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Eddi

Strigoi

Gegangen im Sommer 2015

Strigoi
Eddi, 12 Feb. 2015
Zivadavid2018 gefällt das.
    • Eddi
      Alte Berichte:

      Julie, am 13 Okt 2013
      Pflegebericht 1
      Welcome in the Outback!

      Mit einem komischen Gefühl im Bauch wachte ich auf. Es war mir als ob mich wer beobachten würde. „Gruselige Vorstellung.“, dachte ich mir und öffnete die Augen, die direkt in die Augen von Zeus blickten. „Hast du mich etwa die ganze Zeit angestarrt.“, meinte ich und lachte. Zeus grummelte leise und sah mich weiter an. „Jaja ich steh ja schon auf.“, meinte ich und sah erstmal auf den Wecker. Halb 7. „Du bist doch de s Wahnsinns, Hund.“, grummelte ich, während ich mich aus dem Bett schälte. Nach einem herzhaften Gähnen und Strecken suchte ich mir ein paar Klamotten zusammen und machte mich auf den Weg in die Küche, wo ich, wie jeden Morgen, als Erstes die Kaffeemaschine einschaltete. Zeus trottete mir mit erwartungsvollem Blick hinterher. Ich ließ ihn in den Garten, damit ich ihn Ruhe frühstücken konnte und ging im Groben durch was heute so zu erledigen war. Es war der letzte Tag auf meinem Hof. Morgen würde es mit Sack und Pack in Richtung Outback gehen. Ich freute mich schon tierisch darauf, auch wenn mir der Abschied von Zeus und meinem bisherigen Zuhause schwerfallen würde. Doch ich wusste, bei meinem Ex würde er es gut haben. Das Hof war ebenfalls schon verkauft, übermorgen würden die neuen Besitzer einziehen.
      Ich versuchte die aufkommende Wehmut zu verdrängen und leerte meine Tasse. Dann stellte ich sie in den Geschirrspüler, ging zu der Tür die in Richtung Garten führte und rief nach Zeus. Dieser kam sofort angesaust und sah mich erwartungsvoll an. „Na komm, gehen wir eine Runde.“, meinte ich und sofort stürzte der Hund in Richtung Eingangstür wo er sich erwartungsvoll davorsetzte. Geduldig wartete er bis ich Jacke und Schuhe angezogen hatte um schließlich mit der Leine um die Schultern die Tür zu öffnen. Sofort sauste er hinaus und erleichterte sich erstmal beim nächsten Busch. Ich wies ihn an in meiner Reichweite zu bleiben und stapfte dann unsere typische Morgengassirunde mit ihm ab.
      Zuhause angekommen, zog ich mir für den Stall um, pfiff nach meinem Hund und machte mich auf zu den Pferden. Zeus hüpfte wie ein Flummi über den Hof und stürzte dann als erstes übermütig in den Hengststall. Ich folgte ihm lächelnd, holte mir aber vorher eine Schubkarre voll mit Heu.
      Im Stall wurde ich mit einem lauten Wiehern seitens Van Deyk und Ezio begrüßt, der Fürst brummelte wie immer nur leise und Snowflake hatte nur Augen für das Heu. Grinsend ging ich die Reihe durch, kraulte jeden der Pferde kurz bevor ich ihnen ihre Ration Heu hineinwarf.
      Während die Hengste sich sofort dem Grünzeug zuwandten holte ich für jeden noch seine Ration Kraftfutter und warf sie in die Tröge. Dazu kamen noch Karotten.
      Das Heu wurde dann natürlich sofort unwichtig und die Bande versenkte ihre Nasen in den Trögen. Anschließend ging ich hinüber zu den Stuten, die ebenfalls erst ihr Heu und dann ihre Ration Kraftfutter und Karotten bekamen. Auch hier wurde ich teilweise sehr lautstark begrüßt, doch sobald sie ihr Futter hatten war das Wichtigste.
      Während die Pferde fraßen, sah ich mir die Sattelkammer nochmal an. Ich konnte alle Sättel verkaufen und auch die Trensen sollten heute abgeholt werden. Dann spielte ich kurz mit Zeus um auch ihn etwas zu beschäftigen.
      Nachdem die Pferde fertig waren, brachte ich sie mit Hilfe von James auf die Koppel. Das letzte Mal. Wieder ergriff mich Wehmut. „Ach ich freue mich schon so sehr auf Australien aber irgendwie tut es weh, dass alles hier zurückzulassen. Es war eine tolle Zeit.“, seufzte ich. „Ja die wars.“, erwiderte James. Wir standen am Zaun der Stuten und beobachteten sie, wie sie über die Weide tobten. „Ich wollte mich nur nochmal bei dir bedanken. Für die ganze Zeit, wo du mir geholfen hast. Alleine hätte ich das wohl nie geschafft mit den ganzen Pferden.“, meinte ich. „Naja du hast mich ja dafür bezahlt. Ich hab nur meinen Job gemacht.“, entgegnete er lächelnd. „Ja, schon. Aber du bist für mich in der Zeit ein sehr guter Freund für mich geworden und ich finde ich bin dir zumindest ein „Danke“ schuldig.“, meinte ich und sah ihn an.
      Er erwiderte, dass ich ebenfalls eine gute Freundin für ihn geworden war und dass er mich vermissen würde, wenn ich nicht mehr in Deutschland wäre. Dann wünschte er mir noch alles Gute.
      Irgendwie wurde die Stimmung komisch. Also meinte ich schnell um das Thema zu wechseln: „So, die Arbeit wartet nicht. Die Ställe müssen ausgemistet werden. Übernimmst du die Hengste?“ „Klar.“, erwiderte er und stapfte in Richtung Stall davon. Ich folgte ihm und machte mich dann an die Arbeit.
      Wir wurden schnell fertig und während James noch die Zäune kontrollierte und die Tränken auf den Koppeln säuberte, machte ich mich auf ins Büro. Zeus, der auf dem Hof herumgestreunt war, folgte mir und legte sich auf seinen Platz neben der Tür, wo er eindöste. Ich beschäftigte mich mit Papierkram und stand nur kurz auf, als die Sättel und Trensen abgeholt wurden. Nachdem alles verstaut war, machte ich mir erstmal was zu essen um dann wieder im Büro zu verschwinden. So ein Umzug war alles andere als leicht.

      Am nächsten Morgen wachte ich von Nervosität gepackt auf. Heute war es nun soweit. Der letzte Tag. Während ich mir die Klamotten raussuchte, ging ich alle Punkte für heute durch. Ich sollte mir wohl eine Liste schreiben. Mein Kopf schwirrte schon. Ich hatte gestern noch mein ganzes persönliches Zeug gepackt, was ich mitnehmen wollte und nochmal kurz wegen der Schlüsselübergabe telefoniert. Es war alles klar. Ich war fahrbereit.
      Nachdem Frühstück und dem obligatorischen Morgenspaziergang mit Zeus, kam wie verabredet mein Ex. Uns verband nur mehr ein distanziertes Verhältnis, doch ich wusste, dass er Zeus ebenso liebte wie ich. „Ich werde dich vermissen mein Schatz. Schön brav bleiben, ja?“, flüsterte ich leise, während ich Zeus ein letztes in meine Arme schloss. Dann half ich noch beim Verstauen von Zeus Zubehör und machte mich schließlich auf dem Weg zum Hof. Die Pferde hatte James schon gefüttert, also mussten sie nur mehr für die große Fahrt ausgestattet werden. Die Transporter die ich gemietet hatte, sollten um 10 kommen, also blieb nicht mehr viel Zeit. Ich machte mit James aus, dass ich die Hengste übernahm und er die Stuten. Nacheinander, legten wir den Pferden Transportgamaschen, -decken und Hufglocken an. Dann flochten wir noch die Mähnen ein. Während ich dem letzten Pferd gerade den Schweifschoner anlegte, fuhren die beiden Transporter auf den Hof ein.
      Wir begrüßten die Fahrer und luden dann die Pferde ein. Es klappte alles ohne Probleme, nur Ezio stellte sich etwas an. Doch mit ein paar Tricks schafften wir es auch ihn in den Transporter zu bekommen. Nachdem die Klappe zu war, redete ich noch kurz mit den Fahrern und klärte alles bezüglich dem Flughafen.
      Dann war es Zeit Abschied zu nehmen. James würde das mit der Schlüsselübergabe regeln, da die sich anscheinend verspäteten. Er wollte mir dann telefonisch Bescheid geben. Auch die Ställe würde er noch für mich ausmisten und saubermachen.
      Während wir zurück zum Haus gingen, sprachen wir kein Wort. An der Haustür, umarmten wir uns und ich sagte endgültig „Auf Wiedersehen.“
      Ich zog mir die bereitgelegten Klamotten für den Flug an und stopfte mein Stallzeug noch ins Auto. Schließlich kontrollierte ich noch, ob ich alle Dokumente mit hatte. Es fehlte nichts, also konnte es losgehen.
      Am Flughafen angekommen, regelte ich zuerst alles für den Transport der Pferde. Als hier alles ok war, checkte ich ein und wartete schließlich ungeduldig darauf, dass ich an Bord gehen konnte. Schließlich war es soweit. Schwermütig ging ich auf die Passkontrolle zu und betrat schließlich den Flieger. Ich hatte mir was zu Lesen mitgenommen, doch ich wusste jetzt schon, dass ich mich wohl nicht darauf konzentrieren konnte.
      Im Flieger drehten sich meine Gedanken nur darum ob alles geklappt hatte. Kurz vorm Abflug bekam ich eine SMS von James, dass die Schlüsselübergabe einwandfrei funktioniert hatte und ich anrufen sollte wenn ich in Australien angekommen bin. Erleichtert schaltete ich mein Handy auf „Flugmodus“ und schlief schließlich ein.

      Von einer Stewardess geweckt, fuhr ich hoch. Verwirrt sah ich mich um. „Wir sind im Anflug auf Melbourne.“, erklärte mir die Dame freundlich. Ich bedankte mich und sah aus dem Fenster. Wir waren schon relativ tief und nach einer gefühlten Ewigkeit landeten wir.
      Nun hieß es nochmal kurz umsteigen, doch schlussendlich waren wir am Ziel.
      Als erstes ging es zu den Pferden. Sie waren alle wohlauf, nur der Flug hatte sie etwas gestresst. Während ich noch die Pferde grob durchcheckte, kam auch schon Zasa auf mich zu. „Welcome in Australia.“, meinte sie und grinste. „Na an deinem Englisch musst du wohl noch etwas feilen.“, grinste ich. „Alles gut verlaufen? Sind deine Pferde ok?“, fügte ich dann hinzu. Jetzt erst sah ich Zasas Herde, die auf einem abgetrennten Stück Wiese, friedlich graste. „Ja sie sind alle wohlauf und haben es gut überstanden.“, meinte Zasa. „Freut mich. Die Rasselbande hier auch.“, lächelte ich. „Also los auf geht’s, ans Verladen.“ Wir fingen mit meinen Tieren an und packten danach Zasas Pferde in die bereitgestellten Transporter. Dann machten wir uns auf den Weg in Richtung Farm. Von hier bis in unser neues Zuhause waren es noch 100 Meilen. Ich war gespannt wie es dort aussehen sollte. Ich hatte mir kurz vor der Abreise nochmal die Internetfotos angeguckt und hoffte es war wirklich so, wie auf den Fotos. Denn auf denen sah die Farm traumhaft aus.
      Ungefähr bei der Hälfte machten wir eine Pause. Während wir die Pferde kontrollierten meinte ich: „Entschuldige übrigends, dass es länger gedauert hat. Mit der Schlüsselübergabe gab es Komplikationen und mein Flug hatte dann auch noch eine kleine Verspätung.“ „Kein Problem.“, erwiderte Zasa. Die letzten 50 Meilen waren schnell gefahren und meine Vorfreude steigerte sich immer mehr, als wir die asphaltierte Straße verließen und die letzten Kilometer auf den Feldstraßen in Richtung Farm fuhren.
      Dort angekommen, wischte ich mir erstmal mit dem Ärmel meines T-Shirts den Schweiß von der Stirn. „Erinnere mich bitte daran, dass ich mir einen Hut oder dergleichen besorge. Die Hitze ist ja unglaublich“, rief ich während ich mich dranmachte den Transporter zu öffnen. Zasa lachte und wir blödelten noch eine ganze Zeit während wir unsere Pferde nach und nach auf die beiden Koppeln schafften. Als wir fertig waren, sah ich auf die Uhr. 15:00. Ich war hundemüde. „Verdammter Jetlag.“, dachte ich und sah mich auf der Farm um. In echt wirkte alles viel größer und weitläufiger. Ich fands wundervoll.
      Ich schnappte mir meine Koffer und Taschen und zerrte sie ins Haus. Zasa und ich richteten uns etwas häuslich ein und gingen schließlich bald zu Bett. Der Umzug und die Zeitumstellung hatte uns beide geschafft.
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      Sunnyy, am 01 Dez 2013
      Nun war es soweit und die Pferde aus der Rettungsstation sollten auch nach Amerika. Vor kurzem hatte es noch Probleme wegen der Pässe und der Haltungsgenehmigung gegeben, aber nun hatte jedes Pferd seinen neuen internationalen Pass und die Haltungsgenehmigung hing auch schon eingeramt in unserem neuen Wohnhaus in Topanga. Gestern war ich wieder in Deutschland angekommen und hatte einen schönen Abend mit meiner Familie und Freunden. Wir hatten Glühwein getrunken, Kekse gegessen und geklönt. Unter anderem erzählten sie mir, dass sie es durch Spendenaktionen geschafft hatten, so viel Geld zusammen zu sammeln, dass wir tatsächlich alle Pferde in einem Flieger fliegen konnten. Das war einfach Klasse! Wir hatten uns 4 Pferde-Transport-LKWs gemietet, die alle schon bereit auf dem Hof standen. Als erstes ging es daran, die Pferde zu füttern. Mit so vielen Leuten war das schnell getan. Während die Pferde im Stall in ruhe fraßen, gab es für uns Menschen ein üppiges Frühstück, damit wir alle den Tag überstanden. Danach verteilten wir in jedem Hänger mehrere Kleinbunde Stroh und steckten in jede Buchte ein prall gefülltes Heunetz. Als wir damit fertig waren teilten wir auf, wer alles nen Transporter fährt. Letztendlich warens: Meine Mutter, mein Vater, meine beste Freundin und ich. Jeweils zu zweit luden wir die Pferde auf die Transporter. Ich selber musste ein wenig pendeln und bei den Pferden helfen, die nicht so leicht in den Hänger zu bekommen sind. Am Ende hatten wir nach einer Stunde alle Pferde auf den LKWs und brauchten nur noch Nervennahrung für uns selber einpacken. Ich atmete einmal tief durch und schwang mich in den tiefen sitz meines Wagens. Neben mir saß ein guter Kumpel mit noch besserer Laune. Ich drehte das Radio an, wartete bin alle anderen bereit waren und fuhr dann an. Wir fuhren durch ein paar Dörfer bis wir auf die Autobahn konnten. Hinter mir die Karawane. Meine Aufgabe war es alle beisammen zu halten. Es waren ca. 50 km zum Flughafen. Ich fuhr in einem guten Tempo von dauerhaft 100 km/h. Doch in der Ferne war schon ein Stau zu sehen. Ein Seufzen entdrang mir. Das würde etwas dauern. Letztendlich standen wir ne knappe Stunde im Stau. Zum Glück hatten wir sowas extra mit eingerechnet. Bald waren wir am Flughafen, wo der Flieger schon bereit stand. Wir fuhren die LKWs rauf und luden erst dort die Pferde in Transportboxen. Die LKWs wurden stark gesichert und wir begaben uns in den vorderen Teil mit den Sitzen. Der Flieger hob ab und man spürte die Aufregung. Nun kamen alle mit und konnten unseren Hof sehen. Alle hatten sich zwei Wochen Urlaub genommen um die Zeit in Kalifornien zu bleiben. Das Haus würde zwar voll sein, aber ich freute mcihs chon drauf. Während des Fluges schluf ich ein und wachte erst wieder auf, als meine Mutter mich weckte, weil wir angekommen waren. Wie sich meine Flugmentalität verändert hatte. Wir gingen wieder nach hinten un dluden die Pferde wieder auf die LKWs. Ich bedankte mich nocheinmal persönlich beim Piloten für den sicheren Flug und dann machten wir uns auf zur Ranch. Dort wartete Brandon schon, um allen sagen zu können, welches Pferd auf welche Koppel sollte. Kaum waren wir da, ging es ans ausladen, damit die Pferde sich die Beine vertreten konnten. Während die Pferde über die Koppeln galoppierten, wieß ich allen ihre Zimmer zu und wir räumten alles aus und ein. Zum Abschluss gab es Sekt und ein Buffet. Endlich waren wir komplett in Kalifornien angekommen. Bei dem Gedanken füllten sich meine Augen mit Tränen, aber ich konnte sie zurück halten.
      Ein lang geträumter Traum ist endlich wahr.
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      Sunnyy, am 29 Jan 2014
      Als ich heute morgen aufwachte, wäre ich am liebsten garnicht aufgestanden. Der Himmel draußen war grau und man hörte die Regentropfen gegen die Scheibe plätschern. Doch ich quälte mich raus. Und blickte auf das Termometer. 5° Celsius. Wie gemütlich. Ich setzte mir ersteinmal einen Tee auf, um mich von innen zu wärmen. Als dieser dann ausgetrunken war, zog ich meine wetterfeste Stallkleidung an und machte mich auf zu den Offenställen der Rettungsstation. Wieso musste ich gerade an so einem Tag das groß reine machen auf der Rettungsstation machen? Keine Ahnung. Aber ich hatte es mir fest vorgenommen und von daher auch keine Wahl. Als erstes fuhr ich mit meiner großen Schubkarre zu den Stuten auf die Koppel. Dort standen zur Zeit Xana, Dark Angel, Diamond, Black Ops und Strigoi. Ich harkte das Heu unter der Heuraufe zusamen und sortierte es auseinander. Was noch gut war, kam natürlich wieder in die Raufe. Der Rest in die Schubkarre. Das brachte ich dann ersteinmal weg und holte frisches Heu, damit ich die Raufe füllen konnte. Danach holte ich alles Nasse und die Haufen aus dem Offenstall und streute eine dicke Schicht frisches Stroh ein. Als letztes musste ich nur noch die Koppel abäppeln, damit das Gras nicht versauert. Nachdem ich alles auf den Misthaufen gebracht hatte, ging ich zu den Hengsten. Enjoy und Iceking kamen direkt an, während Amore und Gallahead sich in der ferne aufhielten. Hier verfuhr ich fast genauso, wie bei den Stuten, nur, dass ich jedem Hengst auch noch ein paar Mineralbrocken gab. Als letztes waren die Jungpferde dran. Wobei man gut merken konnte, dass sie alle langsam Arbeit brauchten. Püntchen und Cara Mia gingen ab wie schmitzkatze. Arikado drengte sich mir auf, während Sunshine versuchte die Schubkarre umzuschmeißen. Dennoch setzte ich mich durch und konnte auch bei den kleinen ungetümen alles fertig kriegen. Sie hatten sich alle prächtig entwickelt.
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      Sunnyy, am 08 Apr 2014
      Heute ist ein ausgesprochen ungemütlicher Tag. Aber wie das so ist, muss ich natürlich trotzdem raus und mich um die Dicken kümmern. Es soll ein Sturm aufkommen. Hier im Gebirge soll man zwar nicht allzu viel davon merken, aber dennoch braust der Wind schon reichlich über die Koppeln und bring die Kiefern zum schwangen. Brandon und ich sitzen am Frühstückstisch, um den heutigen Tag zu planen. „Wir müssen uns überlegen, wie wir das machen. Die Zuchtpferde und die Sportpferde kommen auf jeden Fall in den Stall. Wie viele Rettungspferde haben wir aktuell?“, ich schaue Brandon in seine strahlen blauen Augen. Er denkt kurz nach und antwortet dann: „Es sind 18. Und im Zuchtstall haben wir ja noch reichlich Platz.“ „Aber der Zuchtstall ist noch nicht ganz dicht, in den hinteren Boxen könnte es ganz schön ziehen!“, gebe ich zu bedenken. Er schüttelt den Kopf: „Das lass man meine Sorge sein. Du machst die Boxen bewohnbar und ihr sorge dafür, dass der Stall sicher ist.“ Ich lächle ihn an und gebe ihm einen Marmeladenkuss auf den Mund. Zum Glück haben wir uns schon mit reichlich Heu und Stroh für alle Fälle ausgestattet. Nachdem wir beide mit dem Frühstück fertig sind, gehen wir getrennte Wege.
      Die Pferde standen alle über Nacht auf der Koppel, weil das Wetter am Vortag so klasse war. Aber heute sieht es schon wieder völlig anders aus. Typisch April. Ich gehe erst einmal rüber zum Sportpferdestall. Dort müssen die Boxen nur sauber gemacht werden, weil die ja vor kurzem noch Nachts drinnen standen. Ich fange also damit an die Äppel und das Nasse aus den Boxen zu räumen. Danach stelle ich die Leiter an den Heuboden und kraxel trotz meiner Höhenangst tatsächlich alleine, ohne dass jemand die Leiter unten festhält die 5 Meter hinauf. Was man nicht alles für die Pferde tut. Von oben schmeiße ich jeweils 20 Heu- und Strohbunde herunter. Diese verteile ich dann in die Boxen. Zuerst das Stroh, damit die Pferde eine schöne dicke Matte haben und dann schiebe ich eine Ecke aus, in die das Heu kommt. Als nächstes gehe ich ihn die Futterkammer und fülle den Futterwagen mit dem Grundfutter auf und stelle noch die Eimer mit den verschiedenen Spezialfuttersorten hinein. Während ich nun in jede Box das entsprechende Kraftfutter fülle, überprüfe ich direkt noch die Tränken. Aber die funktionieren alle einwandfrei. Ich muss lediglich aus der einen und anderen ein wenig Heu raus fischen, da ein paar Spezialisten darauf stehen, ihr Heu einzuweichen. Aber das ist ja nichts neues. Nachdem ich noch einmal die Stallgasse gefegt habe, kann ich rüber in den Zuchtstall gehen.
      Im Zuchtstall sind es nur zwei Boxen, die sauber gemacht werden müssen. Also Erledige ich das kurz und gehe dann auf den Heuboden in diesem Stall. Hier gibt es zum Glück eine Treppe nach oben, weil der Zuchtstall etwas neuer ist. Ich muss Brandon wohl mal darauf ansprechen, ob so was im anderen Stall nicht auch möglich wäre. Diesmal sind es 38 Stroh- und 20 Heubunde, da in die meisten Boxen ja noch mehr Stroh rein muss, weil da noch gar keines drin ist. Nachdem ich diese nun alle runter geschmissen habe, ist mir auch reichlich warm. Nun muss ich nur noch alle verteilen, aber das ist deutlich weniger anstrengend. Allerdings hätte kein Asthmatiker jetzt in den Stall kommen dürfen. Der wäre wohl auf der Stelle erstickt. Als letztes muss ich dann wieder nur Futter verteilen und die Tränken kontrollieren. Allerdings kommt bei den meisten Pferden erst einmal nur das Grundfutter rein, weil ja nicht klar ist, in welche Box nun welches Pferd kommt.
      Nun kommen also als erstes die Rettungspferde in den Stall. Zuerst schnappe ich mir nur Black Amore, weil man den Braten ja nur alleine führen kann. Er regt sich zwar dann in der Box erst mal auf, weil er für ein paar Sekündchen alleine ist, aber das ist mir nun auch egal. Als Brandon sieht, dass ich die Pferde rein führe, nimmt er sich die Zeit, mir zu helfen. Also nimmt er als nächstes Arikado und Enjoy und ich mache mich an die Stuten. Dort erwarten mich bereits Black Ops und Cara Mia. Während Schatz danach Fate und Glove Lover rein bringt, nehme ich Pünktchen und Diamond mit. Die letzten beiden Stuten, die ich holen muss, sind Strigoi und Xana und Hell und Sunshine kommen auch gerade in den Stall, als ich die beiden Ladys wegstelle. Nun brauche ich nur noch Schatz helfen, die Hengste reinzubringen und dann haben wir die erste Herde durch. Er nimmt nun Iceking und Invisible und ich kriege Gallahead und Tikitak. Somit haben wir's geschafft. Während Brandon nun das Spezialfutter verteilt hole ich noch Hestia und Maifee rein.
      Als letztes kommen jetzt die Sport- und Nachwuchspferde in den Stall. Da teilen wir es nicht anders auf als zuvor. So kommen zuerst Amir, Pri, Changa und Goldy rein. Darauf folgen Copper, Massacre, Heretic und Höllenflüstern. Die nächsten sind Smoky, Matter, Leave und Noell. Die letzte Vierer-Gruppe besteht aus Shadil, Shakoor, Razouna und Woody und dann werden noch Sinorabis und Joker rein geholt. Erleichtert lehne ich mich gegen Jokers Boxentür und atme erst einmal durch.
      „Geschafft!“, sage ich mit einem müden Lächeln auf den Lippen. Brandon entgegnet: „Naja, fast. Ich muss noch den Zuchtstall weiter abdichten. Mir fehlen auch noch ein paar Materialien.“ „Pass auf, jetzt essen wir erst einmal Mittag und danach fahren wir nach Topanga , besorgend die restlichen Materialien und fragen Titus, ob sein Sohn und dessen Freunde nicht ein wenig helfen wollen!“, schlage ich ihm vor. Er nickt und so gehen wir erst einmal rein und ich mache eine klassisch deutsche Kartoffelsuppe zum Mittag.
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      Sunnyy, am 07 Jun 2014
      Es war wohl einer der heißesten Tage des Jahres. Schon morgens früh war es so warm, dass ich mich eher aus'm Bett fallen ließ, als geplant, weil ich die Hitze nicht mehr ertragen konnte. Eigentlich war ich noch todmüde, weil ich die Nacht bis 3 nicht schlafen konnte. Brandon und ich hatten uns gestern gestritten und er hatte den Hof verlassen. Was nun war wusste keiner. Ich strauchelte in die Küche und setzte mir erst einmal einen Kaffee auf. Alles war so anders, so still und leer ohne ihn. Nachdem ich die Zeitung durchgeblättert und zu meinem Kaffee noch ein paar Pancakes gegessen hatte, zog ich mir Stallsachen an und ging hinaus. Die Pferde waren auch alle schon wach und standen in ihren Paddocks. Als sie mich erblickten, hörte man es gleich aus alles Ecken wiehern. Ich musste lächeln. Sie waren meine Schätze. Auf sie konnte ich mich immer verlassen. Als erstes fütterte ich einmal alle Pferde und kümmerte mich um die Offenställe. In dem einen standen Arikado, Amore, Enjoy, Fate, Glove, Hell, Sunshine, Iceking, Invisible, Gallahead und Tikitak. In dem anderen Ops, Mia, Angel, Pünktchen, Dia, Strigoi und Xana. Während die Stute n recht friedlich waren, ging bei den Hengsten gleich die große Kabbellei los. Normalerweise fütterte ich sie ja alle einzeln. Aber dafür hatte ich heute nicht auch noch Zeit. Als nächstes brachte ich erst einmal Pleasure, Emilio und Marid auf die Hengst-Weide. So trafen sie einzeln auf den Rest der Heide. Eigentlich kannten sich ja die meisten, aber es würde sicher einiges zu klären geben. Nach einander brachte ich dann auch die anderen Hengste dazu: Amjad, Pri, Copper, Massacre, Smoky, Matter, Shadil, Shakoor, Sinorabis und Joker. Zu Anfang war die Situation noch friedlich, doch je mehr Hengste es wurden, umso unruhiger wurde es auch. Am ende schossen sie alle buckelnd über die Koppel. Da aber keiner versuchte jemandem ernsthaft zu schaden, sah ich da kein großes Problem. Ich hatte kaum Zeit zu zuschauen und brachte direkt noch Hestia und Maifee auf die Zuchtstutenweide. Von den anderen Stuten brachte ich alle bis auf Noell auf die Stutenweide: Changa, Girly, Heretic, Hölle, Leave, Razouna und Woody fingen direkt an zu grasen. Noell ließ ich noch im Stall und machte mich auf den Weg zum Flughaven. Dort sollte nämlich Calista ankommen. Wieder. Nur diesmal sollte sie bleiben. Als ich ankam, war der Flieger bereits dabei zu landen und ich positionierte den Hänger um sie direkt hinein führen zu können. Es ging alles Blitzschnell die Arbeiter packten mit an und ehe ich mich versah, stand das Pferd im Hänger. Und so gings auch direkt wieder nach Hause. Zu Hause ließ ich sie auf eine Koppel, die direkt an der der Stutenherde angrenzte und stellte Noell dazu. So konnten die beiden sich anfreunden und Calista konnte schonmal die anderen beschnuppern. Jetzt mussten nur noch die Ställe gemacht werden und dann war ich damit schon mal fertig. Aber auf dem Schreibtisch wartete auch noch einiges an Papierkram.
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      Sunnyy, am 07 Okt 2014
      Als ich heute morgen aufstand, konnte ich draußen die Nebenschwaden auf den Weiden sehen. Ich streckte mich einmal genüsslich und fing an mir Klamotten raus zu suchen. Zu den üblichen Sachen kam heute auch ein schön dicker Pullover und ein Halstuch. Nach einer Tasse Kaffee und einem Ordentlichen Frühstück zog ich mir dann Jacke und Stiefel an und trat vor die Tür. Es fühlte sich recht frisch an und als ich auf das Thermometer schaute, sah ich, dass es 7°C waren. Ich schnaufte müde. Langsam trottete ich zum Misthaufen, um mir die Schubkarre zu holen. Damit ging ich dann in den Heuschober und füllte die Schubkarre randvoll. So schob ich nun zu den Koppeln der Rettungspferde. Auf jede Koppel kam ein großer Haufen und als alle Pferde am Fressen waren, äppelte ich die Koppeln ab. Danach holte ich mir Arikados Halfter und einen Strick. Ich holte den kleinen von der Koppel und brachte ihn zum Anbindeplatz. Dort putzte ich ihn einmal ordentlich über und brachte bei ihm Trense und Longiergurt an. Nachdem ich noch schnell Longe und Peitsche geholt hatte, ging es auch schon in den Round Pen und der kleine wurde longiert. Wir machten das jetzt schon ein paar Wochen, da er ja nun schon eine Weile drei Jahre alt war und noch diesen Winter eingeritten werden sollte. Er würde dann auf jeden Fall so weit ausgebildet werden, dass er nächstes Jahr entweder auf Turnieren vorgestellt werden könnte oder gar vermittelt werden könnte. Mittlerweile lief er an der Longe schon recht schön und hatte einiges an Muskeln zugelegt, sodass es schon bald denkbar sein würde, mit dem Einreiten anzufangen. Als wir mit der Arbeit fertig waren, ließ ich ihn noch ein wenig im Schritt gehen, damit er wieder trocken wurde. Danach brachte ich ihn wieder zum Anbinder, um ihn zu Putzen und zu Füttern. Bevor ich Ari dann auf die Weide brachte, schnappte ich mir gleich Cara Mias Halfter. Sie kam dann gleich mit zum Putzplatz, wo ich auch sie erst einmal putzte. Mit ihr ging ich allerdings in die Halle, wo ich schon am Abend zuvor alles für das Freispringen aufgebaut hatte. Zuerst ließ ich sie an der Seite, wo keine Sprünge aufgebaut waren, ein wenig laufen, damit sie warm wurde. Danach fingen wir mit cavaletti-hohen Sprüngen an und steigerten sie bis zur A-Höhe. Während sie zufrieden abschnaubte, ließ ich sie noh ein wenig im Schritt gehen. Danach machte ich noch ihre Hufe sauber, gab ihr Futter und ließ sie dann zurück zu ihren Freunden. Nun holte ich Be My Sunshine und machte ihn eben sauber. Er sollte heute zum aller ersten Mal freispringen. Während er schon in der Halle auf und ab trabte, stellte ich die Sprünge wieder ganz niedrig ein. Ich ließ ihn nur ein paar Mal über die geringe Höhe springen, aber schon da sah man, dass er ein gutes Springvermögen geerbt hatte. Dennoch hörte ich damit auf, da er ja mit einem guten Gefühl als seiner ersten Springstunde heraus gehen sollte. Ihm wurden nur noch die Hufe sauber gemacht und er bekam etwas zu futtern und schon brachte ich ihn wieder weg. Von den Jungpferden war jetzt nur noch Invisible an der Reihe. Ich putzte ihn und ging mit ihm ebenfalls in die Halle. Wie bei Mia fing ich klein an und hörte bei A-Höhe auf. Man merkte Invisible an, was für einen Spaß er am Springen hatte. Nachdem er ein wenig im Schritt gelaufen war, machte ich ihm noch die Hufe sauber, gab ihm Futter und brachte ihn dann wieder auf die Koppel.
      Nach den Jungpferden waren nun die Hengste an der Reihe. Zuerst brachte ich ihnen Heu und machte den Offenstall sauber. Danach äppelte ich die Koppel ab. Als erstes war dann Black Amore an der Reihe. Ich machte ihn sauber und brachte ihn in die Halle. Nachdem er sich ein wenig warm gelaufen hatte, sprang er die Hindernisse schon von alleine. Ich brauchte nur da stehen und ihn ab und an unterbrechen, um die Hindernisse höher zu bauen. Als er aufhören sollte, unterbrach ich ihn und ließ ihn noch ein wenig im Schritt umher laufen. Er war total zufrieden. Nun bekam er nur noch Futter und konnte dann zurück auf die Koppel. Mit Enjoy it verfuhr ich nicht anders. Auch er war sehr fleißig und hatte seinen Spaß am Freispringen. Mit Fate hingegen hatte ich heute etwas anderes vor. Ich holte ihn von der Koppel und putze ihn. Danach legte ich ihn den Longiergurt und die Trense an und nahm die Langzügel. Wir gingen auf den Außenplatz und ich machte mit ihm Dressur vom Boden. Er ging von Anfang an sehr geschmeidig und es dauerte nicht lange, bis der total losgelassen war. Eigentlich war er das perfekte Barrockpferd. Nach getaner Arbeit ritt ich ihn noch ein wenig im Schritt trocken und gab ihm danach Futter. Als ich ihn wieder auf die Weide brachte, holte ich Glove Lover. Auch er durfte Freispringen und dafür, dass er das bei uns auf dem Hof das erste Mal machte, machte er sich echt gut. Hell Way Highlight war heute auch das erste Mal dabei, aber da er so eine Rampensau war, legte er sich ordentlich ins Zeug und hätte so locker eine Körung bestehen können. Mit Iceking ging ich auf die neue Rennbahn. Das fand er total aufregend und machte gleich eine neue Höchstzeit. Jetzt im Winter kam Iceking, wie es zu seinem Namen passte, wieder in top Form. Sir Gallahead spannte ich heute nur vor die Kutsche und fuhr mit ihm ein wenig umher. Wirklich Arbeit war das für ihn nicht, aber es war auch mal schön, einfach entspannt durch die Gegend zu dümpeln. Mit Tikitak ritt ich heute eine schöne Dressur. Zuerst war er zwar sehr verspannt, aber nach etwas einer halben Stunde Aufwärmphase wurde er auch locker und ließ sich nachher auch etwas schwerere Lektionen reiten.
      Als letztes waren nun die Stuten an der Reihe. Black Ops kam brav mit zum Putzplatz und ließ sich putzen und Satteln. Dann ging ich mit ihr auf den Platz. Ich ritt sie ein wenig Western. Sie ging schön vorwärts-abwärts und war völlig entspannt. Ihr jog war super zu sitzen. Nach ein wenig Arbeit ritt ich sie trocken, machte sie fertig und gab ihr Futter. Danach konnte sie wieder auf die Koppel und ich holte Dark Angel. Dark Angel durfte heute auch ein wenig springen, allerdings nicht allzu hoch, da sie nicht so fit war. Mit Pünktchen ging ich ein wenig spazieren, damit sie mal Ruhe von der Ausbildung hatte. Scandinavian Diamond durfte ebenfalls Springen und zeigte sich heute von ihrer besten Seite. Mit Strigoi machte ich einen kurzen Ausritt und Xana spannte ich vor die Kutsche. Als ich mit allen Pferden fertig war, war ich sehr müde und legte mich erst einmal für eine Stunde auf's Sofa. Danach musste ich gleich wieder raus und Heu verteilen.
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      Eddi, am 29 Jan 2015
      Am nächsten Tag war ich wieder auf Sunny's Gestüt zu Gange. Diesmal oblagen mir die Pferde der Rettungsstation, um welche ich mich kümmern sollte. Kurz nach sieben kam ich auf dem Hof an und machte mich direkt an die üblichen Arbeiten. Das hieß also erst einmal alle Pferde füttern, dann raus auf die Weide mit ihnen und während sie sich in der Sonne sonnten, kümmerte ich mich um die zu mistenden Boxen.
      Knapp vor Mittag war ich wieder fertig und gönnte mir erst einmal ein kleines Päuschen, ehe es mit den Pferden losging, immerhin wollte ich entspannt und ausgeruht sein, wenn ich mit ihnen arbeiten würde. Beginnen tat ich mit dem kleinen Arikado. Der konnte es faustdick hinter den Ohren haben, weshalb wir heute vor allem die Grundlagen des Fohlen-ABCs wiederholten, damit der kleine Kerl nicht vergaß, wie man sich zu benehmen hatte.
      Danach holte ich den Hengst Black Amore von der Weide und putzte ihn gründlich. Dabei lernte ich ihn erst einmal kennen, ehe wir gemeinsam in die Halle gingen, wo ich ihn dann circa 20 Minuten longierte. Anfangs traute er mir ja nicht über den Weg, aber es wurde schnell besser. Nach ihn holte ich ein Pferd von der Weide, welches ich noch von damals kannte: Cara Mia.
      Ich begrüßte die kleine Stute, putzte sie gründlich und ging mit ihr ein Ründchen spazieren, ehe sie wieder auf die Weide durfte. Danach plante ich einen Ausritt mit Dark Angel II, die sich heute sogar zu benehmen musste und den Ausritt erlebnisreich und angenehm machte.
      Dann war eine Reihe von Ponys an der Reihe: Ich begann mit Enjoy it! Welchen ich ausgiebig longierte und dann noch eine Runde über den Hof führte, ehe ich Glove Lover holte, sattelte und ein wenig Dressur ritt. Mit Hell Way Highlight sprang ich sogar und war überrascht wie gut das ganze klappte! Als kleine Pause gönnte ich mir dann noch etwas Bodenarbeit mit dem schicken Fatexxx.
      Es stand eine kurze Pause an, ehe ich direkt weitermachte. Be My Sunshine betüddelte ich ein Weilchen, machte aber nichts ernsthaftes mit ihr. Iceking hingegen ließ ich in der Halle Freispringen, damit er sich auspowern konnte und da der "Parcours" schon da stand, durfte danach auch direkt Pünktchen VII noch an die Reihe kommen. Danach ging ich eine Runde mit dem kleinen Invisible spazieren und schon waren die nächsten vier Pferde versorgt.
      Dennoch war ich noch lange nicht fertig. Mit Scandinavian Diamond ritt ich ein wenig Dressur und arbeitete an der Durchlässigkeit. Danach machte ich einen Ausritt mit dem wunderschönen Sir Gallahead, der sofort mit seinem ruhigen Kaltblutcharakter bestach. Im fliegenden Wechsel sattelte ich ihn ab, versorgte ihn und machte mir danach direkt Strigoi fertig. Die Stute wollte beschäftigt werden, also sprangen wir. Den Tag schloss ich mit einem schönen Ausritt ab, welchen ich auf Xana verbrachte und Tikitak als Handpferd nahm.
    • Eddi
      Pflegebericht - Februar 2015
      Ankunft

      Eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was mich geritten hatte, dass ich die Stute unbedingt kaufen wollte. Als ich dann aber auf Allys kleinen Gestüt ankam und die junge Criollostute vor mir stand, war mir plötzlich wieder klar, warum ich sie hatte kaufen wollen. Chepi hieß sie, was so viel bedeutete wie Elfe und so war sie auch. Für einen Criollo war sie verhältnismäßig zart und schlank gebaut, aber das Ganze war gepaart mit einem großen Selbstbewusstsein und einer Robustheit, die man nur bei Criollos vorfand.
      Lächelnd gesellte ich mich zu Ally an die Bande, während Chepi in der Halle longiert wurde. Danach wurde sie mir vorgeritten und dann durfte ich mir selbst noch ein Bild von ihr machen. Schnell stand fest: Chepi würde mitkommen. Ich unterschrieb den Kaufvertrag, erhielt die Papiere und lud Chepi kurzerhand ein. Lächelnd verabschiedete ich mich von Ally und machte mich auf den Nachhauseweg – eigentlich.
      Während ich die große Straße entlang fuhr und darauf achtete, mit dem Hänger bei dem Schnee nicht zu schnell zu fahren, klingelte mein Handy. Da ich immer noch keine Freisprechanlage besaß, fuhr ich rechts an den Rand und hielt an. Kat’s Name erschien auf den Display und ich musste einen genervten Seufzer unterdrücken. „Was gibt’s?“, meldete ich mich, vielleicht sogar etwas zu schroff, denn Kat schwieg einen Moment.
      „Na ja, du hast doch deine Welshzucht und hier wird eine recht hübsche Welshstute namens Strigoi verkauft, für nur 2000.“, erzählte sie und ich ließ mir direkt die Adresse geben. Strigoi war mir ein Name, ich hatte die Stute schon des Öfteren auf Wettbewerben gesehen. Zugegeben, sonderlich erfolgreich war sie bisher nicht gewesen, aber vielleicht änderte sich das ja noch. Sie stand bei Sunny und zu meiner Freude lag das direkt auf meinem Weg, also machten wir einen kleinen Abstecher.
      Sunny war sichtlich überrascht, aber auch erfreut über meinen Besuch. Es dauerte gar nicht lange und der Kauf war besiegelt. Ich lud Strigoi direkt mit in den Hänger und sie schien sich ausnahmsweise mal ganz gut mit Chepi zu verstehen. Also fuhr ich nun mit zwei Pferden nach Hause. Dort lud ich die beiden Stuten aus und ließ sie erst einmal auf eine unserer kleineren Weiden, damit sie sich austoben konnten. Währenddessen richtete ich im kleinen Stall zwei Boxen her und nachdem ich eine SMS gelesen hatte, direkt noch zwei weitere. Unerwarteter Weise kamen die beiden Reitponhengte von Elena heute bereits in Kanada an und würden in zwei bis drei Stunden hier eintrudeln.
      Während ich am Abend bereits das Heu bei den Offenställen verteilte, kam der große Transporter angefahren. Es war bereits stockduster und die einzige Lichtquelle war der große Scheinwerfer über der Stalltür. In diesem Licht unterschrieb ich die Papiere und lud die beiden Hengste aus. Es handelte sich um Heart of Ocean und Touchdown. Beide waren wirklich schöne Tiere und würden sich sicherlich gut bei uns machen. Ich brachte sie in ihren Boxen und versorgte auch sie ausgiebig, denn sie hatten eine lange und anstrengende Fahrt hinter sich.
    • Eddi
      Pflegebericht - März 2015
      Training

      „Leute? Das Teil habe ich nicht umsonst „Trainingsstall“ getauft“, seufzte ich und schaute Kat und Ethan genervt an. Ich gebe ja zu, ein richtiger Stall war unsere Ranch nicht, aber trotzdem sollten die Stuten und Hengste auf die Leistungsprüfungen vorbereitet werden! Und was ich am wenigsten leiden konnte, waren Menschen, die sich mit mir um die Bedeutung eines blöden Wortes stritten, anstatt einfach ihre Arbeit zu machen.
      Ich beendete diese Diskussion einfach, indem ich ihnen wortlos den Rücken zukehrte, ein Halfter schnappte und nach draußen verschwand. Der Tag hatte eindeutig zu wenig Stunden ich und ich wollte diese zumindest ein wenig nutzen. Als erste sollte Animby an der Reihe sein. Die junge Stute hatte ich in letzter Zeit arg vernachlässigt, dementsprechend wurde es wieder Zeit, mit ihr zu arbeiten. Doch erst einmal putzte und sattelte ich sie ausgiebig.
      Dann gingen wir in die Halle, wo ich sie aufwärmte und mich dann in den Sattel schwang. Wir trainierten die Grundlagen, übten bessere Gangwechsel, das Anhalten und Antraben. Animby lernte schnell und gab sich alle Mühe und wenn sie mich nicht verstand, gab sie mir das vorsichtig zu verstehen und so konnte ich es ihr noch einmal in Ruhe erklären. Zufrieden beendete ich dann die Stunde und versorgte Animby.
      Nun holte ich erst Sir Benny Miles und dann Deadly Ambition von der Weide, um beide im Stall anzubinden. Kat sollte Miles ordentlich putzen, ihm dann die Transportdecke und die Gamaschen anlegen. Das Gleiche tat ich auch mit Ambition, während Ethan für uns den Hänger vorbereitete und vor den Stall fuhr. Dann lud ich die beiden Vollblüter ein und wir machten uns auf die fast einstündige Fahrt zur nächstgelegenen Rennbahn.
      Dort luden wir beide Pferde aus, gönnten ihnen eine kurze Pause, ehe sie auch schon vorbereitet wurden. Ich hatte nur einen Jockey engagiert, denn die Stute würde ich selbst reiten. Vorsichtig legte ich Deadly Ambition den Trainingssattel auf und machte sie fertig. Danach half Ethan mir hinauf und ich ritt sie auf der Ovalbahn warm. Der Jockey, Joe, ritt des Öfteren Pferde für mich und verstand sich sofort mit Miles.
      Nachdem wir uns aufgewärmt hatten, ritten wir die Pferde nebeneinander im leichten Galopp und als wir den 800er Pfosten erreichten, ließen wir ihnen mehr Freiraum. Deadly Ambition hatte schon die ganze Zeit widerwillig das Tempo zurückgehalten und stob nun sofort los. Miles ließ sich das aber nicht zweimal sagen und jagte direkt hinterher. Meine Stute konnte sehr gut beschleunigen, aber ihr fehlte es noch an Ausdauer und Erfahrung, die Miles hingegen in Massen besaß.
      Dementsprechend endete das Rennen äußerst interessant Kopf an Kopf und wir verloren nur knapp. Beide Zeiten waren aber ideal und so machten wir uns zufrieden auf den Heimweg. Dort wurden die Vollblüter von Kat versorgt, während ich mir bereits The Unwritten Performance fertig machte und mit der Stute in die Halle ging. Ich wärmte sie ausgiebig auf und dann widmeten wir uns der Stangenarbeit, damit ich ihre Hinterhand besser aktivieren konnte. Außerdem sollte Unwritten mehr auf ihre Beine achten und diese besser koordinieren, denn manchmal stolperte die Stute tatsächlich über ihre eigenen Hufe.
      Danach waren die beiden neuen Lewitzer an der Reihe, welche eigentlich wirklich noch aufgebaut werden mussten, Dementsprechend longierte ich Sikari ausgiebig und nahm auch die Stangen hinzu um die Stute aufzulockern. Danach schwang ich mich noch in Cheveyos Sattel und wärmte ihn erst einmal ausgiebig für unsere Dressurarbeit auf. Mit diesem Schecken zu arbeiten war ein Traum und ich war überglücklich, dass er in meinem Stall stand und ich mit ihm arbeiten durfte.
      Das Gleiche galt für den Oldenburger Café au Lait. Der heute allerdings für Ethans Reitunterricht herhalten musste. Ethan konnte reiten, aber nicht besonders gut. Aber Café war das perfekte Pferd für ihn und die beiden lernten gemeinsam ziemlich schnell, so dass auch die heutige Stunde schon wesentlich besser aussah als die letzten, dafür dann aber Pferd und Reiter auch echt k.o. waren. Während Ethan seinen geliebten Warmblüter versorgte, holte ich Talya aus der Box.
      Ich liebte diese kleine Lewitzerstute abgöttisch und hätte mir kein besseres Fohlen aus Fiorina vorstellen können als sie. Talya war aufmerksam, liebenswürdig und lernte dermaßen schnell, dass ich mich jetzt schon auf die Zeit freute, wenn sie selber als Zuchtstute agieren würde. Heute stand für meine Hübsche aber nur ein lockeres Longentraining an, da wir die letzten beiden Tage unter dem Sattel gearbeitet hatten und sich ihre Muskeln natürlich nicht überarbeiten sollten. Dennoch machte Talya wie immer motiviert mit und hatte sich so ihren morgigen freien Tag schnell verdient.
      Stirnrunzelnd holte ich Ehawee von der Weide und putzte die Traberstute in aller Ruhe. Dann massierte ich sie ausgiebig und löste die eine oder andere Verspannung der Stute, ehe ich sie seufzend betrachtete. Ich fand Ehawee wundervoll, aber ich konnte mich noch nicht so ganz entscheiden, in welche Richtung ich die Stute nun fördern wollte. Dementsprechend sattelte ich sie heute und arbeitete nur die Grundlagen heraus, um zu schauen, was Ehawee alles konnte und wo es noch fehlte. Tatsächlich schien die Stute eine große Begabung für die Dressur zu haben und das würde ich weiterhin im Auge behalten.
      Dressur war ein tolles Stichwort für Touchdown! Der siebenjährige Hengst hasste die Dressur, denn sie bedeutete Arbeit. Er war jetzt schon ein wahres Talent darin, sich jeglichen Mühen zu entziehen und momentan arbeitete ich daran, dass so gut wie möglich zu vermeiden, auch wenn das leider gar nicht so leicht war, wie gehofft. Ganz im Gegensatz dazu stand Heart of Ocean. Dieser Reitponyhengst war jedem Reiter eine pure Freude. Auch heute zeigte er sich wieder von der besten Seite und arbeitete motiviert mit, so dass ich ihn nach einer Stunde zufrieden auf die Weide entließ.
      Als letztes stattete ich den neusten Pferden einen kurzen Besuch ab. Die Criollostute Chepi nahm ich auf einen kleinen Spaziergang mit, um ihr die Ranch zu zeigen und ihr ein wenig Abwechslung zu verschaffen, ansonsten hatte sie aber ein wenig Ruhezeit. Danach holte ich mir Strigoi und putzte die Stute ausgiebig, ließ sie kurz in der Halle toben und brachte sie dann wieder zurück. Die Welshstute sollte mich erst einmal kennenlernen dürfen, ehe sie irgendwas machen musste. Und gleiches galt auch für Hugo Boss, auch wenn es mich schon jetzt in den Fingern juckte, mit dem Reitponyhengst zu arbeiten und am liebsten hätte ich ihn schon auf einer Körung vorgestellt, aber mein Herz sagte mir, dass das einfach noch zu früh war und so wollte ich noch ein wenig abwarten, ehe dann wirklich für ihn die Zeit kommen würde.
      Danach begrüßte ich meinen neugierige Rappstute Fariyah Amazir. Momentan stand die Stute sehr gut im Training und ich wartete schon ungeduldig auf die Gelegenheit, sie endlich auf eine Leistungsprüfung schicken zu dürfen, aber momentan gab es nichts für uns. Außerdem hatte ich bereits einen eventuell neuen Platz für die Stute gefunden und hoffte heimlich, dass sie es tatsächlich in die Furiosozucht des Gut Sanssouci schaffen würde...
      Die letzte die heute versorgte war Acacia. Ich hatte sie von Soso zurück gekauft und nun stand meine Schwere Warmblutstute wieder bei mir in den vier Wänden. Ich putzte sie ausgiebig und zeigte ihr während ein bisschen Bodenarbeit die neue Halle. Noch hatte Acacia sich noch nicht so wirklich eingelebt, aber es wurde langsam, natürlich wollte ich der Stute aber auch genügend Zeit lassen und so brachte ich sie danach wieder zurück in ihre Box. Alle Pferde bekamen noch ihr abendliches Futter, ehe auch ich müde in mein Haus verschwand, duschte und mich dann auf die Couch bequemte.
    • Eddi
      Pflegebericht - Mai 2015
      Hayes End

      Auf Hayes End hatte sich in letzter Zeit sehr viel getan. Vor ein paar Tagen hatte Nesquik abgefohlt. Letztes Jahr hatte ich sie von dem Lewitzerhengst Piccolo decken lassen und obwohl beide Eltern Schecken waren, war das kleine Stutfohlen tatsächlich ein Brauner geworden! Und zuckersüß war sie außerdem. Einen Namen hatten wir auch schnell gefunden und so hüpfte Nabiri inzwischen fröhlich neben ihrer Mama in der Box her und wartete darauf, endlich auf die Wiese zu dürfen.
      Außerdem weideten wir seit gut einem Monat an und sobald auch das zweite erwartete Fohlen da war, würden die Stuten auf ihre Sommerweiden dürfen. Doch bis dahin hieß es noch täglich raus- und reinbringen. Dementsprechend begann auch mein heutiger Morgen wieder mit der Fütterung von Stuten und Jungpferden, kurz nachdem ich den Stall betreten hatte.
      Applaus und Trüffel waren inzwischen zu den Hengsten in den Offenstall umgezogen und damit Nandalee nicht alleine stand, stand sie nun im Stalltrakt der Stuten. Für mich war das sogar etwas weniger Arbeit. Während die Stuten fraßen, brachte ich den Hengsten ihr frisches Heu und begrüßte sie ausgiebig. Die beiden Junghengste hatten schnell ihren Platz in der Herde gefunden. Applaus, der älteste und Herdenchef, hatte sie herzlich aufgenommen und sie klebten noch öfters an der Seite von ihm.
      Als ich den Offenstall betrat, begrüßten mich auch direkt BonnyBoy und Fürstchen, ehe sie sich dem Frühstück zuwandten. Bald würde ich die Hengste hoch in die Berge auf die Sommerweiden reiten. Doch vorher mussten noch einmal die Zäune kontrolliert werden, wenn ich das heute schaffte, würden sie schon bald frisches Grün vor der Nase haben. Doch nun mussten erst einmal die Stuten auf die Weide. Zuerst holte ich heute Nesquik und ihr Fohlen aus der Box und brachte sie beiden auf die Weide. So durfte Nabiri erst einmal alleine herumtoben und die Welt erkunden.
      Die erste die dazu durfte war Sally. Selber hatte sie noch kein Fohlen gehabt, aber mit ihren 15 Jahren war sie schon ruhig und ausgeglichen und außerdem war sie die Boxennachbarin von Nessie und kannte die beiden schon. Sie begrüßte Nabiri kurz und begann dann direkt zu grasen. Nach und nach ließ ich auch die anderen Stuten dazu. Die trächtige Herbsttraum und Alice von Landwein waren beide sehr ruhig und entspannt und störten sich nicht an dem Neuankömmling. Napayné hingegen war total aufgeregt und leicht zickig, denn ihr gefiel es nicht, dass Nesquik ein Fohlen hatte und sie nicht. Doch nachdem sie von der Mutter zurecht gewiesen wurde, reichte es auch ihr.
      Mit Animby und Strigoi hatte ich zum Glück auch keine Probleme, auch wenn ich was anderes erwartet hätte. Stattdessen spielten sie sogar mit dem kleinen Winzling und schienen Spaß zu haben. Demnächst würde auch Herbsttraum abfohlen und ich hoffte sehr, dass auch ihre Eingliederung problemlos funktionieren würde. Während die Stuten nun ihre Freiheit genossen, schnappte ich mir Single Malt, putzte und sattelte den Hengst.
      Den Vormittag verbrachten wir gemeinsam auf dem Reitplatz und sprangen einige Parcours. Single Malt sollte fit bleiben und nichts verlernen, dementsprechend gehörten auch einige Dressurlektionen zwischendurch dazu, damit er aufmerksam blieb und wachsam. Danach duschte ich ihn ab und brachte ihn zurück auf den Offenstall. Bevor es Mittagessen gab, steckte ich noch die Weide hinter dem Offenstall nach und ließ sie Hengste darauf, schließlich mussten auch sie angegrast werden.
      Nach dem Mittag holte ich BonnyBoy von der Weide und machte ihn auch fertig. Mit meinem hübschen Rappen ritt ich den Pfad hinauf in die Berge entlang und als wir auf den gigantischen Sommerweiden ankamen, genoss ich erst einmal den Anblick und dann machten wir uns an die Arbeit und ritten den gesamten Zaun ab. Tatsächlich hatte ich auch zwei lockere Stellen entdeckt, die ich aber schnell in Ordnung brachte. „Tja, das sieht doch gut aus! Demnächst dürft ihr auf die Weide“, meinte ich lächelnd und ritt wieder hinunter zum Gestüt.
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  • Album:
    Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Eddi
    Datum:
    12 Feb. 2015
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  • Name: Strigoi
    Geboren: 2009

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    Von: unbekannt

    Aus der: unbekannt
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    Rasse: Welsh B
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Rotbrauner
    Stockmaß: 137cm

    Beschreibung:

    Strigoi ist eine ziemliche Zicke. Wenn ihr etwas nicht passt, ist sie schnell beleidigt und schnappt dann auch wohl mal. Man muss immer auf der Hut sein, wenn man mit ihr zu tun hat, doch hat man sich einmal durchgesetzt ist sie ein treuer Freund.

    Ersteller: vampyrin
    Besitzer: Edfriend

    Vorkaufsrecht: erloschen

    Dressur E -- Springen E -- Galopprennen A


    2. Platz 110. Galopprennen
    __________________

    Gekört: nein
    Nachkommen:
    --