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Veija

Spooks Gotta Gun

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Spooks Gotta Gun
Veija, 19 Okt. 2013
    • Veija
      Pflegebericht für alle Pferde die nach Finnland auswandern
      umzug... Umzug... UMZUG! :D

      „Dann ist soweit alles klar mit den Pferden im Flieger?“, fragte ich laut in das Handy in meiner Hand und lauschte. „Ja, Papiere sind dabei. Ja, der Tierarzt war auch da.. jaaa, auch alles da“, sagte ich nun endgültig genervt. Der Mann am Telefon hatte anscheinend absolut, und damit meine ich wirklich keine Ahnung von Pferden. Ich hatte ihm die letzen Tage alle Papiere zugeschickt, die er brauchte um meine Pferde fliegen zu lassen. Nun rief er schon wieder an ob er nun alles hätte. Nerviger Mensch. „Ja gut. Sie können mich in ca. 2 Stunden am Flughafen erwarten. Tschau“, entnervt legte ich auf. Kurz zischte ich. Als ob ich nicht schon genug um die Ohren hätte, aber ich konnte den guten Mann ja auch verstehen. Entnervt zog ich mir meine Jacke an und trug meine Koffer in den Wagen, der sich allmählich wirklich füllte. In Finnland würde es kalt werden, weshalb ich die letzen Tage noch dicke Klamotten shoppen gewesen bin. Ich würde Deutschland wirklich vermissen, aber ich hatte ja immer die Chance zu meinen Eltern auf den Hof zurückzukommen. Diese beiden waren es auch, die 3 meiner Pferde hierbehielten. Und zwar Mrs. Flauschig, Sparrow Feather und Mary Sue. Ich wollte die Verkaufspferde nicht mit nach Finnland holen, um sie dann wieder nach Deutschland zu importieren, falls sie verkauft wären. Aber meine Eltern würden das schon machen.. Wo wir gerade dabei waren, was machte mein Vater da? „Dad..? Was.. was machst du denn da?“, fragte ich ihn leicht grinsend und trat näher zu ihm und dem Hänger. Ertappt drehte er sich um und lächelte mich an. „Schau Kleine was deine Mama und ich die letzen Tage gemacht haben“, sagte er glücklich und hielt mit ein paar Halfter hin. Ich nahm ihm eines ab und schaute es mir an. „Ihr habt die Namen draufgestickt? Wie süß von euch“, sagte ich lächelnd und umarmte ihn. „Und für dich haben wir auch was“, sprach er dann noch immer lächelnd. „Hier“, er hielt mir ein Armband aus geflochtenem Pferdehaar hin. „Danke“, hauchte ich nur und umarmte ihn nochmals. Erst jetzt viel mir auf, dass meine Mutter nicht da war. „Wo ist Mama?“, fragte ich dann etwas skeptisch. Mein Vater zeigte in den Stall und dahin verschwand ich dann auch. „Hey Ma, was machst du da?“, fragte ich sie mit hochgezogener Augenbraue und blickte zu Bella. „Ich zieh ihnen nur schon die Gamaschen an und zieh die Decken über. Die Hengste kannst du schon einladen“; antwortete sie mir freundlich. Also ging ich zu den Boxen der Hengste. Alle schön angebunden in ihren Boxen mit Decken und Transportgamaschen. Als erstes holte ich den ruhigsten von den Hengsten raus, nämlich
      Chocolate Dream. Der Hengst schnaubte einmal, ehe ich ihn am Hänger anband. Er sollte zwischen den beiden anderen Hengsten und den Stuten stehen. Nur ich hatte ihn als 'Beruhigung' für die Anderen an den Hänger binden wollen. Also ging ich zurück in den Stall und schnappte mir den gerade erst angekommenen Spooks Gotta Gun. Dieser blickte sich neugierig um und wiehrte einmal, was Choco sofort erwiderte. Schritt für Schritt ging es in den Hänger, ehe er auf seinem Platz stand und angebunden war. Ich schob die Trennwand rum und klopfte ihm noch einmal beruhigend den Hals, da er zunehmend nervös wurde. Als nächstes war Genuine Lil Cut dran, der sich auch seinem Schicksal hingab und die Rampe hochging. Ich band ihn neben Spooky an und schloss ebenfalls die Trennwand. Dann kam Choco rein, den mit dem ich das Selbe machte wie mit den beiden anderen. Meine Mutter hatte die Stuten fertig gemacht, weshalb das Einladen, mit Ausnahme von Snapper Little Lena, ziemlich zügig ging. Die kleine Stute hatte nicht in den Hänger gehen wollen.. Mit Hilfe von Bella und Holly hatte ich es dann doch geschafft. Meine Eltern saßen schon im Hänger. Erneut kontrollierte ich alles. Schon ging es los. Die Fahrt zum Flughafen verlief problemlos und der Mann, der mich die letzen Tage so genervt hatte, schien nun doch freundlich gesinnt und wollte unbedingt die beiden Fohlen streicheln. Kurz lächelte ich. Das Einladen ins Flugzeug verlief zu meinem Erstaunen wahnsinnig schnell und ohne Probleme. Der Tierarzt schaute sich alle Pferde nochmal gründlich an und gab mir eine Art 'Beruhigungsdrops' für Lil mit, die sich tierisch aufregte. Die konnte ich ins Futter mischen und sie waren nicht sonderlich stark. Wir wollten alle nur vermeiden, dass sich eines der Pferde verletzte. Auch Gen machte ein wenig Theater und sah es überhaupt nicht ein, ganz weit weg von den Stuten zu stehen. Doch er beruhigte sich wieder. Das zugehörige Zubehör kam ebenfalls in das Abteil, in dem die Pferde standen. Mein Gepäck kam nicht wie üblich in den Gepäckraum, es kam auf Wunsch von mir auch in das Abteil in dem die Pferde standen. Dann verabschiedete ich meine Eltern und stieg in den Flieger. Der Flug verlief schnell und von weitem sah ich schon den Pferdehänger und den entfernt verwandten Freund meines Vater, der mich und die Pferde zu meinem neuen Hof und zu Tikka brachte. Als erstes luden wir die beiden Fohlen aus, dann Bella und zu guter Letzt die 3 Hengste. Erst dann begaben wir uns andas Zubehör der Tiere und an meine Koffer. Als alles eingeladen war, blickte ich mich noch einmal kurz um. Es war doch kälter als in Deutschland, aber ich würde mich schon daran gewöhnen müssen. Ich stieg ein und wir machten uns ohne viele Gespräche auf zu Tikkas Hof. Der Hänger hielt vor dem Stallgebäude, in dem Tikka schon auf mich wartete. „Hey“, sagte ich lächelnd zu ihr und ging auf sie zu, um sie kurz zu umarmen. Sie erwiderte meine Begrüßung und wir unterhielten uns noch ein wenig, bevor ich zum Hänger ging und ein Pferd nach dem Anderen mit Hilfe von Tikka ihre beziehungsweise seine Box bekam. Ich tauschte die Transportsachen gegen normale, etwas dickere Decken und verstaute alles in der Sattelkammer. Mein Gepäck trug ich ins Haus, ehe ich mich nochmals kurz auf dem Hof umsah. Doch nicht ohne mich von Verwandten von mir zu verabschieden. Er fuhr vom Hof und ich fiel am Ende des Tages totmüde ins Bett. Morgen würde ich mein neues Leben beginnen.
      6065 Zeichen by Veija
    • Veija
      Kurzer Pflegebericht für alle Pferde 19.03.14

      In der letzen Zeit hatte ich immer weniger Zeit für meine Pferde, was mir wirklich sehr leid tat. Heute kam ich endlich dazu, mich wieder ein wenig um alle zu kümmern. Doch für viel reichte es leider nicht.
      Vor Kurzem war eine neue Englische Vollblutstute auf Tikkas und meinen Hof gezogen. Faster hieß die Große und sie entwickelte sich prächtig. Sie verstand sich wunderbar mit den anderen Englischen Vollblütern und besonders gut mit Jagger, was mich sehr freute. Ich begab mich also in den Stall und brachte zu erst die Englischen Vollblüter auf die Koppel. Zu erst Faster und Jagger, dann Nova und Hell. Alle vier stellte ich auf die Selbe, da ich besonderen Wert darauf legte, dass die Tiere ein wenig rassespezifisch standen und sie sich so optimal austoben konnten. Nachdem diese vier draußen standen, brachte ich Bella, Vice und Princess nacheinander auf eine andere Koppel. Lil und Holly folgten und kamen ebenfalls zu den anderen drei Pferden.
      Endlich waren die Hengste an der Reihe, die schon unruhig umher tänzelten, weil sie endlich raus wollten. Im Moment hatte ich ein paar Probleme mit einigen von den männlichen Pferden. Genuine und Spooky gingen in letzer Zeit immer öfter aufeinander los, weshalb ich sie leider trennen musste. Da Gipsy sowie Choco die beiden ruhigsten männlichen Pferde waren, stellte ich Genuine mit Gipsy zusammen und Spooky mit Choco. So hatte jeder einen Partner und benahm sich wenigstens. Da ich die Hengstfohlen jedoch nicht allein auf eine Koppel stellen wollte, war Funky der Babysitter der Kleinen und so kam er zusammen mit Ready for Action, End, King Bee und Enjoy zusammen.
      Nachdem alle Pferde auf der Koppel waren fing ich an mit Ausmisten, was ewig dauerte.. Als ich dann jedoch endlich fertig war, fütterte ich alle Pferde und holte sie nacheinander wieder in den Stall. Dies tat ich jedoch erst am Abend. Bei jedem Tier putzte ich noch einmal kurz über und kontrollierte die Hufen auf Steinchen, ehe jedes Tier wieder in seiner Box Platz nahm und ich mich auf den Weg ins Bett machte.
      Die nächsten Tage würde ich mich besonders um jedes Tier kümmern.
    • Veija
      Pflegebericht für alle meine Pferde 25.08.2014

      Gähnend erhob ich mich aus meinem Bett. Heute würde ich mich um alle meine Pferde kümmern. Das hieß, ich hatte einen sehr langen Tag vor mir. Langsam torkelte ich ins Badezimmer und stieg in die Dusche. Gestern Abend hatte ich mich einfach nur müde ins Bett geschmissen, da der ständige Regen einen einfach nur müde machte. Als ich fertig mit duschen war, zog ich mir eine Jeans an, meine Reitstiefel, eine langärmige Bluse und einen weißen Westernhut. Den, den ich so gut wie immer trug wenn ich auf dem Hof rumlief. Nun doch endlich wach sprang ich die Treppe runter, schnappte mir einen Apfel und ging über den Hof in den Stall. Zu erst wollte ich nach meinen vier Schätzen sehen. Mit Schätzen meinte ich meine Englischen Vollblüter. Zur Zeit hatte ich 4 Stuten, doch bald kam noch ein Hengst dazu, der meine Mädels bestimmt aufmischen würde..
      Generell waren in letzter Zeit sehr viele neue Pferde hinzugekommen, doch ich würde mich ja wie gesagt heute gut um alle Tiere kümmern.
      Das erste Pferd war Hell, die heute sehr unruhig wirkte. "Na mein Mädchen", flüsterte ich ihr zu und seufzte leise. Ich musste mich wirklich mehr mit meinen Tieren beschäftigen. Die Stute legte die Ohren an und blickte mich skeptisch durch die Gitter an. "Ist ja gut...", flüsterte ich und holte mir ihr Halfter. Die vier kamen heute in die Führanlage, damit sie langsam wieder Muskeln aufbauten. Schließlich hatten sie lange gestanden. Das lange Stehen war auch ein Grund, weshalb ich mir bald Hilfe auf den Hof holen wollte. Jemanden, der die Tiere morgens auf die Koppel brachte und Abends wieder reinholte. Nicht mehr und nicht weniger. Und das auch nur, wenn ich wegen dem Ausbildungsbetrieb nicht hier war. Oder er würde sich auch in meinem Betrieb einfinden, damit wir schneller arbeiten konnten, denn es standen noch immer Aufträge an.
      Als ich Hell dann nach einigem Probieren aufgehalftert hatte, kratzte ich ihr schnell die Hufen aus und brachte sie in die Führanlage. Es folgten mit weniger Schwierigkeiten Supernova, ihre beste Freundin, Faster und Jagger. Ich stellte die Anlage so ein, dass sie im langsamen Schritt vor sich hin trotten konnten, und nicht sofort weitergeschoben wurden, wenn sie einmal kurz stehen blieben. Ich hatte schon zu viele schlechte Erfahrungen mit diesen Anlagen gemacht, als dass ich sie schneller einstellte. Zurück im Stall fing ich an die Boxen der vier zu misten. Ich war damit nun doch recht schnell fertig. Die Tränken der EV's waren kontrolliert und sie hatten genügend Heu. Nun jedoch kam die Schwierigere Aufgabe. Das Mischen des Zusatzfutters. Ich konnte das überhaupt nicht leiden und vermischte mich ständig, weshalb ich lieber zu wenig als zu viel gab. Zu erst schnappte ich mir Hells Eimer. Da die Stute zur Zeit weder im Sport noch in Umständen war, bekam sie von allem ein wenig. Vom Hafer, der Luzerne, der Kleie, den Gerstenflocken und den Maisflocken bekam sie je eine halbe Schaufel. Von den Rübenschnitzeln gab es eine Ganze.
      Nova und Faster bekamen das Selbe, Jagger bekam nur eine halbe Schaufel Rübenschnitzel.
      Als ich damit fertig war, ging ich zur Führanlage und stellte sie ein wenig schneller, so dass die Pferde traben mussten. Da ich ja dabeistand, konnte ich mir genau die Bewegungsabläufe der einzelnen Tiere anschauen. Da ich keine Auffälligkeiten feststellen konnte, stellte ich die Anlage aus und nahm Hell und Nova zusammen an die Hand. Die anderen Beiden konnten noch kurz warten. Nachdem ich nochmal die Hufen kontrolliert hatte, kamen die zwei in die Box und stürzten sich sofort auf ihr Kraftfutter. Ab sofort würden sie das jeden Tag bekommen. Jedoch anders rationiert, wenn sie wieder im Training standen. Ich ging zurück und holte Faster und Jagger. Die beiden älteren Stuten trotteten gemütlich neben mir her und warteten geduldig, bis ich nach dem Hufekratzen ihre Halfter abgenommen hatte und sie sich auf ihr Futter stürzen konnten. Nun waren schon einmal ein paar Pferde geschafft, doch es standen noch viele weitere vor mir und der Tag war noch lang. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass wir gerade erst 8 Uhr hatten. Das hatte wirklich sehr fix gegangen.
      Nun waren meine Hengste an der Reihe. Ich ging die Stallgasse entlang und an jeder Box wurden mir Nasen entgegen gestreckt. Kurz überlegte ich, ehe ich die Halfter von Ready for Action, End of Day, King Bee und Enjoy Nature holte. Enjoy Nature und End of Day nahm ich in die Linke, Action und King Bee in die rechte Hand. Mit den vier Fohlen ging ich auf die Koppel und lies sie toben. Am Ende des Abends würde ich sie wieder reinholen, denn immer eingesperrt in der Box war für die Kleinen alles andere als gut. Als ich das gemacht hatte, mistete ich ihre Boxen aus und kontrollierte ihre Tränken. Dann gab ich jedem Fohlen ausreichend Heu und betrachtete mit das Kraftfutter. Jedes Fohlen bekam eine Schaufel Hafer und eine halbe Schaufel Rübenschnitzel. Vom Rest jeweils nur eine Hand voll. Ich wollte die Mägen der Kleinen nicht zu sehr belasten. Trotzdem sollten die Tiere groß und stark werden. Als ich damit fertig war, überlegte ich was ich mit den anderen Hengsten anstellen konnte. Blue, Winny, Dead, Funky und Gen wollte ich auf die Koppel bringen. Nur Spooky wollte ich ein wenig reiten. Schließlich neigte sich der Tag doch schneller dem Ende als gedacht. Natürlich konnte ich sie nicht zusammen an die Hand nehmen, weshalb ich jeden Hengst einzeln auf die Koppel brachte. Sie hatten alle einen kleinen abgetrennten Teil für sich, weit weg von den Stuten, da ich ja wusste wie meine Hengste reagieren konnten. Als die 5 nun auf der Koppel waren, ging ich zu Spooky und begrüßte ihn kurz. Da ich mich nun doch etwas beeilen musste, putzte ich ihn schnell und schwang mich nach dem satteln in den Sattel. Der Hengst kannte mich ja schon und wusste auch was ich von ihm verlangte, weshalb er brav unter mir her ging. Eigentlich hatte ich heute nicht so recht Lust den Hengst ordentlich zu reiten, weshalb es bei ein paar Runden Schritt, Trab und Galopp blieb. Im Stall sattelte ich ihn wieder ab und kontrollierte die Hufe. Jedoch war er nicht fertig mit Arbeiten, denn der Kleine war ziemlich dick geworden. Ich führte ihn in die Führanlage und stellte sie ein. Dort musste er noch ein wenig abspecken.
      Dann fing ich an die Boxen auszumisten. Die der Hengstfohlen waren schon fertig, weshalb ich nur noch die der sechs großen Hengste machen musste. Alles in allem waren die Tiere sehr pflegeleicht, weshalb ich dort recht schnell fertig war. Ich kontrollierte die Tränken und gab allen Heu, ehe ich das Kraftfutter rationierte. Genuine bekam eine halbe Schaufel Hafer, Luzerne, Kleie, Gesternflocken, Maisflocken und Rübenschnitzel. Das Selbe bekamen auch Dead, Blue und Winny. Funky bekam eine ganze Schaufel Rübenschnitzel und für Spooky musste ich wieder anders rationieren. Der Hengst bekam eine ganze Schaufel Hafer und eine Ganze Rübenschnitzel, Luzerne, Kleie, Gerstenflocken und Maisflocken gab es jeweils eine Halbe. Nach einem Blick auf die Uhr ging ich zu Spooky, und befreite ihn aus der Führanlage, ehe ich ihn in die Box brachte und er sich schnaubend auf sein Futter stürzte. Auch die anderen Hengste kamen nach und nach wieder in ihre Boxen, ehe ich mir die Hengstfohlen schnappte und auch sie wieder in den Stall brachte. Es war mir dabei doch zu gefährlich, die Stuten neben die Hengste auf die Koppel zu stellen. Seien die Hengste noch so klein. Als ich damit fertig war, ging ich zu meinen Stuten. Ohne groß zu fackeln kamen Bella, Lena, Holly, Princess, Vice, Devil, Rosy und Amarula auf die Koppel. Amarula, Devil und Rosy bekamen jedoch jede einen seperaten Teil auf der Koppel, da sie noch relativ neu in der Gruppe waren. Ich flitzte in den Stall und mistete alle Boxen aus, ehe ich die Tränken kontrollierte und den Pferden ihr Heu gab. Das Kraftfutter rationieren klappte dieses Mal sehr einfach, da alle erwachsenen Pferde von Allem eine halbe Schaufel bekamen. Die beiden Fohlen Snapper Little Lena und Miss Holly Golightly bekamen jede eine halbe Schaufel Hafer, eine halbe Schaufel Rübenschnitzel und vom Rest jeweils nur 1-2 Hände, wie die Hengstfohlen.
      Als ich damit fertig war, ging ich die Tiere wieder einsammeln. Zwar hatten sie nur gute 1 1/2 Stunden auf der Koppel gestanden, aber besser als nichts.
      Ich schnappte mir zu erst Holly und Lena. Bei Lena musste ich verdammt vorsichtig sein mit dem was ich tat, da die kleine blind war. Um so wichtiger war es, dass ich sie immer mit Holly zusammen hatte, da die kleine Rappstute der Blinden zeigte wo sie langgehen konnte und sie auch warnte, vor allem was ihr gefährlich werden konnte. "Hallo Lena", sagte ich zu der Kleinen und streichelte ihren Kopf. Natürlich lagen ihre Ohren flach am Kopf, doch wer konnte es ihr verübeln? Ich fragte mich nur stark, wie ich sie longieren konnte, oder ob das komplett flach fiel.. Ich würde schon sehen. Ruck zuck standen die Beiden in ihren Boxen und vorsichtig tastete sich Lena mit ihrem Kopf vor, bis sie im Kraftfuttereimer versank und wie Holly genüsslich kaute. Als nächstes holte ich Bella, Princess und Vice rein. Devil, Rose und Amarula brachte ich alle einzeln rein, was natürlich wieder etwas dauerte. Als sie jedoch alle drinnen waren, konnte ich mich der letzten Gruppe Pferde widmen, die ich in meinem Stall fand. Meine kleine aber feine Turniertruppe, die keine war. Da ich mich ein wenig beeilen musste, brachte ich Chocolate zusammen mit Gipsy auf die Koppel, Striga zusammen mit Gulrót, Palimé mit Vin, und Skrúður zusammen mit Hængur und Maxi. Schnell mistete ich die Ställe aus, kontrollierte die Tränken und gab den Tieren Heu.
      Gipsy und Choco bekamen vom Kraftfutter von allem eine halbe Schaufel und von den Rübenschnitzeln eine ganze, die erwachsenen Isis bekamen von allem eine halbe Schaufel. Striga und Gulrót bekamen von den Schnitzeln eine halbe Schaufel und vom Hafer eine Halbe, vom Rest jeweils nur 2 Hände voll.
      Als nun alle ihr Futter hatten, ging ich auf die Koppel und holte zu erst Striga und Gulrót rein. Dann Gipsy und Chocolate. Dann Palimé und Vin und zum Schluss die 3 Isländerhengste. Als alle zufrieden kauend in ihrer Box standen, wischte ich mir einmal über die Stirn. Nicht viel gearbeitet mit den Pferden heute und trotzdem total k.o. Leicht unzufrieden ging ich ins Haus und schnappte mir etwas zu essen, ehe ich entschied mir doch etwas Richtiges zu machen. Die nächsten Tage würde ich die Pferde der Reihe nach durchtrainieren, und mir endlich einen Stallburschen einstellen, denn so konnte es definitiv nicht weitergehen.
      10582 Zeichen, by Veija
    • Veija
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      Dressur E auf A
      Heute war ich mal nicht zum Training eines anderen Pferdes unterwegs. Heute ging es um eines meiner eigenen Pferde, welches ich in der Dressur ein wenig fördern wollte, damit der Kleine im Springsport weiterkam.
      Da ich eigentlich nicht vorgehabt hatte, Spooky heute zu trainieren, stand er auf der Koppel. Mit Halfter und Führstrick bewaffnet ging ich also zur Koppel und pfiff einmal. Natürlich kam nicht nur er, sondern die ganzen Hengste, die ich mit ihm zusammen auf den Koppelabschnitt gepackt hatte.​
      So kamem Genuine, Funky, Ali, Winny, Blue und Spooky auf mich zu, die natürlich alle gestreichelt werden wollten. Nach und nach gab ich jedem ein Lekerli, ehe ich Spooky dann aufhalftern konnte und mit ihm in Richtung Stall ging. Dort band ich ihn am Putzplatz an, nahm die Decke ab und fing an ihn zu putzen. Da er noch nicht lange draußen war und zudem noch eine Decke angehabt hatte, brauchte ich nicht viel zu putzen. Nun kam Alexis schon mit dem Sattel und der Satteldecke und fing an den Hengst zu satteln. Neugierig spielte der Hengst mit den Ohren und brummelte Alexis an, die ihn natürlich gleich darauf streichelte und ihre Arbeit vergaß. "Ähm Alexis, schau mal wo der Sattelgurt hängt..", kaum hatte ich das gesagt, ging Spook, der auf dem Sattelgurt stand, nach hinten und der Sattel rutschte auf die Erde. Flink hob ich die Satteldecke unter dem Sattel auf und kontrollierte, ob keine Steinchen vom Boden drangekommen waren. Danach legte ich es wieder auf seinen Rücken und nahm den Sattel ebenfalls selbst, so dass Alex schon die Trense und die Bandagen holen gehen konnte. Spooky hatte grüne Bandagen, die ihm bei seiner Farbe wirklich gut standen. Ich legte ihm die Trense an und schickte ihn und Alexis schon in die Halle, da ich noch meinen Helm und die Sporen holte und beides anzog. Freudig ging ich in die Halle und sah, wie meine Auszubildende aufstieg. Zwar hatte ich ihr das definitiv nicht gesagt, doch ich lies sie mal machen. Spook zuckte nun doch sichtlich nervös mit den Ohren, da er nicht an andere Reiter außer mich gewöhnt war. Skeptisch betrachtete ich das Ganze. Spook sah in englischer Ausrüstung schon ganz niedlich aus, doch die Westerntracht stand ihm deutlich besser. "Gib ihm mehr Hilfen wo er hin soll, er hat doch keine Ahnung, was du von ihm willst", gab ich Alexis eine Anweisung und sah, wie sie merklich zusammenzuckte. "Ich...ähm... ich.. dachte du wärst noch eine Weile weg..", stotterte sie vor sich hin. "Schon ok. Mach einfach was ich dir sag", erwiderte ich leicht lächelnd und sah, wie sie im präzisere Hilfen gab, so dass er nun wusste, wo er hin sollte. Alexis ritt auf meinen Befehl hin ganze Bahnen auf beiden Händen im Schritt, ehe sie antrabte und schließlich auf dem Zirkel galoppierte. Spook machte seine Sache gut, obwohl er mit flach angelegten Ohren galoppierte und immer unsicher in der Gegend herumblickte. Nachdem sie ihn dann wieder im Schritt hatte, probierte sie die Verstärkung und marschierte im Mittelschritt ganze und halbe Bahnen, ehe sie das Ganze im Trab und Galopp versuchte. "Bravo", lobte ich beide und lies sie weitermachen. Die E- Elemente konnte sie im noch locker beibringen. Doch bei den A- Elementen musste ich ans Werk. Die Zirkel hatte sie schon geübt und auch durch die Bahn konnte der Hengst wechseln. "Reite jetzt noch ein paar Schlangenlinien im Schritt und Trab. Kein Galopp", befahl ich ihr und sah ihr zu, wie sie den Hengst präzise durch die Halle lenkte. "Gut so!", sagte ich zum Abschluss und ging zu den Beiden. Kurz lobte ich meinen Hengst und klopfte Alexis aufs Bein, da sie nicht schlecht arbeitete. "Versuch jetzt noch Schritt- Trab und Trab-Galopp Übergänge, sowie das Anhalten aus dem Schritt und aus dem Trab. Wenn du damit fertig bist und er seine Sache gut gemacht hat, versuch ihn ein paar Schritte rückwärts gehen zu lassen, dann lässt du mich drauf. Alles klar?", fragte ich dann anschließend lächelnd und bekam ein: "Ja, Chef!", zur Antwort, was mich grinsen lies. Dann verlies ich kurz die Halle um noch ein Trainingsfork. Dabei entschied ich mich extra für eine Variante aus dem Westernreiten, da ich damit die besten Erfahrungen gemacht hatte und er diese Art von Hilfszügeln kannte.​
      Wieder in der Halle war Alexis schon abgestiegen und hatte ihm ein Lekerli gegeben. Ich verschnallte die Hilfzügel, stellte die Steigbügel ein und schwang mich in den Sattel. Sofort als Spooky den Druck spürte, nahm er brav den Kopf runter und ging im Schritt los. Zunächst wiederholte ich alle Lektionen, die Alexis gerade mit ihm geübt hatte, ehe ich mit den A- Lektionen anfing. Ich trieb ihn im Schritt ganze Bahnen, nahm die Zügel an und drückte ihn mit den Beinen nach vorne, bis er ein wenig schneller ging. Das war dann der Mittelschritt. Das Selbe versuchte ich dann auch gleich im Trab und Galopp, was wirklich gut funktionierte. Auch wenn er beim Galopp dachte, er müsste Vollgas geben- Reiningpferd eben. Das Halten aus dem Schritt und Trab klappte auch. Nur das Halten aus dem Galopp wurde zum Sliding Stop. Ich hatte es nur einmal ausprobieren wollen. Für diese Klasse war das noch gar nicht gefordert. Die Übergänge vom Schritt zum Galopp, oder Trab-Galopp sowie das Ganze in allen möglichen Kombinationen klappte auch super. Die Zügel lies ich mir auch toll aus der Hand kauen, weshalb ich das nicht weiter üben würde. Diverse Zirkelübungen lies ich weg, da meine Westernpferde das alle schon konnten, wenn sie mindestens zwei Monate unter dem Sattel waren. Auch das Viereck vergrößern und verkleinern war keine schwierige Aufgabe. Die Kehrtwendung auf der Vorderhand klappte auch gut, obwohl er zu erst einen Spin machen wollte. Zum Schluss ritt ich ihn noch ein paar Schlangenlinien im Schritt und im Trab und dann war ich auch schon fertig. Ich drückte ihn Alexis in die Hand, die ihn absattelte und versorgte. Derweil nahm ich mir Spookys Trainingsheft zur Hand und trug ein, dass er nun in Dressur in der Klasse A starten durfte.​
      5957 Zeichen, by Veija
    • Veija
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      Aaron, der Neuzugang
      Aus Verenas Sicht:
      Hektisch hüpfte ich aus dem Bett und mein Blick flog zur Uhr. Verdammt, dachte ich mir. Mein neuer Trainer und Stallbursche würde bald ankommen. Ich musste die Dusche heute bleiben lassen und lief einfach in Alexis' Zimme rein. "Aufstehn, Aaron ist fast da!", sagte ich und drehte mich um. Ich sah gerade noch, wie sie erschrocken aus dem Bett fiel und dumpf auf dem Boden aufkam. "Sorry!", sagte ich gerade noch so, da hüpfte ich schon die Treppe runter, während ich mir meine Stiefel anzog. Ich öffnete die Haustür und da stand er schon. "Ich..äh.. wollte gerade klopfen", sagte er und grinste verlegen. Da stand er nun, unser neuer Trainer und Stallbursche. Ich konnte wirklich Hilfe gebrauchen. Besonders wenn ich mal ein paar Wochen weg war um Pferde zu trainieren, beruhigte es mich ungemein, wenn ich neben meiner Cousine und Auszubildenden noch jemanden am Stall hatte, der Ahnung von Pferden hatte. Sein fragender Blick riss mich aus den Gedanken. "Äh, ja klar! Willkommen auf der Gips Reminder Ranch. Ich bin Verena, die Leiterin des Hofes. Und da ist Alexis, meine Cousine und Auszubildende", gerade hatte ich den Satz beendet, lief Alexis schon die Treppe runter und fiel beinahe noch hin, hätte ich sie nicht so halb aufgefangen. "Pass auf", zischte ich leise, während sie Aaron überschwänglich die Hand schüttelte.
      "Na dann wollen wir mal..", sagte ich nun wieder lächelnd zu dem Neuen und zeigte ihm zunächst sein Zimmer. Es lag zwischen meinem und dem von Alexis. Der Arme tat mir jetzt schon leid.
      "Alexis?", fragte ich und drehte mich um. Natürlich stand sie genau hinter mir. "Würdest du Frühstück machen, ich zeig Aaron den Hof." Missmutig willigte sie ein und Aaron und ich verliesen die obere Etage, um nach draußen zu gehen. "Wir sind gerade erst aufgestanden, deshalb stehen noch alle Pferde im Stall", sagte ich zu ihm und führte ihn ein wenig auf der Anlage herum, ehe wir in den Stall gingen. Er war begeisterter Springreiter und natürlich gefiel ihm unser Springplatz besonders gut. Nur fehlte uns leider noch ein Pferd für ihn. Doch das würde sich bald schon noch finden.
      Im Stall angekommen, gingen wir zu erst die Stuten der Westernstallung durch. Bella, Lena, Holly, Princess, Vice, Devil, Cherokee, Amarula, Dancing, Summer und Hope. Besonders gefielen ihm Cherokee und Wimpy, da die beiden ein wenig eigen waren, was ihren Charakter anging. Danach gingen wir zu den Hengsten der Westernstallung und ich zeigte ihm Gen, Spooky, Ready for Action, Pow, Dayli, King, Enjoy, Ali, Winny und Blue. Spooky fand er aufgrund seiner Farbe sehr interessant und auch Blue entlockte ihm ein Lächeln. Er war kein so großer Westernfan, doch er sagte, er würde die ganze Materie gerne erlernen.
      Die Englischen Volllbüter interessierten ihn auch sehr, und er konnte gar nicht sagen ob er Hell, Nova, Jagger, Faster oder Walker am tollsten fand.
      "Nun kommen wir zum letzen Teil, meinen Sportpferden", sagte ich und zeigte ihm die restlichen Pferde: Choco, Gipsy, Striga, Skrúður, Vin, Hængur, Maxi, Palimé, Gulrót, mein neues Fohlen Peppy und meine beiden DRP's Cuba und Spirit.
      "Der Tekke und die Reitponys machen etwas her", sagte er. "Springen die auch?", fragte er mich dann, was ich mit einem Nicken beantwortete. "Generell kannst du mit allen meinen Pferden springen, doch wir werden die noch ein richtiges Springpferd hier auf den Hof holen, versprochen", sagte ich lächelnd und konnte das Strahlen in seinen Augen erkennen.
      Nachdem wir mit der Inspektion fertig waren, gingen wir ins Haus, wo Alexis uns das Frühstück gemacht hatte. Während des Frühstücks erzählte Aaron uns einiges aus seinem Leben, und dass seine Familie früher einmal Pferde gehabt hatte, doch er war zu groß für sie geworden und ein richtiges Springpferd konnten sie sich nicht leisten. Nachdem dannd er Hog, wo er Springstunden nahm, bankrott gegangen ist, hatte er den Traum vom Springen aufgegeben. Meine Anzeige hatte ihm neuen Mut gemacht, weshalb er nun hier war, um wieder mit Pferden zu arbeiten. "Das höre ich gerne!", sagte ich. "Wie wärs denn mit einem kleinen Ausritt? Alexis?", fragte ich in die Runde und sah in das vor Glück grinsende Gesicht meiner Cousine, was wohl ein eindeutiges 'Ja' war. "Aaron?", fragte ich nun an ihn gewandt und er antwortete: "Na klar, warum nicht", antwortete er lächelnd und ich biss ein letzes Mal in mein Brötchen. "Alex, räumst du ab? Ich mach dein Pferd dann soweit fertig, bis du zu uns kommst", sagte ich und blickte nun in ein sehr, sehr verärgertes Gesicht. Doch ich hatte noch ein Attentat auf sie vor, dass sie nicht ausschlagen würde. Zusammen mir Aaron ging ich dann wieder die Pferde durch, bis er sich für eines entschieden hatte. Er wollte Choco näher kennenlernen und holte ihn schonmal aus der Box, band ihn an dieser an und fing an zu putzen. Ich war mir nicht ganz sicher, welches Pferd ich holen sollte und suchte deshalb zu erst das Pferd für Alexis aus. Sie hätte mich sicher umgebacht, hätte ich ihr einen der Isländer geholt, weshalb ich sie auf meinen gelehrigen, aber stütmischen Pow setzte.
      Ich war in der Versuchung, Devil zu reiten, doch damit hätte ich die beiden Hengste verrückt gemacht, weshalb ich mich für meinen Wallach Gipsy entschied. Ein wenig Abwechslung tat ihm sicherlich gut.
      Nachdem ich Gipsy und Pow geputzte hatte, kam Alexis in den Stall und steuerte sofort den Hengst an. Sie wusste genau, dass ich niemanden außer mir Gipsy reiten lies, da er mein ein und alles war.
      Aaron sah etwas unbeholfen mit dem Westernsattel aus, weshalb ich Alexis anwies ihm zu helfen. Etwas anderes erregte meine Neugierde. Peppy brummelte ein wenig unbeholfen und tapste um ihre Mutter herum. Ihre Vorderbeine standen ein wenig komisch, weshalb ich sofort meinen Tierarzt des Vertrauens anrief. "Hallo Dr. Canary, hier ist Verena. Wäre es möglich, dass Sie in den nächsten Tagen einmal vorbeikämen? Mein vor kurzem geborenes Stutfohlen läuft nicht klar und scheint Probleme mit den Vorderbeinen zu haben....Ja, ja ok. Gut. Es wird jemand hier sein", antwortete ich ihr und legte auf. "Was ist los?", Alexis hatte sich hinter mich gestellt und schaute Peppy zu, wie sie langsam in der Box umherging. Auch Aaron hatte sich zu uns gesellt. "Ich habe gerade den Tierarzt angerufen, Dr. Canary soll sich die Stute in den nächsten Tagen einmal ansehen." Damit war das Gespräch beendet und ich machte mich daran, Gipsy zu satteln. Alle drei Pferde hatten einfache Wassertrensen im Maul und ihre älteren Sättel. Auch die Pads waren ein wenig älter. Die neuen Sachen, die ich vor kurzem gekauft hatte, wurden nur für die Shows benutzt. Ich zog allen drei noch Bandagen an, ehe ich den Sattelgurt bei Gipsy nochmals nachzog und als erste auf den Hof ging. Dort schwang ich mich hoch und ging vor. Hinter mir Aaron, als Schlusslicht Alexis. Ich zeigte den Beiden, doch vor allem Aaron die Gegend. Wir ritten an einem Fluss vorbei, der in einen See mündete. "Hier kann man im Sommer sehr gut mit den Pferden schwimmen. Ist auch hier in der Gegend der einzige See, in den man mit Pferden rein darf", erklärte ich den beiden, ehe wir umdrehten und ein Stück galoppierten. Ich hatte mich neben Aaron gesellt, weil ich sehen wollte, ob er sich auf dem Tekken halten konnte- aber auch, weil Choco manchmal ganz schön abgehen konnte, wenn er wollte. Nach dem kurzen Galopp ging ich wieder nach vorne und dann waren wir auch schon wieder am Hof, sattelten die drei Pferde ab und brachten sie auf die Koppel. Nun waren die anderen Pferde dran und ich beauftragte Aaron, sich um die Englischen Vollblüter zu kümmern, während ich mich um die Hengste und Stuten der Westernstallung kümmerte und Alexis sich um die Turnierpferde.

      Aus Aarons Sicht:
      Ich hatte von meiner Chefin den Auftrag bekommen, mich um die Englischen Volllbüter zu kümmern. Auf Hell sollte ich besonders aufpassen, da sie wohl eine kleine Zicke war. Etwas unsicher betrachtete ich mir die Palominostute, aber ebenso die Braune in der Nachbarbox, die ständig ihren Kopf zu Hell neigte und sie anbrummelte. Die Beiden schienen sich wohl zu verstehen, weshalb ich sie ans Halfter nahm und sie zusammen nach draußen auf die Koppel brachte. Nova, wie an dem Schild der Braunen stand, war das Gegenteil der hellen Stute. Sie war ruhig und gelassen, aber auch etwas trotzig, wenn ich nicht den Weg ging, den sie gehen wollte. An der Koppel angekommen, zog ich zu erst ihr Halfter aus, was sich als großer Fehler bewies, denn als sie davon galoppierte, setzte Hell einfach nach, riss den Kopf hoch und galoppierte ebenfalls über die Koppel. "Mist..", fluchte ich und ging ihr nach. Etwas widerwillig kam sie dann doch auf mich zu und lies sich das Halfter ausziehen. Meine Chefin hatte zum Glück nichts davon mitbekommen, weshalb ich nun die anderen Pferde rausholte. Jagger und Faster brachte ich auch zusammen raus. Als letztes war dann der braune Hengst dran, der mich wohl besonders ins Herz zu schließen schien. "Mal ein Kerl unter den ganzen Weibern, nicht war mein Junge?", fragte ich den Hengst und streichelte seinen Kopf, den er mir sanft in die Hand schmiegte. Er musste leider alleine stehen, da er nicht mit den Stuten zusammendurfte. Doch er konnte über den Zaun hinweg mit ihnen schmusen- es sei denn, eine von ihnen kam zum schmusen zu ihm rüber. "Armer Junge..", flüsterte ich, ehe ich die Halfter an die Zaunpfähle hing, in den Stall ging und mit dem Ausmisten anfing. Meine Chefin hatte Recht gehabt: heute morgen war noch niemand im Stall gewesen, weshalb ich einiges zu tun hatte mit ausmisten, Wasser geben und füttern. Das Füttern war so eine Sache für sich, da jedes Pferd unterschiedliche Kraftfutteranteile bekam. Bis ich da drin war, würde es wohl eine ganze Weile dauern...

      Aus Alexis' Sicht:
      Murrend stiefelte ich zu den Turnierpferden rüber. Alexis mach dies, Alexis mach das, Alexis mach mach mach.. summte ich vor mich hin, ehe ich an den Boxen ankam. Choco und Gipsy waren schon draußen. Die nächsten die ich also rausbringen konnte waren Palimé und ihr Fohlen Peppy. Zu ihnen auf die Koppel stellte ich noch Gulrót und Striga, damit die Fohlen und Jungpferde ein wenig zusammen waren. Dann brachte ich Skrúdur, Maxi und Haengur auf die selbe Koppel. Ich überlegte kurz ob ich Spirit dazu stellen konnte. Aber sie hatten genug Platz um sich aus dem Weg zu gehen, weshalb ich ihn also zu den beiden Hengsten stellte. Dann waren nur noch Vin und Cuba da, die ich doch zu den Fohlen und Palimé stellte. Dann war meine Palominostute nicht ganz so überfordert mit den Kleinen. Kaum waren alle draußen, fing ich auch schon an die Boxen zu misten und ihnen Wasser und Futter zu geben...

      Aus Verenas Sicht:
      Ich musste mich um die meisten Pferde kümmern, doch das war kein Problem, denn mir gehörten sie ja auch alle. Ich hatte mich mit dem Handy schon auf die Suche nach einem Springpferd für Aaron gemacht, und mir waren auch schon ein paar ins Auge gesprungen, doch ich war mir noch nicht so sicher, ob ich sie holen würde, denn Aaron war erst einen Tag hier. Die Verkäuferin war mir jedoch sehr vertraut, und falls sie nichts für Aaron waren, würde sie die Pferde auch zurücknehmen.
      Am Westernstall brachte ich zu erst die Fohlen zusammen auf eine Koppel. Lena, Holly, Hope, Ready for Action, King, Enjoy und End waren glücklich nochmal miteinander draußen sein zu dürfen. Bald konnte ich sie nicht mehr zusammen auf die Koppel bringen, da einige eingeritten würden und ins Training kamen. Doch solange sie klein waren, konnten sie ihr Leben noch genießen. Gen und Spooky brachte ich zu Pow auf die Koppel, der bis dato alleine gestanden hatte. Ali, Blue und Winny kamen auch zusammen. Dann waren die Hengste auch schon alle draußen. Bei den Stuten brachte ich Devil und Amarula zu Palimé, Vin und Cuba. Da Palimé die Chefin dieser Herde war, würden Devil und Amarula sich unterordnen müssen.
      Bella brachte ich mit Vice und Cherokee auf die Koppel, ehe als letztes meine beiden neueren Pferde rausstellte: Summer und Moon, wie ich sie gerne nannte. Als alle draußen waren, mistete ich die Boxen und stattete sie alle mit Heu aus, ehe ich jedem der Pferde Kraftfutter rationierte, bevor ich Alexis und Aaron ins Haus schickte etwas zu kochen, denn es war schon Abend geworden in der wunderschönen Türkei und es war schon am Dämmern. Nun mussten alle Pferde wieder rein, was ich auch in einer dreiviertel Stunde geschafft hatte.
      Ich ging ins Haus, wo die beiden auf mich warteten und wir gemeinsam etwas aßen. "Und wie gefällt es dir bis jetzt hier, Aaron?", fragte ich ihn. "Ganz gut, wirklich!", antwortete er mir und grinste bis über beide Ohren. Ich lies es damit gut sein und lächelte kurz. "Morgen ist wieder viel zu tun, geht euch ausruhen, ich räum das hier auf", sagte ich und fing an die Spülmaschine einzuräumen. Die beiden gingen nach oben, während ich die Küche in Ordnung brachte und die Person anrief, von der ich die Springpferde kaufen wollte. Ich durfte mir die Tiere mal anschauen kommen.
      Voller Vorfreude ging ich noch einmal kurz durch den Stall, um zu schauen, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Dann ging ich ins Bett. Morgen würde ich die Tiere gucken fahren.
      13148 Zeichen, by Veija
    • Veija
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      Western (Reining) LK 5 auf LK 4
      Heute hatte ich mir vorgenommen, ein wenig mit Spooky zu arbeiten. Mein Ziel war es, dass der junge Hengst auf die Hengstkörung vorbereitet werden sollte, weshalb ein ausgiebiges Training davor sehr wichtig war.​
      Voller Zuversicht ging ich also in den Stall und holte mir den Kleinen aus der Box, ehe ich ihn ausgiebig putzte. Nach dem Putzen fand sein Pad auf seinem Rücken Platz, ehe ich den schweren Westernsattel ebenfalls rauslegte. Ich zurrte den Gurt fest, legte ihm Gamaschen und Skid Boots an und holte mir seine Trense. Heute wollte ich ihn wieder mit der Westernkandarre reiten, da er sich daran gewöhnen sollte. Fertig mit Allem ging ich mit ihm in die Halle, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Er war sehr unruhig heute, was mir nich so gefiel. Doch nach ausgiebigem Aufwärmen hatte sich sein Bewegungsdrang gelegt und wir konnten anfangen, an den Lektionen zu arbeiten. Das erste was wir üben wollten war Back Up. Dazu setzte ich mich zunächst gerade in den Sattel und lies die Zügel durchhängen. Dann lehnte ich mich zurück, streckte die Beine von seinem Bauch weg und sagte immer wieder: "Whoa..whoa..whoa..." In höheren Klassen würde ich nur noch schnalzen, aber mir recihte es zunächst, wenn er einen Huf hinter den Anderen setzte, was er dann auch schließlich tat. Langsam aber sicher gingen wir Schritt für Schritt zurück, ehe ich ihn anhielt und lobte. Die nächste Übung waren Roll Backs. Dazu trieb ich ihn zum Trab an, stoppte ihn, lies ihn kurz überlegen und nahm die Zügel, die ich in der linken Hand hielt, so weit nach links wie ich konnte. Ebenfalls drückte ich mein rechtes Bein fest an seinen Bauch und schnalzte schnell. Sofort begriff der talentierte Junghengst und sprang rum. Das übte ich ein paar Mal im Schritt und Trab, ehe ich ihn langsam angaloppierte und aus dem Galopp stoppte, Hilfen zum Roll Back gab und der Hengst umsprang. Dieses Niveau reichte auch für die LK 4, weshalb ich es damit gut sein lies. Die letzten 3 Übungen standen uns jedoch noch bevor: Speed Control, Sliding Stops und Spins. Zunächst wollte ich die Spins versuchen. Dazu hielt ich den Hengst an, lies ihn kurz stehen und begann dann, indem ich die Zügel leicht nach links nahm, mein linkes Bein von seinem Körper wegstreckte und das rechtes Bein eng anlegte und mit der Ferse gegen seinen Bauch klopfte. Er schnaubte einmal und fing dann an, sich zu drehen. Zunächst ganz langsam, doch mit der Zeit und vielen kleinen Pausen dazwischen bekam er immer mehr Gefühl dafür, weshalb wir am Ende dieser Übung auf beiden Seiten in einem etwas schnelleren Tempo saubere Spins absolvieren konnten. Super! Blieben nur noch 2 Übungen, die wir machen mussten. Für beide mussten wir galoppieren, weshalb ich ihn antrieb und auf einem kleinen Zirkel im langsamen Galopp hielt. Nach und nach erhöhte ich das Tempo und vergrößerte den Zirkel. Am Punkt X überraschte ich Spooky einmal vollkommen, als ich ihn plötzlich auf die andere Hand lenkte und er etwas holprig umsprang. Doch die Hauptsache war, dass er umgesprungen war!
      Freudig klopfte ich seinen Hals, während ich ihn wieder zurücknahm und ihn auf der Geraden hielt. Nachdem ich ihn noch weiter zurückgenommen hatte, gab ich die Hilfen zum Stop, der so gut klappte, dass ich für heute mit dem Training aufhörte. Mit diesem Können konnte er locker in der LK 4 starten.​
      Zufrieden mit meiner Arbeit brachte ich ihn wieder in den Stall und versorgte ihn, bevor ich ins warme Haus zurückging.​
      by Veija​
    • Veija
      Tierarztbericht für alle Pferde, 02.02.2015, by Yumika
      Heute hatte ich wieder einen Großauftrag vor mir. Ich sollte alle Pferde von Verena behandeln. Von meiner Wohnung bis zu ihr war es nicht sehr weit, weshalb ich sehr schnell bei ihr war. Außerdem freute ich mich, da ich meine Beiden Pferde Snuff und Steel Heart besuchen konnte. Leider mussten mich meine Pferde verlassen, da ich beruflich bedingt umziehen musste und die Pferde nicht mitkommen konnten.
      Bei Verena angekommen verwickelte mich Caleb zunächst in ein Gespräch und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. Als ich mich dann endlich von ihm lösen konnte, kam mir Verena auch schon entgegen und umarmte mich lächelnd. Wir redeten eine Weile, bevor wir uns zu dem ersten Pferd begaben. Die erste war Drag me to Hell, die ihre alte Besitzerin sofort erkannte. Sie wiehrte mir freudig entgegen und streckte ihren Kopf aus der Box heraus, um gestreichelt zu werden. "Na mein Mädchen?", sagte ich und nahm sie raus. Es folgte eine allgemeine Untersuchung aller Vitalwerte, doch die waren top in Ordnung. Ich schaute mir ihren Pass an, ehe ich die nötigen Impfungen auffrischte und ihr die Wurmkur verpasste. Zum Schluss wurde sie gechippt, was ihr nicht so wirklich gefiel, aber das musste sein.
      Schon waren wir mit ihr fertig, ehe Verena schon das zweite Pferd holte. Es war Supernova, die mich auch noch erkannte. Lächelnd streichelte ich ihren Kopf und überprüfte ebenfalls ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Fertig war auch Nova.
      Nun kam Verena mit einer wunderschönen Red Roan Sabino Stute. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Als nächstes war Faster an der Reihe. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Nun war ein Hengst an der Reihe. Firewalker hies der Gute. Auch seine Vitalzeichen wurden überprüft, seine Imfpungen aufgefirscht, die Wurmkur verpasst und der Chip unter die Haut gesetzt. Das Selbe geschah auch mit dem kleinen Hengst Filly. Augen auf betrachtete ich nur durch die Box hindurch, ihr fehlte nichts, da der Tierarzt erst vor Kurzem nach ihr geschaut hatte.
      Wir waren fertig mit den Englischen Vollblütern und gingen zu den 3 Pferden der Angestellten. Der alte Wallach Emilio war der erste, um den ich mich kümmerte. Ich checkte seine Vitalzeichen, frischte Impfungen auf, gab ihm die Wurmkur und setzte den Chip unter seine Haut. Alles lies er brav über sich ergehen, ehe ich ihm ein Lekerli hinstreckte, welches er genüsslich fraß.
      Das nächste Pferd war Black Ops. Sie kannte ich auch noch, auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Das letzte Pferd der drei war ein Isländer Mix, mit einer sehr schönen Farbe. Die Kleine war zunächst etwas zickig, doch auch hier klappte alles. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Der erste im Sportstall war Gipsy. Ihn kannte ich auch noch. Er war neben Bella Verenas Lieblingspferd. Ich konnte mir nicht vorstellen, was wohl geschehen würde, wenn einem der Beiden etwas zustoßen würde. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor seine Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihm eine Wurmkur und chippte ihn. Schon war der Wallach fertig.
      Die nächste war eine sehr ungewöhnliche Stute. Eine Kreuzung aus Quarter Horse und Andalusier. Doch auch ihre außergewöhnliche Rasse konnte sie nicht vor dem Tierarzt schützen. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
      Es folgten Skrúður, Vin, Hængur, Gulrót, Harley, Náttdís und Eldrian Antrax, deren Vitalzeichen alle in Ordnung waren, weshalb ich sie impfen konnte bzw die Impfungen auffrischen konnte. Allen verpasste ich eine Wurmkur und chippte die Pferde, die noch nicht gechippt waren.
      Bei Snuff und Steel Heart ging ich besonders gründlich vor, da die Beiden erst vor ein paar Tagen in Verenas Stall gewechselt hatten. Die beiden hatten etwas erhöhte Temperatur, doch das kam durch den Stress und die ganzen neuen Pferde. Dennoch konnte ich impfen, Wurmkur verpassen und chippen. Schon waren wir mit den Sportpferden fertig, weshalb Verena und ich zu den Westernpferden gingen. Zu erst waren die Hengste dran.
      Die ersten waren Genuine und Spooky. Es folgten Ready for Action und Stütchen. Mit Stütchen war natürlich Funky Powerbabe gemeint, doch für mich und Verena war er mehr weiblich, als männlich. Genau so stellte er sich auf an, als wir chippen wollten. Doch es sei ihm verziehen. Die nächsten waren King Bee, Enjoy und Ali. Gefolgt von What Lies Ahead, Gun and Slide und Charly. Bei ihnen klappte auch alles super, weshalb ich schnell bei Flintstone, Sympath und Siku war.
      Nun kam der schwierigste Kandidat: Zues. Impfen mussten wir mit dem Blasrohr, die Wurmkur mischten wir ihm in sein Futter. An chippen war nicht zu denken.
      Schon waren wir fertig mit den Hengsten, weshalb es zu den Stuten ging. Die erste war Bella, die mich neugierig beäugte. Sie kannte mich ja auch schon lange. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, ehe ich ihre Vitalzeichen untersuchte, sie impfte, ihr die Wurmkur gab und schließlich chippte.
      Bei Snapper Little Lena war das Ganze etwas schwieriger. Die Stute war nämlich blind und reagierte auf alles ganz anders, als die anderen Pferde. Wir holten ihr Holly Golightly zur Hilfe, damit sie sich an ihr orientieren konnte. Ständig hatte sie ihre Nase an Hollys Fell, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Die Untersuchung verlief noch sehr gut. Das impfen und die Wurmkur ging auch noch, nur das chippen machte ihr und Holly ein wenig Probleme. Doch alles verlief gut, weshalb wir uns den restlichen Pferden widmen konnten.
      Princess Gun, Vice, Devil, Cherokee Rose, Amarula, Moonrise, Summertime, Dawn of Hope, Honey, Angelic Desolation, Born to Die, Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Raised from Hell, Sheza, Secret, Wusel und Crow. Mal verlief die Untersuchung sehr gut, mal hatten wir ein paar Probleme. Doch nun waren wir fertig und Verena zeigte mir noch voller Stolz ihr erstes Paint Horse Fohlen. Aquila. "Wirklich eine Schönheit", sagte ich und wir gingen noch ein wenig ins Haus, um zu reden. Schließlich verabschiedete ich mich von ihr und ihren Mitarbeitern, ehe ich nach Hause fuhr.
    • Veija
      Hufschmiedbericht für Spooks Gotta Gun, 26.02.2015, by Pepe

      Heute Mittag erreichte mich ein dringender Anruf. Es war Verena, die auf ihrem Hof dringend einen Hufschmied für eine Körung suchte. Keine hatte Zeit und sie klangt besorgt, da sie um die Teilnahme fürchtete. Ich überlegte nicht lange und stieg sofort in meinen Wagen.
      Eine halbe Stunde später rollte ich auf den Hof. Ich fand die Hofbesitzerin im Stall, sie erwartete mich schon bei Spook.
      „Danke, dass du es hast einrichten können. Und das noch so schnell!“, rief sie mir entgegen. Ich nickte, so konnte ich wenigstens etwas dem Alltag entfliehen. Ich erkundigte mich was zu tun war und legte sofort los. Aus dem Auto holte ich meine Tasche, während Verena den Hengst vor der Box anband.
      Mit einem Hufmesser begann ich jeden einzelnen Huf zu bearbeiten. Spook war zurzeit Barhufer und gut geritten, das Horn war gleichmäßig abgenutzt, lediglich nur etwas zu lang. Ich kürzte jeden Huf und betrachtete dabei sorgfältig den Zustand und ob Auffälligkeiten zu sehen waren. „Er läuft gut oder? Gab es Probleme?“, fragte ich und Verena verneinte. Das Horn war stabil und nicht zu hart, auf Druck reagierte der Hengst ebenfalls nicht. Mit Huffeile und Hufbock feilte ich anschließend die Hufe ab, damit Spook gleichmäßig stand und das Horn eine gute, glatte Oberfläche hat. Ich nickte zufrieden und verstaute wieder alles im Wagen.
      „Ich habe sogar an deine Sondereisen gedacht, unglaublich dass ich noch welche vorrätig hatte.“, grinste ich und hielt zwei leichte Eisen in die Luft, die Spook’s Hinterhufe von nun an bei seinen Sliding Stops besser schützen sollten. Ich passte die Eisen an die Hinterhufe an und nagelte sie sorgfältig fest. Der Hengst war bisher sehr ruhig, doch die Schläge verunsicherten ihn etwas. Verena streichelte den Kopf des Paint und er beruhigte sich schnell.
      „Kannst du ihn ein, zwei Runden führen?“, bat ich die Besitzerin, als ich alle Nägel abgebogen hatte und die Festigkeit der Eisen überprüft hatte. Spook lief klar und gleichmäßig. „Alles gut ich bin fertig. Pass die nächsten zwei Tage noch auf, bis sich die Nägel im Horn gefestigt haben.“
      Wir verabschiedeten uns und ich packte alles zusammen, um mich auf den Rückweg zu machen.
    • Veija
      Veija 28.2 2015
      Distanztraining: Spooky E auf A
      Im Moment war mal wieder gar keine Zeit für die Pferde. Ein Wunder, dass ich mit dem Trainieren nachkam. Doch heute würden wir uns um alle Tiere kümmern, schließlich sollten sie bald Kör- und Krönbereit sein!
      Ich schmiss Bellas Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, Aliena kümmerte sich um Princess, Alexis kümmerte sich um Wimpy, Caleb um Amarula und Aaron um Shadow, die mit Abstand die bravste von allen war.
      Die Strecke war schnell ausgesucht: die selbe wie für alle anderen Pferde, die wir auf A bringen wollten. Also ging es nach dem satteln schon los. Zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim und konnten sagen, dass die Pferde mit ein wenig mehr Training fertig für die Klasse A waren. Fertig für ihre Box stellten wir die 5 Pferde weg, ehe 5 andere an der Reihe waren.
      Nun ging es um Summer, Honey, Ally, Bailey und Goddess. Wir entschieden uns spontan, wer wen reiten sollte, wobei ich mich für Goddess entschied. Schließlich konnte ich nicht immer die selben Pferde reiten- aber es gab welche, auf die ich niemand sonst lies; normalerweiße. Zu diesen Pferden gehörten Gipsy und Bella.
      Also ging es ans satteln. Wir brauchten ein wenig länger, als vorher, weil die 5 auf der Koppel gestanden hatten und dementsprechend aussahen. Doch endlich ging es los!
      Wir ritten die selbe Strecke wie eben: zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim. Leider dämmerte es nun, weshalb diese fünf die Letzten für heute waren. Nach dem absatteln kamen sie in die Box, wo sie reichlich Heu und Kraftfutter bekamen, damit das Training in den nächsten Tagen besser weitergehen konnte. Nun gingen alle ins Bett und freuten sich auf morgen- oder auch nicht. Denn es stand noch mehr Arbeit an.
      Schon am frühen Morgen waren wir alle auf den Beinen und machten Toy, Sheza, Grace, Gen und Spooky fertig.
      Nun standen wir vor der Frage, wer die Hengste reiten sollte. Zum Schluss entschieden wir uns dafür, dass ich meinen geliebten Spooky ritt und Caleb sich Gen schnappte. Aliena ritt Toy, Alexis Sheza und Aaron Grace. Nach dem satteln also ritten wir auf den Hof, wo wir uns nach dem nachgurten auf die Pferde setzten. Wir ritten die selbe Strecke wie am Tag zuvor und konnten am Ende des Trainings 5 erfolgreich in der Klasse A laufenden Pferde vorstellen. Etwas schneller als gestern machten wir die Tiere für die Koppel fertig, ehe neue fünf folgten. Funky, Ali, Winny, Blue und Flint. Auch mit ihnen waren wir ruck zuck auf der Strecke und wieder zurück. Für zehn Pferde hatten wir heute noch Zeit. Doch wir alle wollten Feierabend machen, weshalb wir uns doch sehr beeilten. Die nächsten waren: Dash, Suke, Sol, Gipsy und Emil.
      Hier waren die Reiter sofort klar- naja, zwei davon. Gipsy würde ich reiten und Emilio würde von keinem Anderen außer außer Aaron geritten werden. Nach dem satteln ging es auf die Pferde und auf die Strecke. Weil wir ein wenig auf den alten Wallach achten mussten, blieben Aaron und ich ein wenig zurück, während die anderen drei ihre Pferde ganz normal trainierten. In dieser Zeit verquatschten Aaron und ich uns, so dass wir viel zu spät am Hof ankamen, und es schon dunkel wurde. Da wir nichts riskieren wollten, beließen wir es für heute dabei und brachten alle Pferde weg.
      Am morgigen Tag waren alle ziemlich schlecht gelaunt. Sie hatten alle Muskelkater- verständlicherweise. Doch die Arbeit musste getan werden und wir waren fast fertig!
      Es fehlten nur noch: Skrudi, Vin, Hartmut, Letty, Ops, Snuff, Heart und Maracuja, die bald wieder zurück an Ofagwa gehen würde. Nichts desto trotz, trainierte ich sie mit.
      Wir mussten die Pferde zwar aufteilen, und mit Snuff, Heart und Cuja zu dritt gehen, doch es lohnte sich allemal.
      Am Ende des Tages waren alle Pferde in Distanz auf der Klasse A angelangt! Wir hatten zwar über einen Monat mit dem ganzen Training gebraucht, doch hauptsache wir konnten sie jetzt weiter fördern.
    • Veija
      Veija, 30.3.15
      Distanztraining A auf L mit Genuine Lil Cut, Spooks Gotta Gun, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead
      Ein Blick auf meine Uhr sagte mir, dass es Zeit war, aufzustehen. Wow.. Müde erhob ich mich aus meinem Bett und schlurfte ins Bad, wo ich mir die Haare zu einem Zopf zusammenband und kurz die Zähne putzte, ehe ich nach unten in die Küche ging. Natürlich nicht, ohne alle meine Mitarbeiter zu wecken, die komischerweise genauso wie ich verschlafen hatten.
      Ebenfalls müde kamen alle nacheinander in die Küche. "So.. heute wollte ich wieder ein paar Pferde trainieren.. Ich reite Spooky, Caleb und Gen, Aaron du Funky, Aliena Ali und Alexis, du reitest Winny. Auf auf!", sagte ich und verschwand selbst im Stall, nachdem ich mir meine Jacke vom Mantelbrett genommen hatte. Im Stall angekommen machte ich mir Spooky fertig und schnwang mich auf dem Hof in den Sattel, wo ich auf die Anderen wartete.
      Als dann alle da waren, ging es los. Die Pferde waren alle ziemlich gelassen und so konnten wir ohne große Probleme unsere Runde gehen. Da die Tiere doch noch sehr fit waren, schlug ich einen etwas anderen Weg ein, bei dem wir einen langen Galopp einlegen konnten. Am Schluss war Ali doch ein wenig am Schnaufen, weil er sonst nie so lange Strecken galoppieren musste und seine Gesundheit auch ein wenig angeschlagen war.
      So ritten wir also zurück auf den Hof, schwangen uns von den Pferden und kümmerten uns darum, dass die Tiere wieder in ihre Boxen kamen. Nach Ali würde bald mal ein Tierarzt schauen, sobald ich wieder einen erreichen konnte.
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  • Album:
    BRR Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Veija
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    19 Okt. 2013
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    by Veija

    Exterieur
    Name: Spooks Gotta Gun
    Rufname: Spooky
    Alter: 4 Jahre, 2011
    Geschlecht: Hengst
    Größe: 1,53m
    Rasse: American Paint Horse
    Fellfarbe: Red Roan Frame Overo
    Abzeichen: v.l. u. v.r. hochweiße Beine, Fischauge

    Stammbaum
    von: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Colonels Smoking Gun
    von: Blue See
    aus der: Mountan Game

    Charakter:
    Spooky versucht noch sich selbst zu finden. Manchmal ist er ein kleiner Angsthase und man kann ihm die Angst nicht nehmen, manchmal ist er das neugierigste Pferd der Welt und will alles erkunden. Doch er kann auch ein wahnsinniger Chameur sein.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: ja
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    [HK 467] Westerngerittene Hengste
    Decktaxe: 150 Joellen -> Carenté Pferd
    Nachkommen:
    Geschwister:

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: -
    Gezüchtet bei/Zucht:
    VKR: Rain

    Kaufpreis: unbekannt
    Zu Verkaufen: nein

    Qualifikationen:
    Eingeritten: ja
    Eingefahren: nein

    Eignung:
    Dressur: A
    Galopprennen:
    Springen:
    Military:
    Fahren:
    Distanz: L
    Western:

    Reining: LK 3 | Trail: | Pleasure:


    Erfolge:

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    1. Platz 264. Springturnier, 2. Platz 271. Westernturnier, 1. Platz 276. Westernturnier

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand: geimpft, gechippt, entwurmt
    Letzter Besuch: Februar 2015

    Hufschmied
    Letzter Besuch:
    Beschlag:


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