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Sevannie

Sweet Poison - Welsh A

- Im Besitz seit 30.12.2017 -

Sweet Poison - Welsh A
Sevannie, 30 Dez. 2017
Muemmi gefällt das.
    • Sevannie
      [​IMG]

      Anna97 - 05. Oktober 2010
      'Anna97', on 05 October 2010 - 07:43 AM, said:
      Zitat von Anna97:
      Zambi:

      Ankunft und Pflegebericht von Sweet Poison:

      Bei einem Spaziergang im hatte ich ein wiehern gehört.
      Ein sehr verzweifeltes Wiehern.
      Vermutlich von einem ziemlich jungen Pferd.
      Ich stürmte in die Ritung von wo dieses kam.
      Bald war ich bei einem Baum angekommen, an welchem ein etwa 2 Jahre altes Fohlen gebunden war.
      Mitten im wald.
      Ganz alleine hatte ich ihn aufgefunden.
      Ich ging sicher dass hier niemand war zu dem er gehören könne und band ihn los.
      Hier lassen konnte ich ihn nicht also nahm ich ihn mit.
      Er hatte wirklich schlimm ausgesehen.
      Totla abgemagert und dreckig.
      Es war ein langer Weg bis zum Hof, darum hatte ich eine Freundin angerufen,
      damit sie mit einem Pferdehänger herfahren konnte.
      WIr warteten eine weile und freundeten uns an.
      Er war sehr verspielt und schien mir zu vertrauen.
      Ich hatte ihn wirklich gern.
      Dann kam meine Freundin auch schon.
      Wir verluden den etwas aufgekratzten Jährlingshengst und machten uns auf den Weg zu meinem Hof.
      Dort luden wir ihn aus.
      Ich brachte ihn in eine Box und gab ihm erstmal Futter
      Dann holte ich einen Putzkoffer, den ich bereit für Notfälle gekauft hatte.
      Nun würde das Putzzeug zu ihm gehören.
      Bevor ich anfing ihn zu putzen rief ich noch bei der Polizei an,
      um sicher zu gehen dass er nicht gestohlen worden ist,
      und seinen Fund anzugeben. Auch eine Anzeige würde ich aufgeben.
      Aber das würde ich erst später machen.
      Jetzt musste ich ihn erst einmal sauber machen.
      Ihm schien es spaß zu machen,
      Hunger hatte er auch einen riesigen.
      Vorerst würde er wohl bei mir bleiben.
      Am liebsten wäre es mir, wenn ich ihn behalten könnte, da er wirklich zu süß war.
      Zum schluss holte ich Fotoaperat, 2 Karotten und meinen Autoschlüssel.
      Ich machte ein gutes Foto von ihm gab ihm einen Kuss auf die Stirn und Fuhr zur Polizei.
      Beim Rückweg würde ich wohl noch mit einem Tierarzt einen Thermin ausmachen, um sicher zu gehen dass er vollkommen gesund ist.

      Anna97 - unbekannt
      Babette

      Ankunftsbericht Sweet

      Heute kam ein kleines Fohlen namens Sweet zu mir. Ich richtete ihm eine schöne Box neben Little her. Ich füllte etwas Futter in seinen Trog und machte noch Heu in die Box. Am Anfang sollte er auf Sägespänen stehen, damit füllte ich also noch seine Box. Ich hörte einen Transporter: Zambi mit Sweet! Voller Freude bedankte ich mich und lud Sweet aus. Er stellte die Ohren auf und schaute sich den Hof an. Ich verabschiedete mich von Zambi und zeigte Sweet den Hof. Dann brachte ich ihn in seine Box. Begierig fraß er das Futter und Heu. Nach einiger Zeit holte ich ihn nochmal und putzte ihn ordentlich. Ich ließ ihn in der Halle laufen und er wälzte sich. Toll, dachte ich leicht verärgert. Aber der kleine Hengst konnte ja nicht wissen, dass ich ihn eben geputzt hatte. Also putzte ich Sweet nochmal und stellte ihn wieder in die Box. Ich verabschiedete mich für heute von ihm.

      Babette - unbekannt
      Babette:

      Pflegebericht für alle Pferde

      Heute pflegte ich wieder meine Pferde. Zuerst ging ich zu Little. Ich zog ihr ein Halftert über und führte sie von der Koppel. Am Putzplatz angekommen, putzte ich sie ordentlich und zog ihr einen Longiergurt an; Heute sollte meine kleine Kusine kommen und sie reiten. Und da kam sie schon. Erstmal kuschelte sie ausführlich mit Little, dann führte ich Little auf den Platz. Meine Kusine - ihr Name ist Nini - freute sich total und hielt sich gut am Longiergurt fest. Nach einer halben Stunde Schritt und Trab saß sie wieder ab und half mir absatteln. Sie führte Little auf die Weide und ging dann wieder. Nun holte ich Sweet von der Weide. Ich putzte den kleinen Hengst bis er glänzte und machte in wenig Bodenarbeit mit ihm. Danach kuschelte ich ihn noch ein bisschen und ließ ihn wieder auf die Koppel. Jetzt kümmerte ich mich um Muemmi. Ich holte sie von der Weide und putzte sie ganz sauber. Ich holte ihren VS-Sattel und ihre Trense. Ich sattelte und trenste sie. Nun baute ich ein paar kleine Sprünge auf dem Platz auf und führte Muemmi kurz im Schritt. Dann ein wenig Trab, Galopp und Schenkelweichen und der erste Sprung. Muemmi nahm ihn mit Bravour und war auch in der restlichen Reitzeit ganz lieb. Nach dem Reiten spritzte ich sie ab und stellte sie wieder auf die Koppel. Als letztes holte ich noch Lametta. Auch sie wurde von mir ordentlich geputzt, gesattelt und dann saß ich auf. Ich ritt in den nahegelegenen Wald und Lametta war ganz brav. Wieder auf dem Hof sattelte ich sie ab und stellte sie wieder auf die Koppel. Für heute war ich fertig.

      Babette - unbekannt
      Babette:

      Ankunftsbericht von Violett und Laputa + Pflegi für alle Pferde

      Ein langer, schöner und sonniger Tag

      Heute holte ich Violett und Laputa ab. Da ich es eilig hatte, bedankte ich mich schnell bei Comtesse und lud die beiden schnell ein. Wieder auf meinem Hof, kamen sie gleich zusammen auf eine Koppel. Auch meine anderen Pferde stellte ich raus. Wie immer kamen Little und Sweet mit Sunny auf eine Koppel, Lametta mit Muemmi und Shiny, Red Sky mit Victims und Diabolo und Blue mit Star und Sternenstaub. Nun standen alle draußen. Ich mistete alle Boxen aus, machte frisches Stroh rein und Heu. So, nun holte ich das erste Pony: Little. Ich putzte die kleine Ponystute und trenste sie. Das Wetter war perfekt für einen Spaziergang. Also lief ich mit ihr los in den Wald. Die kleine blieb an jeder Wiese stehen und graste. Als wir am Fluss vorbeikamen, sprang sie hinein und zog mir die Zügel aus der Hand. "Hey", lachte ich. "Komm zurück, Little!" Sofort schwamm das Pony wieder zum Ufer. Ich lachte und tätschelte sie. Wir liefen zurück zum Hof und ich trenste sie ab und brachte sie wieder auf die Koppel. Nun holte ich den kleinen Hengst Sweet. Ich putzte sein dunkelbraunes Fell und longierte ihn ein wenig, dann machte ich mit ihm Bodenarbeit. Vor den Planen und dem Regenschirm hatte er Angst, aber das würde ich ihm noch beibringen. Nach dem Longieren kratzte ich seine Hufe aus und brachte ihn auf die Koppel, dafür holte ich jetzt Sunny. Die braune Friesenstute wieherte mir schon entgegen. Ich putzte auch sie und machte mit ihr Bodenarbeit. Anschließend ließ ich sie laufen und wir spielten Fussball. Es machte uns beiden Spaß. Ich brachte sie wieder weg und holte Lametta. Ich putzte sie schnell-mit ihr wollte ich den ersten Ausritt dieses Jahr machen. Ich holte Lamettas Sattel, legte ihn ihr auf und trenste sie. Endlich ging es im Sattel ins Freie! Schon nach 20min schoss Lametta los, durch den Wald, über Felder, über Baumstämme, und wieder zurück zum Hof. Es hatte so Spaß gemacht! Ich lobte Lametta sehr und brachte sie wieder auf die Koppel. Nun holte ich Muemmi. Ich putzte sie schnell und führte sie auf den Dressurplatz. Eine Stunde arbeiteten wir durch, dann gingen wir noch um die 4 Ecken. Auch Muemmi gefiel es draußen. Ich brachte sie wieder auf die Koppel und holte Shiny. Ich putzte die Fuchsstute und trenste sie. Nun ging es ohne Sattel ins Gelände. Brav machte Shiny alles, was ich wollte, von Schritt bis Galopp. Wieder auf dem Hof brachte ich auch sie wieder zur Koppel. Ich holte Red Sky und trenste auch ihn nur. Er hatte einen breiten, bequemen Rücken, einfach perfekt. Brav lief der schöne Shire durch den Wald. Bald waren wir wieder auf dem Hof und ich holte Victims. Ich baute ein paar Sprünge auf und sattelte Victims. Bald ließ ich ihn springen. Brav nahm er alle Hindernisse. Nach einer Stunde war es genug und ich ließ ihn wieder auf die Koppel. Dafür holte ich Diabolo. Ich sattelte und trenste ihn und ritt zum Platz. Eine Stunde machten wir Dressur. Er war toll! Auch ihn ließ ich wieder auf die Koppel und nahm Blue mit. Das erste mal auf ihr reiten, auf Blue!, dachte ich aufgeregt. Sie war hochnäsig wie immer, doch beim Reiten war sie mega-konzentriert und brav. Ich lobte sie und brachte sie zurück auf die Koppel. Jetzt nurnoch Star und Sternenstaub. Ich holte beide und putzte sie, Sternenstaub allerdings hatte Angst. Ich trenste Sternenstaub mit einem weichen Gebiss und ohne Zügel. Ich befestigte einen langen Strick am Gebiss und machte Wild Star fertig. Ich saß auf Star auf und ließ sie im Schritt von Hof gehen. Sternenstaub entspannte sich langsam während des Ausritts. Wieder auf dem Hof brachte ich beide in den Stall, genau wie die restlichen Pferde. Ich gab ihnen noch Futter und verabschiedete mich für heute von ihnen.

      Babette - unbekannt
      Babette:

      Pflegi für alle Pferde + Ankunftsbericht von Dark Diva, Light Diva, Fetma, Can it be Love, Colour, Street, Laila, la rara, Vanekra, Light Sun, Mare of Flames und Leshano (nachgeholt)

      It's time to stand up! rief mein Wecker. Ich wachte auf, stand auf und machte mich schnell fertig. Heute war ein großer Tag: 1. Ging ich nach längerer Zeit wieder zu meinen Pferden und 2. kamen heute 12 neue Pferde an, nämlich Dark Diva, Light Diva, Fetma, Can it be Love, Colour, Street, Laila, la rara, Vanekra, Light Sun, Mare of Flames und Leshano. Dark Diva hatte ich Kiri abgekauft, die Dark Diva vor einem Tierquäler gerettet hatte und Light Diva holte ich von einem guten Zuchtgestüt. Also machte ich mich auf den Weg. Zuerst holte ich Light Diva und fuhr direkt zu Kiri, um Dark Diva zu holen. Erst wollte sie gar nicht aus der Box, doch dann wieherte Light ihr zu und sie rannte förmlich und den Hänger. Ich stellte die beiden in Boxen nebeneinander und fuhr nun zum Pferdemarkt, wo ich Flame und Leshano abholte. Auch die beiden kamen erstmal in Boxen. Als nächstes kam eine Fohlenausstellung, bei der ich 4 Pferde ergattern konnte; Laila, la rara, Light Sun und Vanekra. Ich brachte die kleinen in den Stall, bevor ich weiter zu gabschkes Verkauf fuhr. Dort kaufte ich Street, Fetma, Can it be Love und Colour. Ich fuhr wieder nach Hause und brachte alle Pferde, sowohl die neuen als auch die alten, auf die Koppeln und mistete die Boxen aus. Nun holte ich das erste Pferdchen rein: Little. Ich putzte die kleine Shettystute und ging mit ihr ein wenig im Wald spazieren. Als wir wieder auf dem Hof waren, ließ ich die Kleine nochmal auf die Koppel und holte den kleinen Hengst Sweet rein. Ich putzte ihn und machte mit ihm Spiele, wie Fussball. Und weil es grad so schön war, holte ich noch Laila, la rara, Vanekra, Sunny, Sweet und Light Sun dazu. Die kleinen spielten toll zusammen, mit dem Ball, sie zog sogar mit ihren Mäulern an Seilen rum. Nach einer Stunde waren alle ziemlich erschöpft und ich brachte sie wieder zur Weide. Dafür holte ich Muemmi. Ich putzte sie flott und sattelte und trenste sie. Ich baute auf dem Springplatz einige Hindernisse auf und ritt Muemmi warm. Nun begann ich, mit ihr zu springen. Sie machte es sehr gut. Nach einiger Zeit reichte es und ich ritt sie noch im Schritt. Nun brachte ich sie wieder zur Weide und holte Lametta. Sie sollte bald verkauft werden. Ich putzte sie ganz sauber und sattelte und trenste sie. Ich führte Lametta auf den Springplatz und machte auch mit ihr einige Springübungen. "So ists brav", sagte ich am Ende, als wir fertig waren. Ich ließ Lametta noch ein bisschen Schritt gehen und sattelte sie wieder ab und brachte sie auf die Koppel. Ich nahm Red Sky mit. Ich putzte ihn schnell und trenste ihn, führte ihn hinaus und saß auf. Ich lenkte ihn Richtung Wald. Wir waren lange unterwegs, auch galoppierten und trabten wir einwenig. Es war schön ruhig und schön. Wieder auf dem Hof lobte ich Sky, brachte ihn wieder auf die Koppel und holte Victims. Ich putzte ihn und legte ihm einen Longiergurt an, befestigte an der Trense einen Longiergurt und nahm eine Peitsche mit. Ich longierte den braunen eine halbe Stunde lang und brachte ihn dann wieder auf die Koppel. Ich nahm dafür Shiny mit. Ich putzte und sattelte sie und führte sie zum Hof hinaus. Ich stieg auf und ritt sie Richtung Feld. Auf dem Feld fetze Shiny los und ich ließ sie. Bald konnte sie nichtmehr und wir ritten zurück. Ich sattelte sie ab und brachte sie zur Koppel. Ich holte Blue. Die wunderschöne, edle Araberstute kam willig mit. Ich führte sie zum Anbindeplatz und striegelte sie ordentlich, putzte sie mit der Kardätsche und sattelte und trenste sie, kratzte ihre Hufen aus und bandagierte sie. Ich saß auf und ritt sie auf den Dressurplatz, wo ich eine Stunde Schenkelweichen, Piaffen, Passagen und übertreten mit ihr übte. Sie war eine total perfekte Stute! Nach der Stunde spritzte ich sie noch ab und brachte sie wieder auf die Koppel und holte Wild Star und Sternenstaub. Ich sattelte Star schnell und saß auf und nahm Sternenstaub am Strick. Wir ritten aus. Die Stuten genossen es sichtlich. Wieder auf dem Hof lobte ich beide und brachte sie zur Weide, holte dafür Diabolo und sattelte ihn. Mit ihm machte ich auch einige Dressurübungen, ehe ich ihn wieder auf die Koppel brachte und Laputa und Violett holte. Ich machte mit beiden im Roundpen Vertrauensübungen. Später brachte ich sie wieder zur Koppel und lobte sie. Nun waren alle Pferde versorgt, außer den neuen, die sich erst eingewöhnen müssen. Ich brachte alle Pferde wieder rein und fütterte sie, lobte und kuschelte alle noch mal und ging dann.

      Babette - spoiler
      Babette:

      Pflegi für alle Pferde (Gnadenweide, Weide, Verkaufsstall 1, Verkaufsstall 2): Der letzte gemeinsame Tag vor meinem Urlaub

      Ich stand heute extrem früh auf, da ich mich heute um alle alle Pferde kümmern musste. Zuerst ging ich zur Gnadenweide. Dort begrüßte ich erstmal alle Pferde. Die Gnadenweide war wirklich eine Weide, dort waren keine richtigen Boxen, aber ein wunderschöner, großter, geschützer Laufstall, den man bei Unwetter verschließen konnte. Ich putzte Little und Sky, trenste Sky und machte einen langen Führstrick an Littles Halfter. Nun stieg ich auf Sky und ließ ihn im Schritt loslaufen. Es war eine gemütliche Runde durch den Wald. Als wir wieder an der Weide waren, die etwas vom Hof abgelegen war, stieg ich von Sky ab, lobte ihn und Little, kratzte beiden die Hufe aus und ließ sie auf die Koppel. Jetzt kam Light dran. Ich putzte die kleine Stute und zog ihr den Longiergurt an. Ich führte sie auf ein abgezäuntes Stück der Koppel und longiette sie 20min. Als ich fertig war, lobte ich sie und ließ sie wieder auf die Weide. Jetzt fing ich Love ein. Ich putzte den Hengst kurz, dann trenste ich ihn und ritt mit ihm eine kleine Runde durchs Gelände. Auf einem Feld ging er durch, und ich ließ ihn. Nach dem wilden Galopp kehrten wir zum Hof zurück. Ich lobte Love und ließ ihn laufen. Jetzt kommt die hochnäsigste Omi der Welt-Fetma! Ich führte die Berberstute am Halfter in das abgezäunte Stück Koppel und longierte sie frei. Als ich fertig war, wurde auch sie gelobt und wieder freigelassen. Jetzt noch Shagun und Paquita, dann war die Gnadenweide versorgt. Zuerst longierte ich Paquita ein wenig, dann ritt ich mit Shagun durch den Wald. Ich verabschiedete ich von den Pferden. In 2 Wochen würde ich sie wiedersehen. Als nächstes ging ich zum Verkaufsstall mit den Fohlen. Ich begüßte die kleinen Racker und baute auf dem Platz der Verkaufsfohlen folgendes auf: Ein Ballspiel, ein Tonnenrennen, eine Brücke und einen Podest. Ich ließ die Fohlen auf den Platz und jeder fand sofort etwas, was ihm gefiel: Vanekra und Sun spielten mit dem Ball, Sweet erklamm das Podest und verteidigte es, Laila hatte Spaß dran, über die Brücke zu laufen und rara war begeißtert vom Tonnenrennen. So ließ ich die Fohlen einige Zeit spielen, während ich ihren großen Laufstall mistete. Als ich fertig war, holte ich die Fohlen wieder rein und verabschiedete mich auch von ihnen für 2 Wochen. Nun gings auf zum Verkaufsstall der Pferde. Ich begrüßte alle und brachte sie auf die Weide. Ich mistete ihre Boxen und holte Alsari und Creme rein. Ich zog beiden Trensen an und saß auf Alsari auf. Ich nahm die Zügel von Creme in die Hand und trieb Alsari an. Nach der Hälfte der Strecke wechselte ich die Pferde. Wieder am Verkaufsstall angekommen, lobte ich beide, trenste sie ab und brachte sie wieder auf die Koppel. Jetzt nahm ich Leshano und Flames mit. Mit ihnen machte ich das Gleiche wie mit Alsari und Creme. Wieder auf dem Hof, lobte ich beide und brachte sie wieder raus. Jetzt kam Diabolo. Ich putzte, sattelte und trenste ihn und führte ihn auf den Reitplatz. Ich stieg auf und machte mit ihm einige Dressurübungen. Er war ganz brav. Ich lobte ihn am Ende, stieg ab und brachte ihn wieder auf die Koppel. Ich nahm Colour und Star mit. Mit beiden machte ich Freispringen, aber nur niedrig. "Brav", sagte ich am Ende und brachte beide wieder weg. Jetzt nurnoch Shiny. Ich sattelte und trenste sie und machte mit ihr leichte Sprüunge. Als wir fertig waren, brachte ich sie in den Stall und holte die restlichen Verkaufspferde. Ich verabschiedete mich von ihnen und ging jetzt zur Weide. Ich brachte erstmal alle elf Pferde raus und mistete ihre Boxen. Als erstes holte ich dann Sunny und Trafic, ich putzte beide und nahm beide ans Halfter. Ich wollte mit ihnen einen Spaziergang machen. Er verlief ruhig, schön und ohne Probleme. Wieder auf dem Hof, halfterte ich beide ab und brachte sie wieder auf die Koppel, wo sie sofort übermütig rumtollten. Lächelnd kümmerte ich mich nun um Blue. Ich wollte eigentlich einen Ausritt mit ihr machen, aber sie schien das einzige Pferd auf der Welt, das lieber arbeitete. Trotzdem würde ich es versuchen. Ich putzte das glänzende Fell der Araberstute und sattelte sie. Ich trenste Blue und führte sie auf den Hof, wo ich aufstieg. Und jetzt lenkte ich sie ins Gelände. Einmal erst war ich mit ihr auf einem Ausritt gewesen, aber er war nur kurz gewesen. So doof schien Blue es doch nicht zu finden, sie stellte die Ohren auf und schaute in der Gegend rum. Im Trab dasselbe und im Galopp konzentrierte sich Blue total auf ihre Bewegung. Das musste sie auch, denn sie war wahnsinnig schnell. Der Ausritt hatte eine Stunde gedauert, kam mir aber kürzer vor. Als wir zurück waren, sattelte und trenste ich Blue ab, lobte sie und brachte sie wieder auf die Koppel. Als nächstes war Alwa dran. Ich putzte sie und sattelte sie, trenste sie und führte sie auf den Springplatz, wo ich einige niedrige Sprünge mit ihr übte. Alwa war brav, ich lobte sie und brachte sie zurück zur Weide. Dafür nahm ich Ice mit. Ich putzte die Araberstute, sattelte sie, trenste sie und unternahm mit ihr einen Ausritt. Auf den Galoppstrecken ging Ice richtig ab. Sie war nunmal sehr schnell. Am Ende lobte ich sie, brachte sie zurück zur Weide und holte Vio. Ich putzte und trenste sie und ging mit ihr ins Gelände. Auf der Strecke lagen einige Baumstämme. Aber gut, wir versuchtens. Und es klappte erstaunlich gut, dafür, dass ich keinen Sattel hatte und Vio kein Springpferd war. Ich lobte die Stute und wir ritten zurück zum Hof. Dort lobte ich Vio nochmal und brachte sie wieder auf die Koppel. Jetzt kam ihre Freundin Laputa dran. Auch mit ihr machte ich einen sattellosen Ausritt über die Strecke und auch mit ihr klappte es. Ich lobte sie und brachte sie zurück zur Koppel. Nun kam Strassi dran. Ich trenste ihn, putzte kurz drüber und ritt mit ihm zum See, wo wir ein bisschen schwommen. Es machte großen Spaß, dennoch mussten wir irgendwann zurück. Auch Strassi wurde gelobt und wieder auf die Weide gebracht. Ich nahm Maramaus mit. Sie bekam ihren Westernsattel auf und ich übte einige leichte Westernsachen mit ihr. Als wir fertig waren, tätschelte ich sie, brachte sie auf die Koppel und nahm Vase mit. Ich ließ ihr das Halfter drauf und schwang mich auf ihren Rücken. Ich übte mit Halfter, sie auf dem Dressurplatz zu kontrollieren. Es klappte gut. Ich brachte sie wieder auf die Koppel und jetzt war das letzte Pferd für heute dran: Slushi. Ich fing sie ein und brachte sie zum Putzplatz. Man merkte ihr an, wie ängstlich die Curly-Stute war. Ich kraulte sie minutenlang und sie beruhigte sich. Lächelnd putzte ich sie ein wenig mit der Kardätsche. Ich brachte sie in den Roundpen und ließ sie erstmal laufen. Sie lief von mir weg. Ich drehte mich von Slushi weg und tat so, als wäre sie mir egal. Interessiert aber scheu kam sie langsam an mich heran. Vorsichtig, ganz langsam drehte ich mich um und streichelte Slushi. Dass sie das schon zugelassen hatte, war ein Fortschritt. Ich gab ihr eine Möhre und brachte sie in die Box, ehe ich auch die restlichen Pferde reinholte. Ich verabschiedete mich von ihnen für zwei Wochen und ging. Ich würde die Pferde sehr vermissen, aber es sind ja nur 2 Wochen.

      unbekannt - unbekannt
      Erstes Training:

      Heute nachmittag wollte ich mit meinen Ponys das erste Mal Ponyspiele Trainieren. Ich hatte mir überlegt alle sechs Ponys einzusetzen. Einige Kinder hatten sich in den letzten Wochen dafür angemeldet. Ich holte die Ponys von der Weide in den geräumigen Laufstall. Dann baute ich die verschiedenen Spiele in der Halle auf und schon trafen die ersten Mädchen mit ihren Eltern ein. Nachdem ich aufgebaut hatte waren alle acht Kinder da und ich zeigte ihnen die Ponys. Alle hatten schon Reitstunden genommen und wollen sich ohne Sattel auf dem Pony halten können. Ich holte die Trensen und die Kinder trensten die Ponys auf. Ich öffnete die Hallentür und die Ponys wurden hineingeführt. Einige Eltern lachten, als sie die Kinder mit den kleinen Ponys sahen. Ich sagte den Kindern, dass sie den Ponys die Spielgeräte zeigen sollten. Einige stiegen auf, einige taten es vom Boden aus.
      Sweet Poison hatte sofort eine Beschäftigung für sich und seinen Reiter gefunden, fünf Eimer, die fürs Eimerlaufen aufgestellt waren, warf er immer wieder um und sein Reiter durfte diese wieder aufstellen. Ich stellte mich an die Bande und redete mit einigen Eltern. Plötzlich ertönte ein Pony frei von einem Mädchen und alle saßen ab. Hoppla hatte sich losgerissen, als das Mädchen ihm die Fahnen zeigen wollte. Alle schaute sehr schockiert, als Hoppla mit einer Fahne im Maul nun seine runden drehte. Ich rief einmal seinen Namen und er kam auf mich zu. Ich konnte ihn ohne viel mühe am Zügel greifen und ihm die Fahne abnehmen. Ich führte ihn zu dem Mädchen zurück und sie führte ihn weiter. Alle Ponys hatten sich mit den Spielgeräten vertraut gemacht bis auf Ronny. Er traute den ganzen Sachen nicht und hat gerade einen ziemliche Schock hinter sich. Er hatte einen der bunten Plastikbecher von einem der Stäbe geschubst und ziemlich erschrocken, als dieser vor ihm auf den Boden fiel. Ich war mir nicht sicher, ob es gut wäre ihn einzusetzen- es würde höchstwahrscheinlich nur das Vertrauen zwischen ihm und uns ruinieren. Also führte ich ihn aus der Bahn und stellte ihn vorerst alleine in den Laufstall. Ich holte die beiden Fohlen Sibuna und Abendstern zu ihm, damit er nicht so alleine war. Ich ging wieder in die Bahn und erklärte den Mädchen die Spielregeln. Kurz darauf gingen wir ins praktische über und spielten die sechs spiele hintereinander. Natürlich lief es nicht reibungslos, Peter war vielen Kindern zu schnell, genau wie Sweet Poison. Und Sarina spielte alle Spiele mit oberster Skepsis, sie kam aus schlechter Haltung. Nur Bella Donna absolvierte alle Spiele mit Bravour, sie musste anscheinend früher schon einmal Ponyspiele gelaufen sein und hatte sofort alle Mädchenherzen erobert. Als das Training beendet war verlies ich für kurze Zeit die Bahn und kam vollbepackt mit fünf Abschwitzdecken zurück. Eine bordeauxrote für Sarina eine quietschgrüne für Hoppla, eine dunkelgrüne für Peter, eine beigefarbene für Bella Donna und eine feuerrote für Sweet Poison. Ich warf sie den Ponys über und die Mädchen ritten sie trocken. Sie putzten sie noch ordentlich über und stellten sie zurück in den Laufstall, wo Ronny schon sehnsüchtig seine Kumpels erwartete. Sie verabschiedeten sich von mir und fuhren nach hause. Ich fütterte die acht noch und entschloss mich noch kurz mit den beiden Fohlen zu schmusen. So führte ich die beiden Stuten aus der Box und putzte sie dann ließ ich sie kurz in der Halle laufen und fing sie wieder ein. Bei Abendstern war das nicht schwer- er kam auf mein zurufen und Sibuna trotte ihm treudoof hinterher. Ich beknuddelte die beiden noch und stellte sie dann zu ihrer kleinen Herde zurück. Ich fegte die Stallgasse und verabschiedete mich von meinen Ponys und Pferden. Dann machte ich das Licht aus und ging ins Haus.

      StefStef - 19. November 2010
      Der Körnungstag!

      Heute wachte ich mit Guter Laune auf und ging ins bad, wo ich mich fertig machte... Nun war ich gut herausgeputzt und eilte zum Auto, da mich meine Mutetr heute zu Ann97 fahren würde, die Fahrt ging los und dauer nicht lange bis wir in die Hofeinfahrt einbogen... Dann sah ich meinen RB Sweet Poison schon da stehen, sofort stieg ich aus dem Auto aus und winkte meiner Mutter noch nach.
      Schnell düste ich zu Sweet, der mich mit einen netten Wiehern empfang. Ich lächelte und begrüßte Anna97: ,,Hey Anna, ich übernehme heute Sweet beim putzen du kannst ja Hoppla daweile auch schön machen für die heutige Hengstkörung.´´. Sofort nickte sie und ich schnappte nmir den Striegel aus Sweet´s Putzbkasten. Ausgiebig kämmte ich das dreckige Fell... Naja sehr dreckig war er ja nicht, dachte ich mir dabei. Als ich ihn überall gut gestriegelt hatte schnappte ich mr den Hufkratzer und hob ein Huf nach den anderen hoch. Sweet Poison war dabei auch wirklich sehr brav. Das 1. Huf kratze ich stark aus und putze es auch aus, das 2. vordere Huf kratze ich wieder aus nur diesmal waren nicht so viele Steinchen drinne, der Staub aus dem Huf, viel beim Ausputzen in Massen heruaus. Naja er war wirklich nicht sehr in den Hufen dreckig, dachte ich wieder. Dann kamen die Hinterhufe dran: ,,Fein Kleiner!´´, meinte ich nett. Dann kratze und putzte ich die beiden Hinterhufe noch schön aus und sauber.
      Dannn legte ich den Hufkratzer weg und nahm den Mähnenkamm aus der Putzbo, dsofort begannn ich Sweet´s Mähne durchzukämmen und machte es beim Schweif genauso, der Shetty Hengst genoss meine Pflege sehr un entspannt sich dann auch beim einflechten von Schleifchen und Bänder, Die Mähne hatte ich einfach nur mit einen Zopf verbunden und Schleifen sowie Bänder mit eingefädelt. Aus dem Schweif entstand dann ein schöner Französicher Zopf mit einen langen roten Band verflochten. ,,Du siehst schick aus!´´, lachte ich und lobte den kleinen Hengst ausgiebig...
      Dann war auch Anna97 mit Hoppla fertig und wir verluden die beiden in einen riesengroßen Hänger und banden sie auch fest an. Dann gingen wir beide heraus und stiegen in das Auto ein. Nun konnte die Fahrt los gehen!, lächelte ich in mich hinein. Das Auto bewegte sich nun vom Hof weg, auf den Weg zur Körungsshow. Es dauer nicht sehr lange bis wir in die Einfsahrt hineinfuhren und anhileten, bzw. parkten. Ann97 und ich hüpften aus den Auto heruas und schnappten uns dann sofort die zwei Hengste, die neugierig auf uns warteten. Wir nahmen beide an die Führleinen und gingen zum großen Hallentor und traten ein. Vor uns war noch eine große Hallentür, die wohl zu Halle führte. Anna97 ging erstmal weg...


      Sanft strich ich dem kleinen Hengst neben mir über die Stirn und meinte: ,,Hoffe mal du wirst auf meine Anweisungen hören!´´, dann lächelte ich sanft und hatte die Führleine fest im griff. Der Hengst wartete genauso neugierig wie ich auf den Aufruf. Bis dieser auch schnell erhallte: ,,Sweet Poison und LoveSahara bitte in die Halle!´´, so endete es dann auch mit einen leichten Knacksen. Die Hallentür öffnete sich knarrend und Sweet zuckte kurz zusammen, doch ich beruhigte ihn dann schnell. Kuz täschelte ich ihn nochmal und betrat die Halle im Schritt...
      Der Welsh A-Hengst folgte mir brav und sah sich dabei auch neugierig um. Nun hatten wir die Mitte der Halle, erreicht. Sofort blieb ich stehen und Sweet Poison auch. Dann blickte ich aufmerksam zu den Richtern und grüßte diese mit einer vorbildlichen Verbeugung. Dan nahm ich die Führleine wieder fest in griff und führte ihn im Schritt auf den vorderen Zirkel. Sweet spielte verückt mit seinen Ohren umher doch als ich sagte: ,,Ruhig Süßer, ruhig.´´, hatte er sich nochmal kurz umgesehen und wurde dann wirklich ruhiger, was ich erstmal kaum glaubte, doch es war so... Sweet stolzierte fast vor Freude und Anmutigkeit. Ich klopfte im kurz am Hals und beendete den Zirkel bei 'X' angekommen, im stehen. Dann ließ ich ihn von der Führleine, wo er erst buckelnd loslief, doch als ich sagte: ,,Lol zeig mal deinen schönen Schritt!´´, wurde erlangsamer und trottete gemütlich dahin. Dann schnalzte ich mehrmals und Sweet Poison wurde schneller und trabte mit gewölbten Hals einen Runde bis ich wieder schnalzte und er lospreschte, erst waren seine Tritte leicht und schwunghaft, doch dann gab der schwarze Welsh A-Hengst Gas und düste eine ganze Runde im vollen Galopp los. Dann rief ich: ,,Sweet Poison! Komm mal her!´´ und er stellte neugierig die Ohren auf und blickte zu mir... Ich zeigte mit einer Hadbewegung, das er herkomme sollte, kurz buckelte er noch und trabte dann mit gewölbten Hals, wieder zurück zu mir und schnaubte.
      Ich gab ihm einen Snack und er verschlang das Leckerlie gleich genüßlich... Dannn machte ich wieder liebevoll die Führleine an sein Halfter und führten ihn zum Zirkel. dann schnalzte ich wieder mit der Zunge und Sweet trabte neben mir her, er zeigte viel Anmut dabei und machte schwungvolle und leicht Trabtritte. Diesmal war es nicht so lang wie vorher im Schritt und wir beendeten den Zirkel dann auch fehlerfrei und ich wurde noch vor 'X' langsamer, damit wir nur dastanden. Dann sah ich zu dne Richtern, die elig schrieben und wieder nach einer Weile zu mir sahen... Ich lächelte und verbeugte mich freundlich und verabschiedete mich dann mit einen netten Winken. Dann verließen wir die große Halle im Schritt. Es war wirklich schön und ich täschelte auf den Weg nach draußen den schwarzen Hengst ausgiebig, bis sich hinter uns die Türen schlossen. Dann umarmte ich Sweet Poison überglücklich und meinte zu ihm: ,,Danke Süßer, dass du heute so brav warst!!´´, dann schob ich ihm noch ein Leckerlie ins Maul.


      Ich war überglücklich als wir es gut schafften, nach uns waren auch gleich Anna97 und Hoppla tran. Die Zeit verging wie im Fluge und die Körung war vorbei... Es hieß dann dass; Wir sollten wieder zurück nach Hause kehren und auf weiter Nachrichten achten, bis die Entsscheidung kommen sollte. Naja wir führten die beiden Hengste wieder in den Hänger und beide bekamen einen guten Snack für die Fahrt. Wieder dauerte es nicht lange als wir wieder in die Hofeinfahrt rollten.
      Als der Wagen stand, rannten wir wieder heruas und holten die beiden Hengste aus dem Hänger und führten beide zum Putzplatz, wo wir erstmal die ganzen Beschmückungen abmachten. Dann hatten wir die beiden Hengste versorgt und ließen beide noch auf die Weide. In der zait kam auch meinen Mutter und holte mich ab. Akls sie da war winkte ich Anna97 noch zu und stieg dann in unser Auto ein, wo ich zufrieden anfing zu erzählen...

      [6671. Zeichen / © by me]

      Anna97 - 18. Januar 2o11
      Sammelpflege für:
      Sulaika, Senna, Sibuna, Abendstern, Sarina, Bella Donna, Hoppla, Märchenprinz, Ronny, Sweet Poison, Take a Bow, Peter, Black Danger, Senseless


      Wieder einmal war ich auf dem Weg in den Stall zu meinen Lieblingen. Für heute hatte ich mir vorgenommen jeden etwas zu beschäftigen.
      Es war noch früh und ziemlich kalt draußen, als ich die schwere Tür zum Stall öffnete. Leises schnauben und ein scharfes Wiehern war nicht schwer zu vernehmen. Es kam von meinem Neuankömmling Black Danger, den ich vor kurzem gekauft hatte. Ich hatte den Rappen schon in mein kleines Herz geschlossen und strich ihm sanft über die Stirn. Schon sehr vertraut schloss er seine dunklen Augen und legte den Kopf auf meine Schulter. Dann war füttern angesagt und ich kramte den Schlüssel für die Futterkammer hervor. Mit einem leisen quietschen öffnete sich die schwere Tür. Ich trat ein und füllte einen größeren Schubkarren mit Heu. Zuerst durften meine Fohlen Senna, Sulaika, Sibuna und Abendstern davon haben. Auch Ronny, der mit ihnen im Laufstall stand, fing gleich an zu knabbern. Dann bekamen Hoppla und Märchenprinz ihr Heu und kurz stritten sie sich, da die Beiden erst kurz gemeinsam in einem Stall standen. Als nächstes waren Bella Donna und Sarina an der Reihe. Auch sie teilten sich einen Stall und verstanden sich prächtig. Senseless durfte als nächstes sein Heu haben und gleich danach bekamen auch Black Danger, Sweet Poison und Peter ihr Raufutter. Meine Pferde fraßen alle Heu und ich musste daher kein Futterstroh mehr holen. Sweet Poison, Peter, Black Danger und Senseless bekamen noch ihr Kraftfutter während die anderen das Heu fraßen. Zuerst gab ich Peter eine Schippe Müsli, denn er wurde neidisch, wenn ein anderes Pferd vor ihm Kraftfutter bekam. Auch Sweet Poison gab ich eine Schippe Kraftfutter. Black Danger und Senseless bekamen jeweils noch zwei Maß Proppen, bevor ich den Schubkarren wieder wegstellte und mich ans Fegen der Stallgasse machte. Ich dachte über den Tag nach und was er wohl bringen mochte. Heute nachmittag hatten sich einige Mütter mit ihren Kindern gemeldet und wollten Ponyreiten dort würde ich dann einige meiner Ponys einsetzen. Außerdem hatte ein Mädchen heute noch eine Privatstunde auf Senseless und Meine Schwester wollte auch noch reiten. Sie hatte vor das erste mal auf Märchenprinz zu reiten und kam um 9:30 hektisch in den Stall gerannt. Wo steht der Neue?, Fragte sie mich aufgeregt. Daraufhin deutete ich auf Hopplas Box und ich gabt ihr sein Halfter. Dort steht er- bei Hoppla. Sei vorsichtig ich habe ihn zwar schon unter einem anderem Mädchen laufen sehen aber immerhin ist er ja ein Hengst. Du weist doch, dass ich immer vorsichtig bin, sagte sie halb lachend und öffnete seine und Hopplas Box. Kurz beobachtete ich der drei schwenkte jedoch ab, als ich sah, wie brav Märchenprinz hinter ihr her trottete und holte selbst Black Danger aus seiner Box. Danger machte sofort Terz, dass er nicht allein auf der Stallgasse stehen durfte. Als Antwort darauf band ich ihn an dem Ring an, der am weitesten weg war von Märchenprinz. Wie heißt der kleine eigentlich?, Fragte mich meine Schwester kurz darauf, die Mähne des Miniature Horses kämmend, und ich antwortete ihr trocken: Märchenprinz. Sie nickte und putzte ihn weiter kräftig. Nun fing auch ich an zu putzen und bürstete Dangers seidiges Fell, das im Licht bereits glänzte. Dann machte ich seine Beine sauber und kratzte ihm die Hufe aus. Anschließend verlas ich seine Mähne und seinen Schweif. Dann holte ich sein Sattelzeug, das waren: Sattel mit blauer Satteldecke, Trense, die blau unterlegt war, Martingal und blaue Gamaschen. Auch das Sattelzeug für Märchenprinz holte ich aus der Sattelkammer. Er hatte einen hübschen kleinen Sattel mit beigefarbener Satteldecke, eine kleine Trense und ebenfalls Gamaschen, diese waren jedoch nicht blau, sondern beige, genau wie seine Satteldecke. Meine Ponys und Pferde hatten alle die Satteldecke in der Farbe ihres Beinschutzes.
      Wir sattelten auf, trensten auf und legten den Pferden auch den Rest, also das Zaumzeug und die Gamaschen an. Nun waren Märchenprinz und Black Danger fast bereit. Nur holte ich noch schnell die Abschwitzdecken der beiden und wir führten unsere Pferde in die Halle. Beim Warmreiten redeten wir über dieses und jenes, dann machten wir die Abschwitzdecken ab und die richtige Arbeit fing an. Ich ritt den Rappen vorwärts abwärts und Danger lehnte sich stark aufs Gebiss. Daraufhin gab ich ihm eine Aufwärtsparade und er wurde leichter und weicher im Maul nach einer Weile nahm ich ihn weiter auf und saß aus. Ich ritt ihn abwechslungsreich Bahnfiguren mal Schlangenlinien hier mal Zirkel dort und bald galoppierte ich ihn auch. Vorerst auf dem Zirkel dann ganze Bahn. Ich übte mit ihm den fliegenden Galoppwechsel, da wir ihn für die nächsten Turniere brauchen werden. Es klappte nicht und wieder nicht. Also holte ich eine Stange und legte sie auf X. Nun klappt es. Danger war mittlerweile ziemlich durchgeschwitzt und ich trabte ihn auseinander. Auch meine Schwester beendete die Übungsstunde mit Märchenprinz und grinsend blickte ich auf den kleinen Roan, der nun auch auseinander getrabt wurde. Ich holte bereits seine Decke, die in einem Schlichten Beigeton gehalten war. Nun hielt meine Schwester neben mir und ich warf Märchenprinz zufrieden diese über. Wir ritten die beiden trocken und stiegen ab. Dann folgten unsere Pferde uns bereitwillig aus der Halle wieder auf die Stallgasse, wo wir sie absattelten, abtrensten und ihnen wieder ihre Stalldecken überwarfen. Ich stellte Black Danger in den Stall, nachdem ich seine Hufen ausgekratzt hatte. Märchenprinz wurde von meiner Schwester auch in den Stall gestellt und ich putzte Sulaika. Die kleine Scheckstute war mir mittlerweile ziemlich ans Herz gewachsen. Immer wieder schaute sie mich mit ihren vertrauten Augen neugierig an. Als ich ihre hufen säuberte legte sie ihren Kopf auf meinen Rücken und schloss die Augen. Danach kämmte ich ihre Mähne die immer noch hochstand und säuberte ihren Schweif, der auch noch nicht viel gewachsen war. Darf ich noch Abendstern putzen? Hörte ich die Stimme meiner Schwester aus der Box Hopplas und Märchenprinzs`. Klar erwiderte ich nur kurz. So holte sie sich die kleine Stute und band sie neben Sulaika an. Ich bürstete Sulaika ausgiebig, doch später wollte ich auch Senna noch bürsten, die immer wieder eifersüchtig wieherte. Also beeilte ich mich mit Sulaika und nahm mir kurz darauf Senna. Auch sie hatte ich schon sehr lieb gewonnen und putzte das Araberstütchen. Ihre Hufe waren heut sehr dreckig und ihr Schweif ziemlich verknotet. Daher dauerte das putzen bei ihr länger. Als endlich auch Senna sauber war holte ich Sulaika wieder heraus und stellte die beiden zusammen mit Sibuna und Abendstern, die meine Schwester mitbrachte, in die Halle. Als fünftes holte ich noch Ronny, der mit den Fohlen zusammen im Laufstall stand und den Rest der Ponys. Daher liefen über Mittag elf Ponys und Fohlen in der Halle, damit sie sich einmal gründlich austoben konnten. Die Weide war im Moment leider zu matschig um die Pferde heraus zu lassen. Märchenprinz lief das erste mal mit in der kleinen Herde, daher schaute ich mir die elf erst etwa eine halbe Stunde lang an, bevor ich essen ging.
      Kurz bevor ich fertig gegessen hatte klingelte es an meiner Haustür. Als ich diese öffnete sah ich eine Frau mit ihrer Tochter, im Hintergrund einen Geländewagen mit Anhänger. Hallo! Wir bringen dir Take a Bow., Sagte die Mutter. Ich antwortete fröhlich schön ich hatte euch schon erwartet. Wir laden den kleinen sofort ab OK? Die Frau nickte kurz und wir luden Bow ab. Ich stellte ihn in den Stall, wo Peter sonst gestanden hatte und holte den Rest der Ponys zurück aus der Halle. Sie fuhren wieder von Hof und ich hörten wiederum die ersten Kinder mit ihren Müttern kommen.
      Die Kinder betrachteten mit offenem Mund meine 15 Pferde und meine Schwester halfen mir die ganzen Ponys auf die Stallgasse zu holen. Es waren vier Kinder gekommen und wir holten Bella Donna, Sarina, Peter und Ronny auf die Stallgasse. Die Kinder putzten die Ponys eifrig und ich beruhigte die besorgten Mütter, dass die Ponys nichts tun würden. Danach holte ich das Sattelzeug aller und half allen aufsatteln und auftrensen. Meine Minis, so nannte ich die Ponys, die momentan auf der Stallgasse standen, hatten alle einen eigenen Sattel. Man konnte diese durch ihre Farbe auseinander halten. Alle meine Pferde hatten eine bestimmte Farbe in der sie ihr ganzes Zubehör hatten. Ich zeigte den Eltern, wo alles hing und welche Farbe den Ponys zugeteilt waren. Nun nahmen alle Mütter die Zügel der Ponys ihrer Kinder in die Hand und führten die Ponys in die Halle. Dort hieben sie ihre Kinder in die Sättel und führten los. Irgendwie liefen alle automatisch auf der linken Hand. Diese lustige Abteilung führte Hoppla an, hinter ihm führte man Bella Donna, dahinter Sarina, hinter Sarina Peter und Ronny bildete das Schlusslicht. Es war eine interessante Stunde mit den kleinen Kindern in der ich den Müttern die einfachsten Bahnfiguren versuchte beizubringen, Kinder um alles gelobt wurden, dass sie auf einem Pferd geritten hatten und die Ponys bewegt wurden. Später war diese Stunde zuende und die Ponys wurden wieder eingedeckt und in die Ställe gestellt, nachdem ihre Hufe auskratzt waren und alles Sattelzeug von ihnen war.
      Es würde bald beginnen zu dämmern und daher holte ich schnell Sweet Poisons Bosal aus der Sattelkammer. Ich hing dies an einen Trensenhalter auf der Stallgasse und holte Sweet mit Hilfe seines Halfters aus dem Stall und band ihn an. Nun holte ich auch Take a Bow heraus und band ihn neben Sweet an. Die beiden beschnupperten sich kurz und verstanden sich von Anhieb prächtig. Deswegen legte ich Sweet das Bosal an und band Bow ab. Ich führte beide nach draußen, Sweet an meiner linken, Bow an meiner rechten. Dann stieg ich auf Sweet auf und steuerte auf den kleinen Feldweg nahe meines Hofes zu. Gelassen trotteten die beiden dahin, als kannten sie sich schon ewig. Wir gingen nur die kleine Runde und die ging einmal um das Feld meines Nachbarn herum. Die Runde war schnell vorüber, doch komischer weise befand sich am Ende dessen eine dünne Schweißschicht auf den Hälsen beider. Ich dachte mir nichts dabei, es möge wohl an diesem schwül-kaltem Tag liegen. Ich legte den beiden Abschwitzdecken über und führte sie noch in der Halle trocken. Als ich zurück auf die Stallgasse kam, stand Senseless schon fertig geputzt bereit zum Satteln und Charlie, seine RB, holte gerade seinen Sattel, hievte ihn auf seinen Rücken. Sie begrüßte mich mit einem flüchtigen Hallo und ging dann auch schon auf seine andere Seite, um den Sattelgurt fest zu ziehen. Ich stellte Sweet Poison und Take a Bow wieder zurück in ihre Ställe, doch ehe ich das tat, kontrollierte ich noch einmal, ob sie komplett trocken waren und nahm die beiden dann die Decken ab. Ich kontrollierte noch, ob Charlie Senseless ordentlich gesattelt hatte, ehe sie den Hengst in die Halle führen durfte. Die Aufsteighilfe brachte ich mit in die Halle, da sie noch nicht die größte war. Es war eine ganz gewöhnliche Einzelstunde nur, dass sie mit Senseless wirklich klasse zurecht kam und er unter ihr besonders schön lief. Bald war auch diese Stunde zuende und Charlie ritt Sense trocken. Dann stieg sie ab, ich öffnete ihr die Hallentür und sie führte ihn auf die Stallgasse, sattelte und trenste ihn ab und warf ihm wieder seine Decke über, ehe sie ihn zurück in den Stall stellte. Nun holte ich Hoppla und Sibuna auf die Stallgasse und Charlie half mir noch schnell die beiden zu putzen. Da ich schneller als Charlie fertig war, holte ich schon die kleine Ponykutsche, die Hoppla so gerne zog, spannte ihn an und band Sibuna neben ihn. Sie sollte später ebenfalls mal eine Kutsche ziehen. Die beiden kannten die kurzen gemeinsamen Fahrten schon und ich wollte sicher gehen, dass Hoppla zum nächsten Turnier fit war. Nun setzte ich mich in die Kutsche, nahm den Peitschenstummel in die Hand, testete die Bremsen und verabschiedete mich von Charlie, die schon auf ihrem Drahtesel saß. Es ging los und Hoppla zog emsig die leichte, einachsige Kutsche und ich genoss die kurze Fahrt. Kurz späte hatten wir die kleine Runde auch schon beendet und Hoppla kam auch genau wie Sweet Poison und Bow ganz verschwitzt wieder auf dem Hof an. ES wunderte mich jedoch nicht und ich stellte die beiden zurück. Auch Hoppla bekam seine Decke wieder übergeworfen. Schließlich war der Großteil meiner Pferde geschoren. Nun fütterte ich noch die Abendfütterung. Alle bekamen das gleiche wie morgens. Als alle ihr Heu knabberten oder das Kraftfutter fraßen, fegte ich die Stallgasse und stellte die Ponykutsche wider weg. Ich kontrollierte noch einmal alle Ställe, bevor ich das Licht ausknipste und den Stall abschloss.
      Ich ging ins Haus und dachte über den arbeitsintensiven, aber trotzdem auch schönen Tag nach.

      Muemmi - 03. Juni 2o14
      Und wieder ein Neuling!
      Anknunft von Sweet Poison,Üben mit den Fohlen,Bewegung der anderen Pferde


      Früh am morgen Stand ich auf.Hatte mich schon fertig gemacht und war gerade am misten der Boxen.Alle Pferde standen auf dne Koppeln.
      Nachdem ich jede einzelne Box ausgemistet hatte begann ich frisches Stroh einzustreuen.heute eine Box mehr da ich einen Neuling heute bekam.
      Ich seuftze zufrieden und machte die Box fertig für Sweet Poison.Ein Welsh A hengst.Da fuhr auch schon das Auto mit dem hänger vor.
      Ich holte den Hengst aus dem hänger und brahcte ihn in seine Box.Ich besprahc noch gewisse sachen mit derm vorbesitzer und kümmerte mich dann erstmal um ihn.
      Ich streichelte ihn und tätschelte ihn.Schmunzelnd verlies ich die Box und holte die anderen wieder rein.Einige longierte ich noch,
      darunter waren: Skiona,Tringle,High Voltage und Rose Garden.Mit den Fohlen übte ich es.Was recht gut klappte.
      Schlieslich standne alle wieder in irhen Boxen und fühlten sich wohl.Ich gab ihnen am Abend noch ihr verdientes Futter und füllte die Wassertränken nach.Dann lief ich wieder rein.

      Tequii - 03. Juni 2014
      Ein erfolgreicher Putztag
      Skiona,Tringle,Sweet Poison,Royal Rubina und Klein aber Oho

      Müde streckte ich mich im Bett und stand auf. Ich duschte mich und zog mir meine Stallsachen an. Anschließend frühstückte ich noch kurz und ging dann zu meinem Auto wo ich einstieg. Ich gab die Adresse von Channi´s Gestüt in mein Navi ein und fuhr los. Nach zwei stunden kam ich auf ihrem Gestüt an und suchte einen freien Parkplatz. Als ich einen gefunden hatte, stieg ich aus und guckte mich erstmal auf dem Hof um. Als ich das Haupthaus entdeckte ging ich darauf zu und klingelte. Nach ein paar minuten öffnete sich die Tür und Channi begrüßte mich. Wir gingen sofort in den Stall, wo sie mir die Sattelkammer zeigte. Anschließend zeigte sie mir noch den rest des Gestüts und wo die Pferde und Ponys standen. Ich machte mich wieder alleine auf den Weg zur Sattelkammer und holte die Halfter und Stricke von Klein aber oho und Royal Rubina. Ich ging zu der Weide wo die beiden standen und betrat diese. Ich guckte mich um und entdeckte die beiden schließlich tobend am anderen Ende der Weide. Ich ging auf die beiden zu und machte sie auf mich aufmerksam. Als die beiden mich bemerkten, lockte ich sie mit einem Leckerlie an. Da ich nicht wusste ob sie Halfter schon gewöhnt waren, hatte ich zwei weiche Bürsten mitgenommen. Mit der einen Hand gab ich Klein aber oho Leckerlies und mit der anderen bürstete ich über ihr Fell. Als ich mit ihr mehr oder weniger fertig war, kam Royal Rubina dran. Bei ihr machte ich dasselbe, nur bei ihr hatte ich etwas mehr probleme, da sie ständig abgelenkt war. Als ich es schließlich doch noch geschafft hatte, lies ich die beiden wieder alleine und nahm die Sachen mit und ging in die Sattelkammer. Dort nahm ich Halfter und Strick von Sweet Poison mit und ging zu der Weide wo der Hengst stand. Ich betrat die Weide und suchte nach dem Hengst. Als ich ihn entdeckte pfiff ich einmal und ging auf ihn zu. Da er alleine stand guckte er auf und kam auf mich zugetrabt. Als er bei mir angekommen war, gab ich ihm zur Begrüßung ein Leckerlie. Nun legte ich ihm das Halfter an und befestigte den Strick am Halfter. Ich führte ihn von der Koppel zum Putzplatz, wo ich ihn anband. Aus der Sattelkammer holte ich seine Putzbox und stellte sie neben ihm ab. Ich öffnete die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Ich fing mit kreisenden Bewegungen am Hals an und arbeitete mich langsam weiter, bis ich fertig war. Anschließend legte ich die Bürsten in die Putzbox zurück und nahm den Hufkratzer heraus. Ich reinigte seine Hufe und entwirrte anschließend noch sein Langhaar. Nun band ich ihn wieder los und brachte ihn wieder zurück auf die Weide. Ich räumte Halfter und strick wieder in der Sattelkammer auf und nahm das von Tringle mit. Ich ging zur Stutenweide und betrat diese. Als ich die Stute gefunden hatte, ging ich auf sie zu, legte ihr das Halfter an und führte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte aus der Sattelkammer ihre Putzbox. Ich nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an sie zu putzen. Als ich mit dem putzen fertig war, entwirrte ich noch ihr Langhaar und reinigte ihre Hufe. Anschließend brachte ich sie ebenfalls zurück auf die Weide. Nun war noch Skiona dran. Ich ging wieder in die Sattelkammer und holte Halfter und Strick der Stute und ging wieder zurück zur Weide. Ich betrat die Weide und ging auf die Stute zu, die friedlich graste. Ich machte mich auf sie aufmerksam und legte ihr dann das Halfter an und befestigte den Strick am Halfter. Da sie nicht all zu dreckig aussah, entschied ich mich sie erstmal in der Halle laufen zu lassen. Ich führte die Stute in die Halle und entfernte den Strick. Während sie sich austobte, holte ich aus der Sattelkammer ihre Putzbox und stellte diese neben dem Putzplatz bereit. In der Halle angekommen, fing ich die Stute wieder ein und führte sie zum Putzplatz, wo ich sie anband. Ich öffnete die Putzbox und nahm Striegel und Kardätsche heraus. Ich fing mit dem Striegel mit kreisenden Bewegungen am Hals an und arbeitete mich so weiter. Zum schluss fuhr ich noch mit der Kardätsche drüber und reinigte anschließend noch ihre Hufe. Zum Schluss entwirrte ich noch ihr Langhaar. Ich legte die Sachen wieder zurück in die Putzbox und räumte diese schnell in der Sattelkammer auf. Nun führte ich die Stute auf die Weide, räumte Halfter und Strick auf und fuhr nach Hause.

      By Tequii

      Channii - unbekannt
      Die Kür

      Hoffentlich kommen wir bald dran! Wir werden das schon schaffen!'', flüsterte ich leise zu meinem Sweet und lobte ihn nochmals. Da ertönte unser Aufruf auch schon aus den Lautsprechern: ''Nun kommt Channi2o11 mit ihrem Hengst Sweet Poison!'' Ich trieb den kleinen Welsh Hengst an und er setze sich in Gang, er war heute etwas faul. Also trieb ich ihn weiter bis er dann endlich trabend in die Halle marschierte und elegant seinen Hals wölbte. In der Halle war es um einiges kühler als draußen auf dem Platz in der Mittagshitze. Bei X hielt Sweet Poison an und ich grüßte die Richter kurz. ''Sweet Posion ist ein Welsh Mountain Hengst der extra klasse! Er ist treu und lieb, der Gute hat schwungvolle Gänge und zu den Stuten ist er ein richtiger Cavaliere! Er hat aber auch seinen eigenen Kopf und ist auch sehr temperamentvoll! In den Klassen Military und Springen beweist er seine ausgeprägte Abstammung! Aber nun will ich ihnen nicht weiter etwas über ihn erzählen, sehen sie selbst!'', berichtete ich ihnen und lobte Sweet Poison nochmals. Ich drückte sachte die Schenkel an und er setze sich in Bewegung. Sweet zeigte einen wunderbaren Schritt. Er war aufgeregt und dennoch aufmerksam. Er spitze die sichelförmigen Ohren und lauschte überall nach den fremden Geräuschen. Wir ritten auf die linke Hand wo ich bei B dann eine Volte machte. Er wurde etwas langsamer und wieder drückte ich sachte die Schenkel dran und er beschleunigte wieder seinen Schritt. Gerade heute musste er so ein Faulpelz sein! Schließlich schnalzte ich leise und er fiel in seinen schwungvollen Trab. Ich lenkte ihn mit meinem Gewicht sowie den Beinen auf den Mittelzirkel. Nun war er wieder er selbst und lief noch besser als vorher, er ließ sich auch nicht mehr ablenken durch die Zuschauer oder sonst was. Wir wechselten aus dem Zirkel und ich steuerte ihn auf die Bahn zu. Dort ließ ich ihn in den Galopp fallen und ich merkte dass er sein Bestes gab. Er machte mich jetzt schon sehr stolz. Nun ließ ich ihn, im versammelten Galopp, eine einfache Schlangenlinie machen, selbst dies klappte heute gut! Er wechselte wirklich perfekt! Ich ritt ihn schließlich wieder auf X zu und grüßte die Richter. Ich schmunzelte und lobte Sweet Poison da er seine Sache richtig gut gemacht hatte. Mein kleiner Hengst schnaubte und stieß ein leises Wiehern aus. Ein stolzes Lächeln zierte meine Lippen. Die Zügel ließ ich ihm dann lang und kitzelte ihn mit meinen Schenkeln etwas am Bauch so dass er im Schritt die Halle verlassen konnte. Wir verließen im lockeren Schritt die Halle. Der Applaus des Publikums rauschte in meinen Ohren und ich war so stolz auf meinen kleinen Sweet Poisen.

      [2655 zeichen // 2206 zeichen ohne Leerzeichen // by Me & CrazyCleo]

      Channii - unbekannt
      Pflegebericht für alle meine Pferde -
      CrazyCleo und Knutschkugel zu Besuch

      Royal Rubina,Klein aber Oho,Café Latte,Sweet Poison,Tringle,Veronica,Mistery,Skiona und Rüdiger.

      Früh stand ich auf da heute CrazyCleo und Knutschkugel zu Besuch kamen.Im Bad putze ich mir die Zähne,wusch mich und kämmte mir die Haare welche ich zu einem Zopf zusammen band.Nun lief ich runter in die Küche und machte mir erstmals Frühstück.Nachdem ich dann gepeist hatte nahm ich noch eine große Wasserflasche und lief aus dem Haus in den Stall.Mit lautem gewieher wurde ich begrüßt.Ich schmunzelte leicht und stellte die Wasserflasche auf einen kleinen Tisch und holte die Halfter aus der Sattelkammer an denen schon die Stricke befestigt waren.Ein ''Hallo'' drang an mein Trommelfell ich sah auf und entdeckte CrazyCleo sowie Knutschkugel die sich im Stall umsahen.''Na ihr!''sagte ich freudig und lief zu ihnen.Kurz umarmte ich sie und drückte ich schmunzelnd die Halfter in die Hand.''Wollen wir ausreiten und dann noch einige longieren? Ganz genau geht es ja nicht auf,aber wenigstens etwas.''sagte ich und lächelte.Sie nickten beide und machten sich auf.Sie konnten sich an den Namen die auf den Halftern standen orientieren. Ich lief mit dem Halfter von Skiona an ihre Box und streichelte sie,hockte mich hin und sah sie an.''Na meine Kleine!''sagte ich und streichelte ihr über den Nasenrücken.Ich halfterte sie auf und sah zu den anderen.''Erstmals die Stuten und Fohlen,dann die Hengste!''erklärte ich und richtete mich wieder auf.Mit Skiona lief ich schon mal vor. CrazyCleo und Knutschkugel folgten mir mit Tringle und Royal Rubina.Die drei entliesen wir auf die Koppel.Schnell hatten wir noch Klein aber Oho,Veronica und Mistery geholt und sie preschten alle zusammen los.Royal Rubina und Klein aber Oho buckelten freudig los.''Jetzt die Hengste'' murmelte Knutschkugel.''Keine Angst die sind alle Brav!''sagte ich und lächelte sanft.Wir liefen quaselnd los wieder richtung Stall.CrazyCleo nahm den Hannoveraner Hengst Café Latte, Knutschkugel nahm Sweet Poison und ich lief vor und machte derweil das Tor auf.Knutschkugel hatte ein paar Probleme da Sweet Poison unbedingt zu den Stuten wollte,doch sie lies nicht locker und er folgte ihr schließlich.Sofort trabte der Hengst wiehernd den Zaun entlang.Café Latte fing an zu grasen.Wir liefen wieder zurück und ich lies Rüdiger freilaufen.''Dann mal ans misten oder?''fragte CrazyCleo und ich nickte.''Wäre besser.''sagte ich dann und wir schnappten und ejder eine Mistkarre.Crazy mistete bei Café Latte und Royal Rubina,Knutschkugel bei Tringle und Sweet Poison,ich übernahm den Rest. Als beide fertig waren mit den 2 Boxen musste ich aber noch bei Veronica und Mistery misten.Sie halfen mir etwas und so ging das auch gleich viel schneller.Als wir dann alle Boxen ausgemistet hatten streuten wir frisches Stroh in jede Box ein und liefen wieder zu den Koppeln.''Sweet Poison ist ein hüber!''sagte Knutschkugel und ich lächelte kurz.''und ein Cavalier hoch 10!''fügte ich lachend hinzu.''Nun gut,wer will wen reiten im Gelände?''fragte ich kurz und sah über die Weide.''Ich nehm Veronica!''sagte ich schnell und Knutschkugel suchte sich natürlich Sweet Poison aus.Crazy zögerte etwas wählte aber dann Café Latte.ich nickte und wir schnappten uns die Halfter.Als wir alle 3 einegfangen hatten führten wir sie hintereinander zum Putzplatz,dort banden wir sie in einer Reihe,nebeneinander,fest.Ich betrachtete kurz meine neue Stute Veronica,welche ich erst ein paar Tage besaß.Rüdiger dackelte derweil als um uns herum und quackte laut.ich schmunzelte und er watschelte in den Stall.Ich streichelte kurz Veronica und lobte sie,dann lief ich in die Sattelkammer und kam mit 3 Putzkisten wieder.Knutschkugel nahm mir die ab auf der Sweet Poison stand,CrazyCleo die auf der Café Latte stand.Mir blieb also die von Veronica übrig und ich begann zu putzen.Als wir alle 3 dann fertig waren liefen wir in die Sattlekammer,ich zeigte den beiden die Schränke der Pferde die sie heute pflegen und reiten würden.Sie hatten sich ja schon entschieden wer welches nimmt.Ich wollte auf jedenfall sehen was meine Neulinge zu bieten haben.Mit Sattel und Trense kam ich wieder.Zuerst sattelte ich Veronica und trenste sie,dann flitze ich noch schnell in die Sattelkammer um die Gamaschen zu holen. Ich war nun fertig und lobte die Gute nochmals,gurtete schnell nochmal nach und stellte mir die Steigbügel ein.Knutschkugel war die schnellste und saß schon auf Sweet Poison und ritt auf den Hof und wartete dort auf uns.Ich schwang mich nun auch in den Sattel und ritt neben Knutschkugel und Sweet Poison.''na ihr da unten!''sagte ich scherzend und Knutschkugel streckte mir die Zunge raus und Sweet legte die Ohren kurz an.Nun kam auch CrazyCleo mit Café Latte.''ich reit lieber vor.''sagte ich und schnalzte kurz,schon setze sich Veronica in Bewegung.''nachher können wir ja wieder nebeneinander reiten!''sagte Knutschkugel und ich stimmte zu.Wir ritten hineinander vom Hof und ich hörte noch ein lautes quacken von Rüdiger.''Tschüßi Rüdiger!''sagte ich und ich kicherte kurz.Er war ja schon ein kleines süßes Tier.Wir ritten weiter und ich lies die Zügel lang.Ich bog mit Veronica in einen breiten Waldweg und schon ritten CrazyCleo und Knutschkugel neben mir.''Und? Habt ihr einen Freund?''fragte CrazyCleo und ich antwortete darauf nur mit:''Nup,sind alle zu doof....'' Knutschkugel hielt sich da raus und bestaunte Sweet Poison.''Also sie ist verliebt!''grinste ich dann und stupste kurz Knutschkugel an.''Ähem?! Was wo? Ja ich mag auch Schockolade!''sagte sie und sah sie verwirrt um.''Uhhhhh Schockolade!''sagte ich grinsend und sah dann vor uns.''Etwas traben?''fragte ich und sah beide abwechselnd an.''gerne!''sagte CrazyCleo und Knutschkugel stimmte nickend zu.SO trabte ich mit einem leichtem Schnalzen die Stute,Veronica,an.Ihr Trab war federnd und schwungvoll.Ich lächelte sanft und trieb sie etwas und sie verlängerte ihre Schritte.Café Latte und Crazy Cleo holten auf und auch Knutschkugel mit Sweet Poison.''Ihr überholt uns nicht noch einmal!''sagte ich lachend und trieb sie noch etwas,ein kleiner Wettkampf begann.Irgendwann waren wir schon auf dem Wald geritten und ich parrierte Veronica.''Kann Sweet Poison gut springen?''fragte Knutschkugel.''Er hat schon ein paar Siege auf Springtuniere,wieso?''fragte ich und sah sie an.''Deswegen!''sagte sie und trieb den Welsh Moutain Hengst an und er galoppierte.Sie sprang mit ihm über einen kleinen Graben und ich schmunzelte.''ich verstehe!''sagte ich und trieb dann auch,gleichzeitig mit CrazyCleo,mein Pferd an und wir machten einen kleinen Synchronsprung.''Los weiter wird galoppiert!''sagte ich zu Knutschkugel als sie Sweet Poison durch parieren wollte und ich trieb Veronica weiter und weiter.Ich beugte mich noch etwas über den Hals von Veronica und gab ihr mehr Entlastung.Ihr Galopp schien als ob man fliegen würde! Nach einem Stoppelfeld und einer großen Wiese parierte ich sie wieder durch zum Schritt und sah um mich,hatte ich Knutschkugel und CrazyCleo abgehängt? Fragte ich mich selbst und sah mich weiterhin um.Da hörte ich auch schon Hufgetrappel und sah sie dann auch schon.''Hab euch etwa abgehängt,oder?''fragte ich grinsend.''Wir haben extra langsam gemacht!''sagten sie beide zeitgleich und ich grinste weiter.''Wir sollten langsam wieder zurück sonst machen die Fohlen noch irgendwelchen unfug!''sagte ich und wir ritten dann den Heimweg entlang.Als wir ankamen schien nichts ungewöhnlich zu sein und wir sattelten die Pferde ab und brachten das ganze Zeug in die Sattelkammer,dann ließen wir die 3 nochmal auf die Weide.''Wo sind die Fohlen?''fragte ich und sah mich auf der Weide um.''Dahinten auf einer anderen Koppel!''sagte CrazCleo und ich schüttelte den Kopf.''Das ist keine Koppel das soll mal eine werden!''sagte ich dann und schnappte mir die Stricke der 2.''Ouhhh...''sagte Knutschkugel und nahm mir einen Strick dann ab und wir versuchten die 2 einzufangen.Nach ca. einer Viertelstunde hatten wir sie dann eingefangen,Rekordzeit! Wir führten sie wieder auf die Fohlenkoppel und ließen sie da wieder frei.Dann holten wir Tringle,Royal Rubina und Mistery raus.Wieder putzen wir die drei Pferden.Mistery bekam einen Longiergurt verpasst und Tringle auch,Royal Rubina war noch zu jung und muss auch noch etwas an das longieren gewöhnt werden.Crazy lief Sicherheitshalber in den Round Pen und übte dort noch etwas mit Royal Rubina,Knutschkugel und ich longierten auf dem Longierplatz.Zuerst durften sie im Schritt sich warm laufen.Dann gings in den Trab und sie machten beide Brav den Kopf runter.Mistery war auch eine neue Stute und ihre Gänge schienen auch toll zu sein.Naja sie war ja auch Dressur M ausgebildet,Springen M und Galopprennen war sie topp,S! Ich lächelte wieder sanft und lies Mistery galoppieren,Tringle zog auf dem Zirkel neben uns mit und galoppierte auch an.Aber Knutschkugel war noch nicht soweit und parierte sie wieder durch.Mistery parierte ich zum Trab durch dann zum Schritt durch.Sie machte einen Seitenwechsel und dort lies ich sie nochmals traben und galoppieren.''ich bin schon mal!''sagte ich zu Knutschkugel.''Kommst du klar?''fragte ich und sie antworte darauf:''Ja,klar!'' mit einem Lächeln.Mitstery und ich verließen den Platz und ich entließ sie auf die Koppel,als ich ihr den longiergurt abgenommen hatte und ihr wieder das Halfter übergestülpt hatte.Da kam auch schon Knutschkugel mit Tringle.''Bringst du sie noch etwas auf die Weide? Ich schau mal nach CrazyCleo!''sagte ich und sie nickte lächelnd.Ich lief zum Round Pen und sah den beiden zu.''und klappts?''fragte ich und sie nickte.''ja sogar sehr gut!''sagte sie dann und ich nickte.''Wir haben unsere zwei nochmal auf die Koppel gebracht!''sagte ich dann und ging wieder.Als ich zu Knutschkugel kam sah ich sie mit Rüdiger auf dem Arm.''der ist richtig süß!''sagte sie fast quitschend.''Der kleine Rüdiger!''sagte ich und sah zur Koppel.''Was machen wir jetzt noch mit Skiona und Klein aber oho?''fragte ich und CrazyCleo hörte ich dann sagen:''Spazieren gehen! '' ''und vielleicht etwas im See oder so planschen!''fügte Knutschkugel hinzu.''Keien schlechte Idee wenn man es genau bedenkt!''sagte ich schmunzelnd.CrazyCleo brachte Royal Rubina wieder auf die Weide und Knutschkugel und ich machten Skiona und Klein aber Oho für den spaziergang fertig,putzen sie und zogen ihnen ihre Knotenhalfter an.Als CrazyCleo dann kam übergab ich ihr das Strick von Klein aber Oho.Wir liefen vom Hof und einen Waldweg entlang.Als wir wieder auf den Wald kamen war dort eine große Wiese und ein kleiner See.''Das ist doch perfekt oder?''fragte Knutschkugel und trabte mit Skiona am Strick an,ich joggte neben ihnen her und Skiona begann zu galoppieren was aber noch relativ langsam war.Wir hielten vor dem See an und ich betrachtete den Steg.Langsam aber Sicher kam CrazyCleo mit dem Stutfohl'chen an.Sie übergab mir wieder den Strick und ich sah auf das Wasser.Dann zog ich Schuhe und Strümpfe aus,krämpelte mir die Hose hoch und lief rein.Bis zu den Knien lief ich vor und die Klein aber Oho hinter mir her.Irgendwannd blieb sie stehen weil sie sonst schwimmen müsste.Sanft stupste ich sie und sie stampfte kurz auf und stieß sich vom Boden ab.Ich lächelte sanft und zufrieden schwamm die Kleine,als sie nicht mehr konnte liefen wir zusammen wieder raus,das gleiche machte Knutschkugel mit Skiona.Skiona stand dann aber noch mit den Hufen im Wasser und begann zu planschen.''Skiona! hör auf!''lachte ich auf und sie machte ,laut und freudig wiehernd, weiter.Als sie aufgehört hatte musterte ich uns drei und bemerkte das wir alle klitschnass waren.''Spinnerin!''sagte ich und Knutschkugel erwiederte das Kichern von CrazyCleo und mir. Wie liefen dann wieder zurück und brachten beide nochmal auf die Weide.Ich holte zwei Handtücher und gab sie den beiden.Sie trockneten sich etwas ab und legten die Handtücher auf den Holztisch.''Wir sollten sie wieder rein holen oder...?''fragte Knutschkugel und ich nickte.''Fängt ja auch schon an zu Dämmern!''stellte dan CrazyCleo fest und ich sah in den Himmel.''Stimmt,wie schnell die zeit vergeht!''sagte ich und wir liefen zu den Koppeln.Wir holten alle rein und kuschelten noch etwas mit jedem.Verwöhnten sie etwas mit Leckerlies und sonstigem was einem Pferd gefiel.''naja wir müssen dann auch...''sagte Knutschkugel und CrazyCleo nickte.''Na gut,müssen wir aber wiederholen!''sagte ich lächelnd und beide stimmten mir dann ebenso lächelnd zu.Sie fuhren mit ihren Fahrrädern wieder fort und ich räumte etwas in der Sattelkammer auf,ließ Rüdiger wieder in seinen kleinen extra Stall und lief dann auch ins Haus.

      [12.492 Zeichen I 10.622 ohne Leerzeichen I By Channii ]

      Channii - unbekannt
      Ankunft von Soulmate's Death
      Bunnylein und Cheezy bei mir.

      Pflegi für:
      Royal Rubina,Antaris,Romerico,Ironic,Café Latte,Sweet Poison,Irritable,Muemmi,Linara,Veronica,Mistery.

      Halb 7 in der Früh.Der Wecker riss mich unsanft aus meinem schönem Traum.Aber gut,wer ein neues Fohlen auf dem Hof 'Willkommen' heißen will muss früh aufstehen! So stand ich rasch auf und lief in das Badezimmer.Dort machte ich mich schnell fertig da heute ja auch Bunnylein und Cheezy zu mir kommen wollen.Ich aß schnell noch ein Brötchen während ich raus lief.Auf dem Hof hörte man schon ungeduldiges schnauben sowie wiehern.''jaja ich komm ja schon!''sagte ich lachend und lief in den Stall.Dort begrüßte mich jedes Pferd mit einem freudigem wiehern.''Meine süßen!''sagte ich lächelnd und lief in die Futterkammer.Dort kam ich mit einem Eimer Pellets wieder.Ich lief von Box zu Box und machte jedem sein nötiges Futter rein,so ging es weiter mit Hafer und Müsli.Als dann alle gefüttert waren bekamen sie noch etwas Heu.Da ich die Pferde nicht beim futtern nicht misten wollte begann ich schon mal einige zu putzen.Café Latte und Sweet Poison waren schon fertig mit fressen.Typisch.Ich brachte die zwei schon mal auf die Weide,als die anderen dann auch fertig waren mit futtern brachte ich diese auch noch auf die Weiden.Nun müsste bald Angy kommen mit dem Hänger und darin befand sich das neue Fohl'chen Soulmate's Death.Da hört man auch schon das Auto.Ich lief vor den Stall und sah Angy lächelnd anfahren.''Na.''sagte ich als sie ausstieg und zum Hänger lief.Ich tat es ihr gleich und schmunzelte.''Na,die kleine ist noch etwas verschlafen.''sagte Angy und ich musterte das Fohlen das nach hinten sah.''Angy führte sie aus dem Hänger und übergab mir den Strick.Die kleine brachte ich erstmals in ihre neue Box und besprach noch etwas mit Angy.Angy fuhr wieder los und die kleine neue Stute sah sich aufgeregt um.Putzkasten und Decken alles drum und dran hatte mir Angy netter Weiße auch hier gelassen.So nun war ich wieder alleine mit den ganzen Pferde-oder auch doch nicht:''Hey!''rief jemand hinter mir,eine vertraute Stimme.Ich drehte mich um und musterte Bunnylein.''Na duuu!''rief ich und umarmte sie kurz als sie zu mir kam.''Cheezy müsste auch gleich kommen.''sagte ich und sie nickte.''Wir können ja schon mal die restlichen fertig putzen,wollte mit den Fohlen heute anfangen.''sagte ich und Bunny nickte zustimmend.''Kann ich 'meinen' Antaris nehmen?''fragte Bunny vorsichtig und ich nickte.''Der muss neben Royal Rubina stehen und Romerico.''sagte ich und Bunny nickte ebenfalls sie lief den Stall entlang bis sie die Box fand.Der kleine fraß eifrig sein Heu.Ich drückte ihr Strick und Halfter in die Hand und nahm die Sachen von Royal Rubina und halfterte sie auf.Bunny tat es mir gleich und wir führten beide Fohlen aus den Boxen und banden sie auf dem Putzplatz an.Ich holte die Putzkisten aus der Sattelkammer und gab die von Antaris Bunnylein.Wir begannen zu putzen da begrüßte uns auch schon Cheezy.''Seit ja schon fleißig am putzen!''rief sie zu uns.''Tja während du faul im Bett gelegen hast!''erwiederte ich scherzend und sie kam zu uns.''Welches Fohlen soll ich mir schnappen?''fraget sie nachdem ich ihr den 'Plan' erklärt hatte.''Romerico wäre noch frei.''sagte ich und sie nickte,sie lief rein und kam auch schon sofort mit dem kleinem Hengst an Strick und Halfter wieder.Sie band ihn ebenfalls an und holte sich rasch die Putzkiste und zu dritt putzen wir nun.Als wir alle fertig waren band ich Royal Rubina wieder ab und klopfte ihr den Hals.''meine kleine.''murmelte ich und lächelte.''Ab in die Halle oder?''fragte ich und beide stimmten zu.Mit Royal Rubina lief ich vor und die anderen folgten.Ab und zu hörte ich wie die zwei kleinen Hengste antrabten.In der Halle ließen wir alle zeitgleich los vom Strick und sie preschten mit freudigem gewieher los.''Ich hol mal Soulmate's Death.''sagte ich und die anderen schauten sich weiter das Specktakel der Fohlen an.Freudig sprangen sie umher.Soulmate's Death hatte ich ja schon geputzt gehabt.Also führt eich sie ebenfalls in die Halle und führte sie zu den anderen Fohlen.Erst quitschten sie etwas auf aber dann vertrugen sie sich.Also machte ich auch Soulmate's Death los.Royal Rubina und Soulmate's Death trabten sofort,synchron,zusammen umher und wieherten freudig auf.Die anderen zwei dösten zusammen in einer Ecke und entspannten.''Wir sollten die mal ein bisschen Bewegen!''sagte Bunny und deutete auf die zwei kleinen Hengste.Wir nickten und betraten die Halle.Cheezy lief auf die zwei zu und klatschte ein- zweimal in die Hände.Sofort preschten die beiden los und buckelten,brachten die zwei Stutfohlen aus dem takt und diese schossen auch fröhlich los.Bunnylein und ich legten derweil schon einige Stangen bereit.Neugierig beäugten die Fohlen die Stangen an.Als Bunny und ich fertig waren machten wir noch ein Band auf die Seite hin damit die Fohlen nicht entwischen konnten,wie beim Freispringen.Nun scheuchten wir die Fohlen hintereinander etwas dort drüber.Alle machten es Super und ich war Stolz auf jedes meiner Fohlen.Zum Schluss brachten wir alle vier auf die Weide ehe wir die Stangen wieder aufräumten.''Etwas springen mit drei Pferden und zum Schluss in das Gelände mit anderen dreien?''fragte ich und beide sahen mich mit funkelnden Augen an.''Dann sucht euch mal ein Pferd für's Springen aus!''kündigte ich an und wir liefen in den Stall,meine Wahl fiel auf Café Latte,Bunnylein nahm Sweet Poison und Cheezy nahm Muemmi.Wir putzen wieder alle gemeinsam und hörten wie die Fohlen wieherten.''Wollen wir,solange wir reiten,die anderen noch rausstellen?''fragte ich und sah beide an.''Könnten wir machen.''sagte Cheezy und Bunny stimmte mit ein.Also brachten wir Veronica,Mistery, Irritable und Linara noch auf die Weide.Dann sattelten wir auch schon und begannen zu trensen. ''Ich geh schon mal war.''sagte Bunny und ich nickte.Nach wenigen Sekunden folgte ich ich rund Cheezy kam zu letzt.Während Bunny und Cheezy schon warm ritten stellte ich passende Sprünge auf und stieg dann selbst auf.Zusammen und nebeneinander ritten wir die Pferde am langen Zügel warm.Bunny trabte schon an und ritt einige Bahnfiguren und während ich und Cheezy weiterhin nebeneinander ritten.Prächtig unterhielten wir uns aber wurden dann ernst und trabten auch an.Zuerst zickte Muemmi etwas herum aber dann lief sie wunderschön.Bunnylein sprang derweil schon etwas im trab über Cavalettis.Während ich noch weiter versuchte Café Latte weiter zu beruhigen da er doch ziemlich schnell lief.Als ich dann aber auch am springen war beruhigte er sich und trabte normal.Bald sprangen wir alle nacheinander den kleinen Pacour und gönnten den Pferden eine Schrittpause.Wieder quasselten wir zu dritt neben einander doch diesmal machte ich dann Anfang und ritt wieder im Trab los.Dann gab ich eine feine Galopphilfe damit Café Latte in seinen wunderschönen Galopp fiehl.So galoppierten wir eine Runde auf dem Zirkel ehe ich den Pacour wieder ansteuerte.Noch einige male gingen wir den Pacour durch ehe dann die Pferde und wir schwitzen.''Hui....''murmelte Bunnylein und ich nickte lächelnd.Wir ritten vom platz und steigen alle drei ab.''Wollen wir die noch etwas nass machen? Also die Beine der Hottachen?''fragte Cheezy.''Joa könnten wir machen.''erwiederte ich und wir banden alle drei an als sie ihre Halfter wieder auf hatten.Die Sättel und sonstiges waren wieder in den Schränken verstaut.''Nun denn.''erwiederte ich grinsend und kam mit dem Schlauch an.''Dreh auf Bunny!''rief ich Bunnylein zu und sie machte das Wasser an.Kurz spritze ich Cheezy ab und sich wich lachend aus,dann konzentrierte ich mich aber auf die Beine der Pferde und Bunny lief zu Café Latte welcher leicht erschreckte.Auch ihre Beine spritze ich ab und grinste.Cheezy machte wieder das Wasser aus.''Ich bin trocken geblieben!''sagte ich und beide sahen mich grimmig aber dann doch lachend an.Wir brachten die Pferde nochmals auf die Weide und holten dann die nächsten drei.Cheezy nahm Linara,Bunnylein nahm Mistery und ich schnappte mir Irritable.Veronica würde ich nachher etwas im Round Pen scheuchen.Wir begannen zu putzen doch ich brauchte am längsten da Irritable eine wunderschöne,aber nicht Pflegeleichte Mähne besaß.Dazu noch recht lang.Sie selbst war stolz auf diese,konnte man ja auch nicht verübeln.Wir sattelten und trensten.Machten jedem die Gamaschen an und saßen dann auf.''Dann ab in das Gelände!'' grinste ich und ritt vor.''Stell dir mal Irritable mit kurzer Mähen vor!''forderte Cheezy und wir stellten es vor doch ich konnte es nicht richtig.Die Mähen gehörte zu ihr und wenn ich sie stutzen würde dann nur die Spitzen.Ich grinste bei dem Gedanken und ritt den Waldweg als erste entlang.''Ich trab mal an!''rief ich über die Schulter hinweg und nahm die Zügel leicht auf.Drückte die Schenkel sachte an die Stute und diese trabte sofort an.Ich begann leicht zu traben und musterte Cheezy kurz mit Linara die Anfangs leichte Probleme hatte,da Lianra doch eine feurige temperamentvolle Stute ist.Mistery hingegen recht brav sowie Irritable.Neben dem Stoppelfeld angekommen galoppierte ich dann an.Es gab ein kleines Wettrennen zwischen den Stuten und uns doch bleib immer beim Spaß.Auch wenn Mistery es ansah wie ein Galopprennen und davon preschte.Früher hatte sie des öfteren an Galopprennen teilgenommen und Schleifen mit nach Hause genommen.Bald sollte sie auch bei mir wieder welche gehen.Bei mir hatte sie es auf jeden Fall besser als bei ihren voherigen Besitzern welche sie nur geschlagen hatten.Deswegen verwendet man bei ihr auch lieber keine Peitschen oder Gerten.Das Pferd sollte kein weiteres Trauma erleben,deswegen ließ ich nicht jeden auf Mistery.Wir preschten über das Stoppelfeld bis wir dann wieder durch parierten und den Heimweg einschlugen.Auf dem Hof wieder angekommen gönnten wir auch diesen drei Pferden eine kleine 'dusche'.Auch diese ließen wir kurz nochmals auf die Weide.Schnell misteten wir noch die Boxen bis auf die von Veronica.Der Tag neigte sich dem Ende hinzu und Bunnylein sowie Cheezy waren auch schon wieder weg.Ich holte alle von der Weide doch putze nochmals gründlich Veronica..''Wir machen noch einen kleinen Ausritt.''sagte ich leise und strich ihr sanft über den Nasenrücken.ich holte den Halsring und einen Stuhl.Streifte ihr den Halsring über und machte das Strick vom Halfter ab.Das Halfter ließ ich doch lieber dran.Schnell,dennoch sanft,war ich aufgestiegen..Ich trieb die Stute sanft an und ritt vom Hof.Wieder die Strecke entlang von vorhin.''ein gelungener Tag,wiedermal alle meine Pferde bewegt.''sagte ich schmunzelnd und umarmte Veronica als ich noch auf ihr saß.''Und du darfst heute richtig entspannen!''fügte ich hinzu und sie brummelte leise.Ich trabte noch etwas ehe auch wie beide den Heimweg wieder ein steuerten.Galoppiert waren wir nicht aber wollte ich auch nicht mehr,Veronica hatte auch keinen Richtigen Nerv mehr dazu.Ich gähnte und gab jedem noch sein Futter nachdem ich auch Veronica in ihre Box verfrachtet hatte.Ich verabschiedete mich von jedem einzelnd und lief dann wieder in das Haupthaus.

      [1o.934 Zeichen I By Me]

      Eowin - unbekannt
      Besuch von Hufschmiedin Eowin - Pferde finden es nicht so toll

      Heute kam ich auf den Hof von Channii, um einige Pferde zu beschlagen.Angekommen wartete sie schon auf mich und half mir, mein ganzes Kram in den Stall zu schleppen. Ich hatte wirklich einiges mit.Als erstes Pferd stand Veronica auf dem Plan. Vor einiger zeit gehörte sie mir einmal, sodass ich mit ihr vertraut war.Brav konnte ich einen Huf nach dem anderen nehmen.Zunächst säuberte ich die Hufe und kontrollierte sie. Bei Veronica zeigte sich hier das ganz typische Bild: Sie hat wirklich tolle Hufe, aber ihr Hufhorn ist so hart, dass du aufpassen musst, dass nicht einfach etwas abplatzt, wenn du sie zum Beispiel auf Teer reitest.An einem Hinterhuf war auch genau das passiert, doch nur das, was ich ohnehin weggeschnitten hätte, war weggeplatzt.Schnell waren ihre Hufe auch ausgeschnitten, sodass ich anfangen konnte, ihre Eisen anzupassen.Channii hatte einen Beschlag aus Eisen angegeben. Dies war bei der Hannoveranerstute eine gute Wahl.Sie ließ sich bereitwillig beschlagen und als sie wieder auf allen vier Hufen stehen konnte, begutachtete ich meine Arbeit noch einmal.Perfekt, so muss sie stehen.Als nächstes brachte Channii mir Mistery, eine weitere Hannoveranerstute.Sie hatte mir berichtet, welch schweres Schicksal die Schimmeldame hinter sich hatte, sodass ich bei ihr auf Ärger eingestellt war.Doch nichts dergleichen war der Fall.Sie ließ sich bereitwillig ihre Hufe kontrollieren und ausschneiden. Ihre Hufe waren noch besser als die von Veronica, sodass ich keine Probleme hatte und schnell fertig war.Sie arbeitet viel, oder?, fragte ich Channii. Sie nickte.Und sie geht Galopprennen, richtig?Wieder nickte Channii.Ich werde ihr Aluminiumeisen verpassen die sind leichter. Dann fällt ihr das Laufen auch leichter und die Eisen sind nicht weniger stabil.Dies tat ich dann auch.Der Alubeschlag war leichter zu formen, sodass ich schnell fertig war. Auch mit dieser Arbeit war ich zufrieden.Pfeifend holte Channii anschließend die Fuchsstute Linara.Mit aufmerksamen Augen blickte das Warmblut mich an; schon beim Führen zeigte sie deutlich mehr Temperament als die beiden anderen.Channii band sie an und ich begann.Hier hatte ich schon beim ersten Huf meine Schwierigkeiten, den Hufzustand zu kontrollieren. Sie hampelte hin und her und wollte nur ungern stehen bleiben. Dann riss sie mir den huf aus der hand und wollte ihn nicht wieder geben.Doch mir einigen Pengeleien bekam ich es doch hin, die Hufe zu kontrollieren und auszuschneiden.
      Ihr Hufhorn ist recht weich und reißt hier und da ein oder bricht aus. Das ist nicht schlimm, weil die kaputten Stellen jetzt ohnehin herausgeschnitten werden und durch den Beschlag normalerweise nichts mehr passieren kann. Aber Bierhefe könnte dem Hufaufbau helfen und du solltest abklären, ob die mangelnde Hufqualität erblich ist oder an Biotin- oder Selenmangel liegt.Als ich mit allen Hufen fertig war, fing ich an, die Eisen vorzubereiten.Hier nehme ich auch wieder Eisen, aber ich gebe dir kleine Stollen mit. Wenn dann mal ihr Temperament mit ihr durchgeht, stolpert sie nicht so schnell. Das ist vor allem auf Gras oder auf Turnieren praktisch.Das Beschlagen dauerte doppelt so lange wie normal und Linara war auch von dem verbrannten Geruch nicht sonderlich angetan.Als aber alle Eisen auf ihre Hufe genagelt waren, war ich zufrieden wenn auch klatschnass geschwitzt.Linara schien auf den Eisen zudem viel sicherer zu stehen.Ich wies Channii kurz ein, wie sie die Stollen in die Eisen drehen konnte und sagte ihr, dass sie Linara nicht mit eingeschraubten Stollen auf die Weide lassen solle, da dann die Verletzungsgefahr für andere Herdenmitglieder zu groß wäre.Nun war Muemmi an der Reihe.Sie war noch nicht ganz auf der Stallgasse angekommen, als sie mich schon misstrauisch mit flach angelegten Ohren anblickte. Na, das konnte ja heiter werden!Channii erklärte mir, dass die Stute oftmals sehr unsicher war und dies durch ihre Aggressivität und ihre Zickereien zu verbergen versuchte.Also tätschelte ich die Stute, redete ihr gut zu und begann, nach und nach ihre Hufe zu kontrollieren und Auszuschneiden.Du musst bei ihr unbedingt aufpassen sie zieht den linken Hinterhuf leicht hinterher. Genau beobachten, vielleicht auch mal an der Longe.Ansonsten war bei Muemmi alles okay.Auch sie beschlug ich mit Eisen mit Gewinde für Stollen.
      Das ging schon erheblich schneller.Nach der Arbeit bekam Muemmi eine Möhre, in der Hoffnung, dass sie sich das nächste Mal noch an mich erinnern würde und dann alles etwas schneller ginge.Nun war Irritable an der Reihe, die ich ebenfalls kannte, sodass sich hier die Arbeit trotz ihres Temperaments einfach gestaltete.Sehr routiniert nahm ich einen Huf nach dem anderen hoch, kontrollierte ihn und schnitt ihn dann aus.
      Irritable zeigt wieder das, was sie schon immer hatte ihr Hufhorn wächst ungleichmäßig. Das ist nicht schlimm, du musst nur darauf achten, dass sie wirklich regelmäßig ausgeschnitten wird.Das bedeutete für mich: Huf hoch, schneiden, Huf runter und gucken, ob alles passte. Wenn nein, wieder hoch, anpassen, runter. Das war eine Syssifusarbeit! Doch bald war auch dies geschafft.Da sie ein Springpferd war, bekam auch Irritable Stollen.Das Beschlagen ging schnell und ohne Probleme über die Bühne.Vor dem nächsten Pferd gönnten wir uns eine kleine Pause. Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und nahm die kalte Cola von Channii dankbar an.Nach etwa 10 Minuten arbeitete ich weiter.Channii brachte mir nun Sweet Poison, einen kleinen Welsh A Hengst.Ich seufzte hörbar, begann aber noch immer recht frohen Mutes.Doch wie erwartet fing der Kleine an, alles zu tun, damit ich nicht an seine Hufe kam.Channii sah mich ziemlich verdattert an, als der Kleine angebunden stieg und nach mir trat und versicherte mir, er sei zwar temperamentvoll, würde sich aber sonst nie solche Ausschweifungen erlauben.Daraufhin erklärte ich ihr: Umso kleiner das Pferd, desto mehr Stress macht es beim Hufschmied. Selbst das bravste Minishetty bockt da ganz gern einmal herum. Das liegt aber nicht daran, dass die Kleinen ohnehin gerne mal zickig werden, sondern die müssen die Hufe einfach im Verhältnis extrem hoch heben, unnatürlich hoch. Und dagegen wehren die sich. Ein Großpferd kann selbst beim Beschlagen den Huf in einer recht bequemen Position halten das geht bei ihm nicht.Hinzu kam, dass sein Hufhorn an einigen stellen echt fies abgeplatzt war, sodass ich zu allem Übel auch noch ziemlich lange alles in Form schnibbeln musste.So war Sweet Poison schon nach dem Kürzen extrem genervt von mir musste aber noch einen Beschlag ertragen.Auch bei ihm war ein Eisenbeschlag angebracht, aber Stollen waren nicht notwendig.
      Auch er sprang beinahe im Dreieck, als der den Geruch von verbranntem Horn wahrnahm und das Annageln der Eisen war mehr ein Abenteuer als alles andere. Hier half auch das gute Zureden durch Besitzerin Channii wenig.Doch auch hier war bald alles geschafft und der Hengst stand müde, aber gerade auf schön gekürzten, beschlagenen Hufen.Als Channii ihn wegführte, hob er die Beine bis in den Himmel.
      Ich grinste breit. Da hat der Beschlag wohl noch andere Vorteile gehabt!Nun stellte Channii mir Café Latte hin einen sehr ruhigen und gutmütigen Pintaloosa Hengst.Channii streichelte ihn und redete auf ihn ein, sodass der Hengst sich voll und ganz auf seine Besitzerin verließ und ich in aller Ruhe seine Hufe kontrollieren und ausschneiden konnte.Es war herrlich entspannend, wie ruhig der Hengst stand und wie sehr er mich einfach ungefragt machen ließ vor allem nach dem Mini-Vieh gerade.Seine Hufe waren in Ordnung, aber relativ kurz. Offenbar wuchs sein Horn nicht so schnell.
      Schon bald konnte ich die Eisen anpassen. Auch bei ihm wählte ich den Eisenbeschlag, den Channii bereits in der Vorauswahl getroffen hatte. Es waren nun einmal die vielseitigsten und am häufigsten verwendeten Eisen.Als sie fertig angepasst waren, ließ Café Latte mich die Dinger bereitwillig auf die Hufe nageln, sah mich kurz an, gähnte und ließ sich dann wieder von Channii verwöhnen.Erschöpft stellte ich den letzten Huf ab.Fertig!, sagte ich stolz, grinste und wischte mir noch einmal den Schweiß von der Stirn.Channii brachte den Hengst weg und half mir wieder, meine Sachen in das Auto zu tragen.Dann sehen wir uns in etwa sechs Wochen wieder, dann müssen nämlich die Beschläge erneuert werden. Wenn du mit meiner Arbeit zufrieden warst, heißt das. Sonst kann das natürlich auch ein anderer Schmied übernehmen.Channii nickte und wir vereinbarten, dass die Entlohnung per Überweisung erfolgen solle.Dann verabschiedete ich mich müde nach einem Arbeitstag mit vielen Pferden.

      [8745 Zeichen I By Eowin]
    • Sevannie
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      Sevannie - unbekannt
      Ein wundervoller Tag mit Veronica Nur leider kamen die anderen heute etwas kurz

      Früh morgens wachte ich auf und lief fröhlich lächelnd in das Badezimmer ,machte mich dort fertig für den Tag.Heute wollte ich mal was mit Veronica machen,ein Ausritt alleine,vielleicht eine Military-Strecke entlang? Naja...Schnell hatte ich gefrühstückt und dackelte aus dem Haus und in den Stall.Dort wurde ich mit vielem Gewieher begrüßt.''Na ihr lieben!''meinte ich schmunzelnd.Eigentlich müsste ich alle mal wieder bewegen.Wird irgendwie schon gemacht aber erstmal kam heute Veronica dran! Mit Mistery konnte ich ja im Wald etwas das Distanzreiten trainieren,auf Zeit.Da gab es ja auch eine tolle und passende Strecke! So viel Zeit hatte ich aber auch nicht. Nach circa einer viertel Stunde waren die Pferde fertig mit dem Mampfen.Ich brachte Café Latte, Sweet Poison, Irritable, Linara, Soulmate's Death, Royal Rubina, Antaris, Romerico, Ironic, Muemmi, Scottland Yard und Mistery auf die Weide,natürlich alle nach einander.Veronicaband ich am Putzplatz an und putze sie rasch.Schnell hatte ich noch alle Boxen gemistet,den Rest würde ich heute Abend misten wenn ich zurück kam um alle wieder rein zu stellen und zu füttern.Ich streute ein und kam dann mit Sattelzeug zu Veronica wieder.Schnell war sie startklar gemacht und ich steig auf.Sanft treib ich die Stute an und ritt mit ihr in Richtung Wald.Schließlich trabte ich sie an und ritt zu der Military-Strecke.Dort hielt ich am Start und lobte Veronica kurz.''So dann mal auf,nicht wahr?''schmunezlte ich und die Stute spitze die Ohren.Ich stoppte die Zeit mit meinem Handy und trieb Veronica zum Trab,schließlich zum Galopp an.Sie preschte nur so dahin,ich zügelte sie dennoch.Weit lehnte ich mich über den angespannten Hals der braunen Stute und trieb sie noch etwas schneller.Sie sprang mit bravour über das erste Hindernis.Eins nach dem anderem das fehlerfrei und nicht mal stolpern tat die sonst etwas tollpatschige Stute.Am Ende der Strecke setze ich mich wieder in den Sattel und sie fiel in den Schritt.''Fein.''lobte ich sie und knuddelte sie kurz.Ich sah auf mein Handy und staunte über die Zeit,drückte dann den Timer weg und sah auf die Uhr.Wow, ich hatte noch Zeit.Ich konnte noch einige Pferde longieren und die Fohlen in der Halle rumscheuchen! Ich lobte sie erneut und ließ die Zügel dann lang.Als wir wieder auf dem Hof ankamen steig ich ab und wir wurden mit freudigem Gewieher erneut begrüßt,wie als wir fortgeritten waren.Schmunzelnd stieg ich ab und brachte das ganze Sattelzeug wieder weg.Veronica tänzelte leicht und schließlich ließ ich sie auch auf die Weide,dort preschte sie erneut freudig wiehernd los und buckelte etwas.Ich schnappte mir Rubina,Mate und Antaris.Die drei scheuchte ich etwas in der Halle herum,legte ein paar Stangen hin und mit großer Begeisterung liefen sie auch ab und an selbstständig drüber.Schnell hatte ich noch Ironic und Rico geholt und nun waren es fünf kleine Fohlen die freudig in der Halle sich tummelte nach und nach über die Stangen fegten.''So nun aber Hopp und Galopp!''rief ich zu und scheuchte sie in den Galopp.Brav galoppierten sie wie eine kleine Herde in der halle herum.Ich legte derweil die Stangen wieder weg.Man merkte schon das sie Respekt vor mir hatten keiner machte eine Andeutung mich irgendwie um zu galoppieren.Ich brachte am Ende des ganzen alle wieder auf die Weide.Als nächstes schnappte ich Mistery und putze schnell über sie drüber,lief dann mit ihr in das Round Pen.Nach circa zehn Minuten Trab auf beiden Seiten ließ ich sie angaloppieren.Auch dort wurde galoppiert auf beide Seiten bis ich sie dnan wieder auf die Weide brachte das gleiche kam mit Linara und Muemmi dran,für den Rest hatte ich dann leider doch keine Zeit mehr und so machte ich mich auf zum treffen mit meiner Freundin...

      Am Abend bewegte ich noch Sweet Poison an der Longe,mit Café Latte machte ich etwas Bodenarbeit und mit Scottland Yard einen kleinen Spaziergang,mit Irritable machte ich noch etwas Springtraining.Ich brachte alle in die frisch gemisteten Boxen die ich auch noch fertig gemacht hatte und gab ihnen ihr Abendbrot,bevor ich dann den Stall für heute endgültig verließ.

      [4115 zeichen I By Channii]

      Sevannie - unbekannt
      Willkommen Guinness,King of Night und Roxy,sowie klein Püppchen's Dream!

      Heute war ich mal wieder früh wach ich bekam heute drei Neue Tinker zu mir hier her,sowie eine Welsh A Stute. Da Lullaby zur Zeit weg war nahm ich unsere neuen Pferde auf. Naja die die sie eigentlich bei sich halten sollte.. Auch gut. Schnell räumte ich Teller sowie Messer vom Frühstück weg und lief in den Stall als ich mich angezogen hatte. Ich machte die Lichter an des großen Stalles und schmunzelte. ,,Guten Tag ihr lieben.'',schmunzelte ich und einige wieherten mir kurz zu. Ich brachte die Ponys; La Luna,Sweet Poison,Winter's End,Wild Affair und Take a Bow auf die Weide. Stuten und Hengste natürlich getrennt. Ich sah auf den Hof. Es stand noch kein Hänger da. Wer weiß wann Tequii mit den Tinkern kam. Fröhlich ein Lied vor mich her trällernd stellte ich noch die Fohlen;Royal Rubina,Ironic,Antaris,Romerico und Soulmate's Death auf die Weide. Die Großpferde stellte ich auch noch rasch raus,dies waren: Café Latte,Muemmi,Mistery,Veronica,Linara,Scottland Yard Irritable,Alors on Chante,Gameover und Emilia. Hier waren auch wieder Stuten von Hengsten getrennt. Nun ging ich wieder in den Abteil der Tinker. Behind the Shadow,Vampirjunge,Hope in Despair und Francesco stellte ich auch noch auf die Weide der Tinker. So nun dürften die anderen auch mal kommen. Naja,solange bereitete ich die Boxen schonmal vor. Zwar würden die Pferde gleich zu den anderen auf die Weide kommen aber dann wären die schonmals gemacht. Als diese Boxen fertig waren kam schon Niniana mit Püppchen's Deam. Ich begrüßte sie freundlich,wir besprachen noch etwas bevor wir die Stute auf die Weide zu den anderen Stuten brachten. Winter's End und Sweet Poison hoben die Köpfe und blickten neugierig zu der neuen Sute die nun auch auf der Weide standen. Die Stuten untereinander zickten etwas ehe sich Püppchen mit den Hengsten vertraut machte. War richtig süß mit anzu sehen. Niniana ging schließlich wieder und ich machte mich an das Boxen misten. Nachdem das alles geschafft war streute ich sie noch rasch ein. Gut alle hatte ich nicht geschafft das würde morgen noch kommen. ich füllte die Futtertröge für heute Abend schonmals auf und die Wassertröge ebenfalls. So nun kam auch Tequii mit den Tinkern. Die ersten zwei drückte sie mir in die Hand und fuhr dann auch rasch los Roxy noch zu holen mit den Hänger. Ich schmunzelte,gab den großen Kerlenen ein Leckerli,ehe ich sie auch auf die Weide brachte. Natürlich wurde sofort die Rangordnung geklärt. Schmunzelnd beobachtete ich das ganze ehe ich Hufe hinter mir hörte. Dort war Tequii mit der Tinker Stute Roxy. Ich nahm sie zu mir und stellte sie als einzigste Stute auf die Stutweide der Tinker,diese war genau neben den Hannoveraner Stuten. So ganz alleine war sie ja dann doch nicht. Schnell hatten sich anscheinend alle eingelebt so klärte ich noch etwas mit Tequii ehe auch sie wieder fuhr. Ich lief in den Stall und machte noch alles fertig.. Am Abend holte ich alle meine Tiree schließlich wieder rein,da es heute Nacht schneien sollte...Ich verabschiedete mich von den nun fressenden Tieren und lief wieder in's Haus.

      unbekannt - unbekannt
      Sammelbericht

      Ich wachte von meinem klingelndem Handy auf. Ich ging ran. "Hallo?" fragte ich verschlafen. Channii war am anderen Ende der Leitung. "Du hast ein bisschen verschlafen.. Denkst du daran dich heute um meine Ponys zu kümmern?" fragte sie mich freundlich. Ich sprang auf und war Hell wach. Ich schaute auf die Uhr.Mist. Tatsächlich.. eine Halbe stunde verschlafen. Ich sagte ihr das ich in einer Halben Stunde auf dem Hof bin, legte auf und düste ins Badezimmer. Ich duschte und zog mich an. Dann ging ich runter in die Küche und schmierte mir 2 Halbe Brötchen, packte meine Sachen zusammen und fuhr los. Am Hof angekommen lief ich gleich in den Stall um Die Halfter für Poison, End, Affair, Luna, Bow und Püppi zu Holen. Ich halfterte schonmal alle auf damit ich es hinterher leichter hatte. Als erstes nahm ich Poison und End. Ich nahm sie mit Auf den Reitplatz nachdem ich ihre Hufe ausgekratzt und mich vergewissert hatte das heute niemand draußen reiten wollte. Poison galoppierte sofort los und rannte gegen End der daraufhin auch buckelnd losstürmte. Ich setzte mich auf den Zaun und sah beiden lächelnd zu. Nach zehn Minütigem rumgetobe liefen die Ponys über den Platz und suchten an den Rändern nach Gras. Ich halfterte sie wieder auf und band sie Draußen an, holten den Putzkasten und putzte beide Kräftig was sie nach dem Toben und Wälzen auch nötig hatten. Dann stellte ich die Beiden auf die Weide und holte Affair. Ich putzte sie gründlich und Zäumte sie auf. Ich holte meinen Helm und ging mit ihr in die Halle. Affair blieb ruhig stehen während ich aufsaß und ging willig voran. Die kleine Stute guckte sich neugierig um. Als sie Locker war gab ich ihr die Hilfen zum antraben. Sie trabte voran und schlug ein paar mal vor Freude mit dem Kopf. Ich ritt sie auf den oberen Zirkel und galoppierte nach ein paar Runden an. Affair ging schön vorwärts und ließ sich gut lenken, sodass ich ganze Bahn ritt. Nach ausreichend Schritt- und Trabarbeit ritt ich Affair trocken und stellte sie mit einer leichten Decke auf die Weide.
      Dann holte ich mir Luna und longierte sie. Anschließend ging ich im Wald mit ihr Spazieren und brachte auch sie anschließend auf die Weide.
      Mit Bow wollte ich ausreiten. Er sollte lernen nicht immer vor zu schießen und durch zu gehen. Ich putze ihn, zäumte ihn auf und longierte ihn ab bis er schwitze. Dann stieg ich auf und ritt in den Wald. Bis jetzt verhielt sich Bow sehr gut, konnte aber auch daran liegen das er einfach ein bisschen erschöpft war. Ich wartete bis er nicht mehr Pumpte und trabte mit ihm an. Bow schreckte ein bisschen vor einem Baumstamm zurück war aber sonst Brav. Ich parierte ihn durch zum Schritt. An der Galoppstrecke angekommen stieg ich ab und führte ihn. Er wurde sehr nervös aber ich hatte ihn unter Kontrolle. Bow gefiel es gar nicht nur schritt zu gehen aber da musste er jetzt durch. Er schritt willig voran und versuchte zu Trabe und keilte manchmal aus aber sonst bleib Bow ruhig. Nach der Galoppstrecke saß ich wieder auf und ritt ihn langsam auf einen Weg zu wo man auch Galoppieren konnte, die meisten es aber nicht machten. Zur Belohnung für sein einigermaßen ruhiges Verhalten durfte er nun Galoppieren.

      lalelunalea - unbekannt
      Sammelbericht

      Ich wachte von meinem klingelndem Handy auf. Ich ging ran. "Hallo?" fragte ich verschlafen. Channii war am anderen Ende der Leitung. "Du hast ein bisschen verschlafen.. Denkst du daran dich heute um meine Ponys zu kümmern?" fragte sie mich freundlich. Ich sprang auf und war Hell wach. Ich schaute auf die Uhr.Mist. Tatsächlich.. eine Halbe stunde verschlafen. Ich sagte ihr das ich in einer Halben Stunde auf dem Hof bin, legte auf und düste ins Badezimmer. Ich duschte und zog mich an. Dann ging ich runter in die Küche und schmierte mir 2 Halbe Brötchen, packte meine Sachen zusammen und fuhr los. Am Hof angekommen lief ich gleich in den Stall um Die Halfter fürPoison, End, Affair, Luna, Bow und Püppi zu Holen. Ich halfterte schonmal alle auf damit ich es hinterher leichter hatte. Als erstes nahm ich Poison und End. Ich nahm sie mit Auf den Reitplatz nachdem ich ihre Hufe ausgekratzt und mich vergewissert hatte das heute niemand draußen reiten wollte. Poison galoppierte sofort los und rannte gegen End der daraufhin auch buckelnd losstürmte. Ich setzte mich auf den Zaun und sah beiden lächelnd zu. Nach zehn Minütigem rumgetobe liefen die Ponys über den Platz und suchten an den Rändern nach Gras. Ich halfterte sie wieder auf und band sie Draußen an, holten den Putzkasten und putzte beide Kräftig was sie nach dem Toben und Wälzen auch nötig hatten. Dann stellte ich die Beiden auf die Weide und holte Affair. Ich putzte sie gründlich und Zäumte sie auf. Ich holte meinen Helm und ging mit ihr in die Halle. Affair blieb ruhig stehen während ich aufsaß und ging willig voran. Die kleine Stute guckte sich neugierig um. Als sie Locker war gab ich ihr die Hilfen zum antraben. Sie trabte voran und schlug ein paar mal vor Freude mit dem Kopf. Ich ritt sie auf den oberen Zirkel und galoppierte nach ein paar Runden an. Affair ging schön vorwärts und ließ sich gut lenken, sodass ich ganze Bahn ritt. Nach ausreichend Schritt- und Trabarbeit ritt ich Affair trocken und stellte sie mit einer leichten Decke auf die Weide.
      Dann holte ich mir Luna und longierte sie. Anschließend ging ich im Wald mit ihr Spazieren und brachte auch sie anschließend auf die Weide.
      Mit Bow wollte ich ausreiten. Er sollte lernen nicht immer vor zu schießen und durch zu gehen. Ich putze ihn, zäumte ihn auf und longierte ihn ab bis er schwitze. Dann stieg ich auf und ritt in den Wald. Bis jetzt verhielt sich Bow sehr gut, konnte aber auch daran liegen das er einfach ein bisschen erschöpft war. Ich wartete bis er nicht mehr Pumpte und trabte mit ihm an. Bow schreckte ein bisschen vor einem Baumstamm zurück war aber sonst Brav. Ich parierte ihn durch zum Schritt. An der Galoppstrecke angekommen stieg ich ab und führte ihn. Er wurde sehr nervös aber ich hatte ihn unter Kontrolle. Bow gefiel es gar nicht nur schritt zu gehen aber da musste er jetzt durch. Er schritt willig voran und versuchte zu Trabe und keilte manchmal aus aber sonst bleib Bow ruhig. Nach der Galoppstrecke saß ich wieder auf und ritt ihn langsam auf einen Weg zu wo man auch Galoppieren konnte, die meisten es aber nicht machten. Zur Belohnung für sein einigermaßen ruhiges Verhalten durfte er nun Galoppieren. Bow lief los, ließ sich aber Zügeln. Nach einer kurzen Zeit parierte ich ihn wieder zum Trab durch und ritt ihn im Schritt zum See. Bow mochte das Wasser und wollte tiefer rein. Ich ließ ihn ohne Sattel bis zum Bauch rein und trocknete die Sattelgurtlage danach mit meiner Jacke ab. "So wegen dir ist zwar jetzt meine Jacke dreckig aber dafür hast du dich heute auch sehr gut benommen!" sagte ich lächelnd und sattelte ihn wieder auf. Ich führte Bow den restlichen Weg zum Stall und brachte ihn anschließend mit einer leichten Decke auf die Koppel. Ich nahm gleich Püppchen mit. Meine kleine Schwester wollte kommen und ich wollte ihr ein bisschen was mit Ponies bei bringen. Ich sah sie schon mit unserem Hund Luca auf den Hof kommen als ich Püppi an band. Püppi wieherte meiner Schwester und Luca freundlich zu und stellte sich seitlich um besser sehen zu können. Ich ging mit Lara, meine Schwester und Luca in den Stall um Püppis Zeug zu holen. Lara putzte Püppi und Sattelte sie. Beim aufzäumen half ich ihr und dann gingen wir auf den Platz. Lara stieg auf und ritt sie warm. Nach fünfzehn Minuten trabte sie an und ich gab ihr Unterricht. Beine weiter nach Hinten, Hacken tiefer, Hände ruhig. Das alles machte Lara für ihre 7 Jahre sehr Gut. Nach einer Halben Stunde harter Arbeit machte ich das Gatter auf, holte Luca und ging mit Lara,Püppi und Luca in den Wald. Wir ritten zum See. Ich hatte meine Longe mit genommen und wir Sattelten Püppi ab. Meine Schwester zog ihre Klamotten aus und weil es ein sehr Warmer Tag war ging sie mit Püppchen schwimmen. Ich hielt die Ganze Zeit die Longe in der Hand. Püppchen,Luca und Lara spielten im Wasser. Ich sah ihnen zu und spielte ein bisschen mit meinem Handy, immer aufmerksam das dort im Wasser nichts passierte. Nach einer Viertelstunde waren die drei ganz kaputt und ich gab Lara ein Handtuch und rubbelte Püppi mit einem zweiten ab. Dann gingen wir zurück. Wir stellten Püppi mit einer Decke auf die Koppel. Dann gingen Lara, Luca und ich nach hause. Es war ein Schöner Tag gewesen.

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      by lalelunalea

      unbekannt - unbekannt
      Hufschmied Besuch

      Nach dem Mittagessen packte ich wieder meine Sachen zusammen. Heute sollte es zu einer neuen Kundin gehen. Zwei ihrer beschlagenen Pferde brauchten neue Hufeisen.
      Zugegeben ich freute mich bereits auf den Auftrag. Immerhin hatte ich schon ein Weilchen keinen Huf mehr beschlagen.

      Am Hof angekommen stieg ich aus und holte meine Werkzeugtasche sowie die neuen 8 Hufeisen aus dem Kofferraum. Die Hufeisen waren nach Maß gefertigt und müssten passen. Noch schnell den Lederschurz umgebunden dann lief ich auch schon zu den Stallungen. Sevannie wartete bereits draußen mit einem Welsh Hengst der alles andere als Geduldig war. Ununterbrochen zupfte er Sevannie am T-Shirt oder suchte am Boden. Sevannie und ich begrüßten uns und sie erklärte mir nochmals was genau sie sich wünschte. Zum Zeichen das ich verstand nickte ich einmal kurz und versicherte ihr zudem das ich die Hufeisen jedezeit ändern könne sollten sie nach dem Stutzen des Hufes doch nicht mehr passen.

      Sweet, der Welsh Hengst, wurde bereits angebunden und gab auch brav die Hufe. Doch gerade als ich mit der Zange loslegen wollte, um das ältere Eisen zu entfernen, zwickte der Hengst mir in den Hintern. Erschrocken fuhr ich hoch und quietschte. " Was für ein freches Hengstchen." Warf ich ihm leicht verärgert entgegen musste dann aber kichern. " Nana man zwickt doch keiner Frau in den Po." Sweet aber schnaubte nur. Ich hob eine Augenbraue da mich das Gefühl beschlich das er sich über mich lustig machte. Kopfschüttelnd klemmte ich den Vorderhuf wieder zwischen meine Beine und entfernte mühsam die alten Eisen. Nachdem alle Eisen von den Hufen waren nahm ich das Hufmesser in die Hand und begann dann auch endlich mit dem Ausschneiden. Das gröbste war bereits entfernt, daher arbeitete ich nun mit der Pfeile weiter. Alle vier Hufen waren nun gekürzt und zurecht gemacht. Sevannie machte für mich eine kurze Laufprobe damit ich sehen konnte ob das Pony nun auch als Barhufer gut lief. Da alles stimmte holte ich nun die Eisen. An jedem Eisen war ein Zettel mit einer Makierung befestigt damit ich wusste für welches Pferd und welchen Huf es bestimmt war.

      Mit einem kleinen Hammer und einigen Nägeln dann platzierte ich das Eisen am Huf und befestigte es auch ordentlich.
      Nachdem ich nun alle Eisen an das Pferd gebracht hatte stand ich auf und streckte mich kurz. Sevannie lief abermals mit Sweet ihre Runde. Alles passte daher führte sie den Hengst auch schon wieder in seine Box um mir das nächste Tier zu bringen ...

      Sevannie - unbekannt
      Welcome Frye!

      Heute war ich wiedermal früh wach,wollte nämlich ein neues,kleines Fohlen begrüßen. Leider das einzige,welches wirklich klein war. Nämlich Frye,ein Welsh A Fohlen. Kaum hatte ich die Box schon hergerichtet empfing ich einen Anruf von der Besitzerin. Sie würden nun los fahren. Ich stimmte nur Lächelnd zu,freute mich schon darauf den kleinen endlich hier zu haben, ehe ich auflegte. Nachdem dies dann auch geklärt war,ging ich zu Sweet Poison. Meinem ersten Welsh A Pony auf diesem Hof und ich bereute es ganz und gar nicht diesen Prachthengst gekauft zu haben. Lächelnd nahm ich sein Halfter samt Strick und halfterte ihn auf. Ich führte ihn raus auf den Putzplatz. Schon jetzt war es mehr als schwül. Warm und bedrückend. Schreckliches Wetter hoffentlich ging dieses bedrückende weg. Ich band Sweet an und holte rasch seinen Putzkasten. Da die Fahrt dauern würde,konnte ich gut und gerne eine kleine Runde ins Gelände machen. Und bis jetzt ging es noch mit der drückenden Wärme,heute Nachmittag wäre das anders. Ich begann Sweet zu putzen,was aber keine sonderliche Arbeit war,er war eines der reinlichen Tiere,die sich nicht gerne so einsuhlen. Ich sattelte Sweet Poison und trenste ihn. Farblich passend zu der bordeaux-roten Decke bekam er die Gamaschen dran. Diese wurden natürlich passend gekauft. Für ihn nur das beste,für jedes Pferd! Ich schnappte mir meinen Helm samt Handschuhe und gurtete nach,stellte mir die Steigbügel ein,ehe ich dann aufstieg und lächelte. Er war doch schon recht klein gegenüber Scottland Yard,denn diesen hatte ich gestern geritten. Café Latte war ja zur Zeit mit einem meiner Mitarbeiter auf einem Internat. Gesetzlich vorgeschrieben doch Tyler war ein netter Junge,wenn man ihn genauer kannte. Wenn... traurig seine Vergangenheit doch er war auf der richtigen Schiene,so hoffte ich. Café könnte er nie etwas antun. Ich wandte den Gedanken von diesem ab und sah zum Hof von Lullaby. Welcher gut fünf Minuten reiten entfernt war. Vielleicht war sie ja schon auf und wir könnten zusammen ausreiten! Ich schmunzelte und schnalzte,Sweet setze sich in Bewegung und wir ritten zu Hummingbird's Hof. Dort angekommen traf ich sie auch schon gleich. ,,Hey!'',schmunzelte ich und sie begrüßte mich ebenfalls lächelnd. ,,Lust mit zu reiten?'' - ,,Schon,aber ich muss einiges machen,einer meiner Pfleger ist ausgefallen...und auch wegen unserer Zuchtumstellung,die Verkäufe der Pferde!'',erklärte sie und ich nickte stumm. ,,Stimmt ja..Na gut. Dann reit ich mal alleine aus.'',lächelte ich und sie nickte. ,,Viel Spaß.'',wünschte sie mir,was ich ihr ebenfalls wünschte ehe ich vom Hof ritt mit Poison. Naja. Wir stellten eben die Zucht von Knabbstrupper und Tinker auf Englische Vollblüter um.. War doch nicht ganz das wahre gewesen. Auch egal.. Die Pferde fanden guten Besitzer,wir schauten uns jeden Stall ja vorher an. Nun hieß es aber wirklich ausreiten! Von Hummingsbird's Hof ging es dann gleich auf in das schöne Gelände,das die zwei nahegelegenen Höfe umgab. Erst ritt ich auf einigen Feldwegen ehe ich etwas Ber und Tal in dem Wald hatte, Was hieß einige Berge hochgaloppieren die anderen nur traben oder gar nur Schritt. Als ich an meinem Hof wieder ankam sattelte ich Poison ab und lobte ihn. Da es heute nun richtig sonnig war,nicht wie die letzten Tage,so halfterte ich ihn wieder auf und brachte ihn zu den anderen auf die Weide. Den Sattel und die Gamaschen brachte ich in seinen Spind in die Sattelkammer,die Trense ebenfalls nachdem das Gebiss abgewaschen war. Als ich ein Hupen vernahm lächelte ich. Das musste Frye sein! Ich lief hurtig auf den Hof wo schon der Hänger vorfuhr. Der Besitzer stieg aus und ich begrüßte diesen freundlich. Wir klärten nur einiges ehe ich dann Frye aus dem Hänger holte und den kleinen zu den anderen Fohlen auf die Weide brachte. Ich blickte die Fohlen an wie sie herum tollten und ja mich freute es das sie sich so gut verstanden. Der alte Besitzer von Frye war nun schon weggefahren.

      Spät am Abend holte ich alle Pferde wieder rein,in den Stall. Fütterte Kraftfutter sowie Heu und streute noch bei einiges etwas Stroh ein ehe ich mich von ihnen für heute verabschiedete. Freute mich auf viele schöne Jahre!

      Sosox3 - unbekannt
      Pflegebericht vom 01.08.12

      Nach Abendprinz kam die recht große Ponyweide dran. Erst war ich bei Sweet Poisen. Einem Welsh A Hengst in toller schwarzer Jacke. Seine Farbe und sein Temperament hattens mir angetan und ich nahm ihn am Halfter mit raus zum Putzplatz. Dort angekommen band ich ihn an und nahm mir seine Putzsachen. Ich began ihn zu Putzen und bemerkte wie eigensinnig er war. Ich war zwar groß, war aber ziemlich dünn. Ich hatte vor ihn zu reiten. Nicht lange, da ich mich auch noch um die ganzen Anderen kümmern musste. Ich band ihn ab und ging zum Reitplatz. Dort setzte ich mich ohne Sattel auf ihn und trieb ihn an. Ich wusste nicht welchen Fehler ich begannen hatte. Er lief sofort los. Gleich in den Galopp. Aber ich musste sagen, er hat einen tollen weichen Galopp. Ich ließ ihn zu Ende galoppieren und musste feststellen das er ziemlich gut ausgebildet war. Ich wollte ihn durchparieren in den Schritt, doch so eigensinnig er auch war blieb er im Trab und ich wurde härter. Ich parierte ihn nach fünf Minuten wieder in den Schritt und stieg ab. Ein wenig schwitzte er und ich führte ihn bis er trocken war. Das hatte allerdings nur weitere 5 Minuten gedauert und so brachte ich auch ihn wieder auf die Weide und bereitete sein Futter, sowie Heu und sein Wasser vor. Dann gab ich es ihm. Zum schluss lobte ich ihn und knuddelte noch ein Weilchen mit ihm.

      1375 Zeichen/ Text by Sosox3

      AliciaFarina - unbekannt
      Heute fuhr ich zu dem Hof von Sevannie um mich um ihre Pferde zu kümmern. Nachdem ich angekommen war ging ich in den Stall der Ponys und begrüßte die dort stehenden Ponys. Ich holte die Stuten Fly Quest, La Luna, Püppchen`s Dream, Miss liddle Sunshine, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte und Trust me aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an. Anschließend holte ich ihr Putzzeug und putzte sie. Nach dem Putzen führte ich Fly, Luna und Dream auf die Weide und ließ sie laufen. Ich schnappte mir eine Peitsche und scheuchte sie ein bisschen. Als alle ausgepowert waren fing ich sie wieder ein und brachte sie zum Putzplatz die anderen Stuten warteten bereits schon ungeduldig. Ich putzte schnell über und brachte sie dann in ihre Boxen. Dann nahm ich die Stuten Sunshine, Tringle, Lara, Apfelblüte und Trust me mit und ließ sie ebenfalls auf dem Platz laufen. Ich fing sie wieder ein nachdem sie ausgepowert waren und brachte sie nach kurzem Überputzen in ihre Boxen. Anschließend holte ich die Hengste Sweet Poison, Winters End, Wild Affair, Take a Bow, Landweins Erdbeerpflücker, Miro, Amaretto und Ludwig der Sonnenkönig aus ihren Boxen und band sie wie die Stuten am Putzplatz an. Ich putzte sie über und brachte dann Sweer, Winter, Wild und Bow zusammen auf den Platz. Ich scheuchte sie allerdings nicht wie die Stuten sondern ließ sie normal auf dem Platz stehen. Das Scheuchen wäre auch nicht nötig gewesen da die Hengste von selbst los rannten und sich selber scheuchten. Ich ging also wieder zu den anderen Hengsten. Diese standen geduldig, dösend am Putzplatz und warteten auf mich. Ich band Erdbeer, Miro, Amaretto und Ludwig los und führte sie auf den anderen Platz. Wie die anderen Hengste liefen sie direkt los und ich musste sie nicht scheuchen. Ich ging wieder zu den anderen Hengsten und sie standen bereits pumpend und friedlich am Eingang und warteten auf mich. Ich hakte die Stricke ein und führte die Hengste vom Platz, dann putzte ich sie über und brachte sie schließlich in ihre Boxen. Dann holte ich die anderen Hengste vom Platz und putzte sie ebenfalls über und brachte sie dann in ihre Boxen. Ich war mit den Ponys fertig und widmete mich nun mit den Fohlen von Sevannie, es waren insgesamt acht Stück. Ich holte als erstes Royal Rubina und Souldales Deathaus ihrem Auslauf. Ich band die beiden Stutfohlen nebeneinander an und fing an sie zu putzen. Als ich mit dem putzen fertig war führte ich die Beiden eine runde spazieren. Ich ging mit ihnen eine Asphaltstraße entlang und besuchte einige Geschäfte im Dorf in dem Sevannie lebt. Die Stuten beschnupperten alles Interessiert und befanden es für nicht gefährlich. Als ich wieder zuhause war brachte ich die Beiden in ihren Auslauf und holte anschließend die Hengstfohlen Sinnemonts Avvento, Ironic, Antaris und Romericoaus ihren Paddocks und band sie an. Nach dem Putzen führte ich die vier auf den Platz und ließ sie laufen. Ich holte anschließend Dark sweet Temptation und Frye aus dem Paddock, putzte sie und ging mit ihnen die selbe Strecke wie mit den Stuten vorher. Nachdem ich wieder am Stall angekommen war putzte ich sie über, holte die Hengste vom Platz und brachte sie zusammen auf ihren Paddock. Dann ging ich in den Stall und kümmerte mich um Sevannies Hannoveraner. Ich holte Alice Cullen, Mistery und Veronica raus und band sie am Putzplatz an. Ich putzte sie, nachdem sie sauber waren stellte ich Veronica zurück in den Stall. Alice Sattelte und Trenste ich Mistery bekam einen langen Strick ins Halfter. Dann setzte ich mich auf Alice und ritt eine große runde ins Gelände. Nachdem ich wieder am Stall war band ich die Beiden Stuten am Putzplatz an, sattelte sie ab, putzte sie über und brachte sie anschließend in den Stall. Danach holte ich Café Latte und Admiral`s Wings aus ihren Boxen und band sie am Putzplatz an, Ich putzte die beiden und ließ sie dann auf dem Platz laufen. Anschließend holte ich die Stuten Linara, Muemmi, Shiny Sunlight und Game Over aus ihren Boxen, putzte sie und ließ sie dann mit den anderen Stuten auf dem Platz laufen. Als sie sich ausgerannt hatten fing ich sie wieder ein und brachte sie in den Stall. Anschließend holte ich Cloud`s Angel, Alors on Chante, Scottland Yard, Irritable und CH`s Lotusblüte aus ihren Boxen und putzte sie. Danach brachte ich sie nach geschlecht getrennt auf die Weide. Den Rest der Hannoveraner teilte ich anschließend auch auf und brachte sie auf die Weiden auf denen die anderen schon standen. Da ich mit den Hengsten fertig war kümmerte ich mich nun um Sevannies Privatpferde. Ich holte als erstes Little Lady, Already, Calvados und Paperheart aus ihren Boxen und putzte sie. Ich kämmte ihre Mähnen und Schweife und brachte sie dann getrennt auf die Paddocks des Hofes. Nun kümmerte ich mich noch um die Fohlen von Sevannie, Ich kümmerte mich um Velverde, Crown Jewel, Wild reflex und Iberia indem ich sie putzte und ein Paar Führübungen machte. Dann kümmerte ich mich noch um die Junghengste Abendprinz undZM`s Zanaro Ich putzte sie und ging dann mit ihnen spazieren. Nachdem ich wieder am Stall angekommen war brachte ich die Hengste zurück in ihre Paddocks. Anschließend holte ich alle Pferde von den Weiden und stellte sie in ihre Boxen. Dann verabschiedete ich mich von allen Pferden und fuhr dann nach Hause.
      5284 Zeichen by AliciaFarina

      Gwen - unbekannt
      Ich hatte mich schon wieder viel zu lange davor gedrückt, mal wieder ordentlich mit meinen Pferden zu arbeiten. Ehrlich gesagt machte die Hitze es einem aber auch nicht gerade leicht, denn erst gestern waren wieder 36° gewesen. Doch dann hatte es gestern Abend gewittert und geregnet wie in Strömen, so dass nun herrliche 20° herrschten und ich wesentlich motivierter war, als ich aufstand und mich fertig machte. Als erste begab ich mich zur Morgenfütterung und brachte danach alle Pferde auf die Weide, um mich dann der Stallarbeit zuzuwenden. Nachdem dann alle Boxen wieder ordentlich hergerichtet waren, machte ich mir einen Plan, wer heute alles an der Reihe war. Als erstes wollte ich mich um meine Privatpferde kümmern. Ich überlegte nicht lange, sonder holte mir direkt meine Jungspunde Zanaro und Crown Jewel zum Putzplatz. Dort ging ich kurz über beide drüber und übte nochmal mit Zanaro das Hufe auskratzen, was bei dem Vollbluthengst immer noch ein Problemchen darstellte. Dann brachte ich beide in die Führanlage, damit sie weiter ihre Kondition aufbauen konnten. Dies betraf jedoch nur zehn Minuten Schritt, zehn Minuten Trab und wieder fünf Minuten Schritt zum Abkühlen. In dieser Zeit holte ich mir Abendprinz und Velvedere, um auch die beiden zu putzen. Jedoch gingen wir zum Waschplatz. Dort spritzte ich beide gründlich ab und schäumte sie dann von oben bis unten ein. Bei dem schönen Wetter war waschen genau das richtige. Als beide dann fertig waren, ging ich mit ihnen noch eine kleine Runde spazieren, damit sie noch etwas trocknen konnten, ehe es wieder auf die Weide ging. Dann holte ich auch schon Zanaro und Crown Jewel wieder ab. Beide waren doch recht verschwitzt, so dass ich auch sie nochmal abspritzte, ehe es wieder auf die Weide ging. Nun standen noch Already und Paper Heart untätig auf der Weide. Ich schnappte mir meine beiden Sportstuten und brachte dann auch sie in die Führanlage. Die beiden Stuten würde etwas mehr tun müssen, als die Fohlen. Aber noch war es schön kühl und die Führanlage lag im Schatten, sodass es hier sogar recht kalt war. Ich schnappte mir stattdessen meinen Vollbluthengst Calvados. Ich putzte den hübschen Fuchs und sattelte ihn dann auf. Calvados hatte erst kürzlich ein Rennen hinter sich, so dass er heute eine Auszeit haben dürfte. Deswegen gingen wir ein wenig ins Gelände. Wir genossen den schattigen Wald und fetzten einmal Querfeldein über die großen, frisch gemähten Wiesen. Es war herrlich, mal wieder die Ruhe genießen zu können, obwohl sonst immer Stress herrschte. Als wir wieder da waren, machte ich schnell Calvados fertig und brachte ihn wieder auf die Weide, ehe ich Already und Paper Heart holte, um auch die Stuten wieder auf ihre Weide zu schaffen. Somit hatte ich meine Vollblüter alle bewegt und konnte beruhigt zu den Ponies übergehen. Denn während der Mittagshitze wollte ich nichts anstrengendes machen, sodass ich meine Hannoveraner an das Ende des Tages verschob. Stattdessen schnappte ich mir Julä und Primadonna, um die beiden zu waschen. Primadonna hasste es abgespritzt zu werden, während Julä stockbrav dastand und alles mit sich machen ließ. Als die beiden fertig waren, machte ich das gleiche mit Fly Quest und Apfelblüte. Danach holte ich mir meinen Hengst Amaretto und longierte den jungen Kerl. Denn selbst bei dem Wetter sorgte er für Chaos auf der Weide, weil ihm langweilig war. Danach war aber auch er k.o. und graste zufrieden im Schatten der Bäume. Mit Love me Lara und Tringle musste ich heute nichts mehr machen, die beiden waren gestern auf einem Führzügelturnier gewesen und so noch kaputt genug. Stattdessen wurde es Zeit, mich um das Ponyreiten zu kümmern. Heute war bei uns Dorffest und ich hatte mich bereit erklärt, mit fünf Ponies aufzukreuzen. Deshalb begann ich nun, Sweet Poison, Miro, Take a Bow, Erdbeerpflücker und Winters End herzurichten. Es kamen auch noch drei weitere Helfer, welche mir bei den Tierchen halfen. Eine Stunde lang vergnügten sich junge Kinder mit den Ponies, bis wir uns auf den Heimweg machten. Zu Hause besuchte ich noch die restlichen Stuten, welche heute frei hatten. Erst schaute ich bei La Luna und Wild Affair vorbei. Meine beiden Rappstuten lagen im Schatten und dösten friedlich vor sich hin. Bei Dream und Liddle Sunshine war hingegen mehr los. Die beiden tobten soeben fröhlich über ihre Weide und begrüßten mich mit einem Brummeln. Dann huschte ich rüber zur Fohlenweide. Diese Wetterumschwünge machten meinen Kleinen ziemlich zu schaffen. Besonders der kleine Frye hatte tüchtig zu tun. Als ich nun vorbeischaute, lag er dösend im Schatten und erhob sich auch nicht, als ich kam. Stattdessen ließ er sich ein wenig kraulen. Dark Sweet Temptation und Accento gesellten sich dazu und wir kuschelten ein wenig. Dann erhob ich mich wieder und schaute noch nach den anderen. Soulmate`s Death und Royal Rubina sprangen leichtfüßig hintereinander her und schienen das Wetter zu genießen. Romerico und Antaris standen sich gegenüber und kraulten sich am Widerrist. Suchend schaute ich mich um, Ironic fehlte. Wo war denn nur mein hübscher Brauner? Gerade als ich leicht verzweifelte, sah ich ihn am Wassertrog stehen und trinken. Kurz darauf spielte er mit dem Huf im Wasser. Inzwischen war es schon 16 Uhr, so dass nun die Großen an der Reihe waren. Ich machte mir gleich einen Plan, wer heute nicht an die Reihe kam. Einmal war das Mistery, da sie morgen an einem Treffen der Nasty Past Pferde teilnehmen würde. Dann waren da noch Veronica und Linara, die erst gestern auf einem Probeturnier mit dabei gewesen waren und auch Cafe Latte bekam frei. Irritable und Muemmi wusch ich heute gründlich, danach hatten auch sie frei. Alors on Chante und Gameover kamen in die Führanlage. Währenddessen trainierte ich mit Belstaff für unser nächstes Springturnier. Nach den beiden Stuten steckte ich Scottland Yard und Clouds Angel in die Führanlage. Mit einer ausführlichen Putzprozedur, weil die beiden Morgen Turnier hatten, verwöhnte ich Shiny Sunlight und Alice Cullen. Die beiden letzten, welche auch morgen aufs Turnier gehen würden, waren Admiral's Wings und Invincible. Auch die beiden wusch ich nochmal ordentlich. Danach machte ich mich daran, alle Pferde in den Stall zu schaffen und die Abendfütterung durchzuführen.

      [by Gwen]

      Gwen - unbekannt
      Als ich heute den Offenstall der Fohlen betrat, standen alle schon neugierig blickend vor mir. Schnell schloss ich hinter mir das Gatter und begrüßte jeden einzelnen, ehe ich die Schubkarre zum Futterunterstand schob, um das frische Heu zu verteilen. Sofort stürzten sich die Jungpferde auf ihr Frühstück. Nur der kleine Frye kam kaum dran, sodass ich ihn aus der Schubkarre fressen ließ. Heute hatte ich viel Zeit, dafür aber auch wieder viele Pferde die versorgt werden wollten. Nachdem das Futter also verteilt war, begann ich den Offenstall abzuäppeln und die Streu im Unterstand gegen frisches Stroh auszuwechseln. Der kleine Frye blieb bei mir und ließ sich ein wenig verwöhnen. Also halfterte ich ihn direkt auf und nahm mir auch noch Accento mit. Beide band ich am Zaun an und putzte sie gründlich. Vor allem kontrollierte ich währenddessen, ob alles bei ihnen okay war und es keine Wehwehchen gab. Danach waren Soulmate's Death und Dark Sweet Temptation an der Reihe. Der junge Palominohengst hatte ein paar aufgeschürfte Stellen, anscheinend hatte er sich wieder mit Romerico gezankt. Ich seufzte leise und begann seine Abschürfungen einzucremen. Bei Soulmate war alles in Ordnung, außer dass die Kleine bald mal wieder zum Hufschmied müsste, ihre Hufen wuchsen einfach viel zu schnell! Als ich die beiden wieder abgebunden hatte, fing ich Romerico und Antaris ein. Wie schon gedacht, war der Rappe mit in die Zankereien involviert gewesen, aber auch Antaris schien diesmal etwas abbekommen zu haben. „Lange werde ich euch wohl nicht mehr zusammenlassen können.“ murmelte ich genervt und säuberte gründlich die Wunden, ehe ich sie desinfizierte und eincremte. Die letzten waren Ironic und Royal Rubina, die beiden Ruhigen der Gruppe. Sie ließen sich brav putzen und schienen auch keine Probleme zu haben. Als ich mit allem fertig war, öffnete ich das Tor zur großen Weide, damit die Fohlen sich nach Belieben austoben konnten. Sofort verschwand die Herde auch auf die grüne Wiese und genoss ihre Freiheit. Auf mich warteten jedoch schon die nächsten Pferde.
      Dabei handelte es sich um Velvedere und Abendprinz. Die beiden standen im Stall, weshalb es erst einmal Frühstück gab und ich in aller Ruhe kontrollieren konnte, wie es den beiden ging. Dann putzte ich den Fuchs und die Scheckin in aller Ruhe, ehe ich Abendprinz ans Halfter nahm und mit ihm in die Halle ging, um ihn ein wenig zu longieren. Er machte heute richtig gut mit und ich lobte ihn ausgiebig. Danach durfte er auf seine Weide. Denn ich wollte noch Velvedere longieren, nur dass sie heute wesentlich zickiger war und keine richtige Lust hatte. So gab ich schnell auf und ließ sie sich noch ein wenig austoben, ehe sie dann auch auf ihre Weide durfte. Ich kümmerte mich stattdessen um die Boxen der beiden und machte dann direkt mit dem Rest des Stalles weiter. Erstmal mussten alle Pferde auf ihre Weiden, ehe ich dann den großen Stall ausmisten konnte. Als ich fertig war, stöhnte ich genervt auf, denn es war so viel Arbeit! Ich würde bald dringend ein paar Mitarbeiter gebrauchen, denn die Stallarbeit raubte mir so viel Zeit, dass kaum noch was für die Pferde übrig blieb. So auch heute wieder, also begann ich, die Liste der Ponys abzuarbeiten. Julä und Primadonna hatten heute frei, dafür würden sie morgen longiert werden. Stattdessen holte ich mir Fly Quest, putzte die Stute gründlich und longierte sie dann in der Halle, ehe sie wieder auf die Weide durfte. Als nächstes holte ich Amaretto, welcher momentan Schonfrist hatte, wegen einer Prellung. Ich kühlte lieber sein Bein noch ein wenig und putzte ihn, ließ ihn aber sonst in Ruhe. Meine Stute Apfelblüte sattelte ich hingegen für einen Ausritt, als Handpferd nahm ich gleich noch Love me Lara mit. Als wir wieder da waren, musste ich auch direkt weitermachen. Tringle und Miro putzte ich und longierte beide, Mit Miss Liddle Sunshine machte ich ein wenig Bodenarbeit, damit sie ihren Kopf anstrengend musste. Den gleichen Gefallen tat ich auch Landweins Erdbeerpflücker. Take a Bow und Püppchens Dream hatten heute frei, genauso wie La Luna und Wild Affair durften sie den Tag auf der Weide verbringen. Nur Winters End und Sweet Poison ritt ich noch.
      Doch damit war ich noch längst nicht fertig, denn auch meine Hannoveraner wollten gearbeitet werden. Dabei war der Tag doch schon fast rum und ich war jetzt schon k.o.! Dennoch machte ich mich auf den Weg, um Invincible und Belstaff von der Weide zu holen, zu putzen und dann ein wenig Freispringen zu lassen. Als nächstes war Admirals Wings an der Reihe, welchen ich ein wenig Dressur ritt. Clouds Angel brachte mit dem Springtraining ein wenig Abwechslung in meinen Tag. Shiny Sunlight und Alice Cullen hatten heute frei, ebenso wie Gameover und Alors on Chante, da ich einfach nicht die Zeit für die vier Stuten fand. Scottland Yard musste ich longieren, damit er seinen Bewegungsdrang los wurde. Das Gleiche galt für Irritable, die hyperaktive Stute. Muemmi und Linara bereitete ich auf das morgige Turnier vor, denn dafür sollten sie doch schick aussehen. Veronica, Mistery und Café Latte ritt ich noch und so war dann der Tag schnell um. Müde und geschafft brachte ich alle Pferde wieder in ihre frisch eingestreuten Boxen und machte flott die Abendfütterung. Dann schloss ich noch das Gatter bei den Fohlen, ehe ich mir eine heiße Dusche nahm und dann todmüde ins Bett verschwand.

      [by Gwen]

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      Eddi - 15. Juni 2014
      Nach den Großpferden machten wir eine kleine Pause und dann wollten wir auch schon mit den Ponys weitermachen. Muemmi baute sich soeben eine Welshzucht auf und an Zuchttieren mangelte ihr es jedenfalls nicht. „Wollen wir mit den Hengsten anfangen? Dann haben wir einen besseren Überblick.“ meinte ich und Muemmi nickte. Während ich die Sachen auffrischte, holte Muemmi auch schon den ersten Patienten.
      Dabei handelte es sich um dreijährigen Hengst namens Frye. Es war laut dem Pass mehr oder weniger sein erster Tierarztbesuch seit langem und dementsprechend benahm sich der Fuchs auch. Davon abgesehen schien er Fremde sowieso nicht toll zu finden und so hatte ich von Anfang an Mühen, ihn überhaupt zu untersuchen.
      Nachdem er sich einigermaßen anfassen ließ, warf ich erst einmal einen Blick in Augen und Maul, um die Schleimhäute zu kontrollieren. Danach hörte ich Herz, Lunge und Darm ab, doch alle Organe arbeiteten wie gewollt. Nun tastete ich noch die Wirbelsäule und die Beine ab, um eventuelle Schwellungen oder Fehlstellungen zu entdecken.
      Frye war jedoch rundum gesund und so konnten wir schnell guten Gewissens impfen. Vier Spritzen bekam der kleine Kerl, denn er wurde gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft. Zum Glück war er so klein, denn sonst wären wir nicht so schnell fertig gewesen. Dann bekam er noch seine Wurmkur und schon war er fertig und durfte mich wieder verlassen.
      Ich hatte mein Besteck ausgetauscht und Muemmi holte bereits den nächsten Kandidaten. Sweet Poison war ein wirklicher Herzensbrecher und wies alle nötigen Anforderungen der Welshzucht auf. Auch ihn untersuchte ich zuvor gründlich, so hieß es erst den Blick in Augen und Maul und dann das Kerlchen abhören und abtasten.
      Auch bei dem Kerl war alles wunderbar und so bekam auch er vier Spritzen. Allerdings war Sweet Poison davon nicht gar so angetan und zappelte permanent herum. Erst nach einer Weile hatten wir auch ihn bändigen können. Die Wurmkur wollte er auch nicht schlucken, so dass ich ihn mit einem Leckerli überreden musste, dass er die Wurmkur nahm.
      Nach Sweet Poison kam ein ruhigerer Geselle an den Putzplatz. Winters End war die Ruhe in Person und das bekam ich auch als Tierärztin zu spüren. Brav ließ er sich in Augen und Maul schauen, wo ich sogar einen Eckzahn leicht abraspeln musste. Danach hörte ich ihn rundum ab und tastete auch die Sehnen und Muskeln ab.
      Winters End hielt die ganze Zeit brav still und auch das Impfen ging so schnell von Dannen. Die Wurmkur hatte der kleine Schecke noch geschwind geschluckt und schon durfte er wieder gehen. Erneut holte Muemmi einen neuen Hengst von der Weide und diesmal stand Take a Bow vor mir. Neugierig trippelte er umher und beobachtete meine Handlungen äußerst eingehend.
      Vorsichtig begrüßte ich den Hengst und begann dann direkt mit der Untersuchung. Zuerst schaute ich auch bei ihm die Schleimhäute an und horchte ihn dann ab. Wie bei den anderen war auch bei ihm alles okay. Nachdem ich ihn noch abgetastet hatte und einen Blick in seinen Impfpass geworfen hatte, konnte ich ihn impfen. Vier Spritzen bekam der schicke Braune und dann gab es noch die Wurmkur und er war fertig.
      Schon längst war die Routine eingekehrt und als der nächste Hengst vor mir stand, ging das Gleiche wieder von vorne los. Vor mir stand der kleine Hengst Erdbeerpflücker aus der damals bekannten Zucht Landwein. Auch bei ihm schaute ich Augen und Maul an, ehe ich ihn abhörte und abtastete. Muemmi bat mich auch, seine Narben anzuschauen, nicht dass sich dort doch einmal etwas entzündete. Doch alles war wunderbar und der kleine Kerl konnte direkt geimpft und entwurmt werden.
      Zwei Hengste standen noch an, ehe wir uns eine ausgiebige Pause gönnen würden. Als nächster war Miro an der Reihe. Ein achtjähriger Hengst, welcher sehr verschmust war und die Untersuchung somit keinerlei beeinträchtigte. Seine Schleimhäute besaßen eine gesunde Farbe, seine Organe klangen gesund und bei dem Abtasten blieb er die gesamte Zeit über entspannt. Zufrieden nickte ich Muemmi zu, suchte die passende Stelle am Hals und impfte den Hengst geschwind. Dann gab es noch die Wurmkur und wir waren mit ihm fertig.
      Der letzte Patient vor der großen Pause war Amaretto, ein hübscher Roan, welcher mich an meinen eigenen Welshhengst erinnerte. Amaretto war genauso lieb wie seine Vorgänger und ließ sich ohne Probleme untersuchen. Nachdem er abgehört und abgetastet war, wurde auch er geimpft und entwurmt. Schneller als gedacht waren wir so auch mit den Hengsten schon fertig. Muemmi brachte Amaretto zurück auf die Weide und danach machten wir erst einmal eine Pause.

      Sissicat - 18. August 2014
      Heute fuhr ich auf dem Hof von Muemmi um ihr beim Pflegen ihrer Welsh A Zucht zu helfen.Ich stieg aus meinem Privatauto ich brauchte ja nicht mit dem Hufschmiedzeug angedackelt kommen so stieg ich aus und suchte Muemmi ich fand sie bereits beim Ausmisten der Boxen ich begrüßte sie und hollte mir eine Mistgabel um ihr zu helfen bald waren wir fertig und machten uns daran frisches Stroh in die Boxen zu legen und frisches Wasser und Futter in die Behälter taten als alle Boxen auf ihre Bewohner wartetn gingen wir hinaus um das erste Pferd zu hollen Sweet Poison der kleine Hengst galoppierte noch friedlich auf der Weide herum wir hollten ihn und Winters End heraus und führten sie zum Platz dort angekommen sattelten wir die 2 und ritten etwas auf ihnen herum ich mochte Winters End sehr er war richtig brav ich merkte das auch muemmi mit ihrem sweet poison sehr zufrieden war nach einer halben stunde brachten wir die ponys in den Stall und muemmi erzählte mir das sie Winters End verkauft ich fragte sogleich ob ich ihn mitnehmen kann. Muemmi überlegte und sagte dann das sie sich das noch überlegt als wir wieder bei der Weide ankamen um die nächsten Pferde zuhollen trabten gleich Wild affair und La Luna auf uns zu ich streichelte Wild affair auf der Schnauze und legte ihr das halfter an dieses mal brachten wir die beiden ponys nur in den Stall ohne reiten. Die nächsten beiden pferde waren Take a Bow und Püppi auch Püppi sollte verkauft werden aber Püppi sprach mich auch beim Probereiten nicht an so wurde nach wieder einer halben stunde auch die beiden Ponys in den Stall gebracht.Als nächstes hollten wir Landwein's Erdbeerplücker und miss liddle Sunshine heraus Ich fand auch die Verkaufsstute Miss liddle Sunshine süß aber dawei wollte ich nur Hengste obwohl ich sie wirklich auch gerne hätte wir brachten die beiden ponys wieder in den stall und auch die nächsten pferde Miro und Tringle brachtenwir gleich in die sauber box. Die nächsten 4 ponys die wir reinführten jede von uns hatte an jeder hand ein pony waren Love me Lara,Apfelblüte,Fly Quest und Primadonna als wir die 4 auch in den Stall brachten sah ich auf die weide da standen ja immer noch so viele welshi's wir machten uns daran wieder vier ponys diesmal Leona,Zimtmond's Haselnuss, Prima Teutonia und Miami's Blue boy in ihre boxen auf der weide standen jetzt nur noch zwei pferde. Muemmi zeigte auf den hengst:,,Das ist Amaretto er wird auch verkauft!"Ich verliebte mich gleich am Erstenblick in den Blue roan ich durfte auch ihn Probereiten er war richtig super.Wir brachten auch ihn und Orchidee's Nikita in den Stall und ich verabschiedete mich auch schon von Muemmi und sie gab mir ihre Handynummer um mir irgendwann mit zu teilen ob ich Winters End und Amaretto bekommen durfte.

    • Sevannie
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      Muemmi - 06. Januar 2015
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      Sweet Poison, Wild Affair, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy und Arija
      (c) Muemmi / 3234 Zeichen

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      Nach dem Umzug war noch einiges im Umbruch. Aber ich hatte endlich Zeit, mich um meine kleinen Lieblinge zu kümmern. Drei würden mich demnächst wieder verlassen, ich richtete deshalb deren Sachen in der Sattelkammer her, putzte Trensen und Sättel und kehrte die doch recht große Kammer aus. Die Ziegel wölbten sich über mir an der Decke und sahen jetzt wunderschön aus, nachdem wir über den Sommer diese und die Hauptsattelkammer renoviert und geputzt hatten. Nachdem ich damit fertig war, ging ich hinüber in die Futterkammer. Es war heute ausnahmsweise sehr sonnig und die Strahlen fielen durch die staubige Luft. Ich öffnete die runden Tonnen und fischte Hafer, Müsli und Mineralien heraus, schüttete sie in den Wagen und karrte ihn ächzend nach draußen auf die Gasse. Dort lud ich auch den noch verschlossenen Eimer mit frischem, warmem Mash auf. Leona hustete leider seit Tagen und kam mit dem trockenen Hafer nicht mehr ganz zurecht. So mischte ich etwas Kraftfutter mit dem Mash und etwas Öl. Schlabbernd verschlang sie ihre Ration. „Oft kann ich dir das aber nicht geben...“ dachte ich bei mir und streichelte ihren fuchsfarbenen, samtweichen Hals. „Du wirst schon wieder meine Süße.“ sagte ich. Ich deckte sie leicht ein und schloss ihre Paddockboxentür. Sie sollte über Nacht nicht nach draußen gehen können. Dann fütterte ich Nüsschen, Teutonia, Primadonna und Nikita. Als ich auch bei den Hengsten Poison und Miro vorbei gekommen war, ging ich zurück in die Futterkammer, verstaute den Wagen und wusch den Masheimer aus. Dann ging es ans Heu füttern. Da ich wegen Leona sowieso Heu nass machen musste, karrte ich den großen Mistwagen auf den Hof und spritzte ihn ab. Dann ließ ich Wasser hineinlaufen und warf eine Portion nach der anderen hinein, drückte sie kurz unter und ließ sie ebenso kurz abtropfen, bevor ich sie einzeln in die Traufen gab. Nur Miami und Arija bekamen kein nasses Heu. Ihnen fütterte ich auch keine Silage, denn die beiden waren noch sehr jung und einer Freundin deswegen schon ein Fohlen gestorben. Ich wollte keine Kolik riskieren. Während meine Süßen ihre Mäulchen in ihre niedrigeren Futtertröge steckten, ging ich hinaus, und mistete die Paddocks ab. Das einzig Gute am Winter: die Hinterlassenschaften froren sofort fest und ließen sich leicht zusammenrechen. So war ich deutlich schneller fertig als ich es im Sommer gewesen wäre und kontrollierte dafür nochmal die Weiden. Zur Wasserversorgung war für die Ponys der kleine Teich abgesperrt und dafür zwei große, alte Badewannen auf die Weide gestellt worden. In ihnen trieben zwei Holzklötze, damit das Wasser nicht gefrohr. Ich füllte sie wieder auf, brach die Eisschollen heraus und ging danach am Zaun entlang. Alles war in Ordnung. Ich kam zurück in den Stall. Die Kleinen guckten neugierig schief über die Boxentüre, verlangten wiehernd eine zweite Portion. „Nix gibt’s!“ meinte ich lachend und schob stattdessen den Mistkarren vor mir her. Nun räumte ich auch die inneren Boxen sauber aus und streute neu nach. Als ich in jeder Box war, kontrollierte ich nochmal die Hufe meiner Schützlinge und ob es ihnen gut ging. Auch hier war alles in Ordnung. Zuguterletzt kehrte ich die Stallgasse, verräumte alle Geräte und löschte das Licht.

      Cooper - 13. Januar 2015
      Privatauftrag- Tunierpferdechekup/ Grundimmunisierung- 13 Januar 2015
      Heute hatte ich alle meine Kunden Angerufen und hakte nach welche Pferde welche Behandlung oder gegebenfalls neue Immunisierungen brachten. Muemmi hatte mich an diesen milden Wintertag angerufen und frug danach, wie es aussehen würde wenn ich für die Privat einige Pferde Untersuchen und Behandeln könnte. Nicht lange und da kamen wir mit allem auf einen Nenner. "Ja, super, könntest du dann direkt bei Sweet Poison vorbeischauen?. Er ist ein Welsch A Hengst und eigentlich sehr einfach im Umgang" sagte sie und wir machten sofort einen Termin aus, der heute war. Sie meinte zu mir er bräuchte einen Rundumcheckup für eine Hengstkörung. So konnt eich gut Planen was ich mit dem Hengst anfangen würde. Als ich an Muemmi's Toren war machte sie mir freundlich diese auf und bat mich hinein. Ich konnte meinen Veterinärvan gut und nah an der Behandlungsstelle parken, somit musste ich nicht hin und her laufen. "Also hier ist der kleine Kerl" sagte sie und holte den Welsch aus seiner Box und band ihn in der großen Stallgasse an. "Ach wie schön, endlich mal was kleineres" lachte ich und begrüßte den Rappen der einen kleinen Braunstich hatte, mit einem Apfelstück. Ich fing direkt an mit der Untersuchung. Ich schaute mit zuerst seine Reflexe im Auge an, dann schaute ich in die Ohren, in den Mundraum und schaute auch nach den Nüstern. Von allem Körperteilen nahm ich einen Abtrich, beschriftete sie und legte sie in eine Lösung. Anschließend kamen diese in die Zentrifuge. "Alles Supi" sagte ich und zeigte einen Daumen hoch. Weiter ging es mit dem Abtasten von Poison's Körper. Auch hier war nichts auffälliges zu finden, auch die ertastbaren Organe waren in Ordnung. Ich kontrollierte noch die Vitalzeichen, Puls, Atmung und Temperatur, auch hier schien nichts unnormal. "Dann können wir Impfen" sagte ich und holte aus dem Van die Ampullen und füllte sie entsprechend auf. Muemmi hatte falls es Probleme geben sollte Poison fest im Griff, dennoch was dies garnicht nötig gewesen. Poison ließ die Impfungen, Tetanus, Tollwut, Herpes und Influenza, über sich ergehen als würde nix geschehen. "Na, das war einfach" sagte ich und lobte den kleinen erneut. "Ich schau mir jetz nochmal seine Gelenke an, wegen der Hengstshow" sagte ich und nahm jedes Bein von dem Hengst, biegte es entsprechend und schaute danach ob ihm etwas weh tat oder allgemein etwas nicht stimmte. "Also das ist ein Top Hengst" sage ich und schaute ihn mit großen Augen an. "Ich wünsche dir viel Glück mit ihm auf der Show" sagte ich und aktualisierte noch seinen Impfpass. "Jetz müssen wir nu...." bevor ich Ausreden konnte stopte mich Muemmi mit einer Frage. "Entschuldige das ich dich unterbrechen muss, könntest du nach Miro auch nochmal sehen?. Du du grade hier bist?" frug sie. Ich schaute auf die Uhr. "Ja na klar" lächelte ich. Auch bei diesem Hengst schaute ich erst nach den Reflexen im Auge, untersuchte dann Ohren, Nüstern und Mundbereich. Auch hier machte ich Abstriche und stellte sie ebenfalls nachdem ich sie in die Lösung tat und beschriftete in die Zentrifuge. Dann tastete ich langsam und behutsam seinen kleinen Körper ab. "Hier ist auch nichts zu finden" sagte ich zufrieden und holte auch hier nochmal die vier Grundimmunspritzen. Schnell ging es vorbei und Miro machte ebenso wie Poison keinen Muks. "Liebe Ponys hast du" sagte ich ein wenig eifersüchtig. "Sowas mit meinen Vollblütern ist schwerstarbeit" lachte ich und packte schnell dass weg, was ich nichmehr brauchte. "Nurnoch au...." und schon weider konnte ich nicht Ausreden denn die Ergebnisse piepsten schon. "Auf die Ergebnisse warten" lachte ich und lief mit Muemmi zum Van. Ich druckte die Dokumente aus, schaute mir sie an und Analysierte sie. Ich erklärte Muemmi alles was sie wissen musste und sagte noch am Ende zum Verständniss das alles gut ist, bei beiden Pferden. "Alles Tip Topi" sagte ich glücklich und konnte mich von den beiden Hengsten kaum trennen, sie waren sehr verschmust. "So jetz muss ich aber" sagte ich und verabschiedete mich von den dreien.

      Sosox3 - 15. Januar 2015
      Hufschmiedbericht Sweet Poison; Miro

      Ich bürstete gerade über Rising Star's Fell als ich auf meinem Berufshandy einen Anruf bekam. "Hallo, hier ist Muemmi. Meine beiden Welsh A Hengste bräuchten jeweils eine Kürzung und danach eine Behandlung mit Ölen, könnten wir für heute noch einen Termin ausmachen?", fragte sie mich und kam direkt zum Punkt. "Hallo, Rachel Wincox", stellte ich mich zunächst einmal vor und überlegte dann einen Moment. "Ja, das geht klar. Ich mach mich dann jetzt auf den Weg." Wir besprachen noch kurz wo ich denn genau hin musste und als das geklärt war, packte ich meine Sachen noch gerade zusammen, ehe ich auch schon in meinem Hufschmied-'Bus' losfuhr. Es dauerte etwas länger bis ich da war, wurde aber auch direkt von der Besitzerin mit einem ihrer beiden Welsh A Hengste begrüßt. "Also das hier ist Sweet Poison, eigentlich ein ganz lieber, aber manchmal auch ein wenig stürmig", erklärte sie mir und ich nickte freundlich. "Ich mach mich dann mal ran an die Arbeit", lächelte ich und nahm mir den Hufkratzer um die Hufe ordentlich zu säubern und nahm im Anschluss auch gleich das Hufmesser um die relativ kleinen aber dennoch längeren Hufe von Sweet Poison zu kürzen. Er ließ soweit auch alles Brav zu, zog nur einmal seinen Hinterhuf weg um kurz sein Gleichgewicht zu sammeln. Da er sich top verhielt, war ich nach kurzer Zeit fertig und machte mich dann ans Raspeln und stellte seine Hufe einzelnd auf den Hufbock, wenn ich mit einem fertig wurde. Auch das Raspeln und feilen verlief Problemlos und so konnte ich mit der Ölbehandlung starten. Ich nahm mir ein wenig Lorbeer-öl aus der kleinen Flasche und massierte jeden einzelnen Kronrand circa 5 Minuten lang. Als er dann fertig war und er seine Arbeit gut gemacht hatte bat ich seine Besitzerin darum ihn mir vorlaufen zu lassen und er zeigte eine taktklare Bewegung. Zu guter Letzt bekam er noch ein Leckerli und wurde ausgiebig gelobt, dann durfte er auch schon gehen und Miro war an der Reihe.
      Miro lief ruhig und in einem gemäßigten Schritt neben Muemmi her und schien auch sonst keinerlei auffäligkeiten der Hengstmanieren zu präsentieren. Es schien mir gar so, als würde er kaum welche besitzen. "Wenn du magst kann ich ihn solange festhalten bis du mit deiner Arbeit fertig bist, hab gerade ein wenig frei", bot sie mir lächelnd an und ich stimmte zu. "Das wäre lieb." Auch hier fing ich mit dem Säubern der Hufen an und auch er verhielt sich top erzogen während der ganzen Arbeit. Seine Hufe waren etwas brüchig, was etweder bedeutete das sie zu lang waren oder eben das etwas im Futter fehlte, aber das wollte ich vielleicht beim nächsten Besuch klären, nicht das das Futter umgestellt wurde und er einfach nur zu lange Hufe hatte. Also begann ich auch mit dem Kürzen der Hufe war nach guten 45 Minuten damit und dem Raspeln fertig. Schließlich bekam er auch noch den Feinschliff durch das feilen und war dann auch schon soweit fertig. Ich musste nur noch den Kronrand ölen und massieren und er durfte wieder auf die Weide. Auch er ließ sich die ganze Prozedur gefallen und entspannte sich sogar recht schnell. Auch er wurde mir nochmal's vorgeführt und ich war sowohl mit meiner Arbeit als auch die Zusammenarbeit mit dem Hengst zufrieden und konnte mich guten Gewissens verabschieden.

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      Muemmi - 07. Juli 2015
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      Sweet Poison, Wild Affair, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy und Arija
      (c) Muemmi

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      Ich war lange nicht mehr bei meinen Welshis gewesen. Heute war es wieder besonders heiß und die Stuten hatten sich unter die schattigen Bäume auf der großen Stutenkoppel zurück gezogen. Da standen nun Affair, Luna, Haselnuss, Nikita, Arija, Teutonia, Apfelblüte, Donna, Lara und Tringle. Nur die zuckersüße Leona, mit kugelrundem Bauch, stand im Unterstand. "Na meine Süße?" sagte ich und streichelte ihr den verschwitzten Schopf. Ich raschelte mit dem Hafereimer, doch die restlichen Stuten blieben draußen auf der großen Koppel, schweifschlagend nach den gierigen Fliegen. Ich fegte die Gasse, füllte die Heuraufen und ging dann hinaus, mit zwei Eimern. Einer enthielt viele Möhren und Apfelschnitzen, der andere war mit Wasser gefüllt und auf seiner Oberfläche trieb ein gelber Schwamm. "Na kommt schon ihr Armen..." meinte ich und steckte Nikita einen Apfel zu, während ich ihr den Hals mit dem Schwamm abrieb und ihr ein wenig Kühlung verschaffte. So machte ich es auf bei allen anderen, obwohl es zunehmend schwerer wurde, denn jeder Stute, der ich schon etwas gegeben hatte, klebte wegen den Leckereien an mir. Am Ende war ich umringt und lachte, Idefix sprang um mich herum und versuchte die Stuten ein wenig von mir weg zu treiben. "Schon gut, komm, wir gehen jetzt zu den Hengsten!" meinte ich zu dem weißen Jack Russel, mit seinem schwarzen Ohr und Schwanzspitze, als der Futtereimer leer war. Einige der Mädels trabten mir hinterher, als ich von der Koppel ging. Ich musste ein gutes Stück laufen, bis ich auf der anderen Seite des Hofes auf die drei Männerkoppeln kam. Deswegen, damit die Hengste die rossenden Stuten nicht sofort rochen und wohl ausbrachen. Ich musste Take a Bow und Erdbeerchen schon oft einsammeln, letzterer hatte von Bow auch mal ordentlich was einstecken müssen. Zum Schutz trennte ich die Hengste jetzt in folgende Gruppen: Poison zusammen mit Miami auf der linken Seite, Bow in der Mitte alleine und auf der rechten Seite teilten sich Miro und Erbeerpflücker eine Koppel. So war Ruhe und ich konnte die Hengste nach und nach holen, die Mähnen zusammenflechten und sie ebenfalls abkühlen. Ich kratzte ihre Hufe aus und kontrollierte sie auf Gesundheit, dann entließ ich sie wieder auf die schattigen Weiden, denn die Sonne fing an, sich langsam zu senken. "Komm Idefix, Stalldienst ruft!" meinte ich und fing an die fünf Boxen der Jungs zu misten, bevor ich zurück zum Hauptstall lief.

      Muemmi - 09. Januar 2016
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      Sweet Poison, La Luna, Take a Bow, Landwein´s Erdbeerpflücker, Miro, Tringle, Love me Lara, Apfelblüte, Primadonna, Leona, Zimtmond´s Haselnuss, Prima Teutonia, Ochidee´s Nikita, Miami Blue Boy, Seidenfell, Admiral´s Valentin und Armani
      (c) Muemmi


      „Igitt, ist da ekelig!“ Ich schüttelte mich fast genauso wie Idefix, als ich in den Stall kam. Es hatte gerade angefangen zu regnen und ich hatte mir für den Weg zwischen Haupthaus und Welsh-Stallungen mal wieder keinen Schirm mitgenommen. Meine Stiefel standen schon vor Schlamm, bevor ich überhaupt dazu kam, die Paddockboxen nacheinander zu schließen. Die meisten Pferde waren beim Einbruch des Regens herein gekommen und standen jetzt im warmen, geschützten Stall. Idefix suchte sich natürlich gleich wieder seinen Lieblingsplatz im Heu und kaute auf einem alten Knochen, der er dort gelassen hatte, herum. Ich ging zuerst zu den Stuten, zu Seidenfell, die noch nicht so lange bei mir war, Nikita und Teutonia, Haselnuss, Leona und Primadonna. Auch die zuckersüße Apfelblüte, die kleinste unter den Welshis, begrüßte mich mit neugierigem Geschnobber, als ich in ihre Box ging und die Türe nach draußen verschloss. Auch kümmerte ich mich um Love me Lara, Tringle und La Luna. Die anderen Stuten waren auch zuchtprogrammrelevanten Punkten auf die Gnadenweide gekommen und würden fortan nur noch die Kinder der Feriengäste bespaßen. Dann ging ich die Kontrollrunde bei den Hengsten, die in einem anderen, abgetrennten Trakt des Welsh-Stalles standen. Ich hatte mittlerweile einen schönen Stamm an Hengsten aufgebaut. Sweet Poison, Take a Bow, Armani, Landwein und Miro waren wirklich meine Lieblinge, aber auch auf die Nachkommen von Valentin und Blue Boy war ich wirklich gespannt. Aufgrund meines Unfalles war ich nur leider dazu gezwungen, das Zuchtprogramm vorerst weiter auszusetzen. Dann ging wie immer das selbe Programm los: Ausmisten, Füttern, Stallgasse kehren, Pferde bürsten und Hufe auskratzen. Die meisten meiner Ponys trugen leichte Weidedecken, damit sie nicht gar so voll Dreck wurden, weswegen die letzte Aufgabe nur deshalb so lange dauerte, weil dafür die Hufe sternhagelvoll Dreck waren. Nach ca. 3 Stunden Arbeit war ich fertig, ohne, dass das Hoftelefon geklingelt hatte. Gäste würden erst wieder Anfang März kommen und bis dahin würde der Hof weiterhin so verschlafen sein, wie er es die letzten Wochen war.

      Muemmi - 11. März 2016
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf

      © Muemmi | 11. März 2016 | 13662 Zeichen

      Miniweide unter den Kiefern
      Narnia, Darkwood´s Storm Dancing Feather, Taciturn

      Außenbox der Wallache
      Small Joker likes Dun, Firewalker

      Stuten- & Hengstweide der Dänen
      Caja, Oline, Aquentino, Inka, Amber, Dakaprio, Reykja

      Stutenpaddock auf dem Hauptplatz
      Cara Mia, Perfect Sweetness

      Fohlenkoppel am Bootsfluss
      Awolnation, Efeumond, Reebook, Coda

      Hauptstall der Zucht
      Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin II, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Nebenstallungen für die Hengste
      Polarnacht, East, Drunken Huntsman, Warcraft, Wolfshain´s Alex

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Admiral´s Valentin, Seidenfell, Armani, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Miami´s Blue Boy,
      Zimtmond´s Haselnuss, Leona, Primadonna, Apfelblüte, Love me Lara, Tringle, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, La Luna, Sweet Poison

      Ich atmete tief durch und schüttelte die Kälte ein wenig von mir ab. Ich hatte meine dicke, dunkelgraue Reitjacke und die etwas dunklere Reithose, meine Stiefel, Handschuhe, einen hellbraunen Schal und ein dunkelgrünes Stirnband an. Die jetzt nur noch knapp bis zur Achsel reichenden Haare hatte ich mir zu einem lockeren Franzosen geflochten, einige Strähnen hatten sich gelöst. Neben mir lief mein Jack Russel Idefix, sein Fell war bis zum Bauch mit Schlamm bespritzt und auch seine Schnauze war nicht mehr weiß, sondern schlammig. Er trabte neben mir her, als ich hinüber über den Platz lief und mir Cara und Perfect einen kurzen Moment hinterher trotteten. Cara war jetzt um einiges größer geworden und ich hatte angefangen mit ihr zu arbeiten, sie wurde immer trittsicherer und sprang auch in ihren Freiübungen wunderbar über die Stangen. Bald würde ich anfangen, sie unter den Sattel zu nehmen. Ich ließ beide Karabiner klicken und führte die Hellbraune und die Gescheckte in den warmen Stall hinüber, gerade, als es anfing leicht zu nieseln. Ich kratzte beiden die Hufe aus, spritze den Schlamm von ihren Beinen und nahm ihnen die Weidedecken ab. Es war früher Vormittag, doch wegen dem schlechten Wetter konnte ich die beiden nicht länger auf dem versumpfenden Sandplatz stehen lassen. „Ich muss da echt mal Platten legen lassen...“ dachte ich mir, warf beiden je zwei Apfelschnitzen in den Trog und machte mich dann weiter zur Fohlenkoppel. Eigentlich müsste ich die schon Jugendkoppel nennen, denn Coda, Efeumond, Reebook und Coda waren jetzt richtige Halbstarke. Die Vier würden bald vertraglich vermittelt werden, damit sie eine solide Grundausbildung erhalten. Vor allem Efeumond gehörte werden seiner Vollblutabstammung in spezielle Hände, ich hatte schon lange nicht mehr in Joelle Galopp eine Fortbildung besucht und war auch sonst weg vom Renngeschäft. Er würde nur 2 Jahre laufen und dann als Deckhengst meine Privatzucht etwas bereichern. Die Rabauken freuten sich mich zu sehen, jeder hatte jetzt in dem neu renovierten und ausgebauten Trakt mit insgesamt 6 Boxen seine eigene, sowie einen Paddock. Im Sommer würden sie allerdings wieder zusammen auf die Weiden kommen, dann aber schon getrennt und mit den erwachsenen Pferden zusammen. Ich mistete die vier hellen Behausungen, streute neu ein, wechselte bei Awolnation den Leckstein und schraubte bei Coda die Bürste auf einer Seite wieder fest an. Der Schecke war ganz nach seinem Vater, hatte aber auch ordentlich Kraft und demolierte im Schalk auch schon gerne mal etwas. „Dich muss ich ganz besonders im Auge behalten, hab ich die Befürchtung.“ meine ich, kniff ihm ganz leicht in die Nüstern und strubbelte ihm dann über die Stirn. Er schüttelte sich und schnaubte, dann schlug er mit einem Vorderbein gegen die Tür und glotzte nach Idefix. Der saß direkt unter ihm, wedelte mit dem Schwanz und bellte zweimal. „Das ist nicht Cadoc, das weißt du?“ fragte ich ihn und lachte. Direkt neben dem renovierten Stall, über einen alten, gepflasterten Weg, der im Sommer leicht von Moos überwuchtert wurde, lag der Offenstall. Dort hatte ich die drei Minis Taciturn, Narnia und Feather unter gebracht sowie die beiden Hengste Joker und Firewalker. Letztere hatten bald den Termin zum Legen, sie sollten als Aklimatisierer in meiner doch recht aufmüpfigen Stutenweide Abhilfe schaffen, sowie natürlich einige Preise in den Schauen einheimsen und als Schulungspferde eingesetzt werden. Beide waren ausgesprochen ruhig, ich trainierte viel mit ihnen und ließ oft ein Schrecktraining miteinfließen. Die Ponys hatten für meine kleinen Feriengäste die Aufgabe, ihnen die ganze Reiterhofwelt zu eröffnen. Auf den Minis ritten die Kinder nicht, durften aber den Umgang mit ihnen und ihrer Pflege lernen. Taciturn wurde als Führpony neben den Welshis öfter eingesetzt oder zog auch mal zum Spaß eine kleine Kutsche. Ich hatte mir überlegt, sie eventuell einmal decken zu lassen, damit diese kleine Familie etwas Zuwachs bekommen könnte. Aber das würde sich wohl erst im nächsten Jahr ergeben, jetzt kümmerte ich mich erstmal um die fünf, die in einem der schönsten Ecken des Gestüts zu Hause waren. Unter den Kiefern hatte man auch im Winter und im noch kargen März das Gefühl, es wäre immer grün und sommerlich, auch wenn die Temperaturen und das nieselig, schlammige Wetter dies gerade kaum aufkommen ließen. Auch hier hatte ich die Weide aus Grasnarbenschutz sperren müssen und sorgte im Auslauf für Abwechslung. Ein Ball hing an der Wand zum Spielen, zwei Bürsten waren angebracht, der Salzleckstein vor Wind und Wetter geschützt und genügend Heu zum Fressen vorhanden. Ich schüttete den Ponys nur ein wenig Müsli und Gemüse in die Tröge, den großen gab ich etwas Hafer und Mash. Nach der Hufkontrolle war ich auch hier fertig und lief am kleinen Bach zurück zur Weststallung. Die Welshis standen getrennt auf den großen Paddocks, immer in kleineren Gruppen zusammen. Die Hengste waren auf der anderen Seite, getrennt von den Stuten. Valtentin und Armani kraulten sich gerade gegenseitig, Miro knabberte am letzten Rest seines Heuhaufens, Blue döste in einer Ecke, Bow, Landwein und Poison streckten ihre schmalen Köpfchen durch das Gitter. Landwein wieherte dann sogar aus vollem Rohr. „Na? Alles klar bei euch?“ Ich schaute nur kurz in die Boxen und sah, dass sich meine Stallkraft schon um die Lausbuben gekümmert hatte. Als ich hinüber zu den Stuten ging, sah ich gerade, dass sie Teutonia das Fell bürstete, ihre kleine Schwester dabei, die Nikita gerade sattelte. „Hi, reitet ihr aus?“ fragte ich und kraulte Haselnuss, die mich gerade anstupste. „Ja, hoffentlich hält das Wetter. Wir nehmen den Kiespass und werden mal die hinteren Waldsprünge abreiten. Willi hat darum gebeten, er möchte nicht extra mit dem Jeep rausfahren müssen und wir kommen eh vorbei. Dann weiß er, ob er sie ebenfalls auf die Liste setzen muss.“ „Ok gut, ich werde mit Weyganda und East später wohl auch noch raus gehen, aber dann kann ich eventuell noch eine andere Route nehmen. Passt sonst alles?“ Ich lächtelte, beide nickten und meinten, sie würden sich beim Zurückkehren um Leona, Primadonna, Nüsschen, Seidenfell, Apfelblüte, Luna, Lara und Tringle kümmern. Also war auch hier alles getan. Als nächstes standen die Dänen an, auch hier war schon gefüttert worden, Socke und Kaprio standen auf dem Paddock, Caja fraß Heu in ihrer Box, Reki, Oline, Amber und Inka sahen auf den Gang und drehten mir ihre Köpfe zu, als sie mich sahen. Idefix kam jetzt wieder über die Weide angefetzt und sprang zwischen meinen Beinen hindurch in den warmen Stall. Er hatte keine Maus ausgebuddelt, wusste aber um die Decke in der Sattelkammer und um das angekaute Kuhohr, das ich ihm letztens mitgebracht hatte. Genüsslich sabberte er in seiner Ecke alles voll und nagte an dem braunen Fetzen, während ich die Sattelkammer kontrollierte, die Gasse kehrte und den Putzplatz abspritzte. Ich hatte zwar keinen Dienst diese Woche in diesem Trakt, aber hatte versprochen für Amy einzuspringen, die in der Halle schon ihr eigenes Pferd nach langer Stehzeit wieder aufbaute. Dafür war der Physio extra angereist und arbeitete nun mit den beiden zusammen. Es ging jetzt langsam auf Mittag zu. Wir trafen uns alle im Stüberl und aßen zusammen. Willi berichtete mir, als er 10 Minuten später eintraf, dass im Waldsprungplatz wohl eine alte Kiefer umgestürzt sein musste. Glücklicherweise hatte sie keinen der Holzsprünge getroffen, allerdings musste der mittelgroße Stamm zum späteren Frühjahr entsorgt werden. „Es hat einen Abschnitt des Zaunes getroffen, aber das sind nur zwei Bretter die ich wechseln und ein Pfosten, den ich neu setzen muss.“ „Ach das geht ja noch. Ich werd´s mir später doch mal selber ansehen, ich gehe noch mit Weyganda raus. Aber erst nach dem Zuchtstall.“ „Ok, ich fahr in die Stadt und hol die Wurmkuren für Welshis und die Ponys. Tom sollte soweit ich weiß morgen kommen wegen Alex.“ „Ja, er braucht dringend den neuen Beschlag. Ich werd vor dem Ausreiten nochmal seine Box auflockern und neu einstreuen, oder warst du da heute morgen schon drin?“ „Ja, aber neu getreut ist nicht, das Mehl hab ich dir in die Karre geladen, steht im Zuchtstall.“ „Danke.“ Ich nickte, zog den Topf dampfender Kartoffelsuppe zu mir her und schnitt mir eine Scheibe von dem selbstgebackenen Bauernbrot ab. Wir wärmten uns gut eine Stunde auf, dann ging es wieder an die Arbeit. Willi fuhr nach einigen wenigen Erledigungen in die Stadt, ich lief hinüber in den Zuchtstall. Ravallo wieherte, drehte sich einmal in seiner Box und reckte seinen Hals über die Box. Dann lief er hinaus auf den Paddock und kabbelte sich mit Rasputin, der in der Nebenbox stand. Diamond, Säufer und Polarfuchs lugten jetzt auch aus der Box, ebenso Toffifee, Weyganda und der dicke Butch. „Ihr hattet schon zu fressen meine Herren! Ravi, jetzt reiß dich mal zusammen....“ Ich konnte meine Jungs verstehen. Es war ziemlich ätzend, in den Stallungen gefangen zu sein, solange die Wiesen noch so durchtränkt waren, konnte ich sie nicht hinaus lassen. Meine Pferde wären danach nicht mehr zu unterscheiden, da alle schlammfarben. Die Reitschülerinnen und Beteiligungen hatten in letzter Zeit schon so manchen Buckler in der Halle aussitzen müssen. Ich entschied mich also daher, die unruhigsten einfach in die Führmaschine zu stecken. So waren die Boxen frei, ich konnte in Ruhe misten und die Gasse kehren, bevor ich rüber zu den Stuten lief und auch dort Sweetness, Seana und Lacura liebevoll umsorgte. Die drei bürstete ich sogar ab und kämmte ihnen kurz durch die Mähnen, kuschelte ein wenig und machte mich dann an die Versorgung meines Sorgenkindes. Alex, mein großer Fuchs, lahmte seit vielen Wochen durch einen Abszess am Hinterhuf. Es war bereits gut abgeheilt, allerdings war er noch auf speziell entlastende Beschläge und einige Spülungen die Woche angewiesen. Auch musste er so gut es ging ruhig stehen und das fand er nicht wirklich amüsant, auch wenn er es ansonsten gut ertrug. Er bekam von jedem Kuscheleinheiten, Leckerchen, liebe Worte und wurde auch sonst wie der König des Hofes behandelt. Die Kinder hatten arges Mitleid mit ihm und streichelten seine Nüstern, die er über die hohe Boxentür streckte. Eigentlich war ihm nie langweilig und so fing er nicht wieder an zu weben. Ich lobte ihn, als ich heute zu ihm kam, wechselte den Verband ein letztes Mal vor dem Hufschmiedtermin und striegelte ihn ein wenig. Er ließ sich auch kraulen und kräuselte die Oberlippe dabei, machte den Hals lang und stupste mich an, als ich aufhörte. Die anderen vier Jungs fanden diese Behandlung alles andere als lustig. Sie wurden zunehmend eifersüchtig und bekamen deswegen von mir viele Leckerchen in Form von Apfelschnitzen, Möhren, etwas Mash und Leinöl. Zufrieden schlabberten Warcraft, Drunken, Polarnacht und East ihre Tröge leer und waren danach zufrieden. Während sie gefressen hatten, hatte ich Alex Box zusätzlich gestreut, damit er weich stand und auch ihm eine Portion zu fressen gegeben. „So, endlich fertig mit der Arbeit...“ seufzte ich, es war jetzt kurz nach 15:00 Uhr und ich spurtete mich, damit ich mit Weyganda noch eine größere Runde drehen konnte. Vorher brachte ich Idefix ins Haupthaus. Er hatte angefangen zu frieren und ich sperrte ihn in meinem Büro ein, unter dessen Tisch eine zweite Decke mit Spielzeug lag. „Bleib schön hier, wärm dich auf, da, jetzt gibt’s was zu fressen und frisches Wasser.“ Idefix war es gewöhnt, über zwei Stunden alleine zu bleiben, war aber doch lieber an meiner Seite. Doch noch lieber hatte er sein Fresschen und so konnte ich zurück in den Stall, den kräftigen Rappen putzen und satteln und mich wohlverdient endlich in den lammfellbesetzten Westernsattel ziehen. Nach 15min Aufwärmen fing ich an, ihn durch den Kiefernwald traben zu lassen und ließ ihn dann die letzten hundert Meter bis zum Springplatz raumgreifend galoppieren. Im Sommer würden wir höchstwahrscheinlich ein kleines Wikingerlager veranstalten und Weyganda wäre das perfekte Showpferd dafür. Generell freute ich mich auf den Sommer, er war einfach deutlich angenehmer. Vom Weg aus sah ich die umgestürzte Kiefer, sie war direkt in die Distanz zwischen zwei Oxern gekracht und hatte in der Mitte einen Zaunabschnitt unter sich begraben. Die grünlichen Holzplanken waren geborsten und ein Pfosten war nach vorne gedrückt worden, aber ansonsten sah alles soweit gut aus. Alle Bäume waren letzten Herbst kontrolliert worden und genau diese Kiefer sollte im Frühjahr gefällt werden, bevor der Platz wieder in Benutzung genommen werden würde. Der letzte Sturm hatte aber seines natürlichen Amtes gewaltet und uns die Fällarbeiten abgenommen. Ich schnalzte mit der Zuge, zog meinen Schal enger und ritt über den breiten Waldweg zurück zum Hof. Gerade als ich Weyganda versorgt hatte und über den Platz lief, sah ich Willi auf den Hof fahren. Ich ging auf ihn zu und nahm ihm die Wurmkuren ab. „Da haben wir morgen was zu tun...“ meinte er, lachte, holte zwei Eimer Zusatzfutter von der Ladefläche und stellte sie im Hausflur ab. „Ich verräum die Kuren. Morgen um 10 ist Tom da, fährt danach weiter nach Cottbus zu nem anderen Fall.“ „Passt. Dann kuren wir danach, dann sollten wir mir dem Stalldienst fertig sein. Ich mach jetzt noch ein paar Abrechnungen und editier die Liste. Ich hab die Kiefer übrigens gesehen! Perfekt getroffen!“ Ich lachte, winkte Willi und verschwand zurück zu Idefix ins Büro. Der sprang von der Decke, begrüßte mich kurz und ließ sich am Bauch streicheln. „Ruh dich noch etwas aus, war ein langer Tag wie immer, ich werd noch etwas Bürokram machen.“ Ich seufzte, fuhr den Rechner hoch und fing an zu tippen...

      Muemmi - 06. September 2016
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 06. September 2016 | 5129 Zeichen

      Seit dem letzten Bericht sind folgende Pferde auf der Gnadenweide bzw. haben das Gestüt Naundorf verlassen:

      Narnia, Darkwood´s Storm Dancing Feather, Small Joker likes Dun,
      Firewalker, Oline, Inka Dakaprio, Awolnation, Efeumond,
      Reebook, Coda, Admiral´s Valentin, Armani, Miami´s Blue Boy,
      Apfelblüte, Tringle, La Luna

      ---------------------------------------------------------

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Fleming, Amber, Caja, Dante, Aquentino, Reykja, Checkpoint, Mon Amie, Thor, Taciturn

      Hauptstall der Zucht
      Aeastas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Leona, Primadonna, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, La Luna, Sweet Poison
      Neu hinzugekommen

      Die große Trauerweide in der Mitte des Hofplatzes färbte sich ganz langsam in ein herbstliches Braun und auch die anderen Bäume verloren schon langsam ihr sommersattes Grün. Auf dem Gestüt hatte sich über die letzten Monate viel getan, viele Pferde haben uns verlassen und einige sind auf die Gnadenweide für ihren Lebensabend gewechselt. Auch einige Fohlen hatten ihren Weg dorthin gefunden, denn ich würde bald mit meinen Turnierpferden abreisen und nach England ziehen. Das Naundorfer Gestüt mit den Welshponys würde mit den Gnadenweidenpferden weiterhin in Naundorf bestehen bleiben und unter Isabellas Leitung, einer jungen Züchterin, die ich über die letzten Marktverkäufe kennen gelernt und dann für mich eingestellt hatte, laufen. Ich wollte mich jetzt vorranging darum bemühen, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen und hatte mit den erwirtschafteten Gewinnen ein kleineres Landhaus südwestlich von London gepachtet. Das alte Landhaus erinnerte mich an Jane Austens Longbourn und sollte mit einem schönen Garten und einigen Stallungen für Gäste und Urlauber eingerichtet werden. Der richtige Name fehlte mir noch für das Anwesen, aber es sollte der Ausgangspunkt für eine internationale Karriere werden. Vorrangig hatte ich dafür Dante, Fleming, Aquentino und Reykja im Visier, aber vor allem sollte Amber jetzt richtig durchstarten. Die mittlerweile 7-jährige Cremellostute war mein ganzer Stolz und ich hoffte, mit ihr in England den richten Start zu finden. Doch bis es soweit war, würde es noch eine Weile dauern, die Geschäfte liefen gut, aber es gab noch den ein oder anderen Papierkram und noch ein paar Verkäufe, die getätigt werden mussten. Auch die Ausbildung der Pferde durfte nicht vernachlässigt werden. All das schwirrte mir durch den Kopf, als ich nach dem kurzen Frühstück mit Idefix, der mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen war, in den Welshstall hinüber ging und fütterte. Occani war als Fohlen kurz auf meinem Hof gewesen, jetzt kam sie von der Käuferin zurück und stand schon einige Wochen bei den Welshpferden. Sie sollte mit ihrer guten Abstammung die Runde komplett machen. Mit ihr auf der Weide standen Seidenfell, Nikita, Teutonia, Zimtmond, Leona, Primadonna, Lara und Luna, bis letztere an ihre neue Besitzerin ging. Bei den Hengsten waren nur noch Miro, Bow, Poison und Landwein übrig. Alle Ponys waren in einem sehr guten Zustand und erfreuten sich bester Gesundheit. Die ungekörten Mädels bespaßten derzeit die letzten Ferienkinder mit ihren Familien und die Hengste deckten auf anderen Höfen private Stuten. So spielten die Welshis einen guten Teil des Hofgeldes ein, auch wenn die Zucht noch weiter brach lag. Als ich fertig war, lief ich hinüber zu meinen alten Zuchtpferden, die ebenfalls auf dem Gestüt bleiben sollten. Sie hatten sich hier ihren Stammkundenbaum aufgebaut und waren sehr beliebt, derzeit trug Seana ein Fohlen für Eddi. Ihre Bekanntheit wollte ich aber nicht mit ihnen selbst, sondern über meine Turnierpferde international machen, weswegen ich sie auch wegen der Kapazität in Deutschland ließ. Auch hier waren drei bekannte alte Hasen zurück gekommen. Aestas Amor und Ehrengold, zwei Rennpferde, die viel geleistet hatten und bei der alten Besitzerin leider nicht mehr die Liebe und Zuwendung erhielten, die sie verdienten. Finanziell sah es auf dem Hof wohl nicht mehr so gut aus, weswegen die beiden rechtzeitig zu mir kamen und nun wieder in vollem Glanze da standen. Ehrengold war ebenfalls ein beliebter Deckhengst geworden und sorgte nicht nur auf meinem Gestüt für süße, langbeinige Babys. Neben den beiden hatte auch die wunderschöne Friesenstute Zingara ihren Weg zurück zu mir gefunden, die ich vor Jahren sehr lange besessen hatte. Auch sie musste aufgepeppelt werden und hatte leider einige Verhaltensschäden mitgenommen. Sie traute außer mir noch keinem anderen wirklich, machte sich aber von Tag zu Tag besser. Da sie wohl nicht mehr geritten werden konnte, zog ich aus ihr recht schnell ein Fohlen, Thor von Thorontos, der mit auf die Reise nach England gehen sollte. Und dann waren da die üblichen Verdächtigen: Ravi, Seana, Säufer, Toffifee, der dicke Butch, Sweety, Polarfuchs, Rasputin, Lacura, Weyganda und Red Diamond. Alle waren ausnahmslos gesund und mampften ihren Hafer und ihr Müsli, während ich die Stallungen mistete und die Gasse kehrte. Als auch hier die Arbeit getan war, ging es für mich hinüber zu den Pferden, deren Papiere ich für die Abreise im nächsten Frühjahr herrichtete. Amber und Fleming sollten mir noch im Herbst folgen, insgesamt sollten mitgehen neben den bereits genannten auch noch die süße Taciturn, die ich so ins Herz geschlossen hatte, dass ich sie unbedingt auf dem englischen Hof haben wollte, sowie Checkpoint, Mon Amie und Caja. Checkpoint hatte die Tage etwas Probleme mit dem Heustaub und durfte deswegen den ganzen Tag auf die Koppel, die ich ihm extra anders abgesteckt hatte, ansonsten war auch hier soweit alles in bester Ordnung. Nach meiner Hofrunde musste ich allerdings wieder zurück ins Büro. Erst Abends, wenn alles erledigt war, wollte ich noch mit Amber Springen und Reki Dressur üben.

      Muemmi - 22. Januar 2017
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 22. Januar 2017 | 12971 Zeichen

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Lillifee, Bifröst, Skadi, Medivh, Reykja, Aquentino, Possy Pleasure Mainstream, Webster, Davina, Oak´s Lake Mountain, Mon Amie, Amber, Caja, Checkpoint, Meilenstein, Thor, Taciturn, Heros

      Hauptstall der Zucht
      Starlight Express II, Zarin, Elanor, Augen auf! Ich komme, Fleming, Dante, Aestas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      (Pferde sind seit Herbst 2016 offiziell im Besitz von kira)

      Dave´s Bewerbung

      Der Himmel war dunkel und das Schneegestöber zuckerte die ganze Landschaft innerhalb von Minuten noch weiter ein, als eh schon. Wir hatten heute morgen erst geräumt, aber es lag jetzt schon am frühen Nachmittag 5cm frischer Schnee und das, obwohl die Naundorfgegend nicht wirklich für solches Wetter bekannt ist. Idefix war die letzten Wochen nicht mehr aus dem Haupthaus gekommen, der Kleine war mittlerweile alt geworden und folgte mir mit seinen 12 Jahren nicht mehr wirklich überall hin. Ich war ziemlich traurig, als mir die Tierärztin beim letzten Besuch riet, ihn zu schonen und nicht mehr unbeaufsichtigt über den Hof rennen zu lassen, da er mittlerweile immer schlechter sah und hörte. Und zusätzlich kamen jetzt die kalten Temperaturen, die seine Gesundheit stark forderten. So beschränkten sich unsere gemeinsamen Stunden immer mehr auf den Abend, in denen er sich zu mir ins Bett kuschelte und neben mir schlafen durfte. Ich wischte mir bei den Gedanken die feuchten Augen, räumte den Rest des Schnees auf die Seite und klopfte mir die Stiefel ab, bevor ich in die Stallungen ging. Es hatte sich in den letzten Wochen einiges getan, ich hatte ganz spontan die Leitung der Fahrturniere übernommen, obwohl ich davon am allerwenigsten Ahnung hatte. Das Sportzentrum richtete sie seit sieben Wochen unter der Leitung eines Freundes von Tom, meinem Bereiter in der hohen Dressur, aus. Aber der hatte mir nach der Auswertung bekannt gegeben, dass er das schon ab nächster Woche nicht mehr machen würde. Noch ein Punkt, der mich in die Mangel nahm. Sofort schrieb ich die Stelle offiziell aus, denn auch Mia, Susan und Leo waren in anderen Disziplinen ausgebildet. „Naja, dann können wir auch offiziell Fahren ausbilden!“ „Falls jemand die Vollzeitstelle so schnell antritt!“ meinte ich zu Leo, der ganz begeistert vom Fahren war. Wir hatten auch darüber gesprochen, ihn neben der Military auch dort ausbilden zu lassen. Ich war wirklich stolz auf meine beiden Azubis, die sich hier schon wie zu Hause fühlten und wirklich verlässlich waren. Ich konnte allen alles anvertrauen und war wirklich glücklich, dass sich Naundorf so entwickelt hatte. Die Pläne, nach England zu gehen, hatten sich immer mehr auf Eis gelegt, obwohl die Welsh-Pferde schon verkauft waren. Kira hatte sie schon vor Wochen auf dem Papier erworben, dennoch standen sie bis zum Frühjahr noch hier auf dem SPZ. Ich ging deswegen so oft ich noch konnte hinüber und streichelte der hübschen Scheckenstute Nikita, der hellen Seidenfell und der munteren Teutonia über die süßen Köpfe. Ich wurde ihnen einfach nicht mehr gerecht und hatte mich entschieden, die Zucht im Ganzen abzugeben. Das umfasste damit auch Haselnuss, Occani, Lara, Miro, Erdbeere, Bow und den talentierten Poison. Lediglich Lillifee, ein Stutfohlen aus der Lara würde bei mir bleiben. Sie stand derzeit mit Taciturn und Bifröst in einer Box. Letzterer war erst vor kurzem unerwartet zurück auf meinen Hof gekommen. Ich fütterte die Stuten, mistete den abgetrennten Offenstall und füllte die Heuraufen. Den Hengsten gab ich ebenfalls mehr Heu zu fressen, damit sie es warm hatten und streute frisch ein. Gerade als ich mit dem Kehren fertig war, klingelte mein Handy. Auf der anderen Seite der Leitung eine tiefe Männerstimme, zwar jung aber erfahren und sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, als es um die ausgeschriebene Stelle ging. Er hatte sie von einem Bekannten Tom´s erfahren, der ebenfalls seine ehemaligen Arbeitskollegen über unsere Situation unterrichtet hatte. Er würde noch heute nach Naundorf für ein Gespräch kommen, sofern das so zeitig möglich wäre. Ich sagte sofort zu und machte ein Treffen für den späten Nachmittag aus. Immer noch ziemlich platt steckte ich das Handy wieder ein, lief weiter zu Taciturns Box und gab auch ihr und den beiden Babys zu fressen. Bifröst war langsam etwas aufmüpfig, ich musste ihn also bald trennen oder legen lassen. „Das entscheide ich beim nächsten Mal!“ flüsterte ich und strich ihm über die kurze Mähne. Ich bürstete Taciturns dicke Mähne, flocht sie im Zopf zusammen und kratzte ihr die Hufe aus. Sie hatte ebenfalls wöchentlich Starts bei den Fahrturnieren und bezauberte mich immer wieder aufs Neue, weswegen ich ihr genauso viel Aufmerksamkeit zukommen ließ, wie meinen Sportlern. Sie war auch eine der Einzigen, die mit mir kuschelte und immer wenn ich mich nicht gut fühlte, kam ich zu ihr und den beiden Zwergen. Sie würde immer die gute Seele von Naundorf bleiben. Nach einer halben Stunde strich ich ihr nochmal durch den Schopf, verließ die Box und lief hinüber ins Haupthaus. „Mia! Rate mal, wer uns heute Nachmittag besuchen kommt!“ rief ich meiner Vertreterin und besten Freundin zu. Sie konnte es auch nicht glauben, stieß Tom sofort darauf an, der vom Dressurtraining mit Reykja und Webster kam und war genauso glücklich wie ich. „Na, hoffentlich passt der dann auch hier rein!“ meinte Willi, der ebenfalls ins Haupthaus gekommen war und sich gerade den Schnee abklopfte. Mit Leo und Susan aßen wir dann zusammen zu Mittag, ich knuddelte ein wenig mit Idefix, bevor ich mich als Letzte fertig machte für den Kontrollgang. Susan, meine zweite Azubi jetzt im zweiten Lehrjahr, begleitete mich auf die Koppeln. Alle Hengste waren heute draußen, da es durch den Schneefall nicht so kalt war wie sonst. Fleming und Dante, meine zwei jüngsten Körsieger lieferten sich am Zaun ein Wettrennen, als sie uns kommen sahen und scheuchten den Rest der Gruppe mit Amor, Ehrengold, Red Diamond, Socke, Flemings Vater Ravallo, Rasputin, Weyganda, Checkpoint, Polarfuchs, Säufer, Butch und Zarin auf. Zarin war der Einzige, der nur hochsah, kurz mittrabte und sich dann zurück zum Heu verzog. „Den holen wir nach unserer Kontrolle rein, ich möchte ihn langsam an die Koppel und die Anstrengung gewöhnen. Ich bin mir da noch nicht so sicher.“ Susan nickte und stieg mit mir durch den Zaun. Der Berberfuchs war deutlich schlanker, als ich ihn von meinem Verkauf viele Jahre zuvor in Erinnerung hatte. Er war seit zwei Wochen auf meinem Hof und machte sich gut, aber war wie Starlight Express, der ebenfalls vor vielen Jahren vom Gestüt Ammersee aus verkauft wurde, ein Pflegefall geworden. Verwahrlost und hungernd hatte ich die beiden aufgenommen und aufgepeppelt. Der anfängliche Eindruck war aber schlimmer als befürchtet, auch der seelische Schaden schien sich jetzt schon langsam abzubauen. Der Shettyhengst war für die große Gruppe zu klein, weswegen er einen großen eigenen Paddock besaß und bei Thor, meinem Friesenfohlen stand. Susan und ich liefen die Sportlerweide ab, kontrollierten die Zäune, die Leitungen und die Wassertröge. Brav folgte der Berber Susan, als diese ihn mit Möhren und Äpfeln zu sich brachte und ihm den Führstrick anlegte. „Ich werde mich um die Fohlen kümmern, wenn ich eh schon rüber gehe!“ meinte sie und ich nickte. Gemeint war neben Thor auch die hübsche Meilenstein, die jetzt schon Susans Liebling war. Ich ließ sie diese so oft es ging mitversorgen und sie dankte es mir, indem sie auch ihre anderen Pflichten ernst nahm. Willi fuhr den Misthaufen gerade zusammen, als ich um den Trakt lief und mich zu den Stuten aufmachte. Skadi war im Schnee schwer zu erkennen und löste sich erst kurz vor ihrem Stop bei mir aus ihrem Umfeld. „Nana, was bist du heute schnell unterwegs!“ Ich klopfte ihr den Hals und drückte Zingaras Nase auf die Seite, die wie Yin und Yang immer an Skadi hing. „Meine zwei schönen Friesen...“ murmelte ich, Zingara immer noch suchend nach Leckerchen ihre Nüstern an meinen Taschen. „Jetzt lass das doch mal!“ lachte ich und ging ohne zu Zögern durch das Grüppchen, zu dem sich Mainstream, Seana und Davina gesellt hatten. Mon Amie, Lake, Amber, Caja, Sweety und Augen auf standen paarweise oder vereinzelt über die Weide verteilt und suchten unter der Decke aus Schnee und Eis etwas Gras. Reykja war wohl wie Webster von Tom im Stall gelassen worden, nachdem er mit ihnen trainiert hatte. Da fiel mir Elanor ein, eine weitere Scheckenstute, die Seana sehr ähnlich sah. Ich blickte mich nach ihr um und sah sie dann doch neben Amber stehen. Auf die hatte ich es abgesehen und holte mir Halfter und Strick, nachdem auch auf der Stutenweide alles in Ordnung war. Etwas zögerlich folgte sie mir in den Stall, unentschieden, ob sie lieber bei ihren Freundinnen auf der Weide in der Kälte bleiben wollte oder ob sie mit mir im Warmen arbeiten wollte. Durch das Hufgeklapper rief ich den letzten Vierbeiner auf meinem Hof auf den Plan. Tainted Love Toffifee, mein einziger gekrönter Quarterhengst auf dem SPZ stand in seiner Box und wartete auf seine neue Besitzerin. Auch er würde uns noch heute verlassen, weswegen ich ihn geputzt und hergerichtet in seiner Box gelassen hatte. Er sah neugierig über die Türe und beobachtete mich dabei, wie ich Amber von Schnee und Dreck befreite und sie anschließend sattelte und trenste. Ich wollte mit ihr regelmäßig trainieren und forderte sie immer wieder in der größeren Halle, die wir über die Wintermonate fürs Springtraining eingerichtet hatten. Nach ungefähr einer Stunde ritt ich sie ab und sah auf die Uhr. Das Treffen! Ich war knapp dran, führte Amber zurück in die Stallungen und kam an unserer Hoflichtung vorbei. Zwischen den Ästen der Hecken sah ich ein fremdes Auto parken, ein schwarzer, älterer Geländewagen. Ich hatte noch 10 Minuten, sattelte Amber ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Gerade als ich den Sattel in die Kammer gebracht hatte und zurück kam, stand ein Mann bei ihr, streichelte ihr den Hals und sah sie sich genau an. Ich hielt inne, betrachtete die Szene kurz und trat dann auf die beiden zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Lächelnd trat ich neben ihn, legte den Kopf schief – und erstarrte. Er lächelte ebenfalls, als er mich mit seinen hellen blauen Augen ansah und mir die Hand hinstreckte. „Sie müssen Frau Goeke sein, mein Name ist Lange, wir haben vorhin telefoniert.“ Seine Stimme passte so gar nicht zu ihm, er machte auf mich einen gemischten Eindruck – wahnsinnig jung und wahnsinnig erfahren zugleich und das, obwohl er ungefähr 10 Jahre älter war als ich. Nun wieder bei Sinnen, ergriff ich seine Hand. „Ja, bin ich, aber nenn mich Luisa. Wir duzen uns hier alle auf dem Hof.“ meinte ich. „Dave.“ er lächelte immer noch. „Hübsche Stute. Deine?“ „Ja, ich bilde hier die Springer aus. Tom ist für Dressur zuständig und bildet die Azubis Susan und Leo aus, die im Springen gehen, Leo vertieft in Military. Mia macht derzeit schwerpunktmäßig Distanz, hat aber auch die Zulassung in Dressur, was eher ihr Steckenpferd ist. Leider fehlt uns jetzt jemand fürs Fahren.“ Ich lächle wieder. „Und da komme ich ins Spiel?“ fragt er und lächelt zurück. „Richtig. Wenn du mich Amber noch schnell weg bringen lässt, dann zeige ich dir den Hof und du kannst mir mal ein wenig erzählen, was du bis jetzt so gemacht hast.“ Er nickt und ich führte meine Warmblutstute den Gang hinunter, bevor wir eine kurze Runde über das SPZ drehen und dann ins Haupthaus einkehren. Mia ist ebenso erstaunt und wirft mir eine eindeutige Geste zu, als sie Dave begrüßt und dann zum Stalldienst der Hengste hinüber geht. Wir betreten die Küche, in deren Ecke sich Idefix eingerollt hat. Er knurrt kurz, als er den Mann sieht. „Alles gut Idefix, braver Hund.“ meine ich, kraule ihn kurz hinter den Ohren und biete Dave etwas zu trinken an. „Unser Hofhund. Ist allerdings schon sehr alt, begleitet mich seit er ein Welpe war. Er sieht nur nicht mehr so gut, weswegen er jetzt die Küche hütet.“ Dave nickt nur stumm, nimmt die heiße Tasse Kaffee dankend an und berichtet mir, dass er seit längerem eine feste Stelle als Trainer sucht. „Hauptsächlich bin ich ebenfalls im Military unterwegs, ich würde als einzige Prämisse meine Hengste Medivh und Heros mitbringen wollen. Allerdings war mein Vater viel im Fahrsport tätig, weswegen meine Ausbildung dort fast besser ist.“ „Wegen den Pferden wäre das kein Problem, das SPZ hat genug Platz und auch Möglichkeiten, falls du sie weiter ausbilden möchtest. Es wäre nur recht schnell die Organisation der Fahrturniere zu stemmen.“ Er freute sich sichtlich, anscheinend hatte er bis jetzt Probleme mit diesem Wunsch. Ich sprach mit ihm die Details durch und bot ihm eine Probezeit von zwei Wochen an, die Dave glücklicherweise sofort annahm. Sollte sich die Zusammenarbeit danach als gut herausstellen, würde der Vertrag dauerhaft gültig. Ich gab ihm die Papiere mit, vereinbarte den ersten Arbeitstag für übermorgen und verabschiedete mich von ihm. Als sein Auto den Hof verließ, kam Mia zurück, stupste mich an und lachte. „Luisa, wenn du den nicht nimmst...“ „Hab ich schon, hat die Papiere mitgenommen!“ unterbrach ich sie und zwinkerte. „Endlich mal ein heißer Typ auf dem Hof!“ „Das hab ich gehört!“ Willi warf uns einen gespielt bösen Blick vom Traktor zu, von dem er gerade abstieg und das Hallentor schloß. Mia und ich lachten laut, nahmen Willi in den Arm und gingen zusammen ins Haupthaus zurück.

      Muemmi - 05. Juli 2017
      Pflegebericht Juli 2017


      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 05. Juli 2017 | 15215 Zeichen

      Neubau für die Anwärter des Gestütes
      Aquentino, Skadi, Your Red Pleassure Mainstream, Solsikke, Valentine´s Candy Fireflies, Al Aasiyah ox, Caja, Checkpoint, Medivh, Oak´s Lake Mountain, Occani, Reykja, Webster, Taciturn

      Fohlenweide auf der Lichtung
      Aufgepasst, hier kommt Arcada!, Scamander, Painted Minimalistic Art, Elfenlied, Lillifee, Capona, CM´s Meilenstein, Symphonie de la Bryére, Thor, Picutre of a Ghost

      Hauptstall der Zucht
      Fleming, Amber, EBS Mon Amie, Heros, Zarin, Dante

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      Pferde befinden sich seit Oktober 2016 im Besitz von kira

      Mach´s gut Kleiner

      Die letzten Gewitterwolken fingen an sich zu verziehen und die ersten Sonnenstrahlen blinzelten durch die Kronen der mittlerweile dicht bewachsenen Laubbäume. Die Wiesen schmatzen vor sich hin, während das Wasser im Boden versank, der sandige Schlamm klebte an Sockes Hufen, während ich ihn im Westernsattel den Weg an der Weide entlang ritt. Langsam, einen Schritt nach dem anderen setzte er einen Huf vor den nächsten. Die Luft war klar und kühl im Verhältnis zur schwülen Hitze, die die letzten Tage geherrscht hatte. Ich ließ die Zügel lang, wir hatten es nicht eilig. Die letzten Wochen und Tage waren ein einziges Auf und Ab gewesen. Allein darüber nachzudenken…
      Susan hatte den Ausbildungsplatz gewechselt und letztendlich mir die Schuld gegeben, dass sich ihre Situation so entwickelt hatte. Trotz der angespannten Lage ließ ich Tom unter der Hand einige Kontakte abfragen und der Wechsel ging geschäftlich gesehen für beide Seiten ohne weitere Blessuren aus. Sie würde ihre Prüfung zum selben Termin abschließen und nahe Leipzig, auf dem Hof, an den Tom sie vermittelt hatte, später weiter festangestellt arbeiten. Dave konnte mit der ganzen Situation, für die er sich irgendwie die Schuld gab, nicht umgehen und zog sich ebenfalls in Arbeit zurück. Mitte Mai reiste er für drei Wochen nach England und Schottland, was uns alle doch sehr überraschte. Als sich die Sache mit Susan merklich zuspitze, kam er zeitgleich in Kontakt mit einem führenden Kutschen-Hersteller und Züchter. Da die Verbindung nach England vor allem für unsere Sportpferdezucht sehr interessant sein könnte, willigten wir alle ein und ließen ihn fliegen. Die Verabschiedung zwischen ihm und mir war überraschend eisig. Von den Vertrautheiten seit seiner Einstellung mir gegenüber war nichts mehr übrig. Tom bemerkte es, blieb aber stumm.
      Und kaum war Dave weg, ging es auf dem Hof komplett drunter und drüber. Ohne seine Unterstützung war es für Leo und mich extrem schwer, die Fahrturniere ohne Probleme zu organisieren. Aber mit ein paar Blessuren schafften wir die Planung irgendwie, woran Leo auch weiter wuchs. Ich war stolz auf meinen Azubi, der jetzt so viele Aufgaben übernahm und das so kurz vor seiner Abschlussprüfung. Er muss gemerkt haben, wie sehr es mir zusetzte, dass ich als Betrieb einen Azubi verloren hatte, in den ich so viel Hoffnung gesetzt hatte. Ich ärgerte mich sogar eine ganze Zeit lang so dermaßen, dass ich verlauten ließ, erstmal keine Auszubildenen mehr aufzunehmen. Aber genau dann bewies sich Leo. Ich stellte ihn dann Nachmittags so gut es ging frei, damit er mit Webster für die Dressur und Springen üben konnte. Tom korrigierte ihn dabei, ich sah beim Springen immer wieder mal drüber, aber da dann nur noch Mia, Willi und ich für den Rest der anfallenden Arbeiten auf dem Hof waren, kam wirklich alles zu kurz. Da demnächst die Welshis vollständig vom Hof ziehen sollten und die Stallungen für Einsteller frei werden würden, richteten wir den Offenstall auf der alten Koppel her und stellten dort die Stuten unter, die Hengste kamen in einer Teilabtrennung zu den Zuchtpferden. Heros und Fleming machten sich Anfangs einen heiden Spaß daraus, die kleinen Ausgaben durch die Gegend zu scheuchen. Take a Bow, Miro, Landwein und Poison trabten den ganzen Nachmittag am Zaun entlang und buckelten vor sich hin, aber zum Abend hin waren die Jungs so erschöpft von der schwülen Hitze, die diese Tage in die Ebene drückte, dass sie am nächsten Tag müde vor sich hin dösten. Auch die Großen kamen tagsüber kaum auf die Koppel, erst Abends, als es deutlich milder war, standen sie am hinteren Ende des Geländes und grasten die zugesteckten Weideflächen ab. Als die Welshis aus dem Nebenstall ausgezogen waren, fingen wir an, die Sattelkammer dort auszumisten. Alle Schabracken, Sattel und Trensen, Putzkästen und sonstiges Zubehör, das an die neue Welshzüchterin gehen würde, putzten wir und lagerten wir im Haupthaus sorgfältig für den Umzug ein. Lediglich je drei Decken, Schabracken und gebrauchte Bandagensets für Taciturn, sowie das komplette Equipment für Occani zog in den Hauptstall um. Die Scheckstute würde als Gesellschafterin für Lillifee und die Fohlen doch vorerst auf dem Hof bleiben, aber auch im Ponyreitsport gefördert werden. Da sie auch noch sehr jung war, klappte die Eingliederung recht gut, sie behauptete sich aber als ehemaliges Herdenmitglied einer erfahrenen Pferdeherde aber gleich und mauserte sich recht fix an eine der höheren Ränge. Lediglich die resolute Meilenstein blieb davon unberührt und ließ sich nichts gefallen. Sie würde als fast Dreijährige bald unter den Sattel kommen und eingeritten werden. Ich hatte lange mit Tom und Mia geredet und unsere Zahlen überflogen. Wir standen durch die Pacht, Verkäufe und Trainingseinnahmen so gut da, dass wir uns mit zwei weiteren Mitarbeitern vergrößern könnten. Mia kümmerte sich diesmal um die Ausschreibung der Stellen, die Wohnungen wurden neu gestrichen und bezugsfertig gemacht, die im Haupthaus noch über waren. So ging der Mai um und es wurde Juni. In dieser Zeit arbeiteten wir uns alle schier zu Tode, ich war vier Tage auswärts und trainierte auf Abajo´s Hof ihre Pferde und übernahm dort ein Fohlen namens Picture of a Ghost. Allgemein vergrößerte sich nach der Auflösung der alten Zucht des Ammerseegestüts von damals die Zahl der Fohlen auf Naundorf deutlich. Der Decksprung von Mon Amie war geglückt, das Spektakel um Painted Blur war nach wie vor ein Highlight, das so schnell nicht vergessen werden würde. Ihr kugelrunder Bauch wurde immer dicker, bis sie in den letzten Maitagen einem kleinen Hengst das Leben schenkte. Er hatte von der Farbigkeit so gar nichts von seinem berühmten Uropa und auch Mon Amie behielt ihre Farbigkeitsvererbung für sich. Painted Minimalistic Art kam so vollkommen nach seinem Papa, war Schwarzbraun und hatte nur ganz wenige Abzeichen, was ihm seinen Namen verlieh. Und auch Mitte Juni kam ein lang ersehntes Wunschfohlen auf den Hof. Ein Hengst, auf den ich mich, neben Painted, ebenfalls besonders freute. Schwarzgold war sein Vater, ein Elitehengst, der auf Naundorf eine Zeit als Jungpferd verbracht hatte, bevor er an eine sehr alte Freundin von mir ging. Durch einen Verkauf eines Rasputin-Ravallo Fohlens, hatte ich eine Leihmutterschaft einer Co Pilot Tochter bekommen und Schwarzgold als Vater ergattern können. So bereicherte ab Mitte Juni Scamander unsere Babyherde und war mit seinem halben Jahr unglaublich niedlich anzusehen. Ich packte ihn mit Lillifee, Symphonie und Arcada auf eine Weide, die drei Mädels waren sehr lieb zu ihm und ließen seinen Trennungsschmerz von seiner Mama schnell vergessen. Mit der Zeit, wenn er kräftiger werden würde, würde ich die vier wieder zurück in die Gruppe der anderen Fohlen integrieren, die neben diesen aus Meilenstein, Capona, Thor und Elfenlied bestand. Painted blieb mit Mon Amie natürlich für die nächsten Monate erst einmal separat.
      Ich lächelte, als ich so an die Kleinen dachte, die mir meinen eigenen Kummer eine kurze Zeit lang nahmen und trieb Aquentino, der bei allen den Namen Socke trug und auch nie mehr anders gerufen wurde, in einen leichten Galopp. Freudig setzte er die Hufe voreinander und griff locker aus, schnaubte ab und spitzte die Ohren. Er hatte sichtlich Spaß und auch ich ließ einen Moment los. Nicht nur das Chaos und der Arbeitsstress auf dem Hof waren derzeit eine große, emotionale Belastung. Idefix hatte sich seit dem Winter erst noch sichtlich erholen können, allerdings wurde bei einigen Kontrollterminen, weil er mir sehr schlapp erschien, ein Tumor entdeckt, der zu unser aller Schreck nicht mehr operierbar war. Ich heulte mir an dem Abend schier die Augen aus dem Kopf, Mia war in dieser Zeit eine wahre Freundin und tröstete mich wie keine es hätte sonst können. Sie wusste, wie viel mir Idefix bedeutete und dass er der letzte, verbliebene Partner aus einer sehr alten Zeit war. Tom kümmerte sich ebenfalls liebevoll um mich und auch Leo und Willi erwiesen sich als echte Familie. Da Idefix nur oft müde war und sonst keine Schmerzen litt, bekam er vorerst Medikamente und würde noch eine ganze Weile unter uns bleiben, was den Schmerz, ihn zu verlieren, zwar nicht milderte, aber ertragbar machte. Ich verbrachte so viel Zeit wie möglich mit ihm, spielte mit ihm, streichelte ihn, hielt ihn im Arm. Er durfte auch ab diesem Tag auch in meinem Bett schlafen und wurde vom Rest auch sehr verwöhnt. Er schien seine Situation durchaus zu genießen und war recht glücklich – und so war ich es irgendwie auch.
      Ich parierte Socke durch und trabte am äußersten Rand unserer Weiden entlang. Der Dänenhengst streckte sich und verlangsamte immer mehr, bis ich ihn zum Schritt parierte und die Zügel wieder lang ließ. Nach einer guten Stunde war ich wieder auf dem Hof, sattelte den Hengst ab, striegelte Aquentino und führte ihn in seine Box. „Alles gut draußen?“ fragte Willi und ich nickte. Er schob die Mistkarre durch die Gasse und fing an bei Mainstream die Box zu säubern. Ich fing gegenüber an und kümmerte mich um Ambers Box. Mia gesellte sich dazu, Abendessen würde heute Tom machen, Leo war drüben bei den Welshis und kümmerte sich um die Stuten Seidenfell, Teutonia, Nikita, Lara und Haselnuss. „Ich würde nach dem Stalldienst gern noch eine Runde mit Aasiyah drehen.“ meinte sie und schwang in deren Box die Gabel. „Ich würd dich gern begleiten, wenn du nichts dagegen hast.“ tönte eine Stimme vom Gang her und wir drehten alle drei die Köpfe. Dave. Er stand einfach mitten im Stall, grinste und hielt sich für unwiderstehlich. Er hatte sich eigentlich erst für morgen Vormittag angekündigt. Der Satz, der mir durch den Kopf schoß war schneller draußen, als ich schauen konnte. Wegen ihm hatten wir die letzten Wochen so zu kämpfen, wegen ihm war alles drunter und drüber gegangen. „Nein, du übernimmst ihre Schicht. Du bist abgelöst Mia, sei so lieb und schau nach Leo, nimm ihn und Lake Mountain mit. Das hat er sich verdient.“ Dabei betonte ich ´übernimmt´ und sah dabei nur Dave an. Der war erstmal perplex, nahm dann aber die Mistgabel von Mia, die mittlerweile genauso verärgert war auf Dave und von dannen zog. Willi erklärte, dass er sich um die Hengste Medivh, Dante und Checkpoint kümmern würde. „Ich sehe später nach ihnen, danke Willi.“ meinte Dave jetzt kleinlaut, drehte sich von mir weg und mistete Cajas Box. Ich wechselte gegenüber zu der von Skadi und fragte dann in einem versucht weicheren Ton, während Dave direkt neben mir eine Gabel nach der anderen in die Karre warf, warum er heute schon hier sei und nicht, wie geplant, erst morgen. Er erzählte etwas von verbuchtem Flug und gewissen, privaten Geschehnissen in England. „Du scheinst dich ja nicht wirklich zu freuen.“ schloss er trocken, hielt inne und stütze sich auf die Gabel. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“ antwortete ich, sah ihn an und war jetzt wirklich verärgert. Was dachte er sich? Dass er sich nur 2x bei Tom meldet in den ganzen drei Wochen und dann einfach hier aufschlägt und alles völlig in Ordnung ist? Ich atmete durch und warf die letzte Gabel aus Skadis Box in die Karre. „Wir werden zur weiteren Unterstützung zwei weitere Angestellte einsetzen, Leo bekommt wegen seiner guten Leistungen eine Festanstellung und die Wohnung von Susan.“ Bei letzterem drehte ich mich um und sah ihn an. Er wirkte verletzt und merkte erst jetzt, wie sauer ich eigentlich war. „Wir sind in Arbeit abgesoffen, Dave.“Ich knallte ihm den Satz ohne große Emotion. Damit ging ich aus der Box, drehte die Karre und wollte los zum Misthaufen. „Das mit den Pferden hat geklappt.“ meinte er jetzt eisig. Natürlich. Er mauerte, zog sich zurück und war beleidigt. Ich hielt inne. „Wann sollen sie kommen?“ fragte ich jetzt, wieder die nüchterne Geschäftsfrau und Chefin, die ich eigentlich war. „Am Wochenende. Ich werde alles fertig machen, ich habe eben mit Tom gesprochen. Auch, was das Jubiläumsturnier angeht.“ Wenigstens darum musste ich mir keine Gedanken mehr machen. Eigentlich war Dave ganz in Ordnung und ein wahnsinnig guter Mitarbeiter. Wenn er denn kein Chaos gestiftet hätte, bei Susan – und mir. „Weiß er, dass du mitisst?“ fragte ich und rang mit doch ein leichtes Lächeln ab, streiten hasste ich wie die Pest und er würde dann viel eher wieder auf mich zukommen. Aber ich hatte mich geirrt. „Nein, ich werde heute auswärts essen. Ich bin morgen zum Frühdienst wieder da.“ Mir fror das Lächeln regelrecht ein, ich war aber recht schnell wieder Herr meiner Sinne und quittierte das nur mit einem „Ok, ist gut.“ Ich wollte die Karre gerade wieder anschieben, da meinte er, dass er von Tom auch das mit Idefix erfahren hatte. „Es tut mir ehrlich Leid, Luisa.“ „Lass gut sein. Ich will nicht drüber reden.“ So ließ ich ihn stehen.
      Es war still am Abendtisch, keiner sprach oder scherzte herum, wie es trotz dem ganzen Stress die letzten Tage der Fall war. Ruhig sprachen Tom und Mia mit uns anderen die Einstellung der neuen Leute ab und wir entschieden, dass wir alle zusammen die Leute sichtigen würden, damit sie auch auf den Hof passen würden. „Noch ein paar Frauen wären nett. Mia und Luisa seh ich ja kaum...“ witzelte Willi und lockerte damit dann doch die Stimmung. „Zarin geht’s übrigens wieder richtig gut, man sieht kaum mehr was, dass er mal kurz vorm Schlachter war.“ meinte er dann zu mir und ich nickte. Wenigstens dieses Sorgenkind hatte jetzt endlich die Kurve bekommen. „Wer weiß Willi, vielleicht geht er als Deckhengst doch noch auf Reisen. Aber jetzt peppeln wir ihn auch reiterlich erstmal wieder auf.“ „Wenn du magst, würde ich damit morgen gerne anfangen.“ Tom kam in letzter Zeit viel zu kurz, konnte kaum in den Sattel steigen und seiner Leidenschaft, der Dressur, nachgehen. „Ich glaube, das wäre das allerbeste, du hast ihn stärker unter Kontrolle. Und dann nimmst du dir den Rest des Tages frei, kümmer dich mal wieder um Reykja. Ich mag das morgen mit dem Büro. Brauch mal ne Pause.“ Er lächelte dankbar, er machte gerne Bürozeug, aber war auch gern draußen. Dann sprachen wir auch für die anderen die morgige Tagesplanung durch.
      Zwei Tage später wachte ich mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Es war noch dämmrig, ich konnte gerade die Umrisse meines Zimmers erkennen. Heute sollten die beiden Pferde Solsikke und Candy Fireflies ankommen. Erstere, eine Knabstrupperstute, war mir unbekannt, Fireflies allerdings hatte ich vor Jahren schon mal als Fohlen auf einer Schau gesehen und ich war wirklich überrascht, als ich seinen Namen auf den Papieren entdeckte. Ich drehte mich nun vorsichtig um, damit ich Idefix nicht versehentlich weckte. Es wurde langsam immer heller und meine Befürchtung wurde mit jedem Lichtstrahl mehr Realität. Er hatte sich mit dem Rücken zu mir an mich gekuschelt, sein Kopf lag auf den Vorderpfoten, er hatte sich eingerollt und die Augen geschlossen. Ich streichelte ihm das weiche Fell, sein Körper war noch warm, aber viel kühler, als ich ihn über all die Jahre kannte. Auch hob und senkte sich sein Brustkorb nicht mehr, er schnarchte nicht mehr leise vor sich hin und schien doch so zufrieden wie ewig lange nicht mehr. „Mach´s gut mein Kleiner.“ flüsterte ich, drückte mein Gesicht in sein Fell und fing leise an zu weinen.

      Veija - 09. Dezember 2017
      Dragons Heartbreaker, Snap Cat, Xanti, Didga, Boston, Shades of Grey, Vermillion, Easy Going, Spat Split and White, Finn, Pennyroyal, River’s Batida de Coco, Averything Black, Erdbeerflavour, Vision, Classic Cinnamon, Gabriella, PFS’ Stormer’s Victory, Underground, Nightstorm, Kahula, Cup Cake, Bellami, Circle of Unbroken, Sweet Poison, Love Me Lara, Legacy of Gold, Inspiration, Schwalbenfeder, General’s Coming Home, Zokni, Kentucky Bourbon, Paintball Gun, Avalon-Fiffenity, Roses are Red, Northern Dancer, Chester, Hall of Fame, Face Down, Louis, San Diago, General Jack, Galawayn, A Rose from Nevada, Fireball, Ghost’s Phenomena, Hollywood Dragon, Anouk, Royal Kiss, Overo, Almost Illegal

      Elena hatte gerade viel damit zu tun die Fotos für die Inserate der Pferde zu machen, welche sie nun verkaufen wollte und so war ich bereit sie zu besuchen. Sie war schließlich auch oft für uns dagewesen. Des Weiteren wollte heute noch ein Interessent kommen und sich Overo und Almost Illegal anschauen. Ich brachte die anderen Pferde nach draußen und machte gemeinsam mit Joyce die Boxen sauber. Danach richtete ich noch das Futter her. Elena kam mir relativ schweigsam entgegen und auf meine kurze Frage, bekam ich keine Antwort. Dies verstand ich auch. Bei ihr ging es gerade einfach drunter und drüber. Sie musste einiges im Stall ordnen und auch der Verkauf ihrer geliebten Pferde machte ihr ganz schön zu schaffen. Deshalb wollte ich ihr wenigstens das Nötigste abnehmen.
    • Sevannie
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      Sevannie & Friese - 30.03.2018
      Die letzten Monate war ich sehr oft in Mexiko gewesen oder jemand aus Mexiko hatte mich besucht. Ganz zur Missgunst von Simon war das Bellamy gewesen. Wir beide hatten einfach so viele Gemeinsamkeiten, dass sich seine Besuche oder meine Besuche natürlich nicht immer nur um die Arbeit drehten. Irgendwann hatte dies schlussendlich zum Streit zwischen mir und Simon geführt. Immer wieder war er der Meinung ich vernachlässige ihn und er wäre mir eigentlich schon gar nicht mehr wichtig, sondern Bellamy. Durch den vielen Streit und die anhaltenden Diskussionen war das Klima zwischen uns und unsere Beziehung im Allgemeinen nicht besser geworden. Tyler und Joyce hatten das ewige Gezanke zwischen uns natürlich auch mitbekommen und lagen sich deswegen auch teilweise in den Haaren. Er hielt zu Simon und sie hielt zu mir. Ich wollte eigentlich gar nicht, dass die beiden mit in unsere Meinungsverschiedenheiten gezogen wurden. Natürlich kam alles wie es kommen musste und Simon packte irgendwann mal stinksauer seine Sachen. Hierbei beließ er es jedoch nicht, denn wenige Tage später war bei uns bereits Post vom Anwalt im Briefkasten. Er klagte. Und zwar auf seinen Teil des Hofes oder einen Ausgleich. Ich konnte seinen Standpunkt schon verstehen. Denn schließlich hatten wir vier den Hof zusammen gekauft und alle Geld und Zeit investiert. Ersteres wollte er nun wiederhaben. Der Brief warf ein erneutes Streitthema bei uns auf. Irgendwie waren wir uns alle nicht einig, ob es nun okay war oder nicht. Gerade, weil wir das Geld auch nicht so üppig hatten. Aber das war mit unter sein verletzter Stolz der bei dem Brief noch mitschwang. Natürlich hatte ich kurz darauf unseren Anwalt kontaktiert und er meinte, dass wir versuchen konnten, dass wir das ganze außergerichtlich regeln würden. Ich machte mich also heute für den Termin fertig und meinte zu Joy, dass ich mich melden würde, wenn ich beim Anwalt fertig war. Dies tat ich auch und erklärte ihr, dass Simon ein Anrecht auf einen gerechten Ausgleich hatte, aber wir noch eine Chance hatten, dass wir nicht komplett Bankrott gingen. Dies hatten wir mit einer Klausel im Vertrag über den Kauf und die Partnerschaft festgehalten und jetzt war ich mehr wie nur froh darüber. Am Hof angekommen diskutierten wir zu dritt über alles. Tyler stand hierbei komplett hinter Simon und kreidete mir die Freundschaft mit Bellamy mehr wie nur ein bisschen negativ an. Ich ging bereits vor Joyce und Tyler ins Bett, denn ich hatte keine Lust auf weitere Diskussionen. Den Tag heute konnte ich nicht nach meinen Pferden schauen und so hoffte ich, dass sich alles bald legte.

      Früh am Morgen war ich schon auf und lief in die Küche, mehr als einen Kaffee bekam auch heute ich nicht runter. Ich hatte die letzten Tage noch weniger gegessen als sonst. Tyler fiel das vor lauter Streitigkeiten gar nicht auf und auch sonst kümmerte er sich eher weniger um mich oder mein Wohlbefinden. Mir war es weniger egal was aus uns allen werden würde, als ihm. So schnell es begonnen hatte vom gemeinsamen Traum schien nun auch alles wieder zu zerplatzen. Ich wollte doch nicht viel. Ty schlief noch genauso wie Elena. So zog ich mir meine Stiefelletten an und begab mich in den Stall. Ich wollte dem Alltagsstress entfliehen und mich den Pferden widmen. Mit einem heiteren Wiehern wurde ich begrüßt, ehe ich begann die Pferde nach und nach zu füttern. Immer wieder mischten sich jedoch in meine Gedanken die ganzen Szenarien der letzten Tage. Ich wollte nicht, dass es so endet und Elena schien mir so zuversichtlich, dass alles gut gehen würde. Es war wie immer. Sie der Optimist und ich der Pessimist. Als ich fertig gefüttert hatte, machte ich mich in die Box von Neskur und begann ihn nebenher noch etwas zu putzen. Er war zwar mein Neuzugang und dennoch befürchtete ich, den kleinen Isländer bald wieder aufgeben zu müssen. Er hatte schon einige Reitstunden hinter sich und einige erfolgreiche Turniere und nun sollte er bald wieder weg, damit wir Simon und gegebenfalls Ty auszahlen können? Ty trat in diesen Moment in den Stall, denn er rief zaghaft meinen Namen durch die großen Stallungen. Ich zögerte einen Moment, ehe ich ihm doch antwortete mit einem heiseren ,,Ja?'', da mir die Tränen wieder in den Augen standen. Ich lauschte seinen Schritten, wischte mir die Tränen weg und besann mich wieder. , ,Alles okay?'', hauchte er und streichelte dem Hengst über seine Blesse. ,, Ja alles bestens'', murmelte ich und legte das Putzzeug wieder in die Kiste zurück. ,, Ich wollte etwas ausreiten mit ihm, nachdem die anderen auf der Weide sind'', erklärte ich und er nickte. Früher hätte er keine Sekunde gezögert und hätte eines seiner Pferde auch zurecht gemacht. Er lief die Stallgasse stattdessen wortlos entlang und brachte nach und nach die Pferde auf ihre Weiden. Ich sattelte derzeit Neskur und schwang mich vor dem Stall auf seinen Rücken. Gerade als ich los ritt, kam Elena aus dem Hauptgebäude und nickte mir lächelnd zu. Ich tat es ihr gleich, ehe ich mir die Handschuhe anzog und meinen Blick auf die Straße richtete.
      Nachdem Neskur und ich wieder auf dem Hof angekommen waren, sattelte ich ihn ab und brachte ihn ebenfalls auf die Weide. Elena am auf mich zu und meinte sie müsste mal mit mir reden. ,, Nun der Anwalt sagte gestern, wir könnten das ganze auch so begleichen, dass wir ihm 'seine' Pferde überlassen. Also quasi als Bezahlung, solange er dies einwilligt.'', meinte sie in einem Atemzug und ich schluckte den Kloß in meinem Halse herunter. ,,Okay.. und wie viele Pferde wären das?'' murmelte ich und sie meinte es wäre noch keine genaue Zahl bekannt, es käme auch darauf an, welche Pferde er in Anspruch nehmen würde. Ich nickte nur und blickte auf die Weiden. ,, Wir wissen doch schon von einigen welche er haben möchte'', sagte ich und blickte in ihre leeren Augen. Nun war sie es, die stumm nickte. Das Leben hatte uns zurzeit echt auf dem Kicker. Als wäre das nicht genug kam gerade Ty wieder um die Ecke, der gerade sein Handy wegpackte. Elena nickte erneut und machte sich in Richtung Stall, ich verstand sie ja auch, dass sie kein Ton mehr mit ihm wechseln wollte. ,, Hey.'', murmelte Ty und streichelte mir kurz über den Rücken, ehe er mir in die Augen blickte. ,, Wir müssen reden.'', hauchte er und ich wusste worauf das hinaus gehen sollte. Ich wusste es schon seit geraumer Zeit, wenn ich ehrlich zu mir selbst war. Er erklärte mir seine Situation, dass er ja immer noch Simon recht gab und diesem zustimmte, dass er mit der Gesamtsituation nicht mehr zufrieden war und er ausziehen wollte. Kurz gesagt, er machte Schluss und er bat mich um seine Einwilligung seine Pferde mitnehmen zu dürfen. Das wären unter anderem einige meiner Lieblinge wie Scottland Yard, Ramires und und und. Ich atmete tief ein und aus, ehe ich ihm die Augen sah. Und zu meiner Verwunderung hatte selbst ich nun keine Tränen in den Augen, doch man sah ihm auch den Schmerz an. ,, Ich verstehe dich, verstehe auch dass du unzufrieden bist nur weißt du auch, wie lange Elena und ich schon befreundet sind und dass dies hier unser Traum war. Simon ist dabei das Ganze zu zerstören und du… Naja ich kann und will dich zu nichts zwingen und ich merke selbst, dass dies alles hier keinen Sinn für und mit uns beiden hat'', meinte ich trocken, da ich mir nichts anmerken lassen wollte. Ich stelle dir nachher eine Liste mit den Pferden auf, dann sprechen wir darüber. Einige davon hast du dir ja so oder so selbst gekauft aber wahre Schätze wie meinen Dark sweet Temptation wirst du nicht bekommen, dass dir das klar ist.'' - ,,Völlig klar und solch Pferde verlange ich auch gar nicht von dir'', meinte er und ich nickte. Er gab mir noch einen zögernden Kuss auf die Stirn, ehe ich mich wortlos entfernte. Elena wollte ich zuerst nichts von der neuen Situation erzählen. Also setzte ich mich in mein Büro und machte mir Gedanken um die Pferde.


      Vor Joy verheimlichte ich immer wie viele Sorgen ich mir gerade machte und wie viel Angst ich vor der Zukunft hatte. Am nächsten Tag flatterte bereits ein Schreiben ein, welches von einem Anwalt beglaubigt war. Mehr konnte ich nicht lesen. Mit Tränen in den Augen legte ich den Brief wieder weg. Leise seufzte ich und versuchte es dann nochmal. Es war ein Schreiben von Simons Anwalt mit einer Auflistung unserer kompletten Pferde und ihrer Werte. Ich laß mir die Namen nochmal genauer durch. Hierbei bemerkte ich, dass nicht nur meine Pferde sondern auch die von Joyce auf der Liste standen. Ich runzelte die Stirn. Genervt stand ich auf und suchte draußen nach Joy. Diese hatte sich aber wieder eines ihrer Pferde geschnappt und war nach draußen ins Gelände verschwunden. Ich konnte sie was das anging voll und ganz verstehen. Jedoch war ich gerade nicht fähig mich viel mit meinen Pferden zu befassen. Ich hatte hier oftmals nur den Gedanken: „Was wenn er mir einen meiner Liebsten nimmt?“ Ich klappte den Brief nochmal auf. Dort waren ein paar Pferde mit einem gelben Marker markiert und ein paar mit grün. Erstere waren meine Pferde und die anderen die von Joyce. Ich seufzte kurz. Mir war fast klar, dass die gelbe Markierung für die Pferde stand, welche Simon beanspruchte und die Grüne für Ty. Ich seufzte nochmal kurz und wartete dann auf Joy. Sie hatte mir gestern Abend noch kurz von ihrem Gespräch mit Tyler erzählt, dass jetzt aber alles so schnell gehen würde und er sich bereits mit Simon und dessen Anwalt in Verbindung gesetzt hatte, war mir schon ein bisschen suspekt. Warum hatte er dann nicht bereits früher das Gespräch mit Joyce oder mir gesucht? Vielleicht wollte er alles in trocknen Tüchern wissen wollen, bevor er damit zu Joyce oder mir kam. Ich seufzte ein weiteres Mal und schrieb Joyce eine SMS, dass sie doch bitte zu mir ins Büro kommen sollte, wenn sie wieder da war. Im Büro erstellte ich eine Exceldatei, in welcher ich genau aufschrieb, welche Pferde Simon verlangte und welche Tyler. Dazu schrieb ich die geschätzten Werte und faxte unserem Anwalt danach noch das Schreiben durch. Die Liste schickte ich gleich mit damit, er sich ungefähre Gedanken über die Werte machen konnte. Ich öffnete die Datei nochmal. Simon forderte die kompletten Lewitzer. Ich seufzte leise. Eigentlich zählten sie zu meinen Lieblingspferden, aber die Verhandlung über alleine diese sechs Pferde würde ewig dauern und es müssten andere Pferde ausziehen. Bestimmt hatte er bereits einen Käufer für alle sechs zusammen. Irgendwie glaubte ich einfach nicht, dass er sie behalten wollte. Er mochte sie nie wirklich. Den gleichen Gedanken hatte ich auch bei den Friesenmixen. Hier hoffte ich jedoch sehr, dass es sich um meinen Bekannten aus den Niederlanden handelte. Er hatte bereits vor längerer Zeit mal Interesse an den Pferden geäußert. Ich konnte mir also gut vorstellen, dass Erdbeerflavour, Averything Black, Classic Cinnamon und The Circle of Unbroken also an ihn gehen würden. Bei den restlichen Pferden konnte ich mir noch nicht wirklich vorstellen an wen sie gehen sollten. Galawayn vielleicht noch mit an Jan. Das ganze Gedankenzerbrechen würde mir aber auch nichts bringe. Genau in diesem Moment klopfte es an der Türe und Joyce trat ein. Sie wollte wissen, was ich von ihr brauchte. Ich seufzte leise. „ Es kam ein Brief vom Anwalt“ meinte ich und gab ihn ihr. Danach zeigte ich ihr meine Aufstellung in Excel und teilte ihr meine Gedanken mit.

      In Elenas Büro angekommen hoffte ich, dass sie zur Abwechslung mal etwas erfreulichere Nachrichten hatte. Aber nein. Es war eine Exeldatei, welche sowohl meine als auch ihre Pferde und dessen Werte beinhaltete. Sie schilderte mir Ihre Gedanken und anscheinend auch die von Ty. Ich seufze kurz auf und starrte auf die Liste der Pferde die Ty haben wollte. Es waren so Unmengen viele. Es blieben mir nur meine Schätze wie Staccato und Velvedere, meine alte Liebe Sweet Poison und mein erster und bislang einziger Isländer Neskur. Noch dabei einige Pferde der Zucht wie Royal Rubina, Alice Cullen, Dark sweet Temptation, Hero of Heaven, Antaris. Auch einige Tinker waren noch dabei, aber im Großen und Ganzen hatte er mehr Pferde, die aber ungefähr gleich viel wert hatten, also auf dem Markt nicht von unserer moralischen Seite aus. ,,Das sollen wir jetzt so hinnehmen? Die meisten verkaufen sie doch eh nur weiter.“, murmelte ich und sah es schon kommen, das wir wieder einmal umziehen mussten, denn der Hof würde für uns viel zu groß werden mit den wenigen Pferden und wir könnten es auch nicht bezahlen also müssten wir wahrscheinlich einige von den eh schon wenigen Pferden ebenfalls verkaufen. Ich raufte mir die Haare und atmete tief ein und aus. Was Elena von Ty‘s Masche hielt, ließ ich ganz außen vor, denn davon wollte ich gerade nichts hören. Ich schüttelte den Kopf und sah aus dem Fenster, direkt auf die Weiden wo die Pferde genüsslich grasten und so gut wie gar nichts von dem ganzen Trubel mitbekamen. ,,Was machen wir nun? Klein bei geben und alles so einwilligen? Dann müssen wir wieder umziehen!“, meinte ich aufgebracht und sah wieder zu Elena. Elena meinte sie müsse sich das alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen und sie würde ihren Anwalt, oder eher unseren, kontaktieren. Ich nickte und machte mich wieder von dannen. Ich wollte das alles auch noch nicht so wahrhaben.
      Ich nahm mir eine Tasse aus den Schrank, als ich in der Küche angekommen war, und füllte diese mit Kaffee. Wenigstens ein was beständiges bei Elena und mir. Ich nahm einen Schluck, ehe ich raus auf die Treppe ging. Seufzend sah ich zu den Weiden und erblickte Neskur grasend. Zumindest versuchte der Isländer die wenigen Halme abzuknabbern. Wie sollte das alles bitte nur weiter gehen? Ein dickes großes Fragezeichen zeichnete sich in meinem Kopf ab, ehe ich wieder einen Schluck aus der Tasse nahm.
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      Nach zwei Tagen war es dann soweit, der Termin beim Anwalt. Erst allein um alles nochmal durchzugehen, ehe der Anwalt der Jungs sowie sie selber dazu kommen würden. Ich zuppelte mein schwarzes Kleid zurecht, Elena und ich hatten es uns Business-Chick gekleidet, was eigentlich gar nicht unser Stil war aber bei solchen Terminen einfach Pflicht für uns. Mit zittrigen Händen sah ich zu Elena, ehe wir in den Konferenzraum gingen. Der Anwalt erklärte uns, welche Pferde nun genau gefordert wurden. Dies waren beispielsweise Scottland Yard und Café Latte. Zwei meiner liebsten und ältesten Hengste. ,,Da müssten besitmmte Forderungen noch mit einher gehen, damit ich diese Pferde an ihn abgebe. Ich hätte gerne sowas wie einen Schutzvertrag, dass ich erst einmal informiert werde, sollten diese Pferde in Zukunft weiter verkauft werden. Bei einigen möchte ich wenigstens dann noch mitbestimmen wo sie hin kommen, oder möchte sie gegebenfalls auch zurück kaufen.'',meinte ich und der Anwalt nickte, eher er sich meine Forderung notierte. Bei Elena sah dies ganz genauso aus. Wir wollten wissen wo manche unserer Pferde hinkommen, sollten sie von den Jungs verkauft werden. Jedoch war Elena zudem immer noch etwas verärgert darüber, dass Simon so einen Weg zu rate zog. Nachdem wir alles geklärt hatten, kamen die Jungs herein sowie ihr Anwalt. Die neuen Forderungen wurden notiert und wir klärten noch einmal einige Pferde genauer ab. Ty zeigte sich einsichtig und konnte verstehen, wie schwer es für mich war die Pferde abzugeben. Er willigte sogar ein, bei allen Pferden diesen ''Schutzvertrag'' zu leisten. Für mich liefen die Verhandlungen glimpflich aus. Elena und Simon diskutierten über mehrere Pferde lautstark, aber Simon zeigte auch keine Einsicht, Elena in manchen Dingen schon.
      Nach gut vier Stunden wurde das Ganze auch beendet. Elena und Simon sind sich etwas einig geworden, jeder hatte Verluste auf seiner Seite und für Elena war ein manches Pferd ein harte Schlag, doch sie wollte Simon nicht mehr unter die Augen treten oder weiter diskutieren, weil es doch keinen Sinn machte. So fuhren wir beide wieder nach Hause. ,,Ich hätte niemals gedacht, dass er so einen Schuh draus macht, sondern dachte eher er zeigt etwas mehr Einsicht dass es deine Lieblinge sind..'',murmelte ich und sie nickte. Auch diesmal sah ich die Tränen in ihren Augen. ,,Lass gut sein.'',murmelte ich als sie gerade zum Stall gehen wollte. ,,Ich ziehe mich rasch um und mache die Pferde fertig. Ruh' du dich aus.'',meinte ich und streichelte ihr über den Rücken, ehe wir zum Haupthaus gingen. Gesagt - getan. Ich zog mich um und holte die Pferde nacheinander wieder rein, ehe sie ihr Heu und Kraftfutter bekamen. Zu guter Letzt wagte ich mich in die Box von meiner geliebten Velvedere. Sie war nun auch schon stolze sieben Jahre alt und immer noch mein ein und alles. Sie durfte auch eine lange Weidenzeit genießen, da sie nicht rechtzeitig eingeritten wurde. Zudem hatte sie auch noch einen Sehnenschaden auf der Sommerkoppel erhalten vor zwei Jahren. Nun war aber alles verheilt und bald sollte es soweit sein. Aber erst einmal wollte ich schauen wo das ganze hinführte. Sie war einer der wenigen Pferde die ich mit Sicherheit behalten durfte, weil Ty wusste ich würde für sie sterben. Ich hatte sie damals von einer guten alten Freundin bekommen und seitdem war sie mein Ein und Alles. Ich streichelte der jungen Holsteiner-Pinto Stute über die Nüstern, ehe ich ihr noch eine Möhre zusteckte. ,,Morgen wirst du auch mal wieder longiert, meine Maus.'',flüsterte ich ihr zu, bevor ich ihre Box verließ. Ein kurzer aber dennoch anstrengender Tag war dies heute. Somit machte ich im Stall alle Lichter aus und machte mich ins Haupthaus. Nach dem ich geduscht war, ging es auch für mich ins Bett, denn Elena schien schon längst zu schlafen.


      Ein neuer Tag ein neues Glück, oder? So heißt es zumindest. Heute durfte ich mal ausschlafen, denn mein Wecker hatte nicht geklingelt und Elena hatte mich nicht geweckt, anscheinend hatte sie das ganze auch manipuliert. Ich machte mich rasch fertig und begab mich in den Stall. ,,Guten Morgen.'',sagte ich zu Elena, ehe ich zusammen mit ihr die Pferde rausstellte, bis auf Velvedere. Ich hatte es der Stute gestern versprochen und so band ich sie draußen am Putzplatz an und fing an sie zu putzen. Sie sollte heute etwas longiert werden, zusätzlich noch etwas Stangenarbeit. Elena stieß dazu. ,,Na was steht heute auf den Plan?'',fragte sie neugierig. Ich erklärte ihr meinen Plan. ,,Du scheinst ja heute etwas besser gestimmt zu sein?'',hakte ich vorsichtig nach und sie nickte. ,,Ich kann nichts mehr dran ändern, die Verhandlungen sind durch und wir sollten eher nach vorne blicken. Wir haben schon so vieles geschafft, also schaffen wir das erst recht!'',sagte sie entschlossen und ich nickte schmunzelnd. ,,Da hast du recht.'',lächelte ich nun und sie verschwand daraufhin wieder im Stall. So machte ich mich weiter daran Velvedere zu putzen. Ich legt ihr danach das Kappzaum an und machte mich mit ihr auf den Longierplatz. So das hieße dann wohl auch bald Abschied nehmen von fast allen Pferden. Mir würden hier auf Jasmund lediglich vier Pferde bleiben, die da wären: Staccato, Neskur, Velvedere und Sweet Poison. Das würde aber auch mehr Zeit für diese bedeuten. Andere Pferde hätte ich auch, aber die hatte ich beschlossen zu verkaufen. Zum Beispiel Grey Love oder Calero, Arikado oder Roxy. Das war ja nur eine kleine Auswahl von deren die ich behielt, doch ich musste es auch realistisch sehen und wir brauchten in Zukunft auch etwas mehr Geld. Nachdem Velvedere warm gelaufen war, legte ich noch die Stangen zurecht und ließ sie über diese drüber traben und galoppieren. Ich longierte sie insgesamt eine dreiviertel Stunde, ehe sie danach wieder auf die Koppel zu den anderen Pferden durfte.

      Die nächsten Tage beziehungsweise Wochen zogen nur so an mir vorbei. Wirklich etwas davon bekam ich nicht mit. Und dann war es auch schon soweit. Meine Laune an diesem Tag war ungefähr genauso super wie das Wetter. Hust, Irnonie, Hust. Es goss nur so wie aus Eimern, als der erste Transporter vorfuhr. Es war ein Auto mit niederländischem Kennzeichen. Simon hatte die Friesenmix und Galawayn zusammen an Jan van de Berg verkauft, so wie ich mir das gewünscht hatte. Ich half ihm beim Einladen und war mehr als nur froh, dass Simon nicht da war. Er und Jan hatten bereits in der Früh alles geregelt und ich hatte nun nichts mehr mit dem Papierkram zu tun, denn rechtlich gesehen waren es nicht mehr meine Pferde. Ich hatte mich gestern dennoch ausgiebig von allen verabschiedet, denn in meinem Herzen waren sie doch einfach noch MEINE Babys. Ich seufzte leise als ich Galawayn zu Classic Cinnamon und The Circle of Unbroken auf den Hänger führte. Als letztes folgten noch die beiden Jungpferde, Averything Black und Erdbeerflavour. Ich gab jedem der Pferde eine letzte Möhre und verabschiedete mich nochmal kurz. Wenige Minuten später rollte der erste Hänger für heute bereits vom Hof. Weitere würden folgen und weitere würden mit neuen Pferden kommen. Die Hälfte unsere Weiden und Stallanlage war ab sofort an einen Reitbetrieb verpachtet worden. Wir konnten es uns nämlich weder leisten den Hof alleine zu betreiben, noch einen neuen zu kaufen. Die Reitschule hatte mir angeboten hin und wieder ein paar Stunden bei Ihnen zu halten und Joyce durfte sich als Tierärztin um die Pferde kümmern. So kam wenigstens nochmal zusätzlich ein bisschen mehr Geld rein. Als nächstes fuhr jedoch wieder ein Hänger auf den Hof. Die Boxen leerten sich nach und nach und ich machte sie sauber. Wir hatten abgemacht, dass wir sie auch neu herrichteten und das machte ich nun auch. Nachdem alle Pferde, welche Simon gefordert hatte, den Hof verlassen hatten, kehrte kurze Zeit Ruhe ein. Nach knapp einer Stunde jedoch kamen bereits die Pächter an. Ich zeigte ihnen ihren Stallteil und schaute nochmal nach meinen Pferden. Abends stand nochmal ein Gespräch mit den Pächtern an und ich wusste jetzt schon, dass ich hier nicht wirklich Lust drauf hatte. Es würde nochmal genauer darum gehen, wer, was, wie und wo. Davor schaute ich jedoch noch nach ein paar Pferden, welche auf dem Gestüt verbleiben durften. Hierrunter fielen zum einen meine Warmblüter wie Finn, Spat Split And White, Vision, Chester, Underground, Nightstorm und mein neuer Hengst Brego. Mein Bestand an Warmblutstuten war auf eine überschaubare Zahl von 3 gesunken. Sowohl Kentucky Bourbon, als auch Bellami und Kahlua, konnte ich nicht gehen lassen und Simon hatte sie zum Glück nicht gefordert. Ich seufzte kurz und schaute durch eines der Paddockfenster auf die Weiden. Auf dieser standen meine englischen Vollblüter. Aus PFS‘ Stomer’s Victory war mittlerweile ein erwachsener Hengst geworden. Dennoch wusste er nicht was er mit dem ganzen Trouble anfangen sollte, welcher heute hier so um ihn herum passierte. Nervös trabte er am Zaun auf und ab und steckte damit auch noch PFS‘ Snap Cat an. Der junge Hengst hatte ihn als sein Vorbild angenommen und versuchte nun mit ihm mitzukommen. Ich seufzte leise. Dann schaute ich, ob ich ein anderes meiner Pferde entdecken konnte und dies tat ich auch. San Diago und Hall of Fame grasten ein paar Meter abseits und versuchten so dem ganzen Stress zu entkommen. Auch bei ihnen war ich mehr wie nur froh, dass sie bei mir bleiben durften. Hall of Fame war nun immerhin schon seit über 5 Jahren in meinem Besitz und ich konnte ihn mir einfach nicht mehr wegdenken. Mein drittes und letztes Vollblut war PFS’ Northern Dancer. Sie durfte auch bei mir bleiben und auch hier war ich mehr wie nur froh drüber. Denn sie war damals ein Fohlen aus einer Wunschverpaarung gewesen. Ich seufzte ein weiteres Mal. Vor geraumer Zeit hatte ich und Joy zwei Welsh A Ponys wieder zurück in unseren Besitz geholt. Nachdem sie schon ein paar Mal den Besitzer wechseln mussten, waren wir uns auch jetzt wieder sicher, dass auch die beiden bei uns bleiben durften. Ich klopfte Love me Lara den Hals und seufzte dann kurz. Danach schaute ich noch kurz zu dem zweiten der beiden Pferde, welches zu Joys Pferden gehörte. Er hörte auf den Namen Sweet Poison und stand neben Staccato. Beide grasten in Ruhe vor sich her und schauten nur gelegentlich nach oben. Mir waren noch River’s Batida de Coco und Gabriella geblieben. Beide standen bei den anderen drei Stuten, welche ich noch hatte. Der Abend rückte immer näher und ich seufzte jetzt bereits leise. Vor dem Gespräch wollte ich noch in Ruhe duschen gehen und mich fertig machen. Genau dies machte ich auch und ging danach in unseren kleinen Aufenthaltsraum. Ich goss Wasser in eine Karaffe und stellte ein paar Gläser für das Gespräch auf den Tisch, zusammen mit der Karaffe. Dann holte ich die bereits ausgearbeiteten Verträge und legte sie auf den Tisch. Für jede Person gab es eine Kopie. „ Joy kommst du?“ rief ich laut in den Stall und ging gemeinsam mit ihr nach drinnen. Wir besprachen gemeinsam nochmal alles und holten schließlich noch schnell die Pferde nach rein. Danach fand auch schon das Gespräch statt und wir konnten nochmal alle Einzelheiten haargenau regeln. Nach dem Gespräch verbrachten Joy und ich den Abend noch gemeinsam und versuchten uns gegenseitig aufzubauen. Ich wusste, dass sie genauso wie ich an dem Verlust zu knabbern hatte. Die nächsten Tag und Wochen würden noch sehr anstrengend und nervenzehrend für uns beide sein, aber anders ging es gerade einfach nicht und wir mussten durch diese Zeit. Ich war mir auch sicher, dass wir auch dies überstehen würden, denn immerhin hatten wir uns beide noch. Die Zeit würde schon alles regeln.

      [25.411 Zeichen / by Sevannie & Friese]
    • Sevannie
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      Sevannie - 30.03.2018
      Nachdem nun endlich alles geklärt war mit dem Hof und dem Verpachten, so war es nun endlich an der Zeit die Pferde mal wieder gründlich durchzuchecken. So hatte ich mir mein etwas verstaubtes Tierarztzeug rausgesucht und ging zu der ersten Box. Es war schon lange eine Nachkontrolle nötig und diese sollte nun durchgezogen werden. Immerhin wollten wir ja unseren Pferden nichts nachsagen lassen. In der ersten Box stand nun Sweet Poison und dieser war schon etwas nervös, denn er war noch nicht auf der Weide heute. Ich hatte mich gleich nach dem Frühstück daran gemacht und meine Sachen desinfiziert und gereinigt. Ich streichelte Sweet über die Nüstern, ehe ich ihn dann anband. Auch wenn ich schon erfahren war, ich kannte meine Pappenheimer doch noch am besten. Ich streichelte seinen Hals entlang, ehe ich anfing ihn abzutasten. Zuerst die Beine, dann den Rumpf und zuletzt Hals und Kopf. Ich schaute ihm in sein Maul, sah mir seine Zähne und sein Zahnfleisch an, danach schaute ich mir die Augen an. Alles schien bis hier tip top zu sein. Kurz lobte ich den Hengst und kramte aus meiner Tasche mein Thermometer. Ich stellte mich neben seine Hinterhand und hob den Schweif leicht an. Sweet legte die Ohren an und versuchte mit seinem Schweif zu schlagen, welchen ich in der Hand hielt. Zufrieden war er definitiv nicht, denn er wusste was nun kommen würde. Ohne mich von seinen Gestiken beeindrucken zu lassen, fuhr ich fort. Ich führte ihm das Thermometer ein und wartete geduldig auf das Piepen. Währenddessen tippelte der Hengst neben mir etwas hin und her, doch im Großen und Ganzen war er noch ruhig. Ich hatte schon ganz andere Pferde neben mir stehen. Das Piepsen ertönte und ich zog das Thermometer raus, blickte drauf und schmunzelte. 37,9°C las ich auf dem Thermometer ab. Sanft lobte ich den Hengst, ehe ich dann mein Stethoskop aus der Tasche zog, nachdem ich das Thermometer wieder desinfiziert hatte. Ich begann damit, Sweet abzuhören. Auch seine Atmung hörte sich einwandfrei an. Der Puls lag auch im Normbereich, somit konnte ich dann wohl die Wurmkur auffrischen, wie ich es vorgehabt hatte. Den Kot der ersten vier Pferde hatte ich die letzten Tage schon genauer unter die Lupe genommen, somit konnte ich bei allen vier Pferden ausschließen, dass sie überhaupt unter Würmern litten. Also stand somit der Wurmkur nichts im Wege und die PAT-Werte waren auch in Ordnung und das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes. Ich zog aus der Tasche die Blisterpackung und löste eine Tablette heraus. Ich präparierte eine Karotte mit einem kleinen Loch und steckte die Tablette hinein. Ich bot Sweet Poison die Karotte an und er mampfte diese genüsslich. Sanft lobte ich ihn und packte meinen Kram zusammen. Das erste Pferd war somit schon einmal geschafft und ich brachte ihn fix auf die Weide.

      Staccato stand auch schon ungeduldig in seiner Box und scharrte kurz mit den Hufen, ehe er mich sah. Der siebenjährige Hengst blickte mit aufgestellten Ohren zu mir. Sanft streichelte ich auch ihm über die Nüstern und begann kurz darauf ihn abzutasten. Brav wie er war hob er jeden Huf an, als ich an den Beinen war. Am Bauch war er anscheinend auch etwas kitzelig. Schmunzelnd streichelte ich dem Hengst erneut über die Nüstern, bevor ich mir dann sein Maul ansah, seine Zähne, das Zahnfleisch und zu guter Letzt die Augen. Immer hatte ich die gleiche Reihenfolge, damit ich ja nichts vergaß. Nachdem abtasten folgte also das Messen der Körpertemperatur, ich nahm also wieder das Thermometer und stellte mich neben die Hinterhand von Staccato. Der junge Hengst war brav und so geübt darin, dass er nur kurz zuckte und mich dann machen ließ. Das Piepen ertönte und ich zog das Thermometer raus. 38,1°C zeigte es an, also auch alles im grünen Bereich. Ich desinfizierte das Thermometer und nahm mir das Stethoskop. Ich hörte ihn ab und auch seine Atmung und sein Puls waren okay. Somit stand der Entwurmung nichts im Wege und ich präparierte auch ihm wieder eine Karotte und gab ihm diese zusammen mit der Tablette. Sanft lobte ich ihn wieder. Ich band den Hengst ab und brachte auch ihn auf die Weide.

      Als nächstes stand nun Neskur an. Dieser junge Isländerhengst stand mit seinem Halfter in den Box und blickte ebenso neugierig drein. Ich schmunzelte und nahm mir seinen Strick und band ihn an. ,,Na mein Kleiner.'',flüsterte ich den Füneinhalbjährigen zu und streichelte ihn. Er war mitten im Fellwechsel und seine Plüschmähne musste ich auch bald wieder mal stutzen. Mit einem Schmunzeln begann ich dann den Isländer abzutasten. Abgesehen von einer kleinen Beule an der Brust bemerkte ich nichts, musste er sich wohl beim Rangeln auf der Weide zugezogen haben, aber das war nichts dramatischen, wahrscheinlich nur ein Bluterguss. Ich lobte ihn, dafür dass er so brav blieb und begutachtete sein Maul und seine Augen, auch hier war alles in bester Ordnung wie bei den beiden Hengsten zuvor. Erneut lobte ich ihn und nahm mir das Thermometer ein drittes Mal zur Hand. Ich stellte mich an die Hinterhand des Isländers und hob seinen buschigen Schweif an. Er legte die Ohren an und trat von einem Vorderhuf auf den anderen. ,,Ruhig mein Kleiner.'',murmelte ich und streichelte kurz über seine Kruppe und begann dann mit dem Messen. Er zuckte und tappelte weiter mit seinen Vorderhufen, er maulte auch etwas doch sonst blieb er ruhig. Als ich das Thermometer wieder herauszog, da stellten sich auch wieder seine Ohren auf und er wurde ruhiger. Ich blickte darauf und nickte schmunzelnd, 38,0°C. Somit desinfizierte ich das Thermometer und holte erneut mein Stethoskop raus. Ich hörte auch ihn noch ab und lobte ihn dann schmunzelnd. Kerngesund. Somit hörte ich ihn noch ab, seine Atmung lag bei 16 Atemzügen pro Minute und sein Puls 46 Schlägen pro Minute. Leicht über dem Durchschnitt aber noch in der Norm. Kurz darauf bearbeitete ich schon die Karotte, steckte die Tablette in das Loch und gab diese dem Hengst vor mir. ,,So mein Kleiner, jetzt geht’s auf die Weide für dich.'',schmunzelte ich und lobte ihn. Ich band ihn ab und brachte ihn zu seiner Koppel, ehe ich dann zu der Stutenkoppel ging und mir Velvedere schnappte. Die siebenjährige Stute war ganz ruhig und hatte anscheinend schon etwas getobt auf der Weide. Auch diese Stute war mein ganzer Stolz. Schmunzelnd streichelte ich sie und band sie dann am Putzplatz an. Die Holsteiner-Pinto Stute schien mir etwas aufgekratzt, vielleicht hatte sie ja schon etwas Wind von meinem heutigen Besuch bekommen. Auch sie war schon seit Fohlen an darin involviert und kannte das ganze Prozedere. Also ging es erst an das Abtasten und das Abchecken des Mauls und der Augen. Nachdem dies dann erledigt war, war das Messer der Körpertemperatur ein Klacks und auch das Abhören der Stute. Wie schon vermutet war ihr Puls und ihre Atmung noch etwas erhöht vom Toben auf der Koppel, doch sie beruhigte sich langsam davon. Mir schien die erhöhte Atemfrequenz aber nicht als ein Symptom einer Krankheit, daher machte ich auch ihr eine Karotte mit Tablette zurecht. Das war ein kurzer und knapper Prozess. Sanft lobte ich sie und steckte ihr noch ein Leckerli zu. ,,So meine Liebe, nächste Woche machen wir dann noch die Impfung, dann seit ihr alle aufgefrischt.'',murmelte ich ihr gut zu und brachte sie ebenfalls wieder auf die Weide. So der erste Teil war damit erledigt. Somit machte ich mich erst einmal an die Inventur der Tierarztbestände.

      Die eine Woche war vergangen und wir hatten schon Neskur und Staccato angebunden am Putzpkatz. Es war noch recht früh und die beiden noch etwas aufgekratzt. So beeilte ich mich und checkte sie noch kurz einmal durch, bevor ich dann die Spritzen für beide zurecht machte. Mit dieser Impfung wurde alles wichtige abgedeckt wie Influenza, Tollwut, Herpes und auch Tetanus. Ich desinfizierte die Stelle vorher, in welche ich Einstechen würde, ehe ich dann die Spritze injizierte. So schnell war ein kleines Quiecken von Neskur und Staccato zuhören und beide zuckten einmal auf als der andere den schrillen Schrei ausstießen. ,,So ihr beiden, jetzt seit ihr für das nächste halbe Jahr auch wirklich durch.'',murmelte ich und Elena und ich brachten die zwei wieder auf die Weide. Als nächstes holten wir Velvedere und Sweet Poison noch einmal zum Putzplatz. Auch bei den Beiden gab es ein kurzes Quiecken und dann war das ganze auch schon durch. Somit waren meine vier Pferde nun geimpft und entwurmt, jetzt müsste ich mich demnächst an die Pferde von Elena ran. Dann wäre der Hof wieder komplett entwurmt und geimpft...

      [8508 Zeichen by Sevannie]
    • Friese
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      Sevannie & Friese - 29. September 2018
      Pflegebericht für Chester, San Diago, Brego II, Finn, Nightstorm, Underground, Vision, Spat Split and White, Bellami, Kahlua, Kentucky Bourbon, PFS' Snap Cat, PFS' Norther Dancer, PFS' Stormer's Victory, River's Batida de Coco, Gabriella, Hall of Fame, Cup Cake, Love me Lara, Velvedere, Sweet Poison, Neskur, Staccato

      Es war einige Zeit vergangen und fiele Pferde hatten unseren Hof derweil verlassen. Es war eine nervenaufreibende Zeit gewesen und auch sehr schmerzhaft durch die ganzen Verluste die Elena und ich hatten einstecken müssen. Kurz blickte ich über den Rücken der jungen Holsteiner-Pinto Stute Velvedere, ehe ich sei weiter putzte. Vor uns lag einer der großen Koppeln, auch dem die Stuten standen, allesamt zusammen. „ Sie ist so groß geworden und auch so hübsch'' - Kurz lächelte ich und blickte auf die gescheckte Stute, bevor ich mich zu Elena umdrehte. „ Ja das ist sie und sie ist vor allem mein ganzer Stolz. Ich bin heilfroh das Ty sie mir nicht hat weggenommen...'', murmelte ich und die Stute hinter mir brummelte leise vor sich her, schaute dabei zu den Stuten auf der Koppel die gerade an den Zaun galoppiert kamen. „ Was hast du heute mit ihr vor?'', fragte Elena mich und ich beantwortete ihre Frage: ,,Ich wollte sie noch etwas longieren, bevor du das Einreiten mit ihr beginnst.'' Sie nickte stumm und schmunzelte, lief dann zu der Stutenkoppel und holte sich Love me Lara. „ Ich werde die kleine Maus auch etwas longieren.'', erklärte sie mir und band daraufhin die Stute an dem Putzplatz neben mir an. Ich kratze Vel noch die Hufe aus, ehe ich ihr den Kappzaum anlegte und einstellte. Ich benutzte dieses nämlich für mehrere Pferde. Brav folgte mir dann die Scheckstute auf den Longierplatz und lief fleißig im Schritt die äußeren Kreise. Ich hatte sie schon des Öfteren longiert und auch hierbei ganz gut auf Kurs gebracht. Auch der Handwechsel klappte mittlerweile einwandfrei, wobei es anfangs doch eher ein Problem darstellte. Wir hatten festgestellt, dass die rechte Hand ihre Schwächere war, dennoch ziemlich ausbaufähig. Elena als Trainerin meinte, dass sie auch mit einigen Trainigsstunden die ''Angst'' an dieser Seite verlieren würde. Sie würde sich erstmal auf das Einreiten beschränken und das weitere Balance halten. Deswegen strapazierte ich sie auf der rechten Hand eher weniger und wir tasteten uns jedes Mal etwas mehr an diese Seite heran. Nach der Aufwärmphase kam auch schon Elena mit ihrer Welsh-A Stute heran. Die kleine Rappscheckin war früher mal in meinem Besitz, wurde als Wanderpokal herumgereicht und landete wieder auf unserem Hof und hier sollte sie auch bleiben, solange bis wir sie gehen lassen mussten oder in ihren wohlverdienten Ruhestand schicken konnten. Schmunzelnd blickte ich zu beiden hinüber, ehe ich dann Vel antraben ließ. Wir starteten immer mit der linken Hand, damit sie nicht gleich die Lust am Training verlor.
      Nach fast einer Dreiviertelstunde beendete wir auch das heute Training und ich führte Vel wieder auf den Putzplatz, tauschte ihr Kappzaum gegen das Weidehalfter und brachte sie auch auf die Koppel zu den anderen Stuten. Tief atmete ich ein und wieder aus, streckte mich und räumte meinen Teil des Putzplatzes auf. Wir waren mit den Renovierungsarbeiten nicht sehr weit gekommen, da erst einmal alles verhandelt wurde mit den Jungs. Mittlerweile war dies alles geklärt und Elena und ich konnten nun planen wie wir was gestalten wollten. Auf alle Fälle mussten wir an das Dach heran, da waren einige Stellen undicht. Ich blickte von dem Gibel herab auf die Stalltüren und begab mich in diesen. Ich wollte vor dem Essen noch einige Boxen ausmisten. Elena trat nach der dritten Box zu mir. „ Wir sollten nachher mal einen Plan aufstellen, was wir als erstes machen wollen, was am dringendsten ist und weiteres.'', schlug ich vor und sie nickte zustimmend. „ Ja, können wir ja dann nach dem Essen machen. Auf alle Fälle müssen wir streichen.'', meinte sie und ich schaute sie an. „ Hier drin oder draußen?'', fragte ich nach und sei schaute sich noch einmal um. „ Beides, hätte ich gesagt.'', meinte sie und blickte auf die Boxenwand die früher sicherlich einmal weiß gewesen war. „ Ja da hast du auch recht..'', murmelte ich und sah es dann auch ein. ,, Aber das wäre ja ein Thema das etwas mehr Zeit hätte, ich finde die Futterkammer mit ihrem Mäuseproblem und die kaputten Stellen im Dach doch etwas gravierender.'', erklärte ich ihr mein Anliegen und diesmal stimmte sie mir zu. „ Ich geh schon mal rein und fange mit dem Kochen an, komm bitte so in einer halben Stunde.'', sagte sie zu mir, während sie schon auf dem Sprung war. Ich lächelte und machte mich weiter an die Arbeit. Hatte dann auch in kürzester Zeit die Hälfte der Boxen fertig, da wir ja jeden Tag misteten war es ein leichtes viele Boxen in kürzester Zeit zu misten. Die halbe Stunde hatte ich leicht überzogen, so lief ich zum Haupthaus, zog die Schuhe und die Jacke aus, wusch mir die Hände und lief dann in die Küche. „ Das riecht lecker!'', bemerkte ich und Elena fing an zu Schmunzeln. „ Danke, das ist ein Rezept meiner Oma. Lass es dir schmecken!'', grinste sie mich an und wir aßen zu Mittag.
      Vollgefuttert saßen wir auf dem kleinen Balkon des gemeinsamen Wohnzimmers. „ Also das Dach schlägst du als erstes vor?'', fragte Elena nach und ich nickte. „ Ja genau, dann hätten wir im bevorstehenden Winter sicherlich auch nicht solch einen Durchzug wenn die Pferde mit ihrem dicken Winterfell drin stehen und noch etwas geschwitzt sind.'' – „ Da hast du recht. Also zuerst das Dach.'', nickte sie und schrieb es auf den Block, der auf ihrem Schoß ruhte. „ Und die Futterkammer, wir sollten schauen, wo sich dort Löcher befinden und diese dann zu machen. Ganz vermeiden kann man es sicherlich nicht, aber wenn die Hauptwege erst einmal zu sind dann wird es zumindest weniger.'', sagte ich und blickte über die wenigen Koppel die wir zur Verfügung hatten. Es war deutlich weniger Land als vorher, aber wir hatten ja auch weniger Budget und weniger Pferde... Vielleicht kann man nach und nach noch etwas Land dazu kaufen und die ein oder anderen Pferde werden sicherlich auch wieder dazu kommen. Ich kenne ja mich und ich kenne auch meine liebste Elena, wenn wir eben ein Traumpferd sehen, dann ist es im Kopf schon gekauft.

      Für mich begann der Tag heute mal zur Ausnahme im Stall und nicht im Büro. Ich wollte mich mal um Love me Lara kümmern. Die kleine Stute war leider immer wieder viel zu kurz gekommen, aber ich war mir sicher gewesen, dass sie nicht weiter rumgereicht werden sollte. Und wenn sie zukünftig nur eine weitere Auszeit auf der Weide führen würde, dann wäre das immer noch besser als würde sie immer wieder von Stall zu Stall gereicht werden und irgendwann zu verwahrlosen. Danach ging es aber wieder zum Bürokram. Der Bau eines neuen Daches stand an. Ich setzte mich vor meinen PC und setzte mich daran ein paar Firmen im Internet zu recherchieren. Danach folgten die Anrufe bei den einzelnen Anbietern und ungefähre Preisvorschläge. Diese trug ich mir in eine Exceldatei ein und druckte sie aus. Joyce war in der Zwischenzeit bereits wieder im Stall am Schaffen. Sie hatte sich Sweet Poison geholt und putzte sein Fell. Als ich kam sah sie kurz von ihrem Pony auf. „ Ich habe mal alle Firmen in der Nähe angerufen und eine Datei erstellt mit den Preisen. Ich glaube es wird um einiges teurer als wir dachten.“, erklärte ich ihr kurz. „Komm doch bitte rein, wenn du hier fertig bist.“, fügte ich schließlich noch hinzu. Ich machte mich wieder an meinem Computer zu schaffen, doch dieses Mal ging es um die Bestellung von Futter und weiteren Vorräten. Dies machte ich meistens ohne Absprache mit Joyce, da es ja sein musste und wir eigentlich immer die gleichen Marken und Mengen bestellten. Ich war gerade fertig mit den Bestellungen als Joy in mein Büro kam. „ Hast du Zeit?“ fragte sie mich und ich nickte zustimmend. Gemeinsam gingen wir alle Unternehmen und Preise durch. Wir waren uns sicher, dass es keinen Sinn machte, den günstigsten Anbieter zu nehmen, wenn dann womöglich gefuscht wurde, aber ebenso wollten wir nicht mehr Geld in die Hand nehmen als nötig war. Wir entschieden uns dafür drei Unternehmen in die engere Auswahl zu nehmen, aber davor nochmal eine Nacht drüber zu schlafen. Nachdem ich mit dem Bürokram für heute soweit fertig war, machte ich Chester fertig. Ich klopfte kurz seinen Hals und putzte ihn danach. Ich wollte ein bisschen mit ihm auf dem Springplatz trainieren, denn er sollte ein bisschen mehr gefördert werden. Ich war wirklich froh einen so ruhigen Hengst in meinem Stall zu haben, denn es war sehr entspannend mal mit einem angenehmeren Pferd arbeiten als mit einem dauergeladenen Hengst. Ich konnte jedoch nicht nur ruhige Pferde haben, das wäre mir viel zu langweilig. Nachdem ich ihn geputzt hatte, sattelte und trenste ich den Fuchs noch und schwang mich dann vor dem Stall auf seinen Rücken. Ich ritt bis zum Platz und ließ danach die Zügel wieder lang. Den Parcours hatte ich bereits aufgebaut bevor ich den Hengst geholt hatte und klopfte seinen Hals. Nachdem ich den Hengst lange genug warmgeritten hatte, begann ich damit erstmal alle drei Gangarten auf dem Platz zu gehen. Schließlich sollte er sich noch ein bisschen lockern und alle Bewegungsabläufe in den Grundgangarten durchgehen bevor wir den Parcours gingen. Schließlich sollte er sich ja nicht irgendwas verziehen, reißen oder überdehnen. Verletzungen waren sehr schnell zugezogen und diese wieder auszukurieren dauert meistens lange. Ich klopfte dem Hengst den Hals und ging danach eine Runde mit ihn den Parcours. Er machte wirklich brav mit. Zog schön auf die Sprünge und nahm meine Hilfen brav an. Genauso half er mir dabei die richtigen Abstände zu finden und ich war wirklich froh, dass er so brav war. Mir kam so ein Pferd nicht nur für das eigene Training mehr als gelegen, sondern auch wenn ich ein Pferd zum Beritt hatte, dessen Besitzer Reitstunden auf einem brav trainierten Pferd wollte. Hier konnte ich auf Chester ohne weitere Probleme zurückgreifen. Bei ihm brauchte ich mir keine Gedanken oder Sorgen machen, dass er mal durchdrehte oder verweigerte, denn eigentlich nahm er die meisten Hindernisse brav, außer man machte grobe Fehler. Ich trainierte noch ein bisschen mit ihm und ließ ihm danach die Zügel lang. Zum Abreiten ging ich eine kleine Schrittrunde mit ihm um die Koppeln. Hierbei durfte er sich einfach ein bisschen entspannen. Ich wollte nicht, dass er direkt nach dem Training wieder einfach weggestellt wurde, sondern noch ein bisschen ruhig mit ihm Zeit verbringen. Ich putzte ihn also in aller Ruhe und brachte ihn danach auf die Weide. Die Pferde standen aktuell nur nachts in den Boxen, hieß sobald es hell wurde durften sie raus und sobald es dunkel wurde mussten sie wieder rein. Hierdurch wurden sie auch gleich abgegrast, da die Tage immer kürzer wurden und sie nicht mehr so viel Gras auf einmal bekamen als noch im Hochsommer. Unsere Pferde durften auch bei schlechtem Wetter oder Schnee nach draußen. Aktuell hatten wir auch das Glück genug Wiesen zu haben, so dass es nicht schlimm war, wenn eine mal matschiger war und trotzdem gefetzt wurde. Schließlich sollten die Pferde trotzdem rennen dürfen und sich bewegen können. Ich war komplett dagegen, dass sie nun in der Box oder auf dem Paddock standen und genauso ging es Joy auch. Nachdem ich ihn auf die Weide gebracht hatte, holte ich San Diago nach drinnen. Ich klopfte seinen Hals und putzte den gefleckten Hengst danach auch. In aller Ruhe holte ich seinen Sattel und die Trense. Ich platzierte ersteres auf dem Rücken des Hengstes mitsamt einer Schabracke und verschnallte dann alles in Ruhe. Kurz klopfte ich ihm nochmal den Hals und zog dabei auch gleich das Halfter vom Kopf des Schecken. Dieses tauschte ich nämlich gegen die zuvor geholte Trense und führte ihn danach nach draußen. Gemeinsam mit dem Hengst lief ich zum Platz und stieg dort auf seinen Rücken. Ich ritt ihn in aller Ruhe warm und nahm danach die Zügel auf. Mit ihm wollte ich ein paar Grundaufgaben durchgehen, einfach damit er auch mal wieder geritten wurde und auch die Grundlagen gefestigt wurden.
    • Friese
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      Friese - 28. März 2019
      Pflegebericht für Chester, San Diago, Brego II, Finn, Nightstorm, Underground, Vision, Spat Split and White, Bellami, Kahlua, Kentucky Bourbon, PFS' Snap Cat, PFS' Norther Dancer, PFS' Stormer's Victory, River's Batida de Coco, Gabriella, Hall of Fame, Cup Cake, Love me Lara, Velvedere, Sweet Poison, Neskur, Staccato

      Wie jeden Tag wollten heute auch die Pferde wieder nach draußen und frische Boxen bekommen. Genau dies und ich übernahmen Joyce und ich nun auch. Als erstes brachten wir alle unsere geliebten Vierbeiner nach draußen und gingen danach wieder in den Stallkomplex. Gemeinsam machten wir alle Boxen sauber und füllten die Heunetze auf. Ebenso wurden bei den Pferden, bei welchen es nötig war die Tröge auf. Nicht jedes unserer Pferde bekam Müsli oder ein anderes Zusatzfutter neben dem Heu. Die Futtermenge und Sorte war genau mit unserem Tierarzt bestimmt worden und Joyce, als gelernte Tierärztin hatte natürlich auch ihre Finger mit im Spiel. Für uns hieß es jedoch statt Ausreiten und Seele baumeln lassen Büroarbeit. Wir hatten in letzter Zeit wieder einiges zu tun. Gemeinsam mit der To-Do-Liste saßen wir im Büro und legten los. Am Abend holten wir die Pferde wieder nach drinnen und kontrollierten nochmal alle Tränken.
    • Sevannie
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      Pflegebericht für: Aria, Missing Misty, Darling Diva xx, Quintessa, Alice Cullen, Royal Rubina, Hannelore,
      Velvedere, Icaria, Dark sweet Temptation, Sweet Poison, Pancake Killer, Hermann, HGT's Hero of Heaven,
      Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Shining Sommerdream
      Sevannie I 37.910 Zeichen
      Wie alles begann..
      Tja, nun stand ich hier. Reyna Huntington und ihre Pferde, auf einem Hof namens 'Gestüt Birkenhof'. Ich hatte mich von meinem störrischem Exfreund abgewandt, lebte in der Stadt und hatte meinen geliebten Hannoveraner Hengst Dark sweet Temptation in einem Stall außerhalb der Stadt untergebracht. Und nun? Nun hatte ich meinen eigenen Hof den es galt zu renovieren. Ich hatte viel vor, große Pläne mit diesem riesigen Anwesen und es war einfach nur herunter gekommen. Ich seufze auf und blickte zu dem hellem Hengst an meiner Seite, zupfte das Heu von seinem Halfter und schmunzelte. ,,Was meinst du Dark? Hier wird es uns doch sicherlich gefallen, oder?'', grinste ich und musterte das heruntergekommene Stallgebäude und seufze auf. ,,Naja irgendwann, nicht sofort.'', erklärte ich dem Hengst, welcher mit seinen Ohren spielte und so band ich ihn am Hänger an und holte aus meinem Kofferraum erst einmal die Litze und die Plastik-Weidepfähle. So konnte ich auf dem Paddok mit dem heruntergekommenen Zaun erst einmal etwas für meinen Hengst abstecken, solange ich eine Box für ihn herrichtete. Mein Vater war von alle dem nicht begeistert, doch mein Opa war Feuer und Flamme und traute sich mehr zu als mir lieb war. Er war alt und die zahlreichen Beschwerden die er hatte sollte man nicht einfach so auf die leichte Schulter nehmen, deswegen musste ich ihn ab und an wieder einmal bremsen und zum hinsetzen auffordern. Doch das ließ es bereitwillig zu, weil er ja schließlich selbst merkte, dass es nicht mehr so gut funktionierte. Ich wandte meine Gedanken von meinem Opa ab und machte mich daran, einen begrenzten Raum für Dark abzustecken, wollte ja immerhin, dass er sich nach der Fahrt etwas die Beine vertreten könnte. Noch war er vielleicht alleine, aber morgen würden schon einige meiner neuen Errungenschaften ankommen, woher ich das Geld hatte? Na Opa und angespartes. Hatte mir so einige andere Hannoveraner zulegen können und wollte diese trainieren und mit ihnen auf Turnieren starten, ja sogar vielleicht bei Körungen vorstellen. Wobei der ein oder andere schon gekört war. Das Abstecken gestaltete sich als sehr leicht, das der Boden sehr locker war von dem zuvor anhaltendem Regen. Somit brachte ich den Jungspund auf das neu abgesteckte Stück und er lief gleich einige Runden und entspannte sichtlich. Er schnaubte ab und schaute sich immer wieder um, schnupperte am Boden und sah dann doch wieder zu mir. Seine Ohren schienen zu tanzen, so wie er mit ihnen wackelte. Ich lächelte und lief dann zum Stalltrakt. ,,So..'', murmelte ich vor mich her und sah mich um. Überall Spinnennetze und abgeplatzte Farbreste. Verrostete, angenagte Gitterstangen. Oh weh Heimat, da hatte ich Arbeit vor mir. Aber hier sollten ja nach und nach die Boxen eh neu gemacht werden. So blickte ich auch gleich auf die Uhr und schmunzelte. 11 Uhr in der früh, bald müsste der Schreiner hier sein, welcher mir die erste Box abbauen sollte und die neue gleich auf. Ja das passierte hier alles Schrittweise. Jetzt erstmal eine Box die ich soeben herrichten konnte für Dark, dann soweit wir kamen um für die anderen Pferde morgen die Boxen fertig zu haben. Bei dem Design hatte ich mich abgewandt von komplett geschlossenen System. Von Box zu Box waren sie noch komplett geschlossen durch Gitterstäbe, doch nach vorne war ein geschwungener Boxen eben dieser Stäbe und jedes Pferd konnte somit quasi den Hals über de Wandung legen und mitten auf die Stallgasse schauen. ,,Frau Huntington?'', murmelte eine tiefe, dunkle Stimme hinter mir und ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Ich fuhr herum und sah in die strahlend dunkelbraunen Augen eines großgewachsenen Mannes. Das dunkelbraune, fast schon schwarze, Haar war kurz, dennoch schafften es einige Strähnen auf seine Stirn zu fallen. Ich schmunzelte und streckte ihm sogleich meine Hand entgegen. ,,Reyna.'', stellte ich mich knapp vor und er tat es mir gleich, schüttelte meine Hand. ,,Ian.'', lächelte er und ich nickte. ,,Schön. Dann können wir ja loslegen. Ich hab selbst gerade erst den ersten Blick rein gewagt.'', gestand ich dem recht muskulösem Schreiner und schmunzelte als ich mich wieder umdrehte. Er schritt neben mich und seufze auf. ,,Ach das bekommen wir schon hin, ich hab schlimmeres erwartet.'', grinste er und ich verengte kurz die Augen, doch schüttelte den Kopf. ,,Na dann.'', grinste ich und wir machten uns auch sogleich an die Arbeit.

      Wir waren nach gut anderthalb Stunden fertig mit der ersten Box und ich keuchte auf. ,,Sollte es heute so warm werden?'', fragte ich murrend und Ian lachte kurz auf. ,,Ja.'', grinste er und ich sah ihn gespielt sauer an. ,,Sehr witzig.'', murmelte ich und zog mir kurzerhand den Pulli aus, hatte ja darunter ein schwarzen Top an. ,,Glaub' niemals, eine Frau hat für solche Sachen nichts im Petto.'', konterte ich nun und grinste. ,,Aber natürlich.'', sagte er beschwichtigend und ich lief zu meinem Auto und holte dort zwei Wasserflaschen heraus, gab eine davon Ian. ,,Danke. Also wenn wir in diesem Tempo weiter machen sollten wir bis heute Abend so vier Boxen fertig haben. Vielleicht auch fünf.'', erklärte er und ich nickte. ,,Das soll dann auch erstmal reichen, will ja nicht das du Überstunden machen musst.'', sagte ich und er nickte nun. Schien mir dankbar für diese Aussage. Es war ja schon hart genug bei solch einem Wetter zu schaffen, da sollte man nicht auch noch Überstunden machen müssen. So machten wir auch gar nicht groß eine Pause und uns gleich weiter an die Arbeit.
      Und so wie er prophezeit hatte, waren wir Abend mit weiteren fünf Boxen, also insgesamt sechs, fertig. ,,Vielen Dank, Ian.'', lächelte ich und er nickte. ,,Ist doch mein Job, immerhin bezahlst du mich dafür.'', sagte er belustigt und dennoch wusste er meinen Dank zu schätzen. Ich schmunzelte. Wir hatten uns über die Arbeit hinweg sehr gut verstanden. ,,Dann bis Morgen, Reyna.'' - ,,Bis morgen, schönen Feierabend.'', lächelte ich und er bedankte sich, wünschte mir ebenso einen und stieg in sein Auto. Mit grölendem Motor verabschiedete sich der Wagen vom Hof und ich blickte dem alten PickUp hinter her, ehe ich mich wieder den Boxen zuwandte. Ich wusste ja nun wie es ging und baute so noch zwei weitere alte Boxen ab, so konnten wir morgen gleich durchstarten. Doch nun war es mittlerweile schon recht spät und so machte ich Dark's Box fertig, streute sie mit Spänen ein und holte den Hengst. ,,So, mein Liebster. Ab sofort gibt es nur noch Späne.'', grinste ich. Die Boxen waren hier, Gott sei Dank, so eben, dass ich hier auch wirklich Späne einstreuen konnte. In den alten Boxen war es nicht so gewesen, da waren noch sowas wie Kopfsteinpflaster gelegt oder irgendwie sowas derartiges.. Da war das unmöglich die aufgeweichten Späne aus den Ritzen raus zu bekommen. Ich brachte dem Palomino noch sein Heu und schüttete in seinen frisch gewaschenen Trog seine vorbereitete Portion Kraftfutter. ,,Morgen kommen neue Freunde!'', versprach ich ihm und verabschiedete mich mit diesen Worten. Ich hatte heute noch nichts im Haupthaus gemacht, also übernachtete ich in der Box nebenan, denn meine Wohnung war schon gekündigt. Hatte ja auch alles im Auto verstaut und meine Möbel und Ähnliches waren alle bei meinem Vater verstaut in seiner Garage. Ich schloss meine Augen, während ich mich auf zweier der Heuballen bette und spürte wie die Dunkelheit mich mit sich in das Traumland riss.

      Am nächsten Morgen wurde ich durch das aufgeregte Brummeln von Dark geweckt und schmunzelte. Ich streckte mich auf beider Heuballen und stand dann auf. Spürte die zerzausten Haare auf meinem Kopf. Kopfüber stand ich nun in der Box und wuschelte mir durch die braune Mähne, wuschelte somit etwas von dem Heu heraus. Ich schwang den Kopf zurück in den Nacken und kämmte sie mir provisorisch mit der Hand, ehe ich zu dem Hengst in der Nachbarsbox sah. Ein Blick auf mein Handy verriet mir, ebenso das Gebrummel, es war Zeit fürs Frühstück. Es war nämlich schon acht Uhr in der Früh. So machte ich mich zu meinem Auto und holte die nächste Box, welche ich parat gemacht hatte, mit dem Futter darin. Ich gab dieses in seinen Trog, ehe ich mich wieder zum Auto machte, mir die Zähne putzte und die Haare kämmte. Etwas ansehnlicher sah ich danach auch gleich aus. ,,Guten Morgen, Rey!'', hörte ich eine mir allzu bekannte Stimme und fuhr auf den Absatz herum. ,,Opa! Papa!'', grinste ich und sah zu den beiden Männern, welche auf mich zu kamen. Hatte ihr Auto gar nicht auf den Hof fahren hören. So umarmte ich beide und schmunzelte. ,,Wir haben die Käsebrötchen mitgebracht.'', schmunzelte mein Opa und ich bedankte mich, nahm doch gleich eines zu mir und begann zu Essen. ,,Oma hat sich alle Mühe gegeben.'', lachte er und wir liefen zum Stall. ,,Schöne Bruchbude, die du dir ausgesucht hast.'', erwiderte mein Vater als er sich den 'Trümmer Haufen' ansah und ich seufze. Ich schluckte den Rest des Brötchens und sah ihn an. ,,Du wirst schon sehen, das wird später mal einer der größten Höfe hier in der Umgebung.'', lächelte ich zuversichtlich und er hob eine Augenbraue, konnte meinen Worten wohl noch nicht so viel Glauben schenken. ,,So, dann sag mal was wir tun sollen.'', warf mein Opa ein und ich nickte. ,,Ihr könntet weiterhin die Boxen abbauen, der junge Mann, welcher mir gestern geholfen hat, wird auch bald da sein.'', erklärte ich und beide nickten, machten sich dann an die Arbeit. So brachte ich Dark wieder auf das Paddokteil und warf ihm noch etwas Heu hin, damit er genüsslich weiter frühstücken konnte, während wir am schuften waren. Papa und Opa schleppten ein Teil nach dem Anderen heraus und wie gerufen kam dann auch schon Ian auf den Hof gefahren. ,,Guten Morgen.'', grinste er zuversichtlich und sah voller Tatendrang aus. ,,Oh, wir haben weitere Unterstützung.'', stellte er schmunzelnd fest und begrüßte meinen Opa und Vater, stellte sich als der Schreiner vor. ,,Na dann wollen wir mal.'', sagte ich voller Elan und wir machten uns an die Arbeit. Ian und ich stellten die neuen Boxenwände auf und Papa und Opa bauten die alten Teile ab.

      Gegen Nachmittag hörte ich ein weiteres Auto auf den Hof fahren und lief aus dem Stalltrakt raus. Meine Oma! Ich grinste, denn sie hatte uns Mittagessen mitgebracht und so legten wir alle samt eine Pause ein und genossen dieses. ,,Danke Oma.'', entgegnete ich, als ich fertig mit dem Essen war und sie nickte zufrieden als Ian sich ebenfalls bedankte und sagte es war sehr lecker. ,,Ein schönes Anwesen, Liebling.'', sagte sie und sah sie um. ,,Zwar sehr Renovierungsbedürftig aber das bekommst du hin.'', lächelte sie und ich nickte. Wenigstens eine die wirklich an all das hier glaubte. ,,Wie viele Boxen sind es noch?'' - ,,Drei Stück, dann ist der Hauptstall fertig.'', sagte Ian und ich nickte wieder. ,,Okay. Dann machen wir diesen heute noch und der Rest bleibt für morgen.'', erklärte ich und er nickte, stellte den Teller weg und machte sich wieder an die Arbeit. Mein Vater und Opa folgten sogleich. Ja neben dem Hauptstall gab es noch den Nebenstall, wo ich welche Pferde hinstellte war mir selbst noch nicht ganz bewusst. Hatte vorerst geplant, alle Pferde in den Hauptstall einzuquartieren und später dann zu selektieren. Wahrscheinlich kamen dann die Zuchtpferde in den Haupttrakt und die Pferde welche eben noch keine Zuchtlizenz hatten in den Nebentrakt. Fohlen wären vorerst noch bei den Müttern und wenn sie alt genug waren würde ich schon sehen wo ich sie unterbrachte. Ich sah zu meinem Hengst, welcher mit seinen Ohren spielte während er das Heu immer noch genüsslich vor sich her kaute. Ja, nachdem die Ställe fertig waren, kam das Haupthaus dran. Die Halle war ja nicht sonderlich renovierungsbedürftig, brauchte nur einen neuen Anstrich und einige Bretter von der Bande müssten ausgetauscht werden, also eher eine Kleinigkeit. Der Zaun um den Reitplatz müsste komplett erneuert werden und bei dem Round Pen müsste nach dem Dach geschaut werden. Die Führanlage hatte ein elektrisches Problem, doch da wollte sich mein Vater als Elektriker drum kümmern. Übrig blieben dann noch die Weiden, die neu eingezäunt werden müssten, sowie die Paddoks. Also es war noch einiges an Arbeit, aber überschaubar. Oma lief derweil etwas umher und sah sich genauer um, lief dann in das Haupthaus um sich dort umzusehen. Ich blickte in den Stall, wo die drei Männer schafften. In ein paar Wochen würde das alles bei diesem Tempo schon ganz anders aussehen! Aber erstmal machte ich nun die neuen Boxen fertig, streute diese ein. Heute Abend schon würden die anderen Pferde kommen und sollten natürlich gleich in die Boxen, da die Paddoks noch nicht für so viele ausgelegt waren.

      Wir waren gerade mit allen Boxen des Hauptstalls fertig, da kam der erste LKW mit den neuen Pferden. ,,Wie viele sind es denn?'', Ähm ja. Ich zuckte mit den Schultern und sah zu meinem Dad. ,,Einige.'', lachte ich auf und begrüßte den Fahrer, unterschrieb die Papiere und er öffnete den Hänger. Ein lautes und wildes Gebrummel schoss uns entgegen. ,,Das muss HGT's Hero of Heaven sein!'', verkündete ich und musterte den Palomino-Hengst, er war ein Palomino wie Dark einer war, jedoch war seine Fellfarbe dunkler. ,,Hallo mein Hübscher.'', entgegnete ich ihm und streichelte seine weichen dunklen Nüstern. Seine Ohren tänzelten und ich schmunzelte bei dem Anblick. ,,Na wenn du und Dark euch nicht gut verstehen werdet.'', schmunzelte ich und hielt es dennoch für klug ihn nicht gleich neben Dark zu stellen. Die ehemaligen Besitzer teilten mir die Grundzüge der Pferde mit und sagten mir das Hero ein dominanterer Typ wäre. Ich entschied mich, den Hengst neben ihm, Burnin' Awake and Lifeless zwischen Dark und Hero zu stellen. So übergab ich Hero meinem Vater und Life an meinen Opa. Beide brachten unter meiner Anweisung die Pferde in die Boxen und ich blickte zu einem ganz anderem Kaliber. ,,Du musst Hermann sein!'', grinste ich den sanften 'Riesen' an. Er war schon ein ganz schönes Koloss. Schmunzelnd streichelte ich auch seine Nüstern und er rieb diese an meiner Hand. ,,Du kommst erstmal direkt neben Hero.'', verkündete ich und löste den Strick vom Hänger und brachte ihn in seine neue Box. Die Hengste blickten sich alle neugierig um, schnaubten und blähten die Nüstern. Ja so viel neues war es für und dennoch kannten sie sich alle schon. Denn alle Pferde stammten von einem aufgelöstem Hof, hatte meine Chance ergriffen und gleich zugeschlagen. Und ich bereute es keine Sekunde, in der Realität sahen sie alle noch besser aus, als zuvor auf den Bildern. So viel schöner und prachtvoller. Ich schmunzelte und wies meinen Vater dann an den Tinker Hengst zu holen. Er trug den Namen Pancake Killer und war ein Braunschecke mit langem Langhaar und Behang. Ein richtiger Augenschmaus und so hoffte ich ihn auch bald mal als Deckhengst einsetzen zu können, doch vorerst bräuchte auch er seine Zuchtlizenz. Pancake kam direkt neben Hermann und neben ihm folgte der Kleinste der Truppe und dennoch war es der größte Kavalier. ,,Sweet Poison.'', schmunzelte ich als mein Opa mit dem Welsh A-Hengst um die Ecke kam. Er machte seinem Namen alle Ehre und schien ein aufgewecktes kleines Kerlchen. Er kam erst einmal neben Pancake Killer, denn auch im LKW standen die beiden schon nebeneinander und waren sich nicht an die Gurgel gegangen. ,,So, das war die erste Ladung.'', verkündete ich und der LKW Fahrer sagte mir, das gleich der zweite Hänger folgen würde. Dort wären zwei weitere Hengste drin und drei Stuten. Auch erklärte er mir, dass er morgen die letzte Fuhre brachte mit vier Stuten und zwei Fohlen. Ich nickte und bedankte mich, wünschte ihm noch einen schönen Tag. ,,Der ist so chic!'', lächelte meine Oma und sah zu Pancake Killer. ,,Ja das ist er.'', lächelte ich und stellte mich neben sie. Der Hengst schritt auf uns zu und meine Oma streichelte seine Ganasche. ,,So verschmust.'', sagte sie und kicherte darauf wie ein junger Teenie. ,,Aber glaub' nicht dass du jetzt öfter hier sein wirst.'', tadelte mein Opa belustigt und sah sich um. ,,Da steckt einiges Potential in den diesen Pferden.'', sagte er und ich sah zu ihm. ,,Oh ja. Das sind all die, die noch keine Lizenz haben. Die anderen beiden mit Lizenz kommen gleich und auch die Stuten mit Lizenz.'', sagte ich und lächelte. Die Freude in mir stieg immer mehr, denn so langsam füllte sich der Stall mit leben. Ian kam auf mich zu, verkündete das er den Feinschliff an der letzten Box fertig hatte und ich verabschiedete ihn, wünschte ihm einen schönen Feierabend denn wir würden uns ja auch morgen schon wieder sehen. Gerade als der junge Mann vom Hof fuhr, kam der zweite Laster. ,,Oh!'', rief ich fröhlich aus und eilte los zum Fahrer. Ich unterschrieb die Papiere und auch er öffnete uns die Türen, gedämpftes Hufgetrappel und Wiehern schlug mir entgegen. Ich blickte zu den Hengsten, welche nebeneinander auf der einen Seite standen und dann zu den Stuten, welche auf der anderen Seite standen. Mutig Hengste und Stuten in einem Hänger zu fahren, was wäre gewesen wenn eine der Stuten rossig gewesen wäre. Mein Opa schnappte sich den Fuchshengst Shining Sommerdream und ich mir den Braunen. Er trug den Namen Antaris und war der Vater des Fohlens, welches morgen ankommen würde. So kam neben Sweet Poison Shining Sommerdream und neben diesem dann Antaris. So schien ich die Aufteilung erstmal als sehr sinnvoll, da mir gesagt wurde, dass der Fuchshengst kleiner Pferde oder Ponies schon fast liebte. So würden er und Seet Poison sicherlich später ein gutes Kumpelteam abgeben. Ich betrachtete die Hengstreihe und schmunzelte, wandte mich dann auf die gegenüber liegende Seite. Sollten die Hengste wirklich tag täglich die Stuten sehen können? Mir wurde gesagt, dass die Hengste und Stuten Koppeln neben einander gehabt hätten, natürlich mit Luft zwischen den Beiden, aber sie hatten immer Blickkontakt zueinander. Vielleicht war das auch der Grund wieso sie auch zusammen auf einem Hänger gefahren wurden. Also entschied ich mich für diese Variante und wir brachten die drei Stuten in die Boxen. Zuerst kam der schwarze Traum, Royal Rubina war ihr Name und sie war wunderschön. Mein eigener Traum in schwarz, denn in sie hatte ich mich beim ersten Blick verliebt. Sie erinnerte mich an meine Reitbeteiligung als Kind. Neben ihr in die Box zog dann auch gleich Alice Cullen ein, ja die Ironie des Namens aus der Twilight-Saga war mir bewusst, doch störte mich relativ wenig. Sie war eine bildhübsche, glänzende braune Stute und sah anmutig aus. Sie schien so edel. Schmunzelnd betrachtete ich die letzte Stute, eine Tinkerstute. Ihr Name lautete Quintessa und sie war ein Fuchsschimmel, was man daran erkannte das sich ein leichter weiß-gräulicher Schleier über ihr Fell legte, jedoch nur Stichelhaar-Artig. Sie schien mit ihren fünf Jahren noch nicht fertig, denn irgendwann wäre sie sicherlich komplett weiß. Doch so wie sie nun in der Box stand, noch fuchsig und dennoch schon an manchen stellen heller, so gefiel sie mir am Besten. Wusste jedoch, das man den Prozess nicht aufhalten konnte. Ich strich über ihre Nüstern und sie brummelte mir leise entgegen, ihre Ohren waren aufgerichtet. Damit waren die Pferde für heute alle angekommen und ich betrachtete die Stallgasse die nun fast gefüllt schien. Nur eine Box war leer, die am Anfang der Hengstreihe. So holte ich meinen Dark vom Paddok und stellte ihn in seine Box. ,,So meine Lieben, Fressen gibt es später. Wir machen uns erst einmal an die Paddoks, damit ihr da morgen drauf könnt.'', erklärte ich der Pferdemenge, als würden sie das alles verstehen und akzeptieren wenn ich ihnen es erklärte. Papa, Opa und Ich machten uns also an das besagte und waren auch relativ schnell fertig. Der Holzzaun war schnell aufgestellt und die Litze dazu auch befestigt. ,,So können sich alle morgen die Beine vertreten, wenn wir noch immer an den Ställen arbeiten.'', sagte ich. Mein Vater und Opa verabschiedeten sich, meine Oma war ja schon gefahren. So legte ich mich auch wieder in einer der Boxen, nachdem ich die Pferde gefüttert hatte und schlief auch nach diesem kräftezehrendem Tag schnell ein.

      Der nächste Tag verging auch wie im Fluge, Ian und ich waren heute wieder alleine und hatten uns an den Nebenstall gemacht, schon früh's hatte ich die Pferde alle raus gestellt und wir warteten nun auf den LKW, der damit der letzte sein würde. Vorerst. Sicherlich würden im Laufe der Zeit noch weitere Pferde Einzug einnehmen. ,,Wie viele Pferde sind es denn dann insgesamt?“, fragte Ian und sah zu mir. ,,16 meine ich. Wenn alles nach Plan läuft und ich mich nicht verzählt habe.“, lachte ich auf und schüttelte den Kopf. Wäre ja nichts Neues bei meiner Schusseligkeit. Ja es war ein bunt gemischter Haufen, hauptsächlich meine liebste Pferderasse die Hannoveraner, doch auch waren vier Kaltblüter dabei und insgesamt 2 Englisches Vollblüter. Eine ausgewachsene 5 jährige Stute und ein Stutfohlen. Das Stutfohlen hatte ich von einer anderen Zucht aus England erworben und hielt es für ein Fohlen mit viel Potential, so hatte ich kurzerhand dafür geboten und siehe da, heute würde es einziehen. Zudem hatte ich in Planung noch weitere Vollblüter zu erwerben, nicht sofort aber irgendwann und hier und da noch eventuell was von einer anderen Rasse. Vielleicht auch eine Freundin für Sweet Poison? Der kleine Kavalier würde sich sicherlich freuen. Ich schmunzelte bei dem Gedanken und sah zu Ian. ,,Und du, was machst du so in deiner Freizeit?“, hakte ich neugierig nach und er zuckte mit den Schultern. ,,Nichts wildes. Hab meinen kleinen Hund und sonst noch das Fitnessstudio.“, gab er zurück und ich nickte. ,,Einen Hund? Wie süß, was denn für eine Rasse?“, hakte ich weiter nach und er fischte sein Handy aus der Hosentasche und zeigte mir Bilder von dem kleinen Jack Russel Terrier. ,,Ach nein, wie goldig!“, quietschte ich auf und er lächelte. ,,Ja, zwar vielleicht nicht unbedingt der Hund den man erwartet aber sie ist eine superliebe kleine Nervensäge.“, lachte er auf und stimmte mit ein. Er erzählte mir noch einige Geschichten über die quirlige Dame und dass sie Aika hieß. ,,Wenn du magst kannst du sie auch gerne mit her bringen.“, erläuterte ich und er nickte, sagte dass er dies gerne annahm dann war sie wenigstens nicht den Tag über alleine. Ich schmunzelte und hörte im nächsten Moment den Laster auf den Hof fahren. ,,Na dann.“, lächelte ich und tat es wie gestern schon zweimal. Ich unterschrieb die Papiere bei dem Fahrer und lief zum Hänger. ,,Hallo meine Hübschen!“, grinste ich in diesen hinein und sah zwei kleine Schnuten aus zwei der Boxen blitzen. Ach wie goldig. Ich blickte in die erste hinein und sah Aria, ein braunes Stutfohlen von Antaris und Alice Cullen. Als ich ihre Nüstern streicheln wollte, schnappte sie mit ihrer Lippe nach meinen Fingern und ich fing an zu kichern. ,,Du freches Ding.“, grinste ich und sah zu dem weiß-braun geschecktem Fohlen. ,,Und du musst Missing Misty sein.“, lächelte ich und auch sie streichelte ich zuvor. ,,Du bist ja eine Süße!“, stellte ich lächelnd fest, als sie mir sogleich ihren Kopf in die Hand legte und ihr kleiner Schweif wild umher schlug. Da bekam man ja fast einen Zuckerschock! Ich schmunzelte und sah zu Ian. ,,Hast du schon einmal ein Pferd geführt?“, fragte ich und er schüttelte den Kopf, trat näher heran und blickte auf das Fohlen. ,,Süß.“, entgegnete auch er und sah sich dann im Hänger um. ,,Nein hab ich noch nicht, aber ich könnte es versuchen.“, lächelte er und lief zu einer der Stuten. Es war die Palomino-Schecktstute, ein Holsteiner-Pinto-Mix, Velvedere. Die beiden schienen sich auf Anhieb zu verstehen. Ich schmunzelte und löste ihm den Strick von der Hängerwand und gab ihm diesen, ehe ich die Boxentür öffnete. ,,Links laufen nicht rechts.“, erklärte ich knapp und er blickte etwas verwundert drein. Ja das war so eine Grundregel die man jedem Anfänger doch sagte oder? So lief er mit ihr aus dem Hänger, meisterte es ganz souverän. Ich folgte mit der Brabanter Stute Hannelore. Er blieb mit der sportlichen Stute vor dem Stall stehen und streichelte deren Hals. ,,Und in welche Box?“, hakte er nach und ich zuckte mit den Schultern. ,,Erstmal eine Box neben der von Quintessa frei lassen, da kommt Hannelore rein, daneben kannst du sie stellen.“, erklärte ich ihm und er nickte, tat wie ihm aufgetragen und ließ eine Box für Hannelore frei. So stellte ich die Kaltblüterstute also neben die Tinkerdame, welche gerade noch auf dem Paddok stand. Ich nahm ihr das Halfter ab und schloss die Boxentür, ging hinüber und sah, dass Ian der Mixstute schon das Halfter abgenommen hatte. ,,Häng‘ es einfach dort hin.“, erklärte ich und schmunzelte, ehe wir wieder hinaus liefen. Als nächsten folgten dann Icaria und Darling Diva xx. Beides zwei braune Stuten die eine jedoch ein sanftes Warmblut und das andere eine temperamentvolle Vollblutstute. So führte ich Darling Diva xx und überließ ihm Icaria. Neben Velvedere kam die temperamentvollere Stute und dann neben diese der Ruhepol von Warmblut. Ich denke mal so wären hier alle Charaktere einigermaßen berücksichtigt. ,,Nun noch die zwei Kleinen.“, schmunzelte ich und er nickte, wandte sich von Icaria ab und wir gingen ein letztes Mal zum Hänger. ,,Sag, welches magst du neben?“, lächelte ich und er betrachtete die zwei Kleinen, entschied sich dann für Missing Misty und ich nickte. Er löste diesmal den Strick und wir gingen mit den Kleinen zu den Boxen. Sie waren brav beim führen, kannten ja auch beide schon mit Bravour das Fohlen ABC. So kam neben Icaria dann Aria und daneben Missing Misty. ,,Das war‘s. Das waren nun alle.“, schmunzelte ich und dankte Ian, verabschiedete noch rasch den Fahrer des Lasters und lief wieder in den Stall. Ian stand wieder bei Velvedere und streichelte diese. ,,Sie ist so hübsch.“, entgegnete er und ich lächelte. ,,Ja das ist sie.“, schmunzelte ich und blickte in die großen braunen Augen, die sich trotz unseren Streicheleinheiten neugierig umschauten. ,,Ist es schwierig? Das alles meine ich. Pferde zu besitzen, zu reiten..“, er lächelte wage und sah mir dann in die Augen. Zeigte er nun auf einmal Interesse am Pferdesport? Ich schmunzelte bei dem Gedanken und sah wieder zu Velvedere. ,,Wenn man gute und brave Pferde hat nicht. Aber es ist anstrengend. Da gibt es kein Tag frei.. und wenn man züchtet muss man noch mehr auf der Hut sein. Wenn sie Fohlen bald kommen, könnte jeder Moment der Richtige sein und die Stute fohlt ab, eventuell braucht sie oder das Neugeborene Unterstützung.“, erklärte ich wage und sah wieder zu ihm. ,,Ein Fulltime Job wie man so schön sagt.“, sagte ich lächelnd und er nickte. Er konnte sich wahrscheinlich nicht wirklich vorstellen was das alles mit sich brachte, immerhin waren es ja nur wenige Ausschnitte die ich ihn erklärte. ,,Und was hast du vor? Auch züchten?“ - ,,Nebenbei etwas ja, hauptsächlich will ich als Turnierreiterin etwas durchstarten und eventuell hier und da ein paar Reitstunden an Kindern vergeben. Neben meinem Job und dem sonstigem hier auf dem Hof wird da nicht viel mehr Zeit bleiben.“ - ,,Als was arbeitest du denn?“ - ,,Tierärztin.“, lachte ich auf, sein Gesicht schien göttlich. ,,Das ist doch schon ein Fulltime Job und dann noch einen mit diesem Hof? Etwas Freizeit braucht der Mensch doch auch?“, lächelte er erneut und sah mir wieder in die Augen. ,,Man möchte nicht viel mehr freie Zeit, man verbringt sie sowieso mit seinen Pferden. Also so oder so wäre ich in meiner Freizeit hier auf dem Hof. Klar kann ich abends auch mal weg am Wochenende oder so. Wenn denn keine Fohlen anstehen aber das brauch ich sowieso nicht so oft.“, erklärte ich und er nickte. Die erste Neugier schien damit befriedigt. Er wandte sich von Velvedere ab und räusperte sich. Er sagte er wolle nochmal in den Nebenstall und den neu aufgebauten Boxen den Feinschliff verpassen. Ich nickte und sah ihm nach, sah dann zu meinen Pferden und schmunzelte. Die Paddoks hatten wir auch für sie schon zusammen gebastelt gestern, für die zwei Fohlen ein größeres Stück damit sie dort morgen zusammen drauf konnten. Doch es schien mir spät und so holte ich nach und nach die Pferde rein und gab jedem sein Heu und das Kraftfutter. Morgen müsste ich mich mal um das Haupthaus kümmern, damit ich nicht immer hier schlafen musste. War bis jetzt nur einmal drin gewesen um heute früh rasch zu duschen. Ich erschauerte als ich daran dachte wie viele Spinnen ich begegnet war und seufze auf. Meine Beine trugen mich nun wieder in den Nebenstall, Ian würde gerade fertig. ,,Ich denke morgen sind auch die restlichen Boxen fertig und dann könnten wir uns an ein neues Projekt wagen.“, lächelte er und ich nickte. ,,Du darfst dir aussuchen ob wir im Haupthaus weiter machen oder doch lieber was anderes. Morgen kommen mein Opa und Papa auch wieder.“, erklärte ich und er war es nun, der nickte. ,,Das ist doch klasse, Unterstützung ist immer gut. Ich würde sagen wir fangen dann mit dem Haupthaus an, wenn nichts dringlicheres ansteht?“, ich schüttelte den Kopf und er schmunzelte. ,,Gut.“, ich verabschiedete mich wieder einmal von ihm und erinnerte ihn, dass ich die kleine Aika gerne kennen lernen wollte und er grinste. ,,Ich bring sie morgen mit.“, sagte er mit einem Zwinkern an mich gewandt und ich schmunzelte. So bettete ich mich wieder einmal auf meinen zwei Heuballen und lauschte dem Kauen der Pferdemenge um mich herum zu, schmunzelte bei dem Gedanken, dass nun alle meine Pferde bei mir, in meinem neuen Zuhause waren. Nein, vielmehr unser neues Zuhause!
      ...
      Mittlerweile war es schon Freitag früh, gestern hatten Ian und ich am Haus weiter gearbeitet zusammen mit meinem Vater und Opa. Wir hatten soweit es nötig war, alles was kaputt war ersetzt und Ian war heute noch mit der Treppe beschäftigt die in den zweiten Stock führte. Der Rest wäre dann meine Sorge, Naja bis auf den Balkon, da müsste Ian auch noch einen Blick drüber werfen. Ich hatte mich bis dato dazu noch nicht getraut, weil eben die Treppe fast einstürzen zu schien. Nun denn. Währen Ian noch drin beschäftigt war, hatte ich mich an das neue Einzäunen des Reitplatzes gemacht. Hier sollte demnächst ein schöner neuer weißer Zaun stehen. Weiß war er noch nicht, müssten ihn abschleifen und dann streichen, aber das kam später. Erstmal sollte der Zaun ja stehen. Ich war gerade mit der Hälfte fertig, da kam Ian auch schon raus. ,,So die Treppe wäre soweit auch. Hat zwar länger gedauert als vermutet aber nun denn.“, grinste er und ich schmunzelte. ,,Sehr schön. Einen Gefallen müsstest du noch tun, der Balkon der vom Schlafzimmer raus führt, über den müsstest du glaube ich noch einmal drüber schauen.“, erklärte ich und er nickte. ,,Aye! Aye, Madam!“, grinste er scherzend und fuhr auf dem Absatz herum. Das war vielleicht ein Chaot. Und dennoch brachte er einen immer zum Lächeln, ja die Arbeit mit ihm hier machte wirklich Spaß. Ich sah dem dunkelhaarigem Mann hinter her und lächelte, als sein Hund an ihm vorbei schoss zu mir. ,,Hey du kleine Maus!“, rief ich aus und ließ von der Arbeit ab. Ich ging in die Hocke und streichelte Aika. ,,Na du.“, sie winselte vor Freude und wandte sich nach links und rechts, ihre Rute schlug wild um sich. Ja manchmal hatte sie so kleine Anfälle wo sie sich einfach nur freute. Ich grinste und nahm sie auf den Arm. ,,Du Süße.“, lächelte ich und sah zu Ian, welcher stehen geblieben ist und das Schauspiel beobachtete. ,,Ich glaub sie hat mich viel lieber als dich!“, rief ich zu ihm und er lachte. ,,Ja bestimmt.“, sagte er belustigt und kam doch wieder auf uns zu. Je näher er kam umso mehr stieß Aika sich von mir ab und wollte in seine Arme. So übergab ich sie ihm und lächelte. War ja schon ein schöner Anblick, ein so groß gewachsener Mann mit dunklem kurzen Haar und breitem Kreuz und Armen hielt so eine kleine quirlige Jack Russel Dame auf dem Arm. ,,Was?“, lächelte er und sah zu mir. ,,Ach nichts.“, schmunzelte ich und mir wurde erst jetzt bewusst dass ich die beiden regelrecht angestarrt hatte, so wandte ich meinen Blick ab und spürte sogleich das Blut in meinen Wangen pulsieren. Auch wenn ich mich sonst so gut unter Kontrolle hatte, ab und zu errötete auch ich noch. Was früher fast schon Gang und Gebe bei mir gewesen war, war heute nur noch in den „üblichen“ Situationen, also gemäßigter. Er gab die kleine Hündin wieder frei und sie sauste gleich über den Sandplatz, lächelnd sah ich ihr hinterher. ,,Ihr scheint es hier zu gefallen.“, stellte ich fest und er nickte. ,,Ja, viel Neues und viel Platz zum Rennen.“, erwiderte er und ich sah wieder in die dunklen Augen. Ein Schmunzeln zuckte um seine Lippen, ehe er nun den Kopf schüttelte und wieder sich abwendete zum gehen. Wollte meiner Bitte mit dem Balkon wahrscheinlich nachgehen. Erneut sah ich über den breiten Rücken und die Schultern. Man sah ihm deutlich an, dass er ins Fitnessstudio ging. Ich biss mir kurz auf die Lippen, bevor ich meinen Blick und die Gedanken wieder auf meine Arbeit richtete. Etwas träumen durfte man ja wohl, oder?
      So kam ich meiner Arbeit nach und war gegen Abend auch endlich fertig mit dem Zaun. Ich seufze auf und ließ mich auf die alte Bank fallen, sah dann zum Haupthaus aus welchem Ian gerade kam. ,,Soo.“, schmunzelte er und sah mich an. ,,Ich bin fertig für heute, würde ich behaupten.“, ich nickte und sah zu ihm. ,,Ja ich auch.“, prustete ich und band mit meine braunen Haare zu einem neuen Zopf zusammen. ,,Hast du noch was vor heute oder hast du noch etwas Zeit?“, grinste ich und er hob fragend eine Augenbraue und musterte mich. ,,Nichts schlimmes.“, lachte ich auf und sprang auf. War vorhin ja kurz in die Stadt gefahren und so lief ich zu meinem Auto und spürte den Blick Ian‘s auf mir als ich wegging. Ich kam mit einer Sechserträger Bier wieder und er begann zu Lächeln. ,,Na da sag ich nicht nein.“, lachte er und wir setzten uns auf die Bank. Ich hab ihm eine Flasche und öffnete mir die meine. ,,Na dann Prost! Auf eine weitere gute Zusammenarbeit!“, grinste ich und er pflichtete mir bei, beide nahmen wir einige Schlücke und ich sah dann zu der kleinen Aika, welche gerade angerannt kam. ,,So lässt es sich doch leben, auf seinem eigenen Hof draußen vor dem Reitplatz ein Bierchen.“, kicherte ich und lehnte mich zurück, sah dann zu Ian welcher schmunzelte. ,,Ja es ist schön hier, vor allem hat man seine Ruhe.. nicht so wie bei uns zuhause, nicht wahr Aika?“, sagte er und sah zu der Hündin welche vor ihm saß, ein Bein angehoben und wild mit ihr Rute auf dem Boden hin und her wedelte. Er streichelte ihren zierlichen Kopf und nahm dann noch einen Schluck aus der Flasche. ,,So schlimm bei dir, ja?“, hakte ich nach und er nickte. ,,Naja, ich würde lügen wenn Schreiner ein so gut bezahlter Job wäre, dass ich mir was besseres leisten könnte.“, murmelte er und sah dann zu mir, nachdem er seine Ellbogen auf den Beinen abgestützt hatte und die Hände samt Flasche vorn überkreuzte. Ich nickte nur stumm. ,,Ich finde das ist doch gerade das wichtigste, das man Abends richtig abschalten kann, was bei Stadtlärm wohl weniger möglich ist. Ich sprech‘ aus Erfahrung.“, murmelte ich und lächelte schief, nur kurz erwiderte er das. ,,Ja aber was soll ich denn groß machen? Umschulen sicherlich nicht, mir macht die Arbeit ja Spaß.“ - ,,Und wenn du dich selbstständig machst?“ - ,,Dafür fehlt auch das nötige Startgeld.“, ich nickte und seufze auf. Blöde Situation. Wir saßen nach diesem Thema eine ganze Weile schweigend und ich hatte den Blick auf den Reitplatz abgewendet. ,,Bist du schon mal geritten?“, warf ich dann ein, als mir die Stille zu unbehaglich wurde. Er lachte auf. ,,Nein, um Gotteswillen. Ich würde wahrscheinlich geradewegs auf der anderen Seite wieder runter fallen wenn ich nur aufsteige, zumal kursiert das Gerücht, dass es ganz schöne Schmerzen bereitet.“, sagte er lachend und ich schüttelte den Kopf. ,,Nein, nein. Es gibt so viele erfolgreiche männliche Reiter, Ich glaube kaum dass ihnen das so weh tun kann, sonst würden sie es nicht über all die Jahre machen.“, sagte ich darauf und stieg in sein Lachen mit ein. ,,Würdest du es denn mal versuchen wollen?“, hakte ich nach und er sah mich etwas ungläubig an. ,,Wie?“ - ,,Na ich hab doch Pferde, du Dummchen.“, lachte ich und schlug ihm spaßeshalber auf den Oberarm, ehe er sich zurück legte und grinste. ,,Wieso nicht? Wenn du mir versprichst dass ich nicht falle und auch nicht vor Schmerzen oben drauf umkomme.“ - ,,Also versprechen kann ich dir gar nichts..“, lachte ich und er grinste, sah zu mir hinab als er so dicht neben mir saß. Ich schmunzelte und sah auf das Bier zwischen meinen Händen. ,,Wenn wir hier fertig mit allem sind, oder wann immer du Lust hast, kannst du gerne auf ein Pferd deiner Wahl drauf, nur lege ich mein Veto ein bei welchen, die schwierig zu handhaben sind.“ - ,,Ich dachte du hast net gute und brave Pferde?“, wandte er ein und ich schüttelte lächelnd den Kopf. ,,Nein manche können auch unter‘m Sättel richtige Biester sein!“, lachte ich auf und er grinste. ,,Wie wär‘s mit morgen? Ich hab Zeit und sollte ich runter fallen und ich aufgeben so könnte ich dir noch helfen.“, erklärte er und sah sich hier um. ,,Nein, du musst nicht an einem Samstag arbeiten.“, winkte ich ab und er schüttelte den Kopf. ,,Ney, das wäre kein Arbeiten. Nennen wir es ein freundschaftlicher Dienst, im Gegenzug dass ich reiten darf.“, lachte er auf und ich stieg mit ein. Die Zweideutigkeit in diesem Satz war uns beiden wohl nur zu bewusst. ,,Na dann, wenn du unbedingt das so sehen möchtest.“, kicherte ich und trank meine Flasche leer, öffnete mir gleich das nächste und gab Ian eine neue Flasche. ,,Du hast aber nen Zug drauf.“, tadelte er und blickte in seine halbvolle Flasche, leerte diese mit einem Mal. ,,Du aber auch.“, gab ich keck zurück und grinste. So tranken wir noch jeder dieses Bier und verabschiedeten uns dann voneinander. Er fuhr mit Aika von Dannen, während ich mich los mache die Pferde reinzustellen und mich in das Heu bettete, erneut.
    • Sevannie
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      18.02.2020 I Dressur Klasse E - A

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      “Hier ist die Einfahrt zum Gestüt Birkenhof! Dieses Navigationssystem macht mich noch wahnsinnig...” schimpfte ich und stellte den Wagen auf einer der freien Parkflächen ab. Leonie, die mich heute aus gutem Grund begleitete, war bereits ausgestiegen und streckte sich genüsslich. Ich nahm die schwere Tasche aus dem Kofferraum und machte mich auf den Weg in Richtung Haupthaus, wo Reyna Huntington bereits auf uns zu warten schien. Nur eine Sekunde, nachdem ich auf die Klingel gedrückt hatte, wurde uns die Tür von ihr geöffnet. “Sie müssen Johanna sein, nicht wahr?” sagte sie und reichte mir zur Begrüßung die Hand, bevor sie sich Leonie zuwand. “Sie ist eine meiner Reitschülerinnen und wird mich heute im Sattel ersetzen. Mit ihrem deutschen Reitpony startet sie in dieser Saison zum ersten Mal in der Leistungsklasse L.” erklärte ich auf die Frage, wer sie sei und legte meinen rechten Arm um ihre Schulter. “Das ist doch kein Problem für sie, oder?” fragte ich und Reyna lachte.
      “Ich hatte schon Bedenken ob das seinem Stockmaß nicht problematisch wird.”
      Sie entschuldigte sich für eine Minute und zog sich eine Jacke an, bevor sie uns über die Anlage führte und den Hengst vorstellte, um den es heute ging: Sweet Poison.
      Sweet Poison war ein 12 Jahre alter Welsh A Hengst der seinem Namen alle Ehre machte. “Er ist sehr eigensinnig. Ein wahrer Sturkopf!” sagte Reyna und klopfte dem Hengst den Hals. “...oh und bevor ich's vergesse. Poison ist ein Energiebündel. Er ist stürmisch und gibt gern das Tempo vor.” Ich hob beschwichtigend die Hände. “Keine Sorge. Das bekommen wir schon hin.” beruhigte ich Reyna und folgte ihr in die Sattelkammer. Sie zeigte mir den Schlüsselschrank und den Spind des Hengstes. “Findet ihr euch zurecht? Ich müsste nämlich wieder zurück in die Praxis.” Ich nickte und nur einen Moment später war sie bereits verschwunden. Leonie war zwischenzeitlich dazu gekommen und hat den Putzkoffer mitgenommen. Ich holte den Sattel und die Trense aus dem Spind und ging zurück in die Stallgasse. “Hast du deinen Rückenprotektor mitgenommen?” fragte ich sie und Leonie nickte. Ich murmelte ein “Sehr gut!” und holte noch die Dressurgamaschen, bevor ich dem 14 jährigen Mädchen dabei half, den Hengst für das Training vorzubereiten. Während Leonie die Steigbügel auf ihre Länge einstellte, befestigte ich die Gamaschen an den Beinen. “Die sind echt schön!” bemerkte Leonie und ich stimmte ihr zu. Die Gamaschen in Lack-Optik verliehen dem ohnehin schon edlen Hengst das i-Tüpfchelchen. Ich zog Sweet Poison das Halfter auf den Hals und schob ihm das Gebiss der Trense zwischen die Zähne. Er kaute einige Male darauf herum, bevor er ruhig stehen blieb und wartete. Leonie zog sich währenddessen den Rückenprotektor an und setzte sich den Helm auf.
      “Bereit?” - “Bereit!”
      Gemeinsam gingen wir zur Reithalle. Ich hielt den beiden das massive Tor auf und folgte ihnen in die Mitte der Halle, nachdem ich es geschlossen hatte. Leonie setzte einen Fuß in den Steigbügel und stieß sich vom Boden ab um im Sattel Platz zu nehmen. Sie korrigierte ihren Sitz und ritt den Hengst eiligen Schrittes auf die ganze Bahn. “Reite ihn am besten ein paar Runden warm bevor wir mit der Wiederholung und den neuen Einheiten beginnen!” rief ich Leonie zu und sie nickte. Im Schritt ließ sich Sweet Poison sowohl auf der linken, als auch auf der rechten Hand wunderbar reiten doch bereits im Trab zeigte er was in ihm steckte. Er stürmte nach vorn und sprang mehrmals in den Galopp. Leonie hatte zwar alle Hände voll zu tun, ließ sich aber dennoch nicht aus der Ruhe bringen und ritt auf den oberen Zirkel ein. Es dauerte eine Weile bis der Hengst konzentriert bei der Sache war und die gegebenen Hilfen ohne Ausbrüche umsetzte. “Komm wieder auf die ganze Bahn und reite ein paar Übergänge. Schritt-Trab von K, Trab-Galopp von M.” wies ich Leonie an und lief in der Mitte der Halle mit. Ich ging ein paar Schritte zurück und ließ das Paar passieren. Sie wechselten durch die Länge der Bahn und blieben eine weitere Runde auf dem Zirkel, bevor sie wieder auf die ganze Bahn wechselten. Leonie trabte Sweet Poison und gab ihm die Hilfen zum Mitteltrab. Sie schob die Hände leicht vor, öffnete die Oberschenkel und trieb mit dem Unterschenkel vorwärts. “Sehr gut!” lobte ich die beiden. Der Hengst schien sofort zu verstehen was von ihm verlangt wurde. Er schob mit der Hinterhand nach vorn und verlängerte seine Schritte. Im Arbeitstrab wechselte Leonie die Hand und gab erneut die Hilfen zum Mitteltrab. Ich verfolgte die beiden mit meinem Blick und rief Leonie ein “Loben!” zu, als sie den Hengst wieder sammelte und leichttrabte. Sie klopfte ihm den Hals und ritt noch ein paar Bahnfiguren im Galopp, bevor sie sich an den einfachen Galoppwechseln versuchte. Es dauerte ein paar Versuche, bis der Hengst ohne zu stocken vom Schritt in den Galopp und vom Galopp in den Schritt parierte. “Ich denke das ist genug. Lass dir die Zügel aus der Hand kauen!” rief ich Leonie mehr als zufrieden zu und sie folgte. Der Hengst schnaubte ab und streckte sich. Ich ließ die beiden einen Moment allein und holte eine Abschwitzdecke aus dem Spind, die ich ihm über die Kruppe legte während Leonie ihn anhielt. Das Wetter war mehr als ungemütlich. Das Tief hatte Deutschland fest im Griff und ich wollte es vermeiden, dass der Hengst sich verkühlte. Nach zirka 10 Minuten hielt Leonie Sweet Poison an und stieg ab. Ich hielt ihn, während sie den Gurt lockerte und die Steigbügel nach oben zog. “Er steht sich selbst im Weg.” sagte sie, während wir zurück zur Stallgasse gingen und ich stimmte ihr nickend zu. “Frau Huntington hat schon etwas in die Richtung erwähnt das er eher für die Zucht eingesetzt werden soll. Aber kleinere Turniere sind sicher kein Problem.” sagte ich und half ihr dabei den Hengst für seinen wohlverdienten Feierabend fertig zu machen. Wir räumten die Stallgasse auf und verstauten sein Equipment wieder im Spind. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es bereits 16:00 Uhr war. Ich holte Leonie ab, die sich von Sweet Poison verabschiedete und ging mit ihr zum Haupthaus. Reyna Huntington öffnete uns die Tür und bat uns hinein. Bei einer Tasse Tee sprachen wir über das vergangene Training und über den Hengst. Am Abend machten wir uns auf den Weg in Richtung Heimat.
    • Sevannie
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      Pflegebericht für: First Spark, Maleficent Mistress, Native Dancer xx, Glee, Aria, Missing Misty,
      Venetia, Darling Diva xx, Quintessa, Alice Cullen, Royal Rubina, Hannelore, Abbey Dawn,
      Baileys Irish Cream, Delightful Joy, Cotton Eye, Caprice, Namica, Velvedere, Icaria, Diadora,
      Ramazotti Amaro, Xanthos, Dreamdancer, Rainy Afternoon, Deadly Overdose xx, La Paz, Thiago,
      Dark sweet Temptation, Sweet Poison, Pancake Killer, Hermann, HGT's Hero of Heaven,
      Burnin' Awake and Lifeless, Antaris, Shining Sommerdream, Mephisto, Schwachkopf, Albus

      Sevannie (Reyna Huntington) & Obi-Wan (Ian Monroe) I Zeichen

      Kennenlernen

      Ian Monroe | Es war Samstag in der Früh, dürfte wohl so um 6 Uhr sein. Ich legt auf dem Bauch in meinem Bett, eine Hand hing über die Bettkante das dunkle Haar stand zerzaust vom Kopf ab. Ich war am Vorabend relativ früh schlafen gegangen, da die Arbeit und das Bier welches ich mit Reyna getrunken hatte dafür gesorgt hatten das ich wirklich müde geworden war. Es war ein ruhiger und traumloser Schlaf in welchen ich gesunken war. Er endete genau in diesem Moment als ich etwas Warmes und Feuchtes auf meiner Hand spürte. Ich zuckte zusammen, öffnete die Augen einen Spalt, hob den Kopf gerade soweit um zu sehen das Aika sich an meiner Hand verging. „Morgen“, brummte ich der Hündin entgegen und entzog ihr meine Hand. Mhh… Hundesabber am Morgen was konnte es denn schöneres geben? Ich wälzte mich auf den Rücken, bedeckte meine Augen mit einem Unterarm. Ein herzhaftes Gähnen entkam mir und eigentlich war ich schon wieder beim Einschlafen, als Aika ihre Vorderpfoten auf die Bettkante legte, den Kopf zwischen ihre Pfoten und leise vor sich hin winselte. Ich seufzte und spähte zu ihr hinüber, wie sie mich mit ihren großen braunen Augen flehend anstarrte. Wieder erklang dieser leise Ton der verkündete, dass sie auf ihr Frühstück bestand. „Schon gut!“ gab ich schließlich mit einem Seufzen nach und schlug die warme Bettdecke zur Seite. Meine Füße schob ich über die Bettkante und saß erstmal aufrecht dort, fuhr mit einer Hand durch mein Haar und kratzte mich am Hinterkopf. Aika indes lief aufgeregt im Kreis, herum gähnte und streckte ihr Hinterteil in die Höhe, bevor sie trippelnd wieder auf die Beine kam und um das Bett herum lief. Ich dachte über den Tag nach, dachte daran was heute denn zu tun war und dann fiel mir ein, dass ich mir ja mit Reyna ausgemacht hatte heute wieder zu ihr zu fahren. Sie wollte mir das Reiten beibringen… nun zumindest sollte ich mich heute mal auf ein Pferd setzen. Unwillkürlich spürte ich die Aufregung dabei. Ob das wirklich gut gehen würde? Noch war ich ja nicht so davon überzeugt, aber einfach kneifen konnte ich doch jetzt auch nicht mehr. Gut das erste Problem stellte sich mir ja schon, als ich vor dem Kleiderschrank stand. Was zog man denn zum Reiten an? Vielleicht hätte ich da Reyna doch lieber Fragen sollen… Ich seufzte leise bei dem Gedanken an die hübsche junge Frau geriet ich leicht ins Schwärmen. Mit einem Seufzen entschied ich mich einfach für eine Jeans und ein einfaches T-Shirt. So machte ich mich mit Aika auf den Weg zum Stall, stieg in den alten Pick-up ein. Bevor ich jedoch zum Stall fuhr, fuhr ich noch an einem Coffee Shop vorbei, nahm für Reyna und mich jeweils einen Kaffee und je einen Donut mit. Hoffte, dass ihr das zusagen würde. So fuhr ich eine viertel Stunde später auf dem alten Gestüt ein und wenn ich mir so die Gebäude von außen ansah, konnte ich noch jede Menge Arbeit sehen… in meinem Kopf hätte ich auch schon den einen oder anderen Plan wie man ein paar Dinge verbessern könnte. Das waren eben die Augen eines Handwerkers… Ich parkte wie die Tage zuvor auch schon am Rand, stellte den Motor ab und stieg aus. Aika sprang gleich hinter mir hinaus und zischte auf der nächste Fleckchen Wiese zu, um erstmal ausgiebig zu schnuppern und sich zu erleichtern. Ich lächelte und ging mit dem Kaffee und der Tüte mit den Donuts in der Hand auf die Suche nach Reyna. „Reyna?“ fragte ich in den Stall hinein und sah mich um, betrat die Stallgasse. Es roch nach Sägespäne und frischen Holz, nur unterschwellig kam auch der Duft der Hinterlassenschaften der Tiere durch. Die Pferde schienen alle ihr eigenes Frühstück schon zu haben, zumindest war meine Anwesenheit ihnen so gut wie egal. Nur ein zwei hoben ihre Köpfe, das Maul voll mit dem grünen getrockneten Gras. Ich fand mich bei der Box der hübschen hell gescheckten Stute wieder. Sie spitzte neugierig ihre Ohren als sie mich wahrnahm und kam sogar heran um an der Tüte zu schnuppern die ich in der Hand hatte. Ich grinste und machte lieber einen Schritt zurück. „Ich glaube nicht das Donuts was für dich sind meine Hübsche“, schmunzelte ich. Das Tier schnaubte schüttelte ihren Kopf, bevor sie sich wieder ihrem Futter widmete.

      Reyna Huntington | Ich war heute etwas später wach geworden als sonst, tat mich schwer aus dem Bett zu kommen. Ja ich schlief endlich in meinem Bett. Nachdem Ian gegangen war hatte ich mich drauf und dran gemacht das Schlafzimmer wenigstens halbwegs ins Lot zu bringen. Oder zumindest das Bett, denn langsam aber sicher bekam ich Rückenschmerzen von der Haltung auf den Heuballen. Kaffee gab es jedoch immer noch nicht für mich, wobei ich froh drum wäre nun einen zu haben. Ich schlurfte in das Badezimmer und machte mich fertig für den Tag, alles was dazu gehört. Zähne putzen, Schminken und und und. Ja man sah mir meine Müdigkeit an, sehr sogar, bekam ja kaum die Augen auf. Aber sicherlich legte sich das gleich wieder, wenn ich in den Stall gehen würde um die Pferde zu füttern. So zog ich mir heute die dunkelblaue Reithose an und ein lockeres Shirt, darüber eine Sweatshirtjacke denn in den letzten Tagen war es immer morgens kalt, dafür am Nachmittag brechend heiß. Ich musste mich unbedingt mal an die Wiesen dran machen, damit die Pferde wenigstens über den Morgen dort etwas grasen konnten, das Paddok war ja keine dauerhaft Lösung für sie. Zumindest nicht bei der Hitze und ohne Unterstand, so holte ich sie jeden Mittag wieder rein und ließ sie abends noch einmal hinaus. Ich streckte mich ausgiebig als die kühle Luft mich vollends weckte, ehe ich meine Jacke schloss. Ich wollte wahrscheinlich gar nicht wissen wie viel Grad es wirklich waren. So lief ich die Treppen hinunter und gleich in den Stall, die Pferde wärmen diesen immer ganz gut. Und die Wärme hielt sich hier, genauso wie Mittags die kühlere Luft wenn ich einen Durchzug startete nachdem alle auf dem Paddok waren. Ich wurde von erwartungsvollem Gebrummel und Fohlen Wiehern begrüßt, was mir ein Lächeln auf die Lippen zauberte. ,,Guten Morgen.“, rief ich in den, bis auf die Pferde, leeren Gang hinein und lief zur Futterkammer die es heute auch noch halt zu füllen. Wieso hatte ich bei meinem vollen Terminplan nochmal Ian eingeladen? Ja ich wollte ihn aufs Pferd setzen, ihm weiß machen wie schön das Reiten sein kann und hoffte auch das es mir Gelang, nur warum nochmal heute? Ich bereitete das Futter vor und gab jedem seine Portion nach und nach. Einen Teil vom Heu bekamen sie jetzt schon, den anderen verteilte ich derweil auf den Paddoks. Ich sah zum Stall hinüber, sah das alle natürlich noch am Kauen war und beschloss kurzer Hand meine Arbeit am Haupthaus und dessen Zimmer weiter zu vollziehen. Wollte dort ja irgendwann mal richtig einziehen und nicht so halbherzig. So lief ich die Treppen wieder hoch und begann in der Küche. Ich öffnete die Fenster und schmiss die alte Sachen wahllos in den Container der, Gott sei Dank dass ich ihn hab dort hinstellen lassen, unter dem Fenster stand. Wieso hatte der Vorbesitzer denn wirklich gar nichts mitgenommen, so schien es zumindest. Alte Küchengeräte und der Tisch im Esszimmer. Das Bett und so die Standardmöbel waren noch da, teilweise sogar noch Bilder. Ich schüttelte den Kopf, konnte nicht verstehen wieso man Bilder hängen ließ, die hatten doch eine Bedeutung. Ein kurzer Blick auf mein Handy verriet mir, dass es schon halb 9 war und ich wenigstens schon das ganze Kleingetraddel aus der Küche verbannt hatte. Eine neue würde ich mir derzeit noch nicht leisten könnten, so müsste diese halten. Eventuell das Holz neu streichen, aber das war eher ein kleineres Übel, sonst sah sie ja noch gut in Schuss aus, bis auf den Staub. Ich streckte mich erneut und der Wunsch, nun einen Kaffee zu haben, stieg wieder in mir auf. Ja dahinter steckte schon fast ein bisschen Suchtpotential, aber es war eben mein Lebenselixier. Früher hätte man mich vor meinem ersten Kaffee gar nicht ansprechen dürfen, zum Glück hatte sich das gelegt gehabt. Meine Beine trugen mich wieder aus dem Haupthaus und ich entdeckte Ians Auto. Oh! Lächelnd lief ich in den Stall. Ja wir verstanden uns gut und der Gedanke, seiner bloßen Anwesenheit, versetzte mir schon ein Lächeln auf die müden Gesichtszüge. Ich rieb mir die Augen, lief dann weiter. Aika schien mich schon zu hören, denn die kam geradewegs auf mich zugerannt. ,,Guten Morgen du Süße!“, rief ich und hockte mich hin, mit einem Sprung landete sie in meinen Armen und ich richtete mich auf. ,,Na du kleine Maus, gut geschlafen?“, lächelte ich und streichelte die aufgeregte Dame, welche fast zu explodieren schien vor Freude. Lächelnd und mit dem Hund auf dem Arm trat ich in den Stall. Sah den groß gebauten Mann mit einer Tüte und zwei Kaffeebechern in den Händen an, beobachtete wie er sich mit Velvedere unterhielt. Diese Stute hatte es ihm wirklich von Anfang an angetan. Aber es war ein wahrlich schöner Anblick. Ein hübscher Mann, welcher selbst noch etwas verschlafen drein blickte, der meine Velvedere streichelte und ihr erklärte warum sie nicht das haben könne was in der Tüte auch immer war. Ganz genau verstand ich seine Worte nicht und er schien mich auch nicht wirklich zu bemerken. Ich schmunzelte und musterte ihn, das Shirt spannte etwas an seinen muskulösen Oberarmen, sowie an der Brust auch etwas. Ja man sah ihm deutlich an, dass er ins Fitnessstudio ging. Und ich würde lügen, würde ich sagen dass dieser Mann mit seinem Aussehen nicht manchmal bestimme Gedanken hervorrief. Oder auch mit seiner Art, seiner überaus charmant Art, welche er zeitweise an den Tag legte. Ich schob diese Gedanken beiseite und sah wieder sein Profil an. „Guten Morgen Ian.“, rief ich ihm zu und ließ Aika wieder hinunter, ging ein paar Schritte auf ihn zu. ,,Gut geschlafen?“, fragte ich schmunzelnd nach und fuhr mir mit der Hand durch die Haare, strich sie nach hinten, damit sie mir nicht weiterhin ins Gesicht fallen. Müsste nachher wohl wieder zum Haargummi greifen, wie eigentlich schon die ganze Woche. Ich glaubte sogar, Ian hatte noch nicht einmal meine offenen Haare gesehen, glaubte er kannte mich nur mit hochangesetztem Pferdeschwanz da es für die Arbeiten angenehmer war, wenn mir die Haare nicht ständig ins Gesicht fielen.

      Ian Monroe | Mein Blick lag weiterhin auf dem hübschen Pferd, welches sich mittlerweile wieder von mir abgewandt hatte. Beobachtete fasziniert wie sie mit ihren Lippen kleine Halme aus den Sägespäne sammelte anstatt ihr Maul einfach in die Raufe zu stecken. Eine bekannte Stimme riss mich von dem beinahe schon meditativen Anblick los, ich drehte meinen Kopf und ein breites Lächeln trat unwillkürlich in mein Gesicht als ich der hübschen jungen Frau entgegen sah. „Morgen Reyna!“ erwiderte ich den Gruß und kam ihr entgegen. Ich nickte als sie fragte ob ich gut geschlafen hatte. „Ja sehr gut sogar, danke der Nachfrage“, antwortete ich ihr und grinste. „Und du?“ fragte ich sie zurück und beobachtete wie sie ihre Haare zurück strich. Wie sie durch das Licht was hier rein fiel glänzten als wären sie aus seinem feinen Stoff gewoben. Folgte dieser Bewegung mit den Augen und fragte mich ob sie sich so seidig anfühlten wie sie aussahen. Sie sah so ungewohnt aus mit den offenen Haaren – ungewohnt im guten Sinne, fast schon sexy, hatte ich sie die Woche doch nur mit Pferdeschwanz gesehen. Ich räusperte mich um schnell wieder meine Gedanken los zu werden, wurde mir dann den Doppelhalter in meiner Hand, indem die beiden Kaffees standen, wieder gewahr. „Öhm… ich habe Kaffee und Donuts mitgebracht“, lenkte ich also schnell ab, hob die Hände mit den Bechern und der Tüte in der Hand in die Höhe um darauf aufmerksam zu machen. Schenkte ihr wie üblich eines meiner charmanten Lächeln und hoffte das es ihr nicht aufgefallen war, dass ich sie angegafft hatte. „Ich fürchte nur er ist nicht mehr ganz so heiß“, meinte ich dann und lächelte entschuldigend. Hielt ihr dann den Papphalter hin. „Links ist glaube ich der Latte Macchiato und rechts ein doppelter Espresso“, erklärte ich. Nachdem ich ja nicht wusste wie sie ihren Kaffee gerne trank hatte ich einfach zwei verschiedene genommen und da ich ja nicht zimperlich war würde ich eben den nehmen der über blieb. Reyna sah zumindest so aus als könnte sie einen Kaffee gut gebrauchen und innerlich klopfte ich mir auf die Schulter für diese Idee. Denn das Lächeln das sie mir daraufhin schenkte war einfach atemberaubend schön und sie griff sogleich nach dem Latte. Gut das würde ich mir also für die Zukunft merken. Moment Zukunft? Ich kannte sie gerade mal die Woche, war eigentlich auch nur hier durch meinen Arbeitgeber. Nun gut heute nicht, denn es war Samstag und ich war hier, weil sie mich auf eines ihrer Pferde setzen wollte. Etwas nervös war ich aufgrund dessen schon, aber wollte mir das natürlich erstmal nicht ansehen lassen. – Wie schwer konnte es denn schon tatsächlich sein? - Wir verließen nochmal den Stall um das Essen drüben beim Haus auf der Bank einzunehmen auf der wir gestern schon Bier miteinander getrunken hatten. Ich reichte ihr lächelnd ihren Donut. Die Kaffeebecher waren leer, die Donuts gegessen. Aika hatte sich neben mir abgelegt und sah von dieser Position aus aufmerksam in die Gegend. Dann wandte sich Reyna schließlich mit einem Schmunzeln und einer Frage an mich: „Also für welches Pferd hast du dich denn nun entschieden?“
      Das war eine gute Frage, sie hatte sehr schöne Tiere nur wusste ich sehr wenig von dem Ganzen. Gestern hatte sie schon gesagt das ich aussuchen dürfte und sie ihr Veto einlegen würde, würde ich eines auswählen das nicht geeignet für...nun ja mich war. Ich lehnte mich auf der Bank zurück und dachte darüber nach. Natürlich kam mir gleich die hübsche gefleckte Stute in den Sinn. "Hmm.. was ist mit der hübschen hellen gescheckten Stute?" fragte ich also sogleich nach. Das Grinsen von Reyna sagte mir gleich, dass dieses Pferd wohl nichts für mich war. Was sich mit ihren Worten bestätigte, als sie mir sagte das Velvedere noch nicht zugeritten war. Gut... definitiv nichts für mich. Ich fuhr mit einer Hand durch mein Haar. "Na dann lieber nicht", meinte ich leise lachend, bevor ich mich vorbeugte. "Welche sind denn ..zugeritten?" fragte ich nach und musterte die hübsche Frau neben mir. Irgendwie.. rutschte man bei solchen Worten wie von selber in zweideutige Gedanken.

      Reyna Huntington | Hatte er mir doch tatsächlich schon den Tag versüßt mit dem Latte Macchiato und dem Donut. Auf meine frage hin, welches Pferd er gerne nehmen würde sagte er, was mit der hellen gescheckten Stute wäre. Ich schüttelte grinsend den Kopf, er schien sich wirklich gut mit ihr zu verstehen. ,,Vel ist nicht eingeritten und somit fällt sie leider raus. Ich könnte dir Hermann empfehlen.'', erklärte ich und er sah mich verdutzt an. Na klar wusste er nicht wer wer war. ,,Das große braune Kaltblut.'' - Achja. Ich vergaß, dass er sich damit auch nicht auskannte. War er doch ganz neu auf dem Gebiet. ,,Der große Braune, stämmige Hengst.'', erklärte ich dann und auf seinen Gesichtszügen breitete sich ein kleines Schmunzeln aus, wusste er doch nun wen ich meinte. ,,Der ist ganz lieb und ruhig, oder Icaria, sie ist auch ein Warmblut und sehr ruhig.'', erklärte ich knapp und stand dann auf, nahm ihm den Müll ab. ,,Komm, wir gehen am besten durch den Stall, so hat das doch keinen Zweck.'', lachte ich auf, als er erneut so süß verwirrt drein blickte. So schmiss ich den Müll schnell in die Tonne, bevor wir wieder in den Stall traten. Hatte mir zuvor auch gleich wieder die Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, da sie mich durch den Wind jetzt schon störten. Wir blieben vor Icaria's Box stehen, welche nur kurz ihren Kopf neugierig hob und dann doch wieder ihre Aufmerksamkeit dem Heu zuwandte. ,,Das ist Icaria. Eine Hannoveranerstute und sehr geduldig und ruhig.'', sagte ich und musterte die braune Stute mit den wunderschönen Abzeichen auf ihrem Kopf. War sie doch sehr außergewöhnlich durch dieses und das machte sie so besonders, zumal ihr Charakter goldwert war. Wir liefen zu Hermann, welchem ich Ian auch noch etwas vorstellte, bevor es weiter zu HGT's Hero of Heaven ging. ,,Er wäre vielleicht auch was, zeigt er kaum Hengstmanieren und ist eigentlich sehr lernwillig. Vielleicht wäre es auch für ihn eine gute Erfahrung um zu Lernen wie man sich vorsichtig gibt.'', sagte ich und streichelte dem dunklen Palomino über die grauen, samtweichen Nüstern die er uns gerade entgegen streckte. Hero brummelte leise und streckte seinen Hals, drehte seinen Kopf und schielte zu Ian hoch, was mir ein Kichern entlockte. ,,Ja er ist auch gerne mal ein Quatschkopf.'', fügte ich hinzu und wir gingen weiter. Ich stellte ihm noch Pancake Killer als potentiellen Kandidaten vor. So war der Tinker-Hengst ebenso ein ruhiger Kandidat, auch wenn er etwas tollpatschig war. Sweet Poison fiel aufgrund des Größenunterschieds aus, war es doch nicht sonderlich förderlich, einen so großen, gut gebauten Mann auf einen so viel kleineren Hengst zu setzen. Auch wenn mir Ian's Kommentar nicht entging, dass genau er doch der richtige wäre, könne er doch nicht so weit fallen sollte es dazu kommen. Ich kicherte und schüttelte dann grinsend den Kopf. ,,Nein keine Option.'', unterstrich ich meine Aussage und wir gingen zu dem letzten Kandidaten. ,,Antaris.'', sagte ich und streckte meine Arme zu der Box aus, in welcher der braune Hengst stand. ,,Er ist auch sehr ruhig und ein wahrer Schatz, wenn man ihn lässt.'', schmunzelte ich über meinen Zuchthengst und sah dann erwartungsvoll zu Ian, dem die Entscheidung wohl alles andere als leicht fiel. ,,Nun, lass es dir durch den Kopf gehen. Ich bringe solange die anderen Pferde auf die Paddoks.'', sagte ich und machte mich dann auch schon daran. Ich nahm zuerst Royal Rubina und Alice Cullen zu mir, lief mit den beiden aus dem Stall und zu den besagten Paddoks. Nach und nach folgten dann auch der Rest, wobei mir Ian auch half. So kamen zu guter Letzt noch Missing Misty und Aria raus auf ein gemeinsames Stück. ,,Und? Schon entschieden?'', fragte ich grinsend und drehte mich zu dem dunkelhaarigem Mann um, welcher doch recht nah vor mir stand. Ich schmunzelte, spürte das leichte erröten meiner Wangen und trat einen Schritt zurück. Musste ich doch immer wieder den Kopf in den Nacken legen um auch in die braunen Augen des Mannes sehen zu können. War er doch schon ein ganzes Stück größer als ich es war. Ich schmunzelte, betrachtete das kantige Gesicht und die harten Züge, doch Aika riss mich aus dem Anblick. War es sicherlich auch ein guter Zeitpunkt gewesen, die kleinen Vorderpfoten an meine Wade anzulehnen und mich mit stark wedelnder Rute anzuschauen. Sie quietschte leise, schien so aufgeregt und sich zu freuen. Ich lächelte und hob die kleine Maus hoch. ,,Aika wartet wohl auch schon auf eine Entscheidung.'', lächelte ich weiterhin und streichelte die kleine Hündin auf meinem Arm, sah dann wieder zu Ian auf. ,,Uhm.. Wie hieß der große Braune nochmal?'', hakte Ian nach und ich konnte mich nicht halten wieder los zu kichern. ,,Antaris oder Hermann?'' - ,,Der ruhige, stämmige.'', murmelte Ian peinlich berührt und kratzte sich am Hinterkopf. Sein Lächeln ließ mich ebenso schmunzeln. ,,Hermann.'', sagte ich dann und ließ die kleine Hündin wieder von meinem Arm, ehe ich mit Ian zu dem Paddok lief auf dem Hermann stand. ,,Wir können den ersten Ritt auch verschieben auf wann anders, wenn du magst? Vielleicht willst du ihn so erstmal kennen lernen?'', sagte ich dann und legte die Arme auf den Zaun des Paddoks, die Litzen waren ja etwas davon entfernt, also brauchte ich auch keine Angst haben, im nächsten Moment eine gewischt zu bekommen. Mein Blick fiel von dem Braunen wieder auf Ian, der den Hengst gerade ansah. Betrachtete währenddessen etwas ungehalten das markante Gesicht. Nun war ich wohl die, die starrte. So wandte ich den Blick ab und sah auf den Boden vor uns wartete auf die Antwort von Ian. Ich strich mir einer der Haarsträhnen aus dem Gesicht.

      Ian Monroe | Natürlich war das ganze Gerede über den Tieren von dieser Warte hier etwas... nun ja verwirrend. Sie nannte Namen, aber natürlich sagte mir das kaum etwas. Sah auf meine Hände als sie mir den Leeren Becher und das Papier abnahm. Ich kratzte mich an Hinterkopf und dachte fieberhaft darüber nach. Innerlich war ich natürlich aufgeregt, versuchte es jedoch nicht zu zeigen. Dann forderte sie mich auf aufzustehen, lachte mir mit diesem umwerfenden Lachen ins Gesicht. Es wirkte nicht als ob sie sich über mich lustig machen würde. Ich grinste schief und erhob mich auch so gleich mit einem eifrigen Nicken. Ich folgte Reyna und kam nicht umhin meinen Blick über ihre hübschen Körper gleiten zu lassen, hinunter zu dem hübschen kleinen Hintern der bei jedem Schritt hin und her wackelte. Ich biss mir auf die Zunge und zwang mich schnell wieder auf ihren Hinterkopf zu sehen, bot der auf und ab wippende Pferdeschwanz doch auch eine Schöne Aussicht! Wir blieben vor der Box der Stute stehen die sie zuvor erwähnt hatte und ich warf einen Blick über die Boxenwand. Begutachtete die braune Stute mit dem rosa Maul die sich auf dem Boden ihr Heu zusammen suchte. Dann führte mich Rey weiter zu dem stämmigen braunen Pferd. "Ganz schön viel Haar..." murmelte ich und sah auf die lustigen weißen Puschen die er an jeden seiner Füße hatte -sah fast aus als gehöre er zu einer Abba Revival-band oder sowas. Ich ging weiter und ließ mir nur zu gerne von Rey alle ihre Pferde zeigen und bedachte sie dabei mit einem genauen Blick. Die Art wie ihre Augen dabei regelrecht zu glühten war einfach umwerfend. Liebte sie diese Tiere wohl wirklich sehr, jedes Einzelne schien ihr am Herz zu liegen. Nickte dann als sie meinte, dass sie erstmal die anderen rausführen wurde. Sah sie mein Zögern wohl so das ich noch überlegen musste. Sie kehrte zu mir zurück und fragte ob ich mich denn schon entschieden hatte und stand dabei ganz nah bei mir. So das ich den Duft von ihr in die Nase bekam, gemischt mit dem von Pferd und ich empfand es als sehr... angenehm... mehr als das. Sie wartete auf eine Antwort also gab ich ihr diese. "Uhm... Wie hieß der große Braune nochmal?" fragte ich also peinlich berührt nach und kratzte mich am Hinterkopf. Sie kicherte und nannte zwei Namen. Oje.... "Der ruhige, stämmige", murmelte ich und ließ meine Hand eben gleich an meinem Hinterkopf wo sie schon dort oben war. Hermann... Ja, das war es gewesen. Irgendwann würde ich mir das schon merken... ich meine, wenn ich öfter hier wäre. Ja wenn... Mein Blick lag auf Rey und ich grinste ihr verwegen entgegen. Dann meinte die hübsche Frau vor mir, dass wir den resten Ritt ja auch verschieben könnten und ich ihn erstmal kennen lernen könnte. "Oh..." machte ich und räusperte mich, fühlte ich nun doch die Aufregung. "Wie wäre es, wenn wir erstmal das tun, was man vor dem Reiten ebenso tut mit Pferden? Und wir entscheiden dann?" meinte ich und lächelte ihr charmant entgegen. Hoffte das man mir die Aufregung nicht allzu stark ansah. Rey lachte wieder und nickte, unschlüssig stand ich da als sie auf den Auslauf des Pferdes ging. Ihr Blick ging Auffordernd zu mir, ebenso der von Aika die neben Rey stand und ich kam sogleich hinterher. Ging doch nicht an, dass die beiden Mädels mich wie einen begossenen Pudel hier stehen ließen! Wir gingen auf den Braunen zu, der uns neugierig entgegen sah. Rey drückte mir sogleich das Halfter, wie sie es nannte in die Hand und sagte mir wie ich es anzulegen hatte. "So etwa?" fragte ich und steckte es gleich mal verkehrt über die Nase des Tieres. Rey lachte und schüttelte den Kopf, ihre Hände legten sich auf die meinen und irgendwie.. es durchströmte mich ein warmes Gefühl dabei, es kribbelte wie verrückt in meinen Körper... und das lag nicht an der Aufregung neben einem gut 700 Kilo schweren Tier zu stehen, das mich wenn es ihm gefiel einfach umwerfen könnte. Zusammen mit Rey schaffte ich es schließlich das Halfter richtig anzulegen und sie überließ es auch gleich mir ihn von der Koppel zu führen. Sagte mir immer wieder wie ich es tun musste und wichtig... einfach ruhig bleiben.

      Reyna Huntington | Ian stand bei Hermann und streichelte behutsam über den Hals des stämmigen Hengstes. Wollte er wohl etwas Vertrauen aufbauen. ,,Gut, dann putzen wir mal.'', schmunzelte ich und stellte die Putzkiste neben den beiden ab und drückte sogleich Ian die erste Bürste in die Hand. Es dauerte auch nicht lange, da Hermann fast schon sauber war. So erklärte ich Ian gleich die Bürsten und dessen Anwendungsgebiete, versicherte ihm dass es beim öfteren Putzen der Pferde irgendwann wie eine Gewohnheit war und man nicht mehr drüber nachdachte, welche Bürste denn nun dran kam. Die Puschen von Hermann waren das Einzige, was etwas dreckiger war, doch leuchteten sogleich auch wieder in ihrem weiß. Mein Blick ging zu Ian der gerade wieder die Nüstern des Hengstes streichelte. ,,Ich würde sagen, wir spazieren doch erst einmal ein bisschen und danach gehts an die Longe?'', hakte ich nach und Ian sah verwirrt drein. Ja ich mochte diesen Blick irgendwie. Wirkte es schon ziemlich süß, dass man so einen Mann so leicht verwirren konnte. Dafür kannte ich mich eben auf seinem Gebiet nicht wirklich aus.. ,,Wir satteln ihn gleich schon und machen ihm die Trense drauf, dann können wir von dem Spaziergang gleich auf den Platz.'', lächelte ich ihm entgegen und wandte mich zum Gehen ab.
      Mit Sattel und Trense kam ich schließlich wieder und hängte die Trense an einen der Haken an der Wand. Ich legte den Sattel gleich auf den sanften Riesen und rückte ihn zurecht. Erklärte Ian auch gleich auf was man achten sollte und gurtete den Sattel. ,,Ganz wichtig, vor dem Aufsteigen nochmal nachgurten, sonst rutscht man höchstwahrscheinlich samt Sattel runter.'', erklärte ich und sah über meine Schulter hinweg wieder zu Ian. Ertappte ihn dabei, wie sein Blick über meinen Körper ging und schmunzelte vor mich her. Männer, irgendwo waren sie doch alle gleich oder? Konnte es ihm aber kaum verübeln, musste mich bei Hermann eben etwas mehr strecken um den Sitz des Sattels nochmal zu kontrollieren. Es ging weiter zum Trensen. Hatte das Halfter dafür schon abgemacht und der Hengst stand ohne da. Ian fragte, ob er nicht auch einfach abhauen könnte und ich nickte. ,,Sicher, aber er weiß, was er hier hat.'', kicherte ich und legte die Zügel über den Hals des Tieres, bevor ich ihm das Gebiss ins Maul legte, für welches er auch gleich das Maul aufmachte. Ich befreite den dicken Schopf von den Zwängen des Stirnriemens und erklärte Ian auch die Verschnallung der Trense. Wollte ihm eben einen kleinen Input geben, auch wenn mir klar war, dass es wahrscheinlich zu viel sein würde. Aber wenn er ja öfter zum 'Pferde einmaleins' kommen wollte, würde er das auch alles verstehen. Ich nahm die Zügel wieder von dem Hals des Tieres und drückte sie Ian in die Hand, lächelte ihm aufmerksam zu. ,,Komm.'', schmunzelte ich ihm entgegen und löste mich nur schwer von seinem Blick, lief dann mit ihm zusammen den gepflasterten Weg entlang. Es sollte ja nur eine kleine Runde zum Warm werden sein. Aika freute sich über diesen Auslauf auch, schnupperte sie überall umher und rannte als gäbe es kein Morgen mehr.
      Wir folgten dem Weg, der abseits des Hofes in einen trockenen Feldweg mündete und an dem Wald entlang. Danach wendeten wir auch wieder ab, liefen zwischen den Weiden umher und sprachen noch über die weiteren Projekte des Hauses, oder eher allgemein der Gebäude. Ian hatte da schon großartige Ideen, ich war eher etwas planlos und wollte einfach nur, dass sie wieder in Schwung kamen und nutzbar waren. War doch vieles mit der Zeit hier auf dem Hof herunter gekommen und wirkte.. alt. Ich wollte, dass der Fachwerkstil erhalten blieb, es verlieh meiner Vorstellung etwas klassisches und trotzdem sollte es eben modern wirken. Wie schon erwähnt, Ian fiel da vieles zu ein. Die Tatsache, dass wir noch Sommer hatten und so relativ gut bauen konnte spielte uns da gut in die Karten. Dank meinem Kredit wäre da das Geldproblem auch erst einmal bei Seite geschoben. Verdiente ich doch mit meinen derzeitigen Aufträgen genug um auch die Raten abdecken zu können. Wir kamen wieder an dem Putzplatz an und ich deutete Ian auf den Reitplatz, sahen diese auch noch etwas herunter gekommen aus weil der Zaun nicht mehr schön weiß war und auch einige Latten herunter gefallen war durch das morsche Holz.. ,,Geh schon mal hin, ich hole noch die Longe und die Peitsche.'', sagte ich zu ihm und er nickte. Er zuppelte wieder an den Zügeln und der Hengst folgte ihm mit gesenktem Kopf. Man konnte fast meinen, wir hätten Hermann schon ausgepowert mit dem Spaziergang. War er doch sehr träge und auf der Körung hatte ich es zu spüren bekommen. Musste ich ihn da doch schon um einiges mehr treiben, aber am Ende des Tages hatte er seine Lizens bekommen und ich könnte nun offiziell mit ihm züchten. Da ich aber darauf pochte nur reinrassige Pferde zu züchten, musste ich wohl noch auf die Körung und die Lizens von Hannelore warten.
      Ich hatte mir die Longe schnell aus der Sattelkammer geholt, ebenso die Peitsche und kam bei Ian und dem Hengst wieder an. Aika schnuffelte immer noch umher und sauste durch den Sand des Platzes. Nun gut. Ich hakte die Longe in das Gebiss der Trense ein, legte vorher noch die Zügel über den Hals von dem Braunen. Diesmal ließ ich auch gleich schon Ian nachgurten und stellte mit ihm die Bügel ein. ,,So und nun rauf!'', grinste ich und sah zu Ian, stellte mich auf die andere Seite um im Sattel gegen zu halten. ,,Du kriegst doch dein auch soweit hoch, oder?'', kicherte ich und zwinkerte dem Mann keck zu, als ich so über den Rücken des Tieres sah. Hatte ihm nochmal gesagt, dass sein linkes Bein in den Bügel müsste und er sich nicht so sehr in den Sattel fallen lassen sollte.
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    ~ Zuchthengste ~
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    Sevannie
    Datum:
    30 Dez. 2017
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    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

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    Rasse
    : Welsh A
    Geburtsdatum: 27.02.2008
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 120 cm
    Fellfarbe: Brauner
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: hochweißer Fuß

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    Er ist sehr eigensinnig und eher stürmisch, was ihm sehr gut für kleine Spaßrennen eignet. Sehr Hoch hinaus wird er damit wohl eher nicht kommen, aber der Galopp ist sein Element! Eher ist er für die Zucht geeignet, da er jetzt schon ein Ziemlicher Cavalier ist, für Welshliebhaber ein absoluter kleiner Traum.

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    Gekört/Gekrönt: Ja

    Vererbung:
    Farbe: Ee Ata
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.

    Nachkommen:
    //

    Besitzer: Sevannie
    VKR/Ersteller: Zambi
    Pferdewert: //

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    Springen
    : S**
    Western: E
    Dressur: A
    Military: M
    Distanz: M
    Rennen: E
    Fahren: S**
    Gangreiten: E

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    1. Platz 125. Militaryturnier I 2. Platz 214. Springturnier I 2. Platz 215. Springturnier
    2. Platz 220. Springturnier I 3. Platz 138. Militaryturnier I 1. Platz 31. Synchronspringturnier
    3. Platz 241. Springturnier I 1. Platz 32. Synchronspringturnier I 3. Platz 152. Militaryturnier
    1. Platz 174. Fahrturnier I 1. Platz 410. Distanzturnier I 1. Platz 28. Synchronfahrturnier
    2. Platz 433. Fahrturnier
    I 2. Platz 29. Synchronfahrturnier I 3. Platz 30. Synchronfahrturnier
    2. Platz 415. Distanzturnier I 2. Platz 429. Distanzturnier

    [HK 505] Alle Hengste


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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren ✔
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔

    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Kommando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x

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    Letzter Tierarztbesuch: //
    Letzter Hufschmiedbesuch: //

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