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Muemmi

Starlight Express II | Shettland Pony | Hengst

Bitte keine Kommentare! | Im Besitz seit: Januar 2017 | In Rente seit: März 2017

Starlight Express II | Shettland Pony | Hengst
Muemmi, 15 Jan. 2017
    • Muemmi
      Pflegebericht für 'Starlight Express'

      Nachdem ich auch mit dem kleinen Frechdachs 'Kookaburra' fertig war, sie wieder auf ihrer Weide stand, und ihr Halfter an Ort und Stelle an ihrer Box hing, ging ich weiter zu dem nächsten Shetlandpony, welches den ebenfalls Legendären Namen 'Starlight Express' trug. Der Braune Hengst kam auf ein Pfeifen hin zu mir gehoppelt, und ließ sich, zahm wie ein Lamm, aufhalftertern. Ich konnte seinem Zottel Bart nicht wiederstehen, und musste mich zu ihm knien, und ihn erstmal kräftig Durchschmusen. Das Pony genoss es und rührte sich kein bisschen. Ich schob ihm noch schnell ein Leckerlie ins Maul, und führte ihn dann zum Putzplatz. Ich führte das Ende des Führtsrick's durch die Öse an der Wand und machte einen Knoten. Dann verschwand ich in der Sattelkammer, und kramte nach Starlight's Putzbox. Ich fand sie wenig später und trabte wieder zum Putzplatz wo der Hengst bereits seinen Strick halb durchgekaut hatte. Ich zog ihn ihm aus dem Maul und begann ihn zu Putzen, bis er glänzte wie eine kleine Speckschwarte. Ich betrachtete mein Werk zufrieden und sprühte ihn ein, bevor ich ihn wieder auf seine Weide brachte. Ich beobachtete die Ponys noch eine ganze Weile, doch dann raffte ich mich auf um die Weiden abzuäppeln, was auch zu meinen Aufgaben gehörte. Ich fuhr ganze 3 1/2 Schubkarren-Pony-Mist zum Misthaufen, ehe jede Wiese sauber war. Zufrieden wischte ich mir den Schweiß von der Stirn, und kontrollierte noch schnell die Tränken, ehe ich das Gestüt verließ.

      © Taro | 1475 Zeichen
    • Muemmi
      Hufschmied Starlight Express :
      Als nächstes brachte sie mir Starlight Express zum Anbinder hin und er war total Niedlich.Ich nahm zuerst seinen Huf hoch und kratzte ihn aus,dann schnitt ich ihn auch gleich aus,dann nahm ich den nächsten Huf und wiederholte das gleiche,dann den dritten und wieder das gleiche und dann den vierten und machte wieder das gleiche,die kleinen Hufe sind immer so niedlich.RoBabeRo knuffelte den kleinen nochmal bevor sie ihn dann wegbringen konnte bekam er noch ein Leckerlie da er so Lieb war.Dann ging sie mit ihm los und brachte ihn weg um den nächsten zu holen

      © by Ostwind12 / 587 Zeichen
    • Muemmi
      Die kleine Starlight Express
      Die letzte Dame war Starlight Express, die wahrscheinlich bisher erfolgreichste Zuchtstute von Roxy, denn immerhin besaß sie schon zwei wundervolle Nachkommen. Starlight stand entspannt unter einem Baum und graste friedlich vor sich hin. Als ich sie jedoch rief, ging ihr Kopf in die Höhe und als sie dann noch sah, dass ein saftiger Apfel auf sie wartete, war sie sofort zur Stelle. Ich halfterte sie auf und brachte sie dann auch zum Putzplatz, um die Braune gründlich sauber zu machen. Auch sie wollte ich dann longieren, damit sie ihre Bewegung bekam. Starlight war eine fleißige Stute und es machte Spaß mit ihr zu arbeiten. Leider blieb uns nicht mehr viel Zeit, denn es dämmerte bereits. Also entschied ich mich, dass Training etwas kürzer zu halten und auch noch mit ihr eine Runde spazieren zu gehen. Als wir dann wieder da waren, war es bereits dunkel. Ich half Roxy noch schnell, alle Pferde reinzubringen und machte mich dann auf den Heimweg. Zu Hause würden eine heiße Dusche und ein gemütliches Sofa auf mich warten.
      (c) Gwen | 1030 Zeichen
    • Muemmi
      Ein Hengst für Impudent Littlefoot (Starlight Express II)
      Es war ein kalter Wintertag und ich zog den Reußverschluss meiner Jacke bis zum Kinn hoch. "Brrr, ist das kalt!", jammerte ich und bekam eine Gänsehaut. Tapfer schwang ich mich auf mein Fahrrad und fuhr die eineinhalb Kilometer zum Gestüt. "Hey Süße!", begrüßte ich meine kleine gescheckte Shetlandponystute Impudent Littlefoot. "Meine hübsche Maus", sagte ich und kraulte ihr Ohr. "Roxy und ich möchten dich decken lassen und wir suchen nach einem passendem Hengst für dich. Na, das ist doch was, oder? Ich stelle dir den bildhübschen Kerl mal vor." Meine Hand tastete nach dem Halfter an der Box und streifte es ihr über. "Komm.", befahl ich und führte die kleine, zierliche Stute durch die Stallgasse nach draußen. Die Schneedecken, die sich über den Weiden uns den Stalldächern ausgebreitet hatten, glänzten im Licht der Sonne und blendeten die Augen. "Da drüben ist er - Stalight Express II." Impudent Littlefoot spitzte neugierig die Ohren und ihr Blick ruhte auf dem kleinen Hengst. Auch dieser hatte die Stute bemerkt und steckte mit gewecktem Interesse die Nase durch den Zaun. "Hallo Starlight Express!", begrüßte ich den kleinen Hengst, der ein lautes Wiehern und ein grunzen ausstieß. Ich ließ die beiden aufgeregten Pferde am Zaun einander beschnuppern und brachte Impudent Littlefoot dann wieder zurück in ihre Box. Dann ging ich wieder zu Starlight Express II und führte ihn zum Anbindeplatz, wo ich ihn ausgiebig putzte und danach in seine Box brachte.
    • Muemmi
      Starlight Express II wird geputzt und massiert
      1637 Zeichen | (c) RoBabeRo
      Schnell schnappte ich mir das Halfter und den Strick meines kleinen Dunkelbraunen Shettyhengstes und marschierte damit auf die Shetlandponyweide. Mit einem Pfiff kamen meine kleinen Racker alle angaloppiert. Mit mehreren Handgriffen streichelte ich alle Minis hintereinander und schnappte mir dann Starlight raus. Ich halfterte ihn ruckzuck auf und hakte den Panikhaken des Strickes ein. Wir verließen die Weide und gingen locker zum Putzplatz hinüber. Schnell war sein Putzbox rausgekramt und ich konnte anfangen den Dicken zu putzen. Als erstes kratzte ich seine kleinen Hufe nacheinander aus und kämmte dann sein üppiges Langhaar. Folgend bearbeitete ich seine Beine mit der Wurzelbürste und bürstete sein Fell. Aus einem zotteligen Weidehengst wurde nun langsam ein Hengst zum Vorführen. Ich gab Starlight ein Küsschen auf die Nase und schnappte mir dann mein Lammfellputzhandschuh. Damit polierte ich sein Fell und seinen Kopf nochmal bis aufs letzte Staubkorn ehe ich ihn abband und aufs Roundpen führte. Bevor ich mit der Massageeinheit anfing, lies ich ihn ein paar Runden frei laufen. Er tobte ausgiebig und quietschend umher ehe er zu mir zurück kehrte. Meine Massageweise kam nach T-Touch und all unsere Pferde fanden riesen Gefallen daran. Ich massierte immer nacheinander in eine Richtung. Anfangen tat ich bei dem Kopf. mit gekonnten Handbewegungen schlief mir Starlight beinahe ein. Nach einer dreiviertelstunde intensiver Massage und gleichzeitiger Muskelauflockerung stellte ich Starlight in die Führanlage um ihn danach folgend zurück zu seinen Kumpanen auf die Weide zu stellen. Sein Zeugs verstaute ich flott wieder.
    • Muemmi
      Pflegebericht

      Ich seufzte und machte mich auf den Weg in die Stallungen. Ich wra stark erkältet, aber das war nun mal keine Ausrede nicht zu den Pferden zu gehen! Ich shcnappte mir Starlight Express II Halfter und ging schniefend zur Koppel. Ich rief den hübschen Burschen herbei und belohnte ihn mit einer Karotte. Mehr oder weniger liebevoll und bei der Sache führte ich ihn zum Putzplatz. "Komm schon Roxy", redete ich mir selbst zu und lagsam bekam ich mehr Elan trotz meiner Krankheit! Ich putzte Starlight sorgfältig und kratzte seine Hufe aus. Bevor ich etwas mit ihm machte mistete ich seine Box aus, streute diese neu ein und holte ihm Heu. Dann band ich den jungen Hengst ab und wir gingen eine Runde spazieren. Wie immer war er super brav und immer 100% bei mir. So machte das Spaß. Langsam frösztelte ich also gingen wir zurück. Auf dem Weg machten wir ein paar kleine Übungen ehe ich ihn zurück auf die Weide lies. Dort kuschelte ihn noch ausgiebig mit ihm, ging zurück zum Stall und packte alle Sachen weg!
    • Muemmi
      Starlight Express II longieren
      1152 Zeichen | RoBabeRo

      Bevor ich den kleinen Hengst holte, bereitete ich seine Sachen am Putzplatz vor. Vorhin hatte ich seine Box schon gemistet und ausgiebig eingestreut. Die Futter- und Wassertröge hatte ich geputzt und das Heunetz neu aufgefüllt. Nun schnappte ich mir also sein Halfter und seinen Strick und konnte Starlight Express II von der Weide holen. Er wartete schon am Tor als ich zum Gatter schritt. "Hey mein Großer", begrüßte ich den Braunen und beförderte ihn auf die andere Seite des Zaunes. Schnell marschierten wir zum Putzplatz zurück und ich begann ihn ausgiebig zu putzen. Alle verdreckten Stellen wurden entfernt und das Fell glatt gestrichen. Auch die Hufe waren schnell ausgekratzt und das Langhaar ausgekämmt. So konnten wir nun mit der Arbeit beginnen. Mit Kappzaum, Longe und Peitsche bewaffnet spazierten wir zur Halle. Ich wärmte Starlight Express II auf und longierte ihn folgend. Er lief heute hervorragend. Nach etwa 25 Minuten schlossen wir die Trainingseinheit ab und ich führte ihn trocken. Nach einem Leckerlie für seine gute Leistung durfte er wieder zurück auf die Weide. Schnell verstaute und säuberte ich all seine benutzten Sachen.
    • Muemmi
      Starlight Express II freilaufen lassen
      1280 Zeichen | RoBabeRo

      Bei meiner täglichen Runde bei den kleinen des Hofes, der Shetlandponys, war nun Starlight Express II dran. Ich hatte vor den kleinen Hengst zu putzen und dann in der großen Halle bisschen freilaufen zu lassen. Zu erst mistete ich aber seine Box. Das nasse Einstreu wurde entfernt und durch frisches neues ersetzt. Auch die Tröge wurden gereinigt und sein Heunetz frisch aufgefüllt.
      Nach der getanen Box durfte nun Starlicht Express II an die Reihe kommen. Ich hätte den Braunen vor der Box angebunden während ich mistete. Mit einem Karottenleckerlie begrüßend band ich den kleinen Mann ab und band ihn richtig zum Putzen in der Stallgasse an.
      Freudig schnaubte er und spazierte mir hinterher. Die Putzsachen lagen schon bereit und er war auch im Nu sauber geputzt, stark schmutzig war der kleine pingelige Mann sowieso nicht. Dann konnte ich ihm seine feine, kleine Trense überziehen und ihn in die Halle führen. Auf dem Weg hin war er schon stark hubbelig, ich machte ihn vom Strick ab und schon huschte er los. Wild buckelnd und freudig galoppierend drehte er Runde um Runde. Ich genoss es ihm zuzuschauen. Pure Lebensfreude auf vier Hufen. Nach mehreren Minuten freilaufen und folgender Frei- und Bodenarbeit durfte Starlight Express auch wieder auf's Paddock zu seiner Herde.
    • Muemmi
      Starlight Express II geht in einer Kinderreitstunde

      885 Zeichen | RoBabeRo

      Heute durfte Starlight Express II mal wieder im Kinderreitunterricht laufen, da CatyCats kleine Cousine für ein langes Wochenende zu Besuch auf unserem Luxusgestüt war. Also führten wir sie erstmal zur Stars Box und misteten diese, ehe wir ihm das Futter zu bereiteten und ihn dann holten. Star wurde von dem kleinem Mädchen fleißig geputzt und dann von mir gesattelt, getrenst und mit einer Longe versehen, denn ich wollte die Kleine an die Longe nehmen. Während wir also auf dem Reitplatz zum Warmmachen Schritt liefen, packte sie sich ihren Helm drauf und ihre Hände. Dann lies ich sie aufsteigen und gab ihr an der Longe auf beiden Händen Reitunterricht. Star machte das absolut brav, und das für einen Hengst! Am Ende durfte die Kleine Star am langen Zügel ohne Longe abreiten. Es war eine gelungene Stund und Star wurde nach dem Abputzen direkt in seine Box zum Futter gebracht.
    • Muemmi
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 22. Januar 2017 | 12971 Zeichen

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Lillifee, Bifröst, Skadi, Medivh, Reykja, Aquentino, Possy Pleasure Mainstream, Webster, Davina, Oak´s Lake Mountain, Mon Amie, Amber, Caja, Checkpoint, Meilenstein, Thor, Taciturn, Heros

      Hauptstall der Zucht
      Starlight Express II, Zarin, Elanor, Augen auf! Ich komme, Fleming, Dante, Aestas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      (Pferde sind seit Herbst 2016 offiziell im Besitz von kira)

      Dave´s Bewerbung

      Der Himmel war dunkel und das Schneegestöber zuckerte die ganze Landschaft innerhalb von Minuten noch weiter ein, als eh schon. Wir hatten heute morgen erst geräumt, aber es lag jetzt schon am frühen Nachmittag 5cm frischer Schnee und das, obwohl die Naundorfgegend nicht wirklich für solches Wetter bekannt ist. Idefix war die letzten Wochen nicht mehr aus dem Haupthaus gekommen, der Kleine war mittlerweile alt geworden und folgte mir mit seinen 12 Jahren nicht mehr wirklich überall hin. Ich war ziemlich traurig, als mir die Tierärztin beim letzten Besuch riet, ihn zu schonen und nicht mehr unbeaufsichtigt über den Hof rennen zu lassen, da er mittlerweile immer schlechter sah und hörte. Und zusätzlich kamen jetzt die kalten Temperaturen, die seine Gesundheit stark forderten. So beschränkten sich unsere gemeinsamen Stunden immer mehr auf den Abend, in denen er sich zu mir ins Bett kuschelte und neben mir schlafen durfte. Ich wischte mir bei den Gedanken die feuchten Augen, räumte den Rest des Schnees auf die Seite und klopfte mir die Stiefel ab, bevor ich in die Stallungen ging. Es hatte sich in den letzten Wochen einiges getan, ich hatte ganz spontan die Leitung der Fahrturniere übernommen, obwohl ich davon am allerwenigsten Ahnung hatte. Das Sportzentrum richtete sie seit sieben Wochen unter der Leitung eines Freundes von Tom, meinem Bereiter in der hohen Dressur, aus. Aber der hatte mir nach der Auswertung bekannt gegeben, dass er das schon ab nächster Woche nicht mehr machen würde. Noch ein Punkt, der mich in die Mangel nahm. Sofort schrieb ich die Stelle offiziell aus, denn auch Mia, Susan und Leo waren in anderen Disziplinen ausgebildet. „Naja, dann können wir auch offiziell Fahren ausbilden!“ „Falls jemand die Vollzeitstelle so schnell antritt!“ meinte ich zu Leo, der ganz begeistert vom Fahren war. Wir hatten auch darüber gesprochen, ihn neben der Military auch dort ausbilden zu lassen. Ich war wirklich stolz auf meine beiden Azubis, die sich hier schon wie zu Hause fühlten und wirklich verlässlich waren. Ich konnte allen alles anvertrauen und war wirklich glücklich, dass sich Naundorf so entwickelt hatte. Die Pläne, nach England zu gehen, hatten sich immer mehr auf Eis gelegt, obwohl die Welsh-Pferde schon verkauft waren. Kira hatte sie schon vor Wochen auf dem Papier erworben, dennoch standen sie bis zum Frühjahr noch hier auf dem SPZ. Ich ging deswegen so oft ich noch konnte hinüber und streichelte der hübschen Scheckenstute Nikita, der hellen Seidenfell und der munteren Teutonia über die süßen Köpfe. Ich wurde ihnen einfach nicht mehr gerecht und hatte mich entschieden, die Zucht im Ganzen abzugeben. Das umfasste damit auch Haselnuss, Occani, Lara, Miro, Erdbeere, Bow und den talentierten Poison. Lediglich Lillifee, ein Stutfohlen aus der Lara würde bei mir bleiben. Sie stand derzeit mit Taciturn und Bifröst in einer Box. Letzterer war erst vor kurzem unerwartet zurück auf meinen Hof gekommen. Ich fütterte die Stuten, mistete den abgetrennten Offenstall und füllte die Heuraufen. Den Hengsten gab ich ebenfalls mehr Heu zu fressen, damit sie es warm hatten und streute frisch ein. Gerade als ich mit dem Kehren fertig war, klingelte mein Handy. Auf der anderen Seite der Leitung eine tiefe Männerstimme, zwar jung aber erfahren und sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, als es um die ausgeschriebene Stelle ging. Er hatte sie von einem Bekannten Tom´s erfahren, der ebenfalls seine ehemaligen Arbeitskollegen über unsere Situation unterrichtet hatte. Er würde noch heute nach Naundorf für ein Gespräch kommen, sofern das so zeitig möglich wäre. Ich sagte sofort zu und machte ein Treffen für den späten Nachmittag aus. Immer noch ziemlich platt steckte ich das Handy wieder ein, lief weiter zu Taciturns Box und gab auch ihr und den beiden Babys zu fressen. Bifröst war langsam etwas aufmüpfig, ich musste ihn also bald trennen oder legen lassen. „Das entscheide ich beim nächsten Mal!“ flüsterte ich und strich ihm über die kurze Mähne. Ich bürstete Taciturns dicke Mähne, flocht sie im Zopf zusammen und kratzte ihr die Hufe aus. Sie hatte ebenfalls wöchentlich Starts bei den Fahrturnieren und bezauberte mich immer wieder aufs Neue, weswegen ich ihr genauso viel Aufmerksamkeit zukommen ließ, wie meinen Sportlern. Sie war auch eine der Einzigen, die mit mir kuschelte und immer wenn ich mich nicht gut fühlte, kam ich zu ihr und den beiden Zwergen. Sie würde immer die gute Seele von Naundorf bleiben. Nach einer halben Stunde strich ich ihr nochmal durch den Schopf, verließ die Box und lief hinüber ins Haupthaus. „Mia! Rate mal, wer uns heute Nachmittag besuchen kommt!“ rief ich meiner Vertreterin und besten Freundin zu. Sie konnte es auch nicht glauben, stieß Tom sofort darauf an, der vom Dressurtraining mit Reykja und Webster kam und war genauso glücklich wie ich. „Na, hoffentlich passt der dann auch hier rein!“ meinte Willi, der ebenfalls ins Haupthaus gekommen war und sich gerade den Schnee abklopfte. Mit Leo und Susan aßen wir dann zusammen zu Mittag, ich knuddelte ein wenig mit Idefix, bevor ich mich als Letzte fertig machte für den Kontrollgang. Susan, meine zweite Azubi jetzt im zweiten Lehrjahr, begleitete mich auf die Koppeln. Alle Hengste waren heute draußen, da es durch den Schneefall nicht so kalt war wie sonst. Fleming und Dante, meine zwei jüngsten Körsieger lieferten sich am Zaun ein Wettrennen, als sie uns kommen sahen und scheuchten den Rest der Gruppe mit Amor, Ehrengold, Red Diamond, Socke, Flemings Vater Ravallo, Rasputin, Weyganda, Checkpoint, Polarfuchs, Säufer, Butch und Zarin auf. Zarin war der Einzige, der nur hochsah, kurz mittrabte und sich dann zurück zum Heu verzog. „Den holen wir nach unserer Kontrolle rein, ich möchte ihn langsam an die Koppel und die Anstrengung gewöhnen. Ich bin mir da noch nicht so sicher.“ Susan nickte und stieg mit mir durch den Zaun. Der Berberfuchs war deutlich schlanker, als ich ihn von meinem Verkauf viele Jahre zuvor in Erinnerung hatte. Er war seit zwei Wochen auf meinem Hof und machte sich gut, aber war wie Starlight Express, der ebenfalls vor vielen Jahren vom Gestüt Ammersee aus verkauft wurde, ein Pflegefall geworden. Verwahrlost und hungernd hatte ich die beiden aufgenommen und aufgepeppelt. Der anfängliche Eindruck war aber schlimmer als befürchtet, auch der seelische Schaden schien sich jetzt schon langsam abzubauen. Der Shettyhengst war für die große Gruppe zu klein, weswegen er einen großen eigenen Paddock besaß und bei Thor, meinem Friesenfohlen stand. Susan und ich liefen die Sportlerweide ab, kontrollierten die Zäune, die Leitungen und die Wassertröge. Brav folgte der Berber Susan, als diese ihn mit Möhren und Äpfeln zu sich brachte und ihm den Führstrick anlegte. „Ich werde mich um die Fohlen kümmern, wenn ich eh schon rüber gehe!“ meinte sie und ich nickte. Gemeint war neben Thor auch die hübsche Meilenstein, die jetzt schon Susans Liebling war. Ich ließ sie diese so oft es ging mitversorgen und sie dankte es mir, indem sie auch ihre anderen Pflichten ernst nahm. Willi fuhr den Misthaufen gerade zusammen, als ich um den Trakt lief und mich zu den Stuten aufmachte. Skadi war im Schnee schwer zu erkennen und löste sich erst kurz vor ihrem Stop bei mir aus ihrem Umfeld. „Nana, was bist du heute schnell unterwegs!“ Ich klopfte ihr den Hals und drückte Zingaras Nase auf die Seite, die wie Yin und Yang immer an Skadi hing. „Meine zwei schönen Friesen...“ murmelte ich, Zingara immer noch suchend nach Leckerchen ihre Nüstern an meinen Taschen. „Jetzt lass das doch mal!“ lachte ich und ging ohne zu Zögern durch das Grüppchen, zu dem sich Mainstream, Seana und Davina gesellt hatten. Mon Amie, Lake, Amber, Caja, Sweety und Augen auf standen paarweise oder vereinzelt über die Weide verteilt und suchten unter der Decke aus Schnee und Eis etwas Gras. Reykja war wohl wie Webster von Tom im Stall gelassen worden, nachdem er mit ihnen trainiert hatte. Da fiel mir Elanor ein, eine weitere Scheckenstute, die Seana sehr ähnlich sah. Ich blickte mich nach ihr um und sah sie dann doch neben Amber stehen. Auf die hatte ich es abgesehen und holte mir Halfter und Strick, nachdem auch auf der Stutenweide alles in Ordnung war. Etwas zögerlich folgte sie mir in den Stall, unentschieden, ob sie lieber bei ihren Freundinnen auf der Weide in der Kälte bleiben wollte oder ob sie mit mir im Warmen arbeiten wollte. Durch das Hufgeklapper rief ich den letzten Vierbeiner auf meinem Hof auf den Plan. Tainted Love Toffifee, mein einziger gekrönter Quarterhengst auf dem SPZ stand in seiner Box und wartete auf seine neue Besitzerin. Auch er würde uns noch heute verlassen, weswegen ich ihn geputzt und hergerichtet in seiner Box gelassen hatte. Er sah neugierig über die Türe und beobachtete mich dabei, wie ich Amber von Schnee und Dreck befreite und sie anschließend sattelte und trenste. Ich wollte mit ihr regelmäßig trainieren und forderte sie immer wieder in der größeren Halle, die wir über die Wintermonate fürs Springtraining eingerichtet hatten. Nach ungefähr einer Stunde ritt ich sie ab und sah auf die Uhr. Das Treffen! Ich war knapp dran, führte Amber zurück in die Stallungen und kam an unserer Hoflichtung vorbei. Zwischen den Ästen der Hecken sah ich ein fremdes Auto parken, ein schwarzer, älterer Geländewagen. Ich hatte noch 10 Minuten, sattelte Amber ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Gerade als ich den Sattel in die Kammer gebracht hatte und zurück kam, stand ein Mann bei ihr, streichelte ihr den Hals und sah sie sich genau an. Ich hielt inne, betrachtete die Szene kurz und trat dann auf die beiden zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Lächelnd trat ich neben ihn, legte den Kopf schief – und erstarrte. Er lächelte ebenfalls, als er mich mit seinen hellen blauen Augen ansah und mir die Hand hinstreckte. „Sie müssen Frau Goeke sein, mein Name ist Lange, wir haben vorhin telefoniert.“ Seine Stimme passte so gar nicht zu ihm, er machte auf mich einen gemischten Eindruck – wahnsinnig jung und wahnsinnig erfahren zugleich und das, obwohl er ungefähr 10 Jahre älter war als ich. Nun wieder bei Sinnen, ergriff ich seine Hand. „Ja, bin ich, aber nenn mich Luisa. Wir duzen uns hier alle auf dem Hof.“ meinte ich. „Dave.“ er lächelte immer noch. „Hübsche Stute. Deine?“ „Ja, ich bilde hier die Springer aus. Tom ist für Dressur zuständig und bildet die Azubis Susan und Leo aus, die im Springen gehen, Leo vertieft in Military. Mia macht derzeit schwerpunktmäßig Distanz, hat aber auch die Zulassung in Dressur, was eher ihr Steckenpferd ist. Leider fehlt uns jetzt jemand fürs Fahren.“ Ich lächle wieder. „Und da komme ich ins Spiel?“ fragt er und lächelt zurück. „Richtig. Wenn du mich Amber noch schnell weg bringen lässt, dann zeige ich dir den Hof und du kannst mir mal ein wenig erzählen, was du bis jetzt so gemacht hast.“ Er nickt und ich führte meine Warmblutstute den Gang hinunter, bevor wir eine kurze Runde über das SPZ drehen und dann ins Haupthaus einkehren. Mia ist ebenso erstaunt und wirft mir eine eindeutige Geste zu, als sie Dave begrüßt und dann zum Stalldienst der Hengste hinüber geht. Wir betreten die Küche, in deren Ecke sich Idefix eingerollt hat. Er knurrt kurz, als er den Mann sieht. „Alles gut Idefix, braver Hund.“ meine ich, kraule ihn kurz hinter den Ohren und biete Dave etwas zu trinken an. „Unser Hofhund. Ist allerdings schon sehr alt, begleitet mich seit er ein Welpe war. Er sieht nur nicht mehr so gut, weswegen er jetzt die Küche hütet.“ Dave nickt nur stumm, nimmt die heiße Tasse Kaffee dankend an und berichtet mir, dass er seit längerem eine feste Stelle als Trainer sucht. „Hauptsächlich bin ich ebenfalls im Military unterwegs, ich würde als einzige Prämisse meine Hengste Medivh und Heros mitbringen wollen. Allerdings war mein Vater viel im Fahrsport tätig, weswegen meine Ausbildung dort fast besser ist.“ „Wegen den Pferden wäre das kein Problem, das SPZ hat genug Platz und auch Möglichkeiten, falls du sie weiter ausbilden möchtest. Es wäre nur recht schnell die Organisation der Fahrturniere zu stemmen.“ Er freute sich sichtlich, anscheinend hatte er bis jetzt Probleme mit diesem Wunsch. Ich sprach mit ihm die Details durch und bot ihm eine Probezeit von zwei Wochen an, die Dave glücklicherweise sofort annahm. Sollte sich die Zusammenarbeit danach als gut herausstellen, würde der Vertrag dauerhaft gültig. Ich gab ihm die Papiere mit, vereinbarte den ersten Arbeitstag für übermorgen und verabschiedete mich von ihm. Als sein Auto den Hof verließ, kam Mia zurück, stupste mich an und lachte. „Luisa, wenn du den nicht nimmst...“ „Hab ich schon, hat die Papiere mitgenommen!“ unterbrach ich sie und zwinkerte. „Endlich mal ein heißer Typ auf dem Hof!“ „Das hab ich gehört!“ Willi warf uns einen gespielt bösen Blick vom Traktor zu, von dem er gerade abstieg und das Hallentor schloß. Mia und ich lachten laut, nahmen Willi in den Arm und gingen zusammen ins Haupthaus zurück.​
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  • Album:
    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    15 Jan. 2017
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  • STARLIGHT EXPRESS II

    Bedeutung: Name eines Klassiker Filmes
    Rufname: Starlight

    Von: Komet (100%Shetlandpony)
    von:
    aus der:
    Aus der: Kimberly (100%Shetlandpony)
    von:
    aus der:


    Rasse: Shetlandpony
    Geboren: ?.?.2008
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Dunkelbrauner
    (Dark Bay)
    Stockmaß: 110 cm
    Abzeichen: 2x Socke
    Gesundheit: 100% (Sehr Gut)
    Hufe: 100% (Sehr Gut)


    Das Shetlandpony hat einen verhältnismäßig großen Kopf mit breiter Stirn, fast quadratischem Maul, großen Nüstern und kleinen Ohren auf einem kräftigen Hals. Die Beine sind kurz und kräftig, mit klaren Gelenken und harten Hufen. Es besitzt einen dichten Schweif, eine dichte Mähne und einen dichten Schopf, zudem hat es im Winter ein dichtes und dickes Fell und hat zudem noch dichten Behang an Fesseln und Unterkiefer.

    Starlight Express ist


    Shetlandponys sind genügsam und sehr robust, sie gelten als intelligent und langlebig.

    Charakter

    Starlight Express ist


    Keep Smiling Zucht
    Besitzer: Muemmi
    Ersteller: by Hafifreund/ umgemalt: Muemmi
    Vorkaufsrecht (VKR): Muemmi
    Reitbeteiligung:


    Dressur Klasse: E
    Spring Klasse: E
    Western Klasse: E
    Galopprennen Klasse: E
    Militairy Klasse: E
    Distanz Klasse: E
    Fahren Klasse: A

    Potenzial:

    Starlight Express hat für das Fahren, das Springen, Western und für die Dressur potenzial.


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    BHK 149

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    142. Fahrturnier

    Nachkommen: Schoko, Sunlight Dancer