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MissDarkSoul

Sweet Sunrise // Litauisches Kaltblut

Name: Sweet SunriseRufname: SunnyV: -/-M: -/-Rasse: Litauisches KaltblutGeschlecht: StuteStockmaß: 1,65Geburtsdatum: 25.01.2010Fellfarbe: SchimmelZuchtzulassung: KeineTierarzt: MissDarkSoulGesundheitszustand: Sehr gutGeimpft: ImpfpassEntwurmt: 21.09.2013Hufschmied: ZaiiBeschlagenPfleger: -/-Trainer: -/-Reitbeteiligung : -/-Ersteller: MissDarkSoulBesitzer: MissDarkSoulVKR: MissDarkSoulDressur Klasse: EGalopp Klasse: ESpringen Klasse: EMilitary Klasse: EDistanz Klasse: EFahren Klasse: ECharakter: Sweet Sunrise ist eine temperamentvolle Stute, die gerne ihren eigenen Kopf durchsetzt. Sie ist verträglich gegenüber anderen Pferden, aber sie versucht gerne ihr dominantes Wesen zur Schau zu stellen.

Sweet Sunrise // Litauisches Kaltblut
MissDarkSoul, 18 Sep. 2013
    • MissDarkSoul
      Tierarztbericht für Saraki, Aaron Tom und Sweet Sunrise

      Heute war es an der Zeit, meine neuen Pferde einer Kontrolluntersuchung zu unterziehen. Ich untersuchte zuerst Saraki auf äußere Verletzungen, Entzündungen oder weitere Auffälligkeiten. Danach waren Aaron Tom und Sweet Sunrise dran. Die Pferde schienen alle unverletzt zu sein. Ich nahm die Körpertemperaturen der Pferde und konnte nichts beunruhigendes feststellen. Die Temperaturen waren normal.
      Danach kontrollierte ich die Zähne der Pferde. Auch hier war alles in Ordnung.
      Ich schaute mir die Impfpässe meiner Pferde an. Die Impfungen mussten aufgefrischt werden. Also holte ich meinen Koffer aus dem Haus und nahm mir für jedes Pferd eine Spritze und 3 kleine Ampullen mit Impfstoff heraus. Ich impfte alle Pferde gegen Tetanus, Herpes, Tollwut und Influenza. Dann bekamen Saraki, Aaron Tom und Sweet Sunrise noch jeweils eine Wurmkurpaste verabreicht. Widerwillig schluckten sie die weiße Paste.
      Damit war meine Arbeit getan.
    • MissDarkSoul
      Pflegebericht für Saraki, Aaron Tom, Sweet Sunrise, Sound of Jazz und Jalaika


      Als ich in den Stall kam, wurde ich schon freudig von meinen Pferden begrüßt. Ich zu den Hinteren Boxen, wo Jalaika und Sound of Jazz nebeneinander standen und mich erwartungsvoll anschauten. Ich öffnete die Boxentür zu Sound of Jazz, legte ihm sein türkises Halfter an und führte ihn auf den Putzplatz. Dasselbe tat ich mit Jalaika.

      Ich holte meinen Putzkoffer aus den Stallungen, stellte ihn neben den beiden Pferden ab und striegelte Jalaika, während sie und Jazz sich über einen kleinen Heuturm hermachten. Danach war auch Jazz dran. Ich hatte mit manchen Stellen ein wenig zu kämpfen. Jazz hatte sich allem Anschein nach ordentlich im Dreck gewälzt.

      Mit einer weicheren Bürste entfernte ich bei beiden Pferden noch den restlichen Staub und feinen Dreck aus dem Fell, dann bürstete ich noch die Beine mit der Wurzelbürste ab und schnappte mir den Hufkratzer.
      Jazz wehrte sich ein wenig dagegen, aber am Ende hiefte ich seinen Huf hoch und konnte den Dreck um das V herum entfernen.
      Jalaika machte mir keine Probleme.

      Mit einem Kamm entfernte ich die Knötchen aus Jazz' langer, dunkler Mähne, verlas den Schweif und kämmte dann auch Jalaikas Langhaar aus.

      In der Sattelkammer nahm ich meinen schwarzen Dressursattel mit der türkisfarbenen Satteldecke und der schwarzen Trense, die mit kleinen blauen Steinchen bestickt war, und sattelte Jazz auf. Ich band erst Jazz los, dann Jalaika und setzte mich auf Jazz' Rücken, den Strick von Jalaika in der Hand. Jazz war ein perfektes Pferd wenn es darum ging, andere Pferde neben sich als Begleitung zu führen.

      Wir ritten im Schritt auf den Feldweg hinaus, die Maisfelder neben uns. Es war nicht sehr warm, vielleicht 15 Grad. Die Vögel zwitscherten uns aus den Bäumen heraus zu. Als der zerbröckelte Asphaltweg sich in einen Weg aus hellbrauner, festgetretener Erde verwandelte, ließ ich Jazz antraben und Jalaika trabte neben uns her. Jazz versuchte öfter, sich aus dem Trab heraus zu schleichen und in den Galopp über zu wechseln, aber das ließ ich nicht zu. Wenn Jazz erst einmal los galoppiert wäre, hätte ich Schwierigkeiten gehabt, Jalaika weiterhin festzuhalten, so schnell wie Jazz über die Felder brechen würde.
      Also ritten wir etwa 10 Minuten im Trab weiter. Eine Spaziergängerin kam uns in Begleitung eines großen Rottweilerrüden entgegen und ich verlangsamte das Tempo, ritt etwas weiter an den Rand des Weges und hoffte, dass Jalaika sich nicht erschrecken würde. Sie hob zwar ängstlich den Kopf und tänzelte unruhig neben mir her, als wir an dem Hund vorbeikamen, aber sie versuchte nicht, dem bösen Monster zu entkommen.

      Nach etwa einer Stunde auf dem Rundweg kamen wir wieder auf meinem Hof an.

      Ich kratzte Jalaika die Hufe nochmals aus und brachte sie erst in den Stall, bevor ich Jazz absattelte und ebenfalls zurück in seine Box stellte.

      Ich gab den beiden ihre wohlverdiente Portion Kraftfutter und widmete mich dann den anderen drei Pferden.

      Zuerst kümmerte ich mich um Saraki, striegelte sie, mistete ihre Box und kratzte ihre Hufe aus. Dann verpasste ich ihr noch einen Eimer Kraftfutter und ließ sie fressen.

      Aaron Tom wurde geputzt, dann holte ich das Longiergeschirr aus der Sattelkammer und ging mit Aaron Tom auf den Reitplatz. Ich ließ ihn sich an der Longe erst einmal austoben, bis ich ihn kürzer nahm und er nach meinen Vorgaben laufen sollte.

      Nachdem Aaron Tom wieder in seiner Box stand und genüsslich sein Futter fraß, war Sweet Sunrise an der Reihe.
      Ich striegelte ihr Fell, kratzte ihre Hufe aus und flockt ihren Schweif. Dann sattelte ich sie mit ihrem Dressurzaum auf und ging mit ihr auf den Platz, wo ich mit ihr einige Hufschlagfiguren ritt und dann versuchte, ihr eine Piaffe beizubringen. Wir brauchen wohl noch ein bisschen Übung, aber für den ersten Versuch war es nicht schlecht.

      Etwa eine Stunde später, stand auch Sweet Sunrise in ihrer sauberen Box.

      Ich kehrte noch die Stallgasse und machte mich dann ins Haus zurück.
    • Zaii
      Hufschmiede 'Ferro Di Cavallo'

      Heute führte mich mein Auftrag zu MissDarkSoul, wo ich drei Kaltblüter beschlagen sollte. Langsam rollte ich auf den Hof, parkte mein Auto und machte mich daran, zum Haupthaus zu gehen, wo mir in diesem Augenblick MissDarkSoul aus der Tür entgegen trat. Wir begrüßten uns und nachdem geklärt war, wo die Pferde beschlagen werden sollten, stieg ich wieder in mein Auto und manövrierte dieses Richtung Stall, während MissDarkSoul vor mir her lief und mir den Weg zeigte. Am Stall angekommen nahm ich meinen Koffer mit dem Werkzeug aus dem Auto, außerdem den Hufbock und meine Schürze. Schließlich noch den tragbaren Ofen für die Eisen, den ich in der Sattelkammer ans Stromnetz anschloss und einen Eimer, den ich mit Wasser füllte, während MissDarkSoul die erste Kundin aufhalfterte, eine ruhige und gemütliche Rappstute. Ich begrüßte Saraki mit einem Leckerli, dann ließ ich mir ihre Gänge zeigen und sie anschließend anbinden. Sarakis Gänge waren großrahmig und vollkommen taktrein, also konnte ich sofort mit meiner Arbeit anfangen. Zu aller erst suchte ich die passende Größe der Eisen für den Huf des Kaltbluts. Es dauerte etwas, denn mit so großen Eisen arbeitete ich nicht tagtäglich, weshalb sie im Auto etwas weiter hinten untergebracht waren. Schließlich hatte ich sie aber trotzdem gefunden und während die Eisen im Ofen warm wurden begann ich damit, die Hufwand zu kürzen, Zerfallshorn aus der Sohle zu schneiden und abschließend die Hufwand wieder platt zu raspeln. Dies war vor allem für die spätere Anbringung der Eisen nötig, wovon das erste im Ofen bereits orange-rot glühte. Nachdem ich die Kanten am Huf berundet hatte und die Hufeisengröße mit einem kalten Eisen nochmals überprüft hatte, nahm ich das heiße Eisen aus dem Ofen und passte es mit Hilfe des Hammers auf dem Amboss dem Huf von Saraki an, welche die Hufbehandlung bisher seelenruhig und beinahe gelangweilt über sich ergehen hatte lassen, bei den lauten Schlägen nun aber die Ohren spitzte und mit hoch erhobenem Kopf in meine Richtung blickte. Während MissDarkSoul mit der gutmütigen Rappstute sprach, welche sofort wieder ihre Ruhe fand, brannte ich das noch heiße Eisen an den Huf. Nach der Abkühlung im Wasserbad verschliff ich noch kleine Kanten, die sich durch das Erhitzen am Hufeisen gebildet hatten, dann schlug ich das Eisen an den Huf, was Saraki ebenfalls nicht mehr als einen kurzen Blick in meine Richtung wert war. Ich lobte die Stute, dann widmete ich dem rechten vorderen Huf, wo ich die ganze Prozedur wiederholte, genauso wie an den beiden hinteren Hufen. Abschließend ließ ich Saraki nochmal vorlaufen. Da die Stute bisher noch nie Eisen getragen hatte, wie mir MissDarkSoul erklärt hatte, lief Saraki noch etwas eirig, doch das war normal und würde sich nach ein bis zwei Tagen legen. Ich entließ die Stute zurück in ihre Box und MissDarkSoul stellte mir Aaron Tom vor, ein junger Kaltbluthengst ohne jegliches Kopfabzeichen. Der Braune schien alles andere als begeistert, als er sich im Trab über den Hof bewegen sollte und so musste seine Besitzerin all ihre Überzeugungskraft aufbringen, um den Hengst zu motivieren. Die Gänge waren klar, aber schwer und zeugten von einem eher faulen Tier. Nachdem Aaron Tom angebunden worden war und ich mich mit einem Leckerli vorgestellt hatte, machte ich mich an die Arbeit. Wie MissDarkSoul mir erzählte, war der Hengst an Artgenossen nur mäßig interessiert und war auch ansonsten kaum aus der Ruhe zu bringen. Dies konnte ich bald bestätigen, denn auch, wenn Aaron Tom noch nie beschlagen worden war, brachten ihn weder meine Arbeit an seinen Hufen, noch die Schläge des Hammers oder das Zischen während des Wasserbads aus der Fassung. Ganz anders sah es da bei Sweet Sunshine aus. Die massige Schimmelstute machte zwar beim Korrigieren der Hufe keine Probleme, hatte aber etwas gegen Hufeisen, wie es schien. Während ich das Eisen festschlug legte Sweet Sunshine die Ohren an und schlug verärgert mit dem Schweif. Trotzdem ließ sie sich von MissDarkSoul zu Recht weisen. Beim letzten Huf beschränkte sich die unfreundliche Art nur noch auf kurzes Kopfschlagen, doch als ich der Stute nach Absetzen des Hufes nochmal ein Leckerli darbot schien der Ärger schon wieder vergessen zu sein. Auch der abschließende Test der Gänge gestaltete sich bei Aaron Tom und Sweet Sunshine unterschiedlich. Während Aaron Tom, wie auch Saraki, noch etwas unsicher lief, schien es bei Sweet Sunshine so, als ob die junge Stute schon viel zu lange hatte ruhig stehen müssen und so trabte die Stute in schnellem Tempo über den Hof. Die großen Schritte machten es MissDarkSoul nicht gerade einfach, hinterher zu kommen, doch sie zeigten, dass Sweet Sunshine keinerlei Probleme mit den Eisen hatte. Ich war zufrieden und nachdem alle drei Pferde wieder in ihren Boxen standen half MissDarkSoul mir noch, meine Sachen zurück ins Auto zu räumen. Nachdem ich auch die Schürze abgenommen und wieder verstaut hatte, verabschiedeten wir uns. Ich erklärte ihr noch, dass sie sich jeder Zeit melden konnte, sollte etwas mit den Eisen sein oder die Pferde nach einigen Tagen noch immer nicht wieder normal laufen – dies war zwar selten der Fall, kam aber ab und an vor – dann verabschiedete ich mich von MissDarkSoul, stieg in das Auto und fuhr vom Hof, während MissDarkSoul in den Stall zu den Pferden verschwand.
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    • Jackie
      ​Verschoben am 18.07.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    MissDarkSoul
    Datum:
    18 Sep. 2013
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