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annette9774

Sophia Moon --- Trakehner

--Stecki folgt--

Sophia Moon --- Trakehner
annette9774, 22 Okt. 2013
    • annette9774
      Ankunftsbericht Sophia Moon

      Heute war mal wieder ein toller Tag, gerade hatte ich meinen neuen Trakehner Hengst My Own Worst Enemy von Stelli abgeholt und kurze Zeit später kam auch schon Sunnyyy mit einem Hänger auf meinen Hof. In dem Hänger befand sich eine kleines Trakehner Stutfohlen. Nach dem was mir bekannt war wollten die Ehemaligen Besitzer sie zum Schlachter bringen, da sie nicht sofort das tat was man ihr sagte. Sobald ich davon gehört hatte beschloss ich sie bei mir aufzunehmen. Ich habe ihre Gänge gesehen, als ich sie mir auf dem anderen Hof angeguckt hatte und sie hatte auf jeden Fall potenzial. Ihre Gänge waren sehr klar und auch sie selbst war sehr hübsch. Ich fand ihre Falbscheckung sehr süß und dazu noch diese plüschige schwarz weiße Fohlenmähne. Da ich aber leider heute Morgen keine Zeit hatte sie abzuholen hatte Sunnyyy sich bereit erklärt dies für mich zu tun. Ich holte Sophia aus dem Hänger und verabschiedete mich dann schnell von Sunnyyy. Sophia war etwas scheu, was natürlich verständlich war. Für sie waren es neue Menschen und eine komplett andere Umgebung. Bei unserem Weg zum Stall ließ ich ihr viel Zeit alles zu erkunden. Sie war eine sehr neugierige Stute und wollte am liebsten alle anknabbern und in den Mund nehmen. Nach einiger Zeit kamen wir dann an eine Box, wo ich sie reinstellte. Ich wollte das sie sich erst einmal etwas an die neue Umgebung gewöhnen konnte, bevor ich sie zu den Stuten auf die Koppel brachte.

      Nächster Tag:
      Ich holte Sophia aus der Box und führte sie in Richtung der Koppel. Wiedermal was sie sehr neugierig, beschnupperte und beknabberte alles was ihr in den Weg kam, doch als sie die Stuten Wiehern hörte schoss ihr Kopf in die Höhe, sie versuchte das Wiehern zu orten, aber sie sah keine anderen Pferde, was daran lag das die Koppel um eine Kurve lag. Als wir bei der Koppel ankamen war Changa die erste die ich am Koppeltor sah. Ich ließ zu das die beiden sich übers Koppeltor beschnuppern konnten. Nach dem Beschnuppern ließ ich Sophia auf die Koppel. Sie blieb gleich bei Changa stehen, welche Sophia auch gleich in ihre Opput nahm. Ashly schien Sophia ebenfalls zu mögen und stellte sich zu Changa und ihr. Die anderen Pferde zeigten nur kurze Zeit interesse und grasten dann weiter. Ich war froh das Sophia gleich Freunde, oder in Changa wahrscheinlich eher eine Adoptivmutter gefunden hatte.

      2375 Zeichen, by Beere
    • annette9774
      Umzugs nach Los Angeles am 26.10.2013

      Heute war es endlich so weit! Mein Gestüt in Los Angeles war vorbereitet, der Großteil meiner Sachen wurde bereits mit dem Flugzeug vorgebracht, jetzt fehlten nu nur noch meine Lieblinge. Los Angeles war schon immer ein Traum von mir und als ich letztens diesen Wunderschönen Hof sah, der ein direkter Nachtbar von meiner Zuchtpartnerin und Freundin war entschloss ich kurzfristig und sehr spontan diesen Hof zu kaufen und innerhalb weniger Wochen dort hinzuziehen. Für meinen alten Hof war schnell jemand neues gefunden und auch das Sachenpacken ging mit meiner riesen Vorfreude sehr schnell. Das großere Problem war es den Stall des neuen Gestüts für die Pferde herzurichten. Das Gestüt wurde in den letzten Jahren nur als Lager genutzt und dementsprechend herruntergekommen. In die Renovierung musste ich leider recht viel Geld reinstecken, aber es hat sich gelohnt! Der Stall sieht aus wie neu gebaut. Er hat neue Boxen und ist sehr Hell, außerdem sind die Pferde vor Zug geschützt. Ich war so froh das meine Freunde mir heute beim Umzug halfen. Obwohl ich zwölf Pferde besaß, kamen nur acht davon mit nach Los Angeles. Zwar war in meinem Stall sehr viel Platz, ich hoffte aber das die vier in nächster Zeit einen guten neuen Besitzer finden würden. Windsor hatte bereits einen Interessenten, die anderen drei leider nicht, aber sie werden auch noch jemanden finden. Grey Love, Sex on the Beach und Forbidden Love durften bis sie einen neuen Besitzer gefunden hatte auf meinem alten Hof stehen bleiben. Für die anderen wurde es heute Zeit zum Abschied nehmen. Auf meinem Hof standen bereits vier Autos mit je einem Hänger hinten dran. Wir mussten die Pferde in zweier Gruppen zusammen zum Schiff bringen, wo ich dann mit ihnen nach Amerika fahren würde. In den ersten Anhänger kamen Changa und Sophia Moon, da Changa wie eine Mutter für die kleine geworden ist. In den Nächsten kamen Little Chacks und Ashly, dann Airwalker und Hot Smoking Chex. Zuletzt kamen Cover the Sun und My Own Worst Enemy zusammen in einen Hänger. Das verladen geland uns bei manchen besser und bei anderen schlechter. Wahrscheinlich war es für die Pferde sehr verunsichernd, wenn dort vier Hänger auf einmal standen und dann auch noch fast alle Pferde verladen worden sind. Bei der Fahrt und dem Umladen in das riesige Schiff ging zum Glück nicht viel schief. Als alle Pferde sicher in Transportsachen verpackt waren verabschiedete ich mich von den Helfern und von meinen Freunden. Kurze Zeit später legte das Schiff ab. Auf geht’s nach Amerika!

      Die Fahrt war lang! So unendlich lang! Aber als wir endlich anlegten war ich überglücklich. Dann hieß es wieder: Pferde aus dem Schiff raus, auf den Hänger und auf zum neuen Gestüt! Am Hafen warteten bereits Leute die mir halfen die Pferde zum Hof zu bringen. Ich fuhr als erstes und die anderen drei Wagen folgten mir, demnach war ich auch die Erste die das Gestüt erreichte. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr herraus als ich endlich realisierte das das MEIN Gestüt war. Das all dies hier mir gehört und ich jetzt mit meinen Pferden in Amerika lebte, in Los Angeles. Alles war so überwältigend und so wunderschön! Ich war noch nie zuvor so glücklich, nicht in meinem ganzen Leben! In dem Anhänger mit dem ich gefahren war, standen Cover the Sun und My Own Worst Enemy. Ich holte die beiden raus und brachte dann beide auf eine Koppel, die seit diesem Tag an die Hengstkoppel war. Nach und nach holte ich alle Pferde aus ihren Anhängern und ließ sie auf die Koppel. Die lange Fahrt hatte den Pferden echt zu schaffen gemacht, genauso wie die Zeitumstellung, aber ich war der festen überzeugung, dass meine Pferde sich in ein paar Tagen daran gewöhnt hatten. Und obwohl die Fahrt so hart war, fanden sie sogar noch etwa Kraft um im Galopp die Koppel zu erkunden, was mich zum Lachen brachte. Nun verabschiedete ich mich von den netten Fahrern, parkte meinen Pferdeanhänger und dann mein Auto. Auch wenn ich am liebsten tot ins Bett gefallen wäre, musste ich noch unbedingt meinen Stall genauer anschauen. Ich ging hinein und bewunderte mein Eigentum. Es war noch besser als ich es von meinem letzten Besuch in Erinnerung hatte.Ich war bereit für mein neues Leben in Los Angeles! Ich konnte es kaum abwarten auf diesem Gestüt meine neue Zucht aufzubauen.

      4320 Zeichen, by Beere
    • Mongofisch
      Hufschmiedbericht My Own Worst Enemy, Airwalker, Little Chacks, Changa und Sophia Moon

      Heute machte ich mich auf den Weg zu Beere. Sie hatte 5 Pferde, bei denen die Hufe ausgeschnitten und korrigiert werden mussten. Ich packte also mein Werkzeug zusammen, verstaute es im Kofferraum und fuhr los. Im Auto hörte ich ein wenig Musik, als ich auf den Hof fuhr, schaltete ich diese aber ab. Ich stieg aus und wurde von Beere schon erwartet. Sie begrüßte mich freundlich, zeigte mir dann aber rasch die Pferde, um die ich mich kümmern sollte.
      Ich fing mit My Own Worst Enemy, gennant Enny, an. Der schwarze Hengst ließ sich brav zum Anbindeplatz führen, wo ich auch direkt mit meiner Arbeit begann. Das Hufmesser verwendete ich, um das zu lang gewachsene Horn zu kürzen und mit der Raspel brachte ich den Huf in eine schöne Form. Nachdem ich den ersten Huf fertig hatte, streichelte ich Enny über den Hals. Er schaute sich kurz um, schenkte dann aber wieder anderen Dingen seine Aufmerksamkeit. Also begab ich mich zum ersten Hinterhuf und schnitt auch hier das Horn kurz. Mit der Raspel korrigierte ich den Huf und setzte ihn dann ab. Weiter ging es mit dem zweiten Vorderhuf. Ich wiederholte das Verfahren. Beim zweiten Hinterhuf fiel mir eine kleine Ecke auf, an der ein Stück Horn abgebrochen war. Es war nicht schlimm, und nachdem ich mit dem Hufmesser den Huf etwas gekürzt hatte, sah man es auch nicht mehr. Ich formte den Huf mit der Raspel noch ordentlich, dann hatte Enny es auch schon geschafft. Beere brachte ihn zurück in seine Box.

      Nun war Airwalker an der Reihe. Beere band ihn für mich an und ich konnte mit meiner Arbeit beginnen. Zuerst aber streichelte ich dem jungen Hengst über den Hals und ließ ihn die Werkzeuge beschnuppern. Er schnaubte und schaute sich dann wieder um.
      Ich hob den ersten Huf an und begann mit dem Hufmesser das Horn zu kürzen. Airwalker schüttelte zwar etwas den Kopf, blieb aber trotzdem brav stehen. Dann griff ich zur Raspel und formte den Huf zu einer schönen, runden Form. Nun ließ ich den Huf runter und lobte den Hengst. Weiter ging es mit dem ersten Hinterhuf. Auch hier schnitt ich das Horn kurz und formte den Huf mit der Raspel zu einer ordentlichen Form. Das wiederholte ich auch bei den letzten beiden Hufen. Airwalker war zwar die ganze Zeit über etwas zappelig, beeinträchtigte mich aber bei meiner Arbeit kaum, also lobte ich ihn ausgiebig. Beere löste den Strick und führte den Schecken zurück in seine Box.

      Dann brachte sie mir Little Chacks, einen kleinen Pony Hengst. Sie band ihn an, und wies mich dann noch darauf hin, dass er gerne mal austestet, wie weit er bei jemandem gehen kann. Hinter dem zotteligen Schopf blitzten die dunklen Augen des Hengstes hervor. Ich schmunzelte und stellte mich darauf ein.
      Ich nahm den ersten Huf hoch, und begann mit dem Hufmesser das Horn zu kürzen. Little Chacks drehte den Kopf und zwickte blitzschnell in meinen Oberschenkel. Erschrocken drehte ich mich um, sagte dann aber laut und bestimmt 'Nein'. Der Hengst schaute eben so erschrocken drein, mit der Reaktion hatte er wohl nicht gerechnet. Aber es zeigte seine Wirkung: Ich konnte meine Arbeit fortsetzen. Ich nahm also wieder den Vorderhuf und formte ihn mit der Raspel. Dann setzte ich ihn ab und widmete mich dem ersten Hinterhuf.
      Nachdem ich, ohne weitere Unterbrechungen, alle vier Hufe fertig hatte, kramte ich ein Leckerli aus meiner Tasche und steckte es Little Chacks zu. Freudig nahm er es an und genoss es. Beere brachte ihn zurück in seine Box.

      Als nächstes war die Stute Changa an der Reihe. Auch sie band Beere für mich an, und ich ließ die Stute mich erstmal beschnuppern. Neugierig vergrub sie ihre Nüstern in meiner Tasche. Ich musste lachen, suchte ein Leckerli raus und steckte es ihr zu.
      Dann begann ich mit dem ersten Vorderhuf. Das Hufmesser nutzte ich dazu, um das überschüssige Horn zu entfernen und mit der Raspel brachte ich den Huf in eine ordentliche Form. Das gleiche machte ich beim ersten Hinterhuf. Beim Betrachten des zweiten Vorderhufs viel mir auf, dass an der Außenseite ein größeres Stück abgebrochen war. Ich schnitt also das Horn etwas kürzer und raspelte dann, so gut es ging eine schöne Form. Man sah zwar noch die abgebrochene Stelle, doch das würde nachwachsen und beeinträchtigen tat es die Stute auch nicht. Zum Schluss machte ich noch den letzten Hinterhuf. Dann zeigte ich Beere die abgebrochene Stelle, erklärte ihr aber, das es nicht weiter schlimm sei. Daraufhin brachte sie Changa zurück in die Box.

      Als letztes war nun Sophia Moon an der Reihe. Sie war ein kleines Stutfohlen und begutachtete mich misstrauisch. Ich holte ein Leckerli aus meiner Tasche und streckte es ihr entgegen. Die Kleine machte den Hals lang und nahm dann vorsichtig das Leckerli von meiner Hand. Ich ging ein paar Schritte auf sie zu und ließ mich dann ausgiebig beschnuppern. Mein Pullover schien gut zu schmecken, denn den begann Sophia umgehent anzuknabbern. Ich lächelte und zeigte ihr nun die Werkzeuge die ich benutzen würde. Das Fohlen konnte nicht allzuviel damit anfangen, weshalb sie sich nun mit dem beknabbern des Stricks beschäftigte.
      Ich begann mit dem ersten Huf. Vorsichtig hob ich ihn an und schnitt das Horn etwas kürzer. Dann griff ich zu meiner Raspel und formte den Huf. Ich ließ den Huf runter und betrachtete mein Ergebnis: Ich war zufrieden und machte mich an den zweiten Huf. Hier machte ich das Gleiche wie beim ersten Huf. Sophia blieb dabei total ruhig, sie interessierte sich nur für den Strick, auf dem sie noch immer kaute. Ich verlor also keine Zeit und bearbeitete auch die letzten beiden Hufe. Insgesamt sahen die Hufe noch sehr gut aus, sodass nicht viel zu tun war und Sophia schon nach kurzer Zeit fertig war.
      Ich holte wieder ein Leckerli aus der Tasche und gab es der Stute zur Belohnung, außerdem streichelte ich ihr über den Hals.
      Nun brachte Beere auch das letzte Pferd zurück in die Box und mein Auftrag war erledigt. Ich packte meine Sachen zusammen verstaute sie im Auto und verabschiedete mich dann. Langsam fuhr ich vom Hof in Richtung nach Hause.

      © Mongofisch
    • Jackie
      ​Verschoben am 18.07.2014
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  • Kategorie:
    Himmel - ungepflegte Pferde
    Hochgeladen von:
    annette9774
    Datum:
    22 Okt. 2013
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