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sadasha

Soulpal ♂️| Rheinisches Warmblut | 4p.

Soulpal ♂️| Rheinisches Warmblut | 4p.
sadasha, 4 Jan. 2021
Nymeria, Bracelet, MeisterYoda und 6 anderen gefällt das.
    • sadasha
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      Gut Schwarzfels
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      13. April 2021

      Ich hatte es geschafft. Trotz Corona saß ich auf einer Jungpferdeshow und bewunderte eine Auswahl des Sportwarmblut Nachwuchses aus Nordrhein Westfalen. Darunter einige Rheinländer, was mich wahnsinnig freute. Ich notierte mir den ein oder anderen Züchter und manchmal gefiel mir auch ein spezifisches Pferd ganz besonders. Dann schrieb ich mir die Startnummer auf und falls ich es mir so schnell merken konnte, auch den Namen des Pferdes. Ich suchte nach einer Rheinländer Stute. Etwas zierlicher als Maleficent, sodass ich einen guten Gegenspieler hatte, je nachdem wie sie sich vererbte. Nachdem ich alle Pferde gesehen hatte, die zur Show gemeldet waren schleuste ich mich in die Stallungen und fing den ein oder anderen Züchter für ein Gespräch ab. Schließlich kam ich bei dem Mann an, dessen Pferde mir heute insgesamt am besten gefallen hatten. Es waren durchweg vielseitig veranlagte Sportpferde mit gutem Gebäude, von dem was ich sah. Ganz genau so, wie ich es auch machen würde. Der Mann war vielleicht ein wenig älter als ich und hatte eine sehr offene Art, sodass man leicht ins Gespräch kam. Er zeigte mir auf seinem Telefon noch weitere Pferde, die er abgeben würde und ich wusste, dass ich den Mann auf seinem Gestüt einmal besuchen musste. Ich hatte Blut geleckt. Seine Pferde waren genau das, wonach ich suchte und mehr. Wir vereinbarten einen Termin und ich studierte die Linien, die er in seine Zucht eingebracht hatte um zu so guten Pferden zu kommen. Ich las auch, was andere von diesem Züchter hielten und fand durchweg positive Resonanz zu ihm. Eine Woche später stand ich auf seinem Gestüt, das fast schon in den Niederlanden lag. Es war ein Katzensprung von mir entfernt und ich war mir sicher hier noch öfter herzukommen, wenn die ganze verfluchte Pandemie endlich mal Geschichte war. Ich zog meine Maske ein wenig zurecht und machte mich auf die Suche nach ihm. Ehe ich mich genauer umsehen konnte fing mich eine ältere Dame ab. Sie stellte sich nicht vor, was mich etwas verwirrte. Fragte nach meinem Namen und bugsierte mich dann zu den Stallungen wo der Züchter bereits auf mich wartete. Freudig kam er mir entgegen und grüßte mich. "Ich war mir nicht sicher wonach sie suchten und habe deshalb eine Auswahl meiner persönlichen Favoriten in die Boxen geholt. Sie scheinen außerdem dunkles Fell zu bevorzugen, deshalb habe ich das im Hinterkopf behalten." er zwinkerte mir zu. Der Mann hat seine Hausaufgaben gemacht. Wieder sah ich mich Pferde bewundern. Mitunter erfahrene Zuchtstuten, junge Stutfohlen und auch dein oder anderen Hengst. "Ich weiß sie suchen nach einer Stute, aber ich hab so ein Gefühl, dass..." Ich hörte schon gar nicht mehr zu. Da war ein zweijähriger Rapphengst, der mich anstarrte. Er sah mich an, als würde er durch mich hindurch, direkt in meinen Geist blicken. Ein Schauder überkam mich. Unheimlich! Ich konnte nicht fassen, dass mich ein Tier noch einmal so berühren würde. Das letzte mal hatte ich das bei Mr. Raw Depression. So eine furchtbar kitschige Erfahrung war mir so fremd geworden, dass ich einen langen Moment brauchte um ihn überhaupt fassen zu können. Ich löste meinen Blick von Soulpal und lächelte den Züchter ein wenig verwirrt an. "Entschuldigen sie, ich war in Gedanken." Er konnte es sehen, dachte ich. Sein Gesichtsausdruck war verständnisvoll, natürlich hatte er bemerkt was mich gerade so gepackt hatte schließlich hatte ich das Pferd gefühlt fünf Minuten lang angestarrt. Peinlich. Er wiederholte noch einmal was er eben zu Soulpals Abstammung und seinem bisherigen Werdegang erzählt hatte und wir gingen weiter die Stallgasse herunter um uns noch mehr Stuten anzusehen. Stimmt, ich wollte ja eigentlich eine Stute kaufen... Meine Gedanken drifteten immer wieder zu Soulpal ab und als wir endlich alle Favoriten des Züchters angesehen hatten, bat ich den jungen Rappen einmal aus der Box zu holen. Ich wollte ihn sehen. Richtig sehen. Ich musterte ihn und konnte nichts finden, das mich an ihm störte. Dennoch zögerte ich. Wir sahen ihn uns auf dem Platz an. Mit seinen zwei Jahren war er bereits anlongiert und hatte für sein Alter schon ganz ordentliche Gänge. Etwas auf das man durchaus aufbauen könnte. Ich wusste nicht wie oder warum, aber ich vereinbarte eine Große AKU und war mir sicher: Dieses Pferd wird in nächster Zeit auf meinem Hof eintreffen. Was ich mir dabei gedacht hatte wusste ich nicht. Aber es war die richtige Entscheidung.
    • sadasha
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      01. Mai 2021

      In letzter Zeit ging es mir gut. Ich meine, so richtig gut. Tatsächlich konnte ich ein großes Stück meiner Lebensqualität zurückgewinnen, indem ich mich verkleinerte. Das Gut Schwarzfels tat mir gut. Ich konnte langsam alles verdauen. Den Tod meiner Eltern, die Abgabe vieler Pferde, die mir durchaus am Herzen lagen, ein Leben ohne Partner. Ich bemerkte sogar, dass ich noch immer früheren Beziehungen nachhing und immer wenn ich mich dabei ertappte fing ich an zu lachen. Das waren Dinge, die ich nicht ändern konnte und es war unnötig sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Es tat gut, dass Isaac so oft wie es ihm möglich war nach mir sah. Durch die globale Pandemie und den Brexit gestalteten sich Besuche jedoch sehr kompliziert. Das letzte Mal hatte ich ihn vor einem halben Jahr gesehen und vor Ostern würde es dieses Jahr wohl auch nicht zu einem Treffen kommen. Hier in Deutschland wieder Fuß zu fassen, nachdem man lange Zeit weg war, war keine einfache Angelegenheit für einen so introvertierten Menschen wie mich. Irgendwie schaffte ich es aber immer öfter mich aufzurappeln. Ich knüpfte Kontakte mit manchen meiner Kunden und baute vor Allem zu Pitchs Tierärztin ein gutes Verhältnis auf. Sie musste wohl ganz in der Nähe wohnen, denn immer traf man sie an, bei Ausritten oder langen Spaziergängen mit Pitch. Jedes mal unterhielt man sich kurz über Belanglosigkeiten und ging dann weiter seines Weges. Ich genoss diese kurzen Momente der Aufmerksamkeit und ich war jedes Mal beflügelt, wenn ich diese Frau sah. An manchen Tagen wusste ich, dass ich sie treffen würde, da sich unsere Routine-Ausflüge überkreuzten. Sie hatte gerade Mittagspause und ich, ich schnappte mir Wellington für einen kurzen Ausflug ins Gelände. Es war für mich ein Ritual geworden, nach der etwas schwierigeren Arbeit mit Soulpal den reiferen Hengst auszuführen. So konnte ich abkühlen, ehe ich mich den wieder etwas anstrengenderen Stuten widmete, bei denen man nie so recht wusste, wie sie heute gelaunt sein würden. Es war nicht mal Soulpals Charakter, der ihn so anstrengend machte, sondern vielmehr sein Ausbildungsstand. "Der mit dem Stern auf der Stirn" war sehr jung und bedarf einer intensiveren Betreuung und Ausbildung als ein 'fertiges' Reitpferd.
      Wie gewohnt ritt ich mit Wellington über die Felder bis zum Wald. Und hier, auf einem der Wanderwege, auf dem gleichen Streckenabschnitt wie jedes mal, traf ich auf Pitchs Tierärztin, die gerade ihren Mittagsspaziergang mit ihrem Hund machte. Sie hatte einen Golden Retriever. Die Rasse war in Deutschland allgemein sehr beliebt und sie war vollkommen begeistert, als ich das erste Mal mit Pitch zur Impfung zu ihr gekommen war. Denn Flat Coated Retriever, waren sehr viel seltener hierzulande. "Guten Tag." grüßte ich höflich und machte eine Geste zu meinem Helm, als würde ich meinen Hut ziehen wollten. Sie lächelte mich kurz an, nickte und ging dann weiter. Kein gutes Beispiel für unsere üblichen Treffen. Etwas stimmte nicht. Wie angewurzelt stand ich da und überlegte was angemessen war. Durfte ich nachfragen? So nah standen wir uns nicht. Es waren jedes Mal nur flüchtige Begegnungen. Sie war die Ärztin meines Hundes und allein aus diesem Grund schon eine Autorität für mich. Ich seufzte nach einem tiefen Atemzug und wandte Wellington dann herum, trabte kurz um wieder aufzuholen und parierte neben dem Golden Retriever wieder durch. Frau Doktor sah mich überrascht an. Ich sah den Schmerz in ihren Augen und haderte mit mir. Vielleicht sollte ich es lassen, aber jetzt ist es zu spät. "Darf... ich..." stammelte ich und konnte meine Gedanken kaum zu einem ordentlichen Satz formulieren. Ich war dankbar, als sie verständnisvoll nickte und mit zusammengezogenen Augenbrauen den Boden vor ihr anstarrte. Sie sammelte sich und hatte genauso Probleme ihren Gedanken Ausdruck zu verleihen wie ich. "Jemand, der mir nahe stand, sehr nahe... ist gestern gestorben." Wir schwiegen beide, denn ich wusste wie tief ein solcher Schmerz saß und ihre Worte und ihr Anblick trafen mich mitten ins Herz. Brachten so viele Erlebnisse aus meiner Vergangenheit hervor, sodass ich tiefes Mitgefühl empfand, für das was sie nun durchmachen musste. Ich hielt Wellington an und stieg ab. "Das tut mir sehr leid." sagte ich leise, mit belegter Stimme. Ihr Augen füllten sich mit Tränen und sie nickte abermals, doch heftiger als zuvor, als wolle sie den Schmerz abschütteln. Ich wusste nicht wer es war oder warum dieser jemand sterben musste. Aber ich wollte dieser Frau mit ihrer Trauer helfen. Meine Gedanken rasten und ich überlegte, was mir geholfen hatte, all die Male. Absoluter Fokus auf den Schmerz, alles fühlen, alles ist erlaubt. Das war die eine Variante, die mir beim Tod meiner Eltern geholfen hatte. Akzeptanz. Ja, es ist unfair! Man kann es nicht ändern, aber man darf sauer sein. Man darf enttäuscht sein und vor Allem traurig. Variante zwei war es sich erst einmal abzulenken bis Alles nicht mehr so frisch war. Bei Catalina habe ich Alles daran gesetzt mich in Arbeit zu stürzen. Es hat viel länger gedauert ihren Tod zu verarbeiten. Aber dieser Weg war einfacher für's Erste. Wir gingen schweigend nebeneinander her. Es war keine unangenehme Stille, ehe eine einvernehmliche, heilende Ruhe. An einer Weggabelung hielt sie an und wandte sich zu mir. Dankbarkeit lag in ihrem Blick, dann erklärte sie, dass ihr Wagen um die Ecke stand und verabschiedete sich. Sie zwang sich dazu Distanz zu wahren, weil sie sich ihrer Rolle sehr wohl bewusst war. Sie hatte wohl Angst ihr Gesicht bei einem ihrer Kunden zu verlieren, dabei wäre es mir egal gewesen. Es tat weh sie leiden zu lassen, aber ich konnte sie nicht aus ihrem Schneckenhaus holen, beim besten Willen. Ich saß selbst lange genug in meinem um zu wissen, dass ich zu fremd war um ihr Ratschläge zu geben. Sie würde ihren Weg die Trauer zu verarbeiten schon finden. Wieder zu Hause kümmerte ich mich um It's me, Amira! und Maleficent. Die beiden waren heute unkompliziert und gaben mir genug Raum um weiter darüber nachzudenken ob und wie ich Pitchs Tierärztin helfen könnte. Doch ich fand keine Lösung, die sich mit meiner Psyche vereinbaren ließ. Es war mir unangenehm direkt vorzupreschen mit irgendeinem Rettungsversuch. Wieso war ich nicht mutiger? Ich seufzte, sich selbst unterzubuttern war auch nicht hilfreich in dieser Sache. Für heute würde ich es dabei belassen, ehe meine Laune auch noch in den Keller sank. Mir ging es doch gut? Ja, es ging mir blendend. Als ich Graceful Eclipse auf der Weide sah, wurde mir das wieder klar. Die junge Dame hatte ihre Aufmerksamkeit für heute bereits bekommen und so ließ ich den Abend mit einer kurzen Runde auf Lorelei ausklingen.
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    Gut Schwarzfels
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    sadasha
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    4 Jan. 2021
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    Rasse Rheinisches Warmblut
    Herkunft Deutschland
    Geschlecht Hengst
    Alter 2018, 2 Jahre

    Stockmaß 172cm
    Fellfarbe Rappe


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    verlässlich | energiegeladen | willensstark

    Noch keine Beschreibung

    Sozialverhalten

    1 (schwierig) - 5 (unproblematisch)
    Herde [3] | Gegenüber Artgenossen [3] | Gegenüber Menschen [4]


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    Nicht gekört| Keine Nachkommen
    Gencode
    EEaa

    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)

    VKR sadasha
    Ersteller sadasha


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    aus der Leveneza [FS 253 | FS 258]
    aus der Levistino's Hope
    von Diarado


    von Black Soul

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    Eignung Vielseitigkeit, Fahren
    Dressur E A L M S
    Springen E A L M S
    Military E A L M S

    Distanz E A L M S
    Rennen E A L M S
    Western E A L M S

    Fahren E A L M S

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