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Sosox3

Sunshine Shadow

Decktaxe: 380 Joellen

Sunshine Shadow
Sosox3, 14 März 2020
Snoopy, Tassila, Mohikanerin und 2 anderen gefällt das.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      April 2013
      8990 Zeichen © Ravenna
      Mitte 2013 - Umzug auf Umwegen

      Freudig sprang ich aus dem Bett...in zwei Tagen würde ich umziehen. In den vergangenen Wochen hatte ich sowohl die Klinik als auch den großteil meiner Pferde verkauft. Der Hof war so gut wie leer, denn in den letzten Tagen hatten meine Freundin Jackie und ich eine Art Putzwahn durchgelebt und alles für die neuen Besitzer vorbereitet. Heute würden wir bereits meine Sachen an den neuen Hof bringen und zusammen im neuen Haus alles einräumen, dann am morgigen Tag zusammen mit einer Art LKW die Pferde nachholen. Zum einen Moon und Wish, gleichsam auch Sun..ein Haflinger den Jackie nun von mir übernehmen wollte für ihre haflingerzucht-lag ja nun auch Nahe. Gerade als ich den Frühstückstisch gedeckt hatte tappselte eine Gestalt gerade die Treppe hinab. "Morgen" grüßte ich Jackie umgeben waren wir in meiner ehemaligen Küche..wir mussten auf den Boden hocken da der Tisch bereits im Umzugswagen unterwegs zu meinem neuen Heim war und unser Frühstück bestand aus ein paar Sandwiches und genau einem Apfel den ich in der mitte teilte. 2Also ich wäre dafür, wenn wir das hier verputz haben laden wir den rest in den Wagen, verabschieden uns noch mal vom ganzen Hof und unterwegs futtern wir noch was bei Mecces!" Jackie bejate alles während wir im Schneidersitz auf einer Decke unser karges Frühstück verputzten.

      Nach unserem Mahl befanden wir uns auf einer Art Wanderschaft ein Karton nach dem anderen verlies mein altes Heim,doch verließ ich es mit Freuden schließlich zog ich in die Nähe von Jackie im Sommer durften moon und Wish auf ihre Koppeln so würden Moon und Figaro auch öfter Kontakt zueinander haben.Sie waren einmal in der selben Aufzuchtstaion gewesen und so hatten Jackie und ich auch einmal zu einander gefunden. Als der Wagen endlich voll war schlenderten wir über den Hof...Wir schwiegen und gedachten all der schönen Erinnerungen ob nun gemeinsam oder auch nur ich allein mit meinen Hengsten. Ich hatte die Klinik aufgegeben es von der zeit nicht mehr geschafft mich darum zu kümmern ich blieb Landtierärztin das genügte und ch hatte meinen Traum auf eine Hengststation aufgegeben. Ich wollte mich in dieser Hinsicht etwas zurück ziehen ich hielt die Pferde der Pferde willen nicht um aus ihnen Profit zu schlagen. Schließlich hatte ich mich auch mental verabschiedet also packten wir unsere Sachen luden sie auf den letzten freien Platz im Wagen ich klemmte mich hinter das Steuer, Jackie stellte die Musik lauter und ab ging die Post einen etwa 200 Kilometer langen Weg nach Österreich. Dort angekommen ging der Spaß in umgekehrter Art wieder von vorn los nun trugen wir alles in das Haus hinein...Gestrichen war bereits alles sowie die Möbel aufgestellt ich musste nur meine Sachen irgendwie sortieren. Am Abend landeten Jackie und ich mit lahmen Armen auf dem Bett. "Das haben wir schonmal geschafft. Morgen holen wir dann die drei Racker hierher und gönnen uns erstmal einen schönen Auritt,oder?" Doch Jackie schien schon zu schlafen....

      Der LKW stand bereit die Pferde waren geputzt mit Halter und Transportgamaschen ausgestattet und alles andere Zeug das zu den Pferden gehörte war irgendwo in diesem Monster von Pferdetransporter verstaut. Als erstes nahm ich Moon am Halfter er folgte mir ein paar Schritte, dann drehte er sich plötzlich um schaute noch einmal zu dem Ort den er bisher Heimat genannt hatte..Man konnte sagen was man wollte, doch dieser Gaul verstand einfach was los war..auch der Mond meines Lebens schien zu verstehen das er dies nie wieder sehen würde. Die drei Jahre die er schon fast hier bei mir war hatten viele gute Seiten gehabt...wir hatten einander vertrauen gelernt. Das ein oder andere Tunier bestritten sogar mit Platzierungen, hatten Stärken und Schwächen des anderen kennengelernt...waren zu einem Team geworden. Moon seinerseits hatte viele Pferde kommen und gehen sehen..darunter viele seiner Freunde..Burning Spring, Parlay und wie sie nicht alle hießen. All dies ließen wir nun zurück,doch die Zukunft hatte uns auch etwas schönes beschert..Moon hatte einen Sohn und der kleine Racker wuchs prächtig und ich war Stolz Wish mein nennen zu dürfen. Als Moon plötzlich mit dem Huf scharrte ein letztes Mal den Duft der ihm vertrauten Erde in die Nüstern und sein Herz aufnahm um mir dann schließlich mit einem leisen Brummeln ins innere des Transporters folgte rann mir eine kleine Träne die Wange hinunter. Genau für solche Momente liebte ich mein Pferd einfach. Jackie folgte mit dem etwas nervösen Wish gleich hinter mir..er war es gewöhnt verladen zu werden,doch auch der Jährling musste bemerkt haben das sich etwas ändern würde. Ohne Probleme ließ sich auf Halinger Sunshine neben Moon und Wish anbinden. Hinter den dreien schlossen wir die Klappe, stiegen in unser eigenes Auto und der LKW-Fahrer vor uns den Hof hinunter fuhr. Plötzlich war aus dem Anhänger ein schmetterndes Wiehern zu hören das durch den Hohlraum vielstimmig zurück geworfen wurde..moon wie er sich auf seine Art verabschiedete. Eine weitere Träne zwängte sich zwischen meinen Lidern hervor ich lächelte Jackie dennoch freudig zu. Auf in ein neues Heim....

      Als wir in den späten Abendstunden den Hof erreichten brachten wir die Pferd ersteinmal in den Stall..im Licht des Tages konnten sie besser ihren neuen Paddock begutachten. da wir in einen Stau geraten waren fiel unser Ausritt nun doch flach,aber wir verabredeten uns für den nächsten Tag gegen 14 Uhr bei Jackie, denn nach diesen letzten Anstrengenden tagen wollten wir beide erst einmal eine lange Mützeschlaf.
      Obwohl ich spät ins Bett gekommen war wachte ich bereits gegen 8 Uhr auf..der Boden war auf Dauer hart ohne Matratze da diese aber noch unter einem Berg von Sachen verbuddelt war lies sich nicht viel machen. Also nahm ich mir einen Apfel aus meinem Proviantbeutel zog mir einige wärmere Sachen drüber nur um dann hinaus zu gehen-barfuss versteht sich- um zu schauen was die Pferde taten. Wish lag noch schlummernt auf seinem bett aus Stroh, Sun knabberte am Heu während Moons Kopf mir entgegen blickte und seine tierfbraunen Augen den Apfel in meiner Hand fixierten. "Du weißt eben was du willst, nicht wahr?" Ich steckte ihm den Apfel zu das kauen seines Vaters weckte nun auch den jungen Hengst. Bewaffnet mit einem halfter trat ich nun in die Box von Wish führte ihn am Halfter während ich Moons Box einfach öffnete und mit beiden Pferden quer über den Hof schlenderte. Das Taufrische Gras zwischen meine Zehen genoss Moon behiel mich und Wish akriebisch im Blick trabte immer ein Stück vor ehe er sich umdrehte um nach uns zu schauen. Ich öffnete das Tor zum neuen Paddock scheuchte beide Pferde hinein verschloss das Tor hnter ihnen und setzte mich darauf während ich ihrem freudigen Treiben zu schaute. Wish raste um Moon herum bis sich dieser von der Begeisterung seines Sohnes anstecken lies und gemeinsam rasten sie dahin. Dann entsann ich mich an Suns Anwesenheit brachte auch ihn vorerst zu den anderen beiden ehe ich mich daran machte die Sachen meiner Pferde in die eigendliche Garage zu sortieren von mir war sie zur Sattelkammer umfunktioniert worden.
      Gegen 13 Uhr machte ich mich dann schließlich daran Moon zu putzen und auch Sun fertig für die Abreise zu Jackies Hof zu machen, doch erst jetzt fiel mir auf das Wish dann allein hier wäre...Das würde nicht sonderlich gut gehen. Stattdessen sattelte ich nun also den Haflingerhengst brachte Moon wieder zurück zum Paddock schwang mich anschließend in den Sattel von Sun und ritt auf die nur wenige Minuten entfernte Gestütanlage von Jackie.
      Da musste ich mir noch etwas einfallen lassen..wenn ich wirklich mal ausreiten wollte dann konnte ich Wish nicht immer mitnehmen, noch ihn allein lassen.
      Im lockeren Trab folgte ich dem Pfad quer durch das Tal ging und dann die kleine Anhöhe hinauf von dort aus sah ich schon Jackies Hof. "Nanu wo ist denn der Moon?" hörte ich als sie mir auf Figaro berits entgegen ritt. "Ich kann Wish nicht allein lassen..ich denke ich werde mir in nächster Zeit einen dritten Hengst holen. Ich habe seit geraumer Zeit einen wunderschönen Friesenhengst ins Auge gefasst..ähnlich wie Luzifer." Jackie grinste breit nickte aber während wir zu einem Ausritt aufbrachen der uns tiefer in die Wälder und Schatten der Berge brachte. Jackie zeigte mir gute Strecken zum Reiten, ihre Lieblingsplätze und wir plauderten über dies und jenes....
      Am Hof wieder angekommen brachten wir Sun in den Stall wo er von einigen Pflegern versorgt wurde. Jackie sattelte Figaro ab gab mir eine Hand zog mich hinter sich auf den Rücken ihres Hengstes und brachte mich zurück zu meinem neuen zu Hause. Dort "sperrten" wir den Figaro zu Moon und Wish auf den Paddock..wo nur wenige Minuten später ein wildes Spiel entstand. Vom Küchenfenster aus konnten wir alles genau beobachten wie Moon und Figaro sich freundlich die Mähnenansätze beknabberten, während Wish leicht enttäuscht um sie herum lief...Gegen Abend kehrte Jackie zurück zu ihrem eigenen Hof und ein ereignisreicher Tag neigte sich dem Ende zu...
    • Sosox3
      Hufschmiedbericht
      Mai 2013
      17. Mai 2013 - Hufschmiedbesuch
      780 Zeichen © Helly25


      Heute überprüfte ich Sunshine Sahdow's Hufe. Ich war schon anwesend, denn ich hatte mich vorher schon um einige andere Pferde des Stalls gekümmert. Ich beobachtete, wie er draußen angebunden wurde. Ich streichelte ihn kurz, bevor ich meine Werkzeuge holte. Zuerst machte ich einen Probeschnitt, bei dem ich feststellte, dass nur wenig ausgeschnitten werden musste. Dann entfernte ich das wenige lose Sohlenhorn von allen Hufen. Danach raspelte ich noch ein wenig an seinen Hufen herum und ließ ihn probeweise ein wenig heurmlaufen. Die Hufe waren jetzt wieder in Ordnung. Schließlich fettete ich sie noch einmal kurz, danach waren wir komplett fertig. Ich kraulte Sunshine Shadow kurz hinter den Ohren und gab ihm ein Stück Apfel. Kurz darauf verabschiedete ich mich auch von ihm.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Mai 2013
      24. Mai 2013 - Ankunft der neuen Pferde
      9736 Zeichen © Jackie


      Heute war wieder eine der großen Pferdemessen bei uns in der Umgebung. Und natürlich musste ich die Chance ergreifen, mir die tollen Prachtexemplare einmal anzuschauen. Ich stieg wie auch beim letzten mal in meinen Jeep ein, an dem ein großer Hänger (Platz für 2 Pferde) befestigt war. Ich gehe mal nicht davon aus das ich nicht mehr als 2 Pferde kaufen werde, wenn überhaupt.

      Nach einer Stunde fahrt, hatte ich das gröbste schon überstanden. Ich stieg aus und sah mich um. Glücklicherweise war es nicht so voll wie auf der letzten Messe auf der ich war. Überall waren Stände an denen man Reitzubehör, oder Futter kaufen konnte. Es roch nach Pferd. Es roch stark nach Pferd. Hinten sah ich dann auch schon die ersten Pferde stehen. Nach und nach kamen einige Pferde dazu und auf den Außenplatz hinter dem Gebäude, gab es sogar eine Reitveranstaltung. Dressurreiter mit schicken Friesen traten hier auf. Deswegen war ich allerdings nicht hier. Ich wollte mir einen Überblick von den Pferden machen. Ging daher systematisch vor. Platz A2 standen nur Isländer. Verkäufer präsentierten sie und ließen sie nach einander vorreiten. Ein Isländer fiel mir dabei besonders auf. Sie sollte glaub ich... Zander heißen. War eine Stute, die mehr am tänzeln war als am laufen. Ich meldete mich zum Kauf an. Und holte schließlich die Papiere ab. Ich nahm Zander am Strick und lud sie mit ein paar Helfer“lingen“ in den Hänger ein. Es war nicht so sehr problematisch. Sie beschnupperte eher alles neugierig. Des weiteren fiel mir noch eine Andalusier Stute auf. „Corda Blanka“. Sie schaute scheu ins Publikum. War total verhalten und lies sich nur schwer führen. Als sie sich plötzlich aufbäumte und sich losriss. Die Menge war schockiert. Sie galoppierte aus dem Vorstellungsplatz. Sofort ging ich zu ihr, mit einem großen Bogen so das sie sich nicht noch mehr aufregte. Nach einer Weile schaffte ich es doch tatsächlich die Stute einzufangen (Wohl eher aufzufangen) und sofort nach draußen zu führen. Da wo weniger Menschen stehen. Sie sah mich skeptisch an. Hielt dabei so viel Abstand wie möglich. Ich allerdings ging gelassen weiter ohne ihr auch nur einen Blick zu gönnen. Sie beruhigte sich. Der Verkäufer rannte zu mir. Bedankte sich bei mir und musterte die Stute „Dankesehr, diese Stute ist nicht gerade auuf Menschen anzusprechen. Bitte entschuldigen sie mich.“ -“Schon in Ordnung. Wieviel macht das für sie?“. Er starrte mich an. Als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich machte eine Geste, die mehr sagt als 1000 Wörter. „Sie wollen diese Stute wirklich kaufen ?“ -“Ja wieso nicht ? Sie hat ein potentielles Temperament“ . Er räusperte sich. Schluckte kurz und forderte den Preis auf. Ich schüttelte seine Hand und übergab ihm das Geld. Er bedankte sich und ging. Damit wäre mein Tag an der Equitos geklärt.

      Corda Blanka lies sich sowohl schlecht in den Hänger führen, als auch schlecht aus dem Hänger. „Das werden wir alles noch ändern meine Liebe“. Sie schnaubte nervös. Ich ließ sie in die Box bringen. Zander aber auch. Sie stellte sich wesentlich besser an als Corda. Ich überlegte während dessen ob ich meinem Trainer Bescheid geben sollte oder selber mich um die Stute kümmern sollte.

      Um ca. 15 Uhr schaute ich auf meinem Terminkalender. 4 weitere Haflinger sollten doch heute kommen. Einmal die Mutter vom Figaro. Mein „Ein und alles“ gegen 18 Uhr. „Askan und Meike“ gegen 15:30 Uhr und Money in a Bank gegen 16 Uhr. Sie war bereits eine gekrönte Stute die vorher meiner Freundin mKay gehörte. Ich beschloss schon einmal die Boxen auf hoch Glanz zu bringen und dementsprechend einzurichten, damit die Pferde schonmal ein fertiges zu Hause haben. Ich dachte kurz nach, jetzt wären Askan und Meike dran. Das heißt ich brauche 2 fertige Boxen. Gemistet waren sie Gott-sei-Dank bereits, ich müsste also nur noch das Heunetz auffüllen. Also fuhr ich mit der Schubkarre zur Futterkammer in der bereits mehrere Heuballen gestapelt waren. Ich nahm je 2 Rippen auf und schob diese mit der Schubkarre zur Box. Ich hörte schon den Jeep auf den Hof fahren. „Super“ dachte ich mir und lief langsam zur Einfahrt. Hier wartete bereits meine Freundin. Ich lächelte ihr entgegen und nahm ihr die Haflinger ab. Sie schien erleichtert und glücklich zu gleich. Askan kam neben Meike in die frische Box und siehe an, sie zupften bereits genüsslich an den Heunetzen rum.
      Als ich auch noch die anderen Boxen gemacht habe und den letzten Haflinger „Little Baby“ empfangen habe – war ich schon ein wenig K.O. Ich seufzte leise und lies mich im Esszimmer nieder. Was steht denn für morgen an ? Ich machte mir jeden Abend eine „Checkliste“ um immer für den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Allerdings stand noch nichts genaueres fest. Dann dachte ich nach. Wenn ich mein Gestüt weiterhin halten will, brauche ich festes und zuverlässiges Personal. Denn mit 25 Pferden wurde ich alleine nicht fertig. Ich schaute erneut auf meine Liste. Doch wann war das nochmal ? Morgen oder übermorgen würde Zander ein neues zu Hause bekommen. Bei einer Bekannten , ihr Name war „Svartur“ . Ich hatte sie gerade heute gekauft... und joa.. so kann man investieren. Ich musste kichern, räusperte mich allerdings wieder als ich merkte wie erniedrigend es doch eigendlich von mir war. Den Rest des Tages verbrachte ich damit „Amy Flemings“ Therapien zu studieren. Ich hatte mir einige Informationsbücher darüber gekauft und bereits die verschiedensten Mixturen an Ölen und Kräuter bestellt. Ich war neugierig ob ihre Methoden wirklich zu super an Tieren anspringen wie sie sagte. Vielleicht würde ich dadurch die temperamentvollen Pferde zur Ruhe bekommen.

      Am nächsten Tag...

      Heute beschloss ich meinem alten Pflegepferd Findus einen Besuch abzustatten. Das letzte mal als ich ihn besucht habe war letztes Jahr. Ich bog auf den Hof ab und ging zu seiner altbekannten Box. Galadriel hatte mich heute Morgen schon empfangen. Ich schaute mir den Hengst an. Er ist viel größer geworden. Seine süßen Augen musterten mein Gesicht. Dann erkannte ich etwas was so aussah als würde er mich wieder erkennen. "Hey na" sagte ich leise. Er wieherte erfreut. Ich musste lächeln. "Was hälst du davon wenn ich dich etwas putze" er hielt es wahrscheinlich für eine großartige Idee, denn er streckte immer wieder den Hals nach mir. "Ja du bist mir ja ein süßer " kicherte ich und führte ihn aus der Box. Als nächstes holte ich die Putzbox und striegelte ihn ausführlich. Las sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Ich sah den kleinen verliebt an. Er hatte immer das gewisse etwas, wofür ich ihn liebte. Dann kam ich zu einem Entschluss. Ich ging zu Galadriel und fragte sie ob er zu verkaufen wäre. Sie sagte „Wieviel würdest du denn bieten“ ich bot ihr 10.000 an und wir waren im Geschäft. Ein wenig überglücklich ging ich zum kleinen Hengst und führte ihn vom Hof. Wir verabschiedeten uns und wir machten einen entspannten Spaziergang. Findus stolzierte und hüpfte etwas neben mir her. Er schien ebenfalls überglücklich. Es vergingen einige wenige Minuten und wir waren schließlich angekommen. Manchmal frage ich mich „Wieso ist der Rückweg immer schneller als der Hinweg ?“. Ich führte klein Findus in seine neue Box. Er beschnupperte sie ausführlich und erkundete neugierig seine neue Ausstattung, wie die automatisierte Wassertränke. Ich dachte nach, wo soll ich mir nun feste Stallburschen besorgen ? Genau ich frag einfach mal in der ASP. ASP war die Abkürzung der „Arbeit Schwerpunkt Pferde“ Agentur. Und tatsächlich 2 Azubis standen mir momentan zur Verfügung. Eine jüngere Frau um die 26 Jahre alt. Sie hatte früher schon geritten. Und ein etwas jüngerer Junge 23 Jahre alt – ebenfalls gute Erfahrungen mit Pferden gemacht. Ich selber war 20 Jahre alt – noch so jung.

      Gegen Mittag kamen dann die 2 Azubis an. Ich erklärte ihnen „Wir gehen besonders vorsichtig und respektvoll mit unseren Pferden um. Wir wollen sie nicht zu etwas zwingen, wir wollen sie ermutigen und vertrauensvoll mit ihnen umgehen. Ich hoffe das ist euch in eurer Ausbildung bewusst.“ Stille... schließlich nickten sie. Ich fuhr fort „Super. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag brauche ich eure Hilfe. Samstag und Sonntag habt ihr euren freien Tag. Wenn ihr allerdings Überstunden nehmen wollt, halte ich euch nicht davon ab.“ Das Mädchen lachte leise. Ich lief rot an. „Ach so ein Mist, da bin ich so in meinen Gedanken versunken gewesen... das ich euch ganz vergessen habe nach euren Namen zu fragen. Ich bin Jackie“ jetzt mussten die zwei tatsächlich lachen. Der Junge stellte sich als erstes vor „Tyler.. kurz gesprochen Ty“ er lächelte und trat wieder einen Schritt zurück. Schließlich stellte sich die junge Frau vor. „Und ich bin Monique . Du kannst mich Moni nennen“ Ich lächelte ihr entgegen. Sie war eine blonde, recht dünne Frau. Keine Frage eine super Figur zum reiten. „Freut mich euch kennen zu lernen“ wir stellten uns einander erstmals vor. Tranken ein wenig Kaffee und tuschelten über unsere vergangenen Reitererlebnisse. Ty , ein Junge mit kurzen braunen Haaren lauschte aufmerksam. Er selber redete nicht viel, aber er hörte anscheinend gerne zu. Moni gefiel mir – sie fiel mir positiv auf. „Wenn es euch Recht ist, zeige ich euch eben eure Zimmer.“ Ich zwinkerte ihnen zu und ging aus dem Wohnhaus ins Gästehaus. „Welches der Zimmer ihr als eures bezeichnet könnt ihr ja untereinander ausmachen“ sagte ich grinsend und ging aus dem Türramen. „Und achja.. wäre super wenn gleich die Pferde putzt und auf die Weiden bringt. Ich kümmer mich in der Zeit um Luzifer und Figaro. Sie nickten und ich verschwand. Gegen Abend waren alle Pflichten erledigt. Ich war erleichtert, Moni und Ty anscheinend auch. Morgen würde ich wohl mehr tun müssen.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Juli 2013
      5. Juli 2013 - Ausritt im Wald
      2076 Zeichen © Jackie


      Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf in den Stall, wo schon erfreut meine Pferde warteten. Mein Plan war vollgepackt, so dass ich gleich mit der Arbeit anfangen wollte. Mein erster Favorit war Sunshine Shadow und dank seines wundervollen Charakters, beschloss ich, heute mit ihm auszureiten. Also holte ich Sun aus seiner Box und begann ihn gründlich zu putzen. Ich hatte ein wahres Faible für Haflinger, so dass man sich denken konnte, dass auch Sun einer von diesen war. Besonders viel Zeit ließ ich mir mit seiner Mähne, welche ich äußerst gründlich und vorsichtig kämmte. Da ich heute genügend Motivation besaß, flechtete ich auch noch seinen Schweif ein. Dann verschwand ich in der Sattelkammer, um schnell sein Sattelzeug zu holen und den doch recht großen Hengst aufzutrensen und zu satteln. Wie immer ließ Sun das Prozedere ohne Probleme über sich ergehen und wir waren schneller als gedacht fertig. Ich führte Sun eine Runde auf dem Hof, um dann nochmal nachgurten zu können, bevor ich aufstieg. Dann ritten wir gemütlich am langen Zügel Richtung Wald. Dieser erstrahlte inzwischen in den schönsten Grüntönen, denn endlich war der Sommer gekommen, sodass auch heute die Sonne schien und es herrlich warm war. Ich ließ mich zu einem lockeren Trab den Waldweg entlang verleiten und als wir an der Abbiege zum See vorbeikamen, parierte ich Sun durch und bog ab. Eine kleine Erfrischung würde nicht schaden. So galoppierten wir den geschlängelten Weg entlang zu einem herrlichen See. Sun spitzte die Ohren als bei unserer Ankunft einige Enten beschlossen, sich in die Lüfte zu erheben. Doch wie er es schon oft bewiesen hatte, war er ein bombensicheres Verlasspferd. Ich ließ ihn erst ein wenig am Wasser schnuppern, ehe er wie von selbst hineinging und ein wenig anfing zu plantschen. Kurz bevor er sich dazu entscheiden konnte, sich hinzulegen, trieb ich ihn wieder heraus und wir machten uns auf den Heimweg. Dort sattelte ich den Großen ab und verstaute sein Sattelzeug wieder in der Sattelkammer, ehe er selbst auf die Weide zu seinen Kumpels durfte.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      August 2013
      6. August 2013 - Pflegebericht
      2050 Zeichen © Tikka


      Leise knirschte das Leder des Sattels unter meinen Beinen, während ich Sunshine Shadow am langen Zügel im Schritt durch die Reithalle trotten ließ. Gelassen setzte er einen Huf vor den anderen und spielte aufmerksam mit den Ohren, als ich schließlich die Zügel aufnahm und ihn antraben ließ. Auch heute stattete ich Jackies Stall einen Besuch ab, um die junge Vollblutstute, die in ihrem Besitz war, später mein Eigen nennen zu können. So bewegte ich heute einen ihrer Haflinger und es kam mir mehr vor, wie eine Belohnung, als wie Arbeit. Mit einem leichten Schmunzeln ritt ich auf dem Mittelzirkel in einem schwungvollen Arbeitstrab, ehe ich ihn wieder auf den Hufschlag lenkte und zum Stehen brachte. Mit jedem Mal wurde der Trab – Stand – Wechsel besser und er losgelassener. Als er schließlich genau so geschlossen zum Stehen kam, wie es mein Ziel gewesen war, klopfte ich ihm den Hals und ließ ihn wieder antraben. Mit einer halben Parade machte ich ihn auf die folgende Galopphilfe aufmerksam und er sprang sogleich auf der richtigen Hand an. Man merkte richtig, wie Shadow versuchte, mir auch ja alles recht zu machen und umso mehr Spaß machte es, hier mit ihm zu Arbeiten.Inzwischen ließ ich ihn durch den Zirkel wechseln, auch wenn der damit verbundene Handwechsel etwas holprig war. Eine gute Stunde lang ritt ich ihn in allen Gangarten, ließ ihn Wechsel zwischen diesen üben und ritt verschiedene Bahnfiguren, ehe ich ihn wieder zum Schritt druchparierte und lobend den Hals klopfte. Shadow schnaubte und ich ließ mir von ihm die Zügel aus der Hand kauen, während ich ihn noch zehn Minuten im Schritt trocken ritt. Dann saß ich ab, zog die Steigbügel hoch und lobte ihn ein weiteres Mal. „Na komm Shadow.“, murmelte ich vor mich hin und der Hengst folgte mir willig aus der Halle. Zwar war mein Besuch nicht lang gewesen, doch bisher hielt ich ihn für einen der schönsten. Mit einem leichten Lächeln brachte ich ihn in den Stall, wo ich ihn versorgte und ehe ich auch schon wieder nach Hause fuhr, verabschiedete ich mich noch von Jackie.
    • Sosox3
      Tierarztbericht
      September 2013
      12. September 2013 - Tierarztbesuch
      1937 Zeichen © Wolfszeit


      Heute sollte ich bei Jackie Sunshine Shadow, Black Bird und L'ombre de la Lune Impfen und Zahnkontrolle machen,abchecken und Cippen.Als ich vorfuhr imfing sie mich freundlich.Ich nahm meine Utensilien und dann ging ich zum meinem ersten Patient Sunshine Shadow.Ich streichelte ihm kurz und dann holte ich die Spritze raus."Ruhig"sagte ich um ihn zu beruhigen und dann war es auch schon vorbei.Nun cippte ich ihn noch als der chipp drin war schaute ich ob er Funktionierte und er ging einwand frei die numer war 267668366705719.Dann schaute ich ihm ins Maul es sah alles gut aus keine kanten oder spitzen.Ich gab ihm zur Belohnug noch ein Leckerchen.Ich tastete ihn noch ab alles schien gut.Nun ging ich zu Black Bird sie war ein hübsches Fohlen.Ich begrüßte sie und fing auch bei ihr mit der Spritze an.Sie war ganz ruhig,er zuckte nur kurz.Auch sie cippte ich und ihre nummer war 267733666249440.Dann schaute ich mir noch ihr Maul an dort waren auch keine kanten oder spitzen.Auch sie kriegte ein Leckerlie.Als ich sie abtastete merkte ich das sein Auge tränte.Ich schaute mir das ganze genauer an und stellte fest das er eine bindehaut entzündung hatte ich tropfte ihm heilende Augenropfen und ließ Jackie auch gleich welche da.Jetz war L'Ombre de la Lune dran.Sie war eine süße Stute.Sie beschnupperte erst etwas skeptisch meine Hand bevor ich sie streichelt durfte.Als sie die Spritze sah fing sie an zu tänzel.Ich beruhigte sie sanft.Sie blien stehn als sie den piks spürte.Auch sie wurde gechippt und die Nummee war 267808270069177 Dann schaute ich in ihr Maul.Sie blieb die ganze Zeit ruhig.Auch mit ihren Zähnen war ich zufrieden.Sie bekam noch ein Leckerlie und ich tastete sie ab bei ihr war alles gut.Dann packte ich meine Sachen zusammen und verabschiedete mich von Jackie.Ich sagte ihr noch das sie bescheid sagen sollte wenn was ist und das ich Black Bird in 1 Woche nochmal sehn wollte.Nun fuhr ich zurück zu meine Klinik.
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Oktober 2013
      22. Oktober 2013 - Eine ziemliche Herausforderung
      10635 Zeichen © Jackie


      4. Kapitel - Eine ziemliche Herausforderung

      Amy stand bereits um 5 Uhr morgens auf. Sie stand in der Küche und schmierte sich ein Marmeladenbrot, dabei hörte man sie leise Fluchen. "Amy ruh dich aus, Amy leg dich hin, Amy tu dies, Amy tu das! Mal im Ernst, so schlecht geht es mir doch gar nicht!", doch in diesen Moment stolperte sie nach vorne. "MIST!" sie fing sich gerade noch am Tisch auf. Beinahe... aber nur beinahe... hätte ich wieder eine Woche im Rollstuhl verbringen können. Das rothaarige Mädchen schlang ihr Brot runter und schlüpfte in ihre Latzhose um mit der Stallarbeit zu beginnen. Ihr war es egal ob ihr was passierte, immerhin mussten die Pferde versorgt werden. Was steht heute denn überhaupt an ? Amy kramte einen Notizzettel aus ihrer Hosentasche und las laut vor "Black Bird wird verkauft, sie muss geputzt und gefüttert werden, gegen Nachmittag ihre Box ausmisten. Talitha 1 Pferd von Zaii wird zum ausbilden gebracht, bitte eine Box frei machen (ausmisten) und Futter auffüllen." Sie hob ihre Augenbrauen. Oh, wie wundervoll. Wahrscheinlich darf ich beim ausbilden mal wieder nur zusehen... Amy kam sich nutzlos vor. Sie sah wieder auf den Zettel "Abajo und Blettur wird heute angekommen, bitte zwei Boxen frisch machen. Lakritz trainieren (Gelassenheitsspaziergang) und Findus an sein Halfter gewöhnen. Außerdem soll Figaro, Nachtigall und Money decken." Amys Augen wurden größer "Heilige... das schaff ich niemals !! Ich werde Ty, Cayden und Sarah fragen müssen ! Vielleicht hat Lou auch Zeit."

      Es war halb 6 und die Pferde mussten gefüttert werden. Amy mischte Hafer, Kleie und einige wichtige Kräuter individuell für die Pferde an. Black Bird bekam Melissenblätter in ihr Futter, damit sie den Transport heute beruhigt entgegentreten konnte. Aus dem Stall vernahm man ein fröhliches brubbeln und schnauben. Amy streute frisches Heu in Prince, Cindarellas, Luzifers, Puppys, Lakritzs, Findus und Wikotikabesas Box. Die restlichen Pferde standen über Nacht auf der Weide. Moon und Figaro sowieso. Anschließend prüfte Amy die Wassertränken, diese funktionierten einwandsfrei. Ah! Was ist das ?! Etwas knabberte an Amys Schulter, sie drehte sich überrascht um und sah Puppy. "Huch! Wie kommst du denn hier hin ?" offensichtlich habe ich beim Heu auffüllen nicht aufgepasst... dachte sie sich. Sie nahm das Fohlen am Halfter und führte es zurück in die Box. "Du bist mir ja ein Schlawiener" Amy grinste und schloss die Boxentür. Dann strich sie sich mit ihren Handrücken über die Stirn. "Das wäre erstmal geschafft... jetzt muss noch der Zuchtstall gemacht werden... füttern, Tränken kontrollieren..." sie seufzte. Gerade als sie sich umdrehen wollte erschrak sie. "TY!" Ihr bester Freund und Stallbursche stand hinter ihr. "MENSCH! Du hast mich fast zu Tode erschreckt..." Ty lachte. "Nette Begrüßung. Brauchst du vielleicht Hilfe ?" ihr grinste auffordernd.Wahrscheinlich stand er die letzten Minuten schon hier... dann war es bestimmt Ty weshalb Puppy ausgebrochen ist. Sie reichte ihm den Futtereimer entgegen. "Zuchttrackt... füttern, Tränken kontrollieren. Ich mach die Bo... achja, ich kann ja nicht." sie deutete genervt auf ihre Krücken. "Ich werde die Weidenpferde putzen." Ty sah sie wehleidig an. "Scheint als hätten wir heute ganz schön viel zu tun."
      "Darauf kannst du wetten Ty!" Amy seufzte wieder. "Ich hoffe Cayden kommt pünktlich."

      Mit langsamen Strichen verwöhnte sie ihre Trakehnerstute Mon Chérie. Währenddessen sprach sie zu ihr. Amy sprach immer mit ihren Lieblingen wenn ihr was auf dem Herzen lag. "Ach Chérie, wir haben heute noch so viel zu tun... und ich fühle mich so eingeschränkt ! Nur wegen diesen doofen Unwetter musste ich ins Krankenhaus und darf jetzt erstmal eine Woche mit Krücken rumlaufen... dabei würde ich doch so gerne mit dir ausreiten..." Sie strich der Stute sanft über den Rücken und lehnte ihren Körper an ihren Bauch an, sie spürte die Wärme des Pferdekörpers. Mon Chérie schnaubte. "Ich weiß, du hast leider auch keinen Ratschlag für mich. Aber Süße ? Ist dir aufgefallen das Ty momentan etwas anders mir gegenüber ist ? Vielleicht bilde ich mir das auch einfach nur ein...". Amy putzte ihre Flanken als sie eine Stimme von hinten vernahm. "Bestimmt nicht Amy." Es war ihre Freundin Sarah. Es war bereits vormittag. "Kann ich helfen?" Amy sah nach hinten. "Leider ja, ich wünschte wir hätten nicht so viel Arbeit." Sarah lächelte sie an. "Vielleicht solltest du dir einen weiteren Stallburschen zulegen." Daran habe ich auch schon gedacht... Amy schmunzelte. Putzte währenddessen weiter. "Machst du Chéries Hufe ? Danach müssen 2 Stallboxen freigemacht werden, Futter auffüllen und Tränken prüfen. Immerhin kommt heute Abajo und Blettur an." Sarah lächelte. "Blettur..." flüsterte sie geistesabwesend. Blettur war Sarahs erstes Fohlen das sie mit Moonlight Shadow bekommen hat. Sie hatte ihn (Blettur) sofort gekauft als man ihn wieder verkaufen wollte. Nun wird er sein Leben auf Heartland verbringen. "Ich geh kurz rein und ess mir noch eine Kleinigkeit, vielleicht finde ich Cayden." Amy fiel es sofort auf als ihre Freundin auf den Namen errötete. "Nanana, habe ich da etwas verpasst?" fragte sie sie grinsend. Sarah schüttelte verschämt den Kopf. "Ich bring Chérie schon weg, kümmer du dich um dein Essen." Sarah zwinkerte ihr zu. Wie schön wenn man Freunde hat.

      "Hallo!" Cayden stieg gerade aus seinem Wagen als Amy aus der Türschwelle trat. "Gut das du kommst !!" in dem Moment kam auch Lou an. "Wieso?" fragte sie ihre Schwester. "Lou wir haben heute noch so viel zu tun! Cayden machst du bitte eine Box frisch ? Heute kommt ein auszubildenes Pferd. Und Lou ? Könntest du Lakritz spatzieren führen ? Aber arbeite mit ihm ! Er soll lernen gelassen am Strick zu gehen. Ich denke du schaffst das ohne mich". Sie lächelte ihre Schwester an. Lou sah allerdings alles andere als überzeugt aus. "Bist du dir sicher?" Amy nickte kräftig. "Cayden wenn du fertig bist, putz bitte Black Bird. Sie wird heute verkauft. Und wenn du auch damit fertig bist, müssen die Weidenpferde geputzt werden." Lou blickte zu Cayden und anschließend zu Amy. "Und die dreckigen Boxen?" Amy seufzte. "Die müssen auch noch ausgemistet werden." Lou schüttelte den Kopf. "So kann das nicht weitergehen! Bis das alles fertig ist, ist es schon spät am Abend. Amy wie hast du dir das vorgestellt ?! Wir brauchen Unterstützung." Amy verzog das Gesicht. "Wenn du jemanden findest..." Doch sie musste sich eingestehen das sie auf Lou vertrauen konnte. Sie war die Person die sich mit solchen Dingen auskannte.

      Ty war mit dem füttern fertig. Amy entdeckte ihn im Stall, er war gerade dabei Death und Angel zu putzen. "Hey, ich helfe dir!" rief Amy durch die Gasse. Ty lächelte verständnisvoll. "Das ist sehr lieb von dir. Ich muss nachher noch den Gang durchkehren, aber das erst wenn alle Pferde geputzt sind." Amy sah ihn dankbar an. "Was würden wir nur ohne dich machen! Ich bin so froh das du immer zu uns hälst. Selbst als dich Val Grant abwerben wollte." Ty musste lachen. "Zu DENEN wäre ich selbst in meinen schlimmsten Alpträumen nicht hingegangen!". Die beiden himmelten sich nahe zu an. "Als Amy Death Rücken striegelte spürte sie kurz Tys Hand an ihrer. Er striegelte den Hengst auf der anderen Seite. Eine beklemmte Röte stieg in ihr Gesicht welches sie süß wirken ließ. "Ty wie wäre es eigentlich mit einem Stallfest? Lou sucht außerdem noch Stallburschen, alleine schaffen wir das nicht mehr." Ty dachte nach. Stallfeste sind doch schön. "Ja wieso nicht. Ich mein vielleicht finden wir ja auch einen Stallburschen nach dem Stallfest." Amy war froh das Ty so dachte wie sie. "Ich bin froh dich zu haben!" sagte Amy verträumt. Ty sah ihr in die Augen. Sein Blick war gar fesselnd. "Was meinst du ?"
      "Na, ohne dich wäre es tot langweilig!" sie zog das tot in die Länge und zwinkerte ihm zu. Ty grinste. "Sowas hört man doch gerne!". "Wann decken wir die Stuten ? Nach dem Talitha angekommen ist ?" Ty nickte. "Und nachdem Svartur da war um Black Bird abzuholen." Amy nickte "Das wird wohl das Beste sein."

      Als Zaii mit Talitha auf dem Hof einfuhr, waren bereits alle Weidenpferde geputzt. Es war 2 Uhr und das gröbste an Arbeit war Gott sei Dank geschafft. Talitha sollte sich heute an ihre neue Box gewöhnen, weshalb erstmal nicht trainiert werden sollte. "Na da ist ja die Süße." scherzte Amy und umarmte Zaii. Zaii kam nicht zum ersten mal nach Heartland um ihre Pferde ausbilden zu lassen. "Freut mich dich wieder zu sehen!" begrüßte sie Amy. Ty stand neben ihr. Sarah war bereits im Gelände verschwunden, sie wollte ihr Pferd Moonlight Shadow reiten. Der Schwarzwald war eine traumhafte Landschaft für Ausritte. "Also nur longieren?" fragte Amy freundlich nach. "Ja, das wäre sehr lieb." Amy nickte. "Natürlich." Ty nahm ihr das Pferd ab und führte es in die Box. "Möchtest du noch auf einen Kaffee ins Haus kommen?", doch Zaii lehnte ab. "Ich habe noch so viel zu tun." das überraschte Amy nicht. "Ist bei uns leider genau das selbe." Die Mädchen lächelten sich noch ein letztes mal an, ehe Zaii vom Hof fuhr. Eine Stunde später kam Svartur an, um Black Bird zu holen. Ty war die Nacht zuvor nochmal mit Black Bird um den Hänger gegangen, damit sie heute keine zicken machte. Und es wirkte. Ty war nach Amy ein Speziallist wenn es um die Ausbildung von Pferden ging. Amy sah zu Ty als Svartur nach einer halben Stunde wieder fuhr. "Wirst du sie vermissen?" Amy legte ihren Kopf an seine Schulter. "Ja. Aber nun hat sie einen guten Besitzer gefunden."

      Amy und Ty standen am Zaun der Zuchtweide. Dort standen Figaro und Nachtigall. Es war nicht das erste mal das die 2 verpaart wurden. "Ich bin stolz auf ihn." flüsterte Amy ihren Freund ins Ohr. Ty sah zu Figaro. Dieser knabberte an Nachtigall und folgte ihr. "Er hat schon viele schöne Fohlen gezeugt, nicht wahr ?" - "Ja." sagte Amy verträumt. Das Tys Schulter so schön warm ist...Nachtigall wollte nicht so recht, aber Figaro schaffte es schließlich sie zu befruchten. Es dauerte zwar länger als geplant, aber es war endlich geschafft "So mein Lieber, spar dir noch etwas für die nächste Stute." Scherzte Amy während sie Nachtigall von der Weide führte. Ty holte Money. "Meinst du er packt das ohne Hilfe?"
      "Mal schauen." sagte Amy und setzte sich auf das Gatter. Ty stand hinter ihr und hielt sie fest. Cayden und Sarah gewöhnten währenddessen Findus an Halfter und Decke. Am Abend sollten sie von dem Spektakel erzählen, auch Lou die Lakritz spazieren führte. Gegen Nachmittag kamen auch Abajo und Blettur an, diese wurden von Großvater Jack empfangen.
      Im Ganzen, dieser Tag war für alle eine ziemliche Herausforderung.
    • Sosox3
      Hufschmiedbericht
      November 2013
      19. November 2013 - Hufschmiedbesuch
      13071 Zeichen © Ravenna


      Der Wecker warf mich an diesem Morgen bereits gegen sieben aus dem Bett – mein kleiner Begleiter Corvus dachte gar nicht daran sich aus dem Bett zu erheben, also ließ ich ihn dort zurück. Flux stellte ich mich unter die Dusche, genoss jedoch nur für kurze Zeit die Wärme des Wassers – gerade als ich nach dem Handtuch griff - öffnete sich plötzlich die Badtür. Wir hatten hier jeder ein eigenes Zimmer, das Bad jedoch teilten wir uns auf den jeweiligen Etagen – wie es nun der Zufall wollte hatte ich am Morgen, vollkommen verschlafen, vergessen die Tür abzuschließen. Nun betrat also geradewegs Cayden das Bad, unter dem Arm geklemmt ein Handtuch, fröhlich vor sich her summend – als er mich sah geschahen einige Dinge gleichzeitig. Ich griff so schnell ich konnte nach dem Handtuch, Cayden murmelte etwas das nach „Tschuldigung“ klang und drehte sich dabei um…zum Glück war es ihm so nicht möglich mein rotes Gesicht zu sehen. Auf Zehenspitzen, klaubte ich meine Sachen zusammen, lief an ihm vorbei „Das Bad ist dein“ – meine Ohren nach wie vor rot. Dann tappelte ich den Flur hinab – blöd an dem ganzen war nur – ich hatte zwar das Handtuch von vorn gegen meinen Körper gehalten, doch den gesamten Rückweg hatte er einen besonderen Einblick auf meine Rückseite. Im Zimmer angekommen „ARRG! Blöder gings nicht“ schollt ich mich selbst – zog mich dann an und verschwand , ohne Frühstück um Cayden nicht zu begegnen, nach draußen zu meinem Auto. Dort auf dem Beifahrer befand sich mein Terminkalender. Ein Blick darauf verriet mir, dass ich heute einen ziemlichen Termin“druck“ zu erwarten hatte. Gegen 12 Uhr würde der Hufschmied kommen von „Happy Hooves“ vorbeikommen – vorher musste ich zu Abajo – interessanter Weise war sie es gewesen die meinen alten Hof gekauft hatte. Dort standen sieben Pferde bereit die alle wohl eine Impfung benötigten, doch das würde ich vor Ort dann noch klären. Erstmal gesellte ich mich in den Stall, begrüßte Dschehim – der seit etwa einer Woche wieder in meinem Besitzt war und auch meinen Liebling Moon mit einem kleinen Leckerlie und einem Kuss auf die Nüstern. Schließlich zückte ich mein Handy tippte an Abajo eine Nachricht um zu fragen ob sie jetzt Zeit hatte. Zwar wäre es im Grunde auch abgemacht, dass Cayden Moon zum Hufschmied bringen würde, aber ich würde schon gern allein dabei sein – gerade nach dem was mir heute Morgen passiert war. Wenige Momente später betrat bereits Ty den Stall bewaffnet mit Schubkarre und Schaufel um hier sauber zu machen. Wir begrüßten einander, quatschten über das Abendessen – heute Abend wäre Lou mit dem Koch dran, dass konnte sie am besten. „Das wird sicher heute Abend ein Gaumenschmauß – nach einem Arbeitsreichen Tag, die richtige Abwechslung.“ Als ich den Stall wieder verließ sah ich bereits Amy die Soul Dance auf dem fernen Platz bewegte – dieser Tag war zwar mehr als grau in grau, doch der Regen hatte nachgelassen und es war nicht „Schweinekalt“.
      Also – nachdem ich ebenfalls eine Weile mit Amy gequatscht hatte – erhielt ich eine Nachricht von Abajo, setzte mich ins Auto und fuhr auf direktem Wege über die Landstraße zu meinem alten Heim. Ihre Stute Miss Independent war mir bereits durch einen Ausritt bekannt, doch den Rest ihrer Bande hatte ich noch nicht kennengelernt. Bei einem kurzen Gespräch erfuhr ich, das die Pferde sowohl die Impfung als auch eine Wurmkur gebrauchen könnten. „Okey, dann machen wir uns heute mal an den Impfmarathon – die Wurmkur lass ich dir einfach mal hier. Die kannst du in etwa einer Woche selber verabreichen.“ Mit Abajo in der Führung ging es ab in den Stall..wir teilten einander die Aufgaben, während ich dabei war die Pferde rein äußerlich zu untersuchen und schließlich zu impfen sollte sie die neuen Spritzten bereits aufziehen und das nächste Pferd vor der Box anbinden. Wir begannen mit der mir bereits bekannten Miss schien mir etwas gelangweilt entgegen zu blicken, als ich jedoch begann sie an einigen Körperstellen zu berühren begann blickte sie neugierig nach all meinen Bewegungen – im Grunde ließ sie sich alles Kommentarlos gefallen. Die Spritze stellte keine Probleme dar und ich konnte den nächsten Patienten abtasten. Ariabolo war ein außergewöhnlich brauner Lusitanohengst, ließ sich zunächst etwas bitten, denn die anwesende Stute ließ ihn ein wenig Nervös werden..Im Grund fuhr er einfach auf sie ab – wie Abajo mir versicherte. Ich lächelte etwas in mich hinein, verabreichte auch dem Hengst seine Dosis Impfstoff – stellte ihn wieder in die Box um zum nächsten lief. Aquito schien ein sehr gechillter Hengst zu sein, der mit einer Art Engelsgeduld alles nötige über sich ergehen ließ – ganz anders als sein Vorgänger Ariabolo der von einer Seite zur nächsten gelaufen war und mir die Arbeit erschwert hatte. Im nächsten Schritt war ein wahrer Riese an der Reihe und ein Blick in die Box daneben – oder eher das Pferd das Abajo gerade heraus führte war ebenso riesig. Unverkennbar beides Shire Horses – auf dem Halfter des jungen Hengstes stand „Albus“ – zumindest die Farbe seines Bartes, die Länge seiner Haare und sein Name passten zum alten Zauberer aus Harry Potter, doch das Alter stimmte nicht ganz. Einer der Pfleger hielt den Hengst am Halfter, denn manchmal schien er nicht der brave Riese zu sein den ich jetzt vermutet hätte. Aber Albus machte dem alten Zauberer reine Ehre, verhielt sich sehr ruhig und gelassen. Bei der Spritzte brabbelte er etwas unwillig vor sich her, stampfte mit dem Fuß ließ es danach jedoch bleiben. Seine riesenhafte Kumpanin Abbey ließ ebenso wie Aquito alles gelassen über sich ergehen – die Red Roan Stute wurde von mir noch etwas beknuddeln, denn irgendwie hatte ihre Farbe, ihre Art und natürlich der Gesamteindruck gefielen mir wirklich. Nun folgte ein weiterer Lusitanohengst - der zwar als er aus der Box geführt wurde stolz den Hals aufwölbte, leicht vor sich her brummelte, aber im Umgang mehr als grottenbrav blieb. Das Hufe heben um die Gelenke an den Beinen zu kontrollieren, der kurze Blick zwischen die Nüstern und die Augen stellten keinerlei Probleme dar. Die Spritzte wurde ohne weitere Reaktionen angenommen, sodass ich die nächste an die Reihe nehmen konnte. Die nächste Stute ließ ihrem Namen keine Zweifel offen – den ebenso wie ein Hermelin im Winter war auch Jaela Blüten weiß. Beinahe fasziniert strich ich über ihr weißes Fell – damit absolvierte ich ebenfalls gleich die Kontrolle ihrer äußeren Erscheinung. Auch Jaela war die Ruhe weg, ließ mich hantieren wie ich wollte und erleichterte mir die Arbeit dadurch. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das es nun etwa 11 Uhr war – „Hey, wenn du magst können wir noch einen kleinen Kaffee trinken?“ fragte Abajo in diesem Moment. Ich sagte zu, machte jedoch gleich klar, dass ich nicht unbedingt allzu viel Zeit hatte.

      Kurz vor zwölf Uhr erreichte ich bereits wieder Heartland – dort sah ich bereits Licht im Stall und als ich ihn betrat standen dort Cayden und Moon beisamen – die letzten Woche hatte Cayden ab und an Moon aus der Box geholt um ihn zu reiten, denn ich hatte oft mit Soul Dance gearbeitet – die Stute wäre bald so weit zurück zu ihrer Besitzerin zu gegen – wie es der Zufall wollte war sie auch der Hufschmied der heute zu Moon kommen würde. Cayden und ich unterhielten uns ein wenig – er entschuldigte sich erneut für heute Morgen „Kein Problem, ich war ja selber Schuld – hab ja vergessen abzuschließen.“ Versicherte ihm – darum bemüht NICHT rot zu werden. Deswegen war ich froh als endlich der Hufschmied kam.
    • Sosox3
      Hufschmiedbericht
      Dezember 2013
      18. Dezember 2013 - Hufschmiedbesuch
      3005 Zeichen © Mongofisch

      Spoiler
      Nachdem ich mich aufgewärmt hatte, machte ich mich auf den Weg zu Amy, um dort meinen heutigen Auftrag zu erledigen.
      Mit Aluminumeisen für zwei Pferde und meinem Werkzeug im Gepäck, kam ich auf dem Gestüt an. Dort wurde ich herzlich von Amy in Empfang genommen: „Hallo! Freut mich sehr, dass du gekommen bist. Komm ich zeige dir die Pferde“, die junge Frau streckte mir ihre Hand entgegen und nachdem ich diese geschüttelt hatte, führte sie mich in den Stall. Dort standen die beiden Hengste Sunshine Shadow und Sternsinger.
      „Wir fangen am besten mit Sternsinger an, er ist etwas schwieriger, dann haben wir das schonmal hinter uns“, erklärte mir Amy, während sie den Haflinger aus der Box holte.
      Vorsichtig näherte ich mich dem Hengst, der mich skeptisch musterte. „Ich tu dir nichts“, flüsterte ich und streckte ihm ein Leckerli entgegen. Zaghaft nahm er es von meiner Hand und kaute dann zufrieden. „So ists gut!“
      Nachdem Sternsinger etwas entspannter geworden war, schaute ich mir seine Hufe an. Da er keine Eisen trug, konnte ich sofort mit dem Ausschneiden beginnen. Eine schwierige Aufgabe, da der Hengst immer wieder ängstlich den Huf wegzog. Trotzdem waren nach einiger Zeit alle vier Hufe ordentlich ausgeschnitten.
      Nun sollte der Haflingerhengst Eisen bekommen. Amy wünschte sich Eisen, die für Spring- sowie Distanzpferde geeignet waren, also hatte ich mich für leichte Aluminiumeisen mit Stahlverstärkung entschieden.
      Sternsinger wurde zwar etwas unruhig, als ich mich mit dem glühenden Eisen seinem Huf näherte, wurde aber von Amy abgelenkt. So konnte ich das Eisen ungestört anpassen und mit vier Nägeln befestigen.
      „Braver Junge“, lobte ich den Hengst, nachdem auch die anderen drei Eisen ihren Weg an die Hufe gefunden hatten.
      Als nächstes war nun Sunshine Shadow dran. Amy holte den Hengst, ebenfalls ein Haflinger, aus seiner Box und stellte ihn mir vor. Mit einem Leckerli begrüßte ich den Fuchs. Er trug ebenfalls keine Eisen, sodass ich auch hier direkt mit dem Ausschneiden begann. Sunshine stand dabei gelassen neben seiner Besitzerin und ließ sich genüsslich hinter den Ohren kraueln.
      Nachdem das erste Hufeisen, ebenfalls aus Aluminium, seinen Weg an den Huf gefunden hatte, folgten die anderen drei. Gelassen ließ der Hengst den Beschlag machen und forderte dabei immer wieder die Streicheleinheiten von Amy.
      Zum Schluss waren nun die Fohlen Mirabella und Picola an der Reihe. Die beiden einjährigen Stuten bekamen natürlich keine Eisen, bei ihnen mussten ausschließlich die Hufe gekürzt und korrigiert werden.
      Die kleine Mirabella war die Erste und begrüßte mich liebevoll mit einem leisen Schnauben. Nachdem ich mich mit ihr Vertraut gemacht hatte, begann ich die Hufe zu bearbeiten. Sie hatte gutes, hartes Horn, sodass ich nur ein wenig kürzen musste. Die Stute war dabei brav, stand still und schmuste mit ihrer Besitzerin.
      Nachdem alle vier Hufe wieder schön in Form waren, klopfte ich der kleinen Stute den Hals. „Ein goldiges Fohlen“, lächelte ich, während Amy sie zurück in ihren Stall brachte.
      Die Letzte für heute war nun Picola, ein Haflingerfohlen. Die ebenfalls einjährige Stute ließ sich brav von Amy anbinden und schaute mich aus freundlichen, großen Augen an. Zur Begrüßung gab ich ihr ein Leckerchen, dann begann ich mit dem Ausschneiden. Die Hufwände mussten ein Stück gekürzt werden, der Strahl sah jedoch an allen Hufen noch sehr gut aus.
      Picola machte die kurze Behandlung brav mit, sodass ich sie nun dafür lobte und sie zurück in den Stall durfte. Amy und ich verabschiedeten uns, dann machte ich mich auf den Weg nach Hause
    • Sosox3
      Pflegebericht
      Juni 2014
      21. Juni 2014 - Eine Stallhilfe
      Spoiler
      9809 Zeichen © Medy


      Gemütlich nippe ich an meine Kaffeetasse. Heute darf ich den Tag bei Amy und ihren vielen Pferden verbringen, ich freue mich schon, die grosse Haflingerzucht kennen zu lernen. Um zehn Uhr soll es dann losgehen, bis dahin habe ich noch ein bisschen Zeit. Nicht einmal das schlechte Wetter kann meine Stimmung ruinieren. Fröhlich räume ich das Geschirr ab und packe meine Sachen zusammen, gehe aus dem Haus und schon sitze ich im Auto, auf dem Weg zu Amy. Das Gestüt kenne ich schon, allerdings nicht so gut. Nach einigen langen Minuten komme ich endlich an, Amy und Ty warten schon auf mich. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht steige ich aus und begrüsse sie. „Tut mir leid, dass ich zu spät komme, es hatte wieder einmal Stau gegeben“, entschuldige ich mich für meine Unpünktlichkeit. „Ach, das macht doch nichts, wir haben ja genug Zeit“, winkt Amy ab. Dann erklärt mir Ty das Programm für Heute. „Ok, alles klar“, lächle ich die beiden an und hole meine Sachen aus dem Auto. Zuerst steht komplett Fütterung an; Amy und Ty haben schon alles vorbereitet, so dass ich nur noch das Futter in die Boxen tun muss, Gesagt – getan.

      „Komm, ich zeig dir mal den ganzen Hof“, meint Ty zu mir und schon marschieren wir zu den Weiden los. Zuerst zeigt er mir die Zuchtpferde, und ich komme gar nicht mehr aus dem Staunen heraus; die Haflinger haben es mir angetan. Ty schmunzelt und stellt mir dann die Pferde vor; „ Siehst du die Dunkle Stute, hinten im Ecken? Das ist Meike. Rechts neben ihr steht Nordstern, und links vonMeike, dass ist Jargo.“ Ich gebe mir Mühe, mir die Namen zu merken und schon fährt Ty fort. Bald schon habe ich Nachtigall, Amsterdam Girl, Askan, Golden Diamond, Windsor sowie auch Suburb Lights, Sunshine Shadow, Sternsinger und Mrs. Pretty kennengelernt, ehe ich Ty bitte, eine Pause einzulegen, um mir die Namen zu merken. „Dass wirst du nie und nimmer schaffen“, spottete Ty mit einem Lächeln auf dem Gesicht. „Wir werden ja sehen“, grinse ich. Dann wende ich mich wieder den Haflinger zu. Friedlich grasen sie nebeneinander, es sind wirklich schöne Pferde. „Ty? Wie heissen den die Pferde dort hinten rechts?“, frage ich ihn. „ Also, von links nach rechts, das sind Samie, Figaro, Little Baby, Money in a Bank, Bonito und Abajo. Und rate mal, welches Fohlen Picolaheisst.“, er zeigt zu den Fohlen. Ich begutachte die süssen Fohlen und entscheide mich dann für einen ganz hellen Haflinger. „Vielleicht die?“, frage ich Ty. „Nein, dass ist L’Ombre de la Lune, Picolaist das Stutfohlen neben Mirabella. Mirabella kennst du ja, nicht?“, antwortet er. Ich nicke und erinnere mich an die Fohlenschau, die ich gemeinsam mit Mirabella gemeistert habe. Die Kleine war ganz brav und folgte fantastisch. „Und hinter Mirabella, das ist Schattenfalter. So, dass wären dann mal die Haflinger“, reisst mich Ty nun aus meinen Gedanken. Dann schaut er nach oben in den Himmel und verzieht das Gesicht. Ich folge seinem Blick, es sieht so aus, als würde es bald anfangen zu regnen. „Also, machen wir uns an die Arbeit?“, frage ich Ty, denn wir sollten noch einige Boxen ausmisten. „Ja, gehen wir“, antwortet er. Ich werfe noch einen Blick auf die Haflinger, ehe wir zu den Stallungen gehen. „ Du kannst ansonsten die Boxen von den Haflinger Fohlen übernehmen, ok?“, lächelt mich Amy an, die mir eine Mistgabel in die Hand drückt. „Ja, alles klar“

      Nachdem ich alle vier Boxen der Fohlen ausgemistet habe, miste ich auch noch Lakritz’s undHollywood Undead’s Box aus. Lakritz ist ein brauner Isländerhengst und Hollywood ein Palomino – Trakehner. Plötzlich fängt es draussen zu donnern an. „Oh-Oh“, murmle ich. Dann geht es auch schon los, es prasselt wie aus dem Kessel Regen. Amy rennt hastig in die Sattelkammer, holt haufenweise Halfter und wirft mir einige zu: „ Wir müssen die Pferde in die Boxen tun“, erklärt sie. Dann eile ich auch schon los, Richtung Weide der `Nicht-Haflinger`. Schnell öffne ich das Gatter, gehe rein und streife Prince of the Half Moon und Wikotikabesa die Halfter über. Auch The death Angel und The Black Death bekommen von mir ein Halfter angelegt. Mit je zwei Stricke in der Hand gehe ich dann mit den Pferden zu den Boxen. Sobald sie in den Boxen sind, und das Wetter wird immer schlimmer, nun hagelt und blitzt es schon, hole ich die anderen Pferden auch noch von den Weiden. Luzifer, Lakritz, I see You, Hollywood Undead, Mon Chérie sind nun mit Hilfe von Ty sicher in ihren Boxen. Auch die Fohlen Findus, Puppy, Par Dieux, Dead Snow, Cabbalero und Valentines Cilion haben wir von den Weiden geholt. Um die Haflinger haben sich Amy und das andere Personal gekümmert.

      „Uff, geschafft“, seufze ich. „Ich wäre froh, wenn du noch Windsor, Abajo und Samie putzen würdest“, sagt Amy später zu mir. „Ok, dann putze ich die mal gründlich durch“, antworte ich ihr lächelnd. Also hole ich nun Windsor aus seiner Box und binde ihn an. „Jaa, jetzt wirst du wieder mal verwöhnt“, erkläre ich ihm, währendem ich sein dreckiges Fell begutachte. „Du hast es dringend nötig, geputzt zu werden!“, lache ich. Nun schlabbert er meine Hand auf, die ich aber schnell zurückziehe. „Ne ne du, zuerst die Arbeit“ Schnell ist sein Fell wieder ganz hell, und man sieht wieder seine Fellfarbe. Nachdem ich ihn noch ein bisschen verwöhnt habe, bringe ich ihn wieder zurück in die Box . „Machs gut, mein Hübscher!“, verabschiede ich mich von ihm, ehe ich zu Abajo’sBox gehe und mich mit Abajo bekannt mache. „Gefällt dir das Wetter? Mir nicht. Ich hoffe es lässt nacher ein wenig nach“, plaudere ich mit ihm. Auch ihn putze ich gründlich durch, bis sein Fell fast glänzt. „Jetzt bist du wieder ein ganz Hübscher!“ Und wieder bringe ich das Pferd zurück in die Box und hole Samie raus. Und wieder putze ich den hübschen Hengst gründlich durch. Ein paar mal versucht er, mir einige Pferdekekse zu klauen, jedoch ohne Erfolg, denn leider war meine Jacke zwischen seinem Maul und den Keksen. „Du bist ja ein Verfressener, ne? Aber ganz ein süsses Verfressener!“ Nachdem ich ihn auch wieder versorgt habe, suche ich Amy auf und frage sie, ob ich nun etwas mit Figaro unternehmen sollte. „ Wenn du magst, kannst du mit ihm in der Halle springen", antwortet sie mir. „ Liebend gerne!“, strahle ich sie an.

      Nachdem ich Figaro geputzt, gesattelt und gezäumt habe, schnappe ich mir eine Gerte und gehe mit ihm in die Halle. In der Halle waren schon Sprunghindernisse aufgestellt, verwundert schaue ich mich um und erblicke Ty, der mir zuwinkt: „Ich hab schon mal alles aufgestellt“ „Oh, danke das ist lieb!“, antworte ich. Nun steige ich in den Sattel, Figaro bleibt ruhig stehen. Ich gurte nochmals nach und verstelle die Steigbügel, damit alles passt. „So, dann wollen wir mal, mein Bursche“ Im Schritt und Trab lockere ich ihn auf, ehe ich nach einigen Runden das erste Hindernis in Visier nehme. Ich gebe Figaro Schenkelhilfen, und schon fällt er in einen ruhigen Galopp. Wie immer zähle ich in Gedanken die Galoppsprünge ab, ehe wir über das Hindernis schiessen. Wow, Figaro kann wirklich gut springen. Wir überspringen einige Hindernisse, ehe ich ihn wieder trocken reite. „Und, wie ist es so, Figaro zu reiten?“, fragt mich Amy, die in der Zwischenzeit auch in die Halle gekommen ist. „Er ist fantastisch! Du kannst wirklich stolz sein, ihn im Besitz zu haben“ Ich lobe Figaro und steige dann ab. „Das hast du ganz super gemacht!“, lobe ich ihn nochmals. Schnell sattle ich ihn ab und putze ihn, kratze im die Hufe aus und bringe ihn in seine Box. Nun gönne ich mir eine kleine Pause, in der ich Figaro betüddle.

      „Nun bist du an der Reihe, du kleiner Wildfang“, begrüsse ich Cabbalero, ein hübscher Fuchs. Cabbalero ist ein Trakehner Fohlen, der wie gesagt, nicht so ein Einfacher ist. Amy hat mir aber erklärt, dass er in letzter Zeit ruhiger geworden ist. Heute sollte ich mit ihm ein Join Up machen, zuerst putze ich ihn aber noch. Nachdem sein Fell wieder rot strahlt, kratze ich ihm seine kleine Hufe aus und lobe ihn. Zum Glück hat das Wetter nachgelassen, so dass wir im Roundpen unser Join Up machen können. Auf dem Weg zum Roundpen tänzelt Cabbalero nervös auf seinen langen Beine und schüttelt hin und wieder seine kurze Mähne. Im Roundpen ziehe ich ihm das Halfter ab und schicke ihn an dem Rand des Roundpen’s. Mit dem Seil in meiner rechten Hand fuchtle ich herum, mache mich gross und beänstigend, sofort prescht Cabbalero los. Schultern parallel zu seinen Schultern, Auge in Auge. Im Jagdgalopp rennt er und buckelt, bis ich ihn die Seite wechseln lasse. Wieder lasse ich ihn einige Runden rennen. Dann, endlich wird er langsamer, sein Inneres Ohr ist auf mich gerichtet und er senkt den Kopf. Ich warte noch einen Moment. Und siehe da, er fängt an zu Kauen. Das ist das Zeichen, auf dass ich gewartet habe. Ich stelle mich passiv, wende mich von Cabbalero ab und warte. Vorsichtig und zaghaft nähert er sich mir, bis er schliesslich seinen warmen Atem mir in den Nacken prustet. Langsam, sodass ich ihn nicht erschrecke, drehe ich mich um und kraule ihn, ohne ihm in die Augen zu schauen. „Braver Junge!“ Dann hat auch Cabbalero nun Feierabend. Zum Schluss füttertere ich Cillion, Castiel und Panino.

      „Ich muss sagen, ihr habt es hier wirklich schön“, sage ich zu Amy und Ty. Amy hat mir ein Kaffee angeboten, und ich habe eingewilligt. Doch nun muss ich bald heim. „ Also der Tag war anstrengend, aber schön“, setze ich fort. Amy antwortet: „ Ich denke ohne dich hätten wir das heute nicht geschafft“ „Ach was“, winke ich ab. „Also, dann begleiten wir dich noch zum Auto“, grinst Ty und wir erheben uns. Draussen werfe ich noch einen Blick auf die vielen hübschen Pferde. „Machts gut, ihr Hübschen“, flüstere ich ihnen zu. Bevor ich ins Auto steige, verabschiede ich mich von Amy und Ty. „Also, bis dann ein anderes Mal!“, rufe ich ihnen noch zu, bevor ich mit dem Auto wegfahre.
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  • Album:
    RS Offenstall
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    Sosox3
    Datum:
    14 März 2020
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  • Sunshine Shadow
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Abstammung

    Von
    Abajo
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

    Aus der Little Baby
    Von Amatos Aus der Lady Vanessa

    Exterieur

    Haflinger
    05.03.2008| Hengst|152 cm

    Flaxen Chestnut | Fuchs mit heller Mähne
    ee Aa ff

    Interieur

    Eine Auktion und ein wunderschöner Haflinger, dessen Aussehen Amy nicht aus dem Kopf gehen wollte, er kam ihr bekannt vor. Erst bei einem Blick in seinen Papieren, die zu ihrem Pech unvollständig waren - entnahm Amy, dass er der Halbbruder ihres besten Zuchthengstes L'ombre de la Figaro war! Dann ging alles ganz schnell. Sofort bot Amy auf den Hengst und konnte ihn kurz darauf ihr eigen nennen. Die Sommer verbrachte er nur wenige Meter weg von einer viel befahrenen Autobahn. Dies machte aus ihm einen äußerst gelassenen, aber auch gelehrigen Burschen, der es seinen Reiter immer Recht machen will.

    Sunshine Shadow ist ein ruhiger und gelassener Hengst. Aufgrund seiner Vergangenheit, könnte neben ihm eine Bombe explodieren, er würde sich nicht erschrecken. Daher ist er das perfekte Pferd für Kinder und Anfänger. Er ist seinem Besitzer gegenüber äußerst Loyal, freundlich anderen Pferden gegenüber und dennoch temperamentvoll. Doch nach seinen Umzug nach Heartland, haben sich auch bei ihm die ein oder anderen Unarten gebildet. Beispielsweise sein dominantes Verhalten in der Box oder auch auf der Weide.

    Besitzer: Jack Baldwin (29)
    Züchter: Unbekannt| Deutschland
    VKR/Ersteller: Maleen
    Kaufpreis: 1000 Joellen

    Karriere
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    Platzierungen 3/1/0
    Trainingsstatus inaktiv
    Registriert in -

    Dressur E A L M
    Springen E A L M S
    Military E A L M

    Distanz E A L M
    Rennen E
    Western E
    Fahren E A L



    Klasse E

    171. Distanzturnier, 1. Platz
    177. Distanzturnier, 2. Platz
    182. Distanzturnier, 1. Platz


    Inoffiziell
    V1 Distanzturnier, 1. Platz

    Zuchtverband
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    Zuchtinformation

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    HK 461

    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Offen [​IMG]

    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Haflinger + Araber
    Stuten müssen mind. im L Distanz platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Hengstfohlen den Anfangsbuchstaben des Vaters erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.

    Zuchtpotenzial:

    Bilder