracht hatte. Genüsslich sabberte er in seiner Ecke alles voll und nagte an dem braunen Fetzen, während ich die Sattelkammer kontrollierte, die Gasse kehrte und den Putzplatz abspritzte. Ich hatte zwar keinen Dienst diese Woche in diesem Trakt, aber hatte versprochen für Amy einzuspringen, die in der Halle schon ihr eigenes Pferd nach langer Stehzeit wieder aufbaute. Dafür war der Physio extra angereist und arbeitete nun mit den beiden zusammen. Es ging jetzt langsam auf Mittag zu. Wir trafen uns alle im Stüberl und aßen zusammen. Willi berichtete mir, als er 10 Minuten später eintraf, dass im Waldsprungplatz wohl eine alte Kiefer umgestürzt sein musste. Glücklicherweise hatte sie keinen der Holzsprünge getroffen, allerdings musste der mittelgroße Stamm zum späteren Frühjahr entsorgt werden. „Es hat einen Abschnitt des Zaunes getroffen, aber das sind nur zwei Bretter die ich wechseln und ein Pfosten, den ich neu setzen muss.“ „Ach das geht ja noch. Ich werd´s mir später doch mal selber ansehen, ich gehe noch mit Weyganda raus. Aber erst nach dem Zuchtstall.“ „Ok, ich fahr in die Stadt und hol die Wurmkuren für Welshis und die Ponys. Tom sollte soweit ich weiß morgen kommen wegen Alex.“ „Ja, er braucht dringend den neuen Beschlag. Ich werd vor dem Ausreiten nochmal seine Box auflockern und neu einstreuen, oder warst du da heute morgen schon drin?“ „Ja, aber neu getreut ist nicht, das Mehl hab ich dir in die Karre geladen, steht im Zuchtstall.“ „Danke.“ Ich nickte, zog den Topf dampfender Kartoffelsuppe zu mir her und schnitt mir eine Scheibe von dem selbstgebackenen Bauernbrot ab. Wir wärmten uns gut eine Stunde auf, dann ging es wieder an die Arbeit. Willi fuhr nach einigen wenigen Erledigungen in die Stadt, ich lief hinüber in den Zuchtstall. Ravallo wieherte, drehte sich einmal in seiner Box und reckte seinen Hals über die Box. Dann lief er hinaus auf den Paddock und kabbelte sich mit Rasputin, der in der Nebenbox stand. Diamond, Säufer und Polarfuchs lugten jetzt auch aus der Box, ebenso Toffifee, Weyganda und der dicke Butch. „Ihr hattet schon zu fressen meine Herren! Ravi, jetzt reiß dich mal zusammen....“ Ich konnte meine Jungs verstehen. Es war ziemlich ätzend, in den Stallungen gefangen zu sein, solange die Wiesen noch so durchtränkt waren, konnte ich sie nicht hinaus lassen. Meine Pferde wären danach nicht mehr zu unterscheiden, da alle schlammfarben. Die Reitschülerinnen und Beteiligungen hatten in letzter Zeit schon so manchen Buckler in der Halle aussitzen müssen. Ich entschied mich also daher, die unruhigsten einfach in die Führmaschine zu stecken. So waren die Boxen frei, ich konnte in Ruhe misten und die Gasse kehren, bevor ich rüber zu den Stuten lief und auch dort Sweetness, Seana und Lacura liebevoll umsorgte. Die drei bürstete ich sogar ab und kämmte ihnen kurz durch die Mähnen, kuschelte ein wenig und machte mich dann an die Versorgung meines Sorgenkindes. Alex, mein großer Fuchs, lahmte seit vielen Wochen durch einen Abszess am Hinterhuf. Es war bereits gut abgeheilt, allerdings war er noch auf speziell entlastende Beschläge und einige Spülungen die Woche angewiesen. Auch musste er so gut es ging ruhig stehen und das fand er nicht wirklich amüsant, auch wenn er es ansonsten gut ertrug. Er bekam von jedem Kuscheleinheiten, Leckerchen, liebe Worte und wurde auch sonst wie der König des Hofes behandelt. Die Kinder hatten arges Mitleid mit ihm und streichelten seine Nüstern, die er über die hohe Boxentür streckte. Eigentlich war ihm nie langweilig und so fing er nicht wieder an zu weben. Ich lobte ihn, als ich heute zu ihm kam, wechselte den Verband ein letztes Mal vor dem Hufschmiedtermin und striegelte ihn ein wenig. Er ließ sich auch kraulen und kräuselte die Oberlippe dabei, machte den Hals lang und stupste mich an, als ich aufhörte. Die anderen vier Jungs fanden diese Behandlung alles andere als lustig. Sie wurden zunehmend eifersüchtig und bekamen deswegen von mir viele Leckerchen in Form von Apfelschnitzen, Möhren, etwas Mash und Leinöl. Zufrieden schlabberten Warcraft, Drunken, Polarnacht und East ihre Tröge leer und waren danach zufrieden. Während sie gefressen hatten, hatte ich Alex Box zusätzlich gestreut, damit er weich stand und auch ihm eine Portion zu fressen gegeben. „So, endlich fertig mit der Arbeit...“ seufzte ich, es war jetzt kurz nach 15:00 Uhr und ich spurtete mich, damit ich mit Weyganda noch eine größere Runde drehen konnte. Vorher brachte ich Idefix ins Haupthaus. Er hatte angefangen zu frieren und ich sperrte ihn in meinem Büro ein, unter dessen Tisch eine zweite Decke mit Spielzeug lag. „Bleib schön hier, wärm dich auf, da, jetzt gibt’s was zu fressen und frisches Wasser.“ Idefix war es gewöhnt, über zwei Stunden alleine zu bleiben, war aber doch lieber an meiner Seite. Doch noch lieber hatte er sein Fresschen und so konnte ich zurück in den Stall, den kräftigen Rappen putzen und satteln und mich wohlverdient endlich in den lammfellbesetzten Westernsattel ziehen. Nach 15min Aufwärmen fing ich an, ihn durch den Kiefernwald traben zu lassen und ließ ihn dann die letzten hundert Meter bis zum Springplatz raumgreifend galoppieren. Im Sommer würden wir höchstwahrscheinlich ein kleines Wikingerlager veranstalten und Weyganda wäre das perfekte Showpferd dafür. Generell freute ich mich auf den Sommer, er war einfach deutlich angenehmer. Vom Weg aus sah ich die umgestürzte Kiefer, sie war direkt in die Distanz zwischen zwei Oxern gekracht und hatte in der Mitte einen Zaunabschnitt unter sich begraben. Die grünlichen Holzplanken waren geborsten und ein Pfosten war nach vorne gedrückt worden, aber ansonsten sah alles soweit gut aus. Alle Bäume waren letzten Herbst kontrolliert worden und genau diese Kiefer sollte im Frühjahr gefällt werden, bevor der Platz wieder in Benutzung genommen werden würde. Der letzte Sturm hatte aber seines natürlichen Amtes gewaltet und uns die Fällarbeiten abgenommen. Ich schnalzte mit der Zuge, zog meinen Schal enger und ritt über den breiten Waldweg zurück zum Hof. Gerade als ich Weyganda versorgt hatte und über den Platz lief, sah ich Willi auf den Hof fahren. Ich ging auf ihn zu und nahm ihm die Wurmkuren ab. „Da haben wir morgen was zu tun...“ meinte er, lachte, holte zwei Eimer Zusatzfutter von der Ladefläche und stellte sie im Hausflur ab. „Ich verräum die Kuren. Morgen um 10 ist Tom da, fährt danach weiter nach Cottbus zu nem anderen Fall.“ „Passt. Dann kuren wir danach, dann sollten wir mir dem Stalldienst fertig sein. Ich mach jetzt noch ein paar Abrechnungen und editier die Liste. Ich hab die Kiefer übrigens gesehen! Perfekt getroffen!“ Ich lachte, winkte Willi und verschwand zurück zu Idefix ins Büro. Der sprang von der Decke, begrüßte mich kurz und ließ sich am Bauch streicheln. „Ruh dich noch etwas aus, war ein langer Tag wie immer, ich werd noch etwas Bürokram machen.“ Ich seufzte, fuhr den Rechner hoch und fing an zu tippen...
    • Muemmi
      Pflegebericht September 2016

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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 06. September 2016 | 5129 Zeichen

      Seit dem letzten Bericht sind folgende Pferde auf der Gnadenweide bzw. haben das Gestüt Naundorf verlassen:

      Narnia, Darkwood´s Storm Dancing Feather, Small Joker likes Dun,
      Firewalker, Oline, Inka Dakaprio, Awolnation, Efeumond,
      Reebook, Coda, Admiral´s Valentin, Armani, Miami´s Blue Boy,
      Apfelblüte, Tringle, La Luna

      ---------------------------------------------------------

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Fleming, Amber, Caja, Dante, Aquentino, Reykja, Checkpoint, Mon Amie, Thor, Taciturn

      Hauptstall der Zucht
      Aeastas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Leona, Primadonna, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, La Luna, Sweet Poison
      Neu hinzugekommen

      Die große Trauerweide in der Mitte des Hofplatzes färbte sich ganz langsam in ein herbstliches Braun und auch die anderen Bäume verloren schon langsam ihr sommersattes Grün. Auf dem Gestüt hatte sich über die letzten Monate viel getan, viele Pferde haben uns verlassen und einige sind auf die Gnadenweide für ihren Lebensabend gewechselt. Auch einige Fohlen hatten ihren Weg dorthin gefunden, denn ich würde bald mit meinen Turnierpferden abreisen und nach England ziehen. Das Naundorfer Gestüt mit den Welshponys würde mit den Gnadenweidenpferden weiterhin in Naundorf bestehen bleiben und unter Isabellas Leitung, einer jungen Züchterin, die ich über die letzten Marktverkäufe kennen gelernt und dann für mich eingestellt hatte, laufen. Ich wollte mich jetzt vorranging darum bemühen, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen und hatte mit den erwirtschafteten Gewinnen ein kleineres Landhaus südwestlich von London gepachtet. Das alte Landhaus erinnerte mich an Jane Austens Longbourn und sollte mit einem schönen Garten und einigen Stallungen für Gäste und Urlauber eingerichtet werden. Der richtige Name fehlte mir noch für das Anwesen, aber es sollte der Ausgangspunkt für eine internationale Karriere werden. Vorrangig hatte ich dafür Dante, Fleming, Aquentino und Reykja im Visier, aber vor allem sollte Amber jetzt richtig durchstarten. Die mittlerweile 7-jährige Cremellostute war mein ganzer Stolz und ich hoffte, mit ihr in England den richten Start zu finden. Doch bis es soweit war, würde es noch eine Weile dauern, die Geschäfte liefen gut, aber es gab noch den ein oder anderen Papierkram und noch ein paar Verkäufe, die getätigt werden mussten. Auch die Ausbildung der Pferde durfte nicht vernachlässigt werden. All das schwirrte mir durch den Kopf, als ich nach dem kurzen Frühstück mit Idefix, der mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen war, in den Welshstall hinüber ging und fütterte. Occani war als Fohlen kurz auf meinem Hof gewesen, jetzt kam sie von der Käuferin zurück und stand schon einige Wochen bei den Welshpferden. Sie sollte mit ihrer guten Abstammung die Runde komplett machen. Mit ihr auf der Weide standen Seidenfell, Nikita, Teutonia, Zimtmond, Leona, Primadonna, Lara und Luna, bis letztere an ihre neue Besitzerin ging. Bei den Hengsten waren nur noch Miro, Bow, Poison und Landwein übrig. Alle Ponys waren in einem sehr guten Zustand und erfreuten sich bester Gesundheit. Die ungekörten Mädels bespaßten derzeit die letzten Ferienkinder mit ihren Familien und die Hengste deckten auf anderen Höfen private Stuten. So spielten die Welshis einen guten Teil des Hofgeldes ein, auch wenn die Zucht noch weiter brach lag. Als ich fertig war, lief ich hinüber zu meinen alten Zuchtpferden, die ebenfalls auf dem Gestüt bleiben sollten. Sie hatten sich hier ihren Stammkundenbaum aufgebaut und waren sehr beliebt, derzeit trug Seana ein Fohlen für Eddi. Ihre Bekanntheit wollte ich aber nicht mit ihnen selbst, sondern über meine Turnierpferde international machen, weswegen ich sie auch wegen der Kapazität in Deutschland ließ. Auch hier waren drei bekannte alte Hasen zurück gekommen. Aestas Amor und Ehrengold, zwei Rennpferde, die viel geleistet hatten und bei der alten Besitzerin leider nicht mehr die Liebe und Zuwendung erhielten, die sie verdienten. Finanziell sah es auf dem Hof wohl nicht mehr so gut aus, weswegen die beiden rechtzeitig zu mir kamen und nun wieder in vollem Glanze da standen. Ehrengold war ebenfalls ein beliebter Deckhengst geworden und sorgte nicht nur auf meinem Gestüt für süße, langbeinige Babys. Neben den beiden hatte auch die wunderschöne Friesenstute Zingara ihren Weg zurück zu mir gefunden, die ich vor Jahren sehr lange besessen hatte. Auch sie musste aufgepeppelt werden und hatte leider einige Verhaltensschäden mitgenommen. Sie traute außer mir noch keinem anderen wirklich, machte sich aber von Tag zu Tag besser. Da sie wohl nicht mehr geritten werden konnte, zog ich aus ihr recht schnell ein Fohlen, Thor von Thorontos, der mit auf die Reise nach England gehen sollte. Und dann waren da die üblichen Verdächtigen: Ravi, Seana, Säufer, Toffifee, der dicke Butch, Sweety, Polarfuchs, Rasputin, Lacura, Weyganda und Red Diamond. Alle waren ausnahmslos gesund und mampften ihren Hafer und ihr Müsli, während ich die Stallungen mistete und die Gasse kehrte. Als auch hier die Arbeit getan war, ging es für mich hinüber zu den Pferden, deren Papiere ich für die Abreise im nächsten Frühjahr herrichtete. Amber und Fleming sollten mir noch im Herbst folgen, insgesamt sollten mitgehen neben den bereits genannten auch noch die süße Taciturn, die ich so ins Herz geschlossen hatte, dass ich sie unbedingt auf dem englischen Hof haben wollte, sowie Checkpoint, Mon Amie und Caja. Checkpoint hatte die Tage etwas Probleme mit dem Heustaub und durfte deswegen den ganzen Tag auf die Koppel, die ich ihm extra anders abgesteckt hatte, ansonsten war auch hier soweit alles in bester Ordnung. Nach meiner Hofrunde musste ich allerdings wieder zurück ins Büro. Erst Abends, wenn alles erledigt war, wollte ich noch mit Amber Springen und Reki Dressur üben.
    • Muemmi
      Pflegebericht Januar 2017

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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 22. Januar 2017 | 12971 Zeichen

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Lillifee, Bifröst, Skadi, Medivh, Reykja, Aquentino, Possy Pleasure Mainstream, Webster, Davina, Oak´s Lake Mountain, Mon Amie, Amber, Caja, Checkpoint, Meilenstein, Thor, Taciturn, Heros

      Hauptstall der Zucht
      Starlight Express II, Zarin, Elanor, Augen auf! Ich komme, Fleming, Dante, Aestas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      (Pferde sind seit Herbst 2016 offiziell im Besitz von kira)

      Dave´s Bewerbung

      Der Himmel war dunkel und das Schneegestöber zuckerte die ganze Landschaft innerhalb von Minuten noch weiter ein, als eh schon. Wir hatten heute morgen erst geräumt, aber es lag jetzt schon am frühen Nachmittag 5cm frischer Schnee und das, obwohl die Naundorfgegend nicht wirklich für solches Wetter bekannt ist. Idefix war die letzten Wochen nicht mehr aus dem Haupthaus gekommen, der Kleine war mittlerweile alt geworden und folgte mir mit seinen 12 Jahren nicht mehr wirklich überall hin. Ich war ziemlich traurig, als mir die Tierärztin beim letzten Besuch riet, ihn zu schonen und nicht mehr unbeaufsichtigt über den Hof rennen zu lassen, da er mittlerweile immer schlechter sah und hörte. Und zusätzlich kamen jetzt die kalten Temperaturen, die seine Gesundheit stark forderten. So beschränkten sich unsere gemeinsamen Stunden immer mehr auf den Abend, in denen er sich zu mir ins Bett kuschelte und neben mir schlafen durfte. Ich wischte mir bei den Gedanken die feuchten Augen, räumte den Rest des Schnees auf die Seite und klopfte mir die Stiefel ab, bevor ich in die Stallungen ging. Es hatte sich in den letzten Wochen einiges getan, ich hatte ganz spontan die Leitung der Fahrturniere übernommen, obwohl ich davon am allerwenigsten Ahnung hatte. Das Sportzentrum richtete sie seit sieben Wochen unter der Leitung eines Freundes von Tom, meinem Bereiter in der hohen Dressur, aus. Aber der hatte mir nach der Auswertung bekannt gegeben, dass er das schon ab nächster Woche nicht mehr machen würde. Noch ein Punkt, der mich in die Mangel nahm. Sofort schrieb ich die Stelle offiziell aus, denn auch Mia, Susan und Leo waren in anderen Disziplinen ausgebildet. „Naja, dann können wir auch offiziell Fahren ausbilden!“ „Falls jemand die Vollzeitstelle so schnell antritt!“ meinte ich zu Leo, der ganz begeistert vom Fahren war. Wir hatten auch darüber gesprochen, ihn neben der Military auch dort ausbilden zu lassen. Ich war wirklich stolz auf meine beiden Azubis, die sich hier schon wie zu Hause fühlten und wirklich verlässlich waren. Ich konnte allen alles anvertrauen und war wirklich glücklich, dass sich Naundorf so entwickelt hatte. Die Pläne, nach England zu gehen, hatten sich immer mehr auf Eis gelegt, obwohl die Welsh-Pferde schon verkauft waren. Kira hatte sie schon vor Wochen auf dem Papier erworben, dennoch standen sie bis zum Frühjahr noch hier auf dem SPZ. Ich ging deswegen so oft ich noch konnte hinüber und streichelte der hübschen Scheckenstute Nikita, der hellen Seidenfell und der munteren Teutonia über die süßen Köpfe. Ich wurde ihnen einfach nicht mehr gerecht und hatte mich entschieden, die Zucht im Ganzen abzugeben. Das umfasste damit auch Haselnuss, Occani, Lara, Miro, Erdbeere, Bow und den talentierten Poison. Lediglich Lillifee, ein Stutfohlen aus der Lara würde bei mir bleiben. Sie stand derzeit mit Taciturn und Bifröst in einer Box. Letzterer war erst vor kurzem unerwartet zurück auf meinen Hof gekommen. Ich fütterte die Stuten, mistete den abgetrennten Offenstall und füllte die Heuraufen. Den Hengsten gab ich ebenfalls mehr Heu zu fressen, damit sie es warm hatten und streute frisch ein. Gerade als ich mit dem Kehren fertig war, klingelte mein Handy. Auf der anderen Seite der Leitung eine tiefe Männerstimme, zwar jung aber erfahren und sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, als es um die ausgeschriebene Stelle ging. Er hatte sie von einem Bekannten Tom´s erfahren, der ebenfalls seine ehemaligen Arbeitskollegen über unsere Situation unterrichtet hatte. Er würde noch heute nach Naundorf für ein Gespräch kommen, sofern das so zeitig möglich wäre. Ich sagte sofort zu und machte ein Treffen für den späten Nachmittag aus. Immer noch ziemlich platt steckte ich das Handy wieder ein, lief weiter zu Taciturns Box und gab auch ihr und den beiden Babys zu fressen. Bifröst war langsam etwas aufmüpfig, ich musste ihn also bald trennen oder legen lassen. „Das entscheide ich beim nächsten Mal!“ flüsterte ich und strich ihm über die kurze Mähne. Ich bürstete Taciturns dicke Mähne, flocht sie im Zopf zusammen und kratzte ihr die Hufe aus. Sie hatte ebenfalls wöchentlich Starts bei den Fahrturnieren und bezauberte mich immer wieder aufs Neue, weswegen ich ihr genauso viel Aufmerksamkeit zukommen ließ, wie meinen Sportlern. Sie war auch eine der Einzigen, die mit mir kuschelte und immer wenn ich mich nicht gut fühlte, kam ich zu ihr und den beiden Zwergen. Sie würde immer die gute Seele von Naundorf bleiben. Nach einer halben Stunde strich ich ihr nochmal durch den Schopf, verließ die Box und lief hinüber ins Haupthaus. „Mia! Rate mal, wer uns heute Nachmittag besuchen kommt!“ rief ich meiner Vertreterin und besten Freundin zu. Sie konnte es auch nicht glauben, stieß Tom sofort darauf an, der vom Dressurtraining mit Reykja und Webster kam und war genauso glücklich wie ich. „Na, hoffentlich passt der dann auch hier rein!“ meinte Willi, der ebenfalls ins Haupthaus gekommen war und sich gerade den Schnee abklopfte. Mit Leo und Susan aßen wir dann zusammen zu Mittag, ich knuddelte ein wenig mit Idefix, bevor ich mich als Letzte fertig machte für den Kontrollgang. Susan, meine zweite Azubi jetzt im zweiten Lehrjahr, begleitete mich auf die Koppeln. Alle Hengste waren heute draußen, da es durch den Schneefall nicht so kalt war wie sonst. Fleming und Dante, meine zwei jüngsten Körsieger lieferten sich am Zaun ein Wettrennen, als sie uns kommen sahen und scheuchten den Rest der Gruppe mit Amor, Ehrengold, Red Diamond, Socke, Flemings Vater Ravallo, Rasputin, Weyganda, Checkpoint, Polarfuchs, Säufer, Butch und Zarin auf. Zarin war der Einzige, der nur hochsah, kurz mittrabte und sich dann zurück zum Heu verzog. „Den holen wir nach unserer Kontrolle rein, ich möchte ihn langsam an die Koppel und die Anstrengung gewöhnen. Ich bin mir da noch nicht so sicher.“ Susan nickte und stieg mit mir durch den Zaun. Der Berberfuchs war deutlich schlanker, als ich ihn von meinem Verkauf viele Jahre zuvor in Erinnerung hatte. Er war seit zwei Wochen auf meinem Hof und machte sich gut, aber war wie Starlight Express, der ebenfalls vor vielen Jahren vom Gestüt Ammersee aus verkauft wurde, ein Pflegefall geworden. Verwahrlost und hungernd hatte ich die beiden aufgenommen und aufgepeppelt. Der anfängliche Eindruck war aber schlimmer als befürchtet, auch der seelische Schaden schien sich jetzt schon langsam abzubauen. Der Shettyhengst war für die große Gruppe zu klein, weswegen er einen großen eigenen Paddock besaß und bei Thor, meinem Friesenfohlen stand. Susan und ich liefen die Sportlerweide ab, kontrollierten die Zäune, die Leitungen und die Wassertröge. Brav folgte der Berber Susan, als diese ihn mit Möhren und Äpfeln zu sich brachte und ihm den Führstrick anlegte. „Ich werde mich um die Fohlen kümmern, wenn ich eh schon rüber gehe!“ meinte sie und ich nickte. Gemeint war neben Thor auch die hübsche Meilenstein, die jetzt schon Susans Liebling war. Ich ließ sie diese so oft es ging mitversorgen und sie dankte es mir, indem sie auch ihre anderen Pflichten ernst nahm. Willi fuhr den Misthaufen gerade zusammen, als ich um den Trakt lief und mich zu den Stuten aufmachte. Skadi war im Schnee schwer zu erkennen und löste sich erst kurz vor ihrem Stop bei mir aus ihrem Umfeld. „Nana, was bist du heute schnell unterwegs!“ Ich klopfte ihr den Hals und drückte Zingaras Nase auf die Seite, die wie Yin und Yang immer an Skadi hing. „Meine zwei schönen Friesen...“ murmelte ich, Zingara immer noch suchend nach Leckerchen ihre Nüstern an meinen Taschen. „Jetzt lass das doch mal!“ lachte ich und ging ohne zu Zögern durch das Grüppchen, zu dem sich Mainstream, Seana und Davina gesellt hatten. Mon Amie, Lake, Amber, Caja, Sweety und Augen auf standen paarweise oder vereinzelt über die Weide verteilt und suchten unter der Decke aus Schnee und Eis etwas Gras. Reykja war wohl wie Webster von Tom im Stall gelassen worden, nachdem er mit ihnen trainiert hatte. Da fiel mir Elanor ein, eine weitere Scheckenstute, die Seana sehr ähnlich sah. Ich blickte mich nach ihr um und sah sie dann doch neben Amber stehen. Auf die hatte ich es abgesehen und holte mir Halfter und Strick, nachdem auch auf der Stutenweide alles in Ordnung war. Etwas zögerlich folgte sie mir in den Stall, unentschieden, ob sie lieber bei ihren Freundinnen auf der Weide in der Kälte bleiben wollte oder ob sie mit mir im Warmen arbeiten wollte. Durch das Hufgeklapper rief ich den letzten Vierbeiner auf meinem Hof auf den Plan. Tainted Love Toffifee, mein einziger gekrönter Quarterhengst auf dem SPZ stand in seiner Box und wartete auf seine neue Besitzerin. Auch er würde uns noch heute verlassen, weswegen ich ihn geputzt und hergerichtet in seiner Box gelassen hatte. Er sah neugierig über die Türe und beobachtete mich dabei, wie ich Amber von Schnee und Dreck befreite und sie anschließend sattelte und trenste. Ich wollte mit ihr regelmäßig trainieren und forderte sie immer wieder in der größeren Halle, die wir über die Wintermonate fürs Springtraining eingerichtet hatten. Nach ungefähr einer Stunde ritt ich sie ab und sah auf die Uhr. Das Treffen! Ich war knapp dran, führte Amber zurück in die Stallungen und kam an unserer Hoflichtung vorbei. Zwischen den Ästen der Hecken sah ich ein fremdes Auto parken, ein schwarzer, älterer Geländewagen. Ich hatte noch 10 Minuten, sattelte Amber ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Gerade als ich den Sattel in die Kammer gebracht hatte und zurück kam, stand ein Mann bei ihr, streichelte ihr den Hals und sah sie sich genau an. Ich hielt inne, betrachtete die Szene kurz und trat dann auf die beiden zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Lächelnd trat ich neben ihn, legte den Kopf schief – und erstarrte. Er lächelte ebenfalls, als er mich mit seinen hellen blauen Augen ansah und mir die Hand hinstreckte. „Sie müssen Frau Goeke sein, mein Name ist Lange, wir haben vorhin telefoniert.“ Seine Stimme passte so gar nicht zu ihm, er machte auf mich einen gemischten Eindruck – wahnsinnig jung und wahnsinnig erfahren zugleich und das, obwohl er ungefähr 10 Jahre älter war als ich. Nun wieder bei Sinnen, ergriff ich seine Hand. „Ja, bin ich, aber nenn mich Luisa. Wir duzen uns hier alle auf dem Hof.“ meinte ich. „Dave.“ er lächelte immer noch. „Hübsche Stute. Deine?“ „Ja, ich bilde hier die Springer aus. Tom ist für Dressur zuständig und bildet die Azubis Susan und Leo aus, die im Springen gehen, Leo vertieft in Military. Mia macht derzeit schwerpunktmäßig Distanz, hat aber auch die Zulassung in Dressur, was eher ihr Steckenpferd ist. Leider fehlt uns jetzt jemand fürs Fahren.“ Ich lächle wieder. „Und da komme ich ins Spiel?“ fragt er und lächelt zurück. „Richtig. Wenn du mich Amber noch schnell weg bringen lässt, dann zeige ich dir den Hof und du kannst mir mal ein wenig erzählen, was du bis jetzt so gemacht hast.“ Er nickt und ich führte meine Warmblutstute den Gang hinunter, bevor wir eine kurze Runde über das SPZ drehen und dann ins Haupthaus einkehren. Mia ist ebenso erstaunt und wirft mir eine eindeutige Geste zu, als sie Dave begrüßt und dann zum Stalldienst der Hengste hinüber geht. Wir betreten die Küche, in deren Ecke sich Idefix eingerollt hat. Er knurrt kurz, als er den Mann sieht. „Alles gut Idefix, braver Hund.“ meine ich, kraule ihn kurz hinter den Ohren und biete Dave etwas zu trinken an. „Unser Hofhund. Ist allerdings schon sehr alt, begleitet mich seit er ein Welpe war. Er sieht nur nicht mehr so gut, weswegen er jetzt die Küche hütet.“ Dave nickt nur stumm, nimmt die heiße Tasse Kaffee dankend an und berichtet mir, dass er seit längerem eine feste Stelle als Trainer sucht. „Hauptsächlich bin ich ebenfalls im Military unterwegs, ich würde als einzige Prämisse meine Hengste Medivh und Heros mitbringen wollen. Allerdings war mein Vater viel im Fahrsport tätig, weswegen meine Ausbildung dort fast besser ist.“ „Wegen den Pferden wäre das kein Problem, das SPZ hat genug Platz und auch Möglichkeiten, falls du sie weiter ausbilden möchtest. Es wäre nur recht schnell die Organisation der Fahrturniere zu stemmen.“ Er freute sich sichtlich, anscheinend hatte er bis jetzt Probleme mit diesem Wunsch. Ich sprach mit ihm die Details durch und bot ihm eine Probezeit von zwei Wochen an, die Dave glücklicherweise sofort annahm. Sollte sich die Zusammenarbeit danach als gut herausstellen, würde der Vertrag dauerhaft gültig. Ich gab ihm die Papiere mit, vereinbarte den ersten Arbeitstag für übermorgen und verabschiedete mich von ihm. Als sein Auto den Hof verließ, kam Mia zurück, stupste mich an und lachte. „Luisa, wenn du den nicht nimmst...“ „Hab ich schon, hat die Papiere mitgenommen!“ unterbrach ich sie und zwinkerte. „Endlich mal ein heißer Typ auf dem Hof!“ „Das hab ich gehört!“ Willi warf uns einen gespielt bösen Blick vom Traktor zu, von dem er gerade abstieg und das Hallentor schloß. Mia und ich lachten laut, nahmen Willi in den Arm und gingen zusammen ins Haupthaus zurück.
    • Muemmi
      Pflegebericht Juli 2017

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 05. Juli 2017 | 15215 Zeichen

      Neubau für die Anwärter des Gestütes
      Aquentino, Skadi, Your Red Pleassure Mainstream, Solsikke, Valentine´s Candy Fireflies, Al Aasiyah ox, Caja, Checkpoint, Medivh, Oak´s Lake Mountain, Occani, Reykja, Webster, Taciturn

      Fohlenweide auf der Lichtung
      Aufgepasst, hier kommt Arcada!, Scamander, Painted Minimalistic Art, Elfenlied, Lillifee, Capona, CM´s Meilenstein, Symphonie de la Bryére, Thor, Picutre of a Ghost

      Hauptstall der Zucht
      Fleming, Amber, EBS Mon Amie, Heros, Zarin, Dante

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      Pferde befinden sich seit Oktober 2016 im Besitz von kira

      Mach´s gut Kleiner

      Die letzten Gewitterwolken fingen an sich zu verziehen und die ersten Sonnenstrahlen blinzelten durch die Kronen der mittlerweile dicht bewachsenen Laubbäume. Die Wiesen schmatzen vor sich hin, während das Wasser im Boden versank, der sandige Schlamm klebte an Sockes Hufen, während ich ihn im Westernsattel den Weg an der Weide entlang ritt. Langsam, einen Schritt nach dem anderen setzte er einen Huf vor den nächsten. Die Luft war klar und kühl im Verhältnis zur schwülen Hitze, die die letzten Tage geherrscht hatte. Ich ließ die Zügel lang, wir hatten es nicht eilig. Die letzten Wochen und Tage waren ein einziges Auf und Ab gewesen. Allein darüber nachzudenken…
      Susan hatte den Ausbildungsplatz gewechselt und letztendlich mir die Schuld gegeben, dass sich ihre Situation so entwickelt hatte. Trotz der angespannten Lage ließ ich Tom unter der Hand einige Kontakte abfragen und der Wechsel ging geschäftlich gesehen für beide Seiten ohne weitere Blessuren aus. Sie würde ihre Prüfung zum selben Termin abschließen und nahe Leipzig, auf dem Hof, an den Tom sie vermittelt hatte, später weiter festangestellt arbeiten. Dave konnte mit der ganzen Situation, für die er sich irgendwie die Schuld gab, nicht umgehen und zog sich ebenfalls in Arbeit zurück. Mitte Mai reiste er für drei Wochen nach England und Schottland, was uns alle doch sehr überraschte. Als sich die Sache mit Susan merklich zuspitze, kam er zeitgleich in Kontakt mit einem führenden Kutschen-Hersteller und Züchter. Da die Verbindung nach England vor allem für unsere Sportpferdezucht sehr interessant sein könnte, willigten wir alle ein und ließen ihn fliegen. Die Verabschiedung zwischen ihm und mir war überraschend eisig. Von den Vertrautheiten seit seiner Einstellung mir gegenüber war nichts mehr übrig. Tom bemerkte es, blieb aber stumm.
      Und kaum war Dave weg, ging es auf dem Hof komplett drunter und drüber. Ohne seine Unterstützung war es für Leo und mich extrem schwer, die Fahrturniere ohne Probleme zu organisieren. Aber mit ein paar Blessuren schafften wir die Planung irgendwie, woran Leo auch weiter wuchs. Ich war stolz auf meinen Azubi, der jetzt so viele Aufgaben übernahm und das so kurz vor seiner Abschlussprüfung. Er muss gemerkt haben, wie sehr es mir zusetzte, dass ich als Betrieb einen Azubi verloren hatte, in den ich so viel Hoffnung gesetzt hatte. Ich ärgerte mich sogar eine ganze Zeit lang so dermaßen, dass ich verlauten ließ, erstmal keine Auszubildenen mehr aufzunehmen. Aber genau dann bewies sich Leo. Ich stellte ihn dann Nachmittags so gut es ging frei, damit er mit Webster für die Dressur und Springen üben konnte. Tom korrigierte ihn dabei, ich sah beim Springen immer wieder mal drüber, aber da dann nur noch Mia, Willi und ich für den Rest der anfallenden Arbeiten auf dem Hof waren, kam wirklich alles zu kurz. Da demnächst die Welshis vollständig vom Hof ziehen sollten und die Stallungen für Einsteller frei werden würden, richteten wir den Offenstall auf der alten Koppel her und stellten dort die Stuten unter, die Hengste kamen in einer Teilabtrennung zu den Zuchtpferden. Heros und Fleming machten sich Anfangs einen heiden Spaß daraus, die kleinen Ausgaben durch die Gegend zu scheuchen. Take a Bow, Miro, Landwein und Poison trabten den ganzen Nachmittag am Zaun entlang und buckelten vor sich hin, aber zum Abend hin waren die Jungs so erschöpft von der schwülen Hitze, die diese Tage in die Ebene drückte, dass sie am nächsten Tag müde vor sich hin dösten. Auch die Großen kamen tagsüber kaum auf die Koppel, erst Abends, als es deutlich milder war, standen sie am hinteren Ende des Geländes und grasten die zugesteckten Weideflächen ab. Als die Welshis aus dem Nebenstall ausgezogen waren, fingen wir an, die Sattelkammer dort auszumisten. Alle Schabracken, Sattel und Trensen, Putzkästen und sonstiges Zubehör, das an die neue Welshzüchterin gehen würde, putzten wir und lagerten wir im Haupthaus sorgfältig für den Umzug ein. Lediglich je drei Decken, Schabracken und gebrauchte Bandagensets für Taciturn, sowie das komplette Equipment für Occani zog in den Hauptstall um. Die Scheckstute würde als Gesellschafterin für Lillifee und die Fohlen doch vorerst auf dem Hof bleiben, aber auch im Ponyreitsport gefördert werden. Da sie auch noch sehr jung war, klappte die Eingliederung recht gut, sie behauptete sich aber als ehemaliges Herdenmitglied einer erfahrenen Pferdeherde aber gleich und mauserte sich recht fix an eine der höheren Ränge. Lediglich die resolute Meilenstein blieb davon unberührt und ließ sich nichts gefallen. Sie würde als fast Dreijährige bald unter den Sattel kommen und eingeritten werden. Ich hatte lange mit Tom und Mia geredet und unsere Zahlen überflogen. Wir standen durch die Pacht, Verkäufe und Trainingseinnahmen so gut da, dass wir uns mit zwei weiteren Mitarbeitern vergrößern könnten. Mia kümmerte sich diesmal um die Ausschreibung der Stellen, die Wohnungen wurden neu gestrichen und bezugsfertig gemacht, die im Haupthaus noch über waren. So ging der Mai um und es wurde Juni. In dieser Zeit arbeiteten wir uns alle schier zu Tode, ich war vier Tage auswärts und trainierte auf Abajo´s Hof ihre Pferde und übernahm dort ein Fohlen namens Picture of a Ghost. Allgemein vergrößerte sich nach der Auflösung der alten Zucht des Ammerseegestüts von damals die Zahl der Fohlen auf Naundorf deutlich. Der Decksprung von Mon Amie war geglückt, das Spektakel um Painted Blur war nach wie vor ein Highlight, das so schnell nicht vergessen werden würde. Ihr kugelrunder Bauch wurde immer dicker, bis sie in den letzten Maitagen einem kleinen Hengst das Leben schenkte. Er hatte von der Farbigkeit so gar nichts von seinem berühmten Uropa und auch Mon Amie behielt ihre Farbigkeitsvererbung für sich. Painted Minimalistic Art kam so vollkommen nach seinem Papa, war Schwarzbraun und hatte nur ganz wenige Abzeichen, was ihm seinen Namen verlieh. Und auch Mitte Juni kam ein lang ersehntes Wunschfohlen auf den Hof. Ein Hengst, auf den ich mich, neben Painted, ebenfalls besonders freute. Schwarzgold war sein Vater, ein Elitehengst, der auf Naundorf eine Zeit als Jungpferd verbracht hatte, bevor er an eine sehr alte Freundin von mir ging. Durch einen Verkauf eines Rasputin-Ravallo Fohlens, hatte ich eine Leihmutterschaft einer Co Pilot Tochter bekommen und Schwarzgold als Vater ergattern können. So bereicherte ab Mitte Juni Scamander unsere Babyherde und war mit seinem halben Jahr unglaublich niedlich anzusehen. Ich packte ihn mit Lillifee, Symphonie und Arcada auf eine Weide, die drei Mädels waren sehr lieb zu ihm und ließen seinen Trennungsschmerz von seiner Mama schnell vergessen. Mit der Zeit, wenn er kräftiger werden würde, würde ich die vier wieder zurück in die Gruppe der anderen Fohlen integrieren, die neben diesen aus Meilenstein, Capona, Thor und Elfenlied bestand. Painted blieb mit Mon Amie natürlich für die nächsten Monate erst einmal separat.
      Ich lächelte, als ich so an die Kleinen dachte, die mir meinen eigenen Kummer eine kurze Zeit lang nahmen und trieb Aquentino, der bei allen den Namen Socke trug und auch nie mehr anders gerufen wurde, in einen leichten Galopp. Freudig setzte er die Hufe voreinander und griff locker aus, schnaubte ab und spitzte die Ohren. Er hatte sichtlich Spaß und auch ich ließ einen Moment los. Nicht nur das Chaos und der Arbeitsstress auf dem Hof waren derzeit eine große, emotionale Belastung. Idefix hatte sich seit dem Winter erst noch sichtlich erholen können, allerdings wurde bei einigen Kontrollterminen, weil er mir sehr schlapp erschien, ein Tumor entdeckt, der zu unser aller Schreck nicht mehr operierbar war. Ich heulte mir an dem Abend schier die Augen aus dem Kopf, Mia war in dieser Zeit eine wahre Freundin und tröstete mich wie keine es hätte sonst können. Sie wusste, wie viel mir Idefix bedeutete und dass er der letzte, verbliebene Partner aus einer sehr alten Zeit war. Tom kümmerte sich ebenfalls liebevoll um mich und auch Leo und Willi erwiesen sich als echte Familie. Da Idefix nur oft müde war und sonst keine Schmerzen litt, bekam er vorerst Medikamente und würde noch eine ganze Weile unter uns bleiben, was den Schmerz, ihn zu verlieren, zwar nicht milderte, aber ertragbar machte. Ich verbrachte so viel Zeit wie möglich mit ihm, spielte mit ihm, streichelte ihn, hielt ihn im Arm. Er durfte auch ab diesem Tag auch in meinem Bett schlafen und wurde vom Rest auch sehr verwöhnt. Er schien seine Situation durchaus zu genießen und war recht glücklich – und so war ich es irgendwie auch.
      Ich parierte Socke durch und trabte am äußersten Rand unserer Weiden entlang. Der Dänenhengst streckte sich und verlangsamte immer mehr, bis ich ihn zum Schritt parierte und die Zügel wieder lang ließ. Nach einer guten Stunde war ich wieder auf dem Hof, sattelte den Hengst ab, striegelte Aquentino und führte ihn in seine Box. „Alles gut draußen?“ fragte Willi und ich nickte. Er schob die Mistkarre durch die Gasse und fing an bei Mainstream die Box zu säubern. Ich fing gegenüber an und kümmerte mich um Ambers Box. Mia gesellte sich dazu, Abendessen würde heute Tom machen, Leo war drüben bei den Welshis und kümmerte sich um die Stuten Seidenfell, Teutonia, Nikita, Lara und Haselnuss. „Ich würde nach dem Stalldienst gern noch eine Runde mit Aasiyah drehen.“ meinte sie und schwang in deren Box die Gabel. „Ich würd dich gern begleiten, wenn du nichts dagegen hast.“ tönte eine Stimme vom Gang her und wir drehten alle drei die Köpfe. Dave. Er stand einfach mitten im Stall, grinste und hielt sich für unwiderstehlich. Er hatte sich eigentlich erst für morgen Vormittag angekündigt. Der Satz, der mir durch den Kopf schoß war schneller draußen, als ich schauen konnte. Wegen ihm hatten wir die letzten Wochen so zu kämpfen, wegen ihm war alles drunter und drüber gegangen. „Nein, du übernimmst ihre Schicht. Du bist abgelöst Mia, sei so lieb und schau nach Leo, nimm ihn und Lake Mountain mit. Das hat er sich verdient.“ Dabei betonte ich ´übernimmt´ und sah dabei nur Dave an. Der war erstmal perplex, nahm dann aber die Mistgabel von Mia, die mittlerweile genauso verärgert war auf Dave und von dannen zog. Willi erklärte, dass er sich um die Hengste Medivh, Dante und Checkpoint kümmern würde. „Ich sehe später nach ihnen, danke Willi.“ meinte Dave jetzt kleinlaut, drehte sich von mir weg und mistete Cajas Box. Ich wechselte gegenüber zu der von Skadi und fragte dann in einem versucht weicheren Ton, während Dave direkt neben mir eine Gabel nach der anderen in die Karre warf, warum er heute schon hier sei und nicht, wie geplant, erst morgen. Er erzählte etwas von verbuchtem Flug und gewissen, privaten Geschehnissen in England. „Du scheinst dich ja nicht wirklich zu freuen.“ schloss er trocken, hielt inne und stütze sich auf die Gabel. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“ antwortete ich, sah ihn an und war jetzt wirklich verärgert. Was dachte er sich? Dass er sich nur 2x bei Tom meldet in den ganzen drei Wochen und dann einfach hier aufschlägt und alles völlig in Ordnung ist? Ich atmete durch und warf die letzte Gabel aus Skadis Box in die Karre. „Wir werden zur weiteren Unterstützung zwei weitere Angestellte einsetzen, Leo bekommt wegen seiner guten Leistungen eine Festanstellung und die Wohnung von Susan.“ Bei letzterem drehte ich mich um und sah ihn an. Er wirkte verletzt und merkte erst jetzt, wie sauer ich eigentlich war. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“Ich knallte ihm den Satz ohne große Emotion. Damit ging ich aus der Box, drehte die Karre und wollte los zum Misthaufen. „Das mit den Pferden hat geklappt.“ meinte er jetzt eisig. Natürlich. Er mauerte, zog sich zurück und war beleidigt. Ich hielt inne. „Wann sollen sie kommen?“ fragte ich jetzt, wieder die nüchterne Geschäftsfrau und Chefin, die ich eigentlich war. „Am Wochenende. Ich werde alles fertig machen, ich habe eben mit Tom gesprochen. Auch, was das Jubiläumsturnier angeht.“ Wenigstens darum musste ich mir keine Gedanken mehr machen. Eigentlich war Dave ganz in Ordnung und ein wahnsinnig guter Mitarbeiter. Wenn er denn kein Chaos gestiftet hätte, bei Susan – und mir. „Weiß er, dass du mitisst?“ fragte ich und rang mit doch ein leichtes Lächeln ab, streiten hasste ich wie die Pest und er würde dann viel eher wieder auf mich zukommen. Aber ich hatte mich geirrt. „Nein, ich werde heute auswärts essen. Ich bin morgen zum Frühdienst wieder da.“ Mir fror das Lächeln regelrecht ein, ich war aber recht schnell wieder Herr meiner Sinne und quittierte das nur mit einem „Ok, ist gut.“ Ich wollte die Karre gerade wieder anschieben, da meinte er, dass er von Tom auch das mit Idefix erfahren hatte. „Es tut mir ehrlich Leid, Luisa.“ „Lass gut sein. Ich will nicht drüber reden.“ So ließ ich ihn stehen.
      Es war still am Abendtisch, keiner sprach oder scherzte herum, wie es trotz dem ganzen Stress die letzten Tage der Fall war. Ruhig sprachen Tom und Mia mit uns anderen die Einstellung der neuen Leute ab und wir entschieden, dass wir alle zusammen die Leute sichtigen würden, damit sie auch auf den Hof passen würden. „Noch ein paar Frauen wären nett. Mia und Luisa seh ich ja kaum...“ witzelte Willi und lockerte damit dann doch die Stimmung. „Zarin geht’s übrigens wieder richtig gut, man sieht kaum mehr was, dass er mal kurz vorm Schlachter war.“ meinte er dann zu mir und ich nickte. Wenigstens dieses Sorgenkind hatte jetzt endlich die Kurve bekommen. „Wer weiß Willi, vielleicht geht er als Deckhengst doch noch auf Reisen. Aber jetzt peppeln wir ihn auch reiterlich erstmal wieder auf.“ „Wenn du magst, würde ich damit morgen gerne anfangen.“ Tom kam in letzter Zeit viel zu kurz, konnte kaum in den Sattel steigen und seiner Leidenschaft, der Dressur, nachgehen. „Ich glaube, das wäre das allerbeste, du hast ihn stärker unter Kontrolle. Und dann nimmst du dir den Rest des Tages frei, kümmer dich mal wieder um Reykja. Ich mag das morgen mit dem Büro. Brauch mal ne Pause.“ Er lächelte dankbar, er machte gerne Bürozeug, aber war auch gern draußen. Dann sprachen wir auch für die anderen die morgige Tagesplanung durch.
      Zwei Tage später wachte ich mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Es war noch dämmrig, ich konnte gerade die Umrisse meines Zimmers erkennen. Heute sollten die beiden Pferde Solsikke und Candy Fireflies ankommen. Erstere, eine Knabstrupperstute, war mir unbekannt, Fireflies allerdings hatte ich vor Jahren schon mal als Fohlen auf einer Schau gesehen und ich war wirklich überrascht, als ich seinen Namen auf den Papieren entdeckte. Ich drehte mich nun vorsichtig um, damit ich Idefix nicht versehentlich weckte. Es wurde langsam immer heller und meine Befürchtung wurde mit jedem Lichtstrahl mehr Realität. Er hatte sich mit dem Rücken zu mir an mich gekuschelt, sein Kopf lag auf den Vorderpfoten, er hatte sich eingerollt und die Augen geschlossen. Ich streichelte ihm das weiche Fell, sein Körper war noch warm, aber viel kühler, als ich ihn über all die Jahre kannte. Auch hob und senkte sich sein Brustkorb nicht mehr, er schnarchte nicht mehr leise vor sich hin und schien doch so zufrieden wie ewig lange nicht mehr. „Mach´s gut mein Kleiner.“ flüsterte ich, drückte mein Gesicht in sein Fell und fing leise an zu weinen.
    • Muemmi
      Pflegebericht Januar 2018

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 04. Januar 2018 | 15647 Zeichen


      Neubau für die Anwärter des Gestüts
      Uranium Fever | Occani | tc Annakiya | Orchidee´s Nikita | Take a Bow | Chocolate Chip Cookie | CM´s Meilenstein | Valentine´s Candy Fireflies | Al Aasiyah ox | Aquentino | Caja | Checkpoint | Reykja | Solsikke | Taciturn | Webster

      Hauptstall der Zucht
      Cadoc´s Rohdiamant | Amber | EBS Mon Amie | Heros | Medivh | Dante | Fleming | Zarin

      Fohlenweide auf der Lichtung
      SPN Harvey | Thor | Scamander | Painted Minimalistic Art | Elfenlied | Lillifee | Capona | Aufgepasst, hier kommt Arcada | Symphonie de la Bryére

      Gnadenweide
      Efeumond | Oline

      "Hallo Cleo"

      „Du hast was?“ Dave starrte erst mich an und dann auf die Papiere, die ich ihm unter die Nase hielt. „Viel Spaß mit ihr.“ „Luisa, ich…“ „Gern geschehen!“ Ich lachte und ließ ihn gar nicht mehr zu Wort kommen. Unser Verhältnis zueinander hatte sich nach seiner Rückkehr zwar etwas abgekühlt, weil Dave zu mir wieder etwas auf Distanz ging. Aber es war deutlich besser als vor dem Unfall, wir hatten uns seitdem kein einziges Mal mehr gestritten. Ich stand im Büro und ging nachdenklich ein paar Briefe durch, während Dave in der Tür stand und auf die Papiere in seiner Hand starrte. Er lehnte sich mit seiner gesunden Schulter leicht an den Türrahmen und runzelte die Stirn. Von meinem Platz aus sah ich ihm heimlich dabei zu und konnte den Blick kaum abwenden. Was er da studierte war der Kaufvertrag und die Eintragungen, sowie Tierarztbescheinigungen von Uranium Fever. Die Stute war meiner Meinung nach eine unserer besten Errungenschaften in diesem Jahr, die auch ein stolzes Sümmchen gekostet hatte. Aber da sich Dave langsam vom aktiven Reitsport zurückziehen wollte und mehr und mehr Interesse an einer Sportzuchtlinie entwickelte, hatte ich zugeschlagen. Ich wollte ihn unterstützen, wo ich nur konnte. Nach dem Unfall, als er zurück auf den Hof kam, hatte sich eine ganze Weile eine leichte Depression bei Dave eingestellt. Er kämpfte verbittert in der Physiotherapie, hielt sich an die Ratschläge, übte fleißig und brachte sich in das Hofleben ein, wo er nur konnte. Doch obwohl er Tom und mir so viel Arbeit abnahm, irgendwann war auch die erschöpft, während wir anderen mit dem Training der Pferde, dem Misten und den restlichen Arbeiten auf dem Hof schier absoffen. Dave fühlte sich also nach drei Wochen zurück auf Naundorf nutzlos. Er ließ sich dann die ersten Oktoberwochen hängen. Seine Arbeit erledigte er natürlich immer noch und auch zur Physiotherapie ging er regelmäßig, doch jeder von uns sah ihm an, dass es ihm nicht gut ging. Seine Haare wurden immer länger und er ließ sich immer öfter einen Drei-Tage-Bart wachsen. Von mir ließ er sich in dieser Zeit nur bedingt helfen, so richtig ließ er mich nicht an sich heran. Bis Tom die brillante Idee hatte, eine eigene Zuchtlinie aufzubauen.

      Dave und ich saßen an einem Novemberabend zusammen im Büro, während ich das Hoftagebuch für den Tag ausfüllte, als Tom zu uns ins Zimmer kam. Er hatte das Auktionsheft dabei und warf es Dave zu. Dann eröffnete er uns seine Idee, wir saßen bis spät in die Nacht zusammen und unterhielten uns. Ich war glücklich zu sehen, dass diese neue Veränderung Dave wieder ein Leuchten in die Augen zauberte. Er blieb an dem Abend zwar sehr rational und blätterte scheinbar uninteressiert das Heft durch, aber schon am nächsten Tag zeigte er mir eine Stute und fragte, was ich von ihr halten würde. „Die hat keine belegte Abstammung, ist wohl eine gefundene Stute. Aber scheint in Topform zu sein. Als Basis wäre sie vom Exterieur ja genau das, was du und Tom suchen würdet. Aber sie hat damit auch einen sauberen Startpreis“ Er diskutierte noch eine Weile mit mir das für und wider, als er sich dann aufrappelte und an die Büroarbeit machen wollte. Im Flur blieb er am Spiegel stehen und sah sich einen Moment erschrocken an. „Wie seh ich denn aus?“ Ich konnte es mir nicht verkneifen und musste lachen. „Ich fahr später zum Friseur.“ Damit war er aus dem Haupthaus. Ich zog das Heft an mich heran, wählte die Nummer und hatte den Besitzer an der Leitung. Ich sollte an dem Tag das Höchstgebot abgeben und die Stute zwei Tage später unser Eigen nennen.

      Und nicht nur Uranium Fever zog mit zu uns auf den Hof. Anfang Dezember erhielten wir einen Anruf, nachdem ausgerechnet Cadoc´s Rohdiamant aus einer nachlässigen Haltung gerettet wurde. Also fuhren Willi und Tom am selben Tag zu dem einen Hof, an dem Dave und ich Fever holten. Allgemein hatten wir jetzt viele neue Pferde auf Naundorf. Kurz bevor Dave mit Medivh im Sommer gestürzt war, hatte er Chocolate Chip Cookie zu uns geholt. Das Sportpony mit seiner hübschen Färbung wurde jetzt von Leo übernommen und ausgebildet, der mit Candy Fireflies weiterhin unfassbar viele Schleifen und Erfolge sammelte. Die Beiden waren zu einem unglaublich guten Team geworden. Zum Einkreuzen von Vollblut wollten wir uns neben Aasiyah noch eine zweite Vollblutstute holen. Wir hatten jetzt nur noch Interesse an Stuten, da wir mit unseren Hengsten Fleming, Dante, Checkpoint, Aquentino, Webster und Heros genügend Starter hatten, um unseren Plan in die Wirklichkeit umzusetzen. Auch unsere Newcomer wie Painted und Scamander würden auf dem Hof bleiben. Wir überlegten auch, Efeumond zurück auf den Zuchtplan zu holen, um einen Engländer mit einfließen zu lassen. Jedenfalls freuten wir uns, als wir eine zweite Chance erhielten und Anfang Dezember auch Annakiya nach Naundorf holten. Die hübsche Scheckstute war ein wahrer Traum und zeigte sich mit ihrem liebevollen Wesen und ihrem ansprechenden Exterieur von ihrer besten Seite. Mia war ganz hingerissen, die sich um unsere Araber und Vollblüter kümmerte. Tom bildete weiter Reykja und Webster aus, die diese Saison so ihre Probleme mit Erfolgen hatten. Wir konnten uns das nur mit einer sehr starken Konkurrenz in der Dressur erklären, die uns aber nicht daran hinderte, stehts weiter zu machen und weiter auszubilden. Denn die Bestätigung in unseren Leistungen erhielten wir durch die Rückmeldung unserer Kunden und durch den Durchbruch im Springreitsport. Dort hatten wir uns 2017 einen Namen gemacht. Vor den Boxen hingen teilweise so viele Schleifen, dass wir kaum mehr zählen konnten. Vor allem an der von Medivh. Der Hengst hatte in den letzten Tagen seiner Genesung Anzeichen fürs Weben gezeigt. Auch er war wohl vor einer Depression nicht gefeit. Da Dave noch immer in Behandlung war und noch bis ins Frühjahr „Reitverbot“ hatte, übernahm ich Medivhs Beritt. Ich hatte mit einer Freundin lange Telefonate geführt, deren Friesenhengst vor vielen Jahren wegen einer Krankheit erblindet war. Mir ihrer Hilfe drang ich recht schnell zu Medivh durch. Erst vom Boden, dann aus dem Sattel gab ich ihm nach und nach sein Selbstwertgefühl und seinen Mut zurück. Er vertraute darauf, dass er mit seinen Sinnen die einseitige Blindheit ausgleichen konnte und ihm nichts geschah. Er war dennoch etwas schreckhafter seitdem und brauchte viel Liebe und Aufmerksamkeit. Ab dem Moment, als er seit dem Unfall das erste Mal wieder unter dem Sattel ging, stellten sich die Anzeichen des Webens sofort ein. Dave fiel ein Stein vom Herzen.

      In all dem Trubel, brachte Amber still und leise etwas früher als erwartet ihr erstes Fohlen zur Welt. Es war das schönste Zeichen für uns alle, dass es jetzt wieder bergauf ging. Leo hatte den dunklen Hengst, den wir später mit unserem Kürzel SPN Harvey nennen sollten, entdeckt. Er kam in die Küche gelaufen, hechelte und grinste übers ganze Gesicht. „Amber hat gefohlt, es steht grad!“ Dave und ich sahen uns erschrocken an, dann sprangen wir alle auf und liefen hinüber. Willi kam auf dem Weg dorthin auf uns zu. „Wasn hier für ne Hektik?“

      „Oh ist der niedlich!“ flüsterte Mia, die rechts neben mir stand. Links von mir Dave, der lächelnd die halbe Portion in der Box betrachtete. Amber schleckte ihn immer noch sauber, während Tom vorsichtig auf Amber zuging und sie kurz durchcheckte. „Wir sollten später noch einen Tierarzt holen lassen. Aber es sieht alles gut aus.“ „Auch im Abfohlen ist sie ein Naturtalent. Hast du schon nen Namen Dave?“ fragte Leo. Zusammen liefen wir zurück zum Frühstücken, bevor sich Dave um den Tierarzt für Amber und Harvey kümmerte und der Rest von uns den Stalldienst verrichtete. Dabei hatte ich mich an dem Morgen endlich mal wieder für die Fohlen eingetragen. Ich bekam von den Kleinen viel zu wenig mit und sie wuchsen auch viel zu schnell. Scamander hatte schon seine erste Fohlenschauschleife an der Box hängen, Thor war mittlerweile auch zu einem Riesen geworden, Symphonie und Arcada waren mittlerweile auch keine Babys mehr. Die hübschen Stuten würden ebenfalls auf dem Hof bleiben und bald in ihre Grundausbildung starten. Ebenso wie Lillifee, Elfenlied und Capona. Ihr streichelte alle gefühlt stundenlang, putzte ihr Fell, mistete ihre großen Gemeinschaftsboxen und ging die Weiden ab. Es hatte die Tage immer mal wieder geschneit, aber wirklich lange liegen geblieben ist davon nichts. Wir hatten diesen Winter noch nicht wirklich Probleme mit eingefrorenen Wasserleitungen oder Eisschollen auf den Weiden zu tun.

      Als ich bei den Fohlen fertig war, holte ich mir Meilenstein. Die schwarze Stute machte gute Fortschritte bei ihrer Ausbildung. Ich longierte sie am frühen Nachmittag, als Dave wieder aus dem Haupthaus kam. Er hatte einen ziemlich geknickten Gesichtsausdruck. Ich gab Meilenstein ein kurzes Kommando, auf dem sie zu mir herkam, dann liefen wir gemeinsam zum Zaun, an dem Dave jetzt stand und lehnte. „Was ist los?“ „Die Stute, von der ich dir erzählt habe, erinnerst du dich?“ „Ja. Wieso?“ „Sie wurde am selben Tag verkauft. Ich hätte nicht warten sollen.“ „Ach Dave, dann hat es nicht sein sollen.“ Ich war froh, dass er mich in dem Moment nicht ansah, weil ich mich sonst verraten hätte. Willi, Tom und Mia wussten Bescheid, Leo weihten wir noch nicht ein, weil er sich gerne mal verplapperte. Wir sollten sie am nächsten Tag abholen und ich ihm die Papiere in die Hand drücken. „Danke Luisa.“ Dave kam plötzlich auf mich zu und umarmte mich. Als er mich losließ, sahen wir uns kurz in die Augen. Es war eine spontane Umarmung, die so gar nicht zu Dave passte. Er war zwar immer gern auf „Kuschelkurs“, wie es Mia gern nannte, aber eine Umarmung hatte er sich mir gegenüber noch nie getraut. Ich löste das Ganze, indem ich lachte und ihn fragte, was er sich zum Mittagessen überlegt hätte. Er grinste, aber er war dankbar für die Vorlage.

      Mitte Dezember hatten wir endlich wieder Luft für einen gemeinsamen Ausritt. Normalerweise machten wir das immer an einem Sonntagvormittag nach dem Stalldienst im Monat, aber wir hatten einfach zu viel zu tun. Leo ritt auf seiner Solsikke, die sich immer besser mit ihm machte. Tom hatte sich Zarin genommen, Mia auf Mon Amie und ich auf Fleming. Die beiden Hengste waren trotz ihres Deckeinsatzes sehr umgänglich und ließen sich gut führen. Fleming war unter mir sowieso ein kleines Schäfchen. Dave lag in der Woche nach Leo flach. Willi ritt sowieso nicht mit und da er auf dem Hof blieb, hustete Dave so lange, dass wir Spaß haben sollten, bis wir alle aufbrachen. Er fehlte trotzdem, obwohl ihn Leo nacheiferte. „Bis zur Tanne!“ rief er, da stob Tom mit Zarin schon an ihm vorbei. Ich hatte lange nicht mehr über so einen verdutzten Blick gelacht. Als wir zurückkamen, trabte Take a Box einmal quer über den Hof. Dann Willi direkt hinterher. Tom schnitt ihm mit Zarin gleich den Weg ab und packte sich den Hengst. Wir anderen mussten nochmal herzlich lachen. Er hatte sich gerade um Taciturn und den wilden Ausreißer gekümmert. „Wie geht’s Dave?“ „Der hat sich vorhin hingelegt.“ meinte Willi, schnaufte schwer und kam dann mit uns zurück zum Stall, Take im Schlepptau.

      Und natürlich feierten wir dann auch Weihnachten. Wir machten ein richtig fettes Raclette, jeder hatte eine Kleinigkeit für jeden und wir stießen zusammen an. Tom und Mia zogen sich im Laufe des Abends dann irgendwann zurück, Willi hatte zu unser aller Überraschung eine geheimnisvolle Verabredung und Leo fuhr hinüber zu seinen Eltern. Dave und ich blieben dann natürlich als Einzige in der Küche zurück. Es war das erste Weihnachten ohne Idefix, der mir in den letzten Tagen so unglaublich fehlte. „Sollen wir nochmal eine Runde über den Hof gehen?“ fragte er und so liefen wir nebeneinander über den dunklen Weg der Weide zu den Fohlenställen. Wir sahen auch noch einmal nach Harvey. Doch die Lücke schloss sich einfach nicht. „Luisa…“ Mir kullerte eine Träne über die Wange, die ich sofort wegwischte. Jetzt kam er gewollt auf mich zu und nahm mich fest in den Arm. „Danke.“ murmelte ich. Gemeinsam gingen wir zurück zum Hof.

      „Luisa!“ Es war Silvester und ich saß gerade im Büro, als Leos Ruf vom Hof schallte. „Ist was passiert?“ rief ich aus dem Fenster. „Schau mal!“ Im selben Moment fuhr Dave in einer kleinen Kutsche um die Ecke. Über die letzten zwei Nächte hat es richtig ordentlich geschneit. Er hatte Occani und Nikita angespannt. „Komm raus aus dem Büro, wir machen ne Spritztour!“ Tom kam im selben Moment hinter mir rein. „Raus mit dir.“ Er lächelte. „Also keine Wahl?“ „Nö“ Ich zog mir meine warme Jacke und die Lammfellstiefel an. Dave grinste übers ganze Gesicht, als ich mich zu ihm setzte und mit der Zunge schnalzte. Die Kleinen hatten ziemlichen Spaß dran, uns hinter sich her zu ziehen und sahen auch echt knuffig aus. „Wo hast du bitte die Welsh-Kutsche her? Sowas hatten wir zu Hochzeiten der Zucht nicht.“ „Ach, hab da ein wenig telefoniert.“ feixte er. „Gehört der dir jetzt?“ „Ja, kann man so sagen. Müssen wir leider öfter fahren jetzt.“ „Was für eine Schande.“ Wir sahen uns an und lachten.

      Mitten auf der Lichtung hinter halb der Rennbahn hielten wir kurz an. „Magst du ne Tasse Tee?“ Dave drehte sich um und deckte die Ablage ab. Darunter kam ein kleiner Korb mit einer Thermoskanne und einer Schachtel meiner Lieblingskekse zum Vorschein. „Oh, was für ein Luxus! Jetzt mal ehrlich, was hast du ausgefressen.“ Ich lachte, weil er mich verdutzt ansah. „Du kennst mich langsam etwas zu gut, befürchte ich.“ „Kann sein ja.“ Ich grinste immer noch. „Naja, ich dachte, ich räche mich mal für die Aktion mit Uranium Fever.“ „Rächen, ja?“ „Ja, das war echt gemein!“ „Stell dir vor, du hättest es viel eher erfahren und wärst viel länger geknickt gewesen, war ja nur ein Tag.“ „Trotzdem, ihr wusstet alle Bescheid!“ „Na dann… Jetzt bin ich gespannt.“ Da tauchte hinter uns plötzlich ein schwarzer Geländewagen auf und hielt mit einigen Metern Abstand. Eine Frau stieg aus, die ich von irgendwoher kannte, aber mir fiel nicht sofort ein, woher. „Warte hier.“ Er drückte mir die Zügel in die Hand und lief auf die Frau zu. In mir machte sich ein komisches Gefühl breit. Die Frau lief hinter den Wagen und holte etwas aus dem Wagen. Sie drückte das Packet in Decken gewickelt in Daves Arme, schloss die Klappe und verabschiedete sich wieder. Langsam ging Dave auf mich zu und erst nur noch einige Meter von mir entfernt begriff ich, was er da trug. Ein hübscher, hellbrauner Hundekopf sah aus der Decke heraus und da legte mir Dave die Jack Russel Hündin schon in den Schoß. Die sah erst Dave an, dann mich und versuchte mir das Gesicht abzuschlecken. „Ihh, lass das doch, du Süße! Hi! Wer bist du denn?“ Ich sah Dave verwirrt an, der sich jetzt wieder neben mich gesetzt hatte. „Ihr Name ist Cleo. Eigentlich müsste sie einen mit „I“ tragen, wie ihre Mama… Ida.“ „Verarsch mich.“ „Nein, ist so.“ Ida war im letzten Wurf von Idefix Welpen die einzige Tochter. Sie hatte ihrem Papa sehr ähnlich gesehen. Nach seinem Tod musste ich immer wieder an sie denken und hatte es sehr bereut, keinen seiner ganzen Welpen für mich behalten zu haben. Jetzt erkannte ich auch im Nachhinein die Frau, sie hatte Ida damals gekauft. „Oh Dave…“ Ich streichelte Cleos Fell und wischte mir die Freudentränen aus den Augen. Die Kleine war herzzerreißend niedlich. „Dankeschön.“ flüsterte ich und sah ihn an. „Damit du 2018 wieder mehr lächelst. Ich hab gemerkt, wie sehr dir Idefix fehlte an Weihnachten. Cleo ist kein Ersatz, das weiß ich, aber…“ Weiter kam er nicht. Ich hatte mich zu ihm rüber gelehnt und ihn auf die Backe geküsst. „Danke, wirklich.“ Er wurde rot, sah mich direkt an – und küsste mich dann richtig.
    • Muemmi
      Pflegebericht Juli 2018

      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 02. Juli 2018 | 12894 Zeichen


      Hengstweide
      Take a Bow | Valentine´s Candy Fireflies | Aquentino | Checkpoint | Webster | Heros | Medivh | Dante | Fleming | Zarin

      Stutenweide
      Amber | EBS Mon Amie | Uranium Fever | Occani | tc Annakiya | Orchidee´s Nikita | CM´s Meilenstein | Al Aasiyah ox | Caja | Reykja | Solsikke | Taciturn | Chocolate Chip Cookie | Oline | Forever Yours | Cara Mia

      Fohlenweide
      SPN Harvey | Thor | Scamander | Painted Minimalistic Art | Elfenlied | Lillifee | Capona | Aufgepasst, hier kommt Arcada | Symphonie de la Bryére | Efeumond


      "Morgendliche Stoppelfelder"

      Vermutlich hörte man schon von Weitem das Donnern der Hufe auf dem trockenen Feldboden. Es war in den frühen Morgenstunden, als wir unsere Pferde fertig machten und direkt nach dem ersten Füttern in den Wald aufbrachen. Morgens war es noch kühl, was man vom Rest des Tages nicht behaupten konnte. Leo hatte einen richtigen Sonnenbrand beim Heumachen davongetragen und auch Dave und ich waren deutlich dunkler geworden die letzten Wochen. Dafür war er jetzt fast schon hellblond und machte damit Mia ziemlich Konkurrenz.
      Wir hatten uns die letzten Monate ganz schön abgerackert. Der Hof wurde ja teilweise immer noch umgebaut und saniert, Dave und ich sind in meine Wohnung zusammen gezogen und Leo hatte die größere Zwei-Zimmer Wohnung von ihm übernommen. Dort war also auch einiges neu gemacht worden, Wände wurden gestrichen, Koppelzäune erneuert, Wege neu gezogen und der Eingangsbereich des SPN neu bepflanzt. Überall gab es neue Baustellen. Und dann natürlich die verdammte Heuernte. Wir hatten immer noch niemanden neu einstellen können und waren wirklich unterbesetzt. Aber irgendwie hatten wir es auch dieses Mal wieder geschafft. Im Zuge dessen haben wir aber nach langem Überlegen die Betreuung der Fahrturniere abgegeben. Dave war etwas weh zumute, denn es war ja auch seine absolute Leidenschaft neben dem Militaryreiten. Letzteres traute er sich auch nach fast einem Jahr nach dem Unfall nicht wieder so wie früher. Doch er ging in den neuen Aufgaben total auf. Und auch die Beziehung zu mir gab ihm den Halt, den er gebraucht hatte. Er war endlich in einem Zuhause angekommen.
      Tom hatte erst mich und dann Dave lachend umarmt, als wir im Januar von unserem Schlittenausflug zurückkamen. Er hatte als Einziger natürlich vorher von Cleo gewusst, Dave hatte ihn um Rat gefragt und Tom für ihn den Kontakt mit der Züchterin hergestellt. Und dass wir uns gegenseitig heimlich lieben war durch unsere offenen Zankereien sowieso kein Geheimnis mehr. Leo klopfte ihm anerkennend auf die Schulter und zwinkerte mir ganz frech zu, was auf dem Hof plötzlich zu einer Schneeballschlacht führte. Die letzten Anspannungen, die noch aus dem Horror im Sommer 2017 übrig waren, waren auf einmal wie weggeblasen. Ich war seit diesem Tag so sorglos wie schon lange nicht mehr.
      Und so hatten wir die Kraft, alles anzupacken, was wir uns für dieses Jahr bis hierhin vorgenommen hatten. Wir zogen alle so gut an einem Strang, dass wir sogar mit unserem Trainingsprogramm allein schwarze Zahlen schrieben und auch unser Zuchtprogramm als zweites Standbein weiter ausbauen konnten. Wir strukturierten unsere Organisation der Pferdepflege um und fingen langsam damit an, die Fohlen aus den letzten Jahrgängen auszubilden. Scamander und Painted Minimalistic Art sollten später als Springpferde Karriere machen bzw. dort ihre Hauptspezialisierung besitzen. Deswegen wurden diese beiden speziell mir zugewiesen. Außer leichter Bodenarbeit und einigen Tricks, sowie den allerersten Standartdingen wie Halftern, Putzen, Hufe geben und auf den Hänger gehen wurde aber noch nichts gemacht. Ich merkte bei beiden schnell, dass sie sehr spritzig und eifrig waren, manchmal aber natürlich auch noch etwas ungehalten. Es würde viel Arbeit werden, aber wir hatten hier zwei tolle Fohlen mit gutem Stammbaum. Tom, Mia und Dave hatten ebenfalls jeweils zwei Fohlen in die Ausbildung übernommen. Tom würde sich um Symphonie de la Bryére und Capona kümmern. Die hübschen Mädels würden dann natürlich weiter im Dressursport gehen. Und dafür war Tom unser erster Mann. Dave durfte sich natürlich um sein Amberfohlen Harvey kümmern. Was wir mit ihm machen würden, wussten wir eigentlich noch nicht genau. Er war noch so klein und verspielt, dass dafür noch genügend Zeit blieb. Bis dahin hatte Dave auch die Chance, sich weiter zu erholen, denn ich hoffte doch, dass er in Daves Spezialgebiet des Military oder je nach Körperbau in die Distanz gehen könnte. Da Harvey noch so klein war und erst nur das Halftern lernte, bekam Dave zusätzlich Thor an die Hand. Der war mittlerweile zu einem stattlichen Jugendlichen herangewachsen und machte ordentlich Eindruck, auch wenn er noch sehr schlaksig war für einen Friesenmix. Doch sein Wesen war des eines liebevollen, friedlichen Kuschelbärs. Er hatte schon auch seine fünf Minuten, doch er schien anscheinend zu merken, dass Dave aus Reflex seine Schulter noch immer wegdrehte oder nicht ganz belastete, obwohl der Physiotherapeut die Behandlung schon vor drei Monaten erfolgreich abgeschlossen hatte. Jetzt war Thor eben sein neuer Therapeut. Der schwarze Hengst mit den blauen Augen lernte schnell und verdiente sich damit eine Karotte oder Apfelschnitze nach der anderen und forderte seinen Ausbilder so, dass der irgendwann gar nicht mehr an die Auswirkungen des Unfalls dachte. Eines Abends kam er pfeifend in unsere Wohnung, drückte mir grinsend einen Kuss auf die Stirn und zog sich ohne jede Mühe das T-Shirt über den Kopf, um dann weiter pfeifend unter der Dusche zu verschwinden. Ich kann nicht sagen, was mich in dem Moment mehr umhaute – der Anblick an sich oder die Tatsache, dass es jetzt alles gut war.
      Und weil alles gut war, alles so wunderbar lief und es uns so gut ging wie noch nie auf dem SPZ Naundorf, jagten wir jetzt mit einem Affenzahn über das frisch abgemähte Weizenfeld am nördlichen Waldrand. Dave saß auf Heros, der ein absolutes Verlasspferd im Gelände war, dicht gefolgt von Leo auf seinem Fireflies, der noch dieses Jahr zur Körung gemeldet werden würde. Mia hatte sich ihren Checkpoint ausgesucht, da wir ohne große Reibereien nur mit Hengsten reiten wollten. Tom nahm sich Webster, dem etwas Geländeerfahrung nicht schaden konnte. Der Erfolgshengst unseres Zentrums in Sachen Dressur hatte schon einige Schleifen gesammelt und würde wohl auch bald in unser Zuchtprogramm überwechseln. Mia und Tom galoppierten auch über das Feld, allerdings nicht so schnell wie wir anderen drei. Ich klopfte Dante den immer heller werdenden Hals, als wir am unteren Rand des Feldes ankamen. Im Trab ritten wir weiter, bis Tom und Mia aufgeschlossen hatten.
      Die beiden waren natürlich auch noch ein wahnsinnig glückliches Paar und wir saßen oft abends noch nach dem gemeinsamen Abendessen zusammen draußen auf der Veranda. Dort trugen wir wichtige Daten und Ereignisse des Tages zusammen, besprachen bevorstehende Termine und alberten nach getaner Arbeit miteinander herum. Während der Heuernte waren wir aber oft auch so platt, dass es nur dabei blieb, ab und an eine Flasche Rotwein miteinander zu trinken und dem Hof zuzuhören, wie es nach dem Tag langsam ruhiger wurde. Denn Mia hat mit Tom und mir die meisten Pferde zu betreuen. Neben den beiden Fohlen Efeumond und Arcada, waren in ihrer Obhut neben Checkpoint bei den Hengsten vier Stuten: Annakiya, Mon Amie, Al Aasiyah und Caja. Mit Mon Amie arbeitete sie derzeit nicht wirklich, außer einige Dehnarbeiten. Sie war wieder tragend von Dante. Daher lag ihre Aufgabe hauptsächlich auf die Ausbildung der Distanz. Annakiya und Aasiyah vertrugen sich so gut, dass sie abwechselnd auf einer der beiden ritt und die andere angebunden mitführte. So drehte sie um den Hof ihre Runden, wenn sie alleine unterwegs war, alternativ kam ich mit Aquentino mit. Dieser, sowie meine Hengste Fleming und Dante, die Stuten Cara Mia und Amber und die beiden Fohlen Scamander und Painted waren meiner Betreuung zugefallen. Daher hatten wir nach dem Stalldienst am Vormittag bis zum Mittagessen, bei dem wir uns alle abwechselten, immer genug zu tun. Wir hatten uns auch die freien Tage, die jedes Pferd hatte, auch so eingeteilt, dass Mia und ich dann gegebenenfalls anfallende Arbeiten im Haupthaus oder ähnliches zusammen machen können oder unsere Trainigseinheiten eben aufeinander abgestimmt waren. Tom und Dave fanden das gut und holten Willi und Leo mit ins Boot. Willi kümmerte sich um die Kurzen auf dem Hof und hatte daher bei den Fohlen die kleine Lillifee, den charmanten aber manchmal etwas eigensinnigen Take a Bow und die drei Süßen Nikita, Occani und Taciturn übernommen. Letztere war neben Lillifee als Welshfohlen die Kleinste auf dem Hof und unsere Herzensdame. Neben Cleo, die gerne mit ihr auf der Weide spielte, war sie sozusagen unser „Maskottchen“. Unsere Besucher liebten sie und regelmäßig wurde sie mit Leckerchen und Streicheleinheiten überhäuft. Mittlerweile war sie ja auch schon 17 Jahre und wurde zu allen anderen Pferden auf dem Hof wenn nur spazieren geführt. Auf die Gnadenweide wollten wir sie aber noch nicht stellen, da der Ausbau für die Kleineren noch nicht fertig war und wir sie doch gerne im Stutenstall sahen, wie sie neugierig den süßen Kopf gerade so über die Tür streckte.
      Hier standen natürlich auch noch die Stuten, die Tom und Leo betreuten. Neben seiner Solsikke, die neben Fireflies Leos absolute Turnierpferdchen geworden waren, kümmerte sich Leo auch noch um die hübsche Lewitzerstute Chocolate Chip Cookie, sowie um die Dänin Oline. Er hatte an diesen ebenfalls einen besonderen Narren gefressen und arbeitete regelmäßig und fleißig mit ihnen. Cookie war etwas spritziger als Oline, aber genau das hatte meiner Meinung nach nur Vorteile für Leo. Er sollte mit verschiedenen Charakteren arbeiten und sich nicht zu sehr auf eine Verhaltensart spezialisieren. Neben den erwachsenen Stuten hatte er deshalb auch Elfenlied als Fohlen bekommen. Wir unterstützen ihn dabei natürlich, bis jetzt macht er seine Sache wirklich sehr sehr gut. Neben den bereits genannten betreut Tom mit insgesamt sieben Pferden zusätzlich im Stutenstall Forever Yours, Meilenstein und seine Reykja. Erstere haben wir lange nicht so gefordert, da wir sie ja aus schlechter Haltung übernommen haben. Sie soll höchstens noch zwei Fohlen tragen, bevor wir sie wohl doch auf die Gnadenweide entlassen. Dagegen machen Meilenstein und Reykja von Tag zu Tag weiter Fortschritte. Meilenstein wird mittlerweile geritten, Anfangs saßen hauptsächlich Mia, Leo und ich auf ihr, da wir vom Gewicht her etwas leichter sind als Tom. Doch mit dem richtigen Training konnte sich Meilenstein bald so gut ausbalancieren, dass sich Tom mittlerweile von unten in den Sattel ziehen kann und sie sauber unter ihm austritt. Reykja ist parallel dazu mit Webster unser Dressurass geworden. Ich liebe es, Tom und ihr in der Halle zuzusehen. Er hat dafür einfach das richtige Gespür und gibt uns allen immer noch Korrekturunterricht oder reitet unsere anderen Pferde zur Kontrolle regelmäßig auf dem Platz. Der Rest von uns will immer nur über Hindernisse oder ins Gelände, worauf ja unser Zentrum hauptsächlich ausgelegt ist, aber die Dressur ist eben die Basis und darauf achtet Tom zum Glück.
      So hat er auch Dave unterstützt, der mit der Arbeit mit Thor und Zarin langsam auch wieder vermehrt Zugang zu Medivh bekam. Bei beiden waren die körperlichen Wunden verhältnismäßig schnell verheilt, aber was blieb ist, dass die beiden jetzt nicht mehr genau wussten, auf was sie ausweichen sollen. Military würde vermutlich nie wieder gehen, obwohl Medivh im Gelände ein erstaunlich gelassenes Verhalten zeigt. Auch vor den Hindernissen hat er an sich keine Angst, aber verweigert doch deutlich häufiger bei den ersten kleinen Versuchen auf dem Sandplatz, wenn er es durch Drehen des Kopfes nicht ganz sieht. Wir haben angefangen uns durch die Turnierwelt zu fragen und auch zwei Fälle gefunden, in denen einseitig blinde Pferde wieder springen. Ein Versuch mit dem Abdecken des blinden Auges durch eine Maske zeigte erste Erfolge. Vielleicht brauchte er einfach die Bestätigung, dass er das jetzt ganz sicher einseitig blind machen wird und deshalb auf seinen Reiter vertrauen muss. Oder aber es ist die Angst, sich erneut zu verletzen. Wir können es uns nicht erklären, aber mit zunehmendem Training fasste Medivh mehr und mehr Vertrauen. Viel über Stimmtraining, Toms Erfahrungsschatz und gute Bodenarbeit hörte Medivh nach einigen Wochen wieder auf zu Weben. Wir entließen ihn auf Anraten von den Besitzern der anderen blinden Pferde voll und ganz in den Herdenverband der Hengste. Anfangs rumpelte er noch ein bis zweimal an andere an, aber irgendwann bemerkte man nichts mehr. Dennoch überlegten wir uns, ihn eher in die Distanz und ins Fahren zu bringen. Dort hatte er mittlerweile auch Erfolge eingeheimst und ging dort genauso auf. Ein weiterer Grund, warum der pfeifende Dave nicht wieder verschwand hinter jemandem, der keine Perspektive mehr für sich sah. Und mit Harvey, sowie der flinken Uranium Fever hatte er zwei weitere Pferde, mit denen er nach meiner Einschätzung das Military eben nicht verlieren würde. Ich denke, das weiß Dave für sich auch und fand mit dem Unfall seinen Frieden.
      So ritten wir also nebeneinander her, alle fünf außer Willi und Cleo, die wie immer den Hof hüteten- ausgelassen, zufrieden, den Sommer genießend. Die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht und die dampfenden Pferde unter uns.
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  • Album:
    Verkaufsstall
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    Muemmi
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    2 Juli 2018
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  • Abstammung

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Red Angel's Torrini

    Von Red Angel's Tingle Aus der Red Angel's Blanked Red Heart
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Red Angel's Blue Heart
    Von Blue Cross Aus der Red Angel's Candy Like
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Exterieur

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Hengst

    24.06.2004 | 14 Jahre
    Rasse: Welsh Pony Sektion A
    Stockmaß: 123cm
    Gewicht: 280kg
    Deckhaar: Brauner
    Abzeichen: 2x gestiefelt

    Interieur / Beschreibung

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Ruhig

    Verhalten auf der Weide: Neutral

    Charaktereigenschaften:
    Ausgeglichen

    Weide: Hengstweide
    Unterbringung: Stall und Weide
    Einstreu: Einstreu
    Futtersorte: Kraftfutter
    Fütterungszeiten: morgens und abends

    Besitzer: Muemmi
    VKR/Ersteller: Muemmi

    Qualifizierungen & Erfolge

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    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential

    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S


    Military E A L M

    Western E A L M S

    Galopp E A L M

    Distanz E A L M

    Fahren E A L M S S* S** S***


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell

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    220. Galopprennen
    217. Militaryturnier
    300. Westernturnier
    393. Fahrturnier

    Inoffiziell
    -

    Ausbildung und Zuchtdaten

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan

    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Fohlenausbildung (bis 2 Jahre)
    Anfassen ✔ | Putzen ✔ | Aufhalftern ✔
    Führen ✔ | Hufe geben ✔

    Jungpferdeausbildung (ab 2 Jahre)
    Gebiss annehmen ✔ | Sattel aufgelegen ✔ | Reitergewicht ✔
    Schrecktraining ✔ | Verladen ✔ | Longieren ✔

    Springpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining ✔

    Dressurpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining ✔

    Westernpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Startboxgewöhnung ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining ✔

    Kutschpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔| Einfahren ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining ✔

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren Antrainiert Prüfung Abgeschlossen

    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1
    Wasser: 6 5 4 3 2 1
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1

    Stangenarbeit: 3 2 1 ✪
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪
    Verladefromm: 3 2 1 ✪
    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen ✔ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) ✔
    Abstand zum Pferd ✔ | Wenden & Handwechsel ✔ | Auf Komando kommen ✔

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-Weichen ✔ | Liegen ✔ | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt ✔ | Steigen ✔ | Kompliment x

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass


    Schleife
    HK/SK

    Gencode: unbekannt
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x
    Züchter/Herkunft: x

    Nachkommen
    -

    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: Juni 2014


    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig
    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4 (alle 6 Monate) überfällig

    Gesamteindruck:
    Aktue Krankheit/en:
    Chronische Krankheit/en:
    Erbkrankheit/en:

    Letzter Hufschmiedbesuch: Juni 2014

    Ausgeschnitten/Korrigiert:
    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en:

    Beschlag vorne: barfuß
    Beschlag hinten: barfuß

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