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Pharlap

Somebody mixed my Medicine

[center] [font=Tahoma][img]http://i55.tinypic.com/14kv8uq.png[/img] [img]http://i56.tinypic.com/2lv24b9.png[/img] von: Kalatos Rasse: Englisches Vollblut von: Big Shuffle aus der: Kardia aus der: Sovereign Gem Rasse: Englisches Vollblut von: Daily Mirror aus der: Sahari Geburtsdatum: 23.05.2006 Geschlecht: Stute Rasse: Englisches Vollblut Rassetyp: Pferd Fellfarbe: Rappe Langhaarfarbe: Schwarz Augenfarbe: Schwarz Abzeichen: VL: weiße Krone | HL: weiße Socke VR: weiße Socke | HR: weiße Krone Kopf: Keilstern Stockmaß: 1,72 m [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img] [img]http://i54.tinypic.com/2n9xff9.png[/img] Charakter: stur, frech, hinterlistig, aufbrausend, temperamentvoll Beschreibung: Somebody mixed my medicine ist, wie der Name schon sagt, eine eher Provokante und rebellische Stute mit unglaublichem Eifer und Temprament - wenn ihr gerade danach ist. Denn was den Charakter der Dunklen zu prägen scheint, sind ihre immer wieder spannenden Launen, die so häufig wechseln, wie die Socken der Menschen. Nur zu gern übernimmt sie einem morgendlichen Besucher gegenüber die Rolle des doch so geliebten Weckers. Denn wer verschlafen in den Stall taumelt, kann sich auf einen ihrer Streiche gefasst machen! Und doch, ist eben diese Stute mit dem überschüttend anstrengenden Charakter manchmal der Engel in Person. Man weiss nur nie, wo der Engel gerade lauert. Zum Reiten ist Medi definitv kein Anfängerpferd, denn ein rebellisches Buckeln und ein paar verweigerte Hilfen gehören einfach dazu. Und doch, wenn die Stute einmal losgeprescht ist, kann sie nichts mehr aufhalten. Sie fegt über die Rennstrecke, über den Hof, durch die Halle, mit unglaublicher Geschwindigkeit. Auch prägt sie ein Lerntalent, was jedoch nicht immer praktisch sein kann, denn auch das öffnen von Türen lässt sich lernen. Doch wer etwas Geduld und Zeit übrig hat, kann sich in diese wundervollen Stute mit dem "Innocent-Blick" nur verlieben. Geschichte: Sie wurde von Juliette gezüchtet udn als sie ausgewachsen war an Edfreind verkauft. Dort lebte sie etwa ein Jahr, dann fragte mich Eddi ob ich sie kaufen wollte, ich willigte ein. [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img] [img]http://i54.tinypic.com/2eq4zr5.png[/img] Besitzer: Pharlap Vorbesitzer: Edfriend Mitbesitzer: - Züchter: Juliette Vorkaufsrecht: Juliette Reitbeteiligung: - Tierarzt: Hufschmied: Trainer: [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img] [img]http://i55.tinypic.com/i5819w.png[/img] [color=#FF0000]*[/color][color=#FF8C00]*[/color][color=#FFFF00]*[/color][color=#9ACD32]*[/color][color=#00FF00]*[/color]/[color=#FF0000]*[/color][color=#FF8C00]*[/color][color=#FFFF00]*[/color][color=#9ACD32]*[/color][color=#00FF00]*[/color] Letzter Tierarztbesuch: Letzter Hufschmiedbesuch: [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img] [img]http://i52.tinypic.com/21arvd.png[/img] Zucht: [img]http://i52.tinypic.com/2060z9y.png[/img] Zur Zucht zugelassen: Nein Richternote: - Nachkommen: - Geschwister: - Besonderheiten: Äppelung [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img] [img]http://i54.tinypic.com/2rz7905.png[/img] Dressur: E Springen: E Military: E Galopp: E Trab: E Fahren: E Distanz: E [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img] [img]http://i56.tinypic.com/2z7qxp2.png[/img] 4. Platz Maiden 1400 m für stuten [url="http://www.joelle.de/index.php?app=gallery&module=images&img=108274"][img]http://www.joelle.de/uploads/1307299910/gallery_7087_11250_5070.jpg[/img][/url] [img]http://i53.tinypic.com/jj7kab.png[/img][/font][/center]

Somebody mixed my Medicine
Pharlap, 2 Juni 2011
    • Pharlap
      [quote name='Edfriend' date='08 November 2010 - 08:08 PM']
      Vier neue Pferde - Vollblüter & Warmblüter
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      Heute hatte ich es mir einmal gegönnt, bis um acht durchzuschlafen. Denn gestern war ich wieder viel unterwegs gewesen. Den Vormittag hatte ich mit Aristo auf seiner Körung zugedacht, aber es hatte sich gelohnt. Der Hübsche war nun gekört. Den Nachmittag hatte ich dann auf dem großen Turnierplatz verbracht. Erstens mussten meine Pferde mal wieder starten und zweitens wollte ich neue Anmeldungen erledigen. Außerdem musste ich heute noch die Anmeldungen für die Wintersaison von Joelle-Galopp abschicken. Gähnend schwang ich mich aus dem Bett und verschwand für 10 Minuten im Bad. Frisch gewaschen und angezogen lief ich in die Küche, frühstückte und versorgte meine Tiere. Dann schlüpfte ich in meine Turnschuhe und zog mir eine dünne Jacke über. Nessie folgte mir auf Schritt und Tritt zum Stall. Ich begann wieder bei den Fohlen und endete bei den Zuchtpferden. Dann brachte ich eigentlich alle Pferde auf ihre Weiden und verschwand wieder im Fohlenstall. Dort begann ich nun drei Boxen auszukehren. Danach holte ich drei Strohbündel vom Heuboden und streute jede Box ein. Danach schrubbte ich die Tröge und Tränken und säuberte die Fenster. Zum Schluss tat ich in jeden der drei Tröge eine kleine Portion Walzhalfer mit Möhrchen und Mineralbricks. Heute sollten nämlich drei Fohlen und eine junge Stute ankommen. Als erstes erwartete ich floh. Von ihr hatte ich den süßen Dark Heart gekauft. Er war ein Hannoveraner-Jährling, ein Fuchs und besaß knuffige Abzeichen. Für sein Alter war er jetzt schon ziemlich groß, aber auch gleichmäßig proportioniert. Ich erwartete die beiden gegen 10 Uhr, momentan war es erst halb Neun. Also beschloss ich Wishful von der Weide zu holen und die kleine Rappstute gründlich zu putzen. Denn sie musste sich auch noch dringend einige Manieren angewöhnen. Während ich sie mit Kardätsche und Striegel bearbeitete, zappelte sie ständig, kaute auf dem Strick herum und versuchte mich zu zwicken. Ich ermahnte sie öfters, doch als sie beim Hufe auskratzen nach mir ausschlagen wollte, haute ich ihr mit der flachen Hand auf die Kruppe. Darauf blieb sie geschockt stehen und benomm sich fürs erste. Danach ging ich mit ihr in die Halle und ließ sie dort laufen. Das einzige was sie richtig gut konnte, war das hinterherlaufen. Auf Kommando kam sie zu mir und ging auch wieder. Sie folgte mir im Schritt, im Trab und wenn ich schnell genug war auch im Galopp. Heute übten wir das Rückwärtsgehen. Während ich langsam nach hinten ging, ahmte sie meine Bewegung nach und folgte mir auch nach hinten. Sie ahmte mir generell viel nach, denn nachdem ich einige Male vor ihr mein Bein hoch gehoben hatte, tat sie dies auch, gute Grundlage für den spanischen Schritt. Nach einer Stunde brachte ich sie wieder zu ihren Freunden auf die Weide.
      Gerade im Stall angekommen hörte ich auch schon ein Auto. Das war sicherlich floh. Mein Verdacht bestätigte sich auch und ich empfing sie herzlich. Gemeinsam luden wir Dark Heart aus. Dieser musterte seine Umgebung misstrauisch und wieherte hilflos. Wir brachten ihn in seine Box und floh verabschiedete sich von ihm. Ich sah, dass sie die Tränen zurückhielt. Danach lud ich sie zum Kaffee ein und wir besprachen noch Preis und die Papiere. Nach einer Viertelstunde fuhr floh auch wieder und ich ging noch mal zu Dark Heart, der fraß wie ein wilder sein Frühstück und schien sich jetzt schon wohlzufühlen. Ich halfterte ihn auf und führte ihn eine Runde über den Hof. Inzwischen war er mutiger und schaute sich neugierig um. Ich beobachtete ihn lächelnd. Plötzlich kam noch ein Auto. Es war Cama, nur das sie zu früh war. Schnell brachte ich Dark Heart wieder in seine Box und begrüßte Cama. Sie brachte mir die junge Trakehnerin Cara Mia. Ich fand, dass sie perfekt zu meinem Hengst Armathan passen würde. Außerdem besaß sie ein ruhigeres Temperament. Auch sie brachten wir in ihre Box und diese fand sie anscheinend ganz toll. Ich lächelte fröhlich, als sie sich auch schon mit Dark Heart bekannt machte. Auch Cama musterte den kleinen Hengst erstaunt. “Ach wie süß.” sagte sie lächelnd und verabschiedete sich noch von Cara Mia. Auch mit Cama sprach ich über Preis und Papiere. Doch sie blieb noch ein wenig länger. Wir unterhielten uns über die Gestüte und über die fachmännische Bodenarbeit mit Pferden. Momentan besaß ich nicht wirklich die Zeit dafür, aber das würde sicherlich noch kommen. Mit Cara Mia wollte ich so etwas sicherlich gerne einmal machen. Cama musste dann aber auch bald wieder und ich schaute nun zu Mia. Die Hübsche war mir gegenüber noch misstrauisch, doch ich verwöhnte sie und Dark Heart mit Schmusereien und Leckerlies. Doch dann musste ich schon wieder los. Denn nun kam Babette mit Trafic Blues. Ich hatte den Hengst eigentlich nur gekauft, weil er der Halbbruder meiner Friendsship war und wer so erfolgreich war, konnte nur später mal etwas tolles werden. Lächelnd lud ich den Hübschen aus. Er war der peppigste von den drei Fohlen und schien sich sofort wohl zu fühlen. Auch ihn brachten wir in seine Box. Babette verabschiedete sich kurz und besprach mit mir noch Papiere und Preis. Dann fuhr auch sie wieder und ich beschäftigte mich mit dem neuen Fohlen, er war ein schicker kleiner Hengst und ich musterte ihn lächelnd. Dann schwang ich mich auf und machte im großen Stall noch eine Box fertig. Ein Pferd erwartete ich heute noch. Nachdem auch die Box frisch eingestreut war und Mash auf die neue Stute wartete, kam Juliette auch schon. Ich hörte es im Hänger rumpeln. Somebody mixed my Medicine war die etwas aufgedrehtere Stute. Juliette begrüßte mich zuerst und lud die Stute dann vorsichtig aus. Diese sprang bald rückwärts aus dem Hänger. Wir ließen sie erstmal auf eine meiner kleinen leeren Wiesen und sie tobte sich gründlich aus. Ihr schwarzes Fell glänzte in der Mittagssonne. “Sie brauch viel Beschäftigung.” sagte Juliette lachend. Wir beobachteten die Stute noch und besprachen dann Papiere und Preis. Danach brachten wir sie gemeinsam in die neue Box. Erst wirkte sie recht frustriert, aber das Mash und Heu und die neue Umgebung fand sie dann wieder total aufregend. Da gab es keine Zeit für Zickereien. Ich beschäftigte mich auch noch ein wenig mit ihr, nachdem Juliette weg war. Doch dann schnappte ich mir Muskat von der Weide, putzte ihn gründlich und sattelte ihn. Gemeinsam mit meinem Vollbluthengst ging ich in die Halle. Langsam dämmerte es draußen schon und ich schaltete sicherheitshalber das Licht an. Dann gurtete ich nach und schwang mich in den Sattel. Zuerst ritt ich einfach quer und kreuz durch die Halle. Ich war ko. Es waren wie lange Tage gewesen. Ausnahmsweise ließ Muskat heute mal sein Temperament und lief am langen Zügel ruhig um her. Ich schloss ab und zu die Augen und genoss die Ruhe. Dann trabten wir an und ritten einfache Bahnfiguren, einfach nur so ein bisschen ohne große Arbeit. Muskat schien das auch mal wieder Spaß zu machen. Auch der Galopp war schön. Wir gingen heute alles etwas gediegen an, ich sah auch gar nicht ein, hart zu trainieren, stattdessen entspannten wir. Muskat benahm sich heute auch 1A und ich war mehr als zufrieden. Chrissi hatte schon alle Pferde reingeholt und gefüttert. So versorgte ich nur noch Muskat und gab ihm zum Abschied einen Kuss.
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    • Pharlap
      [quote name='Edfriend' date='04 December 2010 - 12:02 PM']
      Ankommen in St. Moritzburg
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      Heute Morgen hatte mich Chris, meine Pflegerin, schon um vier aus dem Bett geworfen und das nicht ohne Grund. Heute ging die große Reise los, denn es würde für die Wintersaison nach St. Moritzburg gehen. Eigentlich hatte ich nicht mitgewollt, aber da es so wenig Teilnehmer gewesen waren und dies eine einmalige Chance war, wollte ich nun Muskat und Medicine in die verschneite Landschaft schleppen. Zusammen mit Chris machte ich die beiden Vollblüter fertig. Muskat war recht entspannt und ließ sich nur zu gerne verwöhnen. Medicine dagegen schien gar nicht begeistert zu sein. “Ach du findest doch bestimmt Freunde dort.” sagte ich lächelnd während ich sie noch fertig putzte. Beide Pferde wurden warm und transportfertig eingepackt und dann ging es in den Hänger. Ich hatte zwei Heunetze und zwei Salzlecksteine hinein gehangen, außerdem gab es Stroh. Die Fahrt würde doch recht lange dauern. “Chrissi? Pass gut auf den Hof und auf die restlichen Pferde auf, ja?” Sie nickte nur still und schien nicht begeistert zu sein, dass ich für eine ganze Weile wegfahren würde. Doch dann musste ich mich auf den weg machen, es war schon Morgens um sieben und wir würden so oder so erst gegen Abend ankommen. Ich holte noch Hamsterlady ab, meine Mitreiterin und dann gingen wir auf unsere große Reise. Hamsterlady plante unsere Pausen, immerhin hatten wir hinten auch noch zwei Pferde mit und Medicine war sowieso schon aufgedreht. Schien sich während der Fahrt aber langsam zu beruhigen.

      Tatsächlich kamen wir erst im Dunkeln in St. Moritzburg an. Außerdem hatten wir eine Stunde im Stau gestanden, da ein LKW quer auf der Straße gestanden hatte. Umso aufgeregter waren nun auch die Pferde, als sie de Geräusche der anderen Pferde hörten. Und wir wurden trotz der späten Stunde fröhlich begrüßt, von Monsterflosse und Pharlap. “Hallo ihr beiden!” riefen sie erfreut und schnell kam auch Facing dazu. “ Wir dachten uns, dass wir Medicine mit Delta Queen auf einen Paddock stellen und Muskat kommt mit Escador auf einen Paddock.” stürmten schon viele Informationen auf uns ein. “Naja, erstmal sollten wir Medicine in eine der hallen laufen lassen, eh sie sich dann erstmal in der Box beruhigen kann.” antworte ich gelassen und öffnete die Rampe. Hamsterlady kümmerte sich gemeinsam mit Facing um Muskat und Monsterflosse half mir. Pharlap musste weg, denn es kam noch ein Pferdeanhänger an. “Und was ist mit Muskat? Einfach mal noch auf den Paddock oder?” fragte Hamsterlady und ich nickte. Der braune Hengst war eigentlich total entspannt. Aber Medicine sprang wie eine Blöde herum. Zu zweit brachten wir sie in die Halle, nahmen ihr nur noch das nötigste ab und ließen sie dann laufen. “Die hat aber Energie.” lachte Minsterflosse. Wir beiden standen an der Bande und beobachteten die schwarze, herumtobende Stute. “Ich schau mal kurz nach Muskat, ja?” Monsterflosse nickte und ich ging heraus. Muskat trabte fröhlich im Kreis. Aber nicht vor Aufregung, er schien sich zu freuen sich bewegen zu dürfen. Pharlap tippte mich von hinten an. “Ich zeige dir mal deine Boxen.” sagte sie lächelnd. Sie führte mich in den ersten der beiden Ställe und zeigte mir zwei nebeneinander liegende Boxen fast am Ende des Ganges. Neben Medicine würde wahrscheinlich Delta Queen stehen und wer neben Muskat stand, wusste noch niemand. Ich nickte und pinnte die Boxenschilder meiner beiden Pferde an die Boxentür und nahm das reserviert - Schild ab. Pharlap verabschiedete mich, sagte aber, dass es dann noch Abendbrot und Zimmeraufteilung im Gemeinschaftsraum geben würde. Außerdem drückte sie mir noch einen Hofplan und den Trainingsplan in die Hand. Gemeinsam mit Hamsterlady brachten wir Muskat in den großen Stall. Der Hengst hatte sich inzwischen einigermaßen ausgetobt und fraß nun genüsslich sein Mash. Danach holten Monsterflosse und ich Medicine herein. Sie beruhigte sich etwas, als sie Muskat neben sich entdeckte. Da sie sehr stark nachschwitzte, bekam sie ihre Stalldecke über. Zusammen mit Facing, Hamsterlady und Monsterflosse räumte ich die Ausrüstung weg, säuberte den Anhänger und ging dann in den Gemeinschaftsraum.
      Nach der großen Besprechung ging es noch mal kurz in den Stall. Dort besuchte ich noch mal kurz Muskat und Medicine, die sich beide schon beruhigt hatten, und ging dann weiter zu Khiara. Sie gehörte zwar Monsterflosse, war aber meine Reitbeteiligung und ich würde sie wahrscheinlich auch in den richtigen Rennen reiten. In den Trainingsrennen ging nicht, da ich da Medicine reiten musste. Aber die beiden Pferde würden in den großen Rennen sowieso noch nicht gegeneinander rennen. Khiara war eine ganz andere Liga als Medicine und Muskat. Monsterflosse fand ich auch vor Khiaras Box. “Hallo meine Hübsche:” begrüßte ich sie lächelnd. Ich hatte ihr als Begrüßung eine Karotte mitgebracht die sie rasch verschlang. “Hattet ihr eine gute Fahrt?” fragte ich Monster. “Ja, die Pferde haben sich benommen und wir hatten keinen Stau. “ sagte sie lächelnd und doch etwas k.o. “Da hattet ihr mehr Glück als wir.” sagte ich lachend und gähnte. Khiara musterte uns beide uns schien sich zu freuen, menschliche Gesellschaft zu haben. “Wir werden hier alle in die Flucht schlagen, stimmts?” lachte ich der Stute zu. Ich kraulte Khiara noch eine Weile und verabschiedete mich dann von ihr und Monster. Für heute war es wirklich Stress genug.
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    • Pharlap
      [quote name='Edfriend' date='21 December 2010 - 08:26 PM']
      Auf dem Eis
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      Bis vor kurzem hatte ich eine komplett falsche Einschätzung von Delta Queen gehabt. Ja, ich hatte sie noch nicht lange, dies war mir ja bewusst, aber das sie sich so schnell an eine Rennpferdatmosphäre und an das kalte Wetter gewöhnt, damit hätte ich nie gerechnet. Denn Delta Queen und ich würde den gesamten Winter in St. Morit verbringen, wo Delta Queen die Wintersaison über Rennen laufen würde und traniert werden. Dies war sozusagen Delta's 'erste Rennsaison', denn mit ihren 3 Jahren hatte sie noch nicht so viel erlebt. Früher hatte sie oft den Besitzer gewechselt, aber zunächst hatte ich erstmal vor sie zu behalten und zu einem Rennpferd auszubilden. Nunja, Delta und ich waren seit circa einer Woche in St. Moritz und Delta fand gleich eine Freundin: Somebody Mixed My Medicine. Dies war eine Vollblut-Stute von Eddie, mit der sie sich wirklich super verstand und bisher jeden Tag raus kam. Ich hatte Delta in den letzten Tag nicht viel umsorgt außer gefütter und betüddelt, sie sollte sich erstmal an die 'kalte' Atmosphäre und das Rennklima gewöhnen. Und anscheinend liebt sie die Kälte und den Schnee. Sie wälzt sich ständig im Schnee, spielt damit und tobt mit Medicine über den Paddock. Die beiden sind wirklich süß zusammen.. Aber heute wollte ich sie mal ein bisschen an das 'reiten' im Schnee gewöhnen, das heißt wir wollten einfach mal im Schritt oder sogar Trab über den zugefrohrenen See gehen.
      Also ging ich zum Paddock und betrachtete erstmal die derzeitige Situation: Delta und Medicine stöberten im Schnee. Toll, das kann ja heiter werden.., dachte ich mir leise und ging auf die beiden zu. "Hallo, meine beiden Süßen! habt ihr Spaß im Schnee?" bekam ich nur mit einem schmunzeln heraus, da es echt kalt war und ging weiter zum Paddock. Glücklicherweise kamen beide gleich auf mich zu und so hatte ich die Stuten schnell and en Stricken. Also ging es dann anschließend zügig in den Stall, denn trotz meiner Handschuhe froren meine Hände gerade ein. Medcine packte ich in ihre Box und band Delta kurz an solange ich Medicine in ihre mollige Winterdecke packte und sie für Eddie mitfütterte. Dann ließ ich Delta Queen ebenfalls kurz in ihre Box, und ließ eben was trinken. In dieser Zeit holte ich eben Putzsachen sowie Vielseitgkeitssattel, Gamaschen, Glocken und Trense.
      Als ich dies alles an seinem Platze platziert hatte, holte ich Delta Queen wieder aus ihrer Box hinaus, die genau neben Medecine war, und band sie an dem Anb indeplatz im schön warmen Stall an. Schnell nahm ich mir Striegel und bürstete das leicht angefeuchtete Fell von Delta. Ich ar schnell damit fertig, also folgte dann das Putzen der Beine, des Kopfes, der Mähne, des Schweifes und der auskratzen der Hufe. Als ich dann mit all dem fertig war, machte ich Delta die Glocken sowie Gamaschen dran und sattelte anschließend. Danach packte ich mich noch schnell in eine warme Jacke und Termoreitstiefel und dem tresen stand nichts mehr im Weg. Somit ging es los..
      Fest im Sattel nahmen wir Angriff auf den zugefrohrenen See. Delta machte schon große Augen und ich befütchtete fast, das sie große Schwierigkeiten damit haben würde auf dem Eis nicht auszurutschen und das Gleichgewicht zu halten. Leider befürchtete sich dann meine Vorahnung, und Delta stolperte fast über die Esifläche. Immer wieder redete ich gut auf sie, lobte sie und ermutigte sie zu jedem Tritte. Irgendwann, nach bestimmt 10mal den See umrunden, klappte es etwas besser. Queeni hatte solangsam das Gliechgewicht raus, und ich traute mich auch mal zu traben, trodz das ich fast erfror, Delta war aber anzumerken das ihr warm war. Egal, auf jeden Fall klappte das Traben auch schon ziemlich gut, sie hob die Beine und reagierte schön auf die Tempounterschiede, und anscheinend gefiel ihr das Eis sogar und es machte ihr von mal zu Mal mehr Spaß, das Wis zu 'bezwingen'. So traute ich mich auch mal einen langsamen und kontrollierten Galopp. Und tatsächlich, Delta meisterte die Aufgabe gut und konnte jetzt sogar schon einen richtig wilden Renngalopp hinlegen. Dafür bekam sie viel Lob von mir, also ritt ich sie trocken.
      Als sie dann trocken war, stieg ich vor dem Stall ab und führte Delta, die leicht erschöpft war, hinein in den warmen Stall. Medicine streckte gleich den Kopf aus ihrem Fenster als sie Delta wiehern hörten. Die beiden waren wirklich schnuckelig zusammen. Naja, ich treste Delta dann erstmal ab und legte ihr nach dem absatteln und anbinden eine Abschwitzdecke über, wenn auch sie nicht wirklich nass war. Schnell streute ich noch die Box ein und machte Delta Gamaschen sowie Glocken ab, und räumte anschließend ihr ganzes Zeug auf. Dann deckte ich sie um und brachte sie in ihe Box, wo sie ungeduldig auf ihr Futter wartete. Also ging ich in die Futterkammer, ihr Müsli anmischen mit Apfel und Möhren und gab ihr dieses dann in ihren Futtertrog. Hastig stürzte sie sich auf dieses und ich gab ihr dann noch ihre Silage, die sie dann auch fraß. Mittlerweile war auch mir warm geworden, also verabschiedete ich mich von Medicine und Delta und verließ den Stall um ins Wohnhaus zu gehen..
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      (c) by Facing​

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    • Pharlap
      [quote name='Edfriend' date='28 February 2011 - 10:34 PM']
      Ein Tag im Stall
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      In diesem Monat war wieder viel passiert. Neue Pferde, neue Menschen, neue Abenteuer. Juli musste bald wieder abreisen, genoss aber die Ritte auf meinen Pferden und hatte viel Spaß. Außerdem wurde es allmählich Frühling. Schönstes Wetter und allmählich grün werdende Blätter. Die Tage wurden länger und besser. Ich liebte die Ausritte jetzt schon und das Wetter machte mich einfach glücklich.
      Pawaneeh war mein neuer Vollbluthengst, ich hatte ihn von Zambi erstanden und war total happy darüber. Denn er strotzte nur so vor Energie und Talent und er war einfach herrlich. Inzwischen hatte er sich schon richtig eingelebt. Bei einem Spaßrennen im Gelände mit Muskat war er richtig abgegangen, also eine Rennkarriere war auch möglich.
      Yerai war mein neuer Engel. Ich hatte ihn von LeFay übernommen. Seine letzte Körung hatte er leider nicht gewonnen, aber das würde noch werden. Ich liebte seine Farbe, er sah einfach herrlich aus. Er war sehr jung und brauchte viel Beschäftigung, dank Chrissi war das kein Problem.
      Acacia war zwar noch relativ neu aber einfach herrlich. Ich liebte sie jetzt schon. Im Sommer wollten wir dann einen Wanderritt mitmachen, dafür hatte ich ihr schon einen Westernsattel gekauft, der ihr hervorragend stand. Acacia verstand sich leider nicht mit allen Reitern, denn Juli hatte sie letztens runterbuckeln wollen.
      Dr. Insektor war das Gegenteil von Acacia. Er war einfach hübsch und sollte dieses Jahr seine Dressursaison starten. Denn seine Eltern waren sehr begabt und seine Gänge hervorragend, ich musste ihn nur noch weiter einreiten lassen. Sattel und Trense kannte er schon und der Rest würde auch kein Problem werden.
      Weihnachtswichtel wurde immer besser was Fahren und Springen anging. Das hatte sie eindeutig von ihrem Vater Heartbreaker geerbt. Ich fand es toll, einen Nachkommen meines Ponys hier stehen zu haben. Mit ihr trainierte ich auch Parelli und es klappte hervorragend.
      Somebody mixed my Medicine würde uns bald wieder verlassen. Sie passte einfach nicht hier her und Juliette würde sie zurücknehmen. Es tat mir ja wirklich leid, aber bei jemand anderen konnte sie ihr Renntalent sicherlich besser unter Beweis stellen. Ich arbeitete einfach lieber mit Hengsten.
      Juego war eine Niete im Parelli, eigentlich war total intelligent und lernte sehr schnell. Leider zu schnell und ihm wurde schnell langweilig und er machte dann nur Mist. Longieren oder Reiten war einfach besser für ihn und Chrissi machte auch schon richtiges Muskeltraining mit ihm.
      Guaranà war der Liebling von Juli, sie ritt fast immer ihn. Aber er machte sich auch richtig gut unter ihr und sie lernte richtig von ihm. Der kleine Vollblüter war einer meiner Lieblinge. Mit ihm ging Parelli einwandfrei und es machte viel Spaß. So hatte es auch Juli gelernt.
      Muskat war kürzlich aus St. Moritzburg zurückgekommen. Er hatte größtenteils die Trainingsrennen absolviert. Aber er hatte sich gut geschlagen und ich war stolz auf ihm. Inzwischen wartete schon wieder die Sommersaison auf uns.
      Vertigo ging fleißig Springturniere und war kürzlich auf einer Körung. Zwar nicht erfolgreich, aber es war ein gutes Training und nächstes Mal klappt es bestimmt. Vertigo ist doch so unbestechlich. Ich war glücklich das er in meinem Stall stand und ich mochte ihn immer mehr.
      Ejadon war momentan in der Winterruhe gewesen. Natürlich nicht ohne Training. Chrissi und ich trainierten ihn täglich, immer viel Abwechslung und im Sommer konnte es wieder losgehen. Das würde schon klappen.
      Julä lief toll neben Weihnachtswichtel an der Kutsche, die beiden waren ein tolles Team. Ansonsten machte sich Julä auch fantastisch. Sie lief inzwischen richtig fein in der Anlehnung und wurde immer besser.
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    • Pharlap
      [quote name='Edfriend' date='17 April 2011 - 06:59 PM']
      Besuch auf Hayes End
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      Früh morgens schwang sie sich aufs Rad, um zum Gestüt von Edfriend zu gelangen. Hayes End lag nur eine knappe halbe Stunde entfernt. Während sie gemütlich über asphaltierte Strassen dahin sauste, genoss sie die wärmenden Strahlen der Morgensonne. Schon nach zwanzig Minuten erreicht sie die Auffahrt zu den Stallungen, die milde Morgenluft musste wohl ihre Muskeln beflügelt haben. Munter und motiviert machte sie sich an das nicht gerade geringe Tageswerk. Pferde und Fohlen wollten beschäftigt werden.
      Zuerst betrat sie den Offenstall, der mit gutem Gewissen riesig genannt werden konnte. Verschiedenste Pferderassen kauten hier auf ihrem Heu oder genossen die Sonne auf dem angrenzenden Paddock. Im Vorübergehen hatte sich die Rothaarige drei Halfter geschnappt. Die beiden Hengste Pawaneeh und Muskat sowie die Rappstute Somebody mixed my Medicine folgten ihr brav auf den Putzplatz. Da alle drei nur ein wenig staubig waren, ging ihr das Putzen leicht von der Hand. Mit allen dreien ging sie danach auf den Reitplatz, dort waren behelfsmässige Startboxen aufgebaut. Das Ziel der Trainingseinheit bestand darin, die drei an die Prozedur des Startens zu gewöhnen, damit ihre Aufmerksamkeit dem Rennen galt. Nicht das sie vor lauter Nervosität den Start verpassten. Mit dem silbernen Hengst Pawaneeh führte Yarea erst einmal eine Diskussion, ob jetzt die Startbox ein Raubtier sei oder nicht. Auch wenn offensichtlich war, das der Hengst nicht ängstlich, sondern einfach etwas aufmüpfig war. Die beiden anderen machten ihre Sache gut.
      Als nächstes nahm sie sich die Ponys vor. Weihnachtswichtel, Juego, Vertigo und Julä wurden aufgehalftert, übergeputzt und auf den Reitplatz gestellt. Zügig baute sie einen Freispringkorridor mit einigen kleinen Hindernissen auf. Alle Ponys flogen mit gespitzten Ohren und sichtlicher Begeisterung über die Hürden. Nach einer kurzen Kuscheleinheit durften die Racker wieder zurück in ihren Stall.
      Mit dem vorsichtigen und schüchternen PRE-Hengst Yerai begann sie erste zirzensische Lektionen zu üben. Nach anfänglicher Unsicherheit seitens des Hengstes öffnete er sich ihr rasch und begann freudig mitzuarbeiten. Nach einer knappen Stunde Arbeit blieb der Hengst auf Zeichen stehen, ging seitwärts oder vollführte eine Wendung.
      Mit dem Vollbluthengst Guaranà ging es auf die naheliegende Geländestrecke. Im ruhigen Kanter und ohne große Hektik nahm er die Sprünge. Auch wenn ihm eher nach einem schnelleren Tempo gewesen wäre, wie die Rothaarige sehr wohl bemerkte. Als sie die letzten Meter der Strecke erreichten, gab sie dem Hengst die Zügel hin und liess ihn rennen. Dieser genoss diese Renneskapade in vollen Zügen.
      Mit den drei Warmblütern [Acacia, Dr. Insektor und Ejadon [/b] ging es auf den Dressurplatz. Nacheinander ließ sie alle drei viele Bögen reiten, auf denen sie vertikal und horizontal gebogen wurden. Auch Übergänge wurden fleißig geübt, vor allem Ejadon brillierte nach einigen Mucken durch schwungvolle Schritt – Galopp Übergänge.
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      (c) by Yarea

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    • Pharlap
      [quote name='Edfriend' date='21 May 2011 - 11:54 PM']
      Ruhe? Nein. Action? Ja.
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      Elanvoll sprang ich aus meinem Bett, als mein Wecker plötzlich anfing zu ‘klingeln’. Mein /Wecker war mein Handy und das spielte so eben das Lied ‘Future starts slow’. Also so gesehen kein Wecker, denn ich wurde angerufen. Ich schüttelte kurz meinen Kopf um munterer zu werden und ging dann mit meinem typischen “Ja hallo?” dran. Es war Juli eine meiner besten Freundinnen. Sie hatte heute frei und fragte ob sie vorbei gucken dürfte. Also verabredeten wir uns für 13.00 Uhr. Gähnend legte ich auf und schaute auf die Uhr. Halb sieben, na da konnte ich gleich munter bleiben, Chrissi wollte heute mit Ejadon nämlich noch auf ein Springturnier fahren. Ich würde derweil hier bleiben, sie nahm ihren Freund mit, der ihr half. Ich zog das Rollo hoch und blickte in einen strahlend blauen Himmel. “Fail …” murmelte ich, eigentlich hätte doch langsam die Welt untergehen sollen, oder? Ach Gott war ich schlecht darin mir Tage zu merken. Schnell verschwand ich im Bad, wusch mich und zog mich flott an. Das hieß Top, ¾ lange Jeans & Stallchucks. Zufrieden flitzte ich in die Küche, machte mir ein Toast mit Hagebutte-Marmelade, dazu schnell einen Latte Macciato und versorgte nebenbei Hunde, Katzen, Wellis und Chinchillas. Als ich mit allem fertig war, ging es nach draußen. Mylo und Nessie folgten mir bei Fuß und gemeinsam ging es in Richtung Fohlenstall. Die Zwerge waren neuerdings meine Frühaufsteher. In Chrissis Haus regte sich auch schon Licht und fünf Minuten später stand auch sie auf der Matte und versorgte die Zuchtpferde und die Anwärter. “Lass Ejadon gleich drin, ich helf dir dann!” rief ich schräg über den Hof zu ihr und verteilte dann die Portionen für die Fohlen. Außerdem hatten wir eine Neue dabei: Jeanie. Sie war das Fohlen meiner ehemaligen Reitbeteiligung Look at my Hair und hatte seine fantastischen Gänge geerbt. Ihre Mutter war eine reine Haflingerstute, also eine interessante Mischung. Die Kleine war erst vorgestern angekommen & heute würde es das erste Mal mit allen Fohlen auf eine Weide gehen. Mit Tiny Girl und Caribic Sue hatte sie schon Bekanntschaft gemacht und die drei hatten sich gut vertragen. Die Hengste machten mal wieder mehr Theater als die Stuten, deshalb fütterte ich sie als erstes, nicht das sie noch aus Hunger starben. Morgenheu gab es nicht mehr, stattdessen würde es gleich auf die Weide gehen. Hollybrook’s Zarin und Eddi’s Death Pop Romance waren als erstes fertig, also schnappte ich mir die beiden und sie durften als erstes auf die grüne Wiese. Gestern war der erste Weidegang für die Fohlen auf unsere große Weide gekommen, Gott hatten die sich gefreut. Danach brachte ich Caribic Sue und Helia auf die Weide. Darauf folgten Armathan und Dark Heart. Nun musste ich warten, da der Rest nicht so schnell fraß. Als nächstes waren Wishful und Cara Mia fertig und dann auch Long Island Icetea und Romantica. Zum Schluss brachte ich dann noch Paradise Istania, Tiny Girl, Panthero, Hollybrook’s Fairy Bluebird und Jeanie auf die Weide. Ich musterte die doch recht große Fohlenweide. Jeanie hing sich an Fee & die beiden tobten gemeinsam über die Weide. Zarin versuchte es wieder mit Armathan aufzunehmen, während Dark Heart (der vernünftigste) anscheinend den Friedensstifter spielte. Romance ärgerte hingegen zusammen mit Panthero die Mädels. Diese wollte jedoch in Ruhe grasen und nicht von zwei aufmüpfigen Füchsen gejagt werden. Helia machte das auch von Anfang an klar und Wishful ging gleich in die Offensive. Ich lachte, wie eine Schulklasse waren sie. Zusammenhalt, aber dennoch oft genug Zickenkrieg. Nach 10 Minuten hatte sich das Gesamte beruhigt und entweder wurde freundschaftlich getobt oder gegrast. Während ich die Fohlen beobachtet hatte, brachte Chrissi gerade alle Anwärter auf die Weiden. Also lief ich in den Zuchtstall und holte Mokka und Sonja aus den Boxen um sie auf die Weide zu lassen. Die beiden Achal Tekkiner Stuten hatten sich gut erholt und sahen inzwischen prächtig aus. Zusammen mit Chrissi brachte ich auch noch den Rest auf die Weide und dann widmeten wir uns Ejadon. Wir banden ihn draußen beim Waschplatz an und während Chrissi begann Hufe auszukratzen und die Mähne zu kämmen, wusch ich den Schweif, trocknete ihn und band ihn nach oben hin zusammen. Dann putzten wir ihn noch gründlich und fetteten die Hufen ein. Inzwischen war es schon 9.00 Uhr und Chrissi musste langsam los. Da kam auch schon ihr Freund mit dem Jeep und schnell war der Hänger dran, Pferd & Ausrüstung verladen und Chrissi verabschiedete sich. Sie würde gegen Nachmittag wieder kommen. Ich drückte ihr ganz fest die Daumen, es würde Ejadon’s erstes Turnier sein und das doch mit vielen schweren Gegnern. Ich lief in den normalen Stall und begann die Boxen von Vertigo, Julä, Pawaneeh & Guarana auszumisten. Allmählich würde ich mir wohl doch einen Stallburschen anschaffen müssen. Ich vermerkte mir für meine Mittagspause, gleich eine Anzeige ins Internet zu stellen. Die anderen Boxen in dem Stall waren schon gemacht. Im Fohlenstall machte ich insgesamt 6 Boxen sauber und im Zuchtstall Gott sei dank nur zwei. Danach war ich erstmal k.o. und es war auch schon um 11. Also aß ich kurz ein Sandwich und ging dann ins Büro. Als erstes gab ich die Stellenanzeige auf. Sicherlich würde sich jemand melden. Dann machte ich noch eine Stunde Papierkram, eh es mir reichte. Ich hatte die Turniere gecheckt an die ich meine Pferde schicken wollte und ein paar Körungen waren auch wieder dabei. Hayes End musste wieder aktiv werden. Vorallem da wir momentan so viele Pferde besaßen. Den Fohlen wollte ich heute frei geben, die durften mal nur auf die Weide. Denn die letzte Woche hatte ich mir täglich drei Stück rausgenommen und recht hart trainiert. Zarin, Romance und Armathan hatten ordentlich an der Longe gehen müssen, ebenso Caribic Sue und Helia. Wishful und Dark Heart hatte ich Feispringen lassen, da sie dafür perfekt geeignet waren. Icetea und Romantika waren auch an die Longe gekommen, wie Istania. Tiny Girl dagegen hatte ich einige Kunststücke beigebracht, doch auch sie würde bald die Longe kennenlernen. Mit Panthero war ich auch ein wenig im Kurs Bodenarbeit unterwegs gewesen und Fee & Jeanie waren erst einmal dabei die Gurndkenntnisse zu lernen, also Putzen & Führen, brav stillen stehen usw. Also konnte ich mich heute vollkommen auf das Training der Großpferde konzentrieren. Ich nahm mir mal wieder Vertigo vor. Der Gute hatte sicherlich Lust auf eine kleine Springeinheit. Nachdem ich ihn gründlich geputzt hatte, kam der Sattel drauf und dann ab auf den Springplatz. Im Schritt am langen Zügel ritt ich den Hengst warm und ließ ihn dann erst einmal viele gebogene Linien und Wendungen reiten, dann nahm ich die Zügel auf und trabte nach 10 Minuten an. Nach ein wenig Dressurarbeit galoppierte ich an & nahm die tiefen E-Sprünge. Dann gingen wir über zu A-L Hindernissen und sogar einige M waren dabei. Nach einer Stunde ritt ich den Schecken ab und lobte das schwitzende Pferd. Im Stall sattelte ich ihn schnell ab und kratzte die Hufen aus. Dann ging es zum Waschplatz. Zuerst die Vorderbeine, dann die Hinterbeine und dann noch Brust, Hals und Sattellage. Gerade als ich dann mit dem Schweißmesser zu Werke war, kam Julis Auto auf den Hof gefahren, sie stieg aus und begrüßte mich fröhlich. “Na wie geht’s?” fragte sie und wir hielten kurz Small-Talk. Dann brachte ich Vertigo auch schon wieder auf die Weide und beschloss Juli eine Reitstunde zu geben. Leider nicht auf ihrem geliebten Guarana, auch wenn sie sich das gewünscht hätte. Aber den Guten brauchte ich nachher noch für einen Ausritt mit ihr, außerdem war er verdammt feinfühlig und sensibel. Ich setzte sie stattdessen auf Lapis Lazuli. Juli war, bei der doch recht imposanten und viel kräftigeren Stute als Guarana, vorsichtig. Doch Lapis schien sie sofort ins Herz zu schließen und war ganz lieb. Nachdem die Stute gesattelt war ging es auf den Reitplatz. Juli ritt die Barockstute warm und genossen die fließenden Bewegungen. Die Stute machte längere und schwungvollere Schritte als der kleine Vollblutaraber, aber dafür auch ganz sanfte, fast schwebende. Juli bekam sie nach einigen Zirkelrunden richtig gut an den Zügel gestellt und die Stute lief schön durch das Genick gestellt. Ich lobte Pferd und Reiter ständig und Juli bekam eine neue Ebene der Dressur mit. Mit Leichtigkeit gingen Seitengänge, schwierige Dressurlektionen und und und von der Hand und sie genoss es anscheinend wirklich. Lapis fand dieses lockere Training auch wirklich berauschend und nach einer Stunde ließ ich die beiden in Ruhe. Wir sattelten Lapis ab, putzten sie kurz und spritzten sie so wie Vertigo ab. Dann schnappten Juli und ich uns die beiden Haflinger Jargo und Mrs. Pretty um beiden herauszuputzen. Der Mann meiner Freundin brauchte zwei Ponies und eine Kutsche. Damals hatte er Schwarzwälder gehabt, aber wegen Umzug hatte er sie weggeben müssen, dennoch liebte er Kutschfahrten. Ich hoffte die beiden würden sich benehmen. Er kam eine halbe Stunde später und half uns beim anschirren, dann verschwand er auch schon samt Kutsche und Pferden. Die beiden Haflinger hatten klasse ausgesehen, besonders Mrs. Pretty, deren Äppelung im Sommer sehr zur Geltung kam. Nun grinste ich Juli an und holte Guarana und Pajero von der Hengstweide. Gemeinsam putzten wir die beiden Hengste und dann schwang ich mich in Pajeros Sattel und sie sich in den von Guarana. Gemeinsam machten wir einen lockeren Ausritt und genossen das schöne Wetter. Pajero - mein absolutes Ausnahmepferd - lief heute extrem schön und ich hätte ihn wieder abknutschen können. Doch der Gute war kein Kuschelpferd und das verlangte ich auch nicht. Guarana war da anders, er liebte es gegrault zu werden. Mit einem spontanen Wettrennen musste er sich von den Streicheleinheiten jedoch trennen. Der kleine Araber war schnell, aber Pajero besaß eine anerkennende Ausdauer. Ich spürte seine kräftigen Muskeln die sich unter mir bewegten. Mühelos galoppierte er über die ewig lange Wiese und hängte den Araber beinahe ab, aber Guarana war ehrgeizig und so galoppierten wir beinahe nebeneinander. Der Unterschied war nur, dass Guarana sich anstrengende und Pajero nicht. Nach einer Stunde waren wir dann auch wieder da und versorgten beide Pferde eh es wieder auf die Weide ging. Gerade als wir Chaira und Apache zum Putzen von der Weide holten kam Chrissi wieder. Sie hatten den zweiten Platz erreicht, ich lobte sie, denn das war sehr gut für das erste Turnier auf einem fast fremden Pferd. Ejadon durfte für den Rest des Tages auf die Weide und Chrissi war jetzt auch wieder von der Partie. “Geländeritt zu viert?” fragte ich lachend. Und alle nickten. Ich nahm Alazar, Chrissi bekam Chaira, Philipp (Chrissis Freund) bekam Cazador und Juli bekam Apache. Schnell machten wir die vier Pferde fertig und dann ging es los. Ich führte die Mannschaft an. Alazar nahm die Hindernisse ohne Probleme und ich hatte zu tun, dass er den Rest nicht abschüttelte. Chrissi hatte auch keine Probleme und auch die anderen beiden bekamen ein Gefühl für das Gelände. Die zweite Runde ging dann genau andersherum und diesmal ritten wir um die Wette. Das Alazar als Vollblut verdammt gute Chancen hatte war klar, aber die anderen drei waren auch für Military trainiert und die loszuwerden stellte sich als schwerer heraus, als gedacht. Letztendlich ging es gleichauf mit Cazador durchs Ziel. Alazar war auf 180 und wollte gleich noch weiter springen. Doch nach diesem jump & run reichte es nun. Wir spritzten auch die vier Pferde ab und dann durften sie wieder auf die Weide. Es war inzwischen gegen 16.00 Uhr und ich lud zum Eistee und Eis ein. Da sagte keiner Nein. Gegenleistung würde sein, den Rest des Tages mit im Stall zu helfen und auch dazu sagte keiner nein. Nach unserem Päuschen ging es weiter. Wir bereiteten die Ankunft für einen neuen Hengst vor: Calucci. Ein wunderschöner Lusitano mit interessanter Fellfärbung. Er war inzwischen auch drei und würde bei uns eingeritten werden, ich müsste nur noch jemand passenden finden. Wir bereiteten eine Box im Zuchtstall neben Aristo vor, dann kam Monsterflosse auch schon mit prächtigen Tier. Erstmal durfte er sich auf der Weide neben dem Stall gründlich austoben, eh er dann die neue Box erforschte. Während sich die anderen drei um ihn kümmerten, besprach ich mit Monsterflosse alle wichtigen Dinge und was alles dazu gehörte. Dann verabschiedete sie sich auch schon wieder und für mich ging es wieder an die Arbeit. Ich ging zu den anderen dreien und bewunderte auch den neuen Hengst. “Guter Fang.” grinste Philipp und kraulte die Stirn des Pferdes, er schien ihm jetzt schon verfallen. “Dann wieder an die Arbeit.” lachte ich und tätschelte Calucci liebevoll den Hals, der hatte jedoch mit seinem Heu zu tun. Erstmal kamen die Hafis wieder, aber um die kümmerte sich schon Philipp, also schnappte ich mir Heartbreaker und Juego und longierte beide nacheinander. Juli ging mit Julä und Weihnachtswichtel eine Runde spazieren und Chrissi trainierte Rings Of Friendsship. Nachdem Philipp dann fertig war durfte er auf Thorondor reiten und machte mit einem sehr seltsamen Charakter Bekanntschaft. Thorondor sah keine Fehler reiterlicher Seite ein und damit musste auch Philipp leben. Ich stieß dann noch mit Aristo zu der kleinen Dressurversammlung hinzu und als dann noch Juli kam, wurde die gleich auf Acacia gesetzt und wir ritten eine kleine Kür. Heute schienen wir wirklich kreativ zu sein. Es war immer schön mit anderen unterwegs zu sein. Danach ging es dann für alle Pferde wieder auf die Weide und ich wollte noch die Vollblüter trainieren. Chrissi würde Muskat nehmen und ich Pawaneeh. Philipp und Juli würden derweil die Jüngsten de großen longieren. Dazu gehörten Yerai, Dr. Insektor, Medicine und Bonanza. Philipp nahm sich nach einer Weile kurz Zeit um die Zeit zu stoppen. Pawaneeh schien ein wahres Ausnahmetalent zu sein, denn ohne großartiges Training wies er eine exzellente Ausdauer auf. Ich lächelte zufrieden und wir machten noch drei Durchläufe ohne Zeitstoppen und dafür auch wesentlich kürzer. Für Muskat war das auch sehr gutes Training. Der Gute war ja mit in St. Moritzburg gewesen und diese Erfahrung hatte ihm definitiv nicht geschadet. Wir beide genossen das Tempo und die frische Luft. Die beiden Hengste liefen einfach herrlich und es war immer etwas besonderes auf so einem englischen Vollblut zu sitzen. Zufrieden ritten wir die beiden ab und auch Juli & Philipp waren inzwischen fertig. Sie hatten die vier Pferde schön longiert. Doc und Bonanza brauchten bald einen ordentlichen Einreiter und auch um jemanden für Sonja & Mokka musste ich mich kümmern. Somit waren alle Pferde versorgt und der tag bald zu ende. Es war schon 19.30 Uhr. Also begannen wir die individuellen Futterportionen zusammen zu stellen und schon in die Tröge zu tun, eh wir die ganzen Pferde reinholten. Zu viert und jeder immer zwei Pferde ging wesentlich schneller als nur zu zweit. Nach einer halben Stunde waren wir fertig und für die Pferde war Schluss. Ich lud alle auf einen Grillabend ein und rief auch noch ein paar Freunde an. Schnell wurde sich umgezogen und frisch gemacht und dann der Grill angeworfen. Philipp fragte sogar nach der Stelle bei mir im Stall und ich nahm dankend an. Er würde es eher nebenbei machen, aber das reichte. Sicherlich meldete sich auch noch jemand anderes & da er es eh lieber kostenlos und aus Spaß machte, hatte ich noch genug Geld für den anderen. Für heute endete der Tag in einer herrlichen Grillparty bei der ich die einzige war, die nüchtern blieb - Alkohol hatte ich noch nie leiden können -. Letztendlich beendete ich den Tag auch mit dem Lied, mit dem er begonnen hatte.

      You can holler, you can wail
      You can swing, you can flail
      You can fuck like a broken sail
      But I'll never give you up
      If I ever give you up my heart will surely fail

      ______________________________

      [/quote]
    • Pharlap
      Eine böse Überraschung

      Es war gegen Abend, ich mistete gerade die boxen von Shihan, Pharlap, Spahira und fra Cry aus als ich mein Handy klingelte. Ich kannte die nimmer nicht und nahm aber trotzdem ab. Es war eine Frau am Telefon welche sich als Vorsitzende des Tierschutzverein vorstellte. Ich fragte mich wirklich wieso sie mich anrief schließlich ging es allen meinen Pferden gut. Sie erklärte mir dann, das sie wegen Erdbertortes Pferden anrufe und sie mich darüber informieren möchte (Da ich ja ihr Zuchtpartnerin war)das Erdbeertorte eines Tages einfach verschwunden war, das war ungefähr im Dezember gewesen. Die Pferde waren auf den Weiden gewesen, am Anfang hatte es noch genug zu fressen gehabt aber mit der zeit haben die Pferde alles abgegrast, die Nachbarn sind dann in die Scheune eingebrochen und haben die Pferde hin und wieder gefüttert. Doch da es nun bald sechs Monate her war das die Besitzerin zuletzt gesichtet wurde und die Polizei ratlos war habe man entschlossen die Pferde an Leute abzugeben die sich gut um die Pferde kümmern würden. Sie fragte mich ob ich die Pferde nehmen wolle, ich müsse zuerst einfach alle Züchter darüber informieren. Ich willigte ein das ich alle anrufen würde und das VKR klären würde und dann pro Pferd dem TSV 500 J spenden würde.

      Es war gar nicht so leicht alle Züchter zu erreichen. Denn manche hatten ihre Zucht aufgelöst, waren weggezogen oder hatten ihre Adresse geändert. Aber ich schaffte es fast alle zu erreichen.

      Am Samstagmorgen klingelte mein Wecker um halb fünf. Halbwach zog ich Jeans und ein altes T – Shirt an. Ich band mir meine Haare zu nem Pferdeschwanz zusammen. Dann ging ich in die Küche und ass schnell etwas. Dann zog ich meine Gummistiefel an und lief zu den Stallungen. Als erstes half ich den anderen die Rennpferde zu füttern. Den am Samstag und Sonntag wurden wie Pferde nicht morgens trainiert sondern erst am Nachmittag. Somebody mixed my Medicine hiess unser Neuzugang eine hübsche schwarze Stute. Sie und Mirabell, Septembers Melody, Race is Hope, Red Pepper Doom, Storms Ranson, Wunders Champion, Caramelbonbon, Carousel, Vento, Mystery, Pharlaps Prinzessin, Lissy, Moulan, Morengo, Red Terror, Wunders Stern, Magic Image, Blue Moons Orkan, Sterling Dream, Dissy, Black Stream warteten schon ungeduldig aufs Frühstück. Nachdem alle Pferde ihr Futter bekommen hatten machten wir uns zu 8 daran die Boxen aus zu misten. Wir kamen sehr schnell voran da jeder nur 4 Boxen machen musste.

      Danach gings zum Laufstall auch die sechs Fohlen konnten es kaum erwarten ihr Heu zu bekommen. Destyni, Shoo – In, Exciting Force, Vai Alida, Black Dragon, und Deadly Ambition drängten sich eng als Tor als ich mit dem Heu zu den zwei grossen Futterraufen lief. Dann währenddem die Fohlen fraßen misteten ich und mein Vater den Laufstall ab.

      Wosnotme, Secretariat, Moonkid und die drei Pferdepfleger hatten sich zum Verkaufs und Quarantänestall aufgemacht. Dort mussten als erstes Ginger, Step to Future, Entreaty, Magical Golden Dust, Soleil, Disturbia II, Lifestyle, Golden Apple, Black Fantasy, Caribics Love, Sahne Toffe, Rabenkönigin, Schnee II, Cant Hold Me, Halil, Small Joker und Herbstblüte gefüttert und umsorgt werden. Danach wurden wie boxen ausgemistet. Nun musste Box 18 – 33 vorbereitet werden. Die Boxen waren schon desinfiziert worden und nun musste man sie nur noch einstreuen und die Heunetze füllen sowie die Selbsttränken einschalten. Danach wurden Ginger, Step to Future, Entreaty, Magical Golden Dust, Soleil, Disturbia II, Lifestyle, Golden Apple, Black Fantasy, Caribics Love, Sahne Toffe, Rabenkönigin, Schnee II, Cant Hold Me, Halil, Small Joker und Herbstblüte auf die Weide gelassen. Damit der Stall mit seinen 50 Boxen leer war wenn die neuen Pferde ankamen.

      Währendessen hatten ich und meine Eltern die Zuchtpferde auf die Weide gebracht und sie dort gefüttert. Saphira und Far Cry teilten sich ihre kleine Weide. Shihan stand mit Pharlap auf der anderen Weide. Danach misteten wir die 4 Boxen aus und streuten noch 2 weitere ein, allerdings am anderen Ende des Stalles da die zwei neuen Pferde krank sein könnten und wir nicht wollten das sie die anderen ansteckten, denn schliesslich waren diese ein kleines Vermögen wert.

      Am Samstagmorgen um 8 Uhr kamen drei alte Pferdetransporter auf den Hof gerollt welche je platz für 8 Pferde boten. Die Transporter sahen alt und zerbeult aus, und kaum besser als die Pferde die darin waren. Wie ich feststellt nachdem ich einen Blick hinein geworfen hatte.
      Bevor wir die Pferde ausluden überreichte ich der Frau vom TSV 9500 Joellen. 500 pro Pferd und es waren 19 Pferde. Eigentlich ein Spottpreis, dachte ich als ich mir die Papiere der Pferde durchblätterte. Denn darunter waren Pferde mit Top Abstammung, Gekrönte, oder solche von sehr berühmten Züchtern. Aber ich hatte mich auch entschlossen die alten, oder weniger guten Pferde aufzunehmen. Jeddoch als wir anfingen die Pferde aquszuladen, war ich mehr als schockiert. Requiem stand zu vorderst im Anhänger, er war nur noch ein Schein von dem was er einmal gewesen war. Er war bis auf die Knochen abgemagert, sein ganzer Körper war eingefallen, von Bisswunden und Kratzern übersät, sein Fell glanzlos, der Blick in seinen Augen leer, es schien als würde ihn seine Umgebung gar nicht mehr interessieren, als hätte er schon aufgegeben und hoffe jetzt sterben zu können. Ich brachte ihn direkt in den Zuchtstall in seine Box. Dort wartete ein kleines Netz mit Heu auf ihn. ER durfte jetzt nur sehr langsam wieder anfangen zu essen sonst würde er eine Kolik bekommen. Rubina folgte danach sie sah genau so schrecklich aus wie der Hengst. Doch sie schien ncoh mitgenommener denn sie hatte schon vorher das alles schon einmal erlebt. Dann folgten die anderen Pferde, Fohlen und Ponys. Am meisten taten mir die fohlen leid, sie waren so jung und hatten schon am eigenen Liebe erfahren müssen, wie grausam Menschen sein können. Alle anderen Pferde kamen in den Quarantänestall. Da sie Krankheiten oder ähnliches haben könnten und ich nicht wollte das sie die anderen Pferde anstecken. Es wäre eine Katastrophe wenn Morengo oder ein anderes Rennpferd plötzlich erkranken würde. In die box 18 kam Blutsengel, dann folgten Germanys Pride, Landgraf, Samboca, Quintesse of Xaras, Tomorrow can wait, Efeu, Fada Fid, Leyla, Weihnachtsengel, Will to win, Yazinka, Bounty, Kantaro, Tapita, Fox Flex, und inder Box 33 Dustin.

      Alle Pferde bekommen ab jetzt jede Stunde von 6 Uhr bis 18 Uhr ein halbes Kilo heu und alle 2 Stunden 100 Gramm Müsli. Damit sie sich dran gewöhnen das sie wieder regelmäßig Futter bekommen und damit sie nicht zu viel auf einmal fressen. In 2 Wochen dürfen die Pferde dann auch auf die Weide. Davor stehen sie unter strengster Beobachtung, da ich Tierärztin bin werden alle Pferde in den nächsten paar Tagen entwurmt und geimpft, sowie untersucht. Der Hufschmied wird auch vorbeischauen müssen.

      Danach werden den Pferden die zerzausten Mähnen und Schweife geschnitten, das verfilzte noch nicht ausgefallene Winterfell abrasiert und gewachen.

      Wir haben noch einen langen Weg vor uns bevor diese armen Pferde wieder einigermassen gesund sein werden und einsatzbereit sind. Jeddoch werden sie wohl nie mehr so werden wie sie früher waren.​
    • Pharlap
      Ein heisser früh Sommertag

      Voller vorfreude auf den freien Donnerstag kam ich von der schule nach Hause. Endlich hatte ich auch die letzte Promoprüfung hinter mir. Meine Eltern waren nciht zu hause, also nahm ich mir ein Eis und zog meine Stallklamotten an. Dann stürmte ich nach draussen. Zuerst ging ich in den grossen Trainingsstall. Dort war im Moment nciht viel los, da alle Pferde auf der Weide standen. Also sah ich kurzer Hand bei den Zuchtpferden vorbei. Diese befanden sich im Stall da ihre boxen grosse Paddocks davor hatten und Saphira bald fohlte. Requiem, Rubina Shihan, Pharlap, Far Cry, und Saphira dösten friedlich vor sich hin oder knabberten etwas Heu. Ich beschäftigte mich kurz mit den Pferden dann ging ich weiter zum Fohlenlaufstall. Da es sehr heiss war hatten es sich die Fohlen im kühlen tall gemütlich gemacht. der Stall und die angerenzende Koppel war aufgeräumt und sauber. die pfleger hatten gute Arbeit geleistet. Eine junge pflegerin holte gerade blutengel herraus und band sie in der Wasch und putzbox an dann holte sie noch Tommorrow can wait. Die beiden Fohlen waren vorher im quarantänestall gestanden. Da sie gesund waren udn ich mich entshieden hatte sie zu behalten waren sie nun in den LAUFSTALL UM GEZOGEN. Doch bis die zwei sich vollständig erholt hatten würde es ncoh ziemlich lange dauern.
      Black Dragon kam an die Abgrenung von Stall und Putzplatz getrabt udn begrüste mcih freundlich ihm folgte sho - In und als ich beiden ein Stück Apfe zu schob kamen auch Vai alida, Deadly Ambition, Force und Destiny angelaufen. auch sie bekamen ein leckerli. dann verabschiedete ich mich, ich musste nämlich uach noch bei den anderen Pferden vorbei schauen.
      Ich ging nun hinüber zum rennstall. Alles war ruhig und die Pferde dösten freidlich in ihren boxen. Sie würden wegen der drückenden Hitze erst abends raus kommen, heute morgen waren alle schon auf der Bahn gewesen.

      Somebody mixed my Medicine, kleiner ausritt im Schritt und Trab
      Mirabell, in der halle longiert it Sattel und Zaumzeug
      Septembers Melody xx, ebenfalls ausritt im Schritt und Trab
      Race is hope, 1000 m Trab und 1600 m Galopp af der Bahn
      red peeper Doom, Rennen
      Storm`s Ranson, führanlage, freilauf in der Halle, an der hand grassen
      Wunders Champion, 2000 m Trab auf der Bahn
      Caramelbonbon, Ausritt im Schtitt, Trab und Galopp, Führanlage
      carousel, Führanlage, an der hand grassen, Laufband
      Vento, 2500m Trab
      Mystery xx, 500 m Trab 1000 m Galopp, Führanlage
      Pharlaps Prinzessin, longiert mt sattel und zaumzeug, im schritt über die anlage geritten
      Lissy, Ausritt (alle GA9
      Moulan, Ausritt mit Lissy
      Moengo, Spaziergang an der Hand, Laufband anschliessend schwimmen.
      Red Terror, Führanlage 600 m Trab
      wunders Stern, rennen
      Magic Image, rennen
      Blue Moons Orkan, 500 m Trab 500 Galopp, Führanlage
      sterling dream, Freilauf in der halle, gemütlicher ausritt
      dissy, 1000 m Trab

      Black Stream, 2000 m Trab

      Als ich mir das ganze durch gelesen hatte besuchte ich kurz meinen Liebling Morengo dann lief ich zum Verkauf und Quarantänestall.
      Die Pferde verbrachten hier ebenfalls den Tag drinnen, durften jeddoch in der nacht nach draussen. Ich lief durch den stall und sah mir alle kurz an. Die meisten der Pferde die wir von Erdbeertortes Hof gerettet hatten, sahen schon besser aus. Sie wirkten viel gepflegter, da der hufschmied da war und sie jeden tag gestrigelt wurden. Auch hatten sie etwas an Gewicht zu gelegt jeddoch wirkten sie immer noch etwas apatisch und in sich gekehrt.

      Gestüt victoire's Ginger und Step To Future fuhren am Freitag zur Auktion, wir hoffen das die beide ein neues wunderschönes zu Hause finden.
      entreaty, Magical Golden Dust,Solei, Lifestyle und disturbia stehen ab jetzt ebenfalls zum Verkauf frei, auch sie finden hoffentlich ein tolles neues zu HuASE. Die wehls A fohlen sind zwar gesund und munter bleiben aber voraussichtlich ncoh eine weile bei uns. Rabenkönigin steht im moment ebenfalls ncoh nicht zum Verkauf frei, da sie villeicht einen Platz in unserer neune Zucht bekommt. halil steht zum verkauf frei. Die anderen Pferde müssen sich ncoh erholen.
    • Pharlap
      Ein sehr grosses Rennen

      Es war soweit Green hIlls eröffnete seine Rennbahn und mit ihr eine rEihe an wichtgen Rennes. Fünf Rennen und am ende gab es Auszeichnungen für das beste Pferd, den besten jockey und den besten besitzer. Natürlich wollte ich umbedingt mit machen und ich hatte eine reihe von Pferden herraus gesucht die sich dafür eigneten.

      Heute stand ich also ganz früh auf und machte mich mit meiner Liste auf zum Büro. Dort fand ich meinen Vtaer und fast alle Pfleger und jockeys bei der Besprechung des Tages. "Das Green Hills Newcomer Championship!" rief ich begeistert udn die anderen sahen mich nur fragend an. Ich erklärte es ihnen und hielt ihnen dann eine liste mit sieben Pferden hin die sich dafür eigneten. Red Pepper Doom, Storms Ranson, Caramelbonbon, Wunders Stern, Medicine, Sterling dReam und Pharlaps Prinzessin. "Das sind alle Pferde die sich eignen weil sie erst ein Rennen geluafen sind. Ich denke wir melden fünf Pferde an dann sind unsere chancen gross beim Rennen zu punkten!" sagte ich. Die anderen wirkten begeistert und sofort machten iwr uns daran einen Trainingsplan zu erstellen.​
    • Pharlap
      Umzug nach Deutschland is Gestüt Victoire

      Wow, ich onntes immer noch nihct fassen das ich meinen jetziges Gestüt verliess. Gestüt Galoppwunder stand nun zum verkauf. Es würde ziemlcih lnge dauern alle Pferde nach Deutschland zu Eisa zu bringen. Doch wir würden das schon irgendwie schaffen. Und wenn ich ehrlich sein sollte würde alles leichter werden. Die meisten Mitglieder des JoelleGalopps waren in Deutschland und auch die Joelle Galopp Rennbahn befand sich In der Nähe der Grenze Deutschland Schweiz.
      Als erstes würden die Rennpferde umziehen.
      Es war sechs Uhr früh als 4 grosse Pferdeanhänger auf den Hof fuhren. Ich ging in den Stall um mit mit zwei anderen Pflegern den Pfeden ihre Transportergamaschen anzuziehen und diese zu verladen. In den ersten anhänger kamen: Somebody mixed my Medicine, Septembers Melody, Mystery, Lissy, Moulan, Sterling Dream. In den zweiten luden wir: Dissy, Pharlaps Prinzessin, Mirabell, Destiny, Black Stream, Race is Hope und red Pepper Dom. in den dritten kamen: Storm`s Ranson. Wunders Champion, Caramelbonbon, Carousel, Vento, Morengo. In den letzten Transporter kamen: Red Terror, Wunders Stern, Magic Image, Blue Moons Orkan sowie zwei Fohlen: Destiny und Exciting Force.

      Nun luden wir auch noch das Zubehör der Pferde in die Transporter. Decken, Sättel, Zaumzeuge, putzzeug ect. Dann gingen wir ins Büro um einen Kaffe zu trinke. Danach misteten wir alle boxen komplett aus und räumten den Rennstall picobello aus.

      Später am Nachmittag kamen wieder vier transporter an. Wir wollten diesesmal die restlichen fohlen und die Zuchtpferde einladen. Wir zogen alen Transportergamaschen an, wegen der hitze liessen wir die decken weg. In den ersten Transporter wurden Shoo - In, Vai Alida, Black Dragon, Deadly Ambition, Rubina und Saphira verladen. Wir versorgten alle mit Wasser und heu und verstauten das Zubehör. Dann schickten wir die Pferde auf Reisen. In den zweiten luden wir: Requiem, Shihan, Pharlap, Far Cry und ein paar Verkaufspferde Entreaty und step to Future. In den dritten hänger kamen Ginger, Magical Golden Dust, Soleil, Disturbia II, Lifestyle und Golden Appel. In den dritten Hänger verluden wir weitere Verkaufspferde: Black Fantasy, Caribics Love, Sahne Toffe, Rabenkönigin, Cant Hold me, Halil und Herbstblüte. In den letzten Transporter kamen: Germanys Pride, Landgraf, Samboca, Quintesse of Xarax, Efeu, udn leyla. Als alles Zubehör veräumt war machten die Transporter sich uaf den Weg.

      Nun machten wir wieder eine kleine Pause dann musste der Laufstall, der Zuchtstall und teile des Verkaufsstalles ausgemistet und geputz werden. Am späten abend kam noch ein Hänger. Dieser wurde die restlichen verkaufspferde mit nehmen. Die Quarantänepferde würden moren mit uns fahren, wir wrden langsamer fahren und einige zwischen Stopps unternehmen.
      Wir machten die Verkaufspferde reise fertig udn luden sie dann ein: Wheinachtsengel, Will to win, Yazinka, Bounty, Kantaro und Tapita.
      Danch misteten wir diese Boxen auch ncoh aus und räumten den Stall leer. Es war noch ein Verkaufpferd da Fox Flex. Dieser brachten wir zu den Quaratäne pferden damit er nicht alleine war. Die Quarantäne pferde würden morgen ein Berhigungmittel bekommen und dann gege mittag mit mir und den nagestellten die mitkommen wollten fahren.

      Danach assen wir alle zusammen das Abendessen und gingen schlafen. Das Haus war praktisch leer und es war auch draussen ungewöhnlich still. Morgen würde ich dieses prachtvolle Gestüt für immer verlassen.

      Der nächste morgen kam. Wir standen sher früh auf udn assen gemeinsam das Frühstück. Dann fütterten wir die qurantäne Pferde. Nun räumten wir alles restliche zubehör in den grossen gestütstransporter. Danach gingen wir ins Haus und räumten noch die alles restliche aus. Gegen 11 Uhr gab ich den Quaratäne Pferde (Fox Flex ausgeschlossen) ein beuhigungsmittel. Dann legten wir ihnen Transporter Gamschen an und verluden sie in den grossen secher Transporter: Fox Flex, Herbstblume, Love me Tender und Fada Fid. Wir stiegen danach in den Fahrerraum nd verabschideten uns von unserer alten heimat, nun brach ein neues kapitel an.






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  • Album:
    Gnadenweide
    Hochgeladen von:
    Pharlap
    Datum:
    2 Juni 2011
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