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Fratzi

Swarovskis Salinera

[font="Book Antiqua"][center][img]http://i43.tinypic.com/316rq05.jpg[/img] [b]Swarovski's Salinera[/b] Mutter: [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&section=viewimage&img=65735"]Salila[/url] Vater: [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&section=viewimage&img=65733"]Creston Dundee[/url] Geburtsdatum: 21.04.2009 Geschlecht: Stute Rasse: Trakehner Farbe: Schwarzbrauner Stockmaß: 1,77 cm Charakter: Swarovski's Salinera ist eine wunderschöne Trakehnerstute mit viel Potenzial. Sie zeig raumgreifende Gänge und einen wunderschönen Bewegungsablauf. Ihr tolles Exterieur hat sie von ihrem talentierten Vater geerbt! Gesundheit: sehr gut Besitzer: Finelore Pferd erstellt von: Apfelgruen umgemalt von: Fratzi VKR: Gestüt Swarovski/Fratzi [b]Qualifikationen[/b] Galopprennen Klasse: E Western Klasse: E Spring Klasse: E Military Klasse: E Dressur Klasse: E Distanz Klasse: E [b]Schleifen und Sonstiges[/b] Gewinner der FS Trakehner [img]http://i43.tinypic.com/vxepnc.png[/img] 1. Gewinnerin der BFS 97 Trakehner und Hannoveraner [img]http://i43.tinypic.com/vxepnc.png[/img][/center][/font]

Swarovskis Salinera
Fratzi, 15 Sep. 2010
    • Fratzi
      [quote name='Monsterflosse' date='28 February 2010 - 03:11 AM']
      Herzflattern auf dem Pferdemarkt
      Pfegebericht für Royal Dream (+Ankunft), Al Adiyat, What happened?, Secret Sucess (+Ankunft), Nieve, Arriban, Bei Dir, Beau Zephyr, Fallen Immortanly, Swarowskis Salinera, Romeo of Lovestory, New Kind of Freedom, Finja, Waking up in Vegas, Don Caladrio, Mysteri Magic (+Ankunft), Itchy (+Ankunft), GH's Saturday Affair, Prince of the Half Moon, Mirror, Don't Try So Hard, Dream of Cream, Dream of Colors Beauty, Seth, Ice Splash, Larissa, Sea King, Rose Of A Beautiful Nightmare, Vanukas (+Ankunft), Troll, Spotted Lady, Turn the Page, Joyna und Walking to the Moonlight
      "Guten Morgen!", begrüßte ich meine Angestellten, die so eben auf dem Hof eintrafen. Sie arbeiteten noch nicht lange hier; ich hatte sie vor ein paar Tagen eingestellt.
      Sam war ein eher ruhiger Typ, der die Arbeit mit Pferden liebte und immer gerne eine helfende Hand bereitstellte.
      Jan dagegen war ziemlich einfühlsam, hatte ein perfektes Wissen über Vollblüter und kam super mit ihnen aus. Er würde mir besonders bei Finja und Adiyat eine große Hilfe sein.
      Anja war immerzu gern bei den Pferden - ich hatte sie vor dem Bewerbungsgespräch in meinem Laufstall (wo der Zutritt eigentlich verboten ist) aufgegabelt -
      und Sonja war die immer gut gelaunte - man erkennt sie am Lächeln schon von weitem.
      Da ich heute auf den Markt wollte, machten wir erst einmal eine Lagebesprechung in meinem Büro. Ich verteilte die Aufgaben.
      "Anja? Kümmer dich bitte um die Fohlen - bedenke, dass Sucess heute von Husky vorbei gebracht wird sich noch einleben muss. Ebenso sollten heute Itchy kommen, ich konnte sie von Else nicht abholen", leicht verträumt verdrehte ich die Augen. Itchy war ein Geschenk von Else gewesen, und ich liebte sie. "Pass bitte auf, dass es nicht zu viel Gerangel gibt. Und kümmer dich bitte besonders gut um Cala - er ist schließlich momentan unter den Fohlen unser schönstes Glanzstück. Sam, kümmer dich bitte um die Falabellas. Lass sie bitte ein wenig vor der Kutsche laufen, ich hab doch letztens einen neuen Sechsspänner gekauft. Nur für Mirror nimm bitte den Einspänner. Sonja, kümmer dich bitte um den Rest, doch Finja und Adiyat überlass mal Jan. Jan? Du hast ja nicht soo viel zu tun, kommst du mich nachher auf dem Markt besuchen? Ich denke, ich werde deine Hilfe brauchen können" Verdutzt schaute er mich an. Doch mit einem lachendem "Los jetzt, an die Arbeit!" schickte ich alle zu den Pferden.

      Auch ich schaute kurz nach den Pferden und beaufsichtigte die Pfleger bei der Arbeit, zumindest die ersten Stunden. Sie waren halt noch neu.

      Schnell sprang ich in den Transporter, in dem Platz für bis zu 8 Pferde war: Sehr praktisch für Tuniere. Die Schlüssel für meinen GT hatte ich Jan gegeben. Ich vertraute ihm auf komische Art und Weise einfach sehr.
      Ich fuhr los. Etwas ungewohnt, der laute Dieselmotor, die einigermaßen schlechte Beschleunigung. Aber gut - es war kein Renwagen. Zum Glück hatte ich einen LKW-Führerschein, denn als solcher war der Transporter zugelassen.

      Es war Mittag. Ich war nun 4 Stunden gefahren, mindestens, als mein Telefon klingelte. Es war Jan. "Hey Larissa!", meinte er, "Du, ich bin jetzt fertig, ich geh heut Abend nochmal mit den beiden los" Ich antwortete: "Hey Jan! na, dann komm mal rüber" - "Aber...ähhm....ich hab doch kein Auto, das ist kaputt, das weist du" - "Was meinst du, wofür ich dir die Schlüssel gegeben habe" - Ehrlich?" - "Ja, ehrlich, also, fahr los. Wenn du ein bisschen aufs Gas drückst bist du in 3 Stunden bei mir."
      Dann legten wir auf und ich stieg aus dem Transporter, denn ich war angekommen.

      Langsam schlenderte ich über den Markt. Es gab groß Pferde, kleine Pferde, Reinrassige und Mixe. Doch bisher war nichts für mich dabei. "Was solls", dachte ich mir, "ich wollte mich doch eh nur umsehen"
      Irgendwer tippte mir auf den Rücken. Erschrocken fuhr ich herum - und Jan grinste mich an. "Musst du mich so erschrecken", lachte ich, worauf er nur meinte: "Und, schon was gefunden?" Nein, ich hatte noch nichts gefunden. Bis auf eine Classicponystute, die ich toll fand, und einen Achal Tekkiner Hengst, der aber nicht so wirklich auf den Hof passte. Ich haderte wegen ihm immer noch mit mir, als ich bemerkte, dass Jan sehnsüchtg zu Maya rüberschielte. Leicht verletzt widmete ich mich der Classicponystute. Sie hieß Mysteri Magic und war äußerst hübsch. "Wie viel?", fragte ich JayPie, die sie verkaufte. "Soo...200?" - "Dann würde ich sie gerne kaufen", lachte ich und rief nach Jan. Der kam auch sofort - mit verträumten Augen. Leicht traurig fragte ich: "Magst du mir schnell helfen?" und zeigte auf die Stute. "klar...aber was ist denn mit dir los?" - "a-ach, nichts", log ich, worauf er mich prüfend musterte, dann jedoch Mysteri in den Hänger brachte und versorgt.
      Ich ging derweil zu less' Stand. Sie verkaufte 2 wundervolle Pferde. Besonders Firefly hatte es mir angetan. "Less? Du, mit den bisherigen Angeboten kann ich nicht mithalten. Aber ich biete dir 150tsd, meld dich, ja?"
      Nun wollte ich nochmal den Achal Tekkiner Hengst begucken. Royal Dream hieß er, und er hatte es mir angetan. Ich entschied mich, ihn zu kaufen. Also ging ich zu Maya und wollte sie auf ihn ansprechen, als ich sah, dass sie sich bereits unterhielt - mit Jan. Gekränkt und - war dies möglich? Warum? - mit Tränen in den Augen ging ich zu dem Royal Dream. Der nahm auch sofort seinen Kopf runter und stupste mich an. "Na süßer?", meinte ich, als mir eine Träne über die Wange rollte. Leicht schlabberte er sie ab. Er galt zwar als stur und ehrgeizig, doch war er auch sehr einfühlsam, wenn er wollte.
      Nun kam zu allem Unglück auchnoch Jan zu mir. "Was ist los?", meinte er einfühlsam und drehte mit seiner Hand meinen Kopf sanft zu sich. "Nicht so wichtig", meinte ich und entzog mich seiner Hand, um wegzuschauen und mich an den Hengst zu lehnen. Leicht wischte ich mir die Tränen aus den Augen und rief mit dünner Stimme: "Maya?" - "hmm?", meinte sie. Ich redete weiter: "Ich würde ihn hier gerne kaufen. Wie viel möchtest du?" - "Nun ja...Es hat jemand 3.000 geboten, aber das ist mir eigentlich zu wenig..." - "8.000?" - "Abgemacht. Ich kauf dem hübschen eben ein Halfter und hole ihn ab, ja?" - "Okay" Mit Mühe unterdrückte ich die Tränen. Jan freute sich offensichtlich - worüber auch immer. Doch ich beachtete ihn nicht und ging zum Stand mit den Halftern. Ich entschied mich für ein Rot-Dunkelrot-Beige umflochtenes Halfter und einen passenden Strick und holte Royal Dream ab. Langsam ging ich mit ihm zum Hänger, in welchem ich ihn abstellte und mich neben ihn setzte. Er senkte seinen Kopf und stupste mich an, worauf ich ihn zwischen seinen Ohren kraulte. "Ach süßer...", meinte ich und fing an zu weinen. Warm eigentlich? Hatte ich mich etwa...in Jan verliebt?
      Leise klopfte es an der Transportertür. "Hmm?", machte ich traurig, als Jan lächelnd hineintrat. Doch sein lächeln verschwand bald - als er mir in meine verheulten Augen sah. "Was hast du? Du hast grad ein tolles Pferd für einen Spottpreis gekauft und du weinst da?", meinte er und setzte sich neben mich. Ich schwieg und legte nur mein Gesicht in meine Hände. Sanft legte er seine Hand auf meinen Rücken. "Sag doch", meinte er niedergeschlagen. Ich schüttelte nur leicht den Kopf und schluchzte. Er stand auf und lächelte leicht Royal an. "Selbst er kann dich nicht aufheitern? Er ist doch richtig toll, ein richtiges Traumpferd....MEIN Traumpferd", meinte er mit den selben verträumten Augen, die ich schon einmal zu sehen bekommen hatte. Leicht schaute ich auf, begann dann doch wieder zu schluchzen, als mein Blick auf Jan fiel. Jetzt wusste ich es: Ich hatte mich in ihn verliebt.
      Er setze sich nun wieder neben mich. und ich überlegte was ich tun sollte. Es würde mir unendlich wehtun, ihn jeden Tag auf meinem Hof zu sehen. "Komm her", meinte Jan und nahm mich in den Arm. Ich fühlte mich unendlich geborgen in seinen starken Armen...aber ich wollte mich nicht daran gewöhnen. Dennoch schaffte ich es nicht, mich von ihm loszureißen. "Sagst du mir jetzt was los ist?" - "Ich....ich kann nicht", meinte ich. Was sollte ichauch sagen? Etwa: Ja, ich liebe dich und du hast Maya angebaggert und deswegen heul ich? Nein, das ging nicht. Er drückte mich ein wenig fester. Und ich...naja...heulte mich bei ihm aus, bis meine Tränen versiegten. "Gehts besser?", fragte er sanft, worauf ich nur nickte.
      Es klopfte wieder an der Transportertür und wir sprangen auf. Jan blieb bei Royal und ich ging zur Tür, um sie zu öffnen. Draußen stand Else. "Du Monsta? Ich bin mit Phar hier hergekommen, aber sie möchte frühzeitig fahre....kann ich eventuell bei dir mitfahren?" - "Warte mal kurz. Jan?", es war mir etwas peinlich, seinen Namen auszusprechen. Schließlich war ich seine Chefin und hatte mich bei ihm ausgeheult. Und war zu allem Überfluss in ihn verliebt. "hmm?", meinte er. Er war offensichtlich in Gedanken verloren. "Brauchst du den GT oder kannst du bei mir mitfahren? Else braucht ein Auto" - "Ich fahr bei dir mit" - "okay" Ich gab Else den Schlüssel zum GT. "Pass auf ihn auf, ohne den kann ich ja gar nicht mehr rasen und eventuell noch meinen Führerschein verlieren" Else grinste und verschwand wieder. Ich war wieder mit Jan alleine.
      Die Situation war mir ziemlich peinlich - schließlich hatte ich gerade meine gesamte Autorität verloren. "W-wollen wir so langsam fahren?", fragte ich. Wir waren schon 4 Stunden hier, und wenn wir jetzt fahren würden, wären wir gegen Abend zu Hause. Er nickte nur, worauf ich noch einmal die Transportgamaschen der beiden Pferde kontrollierte und aus dem Wagen kletterte, um vorne auf dem Fahrersitz platz zu nehmen. Jan sprang neben mich.

      Die ganze Fahrt schwiegen wir. Doch als wir wieder ankamen, rief ich alle zusammen in mein Büro, um zu klären, wie sich die Pferde Verhalten hatten.
      "Anna? Fang du an" - "Naja, erstmal zu den drei neuen: Sucess war...naja...er fraß immer nur das nötigste, als wäre er geizig. Und Affair war irgendwie die ganze Zeit traurig, nur Prince konnte sie aufmuntern. Spielen wollte sie nicht. Und Itchy ist ein wahrer Traum...so richtig schmusig. Arriban war leicht schüchtern, hat sich dann doch schnell eingefunden, und Salinera und Cala waren wieder das Traumpaar. Fallen hat die ganze Zeit rumgetobt, ich konnte sie kaum putzen. Prince schien mir sehr, sehr intilligent und Rose war manchmal zickig, jedoch auch schmusig", meinte sie verträumt.
      "Und bei dir, Sam?" - "Alles paletti. Waren alle brav und ließen sich gut putzen. Besonders Turn und Troll schienen mir talentiert. Aber auch Try sollte man nicht verachten.", meldete er wortkarg.
      "Sonja, wie stehts bei dir?" - "Sehr gut. Ihre...", ich schnitt sie grinsend im Wort ab: "Duzt mich doch, hatte ich das nicht schon gesagt?" - "Na okay, deine Pferde sind ein Traum. Seth und Larissa sind total hübsch, und Ice Splash erst. Nieve hat wunderbare Gänge, und Happen und Locke sind ja mal süß. Romeo ist total schlau und wollte Vegas um den Finger wickeln. Free ist eine kleine Diva und Joyna...einfach wow, ein Traum"
      Das Telefon klingelte. "Entschuldigt", meinte ich und ging ran. "Hi, hier ist Juu. Ich wollte dir nur mal eben sagen, du kannst Vanu haben. Ich bring ihn dir rüber, überweist du morgen?" - "Wow, danke! Klar mach ich das. Aber du, ich steck grad in einer Besprechung, komm einfach, okay? Tschau", meinte ich. Auch Juu verabschiedete sich und legte auf. Kurz danach klingelte es, es war Juu. "Entschuldige, ich war schon auf dem Weg", lachte sie. "Warte kurz", entgegnete ich grinsend und ging zu meinen Angestellten. "Brechen wir die Besprechung ab. Jan, du kannst mir Adis und Finjas Verhalten ja mal so erzählen", meinte ich und widmete mich wieder Juu. Aus den Augenwinkeln sah ich meine Angestellten vom Hof schlendern. "Lass uns abladen", meinte Juu, "hast du eine Box fertig?" - "Klaro. Na dann mal los" Wir luden Vanukas, wie er vollständig hieß, aus dem Hänger und brachten ihn zu den anderen auf die Weide. Zum Glück vertrugen sie sich prächtig. Auch Mysteri und Royal standen bereits dort.

      Der Abend kündigte sich mit einem wundervollen Abendrot an und ich lehnte mich auf den Zaun und dachte nach. Über den Tag. Über...Jan. Was er wohl von mir dachte? Wahrscheinlich nichts allzu gutes... Wieder kullerte mir eine Träne über die Wange.
      Ich ließ meinen Blick weiter über die Pferde schweifen. Hinten, bei Royal, da stand jemand! Wer war das? War das...Jan?
      Die Person merkte meine Blicke und kam auf mich zu. Tatsache, es war Jan. "Wieso...?", fragte ich erstaunt. "Tut mir Leid...ich konnte mich nicht von deinem Neuerwerb lösen, er ist einfach zu....wie soll ich das sagen? Er ist traumhaft. Aber...du weinst ja schon wieder! Magst du nicht erzählen, was los ist? Vielleicht hilft es ja" - "das geht nicht", meinte ich abwehrend mit dünner Stimme. Er, der auf der anderen Seite des Zaunes stad, sah mich nur besorgt an. "Kann man dich nicht irgendwie aufheitern?" Ich seufzte: "Nein" - "Auch nicht mit einem Ausritt?" - "Um diese Uhrzeit?" - "Hast Recht" Betrübt senkte er den Kopf. "Ich mag es nicht, meine Chefin so zu sehen." Es schien ihm ja etwas an mir zu liegen, aber ich wollte mir keine Hoffnungen machen. Er war so gut wie vergeben, zumindest in meinem Kopf. Er legte seine Hand auf meine. Seine Berührung war warm und weich. Dennoch vermochte sie nicht, mich glücklich zu machen. "W...was würdest du tun, wenn du verliebt wärst in jemanden, in den du nicht verliebt sein dürftest um deinen Ruf nicht vollkommen zu zerstören und der zu allem Unglück auch noch offensichtlich in jemand anderes verliebt ist?", fragte ich betrübt und sah ihm in seine wunderschönen Augen. Er schaute mich hingegen nur verwirrt an. Anscheinend hatte ich einen Denkprozess bei ihm ausgelöst. Ich redete weiter: "Und du den, in den dieser jemand verliebt ist, auch noch magst, so dass du ihm nicht böse sein kannst?" - "Wer...wer ist dieser jemand?", meinte er leise mit sanfter Stimme. Ich schaute nur zu Boden - das Abendrot umhüllte uns. Er schien leicht unsicher. "Ist...ist dieser jemand einer von deinen Angestellten?", fragte er. Ich nickte nur kurz und schaute weg, damit ihm meine Röte nicht auffiel. "Sam...", murmelte er nur und senkte seinerseits den Kopf. Ich überlegte kurz. "Nein", hauchte ich dann und sah ihm tief in die Augen. Verwirrt sah er auf. "Du meinst..." Mir schoss die Röte abermals ins Gesicht. Vorsichtig legte er die Hand auf meine Hüften und kam einen Schritt näher. "Der Zaun nervt", grinste ich, worauf Jan über den Zaun sprang und seine Hände wieder an meine Hüften legte. Nur dieses Mal standen wir enger.
      Langsam kamen wir uns näher, als wir Schritte hörten und unsere Köpfe drehten. "Was geht denn hier ab?", fragte Sam leicht verärgert. Peinlich, peinlich diese Situation. Schnell entfernten wir uns voneinander. "so weht also der Wind, schon klar", fügte Sam hinzu. Ich entgegnete: "Sam, bitte." meine Stimme war ein Flehen, wie sollte ich es ihm erklären? "Ich mag dich, wirklich.." - "Aber nicht genug." Seine Stimme war so schneidend scharf, dass ich kein Wort mehr hervorbrachte. Stattdessen sah ich auf den Boden. Schützend legte Jan seinen Arm um mich.
      Weitere Schritte näherten sich und zerrissen das Schweigen. Es war Norwi. "Was ist denn hier los?", fragte sie erstaunt, und ich winkte ab. "Naja", redete sie weiter, "Galaskas Steigbügelriemen ist gerissen. Ich dachte mir...Kannst du es eventuell flicken?" - "Kein Problem" Leicht verwundert sah sie Sam an. "Sam?" Sie kannten sich? "Norwi?", entgegnete Sam. Verwirrt sahen Jan und ich vom einen zum anderen. "Soll ich dich mitnehmen? Dein Haus liegt auf meinem Weg", fädelte Norwi geschickt ein. Ich warf ihr einen dankbaren Blick zu. Sam nickte nur und ging zusammen mit Norwi - nicht ohne uns noch einmal einen bösen Blick hinüber zu werfen.
      Jetzt waren wir wieder allein. "Weißt du", meinte Jan, "ein verstehe ich noch nicht so ganz: Warum meintest du, dass ich in jemand anderes verliebt wäre?" - "Das war doch offensichtlich. Du hast verträumt zu Maya rübergeguckt und..." Er schnitt mir das Wort ab. "Ach wo. Ich hab mich doch nur für Royal interessiert", grinste er. "Ich find das gar nicht so witzig" - "Ja, schon klar", winkte er ab und sah mir tief in die Augen. Langsam kam er mir näher, immer näher, bis sich unsere Münde berührten...
      Der Kuss war wunderschön und trieb mir die Schmetterlinge in den Bauch. Ich hätte diesen Moment am liebsten für alle Ewigkeit angehalten. Wir lagen uns noch lange in den Armen, bis Jan zusammenzuckte. "Was ist los?", fragte ich. "Wie spät ist es?" - "Elf, wieso?" - "Mist, ich müsste eigentlich schon längst zu Hause sein." - "schade" Meine Stimme klang betrübt, sodass er noch hinzufügte: "Aber wir sehen uns doch bald wieder"
      Langsam gingen wir in Richtung Stallgebäude, wo er sein Fahrrad abgestellt hatte. Doch es war...weg! Spurlos verschwunden! Verzweifelt legte Jan sich an eine Wand. "Und jetzt?" Schnell wusste ich eine Lösung. "Wofür gibt es das Gästezimmer? Morgen gehen wir zur Polizei" Er willigte ein, worauf wir ins Haus gingen. Ich zeigte ihm, wo vdie wichtigsten Räume waren, bevor wir uns eine gute Nacht wünschten und beide in den Zimmern verschwanden.
      Friedlich schlief ich ein und träumte...von Jan.

      [/quote]
    • Fratzi
      [quote name='Floooh' date='01 March 2010 - 05:03 PM']
      Pflegebericht
      [Secret Sucess, Arriban, Beau Zephyr, Fallen Immortaliny, Swarowskis Salinera, Don Caladrio, Itchy, GH's Saturday Affair, Prince of the Half Moon, Sea King, Rose of a Beautiful Nightmare]


      Heute war der erste März Tag…
      Man konnte richtig fühlen wie der Frühling immer näher rückte. Vor ein paar Tagen hatte ich den Auftrag von Larissa bekommen, mich um alle ihre Fohlen zu kümmern da sie auf eine Schulung musste. Natürlich hatte ich zugesagt. Also machte ich mich sofort auf den Weg ins Badezimmer und machte mich fertig. Nachdem ich dann fertig mit der Katzenwäsche war, mich angezogen hatte und mir frühstück in den leeren Magen geschlagen hatte, schnappte ich mich mein Fahrrad und radelte zu Larissas Gestüt. Da ich hier auch eine Reitbeteiligung hatte, kannte ich mich gut aus. Ich stellte mein Fahrrad wie immer an die Hauswand und stampfte in den Stall. Der Schnee war inzwischen vollständig geschmolzen, die Sonne schien und eine kühle Briese Wind rauschte durch die Haare.
      Als erstes schnappte ich mir 2 Stricke und bindete die 2 Hengste Secret und Arriban an den Putzplatz.
      Nun holte ich den best ausgestatteten Putzkasten und stellte ihn neben ihnen ab.
      Die 2 waren nicht gerade dreckig, also dauerte das ganze nur 10 Minuten…
      Zur Belohnung gab ich erst Secret ein Leckerchen und dann Arriban…. Wobei ich sehr aufpassen musste denn Secret versuchte gleich Arribans Leckerchen klauen…
      “hey…” sagte ich leicht erschrocken und schob Secret etwas zur Seite… Dann machte ich sie wieder los und ließ sie in der Halle laufen… Sofort darauf nahm ich Beau einen kleinen Barockpinto Hengst und Fallen heraus und putzte auch sie gründlich. Beide benahmen sich dabei und bekamen ebenfalls ein Leckerchen. Nachdem auch sie in der Halle frei herumliefen, ging ich den Weg zum Stall wieder hoch und bindete die nächsten 3 an den Putzbalken. Diesmal waren es Salinera, Don und Itchy…
      Auch sie putzte ich sorgfältig und gründlich bis ihr Fell glänzte. Sie waren ebenfalls sehr aufmerksam und lieb. Beim Hufe geben machten sie ebenfalls keine Mucken, deshalb verdienten auch sie eins meiner Apfelleckerchen. Noch 4 Fohlen… dachte ich erleichtert und brachte sie schnell zur Halle und sprintete erneut zum Stall, wo ich dieses Mal alle restlichen zum Putzplatz führte, das waren Affair, Prince, Rose und King. Eigentlich waren alle recht einfach im Umgang und sehr gehorsam, nur King war heute ein wenig dickköpfig und wollte erst nicht die Hufe geben, doch mit kleinen Bestechern klappte auch das. Leicht geschafft fürhte ich jeweils 2 Fohlen an einer Hand zur Reithalle und ließ sie, nachdem ich das große Tor geschlossen hatte, frei. Nun setzte ich mich auf eine Bande und schaute den Fohlen zu, wie sie vergnügt umher sprangen… Alle tobten und galoppierten von der einen Seite zur anderen, nur Affair und Prince nicht… Ich beobachtete sie noch eine ganze Weile. Sie umhalsten sich und knabberte sich gegenseitig am Mähnenkamm… “Da haben sich aber 2 gefunden” dachte ich lächelnd und sah Affair das erste mal glücklich. Sonst sah sie immer sehr deprimiert und traurig aus, doch jetzt schien sie wunschlos glücklich mit Prince. Schnell wühlte ich in meiner Jackentasche nach meinem Handy und machte ein Foto von den 2... Dann machte ich von den anderen auch noch ein paar Fotos und baute schließlich ein war Stangen und Tonnen auf, damit sie auch noch etwas trainierten…
      Am Anfang der Halle hatte ich nur ein paar Stangen auf dem Boden gelegt, aber auf der anderen Seite waren nun auch mehrere Cavalettis aufgebaut. Die Fohlen waren immer noch vergnügt am spielen….
      Ich schnappte mir Fallen und ließ sie einmal durch den Parcour laufen, danach nahm ich abwechselnd jeden Fohlen einmal und ließ es ebenfalls hindurch laufen. Es schien ihnen spaß zu machen denn einige der Fohlen übersprangen nachher noch mal freiwillig die Cavalettis. Dann schaute ich auf die Uhr… es war schon spät, also holte ich mir einen Hufkratzer aus dem Stall und löste des Sand aus den Hufen.
      Als nächstes brachte ich nach und nach alle Fohlen auf die Weide und hing die ganzen Stricke ans Gatter. Wieder blieben Affair und Prince dich beieinander und standen weit entfernt von den anderen. Mit einem zufriedenen Grinsen im gesicht verließ ich die Weide und räumte den Putzplatz auf. Zum Schluss fegte ich noch die Stallgasse und füllte das Fohlenfutter in allen 11 Trögen.
      Nun nahm ich mein Fahrrad und schob es noch mal runter zur Weide. Ich gab allen Fohlen zum Abschied noch ein Leckerchen und fuhr, nachdem sich die Fohlen wieder vom gatter entfernt hatten, nach Hause.
      [/quote]
    • Fratzi
      [quote name='Monsterflosse' date='19 April 2010 - 10:23 AM']
      Alte Pfegeberichte bei Dia (leider verloren gegangen, aber zum Glück auf dem Computer wiedergefunden, da die Website statt das Bild gespeichert^^)


      [quote name='Finelore' date='24 April 2009 - 01:10 PM']
      Pflegebericht für meine beiden Fohlen (Piroschka, Swarovski's Salinera)

      Heute ging ich zu meinem Neugeborenen Fohlen Salinera, dabei konnte ich Piroschka direkt mitbesuchen.
      Ich streichelte ihre Nase, und führte sie aus der Box. Ich schrubbte ihr weißes Fell sauber, und legte
      ihr dann die hellrosa Sommerdecke auf. Dann brachte ich sie auf die kleine Fohlenkoppel.
      Dort fing Piroschka friedlich an zu grasen. Ich machte mich auf den Weg zurück in den Stall,
      und holte die kleine Salinera aus der Box.
      Auch sie wurde gründlich geputzt, nur um einiges vorsichtiger, sie war ja noch etwas kleiner.
      Dann übte ich mit ihr die kleinen Hüfchen anzuheben.
      Das klappte schon ganz gut, an das Halfter hatte sie sich auch schon gewöhnt.
      Auch ihr zog ich eine Sommerdecke auf, und brachte sie zu Piroschka, erst
      beschnupperten sie sich beide, und dann fingen sie fröhlich an herumzutollen.
      Dann verschwand ich wieder im Stall, Agapito wartete auf mich.

      [/quote]

      [quote name='Dia' date='22 August 2009 - 08:53 PM']
      Ein total normaler Tag

      Mit zwei Halftern bewaffnet, betrat ich den Stall meiner Pferde. Life hob neugierig den kopf und wieherte freundlich, auch Salinera und Nefta, die beiden Trakehnerfohlen sahen mich freundlich an. Doch zuerst sollten Belikalà und Destany auf die Koppel. Ich streifte Belikalà erst das Halfter über, ging schliesslich zu Destany, und führte beide aus dem Stall, zu der Koppel hinter dem Reitplatz. Ich streifte ihnen das Halfter ab, und Beli voraus galoppierten sie übermütig über die Weide. Ich lächelte, doch nun musste ci hwieder zurück; die anderen Pferde 'umpflanzen'. nun waren die Fohlen an der Reihe, auch Dancer, Life und Two Hornpipes würden auf die Weide kommen. Und anstatt alle einzeln auf dei Weide zu führen, spannte ich einige Seile und öffnete den Weidezaun, damit sie vom Stall direkt zur Koppel traben konnten. Zurück beim Stall öffnete ich nach und nach alle Boxentüren. Lolita trabte voraus, wurde aber vno Dancer und This is the life weggedrängt. Die beiden Hengste verhielten sich sehr ruhig. Schnell schloss ich hinter ihnen den Zaun, und schaute der Herde noch eine Weile zu. Die Fohlen spielten freudig zusammen, besonders Caramel und Fire tobten vom einen Zaunende zum anderen. Nun solten auch noch die Welshponies auf dei Koppel, ich führte Angel, Dee und Lotuseater zur Koppel neben den Fohlen, und liess sie frei. Angel begann sofort zu traben, Lotus, die noch nicht allzulange in der Herde war, stolperte ungestüm hinter Dee her. Ich begab mich wieder in den Stall, doch bevor es ans Ausmisten ging, wollte ich meine Stute Herejia bewegen. Schon ungeduldig stand sie in der Box und schaute mich an, als ich mit dem Halfter aus sie zukam. Gleich in der Boxe putzte ich ihr seidiges Fell, bis es wieder glänzte. Auch die Hufe kratzte ich aus, und spraite ihre Mähne ein, damit ich sie entwirren konnte. Als die Stute auch gesattelt war, ging ich auf den Reitplatz und bewegte sie ein wenig. Eine Halbestunde später waren wir beide nassgeschwitzt, auch wenn wir nur einige Male galoppiert waren. Nachdem wir schrittgeritten waren, lobte ich die Stute, brachte sie runter, um sie abzusatteln und für die Weide fertig zu machen. Ich schwammte sie ab und führte sie zu den anderen auf die Weide. Erschöpft trottete sie zu Life und begann zu grasen. Ich schmunzelte, doch nun begann die Arbeit, ich holte eine Schubkarre und Mistgabel, und mistete die gut siebzehn Boxen aus. Daran hatte ich schon eine gute Stunde, und bis die Raufen mit Kraftfutter gefüllt waren, konnte ich mir den Schweis nicht nur einmal von der Stirn wischen. Doch nun hatte cih mein Werk beendet, und wollte mit Angel's Kiss ein wenig arbeiten. Ich schnappte mir ein Halfter, ging zur Welsh-Weide, und führte die junge Stute von der Weide. Schnell schrubbte ich sie, entwirrte ihre Mähne und holte Sattel und Zaumzeug. Mit viel Geduld und Leckerlies war sie nun bereit, und ich führte Angel zum Sandplatz. Belikalà und Destany wieherten der hübschen Stute entgegen, die beiden Isis grasten nämlich neben dem Platz. Ich stieg auf, ritt im Schritt los, und begann bald zu traben. Zum Schluss konnten wir sogar eine ganze Runde Galopp erarbeiten, denn die Dreitaktgangart viel ihr noch sehr schwer. Ich lobte die Stute ausserordentlich und liess die Zügel lang werden.
      Nach einer Viertelstunde Schritt verliess ich den Platz und versorgte Angel wieder auf der Koppel, natürlich nicht, ohne ihr ein Leckerlie zu geben.
      Nun, es war schon nachmittag, wollte ich noch ausreiten, dazu kam eine gute Freundin zu mir. Ich ass zumittag, las die Zeitung, als ich auf eine Anzeige aufmerksam wurde. Ein alter Bauernhof, renovierungsbedürftig, mit viel Land und Boxen, war zu verkaufen. Wie schön wäre es, ein wenig mehr Platz zu haben, doch ich schob den Gedanken wieder beiseite. Janine und ich holten unsere Pferde von der Weide. Janine, oder Nine, wie ich sie auch nannte, war ein begeisterter Fan der Friesen, deshalb gab ich ihr heute Dancer, den Friesenhengt zum Ausreiten. Dazu durfte sie auch Salinera, das Fohlen als Handpferd mitnehmen. Ich selbst holte This is the life, meinen lieben Reitponyhengst von der Koppel. Aufgestellt trottete er mit mir zum Putzplatz. Wir machten usnere Pferde bereit, und ritten los. An so einem heissen Tag ritten wir zum Bach im Tal, an dem wir ins seichte Wasser tauchen konnten. Auch die Pferde freuten sich über die Abkühlung. Nach einer Stunde im Wald waren wir wieder zurück am Stall, und versorgten die Pferde. Nun wollte ich eigentlich noch Zubehör für meine Pferde kaufen, da war noch so einiges von Nöten. Ein neues Stirnband, eine weisse Schabracke, Sattelfett, ein neues Halfter für die Fohlen war auch wieder fällig. Nine hatte beschlossen mich zu begleiten, und so fuhren wir in den nahgegelegenen Ort und kauften alles ein.
      Wieder zurück, es war schon spät geworden, brachten wir gemeinsam die Pferde ins Trockene, hatte es doch schon angefangen zu gewittern. Etwas verängstigt hatten nun auch Salinera und Nefta den schützenden Stall betreten. Nachdem sie sich beruhigt hatten, begannen sie auch schon an, ihr Kraftfutter zu verzehren. Nine verabschiedete sich von mir, und auch ich ging ins Haus. Geronimo trabte hinter mir her, klatschnass vom Regen.

      [/quote]

      [quote name='Dia' date='22 September 2009 - 11:36 AM']
      Pflegebericht für alle meine Stall - und Weidepferde

      Zago habe ich heute eine Halbestunde auf dem Plat geritten, wir haben einige Übungen gemacht, versammlung und Verstärlung etwas gefestigt. Er hat sich sehr arbeitsfreudig gezeigt
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      Riot wurde heute lonigert, ich habe sie über Stangen traben lassen und Übergänge geübt.
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      Costa durfte mit den anderen Fohlen in der Reithalle spielen, da es draussen sehr nass und matschig war. Er hat sich mittlerweile gut integriert.
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      Ich war mit Seth und Destany ausreiten, die beiden haben sich artig benommen, nur Seth stürmte manchmal etwas davon.
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      Ich habe Abendlied und Day without End heute sorgfältig geputzt, auch sie durften in der Reithale toben.
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      Die zierliche Vivianne hat sich scheu in einer Ecke verkrochen, doch zum Schluss hat sie doch noch einige Galoppsprünge genommen.
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      Show Dance war heute mit mir auf dem Platz, wir haben versucht, über dei Plastikplane zu gehen, was schon mehr oder weniger gelang. Beim Führen verhält er sich sehr artig.
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      Scottish Whiskey hatte heute einen Ruhetag, sie hat den Tag auf der Weide verbracht.
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      Nefta de la Bryère und Salinera habe ich heute ein wenig longiert, d.h, sie wurden am Halfter etwas im Kreis gejagt und an diese Arbeit gewöhnt.
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      This is the Life geht leider lahm, deshalb steht er momentan in der Boxe. Ich habe eine Salbe aufgetragen, die die Heilung unterstützt.
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      Lotuseater stand mit Whiskey auf der Koppel, sie hat sich ein wenig gelangweilt, deshalb habe ich einen 'Pferdeball' auf die Weide getan, sie hatte kein grosses Interesse.
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      Angel's Kiss habe ich heute ein wenig auf dem Platz bewegt, allerdings nur eine halbe Stunde, sie hat anfangs ein wenig rumgezickt, ist dann aber brav gelaufen.
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      Two Hornpipes habe ich Sattel umgeschnallt und Zaumzeug angelegt und auf dem Platz longiert, sie benahm sich sehr stürmisch, da sie schon lange nicht mehr bewegt wurde.
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      Nori und Dee waren heute ausreiten, ich habe eine Freundin von mir mitgenommen.
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      Herejia wurde in einer Dressurstunde mit CharlyMaus bewegt.
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      Fire, Caramel C und Lolita spielten mit den anderen in der Reithalle.
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      Silver Spring habe ich herumgeführt, Tempowechsel gemacht und geübt den Sattel aufzulegen.
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      Belikalà genoss ihren freien Tag mit den zwei Welshponies Lotus und Whiskey auf der Koppel.
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      Midnight Dancer wurde von mir im Dressurviereck bewegt, wir haben Lösungsübungen gemacht. Sie hat sich gut benommen

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      [quote name='Dia' date='20 October 2009 - 07:41 PM']
      Pflegebericht für alle Stallpferde
      Ankunft von Mirror und Khausan
      Schon wieder würden wir neuen Zuwachs bekommen, einerseits ein bildhübscher Araberhengst, den ich auf einer Auktion erworben hatte und Mirror, einen Falabellahengst für die Zucht. Leider war er noch nicht gekört, konnte deshalb aber auch in einem zahlbaren Bereich ersteigert werden. Die beiden würden morgens zwischen Neun und Elf Uhr ankommen, doch ich war schon um Halb Acht im Stall, denn so eine Ankunft war sehr nervenaufreibend.
      Ich machte mich erstmals ans Ausmisten und liess die Pferde auf die Koppel. Es war etwas matschig draussen, doch besonders die Fohlen schien das kaum zu kümmern. Show Dance, der bald eine Fohlenschau bestreiten würde, und Nefta trabten freudig voraus, gefolgt von Day without End, Abendmelodie und Costa, dem kleinen Aufreisser. Ich belächelte sie gähnend, und schloss das Gatter hinter der tobenden Meute. Costa trabte übermütig in seinem Imponiertrab quer über die Weide, während die beiden Jungstuten Day without End und Melodie eher im Hintergrund blieben und am noch feuchten Gras knabberten.
      Zago und Riot, die beiden deutschen Reitponies grasten gemütlich neben einander und schienen die anderen Pferde auf der gegenüberliegenden Weide zu beobachten. Nun machte ich mich ans Ausmisten, besonders Nori hatte wieder einmal ein grosses Schlachtfeld angerichtet. Seufzend griff ich zur Mistgabel und entfernte den Mist aus den Boxen. eute musste ich die Boxen wieder frisch einstreuen, damit meine Lieblinge nicht auf kahlem Boden lagen. Dazu kletterte ich auf den Heuboden und schmiss eine viereckige Strohballe in die Stallgasse hinunter. Grob verteilte ich die Strohballe in die verschiedenen Boxen und wischte anschliessend den Gang.
      Endlich hörte ich das sehnlichst erwartete Auto in der Einfahrt und kam aus dem Stall. Es war Kissii, die mir meinen Khausan brachte. Sofort nachdem ich die Nachricht bekommen hatte, dass der Hengst nun endlich Mein war hatte ich das Geld sofort auf ihr Bankkonto überwiesen. Kissii stieg aus, ich begrüsste sie, überglücklich, dass sie endlich da war. Sie erzählte, Khausan hatte sich beim Einladen am Bein etwas verletzt, daraufhin desinfizierten wir seine Wunde nochmals, als er neben dem Hänger stand. Der Hengst tänzelte ungeduldig hin und her, jetzt würde er gleich in seine neue Box kommen, direkt neben Belikalà und Show Dance. Khausan lief tadellos neben mir, schaute immer wieder nach links und rechts, und als er schliesslich in der Box war beschnupperte er erst einmal das Stroh und trank einige Schlücke. Kissii überreichte mir noch sein Sattellzeug und den Pass, den ich im Haus versorgte. Da Kissii keine Zeit für einen Schwatz hatte fuhr sie schon bald wieder los, natürlich nicht ohne sich von ihrem Hengstchen zu verabschieden. Nun wollte ich mit Nori ein wenig trainieren, der gute Hengst hatte momentan eine Pause gehabt, und würde heute wieder ein wenig gefordert werden. Ich holte gleich sein Zaumzeug auf die Weide und legte den Sattel über den Koppelzaun, damit wir nachher auf den Reitplatz gehen konnten. Er liess sich gut einfangen und nachdem auch der Sattel festgeschnallt war gingen wir zum Platz und ich stieg auf, natürlich nicht ohne den Sattelgurt festzuschnallen. Ich ritt einige Stunden Schritt, trabte den Hengst später an. Nachdem wir auch galoppiert waren, also etwa eine halbe Stunde später, parierte ich zum Schritt durch, ritt Nori trocken und brachte ihn wieder zur Koppel hinunter. Nun war Seth dran, ich wollt den Kleinen etwas longieren, dazu bürstete ich den Dreckspatz kurz ab und legte ihm eine Schabracke mit Voltigiergurt um, natürlich auch die Trense war dran. Mit Longe und Peitsche bewaffnet gingen wir zum Sandplatz und ich schnallte dem Hengst auch noch die Ausbinder um. Seth musste trotz seiner kräftigen Statur noch Muskeln aufbauen, zudem war das Longentraining auch noch ein wenig Abwechslung. Wir übten vor allem das Angaloppieren, da Seth dies noch nicht so sehr beherrschte, um es anders auszudrücken trieb er Schabernack. Nach einer knappen halben Stunde und einigen Seitenwechseln liess ich Seth zu mir kommen und schnallte ihm die Aubinder von der Trense. Wir gingen zusammen hinunter, er bekam noch ein Leckerlie und wurde wieder auf die Weide geschickt. Nun holte ich mir Bananas um sie an den langen Zügel zu gewöhnen. Dazu bekam sie Seths' Ausrüstung und wir gingen zum Platz. Heute war echt ein anstrengender Tag. Ich stand dicht neben Bananas, doch nicht hinter ihr, sollte sie sie doch das Hintern verwerfen. Ich lobte sie, machte einige Gangart – und Seitenwechsel. Diese Übungen machten wir nicht zu lange, da sie sehr anstrengend für die junge Stute war. Da kam endlich der zweite Transporter auf den Hof, ich geschirrte Bananas ab und liess sie auf dem Platz wälzen. Ich schloss das Gatter hinter mir und half Fratzi den kleinen Mirror auszuladen. Er war herzallerliebst, trotz seinen düsteren Augen. Ich führte ihn in die Box, gegenüber von Khausan. Er schaute hoffnungsvoll aus dem Fensterchen, zu den anderen Pferden auf der Koppel. Ich hatte die Boxentüre für den Winzling etwas umfunktioniert, damit auch er auf die Stallgasse blicken konnte. Fratzi kam auf einen Kaffee ins Reiterstübchen und gab mir noch den Pferdepass. Sie ging nach etwa einer Stunde wieder, und ich übte mit Calucci, dem Lusitanofohlen noch für unsere Kür an der Fohlenschau für Lusitanos und Haflinger. Calucci war etwas missgelaunt und hatte mehr Interesse an den Leckerlies in meiner Tasche.

      Abends, ich war gerade von meinen Einkäufen heimgekehrt, brachte ich auch die anderen Pferde noch in ihre Boxen. Sie stürzten sich auf ihr Futter und ich ging erschöpft ins Haus, um mich auch zu verpflegen.

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      [quote name='Dia' date='23 October 2009 - 05:45 PM']
      Kleine Trainingsstunde



      «Salinera?», rief ich über die weite Fohlenweide. Meine Trakehnerstute Salinera hob neugierig den Kopf und kam sogar zu mir gelaufen, wohl wissend ein Leckerlie abzusahnen. Ich streifte dem Stütchen ihr Halfter über und klopfte ihr den Hals. Sie trottete brav neben mir her, blieb zwar einige Male stehen, doch bald waren wir beim Putzplatz, wo ich sie anband. Das Putzzeug stand von Nefta noch bereit, deshalb konnte ich gleich anfangen sie zu putzen. Salinera stand noch etwas zappelig da, verhielt sich sonst aber ruhig, ich konnte sie mittlerweile auch an allen Körperteilen anfassen. Nachdem Salineras Fell wieder glänzte nahm ich einen Hufauskratzer zur Hand und hob jedes Hüfchen kurz an und versuchte den Dreck so gut wie möglich aus ihren Hufen zu kratzen. Natürlich trat Salinera immer noch etwas mit den Beinen, doch es war schon viel besser geworden als anfangs. Ich kämmte die Ansätze der Mähne, der Schweif war noch sehr sauber, da ich ihn gestern noch gewaschen hatte.

      Ich führte Salinera auf den Reitplatz, wo ich zuvor schon eine Plastikplane und einige Stangen auf den Boden gelegt hatte. Ich führte Salinera erst etwas herum, nachher auch über die Stangen, die sie erst neugierig beschnupperte, sie aber dann doch bezwang. Die Plane war dann schon eine grössere Herausforderung. Von weitem schon scheute Salinera vor dem orangen Ungeheuer, bis an die Plane kamen wir heute nicht. Doch sonst hatte Salinera ihre Sache gut gemacht, ich brachte sie wieder runter zum Putzplatz und gab ihr noch eine Möhre zur Belohnung. Ich stellte sie anschliessend gleich in den Stall, da ich die anderen Pferde sowieso gleich nach drinnen holen würde. Salinera frass schon gierig ihr Futter aus der Raufe.

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    • Fratzi
      [quote name='Monsterflosse' date='29 June 2010 - 04:42 PM']
      Ein Prachtstück für Green Hills


      'Da bin ich also', murmelte ich, als der Flieger auf der Landespur des Johannesburg International Airport landete. "Südafrika", seufzte ich glücklich. Witzig war, dass mein Flieger genau dort landete, wo auch die Nationalmannschaft gelandet war, nur das diese wohl weniger in der Buisness-Class unterwegs gewesen war.​
      Also wartete ich auf meine Tasche und nahm dann den Bus zu meinem Hotel. 5*-Luxus, ich gönne mir diesen Urlaub mal, wo ich doch die letzten Jahre ohne Unterbrechung täglich nur geackert hatte. Um den Hof musste ich mir keine Sorgen machen - schließlich hatte ich Sam, Jan, Anja und Sonja (sie hatten mich zu diesem Urlaub überredet). Es war wirklich ein tolles Hotel mit allem nur erdenklichen Luxus. Und am Mittwoch hatte ich noch eine Karte für das Spiel Deutschland - Argentinien sichern können. Also war ich rundum glücklich und machte mich erst einmal auf in den Wirlpool, in dem ich mit Jan telefonierte, um zu Wissen, wie es den Pferden ging. "Aalso", fing er an, "Larissa wollte heute nicht so Recht geputzt werden, aber geschafft haben wir es mit vereinten Kräften dann dennoch", er schmunzelte, "und an der Mähne von Ice Splash, bis wir die nach ihrem Schlamm-Wälzer wieder sauber gekriegt haben, oh oh. Über Seth brauch ich wohl nichts weiter zu erzählen - brav wie immer. Jap, und unsere Falabellas werden immer frecher, deshalb bringen wir allen im Moment ein paar Kunststückchen bei. Turn kann ja zum Glück schon ein paar, und den anderen macht es wirklich Spaß, außerdem fahren wir die Süßen auch noch jeden Tag aus. Prince, Caipi und Mysteri waren auch brav. Naja, Else kennst du ja, die Frechdächsin...das waren die Ponys. Jetzt zu den Großpferden: Roxi hing wie immer nur mit Joyna rum, du kennst die beiden ja. Genau wie Vegas, Finja und Freedom, die drei sollte man echt mal trennen, die sind ja noch schlimmer als Roxi und Joyna! Romeo war mal wieder ein Schatz, Sam hat sich sichtlich gefreut als er den Westernsattel in deiner Kammer gefunden hat und mit ihm Barrelracing machen konnte...das hat er übrigens auch mit Joyna, Roxi, Schmuselocke und Happen gemacht, Arriban durfte zusehen. Unsere beiden Tekken und Nori verstehen sich auch prächtig, besonders die beiden Tekken, die lieben sich", er kicherte, "Linara und Liebe wie immer auch unzertrennlich, Love tobt gerade glücklich auf der Koppel rum." Damit hatte er fast alle beschrieben. "Und die anderen Zuchtpferde?", hakte ich nach. "Über die Falabellas und über Löckchen und Joyna hab ich ja schon erzählt, Itchy guckt auf Carenté-Vorstellungen immer Philipp nach. Sali und Cala, einzigartige Dressurasse, das durfte Anja feststellen, und Moonlight hat gerade 'ne Schmusestunde mit Sonja hinter sich. Aber jetzt zum spannenden Teil, den Neuankömmlingen: Debüt ist gekommen, Goldherz hat gefohlt. Ein sehr hübscher Kohlfuchs. Jap, und Findu hat Bluebayou und Cui gebracht, die machen nnur zu gern bei unserem Kunststück-Training mit", man hörte ihm das grinsen an, "Albus der Riese ist auch da. Und bei Khia hast du auf keinen Fall einen Fehlkauf gemacht, die ist arg schnell. Ach, und Maifee und Joyna haben auch gefohlt." - "WAAS?!", kreischte ich ihm überglücklich ins Ohr, "du musst mir unbedingt mal Bilder mailen" - "Ja das mache ich", er lachte, "sind übrigens beide total hübsch, beides Stütchen. My Apocalypse Fohlen ist ein Red Spotted Leopard geworden, und Joyce ist was ganz besonderes. Ein Dark Bay Sabino. Und kein einfacher Sabino, sondern einer von der Stichelhaarigen Art mit der extravagenten Scheckung und viel Weiß" Ich freute mich richtig. "Aber ich muss jetzt wieder an die Arbeit, da will ein Zaun geflickt werden. Hab ja schon gesagt, Else war wieder frech..." Ich lachte laut auf, bevor wir uns verabschiedeten und auflegten.​
      Nun hatte ich genug entspannt, ich stand auf, duschte und trocknete mich ab und zog mich an. Schließlich wollte ich noch ein wenig über die Straßen wandern und nicht zuletzt am Hotel unserer Nationalmannschaft vorbeischauen. Nur schauen, nicht fotografieren, nicht reden, nicht klingeln.​

      Also schnappte ich mir Sonnenbrille und Handtasche und verließ das Hotel. Meine Haare wehten leicht im Wind und ich war immer leicht am Lächeln - zu glücklich war ich gerade.​
      Am Straßenrand sah ich einen Südafrikaner, der gerade einen Sattel hochhob. Ich meinte, den Sattel zu kennen...jetzt war ich neugierig. "Hello", grinste ich, "Do you know where this saddle come from?" Er drehte sich um und meinte: "Hello. It's from Germany. Why do you ask me?" - "Oh, i think i know it" Ich grinste und sah, dass ein wenig der Polsterung abgetragen wurde. Das Pferd, welches ihn jetzt trug, musste einen ziemlich hohen Widerrist haben. Eins erkannte ich eindeutig: Der Sattel war aus meiner Hand. "I've buied it from a woman from Germany. Sadly it don't fit well. What else, anyway I have to sell my stallion", er seufzte traurig, ging dann in eine Gasse und bedeutete mir, mitzukommen. "Shall I try to fit the saddle to him? I''m a saddler. Okay, I seldom make new saddles because my stud is a very hard job." Er lachte - und ich hatte keine Ahnung ob er über mein Englisch lachte oder es nur pessimistisch gemeint war. "I have no money" Also war es pessimistisch gemeint. Na gut. "But I've got enough money so I don't need more." Er sah mich fragend an, worauf ich noch etwas hinzufügte: "I'll fit the saddle for free" Schon war er ein wenig glücklicher. "Thank you! But...you have a stud?" - "Yes, I have. Flair and I change our breeds at the moment so we dont breed any foals now. We search for stud horses at the moment." - "And wich breeds are you going to breed?", er biss sich auf die Lippe, es schien ihm zu schmerzen - warum auch immer. "Heavy Warmbloods, Criollos and Thoroughbreds. Why..?" Nun zeigte er auf einen wunderschönen, rosé-weißen, schlanken Vollbluthengst. "That's my stallion", antwortete er knapp und biss sich erneut auf die Lippe. Ich ging einen Schritt auf den Hengst zu und strich ihm über die Nüstern, während der Mann ihm den Sattel auflegte. 'Wie gut, dass ich für gewöhnlich Nadel, Faden und Nahttrenner dabei habe, ich dachte immer das wäre eine dumme, unnütze Angewohnheit', dachte ich bei mir und sah, wie viel zu hoch der Sattel um den Widerrist herum saß. Schnell bat ich den Mann, den Sattel so zu halten, dass ich an die Naht unterm Widerrist kommen würde. Das tat er und so trennte ich schnell die Naht auf, nahm ein wenig Polsterung herraus, glättete das Leder und nähte die Naht wieder zu. "You can try it if you want", meinte ich und er legte den Sattel auf - er passte perfekt.​
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      "Thank you", meinte er aufrichtig, doch es schwang Traurigkeit in seinem Ton mit. "You said that you have a stud with Flair. Are you Monsterflosse...from Green Hills?" - "Yes, I am", ich grinste leicht, doch ich verstand nicht so recht. Was wollte er? Er redete weiter: "And you said that you search for stud horses, too. And you know that I must sell him....", er wollte nicht weitersprechen und lehnte sich traurig an den hübschen Hengst. Ich wusste jetzt was er wollte und begriff meine Chance auf diesen wundervollen Hengst, der anscheinend so sanft und doch recht schnell war. "Has he got papers?", fragte ich und der Mann nickte. "I think you know Saphira, the black Mare from Pharlap? She's his Mum. His Dad is unfamous at the Moment, but he is very fast and talented. He is Empire State of Mind." Ich erinnerte mich an den feingliedrigen, weißen Hengst, den ich für Crazy importiert hatte, als ich noch keine Angestellten hatte und bei dem Jan sich immer beschwerte, dass ich ihn nicht behalten hatte. "Can I do a ride with him?" Ich war tatsächlich sehr interessiert. "Yes, you can. There is a riding place, there can you try it." Er zeigte nach rechts, und tatsächlich, dort war einer. Schnell schnallte er den Sattel fest, ließ mich auftrensen und ich führte Escador - wie der Hengst wohl hieß - zum Reitplatz, bei welchem ich aufstieg. Dann testete ich ihn: Schritt, Trab, Galopp, Renngalopp, Sprung. Und ich musste feststellen, dass Escador ein perfekter Zuchthengst für Green Hills war. "When you like to I'll buy him", teilte ich dem Mann meine Entscheidung mit. Er freute sich, einen guten Platz gefunden haben, doch spielte auch Trauer in seinem Gesicht mit. "How much?", fragte ich, worauf er nur antwortete: "I don't know. He haven't run any races until yet and he isn't trained well. But I've buied him as a foal...when he still was a bay..." - "I make a suggestion: 10.000 Euros...ähh...that are...circa 118.920 ZAR?" Der Mann bekam große Augen: "Thats too much", stellte er fest. Ich lachte. "No it isn't. You don't know whats the price of some other Thoroughbred who are slower than him?" - "No", nun grinste auch er und unterschrieb einen Vertrag, den ich mir daraufhin genau durchlas und dann ebenfalls unterzeichnete. "Now he's yours. The Tack too i think", ich nickte nur kurz dankbar. Im Vertrag war schon abgehandelt, dass ich ihn bis zu meiner Abreise hier, bei seinem alten Stall, unterstelle dürfte. Das mit dem Flug bekäme ich schon geregelt. Also verabschiedete ich mich von dem etwas traurigen Mann, um erst einmal einen Ausritt zu unternehmen. Das Geld hatte ich ihm bereits gegeben.​

      Mit meinem riesigen Hengst erregte ich reichlich aufsehen. Klar, er hatte schließlich die Größe eines Shire Horses undich selbst müsste ca. 15cm größer sein, um allein über seinen Widerrist schauen zu können. Plötzlich ref irgentetwas "Ich kack ins Essen, da ruft schon wieder einer an!" Ich lachte und wusste was es war, also griff ich nach meinem Handy und nahm ab. "Hey Jan", grinste ich und brachte Essi (diesen Spitznamen trug Escador seit 15 Minuten) zum Stehen. "Hey Monsta", meinte er, "und, was machst du grad so?" Ich lachte. "Du hast Langeweile, oder?" - "Nein, nur nix zu tun" Auch er lachte. "Nunja, ich reite grad aus." Er war erstaunt. "Mit wem?" - "Unserem neusten Neuzugang, den ich am Donnerstag mitbringe." - "Um was handelt es sich?" - "Ein Prachthengst. 1,90m, Rose Gray, reinrassiges englisches Vollblut mit Papieren und Abstammung: Saphira x Empire State of Mind" Jetzt sah ich ihn förmlich vor mir, die Kinnlade weit offen. Kurz war er sprachlos, dann rang er sich durch zu fragen: "Wo hast du denn den her?" - "Gekauft. Nein, ich hab gesehen wie ein Mann mit einem meiner Sättel unterwegs war und ich hab ihn angesprochen, worrauf er meinte dass er seinen Hengst bald eh verkaufen müsste und ja, dann haben wir über Green Hills gelabert und dann fragte er ob ich denn nicht noch einen Zuchthengst gebrauchen könnte. Und dann zeigte er mir den Escador." - "Ich freu mich schon auf ihn", lachte er, "aber jetzt bin ich erstmal neugierig, wie sieht das Hotel unserer Mannschaft aus?" - "Ou. Keine Ahnung, war noch nicht da, dann reite ich gleich mal drauf los. Bis heute Abend?" - "Jap, bis heute abend, Tschau!" Auch ich verabschiedete mich und brachte Escador nun in einen langsamen Galopp.​

      Der Weg war nicht lang und bald durfte ich ein schönes Hotel betrachten. Und den Bus unserer Elf. Und unser Team. Unser Team? Ich brachte Escador zum stehen, um besser sehen zu können. Tatsache. Zum Glück war ich nicht die einige die sich gerade vor dem Hotel befand. Nur ich machte die Rechnung nicht mit Philipp Lahm, der ja selbst ein Vollblut besaß. 'Oh Gott', dachte ich. Schnell stieg ich ab, denn sie kamen direkt auf mich zu und ich wollte nicht von oben herab sprechen müssen. "Thoroughbred?", fragte Philipp Lahm und nickte zu Escador. Ich nickte: "Jap, Vollblut. Ich hab mit ihm noch so einiges vor", und klopfte Essi den Hals, welcher mich darauf sanft anstupste. "Ah, Sie sprechen Deutsch", lachte er, "Sehr ruhig für ein Vollblut. Surabaja wäre bei solchen Menschenmengen schon längst ausgerastet", nun grinste er und ich entgegnete sofort: "Meine Khiara El Assuad auch, die kleine Zicke" - "Riesiger Hengst. Wer sind denn die Eltern?" - "Naja, der Vater ist jetzt nicht sonderlich bekannt, Empire State of Mind. Ist auch eher klein. Seine Größe hat er von seiner Mutter Saphira, die ist aber bekannt." - "Wollte ich gerade sagen, Saphira kenne ich doch", schmunzelte er und hinter ihm räusperte sich Bastian Schweinsteiger. "Philipp, wir sind auch noch da!" Philipp Lahm drehte sich um. "Ou ja, ach was, ich war halt neugierig. So einen Riesen sieht man nicht oft, und Vollblut-Schimmel sind auch nicht so häufig. Außerdem such ich noch nen Hengst der später mal geeignet für ein Fohlen von Sura wäre." - "Schon klar", entgegnete Lukas Podolski und wendete sich dann mir zu, "Wie heißen sie denn?" Sofort antwortete ich: "Monsterflosse" Philipp Lahm wurde hellhörig: "Green Hills? Flair und Sie?" - "Genau", lachte ich. Er redete weiter: "Ich hab gehört ihr wollt demnächst auch Vollblüter züchten, wann macht ihr denn wieder auf und auf welchem Niveau?" - "Wann ist noch unklar, und auf höchsten natürlich", ich grinste in mich hinein, als ich die genervten Gesichter der anderen Spieler sah. Mir viel es schwer, ein losprusten zu verkneifen. "Ich würd ja zu gern mal wissen, wie schnell es sich anfühlt wenn man auf ihm Sitzt, und vor allem wie hoch...", murmelte Bastian Schweinsteiger leise, es war anscheinend nicht für meine Ohren bestimmt. "Im Ernst?", lachte ich. Erst war er ein wenig geschockt, doch dann lachte auch er: "Ja:" - "Dann kommen Sie", meinte ich, stieg auf Essi auf und hielt ihm die Hand hin. Erst war er leicht eingeschüchtert, doch dann nahm er sich ei Herz und sprang hinter mir auf. "Halt dich gut fest. Egal wo, hauptsache gut. Okay, vielleicht nicht gerade so dass es Escador weh tut" Ein wenig Angst hatte der Schweini dann wohl doch, also nahm trieb ich Essi erstmal in den Trab und dann in einen mittleren Galopp. Prüfend sah ich nach hinten - es schien im Spaß zu machen. Also legte ich noch einen Zahn zu und wir rasten einen kleinen Rundlauf. Als wir wieder bei den anderen angekommen waren, stoppte ich und Bastian Schweinsteiger stieg ab. "Schade", grinste er, "ist fast so gut wie Autofahren" Ich schüttelte grinsend den Kopf. "Das ist doch nicht vergleichbar." Und wieder ging mein Handy los:"ICH KACK INS ESSEN, DA RUFT SCHON WIEDER EINER AN!" Oujeh, peinlich. "'Tschuldigung", murmelte ich und ging ans Telefon. Begrüßt wurde ich wieder von Jan. "Hey Jan", grinste ich.​
      Er war ganz außer Atem, was mir Sorgen bereitete. "Was ist los?" - "Fallen...sie ist mal wieder ausgebüxt und in ein Loch getreten...und wir können sie nicht fangen, obwohl sie lahmt, und zwar stark, sie schleift das Bein nurnoch..." Meine Miene schlug schlagartig um - von belustigt in angespannt und besorgt. "Sam ist doch Westernreiter? Dann...dann nehmt Khiara, Else und Ice Splash, die drei schnellste, und Sam kriegt Joyna, die ist westerngeritten. Sag ihm, er soll sie mit dem Lasso packen...und dann holt schnell einen Tierarzt" - "Okay", meinte er gehetzt und legte auf.​
      "Was ist los?", fragte Mesud Özil. Ich holte tief Luft und antwortete: "Das war mein Freund und Angestellter Jan, er hat mir grad was berichtet. Fallen Immortaliny, ein Araberstutfohlen von mir, ist ausgebüxt und in ein Loch getreten und lahmt jetzt stark. Naja, ich muss dann auch mal zurüch, Bis dann!" Alle verabschiedeten sich und ich brachte Escador zum Stall zurück um darauf hin zurück zum Hotel zu laufen und mir dort ein paar Runden im Pool zu gönnen. "Fallen kriegen die schon wieder hin", versuchte ich mir einzureden, doch die Sorge blieb.​

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    • Fratzi
      [quote name='Monsterflosse' date='19 July 2010 - 03:35 PM']
      Besuch bei Diamant

      Sanft verlieh ich Don Caladrios Fell mit einem Tuch den letzten Schliff, sodass er glänzte als wäre er aus Diamat. Globalesser hatte dies mit Salinera schon längst getan, doch wusste ich, dass er arge Probleme mit ihrer dicken Mähne kriegen würde, also ließ ich mir Zeit. Sanft kämmte ich Caladros bezwingbare Mähne und half dann Global bei Salineras Mähne - ich hatte schließlich schon Erfahrung.​
      Als wir mit Fell-, Langhaar- und Hufpflege fertig waren, griffen wir uns Sattel und Trense, zäumten die beiden schwarzen Trakehner und führten sie vor den Stall, um auszureiten. Da fiel es mir wie ein Geistesblitz ein: Ich hatte doch versprochen, mich heute um Diamant zu kümmern! "Global? Du, können wir einmal bei Fratzi vorbei? Ich wollte mich doch noch um Diamat kümmern..." - "Klar, aber ich muss nachher nach Hause, liegt aber auf dem Weg....aber Fratzis Hof ist doch recht weit weg?" Ich überlegte kurz. "Ja...dann setzen wir dich zu Hause ab, ich reite mit Salinera an der Hand weiter zu Fratz und zurück komm ich eben bei dir vorbei, dann kannst du auf deinen Hof auch was erledigen." - "Klar, das ist eine gute Idee"​
      Also machten wir uns auf den Weg und schon bald waren wir bei Global angekommen - wir waren schnell geritten. "Glob, ich ruf dich nachher an wenn ich komme. Bis später!" Auch er verabschiedete sich und ich ritt weiter zu Fratzi.​

      Dort angekommen sah ich sofort den Stall, in dem Diamant zuhause war. Also stieg ich ab und führte Salinera und Caladrio auf eine leere Weide. Zuvor hatte ich sie vor dem Stall angebunden und das Sattelzeug in Fratzis Sattelkammer gebracht, wobei ich gleich Diamants Halfter holte.​
      Erwartungsvoll betrat ich Diamants Box: Da stand er, schwarz, glänzend, aufgeweckt. Mit erhobenem Schweif begrüßte er mich - er kannte mich noch. Dies ließ mich lächeln. Wie er wohl auf seine Eltern reagieren würde? Ich streifte dem freudig wiehernden Dia sein Halfter über und führte ihn zu seinen Eltern auf die Weide, wo ich ihm das Halfter wieder abzog. Ich grinste, als Dia wie wild auf seine Eltern losstürmte, sie umtänzelte und seinem Vater seine prächtigen Gänge zeigte. Schon bald sah es so aus wie eine Vater-Kind-Lehrstunde, die Sali aufmerksam verfolgte. Cala zeigte versammelten Trab - Dia tat es ihm nach. Ich grinste und widmete mich erst eimal Diamants Box.​
      Schnaufend schaufelte ich das alte Stroh in die Schubkarre, und als ich fertig war leerte ich diese auf dem Misthaufen aus und legte frisches Stroh in die Box. Ich kontrollierte die Tränke und füllte das Heu nach - Futter befand sich noch frisches im Trog. Irgendwer fütterte die Pferde jeden Tag, was auch gut so war.​
      Danach schaute ich wieder nach der kleinen schwarzen Trakehnerfamilie. Es war ein prachtvolles Bild, wie die drei dort rumtobten - die Anpaarung hatte sich also gelohnt und ich überlegte, Diamant noch einen Bruder zu züchten - die Linie lohnte sich, besonders im Dressursport. Fratzi würde sicher ihre Freude an Diamant haben.​
      Doch so langsam musste ich mich verabschieden. Ich brachte Diamant zurück in seine Box, putzte ihn noch gründlich (er hatte sich gewälzt) und verabschiedete mich mit einer Schmusestunde. Danach sattelte ich Cala und Sali und rief bei Global an, damit er wusste, dass ich mich jetzt auf den Weg machte.​

      Langsam ritt ich in Richtung Global, der dann auch schon auf mich wartete. Er stieg auf - diesmal saß er auf Caladrio und ich auf Salinera. "Pass bloß auf, Cala ist empfindlich im Maul", mahnte ich ihn und grinste. Wie oft hatte mir das schon Probleme bereitet, da ich so weiche Pferde nicht gewöhnt gewesen war?​
      Nun ritten wir wieder durch den Wald, in Richtung Green Hills. "Irgendwie...", murmelte Global. "Was?", gab ich zurück. "Irgendwie rutscht der Sattel." Ich sah zu Global und schaute mir den Sattel an. Der Gurt war gerissen. "Global, steig ab!", rief ich, doch es war schon zu spät: Ein Kaninchen huschte durchs Gebüsch, Cala wieherte auf und stieg erschrocken, der Sattel rutschte herunter und Global lag am Boden. Schnell griff ich nach Caladrios Zügel (damit er nicht weglaufen konnte) und sprang ab. "Alles okay?", fragte ich ehrlich besorgt. "Geht schon", grinste er leicht gequält. Er hatte sich zum Glück noch abrollen können. "Dann nimm erstmal du wieder Sali, ich reite Cala dann ohne Sattel. Wär allerdings nett wenn du den Sattel nehmen würdest, ich hab dann zu wenig halt um den beim Reiten noch zu halten.", meinte ich und drückte Global, der schon wieder auf Salineras Rücken saß, den kaputten Sattel in die Hand. Anscheinend war leider auch der Sattelbaum gebrochen, schade drum.​
      Langsam und enspannt ritten wir weiter. Jetzt erwies es sich als unpraktisch, Caladrio staubfrei-glänzend geputzt zu haben, dementsprechend glatt war er...​

      Doch wir alle vier überlebten den Ritt und Glob und ich könnten die beiden Pferde gemütlich zurück in die Boxen bringen (natürlich vorher geputzt). Global musste wieder weg, also sprang er in sein Auto. Der große Geländewagen passte so gar nicht zu meinem giftgrünen Opel GT, neben dem er stand. Dreckig neben glänzend-poliert, groß neben klein, stark neben schnell, dunkel neben grell,... Ich grinste. "Tschüssi", meinte mich, und auch Global verabschiedete sich und fuhr nach Hause.​

      [/quote]
    • Fratzi
      [quote name='Monsterflosse' date='26 July 2010 - 04:30 PM']
      Unfaithful

      Es war bewölt und bedrückte Stimmung lag über meinem Hof. Ich hatte gerade Who got the Key von Elle in Empfang genommen und putzte ihn ausgiebig, während Sam sich um Roxy und Joyna kümmerte. Mitleidige Blicke empfingen mich von ihm - warum wusste ich nicht. Doch ich hatte ein ungutes Gefühl und meine Stimmung war auch nicht gerade gut, denn vor wenigen Tagen starben Romeo, Mysteri und Arriban. Bestürzt widmete ich mich nun Escador und Khiara, als Sonja und Anja sich mal wieder die Fohlen schnappten, um sie zu putzen und mit ihnen zu spielen. Jan beschäftigte sich ausnahmsweise mal mit den Falabellas und Bluebayou - der Job, der am weitesten von mir entfernt war. Ich war besorgt, war das doch überhaupt nicht seine Art - schließlich waren wir zusammen.​
      "Jan, kümmerst du dich bitte noch um Else, Caipi und Larissa? Und die Großpferde?", wies ich ihn an, und er bejahte. Nun suchte ich noch Sonja und Anja, die sich nach der Fohlenpflege und -beschäftigung um die Zuchtpferde kümmern sollten. Schnell fand ich sie, und als ich schon wieder kehrt machen wollte, rief Anja mich zurück. "Monster? Ich habe Albus übrigens bereits eingeritten für dich." Ich lächelte "Danke, Anja" Was ich erntete, war ein mitleidiger Blick. Wussten sie etwas, was ich nicht wusste?​

      Mein Schritt ging zielstrebig auf meine Großpferdehengstweide zu. Dort stand der mittlerweile riesige Albus - mit sorgfältig geflochtener Mähne. Wer das wohl war? Ich tippte auf Jan.​
      Albus galoppierte zielstrebig auf mich zu und stoppte vor dem Weidetor. "hey Süßer", meinte ich und strich ihm über seine weichen Nüstern. Spontan legte ich ihm das Halfter um den Kopf und führte ihn zum Putzplatz, um ihn zu putzen und zu satteln. Schnell führte ich ihn ein Stück weg und sprang auf.​
      Ich wusste, dass es gefährlich war, mit ihm auszureiten, wo er doch gerade erst eingeritten war, doch mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich dies tun müsste. Mein Handy nahm ich vorsichtshalber auch mal mit.​

      Meine Sorgen waren völlig unberechtig. Er verhielt sich vornehmlich. Doch mir wurde immer mulmiger. Vorsichtshalber nahm ich mein Handy in die Hand.​
      Der unbeschlagene Hengst glitt leise durch das Dickicht und langsam wurden bedrohliche Stimmen vernehmbar - aus Intuition lies ich mein Handy alles aufnehmen. Vernehmbar waren eine Männer- und eine Frauenstimme. Die Frau redete zuerst:​
      "Können wir die Falabellas nicht jetzt schon mitgehen lassen?" Sie schien ungeduldig.​
      Der Mann wirkte genervt. "Neein. Hab ich doch schon alles erklärt - das würde auffallen. Ich muss sie zurückbringen."​
      "Meinst du wirklich, dass wir damit genug Geld für eine hübsche Villa und ein Boot und den Rest unseres Lebens bekommen werden?"​
      "Ja. Du glaubst gar nicht, was für tolle Pferde Monsta hat, wir werden reich werden!"​
      Ich hielt inne. Jemand wollte meine Pferde stehlen? Gut, dass ich alles mitschnitt, so konnte ich später zur Polizei gehen. Der Mann redete weiter: "Vielleicht wär es ganz gut, wenn wir den Hof nachher einfach abfackeln"​
      Mir blieb die Sprucke weg. Woher kannte ich diese Stimme? Die Frau sprach weiter, mit gesenktem Ton und verführerischer Stimme: "Na gut. Komm her..." Ich hörte wie die beiden knutschten. Doch nun war ich neugierig. WER war das? Ich packte das Handy in die Satteltasche und sprang ab, um hinter einem Baum hervor zu lugen. Und dort sah ich erst einmal eine lange, rote Mähne - vermutlich die von der Frau. Ich ging ein Stück näher...​
      "JAN!", entfuhr es mir und die beiden guckten schlagartig in meine Richtung. Ich taumelte ein paar Schritte zurück, rang mich dann jedoch doch noch dazu durch, mit schwacher Stimme ein "warum?..." dahinzuhauchen. Ich konnte es nicht fassen. Was tat der mir da an?​
      Angeekelt schaute er mich, die sich mittlerweile haltsuchend an einen Baum klammerte, an. "Ich habe dich noch nie geliebt." Diese Worte trafen mir mitten ins Fleisch. Mir wurde schwarz vor Augen...​
      ...ich wachte auf, als ein schriller Pferdeschrei ertönte. Gerade rechtzeitig sah ich, wie Jan mit den Messer auf mich zu ging und ich lief weg. Zu Albus. Oder besser zu den Falabellas, die anscheinend zu ihm abgehauen waren. Schnell ergriff ich Albus' Zügel, sprang in den Sulky und trieb die Falabellas in den vollen Galopp, Albus galoppierte brav nebenher. Mein Ziel war die nahegelegene Polizeibehörde.​

      Dort angekommen erklärte ich aufgelöst die Ereignisse und schickte das Aufgenommene einem Beamten aufs Handy. Sie versprachen, mir zur Sicherheit Beamte auf den Hof zu schicken, solange Jan und seine Verführerin noch nicht gefasst waren.​

      Mich konnte alles nicht trösten. Ich fuhr nach Hause, brachte alle Ponys auf die Weide, verstaute die Kutschsachen, sattelte Albus ab und putzte ihn. Danach legte ich eine Schmusestunde ein. "Ach Dickerchen...", schluchzte ich....​
      Ein paar Stunden später brachte ich Albus in den Stall und legte mich ins Bett. Ich träumte nicht gut, doch alles war besser, als dieser schreckliche Alptraum auf Erden...​

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    • Eddi

      [​IMG]
      ... ein Tag lang Vertretung für Fratzi

      Rangoon, Way to Future, Raufbold, Sugar, Looking at Las Vegas, Shalom, Over the Mountains, American Baby, Implore the dark Sky, Millenium GC, Blackbeard, Alors on Dance, Darym, Don Caladrio, Anduin, Listen to your Heart, Odysee, Like Rain in the Desert, Swarovskis Salinera, Rheingold, Lightning Sugar, Aurelie, GH's Diamant, Shadow of Water & Diabolo

      Die Sonne schimmerte schon durch die grünen Äste der Bäume und zeigte die großen Nebelschwaden auf den Wiesen und Feldern. Der Herbst würde bald kommen. Die Blätter der Pappeln färbten sich schon bunt, sie waren zumeist die ersten im Herbst, die ihre Blätter verloren.

      Ich fuhr die Auffahrt zum Collier Lakes Stud hinauf. Da Fratzi heute einen wichtigen und leider auch sehr umfangreichen Termin am Ende der Stadt hatte, hatte ich beschlossen, dafür bei ihr einzuspringen. Den Gefallen war ich ihr für Muskat noch schuldig. Ich stieg aus und zog die kühle Morgenluft ein. Ein markantes Zeichen von Fratzis Hof war die große, eher riesige, Eiche in der Mitte des Hofes und Gestütes. Rundherum standen Gebäude und lagen weitläufige Wiesen. Ich schaute mir den Gestütsplan an, Fine und Fratzi hatten ihn mir extra angefertigt. Ich seufzte, denn ich hatte keinen Plan wo hin ich sollte. Doch da kam schon die Rettung, naja sie starrten mich misstrauisch an, aber was solls. “Hey, ich bin Eddi. Die Aushilfe für Fratzi.” sagte ich lächelnd, keine Unsicherheit zeigen, dachte ich mir nur. Die beiden jungen Herren mussten dann wohl Ben und Sam sein, die auf dem Gestüt arbeiteten. “Hallo. Ich bin Sam und das ist Ben.” Der eine deutete auf den anderen. “Hey.” sagte diese. Ich hatte jetzt schon für mich beschlossen, Sam netter zu finden. “Okay. Eigentlich ist mir alles klar, nur den richtigen Tagesablauf könnte ich noch gebrauchen. Fratzi meinte ihr könntet mir da schon helfen?” Super, Eddi, schieb Fratzi vor. Sie war immerhin die Chefin und was sie sagte, wurde gemacht. Ben seufzte, Sam grinste. “Also, zuerst bekommen alle ihr Kraftfutter, aber das ist schon getan. Dann werden alle geputzt und dann geht es entweder an die Arbeit oder auf die Weide.” erklärte mir Sam. “Ist ja ganz simpel.” grinste ich und folgte den beiden über den Hof zum Stall. Mir wurde das Fohlen Aurelie ’zugeteilt’. Ich seufzte. Klar, erstmal testen ob ich mit Pferden klar komme. Sarkastisch nahm ich Ben den Strick aus der Hand und führte Aurelie zum Putzplatz. Diese trappelte fröhlich neben mir her. Ich holte noch schnell die Putzbox, die unter der Eiche stand und konnte dann loslegen. Zu mir gesellte sich Sam mit Asi, der Mutter. Mich hatte es gewundert das Aurelie mir ohne zu meckern von ihrer Mutter weggefolgt war. Doch jetzt waren beide ja wieder vereint. Ich begann mit einem Striegel durch das dichte Fohlenfell zu gehen und versuchte möglichst viel Staub herauszubürsten. Während ich also kräftig arbeitete, kam Ben mit American Baby. Ich kannte die Stute noch von Sammy und so kam doch tatsächlich ein redseliges Gespräch zwischen uns drein zu Stande. Während Ben und Sam mir viel über das Collier Lakes Stud erzählten, erzählte ich ihnen von Hayes End und dem Hollybrook Stud. Aurelies Langhaar war ein komplizierter Fall, denn es war richtig dick. Nachdem ich mich durch ihr Haar gekämpft hatte, kratzte ich noch die Hufen aus und fettete diese auch ein. Aurelie gab brav die Hufen ohne Probleme. Als dann auch Sam fertig war, brachten wir Mama und Tochter auf die große, grüne, saftige Weide. Ich beobachtete die beiden lächelnd. Ben ließ noch American Baby dazu und dann tobten die drei über die Weide. “Weiter an die Arbeit.” lachte Ben und stieß mir mit seinem Ellenbogen in die Seite. “Hey!” rief ich erschrocken aus. “Pff, das hat wehgetan.” sagte ich sarkastisch, als Ben und Sam lachten. “Na passt nur auf.“ grinste ich und schubste die beiden von hinten, aber wirklich nur vorsichtig, ich konnte ja nicht ahnen, dass Ben sein Gleichgewichtssinn nicht so stark war wie sein Humor. Aber hey, letztendlich lachten wir alle drei. Und schon ging es zurück an die Arbeit. Spontan entschied ich mich für Odysee. Der Saddlebredhengst war einfach wow. Ben schnappte sich Don Caladrio und, so weit ich sah, nahm Sam Like Rain in the Desert. Der Pinto Hengst war toll. Sein Zeichen war seine Scheckung am Hinterteil, die wie ein Baum aussah. Wir drei fingen an die Pferde zu putzen und so langsam kannte ich Ben und Sam auch besser. Es wurde richtig lustig mit den beiden und so war es auch keine große Anstrengung, fast eine Stunde damit zu verbringen, Odysees Langhaar zu verlesen. In der Zwischenzeit hatten Ben und Sam schon Rain und Caladrio fertig geputzt. Sam war auch schon mit Diamant fertig, der junge Hengst tobte nun über die Weide. Stattdessen kümmerte sich Sam nun um Listen. Auch Ben hatte sich um ein Fohlen gekümmert, nämlich Millenium. Inzwischen war er dabei Darym auf Hochglanz zu putzen. Die beiden waren richtig schnell, wenn es darum ging sich um die Pferde zu kümmern. Ich bewunderte sie ja fast, wusste aber selber das es bei mir fast nicht anders war. Ich brachte den glänzenden Odysee nun auf die Weide und holte mir aus dem Stall Rheingold. Ich mochte das Warmblut und inzwischen war er auch meine Reitbeteiligung, am Ende des Tages könnte ich sicherlich einen Ausritt mit ihm machen. Doch nun galt es erstmal, alle Pferde sauber zu bekommen. Im schnellen Arbeitstempo machten wir weiter. So standen auch bald Darym, Rheingold und Listen auf ihren Weiden. Die nächsten waren Rangoon, Way to Future, Looking at Las Vegas, Sugar, Raufbold und Implore tue darken Sky. Ich kümmerte mich um Rangoon und Las Vegas. Die beiden Hengste hatten sich in der diesjährigen Turniersaison gut bewiesen, auch wenn sie wegen der Zuchtpause kaum Gelegenheit dazu gehabt hatten. Ben und Sam waren in ihrem Element und ich musste mich ranhalten, genauso schnell wie sie zu arbeiten. Wir hatten alle Hände voll zu tun, denn die Pferde waren doch recht dreckig. Kein Wunder bei 3 Tagen Regenwetter. Wenigstens schien heute die Sonne und der Himmel war herrlich blau. Mich freute es, dass Fratzi mir ihren Hof anvertraut hatte. Auch wenn Ben und Sam etwas kompliziert waren, zumindest hatte man es da als Frau nicht leicht, aber wozu gab es die Pferde? Bei den nächsten sechs Pferden suchte ich mir Over the Mountain und Shalom heraus. Zwei hübsche Classicponys die verkauft werden sollten. Ebenso Anduin und Lightning Sugar, die Ben sich holte. So viel ich wusste, wollten sich Fratzi und Fine nämlich auf Westernpferde spezialisieren. Früher hatten sie eine reine Mixzucht gehabt, die war wirklich groß gewesen, Heart of Asia, doch diesmal sollte es eine Privatzucht werden. Während ich in Gedanken versankt, putzte ich automatisch Shalom. Sam kümmerte sich dagegen wieder um Blackbeard, auch BB genannt, und Salinera. Ich musste grinsen als ich diesmal schneller als Ben fertig war, der sonst immer damit angab. “Pah! Deine Pferde waren ja auch viel kleiner.“ sagte er grinsend. „Aber auf viel dreckiger.“ konterte ich und führte die Ponys auf die Weide. Nun kümmerten sich Sam und Ben noch um Diabolo und Shadow of Water. Ich dagegen sollte kochen. „Na Grazie.“ seufzte ich und verschwand in die Küche. Dort fand ich jedoch nicht das vor was ich brauchte. Also fuhr ich am nächsten Supermarkt vorbei. Als Sam und Ben dann herein kamen war der Tisch gedeckt, Orangensaft stand da und eine Schüssel mit warmen Toast. Ich tischte mein geliebtes Pilzragout auf. „Was?“ fragte ich, als ich die kritischen Blicke sah. „Man, das ist das einzige was ich kann.“ sagte ich lachend und schon mir eine Gabel in den Mund. Ben und Sam taten es mir gleich, aber mit gewisser Vorsicht. Doch nach dem ersten Bissen schien es ihnen auch zu schmecken. Ich stellte für Fratzi eine Portion in die Mikrowelle. Den Rest aßen die Jungs auf. „Okay ich würde sagen jetzt Boxen ausmisten, oder?“ die beiden anderen nickten. Ich grinste, sprang auf und warf die leeren Teller in die Spüle. Binnen fünf Minuten hatte ich alles aufgewaschen und schon ging es an die Arbeit. Wir teilten uns die 25 Boxen irgendwie gerecht auf und dann klappte das alles. Binnen drei Stunden waren wir fertig. Ich seufzte zufrieden und wischte mir den Mist vom Arm. Ben meinte er müsste los. Doch ich verneinte. „Wir machen jetzt noch was mit den Pferden und wenn Fratzi dann kommt, machen wir einen Ausritt zu viert.“ Erklärte ich grinsend. Also teilten wir uns auf. Ich schnappte mir Millenium und ging mit der Stute in die Halle zum Longieren. Sam hatte Spaß daran mit Diamant einen kleinen Gelassenheitsparcours zu absolvieren. Und Ben würde Lightning Sugar auf dem Reitplatz reiten, damit die Stute gut trainiert an den Verkäufer ging. Nach Millenium machte ich Las Vegas startklar und ritt mit ihm auf den Springplatz. Auch Sam schwang sich in den Sattel. Er ritt mit Listen ein wenig durch das Gelände. Die Stute hatte die letzten Tage schon genug Training gehabt. Ben war mit Sugar fertig, als ich mitten im Training steckte. Doch er wusste was zu tun war. Ich konnte sehen das er Sugar abspritzte und dann auf die Weide brachte. Heute war aber auch schönes Wetter. Las Vegas würde eine kleine Dusche auch vertragen. Nach zehn Minuten gesellte sich Ben mit Anduin zu mir auf den Platz. Das kraftvolle Kaltblut hatte feine Gänge. Als dann auch Ben mit Darym kam, ritt ich Vegas ab und versorgte ihn abschließend. Inzwischen war es schon Spätnachmittag und Fratzi würde in einer Viertelstunde kommen. Ich holte die Jungs von ihren hohen Rössern und ordnete an, dass die beiden sich ihre Ausrittspferde fertig machen sollten und ich meins und Fratzis machen würde. Für Fratzi nahm ich Odysee und ich selbst wollte Rheingold reiten. Da es zu keinen Zickereien kommen solle, beschlossen wir, nur Hengste zu nehmen. So ritt Sam kurzerhand Desert und Ben wollte Don Caladrio reiten. Als Fratzi dann tatsächlich ankam, erwarteten sie schon vier fertige Pferde und drei fertige Reiter. Sie zog sich schnell um und schwang sich in Odysees Westernsattel. Zu viert ritten wir Richtung Feld. „Und haben sich die Jungs benommen?“ fragte Fratzi lachend nach. „Naja, ja. Und mein Pilzragout hat ihnen auch geschmeckt, für dich steht noch was in der Mikrowelle, es sei denn sie haben es schon mitgefuttert.“ antworte ich grinsend, während die Jungs schwiegen. „Wettrennen über das Stoppelfeld?“ „Aber klar!“ tönte es von allen Pferden und als erstes preschte Caladrio los, ich gab Rheingold die Galopphilfe, er raste neben Odysee her und auch Desert preschte neben uns her. Sicherlich ein schöner Anblick: Vier Pferde, die über ein gold leuchtendes Stoppelfeld preschen, während hinter ihnen langsam die Sonne untergeht.

      ~ 10.000 Zeichen by Edfriend
    • Arktiswolf
      Sammelpflegebericht für:

      Don Caladrio, Swarovskis Salinera, Rheingold, Odysee, Listen to your Heart, Millenium GC, Alors on danse, Anduin, Darym, Raufbold, American Baby, Implore the darken Sky, Over The Mountain , Sugar, Looking at Las Vegas, Way to Future, Rangoon.

      Heute war ich besonders früh aufgestanden. Noch bevor die Sonne aufgegangen war, fuhr ich auf den Hof von Fratzi ein. Still und dunkel lag er da. Viel zeit hatte ich nicht und ich wusste das ich die vielen Pferde wohl in ein paar stunden schon wieder verlassen würde. Aber ich musste mich auch noch um meinen Hof kümmern. Dennoch wollte ich der Freundin einer Bekannten helfen die Tiere zu versorgen, da sie für unbestimmte Zeit nicht da wäre.

      Also machte ich mich erstmal daran ein paar Pferde auf die weiden zu verteilen. Da ich sie nicht kannte wollte ich auch garnicht erst probieren welche reiterisch zu bewegen oder gar zu longieren oder laufen lassen. Also schnappte ich mir nach und nach ersteinmal Don Caladrio, Swarovskis Salinera, Rheingold, Odysee, Listen to your Heart und Millenium GC und verteilte die Pferde auf die Weiden hinter den Häusern, nach einem Plan den ich in der Futterkammer gefunden hatte. jetzt frei von den bewohnern, suchte ich mir die Mistkarre und Gabel und begann nach und nach die Boxen zu säubern und neu ein zu streuen. Nun konnten die Pferde nach zwei Stunden wieder zurück in ihre Behausungen.
      Das selbe Spiel wiederholte ich dann noch mit der Gruppe, bestehend aus Alors on danse, Anduin, Darym, Raufbold, American Babyund Implore the darken Sky. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich gerne den einen oder Anderen in Aktion erlebt. So blieb ich ein Weilchen am Zaun stehen und sah ihnen beim toben zu. Dann aber musste ich wieder zurück und mistete auch deren Boxen aus.
      Nun waren, nachdem ich die Zweite Gruppe wieder herein geholt hatte, Over The Mountain , Sugar, Looking at Las Vegas, Way to Future und schlussendlich auch Rangoon drann. Wieder das selbe in Grün. Am Mittag des Tages waren alle Tiere in frisch gemisteten Boxen und neuer Einlage wieder im Stall. Ich kehrte noch die Stallgassen sauber, schaute ob alles in Ordnung war und ging dann zurück zum Auto, um wieder nach Hause zu fahren wo im Prinzip die gleiche Arbeit warten würde. ​
    • Julia
      Verschoben 27.10.11
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    Fratzi
    Datum:
    15 Sep. 2010
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