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Muemmi

Springtraining im Matsch

Im Anschluss an die Dressur ging es auf dem anderen Teil des Reitplatzes matschig hinterher. Luisa trainiert immer lieber draußen und saut dann sich und die Pferde ein. Hier ein Bild, bevor es schlimm wurde. - Mia | Pferd (c) Sammy Zubehör (c) Muemmi

Springtraining im Matsch
Muemmi, 27 Nov. 2016
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    • Muemmi
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      (c) Muemmi | 3986 Zeichen | 27.11.2016

      - Springreiten -
      Attentivenly A-L
      Trainerin: Luisa


      "So meine Große, jetzt wird´s ernst!" Attentivenly, eine hübsche dunkelbraune Oldenburgerstute schnaubte mir warm ins Gesicht und ließ sie von mir, nachdem ich in ihre Box gekommen war, brav das Halfter aufziehen. Sie war etwas unruhig, da sie eine der zwei Stuten war, die ich diese Woche zum Training auf dem Sportzentrum hatte. Sie war aufgrund der ungewohnten Umgebung etwas guckig und wollte sich lieber selbst nochmal von der Umgebung überzeugen. Ich war gerade mit Sarabi, Eddis Stute, fertig geworden und wollte jetzt noch das Wetter und die Witterung auf dem Springplatz draußen nutzen. Attentivenly schnaubte unruhig, ließ sich aber mit Leckerchen und guten Worten schnell davon überzeugen, dass ihr nichts schlimmes passieren würde. Ich führte sie nach dem Satteln und Trensen im hübsch gemachten Dresscode hinüber zum Platz. "Na das wird ein Spaß!" meinte Mia, die aus dem Haupthaus gekommen war. "Neue Aufträge! Tut mir Leid!" meinte Mia, die mir Attentivenly eigentlich fürs Training herrichten wollte. "Kein Thema, sie war noch recht sauber von gestern!" lachte ich, schwang mich in den Sattel und nahm die Zügel auf. Ich hatte die ganze Woche schon an Attentivenlys Hilfenumsetzung gearbeitet und mit ihr kleinere Sprünge absolviert. Heute sollte es ans Eingemachte gehen. Sie war im übrigen das zweite Pferd, das mir Rachel Wincox anvertraut hatte, nachdem ich diesen Monat schon Arza trainieren durfte. Die Leiterin der Briar Cliff Stabels würde heute schon kommen und die Stute wieder mit nach Hause nehmen. Nachdem wir die ganze Woche schon gut vorgearbeitet hatten, setzte die Oldenburgerin meine Hilfen brav um und galoppierte sauber an die Sprünge. Hier waren die Höhen noch recht überschaubar, gerade mal 1.10m-1.20 mussten wir bis 1.35m Sprungweite überwinden. Ich hatte hierzu 10 Sprünge, zwei mehr als insgesamt verlangt, auf dem Platz stehen und ritt einen selbst ausgedachten Parcour. Ich forderte dabei die Aufmerksamkeit auf die Hilfengebung gern, indem ich nur maximal zweimal hintereinander die selbe Reihenfolge springen ließ. Als ich über eines dieser sprang, hörte ich die Kamera klicken und auch Attentivenly spitzte die Ohren. "Oh, ich glaub, ich hör lieber auf!" meinte Mia, die mir beim Training oft zur Hand ging. "Ja, sie war vorhin schon etwas nervöser, als den Rest der Woche." Ich hörte in dem Moment ein Auto mit Anhänger auf den Hof fahren und parierte zum Trab und dann zum Schritt. "Das ist Rachel!" rief Mia und winkte ihr. Sie kam zu Mia auf die Bank und sah mir beim Training zu. "Sie macht ihre Sache wirklich gut! Hast tolle Pferde im Stall Rachel!" rief ich, galoppierte wieder an und zeigte ihr, was ihre Dunkelbraune gelernt hatte. "Oh wow, super!" Ich klopfte der Stute den Hals und ritt noch zwei Runden, in denen ich auch den Sprung über den alternativen Wassergraben überwand. Diesen hatten wir wegen schreckhafter Trainingspferde aus blau gestrichenen Holzplatten, die auf dem Boden auslagen, zusammengebastelt. Mit 3m war er aber für die Klasse L schon an der oberen Grenze. Dampfend ging die Stute unter mir in den Trab und dann in den Schritt über. Ich hielt kurz am Gatter, von der ich die Fleecedecke zog und Attentivenly über die Kuppe warf. "Gut gemacht!" lobte ich sie nochmal kräftig, klopfte ihr den Hals und ritt sie langsam ab. Währendessen unterhielt ich mich mit Rachel, wie die Woche so gelaufen war, bevor diese mit Mia ins Haupthaus ging und sich dort die Unterlagen abholte. Während die Beiden aufbrachen, ritt ich hinüber zum Stall, schwang mich ab und versogte Ami, wie ihr Spitzname laut Rachel war. Ich duschte sie, zog sie ab und stellte sie unter das Solarium. Dann packte ich sie warm ein und gab ihr noch eine Ration zu fressen. Kurz nachdem diese damit fertig war und ich ihr die Transportgamaschen angelegt hatte, kam Rachel schon zurück in den Stall. Wir unterhielten uns noch über weitere Trainingseinheiten, ich verhalf ihr beim Verladen und wünschte ihr anschließend einen guten Nachhauseweg.​
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    • Luckylover
      Warum springt das Pferd falschherum über den Oxer? :D
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    • Muemmi
      Weil die Muemmi keinen Peil hat von Sprüngen :D Und auf der Vorlage ist es natürlich richtig rum xD Danke für den Hinweis :D
    • Luckylover
      Haha kein Problem :D
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  • Album:
    Hofgeschehen in Naundorf
    Hochgeladen von:
    Muemmi
    Datum:
    27 Nov. 2016
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