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Maleen

Tacito il Vero | ♂ | Knabstrupper

Tacito il Vero | ♂ | Knabstrupper
Maleen, 13 Juni 2020
Bracelet, Zion, Zaii und 5 anderen gefällt das.
    • Maleen
      Alte Berichte:
      Handarbeit im Matschparadies - Donnerstag 26. September 2019
      POV: Jamie
      Seit gut einer Woche war der Sommer nun entgültig verschwunden und der Herbst eingezogen, oder wohl eher der Regen. Die Ponys taten es wie jedes Jahr und warfen sich in jede Pfütze, die sie finden konnten, während es die meisten Großen kaum erwarten konnten wieder in den trockenen Stall zu kommen. Tacito war in seiner Gruppe einer der wenigen denen das Wetter relativ egal war. Das war auch der Grund warum ich ihn mir heute ausgesucht hatte. Der Reitplatz stand teils unter Wasser und war ein einziges Matschparadies, da wollte ich zumindest ein Pferd haben, das sich davon die Laune nicht vermiesen ließ.
      Dick eingepackt und mit Tacitos Kappzaum bewaffnet holte ich den Hengst von der Weide. Seine Weißen Abzeichen an den Beinen waren kaum noch zu erkennen und das Langhaar lag nass und strähnig auf seinem Hals. Trotzdem wurde ich freudig begrüßt und anschließend erwartungsvoll zum Reitplatz begleitet. Da wir in der Ausbildung derzeit eh noch bei der Handarbeit waren, machte ich mir gar nicht erst die Mühe Tacito vorher zu putzen.
      Nach einigen lockeren Schrittrunden zum Aufwärmen, fing ich langsam mit Schulterherein und Kruppeherein anzufangen. Die beiden Übrungen verstand Tacito mittlerweile sehr gut, sodass er sich auf das Zeichen mit der Gerte hin jederzeit in die richtige Position bringen ließ. Die Seitwärtsgänge auf der Diagonalen funktionierten noch nicht ganz perfekt, da es Tacito ab und an noch schwer viel auf der Linie zu bleiben, aber auch hier hatte er schon deutliche Fortschritte gemacht.
      Zum Abschluss übten wir beide immer für ein paar Minuten den Schulhalt. Tacito hatte wie ich finde recht schnell verstanden um was es mir ging, aber es fehlte ihm immer noch an Muskelkraft um tatsächlich in die richtige Pose zu kommen und diese auch zu halten. An manchen Tagen machte er es schon sehr gut und kam mit der Hinterhand deutlich sichtbar unter den Schwerpunkt und an anderen Tagen schien er es nicht so ganz auf die Reihe zu bekommen die Hanken richtig zu beugen. Aber auch hier war ein stetiger Fortschritt zu erkennen, sodass ich jedes Mal stolz auf mein gepunkteten Kerl war.
      Wynja von Atomic | Vösk von Atomic | Kría von Atomic | Bjama von Atomic | Teigur von Atomic | Halldór von Atomic | Ávaldi von Atomic
      Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Nautilus | St.Pauli‘s Amnesia | Milska | Lu’lu’a
      Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Litfari | Tesla | Almost Illegal | Overo | Ruvik | Voodoozirkus
      Mademoiselle | Songbird | Ryuk | Flic Flac’s Milano | Friede sei mit dir
      Wild Reflex | Willa | Krít | Kempa | Blávör | Snotra | Otra | Fönn | Saints Row | Snúra | Þögn | Ylfa

      Bruce
      Das Jahr begann tragisch, sehr tragisch. Vater verstarb in Folge eines Herzinfarktes im Krankenhaus, zu dem Zeitpunkt fing der Hof bereits an rote Zahlen zu schreiben. Also mussten wir anfangen Lösungen zu finden und konnten nicht sehr lange trauern. Deswegen sind viele Pferde gegangen und wir haben das erste Land verkauft, um wieder etwas Guthaben zu haben. Doch auch das half nur für einige Zeit, da auch mein Dasein als Trainer schrumpfte. Immer mehr Aufgaben mussten auf dem Hof übernommen werden und das Geld fehlte für die Angestellten, weswegen wir nur noch zwei bei uns behalten konnten. Fünf Leute zu beschäftigen war nicht mehr möglich. Doch auch einiges Gutes ist passiert. Die Fohlen haben gute Noten bei der Beurteilung bekommen und für einige von ihnen, gibt es bereits Interessenten. Snót und Blávör haben sich verbessert. Sie sind entspannter geworden und auch unter anderen Reitern besser unter Kontrolle. Besonders im Distanzreiten sind die Beiden begabt, was einen guten Ausgleich bildet zur Ovalbahn. Auch Willa, Krít und Kempa befinden sich im Training und sollen demnächst wieder auf dem Turnier mitlaufen. Die drei Stuten genießen es wieder mehr Kontakt zum Menschen zu haben. Ihre Fohlen sind tolle Pferde und ich bin gespannt was aus ihnen wird.
      Nachdem unsere Lage sich ein wenig verbesserte hatte, kam der nächste Schlag. Im Wald, der direkt an das Atomics Valley grenzt, brach ein verheerender Waldbrand aus. Das Feuer loderte Wochen lang. Auch wenn wir rechtzeitig uns und die Pferde evakuieren, konnte der Hof nicht gerettet werden. 95% sind abgebrannt, kein Gebäude steht mehr. Die Versicherungssumme war zwar ziemlich hoch, doch es kamen noch mehr Kosten auf uns zu, mit denen wir nicht rechnen konnten. Einige Paddocks hatten wir errichtet, um die Pferde wieder zu uns stelle zu können, doch die Angst der Tiere durch die den Abgebrannten Geruch war deutlich zu spüren. Wieder mussten wir überlegen welches Pferd bleiben kann und welches nicht. Diesmal war es sogar noch schwieriger. Vriska hat Ylfa gekauft und sie möchte bei uns bleiben um uns zu helfen. Nach langer Überlegung haben wir auch ihr Ruvik angeboten und sie hat zugesagt. Unsere beiden Problempferde hätten wir sonst an sonst niemanden verkaufen können. Sie hat schon oft mit den beiden Pferden gearbeitet und die Drei passen gut zueinander.
      Dann kam die Idee des Umzugs auf und wir bekamen ein gutes Angebot in Schweden. Dort gab es ein Ausschreiben für ein 120 ha großes Land, das bewirtschaftet werden soll und einen kulturellen Nutzen bekommen. Also bewarben wir uns mit dem Konzept, dass wir mit unseren langjährigen Freunden und Nachbarn erarbeitet hatten: Ein Akademisches Reitzentrum. Wir wollen Reitunterricht anbieten, Beritt machen und verschiedene Events veranstalten. Es war schon immer mein Traum auszuwandern und diesmal ist die Möglichkeit zum greifen Nah. Wir mussten nun nur noch auf die Entscheidung des Landes warten. Diese würden uns auch dabei unterstützen, den Umzug zu organisieren.

      Collin
      Im Gegensatz zu unseren Nachbarn hatten wir das Jahr 2019 als äußerst positiv wahrgenommen. Pferde kamen und Pferde gingen, doch der Kern blieb erhalten und die zukünftige Zucht von Barockpferden sollte nun endlich ins Rollen gebracht werden. Mit wechselnden Rassen zur Auswahl kam der Plan von der Zucht wieder auf die Wartebank und stattdessen kam das Horsemakeover ins Spiel. Morian HMJ 6345 war eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht, obwohl sein Training äußerst zeitaufwendig war. Nichts desto trotz ging es voran, denn Valeria und ich kamen endlich zusammen und unser Azubi Joris hatte seine Abschlussprüfung bestanden. Leider hatte wir auch gewisse Verluste zu bedauern, denn unsere liebe Flo war gezwungen zurück nach Lateinamerika zu gehen, da ihr Arbeitsvisum abgelaufen war, weshalb wir gezwungen waren I’m a Playboy zu verkaufen. Außerdem war Sky aufgrund einer Verletzung unreitbar und so gut wie nicht bewegbar geworden, weshalb er trotz des extrem jungen Alters nun seine Frührente verbringen musste.
      Mittlerweile waren wir auch mit der Planung vorangeschritten und entschieden uns für die Zucht von Knabstruppern und Barockpintos, die beide alles vereinten, was wir uns wünschten. Doch wie nach jedem Höhenflug folgte auch bei uns der Fall, denn das ganze Land um Forest Creek und Atomics Valley war abgebrannt. Einige Pferde waren mit leichten Wunden davon gekommen, doch Peter, der die Pferde heroisch retten wollte, erlitt stärkere Verbrennungen und verbrachte einige Zeit im Krankenhaus. Alles was wir uns mühsam aufgebaut hatten war nun in Schutt und Asche gerichtet. Doch wie sagt man so schön, der Phönix steigt aus der Asche empor, denn wie es das Schicksal anscheinend wollte wurde uns gewissermaßen ein Wink gegeben, der uns letztendlich nach Schweden führte. Letztendlich machten wir auch so die Bekanntschaft mit Robin Wolff, ein junger akademischer Reiter anfang der dreißiger, der uns bedingungslos seine Hilfe anbot und nun ein Zuchtpartner in Schweden sein wird. Robin, ein attraktiver Rotschopf, der sich den Knabstruppern primär widmen wird.

      Bruce
      Der Umzug stand natürlich schneller vor der Tür als gedacht. Somit mussten die Pferde so schnell wie möglich transportfähig gemacht werden. Im Haus waren schon so gut wie alle Sachen eingepackt, nur noch die Dokumente unserer Tiere lagen verteilt im großen Schlafzimmer sortiert auf dem Boden. Mein Bruder, Tyrell, befindet sich bereits auf unserem neuen Grundstück und kann somit in den nächsten Tagen schon einige Pferde in Empfang nehmen. Somit werden als Erstes die Jungpferde auf die Reise in die neue Heimat gehen. Dafür haben Vriska und ich uns schon bereit gemacht. Gemeinsam holen wir die ersten beiden Stuten von der Weide. Es sind Wynja und Vösk, doch es war auch nicht wirklich einfach die beiden aufzuhalftern, deswegen waren sie die ersten. Am Stall putzen wir sie noch mal über und machen ihnen kleine Glocken an die Hufe, nur zur Sicherheit, da die Reise mehr als 10h dauert und in Dänemark eh Pause gemacht werden muss. Weiter ging es dann mit Bjama, Kría, Teigur, Halli und Ávi. Als alle Jährlinge endlich am Hof und verladefertig waren, fängt die Arbeit erst richtig an. Mithilfe von Max sortierten wir noch einmal die Papiere und übergaben sie den Fahrer. Jedes Pferd hatte seine eigene Folie in einem Ordner. Dort sind alle Unterlagen der Tiere drin, unter anderem die Bestätigung des Tierarztes, dass das Pferd gesund ist sowie dem Impfpass. Auch hatten wir extra sonder Papiere für die Überführung besorgt. Damit stand die Reise für die ersten Pferde fest.
      Vorsichtig fuhr der Transporter an und macht sich auf dem Weg richtig Schweden. In Zwei Wochen werden wir die Jährlinge wieder sehen. Sie kommen dort erst mal auf die Weide. Tyrell hat und auch noch einmal bestätigt, dass die Zäune stehen und sicher sind.
      Natürlich ist es nicht immer ganz leicht in ein anderes Land zu ziehen. Also hatten auch noch wir Rennerein, bis der nächste Transporter vor der Tür steht.
      Nun werden die nächsten Jungpferde verladen. Feuergeist, Amnesia, Milska, Hawking, Lu und Nautilus gehören zur Truppe. Diesmal gehen allerdings einige Pferde mehr mit. Der Transporter hatte noch einen Anhänger dabei, in den die beiden Jungstuten kommen. Lu, Hawking und Nautilus dürfen mit bei den großen Jungs fahren. Dort stehen Voodoo, Glanni, Litfari, Tesla, Ruvik, Illegal und Overo. Die Hengste haben alle Glocken um die Hufe, zum Schutz vor Verletzungen.
      Die letzten Tage rücken immer näher und der größte Teil unserer Kartons sind schon auf dem Weg nach Lindö. Auch sind schon so gut wie alle Pferde auf der Reise. Mademoiselle, Songbird, Milano, Fried, Ryuk und Wild sind gemeinsam auf den Weg. Der letzte Transporter hatte die Isländer bei sich. Thögn, Fönn, Snúra, Saint, Otra, Krít und Kempa waren das. Nun sind nur noch Willa, Ylfa, Snotra und Blávör noch hier am Hof. Die Vier werden wir mit nehmen, wenn wir fahren.

      Vriska
      Während die Jungs die Kartons und den ganzen Rest in die Autos bringen, stehe ich auf dem Paddock und versuche Ylfa aufzuhalftern und in den Hänger zu bringen. Da ich weiß, dass dies etwas länger werden könnte, werde ich direkt Willa mitnehmen, um der Stute mehr Sicherheit zu geben. Schon seit mehreren Wochen üben wir diese Situation, doch Ylfa hat gemerkt, dass es nun ernst ist. Nur noch drei andere Stuten sind da und das verunsichert sie sehr. Als ich die Stute nach langer Überzeugung am Halfter zum Hof führen kann, ist sie völlig schockiert, als sie den Hänger sieht. Sie versucht aus der Situation zu flüchten und steigt. Deswegen lasse ich Willa einfach los, die entspannt neben uns stehen bleibt. Daran merkt Ylfa, dass alles okay ist und schnaubt ab. Ich streichle sie beruhigend über den Hals und warte noch einen Moment, bevor wir näher an den Hänger gehen. Willa ist mittlerweile soweit, dass sie benah alleine in den Hänger geht. Ich ziehe den Strick vom Halfter ab und schicke sie hinein. Mit Ylfa in der Hand versuche ich hinter Willa die Stange zu befestigen, was sich als sehr schwierig herausstellt als gedacht. Die Stute hat offenbar panische Angst vor der Stange, also muss Willa erst mal ohne im Hänger stehen. Ich führe Ylfa noch mal vom Hänger weg und lasse sie einige Minuten grasen auf dem kargen Grasstreifen am Wegesrand.
      Nach fast einer Stunde ist es endlich geschafft. Ylfa steht entspannt im Pferdehänger und fummelt am baumelden Heunetz herum.

      Collin
      Erneut warf ich einen Blick auf die Checkliste für die Reise. Hatten wir tatsächlich an alles gedacht? Waren wir überhaupt gut genug vorbereitet für Schweden? Mir schossen unzählige Gedanken durch den Kopf, die mich mehr und mehr zum Zweifeln brachten, doch nun gab es kein zurück mehr. Die Pferde wurde allesamt in Transport LKWs verladen und erreichten unsere kleine Insel schließlich mit der Fähre. In Gedanken vertieft zählte ich die Pferde auf: “Aurelia, Morian, Fortun, Frans, FC Encantador, Sakura Blomst, Tacito il Vero, Wild Cherry, Valquiria, Xinu…” “Babe hattest du schon mit Familie Lindström Kontakt aufgenommen?”, fragte Val und riss mich aus meinem Gedankenkarussell. Erschrocken schüttelte ich den Kopf und zückte mein Handy. Familie Lindström besaß einen kleinen Hof in Mittelschweden und hatte einige Schicksalsschläge erlitten und nun mangelte es ihnen an Geld und eigentlich allem. Ich habe sie durch ihren Hengst Haldor kennengelernt, den ich für meine Zucht ins Auge gefasst hatte, doch stattdessen lernte ich ihre Familie ein und entschied sie auf unserem Hof einzuladen, da wir mehr als genug Platz hatten. Zuerst zögerten sie und versuchten das Angebot aus Scham und Höflichkeit abzulehnen, doch ich konnte sie überzeugen und schließlich verhandelten wir die letzten Angelegenheiten.

      Robin
      Um ehrlich zu sein, war ich sehr aufgeregt auf das neue Leben in Schweden und den neuen Menschen, die nun meine neue Familie werden würden. Es wird auch eine Umstellung sein, eigene Pferde zu besitzen, da ich bisher immer nur welche in Beritt hatte und somit die Verantwortung nicht auf mir lastete, dennoch freute ich mich darauf. Collin Jones, mein zukünftiger Arbeitgeber und Zuchtpartner hatte mich bereits in Deutschland mit meinen baldigen Vierbeinern vertraut gemacht. Wir beide teilten die Leidenschaft für Barockpferde, doch ich interessierte mich mehr für die “farbigen” unter ihnen, um nicht so zu sagen die Knabstrupper. So teilte er mir Tacito il Vero, Sakura Blomst und Frans zu, die nun in Schweden unter meiner Obhut stehen werden. Trotz der ganzen Aufregung freute ich mich riesig auf die neuen Möglichkeiten, die sich auf unserem Gelände und der Umgebung ergaben - ich meine hallo eine eigene kleine Insel?! (Na gut zumindest ein Teil davon)
      -to be continued-
      Dressur E-A
      Miss Moonlight, Frans, Tacito il Vero, Aurelia

      Nachdem ich in Kanada drei Pferde im Showmanship weitertrainiert hatte, ging es für mich nun nach Schweden. Collin Jones hatte mich gebeten ihm, Joris, Robin und Valeria Unterricht zu geben. Nach meiner Ankunft ging es auch schon los, ich sprach mit den Reitern ab, dass immer nur einer in der Halle ist, zum Ende der Einheit darf der Nächste hinzukommen und schon einmal warmreiten. Collin, Joris, Robin und Valeria machten unter sich aus wer starten würde. Ich ging derweil schon einmal in die Halle. Dann kam schon Joris mit Frans in die Halle. Er startete mit etwas Handarbeit um Frans aufzuwärmen, dabei erzählte er mir etwas über Frans. Als er warm war, stieg Joris auf, durch viele Übergänge und Handwechsel machte er Frans aufmerksam. Der Sprung von der Stufe E nach A war kein riesiger, es kommen lediglich ein paar Hufschlagfiguren wie Durch die Länge der Bahn geritten, eine 10 Meter Volte und Schlangenlinien in 4 Bögen durch die ganze Bahn hinzu. Die Lektionen die in der Klasse A hinzukommen wie Schritt-Galopp Übergänge, Rückwärtsrichten, Viereck verkleinern und vergrößern, Überstreichen im Galopp, eine Vorhandwendung und das Zügel aus der Hand kauen lassen im Schritt und Trab bereiteten Joris und Frans keine Schwierigkeiten.
      Beim Überstreichen im Galopp fiel Frans etwas auseinander, denn sobald der Zügel etwas lockerer wurde ging der Kopf mit, Joris setzte sich tiefer in den Sattel und von Mal zu Mal wurde es besser mit der Anlehnung während der Übung. Joris ritt nun Frans trocken, ich erzählte etwas mit ihm und sagte ihm was mir aufgefallen war, Robin und Tacito il Vero kamen nun in die Halle. Auch Robin startete mit etwas Handarbeit, während er mir erzählte wie Tacito im Training ist war ich sehr froh mich gegen das Reiten entschieden zu haben, denn solch spezielle Pferde hatte ich Zuhause zu genüge. Beim Reiten war er heute aber sehr gut drauf und konzentrierte sich die ganze Zeit. Die Schritt-Galopp Übergänge fand Tacito besonders gut, Robin musste ihn aber sich einmal zur Brust nehmen, denn er meinte losstürmen zu müssen. Die nächsten waren Miss Moonlight und Collin, Mooni ist ein HMJ Pferd aus dem letzten Jahr, seit ich sie zum letzten Mal gesehen hatte war schon wieder fast ein halbes Jahr vergangen. Sie hatte einmal den Besitzer gewechselt, was sie aber ohne Probleme weggesteckt hatte. Collin hatte sie schon am Boden aufgewärmt und stieg sofort auf. Mooni fand viel Gefallen am Mitteltrab, sie zog schön an das Gebiss ran und Collin konnte sie gut sitzen. Die letzte im Bunde war Aurelia mit Valeria, sehr passen die Namen. Valeria kam bereits auf der hübschen Stute in die Halle geritten. Mit ihr arbeiteten wir am Rückwärtsrichten, Aurelia fing an dabei schief zu werden, also starteten wir an der Bande, das half. Ich legte zwei Stangen in die Mitte und dort übten wir das Rückwärtsrichten weiter, das half ebenfalls und mit einem guten Ergebnis beendeten wir das Training. Ich räumte auf und gab allen Reitern ein Feedback zu ihrer Einheit. Dann machte ich mich auf dem Weg zum Flughafen um nach Hause zu fliegen.
      3125 Zeichen by AliciaFarina
    • Maleen
      Es wird Herbst - Sonntag, 27. September 2020

      Jejota, Wanita Iblis, Yukiko di Royal Peerage, Rosemaiden di Royal Peerage, Feuergeist die Royal Peerage, Arec di Royal Peerage, Tacito il Vero, Ameno, Cinja, Lune di Royal Peerage, Nephilims Nemesis, Lykke, Rosenkavalier di Royal Peerage, BS' Je'taime

      Heute stand viel an, auf dem Plan standen 14 Pferde, die beschäftigt werden wollten. Zum Glück hatte ich Hilfe von Jenna und Blake, alleine hätte ich es wohl kaum geschafft. Wir hatten die Pferde untereinander aufgeteilt, für mich hieß es nun 4 Pferde zu reiten, während Blake sich die Yukiko, Rosie und Arec schnappte und Jenna Bodenarbeit mit Tacito und Ameno machte. Später wollten wir dann alle drei zusammen etwas Schrecktraining mit Jejota, Wanita und Feugerist machen. Und sofern noch Zeit bliebt hatte ich mich mit Jenna für einen Ausritt verabredet.
      Während Blake und Jenna also mit anderen Dingen beschäftgt war, sattelte ich mein erstes Pferd für den heutgen Tag. Cinja war wie immer etwas abwesend und wurde erst so richtig war als wir anfingen zu traben. Ich hatte einige Trabstangen und ein kleines Kreuz aufgebaut, Cinja hatte damit keinerlei Probleme und nach einer halben Stunde lockerer Arbeit waren wir beide zufrieden. Nachdem ich Cinja abgesattelt hatte machte ich Lune fertig. Lune war das komplette Gegenteil zu Cinja, sie stand gefühlt die ganze Zeit unter Strom und stieg sogar zweimal als es ihr nach dem Aufsitzen nicht schnell genug los ging. Die Stangen und der kleine Sprung waren im einen Moment gruselig und im anderen konnte sie es gar nicht erwarten drüber zulaufen und zu springen. Lune zu reiten war halt immer etwas chaotisch. Anschließend machte ich Nemesis fertig. Die junge Stute war noch gar nicht so lange bei uns und musste deshalb nur ein paar entspannte Runden durch die Halle gehen, ich ließ sie alles genau anschauen und lobte sie viel. Und zu guter letzt war Lykke an der Reihe. Herauszufinden wie Lykke funktionierte war die ersten Jahre gar nicht so leicht gewesen, aber inzwischen funktionierten wir zusammen ganz gut. Sie lief brav über die Trabstangen, nur springen wollte sie nicht, daher zwang ich sie auch nicht über das Kreuz.
      Das Schrecktraining mit unseren Jungpferden verlief auch ohne größere Zwischenfälle, so dass für Jenna und mich am Abend tatsächlich noch Zeit für einen Ausritt mit Kavalier und Amy. Wir quatschten viel und waren gut eine Stunde mit den Pferden im Gelände unterwegs, als wir am Stall ankamen war es schon fast dunkel und sehr viel kälter als noch am Tag.
    • Maleen
      Neue Ponys - Samstag, 06. März 2021
      Hunter

      Jejota, Lewin, Wednesday, Little Pirate, Wanita Iblis
      Hexenring, Chocolate Chop Cookie, Kredda, All Pride, Almost Illegal, Happy Steffi, Lune di Royal Peerage, Akim, Cielo, Arkin, Yukiko di Royal Peerage
      Nephilims Nemesis, Rosemaiden di Royal Peerage, Lykke, Nera, Andorra, Aitana, Cinja, Feuergeist di Royal Peerage, Funkenflug di Royal Peerage, BS' Je'taime, Emese, Plötze, Roseblood
      Tacito il Vero, Arec di Royal Peerage, Rosenkavalier di Royal Peerage, Nevio, Aphelion, Ameno, Attila

      Na das mit der Reduzierung des Pferdebestands hatte ja super geklappt. Über die letzten Monate waren 4 neue Ponys eingezogen. Ein bereits gekörter kleiner Welsh B Hengst, der hoffentlich ein paar hübsche Fohlen mit unserer Happy machen wird, eine Lewitzer Stute, die für unsere Verhältnisse ziemlich bunt war, eine Isländer Stute, die trotz der 'merkwürdigen' Art der Fortbewegung, sehr schnell von unseren Dreigängern akzeptiert wurde. Und für Jamie ging mit der schwarzen Welsh Cob Stute ein kleiner Herzenwunsch in Erfüllung, sogar zwei Turniersiege konnte Hexe schon verzeichnen, obwohl sie erst einen guten Monat bei uns ist.
      Die anderen Pferde genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen, auf den langsam wieder grün werdenden Weiden und einige der Ponys ließen sogar schon haufenweise Winterfell fallen.
      In Sachen Zucht stand als nächstes Cinjas Prämierung an, die 5-jährige Stute hat inzwischen einige Siege auf ihrem Konto und ist ein zuverlässiges Geländepferd, ihre Fohlen werden sicherlich ebenfalls tolle Spring- und Geländepferde. Auch für Feuergeist wurde es so langsam ernst, sie sollte zwar noch nicht zur Prämierung, aber Jamie hatte nun angefangen sie voll ins Training aufzunehmen und arbeitete daran ihre Muskeln aufzubauen, damit sich mich in einigen Monaten gut tragen kann.
      Und ansonsten war es eher still auf dem Hof, alles lief wie immer, jeder ging seinen Trainingplänen nach und freute sich auf den kommenden Frühling.
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  • Album:
    RP - Hengste
    Hochgeladen von:
    Maleen
    Datum:
    13 Juni 2020
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    Kommentare:
    3

    EXIF Data

    File Size:
    384,3 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Rufname:
    Tacito

    Von: Unbekannt
    unbekannt x unbekannt
    unbekannt x unbekannt | unbekannt x unbekannt

    Aus der: Unbekannt
    unbekannt x unbekannt
    unbekannt x unbekannt | unbekannt x unbekannt


    [​IMG]

    Geburtstag:
    07.Dezember 2016
    Geschlecht:
    Hengst
    Rasse:

    Knabstrupper
    Farbe:
    Bay Leopard
    Abzeichen:
    4x weiß
    Stockmaß:
    1.55m

    Charakter:
    Tacito ist eine sehr entschlossene Persönlichkeit, es ist nicht immer ganz leicht ihn unter Kontrolle zu halten. Er tendiert dazu kopflos in Situationen hineinzurennen, wenn man ihm keine klaren Anweisungen gibt.

    Im Stilspringen wird er sicherlich keinen Preis gewinnen, da er nach hohen Sprüngen gerne buckelt.

    Auch nach Stunden unter dem Sattel ist Tacito immer noch bereit Leistung zu bringen.

    [​IMG]

    Genetik:
    EE/Ee AA/Aa nLp nPATN1
    Zuchterlaubnis:
    //
    Fohlen:
    //

    [​IMG]

    Besitzer:
    Royal Peerage
    Jamie Lewis
    Reiter:
    Jamie Lewis
    Pfleger:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen


    [​IMG]

    Reitstil:
    Akademisch


    Dressur: L/S
    Springreiten: E/L
    Geländespringen: E/A
    Fahren: A/M

    Rennen(Galopp): -/-
    Distanzreiten: E/A
    Western: -/-

    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung

    Turnierschleifen:

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    591.Dressurturnier 466.Fahrturnier

    Stecki © Maleen 2013