Sevannie

Starmen - Hannoveraner

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Starmen - Hannoveraner
Sevannie, 28 Juni 2015
    • Sevannie
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      Nachdem Starmen und For Pleasure sich nun mehr als eingelebt hatten, wollte ich mal etwas schauen auf welchem Stand die beiden so in der Dressur waren. Doch wie ich es mir vorstellte würde das nicht sonderlich weit sein. Ich hatte mich zusammen mit Tyler auf dem Weg zu der Weide gemacht auf der die beiden Hengste standen. Tyler sollte ab sofort dann auch For Pleasure etwas übernehmen und ich hielt mich an Starmen. Bei ihm hatte ich schon gemerkt das er eher eine feste Bezugsperson brauchte, wenn ich diese dann für ihn war dann konnte sich Tyler auch an den Hengst dran machen. Als wir die beiden Hengste dann auf dem Putzplatz stehen hatten, begann wir ersteinmal mit einer Grundreinigung. Sie hatten sich in der ''Eingewöhnungsphase'' anscheinend sehr gut eingelebt, vor allem im Dreck. Ich musste schmunzeln bei dem Gedanken und wie immer viel das Tyler gleich auf. ,,In welchen Gedanken bist du nun wieder versunken?'',meinte er mit einem etwas vorwurfsvollen Ton. ,,In gar keinen!'',winkte ich lächelnd ab und schloss die Putzkiste nachdem auch die Hufe dann sauber waren. ,,Ich glaub die beiden bekommen nachher mal eine Dusche, oder?'',hakte ich nach und streichelte den Kohlfuchs am Halse. ,,Besser ist das'',meinte Tyler dann und ich schmunzelte erneut. ,,Gut aber erst einmal geht’s an das Arbeiten!'',trällerte ich recht fröhlich. So lief ich dann mit den Putzkisten und Tyler zusammen zur Sattelkammer und holten die Sättel sowie Trensen und Gamaschen. Dies alles brachten wir ans Pferd und schnell fanden wir uns auf dem Reitplatz wieder. Wir ritten im Schritt noch neben einander her, das klappte recht gut, da die beiden sich ja schon vom alten Stall kannten. - Welch Glück denn Tyler und ich ritten meist zusammen warm oder ab. Also eben nebeneinander. Nach weiteren zehn Minuten begannen wir dann mit dem Biegen und dem Vorwärts-/Abwärts- Reiten. Alles klappte nicht, aber die Ansätze waren da, somit konnten die beiden sicherlich zu den beiden neuen Trainern geschickt werden – Schaden würde es nicht. Ich konnte das Angebot nicht ausschlagen, man sparte soviel ein und ich hatte ja genug Pferde an denen sie sich austoben könnten. Im Trab ging es weiter mit dem Biegen doch auch dies klappte eher schlecht als recht. Naja viel wurde anscheinend nicht in der Dressur gemacht, vielleicht im Springen oder Military? Das könnte man demnächst dann mal nachprüfen. Nach einer guten Stunde, mit vielen Schrittpausen um das Biegen im Schritt weiter auszubauen ging es dann auch wieder zum Putzplatz. Beide Hengste waren klatsch nass geschwitzt, dazu kam dann noch die Wärme die in dieser Stunde aufgestiegen war. So sattelten wir wieder ab und trensten auch ab. Die Gamaschen blieben neben den Pferden liegen, diese würden gleich mit abgeduscht werden. Nachdem Tyler alles weggebracht hatte, hatte ich For Pleasure schon abgeduscht sowie die Gamaschen von ihm. Somit brachte Tyler ihn auch gleich wieder auf die Koppel. Als er wieder kam konnte er Starmen gleich wieder weg bringen. Der Kohlfuchs hatte einige Schwierigkeiten gemacht beim Abduschen, anscheinend mochte er Wasser nicht sonderlich. Die Gamaschen hing ich an die Eisenstange damit sie von der Sonne trocknen könnten. Danach ging es noch an das Misten und schon waren diese beiden Pferde, sowie deren Boxen auch schon fertig. Nun ging es erst einmal in das Haupthaus um gleich mir alles mal etwas zu notieren, abgesehen davon musste ich noch schauen ob heute auch Tierarzttermine anstanden...
      [3471 Zeichen by Sevannie]
    • Pepe
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      „Guten Morgen!“, gähnte ich in das Telefon. Ben war in Deutschland, den Geburtstag seiner Mutter zu feiern. Ich hatte zu tun und konnte deshalb nicht mit. Joyce McConnor wollte mir heute ihre beiden Pferde Starmen und For Pleasure für eine Springtrainingeinheit bringen. Die beiden würden knapp eine Woche bei mir bleiben. „Was steht heute bei dir an?“, fragte mich Ben. Ich erzählte ihm von den beiden Hengsten, als ich Reifengeräusche auf dem Hof hörte. Ich legte auf und lief nach unten.
      „Hey Joyce!“, begrüßte ich die Fahrerin des Transporters. Sie grinste, „schön hast du es hier“. Ich nickte und gab ihr die Hand. Gemeinsam öffneten wir den Hänger und brachten Starmen und For Pleasure in zwei angrenzende Paddockboxen. Die beiden Hannoveraner beschnupperten kurz in neues Revier und machten sich sofort über das Heu her. Ich verabschiedete mich von Joyce und machte mir Frühstück.
      Am nächsten Tag begann das Training für For Pleasure. Starmen war ich am frühen Morgen nochmal geritten und betrachtete sein Training als abgeschlossen.
      Der Hengst mümmelte noch an seinem Heu und sah mich verschlafen an. Müde ließ er sich das Halfter über die Ohren ziehen und ich versuchte den Hengst aus der Box zu bringen. „och komm, nicht schon morgens so einen Stress, ja?“, rief ihm die Hengst zu und das Seilende flog in seine Richtung. Einmal, zweimal und ein drittes Mal. „ey, jetzt ist aber gut!“, ich wurde etwas lauter und trieb ihn seitlich an. Wiederwillig ließ sich der Fuchs aus der Box bringen. Wenigstens stand er beim putzen und satteln still. Auch ihn ritt ich zuerst etwas in der Halle. Die Stangen ließ ich gestern in der Halle liegen, so konnte For Pleasure das gleiche Training durchlaufen. Ich trabte nach einigen Schrittrunden an und ritt den Hengst locker über einige Stangen. Neugierig spitze er die Ohren und versuchte sogar aus dem Trab über ein Cavaletti zu springen. „Whoa Großer, das kommt noch.“, lachte ich und ließ den Hengst galoppieren. In großen Galoppsprüngen lief er über die einzelnen Stangen, Koordinationsprobleme schien er nicht zu haben. Also beschloss ich, mit For Pleasure auf den Reitplatz rüber zu reiten.
      Dort trabte ich noch einige Runden und galoppierte dann aus dem Schritt an. Der Hengst war sehr aufmerksam, von seiner Dickköpfigkeit war nichts mehr zu spüren. Ich ritt auf einen leichten Steilsprung zu. Der Hengst galoppierte gleichmäßig auf das Hindernis zu, er machte keine Anzeichen einer Verweigerung. Aus welcher Grund auch immer, drehte er vor dem Sprung ab und beschleunigte an Thema. „Alles gut, Großer, komm, wir probieren das nochmal.“ Mit etwas mehr Bein und etwas mehr Zügelfreiheit sprang der Hengst ab, viel zu weit, wie ich feststellte. Trotzdem lobte ich ihn ausgiebig, da er scheinbar eine kleine Unsicherheit überwunden hat. Ich ritt das gleiche Hindernis erneut an, damit etwas Routine reinkam. For Pleasure spitze die Ohren und kurz vor dem Sprung hielt ich ihn etwas zurück, damit sein Schwung mehr in die Höhe ging, als in die Weite. Der Fuchs verstand und sprang perfekt. So sprang ich noch über einige andere Steilsprünge, ehe ich mich dann an die Oxer wagte. Dort musste der Hengst etwas weiter springen, was sich aber als kein Problem herausstellte, das war scheinbar seine größere Stärke. Zum Abschluss ritt ich die gleiche Hindernisfolge von 6 Sprüngen wie mit Starmen, vor jedem Steilsprung nahm ich etwas Tempo raus und so kam der Hengst fehlerfrei durch. Ich ließ ihm im Galopp die Zügel lang und schnaubte ausgiebig. Ich ritt ihn trocken, stieg ab und versorgte den Hengst. Den Rest der Zeit bei mir durfte er auf der Koppel verbringen.

      Herzlichen Glückwünsch, Starmen hat nun die Klasse A im Springen erreicht!
      Team des Willmore Stud
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    • Sevannie
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      Tag1

      „Wann kommst du?“, frage ich Joyce McConnor am Telefon. Sie nannte mir ein Damit und wir vereinbarten eine Uhrzeit, an der sie Starmen und For Pleasure vorbei bringen würden. Die beiden Hengste würden eine Woche zum weiteren Springtraining bei uns bleiben.
      Zwei Wochen später saß ich am Küchentisch und nippte an meinem heißen Kakao, schlagartig ist es draußen kalt geworden. „Lea!“, hörte ich Ben vom Stall aus rufen. Ich stelle die Tasse ab, zog meine Jacke über und ging aus dem Haus. „Hallöchen Tyler, schön, dass ihr da seid“, begrüßte ich Joyces zweite Hand. Gemeinsam luden wir die beiden Hannoveraner aus, sie bekamen die hellen Gastboxen am Anfang des Stalls.
      Damit für den nächsten Tag schon alles fertig war, baute ich am Nachmittag einen Trainingsparcours auf dem großen Reitplatz auf.


      Tag2

      Am Nachmittag begann das Training für Starmen. Ich holte den Hengst von der Weide, putzte und sattelte ihn. Für ihn ging es auf den gleichen Parcours wie für For Pleasure. Ich gurtete nach und stieg auf. Am langen Zügel ritt ich im Schritt einige Runden, der Hengst versuchte gleich einige Lücken bei mir zu finden, um seinen Dickkopf zu beweisen. Nach zwei Runden nahm ich die Zügel auf und beschäftigte ihn mit mehr Zügelkontakt, Handwechseln und Biegungen. Nach etwa zehn Minuten ließ er sich etwas fallen und begann zu kaufen. Ich trabte an und Starmen wollte sich etwas strecken. Ich ließ ihm etwas mehr Zügelfreiheit und sein Gang wurde weicher und gleichmäßiger. Ich nahm die Zügel wieder mehr auf und ritt viele Zirkel und Zirkelwechsel, so hatte ich die Aufmerksamkeit des Hengstes schnell bei mir. Mit spielenden Ohren sah er sich die Sprünge an. Ich gab die Galopphilfe und ließ den Hannoveraner in einem gleichmäßigen Galopp auf dem Zirkel laufen, Starmen konzentrierte sich, vermutlich erschien ihm etwas Quatsch im Training als nicht möglich. Im ruhigen Galopp steuerte ich das erste Hindernis zu, dem Steilsprung. Ich nahm die Zügel etwas mehr an, um möglichst das Tempo vor dem Sprung beizubehalten. Der Hengst übersprang das Hindernis tadellos, er war genau der Gegensatz zu For Pleasure. Starmens Schwierigkeit lag in den Weitsprüngen, die konnten in einem L-Springen bis zu 1,30m weit sein. Ich versammelte den Hengst im Trab auf einem Zirkel und galoppierte dann wieder an. Sorgfältig bereitete ich den Sprung vor, saß etwas tiefer ein und trieb ihn mehr an. Als Anreiz ließ ich die Zügel etwas länger und Starmen nahm an Tempo zu. Mit einem gewaltigen Sprung sprang er über den Oxer. Ich lobte ihn kurz, immerhin sprang er. Ich wiederholte die Übung noch zwei mal, bis Starmen etwas entspannter und nicht zu hoch sprang. Damit beendete ich das Training und würde den Wassergraben morgen in den Parcour einbauen, bei ihm würde Höhe ja keine Rolle spielen. Ich ritt den Hengst trocken und brachte ihn an die angrenzende Weide zu For Pleasure.


      Tag3

      Der nächste Tag brach an und ich wollte nach dem Frühstück das Abschlusstraining mit Starmen starten. Zusammen mit Ben ging ich in den Stall, Ben würde mit der Stallarbeit anfangen, danach wollten wir zusammen ausreiten. Ich ging zu Starmen und band ihn in der Stallgasse an. Der Hengst war kaum dreckig und so war er schnell geputzt und gesattelt. Bei leichtem Nieselregen ging es auf den Reitplatz.
      Ich gurtete nach und stieg auf. Starmen war durch die Kälte sehr verspannt und so nahm ich mir viel Zeit für die Aufwärmphase. Nach dem Warmreiten im Schritt ritt ich viele Schritt-Trab-Wechsel und Zirkel sowie verschieden große Volten. Nach etwa 20 Minuten begann Starmen den Hals fallen zu lassen und abzuschnauben. Zur Sicherheit ließ ich ihn ein paar Mal über ein kleines Cavaletti springen. Dann ging es an den Parcours. Ich galoppierte einen Zirkel und ritt dann auf den ersten Steilsprung zu. Der Hengst spitzte die Ohren und übersprang mühelos die 1,30m. Als nächstes ging es zum Oxer. Ich ließ dem Hengst etwas mehr Zügel, er nahm von selbst etwas mehr Tempo auf und übersprang auch dieses Hindernis. Zum Abschluss kam die 2er Kombination aus Steilsprüngen, auch diese war für Starmen kein Problem. Ich klopfte ihn und ließ ihn im Galopp lang. Ich war begeistert wie er das Oxer-Training gestern behalten hatte. Zum Abschluss ritt ich auf den Wassergraben zu, ich ließ dem Hannoveraner freie Hand und er übersprang furchtlos die blaue Plane. Ich lobte Starmen ausgiebig und stellte ihn nach dem Trockenreiten wieder raus auf die Weide. Joyce konnte sehr zufrieden mit ihren beiden Springpferden sein.


      Herzlichen Glückwünsch, Starmen hat nun die Klasse L im Springen erreicht!
      Team des Willmore Stud
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    • Sevannie
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      Nach der stressigen Weihnachts- und Neujahrszeit, kehrte so langsam wieder der Rhythmus ein in den Briar Cliff Stables. Schlimm genug das mir des öfteren Freunde und Verwandte aushelfen mussten, nun hatte ich aber den ganzen Papierkram erledigt und auch alles andere was in einem neuen Jahr alles so anfiel. Leider Gottes hatte uns Rachel verlassen und nun stiefelte Zasa Levy bei uns ein. Unsere neue Zuchtpartnerin war schnell gefunden und endlich konnte ich mit ruhigem Gewissen wieder nachts schlafen! Zasa war klasse, ebenso wie ihre Pferde. Einige durfte ich durch Tierarztbesuche auch mal kennen lernen und unter anderem war auch Cloud dabei! Auf ihn hatte ich es ja immer abgesehen, doch Zasa wollte ihn niemals hergeben. Nun stand der Hengst auch bald auf unserem Hof oder wir zogen allesamt noch einmal um, wer weiß. Das stand allerdings noch in den Sternen. Früh war ich schon wach, zusammen mit Tyler. Wir beide hatten schon gefrühstückt und die Pferde waren auch schon fleißig am kauen. Während diese noch beschäftigt waren, wollten Tyler und ich die Futterraufen auf den Paddoks und Weiden wieder auffüllen, so schnappte sich jeder von uns eine Karre, füllte sie mit Heu und dann ging es auch zur Weide oder den Paddoks, je nachdem. Als die Raufen alle befüllt waren, stellten wir die Karren wieder an ihren Platz. Alle Pferde kamen nun auf die Weide, das Eis auf diesen war mittlerweile getaut und die Sonne kam heute auch zum Vorschein. Wie es halt so üblich war, hatten wir zwei Pferde in den Boxen gelassen, da wir mit diesen als erstes arbeiten wollten. Während sich Tyler Ramazotti Amaro schnappte, lief ich zu der weißen Tinkerstute Hermelin Jaela. Ich holte die Stute aus der Box und band sie am Putzplatz an. Neugierig sah sich diese um und konnte es anscheinend kaum fassen, dass die Sonne sich endlich wieder zeigte. Bevor es an das Putzen ging, gab es erst einmal eine große Schmuseeinheit für die weiße Schönheit. ,,Ich verspreche dir in Zukunft mich mehr mit dir zu beschäftigen, Knutschkugel.'',flüsterte ich und steckte ihr ein Möhrchen zu, ehe ich dann doch anfing mit dem Putzen, denn der Zeitplan war streng. Erst wollte ich Jaela longieren, danach mit Golden Wonder etwas Dressurtraining vollziehen. Danach noch andere Pferde machen, so war ich froh das Tyler mir für heute wieder einmal half. Dieser zog auch gerade mit Ramazotti vorbei zu den Round Pens. Zum Glück hatten wir mehrere, denn da wollte ich auch rein. Als Jaela fertig geputzt war, zog ich ihr den Longiergurt auf und die Trense ebenfalls, denn die Ausbinder kamen heute auch etwas zum Einsatz. Ich schnappte mir noch die Longe, ehe ich diese in die Longierbrille an der Trense einhakte und mit Jaela zu den Round Pen's lief. Tyler war schon fleißig dabei mit Ramazotti zu rangeln, der kleine Hengst hatte heute anscheinend keine Lust auf Round Pen und würde lieber in der Halle düsen. Ich belächelte das Geschehen und lief mit Jaela in das andere Round Pen. Hinter uns schloss ich das Tor und ließ Jaela im Schritt um mich umher laufen. Auf jeder Seite zehn Minuten um sicher zu gehen das sie auch wirklich warm ist, danach ging es zum Trab über. Hier und da blickte Jaela als auch ich rüber zu Tyler und Ramazotti, doch wir widmeten uns hauptsächlich der Arbeit. Nachdem sie einige Runden getrabt ist, setzte ich ihr den Longiergurt auf und band die Ausbinder dran. So sollte sie nun fünf Minuten auf jeder Seite laufen, ehe ich dann wieder die Ausbinder abnahm. Dauerhaft lief kein Pferd mit diesen Ausbindern.Als ich zu Tyler rüberschaute, sah ich wie er nun mit Ramazotti in die Halle ging. Ok der Kleine hatte es für heute anscheinend geschafft. Nachdem Jaela ihre Schrittpause dann aber beendet hat, ließ ich sie wieder traben und galoppieren. Nach gut einer Stunde der Wechsel zwischen Trab und Galopp, sowie mit und ohne Ausbinder, führte ich die Stute wieder zum Putzplatz. Ich nahm ihr alles auf und halfterte sie wieder auf. ,,Nun darfst auch du auf die Weide.'',lächelte ich und brachte sie auch zu dieser. Danach lief ich zu der Weide der Fohlen und holte Torte von der Koppel. Torte ist ja eigentlich das komplette Gegenteil von Ramazotti, wie ich finde. Die Stute ist ruhig und artig, lieb und vor allem verschmust. Schmunzelnd streichelte ich die Kleine auf dem Weg zum Putzplatz. Ich wollte mit ihr in die Halle und dort etwas mit Stangen arbeiten, damit sie sich besser an die gewöhnte. Aber eigentlich kannte sie diese ja schon recht gut. Schmunzelnd putzte ich die bald vierjährige Stute und zog ihr dann das Kappzaum auf. Sanft lobte ich sie, hakte die Longe in den Ring des Kappzaums ein und lief mit ihr zur Halle. ,,Alles okay?'',rief ich hinein und Ramazotti düste fröhlich bockend an mir vorbei. ,,Ja.'',murmelte Tyler leise und wollte gerade die Stangen weg räumen. ,,Lass liegen, ich brauch sie auch.'',schmunzelte ich und frag in die Halle hinein ob die Tür frei wäre, als Ramazotti wieder am Strick hing. ,,Ja!'',rief Tyler zurück und ich nickte. Zusammen mit Torte lief ich in die Halle hinein und Tyler lief mit Ramazotti heraus. Gut der Plan hatte sich nun doch etwas geändert. Aber jeder variiert ja gerne. Ist ja auch egal welches Pferd ich wann mache. Tyler hatte die Stangen für den Zirkel bereit gelegt und diese konnte ich also gleich nutzen. Ich lief in die Mitte des Zirkels und ließ Torte außen herum laufen. Brav lief sie vorwärts und beäugte dabei die Stangen im Vorbeigehen neugierig. Schmunzelnd schnalzte ich nach einem Wechsel und weiteren zehn Minuten Schritt. Torte wurde schnell und fiel so langsam in den Trab. Sanft lobte ich sie mit der Stimme und ließ sie dann über die Trabstangen laufen. Brav lief sie darüber, doch sie hob die Beine noch nicht anständig, da die Hufe noch gegen die Stangen prallten. Zwar nicht alle aber einige. Also schnalzte ich noch einmal kurz vor den Stangen, damit die Aufmerksamkeit bei diesen lag. Der zweite Durchgang verlief dann auch viel besser. Nach weiteren fünf Runden durfte sie dann wieder im Schritt um mich herum, ehe es einen erneuten Wechsel gab. Nach dem Wechsel gab es erneut die Übung im Trab mit den Stangen, ehe ich sie wieder galoppieren ließ. Nach einer halben Stunde Arbeit, durfte sie dann noch etwas alleine in der Halle umher laufen, während ich die Stangen weg räumte. Als die Stangen weg waren, hakte ich die Longe wieder ein und führte sie erneut zum Putzplatz. Auf dem Putzplatz angekommen, tauschte ich das Kappzaum gegen das Halfter ein und brachte die junge Stute wieder zur Weide. Als ich das Halfter abzog, galoppierte die Stute mit starken Schritten hinfort. Schmunzelnd blickte ich ihr nach, ehe ich dann auf die Uhr schaute. 10:03 Uhr. Hm, also noch haufenweise Zeit. Also holte ich mir For Pleasure von der Weide, Tyler war auch gerade dort und holte sich Starmen von dieser. Zwei Springpferde vereint. ,,Wollen wir zusammen auf den Platz? Ist zwar etwas matschig, aber machbar.'',schmunzelte ich und öffnete das Tor der Weide. Tyler blickte in den Himmel, welcher wolkenlos war. ,,Na gut.'',grinste er und schloss das Tor hinter uns. Zusammen mit den Pferden liefen wir zum Putzplatz und begannen dort die Fuchshengste anzubinden und zu putzen. Der Kohlfuchs schaute sich neugierig um. Tyler war mittlerweile seine feste Bezugsperson, deswegen machte ich mit Starmen eigentlich so gut wie gar nichts, außer ihn zur Weide zu bringen. Der Gute war halt ein 'Projekt' für Tyler, welches er alleine meistern wollte. Zum Glück war nur keine Stute da. Zusammen begannen wir die Hengste zu satteln und zu trensen, ehe wir auf den Platz gingen. Die Hindernisse waren noch aufgebaut auf L Niveau. So ritten wir die Pferde zuerst warm, ehe wir dann einzelne Sprünge sprangen, wieder eine kleine Etappe des Warmreitens. Nach und nach bauten wir mehr Sprünge ein, ehe wir dann durch den ganzen Parcours ritten. For Pleasure legte ein gutes Tempo an den Tag, trotz des matschigen Bodens. Ebenso sprang er mit einer Leichtigkeit über die Hindernisse, aber er war ja auch im Springen bis S*** platziert ist und Starmen erst bis L. Ein gutes Lernniveau für Starmen und für For Pleasure eine gute Wiederholung. So konnte ich mich mit ihm eher auf die Zeit konzentrieren statt auf den Stil. Nach mehreren Durchgängen waren die Pferde dann auch schon dran zu schwitzen. ,,Schluss für heute.'',murmelte ich und lobte den Fuchs kräftig. ,,Hast du klasse gemacht!'',lobte ich ihn weiterhin, auch Tyler lobte Starmen kräftig. Der Kohlfuchs hatte seine Sache gut gemacht und ich fand das sie auch druchaus mal Klasse M reiten könnten. Wir ritten zum Putzplatz und stiegen dort ab. Nach einander brachten wir das Sattelzeug weg,während ich dieses von dem Matsch-Sand-Gemisch säuberte, gönnte Tyler den Hengsten eine Dusche. Als ich gerade fertig war, brachte er diese in unsere sogenannte 'Wärmekammer' zum trockenen. Diese Solarien waren schon klasse, zumal bei so einem Wetter, so konnten die Pferde danach wieder auf die Weide und noch etwas entspannen. Mittlerweile war es dann auch schon 12:19 Uhr. So machte ich mich in das Haupthaus und kochte uns eine Tomatensuppe, keine aus der Tüte sondern eine selbst gemachte.

      Als Joyce gerade in das Haupthaus ging, lief ich erneut zu den Weiden. Die Hengste kamen wieder auf diese und ich machte mich an das nächste Pferd. Ich wollte mich nun an Roxy wagen.Mit der Rappscheckstute wollte ich etwas im Gelände herum tüdeln, ehe es dann Essen geben sollte. Dazu nahm ich mir Golden Wonder als Handpferd. Also holte ich zuerst die ruhige Stute Roxy von der Weide, band sie am Putzplatz an und holte zugleich die Palominostute von der anderen Weide. Als beide Stuten am Putzplatz standen, begann ich auch gleich diese zu Putzen. Während sich Roxy alle Mühe gegeben hat, nicht mehr weiße Flecken auf dem Körper zu haben sondern Matschbraune, hat Wonder versucht so sauber zu bleiben wie es nur ging. Als ich sie vorhin auf die Weide gebracht habe, wollte sie eigentlich gar nicht drauf, da es ihr anscheinend zu dreckig war. Schmunzelnd legte ich Roxy Trense und Sattel an, ehe ich Golden Wonder eine Longe an das Halfter klippte und mich in den Sattel schwang. Zusammen mit den beiden ruhigen Stuten ritt ich vom Hof. Auch die dominante Stute Wonder sollte mal lernen, dass sie nicht immer nur das sagen hat, sondern das auch so ausgeglichene Pferde wie Roxy mal dominieren. Immer wieder versuchte Wonder sich nach vorne zu drängen, doch ich schob sie mit der Gerte wieder etwas nach hinten, indem ich sie an der Brust mit dieser antippte. Es klappte alles an sich recht gut, auch Wonder gab es irgendwann auf und lief halbwegs entspannt neben her. Wir drehten keine allzu große Runde, da es ja auch bald Essen geben sollte.
      Am Hof wieder angekommen, stieg ich am Putzplatz ab und machte beide Stuten wieder für die Koppel zurecht. Sie konnten dort nun noch etwas toben und irgendwie schien es mir, als würde Wonder nun mehr Respekt vor Roxy haben. Denn auch am Putzplatz verhielt sie sich etwas anders. Ich führte also beide zusammen zu den Weiden, die eine kam auf diese und die andere eine Weide weiter weg. So wie sie nun mal getrennt waren: Hannoveraner und Tinker. Nun hieß es erst einmal Essen!

      Nach dem Essen ging es auch gleich weiter. Nur noch zwei Pferde für heute, dann hieß es misten! Also schnappte sich Tyler die kleine Stute Bajau und ich nahm mir Hope in Despair zu Herzen. Der sanftmütige Tinker und die etwas zurückhaltende und schüchterne Hannoveranerstute. Schmunzelnd streichelte ich die Kleine, als auch sie mit Tyler am Putzplatz ankam. ,,Und was machen wir mit Ihnen?'',fragte ich Tyler etwas planlos und sah zu diesem, als er die junge Stute putzte. Während er überlegte, putzte ich den Rappschecken weiter. ,,Ich werde in die Halle gehen und mit ihr das mit den Stangen üben, das hat sie leider noch nicht so drauf.'',murmelte er und ich nickte. ,,Gute Idee, vielleicht hat sie nicht ganz so viel Angst davor, wenn Hope ihr es zeigt wie es geht?'',schmunzelte ich und Tyler nickte. ,,Vielleicht klappt es ja.'',schmunzelte er und nachdem die Pferde sauber waren, führten wir diese in die Halle. Dort legten wir wieder die Stangen zurecht und ließen die Pferde sich warm laufen. Nachdem die ersten zehn Minuten verstrichen waren und die Hand gewechselt wurde, ließ ich Hope antraben. Bajau blickte zuerst erschrocken, ehe sie dann doch die Tritte von Hope genaustens studierte. Tyler bemühte sich, dass sie wieder ihre Aufmerksamkeit an ihn richtete doch sie wollte nicht wirklich hören. Also ließ ich den Hengst langsamer werden, bis er wieder in den Schritt fiel. Bajau fand dies irrelevant und widmete sich wieder Tyler, welcher schnalzte. Die junge Stute trabte an und wich die ersten Male den Stangen aus, ehe sie sich wie Hope drüber traute. Sie machte die Sache recht gut, aus Angst hob sie die Beine sehr hoch und kam auch kaum gegen die Stangen. Beim zweiten Durchgang sah es nicht mehr gar so verkrampft aus, da sie anscheinend gemerkt hatte, dass es gar nicht so schlimm ist wie sie dachte. Also begann ich wieder mit Hope zu traben, der Hengst trabte erneut über die Stangen und auch die Stute trabte fleißig weiter. Schmunzelnd führten wir dieses Szenario fort. Nach einer halben Stunde beließen wir das ganze und wir brachten die beiden Pferde wieder auf die Koppel. Nachdem dann auch die letzten Pferde für heute auf der Koppel standen, begannen wir noch die Boxen durch zu misten und neu einzustreuen...

      13387 Zeichen @ Sevannie - Kursiv -> Tyler
    • Friese
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      Heute standen Joyce Hannoveranerhengste auf dem Plan. Als erstes holte ich Hero of Heaven und Ramires aus ihren Boxen und brachte sie nach draußen. Die nächsten zwei waren Karthago und Kaltenbach’s Ostwind. Auch sie kamen zu den anderen beiden. Die Hengste fingen an zu buckeln und miteinander zu kämpfen. Dies sah meistens für Laien schlimmer aus als es wirklich war. Das Kämpfen war nämlich mehr ein spielen. Ich ging also wieder in aller Ruhe in den Stall und holte dort Starmen und Burnin‘ Awake and Lifeless. Ich brachte die beiden auf die Weide und schaute den Hengsten dann kurz zu. Ich konnte mir ein bisschen Zeit lassen, da es nur insgesamt 17 Pferde waren. Antaris und For Pleasure waren die Nächsten, die auf die Weide durften. Ich ließ sie vom Strick und die zwei liefen sofort zu den anderen. Die Hälfte der Pferde waren somit schon auf den Weiden und als nächstes holte ich Admiral Wing’s und Schwachkopf. Mit letzterem wollte ich später noch ausreiten gehen. Ich vermisste es auf seinem Rücken zu sitzen, aber mit meinen eigenen Pferden und den vielen Trainingsaufträgen fehlte meistens die Zeit auch noch ein Pferd von Joyce zu reiten. Cinnemonts Accento und Get a Movie durften schließlich auch zu den andren. Sie freuten sich sichtlich und ich ging nun wieder schnellen Schrittes nach drinnen. Irgendwie hatte ich doch ein bisschen zu arg getrödelt. The Invincible und Belstaff durften auch zur Gruppe dazu und ich war froh, dass ich es bald geschafft hatte. Die letzten drei waren auch relativ schnell auf der Weide. Scottland Yard, Café Latte und Clouds Angel führte ich alle drei zusammen auf die Koppel. Ich mistete die Boxen aus und streute sie dann neu ein. Ich brachte den Mist nach draußen und holte Schwachkopf wieder nach drinnen. Ich band ihn an und holte seinen Putzkasten. Ich begann ihn zu putzten und holte noch sein Sattelzeug. Dieses legte ich seinen Rücken und platzierte seine Trense auf seinem Kopf. Ich führte ihn nach draußen und stieg auf seinen Rücken. Während des Ausritts trabten und galoppierten wir auch, damit er sich mal wieder ein bisschen austoben konnte. Danach brachte ich ihn in seine Box und füllte alles Heunetzte auf. Ich holte die Hengste rein und kontrollierte die Trensen. Als alle drinnen waren, gab es noch Kraftfutter. Ich fegte die Stallgasse ein letztes Mal und kontrollierte alle Boxen. Ich ging in Joyce Büro und sagte ihr, dass die Hengste versorgt waren.
    • Sevannie
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      24.10.2016
      Umzug Teil II
      „ Beeilt euch. Der Flieger für die ersten Pferde geht bald!“ rief ich total gestresst in den Stall. Dann flog mein Blick wieder nach draußen. Ich ging zum Hänger und kontrollierte dort alles. Gestresst holte ich mein Handy aus der Hosentasche und sah auf die Uhr. Verdammt wir waren zu spät! Ich schaute in einen der zwei großen Trailer. Meine Pferde waren so gut wie verladen und auch bei Joyce sah es sehr gut aus. Heute begann unser Umzug nach Jasmund und wir hatten bereits früh angefangen alles in die Wagen zu packen. Insgesamt würden heute 14 Pferde mit uns die Reise antreten. Nur ein kleiner Teil, aber immerhin ein Anfang. Simon und Tyler würden noch auf Zasas Hof bleiben und die restlichen Kleinigkeiten regeln. Sie hatten den Hof auch noch nicht mal in echt gesehen. Joyce und ich waren über eine Internetanzeige auf ihn gestoßen und sofort überzeugt gewesen. Ein Besuch hatte uns gezeigt, dass er genau das bat was wir für unser Vorhaben brauchen würden. Der große Stallkomplex war auf dem neusten Stand und konnte uns sowohl mit den Paddockboxen als auch mit dem Aktivstall gleich überzeugen. Zudem hatte unser Team weitere Mitarbeiter bekommen. Einer von ihnen war Linus, welcher bereits auf dem Gestüt auf unsere Ankunft wartete. Ihm hatte ich die Anweisung gegeben, dass er bitte bereits den Stuten und Hengstoffenstall herrichten solle und die Boxen für acht Pferde. Des Weiteren hatte er die Aufgabe den Offenstall für die Hengste und Stuten auf Vordermann zu bringen. Hier würden meine Pferde einziehen, welche heute mit uns hergeflogen waren. Joyce und ich setzten uns nun endlich in Richtung Flughafen in Bewegung. Sowohl die Fahrt als auch alles am und um den Flughafen herum verliefen problemlos. Genauso wie der Flug und die Fahrt danach. Meine Augen strahlten als wir auf das Gestüt fuhren. Ich freute mich bereits sehr auf den Umzug und unseren neuen Plan zu verwirklichen. Wir parkten und stiegen dann aus. Linus begrüßte uns gleich freundlich und erzählte uns, dass die Boxen bereits für die Pferde fertig waren und wir nur noch ausladen mussten. Als erstes luden wir Mistery, Veronica und Linara aus dem Hänger. Wir hatten in Deutschland nur einen Hänger mieten müssen, da dieser größer war. Wir brachten die drei Stuten in den Stall. Die Türen zum Paddock waren offen, dass sie sich ein bisschen mehr bewegen und auch umschauen konnten. Ich holte Muemmi aus dem Hänger und übergab sie an Linus. Dieser brachte sie zu den anderen Stuten und kam dann wieder zu uns. Nun fehlten nur noch ihre Hengste und meine Pferde. Ich holte Scottland Yard aus dem Hänger und ging bereits zum Stall vor. Mir folgte Linus mit Cafe Latte und hinter ihm Joy mit Invincible und Belstaff. Wir brachten die vier in den Hengststall und ließen auch sie auf den Paddock. Die Pferde waren im Vergleich zu anderen Umzügen bereits relativ ruhig. Sie hatten es jedoch nun auch in kurzer Zeit sehr oft mitmachen müssen. Wir gingen wieder zum Hänger und holten aus diesem Fallen Godness und Almost Illegal. Fallen übergab ich an Linus und Almost an Joyce. Ich selbst nahm Overo und ging dann mit den beiden anderen zum Offenstall der Hengste. Wir ließen die drei laufen und sie nahmen dies dankend an. Die anderen Pferde dürften später auch noch kurz auf die Weide, aber erst sollten sie sich in ihren neuen Boxen einleben. Der Zugang zum Offenstallpaddock mit Gras beziehungsweise Erde waren noch gesperrt. Sie durften das überdachte Gelände und das geteerte Stück erst mal erkunden. Wir gingen nochmal zu Hänger und ich holte die letzten Pferde aus diesem. Ich übergab Elanor an Linus und Spotted Face an Joyce. Ich selbst nahm Hollywood Undead. Auch sie durften in den abgetrennten Offenstall. Wir luden das Zubehör der mit uns gereisten Pferde aus dem Hänger und dem Auto. Dieses räumten wir in die jeweiligen Spinde der Ställe, in welchem die Pferde eingestellt waren. Ich schaute noch kurz im jeweiligen Stall nach den Ponies und Pferden. „ Bringen wir die anderen jetzt nach draußen?“ fragte mich Joyce mit müder Stimme. Ich nickte kurz und ging dann in den Hauptstall der Stuten. Gemeinsam mit diesen liefen wir zur Weide und ließen sie dann auf dieser laufen. Nachdem wir auch die Hengste auf der Weide hatten, rief uns Linus zum Essen. Er hatte eine kleine Brotzeit hergerichtet und ich war ihm dafür sehr dankbar. Wie wir alle wohnte er auf dem Gestüt und hatte für sich ein bisschen eingekauft und extra für unseren Besuch natürlich auch.
      Der nächste Tag war bereits wieder unser Abreisetag. Schließlich wartete noch einige Arbeit auf dem Hof von Zasa auf uns. Wir wollten ja bald komplett umziehen. Dennoch konnten wir den ganzen Tag mit unseren Pferden verbringen, da der Flug erst abends ging.
      Mit einem lauten Knallen landete ich einen knappen halben Tag später direkt vor Joyce Füßen. Wir waren im Morgengrauen am Hof angekommen und ich wollte in das Haus, welche Zasa uns vieren zur Verfügung gestellt hatte. Unsere werten Freunde waren jedoch so schlau gewesen und hatten die Umzugskartons direkt in den Eingangsbereich gestellt, damit jeder drüberflog der nichts davon wusste. Naja dieser jemand war natürlich ich gewesen. Wer auch große Töne spucken muss von wegen was soll schon passieren wenn wir das Licht nicht an machen oder ich brech mir schon nichts, hatte es eigentlich nicht anders verdient. Wäre Joyce nicht so geschockt und müde gewesen, dann hätte sie wahrscheinlich laut losgelacht. Jetzt war ihre Reaktion jedoch nur ein entsetztes und unterdrücktes Schreien. Wir wollten ja schließlich nicht, dass Tyler und Simon aufwachten. Die beiden mussten heute nochmal richtig mithelfen, da bereits morgen ein weiterer Flug gebucht war. Zwei Mal hieß es nun noch nach Deutschland fliegen. Das letzte Mal jedoch ohne Rückflug. Ich freute mich schon, dennoch würde ich Zasas Gestüt auch vermissen. Die Pferde hatten gerade sich eingelebt und nun mussten wir sie wieder aus dem gewohnten Feld reißen. Doch es würde ihnen auch in Deutschland gefallen. Ich rappelte mich auf und ging dann mit Joyce ins Wohnzimmer. Wir wollten eigentlich nur kurz noch ein bisschen Fernsehen, aber dies ging nach hinten los. Wir schliefen nämlich beide ein und wachten erst wieder auf als die Männer uns weckten. Wir gingen uns schnell duschen und dann ging es auch schon wieder in den Stall. Wir packten die letzten Koffer und richteten den Hänger her. Eigentlich war geplant gewesen, dass wieder ein Teil von meinen Pferden mitkommen sollte und ein Teil von Joyce. Simon und ich hatten jedoch einen Auftrag erhalten und so musste er auf die Bahamas fliegen. Da Tyler sich mit Joyce Pferden besser auskannte, blieben diese nun bei ihm. Für den jetzigen Flug brauchten wir hier drei Hänger und in Deutschland zwei größere. Es handelte sich immerhin um 26 Pferde. Ich holte als erstes die niederländischen Warmblüter aus ihren Boxen und brachte sie mit Hilfe der anderen dreien in den ersten Hänger. Der erste Hänger war damit schon voll und wir konnten die Klappe schließen. Als nächstes würden die Pferde folgen, welche in Deutschland ihren neuen Offenstall beziehen durften. Eins nach dem anderen wurde im Hänger verladen und angebunden. Sie bekamen alle noch Heu und Wasser, genauso wie die Warmblüter vor ihnen. Als letztes folgten die Fohlen und Jungpferde. Wir hatten bei ihnen zum Glück auch nicht weiter Probleme, da sie es gewohnt waren. Das Hängertraining stand bei uns immer wieder auf dem Programm und da auch ein paar von ihnen mit uns schon umgezogen waren. Als alle im Hänger waren fuhren wir los. Simon fuhr den einen Hänger, Joyce den direkt hinter ihm und das Schlusslicht bildete ich. Am Flughafen angekommen verluden wir alle Pferde in die Reiseboxen und checkten dann ein. Simon hatte sich am Gate noch von mir verabschiedet und war nun auf dem Weg zu seinen Flug auf die Bahamas. Der Flug nach Deutschland kam mir dieses Mal viel länger vor und auch die Kontrolle durch den Flughafentierarzt dauerte unfassbar lange. Nachdem alle Pferde als gesund befunden worden waren und ihnen nichts fehlte durften wir sie in die großen Hänger verladen. Wir fuhren schließlich hintereinander zum Hof und nach geraumer Zeit kamen wir auf diesem auch an. Ich begrüßte Linus und fragte, ob alles gut geklappt hatte. Er bejahte dies und meinte dann, dass er sich freute die neuen Pferde kennenzulernen. Wir erklärten ihm kurz die Neuerung und luden dann als erstes die Fohlen aus. Als erstes durften die Stuten in ihren neuen Aktivstall. Als erstes Baghira, Batida de Coco und Easy Going. Die drei waren in ihrem neuen Stall scheinbar sehr zufrieden, denn sie sahen sich bereits fröhlich um. Als nächstes durften Northern Dancer, Cup Cake und Gabriella zu ihnen. Die drei sahen sich auch um und wir ließen sie in Ruhe laufen. Ich holte General’s Coming Home aus dem Hänger und fragte Joyce, ob sie Stromer’s Victory mitnehmen konnte. Sie brachte ihn gemeinsam mit mir in den Aktivstall der Hengste und ließen die zwei laufen. Als nächstes holten wir die Hengste aus dem Hänger, welche zu den Ponies in den Offenstall durften. Ich führte The Circle of Unbroken, Linus Zokni und Joyce hatte ich Hall of Fame übergeben. Die drei kannten die Ponies ja schon ein bisschen trotzdem wollte ich erst mal ein bisschen zuschauen wie sie sich miteinander verstanden. Nachdem ich mir sicher war, dass alles in Ordnung war ging ich wieder zum Hänger. Aus diesem durften als nächstes Gigolo, General Jack und San Diago heraus. Ich übergab wieder zwei meiner Pferde an die anderen beiden und ging mit ihnen zum Offenstall. Die Gruppe würde ganz schön groß werden, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie trotzdem gut harmonieren würden. Als nächstes holte ich Galawayn aus dem Hänger. Ich übergab ihn Linus, welcher ihn zur Weide brachte. Ich selbst brachte Face Down in den Offenstall der Stuten. Dieser war noch leerer und würde es auch vorerst bleiben. Als nächstes durften meine Haupttrainingspferde aus dem Hänger raus. Ich holte als erstes Louis, Chester und Spat Split and White nach draußen. Ich übergab sie an Joyce und Linus und holte dann Nightstorm und Underground nach draußen. Ich führte sie selber in den Stall und ließ sie dann in Ruhe ihre neuen Boxen begutachten. Ich hatte Nightstorm und Underground in den vordersten Boxen des KWPN-Hengstabteils untergeberacht und die anderen hinter ihnen. Louis durfte auch mit im KWPN-Abteil stehen, da ich keine weiteren Hannoveraner hatte und er eher von mir als von Joyce geritten wurde. Nun fehlten nur noch die Stuten für den Hauptstall. Hier übergab ich als erstes Bellami an Joyce, dann Kahlua an Linus und ich führte Kentucky Bourbon in ihre Box. Ich klopfte allen drei die Hälse und ließ sie dann nach draußen auf ihre Paddocks. Ich holte die beiden letzten Pferde aus dem Hänger. Hierbei handelte es sich um Royal Kiss und Anouk. Die beiden folgten brav und durften dann auch ihre Boxen beziehen. Sie sahen sich auch sofort wie die anderen drei auf den Paddocks um. Später würden alle noch auf die Weide dürfen. Ich räumte zusammen mit Joyce und Linus den Hänger aus. Das Zubehör wurde in den dazugehörigen Sattelkammern verstaut und ich kontrollierte alles. Bei dem Flug und der Fahrt war zum Glück nichts beschädigt worden. Ich holte meine Kwpn-Hengste zusammen mit Linus wieder aus den Boxen. Joyce bereite in der Zwischenzeit das Abendessen für uns vor. Nun holte ich auch noch die Stuten nach draußen und ließ sie ihre neuen Weiden erkunden. Sie genossen es merkbar, dass sie sich die Beine vertreten durften. Sowohl ich als auch Linus gingen nach drinnen und aßen dann zusammen mit Joyce ihr bereits gekochtes Essen. Ich ging schließlich noch duschen und ging danach mit Linus und Joyce wieder nach draußen. Die beiden waren auch schon duschen gewesen und außer die Pferde noch reinzuholen, waren wir fertig mit unserem heutigen Tag. Ich gab allen meinen Pferden noch etwas zum Fressen und ging dann wieder in mein Zimmer. Es dauerte nicht lange dann schlief ich auch schon tief und fest in meinem Bett. Ich wachte erst wieder am nächsten Morgen auf, als es eigentlich schon wieder abreisen hieß. Ich verabschiedete mich noch von allen meinen Pferden und flog dann gemeinsam mit Joyce wieder auf unseren alten Hof.

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      Auf dem alten Hof angekommen, überkamen mich einige Erinnerungen. Vor einigen Wochen erst hatte ich den Sturz mit Get a Movie gehabt. Uns beiden ging es gut, doch seither war da etwas die Bindung angeknackst, nur konnte ich nicht sagen an wem es wirklich gelegen hatte, dass wir gestürtzt waren. Der Scheckhengst war beim Springen immer aufmerksam, auch im Gelände brachte ihn nichts aus der Ruhe. Anscheinend waren wir beide etwas Unaufmerksam gewesen, daher hatte ich mich derzeit an der Bodenarbeit mit ihm versucht, doch halfen tat es nicht wirklich. Vielleicht brachte ja der neue Umzug dann wieder ein neues Umfeld und neue Begebenheiten mit sich, so das dies auch wieder was wird. Ich holte den Hengst in den frühen Morgenstunden aus seiner Box, ich hatte mal wieder nicht wirklich schlafen können und daher machte ich mich daran, ihn zu putzen und seine Transportausrüstung ihm anzulegen. Nachdem ich mit Get a Movie fertig war, torkelte auch Elena schlaftrunken in den Stalltrakt des alten Hofes. ,,Guten Morgen.'',murmelte sie und musterte mich mit meinem Hengst. ,,Morgen.'',murmelte ich leise und streichelte über die Scheckung am Halse von dem Hannoveraner. ,,Get ist feritg.'',murmelte ich und sie nickte nur. Kurz musterte ich erneut seine Beine, welche keine Blessuren aufwiesen, nein es war eindeutig nur ein seelischer Knacks - bei uns beiden. Er hatte zwar einige Tage gelahmt und ich hatte einige böse Hämatome, doch nichts gebrochen oder geprellt. Nur ich hatte wie ein Schlosshund geweint, weil mir es für meinen Hengst so leid tat. Ich führte ihn zum LKW, welcher wiedereinmal der Transporter darstellte. In diesem hatte ich Heu und Wasser für die Fahrt bereitgestellt, wie es eben üblich war. Zuerst kam Get rein, danach folgte Clouds Angel, welcher von Elena fertig gemacht worden war. Tyler brachte währenddessen die ganze Ausrüstung der Pferde in den Hänger, sowie das Auto. Er fuhr extra, da wir mit einem Schwung gleich alle Hengste rüber schaffen wollten. Wir verluden nach Cloud noch Cinnemont's Accento, Schwachkopf, Admiral's Wings, For Pleasure und Antaris. Damit waren die meisten schon einmal drin. Wir legten eine kurze Kaffeepause ein, ehe es weiter ging. Zum Glück waren meine Hengste diesen 'Stress' gewohnt und fühlten sich in dem geräumigen LKW sehr wohl, wie es mir schien. Irgendwelche Probleme untereinander gab es ja auch nicht, da alle zusammen auf der Koppel standen und sich kannten. Nach der kleinen Pause ging es dann weiter mit Starmen, Burnin' Awake and Lifeless, Kaltenbach's Ostwind, Karthago, Hero of Heaven und Ramires. Damit waren alle meine Hengst verladen und ich half Tyler noch mit dem restlichen Equipment. Als alles, aber auch wirklich alles, der Hengste verstaut war, ging es dann endlich los auf dem Weg zum Flughafen.
      ...
      Der Flug kam mir immer länger vor, umso öfters wir diesen tätigten. Das Schlimme war ja wir hatten noch zwei bis drei Flüge vor uns. Ich hatte etwas Bange vor den nächsten Flügen, vor allem vor dem mit den Kleinen.. Immer wieder biss ich mir nervös auf die Unterlippe, wenn ich über solche Sachen nach dachte, ehe dann auch schon die Landung angesagt wurde. Kurz sprang mein Herz etwas höher und ich schnallte mich wieder an, Elena schlief tief und fest, so tat ich dies für sie und weckte sie sanft. ,,Wir landen gleich.'',murmelte ich und schmunzelte bedenklich, ehe sie dieses Schmunzeln erwiderte.
      Nach gut vier Stunden kamen wir mit zwei LKW's auf dem Hof an. Wie immer brauchten wir hier mehr Hänger, als ind er alten Heimat, aber das war ja alles kein Problem. Wir ließen nicht viel Zeit vergehen und luden die Pferde aus, sie durften sofort auf die Weide und sich dort etwas die Beine vertreten, nach und nach wurden die Hänger leerer und die Weiden füllten sich wieder mit Leben, da die Hengste auch hier und dort mal buckelten vor Freude. Schmunzelnd betrachtete ich das ganze, doch war bei Gedanken immer noch bei Get und dem Unfall, sowie bei dem Umzug der Fohlen. ,,Alles in Ordnung?'',murmelte Elena, welche neben mir stande und ich nickte nur kurz. ,,Ja klar.'',murmelte ich und drehte mich um zum Stalltrakt und lief auf diesen zu. Linus hatte auch hier alles vorbereitet und die Boxen waren startklar für die Hengste. Hoffentlich war der Umzug schnell gemeistert und ich fand dann eventuell mehr Schlaf. Es dauerte nicht lange und der Abend brach an, so holten wir die Pferde, welche bis jetzt schon auf dem Hof waren, in ihre Boxen rein und gaben ihnen ihr Futter. ,,Ich hab noch Essen von heute Mittag, für euch beide.'',meinte Linus mit einem Lächeln und ich winkte dankend ab. ,,Ich dusche und lege mich ins Bett. Ich hab keinen Hunger.'',murmelte ich und schmunzelte kurz, ehe ich dann auch schon meinen Plan in die Tat umsetzte. Als ich im Bett lag hörte ich Elena und Linus noch reden, ehe ich dann die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
      ...
      Der nächste Morgen war wieder einmal mit Hektik geplant, denn seitdem ich diese Schlafstörungen hatte, verschlief ich kontinuirlich.. Elena hatte mich kurz vor knapp geweckt, so war ich noch schnell ins Badezimmer gehüpft und stand nun mehr als verschlafen neben ihr am Flughafen, darauf wartend, dass wir endlich in das Flugzeug konnten. Auch diesen Flug fand ich erneut keinen Schlaf, Elena hingegen schon. Heute Abend noch würde der nächste Flieger gehen, so hofften wir das Zuhause alles bereits geklappt hat und Tyler und Simon klar kamen, denn viel Zeit blieb nicht. Wir kamen nur kurz auf den Hof, halfen noch die restlichen Pferde in den Hänger zu laden, ehe es dann wieder los ging. Mit Tyler hatte ich heute kein Wort gewechselt, auch wenn er es versucht hatte. Mein Fokus lag zur Zeit einzig und alleine auf meinen Pferden, das sie alle ohne Probleme in Deutschland ankamen und und und.. Mein Kopf war voll und der Stress für mich viel zu Groß. Ebenso die Zukunftsängste die mich zur Zeit etwas plagten.. - Wie lief das Geschäft in Deutschland als Tierarzt? Wie würde die Zucht laufen und der Verkauf der Fohlen? Würde es diesmal der letzte Hof sein den wir beziehen würden? Fragen um Fragen und keiner konnte mir Antwort geben. Da blieb eben die Zeit mit Tyler auf der Strecke, aber wir waren ja auch nicht zusammen oder so was, auch wenn Elena desöfteren nachgehakt hatte. Kurz lächelte ich, als ich daran dachte wie sie immer und immer wieder nachstocherte. Ich blickte auf die Hänger, insgesamt waren es 16 Pferde die nun die Reise antraten. In dem einem Hänger befanden sich die Stuten; Irritable, Gameover, Shiny Sunlight, Royal Rubina, Millenium GC, Epona, Golden Wonder, Lotte Buff und Alice Cullen. Im anderen Hänger meine kleinen Schützlinge, welche ich aus verschiedenen Gründen bei mir aufgenommen hatte; Velvedere, Staccato, Klein aber Oho, Calero, Neskur, Wild Reflex und Massacre Boy. Damit war der heutige Umzug dieser Pferde vorbei, morgen gäbe es erneut einen solchen Stress mit den Fohlen und in drei Tagen kämen dann noch die Kaltblüter und die zwei Welsh-Ponies. Tief atemte ich ein und aus und blickte kurz zu Tyler, Simon und Elena, welche etwas abseits standen und redeten. Vielleicht über mich? Ich blickte auf die Uhr und seufze auf. ,,Elena wir müssen.'',rief ich zu der kleinen Gruppe und Tyler nickte Elena zu, ehe er auf mich zu kam. Kurz schenkte er mir ein Lächeln, ehe er in den einen LKW einstieg. ,,Ty, was machst du da?'',fragte ich nach und lief zum Führerhaus. ,,Ich komme mit dir. Elena wollte sich mit Simon hier um die Pferde kümmern, um deine Fohlen etc.'',murmelte er und ich blickte zu Elena welche mich herzlichst anlächelte und winkte. Kurz verengten sich meine Augen, ehe ich diese Entscheidung akzeptierte, immerhin kannte sich mich zu gut und sie kannte vor allem meine Fohlen auch am Besten. Ich nickte kurz und lief zum anderen LKW, Ty fuhr vor und ich hinter her.
      ...
      Mitten in der Nacht kamen wir auf dem neuen Hof an, wir ließen die Pferde natürlich nicht auf die Weide, sondern führten sie in ihre neuen Boxen. Während des Flugs hatte Tyler das Gespräch gesucht, doch ich blieb ruhig und hatte dann so getan als würde ich schlafen. Ich wollte erst einmal den Umzug hinter mich bringen, ehe er mich vollprabbeln konnte. Als die Stuten und auch die 'Privatpferde' in ihren Boxen waren, bekamen sie noch etwas Kraftfutter und durften dann auch ihre Ruhe genießen. ,,Ein anstrengender Tag.'',murmelte ich leise und blickte kurz zu Tyler, bevor ich dann zum Haupthaus lief. Er ergriff sanft meine Hand und zog mich mit. ,,Was hast du denn vor? Wir müssen schlafen, morgen früh geht es früh los und..'' - ,,- pscht!'',murrte er kurz, dennoch sanft und zog mich in eine Box. ,,Wir werden schlafen, aber nicht in einem normalen Bett.'',grinste er keck und ich schüttelte den Kopf. ,,Für sowas haben wir keine Zeit, Ty. Wir sind mitten im Umzug, was ist wenn wir verschlafen oder sonst was?'',murmelte ich fraglich und blickte mich in der Box um. Es waren Decken bereitgelegt und auch einige Strohballen. Süß war es schon, aber für so etwas hatten wir definitv keine Zeit, eigentlich. ,,Ich will doch nur das es dir gut geht.'',murmelte er und setzte sich auf die Strohballen, ehe er mich zu sich zog. Unwillkürlich landete ich auf seinem Schoß, atmete tief ein und aus und schüttelte etwas den Kopf.. ,,Tyler, ich hab zuviel im Kopf ich will doch einfach nur..'' - ,,-Entspannen.'',beendet er meinen Satz und strich mir eine Haarsträhne hinter mein Ohr. ,,Aber nicht so! Ich will den...'' - ,,Umzug hinter dich bringen und das alles wieder normal läuft, in deiner gewohnten Rutine.'',beendet er erneut meinen Satz und ich blickte ihn leicht verärgert an. Er legte sich gegen die Wand zurück und zog mich weiter an seine Brust. Kurz schloss ich die Augen und vergaß alles um mich herum. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen und ich vergaß den leichten Ärger über Tyler, genoss einfach die Ruhe, das Kauen der Pferde im Hintergrund, bevor ich dann tatsächlich einschlief.
      ...
      Mein Handy weckte mich mit einem lauten, schrillen Ton, welchen ich seit neustem als Wecker hatte. Ich schrak auf und blickte mich in der Box um. Die Decke über mich gewunden und es roch seltsamer weiße nach Kaffee im Stall. Ebenso hörte ich die Pferde immer noch kauen. Oder wieder? Ich rieb mir verschlafen die Augen und stand auf. Was ein Tag, oder eher eine Nacht.. Ich stand auf und blickte mich um, Tyler kam gerade mit einer Tasse Kaffee in die Box gelaufen und einem Teller mit zwei belegten Brötchen darauf. ,,Guten Morgen.'',lächelte er und übergab mir das Frühstück, ehe ich mich wieder setzte und einen Schluck vom Kaffee nahm. ,,Morgen und Danke.'',schmunzelte ich herzhaft und blickte ihn an. ,,Gut geschlafen?'',fragte er nach und ich nickte, als ich gerade in das Brötchen hinein biss. ,,Ja! Und wie.'',murmelte ich mit halbvollen Mund und er lächelte, ehe er sich wieder weg machte. Ich frühstückte zu Ende und folgte ihm dann. Kurz blickte ich mich im neuen Stalltrakt um, ehe ich auf die Uhr schaute. Es war noch einiges an Zeit übrig. So machte ich mich auf den Weg in das Haupthaus und machte mich in das Badezimmer. Nach gut einer halben Stunde war ich dann auch wieder fertig für den Tag und machte mich runter zu den LKW's. Tyler stand startklar am Hof und ich musterte ihn kurz. ,,Danke.'',murmelte ich leise, als ich vor ihm stand und er nickte. ,,Nicht dafür.'',murmelte er ebenso leise und ich umarmte ihn. So machten wir uns wieder auf den Weg zum alten Hof..
      ...
      ,,Das ständige Pendel geht mir langsam auf die Nerven, zum Glück ist es das letzte mal!'',murrte ich mittlerweile etwas sauer und blickte auf den kleinen Bildschirm im Flugzeug. Die Fohlen hatten wir gestern rüber gebracht und sie hatten es alles gut überstanden. Ich hatte mir nämlich bei ihnen gestern die Zeit genommen und hab sie abends beim reinholen noch durchgecheckt. Ich hatte bei ihnen am meisten Sorge, dass es irgendwie nicht gut laufen würde. Elena war seitdem auf dem neuen Hof geblieben und ich war gerade auf der letzten Reise zum neuen Hof mit Tyler an meiner Seite. Im Gepäck waren die letzten dreiundzwanzig Pferde. Die Kaltblüter und die beiden Welsh-Ponies. Damit wäre der Umzug erledigt, da wir jeden Tag auch immer wieder Umzugskartons geschleppt hatten, waren unser Hab und Gut, abgesehen von den Pferden, auch alles auf dem neuen Hof. ,,Danach haben wir es endlich geschafft.'',murmelte Tyler leise und streichelte mir mit seinem Daumen über meine Hand, ehe er seine wieder entfernte und sich durch die kurzen Haare griff. Kurz blickte ich auf dem Fenster, ehe ein letztes Mal das signal ertönte man solle sich anschnallen. Tyler und ich taten dies auch sofort, ehe die Ansage ertönte das wir gleich landeten. Nach mehreren Stunden war dann auch alles geregelt und wir konnten endlich los fahren. Auf dem Hof angekommen luden wir erneut die Pferde nach und nach aus. Tyler übernahm Amaretto und Winter's End. Ich nahm mir Hermann, Elena nahm Götterdämmerung, Simon nahm Battle Scars und Linus übernahm King of Night. Somit war der erste Hänger fast leer. Die Kaltblüterhengste kamen auf eine extra Weide und buckelte sich dort for Freude erst einmal aus. Die zwei Welsh- Ponies kamen zu den anderen 'Privatpferden' - zu der Hengstkoppel derer. Die nächsten sechs Pferde wurden aus dem ersten Hänger entladen; A Brave Hearts Freedom, Time to go, Darling, Sharon IV, Geoffrey's Brother, Hope in Despair und Arikado. Auch die sechs Hengste wurden auf ihre Weide gebracht, ehe ich zu der Fohlenweide hinüber blickte, auf welcher sich meine Fohlen und die von Elena freudig austobten. Sie dürften die ersten Tage noch die Ruhe genießen, da wir sonst auch erst einmal alles einrichten mussten und einiges an Papierkram zu erledigen hatten. Mit Amaretto und Winter's End brachten wir auch die letzten beiden Pferde aus dem ersten Hänger, welche nun entgültig leer war. Es stand der letzte Hänger an, der mit meinen Kaltblüterstuten. Die ersten die auf die Weide gebracht wurden, waren: Wolkentraum, Golden Gate, Augenblick, Ch's De la Luna, Winter Cloud und Hermelin Jaela. Auch die Stuten preschten erst eine Runde im Galopp über die Weide, machten jedoch auch Halt an den verteilten Heustationen. Noch hatten wir keine Raufen, daher war das Heu lose auf dem Boden verteilt. Es war wie gesagt noch alles eher Roh hier, doch auch bald wären solche Kleinigkeiten Geschichte. Die letzten fünf Stuten, welche da waren Roxy, Grey Love, Walking to the Moonlight, Calacirya und unser Neuzugang und das passende Gegenstück zu Hermann -> Hannelore. Auch diese fünf Stuten preschten erneut im Galopp los, ehe sie auch Halt machten an den Heustationen. Schmunzelnd betrachtete ich das Schauspiel und legte dann das Halfter von Hannelore weg. Tief atmete ich ein und wieder aus, schloss die Augen und lächelte kurz. Es war endlich geschafft, alle Pferde waren nun hier in Deutschland auf dem neuen Gestüt! Innerlich kam ein kleiner Siegesschrei und natürlich ganz viel Freude, doch ich bewahrte die Ruhe und machte mich zur Fohlenweide. Über diese tobten in kleinen Grüppchen verteilt unter anderem meine fünfzehn Sprösslinge, welche auch teilweise bald auf die Weide der Großen kamen. Karl, Gino und Tomenko hielten sich etwas Abseits von dem Getümmel und herum Gebuckel der anderen. Sie fraßen lieber gemütlich ihr Heu. Saevita, Soulmate's Death, Bajau und Torte bildeten die erste Gruppe und fegten im Galopp über die ellenlange Weide. Mir fiel immernoch ein Stein vom Herzen, wenn ich dran dachte, dass es meinen Kleinen so gut ging und sie so unbeschwert ihre Fohlenzeit genossen. Rando, Be my Sunshine, Pancake Killer, Ramazotti Amaro und Dark sweet Temptation waren die zweite Gruppe und rangelten sich unter einander etwas, während Krisu, Quintessa und Millenium's Pride eher wie zwei verliebte Stutfohlen auf die jungen Hengste vom anderen Zaunende rüber blickten. Auch im Fohlenalter waren die Geschlechter getrennt. Elena kam neben mich getreten und blickte auf ebenfalls auf die Fohlen. ,,Wir haben es wieder einmal geschafft.'',lächelte sie und blickte mich dann an. Schmunzelnd nickte ich und sah dann auch zu ihr. ,,Wieder einmal und hoffentlich auch das letzte Mal, hoffentlich ist das nun der Hof, von dem wir sagen können, dass er für immer unser ist.'',murmelte ich nachdenklich und sie zwickte mich kurz in die Seite. ,,Jetzt hör auf so zu denken!'',grinste sie keck und lief dann zu Simon, Linus und Tyler, welche vor dem Stalltrakt standen.
      Hör auf.. hallten ihre Worte mit sanfter Stimme in meinem Kopf nach und ich blickte auf die Viere. Kurz biss ich mir auf die Unterlippe, ehe ich wieder auf die Fohlen blickte, von den ganzen Gedanken und Ängsten der letzten Tage gefesselt. Gefesselt von dem Moment, wo ich auch entfliehen konnte, als mir Tyler in dieser nicht ganz so einfachen Zeit geholfen hat.. Lächelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und lief zu den Vieren. ,,Wo ist der Sekt? Ich glaube wir haben was zum Anstoßen!'',grinste ich freudig und biss mir erneut auf die Unterlippe. Elena wackelte mit beiden Flaschen in den Händen vor meine Nase herum. ,,Hier!'',grinste sie ebenfalls so froh und munter wie ich, ehe die Korken knallten und wir uns einige Gartenstühle schnappten und uns vor den Stalltrakt setzten. Ein gelungener Umzug musste natürlich auch etwas gefeiert werden.

      [29417 Zeichen by Sevannie & Friese]
    • Sevannie
      Trainingsbericht

      Trainingsbericht "Dressur von E auf A"

      Probleme gab es immer mal und die hatte ich die letzten Monate zu lösen gehabt, sodass ich all meine Trainingsaufträge einfach nicht hatte wahrnehmen können. Es hatte die Zeit gefehlt. Nun, da ich aber wieder mehr Zeit hatte, beschloss ich die Aufträge nach und nach abzuarbeiten. Als erstes wollte ich die beiden Pferde von Joyce McConnor trainieren. Ich würde das ganze in einem Rutsch erledigen, um nicht ständig hin- und herfahren zu müssen. Ich fragte Jonathan zum gefühlt tausendsten Mal, ob sie den Hof wirklich ohne mich führen könnten und er lächelte nur milde."Natürlich können wir das. Wir haben es die letzten Male auch geschafft und jetzt steig ein."Ich umarmte ihn zum Abschied und schmunzelte, als Isabella mit einem Lunchpaket um die Ecke bog."Danke", sagte ich und umarmte Jonathans Frau ebenso herzlich, bevor ich einstieg und losfuhr. Schließlich tauchten die Briar Cliff Stables vor mir auf. Ein wirklich schönes Gestüt. Ich war gerne hier. Ich parkte den Wagen und sah mich suchend um. Schließlich entdeckte ich Joyce, die auf mich zugelaufen kam. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht umarmte sie mich und sagte:"Schön, dass du endlich da bist. Komm, ich zeig dir gleich mal Starmen." Ich folgte ihr. Meine Sachen ließ ich vorerst im Wagen. Sie führte mich zu einem beeindruckenden Kohlfuchs. Ich staunte wirklich nicht schlecht. "Wow, da hast du dir aber einen Prachtkerl geangelt."Sie lachte und sagte:"Ja, aber das weiß er leider auch. Er ist ein ganz schöner Macho. Leicht wird er es dir jedenfalls nicht machen." Ich streckte ihm die Hand hin und er schnupperte neugierig daran, wendete sich aber wieder ab, als er entdeckte, dass ich nichts zu fressen für ihn hatte."Wir werden uns schon verstehen", sagte ich zuversichtlich."Ich packe kurz meine Sachen aus und dann würde ich ihn mir gerne mal an der Longe anschauen." Joyce nickte und wir verabredeten uns in 15 Minuten wieder an Starmens Box. Ich lief zurück zum Auto und brachte meine Sachen ins Gästezimmer, band meine Haare noch schnell zu einem Zopf zusammen. Genau 15 Minuten später stand ich wieder vor Starmens Box und auch Joyce war pünktlich. Gemeinsam begannen wir den Hengst zu putzen. "Du sagtest, er sei ein Macho", fing ich das Gespräch an, "wie genau äußert sich das?" Ich machte mir ja sowieso ein eigenes Bild,aber es war immer gut, wenn man vom Besitzer schon mal einen ersten Eindruck bekam." Joyce erklärte mir, dass er eben sehr hengstig sei und besonders wenn Stuten in der Nähe seien,dann wäre er sehr eigenwillig und versuchte auch mal, den Reiter mit Imponiergehabe einzuschüchtern und die Kontrolle zu übernehmen. Ich nickte. Also ein richtiger Macho. Ich schmunzelte. Das war nichts, womit ich nicht fertig wurde. Ich ließ mir von Joyce seine Ausrüstung zeigen und machte ihn dann fertig fürs Longieren. Ich longierte Pferde immer dann, wenn ich mir erstmal einen Eindruck von unten verschaffen wollte und Starmen war ein solcher Kandidat. Ich hatte keine Angst, aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Nachdem ich ihn eine halbe Stunde longiert hatte, wusste ich, was Joyce mit Imponiergehabe gemeint hatte. Der Hengst baute sich auf und begann meist zu tänzeln. Eine Sache,die einem schwachen Reiter sicher Angst machen würde, mir allerdings nicht. "Ich würde ihn gerne noch reiten", sagte ich zu Joyce,stellte mir die Steigbügel ein und löste die Zügel wieder vom Kehlriemen. Nachdem ich nochmal nachgegurtet hatte, stieg ich auf. Momentan war der Hengst gelassen und ließ sich brav von mir durch die Halle reiten, als aber eine Stute an der Halle vorbeikam, war er sofort angespannt und begann zu tänzeln. Ich trieb ihn vorwärts,was ihn aber nur wenig zu beeindrucken schien. Mit energischem Vorwärtstreiben und einem Spiel an äußerem und innerem Zügel gelang es mir schließlich einen Teil seiner Aufmerksamkeit zurückzuerlangen, aber sobald er auch nur eine Stute hörte, roch oder was auch immer, begann der Hengst von neuem. Es würde nicht leicht werden, aber ich war zuversichtlich, dass ich das hinbekommen würde. Abends unterhielt ich mich noch lange mit Joyce und musste ihr immer wieder versichern, dass ich es mit Starmen wirklich hinbekommen würde. "Es wird vielleicht etwas länger dauern, als gewöhnlich, aber ich bin zuversichtlich. Die Veranlagungen zur Dressur hat er jedenfalls." Die nächsten eineinhalb Wochen verbrachte ich damit auszudiskutieren wer von uns beiden das Sagen hatte und das nicht nur unter dem Sattel. Wenn er mich schon von unten nicht akzeptierte, dann brachte es gar nichts, wenn ich es von oben versuchte. Als er schließlich begonnen hatte, mich von unten als den Chef anzusehen, begann ich mit dem Training von oben. Es dauerte weitaus kürzer, als das von unten, da er mich ja schon einmal akzeptiert hatte. Zwischendurch begann er zwar immer noch mal den Hengst rauszukehren, aber mir gelang es viel schneller ihn wieder an die Arbeit zu bekommen. Er musste immer beschäftigt sein, sonst ließ er sich viel zu schnell ablenken. Nach zwei Wochen machte ich mich an die ersten Lektionen. Zunächst wendete ich mich den Übergängen vom Schritt in den Galopp und vom Galopp in den Schritt zu. Starmen fiel ersteres leichter, da er sowieso viel Temperament hatte und die Galopphilfe auch verinnerlicht hatte. Der Übergang vom Galopp in den Schritt, fiel ihm deutlich schwerer, aber auch das bekamen wir schließlich hin. Es folgte Zügel aus der Hand kauen lassen im Schritt und Trab, sowie Überstreichen im Galopp. Hier war ich mir zunächst nicht ganz sicher, inwieweit wir das schaffen würden, aber der Hengst überraschte mich mit Konzentration und Entspannung. Ich lobte ihn ausgiebig. Neben den neuen Lektionen trainierte ich auch die neuen Gangarten Mitteltrab und Mittelgalopp für die Starmen eine gute Grundhaltung mitbrachte, sodass das Training uns von Tag zu Tag leichter fiel, weil wir uns auch aneinander gewöhnten. Die letzten beiden Wochen unseres Trainings verbrachte ich mit Viereck verkleinern und vergrößern, Rückwärtsrichten und Kehrtwendung auf der Vorderhand. Besonders dem Rückwärtsrichten musste ich mich widmen. Eine Lektion, die alle Pferde eher ungern machten, die aber wichtig war, wie ich fand. Schließlich klappte aber auch das und ich konnte Joyce Starmen übergeben. Sie sollte ihn nun ebenfalls reiten und es klappte wirklich gut. Man sah, dass die beiden sich schon gut kannten und er auch akzeptiert hatte, dass sie die Chefin oben drauf war. Er ließ sich zwar zwischenzeitlich auch mal von Stuten ablenken, aber im Allgemeinen hatte Joyce den Hengst wirklich im Griff. Ich lobte beide nach der Stunde und sagte:"Ihr habt das beide richtig gut gemacht. Bist du denn zufrieden mit meiner Arbeit?" Sie nickte und sagte:"Ja, vielen Dank." Wir brachten den Hengst zurück in seine Box und versorgten ihn, bevor wir uns abends noch zum Quatschen hinsetzten. Morgen würde ich dann das Training mit For Pleasure anfangen.
      6906 Zeichen © Samanta
    • Sevannie
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      26.04.2017
      Renovierungsarbeiten
      Wir hatten uns mittlerweie alle schon ziemlich gut im neuen Heim zurecht gefunden und jetzt, nach den ersten paar Monaten, wollten wir auch weiter mit den Renovierungsarbeiten machen. Es stand noch auf dem Plan, dass die Weiden hier und da erneut werden müssten, ebenso wollten wir die Zaunlatten alle streichen, damit sie wieder im schönen weiß für den Sommer erstrahlen konnten. Auch wollten wir weiter am Gästestall arbeiten, denn dieser war als einziger Stalltrakt noch nicht fertig gestellt und sollte für die Trainingspferde dienen, der andere Trakt daneben für die Pferde, die tierärztlich versorgt werden mussten. Neben den beiden Projekten wollte ich auch die nächsten Tage den Stall an sich in Angriff nehmen, dort sollte nämlich auch die Wände noch einmal neu gestrichen werden. Es war früh am morgen und Tyler hatte das Frühstück schon vorbereitet als ich in Stoffhotpants und Top in die Küche kam. Die letzten Tage waren morgens immer knackig frisch und mittags war es brechend warm für diese Jahreszeit, wer weiß, was auf uns im Sommer zukommen würde. Ich streckte mich, noch etwas schlaftrunken, ehe ich mir einen Kaffee eingoss und Tyler mit einem 'Guten Morgen' freundlich begrüßte. ,,Guten Morgen, meine Liebe.'',lächelte er süffisant und ich runzelte die Stirn. ,,Was ist denn mit dir los?'' - ,,Nichts, ich habe einfach gute Laune und wir haben viel vor in den nächsten Tagen. Ich hab gedacht während ihr beide und Mercy die Streicharbeiten in die Hand nehmt, fange ich mit Simon und Linus an den Stalltrakt weiter auszubauen.'', stumm nickte ich und schmunzelte. War doch ein guter Plan, so wurden zwei Baustellen in Angriff genommen und es ging sicherlich schnell vorran. ,,Erstmal müssen wir uns um die Pferde kümmern.'',murmelte ich schmunzelnd und setzte mich an den Tisch. Wir begannen z frühstücken und nach und nach trudelten auch die anderen in die Küche ein. Bald saßen wir schon zu sechst am Tisch. ,,Wollen wir zuerst die Weiden machen, oder den Stall?'',fragte Mercy und ich sah Elena an. ,,Den Stall oder? Wenn wir die Pferde gemacht haben können sie noch auf die Weide, wenn die Zäune gestrichen sind erstmal nicht.'',erklärte sie und ich nickte. ,,Bis heute Abend müssten ja die Wände im Stall trocken sein.'',meinte ich zustimmend und Elena war nun die, die nickte. Wir aßen fertig und räumten alles weg, ehe ich mich ins Bad machte. Die anderen gingen schon einmal hinaus und begannen zu füttern. Ich war auch schnell fertig für den Tag und folgte ihnen. Im Stall angekommen wurde auch ich, als Nachzügler, noch mit einem Brummen und Wiehern von unseren Pferden begrüßt. Ich machte mich zu den Fohlen und gab ihnen ihre morgendliche Portion Futter. Das Heu wurde von Tyler auf den Weiden schon fertig gemacht. Es dauerte nicht lange, da waren die Pferde auch alle fertig mit dem Fressen und wir brachten sie nach und nach auf die Weide. Ich schnappte mir Winter's End und Amaretto. Mercy nahm sich Hannelore und Calacirya. Tyler folgte mit Walking to the Moonlight und Grey Love. Elena und Simon nahmen sich Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud und Ch's De la Luna und zu guter letzt kam Linus noch mit Augenblick und Golden Gate hinter her. Wolkentraum blieb absichtlich drin, da Mercy sie gleich putzen sollte und dann longieren sollte. Sie brachten die Kaltlüterstuten auf deren Weide, während ich die beiden Verkaufspferde auf die ihre brachte. Mercy band Wolkentraum am Putzplatz an und begann diese zu putzen. Wir anderen brachten die restlichen Pferde auf die Weide und begannen mit den Kaltblüterhengsten. Arikado, Hope in Despair, Geoffrey's Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A brave Hearts Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung und Hermann kamen auf ihre großflächige Weide und durften sich dort über den Vormittag austoben. Somit waren die Kaltblüter schon einmal alle draußen und Mercy war schon am Longieren von Wolkentraum. Als nächstes machten wir uns an die Privatpferde des Gestüts, diese sollten nämlich zu den Verkaufspferden auf eine Weide. Staccato, Neskur und Massacre Boy und Calero kamen zu Amaretto und Winter's End. Wild Reflex, Klein aber Oho und Velvedere kamen auf die nebenliegende Weide. Somit waren diese dann auch schon draßen. Als nächstes ging es an die Fohlen, welche ebenfalls eine extra Weide besaßen und auch schon nach Geschlechtern getrennt wurden. Mit Saevita und Soulmate's Death ging ich vorran, folgen taten mir die anderen mit Bajau, Torte, Quintessa, Krisu und Millenium's Pride. Die Hengstfohlen Ramazotti Amaro, Gino, HGT's Be my Sunshine, Rando, Tomenko, Pancake Killer und Karl, folgten auf die andere Weide. Somit blieben noch die Hannoveraner Hengste und Stuten übrig, welche nun noch folgen würden. Wir fingen mit den Stuten Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Sunlight, Gameover, Irritable und Muemmi an, danach kamen noch Linara, Veronica und Mistery. Nun fehlten noch die Hengste die auch schnell draußen waren, Dark sweet Temptation war neu im Bunde, war also noch nicht lange auf der Weide mit dabei, dennoch hatte er sich gut eingelebt. Die anderen Hengste waren quasi schon ''eingesessen''. Also brachten wir Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach's Ostwind, Burnin' Awake and Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral Wings, Schwachkopf, Cinnemont's Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Scottland Yard, Clouds Angel und Café Latte raus. Mercy war gerade mit Wolkentraum fertig, also durfte sie sich nun noch an meinen Liebling Dark sweet Temptation machen und diesen putzen und longieren. Was sie natürlich gerne und mit einem dicken Grinsen machte, denn sie fand den Palominohengst auch so klasse wie ich. Mercy zog wieder von dannen und die Jungs machten sich nun an den Gasteställ dran. ,,Dann wollen wir mal anfangen zu misten und dann zu streichen.'',belächelte ich Elena und sie nickte schmunzelnd. ,,Die Drecksarbeit dürfen wir mal wieder machen.'',lachte sie und ich stimmte mit ein. Kurz darauf fanden wir uns in den Boxen wieder und lasen die Äpfel und das vollgepinkelte Stroh aus. Die Boxen waren schnell gemistet, da es nie sonderlich viel zu misten gab. Als wir mit dem Misten auch fertig waren, begannen wir auch schon mit den ersten Wänden. Diese wurden vorerst abgewaschen, damit wir nicht den ganzen Dreck einfach nur anstrichen. Elena blickte mir einen verdutzten Gesicht auf ihre Uhr und sah mich an. ,,Wir sollten mit dem Kochen beginnen.'',murmelte sie, ich blickte auf meine Uhr und nickte. ,,Fang du schon an, ich werde den Rest fertig machen, dann können die Wände so lange trocknen.'',erklärte ich und sie stimmte mir zu, ehe sie dann auch schon in das Haus lief.

      ____________________________________
      Das Essen war wunderbar und nun waren wir alle gestärkt um unsere arbeiten weiter auszuführen. Mercy war nun erst einmal fertig mit den Pferden und half uns nun beim Streichen der Boxenwände. Die hintere Steinwand strichen wir nämlich wieder schön weiß, ebenso sollten die eisernen Pfosten zwischen jeder Box noch gestrichen werden, sowie die Gitterstäbe. Damit das Gestüt auch im neuen Glanz erstrahlen konnte.



      [Fortsetzung folgt]
    • Friese
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      26.10.2017
      Hilfe für Joyce
      Bericht für: Winter’s End, Amaretto, Hannelore, Calacirya, Walking to the Moonlight, Grey Love, Roxy, Hermelin Jaela, Winter Cloud, CH’s De la Luna, Augenblick, Golden Gate, Wolkentraum, Arikado, Hope in Despair, Geoffrey’s Brother, Sharon IV, Time to go, Darling, A Brave Heart’s Freedom, King of Night, Battle Scars, Götterdämmerung, Hermann, Wild Reflex, Massacre Boy, Neskur, Calero, Klein aber Oho, Staccato, Velvedere, Saevitia, Karl, Pancake Killer, Tomenko, Soulmate’s Death, Rando, HGT’s Be my Sunshine, Bajau, Torte, Gino, Quintessa, Krisu, Ramazotti Amaro, Millenium’s Pride, Alice Cullen, Lotte Buff, Golden Wonder, Epona, Millenium GC, Royal Rubina, Shiny Starlight, Gameover, Irritable, Muemmi, Linara, Veronica, Mistery, Dark Sweet Temptation, Ramires, Hero of Heaven, Karthago, Kaltenbach’s Ostwind, Burnin’ Awake And Lifeless, Starmen, Antaris, For Pleasure, Admiral’s Wings, Schwachkopf, Cinnemonts Accento, Get a Movie, The Invincible, Belstaff, Clouds Angel, Scottland Yard, Café Latte


      Heute wollte ich Joyce ein bisschen unter die Arme greifen und so brachte ich als erstes alle Pferde von ihr nach draußen auf die Weiden und machte dann mit Hilfe der anderen die Boxen sauber. Unsere Zeit war leider auch ein bisschen beschränkt, da wir noch meine Pferde versorgen mussten und so musste auch das Heu verteilen schnell gehen. Simon und Linus füllten die Tröge auf und ich fegte die Ställe noch zu Ende. Die Zeit war wirklich ratzfatz vergangen und so mussten wir nun auch schon weitermachen und die Boxen meiner Pferde ausmisten und ihre Tröge füllen. Zudem machten wir das Heu für alle Pferde. Ich holte mir danach Epona rein und putzte sie ein bisschen. Danach sattelte und trenste ich sie. In der Halle ritt ich die Stute warm und klopfte ihr den Hals. Nachdem ich damit fertig war, ging ich ein paar A-Dressur Aufgaben mit der Stute durch und ritt sie danach wieder ab. Als es dunkel wurde holten wir gemeinsam wieder alle Pferde rein und versorgten sie ein letztes Mal.
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  • Album:
    ~ Gnadenweide ~
    Hochgeladen von:
    Sevannie
    Datum:
    28 Juni 2015
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    EXIF Data

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  • Starmen
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    Abstammung
    Ubk. x Ubk.
    Ubk. x Ubk. | Ubk. x Ubk.

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    Exterieur
    Rasse Hannoveraner
    Geschlecht Hengst
    Alter 5 Jahre [04.07.2010]
    Stockmaß wird ca. 1,77 m
    Fellfarbe Kohlfuchs mit Flaxen
    Abzeichen h.l. weiße Fessel

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    Interieur & Beschreibung
    Legt Hengstmanieren an den Tag | Temperamentvoll | Benötigt eine feste Bezugsperson


    Starmen ist ein Hengst der eine etwas härtere Hand braucht die ihn führt. Er ist nicht leicht im Umgang doch wenn man den Trick bei ihm raus hat dann ist er einem treu ergeben. Alles in allem ist er also auch ein liebevoller Hengst, auch wenn er ab und zu mal den Macho vor Stuten raushängen lässt. Dann will er gerne mal beim Reiten imponieren, er legt entweder die schönsten Gänge auf oder er setzt sich selber wieder mehr durch und macht dem Reiter das Reiten schwer.

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    Gesundheit & Wohlbefinden
    Gechippt [x]
    Letzte Impfung /
    Letzte Wurmkur /

    Beschlagen [ ]
    Letztes mal Ausgeschnitten /
    Letztes mal Geprüft /

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    Besitzerdaten
    Besitzer Sevannie
    VKR Rinnaja
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen

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    Qualifikationen
    Dressur A
    Springen L
    Military E
    Distanz E
    Rennen E
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E

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    Ausbildungsstand & Zuchtdaten
    Eingeritten [ ]
    Eingefahren [ ]
    Potential Springen, Dressur, Military


    Gekört/Gekrönt [ ]
    Eingetragene Zucht /
    Gencode ee Atat ff

    ♣--------------------------------------♣

    Zu den Schleifen
    Zu dem Zubehör