1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
Mohikanerin

St. Pauli's Amnesia

Trakehner | Stute | Ungekört | (c) Sadasha

St. Pauli's Amnesia
Mohikanerin, 18 Feb. 2020
Bracelet, Wolfszeit, Zion und 2 anderen gefällt das.
    • Mohikanerin
      Amnesias Geburt | 19. August 2017
      Amnesia | Takada

      “Du musst schnell her kommen. Takada bekommt gleich das Fohlen”, ruft mein Vater durchs Telefon und legt sofort auf, eh ich etwas sagen kann. Schnell ziehe mich an und renne raus zu den Boxen. Dort steht mein Vater bereits vor der großen Box und beobachtet die Stute, die Nervös im Kreis läuft. “Vielleicht sollten wir sie in Ruhe lassen”, schlage ich meinem Vater vor, der zustimmend nickt.
      Draußen ist es bereits stockdunkel, wenn der Hof nicht beleuchtet wäre. Müde gucke ich auf die Uhr - 3 Uhr. Kurz verdrehe ich die Auge. Mein Vater geht noch mal ins Haus und ich gehe noch mal in den Stall schauen. Takada liegt auf dem Boden und presst bereits, zwei Beine gucken aus dem Pferd. Ich renne schnell raus und brülle nach meinem Vater, der schnell aus dem Haus kommt. “Es geht los”, berichte ich ihm. Gespannt beobachte ich das Gesehen und Vater kniet am Pferd. Er hilft der Stute bei der Geburt. Irgendwie finde ich es sehr eklig und muss kurz an die Luft. Dann wird es auch schon besser. “Komm sofort wieder her”, ruft mein Vater gereizt. “Du musst mir helfen zu ziehen. Das Fohlen steckt fest und der Tierarzt würde ewig brauchen. Als ich in deinem Alter war, habe ich oft geholfen!” Er immer mit seinen Geschichten, was er alles tolles bei seinen Eltern gemacht hat. Unser Hof gehört uns nun seit mehr als 4 Generationen und bald soll ich den Hof leiten, das kann was werden. “Jetzt komm!”, ruft Vater erneut. Ich mache mich auf dem weg und folge seiner Anweisungen.
      Nach einer quälenden Stunde steht das Fohlen neben mir. “Amnesia”, sage ich und streichle die junge Stute. “Passt”, sagt Papa und streicht mir über den Kopf. “Hast du sehr gut gemacht. Bald wirst du in der Lage sein, den Hof zu leiten. Und jetzt geh schlafen. Du musst nach her wieder zum Roanoke Stable.”, sagt er zu mir. Ich nicke und geh schlafen.
      Der Tag beginnt wie immer. Mühsam quäle ich mich aus dem Bett und trinke in der Küche ein Kaffee. “Guten Morgen Bruce.”, grüßt mich meine Mutter, wach und freundlich wie immer. “Wie schaffst du das nur immer gut drauf zu sein um 6 Uhr morgens?”, frage ich sie grummelig. “Mit der richtigen Motivation geht alles”, erklärt sie und stellt mir zwei gemachte Brötchen auf den Tisch. “Danke”, sage ich und packe alles in meine Tasche. “Dann bis später”, verabschiede ich mich und gehe noch mal zum Stall. Takada steht mit Amnesia auf dem Paddock. Noch etwas wacklig auf den Beinen ist die Kleine aber wirkt quicklebendig. “Gut Kleine, ich komm später wieder.”
      Erschöpft komme ich mit Fahrrad wieder am Hof an. Mein Vater steht im Stall und füttert die Pferde. “Na wieder da? Warste heute Erfolgreich?”, fragt Papa mich neugierig. “Klar, wie immer. Heute ist jemand neues auf dem Hof gewesen. Sie hat null Ahnung von Pferden, wirkt aber sehr bemüht.”, erzähle ich. “Dann bring sie doch mal hier her, auf einen richtigen Hof.”, sagt er schelmisch und lacht kurz. “Mal sehen.”, antworte ich und laufe zu Amnesia, die aufgeregt auf dem Paddock herum rennt. “Du scheinst dich hier wohlzufühlen”, tätschel ich die Stute. Zufrieden schnaubt sie.

      © Mohikanerin (Bruce) | 3065 Zeichen

    • Mohikanerin
      Klappe Eins - Ankunft | 30. August 2017
      Yuva | Atom Bomb | Gnani | Milska | Kisshimbye | Aska | Willa | Ruvik | Voodoozirkus | St.Pauli's Amnesia

      "Der Transporter ist auf dem Weg", sagt Vater beim Frühstück. Aufgeregt gucke ich zu ihm und frage: "Weisst du schon wann die Pferde da sind?"
      "In einer Stunde ungefähr"
      "Sind die Boxen schon fertig"
      "Ja, selbstverständlich. Die Pferde kommen aber erst mal die Weiden."
      "Okay gut", antworte ich und beiße vom Brötchen ab. Nach dem Frühstück renne ich nach oben in meine Wohnung und zieh mich um. Alle sagen immer, dass Frauen es schwierig haben Kleidung heraus zu suchen, aber was ist mit mir? Ich kann mich auch nie entscheiden. Doch es wird wieder die schwarze Hose mit einem grünen Tshirt heute. Ich guck noch mal die Uhr - die Pferde müssten kommen.
      "Sie sind da", ruft Mutti hoch. Sofort stürme ich die Treppe runter. "Bitte hohl noch Tyrell und Ilja aus ihren Zimmern", fügt sie hinzu und gehe mehr Brüder holen. "Die Pferde sind da, kommt bitte", sage ich höflich und renne dann raus.
      Der Transporter steht bereits auf der Hauptstraße und die Klappe geht runter. Vater und Ilja holen zwei Stuten aus dem Hänger. "Das sind Yuva und Kiss. Du weißt wo sie hinkommen", sagt Vater und mir werden beide Stuten in die Hand gedrückt. Beide sind deutlich erschöpft vom Transport dennoch ziemlich neugierig, wo sie sind. Ich laufe die Straße entlang und stelle die Stuten zu Bomb auf die Weide, die bereits interessiert am Zaun steht. "Das sind deine beiden neuen Mitbewohner", sage ich zu Bomb und streichle ihr über die Schnauze. Wie Stuten nunmal sind wird erst mal gequietscht aber das war es dann auch. Jede geht in eine andere Ecke und zupft am Gras. Ich guck noch mal zurück als ich zum Transporter zurück gehe. Tyrell, mein ältester Bruder, hat bereits einen gescheckten Hengst an der Hand. Er wirkt ziemlich aufgedreht und unentspannt. "Ruvik kommt nach hinten auf die letzte Koppel. Normalerweise steht er nachts auf der Weide, hat der Vorbesitzer gesagt", erzählt Papa meinem Bruder. Dieser führt das Pferd auf die Weide. "Ilja du nimmst die beiden Isländerstuten und bringst sie auf die Ponyweide.", befehlt Vater und drückt ihm Aska und Willa in die Hand. Die Stuten sehen etwas herunter gekommen aus, aber das wird schnell wieder was. "Bruce, jetzt komm her und steh nicht nur herum. Das ist Gnani. Er kommt auf die Koppel neben Ruvik.", erklärt er mir und drückt mir einen kräftigen Schecken in die Hand. Zufrieden schnaubt er und folgt mir. Obwohl unser Hof riesig ist, sind die Wege übersichtlich und fühlen sich nicht weit an, was wohl davon kommt, dass ich hier aufgewachsen bin, naja zu mindestens halb. Vor drei Jahren bin ich erst aus dem Internat wieder gekommen und kurz danach ist mein Wallach gestorben. Bis heute habe ich keinen Ersatz für ihn gefunden. Im Internet suche ich regelmäßig nach einem Pferd, dass mit ihm verwand ist.
      Wie man sich Hengst vorstellt rennt Gnani auf der Weide herum, ziemlich edel ist es schon. Vater meinte sogar, dass er Revaal kann und Yuva auch. Das wird noch interessant mit den neuen Pferden. In der Zeit als ich Gnani weggebracht habe, hat Mutter bereits Voodoo, ein Isländer Mix Hengst auf die andere Ponyweide gebracht. Der ist noch ziemlich Jung, aber ich soll in Einreiten, das wird lustig. Schließlich bin ich ziemlich groß und für Ilja wäre es einfacher. Er ist erst 16 Jahre und nicht so ein Riese wie ich.
      "So das waren alle", sagt Vater und schließt den Transporter.
      "In den nächsten Wochen werden noch einige Pferde mehr folgen. Und Du, Bruce, musst dir noch ein neues Turnierpferd aussuchen."
      "Ich finde aber kein Ersatz für Raven"
      "Dann reitest du halt irgendwas. Ist mir egal, wir haben nicht umsonst so viel Geld ausgegeben für dein Talent. Deine Brüder stellen sich nicht so an wie du. Tyrell wird mit Ruvik arbeiten und Ilja mit den beiden Marwaris."
      "Okay, ich find schon was.", antworte ich unterwürfig.

      Am nächsten Tag haben sich die Pferde bereits an die neue Heimat gewöhnt. Es ist 8 Uhr und auf dem Hof ist schon wieder der Alltag eingekehrt- Hektik und Stress. Für mich stehen erst mal die Fohlen auf dem Plan, da ich nicht zum Roanoak Stables muss. Auf der Fohlenweide stehen drei Stuten - Takada, Milli und Amnesia. Milska steht bereits etwas länger hier und ist nur ein Einsteller Jährling. Sie ist bereits ein Jahr alt und ein Isländer. Man sieht bereits das sie mal Hell werden möchte. Neugierig kommt sie zum Zaun. "Na du", begrüße ich Sie und steige durch den Zaun. Auch Takada kommt mit Amnesia neugierig zu uns. Alle drei begrüße ich und kontrolliere ob alles gut ist. Amnesia ist jetzt schon zwei Wochen alt und gibt ihr bestes. Zu dem testet sie regelmäßig, ob wirklich Strom auf dem Zaun ist. Die nächsten Tage geht es zur Fohlenschau mit ihr und Vater ist bereits aufgeregt, was wir uns da gezogen haben. Später möchte er mit ihr aufs Turnier. Wir haben lange nach einem Hengst gesucht, den wir als Vater haben wollen. Es wurde dann zu einem, der über dritten Grad mit Raven verwand ist. Vielleicht wird sie mal wie er. Während ich mal wieder in Gedanken versunken bin, zupft Milli an meiner Hose herum. "Hör auf" sage ich zu ihr und sie guckt mich mit ihren großen Kulleraugen an. Niedlich ist sie ja schon.
      Jetzt muss noch ein paar Pferde reiten. Als erstes geht es zum vierten Stall, in dem die Großen stehen. Mutti ist bereits mit Kiss auf dem Reitplatz. In ihrer Kindheit ist sie immer Western geritten und als sie die Paint Stute im Internet gefunden hat, musste sie sie einfach haben. Ewig saß sie davor nicht mehr im Sattel, ich staune, dass sie überhaupt nach ihrem Unfall wieder auf dem Pferd sitzt. Sie ist nämlich mit Raven ausgeritten, er ist gestolpert und Mutti lag unter ihm. Raven musste eingeschläfert werden und sie lag lange im Krankenhaus. Ich bin froh, dass sie ihre Angst überwunden hat. Zur gleichen Zeit ist Vater auf dem Springplatz mit meinen Brüdern und beschäftigt sich mit Bomb. Aber mit wem soll ich arbeiten? Schließlich will Ilja mit den Marwaris arbeiten. Nun gut, dann halt Isländer. Eigentlich fühle ich mich immer schlecht, wenn ich auf den Kleinen reite, aber es ist schon was besonderes. Aus der Sattelkammer im Ponystall hole ich Askas Halfter und geh die Stute von der Weide holen. Etwas ungläubig guckt sie mich an, aber Akzeptiert, dass sie mit kommen soll. Am Anbinder schubst sie alles um, was ihr in den Weg kommt und versucht die Aufmerksamkeit von mir zu bekommen. Doch mir ist das egal und ich putze die Stute weiter.
      Wir waren eine kurze Runde im Gelände, dass ich die Stute erst mal nur kennenlerne und Isländer sind schon was ganz anderes als meine großen Holsteiner.
      Mit Willa gehe ich auf dem Hof noch auf den Platz und Voodoo longiere ich im Roundpen.

      "Wie war es heute für euch?", fragt Vater neugierig.
      "Es geht", antworte ich und meine Brüder schielen erschöpft zu mir.
      "Morgen kommen noch mal Pferde", sagt er und verlässt den Tisch. Alle seufzten und verlassen ebenfalls den Tisch. Morgen müssen wir wieder alle früh raus.

      © Mohikanerin (Bruce) | 6879 Zeichen

    • Mohikanerin
      Alltäglicher Besuch | 12. Oktober 2017
      Nautilus | Songbird | Milska | St. Pauli’s Amnesia

      Der Tag war für mich fast vorbei, doch ohne ein Besuch bei unseren Jungpferden geht das nicht. Zusammen mit Elsa laufe ich zur Fohlenweide, auf der Aktuell drei Stuten stehen. Unser Hengst steht bei Gnani mit oder alleine für einige Stunden.
      Neugierig kommen die Stuten zum Zaun gewatschelt und sind gefesselt vom Hund. Freundlich begrüße ich sie und kontrolliere ihre Körper. Alle wirken kerngesund bis auf kleinere Schrammen vom Spielen. Heute möchte ich die Kleinen noch mal das Halfter vorstellen. Songbird kennt das Halfter bereits und Amnesia auch ansatzweise. Mit ihr fange ich an. Als erstes knabbert sie etwas dran herum und dann streiche ich es etwas an ihrem Kopf lang. Wissbegierig stupst sie mich an und ich lege ihr das Halfter um. Amnesia scheint es als nichts neues zu empfinden.
      Als nächstes ist Milska dran, die sich etwas im Hintergrund aufhält und nicht mehr so interessiert wie am Anfang. Auch ihr zeige ich das Halfter und taste sie langsam ran. Zuerst nur berühren und dann die Schnauze rein. Das wiederhole ich ein paar mal, bevor ich aufhöre. Die Fohlen haben noch genug Zeit um das ganze zu lernen.
      Songbird begrüße ich auch noch mal einzeln und gehe mit ihr die etwas schwierigeren Sachen durch, dass heißt Hufe heben und überall anfassen. Doch auch die Kleine schlägt sich wacker.
      Zufrieden laufe ich mit Elsa zu Nauti der noch mit Gnani auf der Weide steht. Der Alte findet den Kleinen nicht wirklich interessant und maßregelt ihn öfter. Auch bei ihm kontrolliere ich den Körper, doch alles gut. Für ihn ist heute nicht das erste mal Halfter, dass hatten wir schon die vergangenen Wochen geübt, da wir ihn auf einer Materialprüfung vorgestellt haben. Die Ergebnisse haben wir noch nicht zugeschickt bekommen, doch wir sind gespannt. Auch mit Nauti übe ich Hufe geben wie mit Songbird. Er ist steht’s neugierig und arbeitet gerne mit.
      Ich verabschiede mich von ihm und bringe Gnani auf den Paddock, dass er nicht allzuviel zunimmt.

      © Mohikanerin (Bruce) | 1966 Zeichen

    • Mohikanerin
      Weihnachten auf Atomics Valley | 3. Januar 2018
      St.Pauli‘s Amnesia | Voodoozirkus | Ruvik | Willa | Aska | Kisshimbye | Milska | Gnani | Krít | Yuva | Atom Bomb | Blossi | Capital | Topa‘s Comtesse | Þögn | Songbird | Litfari | Nautilus | Mademoiselle | Ryuk | Hnakki van Ghosts | Snúra | Kempa | Skjanni vom Helstorf Moor | Kvest Halsnaes | Overo | Almost Illegal | Hvitasunna van Frelsi | Eimyja | Tvífarí van Frelsi | River‘s Fjörgyn | Wild Reflex | Layers of Fear

      Weihnachten, alle Kinder freuen sich auf diese Zeit. Es gibt Geschenke und der Kapitalismus schlägt mit allen Kapiteln zu. Bei uns in der Familie gibt es schon lange nicht mehr solche Dinge, höchstens eine Aufmerksamkeit. Dieses Jahr bin ich nach langer Zeit wieder zu Hause, da ich nun das Internat abgeschlossen habe und arbeite. Viel hat sich geändert, sowohl positiv als auch negativ. Trotzdem empfand ich das Jahr als sehr angenehm.
      Die komplette Familie packt heute mit an, denn wir haben viel vor. Mittlerweile sind es sehr viele Pferde geworden und wir haben uns vorgenommen alle etwas anders zu Weiden bzw unterzubringen. Über Nacht kommen nur noch die Hengste in die Boxen, aber auch nicht alle. Die Stuten stehen die meiste Zeit auf den Paddocks.
      Wir sitzen gemeinsam um 5:30 Uhr am Tisch und frühstücken, da um 6:10 Uhr der Stalldienst beginnt. Auch wenn wir ziemlich wohlhabend sind, beschäftigen wir nur einige Stallhilfen, zwischendurch hatten wir auch schon Praktikanten und Ferienjobber. Wir besprechen was heute auf dem Plan steht. Auf dem ersten Paddock stehen drei Isländer Stuten Sunna, Eimyja und Fjörgyn. Die Drei sind neu und passen vom Charakter gut zusammen. Die anderen Isi Stuten Kempa, Snúra, Willa, Aska und Krít stehen auf dem zweiten Paddock neben den drei Stuten. So haben sie Kontakt zueinander, aber können sich nicht in die Flicken bekommen. Auf Paddock drei stehen unsere Isländer Hengste, bei denen es bisher noch nie Probleme gab auch wenn eine Stute rossig war. Das sind Blossi, Hnakki, Tví, Lifarí und Voodoo. Der vierte Paddock ist leer. Unsere beiden Shetlandponys stehen normalerweise auf sechs und sieben, doch da sie nur zwei sind mit unterschiedlichen Geschlechtern, kommen sie mit den Isländern zusammen. Dann sind noch Paddock neun und zehn besetzt. Auf der Neuen stehen die anderen Hengste Kvest, unser Norweger für den wir noch ein Mädchen besorgen, Overo, ein Welsh B Mix, mit seinem besten Freund Illegal, ebenfalls ein Mix, und Gnani, der Marwari. Auf dem zehnten Paddock steht Comtesse, die Lewitzer, Yuva, die Marwari, und meine Sportstute Bomb. Ruvik, unserer gestörter Kladruber steht den ganzen Tag auf einer unseren kleineren Weiden, die wir in der Mitte nochmal geteilt haben. Zwischendurch stellen ihn um oder auf der anderen Zaunseite Gnani dazu, weil wir versuchen wollen ihn ganz langsam in die Herde einzugliedern, bisher ohne sichtlichen Erfolg. Dann haben wir noch unseren beiden Fohlenkoppeln, einmal Weide vier, auf der Amnesia, Songbird und Milska stehen, und Weide fünf, auf der Skjanni, Nautilus und dann auch Codsworth stehen. Der Vollblut Hengst kommt die Tage, sowie eine weitere Isländerstute, von der ich so gut wie nichts weiss. Auf der monatlichen Stallbesprechung wurde nur gesagt, dass eine dazu kommt. Wahrscheinlich ist das wieder ein Trick von meinem Vater. Zu dem haben wir noch eine Überraschung für Mama geplant, da unsere Paint Stute nun woanders steht.
      Tyrell hat sich schon lange einen Vollblut gewünscht und gefunden im Internet. Codsworth ist noch ziemlich Jung, doch normalerweise wird er in dem Alter bereits eingeritten, doch wir alle sind uns noch nicht sicher, ob das so gut wäre mit eineinhalb Jahren. Da ich ihn nur von Bildern kenne, kann ich es schlecht beurteilen, doch das wird besprochen, wenn er da ist. Zu dem haben wir noch eine Ältere Stute gefunden, von der nichts weiss. Wild Reflex ist bereits erfolgreich auf rennen gewesen. Er selbst, kann sie nur Minimal trainieren, weil er viel zu groß ist. Aber wir suchen jemanden, der dann sie auf Turnieren reitet.
      „Es soll heute schneien“, erzählt meine Mutter erfreut und wir rollen mit den Augen. Schnee sieht zwar schön aus, aber ist einfach nur lästig. Wir müssen alle Wege streuen und die Paddocks sind so eklig matschig sowie die Reitplätze. Somit geht nur die Halle. Da wir keine Einsteller haben, stellt es auch nur Minimal ein Problem dar, doch trotzdem reite ich lieber draußen.
      Nachdem wir die Boxen der Hengste sauber gemacht hatten, machte ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zu Vriska, die heute noch mal Reitunterricht bekommt. Es war wohl nicht die beste Idee das Fahrrad zu nehmen. Doch ich kam heil an und sie wartete bereits auf mich. Der Hengst war bereits gesattelt und ich kontrollierte noch mal alles. Dann konnten wir loslegen. Zusammen gingen wir auf den matschigen Reitplatz und stellte mich an den Rand. Der Schnee stürmte und die Sicht war ziemlich eingeschränkt, weshalb wir nur im Schritt heute was machen. Ich zeigte ihr einiges, was man auch bei solchem Wetter machen kann zB. Stellungsübungen oder Aufmerksamkeit. Das Wetter wurde immer schlimmer und wir entschieden uns, einen anderen Tag nochmal zu Üben. Wir stellen den Hengst zurück und fahre wieder nach Hause.
      ___

      Eine Woche ist vergangen und das Land ist mit Schnee bedeckt. Heute habe ich keinen Stalldienst, weshalb ich mich vollkommen um die Pferde kümmern kann.
      Als erstes hole ich mir Aska von der Weide, Ilja Fjörgyn und Tyrell Kvest. Wir gehen ausreiten, da der Schnee sehr fest ist. Im Wald herrscht Ruhe und nur die Geräusche der Pferde sind zu hören.
      Wir kommen zurück und meine Brüder müssen zurück an die Arbeit. Ich hingegen mache weiter mit den Pferden. Krít, Willa, Litfari und Voodoo haben zur Zeit Winterpause, weshalb ich mir Snúra von der Weide hole. Wir gehen in die Reithalle und dort arbeite ich mit ihr an ihrer Konzentration und noch wichtiger an der Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dass sie eine bessere Stellung bekommt und besser Mitarbeiter.
      Anschließend mache ich eine Kontrollrunde über den Hof zusammen mit Snúra. Die Fohlen toben zufrieden über die Weide.
      Während ich schon mit dem nächsten Pferd, Thögn, beschäftigt bin, macht Ilja etwas Bodenarbeit mit Comtesse und Tyrell ist Ausreiten mit Atom Bomb. Mein Mutti ist mit ausreiten auf Yuva.
      ___

      Morgen ist Silvester doch wir haben Glück, da unser Hof so gesehen völlig im Wald liegt, aber auch nur, weil mein Großvater damals das umliegende Land gekauft hat nach dem Krieg. Es war alles zerstört und er hat den Hof größer und besser aufgebaut. Doch es gibt immer etwas, dass erneuert werden muss.
      Ruvik, ein Pferd von Ilja, hat sich mittlerweile eingelebt und wir wollen heute das erste mal etwas mit ihm machen. Langsam betritt er die Weide und macht den Strick an sein Halfter. Etwas störrisch will er auf der Weide bleiben, doch nach ein paar Leckerlis folgt er. Wir gehen zu dritt in die Reithalle, in der wir bereits alles aufgestellt haben. Es liegen einige Standen da, Cavalettis und Pylonen. Ilja möchte mit Ruvik freiarbeiten, da er bereits Clickern kennt. Der Hengst kommt aus dem Zirkus und hat negative Erfahrungen gemacht, weshalb Ruvik erst das Vertrauen schaffen muss. Doch Ilja ist sehr geduldig und möchte den Hengst später mal reiten. Ich beobachte nur das Geschehen. Neugierig stupst Ruvik Ilja an und versucht Leckerlis zu bekommen, doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
      Als sie fertig sind, verlasse ich die beiden und gehe zu unseren Zuchtisländern. Die Hengste stehen auf der Koppel und spielen miteinander im Schnee. Mutti ist auf Fear zusammen mit Vater auf Gnani ausreiten.
      Am Ende des Tages haben wir alle einige Pferde bewegt und alles nach Plan geschafft. Das neue Jahr kann kommen und die neuen Pferde!

      © Mohikanerin | 7265 Zeichen

    • Mohikanerin
      Viel zu Warm! | 3. Juli 2018
      Vinkona frá Sólin | Totbringer | River’s Fjörgyn | Aqua | Þögn | Yuva | Ylfa | Willa | Wild Reflex | Topa’s Comtesse | Snúra | Snuff | Saints Row | Mademoiselle | Layers of Fear | Krít | Kempa | Eimyja | Blávör | Atom Bomb | Aska | Maekja van Ghosts
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Blossi | Voodoozirkus | Tesla | Skrýmir | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Litfari | Gnani | Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Flic Flac’s Milano | Capital | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Almost Illegal
      Tvífarí van Frelsi | St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Milska | Lu’lu’a | Hvítsunna van Frelsi | Feuergeist di Royal Peerage


      Erstes Semester geschafft, stelle ich erfolgreich fest. Endlich etwas Zeit für die Pferde. Nach dem Horror Winter und Frühling ist plötzlich dermaßen warm, das es auch kaum auszuhalten ist. Doch die Jungs brauchen meine Hilfe. Zuhause angekommen schnappe ich mir direkt das Fahrrad und los geht’s zum Hof.

      “Guten Morgen”, begrüße Familie Earle am Tisch im Wohnhaus.

      “So früh haben wir gar nicht mit dir gerechnet”, antwortet Karola überrascht.

      “Setz’ dich doch erst mal, der Kaffee ist noch warm”, fügt sie hinzu.

      Ich setze mich und alle zusammen besprechen wir den Tagesplan. Heute kommen die ersten Feriengäste mit insgesamt 5 Kindern, die wir heute bespaßen müssen. Aber zu erst gehe ich zu den Jungpferden auf der Weide gucken und anschließend zu den Zuchtstuten.


      Neugierig kommen Tví, Skjanni, Loui und Lu an den Zaun. Ich weiss gar nicht zu wem ich zuerst soll. Doch es gibt eine logische Reihenfolge - der Älteste zuerst. Allen vier Jungs geht es prächtig. Demnächst kommt auch Tví mit nach oben an den Hof und ich arbeite ihn gemeinsam mit Bruce an.


      Nun geht es zu den Stuten, auch sie gucken bereits sehnsüchtig zu mir: Amnesia, Bird, Milska, Sunna und Feuergeist. Ich war besonders aufgeregt Amnesia wieder zu sehen. Die kleine hatte es mir besonders angetan und jedes Wiedersehen sorgte für Freude. Auch Milska hat sich prächtig entwickelt. Sunna kommt demnächst zusammen mit Tví an den Hof. Feuergeist ist noch neu hier und lebt sich gerade in die Truppe ein.


      Die letzte Station waren die Zuchtstuten. Auf der Weide standen Aqua, Vinkona, Tot und Fjörgyn. Die vier Stuten verbrachten den ganzen Tag mit fressen und schlafen. Bald kommen die Fohlen und wir freuen uns schon sehr.


      “Ich hab mir schon überlegt wen für die Kinder nehmen. Es werden Comtesse, Kempa, Aska, Overo und Illegal. Während wir die Pferde fertig machen, fängst du schon mal mit den Paddocks an”, sagt Bruce und geht mit seinen Brüdern die Pferde holen.


      Also schnappe ich mir die Schubkarre und gehe auf die Stutenpaddocks. Gelangweilt stehen sie alle herum, da sie gerade von den Weiden kommen und sehr erschöpft sind. Zu allen gehe ich kurz hin streiche Ihnen über den Kopf oder Hals. Gerne würde ich mehr Zeit für sie mitbringen aber ich muss denen Jungs heute viel Arbeit abnehmen, da seine Eltern auch kaum Zeit haben.


      Dann geht es auch schon weiter bei den Hengsten. Dort ist es etwas komplizierter, weil es viel mehr Paddocks sind und Neugier oft alles übertrifft.

      Nach insgesamt sechs Stunden war ich auf dem Hof fertig und auch mit mir selbst.


      “Warum machen wir das alles eigentlich?”, fragte Tyrell rhetorisch. Wir alle zucken mit den Schultern. Gemeinsam lassen wir noch den Abend ausklingen mit ein paar Getränken und einem kleinen Feier am Häuschen. Mal sehen was der morgige Tag bringt.

      © Mohikanerin | 2800 Zeichen
    • Mohikanerin
      Frühlingsbeginn | 22. Februar 2019
      Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Krít | Kempa | Aqua
      Kvest Halsnaes | Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Alvari
      Þögn | Snúra | Saints Row | Aska | Ylfa | Trú fra Frelsi | Snotra | Maekja van Ghosts | Eimyja | Blávör
      Wild Reflex | Yuva | Topa’s Comtesse | Tamana | Snuff | Mademoiselle | Layers of Fear | Kisshimbye | Jule | Friede sei mit dir | Atom Bomb
      Voodoozirkus | Litfari | Blaer frá glæsileika eyjarinnar | Skrýmir | Glanni frá glæsileika eyjarinnar
      Tesla | Ryuk | Ruvik | Party in the Clouds | Overo | Gnani | Flic Flac’s Milano | Amjad Amir | Almost Illegal | Absolutely Right
      Tvífarí van Frelsi | Skjanni vom Helstorf Moor | Nautilus | Lu'lu'a | Hawking von Atomic
      St. Pauli’s Amnesia | Songbird | Milska | Feuergeist di Royal Peerage


      Der Frühling beginnt schon langsam und das Ende Februar. An den Bäumen sind die ersten Knospen und Krokusse habe ich auch schon am Weidezaun erblicken können.
      Die erste Kontrolle ist bei den Stuten draussen auf den Weiden: Willa, Vinkona, Tot, Fjörgyn, Krít, Kempa und Aqua. Die sieben Stuten haben schon kleine Frühlingsgefühle und freuen sich über meinen Besuch. Aufgeregt kommen sie angetrabt, teilweise auch im Galopp, und schnauben mich begrüßend an. Als sie merken, dass ich keine Leckerlis habe, rennen sie wieder weiter und scheinen alle sehr gesund. Ich werfe noch einige Möhren auf die Koppel und dann geht es weiter.
      Da die Paddocks gerade renoviert werde und die Hengste aktuell nicht auf die Weide können, stehen sie noch in der Box. Erst nach her ist der übergangs Paddock fertig. Kvest, Hnakki, Capital, Blossi und Alvari stehen im Stall und suchen im Stroh nach Ähren. Ich fülle bei allen das Heu noch mal auf und verlasse den Stall wieder. Nachher werde ich noch Helfen sie auf die Paddocks zu bringen.
      Der nächste Besuch ist auf dem ersten Stuten Paddock. Dort stehen Ylfa, Snotra, Eimyja, Blávör und Aska. Die fünf Stuten sind eher rangniedrig und konnten sich in der anderen Herde nicht durchsetzen. Jetzt zusammen vertragen sie sich prächtig. Ich hole eine Schubkarre Pferdeäppel und fülle das Heu auf. Im Anschluss öffne ich die Weide und die Stuten dürfen für einige Stunden raus. Die Männer haben die anderen Stute von der Weide geholt und gehe zu ihnen auf den Paddock.
      Thögn, Snúra, Saint, Maekja und Trú schlendern langsam zum Tor, als ich mit der Schubkarre komme. Natürlich wissen sie, was jetzt kommt. Auch hier hole ich eine Schubkarre herunter und fülle das Heu nach. Mit einigen Rangeleien werden sie sich der Reihenfolge an den Heuraufen klar und fangen an zu knabbern.
      Dann sind die Männer auch schon bei den Großen Pferden und machen ebenfalls sauber. Wie immer komme ich dazu und helfe. Als wir fertig sind gucken wir uns alle die Tiere noch einmal an. Reflex, Yuva, Comtesse, Tamana, Snuff, Mademoiselle, Fear, Kiss, Jule (die neu in der Truppe ist), Friede sei mit mir und Bomb. Natürlich stehen die beiden Shettys nicht bei den großen, aber trotzdem geniessen sie den Besuch! Allen geht es gut und wir gehen zu den Hengsten.
      Die Isländer Hengste sind alle soweit für die Körung und wir gehen mit den Pferden noch mal die Prüfung durch und stimmen die Kleinigkeiten ab. Voodoo, Litfari sind als erstes dran, danach folgen Blaer, Glanni und Skrýmir. Die drei sind nämlich noch nicht so weit. Besonders Glanni ist noch ziemlich vorsichtig und unsicher unter dem Sattel.
      Auch die Großen bekommen noch etwas Aufmerksamkeit. Ich hole Milano und Ryuk von dem Paddock und longiere sie im Round Pen. Tesla und Gnani sind im Moment erkältet und stehen deshalb in Quarantäne. Ruvik steht wie immer in der Box und möchte mit keinem Menschen etwas zu tun haben, obwohl ich mit ihm schon ein Stückchen weiter gekommen bin und die Box betreten kann, ohne das er mich angreift. Overo, Illegal, Right, Party und Amir stehen auf den Weiden. Die beiden Welsh Ponys spielen, hingegen die anderen den Kopf ins Gras stecken, auch wenn es nicht mehr viel gibt.
      Das gemeinsame Mittagessen haben wir beendet und es geht wieder an die Arbeit. Wir fahren noch zu den Jungpferden. Als erstes zu den Jungs. Tri und Nautilus sind mittlerweile ziemlich alt und könnten schon zum Hof, um ein Reitpferd zu werden. Leidere fehlt uns allen noch die Zeit, Jungpferde einzureiten. Deshalb dürfen sie noch weiter Pferd sein. Skjanni, Lu und Hawking sind noch nicht so weit, aber wachsen wohl auf. Allen Pferden geht es gut und wir fahren weiter zur Stutenweide.
      Schon als sie das Auto hören, kommen Amnesia, Bird, Milska und Feuergeist zum Zaun. Auch hier sind drei Pferde bei, die eigentlich unter den Sattel gehören. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Truppe so bleibt, ist Feuergeist. Sie hätte keinen Anschluss mehr und scheint sich auch nur mit den drei zu verstehen. Wir hatten sie bereits in einer Jungstutengruppe bei Freunden, aber dort fühlte sie sich nicht wohl und kam nicht ans Futter. Hoffentlich kommen bald neue Fohlen, damit die aktuelle Generation sich weiter entwickeln kann.
      Der Abend ist angerückt und nach einem derart erfolgreichen Tag fällt es mir nicht schwer schnell einzuschlafen.

      © Mohikanerin | 4317 Zeichen
    • Mohikanerin
      Zu Besuch auf Atomics Valley | 1. September 2019
      Hnakki van Ghosts | Capital | Blossi | Saints Row | Alvari | Willa | Vinkona frá Sólin | Totbringer | River's Fjörgyn | Kvest Halsnaes | Krít | Kempa | Aqua | Þögn | Wild Reflex | Voodoozirkus | Snúra | Litfari | Blaer frá glaesileika eyjarinnar | St Pauli's Amnesia | Songbird | Nautilus | Milska | Lu'lu'a | Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Aska | Yuva | Ylfa | Tesla | Tamana | Snotra | Ruvik | Overo | Maekja van Ghosts | Kissimbye | Jule | Gnani | Glanni frá glaesileika eyjrarinnar | Friede sei mit dir | Blávör | Almost illegal | Absolutely Right | Flic Flac's Milano | Ryuk


      Da demnächst ein Hengst der Familie Earle meine Stute Drafna decken sollte, machte ich mich auf den Weg nach Atomics Valley, denn ich wollte mir die in Frage kommenden Hengste in Natur ansehen. Auf dem Hof angekommen wurde ich begrüßt, da aber niemand Zeit hatte mich herum zu führen durfte ich alleine den Hof erkunden. Zuerst beobachtete ich wie einige Pferde, unter anderem auch die Hengste für die ich mich interessiere für die Arbeit vorbereitet wurden. Im Umgang schienen sie absolut problemlos zu sein. Hnakki van Ghosts, Capital, Blossi, Saints Row und Alvari wurden nun geritten. Für die gekörten Hengste ging es auf die Ovalbahn oder auf den Platz für Dressurliche Arbeit. Ich ließ die Mitarbeiter in Ruhe warmreiten und besuchte währenddessen Willa, Vinkona frá Sólin, Totbringer, River's Fjörgyn, Kvest Halsnaes, Krít, Kempa, Aqua, Þögn, Wild Reflex, Voodoozirkus, Snúra, Litfari, Blaer frá glaesileika eyjarinnar, St Pauli's Amnesia, Songbird, Nautilus, Milska, Lu'lu'a, Hawking von Atomic, Feuergeist di Royal Peerage, Aska, Yuva, Ylfa, Tesla, Tamana, Snotra, Ruvik, Overo, Maekja van Ghosts, Kissimbye, Jule, Gnani, Glanni frá glaesileika eyjrarinnar, Friede sei mit dir, Blávör, Almost illegal, Absolutely Right, Milano und Ryuk auf ihren Weiden. Sie waren logischerweise nach Geschlechtern getrennt, aber auch nach Aufgabenbereich. Die Stuten und Hengste die auf die Körung vorbereitet wurden standen in ihren großen und lichtdurchfluteten Boxen, die Stuten die bereits gekört waren standen teilweise mit Fohlen bei Fuß oder ziemlich dickem Bauch auf den umliegenden Wiesen. Alle Pferde waren in einem tadellosen Zustand, also machte ich mich wieder auf den Weg zu den Hengsten um mir dort ein weiteres Bild von ihnen zu machen.
      Am Ende des Tages schwankte meine Entscheidung zwischen Hnakki van Ghosts und Capital, die Gestütsleitung half mir bei der Entscheidung und sie fiel auf Hnakki, er würde also der Vater des ersten Fohlens von meiner Drafna werden.

      © AliciaFarina | 1992 Zeichen
    • Mohikanerin
      Ein Fohlenwirrwarr / Fohlen ABC | 11. Januar 2020
      Hawking | Lu'lu'a | Songbird | St.Pauli's Amnesia

      Mittlerweile war der große Brand überstanden und allmählich fügte sich der Alltag. Auch unser benachbarter Hof hatte viel abbekommen, weshalb nun alles auf Eis gelegt war, nichts desto trotz hatten wir uns entschieden den Pferden einen normalen Alltag zu bieten.

      “Na dann sind wir ja quitt!”, begrüßte ich Vriska lachend, die erst vor Kurzem Mo eingeritten hatte. Sie boxte mir auf den Oberarm und stimmte lächelnd zu. “Ich darf jetzt also den Kleinen beibringen, wie man sich wie ein Erwachsener benimmt oder wie?”, fragte ich rhetorisch. “Naja wenn du dich dazu in der Lage fühlst…”, entgegnete Vriska frech. “Also welche sollen erzogen werden?”, hakte ich nach. Vriska begann aufzuzählen: Hawking von Atomic, Songbird, Lu’Lu’a und St, Pauli’s Amnesia. Außerdem unterbreitete sie mir, dass alle drei bereits ans Halfter und ans Führen gewöhnt seien, was den ganzen Prozess erleichtert.

      Da sich meine Lieblingsblondine bereit erklärt hatte mir bei der Ausbildung unter die Arme zu greifen, begaben wir beide uns zu den Fohlen beziehungsweise Heranwachsenden. Zwar gehörten Vriska die Pferde nicht, aber da sie nunmal auf Atomics Valley lebte und ausgebildete Trainerin ist, bot sich diese Gelegenheit an.


      Nach einem gefühlten Stundenmarsch waren wir endlich an der Weide angekommen und schnappte uns die am Zaunpfahl hängenden Stricke und holten die Youngster. Es war nicht gerade einfach die kleine Songbird einzufangen, zumal ich mich als ziemlich großer Mann jedes Mal zu ihr hinunter bücken musste, obwohl sie meistens wieder kehrt machte. “Jaja so viel zum Thema sie sind es gewöhnt geführt zu werden...naja von der Weide holen scheint nicht dazu zu gehören.”, sprach ich zu mir selbst. Letztendlich standen Vriska und ich vor dem Gatter der Weide, sie mit Hawking von Atomic und Lulu in der Hand und ich mit St. Paulis Amnesia und Songbird. Anscheinend sah man mir die leichte Anstrengung vom “wilde Fohlen einfangen” an, denn Vriska lachte mich herzhaft aus. “Awwwr ist dein Ego jetzt angekratzt? Mach dir nichts draus, sie kennen dich noch nicht.”, brachte sie gackernd hervor. Ohne ihr Beachtung zu schenken stolzierte ich mit den beiden Mädels an ihr vorbei bis zum Putzplatz.


      Ich hatte zuvor mit den Earles besprochen, dass ich nur die Grundlagen legen und sie in Zukunft mit ihnen weiterarbeiten würden. Zunächst banden wir die drei locker an, was sie aber schon das ein oder andere mal kennengelernt hatten, denn bis auf Hawking waren die anderen schon fast drei Jahre alt. Gemeinsam begannen wir den “Ponys” die Bürsten erneut vorzustellen und sie damit abzustreichen. Zu meinem Erstaunen, ließ sich keiner der drei davon beirren. Die kleine Songbird allerdings knabberte mir an der Potasche, während ich über ihre Kruppe striegelte. Dadurch, dass die drei von Anfang an mit Menschen in Kontakt standen, waren sie jegliche Berührung am Körper bereits gewöhnt. “Ich muss gestehen, so liebe Kandidaten hatte ich schon lang nicht mehr”, erklärte ich Vriska. Kurz darauf bereute ich auch schon diesen Satz, denn das Hufe geben und auskratzen entpuppte sich als kleine Katastrophe. Die kleine Songbird, wollte er gar nicht ihre Beine anheben und stellte sich auf stur. Amnesia im Gegensatz ließ alles über sich ergehen und zog höchstens mal das Bein weg. Auch bei Lulu schien das Temperament durchzudrehen, da er einmal in die Luft sprang und das andere mal zwicken wollte. Trotz Allem ließ er es zum Schluss über sich ergehen. Obwohl ich erwartet hatte, dass Hawking sich am besten benehmen würde, schien er bei Vriska zu steigen, weshalb ich ihr zur Hilfe kam und ihn beruhigte und sie zu seinem Kopf ging. Nun nachdem sie ihn am Kopf krauelte, versuchte ich erneut seinen Huf vorsichtig zu heben und immer schnell wieder abzusetzen. Nach einer allgemeinen Pause für alle setzte ich erneut an und kratzte die Hufe bei Hawking ebenfalls aus und diesmal benahm er sich.


      Aufgrund der ganzen Aufregung und kurzen Konzentrationsspanne, entschieden wir uns die Pubertiere in Ruhe zu lassen und sie wieder auf die Weide zu bringen. Als sie freudig buckelnd und quiekend auf die Weide rannten, gaben Vriska und ich uns ein High five.

      © Zion (Collin) | 4145 Zeichen

    • Mohikanerin
      2019 - Ein Jahresüberblick | 29. Februar 2020
      Wynja von Atomic | Vösk von Atomic | Kría von Atomic | Bjama von Atomic | Teigur von Atomic | Halldór von Atomic | Ávaldi von Atomic
      Hawking von Atomic | Feuergeist di Royal Peerage | Nautilus | St.Pauli's Amnesia | Milska | Lu’lu’a
      Glanni frá glæsileika eyjarinnar | Litfari | Tesla | Almost Illegal | Overo | Ruvik | Voodoozirkus
      Mademoiselle | Songbird | Ryuk | Flic Flac’s Milano | Friede sei mit dir
      Wild Reflex | Willa | Krít | Kempa | Blávör | Snotra | Otra | Fönn | Saints Row | Snúra | Þögn | Ylfa


      Bruce
      Das Jahr begann tragisch, sehr tragisch. Vater verstarb in Folge eines Herzinfarktes im Krankenhaus, zu dem Zeitpunkt fing der Hof bereits an rote Zahlen zu schreiben. Also mussten wir anfangen Lösungen zu finden und konnten nicht sehr lange trauern. Deswegen sind viele Pferde gegangen und wir haben das erste Land verkauft, um wieder etwas Guthaben zu haben. Doch auch das half nur für einige Zeit, da auch mein Dasein als Trainer schrumpfte. Immer mehr Aufgaben mussten auf dem Hof übernommen werden und das Geld fehlte für die Angestellten, weswegen wir nur noch zwei bei uns behalten konnten. Fünf Leute zu beschäftigen war nicht mehr möglich. Doch auch einiges Gutes ist passiert. Die Fohlen haben gute Noten bei der Beurteilung bekommen und für einige von ihnen, gibt es bereits Interessenten. Snót und Blávör haben sich verbessert. Sie sind entspannter geworden und auch unter anderen Reitern besser unter Kontrolle. Besonders im Distanzreiten sind die Beiden begabt, was einen guten Ausgleich bildet zur Ovalbahn. Auch Willa, Krít und Kempa befinden sich im Training und sollen demnächst wieder auf dem Turnier mitlaufen. Die drei Stuten genießen es wieder mehr Kontakt zum Menschen zu haben. Ihre Fohlen sind tolle Pferde und ich bin gespannt was aus ihnen wird.
      Nachdem unsere Lage sich ein wenig verbesserte hatte, kam der nächste Schlag. Im Wald, der direkt an das Atomics Valley grenzt, brach ein verheerender Waldbrand aus. Das Feuer loderte Wochen lang. Auch wenn wir rechtzeitig uns und die Pferde evakuieren, konnte der Hof nicht gerettet werden. 95% sind abgebrannt, kein Gebäude steht mehr. Die Versicherungssumme war zwar ziemlich hoch, doch es kamen noch mehr Kosten auf uns zu, mit denen wir nicht rechnen konnten. Einige Paddocks hatten wir errichtet, um die Pferde wieder zu uns stelle zu können, doch die Angst der Tiere durch die den Abgebrannten Geruch war deutlich zu spüren. Wieder mussten wir überlegen welches Pferd bleiben kann und welches nicht. Diesmal war es sogar noch schwieriger. Vriska hat Ylfa gekauft und sie möchte bei uns bleiben um uns zu helfen. Nach langer Überlegung haben wir auch ihr Ruvik angeboten und sie hat zugesagt. Unsere beiden Problempferde hätten wir sonst an sonst niemanden verkaufen können. Sie hat schon oft mit den beiden Pferden gearbeitet und die Drei passen gut zueinander.
      Dann kam die Idee des Umzugs auf und wir bekamen ein gutes Angebot in Schweden. Dort gab es ein Ausschreiben für ein 120 ha großes Land, das bewirtschaftet werden soll und einen kulturellen Nutzen bekommen. Also bewarben wir uns mit dem Konzept, dass wir mit unseren langjährigen Freunden und Nachbarn erarbeitet hatten: Ein Akademisches Reitzentrum. Wir wollen Reitunterricht anbieten, Beritt machen und verschiedene Events veranstalten. Es war schon immer mein Traum auszuwandern und diesmal ist die Möglichkeit zum greifen Nah. Wir mussten nun nur noch auf die Entscheidung des Landes warten. Diese würden uns auch dabei unterstützen, den Umzug zu organisieren.

      Collin
      Im Gegensatz zu unseren Nachbarn hatten wir das Jahr 2019 als äußerst positiv wahrgenommen. Pferde kamen und Pferde gingen, doch der Kern blieb erhalten und die zukünftige Zucht von Barockpferden sollte nun endlich ins Rollen gebracht werden. Mit wechselnden Rassen zur Auswahl kam der Plan von der Zucht wieder auf die Wartebank und stattdessen kam das Horsemakeover ins Spiel. Morian HMJ 6345 war eine Bereicherung in vielerlei Hinsicht, obwohl sein Training äußerst zeitaufwendig war. Nichts desto trotz ging es voran, denn Valeria und ich kamen endlich zusammen und unser Azubi Joris hatte seine Abschlussprüfung bestanden. Leider hatte wir auch gewisse Verluste zu bedauern, denn unsere liebe Flo war gezwungen zurück nach Lateinamerika zu gehen, da ihr Arbeitsvisum abgelaufen war, weshalb wir gezwungen waren I’m a Playboy zu verkaufen. Außerdem war Sky aufgrund einer Verletzung unreitbar und so gut wie nicht bewegbar geworden, weshalb er trotz des extrem jungen Alters nun seine Frührente verbringen musste.
      Mittlerweile waren wir auch mit der Planung vorangeschritten und entschieden uns für die Zucht von Knabstruppern und Barockpintos, die beide alles vereinten, was wir uns wünschten. Doch wie nach jedem Höhenflug folgte auch bei uns der Fall, denn das ganze Land um Forest Creek und Atomics Valley war abgebrannt. Einige Pferde waren mit leichten Wunden davon gekommen, doch Peter, der die Pferde heroisch retten wollte, erlitt stärkere Verbrennungen und verbrachte einige Zeit im Krankenhaus. Alles was wir uns mühsam aufgebaut hatten war nun in Schutt und Asche gerichtet. Doch wie sagt man so schön, der Phönix steigt aus der Asche empor, denn wie es das Schicksal anscheinend wollte wurde uns gewissermaßen ein Wink gegeben, der uns letztendlich nach Schweden führte. Letztendlich machten wir auch so die Bekanntschaft mit Robin Wolff, ein junger akademischer Reiter anfang der dreißiger, der uns bedingungslos seine Hilfe anbot und nun ein Zuchtpartner in Schweden sein wird. Robin, ein attraktiver Rotschopf, der sich den Knabstruppern primär widmen wird.

      Bruce
      Der Umzug stand natürlich schneller vor der Tür als gedacht. Somit mussten die Pferde so schnell wie möglich transportfähig gemacht werden. Im Haus waren schon so gut wie alle Sachen eingepackt, nur noch die Dokumente unserer Tiere lagen verteilt im großen Schlafzimmer sortiert auf dem Boden. Mein Bruder, Tyrell, befindet sich bereits auf unserem neuen Grundstück und kann somit in den nächsten Tagen schon einige Pferde in Empfang nehmen. Somit werden als Erstes die Jungpferde auf die Reise in die neue Heimat gehen. Dafür haben Vriska und ich uns schon bereit gemacht. Gemeinsam holen wir die ersten beiden Stuten von der Weide. Es sind Wynja und Vösk, doch es war auch nicht wirklich einfach die beiden aufzuhalftern, deswegen waren sie die ersten. Am Stall putzen wir sie noch mal über und machen ihnen kleine Glocken an die Hufe, nur zur Sicherheit, da die Reise mehr als 10h dauert und in Dänemark eh Pause gemacht werden muss. Weiter ging es dann mit Bjama, Kría, Teigur, Halli und Ávi. Als alle Jährlinge endlich am Hof und verladefertig waren, fängt die Arbeit erst richtig an. Mithilfe von Max sortierten wir noch einmal die Papiere und übergaben sie den Fahrer. Jedes Pferd hatte seine eigene Folie in einem Ordner. Dort sind alle Unterlagen der Tiere drin, unter anderem die Bestätigung des Tierarztes, dass das Pferd gesund ist sowie dem Impfpass. Auch hatten wir extra sonder Papiere für die Überführung besorgt. Damit stand die Reise für die ersten Pferde fest.
      Vorsichtig fuhr der Transporter an und macht sich auf dem Weg richtig Schweden. In Zwei Wochen werden wir die Jährlinge wieder sehen. Sie kommen dort erst mal auf die Weide. Tyrell hat und auch noch einmal bestätigt, dass die Zäune stehen und sicher sind.
      Natürlich ist es nicht immer ganz leicht in ein anderes Land zu ziehen. Also hatten auch noch wir Rennerein, bis der nächste Transporter vor der Tür steht.
      Nun werden die nächsten Jungpferde verladen. Feuergeist, Amnesia, Milska, Hawking, Lu und Nautilus gehören zur Truppe. Diesmal gehen allerdings einige Pferde mehr mit. Der Transporter hatte noch einen Anhänger dabei, in den die beiden Jungstuten kommen. Lu, Hawking und Nautilus dürfen mit bei den großen Jungs fahren. Dort stehen Voodoo, Glanni, Litfari, Tesla, Ruvik, Illegal und Overo. Die Hengste haben alle Glocken um die Hufe, zum Schutz vor Verletzungen.
      Die letzten Tage rücken immer näher und der größte Teil unserer Kartons sind schon auf dem Weg nach Lindö. Auch sind schon so gut wie alle Pferde auf der Reise. Mademoiselle, Songbird, Milano, Fried, Ryuk und Wild sind gemeinsam auf den Weg. Der letzte Transporter hatte die Isländer bei sich. Thögn, Fönn, Snúra, Saint, Otra, Krít und Kempa waren das. Nun sind nur noch Willa, Ylfa, Snotra und Blávör noch hier am Hof. Die Vier werden wir mit nehmen, wenn wir fahren.

      Vriska
      Während die Jungs die Kartons und den ganzen Rest in die Autos bringen, stehe ich auf dem Paddock und versuche Ylfa aufzuhalftern und in den Hänger zu bringen. Da ich weiß, dass dies etwas länger werden könnte, werde ich direkt Willa mitnehmen, um der Stute mehr Sicherheit zu geben. Schon seit mehreren Wochen üben wir diese Situation, doch Ylfa hat gemerkt, dass es nun ernst ist. Nur noch drei andere Stuten sind da und das verunsichert sie sehr. Als ich die Stute nach langer Überzeugung am Halfter zum Hof führen kann, ist sie völlig schockiert, als sie den Hänger sieht. Sie versucht aus der Situation zu flüchten und steigt. Deswegen lasse ich Willa einfach los, die entspannt neben uns stehen bleibt. Daran merkt Ylfa, dass alles okay ist und schnaubt ab. Ich streichle sie beruhigend über den Hals und warte noch einen Moment, bevor wir näher an den Hänger gehen. Willa ist mittlerweile soweit, dass sie benah alleine in den Hänger geht. Ich ziehe den Strick vom Halfter ab und schicke sie hinein. Mit Ylfa in der Hand versuche ich hinter Willa die Stange zu befestigen, was sich als sehr schwierig herausstellt als gedacht. Die Stute hat offenbar panische Angst vor der Stange, also muss Willa erst mal ohne im Hänger stehen. Ich führe Ylfa noch mal vom Hänger weg und lasse sie einige Minuten grasen auf dem kargen Grasstreifen am Wegesrand.
      Nach fast einer Stunde ist es endlich geschafft. Ylfa steht entspannt im Pferdehänger und fummelt am baumelden Heunetz herum.

      Collin
      Erneut warf ich einen Blick auf die Checkliste für die Reise. Hatten wir tatsächlich an alles gedacht? Waren wir überhaupt gut genug vorbereitet für Schweden? Mir schossen unzählige Gedanken durch den Kopf, die mich mehr und mehr zum Zweifeln brachten, doch nun gab es kein zurück mehr. Die Pferde wurde allesamt in Transport LKWs verladen und erreichten unsere kleine Insel schließlich mit der Fähre. In Gedanken vertieft zählte ich die Pferde auf: “Aurelia, Morian, Fortun, Frans, FC Encantador, Sakura Blomst, Tacito il Vero, Wild Cherry, Valquiria, Xinu…” “Babe hattest du schon mit Familie Lindström Kontakt aufgenommen?”, fragte Val und riss mich aus meinem Gedankenkarussell. Erschrocken schüttelte ich den Kopf und zückte mein Handy. Familie Lindström besaß einen kleinen Hof in Mittelschweden und hatte einige Schicksalsschläge erlitten und nun mangelte es ihnen an Geld und eigentlich allem. Ich habe sie durch ihren Hengst Haldor kennengelernt, den ich für meine Zucht ins Auge gefasst hatte, doch stattdessen lernte ich ihre Familie ein und entschied sie auf unserem Hof einzuladen, da wir mehr als genug Platz hatten. Zuerst zögerten sie und versuchten das Angebot aus Scham und Höflichkeit abzulehnen, doch ich konnte sie überzeugen und schließlich verhandelten wir die letzten Angelegenheiten.

      Robin
      Um ehrlich zu sein, war ich sehr aufgeregt auf das neue Leben in Schweden und den neuen Menschen, die nun meine neue Familie werden würden. Es wird auch eine Umstellung sein, eigene Pferde zu besitzen, da ich bisher immer nur welche in Beritt hatte und somit die Verantwortung nicht auf mir lastete, dennoch freute ich mich darauf. Collin Jones, mein zukünftiger Arbeitgeber und Zuchtpartner hatte mich bereits in Deutschland mit meinen baldigen Vierbeinern vertraut gemacht. Wir beide teilten die Leidenschaft für Barockpferde, doch ich interessierte mich mehr für die “farbigen” unter ihnen, um nicht so zu sagen die Knabstrupper. So teilte er mir Tacito il Vero, Sakura Blomst und Frans zu, die nun in Schweden unter meiner Obhut stehen werden. Trotz der ganzen Aufregung freute ich mich riesig auf die neuen Möglichkeiten, die sich auf unserem Gelände und der Umgebung ergaben - ich meine hallo eine eigene kleine Insel?! (Na gut zumindest ein Teil davon)

      -to be continued-

      © Mohikanerin & Zion | 11733 Zeichen

    • Mohikanerin
      Einreiten und Kennenlernen | 26. Juni 2020

      Kathie ist nun schon 16 Jahre alt, was mich zu dem Entschluss brachte, dass ich mir ein weiteres Pferd zulegen muss. Das Nationalteam braucht mich und ich bin dort sehr gern. Lange habe ich das Internet durchforstet nach einer guten Stute mit hervorragender Abstammung. Doch dann fand ich sie endlich: St. Pauli’s Amnesia. Eine Trakehner Stute aus Sankt Pauli.

      Das Probereiten war ziemlich holprig. Amy war zwar angeritten, aber nur auf schnell schnell. Deswegen war sie unter dem Sattel sehr unsicher und zickig. Dennoch entschied ich mich für die Stute.

      Die ersten Tage hatte sie noch Ruhe, dann begann ich mit etwas Bodenarbeit an der Longe, damit wir uns näher kennenlernen konnten. Amnesia ist eine neugierige Stute, die auch gewollt ist zu lernen und erst recht zu arbeiten. Ein besseres Pferd hätte ich nicht wählen können.

      Seit fast zwei Wochen haben wir nun jeden Tag miteinander gearbeitet und langsam wurde es für uns Beide auch leichter. Amnesia wehrte sich nicht mehr gegen den Schenkel und gab auch im Genick gut nach und ich wusste, dann ich mit ihr aufhören muss zu arbeiten, damit sie nicht anfängt zu zickt.

      Das Training mit meinem Trainer Herr Holm brachte dann noch Licht ins Dunkle. Die hübsche Stute schien besonders talentiert zu sein in der Dressur, was mir nicht so extrem gut liegt, aber nun werden wir den gemeinsamen Weg in der Dressur gehen.


      © Mohikanerin (Ju)| 1379 Zeichen

    Keine Kommentare zum Anzeigen.
  • Album:
    Nationalteam
    Hochgeladen von:
    Mohikanerin
    Datum:
    18 Feb. 2020
    Klicks:
    395
    Kommentare:
    17

    EXIF Data

    File Size:
    293,1 KB
    Mime Type:
    image/jpeg
    Width:
    960px
    Height:
    640px
     

    Note: EXIF data is stored on valid file types when a photo is uploaded. The photo may have been manipulated since upload (rotated, flipped, cropped etc).

  • Zuchtname: St. Pauli's Amnesia
    Rufname: Amy

    Aus der: Takada
    Mutter: Kalympia Vater: Donnerschall (FS1 | FS2)
    MM: Unbekannt MV: Unbekannt / VM: Marah VV: Don Calandrio (FS1 | FS2)

    Den: Sankt Pauli
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Trakehner
    Geburtsdatum: 16. August 2016
    Farbe: Rappschecke Splash
    Abzeichen: Blesse, Scheckungsbedingt (Beine)
    Stockmaß: 169 cm

    Charakter:
    /
    ____________________________________

    Gencode: Ee aa nT nSpl
    Zuchtzulassung: Nein
    Gesamtnote: -
    Nachkommen: -

    [Schleife]
    Prüfung
    ____________________________________

    Dressur: A / L
    Springen: E / S
    Military: E / M
    Fahren: E / E
    Rennen: -
    Gangreiten: -
    Western: -
    Distanz: -

    Gänge: 3

    ____________________________________

    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Atomics Valley, Deutschland
    VKR: Sadasha
    Ersteller: Sadasha (Fohlen von Mohikanerin)
    Punkte: 5 Punkte
    ____________________________________

    PNG | PSD | Details | Fohlen | Trab als Fohlen | Familienbild