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Cascar

Spotted Frischkäse

Stute | Classic Pony | * 08.09.2014 | im Besitz seit 08.09.2014 | gekrönt: nein | gechippt: nein | geimpft: nein | Decktaxe/Leihgebühr: - (2 Punkte)

Spotted Frischkäse
Cascar, 10 Nov. 2017
    • Cascar
      Die Geburt von Spotted Frischkäse (Eddi)
      [08.09.2014]

      Ich saß gerade an einem kleinen runden Tisch im Café und wartete auf die Kellnerin, um meine Bestellung abzugeben. Während ich die Schwäne in dem Teich neben mir beobachtete klingelte mein Telefon.
      „Clinic Caen, was kann ich für Sie tun?“ nahm ich ab und hoffte, jemand hätte sich vertippt. „Hallo! Hier ist Cascar, meine Stute ist trächtig und scheint nun bald abzufohlen bzw. ist schon fast dabei. Hätten Sie Zeit?“ erklärte mir die Besitzerin knapp.
      Ich sagte nur zu, sprang seufzend auf und lief zum Auto. Eine Geburt sollte man nicht nach hinten verschieben, also fuhr ich so schnell wie möglich los.
      Auf dem Hof herrschte reger Trubel und ein älterer Herr führte mich in den Stall. Dort saß Cascar vor einer der Boxen und wippte unruhig hin und her. „Wieso dauert das denn so lange?“ stöhnte sie und beobachtete die kleine Scheckstute, welche am Boden lag.
      „Ein Geburt kann sich hinziehen.“ erklärte ich beruhigend und kontrollierte kurz die Gesundheit der Stute. Doch hier war alles okay.
      Die Wehen hatten schon eingesetzt und nun hieß es abwarten. Letztendlich wurde die Stute selbst am besten, was zu tun war. Ich war nur für den Notfall da, wenn etwas schiefgehen könnte.
      Eine halbe Stunde später war es so weit. Die gescheckte Stute Spotted Dreams wurde plötzlich aktiv und grummelte unruhig. Dann ging alles ganz schnell.
      Während Cascar unruhig vor der Box hin und her lief und kaum ruhig stehen bleiben konnte, machte Dream ihren Job als werdende Mutter wirklich gut.
      Kurze Zeit später war das Fohlen da. Es kam so plötzlich, dass kaum jemand es mitbekam. Spotted Dreams entspannte sich und stand dann auf, um auch direkt ihr Fohlen zum aufstehen zu animieren.
      Nun kam einer der schönsten Moment, denn das kleine Fohlen versuchte seine staksigen Beine unter Kontrolle zu bekommen und sich hochzuhieven.
      Dann stand es und plötzlich trank es auch. Zufrieden schlich ich mich an Stute und Fohlen heran und betrachtete die beiden noch einmal.
      Allen schien es gut zu gehen und mein Job hier war getan. „Mehr kann ich sowieso erst einmal nicht tun.“ meinte ich lächelnd und klopfte Cascar auf die Schulter. „Beide sind kerngesund.“ meinte ich lächelnd.
      Für mich war meine Arbeit hier getan und ich machte mich auf den Heimweg.
    • Cascar
      Tierarztbesuch (Eddi)
      [15.09.2014]

      Als ich aus dem Fenster blickte, konnte ich nur genervt aufstöhnen. Immer noch war der Himmel grau bis schwarz gefärbt und es sah schon wieder nach Regen und Kälte aus. „Von wegen der Herbst ist toll.“, knurrte ich unzufrieden und trank meinen Kaffee aus.

      Aber einen Lichtblick gab es, denn heute machte ich mich als erstes auf den Weg zu einer lieben Patientin. Mal wieder war ich auf den Winterscape Stables unterwegs und wurde kurz nach dem Parken vor dem Stall schon von Cascar begrüßt.
      „Hallo! Wie geht’s?“, fragte ich sie lächelnd und sie schien überglücklich. Bevor wir zu der Stute Spearmint gingen, statteten wir erst einmal den vor ein paar Tagen geboren Fohlen einen Besuch ab.
      „Frischkäse – sag Hallo.“, meinte Cascar lächelnd und weckte mit ihren sanften Worten, das im Stroh liegende Fellknäuel.
      Müde blickte das kleine Stutfohlen in unsere Richtung, während seine Mutter Spotted Dreams genüsslich ihr Heu mümmelte. „Sie ist eine tolle Mama! Und macht vor allem auch keine Probleme.“, lachte Cascar und öffnete vorsichtig die Boxentür.
      „Du hast es Frischkäse genannt?“, fragte ich Cascar verwirrt, denn erst jetzt registrierte ich, wie Cascar das Fohlen vorhin gerufen hatte. Sie grinste mich aber nur von einem Ohr zum anderen an.
      Die kleine Stute erhob sich und tapste uns entgegen. Anscheinend war sie sehr neugierig und schien auch keine Angst vor uns zu haben. „Süß!“, jauchzte ich und wuschelte dem kleinen Fohlen durch den Schopf.
      „Wollen wir sie gleich mitmachen?“ fragte ich Cascar neugierig und sie schaute mich ungläubig an. „Also wenn du das schon so anbietest, gerne!“, sagte Cascar fröhlich und ich holte meine Tasche.
      Für die kleine Spotti stand also der erste Tierarztbesuch an. Vorsichtig tastete ich mich an sie heran, aber vor Menschen schien sie keine Angst zu haben. So konnte ich ihr auch ohne Probleme in Ohren, Augen und Maul schauen – was sie anscheinend sogar witzig fand.
      Auch beim Abhören und Abtasten entdeckte ich nichts besonderes und nickte Cascar zu. „Sie scheint kerngesund zu sein. Das wars dann auch schon wieder.“, lächelte ich. „Wann wird sie denn das erste Mal geimpft?“, fragte Cascar vorsichtig und ich erklärte ihr, dass die ersten Impfungen erst in einem Alter von 6 Monaten kommen würden.
      „Ihr habt noch genug Zeit.“, meinte ich lachend und nun ging es zur eigentlichen Patientin. Spearmint begrüßte uns mit einem freundlichen Brummeln und schien mir gegenüber auch gut aufgelegt zu sein.
      Cascar halfterte die Stute auf und band sie auf der Stallgasse an. Ich warf zuerst einen gründlichen Blick in Augen und Maul, ehe ich Spearmints inneren Organe abhörte. Alles klang, wie es klingen sollte und auch bei dem Abtasten fand ich keine Auffälligkeiten.
      „Kannst du dir auch direkt ihre Zähne anschauen?“, bat Cascar mich und ich nickte ihr zu. Bei Spearmint benötigte ich keine Maulsperre, denn sie hielt brav still, während ich einen Blick in ihr Maul warf. Man sah der Stute die gute Haltung an, denn ihre Zähne wurden korrekt abgenutzt und wiesen keine unregelmäßigen Stellen auf. Dort war alles okay.
      „Spearmint hat sich in letzter Zeit gut auf Turnieren geschlagen.“, lobte ich Stute und Besitzerin. Spearmint hatte eine besondere Ausstrahlung und jeder, der den Mix das erste Mal sah, konnte sich kaum vorstellen, welches Potenzial sie in sich trug. Spearmint war etwas ganz besonderes.
      Ich kontrollierte noch ihre Körpertemperatur und dann konnte ich guten Gewissens impfen. Brav ertrug Spearmint die Spritzen und hatte es schon nach ein paar Minuten geschafft.
      Nun war direkt noch die Wurmkur an der Reihe, welche Spearmint auch ohne Widerstand schluckte. „So, dann wären wir fertig. Gibst du mir noch ihren Impfpass?“, fragte ich Cascar und trug dann die neuen Impfungen ein – setzte noch Stempel und Unterschrift daneben und gab das Heft Cascar zurück.
      „Das wärs auch schon.“, lächelte ich zufrieden und wir brachten Spearmint zurück in ihre Box. Dort verzog sie sich gleich wieder zu ihrem Heu. Ich verabschiedete mich von Cascar und machte mich auf den Heimweg.
    • Cascar
      Bericht
      [12.10.2014]


      Das Wetter ist einfach wunderbar und weil ich Zeit und Lust habe, begebe ich mich in den Südstall, wo ich von vielstimmigen Gewieher begrüßt werde.
      Ohne Umschweife trete ich an die erste Box und streichel' Spotts weiche Nase, die ihren Kopf eben schnaufend zu mir streckt. Hinter ihr raschelt es erwartungsvoll im Stroh - Frischkäse will wohl auch.
      Das kleine Stutfohlen hat sich prächtig entwickelt und genießt es allgemein sichtlich, im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit zu stehen. Auch ich liebe die großen Augen und die Übermütigkeit des jüngsten Mitglieds des Vereins.
      Und heute soll es zum ersten Mal auf die große Weide gehen.
      Dafür nehme ich Spotti ans Halfter und führe sie nach draußen, die kleinere Scheckin folgt und hüpft brav, aber neugierig schauend und vor Energie strotzend, nebenher.
      Ich bringe die Beiden auf unsere kleinste Koppel. Platz ist trotz allem genug und die Reize hier sind auch vollkommen ausreichend. Sieht Frischkäse wohl auch so, als sie interessiert die neue Umgebung erkundet und es allgemein wohl doof findet, dass ihre Mutter direkt und ungerührt mit dem Fressen beginnt.
      Ich betrachte das Zweiergespann mit einem Lächeln und verlasse dann die Wiese, um die große Box mit Paddock auszumisten.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [24.10.2014]

      Der Tag war kühl und ziemlich windig, aber auch heute gab es viele Vierbeiner, die gut versorgt werden sollten.
      Also stolperte ich schon ziemlich früh in den Südstall, wo mir prompt meine drei lieben Stuten entgegenwieherten. Zuerst gab es Futter, dann putzte ich Spotti. Natürlich unter den wachsamen Augen ihres Fohlens. Das ganze wurde mehr eine ausgiebige Kuschelrunde. So gesagt, genoss ich die Zeit bei den Beiden, bevor auch Everyday, nicht weniger lieb und zutraulich, sauberes Fell und saubere Hufe bekam.
      Die Drei brachte ich dann zum Toben in die Halle, wobei der Weg durch den Wind über den Hof schon abenteuerlich war. Nur wollte ich Araberstute und Ponyfohlen nicht dem rauen Klima aussetzen.
      Der Stall war damit bis hierher erledigt. Ich wechselte meinen Standort in die Nordstallungen, in den Hengstteil.
      Auch dort fütterte ich und putzte anschließend Nacorde. Der Braune war mir wohlgesinnt und kassierte auch die ein oder andere Streicheleinheit. Er musste allerdings auf die Weide, solange er noch nicht geschoren war.
      Dann ging es zu meinen Tekken. Zumindest zu Kazoom, der derzeit allein im riesigen Stalltrakt stand. Estragon war auf einem Turnier und Worgait dümpelte noch immer auf seinem Roundpen herum.
      Also fütterte und putzte ich nur dieses eine Pferd, der dann (mit Decke..) auf die Koppel durfte.
      Von den Weidegebieten tappte ich dann auch zum Roundpen.
      Worgait fror, ich sah es ihm an. Immerhin nahm er mit dem Präparat wieder Futter auf und die Rippen zeichneten sich nicht mehr ganz so doll ab. Das machte mich optimistisch. Ich holte eine Thermodecke aus der Sattelkammer, band den Hengst mit viel Krach an den Zaun und legte ihm unter zarter werdenden Huftritten die Decke an. Er wusste, dass er mich brauchte.
      Ich sagte nichts zu ihm, verhielt mich ebenso abweisend, wie er sich. Nicht mal ein "Tschüss." gab es.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [02.12.2014]

      Ich war weihnachtlich gestimmt. Draußen, auf der Wiese hinter unserem Haus, vermischte sich der Reif mit pludrigem Schnee. Ich frühstückte.
      Und dann ging es los. Zum Stall. In letzter Zeit hatte ich meine Aufgaben hier stark vernachlässigt. Schulbedingt, muss man sagen. Umso mehr freute ich mich, als ich Spearmint hell wiehern hörte.
      Ich lächelte, tappte zu meinem Pferd und begrüßte sie herzlich. Zum Teddybären war sie mutiert und das veranlasste mich, sie noch zehn Minuten länger zu streicheln und vernarrt zu betrachten. VGold und Feuerzauber empfing ich ähnlich, dann gab es Futter für alle.
      Während die Hühs auf dem Paddock, unter klarem und doch irgendwie dunklem Himmel fraßen, mistete ich die Boxen aus, sodass es pünktlich zum Abschluss des Mahls auf die Weide gehen konnte.
      Danach musste ich leider weiter, denn wir hatten ja hier nicht nur drei Pferde... Also begab ich mich in den Südstall, wo ich ähnlich erfreut wie im Norden empfangen und gründlich beschnüffelt wurde. Ich fütterte auch hier meine drei Schützlinge und während des Fressens beschäftigte ich mich mit Spotti Junior und dem Halfter.
      Die kleine Stute war zu klug, um etwas dagegen zu haben; viel zu oft hatte sie sich das bei ihrer Mutter angesehen, sodass sie wirklich still hielt.
      Ich nahm das Halfter dann wieder mit und begann stolz mit dem Ausmisten der Boxen. So kam es, dass die Spottis und Ever auch bald auf der Koppel untergebracht waren.
      Ich wandte mich als nächstes den ausladenden Nordstallungen zu. Das Gewieher hier war eher verhalten. So viel hatte ich mit den Bewohnern ja auch nicht zu tun.
      Ich begrüßte trotzdem alle gründlich, bevor ich fütterte und ausmistete. Jessica kam dann auch direkt, kuschelte mit Serafino und half dann.
      Und hier war es dann auf einmal Arbeit, alle Pferde heil und sicher auf die Weide zu bekommen. Mein Dad und Jess halfen mir, vierzig Minuten dauerte das trotzdem.
      Im Hengststall war die Freude riesig. Empire und vor allem Bemme konnten es kaum erwarten, mich mit der Nase anzutippen und ich konnte meine Schützlinge nur grinsend streicheln. So gehörte sich das!
      Ich befütterte den Stall und mistete schon deutlich unmotivierter und langsamer die Boxen, bevor es für Empire, Locki, Jimmy und Bemme auf die große Wiese ging.
      Mittlerweile war es 10 und ich beeilte mich, zu den Tekken zu kommen. Estragon und Kazoom waren wie immer eher still, Choco sah mir immerhin neugierig entgegen und die kleine Sysah wieherte unglaublich eifrig und hoch. Über Worgait, der in der letzten, großen Paddockbox stand, müssen wir ja gar nicht reden.
      Für diesen Stall nahm ich mir wieder viel Zeit. Die Hottas hier wurden nicht nur gefüttert, sondern auch geputzt und eingedeckt, bevor es auf die Weide ging.
      Der Winter ist nicht gut für Tekken.
      So kam es allerdings, dass ich plus ausmisten um eins fertig war. Mit allem.
      Und weil ich das schon lange nicht mehr gemacht hatte, setzte ich mich an Spearmints Weide auf den Zaun und sah meiner ersten Stute beim Grasen zu.
    • Cascar
      Weihnachten
      [24.12.2014]

      Weihnachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen schloss ich die Haustür und tappte Dampfwölkchen in den kalten Abend pustend Richtung Turnierstall.
      Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir noch in Deutschland gewohnt - der absolute Wahnsinn.
      Ich begrüßte Spearmint schon, bevor ich sie sah und bekam prompt eine wunderbar klare Antwort - ein Wiehern, in das Gold und Feuer gleich darauf einstimmten. Für meine drei Stuten hatte ich den klassischen Kuchen mitgebracht; heute gab es außerdem noch Rüben und Äpfel, die begeistert auf dem schneebedeckten Paddock verspeist wurden.
      Ich stand zu diesem Zeitpunkt bei meinen treuen Gefährten; streichelte wo ich konnte und bedankte mich ehrlich für dieses herrliche Jahr.
      Dann musste ich leider weiter. Mein Weg führte mich direkt in den Südstall, wo ich ähnlich begeistert von Ever und den Spottis begrüßt wurde. Hier drehte ich meine Handlung um, zumal es nicht für alle Kuchen gab: ich streichelte und kuschelte, bevor es ausgiebig Rüben und kleinere Leckereien gab.
      Ich ließ mich eben im Stroh, zu Käses Hufen nieder, um die kleine Stute hinter den Ohren zu kraulen, als ich vor dem Stalltor ein eindringliches Wiehern und darauf folgendes Geflüster hörte.
      Ich grinste, sprang auf und begrüßte zehn Minuten später lachend meine Freunde.
      Sie boten einen prächtigen Anblick: Marc saß, als Weihnachtsmann verkleidet, auf dem als Rentier geschmückten Empire; neben ihm Oliver, irgendwie total grau, auf Locki. Letzterer hielt meinen Jimmy am Strick als Handpferd und bedeutete mir nun, mich auf dessen Rücken zu schwingen. Die Flanken des Schecken waren mit wunderbaren Stoffen im charakteristischen WCS-Blau mit goldenen Stickereien bedeckt. Ich war irgendwie glücklich, als ich an der Seite meiner Kameraden im Dunkeln über den Hof ritt.
      "Was bist du eigentlich, Oli?", wagte ich schließlich zu fragen.
      "Der Maulwurf", war die Antwort, "Der Maulwurf des Weihnachtsmanns."
      Unser Lachen hörte man weit; so war es kein Wunder, dass der bereits ausrastende Bemme uns schon lange bemerkte, bevor wir in Sicht kamen. Den jungen Hengst und Klappstuhl nahmen wir einfach als Handpferd mit zum Tekkenstall, um die allgemeine Aufregung zu mindern.
      Trotz allem der erste Stall, in dem das Wiehern erst einsetzte, als wir eintraten.
      Nunmehr zu dritt wurden Essig, Kazoom, Late, Devri und Sysah begrüßt, gestreichelt, gefüttert und irgendwie auch beschenkt: Oliver hatte für die junge Fuchsstute ein hellblaues Halfter genäht, dass der Lieben ganz ausgezeichnet stand und Devri bekam eine neue Renntrense von Marc.
      Während sich meine Freunde mit den übrigen Tekken abgaben, suchte ich mir einen Weg in den hinteren, dunkleren Teil des Gebäudes.
      Hier stand noch immer Worgait, der an diesem Abend keine Reaktion zeigte, als ich mich näherte. Er starrte aus seinem Boxenfenster in die anbrechende Nacht, als würde er in der Dunkelheit etwas suchen.
      Ich ging nicht in die Box, ließ nur mit einem "Frohe Weihnachten" eine Rübe in den Trog fallen und kehrte zu meinen Begleitern zurück. Zurück ins Licht.
      Unsere nächste Station war der Nordstall. Zugleich auch unsere Letzte, aber der Tumult der uns empfing, machte allein schon die Begrüßung zum Erlebnis.
      In diesem Stall waren außer Marc, Oli und mir auch noch Jessica und mein Dad, die ihren jeweiligen Pferden wohl auch frohe Weihnachten wünschen wollten.
      Ich hingegen begab mich gleich nach dem Absitzen zu Cheetah und Razita, die sich ebenfalls einen der begehrten Weihnachtskuchen teilen durften. Lotte bekam eine Rübe und dann tappte ich in das Nebengebäude der Hengste. Sol kassierte dort neben seinem Futter einige liebevolle Streicheleinheiten; ebenso wie Corde und Fino, die ja aber im Grunde genommen schon genug versorgt worden waren, von ihren Besitzern.
      Der Letzte im Bunde war schließlich Karthago, dem ich seine Freude förmlich ansah. Es war einfach allgemein ein wunderbarer Abend und als wir uns im Hengststall, nach dem absatteln, putzen und Kuchen-füttern der Hengste voneinander verabschiedeten und uns frohe Weihnachten wünschten, geschah das ungemein feierlich und im Schall der zufrieden kauenden und schnaubenden Pferde.
    • Cascar
      Bericht
      [02.01.2015]

      Ich besuchte am heutigen Morgen die beiden Spottis im Südstall. Voller Elan stapfte ich durch den anbrechenden Tag und haufenweise Schneematsch zu dem mächtigen Gebäude, das sich noch dunkel abhob, vom rosanen Himmel.
      Ich war ein bisschen schlapp, aber meine Müdigkeit verflog, als die anwesenden Pferde wieherten. Lächelnd tappte ich zur erste Box und kraulte durch die Gitterstäbe Spotti Seniors weiche Nase.
      Dann gab es erstmal Futter.
      Während gefressen wurde, machte ich mich in der großen Box daran, die kleinere Scheckin zu putzen - ihr Winterfell war dick und ich bemerkte voller Stolz, wie groß meine Kleine bereits war.
      Zudem verhielt sie sich vorbildlich, während ich ihr ein Halfter anlegte (sie aber nicht anband) und dann ihr Fell bürstete. Frischkäse genoss das richtig.
      Als ich mit der Kleinen fertig war, war ihre Mutter an der Reihe. Unter den aufmerksamen Blicken ihres Fohlens wurde sie geputzt, die Hufe ausgekratzt und das Langhaar gekämmt.
      Danach waren wir wohl alle hibbelig, sodass es (ich führte Spotti S., Frischkäse tippelte hinterher) mit einem Umweg über den Hof auf die Koppel für meine beiden Schützlinge ging.
      Da wurde dann auch erstmal ein paar Runden getrabt... Ich sah ihnen ein bisschen zu, bevor ich mich abwandte, um im Südstall die Box auszumisten und Futter bereitzulegen.
    • Cascar
      Bericht
      [02.02.2015]

      Ich weiß, ich bin böse. Und trotzdem betrete ich den Südstall in Begleitung von Olli und Marc, um Frischkäse von ihrer Mutter zu trennen. Zum ersten Mal.
      Seufzend begrüße ich die Stuten, bevor ich das Halfter des Fohlens hole. Spotti Junior ist kein Problempferd, was ihren Kopf betrifft: an das Halfter ist sie schon früh gewöhnt worden - nur geführt wurde sie noch nie. Behutsam lotse ich die junge Scheckin nun also aus der Box auf die Stallgasse. Ihre Mutter hat in der Kaubewegung innegehalten und wiehert laut, als Olli die Boxentür verschließt. Ich versuche, mich von diesem herzzerreißenden Laut nicht beeinträchtigen zu lassen und zupfe sanft am Strick. Käse will nicht: sie verlagert ihr Gewicht auf die Hinterbeine und stemmt alle Viere in den Boden. Mit viel gutem Zureden gelingt mir dann aber eine kleine Runde.
      Ich schwitze danach, gestatte meiner kleinen Gefährtin eine Belohnung und bin gleichwohl froh, Mutter und Tochter wieder vereint am Heu zupfen zu sehen. Genug Aufregung für einen Tag.
    • Cascar
      Bericht
      [03.02.2015]

      Der Tag heute war ziemlich kühl. Das vom Frost gezeichnete Gras knirschte unter meinen Füßen, als ich den abkürzenden Weg zum Südstall nahm. Dort wurde ich mit Gewieher begrüßt - die Hottas folgten mir von ihren Paddocks ins Stallinnere. Dann gab es erstmal Frühstück.
      Während meine Gefährten fraßen, holte ich Spotti Juniors Putzzeug - sie kannte die Prozedur schon und heute lud ihr fluffiges Winterfell zu einer Säuberung ein.
      Gesagt, getan: die kleine Scheckin stand still und beäugte mich hin und wieder liebenswürdig. Vorsichtig ging ich dem Dreck an den Kragen, nur die Hufe ließ ich noch bleiben. Das kannte sie nämlich noch nicht.
      Schließlich klopfte ich den kleinen, Braun-weißen Hals und verabschiedete mich von Mutter und Tochter.
    • Cascar
      Sammelbericht
      [23.03.2015]

      Die Lehrer meiner Schule streiken, sodass ich mir händereibend am frühen Morgen meine Reitstiefel anziehe und noch Müsli kauend über den sonnenbeschienen Hof in den Südstall tappe. Dort erwarten mich Spotti, Spotti Junior und Ever. Die drei Stuten begrüßen mich mit einem herzlichen Wiehern – im Vorbeigehen kraule ich jedem die Stirn, dann gibt es Futter. Kurz darauf putze ich meine Schützlinge auf der Stallgasse, für den restlichen Tag geht es auf die Koppel.
      Gegen zehn betrete ich dann also den Turnierstall, wo ich Spearmint und VGold begeistert umarme. Mit diesen engsten Freunden habe ich schon seit Ewigkeiten keine Zeit mehr verbracht, sodass ich mir beim Füttern, Putzen und auf die Weide bringen, auch von Feuerzauber, Zeit lasse und auf dem Weg zur Wiese einige unnötige Schlenker laufe.
      Als auch diese Hühs entspannt grasen, mache ich mich auf den Weg zum Hengststall. Das Gewiher hier ist beinahe nicht zu toppen und ich füttere die ganze Zeit grinsend. Gegen elf treffen außerdem Marc und Oliver ein, sodass wir uns mit dem Putzen und Herumführen von Empire, Locki, Jimmy, Dumb, Bemme und Jack getrost aufteilen können. Dank des guten Wetters und der motivierten Pferde geht uns die Arbeit leicht von der Hand und die Hottas sind schnell versorgt und untergebracht.
      Nunmehr zu dritt begeben wir uns in den Tekkenstall, wo uns ein unendlich energiegeladener Kazoom, sowie die immer ruhigen Choco und Estragon erwarten. Wieder wird gefüttert und geputzt; ich nehme mir besonders Zeit für Distraction und CH's Unglück, da diese Pferde noch nicht so lange auf dem Hof leben. Insgesamt scheinen sich meine Kameraden, jedoch gut eingelebt zu haben; es läuft alles glatt, als sie zusammen mit Drevri, Walla und Sysah auf die Weide dürfen; einzig Worgait bleibt im Stall.
      So geht es für uns, mittlerweile kaputten, Menschen noch in den Nordstall. Es ist Mittag und die Pferde hier wurden bereits von meinem Dad gefüttert. Insgesamt sind die Hühs also ruhig und lassen sich dösend anbinden und putzen. Letztendlich geht es damit auch für Law, Corde, Karthago, Fino auf die eine und für Cheetah, Zita und Lotte auf die andere Weide.
      Damit ist unser Alltag selbstverständlich nicht vorbei: jetzt ziehen wir los, um noch vor dem Mittagessen zumindest die Hälfte aller Boxen ausgemistet und mit frischem Rau- und Kraftfutter für den Abend ausgestattet zu haben.
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  • Album:
    Einsteller und Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Cascar
    Datum:
    10 Nov. 2017
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    Kommentare:
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  • Stallinterne Informationen
    _________________________________

    Zuchtname des Pferdes: Spotted Frischkäse
    Rufname(n): Frischkäse, Spotti
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Reitweise: (Wester
    n)
    Vorbesitzer:
    Vorkaufsrecht: Canyon

    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied:
    Ausbilder: Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung:

    Stall: Turnierstall
    Weide: im Gelände liegende Koppeln
    Einstreu: Stroh

    Futter: Heu, Saftfutter;
    kein Kraftfutter
    Anmerkungen:

    Portrait:


    Abstammung
    _________________________________


    Von: Little Jim
    John Boy x Merylin

    Aus der: Spotted Dreams
    Candyman x Spotted Girl

    Zur Zucht zugelassen:

    Gencode: n. g.
    Vererbung: n. g.
    Nachkommen:


    Exterieur
    _________________________________

    Geschlecht: Stute (weiblich)
    Geburtsdatum: 08. September 2014
    Rasse: Classic Pony
    Herkunft: Neuseeland

    Stockmaß/Endmaß: 137 cm
    Art: Pony
    Typ: Pony

    Fellfarbe: Braunschecke
    Langhaar: braun, weiß
    Abzeichen:
    Sonstige Erkennungsmerkmale:



    Interieur
    _________________________________


    freundlich ◆◆◆ bösartig

    introvertiert ◆◆◆◆ extrovertiert

    intelligent ◆◆◆◆ unintelligent

    selbstbewusst ◆◆◆◆ unsicher

    sozial ◆◆◆◆ unsozial

    nervös ◆◆◆◆ beständig

    ausgeglichen ◆◆ unausgeglichen

    temperamentvoll ◆◆ ruhig

    aufmerksam ◆◆◆ unaufmerksam

    streitlustig ◆◆◆ friedlich

    naiv ◆◆ dominant

    loyal ◆◆◆◆ untreu

    arbeitsfreudig ◆◆◆◆ faul

    geduldig ◆◆◆ ungeduldig


    Charakterbeschreibung: Spotted Frischkäse ist gewissermaßen charakterlich ein super Pony,
    ein wahres Verlasspferd. So erbte sie von ihrer ruhigen und ernsten Mutter genau jene
    Charakterzüge, die heute die Arbeit mit ihr so überaus angenehm machen. Frischkäse überzeugt
    mit Geduld, Intelligenz und ungebrochener Aufmerksamkeit, dazu liebt sie körperliche und
    geistige Herausforderungen. Sie hat außerdem ein gutes Gedächtnis, sodass man arbeitstechnisch
    stets auf ein solides Fundament bauen kann.
    In der Herde führt Spotti indes das Ende der Gruppe an - aufgrund ihres ausgeglichenen
    Temperaments und der Streitlust eines Lamms kämpft sie sich in kaum einer Rangordnung nach
    oben und sollte deshalb bspw. seperat gefüttert werden.

    Geschichte: Spotted Frischkäse ist die erste Nachzucht der Winterscape Stables und mittlerweile
    ganz in Ruhe und Frieden zu einer starken, vierjährigen Ponystute herangewachsen. Ihre
    Kompetenzen liegen vermutlich im Military und möglicherweise dem Fahren;
    das sollte erprobt werden.
    In Kürze soll das Training bezüglich des Einreitens beginnen.


    Qualifizierungen & Erfolge
    _________________________________


    Eignung: Vielseitigkeit, Western

    Springen: E A L
    Military: E A L M
    Western: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 LK1*
    Distanz: E A L

    Galopprennen:
    Fahren: E A L M

    Dressur: E A L M S S*
    Gangreiten:
    Wendigkeit: E A L M S

    Turnierbedingter Aufstieg | Trainingsaufstieg | Potential


    Auszeichnungen: ✘


    Ausbildungsstand
    _________________________________


    Fohlen ABC:
    Longiert:
    Eingeritten:
    Eingefahren:

    Beurteilung: Spotted Frischkäses Arbeitsinterresse und Niveau ist bereits
    in ihren jungen Jahren sehr zu loben. Sie ist sehr kompromissbereit und
    geduldig, außerdem intelligent und lernwillig.

    Gelassenheitstraining:
    Hindernisgewöhnung:
    Hängergewöhnung:
    Startboxgewöhnung:

    Roundpen: ruhig, vertraut und konzentriert
    Reitplatz/Reithalle: n. g.
    Gelände: n. g.


    Gesundheitszustand
    _________________________________

    Gechippt:
    Geimpft:
    Bekannte Krankheiten:
    Anmerkungen:

    Hufzustand: geraspelt und
    ausgeschnitten von Mr. Winterscape
    Prüfstand:
    Beschlag vorn:
    Beschlag hinten:
    Anmerkungen: schmiedtauglich